Donnerstag, den 6. Februar MW M »mW W W K 'Jtllüi M »sw •••" Von Frühling ju Frühling. Roman von Erich Eben st ein. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) XIII. Sie saßen einander gegenüber in Frau Bettinas Gemach an einem der drei großen Fenster, welche in den Garten Bingen. .. war geräumig, luftig und gegenwärtig voll Sonne, dreses Gemach, welches alles war: Salon, Wohnzimmer und Schlafraum. In einer Ecke, nahe dem Kamin aus rotem Porphyr, stand hinter goldgestickten japanischen Wänden das Bett. Gegenüber am Pfeiler die rote Plüschgarnitur mit Eben?- Holzrahmen und Perlmuttereinlagen, -die Meta von Her- minenruhe aus kannte. Darüber hing in leuchtendem Far- benzauber ein echter Rubens. Ein paar Palmen wölWen sich über den großen, schmucklosen Schreibtisch, der in des alten Petermanns Arbeitszimmer gestanden, hatte. Links von der Tür wär lein Piano und gerade gegenüber in der Nische des dritten Fensters standen Frau Bettinas Nähtisch und Armsessel, der Platz, an dem sie den größten Teil des Tages zubrachte und §it welchem sie mut auch Meta geführt hatte. . „Es plaudert sich besser hier als dort auf dem Sofa," meinte sie lächelnd, „und wir haben doch so viel zu plaudern. Du wirst dich wundern, wie schwatzhaft ich geworden bin." Meta wunderte sich schon jetzt. Dieser weiche Ton, in dem Frau Bettina sprach, und der warme klare Blick, der so gütig auf ihr ruhte, waren ihr völlig neu. „Wenn ich geahnt hätte, Mama, daß du mich noch ein wenig lieb hast — wie gern wäre ich schon längst gekommen! Aber ich dachte —" „Ja, ja," Frau Bettina streichelte Meins Hand und ein kleines Lächeln umspielte ihre blassen Lippen, „ich wollte nichts von dir wissen, seit . . . und das wär töricht von mir! Ich hätte es ja begreifen müssen! Siehst du, es ist alles so merkwürdig einfach, wenn man alt wird. Nur, daß man's früher nicht sehen kann . . . aber nach und nach fallen die Schleier, welche entern den Blick trüben, und auf einmal ist alles nmbunt klar und einfach. , Div ist viel Unrecht geschehen in unserem Hause — willst du versuchen, es zu vergessen?" „Es ist längst verblaßt, Mama. Aber das Gute, das ist gewachsen in der Erinnerung . . . und ich meine, dafür kann ich dir gar nie genug danken. Wenn dir wüßtest, wie mich hier bet dir-alles anheimelt! Wie dankbar bin ich, baß ich kommen durfte . . ." Frau Bettina hob den Kopf unb blickte ihre Schwiegertochter lange an. Dann nickte sie. „Freilich — das ist auch eine der Merkwürdigkeiten! des Lebens, daß. der Mensch nie etwas Fertiges ist, sondern unaufhörlich wird ... er mag so alt werden, wie er will, immer noch ist er im Werden. So kommt es dann manchmal, daß zwei, die sich früher nicht finden konnten, in irgend einem Stadium dieses Werdens einander plötzlich^ ganz nahe kontmen. Ich habe mich lange aller Welt verschlossen und jetzt ist mir, als müsse ich sie suchen, als hätte ich, vieles versäumt abseits von ihr. Dir aber äst es, als hättest du mitten drin etwas versäumt unit müßtest es nun abseits suchen. Dabei müssen wir uns begegnen." Meta staunte immer mehr. „Wie gut du itt anderen zu lesen verstehst, Mama!" - „Jetzt erst, mein Kind! Ich wollte, ich hätte es früher immer gekonnt! Da verstand ich mir, in der Seele eines Einzigen zu lesen . . . und als mein Mann tot wär, meinte ich, mit 6er Ehe sei nwn auch alles Leben -für mich zu, Ende. Denn eine wahre Ehe ist wahres Leben. Heuks glaube ich, daß eine wirkliche Che -— tote sie zum Beispiel Konrad und mich verband, mit dem Tode des einen nicht zu Ende ist — daß sie überhaupt nie zu Ende sein kann." Wieder huschte ein kleines Lächeln über ihr Gesicht-, während ihr klarer Blick unverwandt auf Meta ruhte. ~ „Du brauchst nun natürlich nicht zu denken, daß ich Spiritistin bin. Ich meine das ganz ohne Hintergedanken. Es gibt ein Einswerden im Geiste, das nie erlischt. - Aber nicht davon wollte ich heute zu dir sprechen, Meta, sondern von realen Dingen. Es freut mich, daß du gekommen bist und wir es in Ruhe besprechen können. Sichst du, als ich früher meinte, dir sei Unrecht geschehen in unserem Hause, dachte ich nicht bloß an seelisches Unrecht. Du hast Mki geheiratet in der Ueberzeugung, eine glänzende Partie zu machen —" i „Nein, Mama. Ich glaubte, ihn auch zu lieben! Ich wollte so ehrlich ihn lieben, auch dann noch, als ich sah—" „Und du konntest nicht! Ich glaube dir, Meta. Heute begreife ich es ja ganz gut. Er war ein Lebemann, zynisch und frivol — du ein reines, junges Wesen voller Ideals — es war nicht möglich. Vielleicht wäre es später besser geworden, aber darüber zu grübeln, hat heute keinen. Sinn. Heute hast du ein Neues Glück gefunden, ein wirkliches hoffentlich . . ." Meta hob plötzlich den Kopf und sah die alte Frau fest an. i „Nein, Mama. Du sprichst so gut zu mir — -ich will dich nicht belügcsn. Es ist kein Glück." i „Nicht? Und ich dachte, es sei eine alte Liebe. . . Nur so begriff ich es..." i Meta wurde rot und ließ den Kops wieder tief auf dis Brust sinken. „Ich habe Montelli Nie geliebt. . ." sagte sie leise, „ich nahm ihn in tiefster Verzweiflung. Enttäuscht, verbittert, geängstigt vor der großen Einsamkeit des Lebens, die ich nie ertragen zu können glaubte. Trotzdem wollte ich 82 ihm eine treue Gefährtin werden. Mer es ist sehr schwer . . Mama. . . sehr schwer." Eine kleine Panse trat ent. Dann sagte Frau Bettina: . „Und willst du mir auch das noch lagen, liebes Kind, was dich so verzweifelt machte? Was dich enttäuschte?" „Ja, Mama. Mir ist so sonderbar heute — bei dir - als müßte ich dir alles sagen . . .! Ich liebte Michael Non Münster, Und es war eine Zeit — nein, etn Moment bloß zwischen uns, damals, als Niki noch lebte, wo ich glaubte, daß auch er mich liebt. Er ging dalnn fort. Er ließ mich glauben, daß er deshalb ging . . . und als ich spater frei wurde, war mein Leben nichts als ein Warten auf! ihn. Aber er kam nicht. Nur Montelli kam. . ." Fran Bettina streichelte sanft Metas Hand. . „Armes Kind! Münster ist ein Ehrenmann — mit ihm wärest du glücklich geworden. An seiner Seite hättest du vielleicht begreifen gelernt, was die Ehe ist," „Das begriff ich längst. Wer mir ist sie nicht be- schieden gewesen. Meine Freundin Isa Renner sagte einst: Verheiratet sind viele, aber Ehen sind selten. Ich, Mama, bin abermals bloß. . . verheiratet. Zu den Berufenen gehöre ich — nicht zu den Auserwählten!" „Und warum kam Münster nicht? Weißt du es?" „Er verlobte sich, als ich schon Witwe war, mit Nadine von Pientak. Sie müssen längst verheiratet sein. Ich habe nie wieder von ihm gehört — nicht einmal seine Vermählungsanzeige sandte er mir." Die alte Frau hob- plötzlich den Kopf und blickte Meta bestürzt an. । „Nadine von Pientak? Das muß ein Irrtum sein, Kind. Möglich, daß Münster einmal mit ihr verlobt war, aber es kann nur kurze Zeit gewesen sein. Nadine von Pientak heiratete ungefähr zur selben Zeit wie dn Baron Straßer, Nikis Freund — du wirst dich seiner vielleicht erinnern, er ist ein bekannter Sportsmann in Wien." Wie entgeistert starrte Meta auf ihre Schwiegermutter. „Sie ist — nicht — sein Weib geworden?" _ „Nein, bestimmt nicht! Straßer sandte mir damals" eine Anzeige." Sie stand auf und kramte in einem Schränkchen mit vielen Laden herum. Dann reichte sie Meta ein Matt Karton. „Hier ist die Anzeige von Baron Straßers Vermählung mit Nadine von Pientak. Lange blickte Meta darauf nieder. Dann schob sie das Matt seufzend von sich. Was konnte ihr Die Nachricht, daß Münster frei sei, heute noch nützen? Höchstens, daß sie ihr eigenes Schicksal noch bitterer empfand. Wieder trat eine Pause ein. Draußen war die Sonne vom Frühlingshimmel verschwunden. Große, dunkle, goldumsäumte Wolken zogen darüber hin und warfen ihre Schatten in das Gemach. Frau Bettina raffte sich auf. „Wir wollen von etwas anderem reden, Meta. Ich werde nicht mehr lange leben —" „O, Mama--!" „Laß nur. Ich fühle es und es hat keinen Sinn, sich darüber hinwegzutäuschen. Vorher möchte ich Ordnung machen in allen Dingen. Ich Weiß, daß! du mit deiner Aiente nicht auskommen kannst. — Der Vorschuß von fünftausend Gulden, welchen du kürzlich von Doktor Klammer: gefordert hast, beweist es mir. Wenigstens dieser Sorgen möchte ich dich entheben —" „Mama!" Meta starrte maßlos erstaunt aus den weit geöffneten Augen auf Frau Bettina. „Ich verstehe dich nicht . . . von welchem Vorschuß sprichst du? Ich habe niemals einen begehrt--" Die alte Frau wurde unruhig. „Es sind noch nicht acht Tage, da sagte mir Klammer, daß du fünftausend Gulden wünschtest. Er geigte mir einen Brief mit deiner Unterschrift und fragte mich um Rat . . . natürlich ging das Geld an dich ab . . . solltest du es nicht erhalten haben?" Meta antwortete nicht. Jeder Blutstropfen war aus ihrem Gesicht gewichen. Immer noch hing ihr Blick mit dem Ausdruck namenlosen Schreckens an Frau Bettina. Es war totensttll im Zimmer. Dann kam langsam das Verstehen in den Blick der alten Frau, Sie seufzte tief auf. Meta packte in fieberhafter Angst iHv« Hand. „Mama," stammelte sie außer jich> „ich beschwöre dich, glaube mir!... Ich wußte nichts davon... ich hätte niemals eingewilligt — niemals!" Frau Betttna nickte. „Hat er eine Vollmacht, deine Gelder in Empfang zu! nehmen?" fragte sie endlich. „Ja. Er wollte es so — gleich! anfangs, und ich dacht« mir nichts dabei." „Auch für den Erziehungsbeitrag des Kindes?" „Ja." „Ihr lebt in Gütergemeinschaft?" „Ich glaube. Es wurde damals ein Ehevertrag aufgesetzt, ich verstand nur die Hälfte davon — es schien mir so nebensächlich und ich unterschrieb einfach, ohne überhaupt genau zu lesen. Vermögen besaß ich ja nicht. Die Rente schien mir gesichert — ob .er oder ich sie in Empfang nahm, war gleichgültig. Du weißt, Mama, mit Geldsachen hatte ich nie etwas zu tun, und ich hielt ihn auch für einen Ehrenmann/ Frau Bettina dachte nach. „Das ist sehr schlimm nun! Es stößt alle meine Pläne über den Haufen. So lange du dieses Mannes Frau bist, hätte es keinen Sinn, dir Geld zu vermachen — alles würde doch er in die Hände bekommen." Sie blickte Meta prüfend an. „Wärest du bereit, dich scheiden zu lassen?" „Ja," antwortete Meta ohne Zögern, „nach dem, was er da tat, muß ich ihn für einen Schurken halten, und auch das bloße Leben neben ihm wäre mir eine Qual! Wer ich fürchte, er wird nicht einwilligen und — und ihn zwingen —i öffentlich — auf Grund seiner Fälschung, das, Mama, brächte ich nicht zustande!" „Dn hast recht. Auch ich würde das nicht wünschen. Er ist meines Sohnes Nachfolger, er soll nicht öffentlich gebrandmarkt werden. Wir wollen von diesem Brief nicht weiter reden und auch Doktor Klammer in dem Glauben lassen, daß deine Unterschrift echt ist. Vielleicht gibt es einen anderen Weg. Ich werde mit ihm reden." „O, Mama! Wie gut du bist!" „Ich suche nur gut zu machen. Hätte ich dich nach Nikis Tod nicht dieser entnervenden Einsamkeit überlassen, wärest du wahrscheinlich nie in diese traurige Lage gekommen; aber dir fehlte int rechten Moment der rechte Berater. Das war meine Schuld. Willst du vorläufig mit Konradchen bei mir bleiben?" „Es wäre mein sehnlichster Wunsch!" „Gut. Bleibe bei mir. Es tut mir so wohl, dich um mich zu haben und noch für etwas sorgen zu können! im Leben. Lorinser soll nach .Herminenruhe fahren, um das Kind und dein Gepäck zu holen. Inzwischen kann die Lott oben in den Zimmern etwas Ordnung machen." Sie klingelte. Frau Lott erschien. ! „Lott, richten Sie die Fremdenzimmer oben sofort her, die gnädige Frau bleibt bei uns. Wenn etwas zu besorgen ist, kann Lorinser es aus der Stadt mitnehmen, er soll sich bereit machen und meinen Enkel mit der Erzieherin aus Herminenruhe holen." „Sehr wohl, gnädige Frau." Frau Lott verließ das Zimmer. „Wie hübsch es fein wird, wenn Konradchen da draußen int Garten spielen wird!" lächelte Frau Bettina. „Und welche Augen Professor Burger machen wird, wenn er heute abend zum Tee kommt! Sagtest du nicht, das Kind liebe Musik leidenschaftlich?" „Ja, Mama." „Gut. Burger soll ihm Vorspielen. Wir werden auch einen Musiklehrer engagieren." Dann wandte sie sich um pnd überflog den ganzen Raum mit einem Blick. „Wie sonderbar," sagte sie, „hier spann ich so viele Gedanken und auf den einen, einfachen, natürlichen kam ich nicht: daß wir drei von Rechts wegen doch zusammen ghören l Wie leicht hätten wir dies schon vor Jahren haben können!" Meta antwortete nicht. Ihr Blick ging weit in die Ferne über die Baumkronen des Gartens hinaus und sie dachte beklommen, wie rätselhaft das Leben doch sei! Nach so viel Irrfahrten und Enttäuschungen endlich ein Fleckchen Heimat. Würde sie hier nun endlich ausruhen dürfen? Vergessen können?. . (Fortsetzung folgt.) 83 Abenteuer der Brigadier Gerard. Bon C. Doyle. Wie der Brigadier in England Triumphe feierte. (Fortsetzung.) Lord Rufton versuchte vergeblich, die Sache auf sich! zu Nehmen. Zwei Dinge waren mir vollkommen klar — erstens, daß Lady Jane eine ungeheuere Angst vor einem Duell zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder gehabt hatte, und zweitens, daß, wenn ich nur diesen kolossalen Milord ordentlich träfe, die ganze Geschichte auf die einfachste Weise und für ewige Zeiten erledigt sei. Lady Jane mochte ihn. nicht-und Lord -Rufion mochte ibn nicht. Also würde ich, Etienne Gerard, ihr Freund, nur die beiden schuldige Dankespf licht erfüllen, wenn ich sie von dieser Bürde befreite. Aber abgesehen davon, hatte ich gar keine andere Wahl, weil Lord Dacre ebenso stark dm Wunsch hegte, mir eine Kugel in die Brust zu jagen, wie ich ihm diesen Dienst erweisen wollte. Alles Reden und Schimpfen des Lord Rufton war umsonst. Die Sache mußte ihren Fortgang nehmen. „Nun, wenn du dich mit aller Gewalt mit meinem Gast anstatt mit mir duellieren müllst, so tu's morgen, früh mit »Wei Zeugen," rief er endlich; „dies Schießen über den Tisch Weg ist ja der reine Mord." „Mer mir gefällt's nun gerade, Red," entgegnete Lord „Und mir gleichfalls," warf ich ein. „Dann will ich aber nichts damit zu schaffen haben," rief Lord Rufton. „Ich sage dir, George, wmn du dm Oberst Gerard unter diesen Umständen erschieß't, wirst du dich unweigerlich ins Zuchthaus bringen. Ich gebe mich nicht zum Sekundanten her, und damit gut." „Sir," sagte ich, „ich bin durchaus bereit, auch ohne Sekundanten anzutreten." „Das geht nicht, das ist ungesetzlich," rief Lord Dacre. r,Komm', Red, fei kein Narr. Du siehst, wir sind beide ein- verstandm. Zum Teufel auch, Mmsch, ich verlange ja weiter nichts von dir, als daß du ein Taschentuch fallen läßt." „Ich will aber nichts damit zu tun haben." „Dann muß ich mich nach einem andern umsehen," sagte Lord Dacre. Er warf ein Tuch über die Pistolen, die auf dem Tisch lagen, und klingelte. Ein Diener erschien. „Bitten Sie dm Oberst Berkeley, 'mal hierher zu kommen.' Er ift im Billardzimmer." \ Kurz darauf trat ein langer, hagerer Engländer herein. Er trug einen starken Schnurrbart, was bei diesem glattrasierten Bolk eine große Seltenheit ist. Ich habe mir sagen lassen, daß das nur bei den Husaren und der Garde Mode ist. Dieser Oberst Berkeley war. Gardeoffizier. Er machte einen eigentümlichen, müden, langweiligen, blasiertm Eindruck mit der langen, schwarzen Zigarre, die unter dem. mächtigm Schnurrbart wie eine Stange einer Hecke hervorragte. Er betrachtete uns nacheinander mit dem bekannten englischen Phlegma und zeigte auch nicht die geringste Ueberraschung, als er unsere Absicht erfuhr^ „All right," sagte er, „ganz recht." „Ich lehne jede Beteiligung ab-, Oberst Berkeley," rief Lord Rufton erregt. „Bedenken Sie, daß dieses Duell ohne Sie nich-t- stattfindm kann, intb ich mache Sie persönlich für alle Eventualitäten verantwortlich." Oberst Berkeley schien eine Autorität aus diesem Gebiet zu fein. Er nahm die Zigarre aus dem Mund und legte in seiner eigenen, langsamen, phlegmatischen Weise die gesetzlichen Bedenken klar. Die Umstände sind ja ungewöhnlich, Lord Ruston," sagte er, „aber doch nicht gesetzwidrig. Dieser Herr ist tätlich geworden, und dieser Herr hat einen Schlag ins Gesicht chekommm. Das ist eine Tatsache. Die Zeit und die Bedingungen hat der Beleidigte zu bestimmen, der Satisfaktion fordert. Also gut. Er verlangt, daß die Sache sofort hier im Zimmer und über den Tisch ausgetragen wird. Er handelt vollkommen korrekt. Ich hin bereit, die Verantwortung auf mich, zu nehmen." Diese Erklärung erübrigte jedes weitere Wort. Lord Ruston saß traurig in seiner Ecke, er hatte die Stirn in tiefe Falten gelegt und die Hände in den Taschen seiner Reithosen vergraben. Oberst Berkeley untersuchte die Pistolen und legte beide in die Witte des Tisches. Lord Dacre stand an einem Ende und ich am anderen, zwischen uns war ein Llbstand von acht Fuß fein polierten Mahagoniholzes. Auf dem Teppich, mit dem Rücken nach dem Kanim, stand der lange Oberst, in der linken Hand das Taschentuch und in der rechten seine Zigarre. „Wenn ich das Taschentuch fallen lasse," sagte er, „ergreifen Sie Ihre Pistolen und schießen nach Belieben los. Sind Sie fertig?" „Ja," riefen wir beide. Er machte die Hand auf, und das Taschentuch! fiel zu Boden. Ich beugte mich rasch vor und faßte nach einer Pistole, aber die Tischplatte war, wie ich erwähnt habe, acht Fuß lang, und so konnte der Milord mit seinen langen Armen Die Pistolen leichter erreichen als ich. Ich hatte mich noch nicht in die Höhe jgerichtet, so knallte er schon los, und diesem Umstand verdanke ßch mein Leben. Seine Kugel würde mir mitten durchs Hirn gegangen sein, wenn ich aufrecht gestanden hätte. Wer so pfiff fte durch meine Locken. Im Moment, als ich nun auf ihn anlegte, flog die Tür auf, und ich wurde von zwei Armen umschlungen. „Sie sollen nicht schießen! Oberst Gerard, um meinetwillen chieym Sie nicht!" rief sie. „Es ist ein Mißverständnis, ich fag Ihnen — ein Mißverständnis! Er äst her beste und liebste Gatte von der Welt. Niemals werde ich ihn verlassen." Sie zog meinen Arm herunter und hielt meine Pistole fest. „Jane, Jane!" xies 'Lord Ruston; „komm' mit mir. Du sollst nicht hier bleiben. Komm' mit." „Das ist ja alles verdammt komisch," sagte Oberst Berkeley. , „Herr Oberst Gerard, Sie schießen doch nicht, nicht wahr,' nein? Sie würden mir das Herz brechen wenn Sie ihn verletzten." „Zum Teufel, Jinny, laß' dem Kerl freies Spiel," schrie Lord Dacre. „Er hat sich wie ein Mann betragen und ich will nicht, daß er unterbrochen wird. Wie's auch kommen mag, ich kann höchstens meinen verdienten Lohn kriegen." Aber schon hatte ich der Gräfin durch einen flüchtigen Blick das Nötige zu verstehen gegeben. Sie ließ meinen Arm los. „Ich lege das Leben meines Gatten und mein eigenes Glück in die Hände des Herrn Oberst Gerard," sagte sie. Wie richtig sie niich beurteilte, dieses wunderbare Weib! Einen Moment stand ich unschlüssig da mit dem Finger am Drücker der Pistole. Mein Gegner blickte mir mittig1 ins Gesicht, er zückte mit keiner Wimper, und seine trotzigen blauen Augen zeigten keinerlei Furcht. „Machen Sie, machen Sie, Sie haben noch Ihren Schuß!" rief der Oberst auf seinem Teppich-. „Schießen Sie also los!" sagte Lord Dacre. Ich wollte ihnen wenigstens betveisen, daß sein Leben ganz in meiner Hand, und ihnen eine kleine Probe von meiner Geschicklichkeit geben. Das war ich mir schließlich selbst schuldig. Ich sah mich nach -einem passenden Ziel um. Der Oberst hatte den Blick auf meinen Gegner gerichtet und war darauf gefaßt, ihn im nächsten Moment niedersinken zu sehen. Er stand seitwärts von mir, seine lange Zigarre ragte aus feinem Mund hervor,- und an der Spitze war ein etwa zollanges Stück Asche. Rasch wie der Blitz nahm ich- die Pistole hoch und gab treuer. „Gestatten Sie, daß ich Ihnen die Asche von Ihrer Zigarre abstreiche," sagte ich und machte eine so elegante Verbeugung,- wie sie diese Insulaner gar nicht kennen. Ich bin fest überzeugt, Messieurs, daß es an der Pistole und nicht an mir lag. Ich vermochte es kaum zu glauben, als ich sah, daß ich ihm die Zigarre kaum einen halben Zoll weit von seinen Lippen abgeschossen hatte. Er stand ganz starr da -mit dem Rest der Zigarre, der unter seinem versengten Schnurrbart hervorragte. Ich sehe ihn jetzt noch vor mir mit seinen erstaunten, wütenden Augen und dem langen, schmalen, bestürzten Gesicht- Endlich fand er Worte. Ich habe stets gesagt, daß die Engländer in Wirklichkeit gar nicht so phlegmatisch und wortkarg sind, wenn man sie erst aufgerüttelt hat. Kein Mensch hätte lebhafter reden können ass dieser Oberst. Lady Jane hielt sich die Ohren zu. „Hören Sie auf, hören Sie auf, Oberst Berkeley!" sagte Lord Dacre, Sie vergessen sich. Es ist ’ne Dame im 3immer." Der Oberst machte eine steife Verbeugung. „Würden gnädige Frau so ftenudlich sein, einen Augenblick hinauszugehen," fuhr er fort, „ich möchte diesem verfluchten kleinen Franzosen sagen, was ich von ihm und seinen elenden Scherzen halte." Ich fühlte mich erhaben in jenem Moment, ich ignorierte feine Worte und achtete nur auf seine grenzenlose Wut. „Sir," sagte ich bann, „ich bitte Sie freimütig um Entschuldigung wegen dieses unglücklichen Zufalls. Ich hatte das Gefühl, daß ich, wenn ich meinen Schuß nicht abgäbe, der Ehre des Lord Dacre zu nahe treten würde, und ich konnte doch unmöglich nach den Bitten dieser Dame auf ihren Gemahl zielen. Ich sah mich also nach einem anderen Ziel um und hatte das furchtbare Mißgeschick, Ihre Zigarre abzuschießen, während ich die Absicht hatte, nur die Asche abzustreichen. Die Schuld liegt an der Pistole. Das ist der Sachverhalt. Sollten Sie aber trotzdem noch weitere Genugtuung von mir wünschen, so werde ich Ihre Forderung selbstverständlich nicht abschlagen." Ich hatte entschieden eine großartige Haltung angenommen und gewann aller Herzen. Lord Dacre kam auf mich zu und schüttelte mir die Hand. „Bei Gott," sagte er, „ich hätte nie geglaubt, einen Franzosen so schätzen zu können, wie ich Sie 'chätze. Sie sind ein Mann und ein Ehrenmann, das muß ich ’agen." Lord Rufton sprach kein Wort, aber sein Händedruck ägte mir, was er dachte. Selbst Oberst Berkeley machte mir ein Kompliment und erklärte, nicht weiter an die unglückliche Zigarre denken zu wollen. Und sie — ach, wenn Sie diesen Blick gesehen hätten, mes amis, welchen sie mir zuwarf, die erröteten Wangen, die feuchten .Angen, die zitternden Lippen! So oft 'ich an meine Lady Jane denke, stelle ich sie mir in diesem Moment vor. Sie hatten mich- gerne zum Essen dabehalten, aber Sie werden einsehen, Messieurs, daß es nicht die geeignete Zeit war für Lord Ruston und mich!, in Gravel Hanger länger zu verweilen. Wir ließen das wiederversöhntc Paar allein. Zm Wagen unterwegs hatte er sie von seiner aufrichtigen Reue überzeugt, und sie waren wieder ein glücklich liebend Ehepaar. Damit sie das blieben, war's am besten, daß ich ging. Warum hätte ich ihren häuslichen Frieden stören sollen? Selbst ohne, es zu »vollen, würde ich durch meine bloße Anwesenheit und meine Erscheinung der Frmi das Herz schwergemacht haben. Nein, nein, ich mußte mich losreißen — selbst ihre Ueberredungskunst konnte meinen Vorsatz nicht abändern. Nach Jahren habe ich erfahren, daß die Dacres eins der glücklichsten Familienleben, rundum geführt haben, und daß keine Wolke wieder ihren Frieden gestört. Und doch möchte ich behaupten, wenn er seiner Frau hätte ins Herz sehen können — doch, ich will lieber schweigen! Ein Weib hat seine Geheimnisse, und ich fürchte, daß sie mit ihnen schon lange Jahre auf irgend einem Tevonshirer Krrchhof ruht. Vielleicht ist schon der ganze fröhliche Kreis dahingegan- gen, und die Lady Jane lebt nur noch in der Erinnerung eines .alten französischen Brigadiers. Aber der wenigstens wird sie nie vergessen. (Fortsetzung folgt.) Vorgehen gegen Verletzung der 4. Gebots. Von Pfarrer Nebel in Laubach. SN Jahre 1779 war es vorgekommen, daß in Laubach sich arm an feinem Vater vergriffen und denselben blutig geschlagen hatte. Um die Jugend vor ähnlichem zu warnen und ihre Ehrerbietung gegen die Eltern zu befestigen, wurde der Delinquent der versammelten Schuljugend vorgestellt und auf Befehl des Grafen eine Warnungsrede gehalten. Diese Rede machte solchen Eindruck und schien so geeignet, die Ehrerbietungen gegen die Eltern in den Herzen zu stärken, daß, wie die Vorbemerkung zu ihr sagt, sie von einigen Kindern- und Elternfreunden durch die Presse gemein gemacht wurde. Tas „in Büdingen" wird sich wohl nicht auf „Kinder- und Elternfreunde" beziehen, sondern auf das „durch die Presse gemein, gemacht". Aber das ganze traurige Vorkommnis und die Warnnngsrede des Oberpfarrers Heusinger, machten solchen tiefen Eindruck, daß dessen Rede auch abschriftlich verbreitet wurde. Es ist mir nichts davon bekannt geworden, daß ein gedrucktes Exemplar derselben sich bis auf unsere Zeit erhalten hat, aber in einem int Besitz der Familie Helmich dahier sich befindenden Einträgen aller Art, auch chronikarckigen, dienenden alten Buch befindet sich eine Abschrift dieser interessanten Rede, aus der ich die interessantesten und packendsten Stellen hierher setze: Warnnngsrede an die zu diesem Zweck auf die Regierung versammelte Schuljugend bey öffentlicher Bestrafung eines traurigen Uebertretungs- falles des vierten Gebots da ein Mann seinen Vatter blutig geschlagen auf Befehl des Herrn Grafen gehalten am 20tcn August 1779 von Herrn Konsistorialrath und Oberpsarrer Heusinger in Laubach !und durch die Presse gemein gemacht von einigen Kinder- und Aelternfreunden in Büdingen. ... ist es Möglich, das ein Sohu seine Hand gegen einen letblichen-Batter aufhoben und auf eine gewaltsame Weise das Blut desjenigen ausgießen kann, aus dessen Blut er entsprungen? Ja, es ist nicht nur möglich, sondern es geschiehet auch wirklich Undein solches trauriges Beispiel, ivie blutet mir mein Hertz, daß ich es sagen muß,, ein solch widernatürliches Beispiel stehet hier vor unseren Augen, ein Sohn, der das Haupt verwundet, das über ihn, gewachet, ein Sohn, der die Menschheit entehrt und denjenigen mörderisch angefallen, dem er sein Leben zu danken hat. Was soll ich hiezu sagen, ist es Mangel vätterlicher Zucht, ist es Mangel frühzeitiger Beugung des Nackens des Sohnes, ist es voshaffte Wirkung eines wütenden Zorns, es fei), was es sey, schwartze That ist >es, die die Natur erschüttert, die den Verfall der Menschen laut predigt. . . Schade vor dich, o Laubach, daß solche Elr in der erfunden werden, welche die von ihren Kindern erlittene Schläge verbergen, verleugnen, und ihre Söhne in der Bosheit stärken. In deinen Mauern mußte diese Schandthat ersticken, deinen Nachbarn müßte sie nie zu Ohren kommen. Genug, daß sie uns erschrecket, genug, daß sich unser Geist, unser Blut, daß stch die, Gerechtigkeit gegen diese Uebelthat empört. Zu dem Ende bist du insonderheit, zarte Jugend, zu dieser Stätte des Gerichts geführt worden, um ein Denkmahl in deinem Jnvendigen Ewu^ichten. . . Kinder mit Schmertzen gebohren, mit Mühe gesaugt, mit „ Sorgfalt gereinigt, mit Liebe gegängelt, mit Kummer ernähret, mit Eifer bewahrt, mit Last erzogen, vergesset der Wohltaten eurer Eltern nicht.....Euch 06er, die ihr den Namen der Eltern führet, bitte ich, übersehet Niemals eurer Kindern beleidigende Mienen, die so euch im zarten Alter zuwersen, damit es nicht von feindseligen Gesichtsziigen W Worten, von Worten zu Thaten, von Thaten zu Fluch und Rache koMme, frühe beuget, beuget ihren Nacken, frühe bringet ihnen Ehrfurcht gegen eure Personen bey, frühe führet sie zur Tugend an und lasset dir Ruthe der Zucht nicht nngebrauchß liegen, wenn die Bosheit aus den Hertzen eurer Söhne und Töchter hervorzubrechen beginnt... Zu euch wende ich mich hauptsächlich mehr mitleidens — als hassenswürdiger Sünder, boshafter Sohn, dessen Hand den Vatter verwundet, wie schrecklich ist eure Versündigung, die ihr euch zu Schulden habt kommen las!en. Ist es Msalom wohlgegangen, da er sich gegen feinen -Vatter empört, hat >e§ Ham geglückt, da er seinen Vatter verspottet? - . . Euer eigen Gewissen muß euch aber bezeugen, daß ihr euch des schnödesten Undankes gegen euren besten Freund habt schuldig gemacht, beschämt vor eurem eignen Hertzen, beschämt vor dieser Versammlung, die eure Tat hasset und beweinet, müßet ihr eingestehen, daß -eure Unternehmung unter die schrecklichsten Laster gehöre, die den Menschen entehren. Darum rate ich euch, daß ihr euch vor Gott beuget, in Christo eurem! Heiland die Tilgung derselben suchet. . . Bittet -ernstlich den verwundeten Vatter UM Verzeihung, bejammert -eure Bosheit vor feinen Augen, lasset nicht ab,, ihn zu begütigen und beeifert -euch mit doppelten Kräften! hinfüro denjenigen zu dienen, der zu eurem Besten so manche saure Arbeit übernommen hat. . . Ihr aber, verwundeter und hart beleidigter Vatter, sehet hier ist euer Sohn, euer Fleisch und Blut. ®r bleibet -euer Sohn, ob er gleich seine Kindespflicht außer Augen gesetzet. er bleibet euer Fleisch und Blut, ob er sich gleich an -euch vergriffen hat; laßet euer Hertz gegen ihn brechen, und habt Mitleiden mit ihm, da -er unglücklich genug, da er seines Verbrechens willen der Rache Gottes und den Schwerd der Obrigkeit anheim gefallen ist. Verzeihet ihm seine Sünde, suchet vor ihn die Gnade bey Gott und bedenket, daß der Vater im Himmel auch der ungerathenen, der boshafften Söhne sich wieder erbarmet, wenn sie umkehren und bey ihm in Christo Vergebung suchen. Vermachtes. * Vom „weißen Sklavenhandel" in New Hork. Einen furcfitbaren Einblick in den Umfang und in die Einzelheiten des New Porter Mädchenhandels gibt ein Bericht, der jetzt von S. H. London veröffentlicht ivorden ist und in Ainerika das größte Aussehen erregt. _ S. &. London hat tut Austrage der Neuerung eingehende Nachforschungen nach dem We'en dieses schivunghast betriebenen Handels mit „weißen Sklavinnen" angestellt; er steht auch in Beziehungen zu dem kürzlich von Rockefeller begründeten Institut zur Bekämpfung des Mädchenhandels. Aus den Einzelheiten des Berichtes gebt hervor, daß die „Sklavenhalter", fast ausschließlich Männer, durch die Ausnutzung ihrer Spier und durch Verkäme im Fahre nicht weniger als rund 240 Millionen Mark verdienen. Tie Zahl der in Neiv Port weilenden „Sklavinnen" wird auf 265 000 geschätzt. „Diese Mädchen werden regelrecht versteigert; als Käufer treten die Besitzer zweifelhafter Häuser auf, die die Ware besichtigen und sich dann gegenteilig überbieten. Wenn das. Publikum alle die grauenhaften Tatsachen dieses Handels wüßte, würde eine allgemeine Empörung diesen Schandfleck der Zivilisation mit einem Schlage tilgen. 95 Prozent der Mädchen, die in New Dort verschivinden und von der Polizei als verschollen angesehen werden, sind die Opfer dieser Sklavenhalter. Qiero Bork allein beherbergt ihrer mehr als die ganzen übrigen Bereinigten Staaten. Tie Perdienstmöglichkeit, die sich durch den Besitz oder die Ausnutzung einer weißen Sklavin eröffnet, beträgt in New Port int Jahre ungefähr,10 000 Mk., und in anderen Teilen bet Union, wo Mädchen seltener sind, 20 000 Mark. Aus dein AuSiande werden Frauen zu Hunderten eingeführt, und die Verdienstmöglichkeiten, die sie den Unternehmern bieten, sind so groß, daß inan diese Sklavinnen erster oder ^weiter Kajüte reisen läßt, um Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden zu verineiden. Und ähnliche Verhältnisse herrschen auch in Europa, die Polizei allem ist überall dagegen machtlos, nur ein Feldzug des ganzen Publikums kann Hilfe bringen." * Der Arzt als Austernfreund. „Sehen Sie, meine Gnädige, ich suche mir bei Diners immer einen.Platz an der Seite einer Person ans, der ich das Ach sie messen verboten habe. . . Tann kriege ich das Dutzend des Betreffenden." . * ®.er V eine Schlauberger. Student (in den Festens : „Na, Kärtchen, nun sage mir einmal, wo habe ich denn studiert?" — Kärtchen: „Ich weiß nicht!" — Student: „Nun, in Würz , , . . in Würz . . . .?" - Kärtchen: „Im Wirts-, haus! Q r. „„ . . Logsgriph. Lustig formen wir tanzen, uns hindern keine Verbote, Wählst du ein anderes Haupt, werden wir Stücke von Erz. Ohne den Sopf gereichen zum Schmuck wir oft anderen Köpfen, Aenderst ein Zeichen du noch, trägt uns das „starke" Geschlecht. Auflösung in nächster Nummer: Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer: Weiß. Schwarz. 1. Ld4-e3f K d 5 - e 5. 2. D d 2 - d 7 K e 5 - 16. 3. h 7 —- h 8 Läufer f und Matt. Redaktion: «.Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und SteindrnckerehR. Lange, Gieß«^