Donnerstag, den S. April MK^W WNjj^z, MM fiV, 11 W .T_l- J KN« iqnpite^^B^ Ä®sS^*to '! frautnütbt. Roman von Horst Bodemer, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) v., Und als der Hochsommer kant mit seinen heißen Tagen, blickten Frau von Mvreth und Haus-Wilhelm oft besorgt vuf Eva. Sie war wieder blasser geworden, die Unruhe trieb sie durchs Haus. „Was hast du, Eva?"' „Was soll ich haben — nichts!" „Ach — du siehst nicht mehr gut aus!" , ■> „£), das geht vorüber." 1 ' i„Äch habe solche Angst- Liebling!" Da lachte sie ihm ins Gesicht. — In der darauffolgenden Nacht wälzte sich Hans-Wilhelm schlaflos im Bett. Eva wurde es gewahr. Hatte er Sorgen. ihretwegen? Es machte sie glücklich das gu denken. Der nächste Tag war ein Sonntag. Nach dem Essen fragte sie: „Hans-Wilhelm, bars ich dich ein wenig spazieren fahren Vhne Kutscher?" „Von Herzen gern, Eva. Ich wollte so wie so hinaus; vin herrlicher Anblick, oas wogende Aehrenmeer!" „Der Preis der Arbeit. Das macht froh, nicht wahr?" Da herzt und küßt er sein treues Weib. Und draußen in den einzelnen Schlägen halten sie an. Hans-Wilhelm erzählt, was hier, was dort im vorigen Fahre gestanden, wieviel geerntet worden ist. Eva hört glücklich lächelnd zu. Run legt sie ihre Hand in die seine. . „Hans-Wilhelm, ich häh' dir auch etwas Kn sagen!" „So schieß los!" „Eva!" Seit diesem Tage geht .Hans-Wilhelm mit noch festeren Schritten, über seiner Väter Land. „Großer Gott, wir danken dir!" Er schreit es hinaus vor Glück in den schönen SomMertag. Mit der Hand faßt er die Zügel des unruhig gewordenen Arabers, mit der freien umschlingt er sein Weib. „Also deshalb die letzten bösen Tage?" Sie nickt. Da zieht er den Hut vom Kopfe. , Run besserte sich auch das Verhältnis mit dem Grasen Relendorff. Hans-Wilhelm in seinem Glücke war bereit, Geschehenes zu vergessen. Er hatte doch seinem Schwiegervater so viel schwere Stunden bereitet, er war und würde immer in seiner Schuld bleiben, sagte er sich. Also, warum hen Frieden nickt auch innerlich herstellen? Eva war's von .Herzen froh, aber die alte Frau von Mvreth blieb kühl itno zurückhaltend. „Mama, nun sei doch bloß nicht so!" , >„Jch bin immer meinen Weg für mich gegangen; auJ meine alten Tage ivird es dir nicht gelingen, mich auf einen anderen zu bringen." „Unser Glück würde noch größer sein, wenn es zwischen Euch beiden würde wie ehemals." Da hatte sie ihrem Sohne erwidert: '„Ich wache über Euer Glück; kenne ich doch deine« Schwiegervater seit mehr als dreißig Jahren." Einen Moment wurde Hans-Wilhelm stutzig, aber sein Optimismus siegte. Die Mutter sah sicherlich am hellen Morgen Gespenster. Aber Frau von Mvreth durchschaute den Grafen gan« und gar. Er hatte eingelenkt, um Eva, die eben erst dio schwere Krankheit überwunden, nicht Aufregungen auszusetzen, die ihr schädlich sein mußten. Als er die Nachricht erhalten, war er durchaus nicht erfreut gewesen — im Gegenteil. Nun wurde eine Trennung von Haus-Wilhelm sehr erschwert; geschah nicht etwas Unerwartetes, würbe siv unmöglich sein. Das Kind würde jeden Riß von neuem! zusammenkitten, bis Mvreth niedergebrochen war für ein ferneres Leben. Ob er selbst dann, wenn er es erlebte,. Eva von ihm freimachen konnte, erschien ihm zweifelhaft. Und an Hans-Wilhelms Besserung auf die Dauer, glaubte er nicht,. das mußte heraus, und er war fein Schwieger- sohn nicht, das mußte jeder zugeben, der ihn einigermaßen kannte. Jetzt galt es aber, Eva alle unnötigen Erregungen fernzuhalten, deshalb hatte er mit Widerstreben Hans-Wilhelm die Hand zur Versöhnung gereicht. Ganz richtig hatte ihn Frau von Mvreth beurteilt. Die Ernte war schön hereingekommen. Manches liH zwar zu wünschen übrig, aber das ist bei der Landwirtschaft nicht anders — alles klappt nie. Hans-Wilhelm hatte die berechtigte Hoffnung, ein Plus in die Bücher eintragen zu können. Der Umschwung war da, das spornte seine Berufsfreudigkeit an. Und dann kamen die langen Winterabende, an denen er mit Eva Hand in Hand am lodernden Kamine saß. Sie lachte. „Wenn es aber ein Mädel wird?" „Ach was, erst ’nen Jungen! Und der soll wie fein Großvater heißen und Kürassier in unserem glorreichen Regiment werden, wenn ich mir auch den Zuschuß aus dem Daumen lutschen müßte!" Ganz übermütig war er geworden — und häuslich. Die Jagden sagte er ab. Im November gab Graf Relendorff eine große Jagd; seine Reviere waren lange geschont worden, sie versprachen also ein gutes Resultat. Au der Seite des Gastgebers machte Hans-Wilhelm von Mvreth als Schwiegersohn di? Honneurs. Düsedau gab ihm bei der ersten besten Gelegenheit einen sanften Rippenstoß. „Na, alter Schwede — holder Friede, süße Eintracht?" 206 15. Kapitel. Die Taufe wurde nur im kleinen Steife gefeiert; als Waten fungierten Frau Agathe van Moreth, @raf Relendorff Und Oberst von Seinshetm. Der war im Frühjahr mit der Führung einer Kaval- leriebrigade in Posen beauftragt worden und stand nun hickst vor seiner Ernennung zum Generalmajor. Mit Freuden war er herbeigeeilt, um das Fest initzufeiern. Dann und wann Hatte er ait Hans-Wilhelm geschrieben; dessen Antworten machten ihn froh. Des jungen Moreth Schicksal hatte auf des Messers Schneide gestanden, jetzt schien er hinein gelaufen zu sein in den Hafen der Zufriedenheit. Und als nun Frau von Moreth während der heiligen Handlung zwischen den beiden Männern stand, die vor mehr als dreißig Jahren um die Hand der jungen Witwe gewor- ben, beschlich den Sohn ein sonderbares Gefühl. Allein hatte die Mütter den Weg fortgesetzt, keiner von ihnen konnte ihr Ersatz bieten, für jenen, der dort mit siegessrohÄM Lächeln, in der Blüte der Jahre, aus dem Rahmen herausschaute, unter dem der Pfarrer mit dem Taufbecken stand, die ärgsten Stürme des Lebens hatten sie nie wankend gewacht in ihrer Ueberzeuaung: mein Leben liegt abgeschlossen hinter mir, ich lebe nun der Erinnerung und Hans-Wilhelms Erziehung! Schlicht und würdig war sie ihre Pfade gewandelt, Wie es Frguenliebe gebeut. . Und Eva hatte dieselben Gedanken! Als die heilige Handlung vorüber war, küßten die Kinder der Mutter Stirn und die fühlte, in dem stummen Druck der Lippen lag mehr, als tausend Worte zu sagen vermögen, , Eva blühte auf; Haus-Wilhelm war fast den ganzen Fgg auf den Feldern. Kam er abgespannt heim, last er t,$3ie du siehst." , Ja, ja, der Klapperstvrch tut Wunder!" Da liest Moreth 6en Spötter stehen. Die Freunde aus dem Herrenhanse fugten zü Kelen dorff: . „Ein famoser Mensch, Ihr Schwiegerfohu — wrrk- lich!" Und der Graf nickte stumm mit dem Kopfe Bejahung. Wer sollte auch den großen, schön ausgewachsenen Moreth mit den blitzenden Augen, den regelmäßigen, gesunden Gesichtszügen, der wie verklärt durch die Zimmer schritt, an jeden ein freundliches Wort richtend, mit dem tadellosen Benehmen des Weltmannes, nicht auf den ersten Blick gern haben? Relendorff sah ihm nach und dachte: „Ein schöner Apfel, in dem der Wurm' fitzt. Er fällt doch vor der Zeit vom Baume — und Eva ist feine Frau — und wird Mutter!" Immer wieder gab ihm der letzte Gedanke einen Stich ins Herz.----- Und als das neue Jahr mit Schneegestöber ins Land kam, steckte man die Fahne in Moreth heraus'. Aber eilte Enttäuschung war's doch für Haus-Wilhelm, als seine Mutter ihm mitteilte: „Du bist Vater eines Mädchens geworden." Erst hatte er die Mütter nach den Aufregungen der letzten Tage mit großen Augen angesehen. „Ern Mädchen?" fragte er dann. „Nun, Hans-Wilhelm, ist das ein Unglück?" „Gott bewahre, aber 'nen Jungen will ich auch noch haben!" Da hatte die Mutter gelacht. „Last mich zu Eva!" „Warte noch — in einer Stunde! — Reite rüber nach Wossow unterdessen!" Sein Brauner mußte laufen, was'die Knochen hergaben. „Papa, ein Mädchen! Mutter und Kind Wohl!" rief er dem Grasen entgegen. Relendorff war bei der frohen Kunde ganz ruhig ge- blieben; er sagte ernst: „Hans-Wilhelm, ich Weist, Du hast eineu Jungen erwartet. Alle Wünsche erfüllt Gott keinem. Das Kind bindet Euch fester zusammen als je. Sei ihm ein guter Vater,, dann werden die letzten Verstimmungen auch zwischen uns schwill den!" Die beiden Männer drückten sich die Hand; Hans- Wilhelm faßt fest zu, der Graf! entzieht ihm schnell dis feine. glücklich mit den Seinen zusam'men. Er fragte nach de« Welt dransteu nichts mehr; mußte er nach der Kreisstadt^ so kehrte er, sobald es anging wieder zurück. Düsedau und der gutmütige Püchkow schüttelten dis Köpfe. „Jochen, der Hasts-Wilhelm ist ein rechter Trauerlappen geworden!" „Pichelkow, ich sage dir, die Katze läßt das Mausen; nicht! Wetten wir — nächsten Winter ist er wieder ganz! vernünftig!" Der setzte bedächtig das Glas auf den Tisch, nachdem! er es in einem Zuge leer getrunken. „Nee, an dem ist Hopfen und Malz verloren! — Eigentlich schad: wir beide, der und Röpke, würden wahrhaftig ein niedliches Kleeblatt abgeben. Jetzt ist es hier zum! Totmopsen." Das fand Jochen Düsedau auch. — — — Graf Relendorff kam jetzt häufiger nach Moreth, seins Kinder verstanden sich immer besser mit ihm, wenn er auch gegen Hans-Wilhelm immer eine gewisse Reserve be- obachtste. Sr fragte er nie nach wirtschaftlichen Angelegenheiten und weil er es nie tat, holte sein Schwiegersohn auch keinen Rat; sie waren sehr liebenswürdig zuein- ander, schon um die Kluft äußerlich zu überbrücken, die in Wahrheit doch noch in beträchtlicher Tiefe zwischen ihnen gähnte. Agathe von Moreth aber blieb vollkommen die Alte,^ unerschütterlich hielt sie aus in ihrer Position, sie blieb! kühl bis ans Herz hinan und ließ den Grafen oft schmerzlich fühlen, daß es Tage gegeben, an denen sie sich weit näher gestanden. * Im Spätsommer während der Manöver mußte Hans- Wilhelm bei seinem Regiment acht Wochen üben. „Es ist ganz schön, wieder einmal ein bißchen Soldat spielen; nur schade, Eva, daß ich dich wegen der Kleinen nicht mitüehmen tarnt!" „Aber, Mann, ich kann doch nicht mit dir von Ma-- növerquartier zu Manöverquartier ziehen!" hatte sie lachend erwidert. „Vierzehn Tage sind wir mindestens noch in der Garnison. Auf Beerenburgs freue ich mich ganz mächtig, wir vier würden uns famos zusammen verstehen!" „Geh' nur recht oft zu ihnen," sagte die Mutter, „es sind wirklich scharmante Menschen!" Eva schlingt den Arm um ihren Manu. „Sei mal ganz ehrlich, Hans-Wilhelm! Würdest du nicht gern wieder aktiv?" ( „Nee Schatz! Eine Zeitlang inacht so was Spaß, aber wenn man ein Gut hat, von den Vätern ererbt, gehört man auf die Klitsche! — Der alte Drewel ist sicherlich ein Prachtkerl, aber ewig macht er auch nicht mehr mit. Stirbt er, ruht die Last allein auf meinen Schultern. Selbst wenn ich einen sehr guten Oberinspektor wiederfinden würde, so schleiften doch die Zügel einige Zeit am Boden und das darff nicht sein. Moreth verträgts nicht. Deshalb muß ich mich völlig einarbeiten und dazu gebraucht matt Jahre, denn auch der Boden hat seine Mucken." Die Mutter nickt stumm mit dem Kopfe, Eva sieht ihn glücklich lächelnd an. „Jst's dir immer noch nicht zu einsam an meiner Seite geworden?" Da küßt er fein Weib und sieht ihr freudestrahlend in die Augen. (Fortsetzung folgt.) Alt-Laubcrch und feine Bewohner. Von Pfarrer Nebel zu Laubach. (Schluß.) lieber die Wöhnungsv erhältnisse der Alt-Laubacher äußert sich Dr. Köhler also: „Die Mehrzahl der Wohnungen sind sehr niedrig dunkle Stübchen mit einem oder zwei ((einen Fenslerchen, welche 'zwar die Heizbarkeit befördern, aber die wohlthütigen Sonnenstrahlen nur mühsam nnd spärlich ciitbringeit lassem Dienen solche Wohnstuben gleichzeitig als Schlafstuben, sind, wie dies häufig der Fall ist, die Insassen mit einem .Häuslein kleiner Kinder gesegnet, ist darin der iiothwendigste Hansrath nebst Gewerbegerätschaften, z. B. Webstühlen, untergebracht, Hausen darirt noch Tiere, wie Hunde, Katzen, Hühner, wird hier die Wäsche gewaschen, Kinderwindeln getrocknet, treibt in demselben Raum! der Hausvater fein ost die Luit verderbendes Handwerk, so he- 207 greift man leicht, daß dadurch, sowie durch die Ausdünstungen und Entleerungen der lebenden Wesen die Luft stinkend und wahrhaft verpestet wird, umsomehr als man, um Holz zu sparen, sorgfältig jede Luftveränderung zu verhüten sucht. Die Treppen der Häuser sind gewöhnlich finster, schmalspurig und schneckenförmig," und, so fügen wir hinzu: hühnerleiterartig. „Die Ofen dienen gewöhnlich gleichzeitig als Kochherde, und man findet deshalb in allen solchen Wohnungen eine unerträgliche Hitze." Diese alten Oefen, deren letzte erst vor wenig Jahren abgerissen wurden, weil sie zu viel Platz beanspruchten und zu viel Heizung erforderten, wurden von außen geheizt und ragten weit in das Zimmer hinein. Sic waren auf der Friedrichshütte gegossen und zeigten an den drei ZimMerseiten biblische Darstellungen, z. B. den reichen Mann und armen Lazarus, die Hochzeit von Kana, das immerfließende Oelkrüglein der Witwe. Spätere Oefen zeigen weltliche Darstellungen, meist aus die Landwirtschaft bezüglich, z. B. den Pflüger mit dem Ochsen, den Pflüger mit dem Pferd. „Tie Stallungen," so fährt Dr. Köhler fort, „sind gewöhnlich nahe bei den Wohnungen der Menschen, oft unter einem! Dach mit ihnen. Von den Ausdünstungen des Viehs und des in engen Höfchen oder Gruben vor dein Haus aufgespeicherten Mistes haben die Bewohner viel zu leiden, man kann geradezu von Luftverunreinigung und Verderbnis reden." Ganz sind auch heute diese Zustände noch nicht geschwunden; es gibt noch heute Häuser, bei welchen beim Misten des Stalles der Mist durch den Hausgang hindurch mit dem Mistkrappen auf die Miststätte gezogen und das Vieh durch den Hausgang aus und in den Stall geführt werden muß. — Entsprechend der Wohnung war auch die Nahrung und Kleidung der Alt-Laubacher überaus bescheiden, ja ärmlich, denn es herrschte eine Armut, von der wir uns heute nur schwer eine Vorstellung machen. Nur besser stehende Bauern konnten ein Schwein schlachten, und man mästete damals noch nicht so schwer wie heute. Mit einem Schwein von 150 Pfund kam eine Familie aus. Sonntags gab es bann Solper- oder Dörrfleisch mit Sauerkraut oder sonst einem Gemüse, sonst die ganze Woche kein Fleisch, und mit der Wurst, die man bei der Schlachterei gemacht hatte, ging man sehr sparsam um, und nur hier und da gab cs kleine Stückchen davon. Auch kaufte man sich Sonntags „grün" Fleisch. Aermere am liebsten, wenns zu haben war, Schaffleisch, das Pfund zu einem Groschen oder Batzen. Aber 1 Pfund mußte reichen, Scann, Frau und meist sieben Kinder teilten sich darein. An den anderen Tagen gab es Erbsensuppe, Bohnensuppe, Linsensuppe, gebrannte Mehlsuppe oder sonst eine Suppe mit Kartoffek- stücken oder Brot hineingebrockt, oder Mehlklöße, vielfach von Schwarzmehl, „schwoaze Klißt", von vielen als ein Leckerbissen angesehen, oder Pfannkuchen mit gedörrten Zwetschen. Auch Hirsebrei ward gegessen. In Laubachs Gemarkung selbst scheint aber nie die Hirse gebaut worden zu sein, wohl aber in den Dörfern der Umgegend. Abends gab es gequellte Kartoffeln, dazu vielleicht ein wenig Fett oder ausgelassenen Speck, feiten ein wenig Wurst. Sonntag abends Kartoffelsalat, aber sonst nichts, nicht etwa Wurst dazu, selten wurde dazu Kaffee gegeben. Häufig bestand die Abendmahlzeit auch aus Tickmilch und Kartoffeln. Morgens früh trank mau Kaffee, in den schwarzes, trockenes Brot gebrockt wurde. Wecke gab es nur Sonntags oder zweimal in der Woche; letzteres noch bis vor etwa 30 Jahren. Noch früher gab es die Morgenfuppe, meist eine Mehlsuppe. Zum Frühstück gab es Schwarzbrot, meist selbstgebackenes, dazu, wenns gut ging, ein Kaffeekoppchen mit saurem Rahm, den man auf das Brot strich. Zum Nachmittagskaffee gab es, wenn möglich, Honig (von Obst gekocht) aufs Brot. Das Vespern war noch nicht allgemein, selten gab es da Brot mit ein wenig Branntwein. Butter wurde im eigenen Haushalt fast gar nicht verbraucht, sie wurde verkauft und bildete, neben den Eiern, oft die einzige Quelle, aus der die Hausfrau das Geld zum Ankauf von Oel, Salz ufw. nahm. Kuchen wurden nur an den hohen Festen gebacken. Dr. Köhler fchreibt sogar, daß es Haushaltungen gebe, wo im Verlauf eines ganzen Jahres kein gekochtes Fleisch auf den Tisch komme.^Demgemäß waren auch die Löhne gering; wenn vor 50—60 Jahren eine Magd 30 fl. = etwa 55 Mk. bekam, so war es viel. Der Tagelohn mit Kost betrug damals 12 Kreuzer — 35 Pfg., dafür mußte man aber frühmorgens pünktlich um 5 Uhr antreten und arbeiten bis abends um 7i/2 Uhr. 1 Einfach war auch die Kleidung. Im Sommer trugen die Männer Wams und Beinkleider aus Leinen, felbstgesponnen und felbstgewirkt, naturgrau oder blaugefärbt. Darüber wurde bei Aus- gäitgen der blaue Kittel gezogen, der bei Regenwetter den Regenmantel vertrat. Für die rauhere Jahreszeit trug man einen gestrickten wollenen Wams und Hosen aus Beiderwolle, einen Stoss aus Wolle und Seinen gemischt. Dazu ganz niedrige Schuhe und Gamaschen, als Kopfbedeckung eine Kappe, noch sruher('einen Hut, Dreimaster. Die Weiber trugen int Sommer leinene oder baumwollene, im Winter wollene Röcke und Leibchen, den Kopf zierte gewöhnlich eine Haube aus Pique ober Kallieout, unter welcher das lange Haar in Zöpfe geflochten ober in die Höhe gebunden, verborgen war. Im Sommer gingen die Frauen vielfach in Hemdsärmeln' Und barfuß. Aber Dr. Köhler, dem wir diese Notizen tierbanren, klagt schon vor 90 Jahren darüber, daß auch die Bürgermädchen, namentlich, welche in der Stadt gewesen sind, die Unsinnige modische Kleidung der sogenannten besseren Stände, die CoiWre und Löckchen, das Korsett und das' Kleid aus dünnem! Stoff, den ausgeschnittenem Hals und bergt, mitzum'achen an- faugen. „Vergnügungen gibt es nur wenig," berichtet Dr. Köhler, „und deshalb auch keine großen Nachteile davon, berat der arme Landmann erübrigt kaum soviel, um feine gewöhnlichen W gab en und die nothdürftigsten Lebensbedürfnisse zu bestreiten. Tauz- vergnügungen kommen wenig vor, was umso weniger zu bedauern ist, als der beliebteste und gebräuchlichste Tanz auch hier den tolle und übermäßig erhitzende Walzer ist. Der bessere Bürger Pflegt Sonntags ober auch Werktags abends zur Schenke zu gehen, um dort nach überftanbenen Strapazen einige Ruhe und im Genuß des Branntweins Stärkung zu suchen. Sehr beklagt aber Dr. Köhler die Untugend des Tabakrauchens, der schon jeder Junge gleich nach der Konfirmatioit huldige, und erzählt uns, daß unter den Weibern das Tabakschnupsen überhand genommen habe. Tie Beschäftigung der W-Laubacher war int wesentlichen wie die der heutigen Bewohner. Sie waren meist Handwerker, die daneben auch Ackerbau trieben, oder reine. Bauern u*b Bäuerchen. Manche Handwerke, die früher vertreten waren, such' jetzt erloschen, so z. B. die Leineweberei, die früher ungemein stark betrieben wurde, und die Gerberei. Den Glanzpunkt Laubachs aber bildete der Gräfliche Höf. Er brachte viel Leben und viel Verdienst und Geld in die Stadt, und die Hofhaltung war viel größer und glänzender als heute, namentlich unter beut Grafen Christian August, der Ludwig XIV. im kleinen nachahmte. Er regierte 1738—84. Pfarrer und Konsistorialrat Heusinger hat im Jahr 1767 ein Seelenregister angelegt und zu Anfang desselben ein Verzeichnis der zum Gräflichen Hof gehörenden Personen gefetzt. Da finden wir.zwei adlige Hofdamen, 1 adligen Hofmeister, 1 Kanzleidirektor, 3 Justizräte, 1 Regierungsrat, 2 Amtmänner und Räte, 1 Rat und Leibmedi- küs, 1 Kammerrat, 1 Forstmeister, 1 Oberförster, 1 Hauptmann, 3 Leutnants, 1 Leutnant a. D., 3 Kammersekretäre, 1 Archi- varius, 1 Sekretär, 2 Rentmeister, 1 Kammerschreiber, 1 Konzertmeister, 2 Hofverwalter, 1 Hosfourier, 2 Küchenschreiber, 1 Hofgärtner, 1 Gartenjungeii, 1 Hausmeisterin, 4 Jungfern, 2 Beschließerinnen (davon eine eine Pfarrerswitwe war), 1 Haushofmeister, 3 Köche, 1 Büchfenspanner, 2 Jagdlaquayen, 7 Laqaiyen, 1 Perrückier, 3 Fischer und Vogler, 1 Kanzlerboten, 1 Kammerboten, 2 Kutscher, 3 Vorreitem 3 Reitknechtes, 2 Schweizer, 1 Feuer- schürer, 1 Bierbrauer, 1 Kuhhirten, 1 Silbermagd, 1 Küchenmagd,- 2 Waschmägde, int ganzen 82 Personen. Viele, wohl die meisten von diesen waren verheiratet und hatten Familie; wir sehen also, wie wichtig und wertvoll für Laubach der! Gräfliche Hof war. So war Att-Laubach und seine Bewohüer. — Die Zeiten sind anders geworden und besser. Wie armselig war dochisrützer alles! Wahrhaftig, wir habens heute viel besser und könnten uns in den engen und ärmlichen Verhältnissen von früher nicht,mehr wohl fühlen. Welch eilt Umschwung in allen Verhältnissen, in der ganzen Lebenshaltung, ja oft ein übertriebener Lurus und Genußsucht! Und wie es in Laubach war, so sah es allenthalben aus. Der Mick auf die Vergangenheit will uns dankbar machen für das, was wir in her Gegenwart haben und zufrieden mit dem, was sie uns bietet. Und beides besonders', wenn wir bedenken, daß die Menschen, die in so engen Verhältnissen und so ärmlich lebten1, nicht etwa unzufrieden ober schwächlich ober untüchtig waren, nein, 'es war ein kräftiges, zufriedenes, tüchtiges Geschlecht, und bas namentlich, weil es ein gottesfürchtiges, gottvertrauenbes Geschlecht war, aus das stolz herabzublicken wir keine Ursache haben. Unsere Zeit aber, die so stolz auf ihre Fortschritte und Ärrungen- fchaften ist und so große Ansprüche an das Leben stellt, soll aus der Betrachtuitg der Vergangenheit lernen, daß wahre Tüchtigkeit und wahres Glück nicht an den äußeren Verhältnissen hängt, sondern daß die Bedingungen zu beiden wesentlich im Menschen felbst liegen, _______________ 5esenheim. Zum hundertsten Todestage der Friederike Brion — 3. April. Von W i l h e l in' Scheuerma n U, Berlin. Tie liebliche Idylle, die Goethe als Straßburger Student in dem unterelsässischen Torfe Sesenhcim erlebte, und die er mit so unvergleichlichen Reizen int' dritten Teil von 'Dichtung Und Wahrheit geschildert hat, hat eine Reihe späterer Lichter zu eigener Gestaltung des Stoffes begeistert. Aber keins der Werke ist mit der wundervollen Jugendwärme vergleichbar, die aus Goethes eigener Schilderung strömt. Turch sie ist SeseuhÄms Name weltberühmt geworden, und schon nach dem ersten Erscheinen von Goethes Autobiographie sind Fremde andachtsvoll nach dem kleinen Torfe an der Moder gewallsährtet. Sie fanden bereits damals alles verändert. Friederike lebte im Badischen, in dem Dörfchen Meisenheim, wo heute ihr schlichter Grabstein steht. Tie alte» Brions waren tot und von der Familie niemand mehr am Orte. Was hier zwei junge- Herzen bewegt hatte, die dann auf ganz verschiedenen Lebenswegen fern voneinander getrieben worden waren, das schien den nächsten Miierlebenden unwichtig genug. Heute ist Sesenheim, das unmittelbar alt der sogenannten Riedbahn zwischen Straßburg und Lauterburg liegt, ganz mühelos zu erreichen. Wem es aber Freude niacht und wer gut zu Fuß ist, für den ist es lohnend, beit Weg zu wandern, den Goethe z« 208 Pferde genommen bat, wenn er nach SesenheiM eilte. Bis zu bem' großen 'Dorfe Manzenan, wo die Jll, der Hmipifluß des Elsaß, in den Rhein mündet, sind zwei gleich gute und gleich nahe Straßen möglich, nämlich durch das Steintor über die Brauerei- und Jndustrieorte Schiltigheim-Bischheim und Hönheim, »der durch den Straßburger Vorort Ruprechtsau. Welchen von beiden Goethe gewählt hat, wird man kaum feststellen kömren. Die ttiteit Postwagen fuhren über beide. Ruprechtsau ist die Vorstadt, in der die Straßburger Gärtner wohnen. Man durchschreitet cnxeu sehr wohlhabenden Ort von weitläufiger Anlage, wo der typisch- vleniannische Charakter der Gehöfte in die Augen fällt. Alljährlich wird hier das Fest des Schutzheiligen der Gärtner, St. Fiacrins, durch einen Umzug gefeiert, bei dem die schönsten Ernteerzeugnisi e der Felder und die prächtigsten Früchte der Garten zur Schau getragen werden. Inzwischen sind viele städtische Landhäuser zwischeu die alten Gärten gebaut wordeu, uub auch die Industrie ist eingezogen. Die Ruprechtsauer Papierfabrik fertigt, dank dem' guten reinen Jllwasser, das ihr zur Verfügung steht, ein weit über die Grenzen -Deutschlands in den Kreisen der Buchdrucker und Bücherverleger sehr hochgeschätztes Papier an. Die folgenden Ortschaften Wanzenan, Killstett, Gumbsheim und Herlisherm sind dnrchiveg wohlhabende Bauerndörfer, in denen Man die Eigenart der elsässischen Landwirtschaft beobachten kann. Rechts und links von der Straße oder von der Eisenbahn fallen die umfangreichen Hopfenstücke auf, teils alte Staugenfelder, vielfach neuzeitliche Drahtanlagen. IM Spätjahr hängen unter den überragenden Dächern der Häuser die Tabakblätter und Maiskolben. Gainbsheim, «in alter Wallfahrtsort, ist die Heimat zahlreicher Fischer, die nur im Winter unter ihrem Dach wohnen, während sie in der guten Jahreszeit ihr Weg auf den in Straßburg mündenden Wasserstraßen oft weit in die Ferne führt. Von Gumbsheim kreuzt man eine alte Völkerstraße; von hier führt eine Chaussee über den Rhein nach Ncn-Freistett über eine Schiffsbrücke, die nächste Verbiirdnng zwi- schen dem Elsaß und Baden nördlich von,Straßburg. In Trnsen- heim, das der Ueberlieferung nach seinen Namen von dem römischen Feldherrn Drusus haben soll, der hier ein Kastell angelegt hat, sind wir bereits in dem von Goethe ausdrücklich beschriebenen Gebiet. Hier war der Gastwirtssohn George Klein zu Hause, dessen Kleider sich Goethe lieh, als er nach der ersten Begegnung mit Friederike sich des ärmlichen Theologengewandes schäme, in dem er sich von seinem Freunde W'eyland in das Pfarrhaus von Sesen- heim halte einführen lassen. Von hier ist er den Weg über die Wiesen längs der Moder manches Mal nach dem Dörfchen gewandert, das „sein süßes Mädchen besaß". Schon der erste Eindruck, den Goethe von Friederikes Wohnhaus empfing, war der, daß sich alles „in dem Zustande des Verfalles gerade auf dem Punkte befand, wo man unschlüssig, zwischen Erhalten und Neuaufrichten zweifelhaft, das eine unterläßt, ohne zu dem anderen gelangen zu können". Aber gerade das gefiel.ihm wohl, denn er sand es malerisch, und es erinnert ihn an das, was ihn „in der niederländischen Kunst so zauberisch angesprochen hatte". Sein nüchterner Freund Weyland ivar anderer Meinung. Er verglich die Pfarrei mit einem alten und schlechten Bauernhause. Auch der alte Vater Brion fühlte sich höchst unbehaglich in den unzureichenden und altertümlichei: Räumen, während die übrigen Familienmitglieder einem Neubau weniger geneigt waren. Sie fürchteten, daß die Einfachheit und Trautheit des alten Heimes nicht in das neue mit einziehen würde, und daß dort die selbstverständliche Gastfreiheit, welche die Brionsche Familie auszeichnet, sich schwerer int anspruchsvolleren Rahmen werde erfüllen lassen. Goethe schildert die Wauschmerzen, mit denen der Pfarrherr alle Gäste langweilte, recht anschauliche Ihm selbst waren sie willkommen, denn er gewann sich die Zuneigung des Vaters, als ler'sich erbot, auf Grund der Mit dem Torfschnlmeister vorgenommenen Platzabmessung Entwürfe zu einem Neubau zu zeichnen und hatte damit einen schicklichen Vorwand, um öfter in Friederikens Nähe, zu kommen. Dieses Pfarrhaus ist denn auch gefallen, Und, allerdings -erft unter des alten Brions zweitem Amtsnachfolger durch einen behäbigeren Bau ersetzt worden. Von dem, was Goethe sah, steht Nichts Mehr als die alte Fachwerkscheune, in der Goethe die wacklige Kutsche der Familie auf Bitten desPfarrers mit Blumen bemalte. Dabei geschah das kleine Unglück; daßiman einen Firnis verwendete, der durchaus nicht trocknen wollte, so daß es mehr Mühe Machte, die Farben wieder abzureiben, als vorher sie auf- 8umalen. Tie „Jasminlaube" wird zwar heute noch den Durchreisenden gezeigt, aber es ist nicht Mehr die alte, sondern sie ist neu augepflanzt und noch dazu an einer anderen Stelle als die verschwundene Zeugin heißer Dichterküsse. Tie Kirche, in welcher der alte Brion predigte, Hatte schon vor etwa zivei Jahrzehnten bei.-einer Reparatur ihr kennzeichnendes Zwiebelturmdach verloren, weil die Zimmerleute die Fertigkeit nicht mehr besaßen, jenes eigenartige zopfige Profil nachzubilden. Nun ist die ganze alte Kirche verschwunden und hat einem der Seelenzahl der Gemeinde entsprechenden, größeren Gotteshause Platz'machen müssen. Aber der alte Pfarrstuhl, tn dem Goethe „an der Seite Friederikens eine etwas trockene Predigt nicht zu lang erschien", ist wieder eingebaut worden. Auf dem- Kirchhof stehen die Grabsteine vom Vater (gestorben 14. Oktober 1787) und Mutter (gestorben 3. Avril 1786) Brion. Der Hügel, auf dem die Bank mit der AüsschrU „'Friederikens Ruh" stand, von der -Goethe spricht, und auf bei er an der Seite des schönen Mädchens nach! manchem Ausflug in die Umgebung, die Ereignisse des Tages träumend an sich voriiberglellen ließ, war längst nicht mehr bewaldet, sondern W Ackerland umgewandelt, als ihn im Jahre 1880 ein Kreis vost Goethe-Verehrern erwarb' und der Gemeinde als Eigentum übergab. Es hat sich herausgestM, daß dieser Hügel eine vorgeschichtliche Begräbnisstätte war. Das Straßburger Museum besitzt die wertvollen Funde, die er enthielt und an die Goethe, 'der eifriges Altertumssammler, ganz gewiß nicht gedacht hat, als er ihnest täglich so nahe war. . Schon einer der Amtsnachfolger des alten Brion, der SeseN- Heimer Pfarrer Ferdinand Lneius, (der Vater des späteren nam- haften Straßburger Universitätsprofessors) hat es sich angelegen' fetn lassen, die SesenheiMer Erinnerungen an die Goethezeit zst sammeln; doch hatte er mehr Glück mit mündlichen Ueberliefe- rungen, als mit Gegenständen, an die sich bestimmte kleine Züge hatten knüpfen können. Immerhin ist einiges davon im Pfarr- Hanse geblieben. Später hat ein deutscher Schriftsteller, ein begeisterter Verehrer Goethes, den Versuch geMächt, ein, Ortsmusenm anzulegen. Tie im Besitz eines Wirtes befindlichen Sachen zeigest wenigstens, wie gut die Absicht gewesen ist, und wie freundlich di? Einwohner sich dessen annahmen, was den Ruhm ihres Ortes ausmacht. Wer aber mit derselben guten 'Absicht ausgezogen ist, wie Goethe, der den von feinem- Universitätslehrer den Studenten vor dem Ferienbeginn erteilten Rat befolgte, das schöne Land zu durchwandern, nm neue Eindrücke und angenehine Erinnerungen zu sammeln, der wird auch jetzt noch wohl auf seine Rechnung komineu. All die Ortschaften, die in ihrer anspruchslosen Traulichkeit Goethe, entzücken, sind vom Strome der Zeit noch fast unberührt. Diesseits und jenseits des Rheines harren ländliche Schönheiten ihres Entdeckers, und die alte kleine Festung Fort Louis träumt, jetzt ganz in die Erinnerung eingesponnen von der Zeit,, da noch Soldaten in den heute verfallenen Wallgräben exerzierten wie in Goethes Tagen, als die Grenzfestung in bet Niederung zwischen Moder und Rhein noch einige Bedeutung hatte. Und iMmer noch schlängelt sich die stille Moder durch den lieblichen Wiesengrund, der bei jedem Tritt und Blick neue Bilder öffneip eingerahmt von den Nachtigallenbüschen, aus deren jedem int Frühjahr Jubellieder erklingen, als sängen die Lenzesboten die Romanze von dem größten 'Dichter der Deutschen, der hier sein Jugend- glück gesucht und für eine kurze Zeit gefunden hat. humoristisches. * Wahrscheinlich. Bahnhofsinspektor (zu einem auf bem Bahnsteig stehenden Bekannten): „Na, Herr Rat, warten auch auf Beförderung?" * Eine Musterwirtschaft. Hausfrau: „Luise, bringen Sie 'mal aus dem Speiseschrank die Petroleumflasche mit der Aufschrift: „Essig". Es muß Himbeersaft d'rin sein . . . a6ei riechen Sie erst d'ran!" Schach-Ausgabe. Von' S. Loyd. 6 2 3 1 4 8 5 7 2 1 6 5 3 8 7 Weiß. g h e. b Schwarz, d e Weiß setzt'mit bem dritten Zuge Matt, Auflösung in nächster Nuinmer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Ohr, Uhr. Kedaktwn: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckereh R. Lange, Gießet