Montag den 19. Kebruar Sw B I Glückslasten. Roman von Hanns von ZobeltiA tNaMruck verboten^ (Fortsetzung.) ' Auch die Hausfrau war ausgestanden. Sie sah heut besonders schön aus in ihrem olivgrünen Samtkleide mit den drei Goldspangen in dem wundervollen Blondhaar. Schön und jung — es hätte ihr niemand den erwachsenen Sohu zugetraut. Und wie sie so stand und gerade zu ihrer Tochter und Viktor hinüberblickte, traten die Grüb- chen im Flaum ihrer Wangen hervor und verjüngten sie noch mehr. So glücklich sah sie aus. 1 > So eigen glücklich ! Signe wenigstens fühlte das. Sie folgte unwillkürlich dem Blick der Hausfrau und sah, wie Viktor sich zu Ellh neigte und wie sie Leide lächelten. Sie hätte lachen und weinen mögen zu gleicher Zeit. Lachen und weinen über sich selber. War's denn nicht lächerlich,' daß ihr Herz jäh zuckte? War's denn nicht zum Weinen, daß sie sich nicht freuen konnte über das junge Glück, das dort vielleicht aufblühte? Dann wurde endlich, endlich die Tafel aufgehoben. Man sagte sich vorn in den Salons wortreich Gesegnete Mahlzeit; die beiden Diener und die beiden Mädchen mit den koketten weißen Häubchen präsentierten den Kaffee; es bildeten sich kleine Gruppen; der Hausherr lud die Herren ziemlich geräuschvoll zu einer Zigarre in sein Arbeitszimmer. Seine Exzellenz war bei Signe geblieben und schien noch nicht ganz fertig mit seinem Vortrag über die kulturelle Entwicklung Rumäniens. Endliche erlöste Frau Neumann sie: „Ich kann Sie nicht mehr mit dieser Respektsperson sehen, liebes Fräulein von Gudarcza," sagts sie in ihrer herzlichen Art. „Ueberhaupt eine komische Idee von meinem Manne, diese Tischordnung. Aber was er sich einmal in den Kopf gesetzt hat, davon läßt der alte Bär nicht. Und schließlich war's ja auch ein Ausdruck seiner besonderen Verehrung für Sie. Jetzt müssen Sie zur Jugend." „Bitte — nein!" schrie es in Signe, und zugleich: „Ja! Ja! Ich will doch sehen, ich will doch sehen!" Dann fügte es sich, daß sie im Eingang zum nächsten Zimmer auf Dodo und den jungen Neumann stießen. Die Mutter blieb stehen und sah ihren großen Sohn zärtlich an: „Nun, Fritz, zu Hause ist's doch am schönsten? Wie macht sich denn mein junger Bär, Fräulein von Gudarcza? Hat er bei den rauchenden Essen und seinen geliebten Maschinen auch nicht verlernt, ein toeittg. die Eour zu schneiden? Als Primaner zeigte er entschiedene Anlage." Dodo behauptete, das müßte lange her sein; sie hätte beim besten Willen nichts bemerkt. Der Ingenieur sagte lachend: „Und ich hab mir solche Mühe gegeben." Sie scherzten alle drei noch ein Weilchen weiter, Signe lachte mit und wußte nicht worüber. Sie sah nur Vcktor, der drüben in der Fensternische mit der Tochter des Hauses sprach, warm und angelegentlich. Und sie sah, wie aufmerksam die kleine resolute Ellh lauschte. Einmal hob Viktor den Blick. Signe fühlte, wie der dem ihren begegnete. Wer gleich «sah Kaltenegg wieder fort und sprach mit Ellh weiter. Jäh kam ihr der Gedanke, zwingend fast: „Geh zu ihm, gib ihm die Hand, sag ihm etwas . . . irgend etwas Gutes. Was dir der Augenblick eingibt." Aber sofort ries ihr Stolz: „Nein! Nicht betteln! Lieber hungern, als betteln!" Dabei hatte sie die deutliche Empfindung: „Dort drüben erzählt Viktor jetzt von seinem Leben. Deinen Namen wird er nicht nennen. Aber er wird von dem Mädchen sprechen, das er geliebt und das ihn betrogen hat, und davon, daß sich nun — nun endlich die Wunde schließt." Es war so unwahrscheinlich. Sie sagte es sich selber: Welcher Mann, der um ein Weib wirbt, spricht von einer Liebe, die er überwunden hat? Aber sie konnte von der Vorstellung nicht frei kommen. Und ihr war's immer, als hörte sie Ellys: „Pfui — wie häßlich !" Dann sagte Frau Neumann plötzlich: „Woher kennen Sie eigentlich Herrn von Kaltenegg?" Die Frage lag so nahe, Signe hatte sie längst erwartet. Sie hatte sich die Antwort zurechtgelegt. Nun konnte sie doch die Worte nicht finden. Da fiel Dodo zum Glück schnell ein: „Er stand ja in Körlin in Garnison, gnädige Frau. Wir haben uns vorhin viel von dem lieben kleinen Nest erzählt." Folterqualen litt Signe. „Nun wird sie weiter fragen? Wird dich hinüberführen. Muß schließlich merken, wie es zwischen euch stand. Und wenn er sich nicht verrät — du bist ja mit deinen Kräften am Ende." Da bat sie mit einem plötzlichen Entschluß: „Sind Karli und Magdalena eigentlich schon zu Bett, gnädige Frau? Ich hätte sie doch so gern gesehen." „Wirklich? Die Kleinen liegen schon in den Pofen, aber sie schlafen sicher noch nicht. Wenn Sie wirklich wollen, so kommen Sie nur." Sie mußten durch das Speisezimmer zurückgehen. Ein- Diener begegnete ihnen mit Erfrischungen. Signe nahm ein Glas Wasser von dem Tablett und trank es in einem Zuge leer; ihr Gaumen war wie verdorrt. Dann ging es dnrch einen langen, halbdunklen Korridor, und endlich öffnete Frau Neumann eine Tür. Die Kinderstimmen schlugen ihr entgegen: „Mama! Mama! Was bringst du uns mit?" „Da hier! .Seht nur!" „Tante Signe! Tante Signe!" Sie waren beide in den Bettchen aüsgestanden und streckten Signe die Aermchen 110 entgegen. „Ich hab's ja gesagt," erklärte Karli triumphierend, „daß du zu uns kommst. .— „Und jetzt erzählst du uns Märchen," rief Magda dazwischen. ... Frau Neumann lachte: „Seh mal emer dre Egoisten an. Lassen Sie sich nicht einfangen, Fräulein Signe. ^Gleich legt ihr euch wieder hin und deckt euch ordentlich Zu. Sre gab jedem einen Kuß. „So, und nun müssen wer wieder gehen, Kinder." , Sie lagen ganz still und artig. .Aber ihre Augen-leucht teten so sehnsüchtig. ' . 1 0 „Kann ich nicht ein wenig bei ihnen bleiben? Nur ein Mertelstündchen?" bat Signe. Karli hatte sich schon wieder aufgerichtet und stimmte, alle Artigkeit vergessend, ein Triumphgeheul an. „Aber, Fräulein Signe —" „Bitte, lassen Sie mich ein paar Minuten hier. Ich finde den Weg allein zurück." _ • „Diese Krabben! Papa wird kommen! Wartet nur!" Und dann sagte die Mutter doch: „Sie sind so heö, gu den Kindern, und die haben Sie so lieb. Wenn Sie wirklich wollen..." Aus dem Märchenerzählen wurde freilich nichts. Signe konnte kaum sprechen. Wer sie ging von dem einen Rettichen zum andern, küßte die Kleinen, rang sich ein paar Worte ab. „Tante Signe, du bist so anders! Tante Signe, du bist so ernst heute." „Man kann doch nicht immer lustig sein, Karli. Wenn ich wiederkomme, — bald —, erzähl ich euch dafür die schönsten Geschichten..." c Es wurde stille im Zimmer. Ws ob die Kinder.mit unbewußtem Feingefühl irgend etwas Fremdes in Signe respektieren wollten. Sie hatte sich einen Stuhl zwischen beide Betten gezogen. Hier saß sie, und jedes der Kleinen hatte glücklich eine Hand erwischt und streichelte die, die Hand und allmählich ein Stückchen Arm, leise und zärtlich. Einmal sagte Magda: „Du hast ganz kalte Hände, Tante. Steck die doch ein bißchen unter mein Bett, ich geb dir gern was ab." Da umfaßte sie Signe und beugte sich tief über fie. Aber gleich rief Karl: „Ich will Tante auch warm machen." Der eifersüchtige kleine Kerl! Eine ganze Weile saß sie wieder still zwischen Leiden Kindern. Dann und wann tat eins eine halblaute Frage — irgend etwas kindlich Gleichgültiges. Ob das Essen sehr schön geschmeckt hätte? Ob Anguste wieder ein paar Gläser hingeworfen hätte? Sje antwortete. Aber ihre Gedanken wanderten. Zurück in die Vergangenheit! Alles hatte der heutige Abend wieder erweckt und bloßgerissen. Aber was war das eigentlich, >vas sie heut so packte und schüttelte, daß sie aller Selbstbeherrschung bar wurde? Liebe? Wiedererwachende Liebe? Wenn es noch das gewesen wäre! Das hätte Schmerzen gebracht, aber in den Schmerzen das Glück, Glück auch ine Entsagen. Es war aber nicht Liebe. Und das lvar das Demütigendste: nichts anderes war's, als tiefverletzte Eitelkeit! Ganz klar erkannte sie das mit ihrem scharfen Verstände. Wenn Viktor heut bei ihrem Anblick zusammengeschauert, wenn das Blut ihm jäh ins Gesicht geschossen wäre, sie hätte triumphierend vor ihm gestanden, hätte ihm mit einem Lächeln die Hand hinstrecken können. Es wäre auch, dabei wohl ein Rest wärmeren Empfindens gewesen, doch den hätte sie niedergehalten. Rücksichtslos, wie immer sie's selber geschmerzt haben würde. Aber daß er'sie übersah, daß ihr Anblick nicht in seinem Herzen alle alten Wunden bluten ließ und die alte Sehnsucht wachrief, daß er in ihrer Gegenwart einer anderen, 'huldigen konnte: das hätte sie so tief getroffen. unb dessen schämte sie sich und wußte doch: „Deine Eitelkeit ist stärker als jede Selbsterkenntnis." Und fühlte zugleich in der tiefsten Unterströmung ihrer Seele: „Darum bist du immer arm und armselig. Du hast die Sehnsucht^ jemand lieb zu haben, und wirst immer einsam bleiben." ,Hab mich doch ein bissel lieb —." bat die kleine Magda. „Mich auch ein bissel lieb haben —" echote Karli. „Du bist ganz komisch heute. Taute Signe." „Hab mich doch ein bissel lieb . . ." „Ja, ja doch. . . ihr lieben, lieben Kinder. Und sie umschlang sie. Und küßte sie. „Jä doch . . - lieb haben. . ." * Als Signe wenige Minuten später in den großen Mittelsalon eintrat, war fie ganz ruchig, hatte sie ihre stolze, kühle Haltung völlig zurückgewonnen. Sie ging zur ^Hausfrau, die in einem großen Kreise älterer Damen saß, und sprach von den Kleinen, daß Frau Neumanns schönes Gesicht vor Mutterglück strahlte. Sie sah zu Viktor hinüber und befahl ihrem Herzen, nicht um einen Schlag schneller zu pochen. Und sie sah zu Dodo hin, die mit der jüngsten Jugend irgend ein sehr harmloses, sehr altmodisches Pfänderspiel spielte: Fritz Neumann war eifrig dabei und wahrscheinlich Dodos begeisterter Ritter. Dann wurde unter großer Umständlichkeit aufgebrochen, mit vielen Danksagungen gegen Wirt und Wirtin, dem üblichen „es war reizend bei Ihnen" und , „aus baldiges Wiedersehen". Im Korridor war ein ziemliches Drängen, ein paar Diener standen mi Mäntteln und Pelzen an den Wänden: eine sehr korpulente Dame zog sich die Galoschen an und füllte die halbe Breite des Flurs. Signe eilte ist die Garderobe. Sie war froh, daß Viktor noch in den Zimmern geblieben war. Aber gerade, als sie mit Dodo aus dem kleinen Raum, in dem die Damen abgelegt hatten, herauskäm, traf sie auf ihn. Er hatte schon den Paletot an, den Zhlinder auf und war im Begriff, sich eine Zigarette anzuzünden. Als er sie sah, trat er einen halben Schritt zuruch um ihr Platz zu machen, und zog den Hut. Dann •— während sie auf das Treppenhaus hinaushuschte, so nah an ihm vorbei, daß ihr Mantel ihn streifen mußte, horte sie, wie er mit heiterer Stimme zu Dodo sagte: „Adieu, gnädiges Fräulein. Sonntag mittag auf Wiedersehen. Meine gehorsamste Empfehlung daheim." , Signe mußte warten, denn die Schwester zögerte. sprach wohl noch mit ihm, oder Fritz Neumann war noch einmal auf den Flur hinausgekonimen. Fröhliches Lachen klang auf. Eine alte Dame, die neben Signe die Treppe hinunterging, langsam und vorsichtig, mit der Hand am Geländer, meinte: „Die liebe Jugend kann wieder einmal fein Ende finden." ... . , Dann kam Dodo wie der Wirbelwind, zwei Stufest auf einmal. „Du, ich soll dich von Elly grüßen. Du hast ihr nicht mal Adieu gesagt. Aber sie läßt dir sagen, bös sei sie dir dicht. War das ein reizender Abend!" Sie stieg wortlos in den Wagen. Aber als Dodo den Schlag geschlossen hatte, brach mit einem Male die Bitterkeit in ihr durch. Sie konnte sich nicht mehr bezwingen. Irgendwie mußte sie sich Luft machen. Und so stieß, sts heraus- , Ein reizender Abend! Es wird allmählich banal, so ost wiederholst du das, jedesmal, wenn wir aus sind! Heut — nun du scheinst freilich besonders auf deine Kosten gekommen zu sein. Dieses halbe Kind... ich weiß nicht, was du dir dabei gedacht hast!" Sie hatte sehr schnell gesprochen und schämte sich, sobald sie abbrach. . , . Dodo, die sich schon rn ihrer Wagenecke eingekuschey! hatte, fuhr jäh auf. Wie ein gereiztes Kätzchen, mit blitzenden Äugen. ... Aber gleich schüttelte sie den Kopf und >aate nur leiser „Arme Signe." (Fortsetzung folgt.) Georg Büchners Wiederkehr. (3U seinem 75. Todestage, den 19. Februar.) Von Dr. Paul Landau. Das Scherbengericht der Nachwelt ist hart und uuerbMich Und zahllose Dichter, denen ihre Zeit begeistert zujubelte und die sich in stolzen Unsterblichkeitshvffnuugen wiegten, hat es lang- und klanglos im Orkus der Vergessenheit verschwinden las,en. Aber das Urteil der Geschichte ist auch darin unfehlbar gerecht, daß es das, was wirklich groß und bedeutend war, in dem ungeheuren papiernen Blätterwald der Literatur, nicht untergehen läßt, sondern cs immer wieder heraushebt und späteren Geschlechtern KU Genuß Und Würdigung darbietet. „ Als am 19. Februar 1837, bor nun DreivierteliahrhUnderh der 23 jährige Privatdozent in Zürich!, Georg Büchner, von einem schweren Typhus binnen wenigen Tagen hingerafft, in schwärmerischen Tvdes'phantasien sein junges Leben verhauchte, wer wuM da viel von ihm, Wer hätte geahnt, daß kommende Generativnest in ihm ein großes Genie verehren würden? Alles Gedruckte, daK ihm damals ein schwaches Unterpfand für künftigen Ruhm 111 Mieten können, bestand in einem Äon Druckfehlern wimmelnden, durch die Zensur verstümmelten und durch einen Dritten, den Redakteur Eduard Duller, noch! weiter verunstalteten Drama „Dan- tons Tod", das in einem dünnen unansehnlichen Heft tfortag. Gutzkow hatte von ihm mit einer gewissen Anerkennung gesprochen Und der Kreis von deutschen Revolutionären, der in Zürich fernen Umgang bildete, war das Geniale, Unvergleichliche seiner Persönlichkeit wohl gewahr geworden. Ein Echo dieser Anschauungen Waren Georg Herweghs berühmte, Hymnenhaft hinströmende Ge- denkverse: Mein Büchner tot! Ihr habt mein Herz begraben! Mein Büchner tot, als seine Hand sch!vn offen, Und als ein Volk schon harrete der Gaben, Da ward der Fürst von jähem Schlag getroffen. Der Jugend fehlt ein Führer in der Schlacht, Um einen Frühling ist die Welt gebracht ... Ms einen Helden und Propheten, als einen Pfeiler der grosten Menschheitskirche, zu früh gesunken, doch Denkmal und Vorbild, hervorleuchtend unter Trümmern — so feierte ihn ^rwegh, so erschien den zurückbleibenden Genosten tue verklarte Gestalt des Heldenjünglings und Freiheitskämpfers. Doch es war das äiustere Schicksal des Studenten, der Mit todesmutiger Kühnheit eine Verschwörung gegen die hessische Regierung eingeleitet, der in Acht und Bann gelebt, der stir die erträumte Freiheit des Vaterlandes gelitten, diese Märtyrer gloriole war es, die sein Andenken in der aufgeregten Zeit „zwischen den Revolutionen" noch« eine Weile umgoldete. Dann vergast man Wer den Helden und Opfern von 1848 bte Schwärmer der Fruh- zeit, die ihnen den Weg bereitet. So war denn auch« Buchner nichts anderes, wie Treitschke sagt, als eines jener traurigen Symptome der Verwirrung und Verirrung, die in den politischen Kopsen damals herrschten. Und seine dichterische Begabung? Sie schien nur Unfertiges, Verheißungsvolles gegeben zu haben. Nichts Reises, in sich Geschlossenes: „Ein unvollendet Lied, sinkt er ins Grab, Der Verse schönsten nimmt er mit hinab." Der „Danton" war freilich nur ein „ProbUkt der Not", in wenigen Wochen hastig hingewühlt, mit angstfieberndem Herzen abgeschlossen und abgeschickt, als die angezettelte Empörung verraten war und als letzter fettester Bissen von einem geldgierigen Schuft nun auch der Rädelsführer ans Messer geliefert werden sollte Vor strenger Kerkerhaft, die manch andern blühenden Jüngling iit frühes Siechtum brachte, rettete ihn die Flucht m Nacht und Nebel, aber dem Drama merkte man es an, daß „die Darmstädtischen Polizisten seine Musen" gewesen waren. AW dem eigensten Erleben beg jungen Revolutionsmannes war die nervös gequälte, tragisch« verzweifelte, wild leidenschaftliche Sttm- mung erwachsen, die in den groß geschauten Szenen des Stückes zuckt, aber im ersten Druck war, wie Gutzkow selbst zugestehen Mußte, „der beste, nämlich. der individuellste, der eigentümlichste Teil des Ganzen" geopfert worden. „Der echte Danton von Büchner ist nicht erschienen. Was dävon herauskam, ist ein notdürftiger Rest, die Ruine einer Verwüstung, die mich Ueberwindung gekostet hat." Ein Drama, das nicht einmal sein Drama, sondern ein verballhorntes Unding war, bildete das winzige literarische Gepäck, mit dem Georg Büchner vor 75 Jahren die Reise in die Unsterblichkeit antrat. Das schien wenig, herzlich wenig, wo zu gleicher Zett die Auffenberg und Pyrker mit Dutzenden von Bänden um einen (ihnen glatt verweigerten) Platz in der Literaturgeschichte kämpften. «Drei ungedruckte Schauspiele und noch manch anderes fanden sich zwar int Nachlaß; man munkelte sogar, daß er mit dem be- rMtigten Pfarrer Weidig zusammen eine höchst staatsgefahrliche Flugschrift verfaßt habe; aber Gutzkow, mit der Durchsicht des Nachlasses betraut, war enttäuscht; seine handfeste Theatralik, die damals bereits die eigenen vielgespielten Bühnenstücke zu zrm- mern begann, hatte augenscheinliche andere dramatische ideale, als sie die preciös Helle Ironie und gracile Lyrik von „Leonce und Lena", der realistisch«--phantastische, grandios grausige Balladenton des „Wozzeck" und jener leider für immer v«erlorene, gewiß nicht Minder eigenartige „Pietro Aretino" verkörperten. Nur ein Novellenfragment „Lenz" druckte er in seinem „Telegrafen" mit ein Paar gut charakterisierenden einführenden Worten ab. Das alles zerstatterte. Der Nachlaß ruhte noch manches Jahr, den alten Jahrgang des „Telegrafen" nachzuschlagen, nahm sich niemand die Mühe, und doch wirkten die Keime eines neuen impressionist- naturalistischen Stils, die im „Danton" ausgestreut wären, sogleich fruchtbringend weiter. Der junge Hebbel ward dav«on stark ergriffen und der zwischen kalter Reflexion und unheimlich wilder Phantastik schwebende Stil des Dramas wird von ihm in der Judith" weitergeführt. Auch! Otto Ludwig .hat sich mit der problematisch anziehenden Erscheinung Büchners lange beschäftigt; als er sich au Gutzkow mit seinem ersten Dram«a Manbte1, erinnerte er ihn an das Beispiel des Danton-Dichters. Ms eine eigenartige, doch chaotisch wirre und unreife Erscheinung steht der junge Revolutionär mit seinem Revolutionsdrama um 1850 tm Urteil der Besten jener Zeit da; 30 Jahre später aber war es! eilt ganz- neuer Dichter, der aus Georg Büchners „Sämtlichen Werken herausschaute. Ludwig Büchner, Georgs jüngerer Bruder, der Verfasser Äon „Kraft und Stoff", und K. E. Franzos, der bekannte Erzähler, halben das Verdienst, in ihren Ausgaben (1850 und 1879) uns. alles zugänglich gemacht zu haben, was sich noch von feinen Werken hatte zusammenbringen lassen. Da erschien zunächst 18t>0 die entzückende Biedermeierkomö«die vom glasierten sehnsüchtigen Prinzen Leonce, der seine liebliche Lena findet, wohl das Witzigste,- was die deutsche Sprache in der geistreichen Eleganz echt romantischen Humors, in dem unruhigen Funkeln graziöser Wortjpielei UNd dem Feuerwerk eines1 leichten Esprits hervorgebracht hat, bann der „hessische Landbote", dies Meisterwerk eines wuchtig pathetischen Pamphletsttls, dessen Anschauungen besonders die Sozialdemokraten dazu benutzten, um Büchner als emen der ihren zu 'eiern; endlich brachte bie Ausgabe L. Büchners außer dem eben- älls ganz neuartig wirkenden „Lenz" noch« eine Reihe von Briefen Und Briefstellen, die den Einblick in eine unendlich! senstttve Seele, :n einen bald mystisch überschwänglichen, bald medizinstch klar und hart empfindenden Charatter gewährten Jene Vereinigung- dichterisch visionären Schauens und wissenschaftlich kühler Beobachtung, bie bie Zola-Jünger des Naturalismus erstrebten, war vorher chon in dem Bilde dieser Persönlichkeit aufs Schärftte ausgeprägt. Sodann entriße Franzos nun noch ein Drama dem Untergang, das alle Züge romantischer Phantastik, realistischer Darstellungskmist und grotesken Humors zu einem grandiosen Gemälde menMicher Leidenschaft vereinigte, den Wozzeck. Die erloschenen Minutiösen Schriftzüge eines völlig zermürbten, fast zerfallenden Manuskripte mußten nach Anwendung eines chemischen Verfahrens ihr nntzr als 40 Jahre bewahrtes Geheimnis hergeben, uA der deutschen Literatur wär ein ganz einzigartiges Werk hoher Stimmnngskunst gewonnen^aturalismus vom Ende des vorigen Jahrhunderts ist hauptsächlich von zwei Werken Büchners beeinflußt worden, wn dem- nun in seiner urspttinglichen Gestalt ^gestellten „^anton und dem wundervollen Lenz-Fragment. Im „Danton war dl Masse der Held wie in Hauptmanns „Weoern ; der AhreM?K) mus der einzelnen ©jenen, die anschaulich malende Milieu childe- rung, die Realisttk des Stils — all das wirtt-e auf die xungeN Dichter. Besonders Hermann Eonradi, wohl der genialste jener Stürmer und Dränger, der nur wenige ^ahre alter wurde als- sein Vorbild, hatte sich! ganz in Buchner eingelebt.. Gerhart Hauptmanns Erstlingserzählung „Der Apostel fnubft w loaisch deutenden Stil, in der Verbindung von Mensch und Lauch schäft eng an den „Lenz" an.. Das ästhetische ^aubensbekmntnis Büchners smach das Evangelium des konsequenten Realismus in einer klassischen Form aus, die in den theoretischen Erörterungen oft verwendet wurde. . Den Naturalisten und Psychologen hatte man in Gdorg Buchner aevrieien und aus sich wirken lasten; der graziöse Romantiken her stilisierende Tragiker, der lyrische Aesthet und Visionär IN ihm blieb unerkannt. Erst als um das Ende des Jahrhunderts du! romantischen, stilisierend«en und ästhettsierenden Tendenzen m der Literatur immer stärker wurden, spürte man auch tu dieseni „^ung- deutschen" einen verwandten Hauch, ein zartes und raffiniertes! Formaefühl, kulturelle Schwebungen twn unsäglicher Feinheit. 1895 führte Max Halbe im Münchener „intimen Theater Leonce und Sena, für einen kleinen Kreis stimmungsvoll inszeniert, aus, aber diese Veranstaltung trug doch« -einen zu improvisaterstchen Charakter, um weiter wirken zu können. Auch die mehrfach unternommenen Aufführungen des Danton, so 1902 wn den beiden Berliner Freien Volksbühnen, konnten keinen Erfolg erringen. Unterdessen wurden die Beziehungen, die aus den Werken Büchners in bie Gegenwart führten, immer starker; eine neue Ausgabe seiner Werke schien notwendig, um dem modernen ~efer feine Persönlichkeit und bie rein ästhetische Große feiner Dlch- limo nabe-mbrmaen. Die 1909 erschienene, von mtr besorgte Sammlung der Schriften hat versucht, diese Aufgabe zu lösen. Eine neue Etappe in der „Wiederkehr" Georg Buchners ist so eingeleitet, die hoffenttich eine dauernde Einkehr in den streng behüteten Kreis unserer besten Dichtung bedeuten ttnrb. Ml- qentein hat man ihm nun eine Stellung „zwischen.Kleist und Hebbel" in der Reihe unserer großen Dramatiker ein geräumt. Dantos Tod" bewies 1910 seine außerordentliche theatralische Wirkung in einer glänzenden Vorstellung des Hamburger Thatta- theaters. Die besondere Liebe unserer Zeig ist aber „Leoee und Lena" zuteil geworden. Dazu mag in erster Lime der iode- gcschmack geführt haben, der sich allen Kunstmßerungen der Biedermeiereopche begeistert zuwandte. . Nun besitzt das Lust- swel den Duft dieser Kulturstimmung rm höchsten.Maße, dieses zarte Verklingen der Romantik ins Philiströte, dieses ironische Spielen mit Gefühlen und Schicksalen und neben deni phantastischen Hochflug die derbe Erdenschwere, die sich m Gestalt des dicken Valerio bem aetherisch!en Leonce an dm Gchoße Mnes flaschengrünen Fracks hängt. Diese spezifische Kultursphare des Ganzen hat Karl Walser in brn Radierungen, die er für eine Prachtausgabe der Dichtting schuf. Nicht getroffen. .Stalker und überzeugender war die Wirkung, die die moderne Wiedergabe der Dichtung bei den vor kurzem erfolgten beiden Aufführungen erzielte. Sowohl auf der Wiener Residenzbuhne wie rm Duffel- dorfer Schauspielhaus «erlebte man eine künstlerische Offenbarung, als dies wundersame! Spiel tn geschmackvoll geformten Bildern vorüberzog, bald zart, bald zart, und schemenhaft fern wie das 112 duftige Gewebe eines Sommernachtstraums, bald burles-karikatu- ristisch, nne ein Serenissimus-Bild von Th. Th. Heine rm Srm- plizissimus. n . r n . Tie ganz einzigartige Kunstforw vvn Lwnee Mnd LenL M ihrer delikaten Mischung von ironischer Sentimentalität und spreß- kiiiraerlirlier Phantastik, in ihrer traumhaften Wahrheit und , fanrischen Üiiwirklichkeit hat übrigens manche der längsten Dichter Mr Nacheiferung verlockt; sie hat Pathe gestaichen öel dem stärksten Werk Herbert Gillenbergs, feiner tieffinnigen Komodre „Der natürliche Vater", in der wir der gleichen Verbindung von Romantik und Anti-Romantik begegnen. In dem Banne eines anderen Werkes von Büchner, des „Wozzeck", steht em anderer bedeutender Dichter unserer Tage, Frank Wedekind, dessen Stil tn seiner grotesken Monumentalität, in der Kontrastierung tragischer und burlesker Svenen hier anknüpft, Wenn auch noch dieses grandioseste Werk Büchners der modernen Buhne erobert ist, dann wird seine „Wiederkehr" in unsere 'Dichtung vollendet sein. Diphtherie. In jüngster Zeit sind allenthalben im Reiche, besonders in Groß-Berlin, erschreckend viel Diphtheriefälle zu, verzeichnen, und Noch immer nimmt diese Krankheit zu. Einige Mitteilungen über das Wesen dieser ansteckenden Krankheit durften daher nicht unangebracht sein. Die Diphtherie, auch Rachenbräune, Halsbräune oder Croup genannt, ist, wie schon gesagt, eine außerordentlich ansteckende Krankheit, die besonders die Schleimhaut des Rachens, die Man- deln und den Kehlkopf befällt, indessen auch an anderen Körperteilen, z. B. den Augen, vorkommen kann. In den weitaus meisten Fällen werden Kinder von dieser Krankheit heimgesucht. Der Krankheitserreger, der sogenannte Diphtheriebazillus, ist gegen Austrocknen und Desinfektion ver- hältnismäßig widerstandsfähig. In der Regel beginnt dm Diphtherie mit Fieber, Erbrechen und allgemeinem Krankheitsgefühl, zuweilen aber beeinträchtigt sie anfangs das Mlgemeinbeflnden so wenig, daß die Kinder ruhig weiterspielen. Bald stellen sich ein stechender Schmerz im Rachen, mäßiges Fieber, allgemeine Mattigkeit, sowie Schlingbeschwerden ein. Auf den geröteten und geschwollenen Mandeln machen sich eigentümlich grauweiße unregelmäßig begrenzte Flecke bemerkbar, die schnell wachsen und guf die Umgebung der Mandeln übergreifen. Im' weiteren Verlauf der Krankheit bedeckt sich das Zäpfchen, der Gaumen mit dem Belage, das Fieber steigt, die Halsdrüsen schwellen an, die Zunge ist trocken und dick belegt, der Kranke klagt über stechende Schmerzen im Halse sowie über großen Durst. Tas Allgemeinbefinden leidet mehr und mehr, der Kranke liegt mit offenem Munde da, sein Gesicht wird fahl, es stellt sich übelriechender Ausfluß aus der Nase ein. Schreitet der Belag auf den Kehlkopf über, so bekommt der Kranke einen eigentümlich bellenden Husten und Atemnot. Das Gesicht schwillt an, die Lippen werden blau, der Atem wird hörbar, und der Kranke gerät in sichtliche Erstickungsangst. Der Tod erfolgt entweder in einem solchen Erstickungsanfall oder aber durch Herzlähmung. Neigt sich die Krankheit zur Besseriing, so stößt sich der Belag allmählich ab, die Mandeln und das Zäpfchen reinigen sich, der Kranke zeigt wieder Interesse für seine Umgebung, der Appetit regt sich. Nicht selten bleiben die Bakterien noch eine Zeit lang im Halse des Kranken nachweisbar, wahrend dieser sich schon in vollständiger Genesung befindet. Zuweilen bleiben zunächst Lähmungen des Gaumens und Zäpfchens, die sich dürch Verschlucken beim Trinken verraten, oder auch anderer Muskelgruppen, zuweilen eine Schwäche des Herzens zurück; doch pflegen dieselben nach einigen Wochen oder Monaten zu verschwindm. Bei der großen Ansteckungsfähigkeit der Krankheit ist eine strenge Absonderung der Kranken unbedingt erforderlich. Die Ansteckung kommt dadurch zustande, daß Gesunde mit den Absonderungen der Kranken (Nasen- und Rachenschleim) oder mit seiner Wäsche und mit seinen Gebrauchsgegenständen in Berührung kommen. Ist eine wirksame Absonderung in der eigenen Behausung nicht durchzuführen, so soll mit der Ueberführung des Kranken in ein Krankenhaus nicht gezögert werden. Es ist eine weit verbreitete irrige Ansicht vieler Eltern, daß den Kindern im Krankenhause keine gute Behandlung zuteil würde. Erfahrungsgemäß werden von den erkrankten Kindern im Krankenhause viel mehr gerettet als in der Familie, weil die Pflege der Kranken' außerordentlich große Sorgfalt erfordert und im Krankenhaus viel besser durchgeführt werden kann, als in einem Privathause. Auch kann im Krankenhause der Augenblick, in welchem' die Erstickungsgefahr sofortige Hilfe notwendig macht, mit größerer Sicherheit erkannt werden, als in der Familie. Nur durch rechtzeitige ärztliche Behandlung und sorgfältige Pflege ist es möglich, Diphtherrekranke zur Genesung zu bringen. Nach den Erfahrungen der ärztlichen Wissenschaft stellt das sicherste Heilmittel gegen Diphtherie das v. Behring'sche Diphtherieserum dar. Dessen Wirkling erfolgt um' so sicherer, je früher! es angewendct wird. Es hat keinerlei nachteilige Wirkungen, wie hier und da vielleicht angenommen wird. Uebrigens ist auch dringend zu raten, sämtliche Familienmitglieder und sonstige Personen, die mit dem Kranken in Berührung gekommen sind, einer Einspritzung mit Diphtherieserum zu unterziehen, da ihm neben! der Heilwirkung auch eine anerkannte Schutzkraft für Gesunde gegen Erkrankung an Diphtherie innewohnt. Es bedarf wohl keiner weiteren Erörterung, daß sofort nach der Ueberführung des Kranken in ein Krankenhaus, nach seiner Genesung oder nach seinem Tode, die Wohnung, die Leib- und Bettwäsche, die Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände der Kranken vorschriftsmäßig zu desinfizieren sind. Schulpflichtme Kinder aus einem Haushalt, in dem sich ein Diphtheriekranker befindet, müssen, um die Verbreitung der Krankheit zu verhüten, bis zur Genesung oder zum Tode des Kranken und bis zur Ausführung der vorschriftsmäßigen Schlußdesinfektion von jedem Schul- und Unterrichtsbesuche ferngehalten werden. Besondere Sorgfalt ist namentlich dann geboten, wenn in der Familie eines Gewerbetreibenden, welcher eine Bäckerei, ein Eßwarengeschäft u. dergl. betreibt, und dessen Wohnung unmittelbar neben. denk Laden sich befindet, eine Diphtherieerkrankung auftritt. In diesem Falle haben sich diejenigen Personen, die mit der Krankenpflege beschäftigt sind, des Betretens des Ladenraumes zu enthalten. Tun sie das nicht, so kann auf Grund der gesetzlichen' Bestimmungen das Geschäft solange geschlossen werden, als sich der Kranke in der Wohnung befindet. Vermischter. * Der umgekehrte Kinematograph. Der Eindruck des lebenden Bildes, auf dem alle Filme der Welt beruhen, entsteht bekanntlich dadurch, daß die Unzahl der kleinen Bildchen, die die einzelnen Phasen der Bewegung enthalten, rasch hmler em- einander an unserem Auge vorüberziehen, oder, um es genau zu sagen, rasch hinter einander vor uuserein Auge vorbei geführt werden. Muß nicht der gleiche Effekt entstehen, hat sich nun em Engländer gefragt, wenn das Auge der betrachtenden Person tn raschem Fluge an bett aus einer festen Fläche neben einander angebrachten Bildern vorübergeführt wird? Und Mister George Philips, so heißt dieser ingeniöse Mann, fand die Gelegenheit zur Ausführung dieser Idee — an den Wänden der Untergrundbahn, an denen die Züge so rasch vorübersahren, daß die au§ dem Fenster schauenden Passagiere bei richtiger Anpassung der Bilder an die Zuggeschwindigkeit den Eindritck eines kinematographisch belebten Bildes erhalten müssen. Nach anfänglichen großen Schwierigkelten hat er, wie das aintliche Organ des Schuhverbandes deutscher Lichtbild-Theater, „Das Lichtbild-Theater" in Berlin SW. 68, meldet, tatsächlich diese Fdee in die Praxis umgesetzt, und man wird demnächst in der Londoner Untergrundbahn, anstatt sich die Zeit beim Fahren mit Zeitungslektüre zu vertreiben, die draußen an den halbdunklen Wänden vorttberziehenden wandelnden Bilder betrachten können, die natürlich Szenen aus Theaterstücken und andere kleine Darstellungen, die Reklamezwecken dienen, zum Gegenstand haben werden. Schachaufgabe. Schwarz. abcdefgh abcdefgh 8 8 6 6 5 5 3 3 2 2 Weitz. Weiß seht mit dem vierten Zuge Matt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Gran, Grane (das Rotz Brünhildens). Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Giejen»