Donnerstag den \5. Februar -M UW M w Glückslasten. Effontftlt von Hanns von Zo böltiA MaMruck verboten.1 (Fortsetzung.) 10. „Reinen Tisch machen! Ganz reinen Tisch! Das verlange ich —" Eberhard saß in sehr gedrückter Stimmung an seinem Schreibtisch, hatte den Kopf in beide Hände gedrückt und starrte über das Bild der Frau, die er liebte, hinweg auf Vater, der im Zimmer auf- und abging und eine ganz ungewohnte Energie entwickelte. „Reinen Tisch! Und ich will die ganze Wahrheit wissen. Wer ist diese Person?" „Bitte, Papa." „Na also: wer ist diese Frau? Und wie weit hast du dich engagiert?" „Frau Cläre Kähne. Und engagiert? Du inachst dir doch eine ganz falsche Vorstellung, Papa. Ich bin . . . nun, ich liebe Cläre! Wenn du das engagiert sein nennen willst. . ." Vater war hinter Eberhard getreten und sah gerade auf das Bild, sah die tiefausgeschnittene Corsage und die hohe Frisur mit dem kecken Reiherstutz. Er lachte bitter. Mach dir und mir doch nichts weis. Wenn eine. . . eine Frau einem jungen Leutnant ihre Photographie schenkt, in der Pose, so muß es schon ziemlich weit zwischen den beiden gekommen sein. Also rundheraus: willst bit diese Beziehungen, wie immer sie gestaltet sein mögen, abbrechen oder nicht? Kannst du das noch? Wenn es Geld kostet, ich bin zu einem Opfer bereit." Eberhard zuckte zusammen. „Geld ■—" stieß er bitter hervor. „Als ob wir an das elende Geld gedacht hätten!" Und dann schwieg er und starrte wieder vor sich hin. Vater hatte eine dunkle Vorstellung, daß Beziehungen, die mit Geld abzulösen seien, immerhin noch die ungefährlicheren wären. Er erschrak. Das saß also doch tiefer. Es wär eine wirkliche Leidenschaft. Schon drohte etwas .wie Mitleid mit dem Sohn in ihm wach zu werden. Man fah's dem armen Kerl ja auch an, wie er litt. Aber das half nun nichts. Diesmal galt es, fest und hart zu bleiben; es handelte sich um sein Lebensglück. Vater sah wieder auf die Photographie, und gerade das gab ihm neue Festigkeit. Diese . . . diese Dame trieb ja doch nur ein Spiel mit seinem Jungen. So oder so — sie verfolgte egoistische Zwecke. Eberhard mußte gezwungen werden, jede Beziehung zu ihr abzubrechen. „Nun, ich warte!" Es klang wie ein leiser Seufzer: „Was quälst du mich?" „Lieber Eberhard, denke an deine Zukunft. Willst du deine Karriere aufs Spiel setzen? Willst du dich aus allen deinen Kreisen ausgeschlossen sehen? Sollen auch wir dich aufgeben?" Keine Antwort. „Mach dir auch das klar: ich ziehe meine Hand völlig von dir zurück, wenn du nicht brichst. Bilde dir nicht ein, daß ich dich noch unterstützen würde. Ich denke nicht daran, und ich weiß mich darin mit Mama eins. Wenn ich dies Zimmer ohne dein Versprechen verlassen muß, ziehe ich deine Zulage zurück. Du wirst dir sagen müssen-, was das bedeutet." Dunkelrot färbte sich die Haut unter dem kurzgeschorenen Haar, und der Nacken steifte sich einen Moment, wie im Trotz. „Ja — ja — du hast mich ja in der Gewalt." „Mer ich wende diese Gewalt nur an, um dich zu retten. Aus Elternliebe, Hardt!" Es kam wieder keine Antwort. Eberhard brütete dumpf vor sich hin. Ganz still war es im Zimmer. Dann kläffte es plötzlich in einer Ecke leise auf, und ein winzig kleiner Bologneser kroch unter dem Sofa hervor, trippelte bis zu Eberhard und rieb sich an dessen Bein. Da wandte er den Kopf und sah auf das kleine kokette Tierchen herunter — lange — Und Vater dachte: „Natürlich ihr Schoßhund. Ein dummer Köter, herausgeputzt lote ein Aeffchen. Anders wird sie selber auch nicht fein." Hardis Rechte war herabgeglitten. Sie streichelte ein paar Male über das seidenweiche lange Haar. „Mignon =— Mignon —" Mit einem Male schlug die zärtliche Stimme um. „Geh, Mignon!" rief er hart. Und stand jäh auf, zog die Litewka straff herunter: „Es muß also sein. Ich sehe es ein. Es soll nach deinem Willen geschehen. Was es mich innerlich kostet . . . das ist ja gleichgültig . ." Am liebsten wäre Vater ihm um den Hals gefallen. Aber er hielt gewaltsam an sich. Ganz kurz sagte er nur: „Das ist vernünftig." Sie hatten noch eine lange und recht unerquickliche Unterredung. Aber das Unerquickliche, das diese brachte, hatte wenigstens das Gute, daß es sich mit Geld aus- gleichen ließ. Himmel, mußte der Junge gewirtschaftet haben! Und es figurierten unter den Rechnungen, die er beichtete, doch auch Posten, die die uneigennützige Liebe der Frau Cläre in ein seltsames Licht stellten: eine Perlenkette von Friedländer, ein Anhänger mit Saphiren von Werner. Vater mochte nicht mehr darüber rechten. Gottlob, daß man das nicht brauchte. Nur reinen Tisch machen — reinen Tisch! * Und so schien alles geregelt, geordnet. Auf Hardis Wort konnte man sich ja verlassen. Als der Major acht Tage später Eberhards Kommandeur bei Habel traf, wär Jugenheim sehr befriedigt. 102 -,Na, Ihr Herr Sohn hat mir Rede gestanden, als er sich aus dem Arrestchen meldete. Ich sage ja, wenn dre guten Papas nur immer rechtzeitig eingreifen wollten. Nur nichts auf die lauge Bank schieben, nur nichts hm- trödeln. Immer feste aus die Weste. Ja, und nun soll er mir stramm Dienst tun. Ich hab ihn in die Königliche Dritte gesteckt. Der Braneck wirb ihn schon an die Kandare nehmen." z Auch noch in einer anderen Beziehung hatte tue- väterliche Aussprache mit Eberhard guten Erfolg. Er erschien tvieder häufiger in der Kilganstraße, bet den Eltern. Es lag dann wohl bisweilen eine leichte Befangenheit über ihm, ein Schatten; aber der stand ihm eigentlich vorzüglich. Er war liebenswürdiger als in all den letzten Monaten, auch gegen die Schwestern. Einmal als sie beim Tee vor dem Kamin zusanunen- faßen, erzählte er: „Wißt ihr das Neuste? Unser netter kleiner Horfeck hat sich zur Schutztruppe gemeldet." Signes Löffel klirrte zu Boden. Und sie bückte sich schnell, um die Blutwelle, die ihr Gesicht überflutete, zu verbergen. . er kommt voraussichtlich nach Kamerun. Angenehmes Klima. Die alten Horsecks sollen außer sich sein. Na — verdenken kann man's aber eigentlich unsereinem' nicht. Man kommt doch mal aus dem ewigen Allerlei heraus, läßt sich einen anderen Wind um die Nase wehen und wirft so manche Sorge hinter sich." Mutter erhob lebhaft Protest. Ihr schwante schon, daß Eberhard auch eines Tages auf so verrückte Ideen kommen könnte. Am Ende hatte ihn Vater doch zu hart angefaßt. Sie barmte ein wenig, führte die schönsten Redensarten ins Gefecht von „Bleibe im Lande und nähre dich redlich" bis zu „Warum in die Ferne schweifen". Es paßte nicht recht, aber es paßte doch einigermaßen. Und schließlich brachte sie alles gegen die Kolonien im allgemeinen vor, was sie in den Reichstagsverhandlungen gelesen hatte. Darob ergrimmte dann Vater, und es gab eine lebhafte Debatte. So konnte Signe sich, ohne aufzufallen, fortstehlen. All die Tage hindurch war immer wieder das todestraurige Gesicht Horsecks vor ihr aufgetaucht, wie sie es am Ballabend im Spiegel gesehen hatte. Sie brauchte, konnte sich ja keinen Vorwurf machen. Immer war sie Horfeck aus dem Wege gegangen, niemals hatte sie ihn ermutigt. Gerade ihn nicht. • Aber es schmerzte sie stets aufs neue, wie er ihr Nein aufgenommen hatte, schmerzte sie in tiefster Seele. Und wie ein Fluch erschien ihr bisweilen ihre Schönheit. Lange stand sie oben allein in ihrem blauen Zimmer am Fenster, sah in das stille Gärtchen hinaus 11116 sann. Die große Sehnsucht kam über sie: Warum bin ich nicht ein schlichter Mensch, gradlinig und einfach? Wie Dodo etwa. Warum mischen sich bei mir immer die Instinkte, gute und schlechte? Warum hab ich nicht einmal die Energie zu einem ehrlichen Ringen mit mir selber? Selig find die Einfältigen — Vielleicht wäre alles anders geworden, wenn die Eltern mich mit Ernst und Strenge erzogen hätten. Aber von klein auf war ich der verzogene Liebling. Immer bekam ich recht. Immer hieß ich die kluge, die schöne Signe — fast wie ein Wunderkind wurde ich groß. So tateu's die Eltern. Aber die Welt tat's ja nicht anders. Ein Wunder ist's nicht, wenn ich dem eigenen Ich einen Altar errichtete und täglich darauf opferte. Ich hätte eine ganz andere sein müssen, ivenn ich's nicht getan hätte. Eben ein schlichter, gradliniger Mensch und nicht solch komplizierte Natur, die ich leider bin. Aeudern! Ja — ändern! Wenn nur die Kraft dazu da wäre und die Selbstzucht, lind nicht dieser Wirrwarr des Lebens. Und schließlich nicht die Freude au all dem Tand dieses Lebens. Es schreit zum Himmel: wenn ein Mensch wie ich auch täglich aufs neue all die Richtigkeiten erkennt, zum Greifen klar — verzichten mag er schließlich auf keine von ihnen. Und der ganzen Weisheit letzter und armseligster Schluß ist: das große Rad dreht sich, weiter — und alles bleibt beim alten. Und in .einer Stunde kommt die Jungfer, und ich schlüpfe in eine andere Aalhaut und fahre zum Ball Beim russischen Gesandten, und will's der Zufall, so kommt heut wieder eine Mücke geflogen und versenkt sich die Flügel. Armer Horfeck — ich hatte dir etwas Besseres gewünscht — — i|. Es war die Zeit im Jahre, in der sich die Geselligkeit drängte. Mutter hatte sich nun einmal vorgenommen, die Töchter von vornherein, gleich im ersten Jahre, überall einzuführen. Sie stöhnte zwar nach den ersten Beiden Wochen, und Vater stöhnte auch. Wer nachdem beide das richtige System andern Vätern und Müttern abgelauscht hatten, ging es ganz gut: sie wechselten in der Beglei-t tung ab. Die liebe Jugend selbst durfte, sollte dafür in jeden neuen Tag hineinschlafen, um für den nächsten Wend' wieder frisch zu sein. Dodo brachte das auch fertig. „Ich Bin wie der große Napoleon, ich kann dein Schlaf kommandieren," sagte sie wohl. Signe war weniger glücklich. Sie lag ost, wenn sie nach Mitternacht heimkam, noch stundenlang wach oder saß träumend vor dem Kaminfeuer. Man sah es ihr nicht an, ihre Schönheit gewann vielleicht sogar durch einen leichten Zug der Ermattung. Aber ihre Nerven ließen nach. Es kam wohl vor, daß sie das Bedürfnis fühlte, sie aufzureizen, daß sie eine Stunde vor der Ausfahrt zu Vater herunterging: „Papa, gib mir ein Glas starken Wein." Dann lachte der alte Herr: „Na ja, ihr Schwärmer. Ich kenn das. Wart mal, ich hole uns beiden 'ne halbe Flasche Pommery . . . das ist die beste Peitsche. Mir ist auch verdammt flau zumute." Und überall, wo die Schwestern hinkamen, war Ho- burg. Auf dem zweiten Hofball war er; auf dein Empfang Beim Reichskanzler war er, er nahm am Kavalier-- ball im Kaiserhof teil, er war auf dem Ball des Kriegs- nnuisters und fehlte auf keinem der großen Feste in den Gesandtschaften. „Rührend •—" hatte Dodo einmal spöttisch gesagt. Aber Signe hatte keinen Grund, sich über Hoburg zu beklagen. Er näherte sich ihr nur, wenn sie im großen Kreise war. Er suchte nicht mehr wie früher ein Gespräch unter vier Augen. Er bat sie nur ganz ausnahmsweise um einen Tanz. Er war sehr zurückhaltend, sehr bescheiden geworden und noch korrekter äks früher. Nur daß sie bisweilen einem fragenden Blick seiner müden Augen Begegnete: „Hier Bin ich. Ich warte meiner Stunde. Ist es so recht?" Dann kam manchmal eine forcierte, ihr sonst ganz fremde Erregtheit über sie. Sie sprühte in der Unterhaltung, sie lachte, sie kokettierte. Mochten die Mücken,- diese törichten Mücken sich doch die Flügel versengen!l (Fortsetzung folgt.) Abdankung. Skizze von I. O p P e n. „Du hast es also doch fertig gebracht," sagte der Justizrat Heufeld und zählte noch einmal die seinen Billetts, die er langsam aus den Kuverts nahm. „Acht Einladungen für sieben Tage! Tas ist wirklich — Sollten da die Kräfte nicht doch unterliegen?" Die 'Angeradete dehnte sich gähnend in ihrem Fauteuil und zupfte die seidenen Schleifen ihres Morgenkleides zurecht. „Ich begreife dich wirklich nicht, Teo, daß Bit dir Sorge machst. Wir sind doch jetzt in der Saison, und was sollte man schließlich mit den Abenden beginnen, wenn man sie nicht in heiterer Gesellschaft! zubringen würde!" Der Justizrat seufzte. „Dein Talent zum Genießen ist wirklich groß. Ich für meine Person hätte gn dem dritten Teil genug. Außerdem wenn maus recht betrachtet, gewährt es dir wirklich einen solchen Genuß? Seit zwanzig Jahren immer dasselbe, die gleichen Routs, die gleichen Diners, die gleichen Wohltätig- kcitsveranstaltungen, man muß doch einmal müde werden!" Die schöne Frau legte den Arm um, den. Hals des Gatten und sagte schmeichelnd: „Dein Brummen hilft nichts, deine Philosophie noch weniger, du tust doch, was mir angenehm ist, und ich- fühle mich doch nur wohl in der Gesellschaft. Nicht wahr, du erlaubst doch für den Ball beim Kommerzienrat X. die weiße Robe, die wir neulich im Fenster bei G. bewunderten?" „Aber, Melanie, wieder eine .neue Toilette, muß es denn sein?" „Es muß, es Muß, Liebster. Ich habe schon meine Arrangements getrosten, und du füllst mir wohl ein wenig die Börse, aber keine blauen Scheine," schloß sie lachend, „nur braune, braune!" und aufspringend küßte sie ihn flüchtig auf beide Wangen. „Jetzt gehts rasch an die Toilette, um halb drei hole ich dich vom Bureau ab. Du hast eine kleine Ueberraschuug gewiß für mich bereit," rief sie, sich in der Tür mnweudend. 103 der lejjfe'n im Saal. Doch seltsam, ihr Eintritt, der sich sonst wie der Beginn einesTriumpHzuges für sie gestaltete, blieb heute fast unbeachtet. Ja, die schöne Fran mutzte zum ersten Male ihre Tanzkarten in den goldenen Gürtel stecken, ohne daß sie begehrt worden war. Sie war außer sich. Doch die gesellschaftlichen! Formen, die sie meisterhaft beherrschte, siegten über ihren Acrger, unb lächelnd setzte sie sich in den Kreis älterer Damen, die ihren Platz auf der Estrade eingenommen. Man begrüßte sie dort mehr verwundert als erfreut, und sie dankte dem Zufall, der ihr noch im letzten Moment zur Polonaise einen ihrganz unbekannten Tänzer zuführte. In der ersten Tanzpanfe fast ne ansrnhend in einer Nische 'des kleinen Wintergartens. Sie iah, wie ihre einstigen Freunde und Verehrer sich um eine reizende, etwas zarte, junge Schönheit scharten, die heute ihr erstes ’wcbitt feierte. Die weitze Toilette, fast gleich int Schnitt der ihren, floh in weichen Linien um den fast überschlanken Körper, die kaum gerundeten Arme zeigten noch wenig plastische Vollenoung, und dennoch lag .etlvas Poetisches in dieser knospenhatten Erscheinung, das wirklich Hinreitzen mußte. Auch Frau Melanie empfand- diesen Zauber, da hörte sie plötzlich, ihren, Namen rn ihrer allernächsten Nähe. Sie horchte auf und rückte ihren Letsel tiefer unter die breiten Palmenziveige. >zMmer mehr erbleichte ihr Antlitz, und immer fester preßten sich ihre Lippen zufainmen, als ivollten sie einen Schrei unterdrücken. „Wenn doch Frauen sich selbst kennen würden," hörte sitz eine ihr wohlbekannte Stimme, „sie würden zur rechten Zett von deut 'Schauplatz ihrer Triumphe abtreten und sich selbst um e en anderen die schöne Illusion erhalten,, einmal für ^ne Zett ttll- siegerin gewesen zu sein. Doch dretes krampfhafte Ausharren auf dem Platz, der längst anderen gebührt, macht sie lächerlich und bringt sie um die Achtnng. Frau Melame^ollte fichs gewng sein lassen und den Weg ihrer erwachsenen Tochter fretgeben, die längst auf den Augenblick harrt, die Kinderschuhe auszuzrehcn. „Geh, Wilsberg, sei nicht so hart, du warst doch der Treuesten "'^"„Jch wars und bins auch noch, doch heute ladet die schöne Frau selbst den Fluch der Lächerlichkeit auf sich, wenn fte glaubt, mit Fräulein v. L., der Achtzehnjährigen, konkurrieren zu können. So mutz sie eben fühlen, daß sie ihren Platz an einer amerön Stelle auszufüllen hat als hier tm Ballsaal. Es muß doch schwer sein, so in der Blute auf alles zu verzichten Es gehört eine-starke Ueberwindung dazu, plötzlich einen Strich zii ntacheü: Bis hierher und nicht Wetter. Kroß anaeleaten Ratu.ren kamt es nicht schwer fallen, und kleinlichen feigen, die sich nicht selbst befehlen können und blind bleiben' wollen, denen gebührt eben die Zurucksetzung, die die gSTÄr m.d d°m- * » « einet'' Extratour, män hielt soeben deinen Lieblingswalzer. d-rch di- in die Garderobe und gab einem Diener den Befehl, ihren .Hann aus dem Rauchsalon zu holen. Als der Jufttzrat bestürzt hiuam-- eilte hörte er daß seine Frau ihn bereits im Wagen erwarte. wie uöMa Dunkelheit gab Frau Melanie Zeit, fich zu sammeln und ÄTeiÄ V* ÄL/W von einer heftigen Migräne befallen, das Fest verlostenmime. Als der Rat am nächsten Abend etwas erschöpft au^> dem Rur'rau beimkelirte da ihn dringende Privatbesprechungen über L"Ä4*««’- “Sät es ttiri» Kruiobnbeit in einem einfachen dunklen Kleide tu tmem Boudchr Aschen, emsig schreibend. Auf seine Fragen nach ihrem Befinden antwortete sie mit- einem etwas müden Lächeln, e aß * MW MWi *“'ÄÄte6Ä '&>«* Re «. Ei- HM.« IW» fiif» zu ist Zeit, Teo, daß wir uus zu Äause em wcntg ääää*- sw 3 uberwallendtzm Glücksgefühl umarmte der Rat ferne H-rau. Wie ich mich danach gesehnt habe!" sagte er ans tiefstemumrn. " „Warum hast du es mir nicht gesagt? -entgegnete fie M- b°"^Wcil ich glaubte, daß es dir eilt Bedürfnis ist, die Gesellig- feit bchnMciie auf. - Wie seltsam, dachte sie, noch vor wenigen Tagen hätte es sie Tränen gekostet, einem frohen Abend zu cnt- saaen und jetzt — ? Nach den stillen,. einsamen Stunden der Nacht, die sie'durchwacht, durchkämpft, durchlttten, hatte fiechich zum Entsagen durchgerungeu. Niemand follte ahnen, wie schwer 09 'Si^ löst^sich aus den Armen ihres Mannes und rief scheinbar in ihrem alten fröhlichen Ton: „Jetzt, Herr Jnstizmt, beginnen für uns von neuem die Flitterwochen. Bis Aniiy hetmkehrt und wir um des Kindes willen unsere Räume öffnen, damit die Jugend mit ihresgleichen froh und glücklich genießen kann." Er entgegnete nichts, sondern strich sich sorgenvoll über die Stirn utid schaute noch lange auf die Tür, durch die die graziöse Gestalt seiner Gattin geschlüpft. Er hatte sich 'vor zwanzig Jahren in das bildschöne adlige Fräulein, das kaum in der Gesellschaft aufgetaucht, beim ersten Sehen leidenschaftlich verliebt. Ihre Ehe war eine ungetrübte und sie wäre vollkommen glücklich gewesen, wenn Melanie ihre Genußfähigkeit nicht nur auf die geselligen Vergnügungen beschränkt hätte, wenn sie teilgeitoimnen an Höherem und Ernsterem. Mer wie sehr er sich auch, bemüht hatte, fie zu sich emporzuziehen, er blieb ihr gegenüber stets der Schwächere. Niemand vermochte so lieb zu schmeicheln,, so letden- schaftlich-zärtlich Wünschen und Wollen zu äußern als sie, und er konnte ihr weder heute iwch früher widerstehen.. Oft beschttch ihn an der Seite dieser Frau eine Leere, aber sie fand stets das rechte Mittel, ihn wieder in ihren Bekannten'keis zu bringen. Und auch heute war er zu schwach, ihr zu sagen, daß wohl ihre Schönheit sich zu voller Blüte entfalte, daa aber langsam die Jahre jenen Schmelz ihr genommen, fenes iinerklarliche.Etwas, das bat Reiz der Jugend ausmacht. Ob sie es selbst nicht sah. Er wußte doch, daß ihr Freund, der Spiegel, .oft M Rate gezogen wurde. Sie sah doch bei anderen ettt langsames Verblühen. Glaubte sie sich davon befreit? Schrilles Klingeln ließ den Justizrat aus, tiefem «innen ausfahren. Im nächstett Augenblick brachte der Diener eine Menge Postsachen. Da fiel ihm gleich ein kleiner Brief in die Hande Anny schrieb aus der Pension, fern einziges Töchterchen! Rascy durchflog er die Seiten und strich zärtlich über die Blatter, uoer Me kindlichen Schriftzüge. „Ich sehne mich nach Euch und zahle die Tage bis zum Frühling, ich möchte heim. Sctt zwei Zähren hatten die Eltern die damals Sechzehnjährige in der beruhutten Pension Madame F. in Lausanne untergebracht; und der Rat war sich täglich mehr bewußt, wie schwer ihm die Trennung von seinem Kinde gewordat, und lvie selbst die angestrengteste Berufsarbeit, die abwechslungsreichsten Vergnügungen ihn nicht hinwegtänschen konnten über das große .Entbehren, lern Kind uni. sich zu sehen, lieber sein ernstes Gesicht zog es wie Trauer, und er sagte leise: „Wenns doch erst Frühling wäre! Im nächsten Moment erschien Frau Melanie int Rahmen der Tür: „Schnell, schnell, Teo, ich begleite dich, wir haben keine Zeit zu verlieren!" Das kleine Portefeuille öffnend, das der Rat aus den Tisch gelegt, rief sie fröhlich: „Dank, Vielen wank. Du bist rührend gut, und ich werde wieder tue Schönste sein, die Wlerschönste." v m . i „Anny hat geschrieben," erwiderte der Rat. „So, sie ist doch gesund? Jetzt habe ich keine Zeit zu lesen, du hebst Mir den Brief auf, nicht wahr?" Fran Melanie hatte sich bei den letzten Worten sehr eingehend mit dem Zuknöpfen der dänischen Handschuhe beschäftigt und sah jetzt zu ihrem Gatten aus. „Was hast du, Schatz? Habe ichs wieder nicht recht gemacht? Ich erscheine dir wieder als recht lieblose Mutier, v, bitte, nicht böse sein, wer weiß — in ein — zwei, vielleicht tu drei Jahren bin ich schon Großmütterlein und stricke für mente Enkel Strümpfe!" Und hell anslachend zog sie den ernsten Mann mit sich fort. _ . , . ... „Gnädigste wünschen die' Robe in weiß, mit den rosa Bluten? 'fragte die Verkäuferin noch einmal und sah Fran Justizrat etwas ungläubig an. m , „Gewiß," war die Antwort, „die Meiste Robe mit den rosa Blüten." . ( „Für gnädige Frau selbst?" Die Rätin biß sich auf die Lippen. Sie war empört. „Ich glaube deutlich gesprochen zu haben." „Wir könnten ja für gnädige Fran 'ein anderes Blumen- ar van gement wählen, vielleicht Flieder, vielleicht ■—" „Mein Fräulein, ich habe bestimmt, und- Sie gehorchen, sonst sehe ich mich gezwungen, meine Einkäufe in einem’ anderen Hause zii machen." „ ’ - Tie Verkäuferin wurde blaß und sagte dann, sich überstürzend: „Verzeihen, gnädige Fran, doch es ist mir peinlich — Fräulein von L. will am -Sonnabend das ganz gleiche Kostüm — da glaubte ich, da meinte ich -—" „Ach so," antwortete hochmütig die Rätin. „Wenn zwei das Gleiche tragen, wirkt es dennoch verschieden." Mit einem etwas spöttischen Lächeln wandte sie sich um. „Ich hoffe, daß meine Anordnungen strengstens befolgt werden." Tie folgenden Tage kam Melanie kaum zur Besinnung. Fast jede Nacht hatte sie dnrchgetanzt und erst gegen Mittag war sie im Frühstückszimmer erschienen und hatte schnell die Anordnungen für den Nachmittag erteilt. Ihre Gedanken be- schästigteit sich fort und fort mit den Triumphen, die sie gefeiert. Sie war überall Siegerin geblieben, hatte am meisten getanzt und war stets von einem Schwarm Verehrer umringt, die sich glücklich schätzten, die allergeringste Gunst von ihr zn empfangen. Dennoch schlich sich wie teilt Schatten das Gespräch im Modehaus neulich in ihre Gedanken, und sie erwartete mit nervöser Ungeduld die Toilette. t .. Als sie am Wend in düst meisten, duftigen Kleide vor dem Spiegel ihres Ankleidezimmers stand, fühlte sie sich sieges- fictvif;, berauscht von ihrer Schönheit. ' Sie erschien als eine Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichen Universitäts-Buch- und Steindruckcrei, R. Lange, Gteßen- Magisches Dreieck. In die Felder 'nebenstehender Figur sind die Buchstaben e e e, i i i i, k, mm, r r, s s s derart einzutragen, daß die einander entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend solgendes bedeuten: 1. Einen Wirtschaitsgegenstand. 2. Aegyptische Gottheit. 3. Berg in Ungarn. 4. Fürwort. 5. Einen Buchstaben. (Auflösung in der nächsten Nummer.)' Auflösung der Dechiffrier-Ausgabe in voriger Nummer: liebe Wohltat an dein Bösen Und du schreibst es auf das Wasser, Uebe Wohltat an dem Guten Und du gräbst es lies in Marmor. daß manche Frauen glauben, der Fisch lebe noch, und.wegen dieser vermeintlichen Langlebigkeit überhaupt feine Aale w 1W Küche bringen lassen. Man kann aber diesen reflektorischen Zuaum gen sofort ein Ende machen, wenn man dem Aal gleich nad) der Tötung eine lange Nadel, am besten eine Stricknadel der Lange nach in das Rückgrat stößt. Zum Töten und SUiSfd)t achten Fische gibt es jetzt übrigens einen besonders eingerichteten Schlachttisch, der schon vielfach in Gasthöfen und größerm Haushaltungen eingeführt worden ist. Bekanntlich macht das Festhalten der lebenden Fische große Mühe, und daher ist dieser Luch mit einer aus zwei beweglichen Klemmbacken bestehenden Haltevorrichtung versehen, die jeden dazwischengelegten Fisch in solch zuverlässiger Weise festhält, daß Töten und Zubereiten des Fisches ohne Muhe und Anstrengung erfolgen können. Viel gefehlt wird ferner durch falsches Verfahren beim Töten der Schal- und Krustentiere: der Muscheln, Hummern und Krebse Wenn Krebse oder Muscheln in kleiner Anzahl in kochendes Wasser geworfen werden, so daß sie sofort alle davon bedecrt sind, dann werden sie alle augenblicklich getötet und haben keinerlei Qualent auszustehen. Wenn den armen Krustenträgern aber vorher der Darm ausgezogen wird, wie es früher oft geschah, dann werden allerdings dem Tiere große Schmerzen bereitet. HierIm ubmgens noch auf etwas weniger Bekanntes hingewlesen Wenn ilrwfe längere Zeit beim Transport außerhalb des Wassers gewesen sind, dann ist es eine Grausamkeit, die Tiere wieder ins Master zu Hetzen, wie es leider nicht selten geschieht m der Meinung, ihnen eine Wohltat zu erweisen. Durch den Aufenthalt in der Lust ist nämlich häufig die Oberfläche der Kiemen, mit denen die Tiere atmen, etwas eingetrocknet und, wenn sie spater wieder ms Wasser gesetzt werden, nicht mehr imstande, den Sauerstoff aus dem Wasser aufzunehmen, die Tiere müssen dann alw in ihrem eigentlichen Element ersticken. t „ ,, ,, _ , r. , Wenn die Tötung eines Tieres möglichst schnell vor |id) geht, dann ist sie auch möglichst schmerzlos, und dieser humane Grundsatz sollte überall immer mehr zur Geltung.kommen Nicht nur in den Fachschulen der Köche und Köchinnen fall die humane Behandlung gezeigt und gelehrt sonderndie Verbreitung die er Grundsätze soll auch nach Möglichkeit in den Lehrplan der HauS Haltungsschulen und Pensionate aufgenommen werden, aus denen o viele Hausfrauen hervorgehen. Marie Seebad) als — Echo. Ter Freiherr Burghard von Er a mm, lEahrrgm Vertreter Braunschweigs bemr Bnichesrate,istasttfngew und fein sinniger Freund des Theaters, das er «ls Jntendan der Hofvuyne L., hrrrTtiMi feinten zu lernen Gelegenheit harre, woyi ZneAnE Heil e« r Erin n e r UN g e n" mit, die von ebenso viel seiner Beobachtung wie liebenswürdigem Hiimor zeugem Eines der reizendsten Stücke der Sammlung behandelt die aroste Künstlerin Marie Seebach als — Echo! Marie Seebach hatte sich1 Ende der siebziger Jahre warmherzig dazu bereit erklärt, einen jinigen Künstler dadurch M Unterstützen, daß sie seinen Konzerten durch ihre Mitwirkung eine große Anziehungskraft sickerte So machte sie denn eine Rundreift, burch die thurmgi- scken Höfe und kam auch nach Gera, wo der Fürst nist» die Fürstin, die Fürstiiimutter und die Prinzessin samt dem D^Mcke dem Konzerte beiwohnten. Ter Saal war dicht gefüllt, dm> chiibtimm barrte mit größter Erwartung der Glocke von Schiller und ~eä Erlkönigs von Goethe, deren Vortrag bie Seebach ^^üekundigt hatte. Unter lautloser Stille begann sie Mit ihrem kvünd^ollen alockenreiuen Organe: „Festgemauert in der Erden — da ertönte ®ltVber ersten Reihe mit einer hellen scharfen Stimme gesprochen: ^Steht die Form aus Lehm gebrannt." „Steht die Form aus Kehrn gebrannt", wiederholt Marie Seebach, erschrocken, aber doch gefaßt und fährt fort: „Heute muß die Glocke werden Gesellen, seid zur Hand", klingt es wieder mit der gleiaien scharfen Stimme. Marie Seebach erbleicht, aber bewahrt ihre Muhe, während die Tarnen im Saale sich die Facher, die Herren die Hüte Vorhalten, um Lächeln und Lachen zu verbergen. Und so geht es das ganze lange Gedicht weiter. Ter lebhafte Beifall am Schluß kann die Miistleriu Nicht darüber täuschen, daß, zum ersten Male in ihrem Leben der Vortrag des herrlichen Schillerschen Gedichtes eindruckslvs geblieben.' Was ivar geschehen?.. Tew Hofmarschal lag esob, der Künstlerin die peinliche Storung.zu erklären Tie Furstin- miitier nämlich war etwas^ schwerhörig und hatte Ahnung davoil, daß ihre Worte im L-aale zu verstehen seien. Als begeisterte Verehrerin von Schiller konnte sie nun die Glocke auswendig und in ihrer Begeisterung hatte sie die herrlichen Verse — tote fre glaubte: vor sich hin — mitgesprochen. Ja, was war da zu tun» Tie fürstliche Dame auf die Störung mifmerham zu machen, ging nicht an. Aber den Erlkönig wurde die Fürstinmutter wohl doch nicht ausweiidig können, und so dürfe inan dem zweiten Teile ihres Programms beruhigt entgegen,ehen Nun kommt die Reihe wieder an Marie Seebach. Mit einigem Zagen beginnt sw: „Wer reitet so spät durch Nacht und Wmd?" - Aber o Schrecken, Wieberum tönt es von itnten zu ihr herauf: „Es ist der Vattr mit seinem Kind". Ergeben in ihr Schicksal, deklamiert die Künstlerin weiter, nur ein Stoßgebet steigt zum Himmel auf, daß doch der Schlußeffekt ihr nicht zerstört werde. Aber, kaum hat sie die Worte gesprochen: „Erreicht den Hof mit Muh und Mt" — als auch wiederum es von unten -ertönt: „In seinen Armen das Kind toar tot''. „In seinen Armen das Kind war tot", schließt nun auch Marie Seebach, selbst mehr tot als lebendig. Ter wiederholte, rauschende Beisall, prachtvolle Blumensträuße können sie nicht täuschen über das Fiasko, welches sie der Begelste- xung einer Verehrerin verdankte. K-f. Tierschutz in der Unche. In älteren Kochbüchern finden wir noch zahlreiche grausame Unweisungen zum Töten der Tiere, die selbstverständlich nicht aus Qm, an diesen Grausamkeiten gegeben sind, sondern aus Unkenntnis und vor allen Dingen wohl aus Gleichgültigkeit. In neuerer Zeit ist ja mit dem Fortschritt der Humaiiitätsbestrebungen mit diesen grausamen Gebräuchen ziemlich aufgeräumt worden; trotzdem werden einige immer noch befolgt. So soll es z. B. heute noch vorkommen, daß zu gewissen Zwecken der Hummer lebend in Scheiben geschnitten wird, ein Tun, das nicht scharf genug verurteilt werden kann. Viele Hausfrauen begehen aber auch unbewußt Grausamkeiten, tueit sie es nicht verstehen, die Tötung in der richtigen Weise vorzunehmen, und aus eben diesem Grunde vermeiden andere Frauen Gerichte, die sie ober ihre Angestellten zum Töten eines Tieres zwingen. Die meiste Sorge machen m dieser Beziehung der Hausfrau die lebend gekauften Fische; in mancher Küche wird die Tötung eines Hechtes ober gar eines zählebigen Aales fast als eine heroische Tat betrachtet und es werden vielfach die unglaublichsten Methoden angewandt, um dem armen Fisch den Garaus zu machen. Und bie Sache ist doch so einfach, denn jedes Tier, so auch jeder Fisch ist unverzüglich tot, wenn man ihm mit einem scharfen, kräftigen Schnitt den Kopf abtrennt ober wenigstens das Rückgrat vollständig burch- schneidet. Die Bewegungen, die bann der Fischkörper noch iimcht, sind lediglich Reflexbewegungen, die selbstverständlich keinerlei Empfindung in dem getöteten Tier Mehr auslösen. Beim Aal find die Reflexbewegungen allerdings ziemlich hestig und andauernd, so Vermischter. * London als Mnfikstadt. Das Musikverständnis Londons ist in alter und neuester Zeit vielfach angeziveiselt worden, aber mag man über diese tiefere Be ähiguug zur Musik denken wie man ivist, jedenfalls verfügt die britische Hauptstadt über em gewaltiges Heer von Berufsmusikern, wie eine soeben veröffentlichte Statistik beweist. Danach gibt es in London nicht weniger als 1700 Solosänger von Beruf, nutet denen merkwürdigerweise die Sopranistinnen am zahlreichsten sind. Während 638 Sängerinnen Sopranstimmen haben, sind die Altistinnen viel weniger zahlreich; die Klage über den Mangel an Tenören wirb als uiizutreffend erscheinen, wenn man hört, daß es 255 in London gibt und nur etwa ein Dutzend mehr Baritons. Die Schar der Mnsiklehrer, die die Londoner in den verschiedensten Jnstriiinenten unterridjten, erreicht die stattliche Menge von 6731. NierhunderttDirigenten leiten die Riesenschar der Orchestermitglieder: über 1000 Solo- violonisten wollen mit ihrem Spiel von Berufs wegen entzücken, und es gibt sogar 153 Soloflötisten von Beruf. Die Zahl der Musikgesellschasten und Chorvereinignngen in London beläuft sich aus 73. ,; * Bauer (zum Pferdehändler): „Nein, ich trage es Ihnen nicht nach. Ich hoffe nur, baß, wenn Sie mal von einem Rubel hungriger Wölfe verfolgt werden sollten. Sie dann das Pferch bas Sie mir verkauft haben, vor Ihrem Wagen haben."