A j9(2 - Nr. i S L b®*|. 'W .x.- "X\j WM» Die von Gründingrn. Roman von Freiherr von Schlicht. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Wollte sie durch ihr Benehmen ihrem Bruder beweisen, daß er sich vollständig irrte, wenn er glaubte, daß der Baron ihr gefiele? Oder war das kurze, wärmere Interesse, das sie neulich Wend an ihm genommen hatte, bei den Worten ihres Bruders wieder erloschen? Ter Baron wußte eS nicht. Auf jeden Fall waren seins Chancen nicht günstiger geworden. Und so sehr er auch Hans liebgewonnen hatte, so freute er sich doch, daß dieser morgen wieder ab fuhr. Er mochte ein tüchtiger Soldat sein, und daß er sich seine Claire errungen, bewies ja auch, daß er für sich selbst beim weiblichen Geschlecht Erfolge hatte; aber als Brautwerber für dritte schien er doch absolut nicht die geeignete Persönlichkeit zu sein. Und Hans selbst war auch glücklich, als der Urlaub Vorüber war und daß er morgen seine Claire Wiedersehen konnte. Nur ein Glück, daß er beit Baron für sich gewonnen hatte, sonst wären die Tage ganz verloren' gewesen. Jetzt wußte er, daß alles in den besten Händen lag. Morgen sah er Claire wieder. Und der Gedanke machte ihn so froh, daß seine Ausgelassenheit keine Grenzen kannte. Die Gräfin merkte es und würde betrübt. Sollte Graf Eduard doch recht haben, — besaß Hans vielleicht gar nicht das kindliche herz, das Sie bei ihm annahm? Sehnte er sich schon wieder zurück nach der Garnison, nach dem Spiel, den Kneipgelagen der Gesellschaft? Fast schien es so. Und auch der Graf war traurig. Hans hatte immer noch nicht „gebeichtet", weder Schulden, noch Torheiten, und er schloß daraus, daß sein Hans ihn nicht mehr so liebe und nicht mehr solches Vertrauen zu ihm habe, wie früher. Er machte sich Vorwürfe, ihm neulich eine kleine Standrede gehalten zu haben. Das war ja nicht nur sein Recht, sondern seine Pflicht gewesen, aber trotzdem, wenn er gewußt hätte, daß dadurch eine kleine Entfremdung eintreten würde, dann hätte er sie wenigstens bis zum letzten Augenblick verschoben oder sie ihm später schriftlich in einem Briefe erteilt. Nützen tat sie nach seiner gewissenhaften Ueberzeugung ja doch nichts. Auf den Gedanken, daß Hans nichts —■ wenigstens int Sinne seines Vaters — nichts zu beichten hatte, kam er gar nicht. So nahm er denn nach dem Diner den Baron beiseite: r,Was wollte Hans vorhin denn so lange bei Ihnen? Er hat fast eine geschlagene Stunde bei Ihnen gesessen. Ich bin gewiß nicht mißtrauisch, aber daß der Junge Ihnen einen so langen offiziellen Abschiedsbesuch machte und daß iSie da nur über ganz gleichgültige Dinge sprachen, das will mir absolut nicht in den Sinn. Hans verschweigt mir etwas, Sie wissen, Was es ist; bitte, sagen Sie es mir." Der Baron kam etwas in Verlegenheit, aber er fand schnell einen Ausweg, und den Grafen fest ansehend, fragte er: „Würden Sie mich wirklich noch als Gast in Ihrem Haufe dulden, wenn ich ein Geständnis Ihres Herrn Sohnes Ihnen wiedererzählte, ohne dazu ausdrücklich die Erlaubnis zu haben? Würden Sie sich dann jemals wieder mit mir an denselben Tisch setzen und noch ein einziges Mal mit mir zusammen Ecarts spielen?" „Nie — niemals, das schwöre ich Ihnen." Der Graf machte aus der Not eine Tugend und fügte sich mit Würde in das Unvermeidliche. „Aber eins können Sie mir wenigstens sagen, Herr Baron: hat Hans irgend eine Dummheit gemacht, die böse Folgeu haben könnte?" „Nein, Herr Graf. Und ich gebe Ihnen mein Wort, Sie haben alle Ursache, auf Ihren Sohn stolz zu sein." „Dann bin ich beruhigt. Dann will ich mich auch nicht weiter mit unnützen Sorgen quälen. Nun kommen Sie, wir wollen den Wschiedsskat zusammen spielen." Mer dem widersetzten sich alle Damen, in erster Linie Marianne. „Glauben Sie, Herr Graf, daß ich deshalb eine Stunde und länger über Land gefahren bin, um zuzuhören, wie Sie sich gegenseitig fortwährend schelten, wenn Sie nicht richtig gespielt haben? Ich will mich mit Hans unterhalten, den ich nun so bald nicht wiedersehe. Und er ist nun doch einmal meine stille Liebe, schon deshalb, weil er Leutnqnt ist." „Fangen Sie schon wieder an?" schalt §an§ lachend. „Sie hätten Ihren Vater mitbringen sollen, Marianne, dann hätte ich Ihnen Hans abgetreten, und wir hätten trotzdem unseren Skat gehabt." „Aber mein Vater ist doch heute den ganzen Tag in der Stadt, wo er zu tun hat. Ich glaube, das habe ich Ihnen nun schon dreimal erklärt." Der Graf knurrte irgend etwas vor sich hin, dann klappte er unwillig den Kartentisch zusammen und ließ sich in einem Stuhl nieder. Die dichten Rauchwolken, die er gleich darauf in die Luft jagte, bewiesen, daß seine Laune nicht die allerbeste war. „Zur Feier des Wschieds könntest du eigentlich noch ein paar Flaschen Sekt spendieren," bat Hans. Und die jungen Damen baten mit. „Wenns euch Spaß macht, warum nicht?". Er klingelte, gab dem Diner den Auftrag, und mit dem Wein schien auch über die anderen die übermütige Laune zu kommen. Selbst der Graf söhnte sich mit seinem kartenlosen Geschick aus, als er die ersten paar Kelchgläser schnell geleert hatte. Wie immer, so wär der Baron auch heute der mäßigste im Trinken. Und auch das war Absicht. War er auch Gast, so wollte er sein Gastrecht nicht mißbrauchen, As Un’b plötzlich fing sie an, den Baron zu necken. Sie sah, wie dieser nur an seinem Glase nippte und es dann wieder hinsetzte. „Waren Sie immer so solide, Baron? Sie sind wirklich ein Muster an Enthaltsamkeit! Ich 'bin Gott sei Dank, schon beim vierten Glas — und Sie noch bei dem zweiten." „Sogar noch bei dem ersten." ' Sie schlug die Hände zusammen: „Das geht nicht, da sapime ich mich, Sie müssen gleich austrinken; denn sonst kann rch mir nicht wieder einschenk'en lassen. Nein, wirklich, Hans, warten Sie noch etwas — erst der Baron, dann ich, als junges Mädchen muß ich daraus halten, nicht in den Ruf einer Trinkerin zu geraten." Der Baron suchte nach einer Ausrede: „Ich muß mit dem alten Champagner vorsichtig sein, gnädiges Fräulein: rch habe in meiner Leutnantszeit zu viel davon getrunken, mein Magen ist nicht mehr der stärkste." „Und dann rauchen Sie, dann gualmen Sie den ganzen Tag mit dem Grafen zusammen nm die Wette? Na, Sie sollten mein Mann sein, da wollte ich Ihnen das schon ab- gewöhnen." „Aber Sie rauchen doch selbst eine Zigarette nach der anderen?" „Ich bin aber auch gesund. Unser Arzt grüßt mich schon gar nicht mehr, weil ich ihm in den letzten fünfundzwanzig Jahren nicht einen einzigen Pfennig zu verdienen gegeben habe." „Aber Marianne," rief Hans, „reden Sie doch keinen Unsinn! Sie sind doch noch gar nicht fünfundzwanzig." „Kommt bei Ihnen mal wieder der geistreiche Leut- nant zum Vorschein ?" neckte sie ihn, und den Leutnantston nachahmend, sagte sie: „Gnädiges Fräulein sind doch über- yaupt noch gar nicht geboren, so jung sehen Sie aus." „Tun Sie auch. Nicht wahr, Herr Baron?" „Wenigstens beinahe," stimmte der ihm bei. „Beinahe ist gut! Aber wenn ihr glaubt, daß ihr mich ärgern könnt, dann irrt ihr euch sehr. Unverheiratet« Manner sind für mich dasselbe, wie Backfische: ich nehme sie nicht ernst." ’ $ar°n' ein ^^fisch! Prost, Baron, ich gratuliere Ein stürmisches Gelächter folgte den Worten des Grafen. CiS.?a^ 3U bier gesagt hatte; aber w"rde sie nicht verlegen, sondern rief übermütig: >,Der Baron zahlt natürlich nicht mit, der bildet eine Ausnahme; aber Schuld hat er selbst, wenn ich ihn mit Hans in demselben ^opf werfe: Warum heiratet er nichts" ,,^a, warum heiratet er nicht?" wiederholte der Graf Die Reformation und Gegenreformation in Herbstein und den ehemals landgräflichen und ritterschastlicken Grten des östlichen und südöstlichen Vogelsbergs. Von Pfarrer Zinn in Herbstein. (Fortsetzung.) 5. Die Reformation im Schlitzerland. v tarnen Schlitzerland bezeichnet man das Gebiet der letzigen Staudesherrschaft des Grasen von Schlitz, genannt SM iE?tz b Ortschaften des Schlitztälchens von nnJg S8 Butzdorf und des breiteren, fruchtbaren Fnlda- opirnNmtbach. Vorort ist das interessante, l { Bergstadtchen Schlitz mit seinen gräflichen Burgen ÄsK°u im Jahre 812 vom baulustigen Abt ^acharius von pulda begründeten und durch den Erzbischof Richolf 8?(*n Kirche, die freilich im Lauf der Jahr- Og.u^lfch umgebaut und erweitert Ivurde. Zweitälteste ^/cha lst die von Fraurombach, begründet an dem Orte, Nachtquartier fand, als er sich verdickt^ Zf dem damals durch Sümpfe und Waldes- um dem Mmi^"^bu Tuldatal weiter nach Süden vorzudringem tut 5- Meisters Bonifatius entsprechend einen sUl„c. k = eines Klosters geeigneten Platz zu suchen Erst christlicher W i>en beiden Bahnbrechern christlicher Kultur endlich der gesuchte Zugang zu der oberen Und plötzlich riefen alle, der Baron an der Spitze' Ja warum heiratet er nicht?!" v 9 ,rx5 ' Nuu Dagmar schwieg. Sie hatte sich eine neue Zigarette genommen und zündete diese umständlich an, als wolle sie damit zeigen, daß sie jetzt zum Sprechen keine Zeit habe ^6nsmab'r Zwang auch sie sich zu einem Lachen. Sie wußte, daß Marianne jetzt nicht so schnell wieder von diesem Thema abgehen würde. Was sie schon vor einigen Tagen be- als Weidemanns bei ihnen zu Tisck/waren, trat jetzt etn: die Freundin würde versuchen, ihre Wette zu ?o?zubepeitMNigsteps^ne Entscheidung zu ihren Gunsten Die Gräfin saß, wie stets, auf ihrem Platz neben dem Kamin. Den hatte sie im Sommer und im Winter inne, einerlei, ob sie allein war oder Besuch hatte. Die anderen hatten ihre Sessel zu einem Kreis zusammengeschoben, und Marianne führte das große Wort. Obgleich sie eigentlich nie etwas erlebte, obgleich ihr die Tage — einander zum Verwechselii ähnlich — ruhig Und gleichmäßig dahingingen, wußte sie immer etwas zu erzählen, und in ihrer Lebhaftigkeit sprang sie jeden Augenblick auf ein anderes Thema über. Bald erzählte sie von ihren Hühnern, bald von einem Briese, den sie erhalten, bald von ihren Blumen. . Zwischendurch neckte sie Haus, der in Zivil — besonders im Frack — nach ihrer Meinung viel besser aussah, als in Uniform, und selbst die harmlosesten Und gleichgültigsten Dinge bekamen durch ihre Schilderung, durch die lebhafte Art ihres Vortrages etwas unendlich Komisches. Und sie irrte sich darin nicht. „Ich meine es ganz ernsthaft, Herr Baron. Sie sollten heiraten. Ich bitte Sie: ein Mann ohne Frau ist genau dasselbe — —" wie eine Frau ohne Mann," rief der Baron. „Unsinn!" verteidigte Marianne sich. „Wir können die Männer entbehren, aber die uns nicht. Wenn wir einen kranken Magen haben, kochen wir uns selbst die Haferschleimsuppe, aber Sie — können Sie kochen, Herr Baron?" Der bedauerte unendlich. „Na, da sehen Sie's ja! Und auch sonst fehlen wir den Männern an allen Ecken und Kanten. Wir können uns eine Wohnung nett und behaglich einrichten. Aber haben Sie schon einmal gehört oder gelesen, daß jemand, wenn er eine Häuslichkeit schildert, da sagt: man merkt, es fehlt doch die ordnende Hand eines Mannes? Nichts wie Unordnung können die Herren der Schöpfung anrichten. Das eine werfen sie dahin, das andere dorthjn. Und davon ganz abgesehen: ein Mann langweilt sich zu Hause allein immer, eine Fran nie." „Oho!" widersprachen die Herren. Aber Marianne ließ sich nicht Beirren: „Wenn sie sich nicht langweilen, hat das lediglich, seinen Grund darin daß sie nie zu Haus sind, sondern höchstens, um gleich wieder wegzugehen. Baron — gestehen Sie die Wahrheit: wie viel Abende in der Woche sind Sie in Ihrer Wohnung?" „Von den sieben wenigstens fünf." „Ja, wer's glaubt, der wird selig!" trällerte der Graf vor sich hin. • 1 iä) wahrhaftig, meine Herrschaften; es ist so, wie „Da sind Sie ja noch solider als ich," rief Hans. . -"Smen Sie still," bat Marianne. „Leutnants zählen in der Hinsicht überhaupt nicht mit. Aber was der Baron da sagt, bestärkt mich in meiner Vermutung, die ich gleich am ersten Tage hatte: er ist der geborene Ehemann! Und ob Sie wollen ober nicht, Herr Baron, Ihnen hilft kein Gott, — ich verheirate Sie. Und ich weiß auch schon, mit wem." ..Dagmar fühlte, wie ihr jeder Blutstropfen aus dem Gesichts wich, Marianne war zu allem fähig. Sollte die jetzt wirklich ihren Namen nennen? — „Heraus mit der Sprache!" rief der Graf. „Wer ist die Glückliche? Da bin ich wirklich begierig." „Ich auch," rief Alexa. „Sag', bitte, wer ist es?" . „Ich werd mich hüten! lieber solche Sachen soll man nicht sprechen, bevor sie perfekt sind, sonst bringt es Unglück. — Aber wenn Sie nächstens einmal bei uns vvrbei- reiten, Herr Baron, dann kehren Sie bei uns ein, und Sie kommen bald, nicht wahr, das versprechen Sie mir? Dann will ich Ihnen eine Photographie Ihrer zukünftigen Frau zeigen. Wenn die Ihnen gefällt, überlassen Sie das andere mir. Wann fommen Sie?" (Fortsetzung folgt. 379 Fulda,*) wo sie das bekannte Kloster 'Minden' konnten!. Es' darf als zweifellose geschichtliche Tatsache angesehen werden, daß das schöne, von bewaldeten Höhen begleitete Wiesental der Schlitz vom Fuße des hl. Bonifatius betreten wurde und daß sein Auge mit Wohlgefallen auf dem Berge ruhte, auf dem dann einer seiner Nachfolger eine Kirche baute als Mutterkirche für den ganzen östlichen und nordöstlichen Vogelsberg nebst dem Schlitz- und mittleren Fuldatale. Später ist dann der Schützer Kirchsprengel durch die Begründung der Kirchen zu Salzschlirf und Lauterbach bedeutend verengert worden. Die ehemals selbständige Pfarrkirche von Fraurombach ist heute Filialkirche der 1857 eingerichf- teten Pfarrei H u tz d o r f. Dagegen haben sich die schon in der vorreformatorischen Zeit zu selbständigen Pfarreien erhobenen ehemaligen Schlitzer Filialkirchen Queck und Hartershausen bis heute als solche behauptet, während die früher von Schlitz aus pastorierte, 1808 zur Pfarrei erhobene Kirche Willofs neuerdings nicht mehr besetzt wird mib der Riedeselschen Pfarrei Udenhausen zugeteilt worden ist. Tie ehemaligen Schlitzer Filial- gemeindcn Utzhausen, Niederstoll und Bernshausen sind als Pfarrei Kreuzersgrund in neuerer Zeit vereinigt und mit der zweiten Psarrstelle in Schlitz verbunden worden. Das ganze Gebiet ist uralter hersselder und fuldischer Besitz, Schon seit 1116 erscheinen die Herren von Schlitz. Im 14. Jahrhundert treten mehrere Familien dieses Namens mit dem Beinamen: „genannt von Blankenwald", „genannt von Hohenberg" und „genannt von Görtz" als fuldische Lchensleute auf. Zum Lohn für ihre Verdienste erhielten die von Görtz vom Stifte den Erbmarschalltitel und in Anerkennung ihrer Stiftung zweier Altäre (St. Barbarä und St. Mariä) in die Schlitzer Kirche das Präsentationsrecht für die Kaplanstelle an dieser Kirche. Im Uebrigen hat sich der Abt das Pväsentations- und Kollatur-(Besetzungs-)recht über die Kirchen-, Pfarr- und Schnlstellen Vorbehalten. Im 16. Jahrhundert schlossen sich die nach größerer Selbständigkeit strebenden Herren von Schlitz mit der gesamten fuldischeu Ritterschaft als buchonisches Quartier an den Kanton Rhön-Werra des fränkischen Ritterkreises an, um dadurch ihre Reichsunmittelbark'eit zu erlangen. In gewissem Sinne erreichten sie dieses Ziel auch dadurch, daß am 29. November 1563 Fürstabt Wolfgang von Fulda den Marschall und Rat des Stifts Eustachius von Schlitz wegen dessen dem Stifte geleisteten treuen und nützlichen Diensten für ihn intb seine männlichen Leibes- und Lehenserben mit der Kollatur der Pfarrkirchen Schlitz, Queck und Hartershausen belehnte?) Wenigstens betrachteten die Herren von Schlitz von da an sich als vollständig unabhängig Vom Stift Fulda und besetzten ungehindert von Fulda die vakant werdenden Pfarrstellen dem Wunsche der Bevölkerung gemäß mit evangelischen Geistlichen. Daß hier die Bevölkerung tatsächlich das treibende Element der Reformation war, kann man daraus entnehmen, daß die Familie der Herrn von Schlitz das ganze 16. Jahrhundert hindurch als katholisch galt und daß einzelne Glieder der Familie sich in Stellungen befanden, die die Zugehörigkeit zur alten katholischen Kirche zur Voraussetzung hatten. So bekleidete der genannte erste Kollator Eustachius von Schlitz (1527—1598) das Amt eines Statthalters zu Fulda, und seine beiden Söhne Wilhelm Balthasar und Johann Eustach waren Würzburger Domherren, der erstere bis 1589 und der letztere bis 1603. Dagegen finden wir um diese Zeit auch schon entschieden evangelisch gesinnte Glieder der Familie. In den 70er Jahren des 16. Jahrhunderts waren ein Hans Wilhelm von Görtz, der Jüngere genannt, und ein Hans von Schlitz gen. von Görtz im Bunde mit der buchonischen Ritterschaft bemüht, im Kampfe gegen die Rekatholisierungsbestrebungen des Fürstabts Balthasar von Dernbach der Bevölkerung der Fürstabtei den evangelischen Glauben und den evangelischen Kultus zu erhalten?) Der erste evangelische Herr von Schlitz scheint jener Werner von Schlitz, genannt von Görtz, gewesen zu sein, von dem 1546 erzählt wird, daß er sich von der römischen Religion ab und der Augsburgischen Konfession zuwandte und kurz vor seinem Tode den damaligen Pfarrherrn zu Schlitz, Herrn Heinrich Neun, welcher der Pfarre über '40 Jahre fürgestanden, auf seine Seiten und dahin gebracht, daß er die Pabstische Religion verlassen, die Meß, Pabstische Ceremonien und, was dem anhängig, aus der Kirche abgeschafft Habe?) Hotz gibt als Jahr dieser in Schlitz durchgeführten Reformation das Jahr 1568 an. Da jedoch 1628 Wilhelm Balthasar von Schlitz in einer Bittschrift an das Reichskammergericht betont, daß seine Voreltern schon vor dem Passauer Vertrag das Excercitium Religionis Augustanae Eonsessionis gefördert hätten, so mag 1548 richtiger sein. Es wäre das das Jnterimsjahr, in welchem die —---- *) Der Weg ging des weiteren durch den waldfrcien sogen. Keupergraben über Salzschlirf, Landenhaufen, Groß- und Kleinlüder, die kalte Liider aufwärts, um den Himmelsberg ins Fliedental und von da nach Fulda, nachdem Sttirmius einen vergeblichen Versuch gemacht hatte, lüderabwärts durchzukommen, und bei Lüdermünd wieder umkehren mußte. 2) Nach Hotz, Die Gegenreformation im Schlitzerland usw, in Beiträge zur Hess. Kirchengesch. Bd. III H. 1 S. 43 f. 3) Vgl. Heppe, Die Restauration des Katholizismus usw. g. 46 u. 74. *1 Nach Hotz cr, a. O. S. 44, Fluten der evangelischen Bewegung in Hessen hochgingen. Auch bet nach Neuns Tod noch von Fulda (also vor 1563!) eingesetzte Pfarrer Martin Leister hat als Anhänger der Augsburgischen! Konfession „das Evangelium vermöge der Augsburgischen Konfession gelehrt und gepredigt"?) Von da an ist bald in allen! Kirchen be8 Schlitzerlandes evangelisch gepredigt und das hl. Abendmahl in beiderlei Gestalt gefeiert worden. Im Jahre 1581 erhob der lutherische Pfarrer Cyriacus Spangenberg zu Schlitz eine Kollekte für einen Kirchbau in Willofs, welches offenbar damals ebenfalls evangelisch war. Nachweislich hatte Fraurombach 1603 einen evangelischen Pfarrer, und in Queck und Hartershausen waren bis 1628 ebenfalls evangelische Pfarrer. Wie in diesem Jahre Fürstabt Philipp von Schweinsberg mit Benutzung der, günstigen Kriegslage alle evangelischen Pfarrer aus dem Schlitzerland wieder zu verdrängen, durch katholische zu ersetzen und das ganze Schlitzerland zum katholischen Klauben zurück zu bringen suchte, wollen wir später erzählen. ------ c (Fortsetzung folgt.) 5) Ebenda, ____________ Dar herrgottrkaferchen. Einer großen Sympathie erfreut sich bei uns im Volke das niedliche kleine Marienkäferchen mit den wirkungsvollen schwarzen Punkten auf den roten oder gelben Flügeldecken. In alter Zeit trug dies wohlgelittene Insekt den drolligen Namen „Frigga- hönna" — „Friggahähnchen". Denn es war das heilige Käferchen der Freia-Holda, und int paradiesischen Reiche der mütterlichen Liebesgöttin, deren Segen die Fluren fruchtbar machte, hatte es ein hochwichtiges Amt zu erfüllen: Irgendwo, hinter blauen Himmelsfernen, so lehrte altgermanischer Götterglaube, lag auf eines Brunnens Grunde ein schimmernder Garten voll köstlicher Früchte, voll duftender Blumen und schmetternder Vögel. In diesem sonnigen Garten hütete Holda oder „Frau Holle" liebevoll die Seelen der Ungeborenen, die in heiter-unschuldsvollem Spiel die köstlichen Blüten umschwirrten, Honig sogen oder ruhend sich niederließen auf wiegendem Gezweig: „Ringel, Ringel, Reihe, Sind der Kinder dreie, Sitzen auf 'dem Hollerbusch, Rufen alle: „Husch, husch, husch!" So singt heute noch ein alter Kinderreim, der wohl an diese uralte, sinnige Vorstellung anknüpft . . . Wenn nun aber für solch ein fröhlich umherhuschendes Seelchen die Stunde gekommen war, die es ins rauhe Erdenleben abrief, dann eben nahm daI schwarz gepunkte Käferchen, das Friggahähnchen, Sonnenhühnchen oder Sonnenkühlein das Menschenseelchen auf seine roten Flügel und trug es 'mit des. Blitzes Schnelle aus himmlischen Gefilden in irdische hinüber . . . Ein „Kollege" des Storches, dessen alter Name Adebar oder Odebar nichts anderes bedeutet als Kinderbringer oder Seelenträger, war also das Friggahähnchen, — das in christlichen Zeiten sich zum Marienkäferchen, Herrgottsschäfchen oder Gotteskälbchen .wandelte. Außer diesem mit so wichtiger Mission betrauten, niedlichen Kerbtierchen kannten die alten Germanen anscheinend noch andere „heilige" Käfer. Dem Donar geweiht war der „Donnergugi", und Verehrung genoß auch der Roßkäfer, der schillernde „Goldkäfer", der, wie man glaubte/ goldene Schätze bewachte. Aber die erste Rolle im uralten Käferkult unserer Vorfahren hat zweifellos eben doch das Marienkäferchen gespielt. Und der letzte, sterbende Nachhall der Frigga- hönna-Verehruna ist noch immer nicht verklungen. Denn poch in den Tagen der Luftschiffahrt lehrt man die Kinder das .Liedchen: „Marienwürmchen, setze dich Auf meine Hand, auf meine Hand, Ich tu dir nichts zuleide. Es Joll dir nichts zuleid geschehn, ' Will nur deine bunten Flügel .sehn. Bunte Flügel, meine Freude! ..." Auch das bekannte „Maikäfer, flieg!" wird in Wirklichkeit sich wohl auf 'däs Marienkäferchen beziehen, denn mancherorts singt man noch: „Herrgottskäferlein, flieg!" Und' übrigens führt das Marienkäferchen auch den mundartlichen Namen „Maikatt" oder „Maikatze". In den Käferliedchen, die häufig in recht verballhornter Form' .gesungen werden, ist fast stets die Rede von einem brennenden Hause oder einem „abgebrannten" Lande. So heißt es in dem oben angeführten Lied: „Marienwürmchen, fliege weg, Dein Häuschen brennt, die Kinder schrein. So sehre, wie so sehre. . ." Sinnlos erscheint das dem Laien. Aber der Forscher weist ihm den Weg zum Verständnis. Wenn wir uns' von den lichtvollen Ausführungen Mannhardts, der viele Käferliedchen in den verschiedensten Lesarten gesaminelt hat, überzeugen lassen wollen, dann erkennen wir in dem' brennenden Haus oder in dem „abgebrannten Hollerland" eine Anspielung auf den Untergang, den beim Weltbrande, beint Zusammenbruch der Asenwelt, auch Freia- Holdas himmlisches Reich, ihr lieblicher Garten voll schwärmender Kinderseelen, finden sollte. Interessanter, als .wir dachten/ sind also jene schlichten Reime und das Käferchen, dem sie gelten! Ja, das Tierchen — das. wir Praktischen von heute vor allem hoch- 380 schätzen als eifrigen Vertilger der gefräßigen Blattlaus —■ wird uns vielleicht noch weit interessanter werden, wenn wir bedenken, daß er die religiöse Verehrung des Menschen Wohl schon genossen hat in einer Zeit, die noch Piel, viel weiter zurückliegt, als die Zeit der germanischen Götter — in der Steinzeit! Denn zu den Funden aus jener Periode gehören auch Nachbildungen von Käfern. Und in ziemlicher Anzahl entdeckte man an bestimmten Orten gerade unverkennbare Nachformungen des Marienkäferchens. Aus Elfenbein hat sie der vorweltliche Künstler geschnitzt und dabei die dunklen Punkte auf den Flügeln durch kleine, von Schatten erfüllte Vertiefungen geschickt zu charakterisieren gewußt. Da diese prähistorischen Käferfigürchen durchlocht sind, müssen wir annehmen, daß sie umgebunden und getragen wurden. Sie dienten sicherlich als Talisman, als religiöses Amulett wie einst bei den Ilegyptern die Skarabäen. vermischtes. * Eine Verrücke nun acher-Offerte von 1886. Im Wochenblättchen der früheren Residenz des Herzogtums Westfalens, Arnsburg, vom 22. Februar 1826 befindet sich folgende Anzeige : Unterzeichneter zeigt hiermit einem hochverehrten Publikum respektive schönem Geschlechte seine submisseste Ankunst in hiesiger Stadt an und empfiehlt sich mit seinem großen Warenlager, bestehend aus 200 ganz verschiedenen Sorten der ausgesuchtesten Locken, als z. B. Toupslocken, Ringellocken, Schmachtlocken, Pudellocken, Unschuldslocken, Fahnenlocken, Kanonenlocken. Schleier- oder Trauerlocken, Schönzierrats-Zephyrlocken, Vypsilantilocken, Sturmlocken, Maria Magdalenen- oder Resignationslocken, Hingebungsoder Capitulationslocken re. re. re. ivie auch aus den vorzüglich großen und allgemein beliebten Ballonlocken, welche über 1 Pfund wiegen und großen pompösen Effekt machen. Schönen Dainen viel Geld abzuiordern wäre gegen alle Galanterie, jedoch erlaube ich mir die ergebenste Bitte, daß Hochdieselben sich entweder gefälligst in meinen Laden bemühen oder mich mit Proben zu sich bescheiden mögen, denn bei Kaufsunterhandliliigen durch weibliche Dienerschaft werde ich bei: Preis um 50 % höher setzen, um möglichst zu verhindern, daß meine vortrefflichen Artikel auf subalterne Koepfe geraten und meinen hochverehrten Damen die Lust daran verleidet werde. Ich verspreche denselben die zuvorkommendste Bedienung und sehe einem zahlreichen Zuspruch entgegen. Meister gUjler Luxuriosus logiert im schönen Pfau. Am Mittwoch, den 15. März 1826 zeigt der Mann im Wochenblättchen von Arnsburg dem schönen Geschlechte seine submisseste Abreise an und legt für den zahlreichen Zuspruch, den hochverehrte Damen ihm angedeihen ließen, seinen unterthänigsten Tank zu hochdero galanten Füßen und fährt dann in seiner Tanksagnng folgendermaßen fort: — Zugleich erlaube ich mir zu bemerken, daß eine der Hochverehrten, zu meinem größten Bedauern, durch die Auslache einer Matrone vom Janhagel ist irre geleitet worden, wodurch, wer sollte es denken, der Glaube an meine Existenz hin und wieder verloren ging. Doch der große ©hont der Kauflustigen, der sich ununterbrochen nach dem schönen Pfau bewegte, zeigte deutlich, daß dort ein Fitster noch zu finden sei; zu dem hat die questionierte Dame für die vergebliche Bemühung beim Aussuchen meines Hospitiums, sich jetzt eines Paares der schönsten Ballons zu erfreuen und wird Hoch- respektable nunmehr von einem andern überzeugt sein. Der Absatz meiner sämmtlichen Artikel geschah reißend schnell und jede Sorte Locken fand eine Liebhaberin — nur von den Resignationslocken bin ich feine Einzige quitt geworden. Doch desto besser, daß keine Dante resignieren, folglich auch so keine Locken tragen will, Ö noch guten Muth und gute Hoffnung an; — dagegen geschahen stragen um Magnet- oder Spekulationslocken bis ich noch nie effektuierte ttnb mir bislang völlig unbekannt geblieben sind. Es konnte nicht fehlen, baß ich verblüfft tv erb eit mußte, als ich bannt nicht aufwarten konnte. Tie Gewünschten werden aber von der Frankfurter Messe hierhin gesandt und im schönen Pfau deponiert werden. Indem ich für die bewiesene Gunst und Gnaden meinen freundlichen Tank abstatte, sage ich in tiefster Devotion den Schönen dieser Stadt adieu." '* beim Freitags-Gebet. Seitdem Abdul Hamids Nachtolger in deut alten Sultanschlosse Dolina- Baghtsche am Ufer des Bosporus seinen Wohnsitz ausgeschlagen hat, hat das Selamlük, das seierliche Freitags-Gebet des Padischahs in der Moschee, jene stille, düstere Abgeschlossenheit verloren, das Volk ist zugelassen, und jebermann kann beit Beherrscher ber Gläubigen sehen, wie er aut Freitag ins Gotteshaus kommt, um von Allah das Glück seines Volkes zu erflehen. Nur ein breiter, baumbejetzter Platz trennt das Schloß von der Moschee mit ihren Glockentürmen. W!it klingendent Spiel ziehen die Truppen herbei, Reiter und Infanteristen, bilden Spalier für ihrer Herrscher, aber der Verkehr wird nicht mehr wie einst gesperrt, hinter den Reihen der Soldaten versammelt sich das Volk, um Mahmud V. zu sehen. Hell schmettert ein Trompetenstoß durch die Lust: der Padischah besteigt seinen Wagen. Kurze Kommandoworte, ein Rasseln von Eisen und Stahl, die Truppen präsentieren. Und dann, nach einem ziveiten Trompetenstoß, dröhnt durch die erwartungsvolle Sitlle aus Tausenden von Kehlen plötzlich ein brausender Ruf: „Padischahim tschok Vacha! Lang lebe der Padischah!" Die Truppen begrüßen ihren Herrn. In diesem Augenblick sieht man den großen Viktoria mit seinen vier schneeweißen Pferden, deren Schweife fast den Erdboden berühren, int stolzen, langsam verhaltenen Trabe daherkommcn. Mahmud V. sitzt stets allein im Wagen, . und immer begrüßt er seine Truppen mit einer weiten, eindringlichen Gebärde. Ost siM man ihn lächelnd, bisweilen aber beschattet auch Sorge und Ernst seine Züge; immer aber verrät sein Antlitz etwas von den ®e- fühlen des Herrschers, er ist ein Mensch von einer fast nervösen Sensibilität und seine leichte Eindrucksfähigkeit äußert sich in seinen SDiteiten. Auch hierin ist er, wie ein Mitarbeiter eines englischen Blattes aus Konstantinopel schreibt, der denkbar größte Gegensatz zu Abdul Hamid, der regungslos wie eilte Statue in seinem Wagen thront, nichts zu hören, nichts zu sehen schien, und statt eines Antlitzes eilte starre, gleichgültige Maske zeigte. Ter Wagen isj vorüber, im Hofe der Moschee begrüßen die Klänge des Sultanmarsches den Herrscher, die Minister erwarten ihren Souverän am Tor der Moschee. Nichts von jener bedrückten, unheimlichen Stille, die zu Abdul Hamids Zeiten das Selamlük begleiteten. Nach dem Gebete empfängt Mahmud V. seine Minister und spricht mit ihnen über Regierungsgeschäste. Auch das war früher anders, Abdul Hamid sprach nur mit den fremden Botschaftern und meist erfuhren seine Minister überhaupt nicht, was habet gesprochen wurde. * Alle Vorteile gelten. Gast: „Wie kommt es denn daß man in diesem Raum dieselben Speisen soviel teurer bezahlt als nebenan?" — Ober: „Ja — wissen Sie, — die Speisekarte ist doch hier französisch und nebenan nur deutsch!" Sprachecke des ASgemeinen Deutschen Sprachvereins. * Uards. Wie die Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins mitteilt, richtete vor kurzem eine Fran aus dem Volke, eine einfache Schneiderin, an den Dresdner Zweigverein die Aufforderung, einen sprachlichen Unfug zu bekämpfen, der schon lange ihr deutsches Gefühl beleidige: auf den Zwirn- und Garnrollen für Nähmaschinen u. dgl. sei die Länge des Fadens nicht nach dem Metermaß angegeben, foudern nach englischen Iards; es sei doch von den deutschen Näherinnen nicht zn verlangen, daß sie das recht schtvierige Verhältnis des Vards zum Meter im Kopse hätten (1 Nard — 91,439 cm); mindestens müßte doch neben den Yards auch das entsprechende Maß in Metern angegeben sein; das fordere schon das deutsche Ehrgefühl. In der Tat ist es so, wie die deutsch- gesinnte Schneiderin schreibt. Aus den Garnrollen lieft man 1000 Vards, 200 Vards, 80 Dards, zuweilen sogar abgekürzt Ms; nur vereinzelt findet man bescheiden daruntergesetzt eine Angabe Nun aber kommt das Unbegreiflichste. Diese Garnrollen stammen nicht etwa aus englischen Fabriken — daß die Engländer auf das deutsche Gefühl keine Rücksicht nehmen ist ja bekannt — nein, deutsche Fabrikannten verkaufen ihre deutschen Erzeugnisse in Deutschland nach englischein Maße! Nachdem das Metermaß bei allen Kulturvölkern, mit Ausnahme der Engländer, Eingang gesunden hat, nachdem es in Deutschland amtlich eingesülwt worben ist, mitten deutsche Fabriken deutschen Frauen zu, den Engländern zuliebe nach dein veralteten unbequemen Maße zu rechneii. Das ist eine Ausländerei schlimmster Art, die man nicht schars ynug brandmarken tarnt. Weiß. Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt. Auflösung in nächster Nummer. b 5 6 4 3 1 7 8 g h Schachaufgabe. Schwarz, c d e f M HH abedelgh ^ftöfung des Logogriphs in voriger NumtE» Kausen, Laufen, Raufen, Taufen. Redaktion; K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Bruht'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lang«, QM»