U K Die Flsmmenzrichen rauchen. Roman aus dem Jahre 1813 Von Max Karl Böttcher-Chemnitz. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Gibt es Menschen, die die Armut fröhlich macht? — Hier lief einer durch den Park von Heidehorst, und er lachte, froh seiner Armut, und er schalt sich einen Vermessenen, daß er nur einen Augenblick seine Augen zu den Sternen erhoben hatte. Wintzer trat ins Schloß. Der alte Freiherr von Altenlohe lag auf seinem Ruhebett auf der Schloßterrasse, in warme Decken gehüllt. Der Lehrer begrüßte ihn und reichte ihm wortlos das Blatt, den Aufruf des Königs. Ohne sich zu unterbrechen, las der Freiherr, ließ dann die Hand mit dem Matte auf die Decke sinken und sagte schmerzlich: „Nun geht's los, und ich kann nicht mit. O, daß ich zehn Jahre jünger wäre!" „/Sie haben zwei, gnädiger Herr, die für Sie die Klingen mit schwingen werden!" „Meinen Sie? Na, wir wollen sehen. Rufen Sie, bitte, Werner!" Paul Wintzer durchschritt zwei lange Korridore und trat dann in ein riesengroßes, hohes Gemach, Werners 'Zimmer. Man Tonnte meinen, ein Forstmann hätte es inne gehabt. An den Wänden Geweih an Geweih und andere Ja'gdtrophäen, in großen Schränken alle Arten von Gewehren und Waffen, und auf der Diele riesige Felle selbsterlegten Hochwilds. Nur an einem Fenster stand eine Bank, grob gezimmert, darauf allerhand Werkzeug, Schraubstock und Wetzsteine. Davor stand der Junker von Altenlohr. Seine geschwungene Nase verriet den Altenlohe sofort, sein blondes Haar dankte er wohl dem germanischen Vater, die großen, dunkeln, sinnenden Augen wohl seiner gallischen Mutter. Bei Wintzers Eintritt stand er am Werkzeugtisch, trat mit dem Fuße einen Hebel, der schnurrend einen großen, runden Schleifstein in Bewegung setzte. Er wandte sich nur kürz zu Wintzer und bot ihm den Gruß. „Einen Augenblick, Paul. Sieh nur, wie der Stahl sich bäumt und wie der Stein ihn zwingt. Er weint Funken, feurige Tränen. Nur seiner Schärfe willen sprüht er Tränen, und mit seiner Schärfe wird er wieder Tränen schlagen!" Er drückte mit junger, fester Faust einen alten Säbel bester Klinge auf den schwirrenden Stein. Scharte um Scharte schwand dahin, und als die Waffe mit scharfer Schneide vom Stein sprang, hielt er sie dem Freunde hin: „Fertig! Wenn der auf einen Schädel niedersaust, gibt's Gäste in Himmel und Hölle!" „So kampfeslüstern, Werner?" f,Schon längst! Ach«, wenn es doch los ginge! Was zaudern die Großen !— — Wir alle harren des Rufes und —" .„Und hier ist der Ruf!" Er hielt dem Junker des Königs Aufruf hin, den Werner ihm fast au§ der Hand riß und mit fliegenden Augen überlas, währenddessen Wintzer eine Base suchte und dm Strjauß der Baroneß Gisela, dem er die Veilchen entnommen hatte, hineinsteckte. Als der Junker zu Ende gelesen hatte, warf er Säbel und Zettel hin, umfaßte den Freund und schüttelte und rüttelte ihn Und rief in einem fort: „Sie sind aufgewacht, die Zagen sind aufgewacht! Nun gnade Dir Gott, Bonaparte! Du.hast vor sieben Jahren Schäflein gefunden und wirst jetzt reißenden Wölfen gegenüberstehen! Fort, fort, Paul, zum Vater. Seinen Segen will ich holen und einen Kuß von Gisela! Den Säbel um und fort, fort! Der erste muß ich sein im Dorfe! Meinen ganzen Mut will ich über sie ausschütten, über die Heidehorster, und fortreißen will ich sie zum heiligen Kreuzzug, denn es wiro ein Kreuzzug, ein heiliger Krieg!" „Willst du zu den Lützowern?" „Wozu das? Mit dir und mit allen andern aus dem Dorse ziehe ich. Ich will nichts mehr und nichts' Besseres' sein, als Ihr alle. Nicht darauf, wo einer kämpft, kommt es an, sondern daß er kämpft und wie er kämpft. Nur zuschlagen will ich. Die heilige Begeisterung und der große Haß machten uns alle gleich. Aber hinaus muß xr, der Korse, hinaus aus dem Lande und mit ihm der letzte seiner Mannen!" Des Junkers Antlitz glühte vor Begeisterung, und als er mit Wintzer auf den Altan zum Vater trat, neigte er sich nieder, küßte dem Vater die Hand und sagte dann mit fröhlichem Munde: „Nun ist's so weil, Vater. Morgen ziehe ich aus und gegen den Feind. Meinen Säbel und deinen Segen, das beides will ich mitnehmen, sonst nichts, aber wenn ich Wiederkehre, will ich mit vollen Händen kommen: Sieg, Vater! Sieg will ich mitbringen und ein Vaterland, frei vom welschen Tyrannen, einig und stark. Dann gebe ich dir den Degen zurück und will als Dank nur ein Wort von dir: du hast wacker gcMmpft, mein Junge!" Der alte Freiherr zog gerührt Werner an seine Seite, küßte ihn auf die Stirn und sagte: „Gehe mit Gott, mein Sohn! Alles Gute möge auf Dich herabiommen, und wenn der Krieg dich raubt für immer, dann, mein Junge, dann sehen wir uns ja bald wieder, droben in jenen Gefilden, wo aller Hader schweigt, und nun will ich einen Boten sende,l zu deinem Bruder Linthardi nach Prag, ihm deinen Entschluß mitzuteilen. Er wird sicher das Gleiche tun toie Du, wenn er's nicht schon getan hat!" Dann raffte er sich mit Mühe empor, stützte sich auf seinen Diener und befahl: „Ruft mir Gisela!" Das Mädchen stand schon hinter der Tür und trat nun zum Vater. Der schob' sich mühsam vom Ruhebett Und stand nun vor seinen Kindern. Und mit harter, kalter Stimme 334 Ker: „Laßt uns gehen! Es wird eine Hütte sich finden, is anfnimmt, und es wird ein Stück Brot sich finden, das uns Vvr dem Hunger schützt!" Alle starrten den alten Freiherrn an, und Werner rief bestürzt: „Was ist dir, Baler? Was sollen diese schrecklichen Worte?" „Ohne Sorge, mein Junge. Mein Verstand ist klar. Was ich eben sagte, ist die nackte Wahrheit. Dein Entschluß, mitzuziehen gegen den Korsen, macht uns ärmer als den geringsten Kätner im Dorfe, denn ich schwur, als ,ich meine Ehe entging, daß ich Schloß und allen Besitz im Augenblick an die Verwandten meiner hochseligen Frau abtrete, in dem ich oder einer meines Geschlechts die Hand gegen Frankreich im Kampfe erhebt!" Gisela erzitterte und Werner sah sinnend zit Boden. Man sah bett Kampf seiner Seele, und als er sprach, zit- t erteil Tränen in seinen Augen. Mit leiser Stimme, seinem Freunde Paul Wintzer abgewandt, als schäme er sich, sagte er: „Es wäre grausam von mir und eines guten Sohnes und Bruders unwürdig, wollte ich meinen alten, kranken Väter und meine hilflose Schwester an den Bettelstab bringen. Ich bleibe!" Und er trat zu Paul Wintzer, reichte ihm beide Hände und schüttelte sie. „So ziehe allein, du Lieber, und sage unsern Mitbrüdern, sie sollen mich nicht verachten, oder mich gar einen Feigling schmähen. Mein Haß gegen den Korsen und meine Liebe für den König sind nicht minder groß als die ihrige, aber die Achtnng vor dem vierten Gebot zwingt mich, zurückzubleiben. Leb wohl!" Und er wandte sich zur Tür, die Tränen nur mühsam unterdrückend. Aber Gisela hielt ihn zurück. „Werner, du sollst, du kannst nicht bleiben. Die Heiligkeit des Krieges ist größer als der Kummer, der Familien geschlagen wird. Das Testament der Mutter und der Schwur des Vaters mögen sich erfüllen. Wir ziehen noch heute aus dem Schloß!" „Das war ein Wort, Gisela, das soll gelten! Was soll uns alles Geld und Gut, wenn unsere Jungens draußen! schmachten und !vir ihnen nicht helfen können. Auf zum Auszug! Ein Bote reitet nach Wessel, um dem Notar, der die Vorteile der französischen Erben vertritt, unsern Entschluß zu melden, und Heinrich bereite sich vor, meinen Brief nach Prag zum Erbjunker zu bringen, damit Linthardt von unserer Armut Botschaft erhält. Ist der Junge noch derselbe, wie er vor Jahren auszog zur alten Hochschule in der Moldaustadt, so wird er freudig teilnehmeii an unserem Opfer; er wird zum Säbel greifen und int Kampfestoben ferne Armut vergessen. Nun aber kommt, ein gastliches Dach zu suchen, wo ich meinen alten, siechen Leib'bis zum Enda ausruhen kann! Und hört, es wird nichts mitgenommen, als was wir auf dem Leibe tragen! Sagt das allen Leuten vom Hofe! Mit nichts zog ich ein in dieses Haus, mit nichts will ich es verlassen. DaS kleine Erbe meines Vaters verschlangen die Häuslerbauten draußen UM Vorwerk, also gehört uns nichts. Aus, laßt uns ziehen!" Wintzer trat zu dem Freiherrn und sagte bittend: „Herr, nehmt fürlieb mit meinem Schulhause. Wohl ist es klein, aber die Liebe waltet darin, die Liebe meiner alten Mutter. Das Haus steht so von morgen ,an verwaist int Orte, und meine Mutter in ihrer Einsamkeit wäre glücklich, wollten Sie unter ihr Dach kommen. Und wenn Baroneß Gisela an meiner Stelle die verwaisten Kindlein des Dorfes betreuen wollte und sie täglich ein oder zwei Stunden Sprüchlein lehren wollte oder das Einmaleins, oder den Haß in der Jugend schüren wollte, den Haß gegen den frechen Räuber aus Westen, würde sie sich wohl einen Gotteslohn verdienen und meinen und der ganzen Gemeinde Dank!" Man sagte kein Wort. Der Freiherr nickte nur und ließ sich dann von dem Diener hinausführen. Auf der Freitreppe jedoch blieb der Freiherr wiederum steheu. Einen langen, traurigen Blick, der zum Abschied wie kosend über die Flur und das Haus glitt, warf er zurück. Dann rief er mit lauter Stimme: „Verflucht sei, wer sich auch nur eine biadelspitze aneignet! Der heilige Krieg soll nns nicht zum Diebe machen!" Dann ließ er alles Gesinde und alle Hofgänger und Tagelöhner herbeirufen, und als sie sich vor der Rampe des Alkans versammelt hatten, sprach der Alte mit bewegter Stimme: „Ihr Lieben seid von nun cm herrenlos. Ich bin jetzt ärmer denn ihr und besitze nichts, als meine Kinder und meinen alten guten Namen. Die Teilnahme meines Sohnes am Kampfe macht mich zum Bettler. Ich will es so, und ein alter Schwur will es so. Für euch aber, wenigstens für die wehrhaften Männer, sorgt der Krieg. Für die Frauen aber und Mädchen wird es im Dorfe genug zu tun geben. Lebt wohl!" Das Gesinde stand wie vom Donner gerührt, und Elan, der alte Schirrmeister, der nun 27 Jahre auf dem Hofe war, trat zum Herrn. „Erlaubt mir ein Wort, gnädiger Herr.^ Ich denke, so, wie ich jetzt sage, meinen es alle, dis hier stehen: Wir werden nnserm Herrn nie untreu. Muß der Herr vom Hofe, itutt, so gehen wir auch, und wenn der neue Herr von Heidehorst etwa ein Franzmann von drüben tft, kann er lange warten, bis ihm jemand einen Handgriff tut. Ich aber, trotz meiner 57 Jahre, greife mit zur Flinte und ziehe mit meinem jungen Herrn in ben Kampf!" „Ich danke für dieses Wort, Glan. Und die Katen, dis ich vor zehn Jahren von meinem eignen Gelds erbauen ließ, die schenke ich euch. Sie bleiben euer Eigentum und vererben auf eure Kinder. Lebt wohl!" Und sie schritten, wahrlich ein seltsamer Zug, durch Hof und Park ins Dorf: Der Schloßherr mit seinen Kindern, dach- und heimatlos, unter den Armen des Dorfes die Aermsten. Bald hatte sich in Heidehorst die Kunde verbreitet, daß der Freiherr um des Krieges willen Schloß und Gut verlassen müsse. An der Dorfstraße standen sie, die Dörfler, und mancher ging still hinweg, zu weinen. Andere eiltet blößtcu ihr Haupt und ließen den Zug still vorüberziehen. Am Dorsplatz kam ihnen der Pfarrer Friedrich Tempel entgegen, ein alter Mann von riesiger Gestalt, mit einem mächtigen Löwenhaupt. Kein Name hätte besser für ihn gepaßt, als der, den er trug. Er war ein Tempel der Reinheit und Liebe, ein echter, rechter Hirte seiner Gemeinde und herrschte im Dorfe als ein gerechter, milder König. Er umfing jetzt seinen alten, kranken Herrn mit seinen gewaltigen Armen, und mit vor Bewegung zitternder Stimme sagte er: „Lassen Sie mir die Ehre, gnädiger Herr, mein kleines, bescheidenes Haus Ihnen als Wohnstatt anzubieten. Sie wissen, die Psarrin wird Sie hegen und pflegen, und die Baroneß Gisela wird ihr wie eine Schwester sein!" „Wein lieber Tempel, es kann nicht sein. Euer Haus ist schon zu klein für Euch, und es wäre ein Raub an Eueru fünf Kindlein, wollte ich sie int Raume noch mehr beschränken. Das Schulhaus, das von morgen, an verwaist und verlassen stehen wird, nimmt uns auf, und Mutter Wintzer wird in Sorge um mich und Gisela ihren Gram um ihren Jungen, der doch im Felde stehen ioirb, vergessen!" Da trat der Pfarrherr zurück und reichte dem jupgeu Lehrer die Hand und sagte: „Sv sei es denn. Sorgen Sie und Ihre Mutter für Statt und Dach, so wollen wir, mein Weib und ich, redlich für des Leibes Nahrung und Notdurft sorgen!" Und zwanzig Schritt weiter kamen fünf Mädchen, von 12 bis 6 Jahren, wie liebliche Blumen anzuschauen, des Pfarrers Kinder, der sich erst spät ein Weib genommen hatte. Und sie begrüßten den Schloßherrn, und eine jede reichte ihm ein schlichtes Wiesensträußchen, Schlüsselblumen und Aitemonen und Maßliebchen, und aus ihren Augen strahlte ein Himmel kindlichen Glücks, daß sie dem gütigen Schloßherrn diesen Frühlingsgruß überreichen konnten. Und wieder zwanzig Schritte weiter kam der Schreiner Fürchtegott Etzinger augestelzt. Er blieb vor dem Freiherrn stehen, nahm seine Fellmütze ab und polterte dann in biederer Treuherzigkeit heraus: „Wenn dem gnädigen Herrn mein Haus nicht zu einfach ist: er ist willkommen. Mein Junge zieht morgen in den Kampf, und seine Kammer steht leer, und für das gnädige Fräulein will ich schon eine Bettstatt zimmern bis zur Nacht!" Da wandte sich der alte Schloßherr zu den Seinen und rief: „Ich sagte vorhin: bettelarm verlasse ich mein Haus. Das war ein schlechtes, ein falsches Wort. Ich bin reicher denn je, denn viele treugoldene Herzen besitze ich, die ich erst jetzt, in höchster Not so recht ereknne. 'Und Ihr, bester Etzinger, nehmt herzlichen Dank für Eure Worte: und Euer Anerbieten. Und wenn ich es abschlagen muK so verübelt es mir nicht. Der Schulmeister hat mich schon aufgenommen. Aber wenn ich sonst Euch brauche, verlaßt Euch drauf, ich komme zu Euch-!" Und er drückte dem ehrlichen Invaliden die Hand und grüßte hierhin und dorthin, denn überall sah er trübe Gesichter, die in Siebe und Teilnahme feinem Auszug nachsahen. Und so zog er einem besiegten König gleich, aber keineswegs kleinmütig, durch das Dorf ins Schulhaus ein. (Fortsetzung folgt.). 335 Alte und neue Vivatbänder. Don ®. G. Winkel, Regierungsrat, Königsberg (^r.). JSer fünfte Februar, der Tag, an dem Aorck vor Hundert Jahren vrirch seine Ansprache im preußischen Landtage die Erhebung Preußens einleitete, brachte für Königsberg und für ganz Ostpreußen oie Wiederbelebung einer alten, schönen patriotischen Sitte: Das Vivatband feierte seine Wiedergeburt. In Königsberg war am 5. Februar kaum noch jemand auf der Straße zu sehen, der nicht mit einem Bivatbandc geschmückt war, nicht mir bte Schüler und die Vereine, Schutzleute, Krieger und Veteranen trugen das Band, sondern auch die Herren Offiziere in Uniform' und ganz allgemein auch die Herren und Damen der besseren Stände. Man kann ruhig behaupten, daß das Vivatband die patriotische Begeisterung überall ausgelöst oder vertieft hat. Da lag es für mich nahe, die Sitte, deren Wiederbelebung mir in Königsberg mit so großem ^Erfolge gelungen war, auch nach Schlesien, das sich jetzt zu großen Feiern rüstet und nach dein ganzen Reich zu bringen. Uebcrall stehen ja dort außer den allgemeinen Jahrhundertfeiern die Feste des Rcgierungsjubiläums unsres Kaisers und der Erinnerung an die Schlacht bei Leipzig bevor._ Die alten Vivatbänder sind lebendige Zeugnisse der Begeisterung ihrer Zeit, sie haben zugleich eine kulturhistorische Bedeutung, und es soll deshalb zunächst von ihnen hier ein geschichtlicher Abriß gegeben werden. Als ich vor 25 Jahren erstmals über die Vivatbänder schrieb, wußte ich von Vivatbändern selbst noch sehr wenig, und dies Wenige war keineswegs wissenschaftlich vertieft. Ich habe das in der Zwischenzeit nachgcholt und meine eigene Sammlung von damals, nur 13 Stück, um genau 100 Bänder vermehrt, so daß sie nunmehr mit 113 Stück die weitaus größte aller Vivatbünder- sammlungen ist. Die ältesten Vivatbänder sind die von Roßhach und Lcuthcn. Sie waren sehr einfach gehalten und wurden ellenweise verkauft. Der gekrönte Namenszug des Königs F. R., das Vivat, gelegentlich in Lorbeerkränzen, wechselten miteinander ab. Später wurden die Bänder durch zeichnerischen Schmuck reicher ausgestaltet. Er bestand in den Brustbildern Friedrichs des Großen, des Herzogs Ferdinand von Braunschweig, in Wappen, Fahnen, Namenszügen und kürzeren Versen. Die Verse auf den Bändern waren durchaus volkstümlich gehalten, etwa nach dem Charakter der Gleinischen Verse in den Kriegsliedcnr eines preußischen Grenadiers. Nach der Schlacht bei Lenthen tauchte damals der Vers auf: „Es lebe durch des Höchsten Gnade Der König, der uns schützen kann! So schlägt er mit der Wächtparade Noch mehrmals Achtzigtausend Mann!" . Ein Band von der Schlacht von Zorndorf hat die Uebcrschrift: „Zittre, Falle Beuge dich für dem großen Friederich! Tann heißt es weiter: „Ihr redlichen Preußen: Singt, jauchzet und lobet! Barbaren, die sonsten unmenschlich gelobet, Kalmücken, Kossacken, ein gransanies Heer, Die liegen verstummet, sie wüten nicht mehr!" Ein besonders schönes Band von Breslau hat die Büsten von Maria Theresia und von Friedrich dem Großen. Dazu die Gleim- schen Verse: „Nun beschließe Deinen Krieg, Kaiser-Königin! Gib Dir selbst den schönsten Sieg, Werde Siegerin!" usw. Neben den Siegen Friedrichs des Großen wurden dann auch seine Geburtstage und sein Einzug in Breslau und Berlin gefeiert. Ebenso feierte man ans den Vivatbändern andere freudige Ereignisse der Königlichen Familie, wie z. B. die Geburtstage von Prinzen und Prinzessinnen. Die Mehrzahl der Vivatbänder bezieht sich aber auf den Friedensschluß von Hubertsburg. Dieser Fried« muß überall im ganzen damaligen Königreich auf das großartigste gefeiert worden sein, denn wir haben Vivatbänder auch ans den allerkleinsten Städten, z. B. aus Tangermünde, Osterwiek a. Harz, Jacobshlagen i. Pommern, Frankenhausen, Blankenburg Und Saalfeld in Thüringen. Eines der bekanntesten Bänder ist ein Friedensband, dessen Hauptfigur ciu Herkules bildet, der sich ermattet von der Arbeit auf seine Keule stützt, zu seinen Füßen liegen die Wappen der Feinde Friedrichs des Großen. Auf einem anderen Hubertsburger Friedcnsbandc stehen die Verse: „Nach soviel schweren sauren Wochen, Nach soviel Not und Ungemach, Folgt der erwünschte beste Tag, Der allerwürdigste auf Erden Mit buntem Band geschmückt zu werden." Auch, in Breslau gibt es ein Friedensband, „bey Gelegenheit der Königl. Ankunft und Celebrierung des Friedensfestes von den getreuen Bürgern und der Schützengesellschast". Der bildliche Schmuck ist sehr einfach: ein Strahlenviereck, darin das Wort Friede, dazu die Wappen von Preußen, Oesterreich und Sachsen in Palmen und Lorbeerzweigen. Die große Zahl der Braunschweiger Bänder verdankt ihr Entstehen vielleicht dem besonderen Umstande, daß damals Braunschweigs einen Künstler hatte, der sich mit besonderer Liebe der Vlvatbänder annahm, Es war dies der braunschweigische Kupfer- stccher Bock, der mehrere der dort herausgcgebenen Vivatbänder selbst in Küpser gestochen hat. Wenn ich dann noch erwähne, daß cs auch ein Vivatbaud auf die goldene Hochzeit Friedrichs des Großen gibt, so ist damit die Reshe der eigentlichen echten Vivatbttnder in der Hauptsache erschöpft, die .Aodc der Vivatbänder fing an zu verblassen. Es Iai? ?te .‘)eS Niederganges, cs kam Jena. Die Schlachten au^> oen Befreiungskriegen haben wunderbarerweise wenig Vivat- vander gezeitigt, nur die Feier des Pariser Friedens hat hier und oa. ein paar Friedeusbändcr hervorgebracht. Einige von diesen Friedensoanocrn aus meiner Sammlung waren auf der Jahrhundertausstellung in Königsberg und werden auch in der Breslauer Jahrhundert-Ausstellung zu sehen sein. r., dlls ich s. Zt. anfing, Vivatbänder zu sammeln, wußte eigentlich kein Mensch etwas von diesen Bändern. In der Litera- nir waren sie nur an wenigen Stellen und ganz kurz erwähnt. Da galt es nun, das überall zerstreute Klein-Material zu sammeln und vor allen Dingen alle Zeitungen aus der Zeit des Sieben- fahrigen Krieges Blatt für Blatt durchzusehen. Was dort nicht zu slndeu war, das mußte aus den Bändern selbst hervorgehen, me ich jd int Laufe der Zeit sämtlich fernten lernte, wenn ich ste auch nicht alle erwerben tonnte. Was sie mir sagten, wurde dann durch die „F a m i l i c n b ä n d e r" ergänzt, die als Nachklang der eigentlichen alten Bivatbänder Ereignisse privater r J - ■ au$ ^M^Echen Familien, Geburtstage, Hochzeiten, festlich Merten. Wie wir aus den Siegesbändern lesen: „Dies Band soll unsere Stirn gleich Siegespalnien schmücken, Denn Kfriedrich _ wehret Wien, Sie in sein Joch zu drücken." Oder „Wer dieses Band nicht trägt und seinen König liebt, der ist kein braver Mann und treuer Untertan." Oder „Der ist kein Patriot, dem es die Brust nicht ziert": so lesen wir auf den Fa- milienbändern: „Holdes Mädchen, heiße Liebe widmet Ties Bändchen dir zum Busenschmuck". Und: „Teures Mädchen, nun so halte. Deinen lieben Arm still, Daß ich es zur Schleife walte, weil ich ihn umwinden will!" Das sind also doch deutliche Bciege dafür, wie man sich in jenen Zeiten mit bett Vivatbändern und ihren Nachfolgern, bett Familienbänbern geschmückt fyat. Daneben lassen uns auch die Zeitungen hier nicht int Stich. Wir lesen beispielsweise von ber Friedensfeier von Tangermünde, daß sich der Magistrat bei der Feier des Hubertsburger Friedens in Corpore der Bürgerschaft gegenüber am Rathause aiifgestellt hat und daß sowohl die Magistratsmitglieder tote die Offizianten der Stadt mit u in hä n g e n d e n V i v a t b ä n d e r n geschmückt waren, auch daß die Bivatbänder an Schulkinder ausgeteilt wurden. In Jakobs Hagen in Pommern fand in des Bürgermeisters Wohnung ein Festmahl statt, wozu alle Vornehmen dieses Ortes, auch Auswärtige, zugezogen wurden und alle mit Vivatbändern erschienen. Außer den gedruckten Bivatbändern gab es auch Bänder in Handstickerei, und zwar wahrscheinlich in großer Anzahl, breite, schwere, mit Perlen und Flittern besetzt«, doppelt gefütterte Seitenbänder. Wunderbarerweise sind jedoch von diesen schwuren Bändern, die an und für sich viel widerstandsfähiger waren als die leichten bedruckten Bänder, nur sehr wenige erhalten geblieben. Eins davon hat das Hvhenzollern-Museum und eins habe ich. Mehr solcher Bänder sind bisher nicht bekannt geworden. Bei den bevorstehenden Jahrhundertfeiern gilt es nun, diese alte schöne Mode der Bivatbänder wieder zu beleben. Daß dieses möglich ist, das hat ber 5. Februar in Königsberg gezeigt, wo sich alle Welt in patriotischer Begeisterung das ostpreußische Vivatband an Brust und Schulter heftete. Angeregt durch bte Schulvorstände und bie Lehrerschaft, werden Hunderttausende von Schulkindern die schmucken Bänder gelegentlich der diesjährigen Schulfeiern, erstmals am Regierungsjubi- läum des Kaisers,in alle Häuser hineintrageu und überall dort, wo vaterländisches Empfinden eine Stätte hat, werden die — im Gegensatz zn den vielfach üblichen, fabrikmäßig hergestellten Festschleifen und billigen Festmedaillen — von Künstlerhand geschaffenen Bivatbänder freudig begrüßt werden. Damit wird die alte, schöne Sitte, die die Festesfreude in der ihr eigenen Weise vertieft, zu neuem Leben erweckt sein. Alt und jung wird sich gemeinsam an bett bevorstehenden Festtagen mit bett Bändern schmücken, bie von der Erinnerung an die Befreiung des Vaterlandes zu dem bevorstehenden Re- gierungsjnbilänm hinüberleiten. Das ersterschienene Vaud dieses Jahres ist das Ost- preußische Vivatband. Nächst dem Kaiser und Friedrich Wilhelm III., die auf allen neueren Bäuderu wiederkehren, feiert cs den General Borck und die beiden Schöpfer der Landwehr, bett Grasen Dohna und den Oberbürgermeister Heidemami mit folgenden .Worten: „Ostpreußen sah vor hundert Jahren Zuerst ber Freiheit Morgenrot, Als Norck mit seinen tapfern Scharen Dem Feind bie Eisenstirne bot. Graf Dohnah Ausruf dringt ins Weite — In Massen rückt bie Landwehr an,. 336 Schach-Aufgabe. Bon Abela. Schwarz. LLeitz. Weiß seht mit dein ziveiten Zuge Matt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Bilderrätsels in voriger Nummer: Wer gern tanzt, den: ist leicht geigen. vermischtes. Lk. Das Alphorn. Aus dein schönen alten Volkslieds „Zil Straßburg aus der Schanz' ist ivohl einem jeden die bezaubernde Klangwirkung des Alphornes bekannt. Aber selbst iver in der Schweiz geivesen ist und es hat ertönen hören, weib vielleicht doch nicht, ivas für eine Art Instrument es eigentlid) ist. Das Alphorn, dessen Gebrauch wie so viele alte Bolksbrä td e im Ber- lchwmdeii begriffen ist, ist ein sehr altes und daher auch primitives Muslkinstrunient. Es ist, wie H. A. v. Berlepsch sn der Halb- iiwnatsschrilt der beutfdjeii und österreichischen Gejellschast, der ^Ratlir" es beschreibt, atts zivei Teilen zusammengesetzt: das obere Stuck bildet eine junge Tanne von ungefähr 5 Fuß Länge, die nach dem unteren Ende hm breiter auslänst imb gewöhnlich mit einem Eisen hohl ausgebrannt oder and) ausgebohrt wird. Das untere Stuck besteht aus einem zweiten Stücke Tannenholz, das gekrümmt und becherartig eriueitert und etwa IX Fuß lang ist. Der Klang des Jnstriunentes labt sich tmim beschreiben: es ver- einigt den Ton einer großen Trompete mit einem klarinettenartigen Klange und hat dabei die Klaitgstärke einer Orgetstiinme; es ist ein merkwürdiges Gemisch von Metallklang und Holztoticharakter. Die Eigentümlichkeit der Klangwirkung hängt aber nock, mehr als vom ynftrnmente selcht von den äußeren Bedingungen ab, unter denen es geblasen >vird. In unmittelbarer Nähe klingt es rauh und unangenehm, aber schon in einiger Entfernung ist der Ton klangvoll, weich und fein. Bei günstiger Witterung und reiner iiiift klingt das Alphorn hell, markiert, scharf und glänzend, kurz: trompetenähnlich, bei Gewitlerstimmung und bedecktem Himmel dagegen düster gefärbt, sehnsuchtsvoll und klagend. Den größten Etufluß auf den Klang, wie man ihn aus der Ferne hört, muß man aber der Echowirkung zuschreiben. Tie Weise des Echos ist eine kleine fanfarenartige Melodie von wenigen Takten, die je nach der Laune, Kmistiertigkeit und Phantasie des Bläsers wechselt, jeden- m> , stbee sehr streng rhythmisch, fast zerhackt zu nennen ist. Die JJielobte ist so kurz, daß zwischen ihr und dem Ertönen des Echos eine merkliche Pause liegt. Tie widerhallenden Felsenstimmen der Älphorntöne treten nun tu der verschiedensten Weise auf. Tie Weise wird fjinübergetragen an die Schallwand und komint das erste Mal in gleicher Tonhöhe zurück, rein, scharf markiert wie das Original; das zweite Echo ist fast um einen viertel Ton gesunken, es hat die rhythmische Lebendigkeit verloren und klingt matt, etwas langsamer, hinsterbend, llnterhalb des Faulhoms (jät' von Berlepsch dieses merkwürdige Sinken der Tonhöhe und die gleiche langsame Bewegung, em fast synkopiertes Hinziehen der Melodie viele Male gehört.^ Am genubreichsten ist der Zauberschall des Alphorns nach seiner Schilderung, wenn cs dem Wanderer unvermutet entgegen« Hingt. Bezeichnend für diese rätselhaften Klangwirkungen des Alphorns i|t cm derartiges Erlebnis von Berlepsch: er hörte ein Alp- i Horn, das er mindestens eine halbe Stunde entfernt vermutete und ! Büchertisch. _ .— Der deutsche Wald von Dr. Heinz Welten. 100 werten stark mit 16 Abbildungen. Herausgegeben von der Vereinigung „Die Wissenschaft für Alle". Hermann Kllger Verlag, Berltn-Leipzig 1913. Preis geh. 50 Pfg., geb. 70 Psg. Als 158. Band der beliebten Sammlung „Bücher des Wissens" ist „Der deutsche Wald" im Beginn des Sommers, wo jung und alt ins Freie eilt, gerade zur rechten Zeit erschienen. Neben einer mit interessantem, statistischem Material versehenen Geschichte des Waldes bringt dieses Büchlein eine für jeden Naturfreund geschriebene, gemeinverständliche, jedoch auf wissensck)aftlicher Grundlage faßende Schilderung der einzelnen Waldformen und ihrer Ertennnngsmerkmale, der charakteristischen Eigenschaften der verschiedenen in Deutschland vorkommenden Baumarten, ihre Lebens- bediugungeu und Verwendung, des Einflusses des Waldes auf die ihn umgebende Landschaft, auf Wetter und Niederschläge und was immer nock) mit dem Walde in näherem oder loserem Zusammenhang steht. 1 — „D i e S ck) m e 11 e r l i ii g e Deutschlands mit besonderer Berücksichtigung der Biologie" von Professor Dr. K. Eckstein; K. G. Lntz-Verlag, Stuttgart. (Schriften des Deutschen Letzrervereius für Naturkunde. 26 Bünde.) Der erste Baud behandelt nach einer kurzen morphologischen und biologischen Schilderung der Schmetterlinge im allgemeinen die Tagfalter. Die Beschreibung der einzelnen Falter erübrigen die auf_ 16 Bnutdruckiafeln lithographierten Abbildungen. Im Texte ist der größte Nachdruck auf die biologischen Verhältnisse gelegt. _____ beeilte Jidj, den Bläser aufzusuchen. Beim Biegen um die nächst« Wachecke zeigte sich der Alphornbläser jedoch in nächster Nähe am ^^"^^^deckung eines neuen Zwergvolkes UJ f^e V,f ® t n e a. Aus London wird berichtet: In de» Institution erstattete der englische Kapitän Cecil G. Raw- ling Bericht über die Entdeckung eines bisher unbekannten Zwergvolkes auf Holländisch NeuFninea. In der Nähe des Kapareh- Dlusses, der dem Westen, Mimikas zuströmt, entdeckte man die ersten Vertreter dieser seltiamen Rasse, Angehörige des Stammes der Tapiro. Es gelang Mnächst, zwei dieser Zwerge zu fangen, unö spater tonnten noch zwei weitere Männer festgenommen werden Die Zwerge waren aufs höchste erschreckt, aber mit per Zeit gelang es den Reisenden doch, ihr Mißtrauen zu zer- storen, mit ihnen Tauschhandel zu treiben und sogar ihr Dorf «irinn zu besuchen. Tie Auffindung dieser Ansiedlung gluckte nur mit großer Schwierigkeit, und wenn es auch nicht zu offenen -Feindseligkeiten kam, so svurden die Reisenden doch "ine-wegs mit offenen Armen empfangen. Es blieb ihnen unmöglich, grauen und Kinder zu sehen zu bekommen, lucnn sie £ud) ba§ lärmende Geschrei dieses Teiles der Bevölkerung bei der Bäucht in die Berge hören konnten. Bei den Männern wurden et* un& ergab sich, daß die ourchschnitt- liche Große 4 Fuß und 84/i Zoll beträgt. Diese Maße stellen das neuentdeckte Zwergvolk in die unmittelbare Nachbarschaft der Pygmäen am Kongo. Getreulich ivirket ihm zur Seite Der Königsberger Heidemann. Gott gebe iinserm teuren König, Des starke Hand den Frieden hält. Solch tapfrer Männer nicht zu wenig, Wenn einmal die Entscheidung füllt." Mchst Ostpreußen ist Schlesien diejenige Provinz, die an der Erhebung den hervorragendsten Anteil hat. Ihr bebührt daher ein besonderes Band, das von Winckler-Tannenberg entworfene „Schlesische Vivatband". Eine Rücksprache mit dem General-Feldmarschall v. d. Goltz zeitigte ein weiteres Band, das Wivatband für „Jungdeutsch- land", welches von dem Berliner Professor Emil Döpler d. I. gezeichnet ist. Ein viertes, ebenfalls von Döpler gezeichnetes Band ist vornehmlich für das Regiernngsjubilänm des Kaisers bestimmt und wird zugleich als Bivatband für alle patriotischen und Kerems-Feste des ganzen Jahres dienen. „Dem Kaiser Heil! seit 25 Jahren Hat er regiert mit starker Hand. All Deutschland, Halt' in Mühen und Gefahren So treu wie er zum! Vaterland! Denk' an die Helden, die uns einst befreiten, Ihr alles opferten ans Pflicht, Und zage nicht selbst in den schwersten Zeiten, Denn Gott verläßt die Deutschen nicht!" Der Verkauf aller neuen Vivatbänder, die im Verlag von Gräfe und Unzer, Berlin N. 24 erschienen sind, dient den Zwecken der Veteranen spende und der Jugendpflege. ; ' Ein Vivatband für, die Einweihung des Völkerschlachtdenkmals ist bereits in Auftrag gegeben. Möge nun der klingende Erfolg nicht fehlen. Möge aber auch, Ivas wichtiger ist, die ideale Seite, die Kräftigung und Stärkung des patriotischen Gedankens der Vaterlandsliebe und der Treue für Kaiser und Reich, verbunden mit der dankbaren!Eritr- nerung an die Heldentaten unserer Väter vor hundert Jahren, gegenüber dem materiellen Erfolg nicht zurückstehen! h 8 8 6 6 5 3 3 3 2 Redaktion: K. Neurat h. — Rotationsdruck und Verlag der Briihlffchen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R, Lange, Gießen»