Donnerstag, den 9. Januar aii W Bon Frühling zu Frühling. Roman von Erich Eben st ein, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) III. „Gnädigste sind also nicht so blind begeistert für Italien als andere Leute?" Prinz Joachim von Reinsperg klappte langsam Metas Fächer ans und sah lächelnd in das schöne Gesicht der jungen Frau Petermann, über deren Haupt sich die Rispen einer Riesenpalme wiegten. Auch Meta lächelte. Ein müdes, gelangweiltes Lächeln. „Wie banal!" dachte sie. „Jeder sängt von Italien an, weil ich zufällig dort war Laut sagte sie: „Offen gestanden, nein, Hoheit. Es gibt ja sehr viel Schönes dort... Kunstschätze, Naturschön- heiten... aber im ganzen hat cs mich doch enttäuscht." „Wodurch?" Meta zupfte ungeduldig an den Spitzen ihrer weißen, duftigen Robc. „Ja, wenn ich das wüßte! In meinen Träumen war es eben viel schöner. Poesieumflosseu — märchenhaft.. - Dann findet man statt der mondbaglänzten Terrassen und Myrtenwälder Heerscharen von Fremden und den marktschreierischen Cicerone, der einem fortwährend zuruft: „Hier ist das geschehen, hier hat dieser gewohnt, dort ist jener gestorben, das hat Raffael gemalt und das Leonardo." ... Dabei das fatale Gefühl, daß es oft nicht einmal wahr ist!" „Damen machen sich eben von allem übertrieben ideale Vorstellungen!" „Möglich. Dafür werden sie dann auch von der Wirklichkeit immer enttäuscht!" „Immer?' Prinz Joachim beugte sich weit vor und sah seinem schönen Gegenüber mit einem tiefen Blick in die dunklen Augen. „Immer? Vielleicht lag es nur an der Führung?" Ein hochmütiger Blick glitt über sein weiches, blasses Gesicht nut dem schon graumelierten Haupthaar darüber. „Auch möglich," sagte Meta kurz. „Ich habe einmal die Ehre gehabt, eine schöne Frau durch Italien zu geleiten," fuhr der Prinz, ohne den Blick von Meta zu lassen, fort, „und man hat mir nachher versichert, daß nichts dem Zauber und der Poesie jener Reise gleichkam!" Eine anffallend hohe, schlanke Gestalt trat diskret an den Prinzen heran. „Hoheit — Se. Exzellenz der Herr Statthalter lassen um zwei Minuten Gehör bitten —" Dm: Prinz stand auf. „Gestatten Gnädigste, daß ich Sie einstweilen der Obhut meines Adjutanten anvertraue — Major von Münster." Meta neigte leicht den Kopf. Ein paar tiefblaue Augen aus braunem, sonnverbrannt tem Gesicht waren fest auf sie gerichtet. Ein dunkler, tadellos frisierter Kopf beugte sich tief vor ihr und eine Stimme, deren weicher Klang sie überraschte, sagte: „Ich fürchte, gnädige Frau haben einen üblen Tausch, gemacht — ich bin ein schlechter Gesellschafter..." War das Koketterie? Erwartete er ein Kompliment? Meta blickte spöttisch in die ans sie gerichteten Augen. Da konnte er lange warten! Plötzlich überkam sie ein seltsames Gefühl. In diesen blauen Angen lagen ein Ernst und eine Tiefe, die sonderbar ab stachen gegen ihre Umgebung. Das war keine Salonpuppe, wie die anderen alle ringsum. Das war ein Mensch'. Ein Manu, der sich sehr unbehaglich fühlte in den glänzenden Salons der Petermanns. Etwas ivie Freundschaft wallte in Meta auf. Der Spott verschwand in ihrem Gesicht. „Dann schweigen wir, Herr v. Münster," sagte sie einfach. Mur lächelte er. „So war es nicht gemeint, gnädige Frau! Ich wollte nur sagen, daß ich im Dienste gewandter bin als im Salon... speziell Damen gegenüber." „Ah — Sie sind doch Lein Frauenhasser?" „Durchaus nicht. Dazu liebe ich meine Mutter rmd Schwester viel zu innig. Aber eben darum habe ich vom Weibe auch vielleicht eine zit hohe Meinung —" Er brach verwirrt ab. Das war ja die reinste Grobheit, was er ihr da sagte. Meta lächelte. „Um Salongeschwätze über Nichtigkeiten zu führen —> vollenden Sie nur! Es tut so wohl, einmal eine Wahrheit ehrlich aussprechen zu hören!" Herr von Münster blickte Meta warm an. „Noch wohler, gnädige Frau, unter Larven auf eine fühlende Brust zu stoßen, die versteht, was man meint!" Meta schwieg. Nach einer Weile sagte sie aus ihren Gedanken heraus: „Sie sind gern Offizier? Wenigstens glaubte ich dies Ihren Worten vorhin zu entnehmen!" „Mit Leib und Seele!" „Das ist schön! Sonst hört man jeden nur schelten auf den Stand, den er doch selbst erwählt." „Ich stamme- aus einer Offizicrssamilie, daran mag's wohl liegen. Freilich diente ich lieber bei der Truppe —, aber da Se. Hoheit an mir Gefallen fand und mich speziell zum Dienst wünschte, muß man sich eben darein finden." „Sind Sie schon lange des Prinzen Adjutant?" „Kaum drei Monate — erst, seit er in G. das Kommando übernahm." Wieder näherte sich ein Herr und unterbrach das Gespräch. Es war der Dragonerrittmeister von Montelli. 18 „Du wirst entschuldigen, lieber Münster, wenn ich dir deine Dame entführe, aber man ruft soeben zu Tisch — fptäbtgc Frau — Sie hatten die Gnade, mir zu ver- prechen —" Meta erhob sich und legte ihre Hand auf den Arm des Offiziers, eines auffallend schönen Mannes von offenbar italienischer Abstammung. „Gewiß," Herr von Mondelli. Sie nickte den: bescheiden zurücktretenden Adjutanten freundlich zu. „Ich hoffe, später noch das Vergnügen zu haben, Herr von Münster." Herr von Mvntelli war einer der eifrigsten Courmacher Meta Petermanns. Ihre rotblonde Schönheit hatte ihn vom ersten Augenblick an begeistert und ihre kühle Zurückhaltung entflammte sein feuriges Temperament. Für ihn gab es keinen Zweifels daß sie mit diesem nichtssagenden Petermann unglücklich sein mußte, ein Dritter also Chancen haben könne. Und er hoffte sehr zuversichtlich, in Metas Herzen bald eine Rolle zu spielen. Gleichgültig hörte Meta, mit ihren Handschuhen spielend, seinen Tiraden zu. Ab und zu riß ihn sein Temperament zu besonders lebhaften Ausdrücken hin. Dann glitt von der gegenüberliegenden Seite der Tafel, wo Petermann jun. faß, ein zorniger Blick aus Nikis Augen nach dem Italiener. In solchen Momenten lächelte Meta befriedigt. Einmal im Laufe des Abends fragte Meta ihren Nachbar: „Kennen Sie Herrn von Münster von früher her? Es schien mir, als ob dies der Fall tväre." Montell: sah sie verblüfft an. Er hatte ihr soeben einen, wie er glaubte, sehr interessanten Vortrag über das Recht des Herrenmenschen, sich auszuleben — frei nach Nietzsche — gehalten, und nun fragte sie ihn um seine Bekanntschaft mit Münster. „Wie meinen Gnädigste? Münster?" stotterte er etwas verwirrt. „Ob ich Michael von Münster kenne? Wie meine Tasche! Wir waren früher in Wien beim selben Regiment und wohnten zivei Jahre lang Tür an Tür." „Ah, er war früher Dragoner?" „Ja. Er hatte eine Erbtante, die ihn reichlich unterstützte; denn von.Haus aus hat er kein Vermögen. Dann starb sie plötzlich, ohne ein Testament zu hinterlassen. Das ganze schöne Geld fiel an andere Verwandte und der arme Münster war plötzlich auf die Gage allein angewiesen ... Hm, Gnädigste, können sich vorstellen: Kavallerie und keine Zulage! Geht nicht, selbst wenn man wie Münster alle Wend zu Hause sitzt und Tee mit kaltem Aufschnitt ißt. Da ließ er sich zur Artillerie versetzen. Ist ein lieber Kerl, der Münster — tadelloser Kamerad — nur leider ein schrecklicher Querkopf." „Wieso?" „Na — eigentlich weiß ich nicht, ob ich da aus der Schule schwätzen darf..." „Bitte — ich will Sie zu keiner Indiskretion verleiten." „Ach was, schließlich wußten ja genug Leute darum — es war da eine junge Gräfin aus Prag in Wien, steinreich, hochfeudale Verwandtschaft — die verliebte sich sterblich in Münster und ich glaube, sie war ihm auch nicht so ganz gleichgültig. Es hätte ihn nur ein Wort gekostet — Erzherzog Ludwig, der ihn: sehr wohl will, legte es ihm selbst nahe — er hätte bei der Kavallerie bleiben und eine fabelhafte Karriere machen, können..." „Nun und —" Meta beugte sich unwillkürliche weit vor, „er wollte nicht?" „Nein, eine Geldheirat mache ich nicht. Ich müßte mich vor mir selber schämen, wenn ich, von dem Gelbe meiner Frau lebte," behauptete er." „Aber wenn er sie liebte?" „Das ist ja eben das Querköpfige! Kein halbwegs Vernünftiger Mensch konnte es begreifen! 'Er hätte seitdem noch manche gute Partie machen können, die Damen laufen ihm ja förmlich nach." Mvntelli brach plötzliche ab und blickte Meta mißtrauisch an. Sollte sie am Ende auch... Sie hatte sich zurückgelehnt und fächelte sich schweigend Luft zu. Ihr Gesicht war um einen Schatten blässer als sonst, und das Eis, welches man eben herumgereicht hatte, zerfloß unberührt auf dem Glasteller. Mvntelli lachte spöttisch. „Ja, ja,, meine Gnädige, er ist ein komischer Kauz, der gute Münster! Werden Sie es glauben, daß er überhaupt völlig unempfindlich ist gegen ba§ Ewig-Weibliche? Ich darf mich doch zu seinen bester: Freunden rechnen, aber verliebt habe ich ihn nie gesehen!" „Wirklich?" Meta zerzupfte lächelnd eine La Francc- Rose, welche in ihrem Gürtel steckte. In diesem Augenblick ivurde die Tafel aufgehoben und im Nebenzimmer begannen die Musikanten eine Polonaise zu spielen. Meta erhob sich. »Ich Jinbe, daß dieser Umstand sehr zugunsten Herrn von Münsters spricht," sagte sie, den Arm ihres Tischherrcn ergreifend, um sich von ihm in den Tanzsaal führen zu lassen. Da kam Prinz Joachim auf sie zugeeilt. „Endlich, Gnädigste, ist es nur vergönnt... ich darf doch um die Polonaise bitten?" „Ich weiß wirklich nicht," antwortete Meta verlegen^ „Herr von Mvntelli hat mich bereits vorhin gebeten.. „O — er wird mir seine Rechte abtreten, nicht wahr, Mvntelli?" Der Rittmeister trat mit einem sauersüßen Lächeln zurück. „Selbstverständlich, wenn Hoheit befehlen..." In seinen schwarzen Augen flackerte die Eifersucht, als er den beiden nachsah. „Dieser Prinz und sein Adjutant haben mir gerade gefehlt hier!" murmelte er wütend und schlenderte dann langsam in den Tanzsaal, wo er eine reiche Brauerstochter für die Polonaise engagierte. Der Prinz tanzte auch die dritte Quadrille und den Kotillon mit Meta und schien nur Arigen für sie zu haben. Der alte Petermann bemerkte es mit zufriedenem Lächeln. Ein solch strahlender Mittelpunkt, wie ihn die schöne Schwiegertochter mm bildete, hatte seinen Salons gefehlt. Es war nicht bloß gesellschaftliche Eitelkeit, welche ihn veranlaßte, Unsummen für diese Gesellschaften hinauszugeben. Er war ein kluger Rechenmeister und brauchte diese Menschen. Sein spekulativer Kopf trug sich stets mit große:: Plänen, die weit über den Betrieb der Fabrik hinausreichten. Bahnbautei:, Banlgründungen — das waren Dinge, an benen man Millionen gewinnen konnte. Aber dazu braucht man neben dem Kapital auch Konnexionen. Hohe Konnexionen. Bisher hatte er diese Konnexionen durch kleine Gefälligkeiten und kostspielige Feste gewonnen. Meta war ein neuer Faktor. Und er begann, ihn in seine Berechnungen einzubeziehen. Gut gelaunt trat er an seinen Sohn hieran, der finster in einer Fensternische lehnte und dem Tanz zusah. „Fabelhaft, wie deine Frau Anwert findet, Niki!" sagte er. „Sie sieht aber auch entzückend aus! Dieses Blaßblau steht vortrefflich zu ihrem rotblonden Haar. Ich fürchtete anfangs, sie würde sich schwer in die neuen großen Verhältnisse finden — aber sie ist die geborene „Dame"." Niki Petermann schwieg. „Nun?" Der Alte gab seinem Sohn einen leichten Rippenstoß. „Mir scheint gar, du freust dich nicht einmal?" „Gar nicht! Soll es mich, freuen, wenn das Weib, das ich liebe, und das gegen mich kalt wie ein Eiszapfen ist, vor meinen Augen mit aller Welt kokettiert?" Der alte Petermann stieß einen leisen Pfiff aus. „Eifersüchtig? Du, Niki? Seit wan.n denn? Du warft doch immer ein Vertreter gegenseitiger Freiheit —" „Bis zu einem gewissen Grade — ja. Aber —" „Du Meinst, nur du hättest das Recht I— indessen kann ich gar nicht finden, daß, Meta irgendwie die Grenzen der wohlerzogenen Dame überschreitet." „Und Mvntelli? Und dieser Prinz? Du.hättest sie nur sehen sollen vorhin bei Tisch!" (Fortsetzung folgt.) Kleine Geschichtsbilder aus Oberhessen. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Wir wollen nun noch einige Nachrichten ans der neueren Geschichte der drei Dörfer bringen. Wie 1635 die Pest! in der Umgegend hauste, haben wir oben schon geschildert; aber auch das Kriegs- Volk, welches nach einigen Jahren im dreißigjährigen Kriege scheußlich verwilderte, hat die dreh Blumen dex Wetterau nicht verschont. 19 Mus alten Aufzeichnungen in Bibeln und Familienchroniken haben wir Folgendes entnommen: Jrn Jahre 1634 wurde Schloß, Bingenheim von dem kaiserlichen Kriegsvolke, Kroaten, mit Sturm erobert, wobei entsetzliche Schandtaten: Plünderung, Mord, Vergewaltigung von Frauenzimmern, vorkamen. GleickWeitig wurde Echzell stark gebrandschatzt. Der damalige Pfarrer Fabricius, wahrscheinlich ein Darmstädter, mußte eine starke Summe erlegen. Die Vasa sacra und Kirchenbücher wurden ins Bingenheimer Archiv geflüchtet. Letztere verschwanden für immer. Pfarrer Soldan, von 1648 bis 1673 zu Echzell, fing die Kirchenbücher wieder an; er und seine beiden Nachfolger haben sie aber sehr mangelhaft fortgesetzt. ; Am 28. September desselben Jahres 1634 wurde Echzell von einem schweren Brandunglück heimgesucht, wodurch 2 Straßen mit 115 Gebäulichkeiten in Asche gelegt wurden. Bon einem ähnlichen Brandunglück wurde das kleine Gettenau im Jahre 1701 befallen, wobei 83 Gebäude den Flammen zum Opfer fielen. Noch schrecklicher war der Brand von Echzell im Jahre 1706, wobei 350 Gebäude in Flammen aufgingen. Im Jahre 1717 wurde das 200 jährige Jubelfest der luthexischen Reformation in den drei Dörfern begangen. Im Jahre 1730 fraßen Schnecken und Mäuse das Kornfeld in der Gegend ganz kahl- Im Jahre 1736 auf 7. Juni nachts wurde Johs. Köhler, welcher mit einem anderen Manne die Wasche bewachte, von zwei Dieben angefallen und ersterer ermordet. Der eine Räuber wurde aber auch so zugerichtet, daß er von seinen Spießgesellen fortgeschleppt werden mußte. In der Nähe der Schwalheimer Höfe blieb er liegen, wo man ihn fand und nach Echzell zurückbrachte. Ohne ein Geständnis abzulegen, woher er sei, starb der Strauck- ritter. Darum wurde ihm ein ehrliches Begräbnis versagt. Der Schinder von Wallernhansen kam und begrub den Missetäter auf dem Breulerkopfe, wo ehemals die Hexen hingerichtet wurden. Im 7jährigen Kriege, besonders in den Jahren 1759 und 1761 hatte die Gegend viel von Durchzügen und Einquartierungen zu leiden; die Dörfer waren mitunter völlig ausgeräumt. Bei .Bingenheim fand 1759 und bei Gettenau 1761 eine Attacke statt. Noch mehr hatte die Gegend in den Jahren 1796 und 1797 zu leiden. Sehr hart wurde Bingenheim gedrückt, wo sich das Hauptquartier des Generals Klein vom 23. April bis 5. Dezember 1797 also 226 Tage lang, befand und ganz enorme Opfer beanspruchte. Da viele Pferde bei dem Generalstabe Kleins waren, verschwand die im Land selbst erzeugte Fourage nach kurzer Zeit und cs wurden Lieferungen ausgeschrieben, woran das ganze Amt teilnehmen mußte. Auch das kleine Gettenau hatte schwer zu leiden. Bei Heuchelheim und Gettenau stand ein französisches Lager. Mehrere Tage lang mußte das Dörfchen täglich 2000 Psd. Fleisch, 2000 Psd. Brot, 600 Gebund Stroh liefern. Darnach kamen 6 Tage lang 350 Mann Infanterie nach Gettenau, darnach blaue Husaren bis 19. Mai, von da an rote Husaren bis in den Herbst und schließlich weiße Husaren bis in den Winter. Der damalige Bürgermeister Rühl klagt in beweglichen Worten in einem alten Büchlein, das uns Vorgelegen, wie viel er und seine Gemeinde ausgestanden, wie er Tag und Nacht keine Ruhe gehabt Und die Kleider nicht vom Leibe bekommen habe. Die Gemeinde Bingenheim machte drei Anlehen, wovon das letzte bis auf den heutigen Tag noch nicht getilgt ist, denn in jeden Gemeinde- Voranschlag muß alljährlich noch eine Summe zur Verzinsung Und Tilgung des Kriegsanlehens aus dem Jahre 1797 eingestellt werden. Nach dem Tode des Landgrafen Wilhelm Christoph zu Hessen- Bingenheim (1681), mit welchem die von- ihm gestiftete Linie wieder erlosch, dauerte es lange, bis das Schloß zu Bingenheim, welches nur mäßige Unterkunftsräume besitzt, wieder einmal von einem hessischen Fürsten bewohnt und bezogen wurde. Landgraf Ludwig VIII. (1739—1768) hielt sich gerne in der Wetterau auf wohnte öfters im Schlosse zu Bingenheim. Sein geistlicher Berater war hier der Pfarrer von Echgell: > Dr. Heinrich Daniel Müller, ein sehr gelehrter und interessanter Mann, über welchen wir folgendes mitteilen: Er war am 24. September 1712 zu Buchenau geboren, sehr begabt, studierte zu Gießen und Marburg, dann auf Kosten des Landgrafen Ernst Ludwig noch 3 Jahre in Halle und Jena, wurde Privatdozent und Burgprediger 'gu Gießen 1740. Zwei Jahre später, 1742, wurde Müller Stadtpfarrer, Doktor und außerordentlicher Professor philosophiae, 1748 Professor thoologiae extraordinarius. Sein Vater war Pfarrer in Echzell, aber nur ein Jahr, von 1748—1749, wo er am 1. September starb. Obgleich dem Sohne bedeutende Anerbietungen als Professor nach Rinteln, sowie als Pfarrer und Senior an die Katharinenkirche zu Frankfurt a. M. gemacht wurden, schlug er diese aus und blieb auf Wunsch des Kirchspiels als Nachfolger seines Vaters in Echzell. Landgraf Ludwig VIII. erfüllte gerne diesen Wunsch, ernannte Muller zum Pfarrer und Metropoliten, später zum Inspektor von Echzell, wo er seinen geistlichen Berater zuweilen selbst aufsuchte. Die Müllersche Familie scheint eine alte Pfarrerfamilie gewesen zu sein, denn wie bereits bemerkt, waren Müllers Vater und Großvater Pfarrer in Buchenau; folglich befanden sich drei Generationen: Großvater, Vater und Sohn im geistlichen Amte und zwar gelang es uns, die Tätigkeit dieser drei Männer von 1654 bis 1797, also auf einen Zeitraum von J43 Jahren zu verfolgen. Dr. Heinrich Daniel Müller stand o7 Jahre im geistlichen Dienste, wovon 47 in Echzell. Nicht bloß als Prediger und Seelsorger, sondern auch als Dichter, Schriftsteller, hochgebildeter Gesellschafter, gastfreundlicher Herr war er geschätzt. Das Pfarrhaus zu Echzell war ein Ort, wo Geleh-r- samkelt, Christentum, anregende Unterhaltung und Gastfreundschaft stets die eifrigfte Pflege fanden und so ist es bis auf den heutigen Tag, fin de sitzcle, geblieben. Quodbonum, felix faustum- que fit! , Ehe wir die neueste Geschichte der drei Dörfer kurz andeuten, möchten wir etliche Notizen von einigen hessischen Laud- grofen bringen, die unser kleines Hessen besonders gefördert haben. Da ist insonderheit der Stifter der Hessen-Darmstädtischen Linie Georg I., ein ausgezeichneter Regent von gewaltiger Arbeitskraft. ft§r besuchte die Sitzungen seiner Räte, auch Prozeßverhandlungen; las alle Berichte, ging um 8 Uhr abends zu Bette, stieg aber um 12 Uhr auf und arbeitete bis 3 Uhr frühe, um nach! einer Ruhepause von 6 Uhr an wieder zu beginnen. - Georg I. war äußerst sparsam, so daß er vielen Fürsten Darlehen bis 100 000 Gulden und mehr machte. Wäre er Kaiser oder König eines großen Staates gewesen, so würde sein Name hell »in der großen »Geschichte leuchten. Seine Gerechtigkeit und Gottesfurcht waren ebenso groß tote seine Sparsamkeit. > Fast alle hessischen Fürsten sind mit einem vorzüglichen Gedächtnisse begabt gewesen, oder sind es noch.jetzt. Sie waren und sind große Freunde und Kenner der edlen.Musika, des Weidwerkes, des Militärs, der Baukunst, Malerei und der.Wissenschaften. Landgraf Ernst Ludwig tat viel für Theater und schöne Bauwerke. Unter ihm wurde 1717 das Residenzschloß in großartigem Stile zu bauen angefangen; es ist aber bis Ijeute noch nicht vollendet! worden. Sein Vater, Ludwig VI., errichtete den Glockenbau und ließ. 1671 das bekannte Glockenspiel auf den Turm Bringen. Er hat auch den Darmstädter Herrugarten anlegen lassen. Ludwig VIII., den wir bereits bei Echzell und Bingenheim erwähnten, war ein gewaltiger Nimrod, aber auch ein großer Musikfreund, welcher eine selbstgeschriebene Sammlung von Armeemärschen anlegte, hie sich heute noch im Archive befindet und für die sich Kaiser Wilhelm II. lebhaft interessierte. Ein ausgezeichneter Regent war Großherzog Ludwig I. (als Landgraf Ludwig X.), der für Darmstadt und das Groß,Herzogtum Hessen den Grund zu dem legte, was beide bis jetzt geworden sind. Ludwig I. war ein vorzüglicher Kenner der Poesie und Musik. Sein musikalisches Gehör war so fein, daß er jedes Instrument int großen Orchester zu bezeichnen vermochte, welches nicht ganz rein spielte. Oft dirigierte er Opern zu seinem Vergnügen, er las die schwierigsten Partituren, wie der geschickteste Kapellmeister. Das Darmstädter Theater verdankt ihm seinen großen Ruf. Künstler und Gelehrte unterstützte er freigebig. Mit Recht trat ihm sein dankbares Volk das Monument auf der Rheinstraße errichtet. Aehnlich wie sein Großvater, lvar Ludwig III. ein /großer Musik- und Theaterfreund, welcher in den 50er und 60cr Jahren der Darmstädter Oper einen Weltruf verschaffte. Ludwig IV., gesegneten Andenkens, zeichnete sich als Heersühver, Regent und Familienvater gleich sehr aus. Hoffentlich wird ihm ,bald ein schönes Denkmal erstehen. Der jetzt regierende Großherzog Ernst Ludwig (als Landgraf der zweite, als Großherzog der erste dieses Namens), ist ein hochbegabter Musikfreund, der sich in Kompositionen versuchte, ein Freund der Künste und Wissenschaften, des edlen Weidwerks und des Militärs. Dabei gewinnt er durch seine große Leutseligkeit die Herzen seines Volkes und .aller derjenigen, die sich ihm nahen. Möge ihm und feiner .jugendschönen Gemahlin, zum Heile des hessischen Volkes, eine lange.segensreiche Regierung beschert fein. Aus dem 19. Jahrhundert bringen wir zum Schlüsse folgende Nachrichten über die 3 Dörfer: In den Kriegen des ersten Napoleon von 1806 bis 1814 hatte die Wetterau zwar auch durch harte Steuern, Einquartierungen und Durchmärsche zu leiden, die Sache war aber doch erträglich. Am 2. Juni 1811 herrschte in der »Gegend ein gewaltiger Sturm, der in den Wäldern, an Obstbäumen -und Gebäulichkeiten großen Schaden anrichtete. In den Jahren 1816 und 1817 herrschte »große Teuerung uitb Hungersnot. Ein Achtel Weizen galt 36 Gulden ■= 61 Mk. 71 Pfg. nach jetzigem Gelde; Korn galt »26 Gulden — 44 Mk. 46 Pfg., Gerste 22 Gulden = 37 Mk. 62 Pfg., Hafer 10 Gulden — 17 Mk. 14 Pfg. — 'Im Aahre 1917 feierten die drei Gemeinden das dritte 100jährige Jubelfest der lutherischen Reformation. " ! Im Oktober des Jahres 1830 brach eine Revolution, der sogenannte Kartoffelkrieg, in hiesiger Gegend ans. Der Aufruhr wurde durch eine Bande Unzufriedener hervorgerufen, welche 'aus Kurhessen, von Hanau her über Gelnhausen nach-Büdingen, Ortenberg, Nidda, Schotten und Bingenheim zog, die Beamten angriffen und die Amtsakten zu verbrennen suchten. Es mußte Militär einfdjteiteu. Bei Sodel wurde ein Bauer, welcher aus Neugierde auf einen Baurn gestiegen war, um den Anmarsch, des Militärs besser sehen zu können, herabgeschossen. Bürgermeister Heyer -zu Wölfersheim trug sehr viel zur Unterdrückung des Putsches bei; er bewaffnete seine Gememdemitglieder mit kräftigen Stöcken und prügelte die Bande der Aufrührer bei Södel und Melbach dermaßen 20 durch, daß die Freibeuter jämmerlich zerblaut und zerschunden narb allen Windrichtungen auseinander stoben. Die Revolutionsjahre 1848 rind 1849 gingen ohne starke Erschütterungen vorüber. Man sprach von Frecheit^ und 'Sktdr- fteit besuchte die Volksversammlungen, ärgerte dre Juden, wollte keine Steuern und Abgaben mehr zahlen, fügt- sich aber doch bald wieder in die alte Ordnung. J «■ ' Im Jahre 1866 gab es aus Sonntag, (1.-^uh, Emguartierung von Hessen und Württembergern; nach dem Friedensschlüsse ckrafmi am 13. September 500 Oldenburger em, wAche auf dem Rückmärsche in ihre Heimat sich befanden. Am.24. ^nni -,867 schlug der Blitz in den Kirchturm zu Echzell ein, ohne grossen ^eyaden auzm richten. Ganz Mitteldeutschland wurde an Fnem Tage von Gewittern heimgesucht; sie erstreckten sich von Pirmasens bis Brunn und es schlug über hundertmal ein. 1 Am 31. Ottober, 1., 2. und 3. dcovembcr 1869 wurden leichte Erdbeben verspürt, die in der Gegend von Groß-Gerau, Bensheim und Reichenbach sehr stark auftraten, in größeren Unterbrechungen bis in das Frühjahr 1870 dauerten und tu jenen Gegenden zuweilen an den Gebäulichkeiten Schaden verursachten. Die Provinz Oberhessen blieb davon verschont. Die herrlichen Taten des wahres 1870, die noch in jedermanns Gedächtnis sind und zu deren Andenken im Jahre 1895 großartige Feierlichkeiten öerahftaltet wurden, bedürfen keiner weiteren Schilderung. Aus Echzell, Bingenheim und Gettenau waren viele Krieger mit in Frankreich und alle haben ihre Schuldigkeit getan. 1 Hiermit sind wir bis zur allerneuesten Zett herangeruckt. Wir haben versucht, dem freundlicheil Leser em kleines Bild von Bingenheim, Echzell und Gettenau und deren Geschichte zu zeichnen; es soll uns freuen, wenn der Versuch —• rasch durch zwei ^ahr- tausende zu eilen — einigermaßen gelungen ist. Traume. Die neuesten Forschungen über die Psychologie des Traumes stellt der Leiter der psychologischen Abteilung an der Universität London William Brown in einem Aulsatz des Strand Magazins zusammen, wobei er besonders die Theorien der deutschen Gelehrten Scherner und Freud berücksichtigt. Das Stoffliche unierer Träume stammt aus Erinnerungen an vergangene Gr Willigen; am häufigsten tauchen Erlebnisse der frühen Kindheit m den dämmernden Visionen des Schlafes auf. Häufig sind die Ereignisse des Traumes uns ganz fremd, aber genaue Nachforschung kann doch erweisen, daß sie erlebte Dinge widerspiegeln. Ein interessantes Beispiel dafür erz-ahlt Lelboeuf. Im Jahre 1862 träumte er, daß er zwei Eidechsen im Schnee fand, sie aufnahin, wärmte und in einem Loch in einer Mauer verbarg, wobei er ihnen als Nahrung ein bestimmtes Farnkraut hinlegte, das er im Traum deutlich mit dem botanischen kennen Asplenium ruta muralis belegte. Beim Erwachen^konnte er sich nicht erinnern, daß er jemals den Namen des Farnkrauts im Traum gehört hatte. Sechzehn Jahre später jedoch geriet ihm zufällig das Herbarium eines Freundes unter die Hande, in dem unter dem betreffenden Farrenkraut der lateinische Name von seiner Hand geschrieben stand. Er hatte 2 Jahre vor dem Traum einem Freunde das Harbarium eingerichtet. 15 Jahre nach dem Traum entdeckte er die Geschichte von den zwei Eidechsen in einer alten Zeitschrift vom Jahre 1861, so daß et also nun die Erinnerungsbilder aus ihre wahre Ursache zuruckfuhren konnte. Charakteristisch für die Träume ist es, daß Vorfälle durch sie wiedererweckt werden, die im alltäglichen Leben als völlig unbedeutend erscheinen und daher gar nicht bemerkt werden Auf dieser Ta^ fache beruht die Theorie, daß das Träumen der Weg sei, durch den der Geist die unwichtigen Ereignisse des Tages ausscheidet, die wenn sie in der Erinnerung blieben, ihre normalen Funktionen stören könnten. Eine besondere Eigenschaft der, Träume ist die außerordentliche Schnelligkeit, mit der sie ablansen. Der Bruchteil einer Sekunde kann für einen langen und komplizierten Traum genügen. Das klassische Beispiel dafür ist ein Traum, den Maury berichtet. Er träumte, daß er in Paris zur Zeit der Revolution lebte; nach vielen Abenteuern und Bildern, die an ihm vorüberzogen, wurde er verhaftet, vor das Revolutions- tribunal gebracht, vernommen und zum Tode verurteilt. Von einer zahllosen Menge gefolgt, wird er zum Schaffott geführt, der Henker bindet ihn fest, das Beil saust nieder, er suhlt seinen Schlag und — wacht auf, in Angstschwein, gebadet: dl- Stange des Bettvorhanges ist ihm aus den Nacken gesallen. Es ist wahrscheinlich, daß der ganze lange Traum durch diesen äußeren Reiz hervorgehoben wurde und sich in dem Augenblick abstuelte, der zwischen dem Niederfallen der Stange und dem Erwachen des Träumenden lag. Andererseits hat man aber auch beobachtet, daß die Vorgänge des Traumes sich in ihrem Verlaut dem Reiz, der das Erwachen hervorruft, anpassen. Hildebrandt gibt damr drei Illustrationen, die zeigen, wie daS Ertönen eines Weckers auf den Träumenden wirkt. Er träumt, daß er am Ostermorgen, in Feiertagskleidung, das Gebetbuch in der Hand, durch eine schöne Frühlingslandschaft wandelt; er gelangt vor eine liebliche Dorfkirche, und wie er in den Hof tritt, vernimmt er den leisen Klang der Osterglocken. Auf einmal aber gehen diese hellen zarten Töne in ein schrilles Gebiistmel über: die Weckuhr mischt sich mit ihrem Lärm darein. Aehnlich ist es mit einer Schlittenfahrt, bei der der Träumende zuerst nur das leise Lauten der Glöckchen hört, das jäh in das grelle Rasseln des Weckers übergeht. In einem dritten TrauM befindet er sich mit der Familie beim Essen, das Dienstmädchen tritt mit einem Berg; von Tellern ein; er ruft ihr zu: „Vorsicht, Sie werden hin- sallen!" die Teller stubzen zu Boden, und ihr krachendes Geklirr klingt fort in dem Wecker, der ihn aus dem Schlaf stört Man hat auf experimentellem Wege untersucht, welche Empfindungen solch äußere Reize im Traum Hervorrufen. Maury kitzelte mit einer Feder einen Schlafenden an Lippen und ocase; dieser träumte von einer schrecklichen Marter, bei der ihm eine Gipsmaske auf das Gesicht gelegt und fortgerissen ^worden war, so das- die Haut mit abging. Einen anderen Schlaser ließ man Wasser auf die Stirn tropfen. Er träumte, er sei m Italien und schwitze furchtbar; doch schloß sich die angenehmere Vorste.lung daran an, daß er, um seinen Durst zu stillen, weißen Wein von Orvieto trank. NsVmiscbtsK. kf. Wie lange w ä ch st der M e lisch? Es ist eine verbreitete Ansicht, daß der Mensch mit dem 25., höchstens 30. Jahr« „ausgewachsen" sei., Soweit es sich um das Längenwackjstnm handelt, stimmt dies ungefähr, denkt man aber an das Körpergewicht, so ist die Annahme ganz falsch. Nach neueren Arbeiten Friedenthals über die „Naturwissenschaftliche Wochenschrift berichtet, nimmt der männliche Europäer bis zu seinem v0. ^aljre zu. Die richtige Feststellung der Wachstilinskurve ist sehr schwer. Das Wachstum der Gewichtsvermehrung mit einer täglichen Zunahme von 40 Gramm liegt 10 Tage nach der Geburt. Im Alter von 135 Tagen beträgt die Zunahme noch 30 Gramm und im Alter von 1375 Tagen 4 Gramm. Bon da an zeigt die absolute Zunahme unregelmäßige Schwankungen sie wahrt bis zum Alter von 18 530 Tagen (etwa 45^ Jahren) und belauft sich dann noch auf durchschnittlich 1,4 Gramm am Tage. L.as Maximum der prozentischen Zunahme liegt am Lebensanfange, also vor der Geburt, wo es durchschnittlich 1200 Proz. am Tage ausmacht. Von der ersten Zunahme nach der Geburt mit M Isroj. täglich sinkt die Gewichtszunahme mit nur geringen Schwankungen. Das Wachstum des Menschen erfolgt nicht gleichmäßige sondern zu ganz verschiedenen Zeiten erleiden die verschiedenen Organsysteme das Maximum ihrer Wachstumsgeschwindigteit. Noch lange nach Beendigung des Gesamtwachstums können gewisse Organe eine erhebliche Zunahme der lebendigen Substanz aus- weisen. Vergleiche zwischen Menschen und Asien haben ergeben, Dinh sicherlich auch die Wachstumskurve) der der der anthropoiden Affen nach den heute vorliegenden Daten mehr Gewichtskurve des Menschen ähnelt, als der Gewichtskurve niederen Assen. * D e r b e st e B e w e i s. Der Redner zum Redakteur: „Und ich dachte doch, Ihr Blatt sei mir freundlich gesinnt! Ter Redakteur: „Aber gewiß, was ist denn los?' -xet Redner: „Nun, ich hielt doch gestern abend meine Rede und Sie haben nicht eine Zeile darüber gebracht." Der Redakteur: „Nun, und sie wollen noch mehr Beweise?" . _ ... , „ Di e „schmerzlose" Operation. serRekonvalcs- zeitt, nicht ohne Bitterkeit: „Und er sagte mir doch, die Operation würde vollkommen schmerzlos sein." Der Freund: »Nun, war sie es denn nicht?" „Nein, er hat 6000 Mk. liquidiert." Sitaknrätfel. Aus jedem der solgenden Zitate ist ein Wort zu nehmen, sodaß sich ein neues.Zitat ergibt: 1. Wie schön ist es und herrlich, Hand m Hans ' Mit einem teuren, vielgeliebten Sohn .... 2. Wer int Glück ist, der lerne den Schmerz, 3. Am meisten lieb' ich mir die vollen Eischen Wangen. 4. Aus der Jugendzeit, ans der Jugendzeit Klingt ein Lied mir immerdar . ,. . 5. Wenn Mädchen sechzehn Jahre zählen, So werben sie schon selber klug. 6. Wer nicht vorwärts gebt, der kommt zurücke. 7. Dein Urteil tarnt sich irren, nicht mein Herz. 8. O, hat der Himmel keine Engel mehr? Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Diamant-Rätsels in voriger Nummer: R <> in Selma S$ o I i v i a David Cis a Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buck» und Steindruckerei, R. Lange, G>eße«.