»ssM ]|9(2 - Nr. 89 / '—--------- W Die von Gründingrn. Roman von Freiherr von Schlicht. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) als sie zum ersten Male mit ihm spielte, da hatte sie um ein Haar verloren, wenn er nicht im letzten -Äugenblick — von ihr unbemerkt — absichtlich einen Fehler gemacht hätte. Er schien sehr ärgerlich zu sein: „Ich hatte mir fest vorgenommen, Komtesse, Sie zu besiegen, um Ihnen dadurch zu beweisen, welch- gute Lehrerin Sie mir gewesen „Vielleicht gewinnen Sie dieses Mal," tröstete sie ihn, und aufs neue nahmen sie die Schläger zur Hand. Sie hatte wirklich gefürchtet ,zu verlieren; nun war sie sehr stolz- und glücklich, daß- sie doch Siegerin geblieben war. Und auch bei dem zweiten Spiel- verlor er, durch seine SchtM Sie bemerkte seinen Unmut: „Sie haben glänzend gespielt, Herr Baron! Kein Mensch würde glauben, daß Sie kaum zwei Dutzend Male das Racket bisher in die Hand nahmen, und wenn ich nicht wüßte, daß Sie früher Vom Tennis keine Ahnung hatten, und es nicht mit angesehen hätten, wie unglaublich ungeschickt Sie waren, dann Wiirde ich es selbst nicht glauben. Mer ich spiele nun drei Fahre, Herr Baron, und da ist es natürlich, daß Sie unterliegen mußten. Seien Sie deswegen nicht traurig —, vielleicht haben Sie morgen mehr Glück." Wie so ost, verglich er auch jetzt die beiden Schwestern miteinander, sowohl ihr Aeußeres, wie ihre Charaktere: in dem einen waren sie so grundverschieden wie in dem anderen. Alexa gefiel ihm von Tag zu Tag besser; es war eigentlich mehr die Liebe des Bruders zu einer Schwester, als eine andere Neigung. Und doch hatte er so oft — ohne daß er sich dies zu erklären vermochte —, wenn sie neben ihm ging, den Wunsch, seine Arme um ihre Schultern zu legen, sie zu sich heranzuziehen und ihre Hand zu fassen. Und etwas.wie Neid erfüllte ihn, wenn er sah, wie sie sich zärtlich an ihren Vater schmiegte und mit ihren Händen liebkosend über seine Stirn fuhr oder sein Haar streichelte. Das Kindliche, Frische, Natürliche ihres Wesens nahm ihn gefangen und ließ ihn -eine reine, aufrichtige Freude empfinden, wenn er sie sah. Er war glücklich, wenn er ihr einen Gefallen erweisen konnte; er war froh, wenn er ihr helles, glückliches Lachen hörte. Aber wie grundverschieden war diese Zuneigung doch von der, die er für Dagmar empfand: die liebte er um ihres Stolzes willen. Es reizte ihn, sie als Besiegte zu seinen Füßen zu sehen; ihre Schönheit ließ den Wunsch, sie zu besitzen, iprmer leidenschaftlicher entbrennen, und oft mußte er sich mit aller Gewalt beherrschen, um nicht zu verraten, wie die Flämme in ihm loderte. Er hatts in seinem vielbewegten Leben Frauen genug kennen gelernt, uitb damit zugleich „die Frauen". Wie viele hatten in seinen Armen gelegen und ihm heiße Liebesworte zugeflüstert. Er hatte im stillen darüber gelacht: was sie heute dir sagt, sagt sie schon morgen einem Anderen« wenn er ihr noch besser gefällt. Das waren seine Gedanken gewesen, während die Schwüre ewiger Treue und storben, Schwestern hatte er nie gehabt; so hatte er sich über die Frauen seine eigenen Ansichten zurecht- Lsich über die Frauen seine eigenen Ansichten zurecht- gelegt, und er hatte gesehen, daß er vielleicht mit seinen Anschauungen hin und wieder etwas zu weit ging, daß er im allgemeinen aber doch recht hatte. Da sah er Dagmar. Woran es lag, wußte er selbst nicht zu sagen: war es ihre Schönheit, ihre vornehme Ruhe, das Aristokratische und Selbstbewußte ihres Wesens, die etwas absichtliche Kälte, die sie zur Schau trug? —. Er fand keine Antwort auf diese Fragen. Ec hätte jeden ausgelacht, der ihm noch vierundzwam zig Stunden vorher gesagt hätte, daß auch für ihn noch einmal die Stunde w-iederkömmen würde, in der er sich nicht nur mit den Sinnen, sondern auch mit dem Herzen verlieben würde, — und doch war es nun geschehen. „Worüber denken Sie so ernsthaft nach Herr Baron?" Lachend stand ihm Alexa gegenüber, und noch bevor er sich gesammelt und eine Ausrede gefunden hatte, fuhr sie fort: „Seit wenigstens fünf Minuten haben Sie ganz vergessen, daß ich hier bin! Was beschäftigte Sie —,? Ich ivill es wissen." „Wirklich? Man kann zuweilen nicht nur Worte, sondern auch Gedanken Übelnehmen." „Ich bin doch kein Kind mehr, Herr Baron." Das klang so stolz und selbstbewußt, daß er unwillkürlich lächelte. „Auch Erwachsene haben sich schon manchmal erzürnt und sich dann hinterher sogar duelliert." „Ich schieße mich nicht mit Ihnen, Baron, da können Sie ganz ruhig sein," sagte sie lustig. „Und nun heraus mit der Sprache!" Der Baron wußte nicht recht, was er sagen sollte: die Wahrheit konnte er ihr unmöglich gestehen; irgend eine gleichgültige Ausrede wollte er nicht gebrauchen, und die würde auch nicht geglaubt werden, nachdem er gesagt hatte: daß man einander auch Gedanken Übelnehmen könne. So meinte er denn schließlich: „Wenn Sie es denn wissen wollen, Komtesse — — aber Sie dürfen nicht böse sein, — ich dachte darüber nach, wie glücklich und beneidenswert der Manu ist, dem Sie einmal Ihre Hand reichen.^ Bis zu einem gewissen Grade entsprach das ja auch seinen Gedanken, aber nun, da er es ausgesprochen, fürchtete er fast, er werde die Wahrheit — wie schon so oft! — zu bereiten haben. > , 354 Wer da jxrte er sich. Für einen Augenblick Mr sie Wollt verlegen geworden. Dann aber Machte sie uber- tnütig auf: „Sie kennen wich ja noch gar mchr, Herr Baron. Daß ich hübsch bin, hat man mir schon so oft gesagt- daß ich's schließlich glauben muß, - aber Sie rennen ja das alte Wort: „es ist nicht alles Gold, was " JB>ei Ihnen doch wohl, Komtesse." Das klung so ehrlich, so warm, daß sie verwirrt den Blick zn Boden senkte. „Sind Sie mir böse, Komtesse?" Er hielt ihr seine Rechte hin. Und sie schlug mm „Dazu habe ich doch gar keine Veranlassung — ab« trotzdem sind s olche Gespräche zwischen ein ent Herrn und einer jungen Dame gefährlich." Sie sagte es scherzend, aber er hörte ihren Ernch heraus. Du großes Kind, du, dachte er. Und abermals überkam ihn der Wunsch, sie .an sich zu ziehen, ihr dichtes, schönes Haar zu streich^eln und Hand in Hand mit ihr dazusitzen und zu plaudern. — — ■—> VI. Hans, der Sohn und Erbe des Hauses, wär da, und der Baron mußte heimlich gestehen, Haß er auf Grund der vielen Gespräche, die sich um Hans gedreht hatten, ein ganz falsches Bild von diesem empfangen hatte. Er hatte geglaubt, einen blasierten Leutnant kennen zu lernen, der keinen anderen Gedanken hatte, als seinen Adel und seine stolze Uniform, der trotz seiner Jugend vom Leben übersättigt war, der mit Verachtung vom Geld« sprach, der sich hier als Held fühlen und es als etwas e Selbstverständliches betrachten würde, sich von seiner ter und den Schwestern anschwärmen, trösten und pflegen zu lassen. Statt dessen lernte er in ihm einen jungen Menschen kennen, der die frische Natürlichkeit selbst war. Nichts an ihm war „gemacht", er war lustig, liebenswürdig und heiter, tollte mit Alexa herum itnb war der Typus jenes jungen Offiziers, der sich stündlich seines Lebens freut Und dem Himmel jeden Tag dafiir dankt, daß er Leutnant ist. Sein Wesen hatte einiges Befremden und bis zu einem gewissen Grade auch eine Enttäuschung hervorgerufen. Die Gräfin hatte geglaubt, ihr Sohn tönte, an geekelt und angewidert von den Genüssen der Großstadt, zu ihr — sie hatte angenommen, er wäre, wie schon so ost, einmal wieder mit seinem Magen nicht in Ordnung und bedürfe der Pflege. Aber Hans war kerngesund, es sehlte ihm gar nichts, er wollte sich, über die erste Wassersuppe! toi lach en: aber er aß sie dennoch, um seiner Mutter eine Freude zu machen. Die Gräfin war enttäuscht, daß sie ihren Hans nicht pflegen fonnte, und auch darüber, daß er nicht so viel bei ihr saß und ihr sein Herz nicht so ausschüttete, wie sie es nach seinem Briefe erwartet hatte. Die Gräfin konnte aus Hans -licht klug werben, und der Gras erst recht nicht. , „Die Heiterkeit ist nicht echt — hinter der verbirgt sich etwas — das kenne ich ans eigener Erfahrung," sagte sich der Gras. „Je lässiger und heiterer ich meinen Eltern anscheinend gegenübertrat, desto größer waren meine Sorgen, desto schlechter mein Gewissen." Aber nach und nach mußte er einsehen, daß er sich doch wohl irrte; so glücklich und zufrieden lacht kein Mensch, den wirklicher Kummer drückt. Und als Hans eines Tages bei dem Grafen im Zimmer war und diesem, der mit dem Verwalter abrechnete, einen Tausendmarkschein wechselte, da sah! der Graf seinen Sohn an, als wäre ein Wunder vom Himmel hernieder^ gefallen. „Du hast mit Glück gespielt?" erkundigte er sich; als sie allein waren. „Nein, Papa, — ich! spiele überhaupt nicht mehr." Hatte der Graf schon vorher auf dem Stuhl gesessen, oder dort ganz plötzlich Platz genommen? Das konnte er selbst nicht entscheiden. Auf jeden Fall saß er da und sah seinen Hans mit großen Augen verwundert alt. „Du spielst nicht mehr — int spielst gar nicht mehr? Darunter verstehe ich natürlich das, was man so „gar nicht" nennt! Ich meine: nur noch so 'mal hin und wieder, wenn sich das gerade so macht, aber sonst spielst du wirklich nicht mehr?" „Ich spiele überhaupt nicht mehr, Papa. Auch dann nicht, wenn sich 'mal die Gelegenheit dazu bietet." Die Zigarre war dem Grafen aus dem Mund gefallen und wollte ein Loch in den Teppich brennen, aber er merkte das gar nicht, bevor Hans sie aufhob. Er versuchte, sich über feinen Sohn klar zu werden, ein Inneres mit Röntgenstrahlen zu photographierend Wer es gelang ihm nicht. Der Graf wußte selbst sehr genau, daß er nicht her intelligenteste aller Menschen sei, obgleich er weit davon entfernt war, dumm ober beschränkt zu sein. . Aber er wußte, daß es naturgemäß viele Männer ber Wissenschaft gab, die ihn mit ihrem scharfen Verstaub weit überragten. So hatte er in seinem Leben schon oft kopfschüttelnd da- geftanben utfb mit der ihm eigenen Offenherzigkeit unb Ehrlichkeit erklärt: „Das verstehe ich nicht, bas geht über mein Fassungsvermögen." Und doch war ihm in diesem Augenblick, als wäre er noch nie 'einer Sache begegnet, die für ihn so unbegreiflich, so nnsaßbar wär, wie sein Sohn Hans. Der spielte nicht mehr, ber hatte noch mehr als tausend Mark bar Geld in der Tasche, — und kam trotzdem auf Urlaub! Der Graf bekam Respekt vor seinem Hans. Und mit einer gewissen Beschämung mußte er sich eingestelstn, baß ber Sohn in mancher Weise besser war als sein Vater. Der hatte — solange er noch tausend Mark besaß, jtie daran gedacht, nach Hanse zu fahren. Da hatte er noch herumgetollt und -getobt, bis der letzte Pfennig zum Teufel' war. Und bann erst hatte ihn bas Heimwes übermannt. Mit sorglos lachenben Mienen ftaub Hans noch immer seinem Vater gegenüber, unb nicht ohne Stolz betrachtete ber Graf seinen Sohn unb Erben, dessen schlanke, vornehme Gestalt auch in dem tadellosen Zivil — bas sekst- verstänblich in Bonbon gearbeitet war — zur vollsten Geltung kam. Und wie sah ber Bengel erst in Uniform aus! Das Helle Blau paßte famos zu seinem bunklen Teint und seinen dunklen Haaren. Er hatte eigentlich noch ein Knaben- gesicht, mit dem kaum bemerkbaren Anflug eines Schnurrbarts, und wenn man ihn sah, begriff man, daß in seiner Garnison für ihn alle jungen Mädchen schwärmten. (Fortsetzung folgt.) Die Reformation und Gegenreforrnation in herWln und den ehemals landgräsiichen und ntterschaMchen Orten des östlichen und südsstiichen Vogelsbergs. Bon Pfarrer Zinn in Herbstein. (Fortsetzung.) 4. Die Einführung der Reformation im ehemals fuldischeü Städtchen Herbstein. Auch das ringsum von Riedeselschen und landgröflichen Orten umgebene fuldische Städtchen Herbstein wurde schon früh von der evangelischen Bewegung erfaßt. Die Mauern, mit denen 1261 Abt Heinrich das Städtchen zum Schutze seiner Interessen und Rechte in dortiger Gegend umgab, haben im1 Laufe der Jahrhunderte manchem Stürme getrotzt, aber dem Sturme der Begeisterung für das durch Luther wieder entdeckte Evangelium/ der in der ersten Halste des 16. Jahrhunderts die Mewchem herzen in Deutschland ergriff, konnten sie nicht standhalten. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts ist auch in Herbstein das Evangelium im reformatorischen Sinn gepredigt und das heilige Abendmahl in beiderlei Gestalt gefeiert worden. Aber während die Einführung der Reformation in den umliegenden landgräflichen und Riedeselscheu Orten vielleicht mit alleiniger Ausnatznre von Alsfeld mit Willen und unter Mitwirkung der weltlichen Obrigkeit geschah, ist die Bevölkerung tion Herbstein damals mck der gesamten Bevölkerung der Fürstabtei Fulda gegen den Willen ber katholischen Obrigkeit und trotz aller Hindernisse, die die katholischen Aebte der Reformation bereiteten, esärtgehw worden, bis sie dann 1604 wieder mit Gewalt zum katholsinM ftauben zurückgestihrt wurde. Die Geschichte dieser wcchselvoUen chicksale des Evangeliums in Herbstein ist besonders intcresMl und kann nicht ohne einleht Blick aus die Geschichte der Reso^ mation und Gegenreformation der Fürstabtei Fulda üb^hanm dargestellt werden. Während von manchen Orten, f. B. der Stadt Lauterbach, uns nur dürftige Notizen überliefert sind, standen dem Verfasser hier wieder reichere gedruckte Nachnchreii und ungedrucktes Quellenmaterial zur SSerfügung, das '« Großh. Haus- und Staatsarchiv zu Darmstadt und im Komgl. 355 • !) Vgl. zu diesen Ausführungen: Heppe, die Restauration des Katholizismus in Fulda usw. Marburg 1850. BÜff, Verbreitung der ev. Lehre, ihre Schicksale und folgen im Stift Fulda usiv. in Zeitschrift für die histor. Theologie. Jahrg. 1846. Goeßmann, Beiträge zur Gesch. des vorm. Fürstentums Fulda usw. Fulda 1854. Hassenkamp, Hess- Kirchengesch. int Zeitalter der Res. Marburg 1855. Bd. 2, S. 287 ff. Hattendorfs, Die Gegenreformation in Fulda. _ vi , m 2) S. Erklärung der Bürgerschaft von Fulda in einer Beschwerde an den Landgrafen vom Iahte 1573 bei Hassenkamp II. g. 290 f. 3) Bgl. Goeßmami, Beiträge usw. S. 137. Staatsarchiv zu Marburg gefunden hat. Da von katholischer Seite bestritten wird, daß Herbstein überhaupt lemals evangelisch ge- weseu sei, mags gerechtfertigt sein, wenn wir in diesem' Kapitel die geschichtlichen Quellen etwas ausführlicher reden lassen, als cs sonst nötig wäre. Wev auf klare geschichtliche Zeugnisse etwas gibt, wird dann über die Richtigkeit des Dargestellten nicht mehr im Zweifel sein. Herbstein gehörte Von jeher zur Mtei Fulda. Als Be- währerin der Gebeine des heiligen Bonifatius gewann das Von Bonifatius 744 in einer damals fast unbewohnten Einöde an der Fulda begründete Kloster schon früh großes Ansehen. Reiche Landschenkungen dem Heiligen zü Ehren und der Seele des Schenkers zum Heile floffen dem Kloster zu, dessen Abt bald einer der reichsten Laudherrn in Deutschland wurde und schließlich den Titel eines Fürsten in Buchonien annahm. Weit, Äber die Rhön und den Vogelsberg hinüber und bis nach Thüringen hin erstreckte sich sein Gebiet. Aber im 16. Jahrhundert erlitt die Landeshoheit des Wrstabts großen Abbruch. Die zahlreiche im Stifte ansässige Ritterschaft schloß sich als buchonisches Quartier an den Rhön-Werragau der fränkischen Ritterschaft an und erlangte dadurch ihre Reichsunmittelbarkeit. Diese Ritter waren schon im wohlverstandenen eigenen Interesse der, Reformation freundlich gesinnt. Dagegen hatten die Wrstäbte ein eignes dynastisches Interesse daran, ihre Untertanen beim alten Glauben zu halten. Sie alle waren Gegner der Reformation, keiner war ihr Freund. Trotzdem aber fand das Evangelium in der ganzen Abtei Eingang in einem Maße, daß gegen das Jahr 1570 nach dem übereinstimmenden Zeugnis aller fuldischen Geschichtsschreiber fast die ganze Abtei mit samt der Stadt Fulda evangelisch war, d. h. verheiratete evangelische Pfarrer hatte, die das Wangelium lauter und rein predigten und das Hk. Abendmahl in beiderlei Gestalt (b. h. mit Brot und Wein) der Einsetzung gemäß spen- beten.1 2 3) Selbst in der Stadtkirche zu Fulda — man kann sich s heute kaum noch vörstellen — wurden Luthers Lieder gesungen Und Luthers Katechismus Kindern und alten, Leuten gelehrt?) Einer der ersten evangelischen Prediger in der Fürstabtel Fulda war der Pfarrer Adam Kraft zu Fulda, der sich schon 1522 zur neuen Lehre bekannte und in der Pfarrkirche evangelisch zu predigen begann zumj großen Leidwesen des Abts) „der Kraft wegen seiner Gelehrsamkeit und Beredsamkeit hochschätzte. Obwohl die Bevölkerung Kraft anhing und auch der Coachutor des Abts ihm zugetan war, er mußte doch von Fulda weichm. Er fand Anfang 1525 in Hersfeld, dessen Abt Erato Miles Luther auf der Rückreise von Worms aufs freundlichste aufnahm' Und evangelisch gesinnt wär, wieder Amt und Brot. Dort hörte ihn der Landgraf Philipp und machte ihn dann zu seinem Hofprediger, in Welcher Stellung' er den Landgrafen iM evangelischen Glauben stärkte und großen Einfluß auf die Einführung der Reformation in Hessen gewann. Andere folgten Kraft nach. In Vach predigte Georg Witzel lutherisch und wollte sich — was bis dahin für einen Geistlichen unerhört war — ein Weib nehmen. In Dipperz legte ein ungenannter Prediger und an einem anderen ungenannten Orte Balthasar Reyd das Evangelium aus. Auch in Herbstein soll in dieser Zeit schon ein Pfarrer Namens Just Leinig „für den Umsturz des alten Glaubens und der Hierarchie gewirkt haben?) ließet sein weiteres Schicksal habe ich nichts erfahren können, dagegen wird uns berichtet, daß Balthasar Reyd, seinen mächtigen Gegr nern weichen mußte, daß aber die Begeisterung des Volkes für die Reformation damals schon so groß war, daß di« Bürger Fuldas und die Bauern der Dörfer mit Weibern und Kindern im bewaffneten Aüszuge und mit Fahnen, oft bei Sechshundert, zu dem evangelischen Gottesdienst in Dipperz zogen. Ein wirklicher Sturm erhob sich hegen das Alte 1525 iM Bauernausruhr. Ein Heer Vogelsberger und buchonischer Bauern erscheint vor Fulda und hält im Einverständnis mit der Stadt und dBM gemeinen Wusschüß der Landschaft dem Abt die 12 schwarzwälder Artikel zur Annahme vor, worin Freigabe des Evangeliums verlangt würde. Der Abt muß annehmen, ivas er nicht ablehnen kann. Infolgedessen und infolge eines Zugs des inzwischen evangelisch gewordenen Landgrafen Philipp ins fuldische Gebiet zur Niederwerfung eines zweiten Bauernheeres macht die Reformation in der Abtei weitere Fortschritte. Herbstein hat wiederum einen evangelisch gesinnten Prediger in seinen Mauern. Diesmal war es der Pfarrer Caspar Haun (auch Hun, Hüne, Humus genannt), der 1527 seine Gemeinde zu reformieren versuchte, aber dieses Versuches wegen in die Verbannung geben mußte. Wir lassen ihn selber dqrüber erzählen?) „Anno 27 uff Mittwochen nach Ursula hat mich der hochwirdige Apt Johann von Hennen- bergk von der Pfar Herbstein laßen abfordern durch seine Hoffrede (Hosrätiö), darumb daß ich mich nicht hab wollen der papistischen Kirchen mit ihren falschen und betruglichen ctiie monien gleichformich halten und beweysen, doch mir «tuten schriftlichen abscheidt von der fuldischen Eantzelei mit geteylett und vergönnet, mich anderß wo nicht zu verhindern sondern viel mehr zu fördern, den ich noch darzuthun hab. Dießem abscheidt noch hat mich der gnädige und Ehrenveste Hermann Rietessell Stadthalter an der Lone und Magister Adam (Kraft) gefordert gehn Marpurgk und an mich angesunnen, so ich dem Evangelia fürthers dienen wolle, wollen sie mir dienst verschaffen im fursteuthumb von Hessen, bei unferm gnädigen fürsten und Herrn, darinnen ich ihnen bewilliget, und jha zugesagt hab, und mich nach folgens uff Sucie Anno „ 27 mit fürstlichen schriefften gehn Echzell uff die Pastorey bernsten und eyngesetzt etc.". Zn Echzell hat Kaspar Haun ungehindert tun dürfen, was ihm in Herbstein versagt war. Er konnte dort die Reformation einführen, eine Schule begründen, die Pfarrei, finanziell sicher stellen und in Segen wirken bis zu seinem zwischen 1555 und 1565 erfolgten Tode. Herbstein aber erhielt vorläufig imeber einen katholischen Pfarrer. Mit allen Mitteln suchte der Abt das Eindringen der Reformation zu verhindern. Ms 1529 neunzehn Bürger bekannten, daß sie in Hünfeld von einem „evangelischen Prediger das Abendmahl in beiderlei Gestalt empfangen unb später zur Wiedertäuferei verleitet worden seien, ließ er sie, soweit sie nicht widerrufen wollten, im Jahre 1530 aus dem Marktplatze zu Fulda 'enthaupten. Aber auch solche Ab- schrecknngsmittel halfen nichts. Die neue Lehre drang trotzdem weiter ein. Die Bürger von Hammelburg verlangen einen evangelischen PrMger, und wie der Abt die Bitte abfchlagt, erklären sie sich bereit, für die Besoldung aus eigenen Mitteln aufzu- kominen. Der Abt kanus ihnen nicht verwehren, daß sie sich einen evangelischen Hessen, Johann Spangenberg aus Breitenbach, zum Pfarrer wählen, und so müß «er eine Position nach der andern verloren geben. 1541 kommt Abt Philipp von schwems- berg zur Regierung. Bei seinem Regierungsantritt wird das Verlangen an ihn gestellt, er solle das Wort Gottes lauter und rein verkündigen lassen unb das Abendmahl in beiderlei Gestalt ge- statten. Ter Abt muß dem Drängen des Volkes uach- geben und erläßt 1542 eine mit Hilfe Wiyels verfaßte Resor- mationsordnung. Sie enthält 12 Artikel und ist für afle Städte, Dörfer und Flecken des Stifts bestimmt. Das hl. Abendmahl in einer ober beiden Gest alten z u empfangen, wird eines Jeden Andacht und Gewissen überlassen. Es soll kein Teil den andern deshalb schelten oder schmähen. Auch die Kinder deutsch ober lateinisch taufen z n lassen, wird jedem frtitgegeben. Desgleichen werden deutsche Gesänge vor und nach der Predigt gestattet. Die PfarreienundPredigt st ühlesollen mitgelehrten christlichen Psarrherrn und Predigern versehen werden, di« das Wort Gottes rein, deutlich, klar und verständlich verkündigen. Cölibat, Fastengebot und Mönchsgelübde werden mit Stillschweigen übergangen. „Dieser Zeit Zankartikel sollen nicht gepredigt werden, dafür aber soll man sich der Armen und Kranken annehmen." Damit erhielt das Evangelium gesetzliche Existenzberechtigung un Gebiete der Abtei. 1543 wurde das Kloster Schlüchtern reformiert und in ein Gymnasium umgewandelt. Eine Gemeinde nach der andern schloß sich der evangelischen Bewegung an. Aber das war nicht nach dem Willen des Abtes. Die Reform'attonsord- nung, die man ihm abgenötigt hatte, suchte er mit Hilfe des Mainzer Erzbischof wieder ungültig zu machen. Er fügte in bett deutschen Text die Klausel ein, daß sie nur bis zu einem allgemeinen Nationalkonzil zu gelten habe. Durch einen geheimen Eid suchte er die Geistlichen des Stifts zu nötigen, „daß sie das Wort Gottes nach katholischer Weise verkündigen, die Sakramente nach der früheren Ordnung ausspenden und alles so verrichteti wollen, wie es vor der jetzt bestehenden Irrung in der Kirche geschehen sei". Dadurch' aber erreichte der Mt nichts als, daß er die evangelisch Gesinnten zum offenen Uebertrift zum Luthertum reizte. (Fortsetzung folgt.) «) Bericht Hauns an die landgräfl. Regierung in Kassel, mitgeteilt von Dich! in Beiträge z. Hess. Kirchengesch. Bd L » 2 S. 159 f. nach Großh. Haus- und Staatsarchiv V, 4 Konv. 108 Echzell. . Abnormitäten. Der internationale Kongreß der Abnormitäten, der zur ZM in Berlin tagt, läßt die Erinnerung an einige Berühmt- beiten auf diesem Gebiete der Naturspiele aufkomMen, die ein 856 witziger Mann einmal „Herrgottsschnitzer" genannt hat. Da sind 9. B. die ohne Arme geborenen FuMnstler, die in fniheren Jahren sehr zahlreich waren. Gottfried Dietze, C. p. Unthan hießen die Beiichmtheiteii dieses Faches, die ihre Füße wie dre anderen Menschen die Hände zu gebrauchen wußten, zeichneten, schrieben usw. Dietze vermochte die feinsten Nähnadeln einzlw- Kdeln und hatte solche Fertigkeit erlangt, seine Füße, die ihn ernährten, zn gebrauchen, daß er zu sagen pflegte: „Wenn nur letzt die Hände wüchsen, ich wüßte gar nicht, was ich mit solchen Dingen ansangen sollte!" Schon aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert wird von solchen „Rumpfmenschen" berichtet, und es gibt, auch von Frauen dieser Art, Bilder und Gedichte, in denen sre verewigt wurden. Riesen und Zwerge hat es zü allen Zeiten gegeben; wollten wir die Berühmtheiten dieses Genres aufzählen, so würden wir ein Buch schreiben nrüssen. Doch möchten wir als solche, die sich in dem letzten Jahrhundert als Abnormitäten sehen ließen Und eine gewisse Weltberühmtheit erlangten, den Riesen Murphy nennen, der in den fünfziger Jahren in der ganzen Welt auftrat, und den Napoleon III. durchaus mit einer Schweizer Riesin Marie Schubiger verheiraten wollte, um ein Riesengeschlecht heran- zubilden. Die Idee scheiterte daran, daß die Schubiger bereits verheiratet war, obwohl sie immer noch unter ihrem Mädchennamen auftrat. Wie der Name Murphy geradezu sprichwörtlich wurde für riesenhafte Menschen, so war Tom Ponce, den der berühmte Barnum aus eigener Machtvollkommenheit zum General Tom Ponce ernannte, der stehende Name Mr Berühmtheiten von besonders kleiner Gestalt. Eigentlich hieß er Tom Thumh, war 1838 geboren und starb 1883. Er hat das Verdienst, Barnum reich gemacht M haben, denn er war jahrelang dessen Haupteinnahmequelle, stand sich aber selbst dabei noch ganz gut, denn im Zcnith seiner Berühmtheit, im Jahre 1847, hatte er ein Jahreseinkommen von 15000 Pfd. Sterling. Spätere Berühmtheiten dieser Art waren der Zwerggeneral Mite und die Prinzessin Pauline. Andere Abnormitäten waren die zusammengewachsenen Menschen. Seitdem die beiden zusammengewachsenen Siamesen Chang und Eng, die im Jahre 1811 in Macklong geboren waren, in den Jahren 1829 und 1870 nach Europa kamen, um sich für Geld sehen zu lassen, hat man diese Art ÄbUormitäi stets^,siamesische Zwillinge" genannt. Aufsehen erregten besonders die Schwestern Rosa und Josepha Blaczek aus Skreychow in Böhmen, die sich verschiedentlich für Geld sehen ließen. In diesen und anderen Fällen waren zwei völlig ausgebildete Menschen zusammengewachsen. Im Jahre 1890 aber wurde in Amerika ein Kind mit zwei Köpfen gezeigt, das bereits acht Monate nach der Geburt starb. Eine ähnliche Abnormität lebt bei Venedig in einer kleinen Villa, die sich der Wundermensch Johann Jacob Toccio vom Ertrage der Schaustellungen erworben hat. Tocciv, der im Jahre 1877 geboren ist, hat zwei Köpfe, 4 Hände, aber im übrigen nur den Körper eines Menschen. Beide Oberkörper unterhalten sich, zanken sich auch. Noch merstvürdiger ist der Hindu Laloo, der im Jahre 1882 auf der indischen Ausstellung in London toarunb von dort aus eine Reise durch die Welt machte. Aus der Brust dieses Mannes ist der Körper eines Mädchens, dem der Kopf fehlt, so herausgewachsen, daß man annehmen mußte, dieser Kopf befinde sich in der Brust Laloos. Groß ist die Zahl der behaarten Menschen, insbesondere der Frauen mit Bärten. Berühmt war besonders die Miß Julia Pastrana, eine mexikanische Tänzerin/ die m den fünfziger Jahren durch Europa reiste und 1860 in Rußland starb. Mch ihr Name wurde sprichwörtlich Kr ähnliche Abnormitäten, obwohl es schon Mannweiber dieser Art in früheren Jahrhunderten gab, so die Amazone Rusinowska, dis der polnische Reichstag im Jahre 1505 hängen ließ, und selbst auf alten Heiltgrnbildern fanden sich derartige Wnormitäten abge- bildet. Auch Männer mit besonderer Behaarung haben sich sehen lassen, so Jojo, der „Mann mit dem Hundegesicht". Virchow hat nachgewiesen, daß solche Behaarung oft die Folge einer Hautkrankheit ist. Eine andere merkwürdige Art der Abnormitäten siird die Skelettmenschen, verknöcherten Menschen usw. Eine Berühmtheit auf diesem Spezialgebiet war Count Orlvff, der vor etwa acht Jahren in Teplitz starb. Er litt an Knochenschwund, mib eine gallertartige, fast durchsichtige Masse ersetzte Haut und Knochen. Die Hand seines Managers war deutlich durch sein Bein zu sehen. Ein eigener Sarg mußte angefertigt werden, um den Leichnam des Verkrüppelten in. sitzender Stellung, wie er die lebten Jahre gelebt hat, aufzUnehmen. Damit ist die Reihe der Abnormitäten natürlich lange nicht erschöpft, zumal wenn man die Berühmtheiten des Humbugs noch hinzurechnet, von deneir die 145 Jahre alte Amme Washingtons erwähnt werden mag, mit der Barnum sein Geschäft begann, die natürlich ein beträchtliches jünger und niemals Amme gewesen war, aber doch von den Amerikanern gern angestaUnt wurde. Die Zimmerpflanzen und ihre Pflege. Woche vom 11.—17. Juni. P^chmals die Topsrosen! Aus den abgeblühten Trieben werden gleich Stecklinge gemacht. Man kann diese Vermehrung zwar wMMer. auch bis in den Hochsommer verschieben, doch fügt es sich gleich beim Schnitt, also kurz nach der Blüte, am besten. Mau schneid^ die Stecklinge nicht, sondern reißt sie mit kurzem Ruck ams vorjährigen Holz ab, glättet sie mcht, höchstens. kürzt man die mitabgerissene Spitze des Splint-Holzes etwas ein, schneidet sie bis auf 3—4 Augen zurück und steckt sie schräg, so!daß die Wundfläche wagerecht zu liegen kommt, in die oberste reine Sandschicht der: Töpfe ober Kästen, die man Mr sie herrichtete, und die über einer starken Lage Scherben mit lehmiger Gartenerde, über dieser aber mit der erwähnten 2—3 Zentimeter starken Sandschicht geflillt sind. Hier werden die Stecklinge gedeckt und schattig gehalten und häufig gespritzt. Der vollen Sonne ausgesetzt, bewurzeln sie sich zwar, wie Nelkenstecklinge, sehr viel rascher, doch muß man sie dann beständig (mindestens alle Viertelstunde) überspritzen, weil sie sofort verbrennen, wenn sie int geringsten austrocknen. — Nach der Bewurzelung wird das >Gießjen sorgfältig beobachtet, und während des Herbstes und Winters olerben die Stecklinge in ihren Gefäßen. Man reißt solche Stecklinge außer von den Topfrosen auch von den geeigneten Sorten; der Gartenvosen, um diese ersteren nicht zu sehr zu schädigen. Die Schmuckmalven (Mutilon) Mr Winterblüte muß bis Ende Juli durch Entspitzen am Blühen gehindert werden. BrUnselsia kommt jetzt erst ins Freie (geschützt. Halbschattig). Cyclamen (Alpenveilchen): zeigt srch der Trieb) reinigt und verpflanzt man die Knollen: Töpfe nicht zu groß: guter WassevabUlg durch Scherbeneinlage; Erdmischung: .Laub- und Mistbeeterde, dazu Sand; lose pflanzen und nur zu Vs in die Erde! Hellstellen und erst allmählich mehr Wasser. Cytisus (KleestrauchoderGaisklee) nach der Blüte zurückschneiden, sonnig stellen, reichlich gießen und Münzen. RUsselia kann ins Freie gehäimt werden (hell und luftig!). Salvia patens (Blauer Salbei): Wunderschön! Jetzt Aussaat; später ein- zeln in Töpfe: Lehmerde und Lauberde, daM Sand und etroaS. Kalk. Tri tonia aurea (Crocvsmiä) nach der Blüte allmählich trockener; wenn die Blätter abgestorben, ganz trocken halten, jedoch heil! Ruhezeit bis zum Herbst (in den Töpfen belassen). Veronica (Ehrenpreis): wir empfehlen: Hy- brida und Diosmifolia. Jetzt Aussaat. Später in Töpfe (kräftige, lockere Erde) und ins sxreie. Vermehrung durch Stecklinge von älteren Pflanzen im humoristisches. ^Auszeichnung. „Papa, heut hab' ich in der Schule zwei „Lobe" bekommen, eins für gutes Gedächtnis." — „Unb das andere?" — „Darauf kann ich mich nicht mehr besinnen." * Leichte Abhilfe. Sie (nach vorausgegangenem Streit schmollend): „Das istnicht schön von dir, Max, daß du st einsilbig bist!" — Er (ärgerlich): „So nenne mich doch Maximilian !" * Logisch. „Da haben Sie mich extra aus der Schtveiz verschreiben lassen, Herr Baron, weil sie einen robusten, kräftigen Diener brauchten, und jetzt bezahlen Sie mich nicht!" — „Lieber Freund, wenn ich bezahlen könnte, tvürde ich keinen kräftigen Diener brauchen!" schachausgade. Schwarz. abedefgh abedefgh 8 8 6 5 5 3 3 2 Weiß. Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Tauschrätsels in voriger Nummer: Sanb — Leder — Haus — Ober — Poft — Eichet — Nebel — Ha()n — Angel — Uhr — Esche — liegen; Schovenhaue r. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'scheu Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lang«, Stete*