Samstag -en 15. Januar KsM Glückslasten. Kommt von Hanns von ZobeltiA (Nachdruck verboten,). (Fortsetzung.) Da war schon wieder das häßliche Gefühl: „Das wird ^etzt alles hinter meinem Rücken abgekartet. In all und jedem kehren die Kinder ihren Eigenwillen heraus. Grad daß sie mich noch anstandshalber um meine Meinung fragen, schließlich doch zu tun und zu lassen, was ihnen Aber er wollte ihnen zeigen, daß er doch noch da war! Gerade Eberhard! Gerade jetzt, grade in diesem Fall! Ihm im Notfall den Brotkorb höher hängen. Ihm einfach verbieten — „Nein, lieber Eberhard —" begann er. Da ging die Tür, und Signe kam herein. Sie war noch im Straßenrostüm, im lose anschließenden dunkelblauen Bolerojäckchen, mit dem mächtigen, breitrandigen, gleichfarbigen Hut auf dem goldig schimmerns den Haar, den gleichfarbigen Sonnenschirm mit der Goldkrücke in der Hand. „Tag, Papa," sagte sie im Eintreten. „Du hast mich sprechen wollen?" Flüchtig nickte sie zum Bruder hinüber, der unwillkürlich aufstand, und dann ging sie auf den Vater zu und bot ihm die Wange. Nun, wäret! seine Gedanken schon wieder nur bei ihr. Er sah ihr in das schöne Gesicht, das heut ein wenig mehr Farbe als sonst Äeicjte, er ließ zärtlich seine Rechte über ihre Schulter und ihren Arm gleiten. „Ja, mein Kind. Es ist ein Brief da, der dich angeht . . ." „Ein Brief, der mich angeht?" Auf einen Moment trat eine leichte Spannung in ihr Gesicht. Dann lächelte sie wieder gleichmütig. „Da bin ich aber neugierig!" Gudarcza ging zum Schreibtisch Plötzlich zögerte er. Es widerstrebte ihn, Signe den Brief in des Bruders Gegenwart zu geben; es verdroß ihn, daß der den Brief überhaupt gelesen hatte. Er sah zu Eberhard hinüber. Der stand am Bücherschrank und studierte anscheinend höchst interessiert die Titel auf den Einbanddecken. „Merkwürdig .. . daß er es nicht als taktlos empfindet, im Zim- itter zu bleiben? Ich au seiner Stelle, ich wäre sicher gegangen !" Es kochte doch in ihm über: „Bitte, Eberhard, laß uns eilt paar Minuten allein," sagte er ziemlich schroff. Dec Sohn wandte sich um. „Ja so —" Er dehnte die beiden Silben, und seine Lippen krausten sich etwas spöttisch. Dann ging er. Und der Vater reichte Signe bett zufammengefalteten Brief. Er tat es mit einer gewissen Feierlichkeit. Aber sie achtete nicht darauf. Sie sagte kurz: „Danke —," trat ans Fenster und faltete langsam den Bogen auseinander. In ihm war ein Gefühl großer Unruhe; mehr als Neugier: ernstliche Teilnahme. „Wie sie's nur aufnehmen wird," dachte er immer wieder. Er konnte nicht stille stehen, trippelte hin und her und sah dabei unverwandt auf das Gesicht der Tochter, das sich im scharfen Profil gegen das helle Fenster abzeichnete. Nur auf einen Moment hatte es gezuckt, als sie die Handschrift erkannte. Nun war es wieoer ganz ruhig. Signe hob das Blatt näher zu den Augen, ganz nahe, und las erst mit schnellem Ueberfliegen der Zeilen, dann langsam, sehr langsam. Jetzt spannten sich ihre Züge doch, die schön geschwungenen Brauen zogen sich zusammen, sie schob die Unterlippe zwischen die nagenden Zähne. Da überkam den Vater plötzlich etwas wie helle Freude. Er hätte laut aufjauchzen mögen: „Gottlob, du bist doch mein rechtes Kinb. Ich seh's dir ja an, wie du kämpfst. Ringe dich durch! Ueberwinde dich. Du wirst's schon. Und du wirst glücklich werdeit!" Es war wirklich wie ein Kampf in ihr. Das Blut stieg heiß in ihre Wangen und ebbte wieder zurück. Die Brust hob sich und senkte sich. Sie mußte längst zum zweiten Male gelesen haben, aber sie hielt das Blatt immer noch in der erhobenen .Hand und starrte wie gebannt auf die Unterschrift. Endlich ließ sie die Rechte langsam sinken und ivandte das Gesicht ganz zum Fenster. Solange der Vater ihre Züge vor sich gehabt batte und den wechselnden Ausdruck in ihnen, hatte"er geschwiegen. Ruit hielt er nicht mehr an sich. Er kant" auf die Tochter zu, legte seine Hand auf ihre Schulter und sagte bewegt: „Der gute, brave Viktor ■—" Noch ein paar Augenblicke stand sie mit abgewandtem Gesicht. Dann drehte sie sich um, und mit einem Male wußte Vater, daß seine erste Befürchtung richtig, daß seine jäh aufgeflackerte Hoffnung vergeblich war: wenn Signe gekämpft hatte, so hatte sie sich gegen den Mann entschieden, der ihre erste Liebe gewesen war. Vor den Augen des Vaters wandelte sich ihr Gesicht. Eben noch erspähte er einen trüben, traurigen Ausdruck darin, und nun lag plötzlich ein Zug ablehnenden Hoch-t muts um die Lippen, sprach aus bett Augen; der Nacken hatte sich gesteift, wie in jäh heraufgezwungenem Stolz. Signe zog die Achseln ein wenig hoch und sagte gelassen: „Du ersparst mir Wohl weitere Auseinandersetzungen, lieber Vater. Was ans ist. . . muß aus bleiben." „Signe!" rief er erregt. „Signe, übereile nichts. Ich bitte dich, prüfe dich noch einmal. Du hast so sehr gelitten, als wir dir sagen mußten, daß. . . daß nichts! daraus werden könnte. " Siehst du! Und der brave^ liebe Kerl! Denk doch an ihn: wie er sich! Herausgearbeitet hat, immer nur in dem Gedanken an dich Signe, du kannst ihn doch nicht aus deinem Herzen herausgerissen haben! So — so wie man eine Pflanze aus dem Boden reißt. Das geht doch gar nicht. Kind — Kind — 26 Er hatte noch so viel zu sagen. Vorwürfe und Mäh- uungen. Er hätte so gern die richtigen Worte gefunden, den rechten Schlussel zu dem jungen Herzen. Wer unter dem kühlen, klaren Blick von Signes Augen versagte ihm die Sprache. Er schwieg ein paar Sekunden, und dann überkam es ihn wie ein jäher Wutanfall: „Unehrlich und unedel ist das!" schrie er die Tochter an. „Ihr seid von- einander gegangen, wie zwei Liebesleute. Und nun — und nun — pfui, Signe — das elende Geld ist dir zu Kovfe gestiegen. Der Großinanusteufel hat dich ange-> krallt!" Noch nie hatte! Signe den Vater heftig gesehen. Ihren ruhigen, sanften Vater. Sie wich einen halben Schritt zurück, sie hob wie zur Wivehr die Hand. Aber dann kam gleich wieder ein kleines, gelassenes Lächeln auf ihr Gesicht. Vater war wohl nicht ganz ernst zu nehmen; wenn er .sich Luft gemacht, sich ein wenig ausgetobt hatte, würde er zu besserer Einsicht kommen. Schließlich: leicht war es ihr ja auch nicht geworden. Wahrhaftig nicht. Vorhin hatte sie's über-- rieselt. An den ersten Kuß von seinen Lippen hatte sie gedacht . . . Ja — — wenn — — Ja . . . man war eben um Jahre älter und reifer geworden. War nicht mehr das blutjunge Ding, das von heißen Süßigkeiten der Liebe träumte. . . Armer Viktor! Und wenn ich's wollte, ich könnte nicht. Was aus ist, muß aus bleiben. Da sprach sie's noch einmal laut aus: „Was aus ist, muß aus bleiben. Bitte, schreib das Herrn von Kal-- itenegg. Du wirst schon die rechten Worte finden. . . daß es ihm nicht weh tut. Kannst mich schlecht machen dabei, Papa, wie du willst." „Mädel. . . Signe ... so hör doch! Neberleg's doch noch einmal." Vater war schon wieder ruhiger geworden. Er bat eindringlich: „Liebe Signe, solch ein ehrerhafter, lieber Mensch, der dich auf Händen tragen würde! All sein Leben lang. Du darfst das nicht so kurzerhand abweisen. Du mußt dich besser prüfen. . ." Sie niochte Vater nicht in die Augen sehen. An ihn: vorüber sah sie auf die Wand drüben, bohrte den Blick in das häßlich vielverschlungene Goldoruament der Tapete Und dachte nun doch: „Ja. . . wenn er selber gekommen wäre, dich einfach an sich gerissen hätte. Vor acht Wochen . . vor vier Wochen . . . vielleicht sogar heut noch! Wer weiß ■— wer weiß! Aber anstatt seiner dieser Briefe . . . dieser korrekte Brief — nicht an mich, an Vater — rmd den Trotzkopf aufgesetzt: mich in seine bescheidene Lage hineinzwingen wollen, in das kleine Nest, in die Enge seiner Verhältnisse. Nein ■— nein." Und zum dritten Male sagte sie laut und entschieden: „Was aus ist, muß aus bleiben, Papa!" Uird ging, schnellen Schritts an dem Vater vorüber zur Tür. 4. Mama Ida schmollte seit Tagen mit ihren: Alten Er war glattweg ungerecht. Den: Eberhard verweigerte er im:ner noch seine Zustimmung zur Versetzung in die Garde-Kavallerie; für Friedels Wünsche aber legte er sich mit aller Kraft ins Zeug. Es war nicht anders: die klare, nüchterne Art von Friede! imponierte ihn:. Zwar hatte es auch zwischen den beiden einen harten 'Kampf gegeben. Wegen der albernen Neustädter Geschtcht uänrlich. Vater wollte den Pfahlbürgern eine Summe überweisen, über deren Betrag wirklich jeder Verständige den Kopf schütteln nrußte. Er schlief neuerdings mchr mehr so gut wie früher, und in einer seiner schlechten Nächte hatte er sich die Idee einer Reinhard-Stiftung für Neustadt m den Kopf gesetzt, die mit dretnmlhunderttausend Mark dotiert werden sollte. Sogar ein langes Schreiben an den hochwohllöblichen Magistrat hatte er schon auf- gesetzt, als Friedel glücklicherweise dahinter kam. Und der wußte Vater zu nehmen. . „Sieh mal, Papachen," hatte er gesagt, „wenn Onkel Remhard wirklich ernstlich seine Vaterstaot in so grandioser Werft hatte bedenken wollen, dann würde er das ganz gewiß ber Lebzeiten, rechtzeitig und rechtskräftig geregelt haben. Wir wissen heute doch, wo wir nun allmählich DÜbrr ^eberblick gewonnen haben, welch ein ausgezeichneter Geschäftsmann er gewesen ist. Solch ein Mann ordnet solch eine «ache m aller Form rechtens und zur rechten Zeit. Ich will ja gar nicht in Abrede stellen, daß er den! guten Schildaern, wie er sie immer nannte, etwas Ordentliches zuwenden wollte — aber 300 000 Mark, ich bitt dich, das nimmermehr! Sei nicht ungnädig, alter Herr, aber du rechnest schlecht. Ich wünsch euch lieben Eltern ein recht, recht langes, gesegnetes Leben, aber wenn ihr einmal die Augen zutut, geht das Vermögen in vier Teile. Na, und wer weiß, ob dann 300 000 Mark nicht eine größere Rolle spielen, als du heut ahnst. Vergib, wenn ich sage: denk auch ein bissel an uns." Und daun ivar's zu einen: förmlichen Handeln gekommen. Eberhard, der dabei saß, hatte heimlich gelacht: immer um weitere 50 000 Mark hatte Friedel Vater her- untergehandelt, bis auf die letzten. Wirklich bis auf 50 000 Mark. Die waren schließlich übrig geblieben und wurden der guten Stadt Neustadt mit einem feierlichen Anschreiben überwiesen. Worauf ein fo von ergebenem! Dank triefender Brief zurückkam, daß Friedel mit Recht sagen konnte: „Zwanzigtausend häcken's auch getan." Kurz und gukAFriedel imponierte Vater, und darum ging er bereitwillig auf alle seine Wünsche ein und suchte ihm den Weg zu ebnen. Friedels Wünsche waren ja auch überaus verständig. Er wollte die diplomatische Laufbahn einschlagen, also zunächst in irgend ein Hilfsarbeiterpöstchen im Auswärtigen Amt. Die ganze Idee schmeichelte sich Vater ein. In Oesterreich, woher seine Familie vor hundert und etlichen Jahren nach Preußen eiugewandert war, war einmal ein Gudareza Gesandter bei der Hohen Pforte gewesen sogar in einer höchst diffizilen Zeit. Dieser Ahne war in der Geschlechtsgeschichte, die sonst fast nur simple Gutsbesitzer und Offiziere in untergeordneten Stellungen verzeichnete, gleichsam mit goldenen Lettern eingetragen. Daß nun wieder einmal ein Gudareza Diplomat werden sollte, lockte den alten Herrn gewaltig. Und Friedels ganze überlegene Art, fein verbindlich kühles Wesen, auch seine schlanke Gestalt mit dem interessanten Kopf, der manchmal an Signe erinnerte, schienen ihm für diese Laufbahn geeignet; zudem hatte der Junge ein brillantes Matunun! gemacht, einen sehr guten Referendar und jetzt eben glänzend den Assessor. So suchte der Major unter seinen Jügendgenosfen, wer von diesen Friedel etwas fördern könnte, und fand einen Vortragenden Rat im Auswär.igen Amt, mit dem er einst! — lang, lang ivar's her — in fröhlicher Stimmung Brüderschaft getrunken hacke. Sie waren zwar seitdem vom Leben ganz auseinandergerissen worden, aber Friedel meinte: das tue nichts. Leicht wurde Vater der Weg nicht. Ein wenig schüchtern war er immer gewesen, zumal wenn es aufs Bitten hinans- cam. Uni) er hatte auch trübe Erfahrungen in diesem Punkte gemacht. Als ihm der blaue Brief in Aussicht stand, war er nach, Berlin gefahren und hatte an verschiedene Türen angepocht: wenigstens in ein Bekleidungsamt wäre er gern noch für ein paar Jährchen untergekrochen. Aber alle Türen satte er verschlossen gefunden ober doch hinter ihnen nur Leute mit kaltem Achselzucken: ,^Tut mir leid, guter Gu- varcza, aber Sie glauben gar uckcht, wie man überlaufen wird. Ich tat ja gerne was für Sie, aber ich kann's nicht." Nun verwunderte er sich baß, wie anders er diesmal aufgenommen wurde. (Fortsetzung folgt.. SfO'iöesfeffdn. Von A. Oskar K l a u ß m a n n. Wiederum hat ein Mitglied des österreichischen Kaiserhauses/ Erzherzog Heinrich Ferdinand von Toskana, auf einen Teil seiner prinzlichen Vorrechte verzichtet, um sich ganz und gar der Kirnst zu widmen. Erzherzog Heinrich Ferdinand folgt damit dem Beispiel seines ältesten Bruders, der unter dem Titel Wölfling bekanntlich auf alle Standesvorrechte verzichtet hat. . In.den letzten Jahren mehrt sich die Zahl der Prinzen und Prinzessinnen, die auf ihre Standesvorzüge verzichten und mit mehr oder minder großem Eklat sich in das Privatleben zurück- ziehen. In vielen Fällen erfolgt dieser Verzicht nicht etwg unter dem Truck der Verhältnisse, sondern durchaus freiwillig; denn diese Standesvorzüge, die den Mitgliedern regierender Familien heutzutage gewährt sind, bedeuten eigentlich Standes- fesseln, und man macht sich im Publikum ganz verkehrte Vorstellungen von der Stellung eines Prinzen oder einer Prinzessin aus regierendem Hanse zum Oberhaupte der Familie und zur Oeffentlichkeit. — 27 "auktionieren I iE. crn^/r. im Hausgesetz bestimmte gezah t, so ist dies freier Wille und Gnadenakt des betreffenbeit Familienoberhauptes. gibt Prinzen und Prinzessinnen, die sehr reich sind Sie Zaben vou ihren Eltern erspartes Geld und durch sorgfältige I Wirtschaft erworbene Güter geerbt; sie haben Frauen geheiratet, die eine große Mitgift in die Ehe brachten, und haben selbst noch I das Familienvermögen gemehrt. Es gibt aber auch Prinzen I Prinzessinnen, die gänzlich vermügeuslos, die lediglich auf ihre Apanage angewiesen sind; von den Geldverhültnissen, die I rlnns. trt rinem solchen prinzlichen Haushalte herrscheii, macht sich der Fernstehende gar keinen Begriff. Die Apanage-Gelder I bekommt mcht etwa der Prinz oder die Prinzessin in die Hand, I EE-11 z?? Hofmarschallamt. Tiefes zieht vor allem die Gelder I m r -cr Haushaltung, Hofstaat, Repräsentation, Kleidung, Neubeschaffungen notwendig sind. Ter Rest steht zur Verfügung | jbetreffenden PriMen oder der Prinzessin und ist manchmal I - ?erlng, daß em Prinz, der nicht über Vermögen verfügt^ I tmftanbe lsh zehn Mark auszugeben, wenn er dies gern mochte, ^n solch einem prinzlichen Haushalte ist man ganz und gar von dem guten Willen und der Gnade des Familien- I abhängig. Man kann keine Reise machen, wenn nicht das Familienoberhaupt die Gelder zur Verfügung stellt. | .an lebt m Verhältnissen, die nach außen glänzend und nach I mnen geradezu ärmlich sind. I r > .^Michtet nun das Mitglied eines regierenden Hauses auf seine Staudesvoiwechte und behält es seine Apanage, so kommr I wfort in ganz andere Verhältnisse und wird gewissermaßen I rin freier Mensch. Kein .Hofmarschallamt legt dann Beschlag °uf den weitaus größten Teil der Apanage für Haushalt, Hof- staat, Repräsentation, sondern der frei gewordene Prinz kann I nach Belieben sein Geld ausgeben. I „ Selbft über beit Verkehr in einem Prinzenhause, über den I k e!IN Prinz oder eine Prinzessin sich leisten, wacht das Familienoberhaupt und wird nicht verfehlen, zu warnen I aber direkt zu verbieten, wenn es solches für notwendig hält, allen Etikettefragen, die beim Hofe eine außerordentliche | Rolle spielen, haben sich natürlich besonders die Prinzen und ■ Prinzessinnen den bestehenden Verfügungen zu unterwerfen, und der jetzige österreichische Thronfolger zum Beispiel geht deshalb M't zu Hofe, weil seine Gemahlin, die nicht entern regierenden Fürstenhause entstammt, durch die Etikette hinter ihm zurück- gestellt wird. -v Daß aber der mutmaßliche österreichische Thronfolger den Festlichkeiten bei Hose fern bleibt, hängt auch wieder nicht von seinem eigenen Belieben und Beschließen ab. Tie Prinzen und Prinzessinnen erhalten, wie alle Mitglieder der Hofhaltung, zu bett Festlichkeiten Einladungen und müssen ihnen entsprechen. Sie haben sich nicht nur zu entschuldigen, wenn sie dem Feste fernbleiben, sondern auch um Erlaubnis zu bitten, das Fest nicht befliegen „511 brauchen. Natürlich ist das Familienoberhaupt entscheidend in allen Fragen der Eheschließung. Tie meisten Konflikte zwischen dem Oberhaupte einer regierenden Familie und den Mitgliedern entstehen durch Heiraten, die nicht standesgemäß sind oder die überhaupt gegen den Willen des Familienoberhauptes eijolgen. Es denken nicht viele Fürsten so modern, wie Kaiser Wilhelm II., ber erklärt hat: „Meine Tochter soll, wenn sie heiratet, nach ihrein Herzen wählen; sie soll nicht das Opfer ber Politik werden." . besonders streng find die Bestimmungen ber Eheschließung in Rußland, und in den letzten Jahrzehnten hat es kaum eine Zeitperiode gegeben, in ber nicht wenigstens ein Großfürst ober eine Großfürstin vom russischen Hose verbannt waren, weil sie gegen den Willen bes Familienoberhauptes eine Ehe eingegangen waren, bie oft nicht einmal unstandesgemäß war Noch wichtiger ist natürlich der Einfluß des Familienober- hauptes, wenn es sich nm eine Ehescheidung handelt. Eine solche wird fast nie bewilligt, schon um den öffentlichen Eklat zu vermeiden Handelt es sich um gar zu schlimiue Dinge, zum Beispiel um offenkundige Untreue eines ber Ehegatten, daun erfolgt auf Befehl des Familienoberhauptes viel eher eine Trennung und rate Verbannung oder Zwangsaufenthalt des schuldigen Ehegatten an einem entlegenen Ort, als eine offizielle Scheidung. Tie Verbannung gehört zu beit Strafen, die das Familienoberhaupt verhängen kann und die ebenfalls durch das Haus- gesetz bestimmt sind, in ber Ausführung itnb ber Art nnb Weise, tote sie verhängt werden, ganz und gar von dem Belieben des! jeweiligen Familienoberhauptes abhäugeu. Hat ein Prinz ober eine Prinzessin sich irgendetwas zuschulden kommen lassen, sei es auch nur eine kompromittierende, öffentlich getane Aeußerung, so erhält das Mitglied den Befehl, sich beim Familienoberhaupte einzufinden. Tie Aufwartung, die der zitierte Schuldige dann macht, bat in höchster Gala zu erfolgen. Tie Vorhaltungen und die vielleicht sehr scharfen Vorwürfe des Familieiwberhauptes sind schweigend entgegenzunehmeu, und wenn nicht eine Beantwortung direkt gefordert wird, hat sich der Wgekanzelte auf einen Wink des Familienoberhauptes schweigend zu entfernen. Eine Verschärfung ist die Erteilung eines solchen Verweises in Gegenwart des Oberst-Kämmerers. Die nächsthöhere Bestrafung ist Stubenarrest, der viel häufiger über Prinzen und Prinzessinnen verhängt wird als man glaubt. Es folgt dann Verweisung bhMrucklich die Bestimmungen dieser Hausgesetze, durch welche die Autorität des regierenden Fürsten über sämtliche Mitglieder der Herrscherfamilie festgestellt wird. .,Dwse Autorität des Familienoberhauptes erstreckt sich zum Beispiel aus die Bestimmung des Aufenthaltsortes für das be- tressende Familienmitglied. Bei jeder Reise, die ein Prinz ober «tne Prinzessin unternehmen wollen, haben sie bie Genehmigung des Familienoberhauptes einzuholen, und ein genau festgesetztes xeogramm dieser Reise ist vorher zur Genehmigung vorzulegen. Selbst wegen des Landaufenthaltes, der im Sommer genommen werden soll, muß die Erlaubnis oder die Bewilligung des Familienoberhauptes nachgesucht werden, auch wenn der betreffende Prmz nicht in militärischem Verhältnis steht. Wenn der deutsche Kronprinz, ber jetzt seine Garnison in Langfuhr bei Danzig hat, nach Berlin kommen will, so bedarf er dazu nicht nur des Urlaubs von seinem Brigade-Kommandeur, sondern auch der Genehmigung seines Vaters, des Familienoberhauptes. Will ein Prinz oder eine Prinzessin ungeniert eine Inkognito- Reife unternehmen, so muß auch diese vom Familienoberhaupte genehmigt sein. Selbst her Inkognito-Name, den die Reisenden unterwegs führen, darf nicht ohne Bewilligung vorher angenommen werden. Tie Repräsentation, die eine prinzliche Familie sich leisten will, ist nicht von ihrem eigenen Belieben abhängig. Ein Befehl des Familieiwberhauptes kann eine Einschränkung dieser Repräsentation, kann auch eine Vermehrung „anordnen. Wird ein prinz- licher Haushalt zu bürgerlich einfach nnb sparsam geführt, so kommt vielleicht eine Verordnung, wonach einige größere Gesellschaften und repräsentative Feste zu geben sind, und dieser Verordnung ist natürlich unweigerlich Folge zu leisten. Stehen die betreffenden prinzlichen Familien gut mit dem Familienoberhaupte, so wird es vielleicht die Kosten der Repräsentation übernehmen, ebenso wie dies geschieht, wenn ein Prinz oder eine Prinzessin un Auftrage des Familienoberhauptes irgendwo repräsentiert und die Vertretung übernimmt. Mit Erwähnung dieser Repräsentationskosten aber kommen Wir auf die schlimmste Art ber Abhängigkeit der Prinzen und Prinzessinnen von ihrem Familienoberhaupte, nämlich ans die pekuniäre. Durch das HauSgesetz ist jedem Prinzen und jeder Prinzessin eine jährliche Rente, bie sogenannte „Apanage", zu- gesprochen. In manchen Staaten sind diese vermögensrechtlichen .Angelegenheiten der Mitglieder der Herrscherfamilien auch durch das Staatsgrundgesetz ober durch besondere Apanage-Gesetze geregelt. In Europa und besonders in Deutschland gibt es zwei Systeme betreffs der Apanage. Tas eine ist das Erb-System, das andere das sogenannte Heimfall-Systent. In Bayern zum Beispiel, in Württemberg, Sachsen und in einigen anderen kleinen deutschen Staaten haftet, die Apanage an der Familie. Stirbt ein apanagierter Prinz, so erben seine Nachkommen die Apanage, Und zwar nach den Bestimmungen des Testamentes. In anderen Staaten, z. 48. in Preußen, ist die Apanage dem betreffenden Prinzen pder der Prinzessin nur für die Lebenszeit zngestanden. Nach dem Tode des betreffenbeit Familienmitgliedes fällt die Apanage wieder an das Familienoberhaupt zurück. Geleistet wird diese Apanage aus dem Kronfideikommiß, und die gesamten vermögensrechtlichen und persönlichen Angelegenheiten ber Mit- j «lieber eines Herrscherhauses bearbeitet eine besondere Behörde, j In Preußen ist dies der Oberst-Kämmerer mit seinen Beamten. 1 (Tas Hausministerium beschäftigt sich nur mit der Verwaltung der Krongüter, der Lehngüter und ähnlichen Angelegenheiten.) Tie Hausgesetze bestimmen eine einheitliche Summe als Apanage i für jeben Prinzen und für jede Prinzessin. Tiefe Apanage erhöht sich nach den Hausgefetzen mit der zunehmenden Zahl der in der prinzlichen Familie geborenen Kinder. Wird aus besonderen Rücksichten und weil das die Umstände gebieterisch er- I In Unserer heutigen Zeit, in ber die Sicherheit ber Person Uitb des Eigentums, durch die Gesetze garantiert wird, ist wohl kein Staatsbürger so unfrei wie der Prinz eines regierenden Hauses. Tie Verhältnisse und Fälle, in denen er einen eigenen Willen hat, sind leicht an den Fingern herzuzählen. Schon von,den Kiudesjahreii an steht ein solches Mitglied einer Herrscher- faimlie uiiter einem gewissen Zwang. Schon dem kleinen Prinzen "der der Priiizesiin wird gesagt, daß sie beim Auftreten in der Oesfratlichkeit auf das Publikum nnb auf die Kritik Rücksicht zu nehmen haben. Prinzen und Prinzessinnen werden in strengstem Gehorsam gegen ihre Eltern erzogen, und von dem Augenblick der Großjährigkeit an, die ja bei den Prinzen schon mit dem 18 „ebensiahre beginnt, unterstehen sie der Aufsicht und den Befehlen,des, Familienoberhauptes, das in jedem Falle der regie-. rende ynirft ist.' Kommt ein solcher jung, vielleicht mit 19 ober 20 Jahren, auf ben Thron, so hängen gleichwohl von ihm auch die ältesten Mitglieder ber Herrfchersamilie, und seien sie 70 ober 80 Jahre alt, vollständig ab, haben sich nicht nur seinen Anordnungen, sondern auch seinen Ansichten zu fügen und ihm un- weigerlich Gehorsam zu leisten. Die eigene Mutter untersteht ja als Witwe, nachdem der Sohu zur Regierung gelangt ist, in Familien-Angelegenheiten ebenfalls seiner Jurisdiktion. So bestimmen es die Hausgesetze, deren Ursprung Jahrhunderte weit zuruckgeht, und besondere Paragraphen in ben Verfassungen (zum T^piel nn Artikel 53 ber preußischen Bersassungsurkiinbe) und in, ben Einleitungen zu ben Gesetzbüchern (Artikel 57 unb 58 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch) fc '' ‘ ausdrücklich die Bestimmungen dieser Hausgesetze, d 28 vom Hofe. Dem renitenten Mitglieds der Herrscherfamilie wird ein bestimmter Ort, in manchen Fällen ein einsam gelegenes Schloß zu längerem Aufenthalte angewiesen, und eine Entfernung von diesem Aufenthaltsorte ist unter teuren Umstanden ohne Erlaubnis des Familienoberhauptes statthaft. Erne noch schärfere Strafe ist die Verbannung, die Verwerfung außer Handes. Mit dieser ist dann stets die Einziehung eines Teiles der Apanage, auch der sonstigen Privateinkünfte des betreffenden Mitgliedes des Herrscherhauses verbunden, und der Unterhalt, der gewahrt wird, ist natürlich ein sehr kleiner. Macht ein Prinz oder eine Prinzessin Schulden, so wird ihnen die Apanage einbehalten, nnt aus ihr allmählich die Schulden zu bezahlen. Laßt sich eilt Mitglied eines Herrscherhauses besonders schwere Verfehlungen zuschulden kommen, daun kann eventuell aus Entziehung der Standesrechte vom Familienoberhaupte erkannt werden: natürlich erst nach Anhörung des Oberst-Kämmerers und Befragung jnristifcher Autoritäten. Eventuell l 'gt man der betrefsenden pnnz- lichen Persönlichkeit nahe, freiwillig auf die Stairdesvorrechto zu verzichten und sich mit einer kleinen Rente in das Privatleben Ein Prinz oder eine Prinzessin sind also unter allen Umständen durch Rücksichten und Hausgesetze gebunden, sie mögen tun und lassen, was sie wollen. Von der Freiheit, ine em gewöhnlicher Staatsbürger hat, bekommen sie während ihres ganzen Lebens selten etwas zu kosten. Ganz und gar als freie Menschen, als Herren im Hause können sie sich nur fühlen, wenn sie auf ihren Gütern leben, wenn sie im Kreise ihrer Familie Menschen sind und Menschen sein dürfen. Sonst tragen sie beständig schwere Fesseln, selten sichtbar für das außenstehende Publikum, und doch Fesseln, die so unerträglich schwer werden, daß manche fürstliche Persönlichkeiten, den össentlichen Eklat nicht scheuend uni) auf Ehren und pekuniäre Vorteile verzichtend, sich g;rn dazu bereit erklären, von der Hülse ihrer Standesvorzüge herabzusteigen und als gewöhnliche Menschenkinder einfach, aber frei und glücklich zu leben. Wer heutzutage in auskömmlicher Stellung und einigermaßen unabhängig ist, hat nicht die mindeste Veranlassung, Prinzen oder Prinzessinnen eines regierenden Hauses um ihr Leben oder um ihre Stellung zu beneiden. Wahltricks. Der „listengewandte Odysseus" würde sich als geschlagen bekennen müssen, wollte er mit den „Machern" und „Drahtzielfern" aller Sorten in Wettbewerb treten, die bei den Parlamentswahlen in den verschiedensten Landern durch kluge Manöver ihrem wackeligen Kandidaten auf die Beine helfen. Was nützt das „Wahlhäuschen", dessen sich außer Deutschland auch noch England, Holland, Belgien, die Schweiz, die Bereinigten Staaten sowie einige südamerikanische Nationen erfreuen, wenn schließlich die richtige Urne durch einen sinnreichen Vertanschungskniff nach Schluß der Wahlhandlung wegpraktiziert und durch eine täuschend ähnliche mit „gewünschtem Inhalt" ersetzt wird! Also geschehen im nord- amerikanischen Staate der Freiheit, wo die Wahlkommission „nach beendetem Gefecht" im Lokal einen künstlich arrangierten Krawall erregte, darauf „zur Aufrechterhaltung der Ordnung" sämtliche Nnbeanemen Zuschauer an die Luft befördern ließ und die günstige Gelegenheit wahrnahm, die Urne beiseite zu bringen und zu ersetzen. 'Ser geniale Trick war dadurch ermöglicht^worden, daß jedesmal, wenn ein Wühler vorn im Lokal seine Stimme abgegeben hatte, in einem Versteck zur sei te ein Komplize einen gefälschten Wahlzettel in die „Ersatzurne" legte — die Anzahl der Stimmen blieb also richtig, alles war „in schönster Ordnung", unb eine Reklamation wäre ganz aussichtslos gewesen. Daß die — Toten sich noch für die politischen Wahlen interessieren, gehört zweifellos zu den Merkwürdigkeiten, die selbst gewiegten Spiritisten Kopfzerbrechen machen könnten. Und doch ereignet sich dieser seltsame Fall beinahe bei jeder Kammerwahl in Frankreich. Bei der Wahl im Jahre 1885 waren in einer süd- französischen Stadt von 15 000 Wählern, die in persona abgestimmt hatten, nicht weniger als 330 längst verstorben. Bei den meisten von ihnen handelte es sich um Leute ohne festen Wohnsitz, Bewohner von möblierten Hotels ustv., die man ohne Kontrolle auf Angabe von dritter interessierter Seite hin einfach auf die Liste gesetzt hatte; die nötigen Strohmänner erschienen Sann, um für die Toten „Zeugnis abzulegen". Das Gegenteil, daß nämlich ein noch ganz lebendiger biederer Bürger plötzlich im Wahllokal erfährt, er sei doch schon längst ins bessere unpolitische Jenseits abberufen, ist im Lande der Brüderlichkeit auch schon mehr als einmal vorgekoinmen. Das Gesicht des entrüsteten Bourgeois mag man sich vorstellen, — fein Wunder, daß fast nach jeder Wahl die Kammerfitzung von Klagen widerhallt, und die Franzosen eine bessere Organisation des Wahlmodus, u. a. auch das „Wahl- hänSchen ohne Beiobachtungslöcher" verlangen. Ein klassischer Trick, der gleichfalls im Lande der amtlichen Freiheit häufig gehandhabt wird, besteht darin, die Wahlzettel, die ein „gefährlicher" Wähler abgibt, auf irgend eine Weise bei der Empfangnahme kenntlich und dadurch ungültig zu machen. Der Präsident, der mit dem Kandidaten unter einer Decke steckt, sorgt einfach dafür, daß unter der Tischkante Fett oder Farbe I angeklebt ist, mit der er die „mißliebigen Stimmzettel" unauffällig beschmutzt. 'Da das Gesetz vorschreibt, daß der Stimm« zettel auf keine Weise von außen kenntlich sein dürfe, werden alle schmutzigen Zettel beanstandet und ungültig erklärt und — der gewünschte Effekt ist erreicht. Bei einem Wahlskandal, der (gleichfalls in einer kleinen südfranzösischen Stadt) seinerzeit großes Aufsehen erregte, stellte sich heraus, daß der ehrenwerte Präsident den genannten Kniff fett mehr als zwanzig Jahren handhabte, um Snen politischen Freund in der Wahl durchzubringen; eine ganz« enge der angesehensten Bürger waren so seit Jahrzehnten um ihr Wahlrecht betrogen worden — immerhin ein Rekord! vermischte». lck. Menschen mit Straußenmagen. Berichte darüber, daß im plagen eines Menschen Nägel, Nadeln oder andere Tinge, die durchaus ntchl in ihn hinein gehören, gehmben worden sind, werden gewöhnlich mit berechtigtem Mißtrauen ausgenommen. Die als durchaus zuverlässig bekannte englische medizinische Wochen« schrikt „Vaucet" veröffentlicht nun ein paar hierher gehörige Wille, in denen man wirklich von „Menichen mit Straußenmagen" sprechen kann. Der unbegreiflichste Fall dieser Art slamint von den Aerzten Dr. Vandervot und Tr. i ills. Ihre Patientin, eine Mulaitm, wurde im Alter von 33 Jahre» wegen akuter Manie in ein Irrenhaus gebracht; sieben Jahre später starb sie. Während der ganzen Zeit war ihr Plagen durchaus gesund gewesen; man hatte zwar oft beobachtet, wie sie Nägel, Stecknadeln in Vie Hand nahm, jedoch batte man sie nie beim Verschlucken solcher Gegenstände ertappt. Nach ihrem Tode zeigte sich bei der Leichenöffnung, daß sie eherne Gegenstände in geradezu unheimlichen Mengen verschluckt hatte. Diese waren alle im Plagen liegen geblieben, in dem eine Art Aus- beutelung entstanden war. Hierin fand inan Nägel, Nadel,t, Schrauben und andere Pletaflgegenstände, im ganzen 1400 Stück, die zusammen über 2000 Gramm wogen I Eint e spitze Gegenstände hatten auch die Plagemvand durchbohrt, jedoch atich hier walen sie eingekapselt worden, so daß das Leben der Geisteskranlen nicht weiter gefährdet worden ivar. Die andere । Fälle, die bie „Laucet" entführt, sind nicht ganz so erstaunlich; jedoch ist eS immer hm merkwürdig, wenn man in menschlichen Mägen ein« gefabelte Na e ein vorfindet, die außer bei Berührung überhaupt keine Beschiveiben verursachen. Einer der Fälle der .Lancer", der aus der Praxis des Ehirurgen Beale ftanunt, betrifft eine Frau, in deren Plagen 43 Nadeln anfgeiimöen wurden. Es handelte sich um eine neurotische Patientin, bet der nicht eindeutig festzustellen war, auf welche Weise bie Nadeln in ihren Plagen gelangt waren. * Verbessert. Fräulein: „Ich bin auch schon einmal verlobt gewesen." — Herr: „Wer war denn der dumme Kerl . — Fräulein: „Aber, erlauben Sie mal! ..." — Herr: „ . der so ein reizendes Schneckerl wieder aufgegeben hat?" Schachaufgabe. 8 3 2 7 6 5 4 1 UM 5 7 6 4 3 8 1 Weiß. a b Schwarz. d e f g h Weiß macht int zweiten Zuge mit dem Läufer Matt. Auslösung in nächster Nummer. Auflösung des magischen Quadrats in voriger Niimmer: u L M E L A A R M A N N E R N A Redaktion: fi. Neurath. — 5Rotation6br,