Hlf 19(5 — Nk, 86 Donnerstag, den 5. Juni jtKtnerMmllley^ Die Mmmenzrichrn rauchen. Romcm aus dem Jahre 1813 von Micsx Karl B ö t t ch e r - Chemnitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Der Bote ging mit John, der soeben den Schlussel zur Kassette überbrachte, zum Pavillon. Der Schauspieler Ferdinand Brinck zog sich voll Anstand zurück uud betrachtete hier und da die ersten knospenden Blumen des Gartens. Liuthardt öffnete die Kassette uud entnahm ihr ein Schreiben mit dem Siegel seines Vaters vermährt. Er erbrach das Schriftstück und las und las, und mit wachsendem Erstaunen vernahm er, was in der Heimat geschehen war. Schließlich ballte er zornig das Schreiben zusammen und warf den Knäuel auf den Tisch und ries: „Es ist, doch ein Skandal! Die Menschen haben den Verstand verloren!" Brinck trat näher und sagte: „So erregt, lieber Junker. Hoffentlich keine unangenehme Nachricht aus der Heimat?" „Mehr als das! Da, lesen Sie, wenn Sie Lust haben!" Uni) Brinck nahm den Papierknäuel, entfaltete und glättete ihn und las halblaut, so daß Liuthardt den Inhalt des Briefes noch einmal vernahm. Der Vater schrieb: Mein teurer Junge! Schon aus der Wahl des Kuriers wirst Du erkannt haben, daß ich Dir Wichtiges zu übersenden habe. Und in der Tat ist das hentige Ereignis, das sich begeben, wohl das Wichtigste, das sich je in unsrer Familie zugetragen : Wir sind von heute ab nicht mehr Herren von Hei'dehorst, wir sind nicht mehr eine der reichsten Familien des Landes, wohl aber der ärmsten eine. Die Ursache ist Dir, der Du als Erbjunker unsre Familiengesetze kennst und wohl auch die politischen Ereignisse der letzten Woche nbln Tage verfolgt'hast, ohne weiteres klar. Unser Werner ist mit in den heiligen Kamps gezogen und mit ihm die gesamte wehrhafte Jugend nnsers Dorfes, ja sogar ein Dutzend Männer gereiften Alters, unser Schirrmeister Elan an der Spitze. — Ich und Gisela, obgleich dadurch an den Bettelstab gebracht, haben Werner vollkommen zugestimmt und tragen gern und willig das traurige Los, von der Mildtätigkeit der Dorfbewohner, zu leben. Was Du zu tun und zu lasse» hast, wird Dir Dein deutscher Sinn fügen in dem Augenblick, da Du dieses liesest, wenn Du uicht schon mit dem Schwerte nmgür- tet und zum heiligen Kampfe gerüstet, den Kurier ent», pfängst. — Nimm meinen Segen zu Deinem ersten Waf- lfengang, und sollte das Schicksal Dein Mut fordern, so wird zwar mein Herz vor tiefster Trauer brechen wollen, aber der Gedanke: Mein Erstgeborener starb den Heldentod für die große, heilige Sache, dieser Gedanke wird meines Schmerzes Tröster sein. — Nun lebe wohl mein Junge, und gedenke immer Deines alten Vaters und Deiner Schwester Gisela. Dien Vater Eberhardt von Altenlohe.. Brinck faltete das Schriftstück wieder zusammen und legte es sorgsam auf den Tisch und Körners Schrift oben darauf und dann schaute er den.Junker an. „Nun, .bester Brinck, was sagen Sie zu diesem Brief?" „Ein großer — ein herrlicher Brief!" „Was? — Sind Sie toll?! Oder wissen Sie nicht, daß ich in diesem Augenblick zum Bettler wurde?" „Arm an äußern Gütern, Junker, — ja, aber reich an göttlichem Bewußtsein, daß Ihre Famiue eine große Tat getan und Sie können sich glücklich preisen, durch ihre Mitwirkung am heiligen Kriege diese Tat der Selbstverleugnung und Aufopferung der Ihrigen zu einer herrlichen zu krönen. — Und nun leben Sie wohl, Junker! Ich will zu meinem Freunde und beraten, wie wir der großen Sache helfen Wimen, denn der Brief Ihres Vaters hat mächtige Gefühle in mir erweckt und mich ausgerüttelt. Ich denke, unser König braucht Männer, die treu zu ihm halten und helfen, den Säubern deutscher Zunge die alte Freiheit wiederzugeben." Er schüttelte dem verblüfft dastehenden! Liuthardt die Hand und schritt durch den Garten davou< „Ja, ist denn der auch verrückt geworden," rief Lintigs rdt uud befahl seinem Diener John, ihm den Kurjetz herbeizurufen. „Sofort, gnädiger Herr. Zugleich möchte ich bitten, ntid) aus meinem Dienste zn entlassen!" „Was fällt dir ein, John? Bist du nicht zufrieden mit deiner Stellung?" „O, sehr, gnädiger Herr, aber ich darf und kann nicht länger bleiben. Heinrich, der Kurier, erzählte mir soeben, daß in der Heimat alles in den Krieg gezogen^ sei, und da kann ich doch unmöglich allein....." „Deinen Heinrich soll der Teufel holen, wenn er meinen Leuten den Kopf verdreht. Rufe ihn her!" Und nun erfuhr der Erbjunker alle zu Anfang dieser Erzählung geschilderten Vorgänge bis dahin, wo die Männer Heidehorsts die Heimat verließen, um sich in die Scharen der Freiheitskämpfer einzureihen. Der Bote schloß seinen Bericht mit den Worten: Und nun halten Sie mich nicht länger auf, gnädiger Junker. Ich muß heim, dem alten, gnädigen Herrn Nachricht zu bringen, und dann will ich selbst mich zum Kampfe stellen und John mitt mit mir ziehen!" Da ke.hrte sich Liuthardt ab und schritt ins Haus', und auf der Türschwelle blieb er stehen und ries zurück: „Saget, wenn Ihr heimkommet, dem alten Freiherr», er würde von mir hören. Und jetzt seid Ihr beide frei itnb könnt gehen, weuws Euch beliebt!" Am Abend zog ein seltsames Paar durch die Tore Prags: Ein abgetriebener Gaul, einen Mantelsack auf 342 seinem Rücken, und rechts und links schritten zwei Männer, denen heilige Begeisterung aus beit Augen glühte. Der eine erzählte unb erzählte, unb ber andere lauschte. Just zur selben Stunde wurde der slawischen Gräfin zu Storsch-Pisek von einem in rot-goldener Livree steckenden Heiducken der Erbjunker Linthardt von Altenlohe gemelbet. Die Gräfin, eine der reichsten Grundherrinnen Böhmens, mar schön oder bemühte sich wenigstens, ihre fliehende Schönheit zu halten. Schon stark über die Dreißig und seit vier Jahren Witwe, hatte sie dank ihres Reichtums und ihres altadligen Namens, und nicht z-uletzt durch ihren sprtihenden Geist, der sich mehr durch Witz als durch Schärfe auszeichnete, einen großen Kreis Verehrer erworben, der sich allabendlich in ihren Salons einfand. Als Linthardt von Altenlohe gemeldet wurde, saßssn im Rokokozimmer der Gräfin ein polnischer Offizier, zwei mährische Grundbesitzer und Erwin Sommer, ein von her Prager Bevöll'erung vergötterter Musiker. Er saß am Spinett und trug eben eins der damals gern gesungenen ungarischen Liebeslieder vor, dessen Text die Gräfin verfaßt, und das er in Musik gesetzt hatte. Mit leiser Begleitung sang sie gerade das Ende dieses Liedes: Und sie schieden beide Boll Herzeleide. Denn der Kaiser rief nach dem Knaben, Den Sarazen zu verjagen, Da half kein Jammern kein Klagen, Nun liegt er draußen begraben. Bei diesen letzten Worten war Linthardt in das Gemach getreten, und die Gräfin nickte ihm zu. Als das Hieb beendet war, begrüßte ber Junker die anwesend«- Herren, die ihm bis auf Erwin Sommer eisig mhl flir feinen Gruß dankten. Es war ein offenes Geheimnis in der Gesellschaft der böhmischen Hauptstadt, daß die Gräfin den vornehmen deutschen Erbjunker merklich auszeichnete, und das hatte Linthardt unter den Edelleuten, die der reichen Witwe den Hof machten, manchen Feind zu- gezogen. Linthardt war täglich Gast bei der Gräfin und genoß' den Vorzug, zu jeder Zett vorsprechen zu dürfen, und er konnte sich mit Recht zu dem engsten Freundeskreis der schönen Witwe rechnen. Daß sein deutsches Empfinden, das ja ohnehin schon auf recht schwachen Füßen stand, jm Kreise vond Tschechen, Ungarn und Polen nicht besonders gestärkt wurde, erhellt wohl ohne weiteres. „Mein lieber Altenlohe," rief die Gräfin, „Sie haben den Schluß des Ungarlieds gerade noch gehört. Meinen ,(§ae nicht auch, daß wir Gott banken können, daß es keinen Sarazenen mehr zu verjagen gibt. Sonst würde der Kaiser manchen Knaben rufen, von dem wir nur mit Herzeleide scheiden würden." Und Baron Bohnslav, der Mähre, sagte spitz : „Jubeln Sie nicht zu früh, Gräfin. Ob Sarazen, ob Franzos', ob Kaiser, ojb König, der ruftf verjagt werden mußs ich kenne einen König, der gerade in diesen Tagen schmerzlich nach, seinen Knaben ruft!" „Und wir wundern uns fürbaß, daß Leute, die dieser Rus angeht, noch aus der Bärenhaut liegen und tändeln, Mit zu kämpfen. Aber ein gewisses, trauliches Herdfeuer einer schönen Frau hält sie zurück," sagt Writzin Vos Dobrzin, der Pole. , Linthardt richtete sich auf und sagte kalt: „Ich denke, Manns genug zu 'sein, beit Zeitpunkt selbst wählen zu Wunen, an welchem ich zum Schwerte greife, und lch verzichte gern und offen auf! die Ratschläge gewisser Herren, denen ich an dem bewußten trauten Herdfener einer schönen Frau int Wege bin!" Die Herren fuhren auf, aber die Gräfin sagte lächelnd: „Bitte, Ihr Herren, vergeßt nicht unser Uebereinkommen: Hier ist neutraler Boden/ und alle Nationalitäten genießen gleiche Rechte und Freiheiten. Sie aber, lieber Bärost Bohnslav, der Sie die Mißstimmung hervorriefen, werden heute abend zur Strafe den Mundschenk machen. Bitte, gießen Sie unferm Freunde Altenlohe etwas von dem geeisten Bürgunoer ein!" Mit sauerm Lächeln folgte der Mähre den Worten der schönen Fran, die so den Frieden hergestellt und ihrem Freunde Altenlohe dazu noch eine Genugtuung gewährt hatte. (Fortsetzung folgt.) 1813. Jahrhundertfeier von Stadt und Universität. Festrede des Rektors D. Eck. (Schluß.) Tas Volk, das ganze Volk! Noch vor der Schlacht bei Jena schreibt der Literat Johannes Falk in Weimar ein phantastisches Gespräch nieder. Auf einem Fußwege im Elysium begegnet Friedrich seinen Generalen. Er hat Kunde erhalten von bcm1 kläglichen Ende des heiligen römischen Reiches deutscher Nation. Zieten fragt: Friedrich, was würdest du wohl tun, wenn du jetzt lvieder auf die Oberwelt zurückkehren müßtest? Friedrich: Vor allen Dingen würde ich Frankreich mit seinen eigenen Waffen zu schlagen suchen. Man muß mit dem Zeitalter Schritt halten. Zieten: Marsch! Vorwärts! Friedrich: Zuvörderst also müßten wir den Versuch machen- durch Aufhebung gehässiger Privilegien, Exemtionen des Adels usw. die ganze Nation in unser Interesse zu ziehen. Winterfeld: Aber die Folgen! Die Folgen! Friedrich: Daran sind wir. Erstens: ich würde die Franzosen mit einer kräftigen, aus dem Kern deutscher Bürgerschaft unb Landleute zusammengesetzten Armee augreisen, sie in einer tüchtigen Bataille zu schlagen suchen. Zweitens: man würde mich sodann —■ und wohl mit einigem Recht — den Befreier von Deutschland nennen. Drittens: ich würde mich ohne Umstände noch ans dem champ de bataille zum Kaiser von Teutschland erklären und mir die Krone selbst aufs Haupt setzen. Tie ganze Nation! Eine Armee aus dem Kern deutscher Bürgerschaft und Landleute! Ich denke, wir hören aus den Worten des damals noch recht leichtherzigen Literaten die großen Reformgedanken Steins und Scharnhorsts uns entgegenklingen. Aber der Literat ahnte gar nicht, welche Riesenarbeit mit diesem Programm vorgezeichnet war. Es galt nicht mehr und nicht weniger, als, wie Schleiermacher sagte, den Geist Friedrichs in der ganzen Nation bis in ihre kleinen und . kleinsten Glieder hinein einheimisch machen. Das aber hieß, ein tiefstes Problem der Weltgeschichte an einem Punkte lösen, wie Geist und Wille der einsamen Großen zu Besitz und Kraft der Massen zu werden vermögen. Sie bewundern ist leicht, ihr Heldentum staunend anschauen ist wie heller Sonuenblick in trübem Alltagsleben — aber ihr Leben nachleben, ihre Schmerzen nachempfinden, ihre Taten nachtun — wie sollen die Kleinen das erlangen? Allein der Literat wußte noch ein anderes nicht. Er wußte uicht, daß diese Arbeit längst schon in Angriff genommen war. Wie sollte er es auch wissen? An einer Stelle im Vaterland war das gefchehen, von der man damals wenig redete. 1780 war der Freiherr vom Stein in preußische Dienste getreten, 1784 war er Direktor der westfälischen Bergwerke geworden. Ein verlottertes Wesen hatte er vorgefnnden, mit kräftiger Hand griff er ein, für den Staat die Schätze zu heben, die in der Tiefe lagen. Etn harter Wille zwang die Bergleute zu Fleiß und Ordnung, unerbittlich forderte er von ihnen die höchste Arbeits- unb ^Ertragsleistnng. Das war ganz der Geist des großen Königs. Aber die Denkschriften Steins aus dieser Zeit betonen vielmehr bett Gegensatz zur inneren Politik feines Herrn. Ein Geist bes Vertrauens und der Freiheit soll an die Stelle des absolutistisch-bureaukratischeit Regierens treten. Nichts soll verloren gehen von der rücksichtslosen Anspannung aller Kräfte. Aber diese Kräfte sollen sich selbst von innen heraus regen und lenken. Die Knappschaft wählt ihre Aeltesten selbst, sie werden ihr nicht mehr Von der Regierung gesetzt. Sie nimmt die Ordnung ihrer Angelegenheiten selbst in die Hand. Das ist „die erste Selbstverwaltung, die Stein ins Leben gerufen hat." Ewig denkwürdig wird dieser Beginn seiner Laufbahn bleiben. Seine Reform im Kohlen- und Eisengebiet int Westen hat den Grnnd gelegt zur kühnsten Entfaltung deutscher Arbeitskraft, die wir heute kennen, sie hat die fast ntärcheuhafte Möglichkeit geschaffen, daß der schwerste Schlag, der deutsche Industrie und deutscheu Handel damals traf, das Kontinentalsystem, zum Segen des Vaterlandes ausschlug: Steins Geist schwebt über den zahllosen Essen und Schloten der Kruppschen Werte an ber Ruhr. Aber denkwürdig noch mehr, baß bie Reform ber Jahre 1807/8 fünf Jahre vor ber Revolution von 1789 eingesetzt hat. Falk meinte, man müsse Frankreich schlagen mit ben eigenen Waffen. Und gewiß, so ist es geschehen: die ganze Nation, die gleiche, freie- brüderlich geeinte, sie allein konnte das große Werk vollbringen. Aber wie nahe sich die Reforrngedanken Steins und die Ideen der Revolution berühren: an zwei Zügen wird der tiefe Gegensatz handgreiflich. In Paris beginnt 'mim Mit großen weithin schallenden Worten, und sie haben sofort das Ganze, Allgemeine, — ja in wenig Sahren die Welt im Auge: Fraukreichs neue Ideale für alle öfter, sie alle mit gleicher Freiheit und Gleichheit, mit gleicher Verwaltung und Gesetzgebung beglückt — Stein sängt in engstem' kleinem Kreise an: nur diesem Kreise ist seine Reform angepaßt. Und dabei bleibt er: es hebt ihn auf die Höhen der Weltgeschichte seiner Zeit, ihn haßt der Jinperator mit ganz persönlichem Haß, ein Geächteter Muß et fliehen über die Grenzen seines Vaterlandes, in Prag und Petersburg wie zuvor in Königsberg arbeitet jein leidenschaftlich-universaler Äeiit an dem Werk der Rache und Be« 343 freiuttg. Aber er denkt nicht daran, die Reform, die ihm in Preußen die Grundlage zu diesem Werk schaffen soll, aus andere Völker zu übertragen. Mit schärfstem Blick beobachtet er die Lebcnsverschiedenheiten der Völker. Eines schickt sich nicht für alle. Böhmen und Ungarn, Polen und Rußland bedürfen anderer Verwaltung, anderer Gesetzgebung als die heißgeliebte deutsche Heimat. Und seine Denkschriften darum halten sich meilenfern von aller ggalite, sie bauen gerade auf das Zusammenwirken individuell verschiedenster Kräfte, die nur durch peinlichste Sorge um ihre individuelle Sonderart in ihrer Wirksamkeit erhalten und gefördert werden können: der Universalmonarchie stellten sich in Steins Geist die Jndividualstaaten entgegen; der" Gedanke des Individuellen, in der Philosophie der Zeit am klarsten von Schleiermacher und Wilhelm V. Humboldt herausgearbeitet und alsbald auf die Staatsgebilde bezogen, ist die treibende Kraft in der Seele des großen deutschen Staatsmannes. Und dazu das Andere, noch Bedeutsamere: in Paris verkündet man der Nation Rechte, Menschenrechte. Und man ist überzeugt, diese Rechte aus einem Füllhorn des Glücks über alle Welt ausschütten zu können. Freilich, es zeigte sich auch hier, daß das Glück und das Recht den Menschen nie ohne Opfer zuteil wird. Und die Glückbringer forderten Opfer von den Beglückten. Bis mtm Wahnwitz steigerten sie ihre rücksichtslosen Opferforderungen: Menschenleben, ungezählt, für diese Menschenrechte. Aber die diese Opfer bringen müssen, die wissen gar nicht, was sie tun. Ein Rausch hat sw ergriffen, int Rausch der liberte und der gloire werden sie festgehalten, bis sie wie in Fieberparoxismen zu- saMmeiibrechcn, die blutende Welt, die bis zur Ohnmacht entkräftete Ration, die Idole des Glücks von sich wirft, einer kläglichen Reaktion und Restauration in die Arme fällt. — Wie anders Stein! Freiheit und Gleichheit ist auch in seinen Reformgedanken zn lesen. Beschränkung des persönlichen Regiments des Königs, Aushebung der Leibcigenschast, der Zehnten und Frohuden, der Patrimonialgerichte, des Zunftzwanges, Selbstverwaltung der Städte, der Provinzen, bis zu dem kühnsten, noch undurchführbaren, Gedanken der Reichsstände — das alles ist wie ans dem Geist von 1789 geboren. Aber ein zertrümmerter Staat wagt es denen, die.ihm angehören, diese Güter der Freiheit zu verheißen. Sie müssen wissen, jeder Bürger der Stadt und jeder Bauer im Dorf, daß von diesen Gütern schlechterdings keines ihnen zu wirklichem Gebrauch bereit stehen wird, lvenn sie nicht zuvor für den Staat Gut und Leben dranzusctzen gewillt sind. Das Opfer lvird hier nicht int Rausch geleistet, die Pflicht wird in nüchterner Erkenntnis härtester Notwendigkeit getan. Ja, mehr als das: nicht dazu bietet der Staat seinen Bürgern und Bauern die Freiheit an, damit sie in diesem hohen einzigen Worte träumend schwelgen, er bietet sie, um für sich das Recht zu gewinnen, die befreiten freien Kräfte bis zum äußersten anspännen zu können; er rechnet von vornherein auf das harte Pflichtbewußtsein seiner Glieder. Darum wenn der Berliner Prediger als Interpret Steinscher Reform zu der Gemeinde redet, nichts von schallenden Worten hören wir aus seinem Munde. Fast hausbacken fordert er zuerst Arbeitsamkeit und Sparsamkeit als herrschende Tugenden seines Volkes, rechtliches Wesen und Biederkeit als die Zeugen wahren Gemeinsinns, find das hohe Wort der,Freiheit klingt erst an, wenn er es mit zwei anderen tiefinncrlichsten in feste Verbindung zu bringen weiß: FreiMit des Glaubens und des Gewissens. Wirklich bas war, um es kurz zu sagen, in Paris und Königsberg ein Weg mit fast gleichen Endpunkten, aber in entgegengesetzter Richtung: dort von der Freiheit zn den Opfern, hier voir der Pflicht zur Freiheit. War die Nation gerüstet, diesen Weg in dieser Richtung zu betreten? Man predigt tauben Ohren, wenn die Herzen nicht willig sind zu hören. In Ostpreußen, in Königsberg werden die Reformgedankeu in Wirklchkeit umgesctzt. Dort lassen die Januar- und Februartage 1813 das wundervolle Schauspiel sehen, wie der eiserne Work, der Adlige von echtem Schrot und Korn, sich widerstrebend in den Dienst Steinscher Volkserhebung stellt. Ist es Zufall, daß wir auf diesem Boden stehen und daß auf diesem Boden das Ungeheure gelingt? Dort hatte Kant, der Alte von Königsberg, sein überreiches Leben gelebt. Dort hatte er seine praktische Vernunft wie einen Eisenguß in Sie Seelen seiner Schüler hiueinaebildet. Und die führenden ostpreußischen Männer von 1813 sind fast ausnahmslos seine Schüler- gewesen. Wie viel stolze Ueberliefernng dieser Grenzmark deutschen Lebens daran beteiligt war, zuletzt hatte Kants Moral die Geister gestählt und den Weg gewiesen, der allein zur Rettung führen konnte: Pflicht, du großer erhabener Name, der du nichts Beliebtes, was Einschmeichelung bei sich führt, in dir fassest, aber auch nickst drohst, sondern bloß ein Gesetz aufstellst, welches von selbst Eingang.ins Gemüte findet, welches ist der deiner würdige Ursprung? Mo findet man die Wurzel deiner edlen Abkunft? Von der Pflicht zur Autonomie und Freiheit. Sie allein hält den Schlüssel in der Hand, der die Tore einer intelligiblen, einer ewigen Welt zu öffnen vermag,, sie allein führt zu Menschenwürde und Persönlichkeit! Ja, sie allein nötigt die Seele, die sich ihr beugt, den unnennbaren Namen der Gottheit auf die sterblichen Lippen zu nehmen. — Das ist noch einmal deutsche J-deologie, beinahe in überschwänglichster Form. Und die Ideologen wahrhaftig haben Kant gehört und verstanden, sie haben es vermocht, diese furchtbar Rrnsten Gedanken in unvergleichltch melodischen Klängen in Gemüt und Willen dieses Volkes hineinzusingcu. Vom fernen Südwcstcn reicht Friedrich Schiller dem Denker int äußersten Nordosten che Hand zum unlöslichen Bunde. Wirklich, auch der Süden darf mcht fehlen im großen Jahr. Neben Tyrol der eine Mann Friedrich schiller, der ja wohl ein Heer zu wiegen vermag. Wie jchwer er wiegt, das zeigt kein anderer so handgreiflich, wie der größere Freund, der zaudernd in Weimar diesem Schauspiel der ^zahre folgt, bis Schiller, der Tote, erwacht in seiner Seele und er sich zurufen läßt: Komm, wir wollen dir versprechen Rettung aus beut tiefsten Schmerz, Pfeiler, Säulen kann man brechen. Aber nicht ein freies Herz. Denn es lebt ein ewig Leben, Es ist selbst der ganze Mann, In ihm wirken Lust unb Streben, Die man nicht zermalmen kann. Wirklich,sticht zermalmen. Von 1807 bis 1813 — ich will die Zeit der Schmach aufs kürzeste bemessen — welch eine namenlose Fülle von Leid umschließen diese Jahre! Wissen wir nicht, wie in eine kurze Stunde sich eine Ewigkeit von Schmerz zu sammeln vermag? Nun aber schließt sich eine Stunde an die andere; flüchtige Sonnenblicke durchbrechen die Wolken: Throl, Spanien, Aspern erinnern daran, daß es immer noch blauen Himmel über dem Dunkel gibt; aber es erinnert nur daran: ivirk- lich hell wird es nicht. An den Siegeswagen des genialen Unersättlichen gespannt, ziehen Deutschlands Krieger dem furchtbaren Schicksal auf Rußlands Eisgefilden entgegen. Die freien Herzen dennoch brechen nicht. Statt aller lassen Sie mich wieder den einen nennen: den Reichsfreiherrn vom Stein. Der Zar hat den Geächteten zu sich gerufen. Er hat sich geweigert, in russische Dienste zu treten. Aber als freier Mann, ein Pilger fern von der Heimat, lebt er grausige Wintermonate aM Hofe des Zaren. Und dieser Fremde, der ein Fremder bleiben will, lenkt die Geschicke des Laiches. Seine offene Denkschrift führt den Sturz des leitenden Staatsministers herbei. Unter feinen Augen entwerfen und erzwingen deutsche Offiziere, die Clausewitz, Chazot, Stülpnagel, Dörnberg, Banekow den einzig möglichen, aber russisch-nationalem Empfinden aufs tiefste widerstrebenden Feldzugsplan. Der volle Mut und die tapfere Wahrhaftigkeit des deutschen Ritters üben einen unwiderstehlichen Zauber auf die Gesellschaft, Damen wie Herren des Zarenhofes. Aber der bedeutende Anhang, den er in den Salons der Residenz geroanit, diente nur einem Ziel: Auf der weichen Seele Alexanders! hämmerte sein festes Wort wie einer der Eisenhämmer von der Ruhr, bis daß sie hart genug >var, dem Ungeheueren zu begegnen. Und wenn die FlamMen von Moskau auf andere wie die letzten Schrecken eines Weltbrandes wirken — Stein ist unbeschreiblich froh: „wir werden die Fahrt nach Orel, nach Orenburg antreten müssen; ich habe mein Gepäck int Leben schon zwei-, dreimal Verloren, was tut's!" Das freie Herz kann leben auch ohne Gepäck. Aber freilich, auch wenn sie in sich fest bleiben, unerschütterlich dem genialen Dämonischen die Stirne bietend — das Vaterland zu befreien ans eigner Kraft scheint ihnen nicht gegeben. Sie suchen nach Hilfe allum. Eine stolze Erinnerung bleibt es freilich, wie die festen Herzen es sind, die die Welt in Bewegung setzen, für 1813: Stein in Rußland, Gueiseuau in England, Scharnhorst sterbend, den tragischsten Tod dieses Jahres — auf dem Wege nach Wien. Und eine stolze Erinnerung bleibt es, nicht nur wie auf den Schlachtfeldern überall preußische Linie und Landwehr voran stürmt in die Reihen des Feindes, noch mehr wie Bülow in der Mark, Blücher in Schlesien Kampf und Sieg, Schlag um Schlag ertrotzen von bett fremden Oberfeldherren, die eine klägliche Diplomatie ihnen gesetzt hat. Dennoch, es gelingt nur mit fremder Hilfe. Von Osten rollt Lawineit gleich herüber Der Schnee- und Eisball, wälzt sich groß und größer!.-.. Vom Ozean, vom Belt her, kommt uns Rettung, — So wirkt das All in glücklicher Verkettung! Fremde Hilfe. Ein Stachel, scheint es, bleibt damit doch int deutschen Gemüt! Wir haben es nicht selbst vermocht. Aber die Männer jener Tage, auch wenn der 'Zorn sie tatter wieder saßt, daß Diplomaten- und Fürsteuschwäche sich aus die Höhe ihrer Kraft nicht will heben lassen, — sie haben int Tiefsten dennoch anderes empfunden. „So wirkt das A l l in glücklicher Verkettung". Goethe hat in diesen Jahren dem ungeheuren Spruch nachgedacht: „nemo contra deum nisi deus ipse“. Gegen den Allgewaltigen, der wirklich wie das Schicksal mit schwerem Tritt über die Schaubühne Europas gewandelt war — sind menschliche Kräfte zu gering. Wohlan, so ruft matt höhere herbei. Wer wüßte es nicht, — wir brauchen mir an diesen einen Zug uns zu erinnern — wie durch die Lieder unserer Freiheitssänger ein tieffrommer Ton h-indurch- kliugt — ein Ton sehr verschieden moduliert; weich, fast jungfräulich zart bei Schenckendorf oder Körner — hart, das Eisen in Melodie gegossen, bei Friedrich Rückert oder Ernst Moritz Arndt. Aber wie verschieden, er fehlt bei keinem: Und wie mächtig er das Empfinden beherrscht, das spüren wir bis auf diesen Tag, wenn das Weihelied deutscher Studetttenkommerse uns vott jtigcttdlichcn Kehlen jm die Seele klingt: 344 Wein soll der erste Dank erschallen? Dem Gott, der grob und wunderbar. Aus langer Schande Nacht uns allen In Flammen aufgegangen war; Der unsrer Feinde Trotz zerblitzet. Der unsre Kraft uns schön erneut llnd auf den Sternen waltend sitzet Bon Ewigkeit zu Ewigkeit! Dem Gott der Dank! Zu ihm zuvor das Heiße Flehen! Uber so einfach, wie es klingt, ist das nicht. So auf der Oberfläche, nur eben eine willkommene Zugabe zu anderen Kräften, die sich als nicht ausreichend erweisen, läßt sich Gebet und Frömmigkeit in schwerer Stunde nicht als Wahrheit, darum, auch nicht als wirkliche Kraft erweisen. Es ist ein gemeines Sprichwort: Not lehrt beten. Halbwahr, wie dieses, ist auch das andere: Not bricht Eisen — wenn sie das tut, so wird es nur geschehen in starken Seelen, die gerade, wenn alle Stützen wanken, auf sich selber vertrauen lernen. Wenn diese, die freien Herzen, nach göttlicher Hilfe, nach ewigen Kräften ausschauen, dann können sie es nicht tun in äußerlicher Weise, in der auch zwei Türkenheere, wie Luther spottet, jedes für sich, den Höchsten um den Sieg ihrer Waffen anflehen können. Es must hier anders begründet kein und es ist hier anders begründet. Fichte spricht 1808 von den Grundzügen deutschen Wesens in der Geschichte. Er nennt nicht viele Namen. Einer rückt ihm in den Mittelpunkt deutscher Geschichte. Die Seele des deutschen Mannes Martin Luther ergriff ein allmächtiger Trieb, er wurde das Leben seines Lebens und setzte in ihm immerfort das letzte auf die Wage. Es Ivar die Angst um das ewige Heil. Er glaubte int Ernst, es gebe eine Seligkeit, und hatte den festen Willen, selig zu werden. Und wie mit dem eigenen das Heil aller unsterblichen Seelen ihm auf dem Spiele stand, ging er allen Ernstes allen Teufeln in der Hölle furchtlos entgegen. Natürlich und durchaus kein Wunder nennt das Fichte. Und deutsches Volk vernahm die Stimme dieses von der Ewigkeit begeisterten Anführers. Um den Himmel und die ewige Seligkeit vergost es in langen furchtbaren Stiegen sein Blut. Denn diese Angst um die Seligkeit und die Hoffnung auf sie sollte Kindern und Enkeln bleiben, ungeborene Nachkommenschaft sollte die Früchte dieser Ewigkeitsmühen bis auf diesen Tag geniesten. „Dies nun ist ein Beleg von deutschem Ernst und Gemüt." Bis auf diesen Tag soll das wirken. Durch die Briefe Friedrich Schleiermachers aus diesen Jahren, erschütternde, aber tapfere Briefe, zieht sich wie ein roter Faden die Ueberzeugung: Napoleon haßt deutschen Glauben wie deutsche Spekulation. Darum wird es noch wieder Märtyrer geben, wissenschaftliche wie religiöse. Ein Religionskrieg nach alter deutscher Art wird aus- vrechen. Denn nicht um äußere Freiheit und äußere Güter wird der Kampf gekämpft werden, unsere Gesinnung, unsere Religion, unsere Geistesbildung wird sein Gegenstand sein. Wenn das auf dem Spiele steht, dann werden die Könige nicht mehr mit gedungenen Heeren, dann werden die Völker mit ihren Königen gemeinsam kämpfen, dann werden Volk und Fürsten auf schönere Weise, als es seit Jahrhunderten der Fall gewesen, vereinigt werden. „Wohl, denen, die es erleben; die aber sterben, daß sie im Glauben sterben". Die Universalmonarchie scheint die Uni- versalreligion nach sich zu ziehen, eine Verwischung aller geschichtlichen Gegensätze in ihr, einen erzwungenen Ausgleich ihrer tiefen Verschiedenheiten zumal auf deutschem Boden. Auch das wird er durchsetzen wollen, der Mächtigste dieser Erde, wie ibm ja alles ein Spiel ist. Schleiermacher will ihm dazu einräumen alle Kraft und alle List. Aber er weissagt ihm und läßt die Weissagung drucken 1806: es wird ihm mißlingen, er wird mit Schanden bestehen. Denn gerade, wenn in ihrem Tiefsten die deutsche Seele erregt wird, wird Deutschlands unsichtbare Kraft sich erheben mit nicht geahnter Gewalt, würdig seiner alten Heroen, seiner vielgepriesenen Stammeskraft! — Wenn das Wunder geschieht, ruft er den gebildeten Verächtern der Religion zu, daun werdet ehr vielleicht glauben wollen an die lebendige Kraft der Religion und des Christentums. „Aber, selig sind die, durch welche es geschieht, die, welche nicht sehen und doch glauben." — Nicht daraus kommt es an, ob Napoleonische Absichten von dem protestantischen Theologen richtig gedeutet sind — darauf allein, daß er die Gefühle der Besten aus den Jahren der Schmach genau auszudrücken gewußt hat: sie sahen das Tiefste, Innerste, was jemals deutsche Seele bewegt hat, in Gefahr. Mit deutschenr Land, mit Sirte und Recht, mit Dichtung und Wissenschaft wäre ihnen auch das Letzte zuiammengebrvchen, woran in vergangenen Tagen der Verwüstung dies Volk sich gehalten, woran es sich immer wieder aufgerichtet hatte, sein Gott und sein Glaube. Aber die konnten ja nicht zu- sammenbrechen. Sie waren der Herzpunkt im Herzen der freien Manner. ens hatte sich durch Fleiß und Nüchternheit ein schönes Stückchen Geld gespart. Er war noch jung und freute sich, wenn er nächstens in die Heimat zurückkehren und seinen Lieben die schönen harten Taler auf den Tisch legen könnte. Das Schicksal aber hatte es anders beschlossen. In der Nachbarschast sollte am Sonntag Kirmes gefeiert werden. Es war zu verlockend für unfern Mahlburschen. Er kämpfte einen schweren Kamps. Eine Stimme rief ihm zu: „Geh' hin und feiere mit: denn du bist noch jung." Eine andere Stimme sprach: „Bleibe hier und spare dein Geld." Und immer näher rückte das Fest und immer mehr tobte der Widerstreit in seiner Brust. Die Lust aber nach dem Vergnügen behielt die Oberhand, und schon früh am Sonntag verließ er die Mühle. Da geschah etwas Merkwürdiges. Das Mühlrad sang ein Lied und er vernahm deutlich die Weise und hörte deutlich die Worte heraus: „Juckt dich dein Buckel, juckt dich dein Buckel?" Laut und lange klangen sie ihm nach. Doch vergeblich! Die Kirmes war ja auch zu schön. Es ging hoch her; es ward getanzt und getrunken, kurzum Kirmes gefeiert, wie es sich gehörte. Zuletzt aber gab's Streit. Mau raufte tüchtig, und wer die meisten Prügel bekam und die Zeche bezahlen mußte, das war unser Müllergeselle. Schon graut der Morgen, da strebt er in arg gedrückter Stimmung seinem Mühlcheii wieder zu. llnd wieder sang das Mühlrad, aber nicht warnend und mahnend wie gestern, sondern höhnisch und spöttisch klang es diesmal: „Hat dich dein Buckel gejuckt, hat dich deiu Buckel gejuckt?" Von der Rodenbacher Mühle ist heute nur noch die Scheuer da. Das Mühlrad ist verschwunden, der Müllergeselle von ehedem lebt nicht mehr. Aber die Geschichte von: „Juckt dich deiil Buckel?" und „Hat dich dein Buckel gejuckt?" ist noch nicht vergessen und sogar in einem Gedichte behandelt worden. Vielleicht kann uns ein Leser verraten, wo es zu finden ist. — * Schonuu g. Arzt: „Ich bin, denk' ich, heute das letzte Mal gekommen und habe gleich die Rechnung mitgebracht." — Patient: „Oh, so kräftig fühl' ich mich noch nicht, um die bezahlen zu können." gen auf ket Glück Sau won° den der alten nicht auch emi Erde neu und auf len Welleu- im will flut grii’ der MeercS- reiche fest auf Auslösung in nächster Nummer. Rösselsprung. bloß ! den we >ch:n Nicht ruht । wogen- Auflößmg des Kapselrätsels in voriger Nummert Was man am Sonntage erwirbt, man am Montage verdirbt. Redaktion: K. Neurath. — Noiationsdrnck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R, Lange, Gießen.