m 79JM ■ 3 UW Laurrnblut. Noman von Gerhart v. A m y n t o r (Dagobert v. Gerhardt). (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Der Rittmeister v. Dollen hat mit seinen Falkenaugen den nur halb verdeckten und voll vom Mondlichte beschienenen Beobachter erkannt und ruft munter: „Sieh da, der Justizrat! Was treiben Sie denn da?" Da sich Dell erkannt sieht, tritt er hinter dem Gesträuch hervrr und zieht grüßend den Hut. „Ich schaue nur nach dem Wetter aus." „Und was kündet der Himmel?" fragte Tollen. „Es scheint, wir werden Sturm bekonnnen." ,Wie im Menschenleben nach sonnigen Tagen," ergänzte der Rittmeister mit einem komischen Seufzer. Ellen bleibt stumm, sie erwartet, daß der Einsiedler, der jich ihr in Giesdorf noch nicht ein einzigesmäl gezeigt hat, zuerst das Wort an sie richten werde. Ein gleiches setzt Dell voraus; wenn das Fräulein keine Silbe der Begrüßung für ihn hat, so will sie offenbar nichts mehr von ihm wissen, jo darf er auch seinerseits den Baun nicht brechen. Walter v. Brauk, der, längst aus Heidelberg zurückgekehrte, jetzt im Vaterhause wohnende Majoratserbe, schweigt ebenfalls; nur wie Tollen Zu einer neuen Frage an den Justizrat anheben will, flüstert er halblaut, doch so, daß Dell es hören kann: „Es wird wahrhaftig Zeit, daß wir Keimkehren, Herr v. Tollen." Die Herren im Kahn grüßen, der Rittmeister durch lauten Zuruf und mit freundlicher Handbewegung, Walter v. Brank nur durch einen kurzen Griff an seine Jockeimütze; dann lassen.sie die Riemen wieder in die Flut tauchen und treiben das kleine Fahrzeug vom Ufer ab. Dell setzt mit geteilten Empfindungen seinen Weg fort Und sieht, wie der Kahn nach wenigen Minuten drüben landet und seine Insassen aussteigen. Aufseufzend kehrt er dem See den Rücken und wendet sich seinem Heim zu, das inzwischen auch von dem Rest der Gäste verlassen worden ist. * „Das Herz möchte einem brechen, wenn man bedenkt, daß der hohe Herr sein Leben darangestellt hat, um aus dem sonnigen Süden in dieses mörderisch-eisige Land zurück- zueilen und das Zepter seiner Väter zu ergreifen." Dell sagt es zum Pfarrer Sammler, der aus Breditz bei Giesdorf herübergelommen ist, um den Einsiedler von Dobeu zu einem Spaziergauge äbzuholeu. Beide schreiten nebeneinander am See entlang, auf der int Märzwinde staubenden Straße nach Breditz.' Der Pfarrer nickt mit dem weißumbuschten Haupte und versetzt ernst: „Es ist eine Prüfung, die Gott dem deutschen Volke auferlegt. Es gibt kein zweites Volk der Erde, dem im ganzen Lauje der Zeiten je ein so Kochehrwürdiger, glanzumwobeuer Kaiser gestorben tonte, wie unser greiser Wilhelm, und noch nie ist ein so heißgeliebter, großherziger und leutseliger Herr unter dem Drucke ähnlicher Quälen auf den Dhron gestiegen wie unser armer Kaiser Friedrich." „Gemahnen Sie mich nicht daran; man könnte an der ewigen Barmherzigkeit irre werden! Sie wissen noch gar nicht, was ich an ihm besitze, was ich an ihm zu verlieren bange; er ist der Stern, zu dem ich hoffnungsvoll im Dunkel' dieses Lebens aufzublicken gelernt hatte, und dieser Stern ist nun im Verlöschen! Als ich ihm das letzte Mal in seins sonnigen Augen schauen durfte, es war in Berlin Unter den Linden, ich hatte gerade mein Abschiedsgesuch eingereicht und war im Begriffe, nach Dobeu überzusiedeln — da redete er mich m seiner herzgewinnenden Weise an — er hatte mich sofort erkannt. „Ich muß Ihnen noch meine Anerkennmzg aussprechen," sagte er, mir die Hand bietend, „daß Sie durch Ihre Umsicht und Energie unserem Herrn von Brank einen Teil seines Eigentums gerettet haben. Ich habe ztk meinem Bedauern erfahren, daß einer der Teilnehmer au dem Einbrüche ein Stiefbruder von Ihnen gewesen ist — , Sie Aerinster! Was müssen Sie bei dieser Entdeckung gelitten, haben! Ich wünsche Ihnen von Herzen, daß die Anerkennung Ihrer Vorgesetzten und eine schnelle Beförderung dazu beitragen mögen, die Wunden zu heilen, die Ihnen Ihr schweres Amt geschlagen hat; das beste Heilpflaster freilich ist das Bewußtsein, ohne Ansehen der Person, seine Pflicht getan zu haben." So redete er mit mir, und mir schwoll das Herz und das Wasser stieg mir in die Augen. Mir zitterte die Stimme, als ich gerührt erwiderte: „Ich danke Eurer Kaiserlichen Hoheit untertänigst für diese mich hochbegluckende Teilnahme, aber auf Beförderung rechne ich nicht mehr; ich will mich gurückziehen und selbör meinen Kohl bauen." Er schlug verwundert die Hände zusammen, beugte den Oberkörper etwas zurück und'sah mich neckisch-prüfend an: „Sind Sie ein Kapitalist? Wollen Sie ein Rittergut kaufen?" — „Ich will und bin bereits um meinen Abschied eingekommen." — in der Nähe ein Stück Land geerbt, das ich selbst beackern will und bin bereits um einen Abschied eingekommen." —•. „Das tut mir leid!" rief er bedauernd aus. „Der Staat kann solche Beamten tote Sie gar nicht entbehren; die Land- bevölkerung wird freilich ein neues ausgezeichnetes Mitglied gewinnen. Wenn Sie der Staatskrippe durchgus beit Rücken kehren wollen, dann freue ich mich, daß Sie wenigstens den vornehmsten aller freien Berufe gewählt haben. Sie werden die adeligen Gesinnungen erhalten helfen, die meist noch unter unseren märkischen Bauern herrschen." Man war bei den ersten Gehöften von Breditz angelangt. Eines derselben ivar ein Kaffeehaus, das im Sommer ein beliebtes Ziel der Berliner Ausflüglez^war. Dell deutete auf das Wirtshaus und sagte: „Lassen Sie uns dort einen Augenblick cintreten, ich habe einen brennenden Durst." ' Bald saßen Dell' und der Pfarrer an einem der rohgezimmerten Tische in der Gaststube. Der Kachelofen glühte, denn es wehte eine eisige Lust. Die geforderten beiden Gläser 766 Bier wurden gebracht und die beiden hielten in angeregtem Gespräche kurze Rast. . Der „Kilometer-Pastor", so nannten ihn bie Giesdorfer, weil er ein leidenschaftlicher Spaziergänger war und jeden Tag, es mochte stürmen oder regnen, ein paar Meilen zu Fuß zurücklegte, begleitete den Dobener Einsiedler wieder ein Stück Weges zurück und trennte sich erst von ihm, als man sich gegenüber den Giesdorfer Treibereien befand. Der .Hufschlag eines galoppierenden Pferdes störte den in Gedanken versunken wandernden Tell. Er blickte auf und gewahrte Herrn Walter v. Brank, der ihm ans einer schnaubenden Fuchsstute entgegensprengte Ob er dich wohl anreden wird? dachte Tell, der sich vorgenommen hatte, keinesfalls zuerst zu grüßen, sondern steifnackig den Gruß des Jüngeren abzuwarten. Das Pferd kam iit langen Galoppsprüngen näher und näher. Jetzt hatte es den Fußgänger erreicht, und der Reiter hob mit einer fast beleidigenden Grimasse seine rechte Hand bis zur Hutkrempe, ohne jedoch den Hut zu lüften. Wie du mir, so ich dir, dachte Tell, der auch nur knapp den Rand seines runden Filzhutes berührte und dabei den jungen Freiherrn mit einem finsteren, herausfordernden Blicke streifte. . „Uebermütiger Schlingel!" murmelte er m den Bart, wie Walter vorüber war. „Dickköpfiger Bauer!" brummte der andere, indem er kräftig den Schenkel anlegte uiid sein Tier noch zu schnellerer Gangart antrieb. ( Als Tell in den Hof trat, steckte Just, der in der Tür zur Milchkammer stand, hastig einen Brief ein, den er eben gelesen hatte. Er wollte mit Hilfe des Professors Völker seinen Freund und Gönner Tell gewissermaßen in eine Falle locken. Da dieser nicht mehr zu bewegen war, die Gesellschaft der Giesdorfer Damen aufzusuchen, und int Laufe der letzten Jahre nur ein paarmal unb immer nur zu einer Zeit, drüben gewesen war, wo, wie er gesehen hatte, der Wagen mit den beiden Damen vom Schlosse nach der Bahnstatiott davongerollt war, so hatte Just einen Plan geschmiedet, den Eigensinnigen zu überrumpeln nitb wider seinen Willen mit Ellen zusammen zu bringen. Die zu morgen angesetzte feierliche Beisetzung des Kaisers Wilhelm sollte die Gelegenheil dazu bieten. Völker verfügte zufällig Unter den Linden über die Wohnung eines seiner Verehrer, der krank an der M-r vier« weilte. In diese Wohnung hatte er die Branksche Familie eingeladen, nnt von dort aus das Leichenbegängnis vorüberziehen zu sehen. Braitks hatteit angenommen. Nun wäre (das war der Jithalt des Briefes gewesen, den 3nft- eben gelesen hatte) auch an Tell eine gleiche Einladung ab- gegaugeu, ohne daß darin der bevorstehenden Mitanwesenheit der Giesdorfer Erlvähnuug getan wäre; Just sollte mit- kommen, sich aber vorher um Gotteswillen nichts merken lassen. „ Seine Genugtuung über den empfangenen Brief verbergend, schritt Just deut zurückkehrenden Spaziergänger entgegen. _ ,,Es ist ein Brief für Sie angekommen, Herr Tell, ich habe ihn auf Ihren Schreibtisch gelegt." „Sonst nichts Neues?" „Ich wüßte nichts." << „Der junge Brank, der hier vorbeigeritten ist, Hal doch nicht etwa die Dreistigkeit gehabt, sich meinen Hof anzusehen?" „Nein, Herr Tell, er hat mir nur zugenickt und ist vorübergesprengt.... ein famoser Reiter! Das Herz dem Pferde immer eine Pferdelänge voraus! Das hat er von seinem Vater!" Tell ärgerte sich über das Lob Walters. Er ließ Just stehen und begab sich brummend nach dem Verandazimmer, das er in der Zeit, wenn Frau Lampert nicht hier draußen weilte, als sein Wohnzimmer benutzte. Er las die Völkersche Einladung und fühlte sich angenehm überrascht. Er rief Just ins Zimmer. „Ich habe da eine Einladung des Professors, mir morgen das Leichenbegängnis mit anzusehen; er erwähnt Ihrer zwar nicht besonders, aber ich denke, ich werde Siü ohne weiteres mitnehmeu können." „Ich habe die Einladung ebenfalls erhalten," meldete Just, „der Herr Professor ist immer so aufmerksam, auch gegen unsereinen." „Das ist nett!" sagte Tell erfreut, „so fahren wir zusammen, morgen mit dem ersten Zuge! Wir müssen das Gedränge vermeiden, es wird lebensgefährlich sein." Am anderen Morgen in der siebenten Stunde saßen Tell und Just in einem überfüllten Wagenabteil des Vor- ortzuges. Es war eine förmliche Mobilmachung der ganzen Landbevölkerung auf zehn Meilen im Umkreise, und was nur irgendwie Zeit und Kräfte hatte, das eilte nach den Hauptstadt, um noch einen letzten Abschiedsblick auf den kaiserlichen Sarkophag zu werfen. Tell unb Inst hatten trotz der frühen Stunde schon! Mühe, sich bis Unter den Linden durchzukämpfen. Sie strebten dein ihnen bezeichneten Hause zu uitd waren froh, als sie es endlich erreicht hatten und int ersten Stock von Völker empfangen und in die beiden nach vorn gelegenen Zimmer der kleinen Wohnung geleitet wurden. „Hier sind vier Fettster," sagte der Professor. „Wählen Sie sich, welches Sie wollen! Ich habe für jedes Fenster nur vier Personen gerechnet — wir werden also Platz haben." „Wer kommt beim noch?" fragte Tell ahnungslos. „Noch dreizeytt Personen, so daß wir in Summa sechzehn fein werden," erwiderte Völler ausweichend; „alles Freunde von mir. Einer wird natürlich auch seinen Photographie- Apparat mitbringen, aber fürchten Sie nichts, ich schicke ihn nach oben, so daß er uns nicht stören wird." Die Tür öffnete sich und Walter v. Brank trat mit eilt» geklemmtem Monokel über die Schwelle. Er dankte dem Professor für die freundliche Einladung, schnitt ein ziemlich unzufriedenes Gesicht, wie er Dell entdeckte, dem er nur eine kaum merkliche Verbeugung gönnte, und wandte sich dann sofort dem anderen Zimmer zu. „Der auch hier?" äußerte Tell empört zu seinem Faktotum; „kommen Sie, wir gehen." Just legte die Hand auf den Arm des anderen und hielt ihn zurück: „So hören Sie doch nur, von draußen tönen schon die Stimmen seiner Eltern, sie sind schon im Flur, um abzulegen, gleich werden Sie hier fern . . es ist unmöglich, daß wir ohne das peinlichste Aufsehen jetzt noch aufbrechen." Dell stand wie angewurzelt und starrte nach der Flurtür, durch die jetzt der alte Freiherr mit seiner Gattin eintrat. Dem elterlichen Paare folgte die Töchter. Als sie Teil er- kannte, errötete sie flüchtig, und es huschte wie Sonnenschein über ihr Antlitz. Der alte Freiherr schritt auf Teil zn, schüttelte ihm die Hand und sagte bewegt: „Ein schicksalsschwerer Tag! Was wird uns die Zukunft bringen?" „Gott gebe, nur Gutes!" erwiderte Teil; „auch ein kranker Kaiser Friedrich ist ein Segen für das deutsche Volk! Die Angst und Sorge nm ihn reißt wie eine Pflugschar die Herzen auf unb aus dem ungebrochenen Boden wird das aufgehen, was hienieden immer seltener wird: Liebe und Treue." Frau von Brank und Ellen, die hinzugetreten war en, hatten die letzten Worte gehört. Mit einem fast dankbaren Blicke sagte jene: „Sie sprechen mir aus der Seele, Herr! Justizrat!" Truppen zogen unten vorbei in der Richtung nach denk Schlosse. Ellen war wie zufällig an das der Flügel beraubte Fenster geraten, und neben ihr stand Dell, und, hingerissen von dem Zauber ihrer Erscheinung, sagte er zaghaft: „Was müssen Sie von mir gedacht haben, daß ich mich solangq ferngehalten habe?" Sie sah ihn mit einem Blicke forschender Besorgnis an: „Was ich gedacht habe? Ich habe mich gefragt, ob ich Ihnen, natürlich nur unabsichtlich, irgendwie zu nahe getreten sein könnte. — Hätte ich das bejahen müssen, wie gern würde ich Sie um Verzeihung gebeten haben!" Mit einem Schlage barst da das Eis in seiner Brust, die Bäche hoffimngsfrohen Lebens riefelten wieder; jubilierende Vogelstimmen tönten dazwischen; es war Frühling in ihm geworden. Die Straße unter ihnen bot jetzt einen nie gesehenen Anblick. Der Mittelweg menschenleer, mit gelblichem Kies sauber bestreut, und dieser Kies mit frischem Tannengrnn übersprenkelt. In den florumwundeii-en, vergoldeten Dreifüßen an den Krenzungspunkten der Straße qualmten die Pechflammen und wirbeln lange, schwarze, flatternde Rauch«, fahsteu in die Lust. ' < (Fortsetzung folgt.) 767 3m Vogelsberg. Von T h. Cellarius. Mein Kinderland. (Fortsetzung.) Unser Spielplatz von klein auf an solchen Tagen war dagegen der Speicher. Dort lag auf zwei Trägern eine lange Diele, auf welcher wir alle die Nichtigkeiten, die uns kostbar und wertvoll erschienen, ausbreiteten. Was wir spielten, weiß ich längst nicht mehr, aber geblieben ist mir die Erinnerung an das Behagen, mit dem wir — ganz auf uns selbst gestellt — uns eine eigenste Welt schufen. Die uns umfangenden leeren, öden Wände gaben uns Raum für die Bilder unserer eigenen Phantasie, die hauptsächlich durch die Märchen der Brüder Grimm befruchtet worden war. Bald war dort ein Wald, ein Königsschloß oder dergleichen zu sehen! Die dämmerigen Ecken belebten wir mit den dazu gehörigen Gestalten, mit welchen wir uns jedoch selbst in Beziehung setzten. Mochte es draußen regnen und drinnen und draußen trübe sein! in unserer selbstgeschaffenen Welt herrschte das trauliche, belebte Helldunkel wie auf Gemälden alter Meister. Auch im Freien gab es Plätze mit geheimen, nur für uns Kinder vorhandenen Reizen: Ein Rain, an dem es Veilchen, Schneckenhäuser, zuweilen ein Beerchen und zuletzt am Strauch etliche Haselnüsse gab, war während des Sommerhalbjahres ein anziehender Punkt für uns. Nicht minder zwei durch das Aufschütten von Unkraut im Lauf der Zeiten entstandene Hügel, aus einem Gelände, wo jeder Dorfeingesessene sein Gemüsebeet hatte. Das waren Berge und Burgen für Geschöpfe, deren Welt noch die Welt. des Kleinen war. — Daneben steht die Erinnerung an eine von Buchen umstandene Wiese, die Buchholz hieß. Zur Herbstzeit wurden unsere Kühe dorthin zur Weide getrieben, und w!ir Kinder liefen hintennach-, suchten Buchelnüsse unten den Bäumen, sahen den unaufhörlich schmausenden Tieren zu, oder ergötzten uns auch einmal an einem Herbstfeuer, in dessen Asche Kartoffeln gebraten wurden. Ich habe schon ost den Wunsch gehegt, das Buchholz einmal wiederzusehen, aber die Befürchtung, es nicht mehr so schön finden zu können wie einst, ließ mich davon Abstand nehmen. Den Höhepunkt der Freuden, welche uns die Jahreszeiten boten, erlebten wir im Juli. Da hatten wir nicht nur an den Stachelbeeren- und Johannisbecrensträuchern die einzige ergiebige! Obsternte des Gartens, sondern wir zogen auch inst den Eltern! hinaus in den Wald, um die köstlichsten Früchte desselben: die Walderdbeeren zu pflücken, die es iln allen Wäldern der westlichen Abdachung des Gebirges in großen Mengen gab. Auch Himbeeren sind dort zuhause, aber Heidelbeeren, die es int Odenwald, Schwarzwald und anderen Mittelgebirgen in so großen Mengen gibt, daß ihr Ertrag von volkswirtschaftlicher Bedeutung ist, kommen im Vogelsberg nur im Oberwald und dort nicht sehr reichlich vor. Wenn die Beerenernte in Garten und Wald vorüber war, hatten wir in dem hoch gelegenen Busenborn nur noch einige tvcnige Früchte von fragtvürdiger Güte in Aussicht. Das Beste lieferten noch die Haselnußhecken, welche Felder und hauptsächlich Wiesen anmutig umsäumten. Zu dem Mus, das allgemein auf dem Brot gegessen wurde, diente als Grundlage ausgekelterter Dickwurzsaft und die dazu gehörige Einlage von Obst mußte aus der fruchtbaren Wetterau geholt werden. — Es ist mir später ost vorgekommen, als ob sich die kliinatischen Verhältnisse des Vogelsbergs verändert hätten: als ob es keine so strengen Winter und mehr Obst dort gäbe als während meiner Kindheit! — In den Grasgärten der Eltern meiner Gespielinnen standen etliche Birnbäume, deren Ertrag ein quantitativ und qualitativ geringer war. Aber Nus waren ihre Früchte nicht zu schlecht, und wir suchten eifrig nach jeder herabgefallenen Birne. Außerdem gab es noch niedrige, strauchartige Bäume voll von Früchten, die int Volksmund Bilsen hießen und halb Schlehen, halb Pflaumen waren, wegen ?>hrer Herbigkeit und späten Reife jedoch mehr an die ersteren erinnerten. Trotzdem: wurden sie von uns Kindern ebensowenig verschmäht wie die „Rasseläpfel", die der einzige Obstbauin des hinter dem Haus gelegenen Pfarrgartens für uns ins Gras fallen ließ. Es waren grüne, recht saure Früchte deren Kerne so lose im Gehäuse sahen, daß sie bei jeder Bewegung darin herum schlockerten. Unsere gute Mutter, die bis zu ihrer Verheiratung die Herbstfreuden reichlicher Obsternteit geitossen hatte, bedauerte von Herzen ihre „armen Kleinen", wenn sie mit Schlehen und Rasseläpfeln fürlieb nehmen mußten! Deshalb verlegte sie die jährlichen Reisen zu den Großeltern, d. h. ihren Eltern, Wenns irgend möglich iunr, in den Herbst. Unser Großvater war Pfarrer im Ohmtal, und sein Kirchspiel umfaßte sieben zum Teil weit auseinanderliegende Gemeinden. Tie Geistlichen dieser zwar gut dotierten, aber auch trotz eines Mitpredigers — der wie mein Vater die Woche über Schule zu halten hatte — äußerst beschwerlichen Pfarrei hatten von jeher Wagen und Pferde nötig gehabt, um nach den Filialen zu fahren oder zu reiten. Schon daraus ergab sich die Notwendigkeit, auch das große Pfarrgut selbst bewirtschaften zu lassen. Auf diesem Gut gedieh alles, was uns abging, und deshalb wurde von dorther unserem Mangel an diesem und jenem abgeholfen. Es war ein großer Freudenkag für uns, ivetut im Spätjahr der Knecht der Großeltern int blauen Kittel und mit der blau- weißen Zipfelmütze auf dem Kopf mit feinem Leiterwagen vor unserer Türe hielt, und wenn die darauflicgenden Sachen abladen wurden, von welchen wir Kinder besonders das Obst in frischem und getrockneten Zustand zu schätzen wußten. Nur Eltern- und Grotzelternliebe vermag so zu beschenken, und an alles zu denken, !vas Kindern und Enkeln notwendig und erwünscht sein könnte, wie es hier geschah; wie es immer geschehen wird, solange Menschen den natürlichsten guten Regungen des Herzens.folgen. Die Art, wie unsere Reisen zu den Großeltern — wenigstens halbswegs — von statten gingen, war eine von unserer heutigen sehr verschiedene. Zu Fuß konnten sie natürlich nicht gemacht lverdcn, solange kleine Kinder zu den Mitreisenden gehörten. Deshalb verwandelte der Kastennteister, der einzige Pferdebauer des Ortes, seinen Leiterwagen in einen Reisewagen, indem er Reise darüber anbrachte, die mit einem schweren Wagentuch überdeckt wurden. Früh morgens hielt er damit vor unserer Türe, und im Falle ein ganz kleines Kind mitfahren sollte, wurde ihm zuerst ein warmes Lager bereitet; und dann wurden auch für die übrigen großen und kleinen Mitreisenden so viele Mäntel, Decken und Fußsäcke hinein getan, daß alle warm darin sitzen konnten wie in Abrahams Schoß. So gelangten wir auf eine Weise, die jetzt nur bei Kesselflickern und dergleichen sahrendem Volk gebräuchlich ist, nach dem vier bis fünf Stunden entfernten Marktflecken Freienseen. Dort, wo ein Wagenwechsel stattsinden sollte, kehrten wir immer in einem am tzanptplatz des Ortes gelegenen reinlichen, kleinen Gasthaus ein, mit welchem eine Metzgerei verbunden war. — Rach fast fünfzig Jahren bin ich wieder einmal darin eingekehrt und habe es noch ebenso klein, rein und nett und im Besitz derselben Familie — nur um zwei Generationen weiter vorgerückt — gesunden, und auch sein Ruf als Gasthaus war noch der gleiche gute wie vor Zeiten. — Die Frau Wirtin begrüßte uns, die alljährlich wiederkehreitden Gäste, als gute Bekannte. Sie erkundigte sich nach dem Ergehen der ganzen Familie — anch der großelterlichen — und bewunderte das vielleicht int Lause des Jahres angekommene Kleinste. Auch lute größeren Kinder fanden Anerkennung wegen unserer Lei- ftitngen int Wachsen und — „weil wir so brav waren"? Nachdem wir uns an Speise und Trank gelabt hatten, schickte sich der Kastenmeister zur Heimfahrt an, und wir Kinder gingen auf die Straße, um da unsere Beobachtungeit zu machen und nach der großelterlichen Familienkutsch-e, mit welcher die Reise fortgesetzt werden sollte, auszuschauen. Gewöhnlich hatten wir nicht lange zu warten, bis sie in Sicht kam! Und nach einer kurzen Mittagspause von Kutscher und Pferden, verstaute uns der erstere in der Chaise, aus der uns gegen Abend die Großeltern, die jugendlichen Tanten und Onkels herausholten. Besonders eine dieser Reisen ins Ohmtal, die wir im September 1851 antraten, ist Snir int Gedächtnis geblieben. Es war schönes, warmes Wetter, und ein Kinderbettchen brauchte nicht int Wagen hergerichtet zu werden, denn der Kindersegen meiner Eltern bestand damals nur aus mir, der Fünfjährigen, und aus meinem Bruder, einem kräftigen Jungen von bald zwei Jahren. Das Wagentuch war weit zurückgeschlagen, damit Luft und Sonne und die an unserem Wege liegenbe Schönheit der Gegend uns nicht vorenthalten blieben. Für meinen Begriff fing die letztere an, a ls wir vor Schotten von unserer holperigen Bergstraße auf die Staatsstraße kamen, die mir in ihrer Glätte und im Schmuck der daran gepflanzten Vogelbeerbäume mit roten Früchten den Eindruck von etwas sehr Harmonischem! machte. Wenn des Kastenmeisters Gänlchen Trab lief, fingen auch die Vogelbeerbäume an mitzulaufen, was sehr unterhaltend für meinen Bruder und mich Ivar. Nördlich über Schotten zieht ein Wald her, der vom Oberwald — nahe an Ulrichstein vorbei — herabkommt und sich in west-nordwestlicher Richtung ununterbrochen bis Laubach fortsetzt; und während die Straße von Schotten nach Laubach auf ihrem dreistundenlangen Weg durch diesen Gebirgswald hinzieht, ist sie von einem landschaftlichen Reiz begleitet, der auch verwöhnte Augen entzücken dürste. Auf dieser Straße fuhren toir dahin! Gleich hinter Schotten, ehe sie ganz im Wald verschwindet, gewährt sie noch einen Rückblick über die höchsten Erhebungen des Gebirges, von welchen der von Basaltmassen gekrönte Bilstein, über Busenborn, zwar nicht die höchste^aber entschieden die malerischste ist. An dem bald folgenden Fvrst- unb Gasthaus Falltvrhaus läßt der Wald die eine Seite der Straße frei, so daß man über große, tiefer liegende Wälder hinweg bis in die Wetterau hinein schaut. Bald nimmst der Wald wieder beide ©eiten neben der Straße ein und entfaltet in der Mannigfaltigkeit seiner Bestände, bis zu dem in ^tiefer Einsamkeit liegenden Forsthaus Jägerhaus, seine größte Schönheit: Urwaldschönheit! im fteten Wechsel von kraftstrotzenden Fichten mit Buchen, von Hochwald mit Schonungenund Lichtungen, in welche von sonnigen Hängen int Juni die wilden Rosen und ßm Herbst die poten Hagebutten hineinlachen. Ich bin in den neunziger Jahren wieder zweimal über diese Straße gekommen: einmal zur Zeit der wilden Rosen und das anderemal im Herbst; tind habe da erst die sie begleitende Schön- 788 Vüchertisch. * (Fortsetzung folgt.) Volke. e n n A A b e n E d 1 a I and d i E n d 1 I n d d burtstage Richard Dehmels ist als ftvohlfeile Volksausgabe in drei Bänden eine Sammlung seiner Werke erschienen. Tehmcl ist wohl der einzige Lyriker unserer Zeit, bet .dem eme .solche Ausgabe ihren Namen im wörtlichen Sinne trägt; nicht bloß, datz eine wohlfeile Ausgabe gemeint ist, sondern wirklich eme, die dem Volke gehören ins Volk dringen und wirken will. Vom ersten Auftreten an ist er wachsend, ganz derselbe geblieben, und die neue Ausgabe seiner Werke stellt ihn vor uns hin als einen der bewußten, verantwortungsvollen Arbeiter und Verkünder der Humanität, der Menschwerdung. Er hat nicht nur schöne Gedichte gemacht - viele schöne Gedichte voll Glut und Lebensrhythmus -- sondern er ist ein Dichter, edelstes Blut der Zeit, und als solcher gehört er nicht bloß dcni Einzelnen, Kenner und Amateur, sondern dem Der Hinterwäldler. Silas, im Store seines Hinter- wäldlerdorses: „Ich fahre aus einen Moment nacst New York und brauche zwei Kragen." Der Verkäufer, zweifelnd: „Werden zwei auch für einen ganzen Monat ausretchen?' Silas, großzügig: „Also schön, sagen wir drei!" * D es Kutschers Rache. Die Autodroschke hat eine Panne, und der Chauffeur müht sich aus Leibeskräften, den Motor wieder in Gang zu bringen. Ein Kollege von der „Pserde- branche" steht breitlächelnd daneben und guckt gemütlich zu. „Na, hilf mir doch etwas!" ruft der Chauffeur, und der andere streckt Magisches Dreieck. In die Felder nebenstehender Figur Imb die Buchstaben a a b b i_i 1 1 n n n r r u n derart einzutragen, daß die einander entsprechenden ivagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten: 1. Farbigen Edelstein. 2. Mächtiges Gebirge. 3. Ungarischen Titel. 4. Teil von Illyrien. 5. Emen Buchstaben. Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Gitterrätsels in voriger Nummer: i g i r k a h a b u r g h u i r r Von den nun folgenden Septembertagen erinnere ich mich sehr deutlich an den Nachmittag des, letzten der. warmer Sonnenschem, und ich ging nach Tisch mtt «“in kleinen Bruder auf das Wiesengelande an der Ohm, wo die große Herbstwäsche gebleicht und getrocknet wurde. - Solche große Wäschefeste sind nun auch nicht mehr üblich. Dort, auf der Wiese, wurden wir Mit der Nachricht, datz wir ein Brüderchen bekontMen hätten, überrascht. Gegen Abend, als der Kleine aus dem Schoß der Amme lag und gewaschen wurde, durften wir ihn zum erstenmal sehen. Er war ebenso winzig und nicht anmutiger als andere neugeborene Wesen seiner Gattung — und seinem Bruder siel beim Anblick der Bewegungen, die er mit den Aermchen^ und SSßincn. machte, bet ßtüite ein, t.. ... - - zimmer der Großeltern im Glas saß und auf einer barm stehen- hpn ff ein en ^eiter' auf- und abstieg. „Js das nauvttosch • Diese Frage, die er in aller Unschuld stellte, ist ihm bis heute in der Familie noch nicht vergessen worden, ^var selbstverständlich, daß dieses Ereignis uns noch, lange bei den W eitern festhielt. Der Vater kam zur Aaufe und spater noch einmal, nm uns heimzuholen, ehe der Winter in semm grimmigsten Gestalt im Vogelsberg emgezogen, war. Gesättigt mtt Herbstfreuden und um ein Familtenglied reicher kehrten ton alle in unser rauhes und doch geliebtes Bergland zurück. 511 Ti^ami folgende, häufig ziemlich aruiselige Dörfer berührende Fahrt, brachte uns erst, als ton dem Ohmtal nahe kämm, Naturschönheiten zu Gesicht, die sich mit den am Borm ttag mittelbaren Reiz! Denn der Wald und der Fluß, da» uns vom Berg herab grüßende Städtchen Homberg und alle ubrtgn ÄS ” d-s «t(« («W »nm na* einem langen Reisetag dem zehnten Ziele nahe waren. — Hans Baluschek, „Spreeluft", Berliner Geschichten Mit Titelzeichnungen und 8 Illustrationen vom Verfasser. Vita, Deutsches Berlagshaus, Berlin-Ch Preis brosch. 3 Mk., geb. 4 Mk. Hans Baluschek hat hier einmal den Pmsel mit der Feder vertauscht und wir haben alle Ursache, uns auch dessen M freuen. Typen aus hem großen Dorf an der Spree — der Weltstadt BertM — läßt er vor tuns in solcher fabelhaften Lebendigkeit erstehen, daß wir ihnen beim Lesen zunicken möchten als guten alten Bekannten. Aber auch in die tiefsten Tiefen der Kunstterseele taucht Baluschek, in jene dunklen Gebiete, wo schon der Wahnsinn lauert, und wie er diese Menschen in allen Regungen ihrer ge^ quälten Psyche ßeichnet, das ist kn Wahrheit gemal. Hier ist er Maler und Dichter zugleich, gibt mit wenig Strichen vollkommene Bilder und bewährt in gleich hohem Maße die unübertrefflich:. Feinheit seines geistigen wie seines körperlichen Angus. — Sechzehn Jahre als Quarantänearzt in der Türkei von Dr. med. Lamee Saad. Mtt 16 Tafeln und 1 Karte Preis 8 Mk. Verlag pon Dietrich Reimer (Ernst Vohsen) in Berlin Der Verfasser, ein deutscher Atzt, ivar als Beamter des internationalen Sanitätsconseils nacheinander in den Städten . zitnnujtn unv , Skhanckin im Irak an der türkisch-persischen Grenze, ili Trapezunt , der im Wohn-- I und Burgas am Schwarzen Meer, tn Erzerum, dem Mittelpiinkt der armenischen Unruhen, in und bet Konstantinopel und schließlich in Jafa im Quarantänedienst angestellt. So oft im ^nnern des Landes die Cholera ausbrach oder von Persien her die dort endemische Beulenpest eingeschleppt wurde, mußte er unter Mlt ständiger Lebensgefahr auf langwierigen Reisen beit Herd des Uevels aufspüren, die widerspenstigen Provinzialbehörden zu den notigen sanitären Maßregeln zwingen, Cordons einrichten und mspezieren und sich mit den in Quarantäne zurückgehaltenen eingeborenen Pilgern und Reisenden jeder Art herumschlagen. Als ein menschliches Dokument ist das Buch voller Interesse, aber auch von am deren Gesichtspunkten aus wird es sich außerordentlich lehrreich erweisen. Es gewährt einen tiefen Einblick in die Zustande der Türkei vor dem Umsturz. — Richard Dehmel. Gesammelte Werke in drei Bänden I Einbandzeichnung von Professor E. R. Weiß Mit dem^Bild de^ „ Dichters in Lichtdruck. (S. Fischer, Verlag Berlin.) In Lemen * «ilmbunkor Die vielerörterte Kinofrage hat sich längst I gebunden 12,50 Mk., tu Halbleder gebunden 16 Mk. Zum 50. Oleinen großen'Kaum in den Witzblättern erobert und die Berliner 1 S - — — - - >" „Lustigen Blätter" jetzt sogar zu einer eigenen Ftlmmimmer begeistert der wir folgende gelungene Scherze entnehmen: Die Familie eines bekannten Schriftstellers ist genial bis hinunter zu dem vierjährigen Söhnchen. Einmal streichelte der Freund des Hauses liebevoll die Backen dieses Söhnchens und sagte zu dem Papa: Tun Sie mir beit Gefallen und verderben Sie den Jungen nicht. Vor allen Dingen lassen Sie ihn vorläufig keine Kumdrameu anseben'" „Wo denken Sie hin, lieber Freund, solange er mcht schulpflichtig ist, darf er höchstens welche schreiben!! — Der Fahnenträger Hesselbarth ist im Anschluß an das Stiftungsfest deS Kriegervereins in einen Kanalisationsschacht geraten. Er tastet ein Weilchen an den Wänden des dunklen Raums herum: Damr fällt sein Blick nach oben. Durch die viereckige Schachtmündung dämmert der Morgen herein, und das erschrEe Gesicht erneS Kanalisationsarbeiters neigt -sich über den Rand. Da macht es sich der Fahnenträger Hesselbarth bequem, und verwundert zwar, aber doch beruhigt, brummt er: „Weeß Jott, et is n Kientopp. — Di« Siraßeupassanten rennen, um Zeugen einer Filmgroteske m werden Auf der Veranda eines Hauses ist ein schreiender Mann erschienen/ Hinter ihm her stürzt ein vierschrötiges Weib und zerschlägt einen Porzellantopf auf seinem Schädel, Dann gibt fte ihm einen Stoß ins Genick, so daß der Unglückliche über die niedrige Balustrade auf das Straßenpflaster fällt. Kaum ist er unten, so kommt ein schwerer Gartenstuhl von oben, und triftt den Mann ins Kreuz. „Sie müssen doch ganz kaput sein nach solclnr Kino- aufnahme!" bemerkt einer der Zuschauer. „vys ja jar keene. lautet die wütende Antwort. .. , , kal)0U empfand I ihm mit ruhiger Ironie die Peitsche hin: „Da nimm, treib 16* "»''SS tn ’ ®nbhril’‘unt> d.«»-bni Den Hart«« «-» I* t g1“ $. 1, gi« lieft« « b«. Murin, die dm »indem b" d’Ä wd*. Np* “ÄÄÄWÄ JS: Ä rechts ab und burdjquerten ihn aus einer Sckmech, nn nach I ( üen?„ Kleines Mädchen: „Weil jeden Augenblick Besuch kom- Freienscen zu kommen und die Reise in gernounter urt i fann „ Redaktion: K. N e“a t h. - Rotationsdruck und Verlag der BrÜhl'-chen Universitätr-Buck- und Steindruckerei. R. Lang«. Dietz».