BSB Grossh. Universitaets1 Bibliothek . GIESSEN M 1 M 1913 - Nr. t Donnerstag, den 2. Januar Von Frühling zu Frühling. Roman von Erich Eben st ein. (Nachdruck verboten.) 1. War es wirklich Frühling? Und war der Frühling so wundersam schön? Verwirrt blickte Meta Lenzendorf über die lichtgrüne Wiese, auf welcher Margareten und Butterblumen leuchteten wie silberne und goldene Sterne, die eine verschwen- derische Hand darüber gestreut hatte. Gegen den lichtblauen Wendhimmel standen schleiergleich ein Paar Birkenbäume, auf deren Stämme die letzten Sonnenstrahlen flammende Lichter malten. Nein — die ganze Welt strahlte in goldenem Licht! Eine Zauberhand hatte sie berührt und die vordem noch graue nüchterne in ein Märchenreich verwandelt. Meta drückte den schönen Kopf mit dem rotgolden flirrenden Haar an den Stamm einer Birke, und wahrend ihre dunklen Augen unverwandt auf der sinkenden Sonne ruhten, als wollten sie ihr Licht in sich trinken, blühte alles Gute in ihr auf, streckte sie unbewußt die Arme zum Himmel empor . . . Braut — Braut —> Braut! Des Lebens Tore sprangen auf — es war doch so? Bon nun an gehörte sie zu den Auserwählten! Süße, stolze — ach, so törichte Mädchengedanken brausten durch ihr Hirn: Wie die Freundinnen sie beneiden würden um den reichen Niki Petermann! Den Millionär! Und die Eltern ■— wie stolz sie sein würden. Und Niti war so verliebt — ordentlich verlegen wurde sie vorher unter seinen feurigen Blicken und den noch feurigeren Worten. Sie empfand gerührte Dankbarkeit dabei. Etwas Demütiges fast, dessen sie sich jetzt beinahe schämte. Sie wollte ihm auch immer eine gute liebende Frau sein. — Nun brauchte sie nicht mehr daran zu denken, ob sie dereinst Gouvernante werden oder heimlich Teller malen sollte, um sich „selbständig" zu machen. Wie eine Prinzessin würde sie das stille Elternhaus verlassen, blieb nicht „sitzen" — das Schreckgespenst, welches sie manchmal verfolgt hatte. Brauchte nicht mehr mit den Stiefgeschwistern spazieren zu gehen. Zwar waren sie alle gut mit ihr — auch die Stiefmutter — und es war sonst ein ganz behagliches Heim . . . Dennoch . . . dennoch: eine eigene Frau werden! Eine reiche Frau! ... Meta raffte sich auf, ließ die Arme sinken und blinzelte der Sonne, die nur mehr ein paar verlorene speergleichie Strahlen über die Wiese warf, lächelnd zu. „Ich muß es ihnen doch sagen," dachte sie und ging dem Hause zu. Wie auf Wolken ging sie. Beinahe schwebend . . . Sie saßen alle auf der Veranda. Papa Lenzendorf in seiner ganzen Professorenwürde vor einem Wörterbuch. Mama daneben mit dem unvermeidlichen Kinderstrumpf, der gestopft werden mußte. — „Ich werde niemals Strümpfe stopfen brauchen," dachte Meta befriedigt — dann die zehnjährige Elfriede Und Otto, der Gymnasiast. Als Meta eintrat, blickten alle auf. Und alle sahen so verwundert auf ihr strahlendes Gesicht, daß Meta plötzlich zu lachen begann. „Ei, Ihr seht mich wohl heute zum allerersten Mal?" „So vergnügt beinahe!" brummte Otto. „Sonst machst du ja immer ein Gesicht wie die alte Liese draußen, wenn ihr ein Pudding mißglückt ist." • Mamas Gesicht nahm einen unruhig forschenden Ausdruck an. „Kam nicht vorhin Herr Petermann aus der Stadt geritten, Meta?" „Jawohl, Mama." „Und ... und warum hast du ihn nicht mitgebracht? Es schickt sich nicht, das; du ihn so allein —" „Er ist riicht allein im Park. Er ritt soeben wieder fort, Mama, und läßt sich euch allen bestens empfehlen." „Wie? Er titt fort, ohne uns zu..." „Ja — denn er kam nur zu mir allein!" Jetzt blickte auch der Professor auf. Fragend, erstaunt. Da fiel ihm Meta um den Hals und streichelte übermütig die schmalen Wangen, um die sich der angegraute Bart rahmte. Ein brauner Vollbart, von vielen Silberfäden durchzogen. Und sie küßte die guten, blauen, zerstreuten Augen und den schmalen Mund. „Papa — Papatschi — merkst du's denn nicht? Angehalten hat er um mich und ich habe „ja" gesagt, und nun bin ich seine Braut und in längstens vier Wochen wollen wir heiraten!" Die Wirkung war noch größer, als Meta sie sich gedacht. Sie blieben vor'Ueberraschüng alle mäuschenstill und starrten Meta an wie ein neues Wesen. Endlich faßte sich die Mama. Sie schüttelte leise den Kopf, als könne sie es noch nicht fassen, und ihre schönen braunen Augen ruhten unverwandt auf Metas regelmäßigen Zügen. „Petermann," sagte sie langsam, „Niki Petermann.. und hast du ihn denn lieb, Meta?" Meta nickte ein wenig/ ungeduldig. „Gott — ja! Natürlich! Er ist.so elegant... er hat mir immer gefallen und ich ihm auch. Weißt du, was er zu mir gesagt hat? Er war immer ein bißchen ehescheu, aber die Wien wollen durchaus, daß er endlich heirate; da sah er sich denn um und: „wenn ich schon zu Kreuze kriechen soll, dann soll's wenigstens bei der schönsten Frau der Stadt sein!" sagte er. „Und so schön wie du, Meta, ist keine mehr! Vom ersten Moment hast du mir's angetan mit deinen roten Haaren und den schwarzen Augen!" Das 2 ist natürlich Unsinn — und rote Haare habe ich! gar nicht... „Weil — sieh, Meta — die Ehe ist nicht immer, leicht, es gehört sehr viel Liebe dazu, um seinen Pflichten immer tuiv.u । gerecht zu werden. Und auch du hast Rechte, deren du dir sieben erst später bewußt werden wirst. Du hast vor allem da^ I Recht, die Liebe deines Mannes ganz für dich allein zu wie sie es getan, da Meta noch ein Kind gewesen war. „Meta," sagte sie und suchte im Dunkeln die Hand. des Mädchens. „Hast du Niki Petermann sehr lieb?" „Ja, Mama — warum fragst du mich noch einmal iU ^Morgen, Mama. Morgen Punkt zwölf Uhr, wenn Papa aus der Vorlesung kommt, wird er feierlich erscheinen. Heute hat er eine wichtige Sitzung und muß um sieben Uhr in der Stadt sein." . , „ Ach so dann "- beanspruchen —" Sie gratulierten Meta alle. Schließlich war es ja „Selbstverständlich, Mama!" dock ein großes Glück für alle. Meta war versorgt — mehr I „Und Petermann... mißverstehe mich, nicht, ich geb als glänzend versorgt, und daheim hatte sie sich ohnehin gewiß, nichts auf Klatsch., auch Papa Nicht Dennoch nie recht eingefügt mit ihrem rebellischen, unruhigen Sinn, muß ich dich daÄauf aufmerk,am machen, daß du nicht die „Darf ich noch einen Sprung zu Isa und Herta hin- erste Lrebe deines Bräutigams i . über?" bat Meta. „Ich möchte es ihnen so schrecklich gern • L sie über Niki 'sagen. Weid) bin "7Ä-'-d *$,cr SÄgs-iÄtys'Si ’s» Lenzendorfs hatten nichts dagegen. Bekamen sie doch mich erwählt hat, daß ich ihm teurer bin als alle... freie Hand, die Sache von ihrem Standpunkt aus zu be- | „Und wenn es nicht immer so bleibt? Es gibt sehr unbeständige Männer... gerade em so reicher, verwöhnten Mann ohne eigentliche Beschäftigung — denn die zwei Stunden Fabritinspektion täglich zählen ja nicht — fällt sehr leicht einem Vergnügungstaumel in die Arme, der ihn von Sensation zu 'Sensation 'treibt lind, unfähig macht, die Freuden eines ruhigen Heims, das tiefe Glück einer friedlichen Ehe zu erfassen. 'Sie leben nur mit Nerven und Sinnen auf Kosten der Seele. Ein solcher Mann soll Nikolaus Petermann sein." ., Eine Weile blieb es still. Dann streckte sich Meta stolz ilnter der Decke und legte die Arme unter den Kopf. „Und wenn! Er liebt mich und ich werde ihn zu halten wissen. Glaubst du nicht, Mama, daß ich ihni geistig em wenig über bin?" , „Gewiß. Indessen spielt der Geist kerne be,ondere Rolle bei dem Glück einer Ehe. Es gehört sehr viel Verstand, Liebe, Geduld und Willenskraft dazu, um einen Mann wie Petermann dauernd zu fesseln. Vielleicht gehörte dazu am allermeisten: Erfahrung. Du bist so jung ... Papa sagte heute ein seltsames Wort — man müsse zur Ehe erst reif werden... Meta, denke darüber nach!" „Ach Gott, Mama, zerbrecht euch doch nicht über nrich so viel den Kopf! Ich hab' doch selber alles bedacht und weiß ganz genau was ich tue!" Wußte sie es wirklich? Es kamen in den nächsten Tagen Stunden der Unruhe über Meta, die ihr Herz angstvoll schlagen ließen. nicht wahr?" „Rotblond!" nickte Otto galant. „Ja — übrigens, wären sie auch rot ist: Niki hat sich in sie verliebt!" Herr und Frau Professor Lützendorf sahen srch an. ®ClbCSteift bÄfo wieder nur kleinstädtischer Klatsch I tarn die" Mutteren "ihr ^nd'fttzte sich'mlf den BettranS' gewesen... das mit der neuen Heldin, Edith Torloui, am r’" ",3 sm‘otn tmrf' pin @wh Gefeit war. Stadttheater... wenn er Meta liebte — und weshalb hätte er sie sonst heiraten wollen?" Frau Martha hob den Kopf zu ihrer Stieftochter. „Und weshalb ist er so rasch fort? Weshalb kam er nrcht darum?' ich dich bitten, mit Meta zu sprechen. Sage ihr, was man! über Niki Petermann redet. . . warne sie! — Schließlich würden auch noch andere kommen. Meta ist außerge- — die Hauptsache wöhnlich schön und erst achtzehn Jahre alt." Frau Martha versprach es. Spät am Abend, als Meta endlich znr Ruhe gegangen war und mit wachen, glänzenden Augen im Bette, lag, fbtedML Sie schickten Otto und Elfriede ins Haus. Dann klappte der Professor seinen Schmeller zu und blickte seine Frau fragend an. „Was sagst du eigentlich dazu, Martha?" „Hm — ich habe es halb und halb kommen sehen. Meta zeichnete Petermann schon im Winter immer aus. Jedenfalls ist es eine so glänzende Partie, wie sie sich nur wünschen kann." „ . „, „Glänzend — ja. Aber der Mann als folcher?" „Du weißt, Theodor, es wird geklatscht in G . . . ." „Aber etwas mutz doch daran sein! Ich gebe ja zu, daß er nicht so schlecht ist, wie man behauptet, immerhin ist es nicht zu leugnen, daß Petermann ein Lebemann ist, mehr als andere in Theaterkreisen verkehrt und keine feste Gesundheit besitzt. Manchmal sieht er geradezu erbärmlich aus mit seiner hageren Gestalt, dem blassen, sommersprossigen Gesicht und der schlaffen Haltung. Ich begreife überhaupt nicht, wie sich, ein Mädchen in diesen Mann. . verlieben konnte!". „Nun, es scheint doch!, daß Meta. . ." „Bah — was weiß so ein blutjunges Ding von Liebe und Ehe. . . vom Leben überhaupt! Heiraten will sie — das ist alles!" „Und ist dies nicht die Bestimmung aller Mädchen?" Der Professor rückte unbehaglich aus seinem Stuhl herum. „Hm ja, man nimmt es wenigstens für gewöhnlich an. Indessen . . . 'ich weiß nicht .... manchmal kommen mir so ketzerische Gedanken in dieser Richtung. Sieh, Martha, fiir jedes Amt auf Erden muß der Mensch reif werden und erst einen Befähigungsnachweis erbringen . . braW eT teinien' wdnst | Aus des vergwinters Bilderbuch. Frau Martha war aufgestanden und zu ihrem Gatten | Von Heinrich ® re ter. getreten. I Oberwiesenthal, Ende Dezember 1912. Lächelnd fuhr sie mit ihren weichen, runden Händen Die Himmelsleiter. über sein Haupthaar. I Nicht jeder findet den Weg zu ihr, mancher will ihn auch „Nun bist du mal wieder ein Träumer, Theo! Und sgwen, schließlich ist es wohl nicht unbedingt nötig, daß er ein komischer dazu! Wie denkst du dir denn dies? Es gefunden werden muß, aber wer Lust hat zu,einem Aufstieg, warte kann doch keiner eine Eheprüfung ablegen! Heiraten ist I einen schönen Wintertag ab. Man frage bei allen herum, dce die eben immer wie ein Los, das. man kauft : es kann vcr- I Leiter bereits erklommen haben, es scnd nicht wemgc; sie werden SÄ?* <,trol""cn- *•* SÄ ÄÄ5.WUW Er blickte noch. immer unruhig zu ihr auf. „Und wenn Elfriede Petermann heiraten wollte — würdest du dir gar Feine Sorgen machen?" Frau Martha wurde blaß. „Theo — was willst du damit sagen? . . Meta kein« gute Mutter gewesen?" „Doch . . . doch. . ." Er stand auf. ,; belohnt worden. Die Station Vieren st raße am Fuße des Fichtelber- ges möchte man den Vorhof zum Himmlischen nennen.. Em Sonntag war zu einem Aufstieg glücklich gewählt. Der Himmel , . , leuchtete in einem teilten Blau: etwas wahrhaft seltenes m den Brn tch langen dunklen Regenzeiten. Im Walde stapften wir durch tiefen Schnee. Ueberall, auf den Hügeln und in den Tälern schimmerten Dennoch Möchte weiße Flächen, Das dünkte uns fast wunderbar, denn jvann 3 mochte es hier nur .geschneit haben? In tiefem Winter hatten wir noch keinen Tanz der Flocken gesehen. Als wir nach dem „Roten Vorwerk" die Himmelsleiter betraten, stiegen wir gleich wie aus einem lichten stockigen Gewölk empor, das vor 'uns nach dem Gipfel des Berges zu in die blendende Welt des Himmels einzumünden schiel). Man konnte sich leicht dieser Täuschung hingeben. Links und rechts des Weges blieben kleine junge Tannen in Reih und Glied üns zur Seite und bisweilen spielte ein kleiner Zauber darüber hin, der das Auge seltsam berührte, dann war es dem Sinn, als wanderten sie mit, alle in Reih und Glied neben der Leiter her, durch Traum und Stille dem, Himmel entgegen. Plötzlich tauchte gerade vor uns ein Ding aus, das lvir für den Schlüssel des Petrus hielten; es ragte hart über dem Grat des Berges aus der Bläue des Aethers hervor. Mit jedem Schritte wurde es größer, blieb aber unbeweglich an demselben Fleck. Doch dann kam unversehens der Augenblick, wo die ganze Täuschung mit einem Male zerstört wurde. Das war, als der Gibel des Unter« kunftshauses als ein allzu deutliches Bild des Irdischen über den Berg herauf schob. Oben an der Spitze war der Schlüssel des Petrus befestigt. . . Der Weiberfeind. Aus dem Bergplateau fuhr ein vornehmer Knabe sein prächtig weißgekleidetes liebliches Schwesterchen in einem großen groben Hörnerschlitten kreuz und quer spazieren.. Den Schiläufern waren die Schneeverhältnisse nicht günstig. Ein Sturm hatte fleckenweise die flockigen Massen zu kleinen Hügeln gehäuft. Dazwischen zogen sich Streifen des bloßen Erdbodens hin, nur mit einem leichten Flaum des Schnees übertupft. In einem Schneehügel vor der Tür des Nnterkuuftshauses steckten drei Paar Schneeschuhe mit den Spitzen zuni Himmel aufgerichtet. Ein Winkel der Hausdiele beherbergte mehrere Gruppen von Schneeschuhen, die an den Wänden lehnten, als seien sie müde und möchten ihren Schlaf halten. . t , Wir gingen in den Restaurationsraum und nahmen ut der „Leipziger Ecke" Platz. Eine fünsköpfige Familie hatte sich am Nebentisch gruppiert. Drei junge Mädchen, hübsche blühende Geschöpfe, wirkten durch Anmut und Frohsinn magnetisch aus bte Gesellschaft der männlichen Gäste. Man rückte mit den Stühlen, schwere Schuhe knirschten nitf dem Fußboden. Ein Herr, groß, kräftig, aber nicht ganz jung mehr, trat heran. Der Papa erhob sich vom Tische und begrüßte ihn. Er wurde den übrigen vorgestellt; und schon saß er mit am Tische. Gleich folgte ein zweiter Herr. Der Papa erhob sich, stellte seine Familie vor, man setzte sich. Aber schon war ein dritter Her herangetreten. Der Papa erhob sich abermals, stellte vor, man setzte sich. Ein vierter, fünfter rind sechster Herr erschienen nacheinander. Jedes Mal erhob sich der Papa, stellte vor, uslv. usw. Der eine Flügel des Tisches wurde von den Herren beherrscht. Sie zogen die Jacken aus, wie das so bei Wiutersportlern Sitte ist. Einer aß gleich drei Suppen und erklärte, daß das für einen Schiläufer nicht zu viel sei. Andere zündeten Pfeifen an. x „ Der erste Herr aber führte allein dre Unterhaltung. Die Mädchen hingen an seinen Lippen. Er Ivar der Weiberfeind. Er brauchte gewissermaßen diese Feindschaft, um Freundschaften zu schließen. Je mehr er.gegen die Frau sprach, um so lieblicher lächelten die Mädchen ihm zu, und sein Ausspruch, daß mit der Frau im allgenieinen absolut nichts zu unternehmen sei, nahm sie ganz für ihn gefangen. Der Redesinn war bei diesem Weiberfeind folgender: Binde ich mich an eine Frau, so verdirbt sie mir den schönen freien Wintersport ganz und gar. Beim Schiläufen muß ich sie mit mir herumschleppen, sie hängt sich an.mich, sie rutscht aus, ich muß sie wieder aufheben, sie versinkt in ein Schneeloch, ich muß sie wieder Herausziehen. Sie lernt nie, wie man die Füße setzen muß, und immer wünscht sie, ich soll es sie lehren. Damit geht die schönste Zeit verloren. Bon diesem Standpunkt aus betrachtete er jedes Verhältnis zum weiblichen Geschlecht. Sie, die Frau, verdirbt dir den Sport, folglich ist überhaupt nichts mit ihr anzufangen. . . Wie zwei Mädchen das 'Schiläufen 'probierten. Wir ließen unsere Sachen im Fichtelberghaus, da wir oben die Nacht verbringen wollten und stiegen bei zwei Grad Wärme gegen Oberwiesenthal ins Tal hinab. Man wollte die Temperatur fast als Schwüle empfinden, die unter dem klaren Himmel lagerte, und doch blieb das winterliche Bild selbst int blendenden Sonnenschein unverändert. Am Sporthotel unten int Tal zeigte das Thermometer 15 Grad C. Wir schwitzten in unfern dicken Winterkleidern. Wo wir hinhorchten, jammerte man über die Wärme. Man rückte an den Pelzsachen, öffnete die Mäntel, wischte mit Taschentüchern über die Stirn, saß oder stand nachmssig matt an Körper und Geist. Um 4 Uhr verschwand dre Sonncnkugel hinter dem Berge, ein langer breiter Schatten fiel ins Tal, oben auf dem Höhengrat zog sich ein leuchtender Streifen hm. _ Zu dieser Zeit saßen wir im Sporthotel an einem Fenster bemi Kaffee. Ein kleines Sporttreiben spielte in dem großen Schatten am Berge. Oben auf dem Grat trat plötzlich die Gestalt eines Mannes silhouettenhaft in das Leuchten der Sonne. Dann erregten zwei junge Mädchen unsere Austnerksamkeit, die weiter nach rechts auf einem Schneefelde das Schiläufen probierten. Es war ein Probieren ganz eigener .Art. Die Beiden standen unter dem Bann einer launigen.Rhythmik. Ein unfreiwilliger Tanz, der die Beine dem Wollen und Wünschen entgegen in Bewegung brachte, verursachte einen Konflikt zwischen Ober- und Unterkörper. Daraus dlgte ein fast gleichmäßiges Aufstehen und Wiederhinsetzen, Hin« etzen und Wiederaufstehen in raschem Wechsel. War eine wie zufällig ein Stück weit aufrecht stehend geglitten, so verwunderte ie sich plötzlich darüber. Da kam eine Ahnung, daß sie vielleicht über den Horizont hinabsliegen könnte, und in der Verwirrung der Gefühle und Gedanken suchte ein Teil des Körpers schnell die Berührung mit der Erde. Dies unsreitvillige Experimentieren machte den Eindruck, als sei jede Bewegung, vor allem aber das Hinsetzen recht sorgsältig eingeübt worden, denn alles ging ordentlich. Es wurde kein Purzelbaum geschlagen. Die Schneeschuhe husten nicht int Bogen durch die Luft, die Röcke flogen nicht. Der Gitarrenspieler. Als der Vollmond sein Licht angezündet hatte, verließen wir das komfortable Sporthotel und gingen nach Oberwiesenthal hinüber, um einige Kleinigkeiten zu kaufen. Es ist 'dies ein Schritt von einer Kultur in die andere. Man will es nicht begreifen^ daß der Wintersport hier in seinem elementaren Vordringen mit allem, was er aus den Städten mitbringt und in die Natur hineinträgt, an dem Ort selbst wenig, ja gar nichts hat wandeln können, weder zum Schlechten noch zum Guten., Ich zögerte lange bei einem Briefkasten einzuwerfen, denn niemals, dachte ich, wird ein Bote an ihn herantreten, den Inhalt zu holen. Der Schutt des vor Jahren niedergebrannten Rathauses lag noch unberührt auf seinem Platze. Der ganze Ort dämmerte, ohne Trieb, ohne Frische und kräftiges Vorwärtsstreben. Als ich vor etwa zehn Jahren hinkam, war alles genau so wie heute. Ohne uns länger aufznhalteii, schritten mir eilig wieder ins Freie, die Straße zum „Neuen Haus" hinaus, die auch nach Gottesgab führt. Die Partie hat im Mondlicht etwas Märchenhaftes, um einen gewohnten Ausdruck zu gebrauchen. Die Felsmassen linker Hand ragten, von einem unendlichen ruhigen Schimmer umflossen, gewaltig auf, in die Abgründe wob ein silberner Glanz suchend hinab. Voraus dehnten sich die Schneefelder blendend und still, und verloren in der Ferne die Umrisse der Formen, gleich bleichen Schatten, die die Grenze des Ewigen erreicht haben. Einige Schiläufer, drei vier hintereinander, fausten in rasendem Lauf an uns vorbei. Bald kam auf zwei Rodelschlitten ein dickes Ehepaar, das sich mühsam hinabquälte., Ein paar größere Schlitten mit schellenläutendem Pferd voran glitten über den Schnee. Dann begegnete uns bis znm Unter« knnftshans nichts mehr als der Wind, der von Zeit zu Zeit an den Tannen hinschlüpfte. Auch oben war es ganz ruhig geworden. Im Restaurationsraum fanden wir drei, vier Gäste, die auch über Nacht blieben, und nun bereits in Filzpantoffeln verstreut an den Tischen hockten, ohne zu reden. Da tönten die Klänge einer Gitarre aus einem Nebenraum zu uns herüber. Eine tiefe rauhe Stimme fing an zu singen. Wie ein Bulle, lautete unsere Kritik. Wir sahen den Manu nicht, wollten ihn auch nicht sehen. Wir dachten, es sei ein Berggeist, ein Freund des crzgebirgischen Volksdichters, Anton Günther. Die Stimme klang wie aus einer Tiefe herauf, als ein echter unverfälschter Naturlaut, aus dem lautere Stimmung sprudelt. Eine kurze Pfeife gehörte dazu, eine gemütliche Ofenecke, ein paar Volksgestalten. Ein Lied der Heimat hörten wir: Trante Lieder hör ich wieder, Hamlich en dr Mettersproch, On tief brcnita en da Wälder Klengt dos alta Rauschen noch. Grüß dich Gott, ,o du mei Arzgeberch, , Zwei interessante Waldbewohner. Das Entzücken jedes naturliebenden Jägers und Tierfreundes ist das kleine sibirische Erd eichyörnchen (Tamias striatus). Ueberall in ben Zirbelwäldern sieht man es wie einen kleinen grauen Ball über das Moos hüpfen, dann einige Meter an den Stämmen emporhuschen, wieder herabgleiten oder auf den Keulen fifeenb niedliche Männchen machen und an den Zirbelnüßen nagen, indem es, ganz nach Eichhörnchenart, die Misse mit den Vorder- 2?as Eichhörnchen, von den Russen Burunduk genannt, ist bei weitem kleiner als das gewöhnliche Eichhörnchen, gelblichgrau gefärbt, mit vier bis fünf schwarzbraunen Längsstrerfen auf dem Rücken Tie Ohren besitzen keine Haarbüschel wie beim gewöhnlichen Eichhörnchen, auch ist der verhältnismäßig kürzere Schwanz weniger dicht und buschig behaart , Unter den Wurzeln der Zirbelkiefern und Tannen baut sich das Tierchen förmliche Wohnungen, die aus zwei Röhren und einem Kessel bestehen, mit einer richtigen Vorratskammer, in der erhebliche Mengen von Zirbelnüssen aufgespeichert werden, um für den Winter als Kost zu dienen. Sowie die ersten strengen Fröste eintreten, bezieht das Erdhörnchen seinen Ban, um dann einen unterbrochenen Winterschlaf zu halten. Sm ©egenfaft M anderen winterschlafenden Tieren, tote z. B. dem Baren, nimmt das Erdhörnchen hin und wieder Nahrung zu sich und ist peinlich bedacht, seine Ausleerungen aus dem Bau herauszu- .......„ MM schaffe». Je nachdem, ob ein reiches oder armes Zapfenjahr ist, gibt es viele oder wenige Burundnks. In manchen Jahren, so 1910, treten sie massenhaft auf, während sie in anderen, wie z B. 1911, sehr selten Vorkommen. Nur ihrer großen Fruchtbarkeit haben diese niedlichen Tierchen die Erhaltung ihrer Art zu verdanken; Haben sie doch außerordentlich viele Feinde; denn nicht nur Kala- nokmarder, Zobel und Edelmarder, «Eulen und, Habichte stellen ihnen beständig nach, sondern auch der Bär, der sie int Spätherbst und Frühjahr aus ihren Bauen hervorgräbt und sie mit;amt ihren Nüssevorräten verzehrt. Neuerdings gehört auch leider der Mensch zu den Feinden des Burunduk, denn die Pelzhändler zahlen 4 bis 5 Kopeken für den -einzelnen Balg. c , Auch der Jerf oder Vielfraß, stellt dem Burunduk nach. Der Jerf ist «eins der interessantesten Wildtiere der nordischen Waldz-one. Er ist fast über den ganzen hohen europäischen Norden, über ganz Mittel- und Nordsibirien und den Norden Amerikas verbreitet und variiert in Größe und Färbung bedeutend. Man stelle sich, einen kleinen Bären mit buschiger Rute vor, dann wird man sich ungefähr ein richtiges Bild dieses gefräßigen und gewandten Räubers machen. Durchschnittlich wird ein ausgewachsener Jerf 40 bis 50 Pfund wiegen, doch kommen auch bedeutend stärkere Exemplare vor. Die Hauptnahrung des Vielfraßes besteht in Ratten, Mäusen, Amphibien und Reptilien, doch stellt er auch mit großem Geschick den Auer- und Birkhühnern nach und wird besonders brütenden Hennen und ihren Gelegen sowie jungen Hühnern gefährlich^ Auch gelingt I es dem Vielfraß häufig, Holzhasen zu erbeuten, ;a er wagt sich I sogar an Remitiere heran, verschont auch Elchkälber und schwache I vder kranke erwachsene Elche nicht. Nur wenige Hunde wagen es, 'mit dem Jerf anzubinden, denn sein Gebiß, und» seine Krallen sind furchtbare Waffen. Es sind sogar Fälle bekannt, daß sehr in die Enge getriebene Jerfe dem Jäger gefährlich wurden. "X et Jerf wird im allgemeinen nur gelegentlich erbeutet oder in Eisen gefangen. Nach Aussage der Eingeborenen gibt es wohl kein Raubtier, «das so täppisch in die Eisen gerät wie der Vielfraß, -nur vielleicht den entschieden sehr dummen Luchs' ausgenommen. Der Vielfraß wäre längst ausgerottet, wenn er nicht ein rem nächtliches und sehr scheues Tier tväre und nicht so unstet umherwandern würde. Ein Vielfraß-, der heute in irgend emem Waldteile auf Schneehasen jagte, kann morgen 40 oder 50 Kilometer weiter die Nester der Birkhühner plündern. Er, bevorzugt das Gebirge als Aufenthaltsort, da ihm dort Klüste und Höhlen willkommenen Unterschlupf bieten, lebt aber auch m reichlicher Menge in den Heiden und Tannenwaldungen des Flachlandes. Hier schläft let den Tag über in undurchdringlichen Dickungen, «um dann zur Nachtzeit feine Raubzüge zu unternehmen. «Egon Frhr. v. Kap-herr. Die Ahnen des rrinematographen. Unter den Millionen, die heute einen Teil ihres Bildungs- und Unterhaltungsbedürfnisses mit Hilfe des „Kientopps" bestreiten, dürste manch einer nicht wissen, mit welch einer alten Erfindung wir es dabei im Grunde zu tun haben — sofern nämlich das Wort „Erfindung" überhaupt am Platze ist gegenüber einer Sache, die sich so langsam und schritttveise entwickelt hat, wie diese. Denn der Stammbaum unseres Kinematographen reicht «zurück bis in graue Vorzeiten; schon Dädalus in Kreta soll der Sage nach einen Apparat konstruiert haben, der eine Reihe von -Bildern zu einem -einzigen, in Bewegung befindlichen einte, und Lucretius meint in -Buch 4, Vers 772 seiner Schriften, daß die durch ihn erzielte optische Täuschung vermöge des Thauma- tvopen erzeugt worden sei, der darauf beruht, daß ausreichend starke Lichtempfindungen noch eine Weile fortdauern, nachdem die Lichtquelle bereits erloschen ist. Allgemein hat man sich unter einem ThauMatrvpen eine kreisförmige Scheibe zu denken, die derart in Schwingungen versetzt wird, daß man blitzschnell bald die eine, bald die andere Seite zu sehen bekommt; ist nun z. B. hier ein Mensch in hockender Stellung und dort ein Pferd abgebildet, so erblickt man einen Reiter; in gleicher Weise verschmelzen auch zwei Grundfarben zu einer Mischfarbe oder ein horizontaler und ein vertikaler Strich zu einem Kreuz. Ein derartiger Apparat, und zwar unter dem vorerwähnten Namen, wurde 1827 in Paris gezeigt; bei diesem geschah die Drehung mittels zweier Fäden, von denen einer in der Verlängerung eines Durchmessers der Scheibe lag, um so die Bewegung zu beschleunigen. Uebrigens darf' es als -ziemlich verbürgt gelten, daß schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein italienischer Mechaniker, Brusio, einen -ähnlichen Apparat ersann, um durch ihn Ludwig XIII. während eines Anfalls von Trübsinn zu zerstreuen; er nannte ihn Miracle des cochons, weil er daraus lauter kostümierte Schweine in drolligen Stellungen veranschaulichte. 1832 wurde daun von Stampfer der Stroboskop erfunden, ebenfalls eine kreisförmige Scheibe, auf der mehrere «Figuren in nach und nach angenommenen Stellungen gezeichnet waren. Zwischen ihnen befanden sich Oeffnungen, durch die man während des Drehens der Scheibe in einem gegenüber stehenden Spiegel die dargestellte Figur in Bewegung sah. Fast in die gleiche Zeit füllt die Erfindung des Phänakistoskops — griechisch Däuschungsappamts — oder Phantoskops durch Platcaih der sich wohl nur wenig vom Stroboskop unterschied. Als bedeutend vervollkommnet erwies sich dagegen der Anfchützsche Tachyskop oder Schnellseher, der lange Reihen photographischer Aufnähmen eines Gegenstandes in der Bewegung, bei der intermittierenden Beleuchtung eines durch eine Geißlersche Röhre schlagenden Jnduktionssunkens zeigt. Die letzten beiden dec langen Ahnenreihe, in der man jedoch, wenn der Raum es gestattete, noch manche Lücke ansfülleu könnte, sind nun der Edison- sche Kiuetoskop und der Lumisresche Kinem-atograph, v«on denen der letztere jedoch den Vorzug besitzt, daß man die Bilder einem großen Publikum gleichzeitig vorführen kann, während bei dem! letzteren «sie nur eine Person sieht, wenn sie durch die Schauspalts der Kamera blickt. Uebrigens hat Edison seinen Kinetoskvpen auch mit einem« Phonographen kombiniert. Vermischter. — Er hat sich allen vorgestellt.. Unter diese, Ueberschrift erzählt jemand Mit guter Laune in der „Köln, Ztg." folgendes Vorkommnis aus dem Alltagsleben: Die Höflichkeit ist eine Tugend; und es hat auch einen gewissen Rei»- diejenigen, mit denen man in gesellschaftlichen oder geschäftliche» Verkehr tritt, kennen zu lernen. Zuweilen kann man.aber Meran irre werden, wenn man Zeuge einer Vorstellung in einem öffentlichen Lokal wird. So beobachtete ich kürzlich in einer vollbesetzten Wirtschaft in der Nähe des Domes, wie ein Fremdling unter dem Bestand seines einzigen Bekannten eine lange Tuche- reihe auf und ab «zog und unter Gemurmel den Akt der Vorstellung ausübte. Daß dabei einige Gläser sieleii, ein Hund auf die Pfoten getreten wurde, auch die Umfassen eines bescheidenen Nachbartischchens ausstchen mußten, um den Vorstellungsgast du.rch- zulassen, sei nur nebenher erwähnt. Auch will ich als höchst nebensächlich vermerken, daß ein mit der Vorstellung Beglückter noch geraume Zeit unter dem Tisch Tauchübimgen nach seinem in Verlust geratenen Kneifer abhielt. Schließlich trat, nachdem noch durch einen eingeschobencn Stuhl für den Fremdling die Tischordnung, soweit noch möglich, in Unordnung gebracht war, allmählich wieder Ruhe ein. Ob nun wirklich der,Zweck der Uebung.erreicht und allen bewußt geworden war, daß nunmehr Herr Schmitz aus Nippes der Tafelrunde als 31. eingereiht war, entzog sich meiner Beobachtung; doch konnte ich die mit erheblichen Zweifeln vermischte Betrachtung nicht unterdrücken: mußte denn das sein? Hätte es nicht genügt, wenn Herr Schmitz sich neben seinen Freund gesetzt und durch dessen Vermittlung seine nächsten Nachbarn kennen gelernt hätte? Dabei kam mir die Verordnung eines ehemaligen deutschen Landesfürsten in die Erinnerung, der sich Luch der privaten Lebensführung seiner Landeskinder oft annahin Nnd sich über „derlei praesentationcs" eine sehr respektable landesväterliche Ansicht gebildet und diese im Verordnungswege kundgegeben hatte. Der Chronist meldet sie in folgender Fassung: „Nachdem «uns häufige querelae zugegangen war, daß Unsere Cavaliere, Offiziere und Bcambte bet den Zusammenkünften ohn' sonderlich Ursach sich und Andere namentlich präsentieren, insonderheit auch schon daun, wenn sie in der räumlichen caupona zusammengesessen sind, als wodurch viel rumor geschiehet und die convcrsationes turbieret werden, während ein effectus von solchen präfentationibus nicht verursacht wird, sin- temeutal die Nomina nicht einmal zum Verständnis deren, welchen präsentiert wird, promulgieret werden, so befehlen Wir Euch hiermit, daß Ihr Euch von solchen präsentationibus stracklich ab- stinieret und soll, wer gleichwohl sothane präsentationes an sich und andere vornimmt, die caupona auf 'Jahresfrist interdicieret werden, und sollen die, so gleichwohl contravenieren, ohn' Ansehen der Person nachdrücklicher Straff verfallen sein. Sind Euch übrigens gnädig gewogen. Datum, den 5. Hornung 1659. Wilhelm". * Macht der Gewohnheit. Das Kaffeekränzchen unterhält sich über die Hochzeit, die heute früh stattgefunden hat. „Und denkt Euch", berichtet die am besten unterrichtete Dame, „gerade als Frank und die Wittve die Treppe zum Altar hinauf- geheu wollten, ging das Licht aus." 'Allgemeine Ohs und Ahs der Ueberraschung. „Nun, und was taten die beiden?" fragt schließlich eine gierig. „Na, sie gingen halt weiter. Sie kannte doch den Weg." » versteSrätsel. Aus jedem der folgenden Wörier sind der Reihe nach drei zusammeubäugeude Buchstaben zu entnehmen, so daß sich daraus ein Sprichwort ergibt. Schmorbraten, Langensalza, Festung, Landbau?, Catgut, Apolda, Schimmel, Bundesstaat. Auflösung in nächster Nummer. ’ Auflösung des Neujabrs-Bilderrätiels in voriger Nummer: Freude, Glück und Segen bring das neue Jabr. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lauge, Gieße».