®af »Liam TZD' WK \ h'rJEO ÄHl M Zwei Welten. Roman von Emma Merk« (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 11. In dem angrenzenden Atelier war Grönberg seit dem frühen Morgen in unruhiger Erwartung. Marianne von Flassan sollte zur ersten Porträtsitzung kommen . Er Hatte Blumen geholt, um ihren Besuch zu feiern, Hatte immer wieder aufs neue kleinere Verschönerungen angebracht, die Decken malerischer drapiert, seine Studien umgehängt, die Base mit den Chrysanthemen bald auf freu Tisch, bald auf das Fenster gestellt, Er hatte selber Staub abgewischt, damit die Frauenaugen mir überall Hübsches, Wohlgeordnetes erblickten. Die Stunden gingen ihm viel zu langsam vorüber, und zur Arbeit fehlte ihm alle Sammlung. Als er einen Schritt auf der Treppe hörte, sprang er freudig auf. Aber das harte, laute Klopfen enttäuschte ihn. So geräuschvoll bat keine Dame, bat die Baronin gewiß nicht um Einlaß. Es wurde ihm eiskalt auf der Stirn vor Enttäuschung, als er einen Dienstmann mit einem Billet eintreten sah. Also eine Absage. Er biß die Zähne aufeinander, uin nicht aufzuschreien vor Schmerz«, vor Zorn, vor Ungeduld. Als er allein ivar, stöhnte er laut vor sich hin.' Dann erhellte sich sein Gesicht wieder. Diese Schrift sah ihr doch gar nicht ähnlich. Sv altmodische, plumpe Buchstaben. - Run hatte er auch den Mut, den Umschlag gU öffnen. Mit freudigem Aufleven sah er die Unterschrift: Wolf Bernhobler. Aber er wurde doch sehr verblüfft, als er die Zeilen las: > „Sie brauchen das Porträt von meiner Adoptivtochter Hildegard nicht fertig zu Malen. Selbige hat mein Haus verlassen und ist A-n ihrem rechten Bater, den sie in Ihrem Atelier wiedergesehen Hat, weil er neben Ihnen wohstt, gegangen. Unter diesen Umständen verzichte ich blegreff- licherweis-e tauf ein Bild von ihr. Natürlich werde ich Ihnen Ohre bisherige Arbeit bezahlen, damit Sie nicht dadurch M Schaden kommen!" „Donnerwetter! Nein, so Was!" rief er unwillkürlich. »Holst!" Wo deshalb Hat er sie so angdslarrt! • yitf nächsten Moment klopfte! er schon bei seinem W liernachbar Und trat Mit stastnendeul, fragendem Gesicht ent. Hildegard sah noch blaß und verstört aus. Sie lächelte wohl, aber mit großen, heißen Augen- unter denen Schatten lagen, Spuren der durchwachten: Nacht, der heftigen Gemütsbewegungen. Ihr Bater hatte Mappen mit Zeichnungen vor ihr ausgebreitet und suchte sie Kl beruhigen und zu zerstreuen, ime ein krankes Kind, dem man Bilderbücher aufschlägt. Holst ivar ganz verwandelt. Mit freudiger Lebhaftigkeit sprang er auf, schüttelte Grönberg die Hand und stieß in seiner raschen Sprechweise, mit glückseliger Stimme hervor: » „Meine Tochter, Grönberg! Fetzt darf ich's sagest! Sie ist meine Tochter! Sie fassen es nicht, daß der dlt*. finstere Graubart solch ein junges, holdes Ding Hat, nicht wahr? Bei Ihnen hab' ich sie neulich wiedergefundest. Das Herz stand mir ja still vor Schrecken! Sie habest mich Wohl für verrückt gehalten? Ich war's ja auch, verrückt vor Sehnsucht. Aber nun ist alles gut. Nun bleibt sie bei mir! Nun hab' ich mein Kind wieder!" Roch immer ganz starr vor Verblüffung, blickte Grönberg auf die feine, junge Gestalt, die in ihrer tadeltosest Sauberkeit und Eleganz so merkwürdig von der verstaubten, kunterbunten Einrichtung abstach. ^,Jch War wie aus den Wolken gefallen, als ich eben einen Brief von Herrn Bernhobler bekam. Das ist ja wirtttch eine überraschende Wendung, gnädiges Fräulein! Ich hoffe, daß ich ihr Porträt fertig malen darf, obwohl Ihr Adoptivvater es nicht mehr wünscht," bemerkte er ziemlich verlegen. . Und dann, von Schrecken durchzuckt, fragte er rasch: i„Jch erwarte Frau von Flassan. Sie glauben doch nicht, daß — daß die Ereignisse sie äbhalten werden, mein Atelier zu betreten?" Hildegard schüttelte verneinend den Kopf. -,O nein, ich glaube nicht. Marianne tut, was sie sich vorgenommen hat, besonders, wenn sie dabei ihren Paul int Köpfe hat, wie bei ihrem Bild. Sie ist die eiitzige der Familie, die sich nicht ganz feindselig und verächtlich von mir abwenden wirb." Holst strich ihr über die Wangen. p,Jch will dich lieb haben für alle, die du verloren hast," sagte er mit seiner warmen Begeisterung. h,Ja, hören Sie einmal, lieber Holst," fragte nun Grönberg, der sich allmählich etwas in der neuen Situation zurechtfand, „haben Sie sich denn auch überlegt, wo Sie Ihre Tochter unterbringen? Das gnädige Fräulein muß doch ein Zimmer haben. Sie toohnen ja doch nebenan in der häßlichen Kammer." Holst schlug sich vor den Kopf. ^Allerdings, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Es ist gut, daß. Sie mich erinnern. Die Kammer ist «nicht hübsch. Mer Hildegard faitn vielleicht hier im Melier auf dem Divan schlafen, tneinst du nicht, Kind? Ich gebe dir ja gerne Kissen und Decken. Mein Gott, 274 ich hab so oft auf.einer harten Bank, auf einer Matratze gelegen!" > .Grönberg entging der ängstliche Blick nicht, mit dem Hildegard den Divan betrachtete, dieses baufällige, recht we- ittg einladende alte Möbel mit den schmutzigen Teppichen und Kissen. Er bemerkte ihre Bestürzung, er sah', daß sie dem Weinen nahe war. Unwillkürlich dachte Hildegard an ihr' lichtes, hübsches Zimmer, an all Len kleinen eigenen Besitz, an die Andenken und Erinnerungen, die ein Teil ihres Lebens gewesen. Sollte sie all das nie mehr Wiedersehen? „Das geht nicht, Holst! Sie müssen nicht glauben, daß ihre Tochter auch so ein Zigeunerleben führen mag, wie Sie!" mahnte Grönberg. „Am besten gehen Sie fort mit dem- Fräulein, in eine hübsche Gegend, mieten sich da in einem Gasthaus ein paar hübsche Zimmer. Jetzt ist ja 11:0cf) alles 'frei. Ich bin 'gern bereit, Ihnen dann einstweilen hier loder in der Nähe eine kleine Wohnung zu besorgen." »„Ja, ja, wir gehen fort!" rief' Holst voll jugendlichem Uebermnt. „Das ist ein gescheiter Einfall von Ihnen. Mraußen in der Natur wird das Mädel auch wieder fröhlicher. Wohin magst du, Hildegard? In die Berge? An einen See? Nach Tirol?" Er rieb sich die Hände in freudiger Aufregung. Wir packen! Wir packen! Ich fasse es ja nicht, dieses Glück! Eine Frühlingsrcise mit meinem Kind!" Auch Hildegard schien wie neu belebt. ^,Wohin Pu willst! Ja, ja, ich freue mich! Ich will Hern .fortreisen! Mir ist alles gleich! Ich bin ja kaum aus München herausgekommen!" Grönberg war vor die Tür getreten, er horchte. >,,Nun ist ein Wagen angefahren!" rief er fortstürzend in kaum verborgener Erregung. . Hildegard öffnete die Tür. Sie horte das Rauschen tzines seidenen Gewandes. Einen Moment zögerte sie noch. Wann trat sie auf die Treppe und warf ft cf). Marianne in die Arme. ■ , ^Mt weißt, was geschehen, nicht wahr? Aber du, du ziirnst mir ntcht? Du. bist mir nicht böse?" j,'Nicht böse, nein," sagte Marianne traurig. „Besorgt bin ich um dich, mein Kind! Sie werden dir deinen Schritt nie verzeihen. Du warst! immer das fremde Element. Nun schließt die Familie sich zusammen, noch enger als zuvor, nnd stößt dich aus!st „Und die gute Mama?" fragte Hildegard mit zittern- der Stimme. „Darf ich nie mehr zu ihr?" „Wir Frauen in der Familie fügen uns ja immer. Sie fügt sich in das, was ihr Mann tut," sagte Marianne mit Zucken um die Lippen. „Sie hat weinend deine Sachen zu- fammengepackt, sie glaubt an die Trennung." /„Ich habe ja nicht anders gekonnt, Tante," eitischul- 'digte sich Hildegard gegen den BorwUrf, den sie zu. hören meinte. Holst war seiner Tochter gefolgt. Nun trat er aus dem Dunkel hervor, schlang' die Arme UM sein Kind und sagte demütig: „Sie hat sich für ihren Vater geopfert!" Marianne blickte auf in das ernste, liebevolle Gesicht mit den treuen guten Augen und, unwillkürlich von einem' tiefen Vertrauen erfaßt, nickte sie Holst zu mit den leisen, herzlichen Worten: „Sie hat wohl das Rechte getan!" Sie war noch ganz bewegt, als sie dann in Grimbergs Atelier den Mantel ablegte und in dem schwarzen Samt- gewan.de, das weich und schlank an ihrer vornehmen Gestalt herabiloß, auf das Podium. trat, das er bereitgestellt und mit den Teppichen und Fellen belegt hatte. Grönberg rang so mühsam um Ruhe und- Beherrschung bei diesem lang erwarteten, lang ersehnten Zusammensein mit ihr, daß er dankbar war für eine Gedankenablenküng. „Armes Fräulein," bemerkte er, „sie ahnt kaum, was sie tuj!" „Aber der Vater macht einen so gewinnenden Eindruck. Er mutz ein prächtiger, warmherziger Mensch sein!" '^Getviß, das ist er Wohl. Gr ist ja auch' ganz erwacht, ganz verjüngt durch die Nähe der Tochter. Man kennt ihn nicht wieder. Mer ein unpraktischer Mensch bleibt er doch. Und von den Anforderungen, hie eine junge DamV ans Leben stellt, hat er keine Ahnung. So etwas von Gleichgültigkeit gegen alles Behagen ist mir noch nicht vorgekommen. Wieviel er verdient, was er besitzt, weiß ich nicht. Bisher hat er gelebt, wie ein Auachoret. In einer Garküche hat er ein miserables Essen hinuntergeschlungen, sich am Abend ein Stiick Käse gekauft, ich glaube, er wußte gar nicht, was er aß. Und feine Tochter kommt von den Fleischtöpfen Aegyptens!" „Wir Frauen sind stärkere Idealisten als Sie glauben," erwiderte Marianne. „Wenn nur das Herz! nicht darben muß. Wenn sie nur Freude, Schönheit, Liebe in ihrem. Leben hat. Sie 'ist so jung, und sie hat in ihrer Umgebung immer nach Anregung, nach geistigem, künstlerischem Interesse gehungert." „O, gnädige Frau, wer wie Sie immer auf den Höhen der Menschheit gewohnt hat ■—" „Auf den Höhen der Menschheit," wiederholte sie bitter. Es klang ihr wie Ironie. /„Ja, gnädige Frau, Sie ahnen doch/ nichts von den Schrecken der Tiefe. Und ich muß gestehen, ich werde Fräulein Hildegard wie eine Heldin bewundern, wenn sie durchhält bei ihrem Vater, wenn sie den Entschluß einer raschen Stunde nicht mehr rückgängig macht. Aber ich'glaube, sie wird zu Kreuze kriechen und eines Tages wieder demütig heimkehren in den Schoß der Familie Bernhobler, und sie wird sich verheiraten lassen an den Mann, den ihr reicher Adoptivvater ihr aussucht. „Nein, nein!" rief Marianne mit ungewohnter Lebhaftigkeit. „Davor soll Gott sie bewahren!" „Wollen wir weiten?" „Ich wette nicht über ein Menschenschicksal!" „Sie haben recht; verzeihen Sie! " Er fühlte, daß die übermütige Bemerkung sie verstimmt hatte. Er hätte sich selber schlagen mögen für das alberne Wort. Er wußte ja kaum, wo ihm der Verstand blieb in ihrer Gegenwart, und redete Sinnloses, nur nm nicht das eine zu sagen, was ihm' auf der Zunge brannte: „Sie sind so wunderbar schön, Marianne! Und ich liebe Sie!" । 12. Als Hildegard am nächsten Morgen aus einem tiefen Schlaf erwachte, müßte sie sich erst eine- Weile besinnen, wo sie eigentlich fei, wie sie in diese fremde Umgebung komme. . Sie lag in einem gelbgetünchten, höchst bescheidenen Zimmerchen in einem Bauernhause. Zu dem kleinen Fenster herein strömte eine solche Lichtfülle, daß sie wie geblendet die Augen schließen müßte. Und wie es draußen zwitscherte und jubelt«, wie die Hähne krähten und die Hühner gackerten — das klang un- gemein lustig. Sie mußte über sich selbst lachen, denn sie war plötzlich erschrocken über das „Muh" einer Kuh, das sie in solcher Nähe nie vernommen hatte. Sie war ja eigentlich nie auf dem Lande gewesen. Papa Bernhobler wollte nicht in seinen Lebensgewohuhditen gestört werden. Einmal hatte er eine Reise in die Schweiz/ mit ihnen gemacht, war dabei aber so übellaunig gewesen, daß sie gerne wieder heimgingen. Sie erinnerte sich wohl an mächtige Eindrücke auf dem Pierlvaldstätterses, aber sie waren immer nur auf der Heerstraße geblieben, immer unter Menschen, und die Natur hatte sie auch! dort mit mächtiger .Sehnsucht gelockt, wie ein fernes, süßes Wunder/ gerade wie an den Sonntagen, wenn sie an den Starnderg- fee fuhren, sich unter einem! Troß! von Ausflüglern auf, dem 'Dampfschiff dahintragen ließen und dann gelangweilt aus der Terrasse des Hotels in Feldaffing oder Leonie saßen. Als sie nun aufgestanden, au das Fenster getreten ivar, als sie in das lichte, fonntoe Blau hinäusblickte, da wußte sie nicht, sollte sie lachen oder weinen vor 'Entzücken. Wie schön das war, wie wunderbar schön! Sie kam sich einfach! wie verzaubert vor! Wie in ein Pa* ra/dies versetzt! ' (Fortfthnng folgt.) 276 Der Kampf um die Farm. (Einem Mitkämpfer nacherzählt.) Wir ritten durch Steppe und Dorn. Durchs Sonnenglnt, die das Blut in den Adern austrocknete. Wie lange schon? Immer weiter stumpf und dumpf. Nur an der Spitze der Leutnant, Blutjung und so braungebrannt wie Leder, schien nichts davon zu werten. Mein Nebenmann, ein allzeit lustiger Kamerad, den Meutenersinn und Freude an Ringen und Kampf hierher gelockt hatten, war auch schon länge verstummt. Ich weiß nicht, was er Heute chatte. Er, der sonst eine unverwüstliche Laune und Daseinslust besaß, der mit seinen Augen, in.denen der Schalk saß, überall eine lachende Welt fach und schpf, heute war er ungewöhnliche ernst. Wohin wohl seine Gedanken wanderten? Dachte er an ein Mädchsen in blonden Haaren unb Blanaugen, das seiner in Sehnsucht harrte dort droben im Norden? Dachte er an seinen Bruder, der vor 3 Tagen den Heldentod gefunden bei dem nächtlichen Ueberfall? Dachte er selbst an einen frühen Reitertod? Doch sein Schweigen hatte alle angesteckt. Nur das Knirschen der Sättel, das Klappern und Sichreiben der Karabiner, wenn sie gegen die Stiefel schlugen, das gleichmäßige Hufschlagen von trabenden Pferdehufen war zu vernehmen. So weit das Ange reichte: Steppe und Einsamkeit. Jetzt hielt mit einem Ruck der Gaul des Führers. Stille hält die- kleine Kolonne. Der begleitende schwarze Führer, ein treuer Bastard, zeigt mit der Hand nach- vorn. Ter Leutnant blickt durchs Glas. Jetzt steckt er es schweigend wieder ein, hebt die Hand und die Patrouille fällt in Galopp. Und wieder Schweigen und Steppe und Sonnenbrand. Eine halbe Stunde hatten wir so zurückgelegt, da lag plötzlich eine 2rattn vor uns. Verlassen, leer., Ein wüstes Bild der Zerstörung bot sich uns. Hier hatten diese schwarzen Schufte gründliche Arbeit gemacht. HeruUrgestrenter Hausrat, eingeschlagene Türen, verkohlte Balken. Als ich aus dem Lättel sprang, stieß mein Fuß an etwas Klirrendes. Es war ein kleines, ganz unversehrtes Medaillon, das ein herziges Mädchenköpfchen zeigte. Wohl das Kind der Farmersleute, wahrscheinlich erschlagen von diesen schwarzen Bestien, irgendwo verscharrt mr Land. O Krieg, du grausame Bestie! Hier sollten wir rasten. Tie Pferde wurden getränkt und gesattelt angepflöckt hinten im Hof an ein Fenster der Farm. Tie Wache bei ihnen übernahm der Schwarze. Dann setzten wir das Gebäude, so gut es ging, in Verteidigungszustand: verbarrikadierten die Fenster, verrammelten die Türen. Und dann tat! die Nacht, eine afrikanische Tropen- nacht. Fern am Himmel stand groß das Kreuz des Südens. Wir saßen im' Wohnzimmer der Farin beisammen auf der Erde. Ein kleines Oellämpchen, das sich irgendwo gesunden hatte, schwelte trübselig uitb erhellte mätt den Raum. Der Leutnant war in Halbschlummer versunken. Dieses ewige Aufderhutsein, dies höllische Aufpassen gegen den schleichenden, heimtückischen Gegner, der fitie zu fassen war, es fiel auf die Nerven. Wie anders hatte er sich diesen Krieg gedacht! Ein srischfröhliches Treiben und dann nach Hause reich an Rühm' Und Ehre. Jetzt war er eingeschlafen. Wir änderen hingen ein jeder seinen Gedanken nach. Stumin blickten 'wir wie aiigezogen in das schwelende Oellämpchen. Unb die Gedanken wanderten hinüber nach Deutschland. Daheim! saßen wohl Vater und Mutter auch bei der Lampe und dachten unb bangten um ihren Jungen, bei hier in der Wüste in Nacht und Stille auf cinfament Vorposten stand. Und ein Heimverlangen, eine Heimbegehr zog durch die Seelen. Ach ja, daheim! O Heimat, o friedlich tränt Dörslein, wann werde ich dich wieder grüßen? Vielleicht bald, vielleicht nimwer- m'ehr? Werde ich dir noch! einmal ins Auge schauen, blonder Schatz, werde ich tM je wieder- im Arme halten? So zogen die Bilder, so kaMen die Gedanken. Bon Zeit zu Zeit erklang draußen der Schrei eines Vogels. Sonst Stille, tiefe unheimliche Stille. Plötzlich lachte ein Bayer, ein Kamerad, laut auf. Es wär ein Bachen, das lief an den Wänden entlang wie ein Vogel, der ftch verflogen und ängstlich! einen Ausweg sucht aus dew Zimmer. Woran er wohl gebadjit? Tann versanken wir alle wieder in Sinnen unb Halb'schlnminer. Ta kracht ein Schuß. Rrrrrrt! prasselts gegen bett Laden. Im Nn sind wir in der Höhe. Ich spring auf das Licht zu. Ein Schlag — es verlöscht. Ein Satz — und der Leutnant und ich sind ans dem Gang. Da Quellen sie herein, springen an wie Panther, die Katzen. Nur das Weiße funkelt in ihren Augen, die vor Mordlust glühen. Ein Schlag, ein Knall. Zwei taumeln und stürzen. Einer zerrt mich an der Schulter. Ein Tritt Mit dem Fuß unb er fliegt krachend über die Tür, die in Splitter liegt, hinaus. Ein scharfer Schnckrz geht mir plötzlich wie ein Nadelstich durch! Mein linkes Ange. Ich achte es nickst. «Einen Augenblick haben ivir Luft. Wir springen an die Tür. Nieder! keucht der Leutnant. Und dann feuern wir, feuern hinaus in den Knäuel. GebrüU, Schreie, Mordlust, RgchLgier. Wartet ihr Bestien! Noch sollen rinige von euch Mr Hölle, ehe ihr uns abWachtet. Mein Gewehr ist heiß. Tie Hautfetzen kleben mir daran. Nur schießen, schießen, ste mcht herankomMen lassen. Der Leutnant hat auch mnen Karabiner; wo er ihn her hatte, ich weiß es nicht. Wo die Holle nup all diese Furien so Plötzlich ausgespien hat? Jetzt verschwinden fie so lautlos, !vie sie aufgetaucht sind. Wieder Stille, unheimliche, lautlose Stille. Was sie Nun Vorhaben? Wild pocht das Herz gegen die Rippen. Auge und Ohr und fieberhaft gespannt und lauschen hinaus in die Nacht, «une Angst, schnürt an der Kehle. Der Gaumen ist wie aus- gedörrt. so jung, und sich abschlachten lassen wie ein Tier! Isnte raube Verzweiflung, eine dumpfe Wut umnebelt toie ein Rausch den Sinn. Nur an sie können, nur iiiedermacheil köniten diese Bestien! Unheimliche Stille. Tie Minuten schleichen, werden zu Ewigkeiten. Wann kommen sie wieder? Vor uns wiMmert es leise. , „Haben Sie noch Patronen?" Der Leutnant fragt es flüsternd mit heißerer Stimme. Ich taste unb zähle: 10! „So viel wie ich!" Wieder, Stille. Noch ein Ansturm, noch ein Ringen, Mann gegen Mann, was uns bann bevorsteht! Ein Grauen schauert durchs Herzt Fahr wohl, junges Leben, fahr wohl, du sonnige Welt! Tann wieder diese ohnmächtige Wut. „Warum sie nickst wiederkontmeit?" flüstert der Leutnant neben mir. Noch eine halbe Stunde, die endlos, endlos dünkt, da dämmerts. Ta vermeint das fieberhaft lauschende Ohr Galopp von Pferden zu vernehmen. Jetzt ein Knattern vieler Schüsse, ein wildes, wütendes: Hurra! Wir springen auf. Hinaus. Herrgott, da koMmt Hilfe, Rettung. lEs war die Hauptkolonne. Wir erstatten Bericht. Unterdessen ist es Tag geworden. Ich wende mich um. Vor der Tür liegen zwei tote Schwärze. Warum! sie die nicht mitgenommen wie die anderen, ich weiß es nicht. Ich trete die Körper mit dem Fuß beiseite. Unter ihften liegt der Bastard. Wimmernd! Bon unzählichen Stich!en den Leib ausgeschlitzt, die GedärMe hängen heraus. Wir anderen sind alle heil davongekommen. Nur der Nhein- länder fehlt. Ich finde ihn im Wohnzimmer, auf dem 'Gesicht liegend. Als ich ihn u'mdrehe, ist er tot. Die Kugel sitzt im Herz. Sine breite Blutlache bezeichnend den Platz, wo er gelegen. Auf seinem Gesicht liegt noch der Ernst, das schwermütige Sinnen von heute. Reiterlos. Ta ist er wieder in Meinem Auge der bohrende, stechende Schmerz. Ich binde eilt wassergetränktes Tuch um' den Kopf; das lindert etwas. Nach einer halben Stunde hatte der treue Bastard ausgelitten. Wir gruben ein Grab bei einem Dornbusch und senkten beide Tote Hinein. Schlaf wohl in afrikanischer Erde, du sonniger Kamerad! Starbst den Reitertod, beit Heldentod für dein Vaterland und deinen Kaiser. Heute du unb morgen vielleicht ich. Tann ging es weiter. Dort drüben in den Bergen saß och: Feind. Jetzt fangen sie in der Kolonne das Afrikanerlied. Und als es über die Steppe klang: „Doch oft so Mancher Kamerad In voller Lebenskraft, Bei todeskühner Reitertat Ward er dahingerafft. Für seinen Kaiser, für das Reich > Gab er dahin sein Blut, Auf sein Gesicht so todesbleich! Ta legten tvir den.Hut", da dachst ich an eine Mutter daheim in Deutschland, die vergebens harrt auf die Wiederkehr ihres blonden Jungen. R. Weber. Schwarz und Blond auf der Bühne. Es ist in der Bühnenwelt zur geheiligten Tradition geworden, daß alle Menschen, die hoch singen.(vorzugsweise Helden- tenor), eo ipso sympathischen Charakters sind, und alle solche Mit ebensolcher Konscguenz blonde Haare haben. Wohingegen der Charakter der Person sich in beut1 Maße der Schlechtigkeit aussetzt, als die Stimmlage seines Trmjers sich der Tiefe zu- neigt, wobei wieder die Schwärze der Seele mit der der Haarp und die Tiefe der Stimmlage mit der des ethischen Niveaus einig geht. Nun ist eS gewiß, daß die Farbe bei der Vorstellung gewisser menschlicher Charaktere eine Rolle spielt, und daß man finstere Gemüter /sich leicht schwarz zu denken, sowie sanfte blond wohl ein Recht hat. Und ebenso gewiß ist es, daß es ein heiliger Grundsatz auf der Bühne sein Muß, alles sinnfällig äustzuprägen. Aber als oberster Grundsatz mitß doch immer die Vernünftigkeit gelten und das Kunstwerk befragt werden. Hans! Pfitzner, bet bekannte Straßburger Komponist unb Opernbirektor, bringt niüt iM Maihefte der „Süddeutschen Monatshefte" zu der Saar- und Bartsrage auf der Bühne einen interessanten Kommentar. Geralde bet der Frage nach Schwärz! unb Blond darf die Rassenfrage keineswegs übergangen werden. Feder weiß von der Schule 276 her daß die alten Gerntanen blonde .Haare und blaue Augen batten und doch stellt m!an beispielsweise d-n Hunding in düN Walküren als schwarzen Gesellen dar! Warum!? Werl daher folgende Logik int Spiele ist: er singt her und ist bös, folglrch muß er schwarze Haare haben und tiefsingen, oder gar: er singt tief, folglich ist er bös, folglich m!uß er schwarze Haare haben und tief fingen. Erstens ist es ein Unding, daß Hunding als Germane mit schwarzen Haaren hernmlanst. Und zweitens: ist Hunding demr wirklich solch eilt Bösewicht, daß ihm! -eo ipso die modernen Attribute des Uebeltäters gegeöätt! werden müssen? Hunding ist innerlich roh, brutal, gewöhnlich, er ist konventionell. Protzig; seine Ehre geht, fowert dre allgemeinen Begriffe von «Ehre gehen, der gemäß handelt er. Uber er ist andererseits auch ritterlich, er ift offen und nicht feig. Und er ist anständig und vor ah ent konseguent. Und zum Teufel auch! Ist er nicht in gewissem Sinne .auch in fernem guten Rechte? Geht nicht sein kühner Gast, den er trotz der Todfeindschaft für die Nacht beherbergt, trotz aller Äastfreundschast mit seinem Eheweibe auf und davon! Und doch, trotz alledem: Hunding ist nach allgemeiner Ueberzeugung ein Bösewicht und wrrd deshalb mit schwarzem Haare dargestellt. !Trst am 24. Januar 1911 hat der erste blonde Hunding dre Bühne betreten, wie Kfitzner konstatiert. „Aehnlich ist ie§ Mit Fasolt und Fafner Fasolt ist „selbstverständlich" Hell, Fafner dunkles, getreu ihrer Charaktereigenschaften. Tas Gute und Böse soll hier mäl ganz ans dem Spiele bleiben. Aber ist nicht Fafner aus eben dem! gleichen Riesenstamme wie Fasolt? Ist er nicht auch! ein großer, blonder, dummer Riese? . . ~ , Bei Alberich, Mime, Hagen rsts eine ganz andere Sache; das sind keine Menschen, das sind Nachtalben, ausdrücklich Srchvarzalben. Deren Erscheinung kann auch dann nur die richtige Wirkung machen,' wenn sie die einzigen sind, die in dmer blonden, germanischen Welt schwarz aussehen. In Weichen, die schon mehr lauf historischer Boden stehen, ist es natürlich schwerer, den Maßstab von „Falsch" und „Richtig" anzulegen, als in der Urwelt der „Nibelungen". Denn hier könnte man schon Rassenmischungen amtebmen. Aber auch hier sollte man nicht sÜavifch sich an die althergekoiNmene Scheidung anklammern, sonderil iMmer nach dem inneren Grunde uud nach der Realität entscheiden, denn man kann schließlich „blondes Haar und blaue Äugen haben rind doch so falsch feilt, wie ein Punrer!' ' Vermischte». K.-K. Wohin atmen ioir bie att§ geatmete Lu f t ? Selbstverständlich, so meint man, zurück in Die freie Luft, in die Atmosphäre. . . . Nun, so ganz selbstverständlich ist das nicht, obendrein ist es teilweise falsch. Wir ziehen bei jeder Einatmung Luft in die Lungen, bei ruhiger Atmung bei jedem Atemholen etwa 7, Liter. Sie muß dabei den Weg durch die Winkel und Ecken der Nase, des Rachens und der Luftröhre zurücklege». Beim Ausatmen ivird die verbrauchte Lust au? den Lungen gedrückt, aber natürlich nicht sofort in die Nußenlust, sondern zuerst in diese hohlen Luftwege. Sogar nach der tiefsten Ausalmung bleibt noch Luft, sehr viel Luft, etwa ein Liter, in der Lunge, weil eben, die Lunge nicht. völlig aiisgepreßt werden kann. Bei der gewöhn- lichen normalen Atmung bleiben sogar noch mehr al? l‘/2 Liter in den Lungen zurück! Diese zurückbleibende Luft ist natürlich schlecht und'für das Atmen ziemlich unbrauchbar. Der nächste Ätemzug bringt ein Liter frischer Luft, die sich mit dem schlechten Rest mischen mi>ß. Die Lungen sind also nie mit reiner Luft gefüllt! Reine Luft enthalten nur die obersten Luftwege, Nase und Mund. Am Ende der Ausatmung sind sie mit der Luftröhre voll schlechter, verbrauchter Luft. Beim Einatmen wird diese schlechte Luft zuerst wieder eingesogen und nur ein Teil der reinen Lust erreicht die Lunge. Die Lungen erhalten schlechtere Lust als Nase und Luftröhre. Weder Tier noch Mensch atmen also in Wirklichkeit ganz reine Luft. Ja, wenn die oberen Luftwege nicht da wären! Wenn die Außenlnft direkt in die Lunge strömen könnte! Aber das ist nicht angängig, weil die Lungen zu zarte Organe sind. Die Luft bedarf der Vorwärmung und der reinigenden Wirkung der Schleimhäute von Nase und Rachen, auf denen Staub und Bakterien abgetongen werden. Diese Aufgabe muß gelöst werden, aber gleichzeitig die andere: die Zufuhrwege möglichst kurz anzulegen, je kürzer, desto besser für die Versorgung der Lunge mit reiner Lust. Wäre die Luftröhre länger, so würden wir in die Luftröhre ausatmen, die ausgeatmete Luft würde gar nicht das Freie erreichen, beim Einatmen würden wir dieselbe verdorbene Luft wieder einatmen und müßten , ersticken. Prozessor Charles Richet bat Hunden ein weites Kummirohr von 2 m Länge luftdicht auf die Schnauze gefügt. Sehr ba.lb schon trat Erstickungsgefahr auf. Tas kann uns natürlich nicht überraschen, bie ausgeatmete Luft erreichte bas Freie nicht, bei der Einatmung hätte also nicht nur der ganze Inhalt des Schlauches, sondern obendrein noch genügend reine Lust eingezogen werben müssen, was eben nicht möglich war. Woraus folgt, daß die Menge der beim Atemholen bewegten Lust größer sein muß, als bas Fassungsvermögen der zusührenben Wege- lind weiter, ba bie Lunge sich in ihrer Größe nach dem Sauerstoffbedars des Körpers richtet, so muß die Luftröhre sich wieder in ihren Ausmessungen yqch beiß Lungeninhalt richten. Weiter folgt daraus, daß, wenn plötzlich da» Bedürfnis des Körpers nach Sauerstoff vermehrt wird (z. B. nach raschem Laufen), daß bann, um das Bedürfnis zu befriedigen, alle anderen Rücksichten außer acht gelassen werden und bie Atmung durch Oeffnuug des Mundes verkürzt wird (Hunde l). Man versteht auch, warum die Idee, die schon öfters aufgetaucht ist, durch einen nach außen geleiteten Schlauch im Zimmer frische Luft atmen zu wollen, unsinnig ist. Man kann überhaupt nicht durch irgend einen Ansatz längere Zeit einatmen, es sei beim reiner Sauerstoff, der eben „konzentrierte" Luft darstellt. Nur manche Vögel können sich den Luxus einer sehr langen, ja in Schlingen gelegten Luftröhre erlauben, weil sie nicht nur die Lungen zur Atmung benützen, sondern große Vorräte von Luft in Luftfäcken auf- gespeichert haben. * Neugeborene Hunde unb Katzen, wenn sie überzählig oder häßlich sind, soll man nicht leben lassen. Der Tod ist für solche Wesen immer das beste, aber es muß ein leichter Tod sein, keine Quälerei. Dann sind sie allem aus dem Wege. Sie werden nicht herumgestoßen, nicht geschlagen; sie brauchen nicht zu hungern und kömieii auch keinem grausamen Menschen in die Hände fallen, der sie zu Tode martert. Gebet diesen jungen Tieren, die ihr aus Mitleid töten sollt, einige wuchtige Schläge mit einem dicken Stück Holz auf das Köpfchen; davon sterben sie schmerzlos sofort. Werden sie ins Wasser geworfen, so müssen sie lange Zeit kämpfen, weil die kleinen Lungen vor der Geburt ohne Luftzufuhr auskamen und auch nachher ihrer nicht gleich so sehr bedürfen. Lasset jedoch diese Tötungen nie durch Kinder oder unzuverlässige, womöglich rohe Menschen ausführen. ff. Ein gepökelte Babys. Die merkwürdige Sitte, die neugeborenen Kinder einzusalzen, soll sich noch heute bei einzelnen Völkern finden. Der seltsame Bruach scheint recht alt zu sein; schon die Bibel zeugt dafür, denn bet Hesekiel XVI, 4 heißt^es: „ . . . noch wurdest du mit Wasser abgewaschen, noch, mit Salz iabgerieben unb in Windeln gewickelt. . .", und dieses „Mitsalzabreiben" wird ausdrücklich als eine Wohltat dem Kinde gegenüber bezeichnet. Es handelt sich bei dem Einsalzen der Kinder um einen Glauben der Volksheilkuude, jedoch nicht, — was bei den bekannten konservierenden Eigenschaften des Salzes zu vermuten wäre — in wirklich medizinischem Sinne, sondern die magischen Kräfte des Salzes, die gegen Unglück und Zauberei schützen, wie der Glaube vieler Völker behauptet, soll habet in Wirksamkeit treten. Nach einer Arbeit über die „Bedeutung des Salzes in Sitte und Brauch der Völker", die der fanadifche Psychoanalytiker Dr. Ernest Jones (Toronto) jüngst in der „Imago" veröffentlicht hat, verwendete mau Salz zum Schutze der 9teugeborcnen gegen böse Dämonen und Einflüsse, inbent ntait ihnen entweder ein wenig auf die Zunge streute oder sic in Salz und Wasser tauchte; der Brauch war in ganz Europa feit frühester Zeit verbreitet und ging sicher der christlichen ^laufe voran; in Frankreich dauerte die Sitte, die Kinder bis zur trause, wo es nicht mehr nötig war, mit Salz zu bestreuen, bis 1408. Noch heutigen Tages (Jones führt dabei einen Bericht aus dem Jahre 1889 an) wird es in Holland in die Wiege des neugeborenen Kindes gelegt. Nach- mehreren Quellen findet sich die Sitte des Einpsökelns der Kinder heute noch bei den Armeniern Rußlands und bet einigen kleinasiatischen Berg stammen; bet diesen sollen die eingesalzenen Neugeborenen sogar 24 Stunden ober länger eingefallen liegen bleiben! Bei beit Armeniern ist das Einsalzen der Neugeborenen nach einer englischen Wochenschrift die Gelegenheit zu einem großen. Feste. Das neugeborene Kind wird gut mit feinem Salz eingerieben; so bleibt es etwa 5 Stunden lang liegen, und während dieser Zeit wird gesungen, geschmaust und getruitken. Die ganze Verwandtschaft der Eltern nimmt an dem Feste teil. Wer sein Kind lischt einsalzt, muß nach armenischem Glauben damit rechnen, daß das nicht Ein- gesalzte zeitlebens vom Unglück verfolgt wird. Lharade. Gar häufig wird jetzt das Erste genannt, Doch ist eS noch wenig dem Menschen bekannt. Das Zweite nennt dir einen Flächeitraum, Der Dritten Schar ist zu zählen kaum. Nur Einen inmitten beS Reigentanzes Erkennst btt als unbewegliches Ganzes. Und hast du hieraus einen Adler entfernt, So bleibt, was bet Tapezierer gelernt. Auslösung in nächster Nummer. Auslösung des Diamant-Rätsels in voriger Nummer: Bey D a l i n Celsius Seide S n r s Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Sterndruckerei, R. Langem WießM»