1— — Einer aber hatte aufgepaßt. Aha, der Herr Malermeister bleibt also zurück, da im Zimmer des Hausherrn! Na ja, nun würde wohl alsbald auch die schöne Frau plötzlich verschwinden, wie sich die beiden andern Damen bereits verflüchtigt hatten — niedlich — sehr niedlich! So, schöne Frau, heute werden wir quitt, wir zwei! Ich Paß dir aus... du kommst mir nicht unbemerkt vom Fleck... das Rendezvous da oben, das werd' ich dir versalzen ...! Mit der Hast einer Schar großer Kinder, unter Lachen und Witzen waren die Herren die Treppe hinuntergestürzt, die Stabsoffiziere voran, hatten mit Halloh wie ein Schwarm losgelassener wilder Buben den Speisesaal, die Veranda, den Garten durchtvllt und standen nun an der Brüstungsmauer her Garteubastion ... Ah! ah! aaah! — Auf hem dunkeln Wiesengrunde, jenseits der Chaussee, irrten ein paar suchende, zitternde Jrrlichtflämmchen hin und her in der schwarzen Finsternis. Von Zeit zu Zeit machten sie Halt, tasteten noch ein Weilchen auf dem Fleck umher und — surr! schoß plötzlich eine schlanke Feuergarbe in die Höhe, zog einen langen, gelbrötlichen Funkenschweif hinter sich her, zerplatzte hoch droben zwischen dem Stern en- gewimmel des schmalen Himmelstreifs, der die schwarzen Mauern des Waldtals überwölbte, und ein Regen farbig strahlender Lichtballen sank herab... die heitern Konturen des Schlößchens, die ruhig träumenden Buchenhänge, die rankenübersponnenen Laubeustakete, die erhitzten Wangen und blitzenden Augen der Gäste tauchten jählings in magisch buntem Glanz aus der Fiusternis... Jede Rakete, die aufzischte, würde mit stürmischem Jubel begrüßt, die schnurrenden Feuerräder, die zischenden und funkensprühenden Kaskaden mit tosendem Applaus ... Und inmitten der überschäumend lustigen, von Ruhe- tagsbehagen mehr noch, denn von Sekt und Bowle erregten Kriegsleute stand Cäcilie... fremd ... verwaist... in einem grenzenlosen Gefühl hilfloser Einsamkeit... Sie suchte den Blick des einen, dem sie sich wefenseins fühlte... und fand ihn nicht... Martin Flamberg war nicht unter der Schar der großen Kinder, die das sinnlose Zickzackspiel der Funkenlinien und Feuergarben da droben begeistert bejauchzten... Wo war er... ? Unablässig beschäftigte dieser Gedanke die schöne Frau ... nicht ein einziges vertrauliches Wort hatte sie heut abend mit ihm sprechen können, nicht ein einziges! — Sie hatte sich vor ihres Mannes bang und schmerzlich beobachtenden Micken gefürchtet. . . B kL 'M Somnikrleutnsnts. Roman von Walter Bloem. Copyright 1910 by Grethlein & Co. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Mit kindlicher Eile stürmten die Herren hinunter, um üur ja nicht eine Rakete, nicht ein Feuerrad zu verlieren •— vder war's die Hast, von dem Werk hinwegzukommen, das sie alle unheimlich, übergewaltig hatte ahnen lassen, daß ein Fremdling aus einer. unbekannten, hoheitleuchtenden Welt in ihber Mitte weilte, aus einer Welt, deren Leb'ens- gesetze wirkten jenseits ihres Begreifens—? Und auch Frau Cäcilie war gegangen, hastig, ohne Abschied... > Langsam, als letzter, schritt der Maler die Treppenstufen hinunter... Nun Mächte er plötzlich kehrt... stieg langsam wieder MP'or... Er wollte einsamen Abschied nehmen... Abschied von seinem Werk... Abschied von der Sphäre, der es nun angehören sollte wie sein Urbild... Abschied von der unerhofften süßschaurigen Schickung dieser acht Wochen... Er trat in das Herrenzimmer zurück, warf einen langen Blick in dem Raum umher. Der Schwiegervater des Hauptmanns hätte das Schlöß?- chen mit der ganzen Einrichtung gekauft. Das Zimmer trug noch nicht den Wesensstempe! seines jetzigen Besitzers. Inmitten des behaglichen, doch konventionellen Prunks war Cäciliens Bild das einzige besondere Stück, verlieh dem ganzen Raum sein Gepräge, beherrschte ihn. Links von der Tür war eine Erkernische, dort ließ sich Martin in einem unergründlichen Ledersessel fallen. Sein ringsum forschendes Auge blieb an der Tür haften, die vorhin beim Eintreten offen gestanden... die Frau Cäcilie ruhig geschlossen hatte... Ja, ja — da war das Allerheiligste der Gottheit, in deren Vorhof er hatte weilen dürfen — Künstlerlos — Weg, weg, ihr Träume... nieder, nieder, ihr heißen Dränge... du wildanklagender Schrei unstillbaren Begehrens — nieder, nieder... Es galt ja, Abschied zu nehmen... Abschied für ewig... Abschied auf Nimmerwied ersehn... Und Martin.hob den Blick. Ja — das da oben... das wurde fernen Geschlechtern erzählen von einer Schönheit, die wie ein unbegreifliches, undeutbares Märchen durch eine nüchterne, seelenlose Welt geschritten wär... Das würde bleiben von der Schickung dieser acht Wochen «.. bleiben von den hundert bangen Stunden, der Wirrnis schlummerloser Nächte, dem lautlos grimmigen Ringen zweier Menschen um Fassung und Entsagungsstärke.. < Das war „der Zweck der Uebung" — hahaha! 566 Und auch Wamberg hatte ja nicht den leisesten Versuch gemacht, sich ihr zu nähern über die Schranken Pflicht- Mäßiger Liebenswürdigkeit des geladenen Gastes hm- J Das Feuerwerk bedeutete den Schluß des Abends das war ja klar. Noch eine halbe Stunde wurden die Gaste beim Bier verweilen... dann war's zu Ende... dann würden die Herren aus dem Dorf sich in ihre Quartiere zuruckbegeben; denn morgen stand ein heißer Tag in Aussicht: das ganze Armeekorps gegen den markierten Feind, morgen abend Biwak des ganzen Korps ... Morgen abend inr Biwak wurden die Herren sehr ermüdet und schonungsbedürftig sein... Fritz hatte sich den Besuch der Damen ausdrücklich verbeten ... Und übermorgen Manöverschluß, Entlassung der Reserveoffiziere auf dem Uebungsseld, Rückfahrt in die Heimat aus dem kürzesten Wege... . . Also — es war wirklich zu En'de.m einer halben stunde ... unwiderruflich zu Ende... • Ihr grauste '--- Und ihre Freundinnen ... wo steckten die? — Seit einer halben Stunde verschwunden! — natürlich beim Flirt —! Glückliche. Kinder, die noch wählen durfteii... die noch eine Zukunft hatten... iioch hoffen konnten auf ein Leben zu zweien, in dem man zusammenwachsen würde zu immer tieferenr Durchdringen ... iminer innigerem Verstehen... Cäcilie fror — Sie schauerte plötzlich zusammen, so heftig, daß der Oberst, der neben ihr stand, sich überrascht zu ihr neigte. „Gnädige Frau, Sie sollten sich in acht nehmen — es ist nicht Mehr Sommer! Sie finb zu leicht gekleidet! Es kommt verdammt kühl von den Bergen herunter!" Die Leutnants drängten sich heran, bereit, der Hausfrau eine wärmende Umhüllung zu holen. „Danke Ihnen tausendmal, meine Herren, Sie würden doch nicht finden, was ich brauche! — Uebrigens muß ich Mich ohnehin 'mal um die Damen bekümmern — ich weiß gar nicht, 'wo die eigentlich stecken! Verzeihen Sie einen Moment, meine Herren!" Gott sei Dank, daß sich ein Anlaß sand, einen Augenblick zu verschwinden! — 'Nur ein paar Minuten allein sein... nur rasch einmal die schmerzende Stirn, die brennenden Lider 'mit einem feuchten Tuch kühlen... nur ein paar Minuten still im Dunkeln sitzen und die Augen schließen ...allein sein... ganz allein... Cäcilie schritt durch den Speisesaal, wo die drei dienstfreien Burschen leise mit den beiden Mädchen schwatzten, befahl, daß Bier herumgereicht werden solle, und stieg langsam, schleppenden Schritts, zum Oberstock empor. Es trieb sie, sich langhin aufs Bett zu werfen und den Kopf tief, tief in die Kissen hineinzuwühlen. Mit müdem Griff öffnete sie die Klinke zu ihres Maunes Zimmer und fuhr nervös zusammen, als statt der erwarteten Dunkelheit der volle Glanz des elektrischen Lüsters ihr entgegenströmte, der sie für einen Augenblick blendete. Natürlich hab' ich vergessen, das Licht auszudrehen vorhin, dachte 'sie und griff mechanisch nach dem Schalter rechts von der Tür — Auf einmal fuhr zur Linken aus der Tiefe des Klubsessels in der Nische die Gestalt eines Mannes empor... Martin und 'Cäcilie standen einander gegenüber... Starr standen sie beide... beider Augen schlossen sich einen Augenblick lang... „Noch hier — Herr Flamberg?" sagte Cäcilie matt und heiser. „Wie Sie sehn, gnädige Frau...!" „Sie... legen keinen Wert auf das Feuerwerk :—?" Nur ein 'zuckendes Lächeln, eine entschuldigende Handbewegung brachte Martin zustande. „Und Sie, gnädige Frau —?" „Ich ... ich wollte mich einen Augenblick ausruhn —!" "Nein ... nicht... ich hab' Sie hent ja noch gar nicht recht begrüßt... Sie sind mir ja... förmlich ausgewichen.." „Sie mir 'nicht, gnädige Frau —?" Cäcilie senkte die Augen und schwieg. Durch die halbe Zimmerbreite getrennt, standen d.ie beiden Menschen 'regungslos... >, Das Knattern des Feuerwerks draußen schwieg ... magisch leuchtete das ruhige Licht bengalischer Flammen'au' in den Gartcnboskctts und zeigte das Ende des bunten Schauspiels an. In unverwelklicher Glorie thronte droben Martin Flambergs Bild... Unergründlich tief und ruhevoll schauten die Augen des gemalten Weibes da droben hernieder aus die zitternde Hand, die schweratmende Brust seines lebenden Urbilds drunten, auf die znsammengepreßten Lippen, die straffi angespannte Gestalt seines Schöpfers... „Leben Sie wohl, Martin 'Flamberg —" flüsterte Cäcilie. Tief gesenkten Hauptes wandte sie sich zur Tür des Ehegemachs. „Cäcilie —!" schrie Martin auf. Da zuckte sie jäh zusammen... staüd mit hängenden! Armen abgewandt einen Augenblick... Dann kam der Sturm, warf ihre Leiber zusammen, stieß ihre Lippen zusammen ... ■ Und wie sie sich küßten, da hatte jedes von ihnen Pi6 Vision eines bleichen, todesstarren Menschenangesichts. Cäcilie sah Fritz, wie sie ihn gesehen hatte im Traum der vorletzten Nacht, im Manöveranzug, die Linke aus die Brust gepreßt, 'ein zähes Naß rieselnd zwischen den braunbehandschuhten Fingern hindurch... Und Martin war's, als hielte er Agathe im Arm wie beim letzten Wiedersehn daheim, als sie sich leise stöhnend an seine Brust geworfen hatte... jetzt aber erstarrte, ,er- kaltete sie an seinem Herzen... schwand hin... sank in sich zusammen... eine jählings welkende bleiche Rose... Mit einem wilden Schluchzen befreite sich Cäcilie aus Martins Arm. „Leb wohl, Martin... leb wohl —" Sie hastete zur Tür, ihre Röcke raschelten... aus dem' Dunkel des Nebenzimmers blinkten die gelben Messingstangen, und der weiße Spitzenhimmel... Die Tür fiel ins Schloß. Und Martin strich mit dem Handrücken über die Stirn... kalte Tropfen standen daraus... Dann wandte er sich bewußtlos der Korridortür zu... seine Schritte wurden Flucht... er riß die Tür auf und prallte im Rahmen mit Fritz von Brandeis zusammen, (Fortsetzung folgt.) Der §essel. Skizze von Louis R o u b a u d. Einzig berechtigte Uebertragung von G- K a tz. „Die Besitzung ist zu verkaufen?" „Ja, mein Herr!" „Ich möchte sie gern ansehen! „Ich kann Sie herumführcn, wenn Sie wünschen! „Ich dachte, Herr Derbay ..." . „Jawohl, mein Mann ist berechtigt, einen etwaigen Kauf abzuschließen. Er ist eben mit dem Gärtner in die scheuer gegangen, muß aber bald zurückkommen. Wenn Sie sich die Sache inzwischen ansehen wollen..." , _ Die kleine, rundliche Frau, halb Bauerm, halb Dame, war aus dem Gärtnerhäuschen zu mir getreten. „Das Schloß scheint unbewohnt?" fragte ich- r „Ja, seit etwa fünfzehn Jahren! Es ist an mehrere Erbest gefallen, die sich nicht recht vertragen konntest.. Mer die Bast- lichkeiten sind gut imstande." Fünfzehn Jahre! Damals war ich Gast der Frau Durandh gewesen, der Schloß und Park zugehörte. Unter diesen schattigen Bäumen habe ich viele glückliche Tage verlebt. Jetzt ist das emst so leuchtend gestrichene Gitter farblos, die Blumeneinfas ung der Beete verwildert; in den Mleen wächst Gras, Efeu und Klematis wuchert auf morschenden Stämmen. Die Terrasse gleicht emer Wiese, die Gartenmöbel sind zerfallen. Das Bassin ist ohne Wasser. Da stehen auch noch die leeren Kübel —( Wo sind die mach?- tigen Oleander hin? Nur der Heine Fußweg unter den Lmdest ist erhalten geblieben. Kein Mensch scheint seit fünfzehn Jahren den Fuß hierher g« setzt zu haben. Und die rastlos schaffende Natur hat Park und Garten umgestaltet. Was Menschenwerk war, ist vermodert, dw Mauern gestürzt, die Wege zerstört. Jetzt graben sie sich gleich feinen Runzeln in das Gras. „Hier hinaus?" _ < „ „Der Weg führt nirgends hm; Wenn Sie aber wimschen.- ,* Ich weiß es besser; weiß wohl, wohin dieser Weg fuhrt! Oh, wie genau entsinne ich mich noch seiner! Dort, hinter den Hecken, im ßaubgang saß Jeanine jeden Nachmittag mit ihrer Stickerei, und ich saß neben ihr und las ihr vor. Wv ist U« hingekommen? Was ist -ans ihr geworden? Ein Hauch der Vergangenheit umschwebt diesen Laubgang, Dort glaubte ich einst, eine Gefährtin fürs; Leben gefunden zu 567 Men, Hatte mich Jeanine jemals" geliebt? Damals "hoffte ich es — totb wir waren beide jung! Ein unbedeutender Streit trennte uns" plötzlich,- ich fuhr erbittert fort und habe Jeanine nie wiedergesehen. Um den Tisch herum, an "dem Jeanine saß und arbeitete, standen schwere Gartensessel. Von Zeit zu Zeit strich das Mädchen lachend die blonden Haare zurück, die sich eigenwillig um die Stirne krausten. Wie anmutig war die Gebärde, wie zierlich die Hand! . Ich war am Tage vor meiner Abreise besonders reizbar gewesen und hatte ihr harte Worte gesagt. Ihr Schweigen erbitterte mich noch mehr; rauh griff ich nach ihrer Hand. Jeanine stand rot vor Empörung auf; sie warf mir zischend ein „Feigling!" rns Gesicht. Ich hatte ihr nicht wehe tun wollen — die Eifersucht — der Schmerz über die bevorstehende Trennung — Ich hätte über ihre Empörung lachen sollen; aber ich war jung ■— zu jung! Wütend warf ich meinen Sessel zur Erde. Jugendeseleien — holde Jugendtorheit! Hätte ich sie wahrhaft geliebt, wir wären nicht unversöhnt geschieden! Ich wäre, als ich bald darauf den Tod Frau Durandhs, ihrer Tante, erfuhr, zu ihr geeilt. Wie deutlich ich das alles noch vor mir sehe; jetzt, nach vollen fünfzehn Jahren! „Heben Sie den Sessel aus!" sagte Jeanine, und ihr Mund zückte. Ich schwieg und starrte zu Boden. „Wenn Sie sich nicht augenblicklich wegen Ihres unerhörten Benehmens entschuldigen und den Sessel aufheben, sind wir geschiedene Leute!" Ich lachte höhnisch; ein hölzernes, gezwungenes Lachen. Sie stürmte an mir vorbei, dem Hause zu. Am nächsten Morgen fuhr ich nach Paris zurück. Ich verabschiedete mich von meiner Wirtin und reichte Jeanine kalt die Hand. • „Auf Wiedersehen, gnädiges Fräulein!" „Auf Wiedersehen!" Wie lange ist das schon her! Oft ünd oft an einsam-trüben Abenden habe ich gedacht, daß ich "heute — vielleicht — schon längst glücklicher Gatte und Vater wäre, hätte ich mich damals gebückt, um den Sessel aufzuheben. Seltsam, wie das Leben mit den Menschen spielt! — — Wir waren bis ans Ende des Parks gekommen, und ich wendete mich an meine rundliche Begleiterin: „War nicht früher hier herum ein Laubgang?" „Ja — ich glaube —" >,Darf man auch den sehen?" „Oh — der dürfte kaum mehr zugänglich sein!" Ich bog mit Mühe zähe Zweige zur Seite, trat auf mannshohes Unkraut und Haufen trockenes Holzes. Das reine Dorn- röschenschloß. Die Frau folgte mir schweigend, sie wollte dem sonderbaren, aber offenbar sehr erwünschten Käufer nicht zuwider sein. Da war ja auch der Laubgang! Die Erde mit dichtem Moose bedeckt, der Tisch von zähem Efeu überwuchert. Und dort, auf der Erde ■— mir stockte der Atem — lag ein unförmliches Etwas, von tausend Schlingpflanzen umstrickt. Mein Herz klopfte rasend, ich beugte mich hinunter — er war es >— es war der unglückliche Sefsel! Noch liegt er dort, wohin ihn mein zorniger Arm warf — fünfzehn Jahre ist's her! Das Eisen verrostet, eine fleckig braune Farbe überzieht die Stäbe. Efeu rankt sich um Füße und Lehne. Seit fünfzehn Jahren hat niemand mehr den Laubgang betreten. Der jähe Tod der Frau Durandy — die Streitigkeiten der Erben ■— das Schloß wurde verlassen — nur die Gebäude vor dem Verfall geschützt — ja, so läßt es sich erklären! ; Ich starre schweigend auf den stummen Zeugen meiner ersten Liebe — meiner Torheit — hernieder. Vergebens versuche ich meiner Begleiterung eine Erklärung meines Benehmens zu geben. Aber auch sie ist merkwürdig erregt und fixiert mich anhaltend, erstaunt. Wieder sehe ich meine kleine Jeanine vor mir. Ich bin eben zwanzig geworden, sie knapp sechzehn. Ich greife rauh nach ihrer Hand. Sie springt empört auf: „Wenü Sie diesen Sessel nicht aufheben und sofort "Ihr unerhörtes Benehmen entschuldigen, dann sind wir geschiedene Leute!" „Wollen wir nicht weiter?" fragt die kleine Frau an meiner Seite. Ihre Stimme zittert, ihre Angen trüben sich. Mechanisch hebt sie die Hand und streicht das blonde, krause Haar aus des Stirne. „Wenn es" jetzt gefällig wäre — Ich hasche nach ihren Händen. Leise, reumutig bitte ich: „Verzeih' mir, Jeanine, vergib!" Die kleine Frau flüstert: „Sie sind — du bist es — du! Die Kehle ist mir wie zugeschnürt. Auch fte hat nnch erkannt — auch sie! Aber keiner von uns beiden findet das ev- lösende Wort. Schweigend beuge ich mich nieder, schiebe den Efeu zur Seite Itnb fasse die Lehne des Sessels, Er scheint im Boden zu wurzelst. Ich rüttle, ich reiße — vergeblich" — zu lange ist's her — ’iit lange! »Laß es gut "sein!" sagte Jeanine müde. „Das ist vorbei!" Tor, ber. ich war, zu glauben, baß ich wieber aufheben konnte, was ich vor fünfzehn langen Jahren verwarft wie Amundsen feinen Kameraden dar Siel seiner Expedition nach dem Südpole mitteilte. Als Roalb Ainunbsen im Mai bes Jahres 1910 mit der „Fram" Norwegen verließ, ahnte die Welt nicht, daß diese Unternehmung hur Entdeckung, des Südpoles führen sollte. Ein anderes Ziel der Expedition war öffentlich angegeben worden, und außer Amundsen selbst wußte nur sein Bruder und der Erste Offizier der „Fram" um das große Geheimnis. Aber um so mehr verlangte es Amundsen, die Kameraden, die er auf der nicht leichten Fahrt durch den Kanal und dann Bei der Reise südwärts als durchaus zuverlässige und wackere Männer erfunden hatte, über das wahre Ziel der Expedition aufzuklären. Diese Stunde schlug erst, als der Besuch von Madeira — wo die Expedition zum letzten Male an Land ging, bevor sie am' Rande der großen südpolaren Eisplatte ankerte — hinter ihnen lag.. Der Verlag von I. F. Lehmann in München, der Amundsens hochinteressantes Reisewert „Die Eroberung des Südpols" vorbereitet, hat uns freundlichst die hübsche Erzählung Amundsens, wie er seinen Kameraden die Wahrheit über das erstrebte Ziel eröffnete, zur Verfügung gestellt. Es war am Nachmittage des 9. September 1910; die „Fram" war endlich von allen handelslustigen Gesellen, die sie umschwärmten und umwarben, gesäubert und außer der Expeditionsmannschaft war nur noch Amundsens Bruder an Bord. „Nachdem wir uns (so erzählt Roald Amundsen) so von der Außenwelt vollständig abgeschlossen hatten, war nun auch der langersehnte Augenblick gekommen, wo ich meinen Kameraden den nun schon ein Jahr alten Entschluß, nach dem Süden zu fahren, mitteilen konnte. Ich glaube, daß alle, die an Bord waren, noch lange jenes heißen Nachmittags auf der Reede von Funchal gedenken werden. Alle Mann tourbeit auf Deck gerufen. An was sie gerabe dachten, weiß ich nicht, aber es wird wohl kaum die Antarktis oder der Südpol gewesen sein. Leutnant Nilsen brachte eine große zusammengerollte Karte mit, und ich benterkte, daß diese Karte manchen fragenden Blick auf sich lenkte. Viele Worte brauchte ich nicht zu machen, bis jeder einzeln^ begriffen hatte, von welcher Seite der Wind blies und welchen Kurs wir von nun an steuern würden. Dann entfaltete der erste Offizier seine Karte der südlichen Halbkugel, und ich legte in großen allgemeinen Zügen den erweiterten Plan dar, mitsamt meinen Gründen, warum ich ihn bis zu diesem Tage so sorgfältig ver- schwiegen hatte. Von Zeit zu Zeit beobachtete ich verstohlen den Ausdruck der Gesichter. Zuerst drückten alle, wie zu erwarten gewesen war, nur das unzweideutigste Erstaunen aus; aber dieser Ausdruck machte bald einem andern Platz, und noch ehe ich ausgeredet hatte, strahlten alle vor Freude. Ich hegte nun keinen Zweifel mehr über die Antwort, die ich bekommen würde, wenn ich nachher jeden einzelnen fragen würde, ob er mitgehen wolle, und als die Namen aufgerufen wurden, hatte auch richtig jeder.Mann sein „Ja" fix und fertig. Obgleich ich, wie schon erwähnt, nichts anderes erwartet hatte, wird es mir doch schwer, die Freude zu beschreiben, die mein Herz erfüllte, als sich meine Genossen bei dieser wichtigen Veranlassung so bereitwillig in meinen Dienst stellten. Uebrigens war ich augenscheinlich nicht der einzige, der vergnügt war. Es herrschte an jenem Abend so viel Leben nnd Frohsinn an Bord, daß man eher hätte denken können, wir hätten unsere Aufgabe schon glücklich hinter uns, als daß sie, kaum begonnen, noch vor uns liege. Vorläufig hatten wir freilich nicht viel Zeit, die große Sache zu erörtern, denn jetzt galt es in erster Linie, das Schiff klar zu machen. Später hatten wir ja dann für diese Besprechung est viele Monate vor uns. Es wurde eine ^rist von zwei Stunden gesetzt, in der jeder den Seinen zu Hause mitt eilen konnte, was sich ereignet hatte. Diese Briese wurden gewiß nicht sonderlich umfangreich, jedenfalls aber waren sie zur gegebenen Zeit fertig. Tie eingesammelte Post wurde meinem Bruder übergeben, der sie mit nach Christiania nahm un.d von dort an ihre verschiedenen Bestimmungsorte weiterbeförderte. Tas geschah jedoch erst, nach- bem die Veränderung unseres Plans der Oeffentlichkeit durch die Presse mitgeteilt worden war. , . r Meinen Gejährten die Neuigkeit mitzuteilen, war ja nun nicht schwierig gewesen, und es hätte ihr^auch keine bessere Aufnahme zuteil werden können; eine andere Frage aber war, was man tn der Heimat dazu sagen würde, wenn die Nachricht bekannt wurde? Später erfuhren wir, daß dabei gute und böse Worte gefallen waren In jenem Augenblick konnten wir uns jedoch mcht lehr um diese Seite der Sache kümmern. . Mein Bruder hatte es uber- nommen, den Leuten mitzuteilen, wohin wir den Weg genommen hätten, und ich beneidete ihn nicht um diese Aufgabe. Nachdem wir ihm alle zum letztenmal kräftig die Hand geschüttelt hatten, verließ er das Schiff, — damit war unsere Verbindung mit der geschäftigen Welt abgebrochen und wir auf uns selbst gestellt. Aber es soll sich doch niemand einbilden, daß uns unsere Lage sonderlich bedrückt hatte. Unsere große Reise wurde angetieten, als ginge es zum Tanz, und von der mehr oder minder gedruckten 568 .Stimmung- die bei jedem Abschied vorhanden zu fern pflegt, war nicht die leiseste Spur zu merken. Die Leute scherzten und lachten, und mehr oder weniger gelungene Witze über unsere merkwürdige Lage flogen lustig hin und her. Ter Anker wurde bedeutend schneller als gewöhnlich gelichtet, und nachdem wir mit Hilfe der Maschine der drückenden Hitze des Hafens entflohen waren, konnten wir mit Befriedigung ivahrnehmen, wie sich jedes einzelne unserer Segel in dem frischen, Kühlung bringenden Nordostpassat blähte. Die Hunde hatten wohl den Aufenthalt auf der Reede von Funchal etwas wärmer gesunden, als eigentlich ihrem Geschmack entsprach- denn sie gaben ihrer Freude über die will- konnnene Abkühlung durch die Veranstaltung eines Konzertes Ausdruck. Diesmal fanden wir, daß wir ihnen dieses Vergnügen gönnen müßten. Für uns war es aber auch ein Vergnügen, am Morgen nach der Abreise von Madeira an .Deck zu kommen. Alle Mann begrüßten sich morgens besonders freudig,' .und in aller Augen spielte ein fröhliches Lächeln. Tie nagelneue Wendung, die die Sache genommen hatte, und der rasche Uebergang zu ganz anderen Gedanken und Vorstellungen hatte auf alle, die noch am Tag zuvor gemeint hatten, unser Kurs sei auf Kap Horn gerichtet, tote ein erfrischendes Sturzbad gewirkt. Tie meisten lachten darüber, daß sie nicht Lunte gerochen hätten, .itnd Beck sagte, indem er ein fast ganz frisches Stück Kautabak über die Reling spuckte: „Daß ich auch so dumm gewesen bin und mir das nicht gedacht habe! Es war ja eigentlich ganz natürlich. Ta haben.wir ja alle die Hunde, das feine Beobachtungshaus mit einem großen Herd und einem hübschen Wachstuch auf dem Tisch und weiß Gott, was sonst noch! Jedermann hätte ja sehen müssen, wo es hingehen sollte!" Na, ich tröstete ihn und sagte, nachher sei leicht klug sein, und es sei mir sehr lieb, daß vorher niemand entdeckt hätte, wo es hinging." vermischtes. ' Altägyptisches Schulwesen. Beneidet mar irt Aegyvten derjenige, der sein Leben dem Dienste des Affen Dhoute geweiht — jenes „lieblichen Affen mit glänzendem Haar", in dem man den Erfinder der Schritt, den „Briefschreiber der Götter", den Schützer aller Gelehrsamkeit verehrte. Denn wer sich die Erfindung des Dhoute zunutze gemacht, wer Schreiben gelernt und im Anschluß daran sich literarische Bildung erworben hatte, der ivar ein sogenannter „Schreiber" geworden und war nun auch geborgen und versorgt sein Leben lang. Die höchsten Beamrenstellen in der Verwaltung standen ihm offen, und ivar er strebsam, so wurde er zum „Fürsten" gentacht. Der „Schreiberstand", hieß es darum auch, „ist ein fürstlicher Stand — Schreibzeug und Buchrolle bringen Bequemlichkeit und Reichtum." Kein Wunder, daß liebende Eltern danach strebten, ihr Söhnchen beizeiten in das „Unterrichtshaus" oder die „Schreiberschule" zu bringen, in der auch Kinder des Volkes Ausnahme fanden! In älterer ZeK war diese Anstalt ain Hofe des Königs. Später scheinen andere Einrichtungen getroffen worden zu sein I Jede größere Verwaltungsabteilung, so nimmt man auf Grund zahlreich miigefimbeiter Schreibhefte und Schreibrafeln an, bildete sich in einer Unterrichtsanstalt junge Fachbeamte heran. So hatte z. B. das „Silberhaus" wohl eine eigene Schule. 'Auch eine Art „Kadettenhaus" scheint es gegeben zu habem Diese Militärschule trug den stolzen Namen „^ontglicliev Stctd Aufziehens". Tüchtige oder vornehme Knaben brachten es hier 511111 sogenannten „Stalloberen". Daß es in jenen Unterrichtsanstalten nicht weichlich hergegaugen ist, dafür bürgt der oberste Grund- und Leitsatz altägyplischer Pädagogik: „Ter Jüngling hat auf dem Rücken Ohren — wenn man ihn prügelt, jo hört er." Widerspenstigen Schülern drohte auch der Block, in dem man sie sogar ein Vierteljahr laug sitzen ließ, wenn es nötig erschien. Die Nahrung des Schülers wurde ihm aus dem elterlichen Haushalt in die Schule geliefert und sollte täglich nur aus drei Broten und zwei Krügen Bier bestehen. Schlafen abdr mußten die Knaben in der Schule. Hier wurden sie, selbst »wenn sie schon im Bett lagen", noch mit einem wahren Wasser- sau von guten Ermahnungen zu rastlosem Fleiße überschüttet. Auch am anderen Morgen trieb man sie beizeiten schon mit ailspornenden Sprüchen wieder an die Bücherrollen. Tas Tagewerk des Schülers bestand wohl zum großen Teil in Schreib- und Abschreibübunqen. Die „Schulpapyrusse" hatten ein charakteristisches Format. Auf ihren niedrigen Leiten hatten nur wenige langgezogene Linien Platz, .i-er obere Rand war für die Korrekturen der Lehrer bestimmt. Die Rückseiten dieser Blätter benutzten die Schüler nicht nur zu Kritzeleien, Jonbern auch zur Auszeichnung von Notizen. ~te letzteren sind für die Forschung von besonderem Interesse gewesen, denn sie scheinen zu beweisen, daß man die Knaben auch schon in den praktischen Verwaltungsdienst einweihte. „Und bei der staunenswerten Frühreife, die die heutigen ägyptischen Knaben auszeichnet", bemerkt hierzu der Aegyptologe A. Erman, „läßt sich vermuten, daß auch die zwölf- bis fünfzehnjährigen Schreiber des Altertums ihren Behörden schon wirklich nützlich'gewesen sind." ® c&tH e r I)t n t er § Licht geführt wilrd e. Von dem Tone, der tzwrschen denk neugebackenen Professor Schiller tu -vsena und seinen Hausgenossen herrschte, hat der württem- bergische Dekan Göritz int „Mörgeublatt" 1838 allerlei taugtet plaudert, was uns den großen Dichter menschlich näher Bringt, jetzt aber Wohl nur wenigen bekannt sein dürste. Wir lesen darüber in der „Nordd. Allg. Zig.": Göritz war im Jahre 1791 als Erzieher eines Adligen in Jena und wurde, als Landsmann, von Schiller aufgefordert, mit seinem Eleven in demselben Kosihäuse zu speisen, wo auch Schiller nebst Frau, Hausjungfer und Bedienten sich bekösttgen ließ. Außer diesen waren noch Teilnehmer an dem Mittagstische Niethammer, Professor F-ischenich aus Bonn, Kammerherr von Stein aus Weimar, längere Zeit auch Schillers. Schwägerin, Frau von Wolzogen. Göritz hätte einst bei Tische erzählt, daß er als Kind von den Blattern häßlich entstellt gewesen! und deshalb von den anderen Kindern gemieden worden sei; besonders gekränkt habe es ihn, daß ein Nachbärskind, die Schwester des Dichters Haug, so oft sie ihn gesehen, die Zunge gegen ihn ausgestreckt habe. Als er das nächste Mal zu Tische kam, -streckten Schiller und sämtliche Tischgeuosseu die Zunge gegen ihn heraus, worüber es ein allgemeines Gelächter gab. Schiller neckte über- 'haupt gern. Um auch ihm einmal einen Streich zu spielen, verfertigten die Tischgeuosseu einen Brief, angeblich von der Hand Gälettis, eines in Gotha lebenden Historikers, den Schiller als unausstehlich langweilig tob geistlos haßte. In dem..Briefe schrieb Galetti an Schiller: „Er habe den ersten Teil der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges von ihm gelesen, finde Sprache und Phantasie ziemlich gut, nur seien die Fakta alle falsch und unhistorisch vorgetragen; es fehle ihm wohl an gründlicher-Kenntnis der Geschichte. Diese besitze er, Galetti, im höchsten Grade. Er mache ihm deshalb den Vorschlag, die Geschichte gemeinsam zu bearbeiten. So würden Verstand und Phantasie in schönem Bunde etwas Vollkommenes liefern." Schiller -erhielt den Brief gestempelt von der Post. Mit -der Arglosigkeit eines Kindes kam er zu Tisch und erzählte: „Denken Sie nur, was der verfluchte Kerl (ein Liebliugsäusdruck Schillers), der Galetti, mir schreibt" usw. Besonders ärgerte ihn „der schöne Bund des Verstandes und der Phantasie". Er nannte Galetti einen Esel über den anderen,- und endlich erklärte er, er wolle ihm antworten. Tie Verschwörer sicherten sich, daß kein »Brief an Galetti auf die Post gegeben werden konnte, ohne daß er in ihre Hände gelangte, was leicht zu machen war, da Schillers Bedienter auch sie bediente. Aber Schiller unterließ eine .Antwort, und so wurde dem lustigen Streiche leider die Spitze abgebrochen. - * Französischer Witz. Sei der Wahrsagerin: „Ich kann Ihnen noch nicht sagen, ob Sie einmal General werden, aber das verkünden mir die Karten ganz genau, daß Sie in der Mitte Ihres Lebens eine schwere Krankheit haben werden." — „Sagen Sie, — werde ich daran sterben?" — Ehre, wem Ehre gebührt. Der Rechtsanwalt: „Was, Cie haben Ihre Fran ermordet, die Sie anbeteten, wie Sie sagen; das Gericht hat Sie freigesprochen und nun find Sie nicht zufrieden Ja, was wollen Sie denn eigentlich noch?" „Einen Orden, Herr Doktor." — Der Prophet. Gespräch bei strömendem Regen: „Siehst du, dort hinten kommt Soundso. Ich will mit dir um drei Mark wetten, daß ich weiß, was er zu mir sagen wird." „Ja, woher kannst du denn das wissen? Was denn?" „So ’n Hundewetter ist noch nicht dagewesen". — wird er zu mir sagen." — Unerwartete Sin 110 ort. Tie gnädige Frau : „Hören Sie, Joseph, niemand hat gestern Kognak getrunken, und trotzdem ist jetzt die Flasche leer!" Joseph (mit einem seligen Lächeln): „Das ist ganz erstaunlich, wie die gnädige Fran die 'Augen Überall hat . . . Sie wären das Ideal gewesen, das ich mir zur Frau gewünscht hätte!" — Slllzn gütig. „Ach, der Herr Baron möchte verzeihen, aber er schuldet mir immer noch fünfundzwanzig Louis . . ." „Ich verzeihe Ihnen, Jean . . . ich verzeihe Ihnen." — E i n guter Grund. „Sagen Sie mir doch, Miß", sagt die kleine Coralie zu ihrer englischen Erzieherin, „warum sprechen Sie eigentlich nicht Französisch? . . Es ist doch soviel leichter wie das Englisch!" Bilderrätsel. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Soda, Sofa. Redaktion: K. Neuratb. - Rotationsdruck und Verlag der -Briihl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.