M3 - M. 22 40 ÄfvÄld a JLr j^ggl» Ion Frühling ;u Frühling. Roman von Erich Ebenstein, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) XIV. m 3nimer wieder beschäftigte Meta der Gedanke, wozu Monteur so viel Geld brauche? Hatte er alte Schulden? Äonntr er überhaupt nicht wirtschaften? Freilich, er warf das Geld mit vollen Händen hinaus. Fede Laune mußte befriedigt, jeder Wunsch erfüllt werden. Die Zigeuner lehrten nirgends so gerne ein als auf Dopolanyi, seit Monteur dort wohnte. Die Dienstboten vergötterten ihn ob ferner Freigebigkeit und die Gutsbesitzer der Umgegend, welche selbst alles eher als sparsam waren, priesen seine Noblesse. Wie sollte dies nun werden, wenn er die Stelle in Dopolanyi aufgab? Sein Vermögen war ja zu Ende. Immer heißer wurde Metas Augst, daß: er sie nicht würde frei geben wollen, bloß nm feine einzige Einnahmequelle rricht zu verliererr. ( Sie hatte seine Briefe bisher unbeantwortet gelassen. Nun schrieb sie ihm und versuchte, ihre beiderseitige Lage klar zu stellen. Ein weiteres Zusammenleben habe keinen Sinn mehr. Beim besten Willen würde es ihr nicht möglich sein, gewisse Dinge zu vergessen. Dagegen biete sie ihm, falls er in die Scheidung willige, viertausend Gulden ihrer Rente an. „Du hättest ihm meinetwegeit das Ganze bieten können," sagte Frau Bettina, „wozu brauchst du das Geld, wenn du bei mir lebst? An dem Moment, wo ich sterbe ttnö du von diesem Mann frei bist, fällt dir das meinime Ohnehin zu." , „Es würde mir peinlich sein, dir so ganz zur Last zu fallen, Mama." '„Unsinn! Mer wie bit willst! ' Jin Grunde ist es ja teht glänzendes Angebot für ihn, kein Manu von Ehre würde es annehmen..." i - „Und wenn er es nicht tut, was dann?" „Bah, er ist eben kein Mann von Ehre!" sagte Frau Bettina wegwerfend. „Sollte er sich weigern, daun geschieht es nicht aus Ehrgefühl, sondern mir, weil er denkt, als Sein Mann noch der Erbe meines Geldes zu werden. Indessen werde ich ihn darüber aufklären . . ." Es vergingen die Tage und von Montelli kant keine Antwort. Aus den Zeitttngen ersah Meta, daß das Derby in Pest zu Ende war. Weder bei den verschiedenen Preis-- reiten in den vorhergehenden Wochen, noch am Derbytag selbst hatten „Aram", „Kitty" oder „Holda" einen Sieg errungen. Und dann kam plötzlich an einem heißen, schönen Mmi- tage ein langer Brief aus Dopolanyi. Meta saß mit Fran Bettina, Lena und dem Kinde tut Garten. In der Linde Wer ihnen sangen Amseln und Funken, ein paar Schritte entfernt plätscherte der Strahl eines Springbrunnens funkelnd in der Söitne. Stille und Frieden umfing das kleine Fleckchen Erde. .... Meta erblaßte, als sie die Schriftzüge erkannte. Daun öffnete sie langsam und begann zu lesen. Schon die ersten Zeilen nahmen ihr alle Hoffnung. Montelli war empört über ihren Vorschlag. Er hatte anfangs überhaupt iricht antworten wollen darauf und ihr Zeit gelassen, selbst zur Vernunft zu kommen. Nttn aber, da sie schwieg stnd immerfort schwieg, müsse er doch auch feinen Standpunkt klar stellen. Von eiltet: Scheidung könne ein für allemal keine Rede sein. Er liebe sie und nichts in der Welt würde ihn bewegen können, sie frei zu geben. Es folgte eine lange Abhandlung über seine Liebe und unentwegte Treue, über seine Werbung damals auf Brioni, die sie doch freiwillig und von niemand beeinflußt aufge- nommen habe. Es .ginge nicht an, heute ein Eheband zu knüpfen und es morgen einfach aus Laune zu zerreißen. Er staune, daß sie, die sittlich immer so hoch Denkende, ihm dies Vorschläge. Noch dazu ohne Grund. Denn, daß er in einer momentanen Verlegenheit einfach in ihrem Namen — wozu er als Ehemann sich völlig berechtigt fühle — einen Teil des ihr rechtmäßig zustehenden Geldes verlangt habe, könne sie ihm wahrlich nicht als Verbrechen anrechnen. Wo> bliebe da die Solidarität der Gatten? Wo die Liebe, welche viel schwerere Dinge mit Freuden verzeihe? lind daraus wolle sie einen Scheidungsgrund konstrn- ieren? Eben jetzt, wo er ihren Wunsch erfüllt habe und ausschließlich ihretwegen seine Stellung in Dopolanyi anf- gebe? Denn er habe bereits gekündigt und sei mitten int Auflösen ihres dortigen Haushaltes begriffen. Wenn sie wirklich auf der Scheidung bestehe, dann sei dies nur Vorwand. Vielleicht denke sie, daß der Prinz mit seinen Millionen und seiner Liebe ein würdiger Gatte für sie werden könnte? Sie sei ja schon als Mädchen sehr klug in der Wahl ihres Mannes gewesen . . . Sollte sie aber derartige Pläne haben, dann möge sie nicht aus dem Auge lassen, daß er sie, solange er am Leben sei, niemals einem anderen überlassen werde. Eher sollten sie alle zugrunde gehen. Meta ließ den Brief sinken und starrte vernichtet vor sich hin. „Nun?" sagte Fran Bettina erwartungsvoll. Meta reichte ihr schweigend die eng beschriebenen' Blätter. Fräulein Lena, welche merkte, daß etwas Ungewöhnliches vorging und sich im stillen schon lange ihre Gedanken darüber machte, stand diskret auf und entfernte sich mit Konradchen tiefer in den Garten hinein. < Es dauerte eine Weile, ehe die alte Frau mit dein Schriftstück zu Ende kam. Nachdenklich faltete sie es zusammen. 86 „Er ist ein geschickter Stilist/' sagte sie endlich, „und versteht seine Sache zu führen. Was wirst du tun?" Meta blickte hilflos auf. „Ich weiß es nicht. Nichts ..." . „Hast du gelesen, daß er deine Anivefenhert ui Dopo- kanyi wegen der Auflösung Eures Haushaltes wünscht?" „Ja, aber ich werde nicht hingehen." „Hast du nicht Wertsachen dort? Schnmck? Selber? „Ja. Mag er alles nehmen. ..." „ „Das scheint mir doch unklug. Vielleicht wurdest du mündlich dein Ziel rascher erreichen?" Ein Schauer lief über Metas Rücken. „Rein — nein — ich mag ihn nicht Wiedersehen. Ich fürchte mich vor ihm . . . Du kennst seine Art nicht, Mama. Er ist so leidenschaftlich . . . im Bitte«: und Befehlen. Er hat einen eisernen Willen, den: ich heute nicht mehr gewachsenbin. Ich bin so müde . . . laß mich bei dir blecken." „Und wenn er eines Tages hierher kommt und darauf besteht, daß du ihm folgst? Vor den: Gesetz hat er em Recht dazu?" _ , Meta schwieg. Sie hatte sich das alles schon ost und oft selbst gesagt. Sie zitterte seit Tagen, so oft die Garten-- tür knarrte. Dann redete sie sich wieder ein, daß er dies Kenn doch nicht wagen würde. Die ewige Angst machte sie schließlich ganz nervös. „Ich sehe nur ein«: Weg," sagte Fran Bettina nach einer lang«: Pause. „Deu —, daß ich. mit ihn: rede. Es wird mich sehr erregen —" „O, dann darfst du es nicht tim, Mama! Um keinen Preis!" „Es muß sein. Wenn ich ihm sage, daß er absolut und unter keiner Bedingung jemals die Aussicht hat, mehr aus dir herauszupressen, als du ihm schon geboten hast, wird er sich wohl zufrieden geben. Morgen noch will ich mein Testament in diesem Sinne machen. An seine Liebe für dich glaube ich nicht." Meta blieb stumm. Ganz sicher Ivar sie über diesen Punkt nicht. Und wenn es . ihm neben aller Habsucht doch auch um sie selbst zu tun wäre, dann hatte Frau Bettinas Erklärung nicht viel Aussicht auf Erfolg . . . Jedenfalls beschloß sie, Moutellis Brief nicht zu be- uittworten. Wieder vergingen ein paar ruhige Tage. Konradchen hatte einen Musiklehrer bekommen und spielte auf seiner Violine, daß es eine Freude war. Meta Und Fräulein Lena bemühten sich redlich, auch seine:: Sinn für andere Gegenstände zu wecken, mußten es aber bald wieder aufgeben. Es war unmöglich, sein Begriffsvermögen auf etwas anderes als auf die Musik zu übertragen. Frau Bettina bestand endlich darauf, diese Versuche aufzugeben. „Laß ihn doch in Frieden!" sagte sie. „Daß er so entzückend plaudert und nun gar fiir Musik außergewöhnlich begabt ist, ist ja mehr, als wir jemals hoff«: durften. Gottlob hat er dereinst Geld genug, um nicht an irgendeinen Beruf denken zu müssen. Er ist wie eiu Singvogel — die können auch nicht lesen und schreiben." Abends kam täglich Professor Burger und nahm den Tee mit den Damen in der Villa „Pax". Er staunte, wie Frau Bettina sich herausgemacht hatte, seit Metas Ankunft. „Sie hätten sie nur früher sehen sollen!" sagte er immer wieder zu Meta. „Richt zwei Heller hätte man für ihr Leben gegeben. Fort Atemnot und Anfälle von Schwäche. Jetzt ist alles wie weggeblasen. Ja, die Freude! Könnte man sie den Menschen nur so als Rezept verschreiben —- neun Zehntel würden gesund." Einmal fragte Meta ihn: „Nicht währ, jetzt ist alle Gefahr für Mama vorüber?" Da zuckte er die Achseln: । j „Wenn man siebzig ist und ein altes Leiden mit sich herumtrügt, ist man nie aus der Gefahr. Aber wir wollen das Beste hoffen — vor allem, daß. auf diese merkwürdige Mische nicht ein plötzlicher Rückschlag folgt." Die Abende waren sehr gemütlich: Man plauderte Und musizierte und lebte nur der Gegenwart. Die Vergangenheit war tot, die Zukunft lag da wie ein Buch mit sieb«: Siegeln, da» zu berühren sich jeder scheute. . Dann kam eines Tages ebenfalls ein Lebenszeichen von Montelti. Er sandte Meta die inzwischen ausgelösten Perlen zurück. Sie lagen in demselben bläßblänen Säntt-t ctui, aus.welchem er sie genommen hatte, mitten in einein! Körbchen frischer Rosen. Daneben ein kurzes Billett. Er danke ihr noch einmal! für alle Güte und hoffe, daß es ihr wohlgehe. Wenn sie ihm durch Fräulein Lena einmal Bericht über Konradchen senden wollte, nach dem er sich so sehr sehne, würde er ihr dankbar sein. Er selbst sei leidend und werde Dopvlanyi wohl erst in einigen Wochen verlassen können. Kein Worst ^berührte ihre Wiederkehr. Meta atmete auf. Gottlob, er schien sich! wenigstens! mit dem Gedanken einer stillschweigenden Trennung cck-- gefuuden zu haben. Denno chbeherrschle sie eine gewisse Unruhe von diesem! Tage an. Hatte sie ihm vielleicht doch Unrecht getan? War er besser, edler, als sie gedacht? Wenn er nicht schlecht, sondern bloß leichtsinnig war, dann wäre ihr Verhalten hart und grausan: gewesen. Schließlich war es doch ihr Man«. Und wenn er sich! ernstlich bessern wollte? Er sehnte sich nach Konradchen. Er war leidend: Und! er fügte sich nun widerspruchslos in die Trennung, jo bitter sie für ihn sein mochte. Meta hätte kein weich veranlagtes Weib sein müssen, wenn diese Erwägungen ohne Eindruck auf sie geblieben wären. Zu Frau Bettina wagte sie nicht darüber zu sprechen. Wer etwas in ihrem Innern wollte nicht zur Ruhe kommen. Ganz allmählich begann sie sich in: Stillen Egoismus vor- zuwerf«:. „Man lebt nicht, um selber glücklich und zufrieden zu sein, man hat vor allem Pflichten gegen andere. Um so dringendere Pflichten, wenn mau sie freiwillig übernommen hat!" sagte sie sich beständig vor: Und je zufriedener sie sich in der Stille ihres jetzigen Aufenthaltes fühlte, desto eindringlicher mahnte sie ihr Gewissen auf diese beiseite geschobenen Pflichten. So vergingen die letzten zwei Wochen des.Juni. Mit glühender Hitze und wolkenlosen Tagen hatte der Sommer 'eingesetzt. Am 2. Juli wollte man einen Ausflug zu Wag«: nach dem nahegelegenen „Mariatrost" mach«:. Frau Bettina hatte plötzlich Sehnsucht bekommen, die Einförmigkeit ihres Lebens durch ein Intermezzo zu unterbrechen. Sie sehnte sich nach Berg«: und Wäldluft. Vielleicht, fürchtete sie dabei auch! im Stillen, Metas Jugend könnte auf die Dauer Langeweile empfinden, wenn sie immer, nur auf die Billa „Pax" angewiesen wäre. Professor Burger, der seine Lehrtätigkeit längst auf-- gegeben hatte und nur mehr zu seinem Vergnügen einige, alte Patienten seiner früheren Praxis behandelte, sollte! mit von der Partie sein. Da Frau Bettina keine eigene Equipage mehr hielt, wurde ein bequemer Landauer bestellt. Loriuser sollte wieder einmal seine Livree hervorsuchen und als Bedienter, auf dem Bock fungieren. Es war ein herrlich schöner Tag, und Meta freute) sich beinahe ebenso wie Frau Bettina auf die Fahrt. Schon stand der Wagen vor dem Tor und Burger drängte die Damen einzusteigen, als plötzlich int letzten Moment ein Telegraphenbote kam und für Meta eine Depesche aus Dopolanyi brachte. (Fortsetzung folgt.) Spitznamen deutscher volkrstämme. Von Franz Pflugk (Leipzig), Von jeher Haben zwischen den einzelnen Volksstämmen Deutschlands auffallende Unterschiede bestanden in bezug auf Sprache,- Sitte und Gewohnheiten, mehr, u:ch weder die Vereinigung unter einem gemeinsamen Oberhaupte, noch die ohne Rücksicht auf Zu- sammengehörendes vorgenommenen politischen Länderteilungen haben darin eine wesentliche Aenderung herbcigeführt. llnd von jeher ist auch im deutschen.Volke die Lust vorhanden gewesen^ Iüber irgendwelche Eigentümlichkeiten, oder Eigenheiten benach harter Landesteile und ihrer Bewohner zu spotten nnd dieselben durch ein mehr »der weniger ttesfendes Wort zu kennzeichnen,- So ist dtte große Zahl von Spottverschen entstanden, die natürlich^ meist die bemerkte Eigenschaft in scherzhaft übertriebener Meise darstelllen, abex selten böse gemeint waren.. — 87 Mit ganz besonderes Vorliebe' leitöte man Spitznamen einzelner VoWstäiutue von den bei ihnen besonders bevorzugten Speisen oder Getränken ab. So taufte der Volksmund die Sachsen Kassee- vdcr Kartosselsachsen. Namentlich ihres Leibgetränkes, des Blümchenkaffees, so genannt weil die auf den Grund der Tasse gemalten Blümchen noch freundlich durch den dünnen Trank schimmern, hat sich der Volkswitz. bemächtigt. So erzählt man sich, daß die Sachsen alljährlich in der Silvesternacht unter allerhand frommen Bräuchen eine Mokkabohne auf den Boden des Kaffeetopfes nageln, die mit viel Wasser unb Genügsamkeit während der folgenden zwölf Monate zur Herstellung ihres Morgen- und Nachmittagslabsals diene. Ein Stück Zuckerkand hängt die Zeit über zur Versüßung des letzteren an einem Faden von der Decke herab, um beim Trinken von Mund zu Mund zu «gehen. Ihren Nachbarn, den Thüringern, rief man spottend zu: 7,Heringsnasen", da sie Heringe sogar gebratenen Vögeln vorziehen sollten. Ein lateinisches, zweifellos auf Volkswitzen beruhendes Gedicht behauptete von ihnen, daß sie „einen gesalzenen Hering mit Dank annähmen und sich aus dem Kopfe ccklein neun verschiedene Gerichte herzustellen verstünden", und eine sprichwörtliche Redensart lautete: Dem Thüringer der Hering gefällt, weil er'n für einen Schinken hält. Noch heute rufen die Kinder int Orlagau, wenn es zum Streit gekommen ist, einander zu: . „Schimpft mich immer, wie ihr wollt. Schimpft mich nur nicht Heringsnase." Auch mit dem Namen .Kloßesser suchte man die Thüringer (und Sachsen zu foppen. । ,• Eines wenig guten Rufes erfreuten sich in früheren Zeiten die .Bayern, von deren Einsalt esu Geschiehtchen von fünf Eselsfüßen, die sie „über Meer gebracht", im Umlauf war. Heutzutage werden sie in Tirol sowohl wegen ihrer Liehlingsspeise als auch wegen ihres ost bicheiltendeu Körperumfanges Dampfnudeln genannt und bei Zins ist wohl der Spitzname Bierbayer allenthalben bekannt. .„Der Bayer duldet alles, selbst das Fegefeuer, meint er dabei nur gutes Bier trinken kann." Diese etwas allzu große Vorliebe für einen kühlen Trunk war und ist noch heute —und damit mögen sich die Bayern trösten — fast allen deutschen Stämmen eigen., Sachs, Bayr, Schwab nnd Frank Lieben allesamt den Trank, sagt ein schon 1616 bekanntes Sprichwort. i Die Schlesier lauste der Volkswitz Eselsfresser und sagt ihnen nach, sie hätten vor Zeiten nichts von Eseln gewußt, und als sie dann einen zu Gesicht bekamen, hätten sie ihn der langen Ohren wegen für einen großen Hasen gehalten und geschossen, woraus er zu Zopten gebraten und zju Breslau verspeist worden ei. Nach einer anderen Version soll es früher ein altes schle- isches Bergwerk gegeben haben, „der güldene Esel" genannt, »essen Ertrag die adeligen Besitzer durch ein üppiges Leben gleich- am ausgesressen hätten und deswegen hießen alle Schlesier Ejels- resser. Daß der Spitzname noch nicht vergessen ist, beweist eine Stelle ans A. Kopischs Schlesierlied mit folgender gelungenen Abfertigung der . Spötter: Hceßt ins eener Aeselfrasser, hoab a Oacht, Daß ftter sich aus ihm nich a Gerichtet macht! Der Schwaben Labsal und Leibgericht ist eine gute Suppe, schon in Fischarts Gargantua heißt es: Das schwäbische Suppenmahl, -da man dreh Suppen auffeinander gibt. Deshalb können sie über .den Spitznamen.Supvenschwaben denkend quittieren. Im Mittelalter wurden sie auch Frösche genannt, einesteils wegen der engen, gelben Hosen, die sie trugen, andernteils wegen des breiten Mundes und Redens, so spricht z. B. Fischart ut derber .Weise von beit „froschgoschigeu, braiten Schwabenmäulern". Die Schwaben sind überhaupt mehr als alle andern deutschen Stämme Zielscheibe der Spottlust gewesen. Das fühlen sie natür- lich auch selbst, und deshalb schufen sie zu ihrer Verteidigung das Sprichwort: der Schwabe muß allezeit das Leberlein gegessen haben. Sehr alt sind z. B. die Behauptungen, daß die Schwaben erst mit vierzig „Jahren gescheit werden, daß sie bis dahin allerlei Dummheiten, „Schwabenstreiche" begehen und daß sie nur vier Sinne haben, weil sie für riechen „schmecken" sagen. Uralt ist auch die Mär von den sieben Schwaben, die gegen den Hasen ansrückten und dabei in ihrer Einsalt allerlei Abenteuer bestanden, unter denen auch der Versuch figuriert, durch ein Flachsfeld zu schwimmen, das sie, weil es blau blüht nnd int Winde wogt, für einen See halten. Nach ihren Gewohnheiten Unterscheidet man Bigott-, Blitz-, Knöpfle-, Nestle-, Spiegelschwaben, Rot- und Gelbfüßler. Die ersteren führen! bei jeher Gelegenheit die Worte „Bi (bei) Gott" oder „Potz-Blitz" im Munde, Knöpfle sind die in Schwaben üblichen länglichen Knödel oder Klöße, die Nestelschwaben verschmähen alle Knöpfe und die Spiegelschwaben halten ein Taschentuch für ein völlig überflüssiges Möbel. Ter Aerntel ersetzt nach ihrer Meinung das Taschentuch voll- kommen, infolge seiner häufigen Inanspruchnahme bei einer gewissen^ Tätigkeit ist er freilich ost spiegelblank geworden. Die Rotsüßler halten es mit dem Getränk der rotfüßigen Gänse/ trinken Gänsewein. Die Gelbfüßler aber hatten einmal eine große Eierlieferung zu besorgen, und weil die Säcke nnd Fässer die Eier nicht alle faßten, so wußten sie sich zu helfen, indem sie hinein- sprangeit und die Eier zusammentraten. 1 Ebenso oft wie der „gute, einfältige" Schwabe wird auch der schon erwähnte „heesliche, gemietliche" Sachse verspottet. Ja, beide haben teilweise Unter denselben Neckereien zu leiden. Wie man sprichwörtlich von beit dummen Schwaben redet, so spricht man ironisch von den Hellen Sachsen und meint: Die Sachsen seien Helle, aber wie, der Mond, nur alle vier Wochen., Ebenso werden beide wegen ihrer Sprache oft verspottet. Am häufigsten werden die Sachsen von den Preußen, namentlich vom Berliner gehänselt. Sie haben sich natürlich revanchiert, und wenn einer der „Herren Berliner" gar zu üppig wird, so darf er auf beit' Kosenamen „Berliner Großschnauze" nicht lange warten.«, Uebrigens scheint auch der preußische Kasfee „Blümchen" zu fein,' denn in Thüringen heißt dünner Kaffee „preußischer", int Gegensatz zum starken „Bayerischen". Im übrigen gilt der Preuße, namentlich der Oftpreuße, für grob und aufbegehrlich, in einem Berschen in ostpreußischer Mundart bekennt sich der letztere selbst zu der erwähnten Eigenschaft: So een Berliner Os Wötzig, on de Schlesier froh', lfsemötlich merschdendeeis de Sächser, De Ostpreuß grob wie Bohnenstroh. Auch den Westfalen wird der Vorwurf der Grobheit gemacht. . Charakteristischer "konnte der Volkswitz diefe Eigenschaft wohl nicht barstellen, als burch folgenbe kleine Geschichte. Als der liebe Gott durch bas noch menschenleere Westfalen ging, sah er dort einen großen, roten Tonblock liegen. Er stieß ihm mit dem Fuße au, alsbald richtete sich der Tonblock in' Menschengestalt auf nnd es entstand der erste Westfale. Sofort besamt sich dieser >aus seinen Stammescharakter, hob drohend .die -nächtige Faust und rieft „Wat stöttst du nti denn mit ’n Fant (Fuß) ? Willi du matt an de Snut'hewwen?" — Bei den Ostfrießen werden die Westfalen für erzduinme Kerle gehalten und mit dem Spitznamen Feling belegt, der dort gleichbedeutend ist mit Dummkopf. Zahlreiche sprichwörtliche Redensarten und Anekdoten dichten ihnen manches Schildbürgerstücklein an. Bekannt sind die „blinden" Hessen. Wie sie zu diesem Spitznamen gekommen sind, ist nicht völlig klar nachzuweiseu. Da man das Wappen der Hessen als Katze ober Hund gedeutet hat/ welche Tiere ja einige Zeit nach der Geburt noch blind sind/ so ist es nicht unmöglich, daß daher der Spitzname bezogen ist, wie man ja auch früher, z. B. noch im 16. Jahrhundert, von den „Hundshessen" sprach und noch heute sagt: Die Hessen können vor Neun nicht sehen. Später ward allgemein, wie die sprichwörtliche Redensart beweist: Er geht draus los wie ein blinder Hesse, ihr tollkühnes Drauslosstürmen int Kampfe, das blind war gegen alle Gefahren, unter dem „blind" verstanden., In derselben Bedeutung war auch „blinder Schwabe" .gebräuchlich, da diesem Volksstamme ebenfalls eine außerordentliche Tapferkeit nachgerühmt ward. War ihm doch sogar als einem der tapfersten deutschen Stämme die Reichssturmfahne anvertraut/ nnd er hatte das Recht, den Kampf zu eröffnen. „Die Schwaben fechten dem Reiche vor." Heutzutage wird freilich blinder Schwabe und noch öfter blinder Hesse für einen Menschen gebraucht, der den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Zum Schluß sei noch des Spitznamens gedacht, der baut deutschen Volk in feiner Gesamtheit beigelegt wird, des „deutschen Michel". Er rührt von dem Bilde des alten Schutzheiligen des deutschen Volkes her, des au Stelle des Schlachtengottes Wodan getretenen Erzengels Michael. Dieser kriegerische Erzengel wurde schon in den ersten Zeiten des Christentums als Schutzengel für Kirchen verehrt und in Schlachten um Beistand angerufen. Ihm zu Ehren feierte man am 29. September das Michaelissest. Besonders viele Anhänger sand dieser Michaeliskult in Deutschland, Michael galt geradezu als Schutzpatron des Deutschen Reiches. Deshalb prangte auch, bevor der Adler Reichszeichen wurde, fein Bild auf der uralten deutschen Reichs-Kriegssahne/. so in beit blutigen Ungarnsschlachten 933, 955, und bie Schlachtgesänge feierten ihn als Herzog Michael, als unüberwindlichen! Helden. Ta nun gar bald her Name Michael als Vorname sehr häufig wurde, insbesondere auch unter der bäuerlichen Bevölkerung, so sank er allmählich ebenso wie Hans und Peter znm Appetativum herab. Bon da aber war der Weg bis zur Personi- siziernita des deutschen Volkes als „Michel" nicht weit. 3unt erstenmal sinden wir wohl diesen Spitznamen unseres Volkes in den Schriften Sebastian Franks, dort heißt es: Em rechter bummer Jan, ber tentsch (Michel. Meist verstand man unter dem „Michel" einen biederen, gutmütigen, aber schwerfällig-unbeholfenen, etwas beschränkten Menschen. Namentlich tu politischer Beziehung ward der Name ost gebraucht, so nach den Besremugs-i kriegen wegen der politischen Unreife und Unempfindlichkeit des deutschen Volkes und noch heute, weil seine alte Ehrlichkeit und Rechtlichkeit gegenüber anderen Volkern nicht selten den kürzeren Siebt. _______ Der Vize. (Eine Studie ans Oberhessen.) Früher war er Polizeidieiter gewesen. Dann, als et zst alt würde, hatte man ihn zum Feldhüter „avaitzieren" lassem . Fragte ihn aber einer, was er fei, so warf er sich in die Brust und sprach stolz: „Ich bin bet Vizepolizeibietter von N. . ." .Darum hatten bie Kinber ihm beit Namen „Vize" angehängt, so baß man ihn kaum unter anderem Namen kennt. Er heißt Kessel. 88 jDaZ MMUMs Gesicht in würdige Falten gelegt, konnte nttt'n ihn ost, den Knotenstock unter dem Arm, in der Uniform eines Polizeidiencrs — er hatte sie trotz aller Vorstellungen und Drohungen des Bürgermeisters bei seiner Degradierung nicht hercnisgegeben — durch die Felder wandeln sehen. Da fühlte er B heimisch, da schwand der Buckel, den er den Städtern zeigte, cks konnte er gehen, wenn er wollte, der Herr Vize, und den rfcher zeigen, der in ihm steckte... Müde und Rock, die vorher blangrün waren, sahen schwarz stnd grün und gelb aus von Wind und Wetter, und völlig zerschlissen. Diesen Rock '6at er getragen feit seiner ersten Awts- tzeit und trägt ihn noch. Keiner Hat den Vize anders gesehen, jund selbst in die Kirche zog er nie einen anderen Rock an. Seme Uniform war sein alles, war er selbst. Da kam eines Tages an rhn, der doch selten sonst ein Schreiben erhielt, ein großer Brief. „Frei laut Avers" stand darauf. Das war von „oben", das wußte er noch aus seiner Polizeidienerzeit her. Ehrfurchtsvoll öffnet er den Umschlag. Will man ihn etwa belohnen, ihm einen Orbcn schenken? Hier Mußte er Hin, auf die Brust, gerade zwischen diese beiden Knöpfe — und das Ordensband hier — hier ms Knopfloch . .,. Alle Möglichen und unmöglichen Glücksgedanken kreuzen fern Gehirn in diesem Augenblick, und er liest: „In Anerkennung Ihrer treuen Dienste . . .", erhaben schürzt vr die Lippen; diese Phrasen kennt er — „treuen Dienste . . liest er laut. Doch plötzlich wird sein Blick irr, er taumelt, er fällt längs hin in seine Stube. Mit deut Morgigen Tage war er äbgesetzt, seines hohen Alters wegen. So besagt der Brief. — Neugierige Nachbarn, die den Briefboten ins Haus hatten kommen sehen, kamen herein rind fanden ihn. Nach einer Stunde xrholte er sich von seiner Ohnmacht. Sobald er wieder auf den Beinen stand, wär das erste: schnurstracks zum Bürgermeister —! Halt, erst noch einmal den kleinen Wandspiegel abgenommen, die Kokarde über die Nase, die Knöpfe blank gerieben mit dem roten Taschentuch, — er war eitel, der Herr Vize---• Wer an demselben Wend noch spazieren ging, wird ihn gesehen haben. Er machte seine letzte Runde. Da auf den Kirsch- Stoirnten saßen die Lausbuben wieder. Wie oft hatte er sie verjagt und angezeigt, — aber heute, heute wollte er gnädig sein. Er konnte es nicht übers Herz bringen —> nein — nein. Und imlnerfort murmelte er: „Sie sollen sich schonen können, der Dienst ist zu aufregend für Sie, mein lieber Herr Kessel . . ." Und dann dachte er, wie er sich auf die Knie geworfen hätte vor deut Bürgermeister und gefleht hatte um sein Amt, — und wie es umsonst war — umsonst-- Und er setzte sich auf einen Grenzstein, der ani Wege stand, Und blickte über das Städtchen hin, das er behütet hatte — er glaubte es wenigstens —, und er sah die Sonne sinken, blutrot, Und die Wolken färben, und er dachte an sein. Herzblut, Und xr sah die Sonne versinken Md dachte: „Jetzt bist du tot." lind am späten Abend, als er in seinem Stübchen saß, ohne Feuer, eine alte Oellampe vor sich, — er war konservativ aus Pietät — da tzog er behutsam seinen Rock aus und legte/ihn neben die Mühe auf den Tisch. Dann seufzte er tief auf und meinte — Und er holte aus seiner Rocktasche das Notizbuch und seine Dienstvorschriften hervor und betrachtete Blatt für Blatt. „Ter Feldschütz soll . . ." Was? War er Feld schütz gewesen ? Nein. — Polizeidiener Mr er gewesen und dann Vizepolizeidiener —- :— auch gewesen. Irr blickte et UM sich. „Was gehen mich die Papiere eines Feldhüters an? Fort, fort Mit ihnen!" Und er zerknüllte sie und ivarf sie auf den Boden. Nur ein Matt behielt -er in der zitternden Hand. Das hielt er über die Lampe und setzte damit den Haufen Papier auf den Dielen in Brand. Schwelender Rauch durchwogte das kleine ZiMwer. Und line ein Narr tanzte er um! das Feuer seiner „Formulare", wie ;cr sie anderen Leuten gegenüber nannte. Herum. Rot stierten seine Augen. Und er zog sein Taschenmesser und ütachte sich damit an seinem Uniformsrock zu schaffen. Knopf für Knopf schnitt er ab. Und bei jedem Knopf ein Seufzer r— eine Träne. Und nun kam' das schwerste, das Zeichen, daß er im Dienst War, seine Kokarde — Mit jedem Schnitt nur «neu Faden durchsägend, schnitt et auch sie ab. Dann blies er das Lämpchen aus, barg den Kopf in die Hände und iveinte--< AM anderen Tage, es war Totensonntag, sah ich ihn durch die Stadt trödeln. Blödsinnig lächelte er vor sich hin. iDie Mütze ohne Kokarde, ohne Band, den Rock ohne Knöpfe. I$r sah jämmerlich aus. Die Falten auf dem Rücken, die die Knöpfe «geschlossen hatten, standen offen wie zwei große Taschen, und der Wind fing sich darin. Und hinter Wut her dis Kinder. Er teilte Mein! MnAMes Knöpfe aus und bruMmte dabei vor sich hin: ,-Jch bin zu alt, ich muß mich schonen, ja —< U es =='1 i Jetzt hat ihn lerne Irrenanstalt ausgenommen^ " * ' \ Vevmrschtes» * Ein internationaler Kongreß für Lebens- rettung. Es steht nun fest, daß während der bevorstehenden Weltausstellung in Gent in jener Stadt auch ein internationaler Kongreß für Lebensrettung tagen wird und zwar vom 13. bis zum 17. August. Am letzten Tage wird ein großer internationaler Wettbewerb aller Litten von Lebensrettungsmitteln und auch von Ambulanzhunden abgehalten. Eine Abteilung des Kongresses wird sich mit dem moberiteit Rettungswesen und Rettungsvorrichtungen bei Massenansammlnngen befchäitigen, eine zweite Abteilung ist den Rettungsvorrichtungen in Theaterränmen und Warenhäusern gewidmet. Des weiteren wird sich der Kongreß mit dem Rettungs- wesen int Eisenbahnbetriebe beschäftigen und mit der Ausbitdung der Eisenbahnbeamten int Rettungsdienste. Mit den Diskussionen und Vorträgen wird zugleich die Vorführung einer Reihe neuerer Rettungsapparate und technischer Hilfsmittel verbunden. Mit besonderem Interesse wird man die Ärbeiteit der Abteilung verfolgen, die sich mit dem Rettungswesen int Kriege und auf deut Kriegs- schatiplatze beschäftigt, mit der Behandlung der Kranken und V'er- tvundeten, mit der Desinfizierung der Wahlstätten, der Beskattmtg der Gesallenen, dem Transport der Verivundeten und der Hygiene in belagerten Städten. Atich das Rettungstvesen bei Seeschiffahrt, im Bergwerkban und int Feuerlöschwesen sind in das Arbcits- prograntnt anfgeitomtneit. * Eine mode r n e F o l t e r k a nt in e r. Aus London wird berichtet: Professor Keith arbeitet bereits entsig an der Organi- satioit eines einzigartigeit Museums, das bei deut nächsten Jnter- nationaten Kongreß für Medizin, zu dem London einen Zustrom von 8000 Fachgelehrten erwartet, eröffnet tvird, Es handelt fich tim eilte Ausstellung von über 50 000 Flaschen und Glasgefäßen, die Bakterien, Krankheitskeime und modernes Anschauungsmaterial bet Heilkunde enthalten werden. Diese internationale Folterkammer, an bereit Zustandekommen fast alle ivissenschaftltcheit Korporationen und inedizinischen Autoritäten der Welt mitarbeiten, wird in London zlinächst in South Kensington in den Räumen des Imperial College der Wissenschaften und Technik sein Heim finden und zugleich einen Ueberblick über die gesamten jüngsten Errungenschaften bet Mebizin bringen. * Ab getrumpft. A.: „Ich kann Ihnen nicht verhehlen, übet das Fräulein Müller macht auf mich witllich einen mehr als bescheidenen Eindruck, — als wenn sie nicht wüßte, wreviel zwei mal zwei ist!"' — B.: „Darüber können Sie sich beruhigen; erst gestern sagte sie mir nämlich, Ivenn Sie sich dahinter setzten, würde es 40 machen!" * Empfindlich. „Was macht 'Ihr Schnupfen, Frau Wendt? Schon wieder besser?" — „Ja, ganz fort; aber jetzt hat mein Mann den SchnMfen!" . „Ah! Sehen Sie, von der Ansteckung!" — „Nee, das nicht — aber mein Mann ist doch so sehr empfindlich — «er meint, er hat ihn von dem Zug, wenn ich geniest habe!" * Gemütlich. Barbier (der einem Bauer statt des krankest Zahnes den danebensteheuden gesunden gezogen hat): .„So, jetzt haben mer Platz, daß tuet bequem herankommen können .- ,■ 4 jetzt werden wir ihn gleich heraushaben, den Racket!" Aömgspromenade. Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weise miteinander verbinden, daß man — wie der König auf dem Schachbrett — stets von einem Feld aus aus ein benachbartes übergeht. Auflösung in nächster Numnrer. zu ein mann im Herz heit sich then rücke wem lich busen glücke kind nicht blu und ter schlägt ein der mut seine wünscht srüchte bäum rech seufzt weh nach trägt bet gute der mit nicht .Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Flocken, Glocken, Locken, Socken. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Briihl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckereh R, Lange, Siebes