Samstag, den 10. August ^WM T ZM »Z^W K W P M-7 Lommrrleutnsnts. Roman von Walter Bloem. Copyriglit 1910 by Orethlein & Co. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 6. Kapitel. Höher war die Spätsommersonne gestiegen . . . trt allen Straßen und Gassen der Garnisonstadt lag ihr flimmerndes Gold. . . glänzte auch auf dem schon staubigen Grün der städtischen Anlagen hart unter den Fenstern der schmucken Villa Brandeis. Hinter den halbgeschlossenen Jalousieen in gedämpftem, goldiggrünem Licht lag Cäcilie von Brandeis aus der Chaiselongue und las. Geringschätzig kräuselten sich ihre Lippen, Geschmacklos, diese altmodischen Allegorien . .. .. Drei lebende Bilder sollten gestellt werden -. . die ersten beiden nach Bildern im Offizierkasino . Das erste stellte das Regiment vor beim Sturm auf St. Hubert. , Das zweite die berührte Szene, tote Kronprinz Friedrich Wilhelm nach der Schlacht die Verwundeten des Regiments im Feldlazarett besucht und dem schwerblessierten Regimentskommandeur persönlich das Eiserne Kreuz erster Klasse überreicht. Run, das mochte noch hingehen! —! Aber das dritte Bild: Huldigung des Regiments vor der Büste Wilhelms des Zweiten! .— , War denn dem guten Einjährigen, den man zum Dichten kommandiert hatte, nicht etwas weniger Verschlissenes eingefallen?! Und UM diese drei Bilder herum ein Dialog zwischen dem „Krieg" — Leutnant Blowitz — dem „Frieden" — Molly von Sassenbach — und dem „Genius des Regiments" — Frau Cäcilie von Brandeis! — . ‘ Zunächst tritt der Krieg auf, spricht dem Genms des Regiments seinen Glückwunsch zur Wiederkehr des Ruhmes- taqes von Gravelotte ans, mahnt an alte Schlachtenherrlichkeit und beklagt die endlose, flaue Friedenszeit . Schon erscheint der Friede, legt ebenfalls seine Glückwünsche dem Genius zu Füßen und behauptet, das Regiment leiste auch im Frieden nützliche Arbeit sur die menschliche Gesell- Alsdann führt der Krieg die Bilder der großen Vergangenheit herauf: Bild eins und zwei. . Der Friede ist natürlich erschlagen, Preist aber Mit einem längeren Erguß das treue Schaffen des Regiments an der Wehrhaftmachung des Volkes und kommt mit einem Ucber- gaug von haarsträubender Kühnheit aus die Huldigung an die neue Kommandeuse ... im Frieden blühe nämlich die holde Geselligkeit... der Friede sei der Bereich der Frau . . . und so weiter. . . Der Krieg ist galant genug, das zuzugeben; aber das Soldatenhandwerk, erklärt er, sei nun doch einmal Männerhandwerk, und schließlich ruft er die Germania zur Entscheidung auf. . . Die erscheint in der Person von Nelly von Sässenbach, erklärt selbstverständlich, das Regiment sei ihr in Krieg und Frieden gleich wert, und endigt mit einer Huldigung an den erhabenen Schirmherrn des Friedens, dessen Gipsbüste alsdann erscheint, umgeben von Soldaten des Regiments in den historischen Uniformen von 1870 und den heutigen, sowie von Offizieren und Ehrenfungfrauen — bengalische Beleuchtung — Kaiserhymne — Tusch —* aus —! Diese erhabene Generalidee mußte sich der unglückliche Einjährige im Schweiße seines Angesichts abgerungen haben. Cäcilie von Brandeis meinte ihn ordentlich zu sehen — den ihr noch unbekannten jungen Herrn — wie er, als Wachhabender auf Pulverhaus- oder Schießstandswache, keuchend diese Banalitäten zusammenleimte — Und doch — wenn sie von dem Gedankengang des Ganzen absah, der ja schließlich für seinen Zweck wohl kaum anders hätte konstruiert werden können, und sich an die Ausführung hielt — Was sie da las: das waren doch iMmerhtn Verse . . . Verse, in denen hin und wieder ein besonderes Wort, ein eigentümliches rhetorisches Glänzen verrieten, daß ein ferner Kopf hinter dem handwerksmäßigen Gestammel stand, das er vielleicht selbst verlachte, während er aufs Papier geschludert — — . , .... Und an einigen Stellen brach's hervor: em harnrsch- blinkendes Geschlecht klirrender Worte und Rhythmen, der Heerbann einer Seele, die ihre Kräfte zu künftigen Schlachten zusammenzog — „ t Frau Cäcilie freute sich dessen, was sre da ahnte. . freute fich, daß. es ihr gegeben war, solches zu ahnims. . ihr, der Tochter der heitern rheinischen Künstlerstadt. dem Sprößling einer altpatrizischen Fabrikantenfamilie, dte es immer für einen Ehrentitel ihres Namens gehalten, hatte, sich mit Kunst zu umgeben, Kunst zu fördern, mit der Kunst zu leben .. . , . Und ein wenig spöttisch . . . em wenig bitter mußte sie lächeln, wenn sie sich erinnerte, wie ihr guter Fritz ihr das Manuskript des Einjährigen gebracht mit den Worten: Na, das lies Mal, Kindchen! Da wirst du staunen >. . .- einfach begeisternd fo was . . . einfach niederschmetternd schön! — Jawoll, das ist der Geist des Regiments Prmz Heinrich der Niederlande... So dichten bei uns die Einjährigen . . . stell dir vor, tote erst die Leutnants dichten. . .! Ihr guter Fritz wie er fle vergötterte . . . Kunststück! — Er verdankte ihr ja auch ein überaus behagliches Dasein —i 494 Uber nein . . . das war ein häßlicher Gedanke... Er war ihr wirklich von Herzen ergeben ... na, das konnte sie schließlich ja doch auch Wohl verlangen . . .! Sie trat Vor den großen, bis zum Fußboden hdrabl, gehenden Spiegel. . . reckte ihre Arme. . . und freute sich des flimmernden Widerscheins, den ein verirrter Sonnenstrahl in ihrem rötlich braunen Haar weckte. . . O ja — Cäcilie Imhof wäre auch ohne ihre halbe Million des heißen Umwerbens würdig gewesen, das Fritz von Brandeis ihr zu Füßen gelegt hatte. . Das Fräulein meldete die Schwestern Sassenbach. Die schlanken Mädels, beide fast um einen ganzen Kopf größer als Cäcilie, stürmten herein, voran mit Dragonerschritten die smarte Nelly, um die es immer witterte wie ein leiser Hauch von Stallparfüm. Träneulachend versetzten die Schwestern der Hausherrin die Geschichte von dem Landwehrleutuant im Froschpfuhl... da lachte auch Cäcilie laut und herzlich mit. Dann aber, als die Mädchen den Namen des Unglücksraben nannten, wurde sie stutzig . . . „Haben Sie eilte Ahnung, was der Herr seines bürgerlichen Zeichens ist ? „Irgend so was bei der Universität, hat Papa gesagt!" „So, vielleicht in — Bonn?" <» „Ganz richtig- ja, icfy glaube wohl," meinte Nelly. Schweigend ging Frau Cäcilie aus dein Salon in ihr anstoßendes Damenzintmerchen und holte einen stattlichen Folioband aus ihrer Bibliothek; beit schlug sie auf und hielt den Titel den Besucherinnen hin: Schiller. Ein Gedenkbuch für das deutsche Volk zu des Dichters hundertjährigem Todestage von Wilhelm Frobcnius. Fünfzehntes bis zwanzigstes Tausend. „Donnerwetter!" sagte Nelly erstaunt, „ist Las von dem Herrn aus dem Froschtümpel?" „Na, jedenfalls werden wir uns danach erkundigen müssen!" erklärte Frau Cäcilie. Mit einer seltsamen, unverstandenen Empfindung entsann sich Nelly in diesem Augenblick des heißen Leuchtens, das plötzlich aufgeglüht war hinter den großen Brillengläsern, als der fremde Mann sie angeschaut, den sie heute zum ersten Male gesehen . . . Ihr war's in der Erinnerung, als habe sie La hineingeschaut in eine Welt, die ihr ganz unbekannt geblieben war bis auf diesen Tag . . . ihr, dem Soldatenkinde, das von nichts wußte als von hartem Dienst . . . von eiserner Pflichterfüllung . . . von engumzirkelter Gesellschaftsfron . . . In diesem Augenblick erschollen lustige Klänge aus der Promenade, die rasch näher kamen . . . Die Pfeifen schrillten . . . rasselnd knarrten die taktmäßigen Wirbel des Tambours . . . Wie der Blitz waren die Majorstöchter am Fenster, zogen die Rolläden auf und schossen auf den Balkon hinaus — langsamer folgte die schöne Frau — Aha, der Papa und hinter ihm der Herr dieses Hauses . . . den Säbelknauf auf der Hüfte . . . die gleißende Stahlklinge, dicht neben dem scharfgeschnittenen Profil.. . und dahinter glitzernd und blinkend der Heerwurm, . . Aus seiner Mitte aufragcud, hoch zu Roß wie die Herren an der Tete, die unfrohe, nüchterne Gestalt des Hauptmanns Goll . . . ganz hinten noch zwei andere berittene Offiziere, jetzt noch nicht erkennbar. . 4 Die erste Kompagnie, vom stumpfen Graugrün der schilffarbenen Helmbezüge überlagert . . . dahinter die zweite, überflirrt von den leuchtenden Reflexen der Helmspitzen . . . Tütt tüttelü tütt tüttütü. . . Rum, plum, plumbidibum . . . so gellte, so schmetterte das die lindenumsäumte Promenade hinab . . . Nun hatte der Major die drei Damen auf dem Balkon erblickt und Leutnant Blowitz auch, sein getreuer Adjutant, der zu feiner Linken ritt . . . die rostbraunen Handschuhe flogen an die Mützenschirme — lächelnd nickten die Damen ... Hauptmann von Brandeis hatte natürlich schon längst dte Herrin seines Hauses erspäht . . . die gleißende Klinge fuhr in die Luft und senkte sich. daun grüßend an der Flanke des Braunen nieder... mit strahlendem Lächeln winkten die wasserblauen Augen unter der blinkenden Helmschientz herauf . . J Und hinter dem Hauptmann fuhr noch eine andere Klinge in die Luft und senkte sich. . . rechts neben dem baumlangen Flügelmann der Königlichen Ersten marschierte ein stattlicher Offizier, den Frau Cäcilie nicht kannte! . . *. „Wer ist denn das?" Nelly wußte Bescheid: „Was ist der Leutnant der Ne-< serve Flamberg '— ein Maler aus Düsseldorf!" Ein Maler aus Düsseldorf . . welch ein Heimatklang . . - welch ein Klang aus der blühenden, sprühenden Welt ihrer Jugend in die nüchterne, kaltglänzende ihrer Gegenwart hinein. Vorüber . . . vorüber zog mit raschem, taktmäßigem Schritt die gewaffnete Schar... es grüßte der puppenzierliche, kleine Carstaujeu... es grüßte mürrischen Gesichts der struppig umbartete Hauptmann Goll. . . es grüßten am Schluß des Zuges von ihren Pferden der Oberleutnant Menshausen und der Leutnant Quincke. Vorüber, vorüber, und fernhin verhallte der Trommelschall, der taktmäßige Schritt der Kompagnien. Das ist deine Welt — das heißt eine Welt — — so klang's in der Seele der jungen Frau . . . und dazwischen Ein Maler . . . ein Maler ans Düsseldorf. . . Wieder saßen die drei Damen im gründämmerigen Salon und schwatzten. Das ganze Festprogramm wurde durchgcsprocheit, ein Rollenverzeichnis für die lebenden Bilder aufgestellt ... So verrann eine halbe Stunde; da erschien Leutnant Blowitz: „Melde mich ganz gehorsamst zur Stelle, gnädige Frau, Und bitte tausendmal um Eutschuldi- guug! — Gnädige Frau haben ja selbst gesehen--!" „Allerdings, Herr Blowitz ;— sehr erfreut, Sie nun auch persönlich kennen zu lernen j— nun, wann kommt denn der Dichter?" „Gnädige Frau meinen den Einjährigen — ja, das wissen die Götter — der ist abhanden gekommen!" Sensation! Und Blowitz berichtete. „Na, er wird sich beim Kehren schon wiederfinden!" „Vielleicht ist er auch in den Froschtümpel geraten," meinte Nelly. Die Hausfrau servierte Portwein und Gebäck, und munter plätscherte das Gespräch . . die neue Kommandeuf e . . . das Fest ... feie Verlobungen, die etwa darauf zustande kommen könnten . . . In Fran Cäciliens Herzen aber klang's immer wieder wie eine frohe, verheißungsvolle Heimatweise: Ein Maler . . . ein Maler ans Düsseldorf . . . und er steht bei Fritzens Kompagnie ... er wird seine Aufwartung machen. . . Daß Fritz ihr davon noch gar nichts erzählt hatte! Aber freilich, als er früh um fünf aufgestanden, hatten die Gatten ja nur wenige Worte gewechselt. . . Auch Nelly war nicht ganz bei der Sache; von Zeit zu Zeit schlug sie, wie spielend, den Deckel des Buches aus, das vor ihr auf dem Tischchen liegen geblieben war. . , Sie dachte an den Mann im Froschtümpel, und wie seltsam feine Augen geleuchtet hatten hinter den goldenen Brillengläsern. Daß vielleicht er dies Buch geschrieben hatte, das in ztrmnzigtausend Exemplaren hinausgeflattert war in die Welt, Ium dem deutschen Wolke zu erzählest von der Herrlichkeit eines Dichters, dessen sie selber sich, nur noch dunkel entsann aus ihrer Schulzeit her . . . Ein Klassiker! Sie selber war seit zehn Jahren nur noch in Operetten und Schwänke gegangen. Schiller! — Was war ihr Schiller?! Und über den hatte man ein Buch schreiben können, nach dem zwanzigtausend Hände gelangt hatten!? (Fortsetzung folgt.) §ott mit der Lüge! Eine tragikomische Geschichte von H., Wega (Friedenau)- . Angewidert und in tiefster Seele verletzt durch die Verlogenheit meiner lieben Mitmenschen kam ich nach Haus. Immer wieder mußte ich erfahren, daß die, auf die man am meisten gebaut, falsch sind, daß sie einen gegebenenfalls verraten, verkaufen für einen Judaslohn. Daß aber die Trudel, meine Freundin aus schönen Kindertagen, auch von der Sorte sein mußte, daß auch sie mich angelogen und betrogen, hinter meinem Rücken häßliche Klatschereien angezettelt hatte, überstieg denn doch bald das Maß desien,- was ich ertragen konnte! Schluchzend warf ich mich daheim in einen Sessel., und schrie verzweifluugsvoll: 495 Gatten und — wegen Ihrer schmeckte mir wirklich immer liebenswürdigen Häuslichkeit. Es sehr gut bei Ihnen! Aber jetzt heißt cs die Menschheit vor Schaden bewahren, und da erscheint wir kein Opfer zu groß. Das Manuskript schicke ich Ihnen mit gleicher Post zurück. Befolgen Sie meinen Rat: machen Sie ein Feuer davon und kochen Sie Fhr heutiges Mittagbrot darauf. Es dürfte sonst nichts und niemand erwärmen! Ihr ergebener Reinhold Hugo Martin Fuchs."' * Nein! Das war denn doch zu stark! Ich ließ das Früh- siück zur Hälfte liegen und ging eilig zum Telephon. Die Mutter, die Gute, Treue, sollte mich besänftigen! Sie erschien auch bald am Draht, morgengruß heute?" fragte sie auf meinen Guten- Mr Ä- butter, das ist doch ganz gleichgültig! Ich habe dir Nichtigeres zu erzählen!" ."So — — ?" Die Gute schien verletzt. „Ich wüßte noch heute nichts, was wichtiger für mich wäre! Und um dich und deme Ehe stunde es vielleicht auch besser, wenn es so wäre. Au- statt zu schriftstellern, solltest du dich mehr um die Wirtschaft, um Mann und die Kinder kümmern. Nur ein Mädchen halten — Rrrr — die Verbindung war unterbrochen. Ich hatte auch genug gehört. Wäre es nicht besser, ftagte ich mich voller Ver- zweifliing, gleich wieder das Bett aufzusuchen? Niemand in meiu Zimmer zu lassen? Ich hatte doch ganz entschieden meinen schlechten Tag heute! Warum soll man dem noch Vorschub leisten, indem man sich in Gefahr begibt? Doch nein! Die Pflicht ries. Mein Schneider erwartete rurch um 12 Uhr. „och klingelte nach Hut und Mantel. Als da» Kindermädchen mir beides brachte, wollte es schon wieder den Mund öffnen. Ich winkte energisch ab: „Schweigen Sie!" t „Ich lasse mir aber den Mund nicht verbieten!" schrie das kleine Ding mich an. „Aber wenn's gnä' Frau nich wissen wollen, daß die Anna ihr Schatz jeden Abend in die Küche kommt und die Rester auf — ißt, denn kann ich's ja auch für mich behalten!" , Wortlos verließ ich das Zimmer, mein Haus, und war äußerlich wie innerlich so benommen, daß ich sofort an ein kleines Menschlein rannte. „Olle Hexe!" rief das Kind im Davonlaufen, und ich konnte gerade noch erkennen, daß cs einer unsrer Portiersjungen war, die sich sonst in Höflichkeiten mir gegenüber erschöpften. Denn diese schätzten die abgelegten Spielsachen meiner Kinder sehr. — Der Schneider hatte die Anprobe — wie stets — noch nicht fertig, und ich mußte warten. Das erhöht die Stimmung auch nicht gerade. Als es endlich so weit war, saß die Jacke nicht. Wie konnte sie denn heute sitzen? Der Schneider mochte streichen und glätten, soviel er wollte, — sie saß nicht. „Sie sitzt nicht", sagte ich schließlich mißmuttg. „Oh, das wäre zuviel gesagt, Frau Doktor!" entgegnete der Schneider und warf das Dutzend Stecknadeln, das er zwischen die Zähne geklemmt hielt, aus einem Mundwinkel in den andern. „Sie säße schon, — wenn nur Frau Doktor nicht die eine schiefe Hüfte hätte!" „Das ist mir noch nie vorgeworfen worden!" „Nein?" er lächelte boshaft und jonglierte wild mit seinen Nadeln im Munde. „Dann sind eben die Kollegen alle nicht so aufrichtig, wie ich." , Mehr tot wie lebendig kam ich nach Hause. Wie gut, daß mein Mann inzwischen antelephoniert hatte, er käme nicht zu Tisch! So nahm ich schweigend mit den Kindern die Mahlzeit ein. Sie schienen bedrückt wie ich. Warum sprachen sie nicht und verscheuchten durch kindliches Geplauder meine bösen Geister? „Warum erzählt ihr mir nichts aus der Schule?" fuhr ich Fritz, meinen Aeltesten au, der gerade nach seines Vaters mir so verhaßten Art das Brot auf dem Tisch zerbröckelte. Er fuhr zusammen, schien sich gleich seines Unrechts bewußt. Aber dann warf er trotzig die Lippen auf: „Wir mögen dich nicht leiden, Mutter, tvenn du so bist, nicht, Gerda? Andre Mütters sind viel vergnügter, du zankst gleich immer, und —" mit einem Seitenblick auf das zerkrümelte Brot, — „und Vater tut's doch auch!" Nun sah ich ein, daß mir nichts übrig blieb, als ein möglichst ehrenvoller Rückzug. „Ich fühle mich heute sehr elend und lege mich hin", sagte ich den Mädchen. „Lassen Sie niemand zu mir." Nachdem ich die Tür verschlossen hatte, kam ein wenig Ruhe über mich. Wie gut das tat, so allein zu sein! Niemand, der mir etwas Unangenehmes sagen konnte--. Im Begriff, eilt wenig einzudrusseln, hörte ich jemand an die Tür klopfen. Erst stellte ich mich schlafend, doch das Pochen wurde lauter, drohender. War das nicht die Stimme unseres lieben, alten Hausarztes? Mochte er kommen! „Sie müssen schon entschuldigen, daß ich so stürmisch Einlaß begehre!" sagte er, sich an meinem Bett niederlassend. „Aber Ihr Gatte schickt mich zu Ihnen." „Mein Mann???" „Ja, gewiß. Die Mädchen sagten ihm, als er mit Ihnen telephonieren wollte, daß Sie sich hingelegt hätten, weil Sie sich nicht wohl fühlten, und der Gute bat mich, sofort nach Ihnen zu sehen. Es scheint ja aber nichts von Bedeutung, ein bissel Nerven, was?" „O, doch nicht allein". „Ja, wo fehlt's denn sonst? Sie sehen aus, wie das blühende Leben!" „Und muß doch krank sein!" Der Arzt fuhr ungeduldig auf. „Bitte teilte mysteriösen Andeutungen, gnädige Frau, damit fängt man mich nicht, wie Sie wissen! Was Ihnen fehlt, will ich Ihnen gleich sagen: ein Mann, der Sie ärgert, fehlt Ihnen, Max ist viel zu gut. Und Sorgen fehlen Ihnen, Kämpfe! Sie haben ein viel zi; bequemes Leben, sind viel zn gesund. Und. „Fort mit der Lüge! Ich will Wahrheit! Wahrheit will ich! Nur einen Tag ohne Lüge und Heuchelei!" . Dio Kinder liefen erschreckt hinaus, die Dienstmädchen neu- gtertg herbet, und mein Mann sagte, — was er seit den zehn Zähren unserer Ehe auf jeden Verzweiflungsschrei meiner emp- findsamen Seele , zu antworten pflegt: /'.ruhige dich doch, Kind! Du bist ja sonst eine so vernünftige Frau! Morgen steht sich das ganz anders an." "jn diesem Augenblick haßte ich ihn und feine ständige Be- Tumgungäiotmel, rannte hinaus und begrub meinen Schmerz Jin ett. wirklich am nächsten Morgen, als ich etwas spat aufstand, alles ganz anders an. Ich hätte es auch meinem Mann gesagt, denn nachtragend bin ich nicht, aber er war schon !2r!;ri ®,° führte ich denn, während ich mich anzog, ein längeres Selbstgespräch, aus dem meine verwundete Seele durchaus getröstet und resigniert hervorging. Im Korridor begegnete mir mein Kindermädchen. Es sagte etwas unfreundlich „Guten Morgen". Ich wies sie zurecht. Doch ste schwieg Nicht etwa, wie sich das gehört, sondern begehrte auf: ., »Wenn nun schon mein „Guten Morgen" der gnä' Frau nicht mehr paßt, denn dank' ich schön für die Wirtschaft! Hier wird den ganzen Tag an einem 'rumerzogen, als ob man eben vierzehn Jahre wär'" (zn ihrer Ehre muß ich hinzufügen, daß ne das sechzehnte sogar schon überschritten hatte)! „Erziehe doch 0na hre Kinder, da hätten Sie auch genug zu tun."' , Anständig überrumpelt durch diesen über mich hereinbrechen- den Redeschloall, ließ ich das Mädchen in die Stube entwischen, ohne ein Wort der Entgegnung. Uebrigens fiel mir auch gar .keines ent, ntetn Geist war wie gelähmt. An der Küche vorüberkommend, lief ich der Köchin freund- uch zu: „Sie können gleich mal nach vorn kommen, Anna, ich möchte noch etwas andern an unserem heutigen Menü." Es dauerte nicht lange, so brachte sie mir meinen Kakao sollte ihn mit Nachdruck vor mich hin. Nanu? Ich sah jn ihr Gesicht. Düstre Gewitterstimmung! ,,^ch dachte nämlich —", begann ich stockend. Aber schon siel sie mir ms Wort: „Hiermit künd'je ich zum ersten März! Sone Herrschaft, wo egal alleus geändert wird, kann ich nich verknusen. Da suchen Se sich man sone Jrüne, die sich noch in allens reinreden laßt! Mtr paßt das nich. Ich jeh!" ,r Das sehe ich! dachte ich bei Mir. Und höre ich! fügte rch tu Gedanken hinzu, als das gewichtige Mädchen die Tür hinter sich zuknallte. Himmel, welch ein Geist des Aufruhrs war in meine sonst so bescheidenen Dienstboten gefahren! Vor Aufregung vergaß ich ganz zu frühstücken. Plötzlich fiel mir ein: wo war denn Herta, mein kleiner Liebling, der noch nicht zur Schule brauchte. — Ihr liebes Gesicht sollte mich aufheitern. „Herta!" Zögernd kam nach einer Weile das Kind aus Vaters Stube angetrippelt. „Du hast ja Mütterchen noch nicht begrüßt!" rief ich ihr zu. „Will ich auch nicht!" entgegnete sie in ungezogenem Ton. 7,Immer wenn man so schön spielt, rufst du mich!" Damit verschwand sie wieder in Vaters Zimmer. Jetzt aber nahm ich mein Frühstück energisch in Angriff. Noch mehr solche Abfälle bei nüchternem Magen, das verträgt der stärkste Mensch nicht! Viel weniger ich. Gleichzeitig langte ich nach meiner Korrespondenz, um mir den Aerger aus dem Sinn zu schlagen. Aha! Ein Brief von Fuchs', meinem besten literarischen Freunde, der sich erboten hatte, ein größeres Manuskript von mir zu lesen. Seine Briefe waren immer ein Genuß, so liebenswürdig und so voll feinen Verständnisses für meine Arbeiten. Ich lehnte mich ein wenig zurück. Dann laß ich: „Geehrte Frau!" (so hatte er mich noch nie angeredet). „Es ist wirklich an . der Zeit, daß ich Ihnen reinen Mein über Ihre Begabung einschänke! Der sogenannte Roman, den Sie mir — leider — zur Prüfung gegeben haben, dürfte nur gegen hohe Entschädigung einen Verleger finbeit. Es war allein schon eine Prüfung für mich, dies literarische Stammelit Ihrer sonst nicht üblen Seele zu — prüfen. Was ich bisher für Sie getan, geschah mit Rücksicht auf ihren gänzlich unbescholtenen 496 14 14 46 20 das mit einer Strafe wäre, aus den großen kann er in Nutze seine allgemeinen Freude im Der prächtige Bassist Boudouresgue war lange Zeit Kaffeehaus- besitzer in Marseille und erfreute tagaus, tagein seine Gäste mit seinen Liedern, bis er das Buffet mit der Bühne vertauschte. Ivette Gnilbert war bekanntlich Verkäuferin und die berühmte Sängerin Mme. Delna Küchenmädchen in einem Restaurant von Meudon. Energie fehlt Ihnen, Ihre Launen zu beherrschen. So, das wäre alles! Zu bedauern ist hier nur der Mann! Adieu, gnädige Fran." Ich starrte ihm fassungslos nach. Warum hatte ich anch dem Feind die Tür geöffnet? Schnell wieder zu, und nun würde keine Macht der Welt sie mehr anfgehen lassen, — bis mein Mann kam. Ich sehnte mich nach dem Treuen, der immer zu mir gestanden, sehnte mich sogar nach seiner banalen Beruhigungsformel. — Nun stand er bei mir, doch mit ärgerlichem Gesicht. „Immer wenn man seine Frau braucht, versagt sie", ging es gleich los. „Schröder ist auf der Durchreise hier und wollte heute gemütlich den Abend bei uns verbringen. Ich telephoniere an: die gnädige Frau liegt im Bett. Ich schicke dir den Arzt: er versichert mir, du seist nicht krank. Also Laune! Weißt du, Hulda, daß ich deine Launen nachgerade satt habe?" In den zehn Jahren unserer Ehe ist er noch niemals so beredt und — so hart gewesen, konstatiere ich voll Trauer. »Eine besondere Frau bist du ja wohl," führt er in demselben ärgerlichen Tone fort, „aber auch eine ganz besonders schwer zu ertragende Frau —", „Max!" schreie ich gequält auf, und die Tränen stürzen nur so über meine Wangen. „Max!" Jetzt, — jetzt würde sie kommen, die Beruhigungsformcl, und diesmal würde sie mir wie Musik klingen —. »Heul nur weiter! So ist es recht! Bist eben eine ganz unvernünftige Frau. Aber denke nicht, daß ich die Sache morgen anders ansehe, — da spreche ich mit Meyer über unsere Scheidung!" . Tie Tür fiel heftig ins Schloß, ich war allein. Allein mit meinem Kummer, meiner grenzenlosen Enttäuschung. Was hatte er auf meine Tränen erwidert, zum erstenmal seit zehn Jahren — ? »Heul nur weiter! — Unvernünftige Frau!" Und ich heulte weiter, gleich Bächen liefen jetzt meine Tranen auf das Kopfkissen. Schließlich wurde es so naß, daß rch — davon aufwachte. Es war heller Tag und mein Mann schon fort. Aber welcher Tag, fragte ich mich? War all das Schreckliche nur ein Traum, oder —? Ich klingelte nach dem Mädchen: bescheiden trat es ein und grüßte freundlich. "Ter. gnä' Herr läßt der gnä' Frau sagen, daß er hätt' gehen .müssen. Er wollte gnä' Fran nicht stören." Ich wagte noch kaum an mein Glück zu glauben "Sagen Sie, Minna, es ist doch heute der achtzehnte, wo ich zum Schneider sollte, nicht wahr?" I „Ganz recht, gnä' Frau! Wünschen gnä' Frau jetzt warmes I )o5a))er r — Also wirklich nur ein Traum, dieser schreckliche Tag, an dem alle Leute mir die Wahrheit gejagt hatten? Ich würde sie heute von memand hören. — — — I Gott sei Dank! , , Mithin Sa. = -j- 94. . Bel vorliegender Kartenverleilung hätte Mittelhand das Grand gleichfalls gewonnen, wobei die Gegner möglicher Weise auch noch nn Schneider geblieben wären. 9lebaEtion : I. B.: E.tzeß. - Rotationsdruck und Verlag der B^ühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießern * Ein geheimnisvoller Delphi n. Als die Kotonisierung von Neil-Seeland ihren Aufschwung nahm, so gegen 1875, bemerkten die Dampfer, die von Wellington nach Europa sichren, einen riesenhaften Fisch, der sie bei der Durchquerung der Cook- straße, die die beiden Hauptinseln des Cook-Archipels von einander trennt, in auffälliger Weise begleitete. Sobald die Schiffe auf der Höhe des Pelorus-Sundes erschienen, dessen zerrissene Ufer einen malerischen Fjord darstellen, ward der romantische Eindruck noch dadurch erhöht, daß die Riesenfische, wie kleine Torpedos, aus den Bug des Schiffes zu sch offen, ihn mit Lustsprüngen umspielten, sich freudig au die Planken des Schiffes drängten, munter hin- und herschwammen. Erst zwischen der Insel Dmnont-d'Urville und der Südinsel verschwanden die anmutigen Tiere, indem sie mit I einer letzten Pirouette dem Reisenden gleichsam ihr Lebewohl Striefen. Diese heiteren Meerestänzer, die so freundliche und liebenswürdige Gesellen waren, wurden von den Matrosen „Pelorus Jack" gelaust und auch als die wissenschaftliche Forschung sich mit dem merkwürdigen Tiere eingehender beschäftigte, behielten sie diesen Namen. Die Eingeborenen erzählten, daß dieser «zroße, weiße Fisch, den ihre Väter Kaika'i-a-Ware nannten, bereits Die Kriegs- kanoes der Maoris auf ihren Kriegszügen begleitet und den mit drohenden Masken verzierten Bug in ' derselben Weise umspielt hätten. Wie V Forbin in der „Nature" berichtet, gab der geheimnisvolle Delphin der Zoologie ein schweres Rätsel auf. Man ordnete ihn schließlich in die Gattung Grampus griseus ein, in die Telphinfainilie, die im Atlantischen Ozean verhältnismäßig häufig vorkommt. Aber diese Delphinart ist außerordentlich gesellig, wahrend Jack als Einsiedler lebt und stets für sich allein, niemals in Scharen auftritt. Seine Länge beträgt mehr als 5 m, während die anderen Delphine niemals so groß werden. Außerdem ist der Grampus griseus sonst nirgends im Indischen Ozean gesunden worden. Und das Eigenartigste und Einzigartige des Pelorus- Jack ist seine Färbung. Während der Grampus schokoladenbraun ist, strahlt er in einem leichtbläulichen Weiß, das ins Purpurne und Gelbe spielt und von unregelmäßigen, braun geränderten Streifen durchzogen ist: seine Flossen sind schwärzlich. Viele Hypothesen haben das Geheimnis seiner Existenz und seines graziös flinken Benehmens erklären wollen. Jack soll ein Albino fein, ein ewiger Jude der Wasserwelt, der in diese ferne Bucht verschlagen, uon bem Hauptstamm der Gefährten getrennt, sich auf seine Weise vergnügt, seine tollen Luftsprünge ausführt und sich an den Schiffen reibt, um sich von lästigen Parasiten zu befreien. Wie dem auch sei, der große, lichte^Delvhi», der stets so fröhlich und so höflich mit den schnellsten Schiffen gleichen Schritt hält und mit seinen I fielen 13611 Passagieren ein märchenhaftes Schauspiel bereitet, ist t . I der Liebling von Neu-Seeland geworden, dessen Erhaltung geradezu VL,«nera m- entdeckt- als nationale Angelegenheit gilt. Böse Menschen habest nämlich «.in Ä-v sV ®r?.Ben Oper haben in Bayonne einen I auf den guten Jack geschossen, so daß er einige Wochen plötzlich neuen Tenor entdeckt, dem sie nach einem erfolgreichen Debüt | verschwunden war und große Trauer herrschte. Darauf erließ der etitealanpnte Laufbahn prophezeien. Wieder ist also am Himmel I Gouverneur von Neu-Seeland ein Gesetz, ' Der Buhne em leuchtender Stern aisigegangen, an dessen Pracht I von 2000 Mk. jeden belegte, der überführt man sich erfreut, ohne weiter nach seiner Herkunft zu fragen. Diese I Delphin geschossen zu haben. Von nun an percinm liegt hansig weit ab von Kunst und Bühne. Der neue | Sprünge machen und seine lichte Haut zur ötern (£aäeitaue roar bisher Reisender in Leberwaren, bevor bas I Sonnenglanz spielen lassen. ®olb m feiner Kehle entbeckt wurde. Der .Gaulois" führt bei I ------------- dieser Gelegenheit eine Reihe anderer Bühnensterne auf, die aus I den Niederungen des sozialen Lebens zur Höhe emporstiegen. Ter I ~ m vUMrilsaj. berühmte Tenor Sellier, der aus einet armen kinderreichen Familie I z» 77. £r. J r '* P Versuch einer Monographie der stammle, kam völlig mittellos nach Paris und wurde Kellner in I Wagners, die deren Bedeutung für das einem kleinen Restaurant. Eines Abends kam zufällig Edmond I „W611 des Meisters und die Erhaltung des Bayreuther Werkes Adout in dieses Vorstadtcafe und blieb ziemlich lange, so daß er I AV^digl, ist tm Verlag von Karl Peters, Magdeburg, erschienen, schließlich der letzte Gast war. Da hörte er plötzlich im «immer I JF1?- ^ne Schrift, ursprünglich ein Vortrag, „Wie ich Fran nebenan eine Stimme, die ihn entzückte. Er sah nach: es roar der I Cosima Wagner sehe", ist verfaßt von Margarethe Strauß. Kellner. Nun mußte Sellier vor Ambroife Thomas, der damals I ----------- Direktor des Konservatoriums ivar, seinen Gesang hören lassen, I fitäältUlttflSrätfd und sein Gluck war gemacht. Der große Tamagno war Droschken- k E.. K..pf l tz s b e W t- kutscher m Genua, bevor man diesen herrlichsten Verdi-Sänger aus .a. K.ä.l..n u .i. Ä ö’ b.e in seiner Stimme schlummernden Schätze aufmerksam machte. T.ci.t . ei . . r, d . n ch. t nm t ^^flchleber seine Laufbahn begonnen, Escalais I .i. N.h. ..b hr' b v n P ' war Böttcher unb Gibert Arbeiter auf einem Gute von Landes. | Auflösung in nächst« Nummer Franz, der Henle der erste Tenor der Oper ist, verdiente fein täglich ' , n a,)ter dummer, lorot nl§ ßhnonabenüerfnufer, bis er schließlich wagte, sich bei dem I Auflösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummer r vor fünf Jahren veranslallelen Wettbewerb der Tenöre zu be- I Abkürzungen: tr — Treff, p --Uique, c — Coeur, car = Garreau reuigem . Der geniale Sanger paure, ebenso durch sein hinreißendes I trB — Treff-Bube, pA ----- Pique-Aß, cD Coeur-Dame uff. einzigartige Maiiet-Sammluiig berühmt, sang I Nliltelhand drückt pZ und cZ, Vorhand erhielt pB, carB. tr9, tin Chor en'ei: Kirche von Mouliiis mit; der Direktor j tr7, pA, p7, cD, c7, carD, car8, Hinterhand den Rest. Spielgaug: eines Provinzthealers horte den herrlichen vopran des Kindes aus I 1. B. cD M. cA £>. c8 = + '' J U dem Geplärr seiner Genossen heraus und bewog feine Ellern, den I 2. M. trA H. trD V. tr7 = + ?. 1“m,1.1, ins Konservatorium zu schicken. Mit 22 Jahren betrat er I M. erhält ferner in tr 14, ear + 28 c + 4 = der Opera comique unb begann so eine beispiellos glän- In den Skat waren gelegt = — »^"diienkarrlere. Verschiedene große Tenöre sind zuerst 1 j-----212 Orchestermusiker gewesen, so Soulacroix, der in einer kleinen Bier- «S.,b'L8ro^tller ^°"ne spielte, so Alvarez, der zuerst ein Kapell- nieisteiposlen bet(euete, so der bedeutende Wagnersänger Talmores.