W zzssssti M 'S i< Der König von Thule. Roman von Paul Grabern. (Nachdruck »erboten.) (Fortsetzung.) Mit steigender Verkounderung hatte Herr Görtz-Schilling tn den letzten Tagen den plötzlich so kameradschaftlich vertrauten Verkehr zwischen der jungen Frau und ihrem isländischen Bekannten währgenommen. Er hatte das zwar immer nur aus der Entfernung beobachten können, denn dieser „unverschämte Mensch" — so titulierte er bei sich Dr. Amthor — hatte ja eine Art, ihn bei jeder Annäherung gleich wieder in aller Gelassenheit abzuschütteln, die unerhört war. Seine Abneigung gegen diesen „unzivilisierten Patron" ohne „alle gesellschaftlichen Dehors" wuchs sich daher nachgerade zum Haß aus. Nun bot sich heute abend aber die willkommene Gelegenheit, die verdächtigen Zwei aus nächster Nähe zu beobachten, und diese nützte Herr Görtz-Schilling gründlich aus. So entging es ihm natürlich nicht, wie die beiden heimlich lächelnd Blicke tauschten, und wenn es noch eines letzten bedurft hätte, um sein Urteil unumstößlich zu machen, so waren es gerade diese stillen, unbewacht-glücklichen Blicke der jungen Frau gewesen. Nun stand es für ihn „bomben"- fest: zwischen den beiden war es „allright!" Bliebe höchstens noch die Frage offen, bis zu welchem Grade ihre Intimität bereits vorgeschritten sei. Aber, na — das war ja schließlich nur eine Frage der Zeit! Ein leises zynisches Lächeln spielte nm Herrn Görtz' Mundwinkel. Jedenfalls, wenn ein Mann so kurzerhand sich entschließt, einer Frau zuliebe solche Reise mitzumachen, na — er ließ spielend sein Monokel baumeln — so würde er ja tooM wissen, warum er das tat. Gerade so die Stillen vom Schlage dieses anscheinend so kalten Isländers sind ja im Innern die Tollsten — brennen lichterloh! Er kannte ja die Menschen. Ja, er kannte sie wirklich! So resümierte der Regierungsrat seine heimlichen Beobachtungen, und eine hämische Freude überkam ihn: hatte er nicht gleich damals als er hörte, daß Frau Söllnitz geschieden sei, solch dunkles Geftihl gehabt, daß da bei ihr irgend etwas mcht stimmte? Na also, nun wars ja klar am Tage! Auch sie war nicht unzugänglich die sich so furchtbar unnahbar gebärdet, ihn so kühl ab gelehnt hatte. Es muhte eben nur der Richtige kommen, einer nach ihrem Geschmacke. Ein Empfinden verletzter Eitelkeit und Eifersucht stieg in Görtz-Schllling auf. Daß sie nun doch auch ihren dunklen Punkt hatte, das hätte er ihr durchaus nicht übel genommen, im Gegenteil, das machte siet in seinen Augen erst recht pikant. Aber daß sie ihn hatte so abfallen lassen und einen so minder- wertigen Menschen ohne jede höhere Kultur ihm Vvrzog, das kränkte, das empörte ihn und erweckte in ihm ein Verlangen, sich zu rachen. Ja, das wollte er! Da für ihn nichts nrehr zu hoffen war, so wollte er wenigstens ihrem Stolz eine unheilbare Wunde schlagen, wollte ihr zeigen, daß er alles durchschaute, und ihr kaltverächtlich zu verstehen geben, wie er nun von ihr denke — daß sie wahrhaftig keinen Grund habe, sich nun noch aufs hohe Pferd zu setzen. Der Regierungsrat ivartete nur auf die nächste Gelegenheit, sein Vorhaben auszuführen; aber sie bot sich ihr« nicht so bald. Mit. steigender Eifersucht und Gehässigkeit sah er vielmehr, wie Amthor und die junge Frau sich alL mählich in ein eingehenderes sie offenbar interessierendes Gespräch vertieften, wie sie dabei aufstanden und, in ihre Unterhaltung verloren, etwas abseits gingen, bis an das Eisengeländer des Decks, wo Amthor, gedankenvoll den Kops gesenkt, sich aufstützte, während Frau Söllnitz neben ihm stand und, weiter sprechend, mit ernstem Ausdruck ins Weite, aufs Meer, hinausschaute. Er konnte zwar leider nicht hören, was sie sich da erzählten, aber die Situation war ihm ganz klar: es waren offenbar Dinge, für das Ohr eines dritten nicht bestimmt. Dies genügte ihm aber wöllig, nach allem, was er bisher schon an den beiden beobachtet hatte. „Sehen Sie," wandte sich indessen gerade Eva Söllnitz an Amthor, „Ihre Worte von neulich sind mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Ich habe bisher immer geglaubt, ich hätte das letzte an meinem Kinde getan, meine Pflicht bis zum äußersten erfüllt. Nun aber haben mir Ihre Worte diese feste Ueberzeugung erschüttert und mich von neuem in qualvolle Unschlüssigkeit gestürzt. Ich habe ja so unausgesetzt nachgedacht über das, was Sie sagten: dem Kinde fehle der Vater. Und ich kann mich der Erkenntnis nicht entziehen — Sie haben wohl recht." Sie machte eine Pause, mit einem Gefühl schwerer Bedrücktheit; dann fuhr sie leiser, verloren fort, wieder hinaus ins Weite schauend: „Ich könnte mir jetzt selbst vorstellen, wenn eine feste und doch gütige Hand über dem Jungen wäre, wenn ein ernster und doch liebevoller Mann wie ein rechter Vater sich seiner annähme, ein Mann, vor dem er tiefsten Respekt und, wenn nötig, auch heilsame Furcht hätte, den er insgeheim aber doch bewundern müßte — daß dann seine Unzugänglichkeit allmählich schwinden, daß er sich dann wohl lenken lassen würde. Ich glaube es wahrhaftig immer mehr, je länger ich darüber nachdenke." „Das freut mich aus ganzem Herzen!" freudig überrascht wandte sich Amthor ihr zu. „Sehen Sie, ich wußte es ja, Ihr Interesse an dem Kinde konnte ja nicht tot sein es schlummerte nur." Aber da zog wieder 'der alte Schatten über ihr Gesicht. „Also, Sie halten es wirklich für meine Pflicht, denk Kinde wieder einen Vater zu geben?" Er antwortete nicht gleich; dann aber erwiderte er langsam; 254 — „Ich glaube allerdings, daß es nach allem für das Wind das einzige Rettungsmittel fein würde. Und auch für Sie selbst." Sie machte eine heftig-abwehrende Bewegung: „An mich denke ich dabei nicht. Im Gegenteil, mir ist die Lust vergangen, noch einmal das Glück der Ehe zu erproben. Noch fühle ich alle die Wunden allzu schmerzlich. Wenn ich mich wirklich dazu entschließen könnte, noch einmal zu heiraten, so geschähe es nur tun des Kindes willen — es wäre ein großes Opfer, das größte und letzte, das ich ihm bringen könnte." Ein schweres Seufzen hob ihre Brust; dann schloß sie traurig mit leisem Ton: „Und der Gedanke läßt mich nun nach Ihren Worten nicht mehr zur Ruhe kommen, daß ich mich dieser Pflicht nicht entziehen darf — daß ich dieses Opfer bringen muß." Amthor wurde sehr ernst. Es legte sich lastend auf ihn das Bewußtwerden, welch schwere Verantwortlichkeit er mit seinem Rat auf sie lud. Sollte er diese unglückliche, schwer heimgesuchte Fran lvirklich dazu bestimmen, noch einmal sich in all die Gefahren zu begeben, denen sie kaum erst entronnen war? Lange erwog er das bei sich, dann erst erwiderte er, nun aber entschlossen: „So hab ich das nicht gemeint. Dies Opfer, von dem Sie sprechen, darf Ihnen nie und nimmer zugemutet werden. Sie haben auch Pflichten gegen sich selbst — Sie dürfen sich nicht einfach zugrunde richten. — Nein, was mir vorschwebte als rettende Lösung, das wäre ein Mann, dem Sie aus eigner Neigung die Erziehung Ihres Kindes an- vertranen und die Sorge um Sie selbst dazu — ein Mann, der Ihnen volle Sympathie einflößte und dem Sie mit innerstem Vertrauen die hohe, schöne Aufgabe in die Hand legen könnten, Ihrem Kinde ein rechter Vater, Ihnen selbst ein treuer Gefährte zu werden. — Nur so, nicht anders könnte ich mir Are Zukunft denken." Eva Söllnitz schwieg. Während seiner Worte war ihr unbewußt ein Ausdruck tiefen Sehnens auf ihre Züge getreten. Was er da eben sagte, das weckte ja ein geheimstes Empfinden in ihrer Brust, das bei all dem Grübeln der letzten Tage als ein leiser Unterton mitgeilungen hatte. Ja, das wäre freilich die rechte Lösung — das wäre ja noch einmal das Glück, an bas sie nicht mehr ernstlich gewagt hatte zu denken! Und wunderbar! Wie er so sprach, da stieg wieder dasselbe Bild auf, das ihr vorhin nnwilMrlich vor die Seele getreten war, als sie die ideale Gestalt eines väterlichen Erziehers für ihren Jungen selbst geschildert hatte — sein eigenes Bild! Und plötzlich schoß es ihr durch den Sinn, ein Gedanke, fern und slüchtig, traumhaft wie ein in stiller Nacht aufleuchtendes Meteor: wenn er dieser Manil wäre — wenn er diese Aufgabe auf sich, nehmen wollte! Ja, ihm gäbe sie sich unbedenklich> mit innigem Vertrauen in die Hand, sich unb ihr Kind. Im nächsten Augenblick aber war der Gedanke schon wieder entschwunden, davcmgeschreckt von der unerbittlichen Vernunft. Amthor dachte ja nicht daran! Freundschaftlich teilnehmend, aber doch innerlich völlig ruhig stand er da neben ihr. Da richtete sie sich energisch auf — es war nicht gut, am Hellen Tage zu träumen! — und an ihm vorüber zu der kleinen Gesellschaft sehend, sagte sie, das Thema abschließend: „Das wäre freilich eine glückliche Lösung der Frage. Mer sie wird vielleicht immer auf sich warten lassen." Langsam trat sie, von ihm begleitet, dann wieder zu den anderen zurück. Die Zeit war dahingeflogen, und die Stimmung des kleinen Kreises war immer ausgelassener geworden, denn der Kapitän ließ den schäumenden Trank in den Kelchen immer wieder nachfüllen. Frau Eva wurde der übermütige Ton der, bis auf Amthor und den Gastgeber sämtlich sekterhitzten Herren zu viel. Sie beschloß daher, sich unbemerkt, um nicht den allgemeinen Aufbruch nach sich zu ziehen, zu entfernen. Mit einem heimlichen Gruß hatte sie sich von ihrem Nachbar Amthor verabschiedet, wie sie wähnte, ganz unauffällig; dann war sie aufgestanden, sich Kühlung zufächelnd, und war, wie um ein Weilchen sich zu erfrischen, abseits- geschritten, um dort noch ein paar Augenblicke über die Brüstung zu lehnen, ehe sie sich ganz fortbegab. Mer Herr Görtz-Schilling hatte sie nicht aus dem Auge gelassen. Endlich war ja nun seine Gelegenheit gekommen, und leise jßing er ihr also nach. „Nun, meine Gnädigste, Sie wollen ilns schon verlassen?" tönte ihr plötzlich seine Frage ins Ohr, und nachlässig lehnte er sich, dicht neben ihr, gleichfalls über das Geländer. Ans seinem Ton, seiner ganzen Haltung fühlte die junge Frau bereits eine geheime feindliche Absicht heraus. „Woher toi ff en Sie, daß ich Sie verlassen will?" entgegnete sie kühl, aber doch klang eine leichte Ueberraschung aus ihrer Gegenfrage. „Mir ist eben Jbr diskreter Abschied von Herrn Dr. Amthor nicht entgangen — leider." Sie fuhr bef seinem ironischen Ton zusammen, aber sie wahrte ihre Fassimg. Amthors Mahnung von neulich klang ihr plötzlich im Öhr: wenn die Meute Sie anfallen will,' packen Sie fest ztr! So sah sie dem Regierungsrat denn voll ins Gesicht: „Warum leider?" Er war offenbar über ihre Fassung erstaunt. Aha, sie spielte die Unbefangene, also er mußte deutlicher werden. „Nuri, ich hatte so das Gefühl —" ein leises, perfides Lächeln spielte um seine Lippen -- „es wäre nicht ganz in ihren Intentionen gewesen, gnädigste Frau, daß dieser Abschiedsgruß von uns anderen bemerkt würde." „Ihr bewunderswert feines Gefühl hat Sie in der Tat nicht getäuscht, Herr Regierungsrat," spöttelte sie, ihn mit einem verächtlichen Blick streifend. „Ich wollte mich wirklich ganz diskret von Herrn Doktor Amthor verabschieden, um nicht das Signal zum altgemeinen Aufbruch zu geben." „Ah, wirklich?" machte er ironisch. „Und Sie würdigten nur Herrn Doktor Amthor eines freundschaftlichen Abschieds. Vermutlich, weil er Ihr nächster Nachbar war?!" „Allerdings — oder glaubten Sie etwa anderes?" Seine wahre Meinung kühn herausfordertid, sah sie ihn an. Er war wirklich verblüfft. Solche Kaltblütigkeit! Teufel auch — die kleine Frau war eine ganz Geriebene! Nun, da hieß es, nicht länger ein Blatt vor den Mund zu nehmen. (Fortsetzung folgt.) Gießen vor hundert Jahren. (Nach ungedruckten Berichte«.)' Von M. Ploch - Darmstadt. (Fortsetzung.) 10. November. „Der Zug von einer großen Menge Russen Nachzügler, mit einer großen Anzahl vvn Wagen, Pferden, Vieh dauert fort. Man hört viel von Straßeiiraub. Bauern und andere wurden auf dem Weg nach der Stadt beraubt." 12. November. ,,600 bei Hanai: in Gefangenschaft jtratene Franzosen wurden gestern eingebracht, und kamen 'ins Rathaus. Sie waren ganz ausgehungert und ein Bild des höchsten Elends. Heute früh waren 13 tot. Gegen 70 der elendesten behielt mau hier im Lazarett, die meist starben. Die anbeten kamen nach Fulda. Wegen des Gestankes, den sie im Rathaus verursacht hatten, mußte das Billettamt für etliche Tage von da verlegt werden." 14. November. „Im Löwen starb ein russischer Major von Erzerow, 29 Jahre alt, an Leberentzündung. Er wollte keine Arznei nehmen und hatte seine Krankheit durch Trinken von Wein und Branntwein verschlimmert. Er wmche beute von unserem! Militär beerdigt, worauf von dem Nachlaß sämttichen, die Leiche begleitenden Offizieren im Sterbehause eine Kollation gegeben wurde." 15. November. „Die Vorlesungen der Professoren sollten heute beginnen. Aber wegen .der starken Einquartierung konnte niemand daran denken." 17. November. „Das Korps des Generls Fürsten Czarbatow, 12 000 Mann stark, welches zn dem Korps v-. Langeron stößt, rückte in Stadt usid Gegend ein. Sie führteir ungemein große weiße ukrainische Ochsen mit starkeir Hörnern nach. Wegen der starken Truppenmärsche blieb heute die Post von Darmstadt aus." 18. November. „Der -69 Jahre alte zweite Hofkammer- direktor Langsdorf ließ sich heute, trotz der schlimmen Zeiten, die dritte Frau antrauen." 19. .November. „Wägen der vielfachen Beschwerden über die Unsittlichkeit der Russen wurde auf Befehl des Fürsten Czarbatow durch die Schelle bekannt gemacht, daß ein Jeder täglich nur drei Gläser Branntwein, eins früh, eins mittags, eins abends den Leuten reichen dürfe. Mer niemand befolgt es." 20. November. „Heute war der ersehnte Tag, an dem die 2000 Mann des Czarbatowschen Korps abzogen. Es war rohes, wüstes Volk. Die Leute litten sehr darunter. Viermal täglrch mußte ihnen .Fleisch totb Kraut gekocht werden, das einemal L5d nachts ein Uhr, Dafür sah man alle Straßeü mit ihrem Unrat beschmutzt." „Es zog ein trefflicher Artillerie-Park hier durch, der auf dem Land gelegen hatte, mit schönen Pferden, meist orientalischer Rasse." „Nachmittags wurde auf dem Kolleg Senatssitzung gehalten, .um über die ungleiche, .äußerst drückende Verteilung der Einquartierung, , wobei alle Kollegstuben der Professoren selbst die Schulstuben im Pädagog belegt waren, Maßregeln zu ergreifen." „Ein preußischer Volontär beim brandenburgischen Husaren- regiment Karl v. Spdow, der in der Neustadt in des Schuhmacher Gerings Haus am Nervenfieber gestorben war, wurde begraben." 21. November. „Eine starke Lieferung wurde ausgeschrieben für das Hauptguartier der Blücherscheu Armee nach Königstein: 10000 Portionen Brot, Fleisch und Schnaps, sodann 4000 Rationen täglich. Regierungsrat Mager wurde wegen Moderation ins Hauptguartier abgeschickt." , v/Starb Margarethe, des Metzgers und Kirchenseniors Vogt im grünen Baum Ehefrau, geb. Weidig, am Nervenfieber." n„ 22 November. „Der kaiserlich russisch und deutsch gedruckte Armeebefehl laugte an, nach welchem die großherzoglichen Lande als befreundet betrachtet werden sollten. Aber man sieht schon, daß dieses bei der rohen Nation keine Wirkung hat und daß kern Offizier steuert. Unser Kommandant p. Nagel tut zivar, was er kann, aber die Russen kehreir sich an nichts. Einigemal wurden Räuber von Pferden oder Rindvieh zur Wache geschleppt und gepeitscht." „Die Kollegien sollten anfangen, aber wenige fingen an, da noch die meisten Kollegstuben von Soldaten besetzt waren." 21. November. „Ein sog. Marschregiment, äußerst rohes, zügelloses Bolt lag hier." 27 November. „Dio dent Zeughaus zunächst wohnenden Einwohner, die Professoren Jaup, Schmidt und Sell, sodann Hofrat v. Schmalkalder, wurden durch ein Schreiben der Lazarett- kommisiion gewarnt, auf ihrer Hut zu sein und sich einstweilen nach anderen Wohnungen umzutun, iveil Gefahr der Ansteckung des Lazarettfiebers vorhanden sei." „Starb Susanne, des Metzgers Weidig Tochter (unweit des 28. November. „Gegen 1500 Mann Russen blieben in der ti-tabt. 20. November. „Die! vorhin genannten Gäste zogen gegen Friedberg weiter, nachdem sie abscheulich gefressen und die Wirte mißhandelt hatten." 30. November. „Gchen 2000 Mann russische Musketiers Und Rekruten tarnen an. , , 1- Dezember. „Ein preußischer Feldapotheker in des Advokaten Faber Haus" — letzt Kircheirplatz 5 — „am Nervenfieber gestorben. dem Saal int Einhorn gab Madame Schütz (auch als .^tad. Handel bekannt), ihre pantomistischen Darstellungen mit Beifall. Im Löwen war eine Gesellschaft Indianer aus Botany Bat) zu fehen. Zu dem Elend des Landes ist nun auch die Rmdviehsenche gekommen, .woran hier imb ba in den Dörfern mwu Vieh gefallen ist. Das Mitschleppen nnd Abtreiben des Viehs war die Veranlassung. Auch wurde krankes Vieh von den Soldaten mit Gewalt zu gesundem in die Ställe gestellt." 2. Dezember. „Es lagen an dem heutigen Morgen sieben Tote zu beerdigen. Die meisten Studenten haben die Stadt aus Furcht vor Ansteckung verlassen." ,,Mad. Schütz gab.int Saal des Einhorn ein Deklamatorium gemeinschaftlich mit ihreni Manne. Die Einnahme, welche nach Abzug der Unkosten 118 Mk. betrug, war für die hiesigen Lazarette bestimmt. Auch war eine Subskription für die Verpflegung, der kranken Offiziere, die bis jetzt in Privathäusern lagen. Bei allen Honorationen und Quartiergebern herumgegangen damit dieselben in Wirtshäusern verpflegt werden könnten. Diese brachte 4Ö0 fl. ein." 8. Dezember. „Morgens marschierte ein neuerrichtetes Bataillon unserer Truppen nach Darmstadt ab. Wegen des Lazaretts entstand große Unzufriedenheit unter den hiesigen Einwohnern." „Das umgebaute Frechsche Haus vor dem' Neustädter Tore lvurde zur Aufnahme kranker Offiziere bestimmt, und vorläufig dazu eingerichtet. Da aber heute aufs neue 50 Kranke von Wetzlar ankamen, so wurden diese dort untergebracht." 9. Dezember. „Es starben 4 Personen in der Stadt am Lazarettfieber." 10. Dezember. „2000 Mann russische Ergänzungsmannschaften über Nacht hier." 11. Dezember. „Heute lagen ebenfalls 1000 Mann Russen in der Stadt. Preußische Chirurgen übernahmen von heute an das Lazarett." 12. Dezember. „Starb der Kandidat med. Gerold, Schivager des hiesigen Professors Milbrand, ein sehr geschickter junger Mann. Er toar am Lazarett im Entbindungshause tätig gewesen, wo er von dem ansteckenden Typhus ergriffen ward. Desgleichen Konrad Kappes, zum Aufseher daselbst kommandiert. Desgleichen Balthasar Plank, Küfer, zuletzt Verwalter am Lazarett. Desgleichen .Daniel Kratzenberger, Krankenwärter ebendaselbst." 13, Dezember. „Abends späh feinten noch 1200 Wann Russen an. Sie lärmten erstaunlich itnb traten gegen die Türen, weil niemand da war, der sie in die Quartiere wies." 14. Dezember. „Heute lagen in der Stadt "sechs Leute tot, unter diesen der Totengräber selbst. 'Er, 'F-riedr. Reiber, hatte seinen Sohn nnd seinen Schwiegersohn, die ihm beigegebert waren, vor sich wegsterb«', sehen. Bei dem Einwerfen der nackten toten Franzosen aus dem Lazarett, die in eine Grube auf dem sogenannten Arrestantenfriedhof geworfen wurden, kam ihm ein Grauen an und er bekam davon das Lazarettfieber." 15. Dezember. „Da der allgemeine Abort des! Lazaretts im Zeughause geräumt werden mußte und sich niemand dazu verstehen wollte, so lvurden die Gefangenen aus dem Stockhans" — Bachgasse, jetzt Asyl für Obdachlose — „die ihr Leben verwirkt hatten, dazu genommen. Diese Verstanden sich auch willig zu jener Arbeit, bekamen auch reichlich Branntwein dabei zu trinken. Auch mußten sie di« Strohsäcke der Betten leeren und neu füllen." 16. Dezember. „Die hiesige Universität erlitt heute einen Abgang von 50—60 Studenten, sämtlich Nassauer, welche sich unter die freiwilligen Jäger ihres Vaterlandes sistierten." 17. Dezember. „600 Menschen und 1600 Pferde hielten! heute hier Rasttag." 18. Dezember. „Heute starben 5 Personen 'in der Stadt am Nerveufieber. Die Epidemie herrscht nicht nur in der Stadt, sondern in der ganzen Gegend. Sie wurde uns durch die elenden, kranken Franzosen gebracht. Der Verdruß über die starken kostspieligen Einquartierungen, über die Ausschweifungen und Mißhandlungen der Russen machten manchen für die Ansteckung empfänglich. Vorzüglich aber wirkte das Lazarett int Zeughaus, dessen niedrige Behälter zu sehr überfüllt waren und bei welchen man anfangs für die Erneuerung der Lust nicht gehörig gesorgt! hatte, verpestend. Fast alle, die den Fuß hineinsetzten, selbst Soldaten, die hier Schildwache standen, wurden von der tötlichen Seuche ergriffen. Ja, es war nicht selten, daß bei der ärmeren! Volksklasse Vater, Mutter und mehrere Kinder darniederlagen, und meist starben. 31. Dez. „In der Landzeitung erfolgte der Aufruf für freiwillige Jäger aus den vorher vom Militär befreiten Klassen. Viele angestellte Diener im Kollegium sind willens, sich einschreiben zu lassen. Zur Aufnahme einiger kranker Offiziere sind einige Gartenhäuser in Requisition gesetzt worden." „Im Lause des Jahres 1813 sind in hiesiger Stadt geboren worden: bei der Stadtkirche 129 worunter 5 uneheliche, Burg- kirche 45, kath. Kirche 8, worunter ein uneheliches, im ganzen 182. Beerdigte: bei der Stadtkirche 187, Burgkirche 77, kath. Kirche 24, im ganzen 288. Kopuliert wurden: bei der Stadtkirche 30, Bürgkirche 12, kath. Kirche 2 Paare." Die Burgkirche stand nahe' bei der Sonnenstraße, auf einem Platze, der jetzt zum botanischen Garten gehört. „In dem Hess. Lazarett sind gestorben, wovon fast keine ins Kirchenbuch eingetragen sind, 47. In dem preuß. Lazarett sind täglich 4, 6 8 gestorben." 1814. 1. Januar. „Die Nenjahrsnacht war gegen andere ruhig. Der eiserne Truck der Einquartierung und Kriegslasten, die Trauerfälle in vielen Familien hatten dazu mehr gewirkt, als das Polizeiverbot. An Tanzen dachte niemand." „Unsere Universität hat durch die Aufrufe zu den Waffen erstaunlich abgenommen. Zu Anfang des Semesters hatten wir 130 Studenten, jetzt kaum 30. In Heidelberg sollen 50, in Marburg kaum 15 sein." 11. Jan. „Weil unsere Garnison jetzt schon schwach ist, so zogen heute! das erstemal die Burger ans und besetzten das Neustädter- und Neuenwegertor." 13. Jan. „In der Walkmühle, woselbst die beschmutzten Teppiche aus dem Lazarett gewalkt worden waren, haben nach und nach alle Leut« krank gelegen. Gestorben sind 3 Müller- knechte, der Walkmüller Hinkel und seine Frau." „Das Armeekorps des preuß. Generalleutnant v. Kleist zog- nach der Einnahme von Erfurt nach dem Rhein. Es ritt vortreffliche Kavallerie durch die Stadt. In der hiesigen Gegend lagen heute 5000 Mann, jn der Stadt 500." 14. Jan. „Vom Kleist'schen Korps war heute wieder ein beträchtlicher Teil in der Gegend. Generalleutnant v. Ziethen lag int Posthause. Er war abends mit einem beträchtlichen Gefolge von Offizieren zum Tee in des Buchhändlers Heyers Hanse" — jetzt Weidengasse 1. „Da das Lazarett unserer Hess. Truppen sehr stark angefiillt war (die Zahl der Kranken betrug heute 89) und kein neues passendes Lokal gefunden werden konnte, so wurden die Krätzigen (14) auf die Arrestantenstiche am Selterstor gebracht." 15. Jan. „In der Stadt war es durch Soldaten allerlei Korps, durch Fuhrwerk Und 'Artillerie vom Kleist'schen Korps', das auf 20000 Mann angegeben wird, den ganzen Tag sehr lebhaft. Mles geht über Wetzlar nach Koblenz. Der General v. Kleist kam !von Marburg mit Extrapost hier durch. Alle Ortschaften sind ebenfalls stark belegt. Man war mit dem Betragen der Leute wohl zufrieden." „Das ganze Personal der preuß. 'Merzte, welche bisher das Lazarett im Zeughaus und Eutbindungshaus besorgt hatten, ging heute ab." (Schluß folgt.) 256 Vermischtes. » Die Birke. Bo« alle« Bäumen, ivelche an derZ«sam«>en- setzuna des Waldes teilnehmen, gewährt uns die Birke onreh ihre Icbötte, zarte, weiße Rinde zu jeder Jahreszeit einen anqeiiebmen, guten und wohltuenden Anblick. Wie sie m kleineren Orupven am Waldessaum von weitem schon de« Wanderer im Winter durch die hübsche tveiüe Farce ihres Stammes »Jo stimmt st - u's freudig, wenn im erstell Beginne des Frühlings das lieblich schimmernde (Sri'm ihrer jungen Blätter den erlien Grub des erwachenden Waldes uns zuwiiikt. Während bei den mellten anderen Bäumen die Blüten wohl verwahrt vor der Kalte in den Kospen- Hütte« schlummer«, luge« die Blütenkätzchen der Birke frei am Zweige den ganzen Winter hindurch nach dem Frühlinge aus. r Aefte und Zweige der lichte« Syoue der schlanken Birke mit ihren dreieckigen, beständig nn Winde spielenden, lispelnden Blättern dem Baum einen gewißen stdwer- mutigen Charakter, und int verölte ift es die Birke, ivelche durch die frühzeitige, lebha't gelbe Färbung ihrer B.ätter uilS zuerst r aian mahnt, daß das Leben des Waldes zur Ruhe geht. Tie Botaniker zählen gegen 40 Arte« der Birke, unter denen wir die menten «egen Norden gehenden Holzarten antreffen. Sie ist m de« nördlichen Gegenden Europas und Astens heimisch iuid kommt in unserem Baterlaude in ungemischten Benände« nur in de« nördlichen vor, während ste in Süd- und Mitteldeutschland nur vereinzelt oder in gemischten Beständen erscheint und am meiste« die sandige Ebene liebt, ivo sie oft 1-5 bis 20 Dieter Hoch und bis XA Dieter am ktammende biet wird. Die Str auch türke und die Zivergbirke finden ftch bis zur Grenze des Bauiiiivuckses in de« bayrischen Alve«, >n Finnland und auf der skandinavischen valbinsel. Tie wohlriechende Ruchbirke ober Haarbirke, die in Rustlcmd, Schweden und Norwegen einen Hauptbestandteil der Forsten bildet, findet sich in Teiiischlaiid nur in feuchten Lagen, namentlich in Frauke« und tu Thüringen, untermischt nut der gemeinen oder Besenbirke, auch Weißbirke (Betula alba) genannt. Die Rinde der Birke wird in viele« Ländern des nördlichen Europa schon seit uralten Zeilen zum Gerben verwandt, ebenso zur Gewinnung von Blrkei>teer und Birkenöl. Tas Iuchtenleder verdankt seinen Geruch und feine Geschmeidigkeit dem Birkenteer. Wenn man im iirühjahr den Etamin der Birke anschneidet ober anbohrt, fo flieht em feiner, süßer Saft aus der Wunde, der zu Birkenhouia, Birkenmet und Birkenbalsam Verivendung ftndet. Das Holz der Birke gehört seinem Brenniverte nach zu den besten Holzarten; eS findet gute Verwendung als Werkholz für Tischler und Wagner, sowie zu Reife«, Leiterbäumen, Felgen, Geivehrschaften, P evenköpien und Wlöbefn, zu Tosen, Schachtel«, Sieben und volzmaßeii. Tie Ber- wenduug der jungen Ziveige zu Besen ist bekannt. • Wie tief dringt das Licht ins Meer ein? Die Entdeckung der höchst eigenartigen Lebeivelt bet groben Meeres- tie>cit war eine der seltsamsten Ueberraichungen, bie die aufblühende Naturwifienschaft des 19. Fahr hunderts der Dlenfchljeit brachte. Dian hatte es überhauüt nicht für möglich gehalten, daß in Tiefen von 5000 Meter und mehr noch lebende Weien hausen konnten, denn man glaubte, bau Licht und Luft in jenen Abgründe« vollkommen fehlten. Nu« hat sich aber osrausgeitettt, baß bie eigentliche Lebensluit der Tiere, der Sauerstoff, bis auf ben Meeresboden herabd ingi, so baff Tiere in allen Tiefen zu atmen vermögen. Tab in jenen Schlündeii auch Lieht vorhandeii ist, lägt sich ledoch kaum annehmen. Es fehlt atterbings nicht vöttig an Lidnerschem- migen, die werden aber lediglich von den Tieffeetieren felbst durch allerhand Leiichlorgane lschon wehr Leuchtavvaraie) hervorgebracht. TaS Sonnenlicht vermag, so lese« wir int neueste« vest des Zugend- Kosmos „In meinen Diusestunoen" (Stuttgart, Franckh'sche Berlaqs- hanblung), in solche Tiefen nicht zu gelangeii. Tte Physik hat nun aber ein Interesse daran, feuzustelle». wie weit Licht von gegebener Stärke in eine Wasjerschicht eiiizubrmgen vermag. Auf der letzten Fahrt des „Dlidjael Sars", ein s kleinen norwegischeii Forschungsschiffes, hat daher Tr. H. Hansen Beobachtungen über diese Frage angestellt. Er land, daß die Gesamtheit der Sonnenttrahlen bis zu einer Tiefe von 100 Meter einbrinqt. dabei aber schon abgefchwächt wird, tutb zwar die roten Strahlen stärker als die blauen. In 600 Meter Tiefe ist von den roten Sonnenstrahlen nichts mehr ivahriunehmen. Tie violekten und ultravioletten Strahlen werden dagegen durch photographische Platten in 1000 Nieter Tiefe noch nachgewiesen. Sie scheinen erst bei 1700 Nieter völlig zu verschwinden. Ick. Engi an ds Ruß re gen. AuS der schwarzen Luft Englands fallen jahraus jahrein geradezu erftaunlid) große Mengen Kohlenruß zu Boden. Tie verschiedenen englischen Rauch- bekämpfuiigsbesellschaften, die sich zu einem Bunde zusammengetan haben, um bie Rauchplage zu bekämpfen, haben hierüber jüngst ihre Nntersiichungeii veröffentlicht. In Leeds beträgt z. B. die Rußmenge, bie jährlich auf eine englische Quadrat « eile fallt, 25 Tonnen Ruß innerhalb des gawien Weichbildes der Stabt, und in der Diitte der Stadt ist dieRußmeuge mehr als -0 mal so groß, nämlich 539 Tonnen. Die englische Quadratmeile hat in runden Zahlen eine Größe von 2,5 qkm. Demnach fällt in ganz Leeds jährlich 1 Gramm Kohlenruß auf jeden Quadratmeter, während in der Diitte der Sta't über 21 Gramm Rohleniuß auf ben Quadratmeter niederfallen l Für London hat der Bund der Rauch- bekämpfuugsqesellschaften sehr wechselnde Zahlen erhalte». In einzelnen Stadtteilen 'allen etwa 58 Tonnen jährlich auf bie englische Quabratmeile, in anderen wieder über 400. Noch bedenklicher ist die Riißvlage in Glasgow und seiner Umgebung. In dem kleinen Dörfchen Bones an der Lee fallen „nur" 72 '-tonnen Kohlenruß auf den engl. Quadratmeter während in Glasgow selbst 8-0 Tonnen Kohlenruß zu Boden fallen. Tas sind nicht ganz 33 Gramm Kohlenruß auf den Quadratmeter! Tte drei etabte Leeds, London mid Glasgow empfangen zusammen lahrlich Rußmengen von 50 000 Tonnen, und für die ganzen vereinigten König- reiche wird die Dienge auf ungefähr 3u0 00 ) Tonnen Ruß im Jahre berechnet. An der Richtigkeit der Zahlen zu zweifeln, liegt kein Grund vor. Tie Zahlen sind in verschiedenen Arten auf wechselnde Weise erhalten. Dianchmal ist bie Rußmenge im Regen bestimmt, manchmal hat man den Ruß trocken gemessen, und bie Ergebnisse ber verschiedenen Lesarten stimmten immer gut überein. . ,, , . * WieNapoleon I. in Aegyvten fort(ebt. Em interessantes Beispiel für die Erinnerung, die sich uni er den Aegypten! noch an den berühmten Zug Napoleons nach Aegypten erhalten hat, gibt Arthur Weigall in einem Aufsatz von Blackwoods „Diagazine", ben er ber phantastischen Unternehmung des grobe« Korse« widmet. Im Jahre 1907 machte eine Abteilung englischer Trupven einen Meirich durch das Nilbelta, und da man knapp mit Nahrungsmitteln war, machte man bei einem kleinen Torfe valt. um einige Hühner und Tauben zu kaufen. Ter Omdeh oder «chulze des Dorfes, der wohl glauben mochte, daß diele Tmge ohne 4 e- zahlung requiriert werden sollten, lief? sich auf gar keine Berhand- luiig ein, sondern suchte eifrig unter seinen Papieren, bis er schließlich em Dokument triumphierend emporhob, das sorgfältig m einet versiegelten Umhüllung awbewahrt war. Er überreidite das Schriftstück dem O'sizier ber Truppe und erklärte ihm, daß die Soldaten ans seinem Torfe nichts entnehmen dürften, wie in diesem Tokumeiit deutlich ausgesprodien sei. Ter erstaunte Ufiiter zog ei« vergilttes Papier heraus und iaiid einen von einem General Bonapartes unterzeichnete« Befehl, ber bas Torf zum Entgelt ur Dienste, bie es ber französischen Armee geleistet hatte, als von alle« wetteren Lasten beheb erklärte. Ter Engländer lachte un gab bas Dokument zurück. „Das ist von einem Franzosen vor mehr als himbert Jahren geschrieben," sagte er zu bem cnibet) ,£as hat beut keine Gültigkeit." Der 'Aegypler zuckte bre «diultern. „Franzose ober Engländer", antwortete er entrüstet, .netzt ober ba- mals - das ist für uns ganz dasselbe. Wir sind doch noch dasselbe Volk." ___________ * Des halb'. „Das liebste am ganzen Tag „ist mit doch das Mittagschläschen." — So? Ich mente, du schläfst gar nicht nach Tisch." — „Ich nicht; aber mente Fran! Altägqptische Hieroglyphen. Jedes Bild bezeichnet oen llliifangsimaiuabtii >e>nes Jiamens, j. io. Sonne — b, Glas = g re. Tie Vokale sind zu ergänzen.) Auflösung in nächster Nummer. k V S I I-* Auflösung der Skat-Ausgabe in voriger Nummer» Abkürzriugen: tr Treff, p = '4-ique, e — Coeur, car = Garreau trB = Treff-Bube, pA --- Pigne-Aß, cD Goeur-Tame usi. Vorhand erhielt: pA, pK, pD, p8, p7, c8, carD, car9, car8, car7, im Skat liegen: tr9 und c9; Rest für Hinterhand. Gang deS SpieleS: 1. iß. pA M.p8 H. pZ = (9- 21) 2. V. pK M. cB H- trS — 4- 6 3. M. trB H. carB SB. c8 =4- 4 4. M. trA H. trD SB.car7 = 4- 14. Die übrigen Stiche erhalten bie Gegner, da Hinterhand mit pB stecken kann und mit Coeur am Spiele bleibt. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universttäts-Buch- und Steinbrutferei, R. Lang», ffiteiea.