Donnerstag, Sen 29. August iff ! W ir! roll, ölcsaan lllPäKJ nmu [jmw WÄ! W , SZii M i ’ yi - • M«-!' :,,»x' MN MKW Lommerlrutnsnts. Roman von Malter B l o e m, Copyright 1910 by Grethlein & Co. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Dem Miniaturkrisg; welchen beide Brigarden, durch Kavallerie, Artillerie und Spezialwaffen verstärkt, im zweiten Manöverabschnitt gegeneinander zu führen hatten, lag eine iiberaus komplizierte Annahme für die, allgemeine 'Kriegslage zugrunde. Mer diese Annah,ine existierte eigentlich nur für Sie beiden Detachementsführer. In das ge^- liebte Deutsch der Unterführer Und vollends der Mann-, schäften übersetzt, verwandelte sich! jede Gefechtsannahme, Verwandelte sich überhaupt das ganze Manöver in das äußerst einfache Rezept: Marschieren, bis man an den Feind' hieran ist — dann ausschwärmen, schießen, sprungweise vorgehen — marsch) marsch, Hurra! . Na — und das hatte man ja gebimst bis die Schwarte! knackte! Für das sogenannte „gemeine Truppenschwein" — und unter diesen Begriff rechnete man mindestens alles, was -„tippeln" mußte, auch die Herren Leutnants der Infanterie — war so das ganze Manöver nichts weiter als ein abwechslungsreicher, strapaziöser imb wenig komfortabler Spaziergang ,mit mancherlei scherzhaften Unterbrechungen. „Also, meine Herren,"'schloß Major von Sassenbach eine längere Auseinandersetzung über jenes verwickelte und höchst theoretische Problem, das sich aus der allgemeinen Kriegslage ergab, „der Witz vons Janze ist folgender: Durchs die Aufklärung ist festgestellt, daß der Feind! durch den Jdar- wald im Anmarsch ist, und zwar auf der Chaussee, die von Bischofsthron über Las „Graue Kreuz",nach Bruchweiler führt. Wir stehen augenblicklich am Südeingang von Kempfeld, das Nest halblinks vorn ist Bruchweiler; das müssen Wir' vor dem Feind erreichen und von seinem Nordwest- rande aus den Feind am Heraustreten aus dem Jdarwalde verhindern. Das erfte Bataillon ist vorn, das zweite und dritte folgt; das Schwesterregiment marschiert auf der Linie Schafbrücke-Schauren. Wir haben also, Gefechts- anschluß rechts und sollen im Angriffsfalle links überflügeln, sonach bleiben wir im Bormarsch auf Bruchweiler, alleK übrige entwickelt sich historisch! — ich danke Ihnen,: Meine Herren — l" , „ Na, das strategische 'Geheimnis des Morgens hatte srch also gelüftet, und die Herren Kompagnieführer galoppierten zu ihren Kolonnen zurück. Weiter ging's in strömendem Regen dUrch das stumme, Ärmliche Dorschen Kempfeld — laut kakelnd stoben die .Hühner von der Landstraße herunter guf die bergenden Misthaufen; flachsköpfige Buben und Mädel sprangen aus den Türen, schrien den Kriegern die ewige Kinderfrage zu: „Saldat — kummen 'er noch mieh?" Langsam ansteigend gen Bruchweiler zu, schlängelte sich der lehmige Weg durch abgeerntete, teilweise bereits umgepflügte Felder, deren nasse Schollen, von der Pflugschar ab gestochen, speckig glänzten . . . eine lange, dunkle Wand, von grauer, zerfranster Wolkendecke überlagert,, rechte sich der Marwald. Von dort her klangen immerfort die dumpjeu Schläge der Geschütze. Zur Rechten irgendwo, auf, einer umnebelten Höhe vergraben, antwortete die Artillerie des. Süddetachements . . . Willkommene Musik für das Soldatenohr! Sie bedeutete: Bald hat sich's ausgekilometert — und wir kriegen ihn am Kragen, den bösen Feind — dann geht's ins Quartier. > Ei verflucht, nein . . . nicht ins Quartier. . - Heute stand am Ende des Marschtages ein Biwak auf kotigem Stoppelfeld... Noch drei Kilometer bis Bruchweiler. Inmitten eines Hages von leise herbstlich gebräunten Obstbäumen träumte das verschlafene Dörfchen unterm' Schirm des Waldgebirgs . . . Plötzlich — rack . . . tack, tacktack — vom Dorfrand her knatterten die ersten Gewehrschüsse durch! die brauenden Dünste. Nach einigen Minuten stob' in vollem Galopp ein Zug der diesseitigen Kavallerie, der Deutzer Kürassiere, den Anger entlang, in eiliger Flucht hinter der anrückenden. Infanterie Deckung zu suchen. Wie schmutzige Mehlsäcke sahen die weißen Koller aus im trüben Morgenlicht... Ihr Führer meldete im Vorbeirasen dem Maiorr -„Bruchweiler wird soeben von abgesessener feindlicher Ka- Bollerte Befett !z/ Hochauf richtete sich der Major in den Bügeln: ,,Herr Leutnant Blowatz!" : 7,Herr Major?!" ‘ „Das Bataillon Entwickelt sich links gestaffelt, links der Chaussee — vierte Kompagnie hinter der linken Flanke aufmarschiert, aber geschlossen, zu meiner Verfügung!" „Zu Befehl, Herr Major!" Wer Adjutant preschte zurück. . Wie der Blitz war Hauptmann von Brandeis vom .Gaul! herunter, warf die Zügel seinem Burschen zu, der dienst^ kundig sogleich zur Hand war: „Die ganze Kompagmg nach links — schwär- en! Marschrichtung: der große Baum in der Mitte des Dorfes!" Und in heu Bügeln richtete sich auch! Leutnant Fro-, benius auf . . . Roland fuhr aus seinem Halbdusel mit Entsetzen empor Md machte einen kleinen Seitensprung: 7,Exerzierordnung! mit -Gruppen links schwerst — marsch, marsch!" . 538 Schon stob der Major hieran. „Zum Donnerwetter, Herr Leutnant Frobenius, Sie wollen wohl hier im Bereich des feindlichen Feuers Kompagnieexerzieren abhalten —?!" „Herr Major, jch wollte —" „Ach was, zum Kuckuck — lassen Sie schwärmen inw gar nichts weiter! — Auseinander mit den Kerls! Geben Sie einen Marschrichtungspnnkt an — dann läuft die Karre von selber!" Jesses — dieser Landwehtfritze —! zu uichts zu gebrauchen — höchstens zum Schwiegersohn, und auch dazu nur unvollkommen .— — „Stellung!" kommandierte Hauptmaun von Brandeis. Da purzelte hie lange Schützenlinie der ersten Kompagnie wie hingemäht auf den Bauch in den triefenden Sturzackerlehm — „Geradeaus am Dorfrand, Schützen! Visier 800 und 900! Schützenfeuer!" ■ Und — rack, tacktacktack rollte das Schützeufeuer die Front entlang -- Der lustige Wafsentanz begann. — * In hellen Massen waren die Schützen des feindlichen Detachements aus den dunkeln Hängen des Jdarwaldes herausgetreten, verstärkt durch zwei Flaggenbataillone, das heißt: Bataillone, die in Wirklichkeit nicht existierten, sondern nur durch je eine blaue Flagge statt einer Kompagnie nrarkiert wurden, und hatten mit dieser künstlich hergestellten Uebermacht die „Niederländer" und ihr Schwesterrcgi- ment bis weit hinter Kempfeld zurückgeworfen. Hier fand Pas Süddetachement an den bewaldeten Hängen des „Sandkvpfes" und der „Marscheider Burr" einen Stützpunkt. Darüber war es vier Uhr nachmittags geworden. Allmählich war das lärmhafte Duett der Geschütze von hüben und drüben verstummt und die Verfolgung ermattet. Gegen fünf .Uhr hatten die „Niederländer" jenseits des Höhenrückens Biwack bezogen. Das zweite Bataillon hatte das zweifelhafte Vergnügen, die Vorposten zu stellen, die sich nun auf den felsigen Kuppen des Höhenrückens aufbauten. Dahinter biwackierte geschlossen das erste und dritte Bataillon in einer schmalen Lichtung des .Waldes auf dem langsam sich senkeuden Abhang gen Herborn zu. Mit Zanberschnelle hauten sich hinter den Gewehrpyramiden die niederen braunen Zugzelte auf. . . Kochlöcher wurden geschaufelt. . . lange Züge zum Wasserholen, die klappernden Kochgeschirre der ganzen Kompagnie in der Hand, stiegen zum entfernten Dorf herunter; bald rollten auf der Chaussee die bereits während der Gefechtspause vorsorglich an den vorbestimmten Biwakplatz dirigierten Wagenkolonnen heran. Ganze Berge von Stroh und Holz wurden abgcladen. Der Küchenunteroffizier empfing schmunzelnd seine Portion Blechbüchsen mit Pökelfleisch, seinen Stapel Pappkartons mit Prcßgemüsekonferven, seinen Anteil Salz und Kartoffeln. . . Rasch wurde alles in eine Leinwandplans gewickelt: denn der Regen drohte die ganze Herrlichkeit schon vor der Zeit zu einem Brei zusammenzurühren. . . Und bald knisterten und qualmten überall die Flammen, umschwelten das durchnäßte Stroh, das triefende Reisig, das die Füsiliere zusammengeschleppt. Martin Flamberg hockte auf den Knien dicht neben dem just einen Meter hohen braunen Zelte, das die Burschen für die Herren der ersten Kompagnie aufgeschlagen hatten, und pustete mit aufgeblasenen Backen das immer wieder erlöschende Feuer an . . . aus dem Kessel stieg der Duft zerkrümelter Erbstwurst, die mit würfelförmig geschnittenem Cornedbeef vermengt und mit einem dicken Büschel klein- geschnittener Küchenkräuter vermischt war — die hatte Martins gerissener Bursche, der Füsilier Klomprich, beim Vorbeimarsch durch die Stakete der Bauerngärten hindurch erwischt. . . das duftete verdammt appetitlich. . . Weun nur das Feuer endlich mal ordentliche durch-i brennen wollte. . . Die sämtlichen Burschen hatten schon ihren letzten Atemzug verpustet. . . nun pustete der Herr Leutnant selber Er fühlte sich persönlich verantwvrtlich für das lechliche Wohlergehen seines .Kompagniechefs, seines Kameraden Carstanjen und der beiden Gäste des Offiziertisches, des Kompagniefeldwebels und des jüngen Fahnenjunkers von Erichsen. Er pustete, pustete, pustete. — Dunkelrot schwoll ihist das Gesicht... Aschenflocken stoben ihm um die Nase.... Gott sei Dank! Endlich schwelte ein schwaches Flämm-, chen auf, qualmig fauchte es in das nasse Stroh hinein..^ „Sauerei verfluchte — Er richtete sich auf. In diesem Augenblick scholl hinter seinem Rücken... scholl — — was —?! Das mußte ein Traum sein — scholl ein silbern schmetterndes, dreistimmiges Frauenlachen--- Er fuhr herum. Bei Gott... da standen drei schlanke Gestalten... drei glühende, regenfeuchte Gesichter strahlten aus den auf- geklappten Kragen der Gummimäntel unter unförmlichen Wachstuchmützen... in nasse Strähnen zusammengepappt hingen die rötlichblonden Haare der einen, die weißblonden der beiden andern über die erhitzten Wangen... Nelly und Molly von Sassenbach und... sie. Hahaha, Herr Leutnant Flamberg... nein — wie Sie bloß aussehen... einfach zum Wälzen, Herr Flamberg!" Wahrhaftig — er sah ein bißchen anders aus als beim Ball unter den flimmernden Kerzen des K'asinosaales. Die hohen Stiefel, die Kuiee, die Schöße des Waffenrocks lehmüberkrustet, in steifen, groben Falten hing der graue Umhang um seine Schultern; der hochgeklappte Kragen zeigte sein schmutzig rotes Futter, die weiche Feldmütze saß beiderseits auf dem Ohr, der große, zerschrammte Schirm tief in der Stirn . . . Aber darunter. . . darunter leuchteten die braunen Augen aus den: nun tiefgebräunten Gesicht so verwettcrt, so kriegerisch in sieghafter Männlichkeit . . . Frau Cäcilie war jählings verstummt, als diese braunen Augen mit ungewollter heißer Huldigung sich in die ihren gesenkt hatten ... als die heißen Lippen sich tief auf ihre regenfeuchte Hand niederbeugtcu. . . „Gnädige Frau — meine Damen--wahrhaftig, die Sonne geht auf!!" „Sie .sehn, wir haben's nicht lange ausgehalten da unten in unserer Dreieinsamkeit auf Schloß Hettstein," sagte langsam, stockend die schöne Frau. „Nee wahrhaftig — wir hatten direkt krampfhafte Sehnsucht nach roten Kragen und blanken Knöpfen!" bestätigte Nelly Sassenbach. „Na, und da konnte Ihnen geholfen werden — nicht wahr, meine Damen? Aber nun sagen Sie bloß, wie in aller Welt hüben Sie sich denn hier heraufgefnnden in diese gottverlassene Wald- und Bergesöde?" Frau Cäcilie wies nach der Chaussee hinüber. Da blinkte durch die Nebelschwaden ein funkelnagelneues, schnce-i weißes Automobil: „Ein sehr nobles Geschenk meines Vaters zu Unserm Einzug auf.Schloß Hettstein!" „Reizend von dem alten Herrn —was sagen Sie, Herr Flamberg? Ja, ja, solchen Vater muß man haben!" lachte Nelly. Aber ihre Augen schweiften dabei ruhelos suchend über das buntwimmelnde Bild des munteren Biwaktreibens hin. „Wo ist mein Mann?" fragte Frau Cäcilie. „Der sorgt für seine hundertzwanzig räudigen Schäf- lein!" meldete der kleine Carstanjen, der inzwischen herangekommen war und die Damen begeistert begrüßte. „Abdr sieh — da kommt er ja schon!" Ja, da kam er. Die Hand im braunen Feldhändschuh am breiten Schirm der Manövermütze — sein gutes, ehrenfestes Gesicht strahlend in Glückseligkeit: „Welch seltner Glanz in unserer Hundehütte, meine Damen! — Na, komm her, Alte!" Ehe Cäcilie sich's versah, hatte er sie an beiden Schultern gefaßt, "unbekümmert um die ringsum gaffenden Füsiliere, Burschen, Unteroffiziere — „Aber Fritz —!" „Teufel auch armer, verdursteter Landsknecht! — Ja, da lachen Sie, kleiner Carstanjen! Ist aber nur der Neid der besitzlosen Klasse!" Flamberg lachte nicht... er hätte sich abgcwandt.. starrte einen Moment in die Nebelschwaden hinein, die um die Bergkuppen geisterten . . . „Na, sag bloß, wie kommt ihr denn an den weißest Quietschkasten da hinten?" ' Frau Cäcilie gab Aufklärung. „Donnerwetter — geht doch nichts über 'nen nobelst Sch wieg er alten! — Na warte, werd en wir ihm gleich eine Meldekarte schreiben mit unserm gehdrsamsten Dank! —! Na, Flamberg, und da werden Sie Wohl noch ein paar Erbs- 639 lrmrste *unb ein paar Buchsen Cornodbeef spend lern müssen!" „Ach tooS' — 'Erbswürste, Eornedbeef! — Wir hübten euch Diel was Besseres mitgebracht Umringt von den staunenden Füsilieren schleppte der Chauffeur einen wuchtigen Korb heran. . . goldbekapselte Maschenhälse ragten daraus hervor. . . aus appetitlichen Papierhüllen entwickelte sich kaltes Geflügel... alle möglichen Blechbüchsen mit Pasteten und Ragouts . . . „Pfui Teufel — total unkriegsmäßig! — Luxus und Wohlleben greifen um sich!" „Halt, halt — nicht alles wegnehmen! — Der hohe Bataillons stab muß auch Was mithaben!" Das Automobil hatte natürlich das ganze Biwak auf die Beine gebracht. Von allen Seiten strömten die Herren der beiden Bataillone hieran, die Damen zu begrüßen, und in respektvoller Entfernung starrten die Unteroffiziere, glotzten die Füsiliere hierüber zu den lieb'reizew- den Gästen ihrer Herren, die nun, von Geplauder und Lachen umschwirrt, ihre Schritte dem Bataillonsstabszett zulenkten. (Fortsetzung folgt.) 3u Maeterlincks fünfzigstem Geburtstag. ; 29. August 1912. Von Friedrich von Oppeln-Bronikowski. I3u den zahlreichen dichterischen Talenten Deutschlands, die Uns das Jahr 1862 geschenkt hat, tritt in M. Maeterlinck ein Mann, der zwar mit einem Fuße bewußt in der deutschen Kultur steht, mit dem anderen aber in romanischen Kulturen, besonders in der französischen, Boden gefaßt hat. Diese übernationale, europäische Stellung des Dichters hat erst vor Jahresfrist in einer offiziellen europäischen Ehrung, der Verleihung des Nobelpreises, ihre symbolische Anerkennung gefunden. Und so treten zu Maeterlincks 50. Geburtstag denn Deutschland und Frankreich, England und Rußland Hand in Hand vor den Dichter, um ihm für die Gaben zu danken, die er allen „guten Europäern" geschenkt hat. Ter Abschluß eines halben Jahrhunderts ist für zedermann bedeutsam. Der Zenith des Schassens, der Kräfte und der Erfolge pflegt dann erreicht zu sein, und mit Stolz oder Wehmut blickt der Mensch auf die Summe seines Lebens zurück. Doppelt bedeutungsvoll ist dieser Tag für einen der Gottbegnadeten, der mit dem Weiß einer Biene die Schätze seines' Innern Jahr für Jahr aufgespeichert hat und mit männlicher Festigkeit seinen neugefundenen Weg weitergegangen ist, unbeirrt durch Spott und Anfeindungen, die seine ersten Schritte umgaben, und unverblendet vom Wärme des Tagesruhms, der jene feindlichen Stimmen bald übertönte. Maeterlinck kann mit Stolz und ohne Wehmut auf seine Vergangenheit zurückblicken. Tas Leben hat ihm so ziemlich alles erfüllt, was ein hochstehender Mensch von ihm wünschen kann. Freilich nicht in dem Sinne, daß alle äußeren und inneren Glücksgüter ihm von selbst in den Schvß fielen, sondern! er hat sie erringen und erarbeiten müssen. In seinen philosophischen Werken betont er immerfort den tiefen Zusammenhang zwischen innerem Glück und äußerem Gelingen, innerer Klarheit unb äußerem Erfolg. Nur wer mit sich selbst eins ist, kann der Wett seinen Menschenwillen aufzwingen. Seine eigne Lebensführung ist das Exempel auf die Richtigkeit seiner Theorie. Und das Bewußtsein ihrer vollausgewirkten Wirklichkeit muß den Dichter an seinem 50. Geburtstag mit höherer Befriedigung erfüllen als alle noch so wohlgemeinten Glückwünsche und Ehrungen. Auch für seine Verehrer und Freunde ist dieses Sich-Decken von Jnnen- und Außenwelt wohl das beste, was Maeterlinck ihnen geben konnte. Nicht ein Drama, nicht ein Buch, sondern ber ganze Mensch ist das Bedeutende. Kaum ein Dichter der Moderne, seinen Landsmann, den großen Lyriker Verhaeren ausgenommen, zeigt eine gleich, geschlossene, konsequente Entwicklung wie Maeterlinck. Er hat sich aus dem uferlosen Mystizismus und Pessimismus seiner Jugendwerke zu einer konkreten, lebensfrohen Kunst, einer höchsten philosophischen Weltbejahung durchgerungen, so daß er jetzt im fünfzigsten Lebensjahre als ein Fertiger und Vollendeter dasteht. Wenn wir auch einen Ausbau seines philosophischen und künstlerischen Werkes noch zu erhoffen haben, etwas gänzlich Neues, Grundstürzendes haben wir nicht mehr von ihm zu erwarten. Deshalb kann man auch heute schon das Fazit seines Lebens ziehen und seine Entwicklung von ihren Anfängen bis zu den letzten Konsequenzen verfolgen. Die Wurzeln seiner Kraft liegen auf niederdeutschem Boden, in dem mystischen Brabanter Weltwinkel, ans dein vor Jahrhunderten eine der größten Malerschulen der Wett hervorgegangen ist. Germanische Herkunft und Innerlichkeit kennzeichnen sein Wesen und haben ihm von jeher die Sympathien der germanischen Welt gesichert; er selbst hat sich stets als Germanen empfunden. Die Größe Shakespeares hat er immer wieder den in diesem Punkte von alters her schwerhörigen Franzosen gepredigt; in die deutschen Klassiker hat er sich schon als Schüler versenkt; Vor allem aber hat er sich mit der deutschen Romantik vertraut ffe* macht, die dafür programmatische „Fragmente" des' Novalis ins Französische übertragen und seine Kunst recht eigentlich an siS angeknüpft. Seiner Hinneigung zur alten deutschen Mystik und rhrem Erneuerer Schopenhauer verdankt er einen guten Teil seiner Ideen bis hinauf zu seinem neuesten Märchendrama „Ter blaue Vogel". Aus dem deutschen Märchen nahm er bereits den Stoff, seines wildgenialen Erstlingsdramas „Maleine", bei dem überdies Shakespeare Pate gestanden hat, und das ihm den Namen eines, „belgischen Shakespeare" eintragen sollte. Andererseits brachten ihn die sozialen und politischen Verhältnisse seiner belgischen Heimat ebenso dem romanischen, speziell dem französischen Kulturkreise nahe, dessen Sprache er schreibt und dessen gewaltiger Schallboden Paris ihm frühzeitig eine Beachtung sicherte, die er als holländischer oder flämischer Schriftsteller nie gefunden hätte. Deutsche Seele und französische Geistesbildung, diese Synthese, die ein Nietzsche als das wünschbarste Ziel hinstellte, ist ihm von einer gütigen Fee auf den Lebensweg mitgegeben worden und hat in ihm ihren glänzendsten Ausdruck und ihre vollste Durchdringung gefunden. In einer Zeit der Gärung und Unzufriedenheit steht Maeterlinck 'heute als eine in sich ausgeglichene, glückliche Natur da/ glücklich nicht nur durch die äußeren Lebens umstände: sorgenlose! Unabhängigkeit, frühen Ruhm und ein glückliches Heim, sondern auch innerlich beglückt durch einen festen und sicheren Witten, der ihm sein Tun und Lassen vorzeichnet, durch ein ruhiges Strebest und entschlossene Daseinsbejahung, als einer, der nur aus der Ferne wirkt und sich allem entzieht, was seine Kreise stören kann, der aber just dadurch zu einem Trost und Leitstern für viele geworden ist, zn einem neuen Emerson, der seelisch Verstimmte wieder mit dem Leben aussöhnt. Und daß er just aus den Irrungen und Wirrungen der Gegenwart zu dieser wahrhaft antiken Ruhe und Abgeklärtheit sich durchrang, erhöht den Wert dieser großen Individualität. Tenn nicht als ein Kämpfer gegen seine Zeit, in der Pose des Eiferers oder Weltenrichters, her sich, Ivie Nietzsche oder Schopenhauer, von der Gegenwart aus- schioß und sich eigenwillig eine künstliche Kultur zimmerte, sondern als Kind seiner Zeit, an der er mit tausend zähen Wurzeln hängt, hat er sich diese Zeitlosigkeit errungen. Später wird er. einmal als der Ausdruck seiner in sich selbst überwundenen Epoche dastehen, und als solcher ist er wohl auch mit der europäischen Ehrung des Nobelpreises bedacht worden. Drei Dinge haben zu seiner Lebensgestaltung am mächtigsten beigetragen: der Sport, die Natur und der Einfluß einer Frau. Als kräftiger und gesunder Mann war er von jung auf eist eifriger Sportsmann, der sich im Degen- und Faustkampf übte, Rudern und Wandern liebte und dem Zuge der Zeit folgend, 'vom Zweirad zum Auto übergegangen ist. lieber all diese sportlichen Leistungen hat er fesselnde Aufsätze geschrieben, in denen er tiefsinnig das Kleine mit dem Großen, die Probleme der Welt mit der Ausübung eines nervenstählenden Sports verknüpfte. Der Sport ist stets ein heilsames Regulativ für sein intensives geistiges Leben gewesen und hat ihn von den ^Extravaganzen! mancher übermoderner Poeten, denen er nur in seinen Anfängen gefröhnt hat, gründlich kuriert. Das zweite ist seine echt germanische Naturliebe, die ihn bald zu mystischer Versenkung in die Rätsel des Alls, bald zu strenger, verstandesmäßiger Naturbeobachtung geführt Hat. Wie er selbst sagt, wäre er Naturforscher geworden, hätte ihn nicht der Wille seiner Eltern, gegen den er nicht weltstürmerisch aufgebäumt ist, in die juristische Laufbahn gedrängt. Uebrigens hat er seinen unerfüllten Jugendplan noch reichlich uachholen können; er hat in fünfzehnjähriger Forscherarbeit seine Beobachtungen über das Leben der Biene gesammelt und das Fazit daraus in einem Buche gezogen, dessen wissenschaftlicher Wert durch die Preiskrönung der französischen Akademie eine offizielle Bestätigung erfahren hat, Studien über die Pflanzen („Die Intelligenz der Blumen",n. a. m.) schlossen sich an. Hier wie dort stiebte der 'Dichter eine mystische Vertiefung unseres Naturerkennens auf Grund exakter Forschungen an, die gleiche Tendenz/ wie sie der Philosoph des Unbewußten, E. v. Hartmann, mit dem er sich in vielem berührt/ verfolgt hat, indem er „spekulative Resultate auf induktiver Grundlage" gab, — das genaue Gegenteil der alten, verrufenen Naturphilosophie Schellings unb Okens, die von vorgefaßten Abstraktionen ausging, um die Einzelerscheinung in ihr Schema zu zwingen. Als dritter, bedeutsamer Einfluß auf den Dichter tritt seine Bekanntschaft mit einer hochstehenden Frau hinzu, bet Sängerin und Schauspielerin Georgette Leblanc, die er 1896 kennen lernte und die ihm fortan eine kluge und treue Lebensgefährtin seist sollte. Es ivat zn einer Zeit, da er selbst einen Ausweg ans der mystischen Versunkenheit seiner ersten Epoche suchte. Schon der „Schatz der Armen", der philosophische Schlußstein dieser Epoche, ist ihr gewidmet, und reits hier steigt das Gestirn der Weisheit, das den Einfluß des .öfteren Achicksalsgestirns niederhält, am Begrisfshimmel des Dichterphilosophen auf. In dem folgenden Buch „Weisheit und Schicksal" (1898) ist der Umschwung zu einer neuen, lebensfreudigen Weltanschauung innerlich vollzogen. Auch dies Buch trägt eine Widmung an Georgette Leblanc in den bedeutsamen Worten: „Ihnen widme ich dieses Buch, denn es ist sozusagen Ihr Werk. . . Es genügte mir, Ihren Wartest zu lauschen und Ihnen mit aufmerksamem Blick durchs Leben 54u W folgen; denn so verfolgte ich die Bewegungen, Gebärden und Gewohnheiten der Weisheit selbst". Fortan steht dieser Frauenthpns im Mittelpunkt seiner -gramen. Schon in „Aglavaine und Selysette" (1896) sehen wir ihn auftreten. Dies Seelendrama voll tiefer Symbolik verkörpert den Kampf zwischen einer scheidenden, nordisch-niyfttschen, rnlttnki- rnäßigen Weltauffassung und einer kommenden, sudlrch-klaren, weisheitsvollen Weltanschauung, die sich das Hetz des Drcht^ streitig machen, wie sich Aglavaine und Selysette dre Lrebe Mele- anders streitig machen, die eine mit ihrer hoheitsvollen Wersheit. Dieser Kamps aber führt notivendig zu einer tragischen Lösung, und der Tod, den der Dichter hier, nach eigenem Geständnis, entthronen wollte, bleibt zum letztenmal Sieger. Erst der Heroine Monna Vanna gelingt es, den Tod zu entthronen. Sie bietet dem ungewissen Schicksal in Behauptung des eigenen Ich kühn die Stirn. Den völligen Sieg über das Schicksal aber — auch den äußeren — erringt erst ihre Geistesschwester Joyzelle und der alte Zauberer Merlin: — in dem Drama „Joyzelle" sind Gemüt und Welt, nach dem tiefen Worte des Novalis, zusammenfallende Begriffe geworden. Zu dem inneren Glück des Gerechten, das der Dichter in „Weisheit und Schicksal" ergründet und das er an der Figur des alten Silanus (in „Maria Magdalena") veranschaulicht hat, tritt hier das äußere Glück des Starken, Klugen und seiner Seele Bewußten. Tas ist des Schicksalsdramatikers letzter Schluß und zugleich die Nutzanwendung seiner letzten philosophischen Werke. Wie Maeterlinck selbst eine gradlinige Entwicklung von Lebensfurcht zu höchster Weltbejahung durchgemacht hat, so glaubt er auch an den Fortschritt und die Entwicklung des Weltganzen aus einem Chaos zum Kosmos. Er verfolgt dies Entwicklungsgesetz, als Naturforscher an einem außermenscUichen Gemeinwesen, dem Bienenstaat, und erkennt dessen allmähliches Werden aus dem anarchischen Urzustände der wilden Urbiene (Prosopis) bis zu dem strenggeregelten geflügelten Staatswesen unserer Hausbiene. In einer seiner letzten philosophischen Schriften, der „Intelligenz der Blumen", hat er diese große Linie der Entwicklung auch in einer niedrigeren Sphäre aufgedeckt. Gerade die Pflanzen, sagte er, die wir für so resigniert und fatalistisch halten, „geben uns ein wunderbares Beispiel von Unbotmäßigkeft, Mut und Beharrlichkeit gegen das feindliche Schicksal". Und es ist ihm eine Beruhigung, daß der Weltgeist in diesen niederen Lebewesen die gleichen Methoden und Ziele verfolgt, wie in unserem Menschengeiste, wenn er uns auch in der Kenntnis seiner Hilfsmittel unendlich überlegen ist. Er erkennt die geistige Einheit der Welt, die ihn zur freudigen Hingabe des Jndividuunrs an den Welt- Prozeß, zu einem Goetheschen Pantheismus bestimmt. Beruhigung, das ist das letzte Wort von Maeterlincks Lebensphilosophier Beruhigung, daß sein Verstand, seine naturwissenschaftliche Weltbetrachtung den Intuitionen seines' Dichterherzens recht gegeben hat, daß sein Geist und Wille im Einklang miteinander und mit dem Weltganzen stehen. Und in seinem letzten philosophischen Aufsatz „Bom Tode" nimmt er auch den Tod, der ihm einst so unheimlich aus allem Leben entgegenschaute, als ewiges Werdegesetz mit stiller 'Gefaßtheit hin. Die bloß ästhetischen Maßstäbe, die für seine frühesten Produktionen vielfach bestimmend waren, hat er auf dem Wege dieser stolzen Entwicklung weit hinter sich gelassen, und wenn- die zünftigen Kritiker noch jetzt, bei jeder neuen Hervorbringung von ihm, diese Maßstäbe als entscheidend betrachten, so haben sie, wie Johannes Schlaf sein sagt, „diese große Individualität nur halb, ich möchte sagen, unwesentlich und unter ihrer wahren Bedeutung geschätzt. Die Hauptsache selbst ist ihr neues befreites und harmonisches Menschentum". Vermischtes. * Honig als Haus-, Heil - und Volks mittel. Die vorzügliche heilende und stärkende Wirkung des Honigs wird int „Württembergischen Medizinischen Korrespondenzblatt" von Dr. Hans Pleiderer (Knittlingen) sehr gerühmt. Der Arzt schreibt u. a.: »Der natürliche unverfälschte Bienenhonig wirkt erweichend, Eiterung befördernd, gelinde eröffnend, mildernd, zerteilend und auflösend, nährend, schmerzstillend, stärkt den Magen, führt alle überflüssigen Feuchtigkeiten ab, befördert die Verdauung, belebt und stärkt die Brust, Nerven und Lungen. Bei allen Verwundungen, pustulösen Entzündungen, Quetschungen und schlechten Eiterungen gilt der Honig als bestes und zuverlässigstes Heilmittel, um das Reisen (Zeitigen) von Abszessen und Furunkeln zu befördern. In der Wundbehandlung verdient der Honig mindestens als billigstes und handliches Mittel Empfehlung, und zwar als Honigteigverband. Honig mit Mehl zu einen: Teig vermengt, ist beim Volke schon lange Zeit ein einfaches Mittel, um Geschwüre und Beulen zur Reife zu bringen, Spannung und Schmerz zu lindern. Der Honig bildet in allen diesen Fällen einen absolut sicheren Luftabschluß (Oeelustvverband), der gleichzeitig durch seine Klebkraft die Wnnd- rcmder zusammenhält. Durch einfaches Eintauchen in Wasser läßt sich der Verband leicht abnehmen, weil der Honig, bezw. der Honigteich, leicht löslich ist. Zweifellos hat der Honigverband durch seinen Gehalt an Ameisensäure antiseptische Eigenschaften, wie Essigsäure, Benzoesäure, Salieylsäure, Borsäure usw. Bei Verwendung des Honigs anstatt Jodoform und Karbolsäure braucht man nicht im mindesten besorgt zu [ein, daß ein solcher Verband nachteilige Folgen nach sich zieht. Nur gänzliche Unkenntnis der Eigenschaften des Honigs und seiner verschiedenen Gewinnungsarten kann dazu bestimmen, aus prinzipieller Abneigung gegen sog. Volks- oder Hausmittel den Honig zu Heilzwecken als ungeeignet zu bezeichnen. Kf. Romanzen von Testamenten. Merkwürdige Testamente hat es schon zu allen Zeiten gegeben, aus denen man überhaupt Testamente kennt, also seit etwa 4500 Jahren. Ein amerikanischer Rechtsanwalt, dessen Sondergebiet Testamente sind, hat jüngst ein ganzes, dickleibiges Buch über Testamentsromanzen veröffentlicht, das'bis ins graue Altertum zurückgeht und als ältestes Testament ein ägyptisches aus dem Jahre 2550 vor unserer Zeitrechnung erwähnt. Als besonders merkwürdig wird das Testament Virgils angeführt, der verordnete, daß man seinen Leichnam nach Neapel bringen und an: Wege nach Puzzuoli, und zwar beim zweiten Meilensteine, begraben sollte. Heinrich VII. bestimmte, man solle von allem „verdammenswerten Pomp und Ueberfluß" absehen, während Rabelais in seinem Testament schrieb, er habe keinen nennenswerten Besitz, dagegen viel Schulden und hinterlasse das übrige den Armen! Ganz romantische Testamentsbestimmungen scheinen ein Vorzug der Neuzeit zu sein. Der amerikanische Jurist hat z. B. das Testament einer jungen Amerikanerin in Händen gehabt, nach dem auf ihrem Grabe Tabak gebaut werden sollte, den alle, die sie geliebt hätten, rauchen sollten! Schwer verständlich ist der letzte Wille eines Millionärs, der nicht nur in seinem Grabgewölbe, sondern auch in seinem Sarg elektrische Beleuchtung an- bringen ließ, während man das Testament eines Stockengländers wohl zu würdigen versteht, wenn man seine Lebensgeschichte zum Teil kennt: dieser Engländer hatte nämlich ein großes Gut in Irland mit der Bestimmung ererbt, daß er es zu seinem ständigen Wohnsitze machen müsse. Wie er sich mit feiner neuen Heimat abgefunden hat, zeigt sein Testament: Ich setze die Summe von 200 Wk. jährlich dafür aus, daß die gemeinhin als Whisky bezeichnete Flüssigkeit dafür gekauft und an junge Irländer, bis zu zwanzig an der Zahl, öffentlich und gleichmäßig verteilt werde. Diese jungen Irländer müssen sich an meinem Sterbetage bei meinem Grabe versammeln und den Whisky sofort austrinken. Jeder soll außerdem einen guten Eichenknüppel und ein Messer bekommen. Ich kenne die Irländer gut genug, um zu wissen, daß sie sich unter diesen Umständen umbringen werden. So, hoffe ich, werden die Irländer aussterben, und dann kann diese Gegend durch zivilisierte und anständige Engländer kolonisiert werden. * N a schön! Hausfrau (zu dem Bräutigam Z>er Köchinft y^J'hre Braut hat mir den Dienst gekündigt, wissen Sie nicht au§! welchem Grunde?" — „Keine Ahnung, gnädige Frau! Wegen mir jedenfalls nicht, denn ich war bis jetzt sehr zufrieden mit Ihnen!" * Ein feines Geschäft. Kunde (empört): „Vor vierzehn Tagen kaufte ich diese Stiefel bei Ihnen, die S:e n::r sehr anq priesen, jetzt sind bereits' beide Absätze glatt durchgerpsen." ~i Chef des Schuhwarengeschäfts: „Ich sagte Ihnen ia :m vorauf meine Ware hätte reißenden Absatz!" ttönigspromenade. Man darf die einzelnen Wörter und Silben nur in der Weiss miteinander verbinden, daß man — wie der König aus dem Schachbrett — stets von einem Feld aus auf ein benachbartes übergeht. ist keiner hoch so erde auf gestellt mir bei steht daß neben der ver achte wie gen das selber ich ihm gibt selbst schla hoch will mich den sich jener an' ich wert ein selbst mich I • l - ' n Auflösung des Ergänzungsrätsels in voriM Nummert Wenn Jedem laut geschähe, Was leis' er Ander:: tut, Es ginge Vielen wehe Und ginge Wen'gen gut. W. Jensen. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Steindruckerei, R, Lange, Gießen-