ISSLE WKV M W aMBiarin iiui , rii“ yggtWyjelMUüuti JFrauenürbe. Roman von Horst Bodemer. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „Rede ruhig, mein Kind, du bist alt genug, ich werde vir die Antwort nicht Verweigerer. Zwischen uns darf es fernerhin keine Mißverständnisse und Heimlichk iten g' den, ochh es handelt sich bei dir um vieles, um alles, um das sogenannte Lebens glück. Freilich, zurechtzimmern mußt du es dir selbst, nur die Wege kann ich dir zeigen als alter, erfahrener Mann — als dein Vater." Eva wurde es aber doch schwer, die Frage zu stellen; nervös fuhr sie sich mit der Hand über die hohe, weiße Cttrn. „Rede nur ungescheut, mein Kind!" „Warum hast bii eigentlich nicht eine zweite Ehe geschlossen?" „Eva, wie konrmst du auf diese Frage? — Und mit wem?" „Mit — mit Frau von Moreth." Da senkte der Greis. den Blick und starrte auf die Schreibtischplatte. Eine lange Pause entstand. „Die Frage hätte ich von dir niemals erwartet, liebe Eva," sagte er endlich leise. Langsam erhob sie sich und schlang beit Arm um den Nacken des Vaters. „Wenn du mir nicht antworten willst, Papa —■ ich begreife es, nur —" „Nein, nein, mein liebes Kind; zwischen uns soll Klarheit herrschen! Frau von Moreth hat mir ihre Hand verweigert." „Dacht' ich mirs doch!" Wieder entstand eine peinliche Stille. Eva drückte einen Kuß auf das weiße, dünn gewordene Haar ihres Vaters. „So ist Frauenliebe, Papa!"" Der Greis wußte keine Antwort. „Verstehst du mich jetzt?" fragte Eva leise. Da raffte Graf Releudorff seine Energie zusammen. „Es kommt auf die Persönlichkeit au, Kind. Nimm wieder Platz, denn ich muß dich jetzt schwer verwunden, so weh' mtr'd selbst tut!" Gehorsam befolgte die Tochter des Vaters Wunsch, sie war seit den letzten Minuten eine andere geworden. Frau von Moreth — ja, die wußte, was Frauenliebe ist, und Eva Relendoi ff durfte ihr an Seelengröße nicht nachstehen. Nichts Lässiges war mehr in ihrer Haltung, straff faß sie im Sessel, ruhig blickte sie den Vater an. „Du weißt," fuhr er fort, „wie leichtsinnig Hans-Wil- Helm lebt." „Franenliebe wird ihn bessern!" Traurig schüttelte der Greis den Kopf. „Viele Laster kann Frauenliebe von der Schwelle weisen, das gefährlichste auf die Dauer nicht — die Karten. Auch die beste Ehe ist nicht immer Poesie, mein Kind. Der Alltag konrmt mit seiner Prosa, da regt der Spielteufel sein Haupt immer wieder — und das Ende? Sieh dir die Frau von noch nicht' fünfzig Jahren drüben in Moreth an mit ihren grauen Haaren, ihrem von Sorgen um den einzigen Sohn durchfurchten Gesicht!" „Wenn nun Hans-Wilhelm den Dienst quittierte und das Gut bewirtschaften wollte?" „Gespielt wird überall, mein liebes Kind." „Aber wenn seine Mutter und wir beide unsere Hände über ihn huckten?" „Wie denkst du dir das? Glaubst du wirklich, Hans- Wilhelm würde es sich auf die Dauer gefallen lassen? lind dann, Eva, bis heute hat er nicht um dich angehalten. Ist es einer Komtesse Releudorff würdig, zu warten, bis er als Bankrotteur zu kommen geruht?" Da schoß ihr wieder die Röte ins Gesicht. „Was fragt Liebe danach?" Aber die Worte kamen ihr doch nur zögernd aus deiÄ Munde. „Na, höre mal, das ist denn doch zu stark! — Aber ich bin noch nicht zu Ende. — Bor einem halben Jahre wars, da bekam ich von Hans-Wilhelm diesen Eilbrief. Er bat mich, ihm binnen dermal viarunt zwanzig Stunden zwanzig- tausend Mark zu senden, denn er hatte diese Summe verspielt und einen Ehrenschein darüber ausgestellt. So schnell könne er das viele Geld nicht beschaffen; ließe ich ihn in? Stich, bliebe ihm nur die Kugel übrig." „Du haft's ihm geschickt, Papa?" Zitternd vor Erregung fragte es die Tochter. „Beruhig dich — natürlich! Ich kann dis Summ's entbehren, man tut doch als Christ alles, was man vermag. Ich dachte dabei auch an dich und die arme Mutter. Daß das Gut keine neue Schuldenlast von zwanzigtausend Mark trägt, weiß ich; ich kenn die Verhältnijse drüben doch ganz genau." „Wie gut du bist!" Die Tränen traten ihr in die Augen. „O, ich bin noch nicht zu Ende — leider noch nicht! Ich schickte ihm das Geld und schrieb — hier liegt die Kopie zu deiner Durchsicht, daß er nunmehr, nachdem er die Mot hat kennen gelernt, hoffentlich Vernunft annehmen und keine Karten mehr berühren würde, sonst müßte ich ihn für einen Lumpen halten." „Das hat er sicher getan!" „Leider irrst du, liebe Eva. Die letzte Post brachte mir zugleich mit Norderoogs Brief ein Schreiben von Hans- Wilhelms Kommandant." „Um Gott, Papa — schlimme Nachricht?" „Auch das kannst du nachher lesen. Aber ich muß wieder weit ausholen. Oberst von Setnsheim, der Kommandeur, 134 War der beste FreunÄ von Hans-Wilhelms Vater, sie sind die Attacke bei Vioüville Schulter an Schulter geritten, er verbrachte die ersten Fahre nach dem Feldzuge seinen Urlaub regelmäßig drüben in Moreth; ich selbst habe ihn leider nicht kennen gelernt, weil deine gute Mutter leidend war, und immer gerade während seiner Anwesenheit im Süden weilte. Später kam er nicht mehr, denn man sagte — nun, mein Kind, du kannst dir sa denken, was man sagte. Er blieb fort, nahm sich aber Hans-Wilhelm an wie ein Vater. Und jetzt schreibt er mir, ich soll als Freund! von Frau von Moreth meinen Einfluß aus ihren Sohn geltend machen, denn iveitn nicht schleunigst ein Umschwung zum Besseren einträte, könne er ihn nicht mehr halten, er sei sonst rettungslos dem Spielteufel verfallen und habe dieses Manöver — in der Garnison Wirt) das nach Möglichkeit zu verhindern gesucht — toller gespielt, denn je, und zwar mit großem Erfolge. Das macht die Sache natürlich nicht besser, liebe Eva — im Gegenteil, denn nun wird er glauben, alle seine Verluste schnell wieder ein» zubringen.'/ „Ich will nicht nach Mildenmgstzründen forschen, Papa, aber mit ihm reden will ich." Sie totir aufgestanden und stand in entschlossener Haltung vor ihrem Vater. „Das überlaße bitte mir selbst, liebes Kind! Nach diesen Tatsachen wirst du wohl einsehen, daß, eine Verbindung zwischen euch unmöglich ist." „Nein, Papa, das sehe ich absolut nicht ein!" „Aber Mud!" ' „Er wird sich bessern — felsenfest glaube ich es!" „Dann höre mein letztes Wort — ich hätte es dir gern erspart." „Denke an Frau von Moreths Treue über das Grab Hinaus." Eva Relendorff sagte es mit Nachdruck, warf den Kopf in den Nacken und verließ das Zimmer. Mehr wollte sie nicht hören — konnte es nicht. Am nächsten Morgen hält Oberst von Seinsheim zu Pferde vor der Wohnung des Adjutanten, des Grasen Beerenburg. Zwei Ordonnanzen begleiten ihn, eine sendet er hinauf und läßt fragen, ob der Herr Graf noch zu Hanse sei. Der kommt sofort selbst herunter und fragt nach den Befehlen seines Kommandeurs. „Störe ich, wenn ich Sie um eine Aussprache in Ihrem Arbeitszimmer bitte?" „Al'solut nicht, Herr Oberst." Der Oberst steigt ab-, eine Ordonnanz! springt zu und- Hält Bügel und Zügel. „Ich komme, bester Graf, weil ich eine unangenehme Sache außerdienstlich mit Ihnen besprechen möchte. Heute nacht habe ich dies Telegramm da erhalten — Der Graf liest: Wohin ist Moreth gefahren? Kündigt eben telegraphisch seine Ankünft erst in acht Tagen an. Mutter trostlos. Antwort erbeten an mich. Graf Relen- dorff-Glossow. „Ich weih wirklich nicht, Herr Oberst." „Graf, Sie sind Moreths bester Freund. Tun Sie mir einen Gefallen, versuchen Sie es aus dem Burschen 'rau szubeko armen." „Und was ich nicht unbedingt M wissen brauche — na, Sie verstehen mich schon!" „Also auf Wiedersehen uni zehn Uhr im Regimentsgeschäftszimmer!" „Adieu, Herr Oberst!" —> Graf Beerenburg trifft Möreths Burschen im Stall. -„Versorgst du auch die Pferde gut, mein Sohn?" Der elegante Lldjutant tippte dem Kürassier vertraulich mit dem Reitstock auf die Schulter. „Zu Befehl, Herr Graf." „Woher bist du denir und wie heißt du?" „Mengert, Herr Graf. , Ich bin von Ringleben am Kysshäuser." „Fruchtbare Gegend-, nicht wahr, Mengert?" „Jawohl, Herr Graf, Lei uns wird der Morgen Land Noch mit fünfhundert Talern bezahlt." „Potztausend ! — Sage mal, wann ist eigentlich der Herr Oberleutnant abgereist?" „Gestern nachmittag," „Weißt du wohin?" - „Jawohl, Herr Graf, nach Moreth in Pommern — alles soll dorthin nachgeschickt werden." „Du, das stimmt nicht." „Ich weiß nichts anderes, Herr Gras." Scharf blickte ihm Beerenburg in die Augen, der Bursche hatte sicherlich nicht gelogen. „Mir hat nämlich der Herr Ob-erleutnant gesagt, er wolle erst noch acht Lago wo anders hin, und nun habe ich! den Ort vergessen nnb einen dringenden Befehl nachzuschicken — was machen wir nur da, Mengert?" Der toufyte auch keinen Rat. „Schließ mal oben die Wohnung aus, vielleicht finde ich dort einen Anhaltspunkt, die Reiseroute des Herrn Oberleutnants oder so was ähnliches." „Herr Gras, ich habe aber noch nicht in Ordnung gemacht", ettoiderte Mengert mit rotem Kopse. „Das macht nichts — im Gegenteil; wenn ich den Ort lese, weiß ich's gleich- wieder." Der Bursche rieft- sich die Hände am Hosenboden ab und ging mit dem Lldjutanten die Treppe hinaus. In der Wohnung sah es allerdings noch sehr wüst aus, mit schlechtem Gavissen blieb Mengert an der Tür des Arbeitszimmers stehen. Der Graf setzte sich an den Schreibtischsessel undi blätterte in der Briefmappe. Nichts war zu finden. Da stieß fein Fuß an den Papierkorb-. Sofort zog er ihn vor. Einen Augenblick später wußte er, wo Hans-Wilhelm von Moreth war. Ein Briefumschlag fiel ihm in die Hände, auf dem stand mit großen Settern gedruckt: Cercle des etrangers. Spa. Beerenburg faßte sich an die Stirn. Also der leichtsinnige Kerl spielt in Spa im Roulettetisch! „Ich weiß schon, Mengert. Eben fällt mirs wieder ein. Man ist manchmal vergeßlich. Räume aber sofort hier aus und verbrenn' den Plunder da im Papierkorb —i verstanden?" . „Zu Befehl, Herr Graf!" Als der Kommandeur das Regimentsgeschäftszimmer betritt, geht der Adjutant auf ihn zu. „Ich bitte Herrn Oberst gehorsamst um einen fünftägigen Urlaich." Mit einem langen Blick sieht ihn Seinsheim an. „Bewilligt ! — Und das Telegramm nach Glossow?" „Habe ich bereits ab geschickt!" „Mit »velchem Inhalte?" „In vier Tagen ist Moreth zu Hause." Der Oberst reichte ihm die Hand. „Ich -danke Ihnen, reisen Sie mit Gott!" (Fortsetzung folgt.) Endlich gereitet! In einen« Buch: „Ein arktischer Robinson" hat der Polar- reisende Kapitän Mikkelsen seine erschütternde»: Erlebnisse in deck Arktis ausgezeichnet. Mir freundlicher Erlaubnis des Verlegers (Bro-ahaus in Leipzig) ß)raten wir unseren Lesern aus diesem fesselnden Buch (10 Mk.) bat Abschnitt darbieien, in dein Mikkelsen feine und seines Freundes Fversen endliche Befreiung aus dreijährigem furchtbarem. Robinsouleben schildert. Jeden Tag kletterten wir auf bat Berg, um nach dem Eis' auszuschatten. Es sieht immer gut aus, und wenn wir sehr optimistisch sind, sprechen wir davon, daß vielleicht im Juni ein Schiss kommen könne; doch nur selten wagen wir, uns auf dieses Thenm einzulassen, denn gewöhnlich gehen wir um das Gespräch über Schiss und Heimkehr herum wie die Katze um den heißen Brei, Je näher die Zeit kömmt, in der ein Schiff zu erwarten ist, desto größer wird die Angst, daß es nicht kommt. Der Schnee schmilzt; überall rinnt Wasser, das Gras wird grün, die Blumen erblühen und alle Zugvögel sind zu ihrenr kurzen jährlichen Besuch angelangt: wieder haben wir Sommer, die Zeit, auf die wir uns so sehr gefreut. , Ein Tag vergeht wie der andere; alle sind sie unendlich lang und alle sind sie von dem- einen erfüllt: du mußt deine Gedanken mit der Gegenwart oder Vergangenheit beschäftigen, aber denke nicht an die Zukunft; sie birgt alles mögliche Furchtbare; es ist schädlich, unter diesen Umstünden daran zu denken. Doch, wir können es nicht lassen, den Schiffen zu folgen, die sich möglicherweise draufen an der Eiskattte befinden; wir denken uns, daß sie jetzt ins -Eis hineingehen, daß sie Land zu erreichen suchen und daß sie bald Mer sein können, wenn die Verhältnisse draußen ebenso sind wie hier unter Land. Dann folgen wir einem einzelnen Schiss; heute geht es ins Eis, Tag für Tag denken jtnt es uns näher, wir geben ihm einen Rasttag, wenn es stürmt oder neblig ist, und wir trauern, wenn endlich der Tag kommt, da es hier sein müßte, wenn cs damals, als wir es dachten. 135 in3 Ers gegangen war, wenn — — — Nein wirklich, es ist «in verblödendes Dasein; ein viertes Jahr, stählen wir, würde nicht zu ertragen sein! Ter Schnee ist von der Erde iveggeschmolzeu; das Wasser hat aufgehört m rinnen; wir können jetzt von Bast Rock nicht fort, denn das Eis ist voller Schmelzrifse und großer Wasserteiche. Jetzt sind ivir auf der kleinen Schäre gefangen. Beständig aber wandern wir auf ihre höchste Spitze hinaus und verbringen wie im 0origen Jahr die meiste Zeit damit, auf das Wasser hinauszustarren und nach dem Schiff auszuschauen, das niemals kömmt. Tas Landeis geht, es bricht in großen Schollen auf und treibt südwärts; Scholle nur Scholle verschwindet. Wir wünschen, wir hätten unser Boot hier unten und könnten mit, dann kämen wir doch fort; alles wäre diesem ewigen Warten vorzuziehen. Wir sitzen brausten auf der aust-ersten Felsspitze und sehen das Wasser jetzt am Rande des Landes plätschern. Es ist warm; die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel und alles sieht schön und freundlich aus; die Pflanzen aber sind aufgeblüht, die Sonne ist wieder auf dem Rückzug, bald wird der Herbst mit Wind und Sturm sich einfinden. Es ist schön hier oben, doch setzt lassen wir uns nur selten verlocken, ein Wort des Lobes über dieses Land auszufprechen; schweigend sitzen wir nebeneinander und starren hinaus aufs Meer. Ein Sausen in der Luft weckt uns aus unseren Tagträumen. Es ist eine Schar Lummen, die auf dem Felsen wohnen und jetzt anss Wasser fliegen; sie plätschern umher, froh und zufrieden mit dem Dasein. Wie wir sie beneiden! Die Büchse liegt zwischen zins. Lummen schmecken gut, und es ist doch immer eine Ab- wechslung, eilt' wenig zu schießen, übrigens brauchen wir auch Fleisch. Die Lummen müssen sterben, und vorsichtig kriechen wir km Strand entlang bis an eine Stelle, wo wir den Vögeln näher kommen. SM ein die kleinen schwarzen Vögel entwaffnen uns, und wir bringen es nicht über uns, sie zu schießen; es ist doch Leben, das wir um uns haben. Wir sitzen auf einem Stein unb sprechen von ihnen. Nein, last sie leben! Sie haben ja Junge droben auf dem Felsen, und diese werden verhungern, wenn wir die Alten schießen, und Hunger ist fürchterlich. Und dann kann es za auch geschehen, daß heute nacht ein SMff kommt, da wäre es schade, sie zu schießen. Ja, last sie bis Morgen leben, biSbahin kann sich ja vieles ändern! . ...Eine gute Tat hat in sich selbst ihren Lohn; denn wir sind sröhlich, als wir dort sitzen und den Munteren kleinen Vögeln znfchauen, deren Leben wir geschont haben, und wir empfinden es svie einen Verlust, als sie davonfliegen. Ja, ja, Jvm wollen wir nun auch in unsere Kojen gehen? Hier ist doch nichts mehr zu erwarten. Eine halbe Stunde später liegen wir in unseren Schlafsäcken, haben einander Gutenacht gesagt und haben die Worte wieder- holt: „Du lieber Gott, ob wohl heute nacht ein Schiff kömmt?"; btefe Worte, die jetzt so viele, viele Male gesagt worden waren. Wer ehe ta> einschlafe, streift mein Blick die Wand. Da hängt das Bild der vier Generationen, da hängen die Strastenansichten von Kopenhagen; doch ein kleiner leerer Platz ist dort, den. mein M-uge vor allem sucht. Dort hing einst eine Ansichtskarte von Fredenksdal, ach, sie war so schön grün; doch ick mußte sie herunternehiwen, sie erweckte eine zu starke Sehnsucht. Aber perbrannte ich die Karte auch, den leeren Platz konnte ich nicht verbrennen, und er grinst mir jetzt entgegen, als wolle er sagen: weisst du noch, was hier hing? Ich weiß es nur allzu gut; es Ipar eine schlechte Spekulation, als ich die Karte verbrannte, denn der leere Platz lacht mich spöttisch an. Feigling, du wagst Nicht an die Zukunft zu denken; du glaubst doch nicht, daß du heimkommst? Es ist still iM Haus; wir schlafen beide. Da erwache ich davon, daß ich draußen eine Kiste umstürzen höre, und als ich die Augen ansichlage, sehe ich Jversen mit bloßen Füßen, nur mit einer Jslandjacke bekleidet, mit seltsam verwirrten Mienen durchs Zimmer laufen. Ein Bär, denke ich, und gleich bin ich Wen,alls «ns dem Sack heraus, greife nach meiner Büchse und laufe nach. Doch kaum auf halbem Wege bleibe ich stehen, erstaunt, tote versteigert, denn Jversen hat die Tür erreicht, hat sie «ufgestoßen und ruft: „Guten Tag, guten Tag! Guter Gott, da ist ent Schiff!" Im Nu bin ich neben meinem treuen Kame- raden; ich sehe eine Menge Menschen, ein ganzes Heer, die Nanze ^elseninsel. . T 3°, was dann geschieht, weist ich eigentlich nicht recht. Wir Mcheit uns notdürftig an; aber es ist ein Loch in meinem Gedächtnis, und das Nächste, ^dessen ich mich erinnere, ist, daß Jversen ^3 1 ft unb als ich gehe, ihn zu suchen, sehe ich ihn auf einer kleinen Fels spitze stehen, setze ihn bie Mütze schwingen unb höre ihn rufen: „Ta ist ein Schiff, da ist ein Schisst da ist ein Schiff!" Unb mit ein paar Sätzen bin ich neben ihm. Ja, wirklich, dort brausten, wo wir nie etwas anderes gesehen als Wasser und Eis, «egt retzt ein kleiner Norwegischer Dampfer! Wir blicken einander an, die Augen fmtkeln, es ist schwer, Worte zu finden, Man denke, 28 Monate sind es her, seitdem wir zuletzt Menschen gesetzeit! Dann aber gehen wir hinter das Haus, wo uns die Norweger nickst sehen können, reichen einander bie Hände und drücken sie innig und fest, denn unser ZusamMeickeben unter so schweren Umständen ist jetzt zu Ende! Einen Augenblick halten wir ciitanber den Händen, und dann sagt Jversen plötzlich zu mir : „Du, es toar doch gut, daß wir gestern abend die .Lummen nicht ge- IWBen haben; denk nur, Ivie froh sie waren!" Tann gehen wir zu den Norwegern himmter. So viele Menschen habe ich nie gesehen; mir ist, als Ware es ein ganzes Leer, unb doch sind es ihrer nur acht. Sie freuen sich jetzt mit on-r’ vorher, als Jversen bie Tür öffnete, war Kapitän Lillenäs, der mit dem Rücken dagegen stand, vor Erstaunen hoch m die Hohe gesprungen; vor Schreck tarnt man wohl nicht sagen, denn der pJtann hat schon ganz allein einen Moschusochseit gefangen! Em anderer von ihtten, der Steward, lief, so schnell er konnte, Slrand hinunter. Er dachte, wir wären verrückt, und sonderbar musien wir auch ausgesehen haben, mit starrendem Haar, nur vndiacke auf dem Leib und weiter nichts. .. erfahren Neues. Zuerst den Tod unseres Königs; denn < - ■npriveger haben sein Bild an der Wand gesehen und sagen lakonisch: ,„;a, der ist tot!" Dann erzählen sie von der „Titanic" und den vielen , Menschen, bie ertrunken sind, von Italien, das mit der -dürfet im Krieg lag, oder war es Aegypten ober gar die Avltentotten? Ich weiß es nicht genau, aber sie sagen eine unendliche Menge von Dingen, die wir nur halb hören; wir sind noch nicht fertig damit, sie zu begrüben, und gehen herum und schütteln den Zackst Männern die Hand. Alle unsere Sachen waren längst gepackt, und im Handumdrehen haben die Norweger allen brauchbaren Proviant im Hause verstaut. Tie Tür wird vernagelt und wir steigen ins Boot, das über das stille Wasser gleitet, von vier kräftigen Männern gerudert, die es nicht erwarten können, ihren Kameraden die große Neuigkeit zu erzählen. „Sjöblomsten", die Seeblume, heißt das Schiff, und Paul Lillenäs, der Führer, sitzt neben uns und antwortet lächelnd auf alte unsere Fragen; doch manche Antwort muß er uns schuldig bleiben, denn das Ganze ist eine lebendige Illustration zu dem Sprichwort: Ein Narr fragt mehr, als zehn Weise beantworten können., Es ist eine Freude, an die Schiffsseite zu kommen, und Jversen drückt unser beider Gedanken ans, als er unter dem Jubel der Norweger ausruft: „Gott bewahre mich, da sind ja noch mehr!" Denn es ficken noch vier Mann oben und sehen reckst interessiert aus, bekommen sie doch Fremde an Bord. .Ter Maschinentelegraph klingelt und die „Seeblume" schießt dahin, wahrend Jversen und ich in freudigem Entzücken an Bord stehen. Jetzt beginnt das dritte, das letzte Stadium der Reise, mit dem Schiff zur Zivilisation! Zuerst aber müssen wir hinauf zur Stzanuon-Jusel — es kostet nur ein paar Stunden —, nm mehr Sachen an Bord zu holen, dann geht es südwärts, an der Küste entlang, der Heimat zu. Wir passieren Baß Rock; jetzt , müssen wir um eine Spitze biegen, und Jversen und ich, die wir jeder mit einer großen Tabakspfeife im Munde dastehen und mit dem Schornstein um die Wette rauchen, wir blicken lange auf unsere kleine Wohnung hin, wo wir es trotz allem so gut gehabt, und noch einmal finden sich unsere Hände. Warum drückt ntian seine Gedanken auf diese Weise aus, wenn das Herz zu voll ist, um zu sprechen? Es geht intimer südwärts. Wir oder vielmehr bie „Seeblume" ist auf der Jagd; deshalb gehen wir in die Gael-Hamkes- Bucht und kreuzen im herrlichsten Sonnenschein dort umher. In uns aber jirbrft es mit tausend Stimmen: es geht heimwärts, heim zur Familie und Freunden; bald wird ihre Spannung vorüber sein! Das stille Tal. Skizze von Haus M a ck - Frankfurt a. M. Jüngst auf einer Wanderung int Vogelsberg kam ich in ein schmales Tal. Tie Sonne war bereits untergegangen, und eine wohltuende Kühle verbreitete sich durch den Nebel, der «ns den feuchten Wiesen stieg. Es war eines jener lieblichen, kleinen Täler, wie sie iM Vogelsberg zahlreich zu finden sind: eine kleine Wiese, bie eine Mulbe bilbet, — eingesckstossen rings von hohen Wäldern. Rüstig schritt ich die Höhe herab; denn ich mußte das Tal durchqueren, um in das nächste Dorf zu kommen, bevor sich die Dunkelheit über die Erde senkte. — — Ich befand mich ungefähr in der Mitte der Mulde, als das muntere Plätschern eines nahen Wassers an mein Ohr klang. Das Plätschern wurde intimer stärker. Ich kam dem Wasser immer näher. Ueberrascht mackste ich Halt. — Ich stand vor einem alten Holzbrunnen. Aus einem morschen Pumpenstock, aus dem das Auslaufrohr wohl schon lange herausgefault war, ergoß sich eisig kaltes Wasser in einen ausgehöhlten Baumstarnnt; den alten Holztrog. Wie komint in diese Einsamkeit ein immer lausender Brunnen? Vergebens spähte ich nach einem Wohnhaus. Nichts erinnerte daran, daß Menschen in der Nahe sein könnten. Als ich einige Schritte weiter gegangen war, sah ich tritt! Rande des Waldes ein Kreu^ stehen. — Nein, nicht eins! . . hier noch eins. . . eine ganze Menge. Wie kommt in dies menschenleere Tal ein Friedhof? — Auf der Höhe, wo der Weg in den Wald einmündet, machte ich noch einmal Halt unb sah in der Wenddämmerung zurück in 138 das friedlich-stille Tal mit dem alten Holzbrunnen und den Kreuzen.-- Ich mochte lange durch den Hochwald gewandert fern, — ich weiß cs nicht; denn ich stand noch ganz unter dem Emdruch den das verlassene Tal auf mich gemacht hatte. Da hörte ich plötzlich kräftige Hammerschläge. Jeder Schlag wurde durch das Echo mehrfach wiedergegeben, so daß ich nicht unterscheiden konnte, ob ein oder mehrere Männer die Schläge ausführten. Der Wald begann sich zu lichten. Als ich ins Freie herausgetreten war, konnte ich, wenn auch nur,undeutlich, große Strecken Felder und Wiesen unterscheiden. ____ Die Hammerschläge rührten von einem Schäfer her, der ferne Hürden zur Nacht festrammte. , ,, Ich grüßte den alten Hirten und ließ mrch mrt ihm in ein Gespräch ein. Es dauerte einige Zeit, bis ich den Mann zum Reden brachte; denn es ist ein charakteristischer Zug des echten Vogelsbergers, daß er aus Mißtrauen jedem Fremden gegenüber sehr wortkarg ist. Sobald jedoch sein Vorurteil gegen mrch ge- schumnden war, ging er gern auf meins Frage nach dem seltsamen Tal ein. ,, , „ . Und er berichtete mir in seiner Sprache dreies Erdenfleckchens kurze und tragische Geschichte, deren Inhalt ich möglichst treu wiederzugeben versuche: . — — In jenem Tal befand sich ernst em großes und wohlhabendes Dorf. Wer das Wild nahm in dieser Gegend arg überhand. Tie Bewohner konnten sich nicht vor dem Schaden retten. Im Winter, wenn der Schnee hoch lag, kam es brs an die Häuser, um etwas zu finden, womit es seinen Hunger fülle. Wenn es Frühling ward und die Bäume sproßten, fraß das Wild die zarten Spitzen und die jungem Blätter von den Zweigen. Ging der Landmann zur Wiese, um Klee '$u mähen, mußte er sich mit dem begnügen, was das Wild ihm übrig gelassen hatte. Und wenn die Zeit kam, daß der Bauer die reifen Früchte seines Feldes einernten wollte, standen allenthalben nur die kahlen Strunke auf den Feldern. Die Bewohner verarmten mehr und mehr von 'Jahr zu Jahr. So kam es, daß die gesamten Einwohner von Pferdsbach, — dies war der Name des Dorfes —, um die vierziger Jahre auswanderten. Sie zogen hinaus aus ihrer Heimat nicht traurige Menschen, nein, Menschen mit Hoffnungen, die in freudigem Herzen eine bessere Zukunst ahnten, Menschen, die 'für ihre Nachkommen ein glücklicheres Fleckchen Erde sehnlichst erwünschten. Ans vielen Wagen, mit ihrer Habe hochbeladen, zogen sie ans ihrer Heimat. Mit dem Wahlspruche „Treu'vereint" schieden sie von ihrer Scholle. Trüben, im Lande ihrer goldenen Hoffnungen gründeten sie ein nenes Dorf und nannten es — Pferdsbach, . . . der deutsche Klang des Namens für sie eine süße Erinnerung an ihre deutsche Heimat. — --Dem Hirten wurden die Augen feucht. Ter Gedanke an die alten Zeiten, da all seine Verwandten auswandcrten. Übermannte ihn. — — Auf mich hat der Anblick des Tales in jener stimmungsvollen Abeudbeleuchtung und die schlichte Erzählung des alten Schäfers einen tiefen Eindruck gemacht. * Ms ich das Tal durchzog, erinnerte nur noch der Brunnen Md der verwahrloste Friedhof daran, daß hier einst Menschen gewohnt, die wenig Freude und viel Leid miteinander geteilt. Und in zehn Jahren... ist das ganze Tal mit Tannen aufgeforstet . . . Dann steht vielleicht mitten im Walde noch der alte, plätschernde Brunnen als einziges Denkmal für ein gewesenes Dorf, zugleich ein Markstein der Vergänglichkeit. Verrirrschtes. — Die drei Probekandidaten. Von dem geistreichen Marquis Pierre Lingrette erzählt Karl Ettlinger in dem lustigen und nachdenklichen Büchlein vom „Marquis Bonvivant", das er in diesen Tagen bei Georg Müller erscheinen läßt, eine heitere und zugleich lehrreiche Anekdote. Einst bat eine Witwe dem klugen Marquis um Rat; man hatte ihr zur ^Erziehung ihres Sohnes drei Hauslehrer empfohlen und die besorgte Mutter wußte nicht recht, für welchen der drei Kandidaten sie sich entscheiden solle. Der Marquis war bereit, Rat zu schaffen, die drei Magister sollten in seiner Gegenwart dem Knaben je eine Probelektion erteilen. Vorher aber nahm sich der Marquis den jungen Zögling beiseite und prägte ihm ein, er solle jedem Lehrer als Antwort auf die erste Frage die Zunge herausstrecken und zu ihm sprechen: „Mein lieber Magister, so es Euch bei Euren krummen Beinen nicht zu beschwerlich ist, habet die Gewogenheit, mir den Buckel entlang zu rutschen." Die Stunde der Prüfung kam, und der Junge entledigte sich seines Auftrages mit unübertrefflicher Meisterschaft. Der Magister wurde rot vor Empörung. „Du mißratener Bengel!" rief er zornig, „weißt W denn nicht, daß geschrieben stehet, du sollst das Älter ehren? Fürchtest du nicht im Grunde deines nichtswürdigen Gewissens die schwere SckMl'd, die du durch solche schändliche Handlungsweise auf dein Gewissen lädst? Siel) mir ins Auge, Knabe, sofern du es vermagst, o über dich ., . ."; aber weiter kam er nickst, denn der Marquis bat ihn, die Lektion zu unterbrechen und ließ den zweiten Magister ein. Als diesem auf seine erste Frage der Knabe geantwortet hatte, wie es ihm bedeutet worden war, ward er leichenblaß. Er öffnete den Mund, brachte zunächst kein Wort hervor, rückte die Brille zurecht; dann raffte er sich endlich auf und sagte mit väterlicher Fassung: „Mein Sohn! Wüßtest du doch, wie wehe es mir tut, dich so ungebärdig zu finden. Merke es dir: Gehorsam ist des Schülers oberste Pflicht! Und damit du dieses nimmer vergissest, befehle ich dir, bis morgen 30 Mal den Satz zu schreiben: „Ich darf meinen lieben alten Lehrer nickst kränken." Auch dieser Magister ward von dem Marquis höchst ungnädig entlassen, und die dritte Probelektion begann. Kaum hatte der dritte Magister jedoch die herausgestreckte Zunge gesehen und die respektwidrige Llufsorderung des Knaben gehört, als er in ein schallendes Gelächter ausbrach. Tann aber, als er sich gründlich aus- gelackst hatte, meinte er: „Mein lieber Freund, für diesmal mag dir deine Frechheit straflos hingehen. Sollte es dir aber beifallen, sie zu wiederholen, so werde ich dir das Rückeneude verklopfem daß dir die Lust zu einem weiteren da capo vergeht!" Diesen Magister gab der Marquis dein Knaben zum Lehrer und wahrlich, er hatte es nie zu bereuen." * Der neue Frühjahrshut. Tie Gattin kommt strahlend nach Haufe: „9hm, John, was sagst du zu meinem neuen Frühjahrshut? wie sieht er aus?" — John, nach kurzer nnß- trauifcher Prüfung: „Wie ein halber Monatsgehalt." * Ungenügende Zeugnisse. Die gnädige Frau, zu dem neuen Mädchen: „Haben Sie Empfehlungen?" — „Mwohl, gnädige Frau, eine ganze Menge." — „Warum haben Sie sie bann nicht mitgebracht?" — „Ach, das ist genau dieselbe Ge- fchichte wie mit meinen Photographien. Sie werden mir alle nicht gerecht." , , t „ * Falfch geraten. Die Lehrerin, tadelnd: „Pfui, dtt kleiner Schmutzfink! Schon wieder kommst du ungewaschen zur Schule, man kann ja sehen, was du gefrühstückt hast!" — „Was denn?" — „Eier." — Der Sünder, triumphierend: „Falsch geraten, die Eier sind von gestern." . m * Vor der Zollrevision. Die 'Dame zu einem Reisegefährten, zweifelnd: „Ich habe nichts zu verzollen. Was soll ich nun dem Beamten eigentlich sagen." —-„,9hm. Sie sagen eben, daß sie nichts zu verzollen haben." — „Ja, natürlich, aber • wenn er nun doch etwas findet?" * Mißglücktes Kompliment. Sie, auf dem Tennisplatz: „Ich beneide Miß Playne. Sie spielt so famos, daß man vergißt, wie sie aussieht." — „Aber Sie sehen so gut aus, daß man vergißt, wie Sie spielen." . * Drastischer Beweis. Gast: „Tas GlaS ist la nur halb gefüllt, Herr Wirt!" — „Sie werden schon von dem Bier getrunken haben!" — „Fällt mir gar nicht ein!" — „So! Wo ist bann die Fliege geblieben, die oben darauf geschwommen ist t *SchwacheAnsrede. Tourist (beim Mittagbrot): „Herr Wirt, der Wein, den Sie mir da brachten, ist ja nicht zum Trinken!" — Wirt: „3a, liebes Herrle, Sie wollten ja auch ein SB einte zum Essen!" ______ Silbenrätsel. a, at, ei, b, bei, gu, hi, ie, il, nia, na, pa, pa, ra, ra, ra, f, sei«, sv, la, ti, lis. AnS vorstehenden Silben und Burbstaben sollen sechs Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt werden, daß die AnfangS- biichstaben von oben nach unten und die Endbuchstaben von unten nach oben gelesen, ein geflügeltes Wort ergeben. Es bedeute» aber die einzelnen Wörter iolgendeS: 1. Australische Insel. 2. Wichtiges Erz. 3. Portugiesische Insel. 4. Ort der Unschuld und Freude. 5. Marderartiges Raubtier. 6. Haienstadt in Brasilien. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummer: Abkürzungen: tr — Treff, p — 'Pique, o — Coeur, car — Garreau trB = Treff-Bube, pA — Pique-Aß, cD = Coeur-Tome nsw. Im Skat liegen trB und trA. Mittelhand erhielt trZ, trK, tr9, tri, pZ. pD, p8, p7, earZ, car9, Hinterhand den Rest. Spielgaitg t 1. V. c9 M. trZ H. carB = — 12 2. H. pA V. p9 an. pZ --- — 21 3. H. carA V. carl M. carZ = — 21 Den nächsten Stich nimmt Vorhand, muß aber noch einen Trumpsstich mit 6 Augen abgeben lV