1JU.1 IM I W 1 fe;. K » - M- W MW? 0bHsSiSs MkLA Die Dame im Pelz. Roman von G. W. Appleton. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 9. Kapitel. Helen hatte pslichtschuldigst an Tänte Maria geschrieben, Und am darauffolgenden Morgen kam mit der "ersten Post bereits die Antwort. Meine Schwester öffnete den Brief und las ihn mir laut vor: Meine liebe Helen, begann die sonderbare Epistel, es ist ja ganz schön von Dir, daß Du mir schreibst, und Dich wegen Deines Bruders entschuldigst. Du wurdest Dich aber vor diesem Schritt geschämt haben, wenn Du dabei gewesen wärest und gehört hättest, welche J-lut von gemeinen Schimpfworten er neulich über mich ausgegossen hat. Zum Glück war Nephzibah anwesend Und kann die Wahrheit von beut, was ich sage, bezeugen, sonst würde und könnte kein Mensch ans der Welt glauben, daß sich ein gebildeter Mann so weit vergessen und eine solche Sprache führen könnte, wie er es mir gegenüber getan hat. Helen sah von deut Schreiben auf. Schimpfworte hast du doch gewiß nicht gebraucht, Ted, sagte sie. Natürlich nicht. Ich wurde nur erregt und sprach etwas kräftig, weiter nichts. Ich hätte ihr beinahe gesagt, sie sei des Teufels, das gebe ich zu, aber ich unterdrückte es noch rechtzeitig. Darauf guckte sie wieder auf ihren Brief und las weiter: Ich hätte nie geglaubt, daß ich eine solche Schlange an meinem Busen großgezogen hätte — O, o! unterbrach ich hier, das ist ein bißchen stark. Die mich in meinem Alter stechen würde; freilich, da ich Euren Vater kannte, hätte ich nichts Besseres zu erwarten. Wozu wundert sie sich dann überhaupt so darüber? warf ich hier -ein. Helen fuhr, ohne darauf zu erwidern, fort: Er hat mich wie einen Schuhputzer behandelt; mir die Türe vor der Nase zugeschlagen, Helen, und gesagt, er wünsche, nrich nie im Leben wiederzusehen. Nirn, diesen.Wunsch will ich ihin erfüllen. Das hab ich ihm guch gesagt. Wenn er das fremde Weib nicht aus dem Hause schafft, wird er mich, aber auch keilten Pfennig von meinem Vermögen zu sehen bekommen. Das habe ich mir fest vorgenommen und von diesem Entschluß kann mich nichts abbringen. Es ist sonst nicht meine Art, jemandem Vorschriften zu machen aber hier handelt es sich um ein Vorgehen Edwards, wogegen eingeschritten werden muß, und wer sollte dazu besser qualifiziert sein als seine eigene Tante? Die Ausdrucksweise ist großartig, rief ich dazwischen, aber recht hat sie wahrhaftig, denn wer ist zum Vorschriftenmachen besser qualifiziert als Fräulein Donaldson? Helen achtete nicht weiter auf meine Bemerkung, fons" dern las weiter: Und nun, Helen, möchte ich Dich mal offen fragen, was es heißen soll, daß Du Deinen Bruder in dieser skandalösen Sache noch bestärkst? Ich habe Dich in einer ausgezeichneten jungen Mädchenschule erziehen lassen und keine Kosten gescheut und alle.guten Grundlehren der Kirche wohl gepflanzt; wie Du da ein fremdes Frauen- zimnter im Haus erlauben kattnst, von dem Du nichts weißt — iD, du meine Güte, unterbrach sich hier Helen selbst, ich glaube fast, die gute Tante hat in ihrer Jugend keine ausgezeichnete Mädchenschule besucht. Aber immer 'nur beim Schreiben gerät sie in dieser Weise mit der Satzlehre in Konflikt- Dann fuhr sie mit ihrer Lektüre fort: Dein Vater, H-elen, hat sich mit schrecklichen Menschen, Mördern, Totschlägern und Halsabschneidern, und allem möglichen Gesindel 'rumgetrieben, und doch gabs keinett gutmütigeren und besseren Kerl. Er nannte diese Schurken Patrioten und, Gott weiß, was sonst für bmttnte Namen; und ich versichere Dir, bas Weib, was Ihr ins Haus genommen habt, ist auch von dieser Sorte, unb wenn Ihr eines schönen Nachts in Euren Betten in die Luft fliegt, so geschieht's Euch recht, wenn Ihr nicht auf mich hören wollt. ,Jst der Skandal nicht so schon groß genug? Zeigt Dir Edward dann die Zeitungen? Nein, ich werde nicht zu Euch kommen und bas Weib schien. So 'ne Idee! Ich bin erstaunt, baß. Du mir so eine Zumutung machst. Mein Urteil steht fest, und ich brauche keine Hilfe von Dir Und Edward, um mir die nötige Meinung von einem Weib zu bilden. Bedenke, daß ich älter bin als Ihr und ein gut Teil mehr von der Welt kenne als Ihr. Ich sage weiter nichts, als dieses Frauenzimmer muß aus Eurem Haus fort, oder ich breche mit Euch beiden. Wenn Du 'rüber kom- nten willst nach Putney und vernünftig sein, wie's sich für ein anständiges Mädchen gehört, werde ich Dich gerne bei mir sehen; dagegen habe ich Befehl gegeben, daß Edward nicht wieder ins Haus gelassen wird. Deine liebende Tante Maria Donaldson. Liebende Tante! rief ich aus. Ein garstiges, lügenhaftes, altes Weib ist sie! Ehe du anfingst, war ich in einer ziemlich reuigen Stimmung, aber jetzt wünsch' ich sie hin, wo der Pfeffer wächst; ich iverde den Teufel tun und ihr Entgegenkommen zeigen. Was meint sie damit, daß sie Marcella als Mörderin und Totschlägerin bezeichnet? O, nein! sagte Helen, das hat sie nun gerade nicht gesagt. 630 wendige Zwischenfrage zu stellen. Als ich! geendet hatte« jfiff er leise vor sich hin. c Eine verteufelte Geschichte Has! sagte er dann. Der Mann, dessen Gesicht Sie am Fenster gesehen haben, ist nämlich auch an 'einer großen Verschwörung beteiligt, dre uns gegenwärtig stark beschäftigt, und die Dame, die Sie aufgenommen haben, steht entschieden ebenfalls damit .» Verbindung'. Diese Verdächtigung Marcellas brachte mich sofort rn Harnisch. Aber sicher nur unschuldigerweise, antwortete ich erregt, das schwöre ich Ihnen. Das ist sehr wohl möglich, erwiderte er ruhig. Ich! äae durchaus nichts gegen die Dame. Dazu fehlt mir eder Anhaltspunkt. Ich spreche nur die Vermutung aus« daß sie in eine derartige Verschwörung verwickelt ist. Ah! sagte ich, das ist 'ne andere.Sache. Sie werden einsehdn, fuhr er fort, daß. dieser Mann von den zehntausend Pfund, die sich im Besitz der jungen Dame befanden, Kenntnis gehabt haben muß. Er hat dann, als sie auf dem Wege zu Ihnen war, den Versuch gemacht, ihr diese Dumme abzunehmen, was ihm jedoch! nicht geglückt ist. Dank der Vorsicht Ihres Fraulein Schwester ist ihni auch der zweite Versuch nicht gelungen — ebensowenig wie jder dritte in London. Sie — damit meine ich die ganze Baude, der dieser Kerl angehört 1 < werden natürlich Himmel und Hölle in Bewegung setzen« um die Dame in ihre Gewalt zu bringen. Solange sie sich in meinem Schutz befindet, werden sie damit kein Glück haben, versetzte ich mit Nachdruck und Begeisterung. M r. Ich will es hoffen, sagte Herr Beale; imnierhin möchte ich Ihnen raten, jede mögliche Vorsicht zu üben, wenn Sie keine unangenehmen Ueberraschungen erleben wollen. Das werde ich in jeder Weise tun. Dieser Kunde, den ich im Verdacht habe, ist nämlich einer der gewandtesten Gauner Europas. Er ist uns von Paris und Berlin aus signalisiert worden, und wir bemühen uns schon eine ganze Woche, ihn dingfest zu machen. Aber zuerst möchte ich seine Identität genau feststellen — und dazu könnten Sie mir behilflich sein. (Fortsetzung folgt.) Jawohl, hat sie das — oder wenigstens g em mut — und sogar angedeutet, daß uns das Mädchen nachtv uit tne Luft sprengen würde. Eine nette Unterstellung das! Eine Unverschämtheit! Du machst hinge hon und, sie des uchen, wenn du Lust hast; ich habe kein Bedürfnis, die Tante Donaldsou wiederzusehen. Sie ist ja ne ganz herzlose '' Ted! Ted! Was hast du für 'n aufbrausendes Temperament, sagte meine Schwester darauf. Nein, erwiderte ich, das hab ich nicht; aber ich kann s nicht vertragen, daß sie in dieser Weise von Marcella ^Das ist überhaupt des Pudels Kern versetzte sie, mit dem Kopfe nickend und mir schelmisch zu blinzelnd. Du liebst Marcella, Ted. , ....., . Nun, Und wenn das der Fall Ware, wurde ich mich gar nicht besonders darüber wundern, versetzte ich', ebensowenig als wenn ich hörte, daß du und Mortimer euch verlobt hättet. ,. .. , ,, , .<■ Helene wurde rot bis über die Ohren; sie faltete ihren Brief zusammen und steckte ihn ein. Zu verwundern wär's ja gerade nicht, antwortete sie und ging hinaus. Ich hatte im Laufe des Tages zwar ziemlich! viel mit der Praxis zu tun, aber keine besonders schweren Falle, und noch ehe ich mit meiner Runde fertig war, hatte ich die Ueberzengung gewonnen, daß. ich' wohl der Gegenstand aller möglichen Redereien geworden war, jedoch' rn der Gunst meiner Kundschaft nichts eingebüßt hatte. Wie ich nachträglich erfuhr, hatte zu dieser für mich günstigen Stimmung auch der Umstand viel beigetragen, daß sich zahlreiche Personen vergeblich um die auf Marcellas Entdeckung ausgesetzten fünfzig Pfund beworben hatten. Die Nachricht von dem Besuche des Barons von Eißen hatte sich rasch herumgesprochen, aber gleich darauf auch die energische Zurückweisung meinerseits, die Gregory, überall eifrig erzählte. So gestaltete sich am Ende des wages die Bilanz von Gewinn und Verlust deutlich zu meinen Gunsten, und ich war trotz Tante Marias Brief ganz zufrieden. Meine Träume in jener Nacht waren, wie ich mich noch erinnere, freudvoll und heiter, ihr Inhalt nur Marcella. "Der nächste Tag brachte nur einen einzigen bemerkenswerten Zwischenfall. Als ich- am Nachmittag von meinem üblichen Rundgang zurückkehrte, läm nur meine Schwester Helen im Hausflur entgegen. Sie machte ein tiefernstes Gesicht und flüsterte Mir zu: Es ist 'n Mann von Scotland Yard im Empfangszimmer. Bedeutet das wohl wieder neues Unheil? Ganz und gar nicht, sagte ich' lachend. Chärley hat mir geraten, unter allen Umständen die Polizei ins Vertrauen zu ziehen. Da klärte sich ihr Gesicht sofort auf. O, wenn's Charley gesagt hat — dann natürlich. Das WUßt' ich nicht. Mit diesen Worten lief sie beruhigt weg, während ich die Tür zum Empfangszimmer öffnete. Als ich eintrat, erhob sich' ein kleiner, breitschultriger Mann mit rotem Gesicht und freundlichen kleinen grauen Augen. c Herr Doktor Williams? sagte er; und ich bemerkte, baß er mich mit einem Blick von oben bis unten gemustert hatte. Zu Diensten, erwiderte ich. Bitte, behalten Sie Platz. Mein Name ist Beale, sagte er, ich bin Oberinspektor der Kriminalabteilung von Scotland Pard. Es freut mich sehr, daß Sie gekommen sind, Herr Inspektor, antwortete ich. Ich dachte schon daran, morgen mal selbst persönlich zu Ihnen zu gehen. Ihr Schreiben war mir sehr wertvoll, denn ich' war schon vorher von anderer Seite und durch andere Vorkommnisse auf die geheimnisvolle Dame hingewiesen worden, die sich im Besitz 'einer so bedeutenden Summe Geldes befinden soll, begann der Beamte, nun gleich auf die Sache eingehend-, und es würde mir sehr erwünscht sein, wenn Sie mir den ganzen Verlauf der Angelegenheit ausführlich mündlich mitteilen wollten. Das will ich gern tun, antwortete ich' ihm und' erzählte den Hergang, wie ich ihn in den vorigen Kapiteln hier geschildert habe. Er hörte mit größter Aufmerksamkeit zu Und unterbrach wich- nur Ker und da« um eine noch Der Dieb. Skizze von Hedwig Stephan (Dortmund). Irgendwo draußen schrillte eine Fabrikpfeife — lang und 9en@(ard Wolters zog ihre Uhr aus dem Gürtel, erhob sich hastig und nahm den Hörer des Tischtelephons ab, das auf dem mächtigen Eichenschreibtisch am Fenster stand _ „Hier Privatkanzlei. Jawohl, Wolters Sagen sie, Lemke, wann kommt denn die Post herauf? — Wie? Erst vor zehn Minuten? Aber das ist doch — — also bitte lagen.Sie Herrn! Voelz, daß die Eingänge unbedingt bis 11 sortiert sei» müssen — um 12 kommt der Baurat, und bis dahin muß das Tagest ’0Ur@U legte den"Hörer unsanft auf das Gestell zurück und ging wieder zu ihrem Platz. , Also Herrn Voelz beliebte -es, erst um 10 zum Diecht zN erscheinen, und sie konnte sich dann wer weiß, wie sehr beim Fvur- nalisieren abhetzen! Es war geradezu unerhört, was dieser junge Mensch sich herausnahm, und dabei war so ziemlich das ganze Bureau in ihn vernarrt, vom Abteilungschef bis hinunter zum Kanzleidiener! Erst gestern meinte die kleine Timme unten in der Schreibstube mit schwärmerischem Augenaufschlag, er wäre „so entzückend blond!" „Ja, und so entzückend liederlich! hatte Klara sich nicht enthalten können, hinzuzufügen und von „Tlmmchen sehr spitz zur Antwort bekommen: „Na natürlich — Sie können ihn eben nicht leiden!" „ . 1 . ...,A „Natürlich!" das hieß, so viel als: „Er t)t jung und hübsch —- Uttb ^willkürlich preßte Klara ihre '.Fingerspitzen in di^ Hand- fläche. Ja, auf weibliche Reize Anspruch M erheben, das hatte ste allerdings schon lange, lange ausgegeben, ^hr war bas bißchen Jugendfrische abhanden gekommen tut Aktenstaub, in dusteren Kontoren, hinter dem tintenbeklecksten Pwt — ste war verbttürt und scharf geworden in zwanzigjähriger Dr°uarbeit und ^itte nur nach einem Ziel gestrebt — «ne gut bezahlte, selbständige Stellung zu erringen. Und das war ihr nun gelungen fei Dank! Was verschlug es ihr, daß man sie „die Olle iiannte, und daß die jungen Kollegen ihr gerade nur die knappste H t lichkeit erwiesen? 631 Und diesen Herrn Voelz, der sich einbildete, weil er Volontär wär, hätte er keine Pflichten, den wollte sie sich schon langen, der sollte-- . 1 Da 'ging rasch die Tür aus, und Bernhard Voelz kam herein. Blond und frisch, wie aus dem Ei gepellt, und mit dem gewöhnlichen liebenswürdigen Lächeln um die Lippen, das allerdings jetzt etwas Gezwungenes hatte, denn der tägliche Morgenbesuch bei Fräulein Wolters war ihm äußerst unsympathische Gegen alte Jungfern mir spitzen Zungen hatte er ohnedies von jeher eine tiefe Abneigung gehegt, und seit die Wolters sich erlaubt hatte, ihn dem Baurat gegenüber als „den Herrn Faulontär" zu bezeichnen, da empfand er vor ihren scharfen grauen Augen geradezu etwas wie Furcht. Er warf jetzt einen schuldbewußten Blick auf die Uhr, die bereits zehn Minuten nach 11 zeigte, legte ein Päckchen Briefe aus die Schreibtischecke und sagte: „Es ist nicht viel heute, Fräulein. So 'ne tüchtige Kraft wie Sie schafft das in 'ner knappen Viertelstunde!" Es sollte wohl eine Art Entschuldigung sein, aber Klara faßte es als Kohn auf. Bitterböse sah sie nach ihm hin. . „Lassen Sie doch die Redensarten, Herr Voelz! Und über meine Tüchtigkeit können S i e wohl am wenigstens urteilen, da Sie ja nur spurenweise im Bureau auftreten!" Bernhard Voelz wurde blutrot und biß sich auf die Lippen. Dann warf er mit einem spöttischen Auflachen den hübschen Kopf zurück. „Eigentlich müßte ich Ihnen ja jetzt mit gleicher Münze dienen, Fräulein Wolters. Aber ich beherrsche mich — Demut dem Alter gegenüber ziert die Jugend!" Damit ging er und knallte unsanft die Tür hinter sich zu. Klara bebte vor Aerger am ganzen Körper. Sie glaubte zwar immer, über derlei Anspielungen erhaben zu sein, aber das Weib in ihr wehrte sich instinktiv gegen die Bezeichnung: „Alt". Mit keiner groben Antwort hätte Voelz sie so empfindlich treffen können — sie wollte ihm das schon heimzahlen — bei der ersten besten Gelegenheit —. Ihre Erregung war so groß, daß sie jeden Brief erst zweimal durchlesen mußte, um deir Inhalt zu .erfassen. Als der Baurat kanr, hätte sie daher noch kaum die Hälfte journalisiert und bekam ein paar scharfe Worte zu hören; überhaupt schien der Rat, der wohl immer streng, aber selten mißlaunig war, heute in ausnahmsweise schlechter Stimmung und Klara atmete auf, als sie um Eins ihre Sachen zusaminenpacken und zu Tisch gehen konnte. Auf dem Flur begegnete ihr der Kanzleidiener mit einem Stoß Akten. Er blieb stehen und zwinkerte mit den Augen. „Na, Fräulein, so bedrippt? Wohl böses Weiter heute drin, was?" „Ja, Lemke — ganz auffallend! Was ist! denn los? Wissen Sie irgend etwas?" Ter alte Beamte trat näher an sie heran und sich vorsichtig um. „Ja, Fräulein — es .soll zwar nicht darüber gesprochen werden — aber weil Sie doch schonst so lange hier sind — also, die Kasse sttmmt nämlich nich. Schon seit 'ner Woche nich. Und heute haben 300 Mk. gefehlt. Ter Maaß ist rein aus'n Häuschen — und der Herr Baurat hat heute mächtig geschimpft und was von ungetreuen Beamten gesagt." „Nein, aber Lemke, das ist ja schrecklich! Wie ist denn das nur möglich? Ist deuu der Geldschrank aufgebrochen worden?" Lemke schüttelte betrübt den grauen Kopf. „I bewahre, Fräulein. Tas ist es ja eben. Es bleibt aus einem aus'm Bureau sitzen, sonst kommt ja doch kein anderer hier ins Haus. Wenn ich'n Witz machen ivollte, denn würd' ich sagen: „Tas kann nur ein Bekannter sein, ein Fremder tut das nich!", aber mir is jarnich witzig zu Mut. Na denn! Mahlzeit auch, Fräulein; juten App'tit!" * Während der nächsten Tage war die Stimmung im Baubureau eine höchst ungemütliche, lieber die heikle Geschichte sollte Nicht viel geredet werden, und doch beschäftigte sie alle auss lebhafteste; die Intimen tuschelten zusammen, bedeutungsvolle Blicke flogen hin und her, jeder hatte natürlich einen anderen bestimmten Verdacht und hütete sich doch, ihn anzudeuten. Der Baurat ging ständig mit einer Gewitterwolke aus der Stirn umher, und wer konnte, vermied es, in seine Nähe zu koniinen. Klara Wolters war schlimm daran. Sie mußte mit dem erregten Mann, der über ein derartiges Vorkommnis in seinem Bureau außer sich war, täglich stundenlang zusammen arbeiten, konnte ihm nichts recht machen und geriet schließlich in einen solchen Zustand von Nervosität, daß ihr Fehler unterliefe::, die sie nie für möglich gehalten hätte. Dazu waren die Aussichten, das Defizit in der Kasse auf» züklären, sehr gering, obwohl sogar ein Kriminalbeamter sich eingefunden und Einzelverhöre angestellt Hatte — eine Maßnahme, durch die die davon Betroffenen sich natürlich schwer beleidigt füllten. Auch Klara, als Verwalterin der Portokasse, wär darunter gewesen; Scham und Trotz hatten sie verleitet, die Kreuz- und Querfragen des Polizisten nur widerwillig zu beantworten, und die mißtrauischen Micke, vnt denen er sie daraufhin musterte, waren ihr nicht! entgangen. Am Ende hatte man sie noch selbst im Verdacht . . . aller« dings, gerade sie war ja ab und zu in der Kasse allein gewesen,/ wenn die Post zu frankieren war und Herr Maaß Marken aus dem Nebenzimmer holte! Ein fast krankhaftes Verlangen, den Täter zu entdecken, erfaßte sie. Sie zersann sich den Kopf, zu welcher Zeit denn überhaupt die Beraubung des Geldschrankes möglichst gewesen war — Herr Maaß hatte hoch und teuer versichert, ihn stets vor seinen: Fortgehen verschlossen zu haben. Aber traf das auch wirklich zu? Die beiden Herren von der Kasse hatten nämlich englische Arbeitszeit bis 5 mit einer Stunde Mittag, und gingen während! derselben meist zusammen in ein nahegelegenes Restaurant zum Essen. Mitunter indessen arbeitete Herr Maaß durch, um schon um 4 Uhr schließen zu können, und an einem solchen Tage hatte Klara zufällig, als sie eine Cito-Sache noch rasch erledigen wollte, von ihrem Fenster aus gesehen, wie er ohne Hut und Mantel -über den Hof ging und durch den Hintereingang einer im Nebenhaus belegenen Stehbierhalle verschwand. Wenn nun jemand anders! dieselbe Beobachtung gemacht und die sehr wahrscheinliche Folgerung .barm: geknüpft hatte, daß Herr Maaß dann nur die Außentür des Kassenzimmers zuschloß, da sich doch im ganzen Haus keiner der Beamten mehr aufhielt? — Klara beschloß, von jetzt an ihre Mittagszeit zu opfern und sich auf die Lauer zu legen, denn wenn auch Herr Maaß jetzt wohl den Geldschrank zusperrte, so war doch hundert gegen eins zu wetten, daß der Dieb sich davon wenigstens überzeugen würde. Fast eine Woche saß sie vergeblich auf ihrem Posten; da endlich, am Samstag, sah sie ihn wieder gegen 2 Uhr eilig über den Hof gehen, und das kteine Bierlokal betreten. Sie wartete mit 'klopfendem Herzen noch fünf Minuten —■ dann ging sie leise die Hintertreppe hinab und durch die leere Schreibstube und den Materialienraum in den vorderen Korridor. Tie Tür zum Kassenzimmer war zur Hälfte verglast und durch einen Friesvorhang abgeschlossen; sie schob ihn vorsichtig bei Seite und — fast hätte sie einen lauten Schrei ausgestoßen — da stand ein Mann neben dem Geldschrank, rüttelte an der Jnnen- tür und versuchte vergeblich, sie zu öffnen. Jetzt drehte er sich um, mit einem hoffnungslosen Zucken der Schultern — — es war Bernhard Voelz. Klara mußte sich mt dem Türrahmen festhalten, so zitterten iHv die Knie. Und das einzige Gefühl, das sie in diesem Augenblick beherrschte, war das einer tollen, wilden Freude. Er gerade — er — der Liebling, der Unwiderstehliche —• dieser impertinente blonde Junge, der ihr immer so unverblümt zu verstehen gab, daß sie eine alte Schachtel war, — ah, wie er jetzt klein werden würde, jämmerlich klein--ein entlarvter Betrüger, ein gemeiner Dieb — — wie sie sich weiden wollte! an seinem Entsetzen, wenn sie jetzt so unerwartet eintrat-- Schon legte sie die Hand auf die Klinke — — und dann! — dann lies; sie sie doch wieder sinken. Ein seltsam abwesender Ausdruck kam in ihr Gesicht —: sie deckte die Hand über die Augen — — Gott, was für eins Erinnerung wollte da auftauchen —■ lange vergessen, lange, lange-- Ein niedriges, halbdunkles Zimmer, und darin sie selbst — verweint zwar, aber doch hochausgerichtet, die Hände auf dem Rücken verschränkt. Und vor ihr ein junger Mann — blond und hübsch, wie der da drin, mit demselben verstörten und doch so kindlichen Ausdruck in den unfertigen Zügen —• „Verzeih, Klärchen — verzeih!" stammelte er schluchzend, „ich war von Sinnen — die Versuchung war so groß — — bitte den Vater, daß er's nicht zur Anzeige bringt — sonst — Klärchen — ich bin ja ein verlorener Mensch--" Aber sie schüttelt den Kopf, mitleidlos. Zu tief ist ihr Herz verwundet/ zu unbarmherzig ihre Ideale zertrümmert. „Nein!" sagt sie hart. „Du bist ein Dieb. — Tu bist verächtlich. Keinen Finger rühre ich für dich!" Ta stürzte er hinaus, und sie bricht verzweifelt zusammen. Und dann? — — Das alte, traurige Lied--der entlassens Gefangene, dem alle Türen verschlossen sind — eine zerstörte Existenz — verdorben, gestorben---Hatte das so kommen müssen damals? Daß sie nicht versuchte, ihn zu retten für das Leben — "für seine Familie — für sich--daß sie ihn zurückstieß in den Sumpf mit den: gauzen Hochmut der Reinen/ Untadeligen, die die Versuchung nicht kennt.--war das nicht auch eine Schuld, ebenso schwer als die seine? Und diese Schuld, die keine Reue mehr sühnen tonnte, die wollte sie jetzt noch einmal auf sich laden? Vielleicht — ach gewiß — hatte Bernhard Voelz daheim auch eine zärtliche Mutter, vielleicht schlug auch ein Mädchenherz so heiß für ihn wie einst das. ihre für den Geliebten — — — Tie wilde Glut der Erregung war von ihren Wangen verschwunden, nur eine sauste Röte lag noch darauf, und ein GlanH war in ihren Augen, der die ältlichen, strengen Züge beinahe! schön machte. Sie klinkte leise die Tür auf. —— —** Bernhard Voelz fuhr herum, wie pon erneut Peitschenhieb 632 getroffen. Er hob in tödlichem Entsetzen die Hand, dann ließ er sie schlaff herunterfallen. Sein Gesicht war ganz weiß. Eine Stille trat ein. Dann sagte er tonlos, ohne aufzusehen: „Ich habe das Geld gestohlen — melden Sie es nur dem Baurat. Es ist ja nun doch alles egal." , , > Ein Zittern überlief Klara. Wie unheimlich dies verzweifelte, hoffnungslose junge Gesicht jenem andern ähnlich sah —-- Tief atmete sie auf. ... „Ich werde nichts melden, Herr Voelz. Ich will sie Nicht unglücklich machen. Sie mußten vielleicht Schulden bezahlen von dem Gelde — ich weiß ja nicht — — aber Sie müssen mir versprechen, daß Sie nie, nie wieder so etwas Schreckliches tun wollen! Sie sind jung — und es tut mir so leid — — — Bernhard Boelz starrte sie an, verwirrt, ungläubig — Und dann stürzte er auf sie zu, lag zu ihren Füßen, wie zerbrochen, und schluchzte krampfhaft. . „Fraulein Wolters, das — das verdien' ich ia nicht! Gerade Sie — ich schäme mich so — Herrgott, ich schäme mich so! Nie wieder — nie, nie wieder!" Er hob die gefaltetün Hände zu ihr auf. „Ich bin ja iricht schlecht — nur — da ist so vieles, was einen herunterzieht — Sie können das nicht so wissen — und — ich habe ja hier keinen Menschen, mit dem ich mal vernünftig reden könnte — was bleibt einem da übrig, als sich zu amüsieren —--und — dann wird auch gespielt — — ach Gott, daß Sie mich nicht anzeigen wollen — Sie sind gut, Sie sind ein Engel---" Sie entzog ihm die Hände, die er küssen wollte, „stehen Sie aus — schnell — und gehen Sie — rasch, rasch, ehe Herr Maaß zurückkommt!" Die Zrau — das stärkere Geschlecht. Eine Reihe interessaiiter Tatsachen, die gegen den Glauben au die geringere körperliche Ausdauer und Leistiuigsiähigkeit der Frau im Gegensatz z>nn Manne sprechen, iverdeu von einer englischen Zeitschrist zusamniengestellt. Den, Statistiker und Versicherungs- mathematiker ist es eine bewiesene Tatsache, daß die Fran eine viel stärkere Lebenszähigkeit hat als der Mann, imb die Standes- regisier beweisen iins auch, daß die Frauen durchschnittlich mch weniger als 5 Jahre länger leben als die Männer. Von den Gelehrten und den Aerzten sind manche Theorien ausgestellt worden, die diese größere Lebensdauer der Frau erklären, und die sorgsam gesammelten Vergleiche und Beobachtungen haben jedenfalls erwiesen, daß die Frau int Ertragen und Ueberwinden von Krankheiten deut Manne bei weitem überlegen ist. , Sie kaitn natürlich in Bezug auf Körperkräite beit Vergleich mit dein anderen Geschlechte nicht aufnehmen; aber bei der Beurteilung einer Kraft kann nicht nur die Stärke des Augenblicks beiracbtet werden, man muß auch fragen, wie lange diese Krait ausdauert. Und wenn man die Summe der Kräste mathematisch berechnen könnte, ivürde die Stellung der Frau wesentlich anders sein. Tenn der Mann neigt viel früher zur Erschöpfung seiner Kräste als die Frau. Seiner Natur nach hat das sogenannte zarte Geschlecht ein viel feineres Empfinden für die Forderungen seines Körpers, und es vermeidet viel eher die gefährliche Ueberspannung der Leistungsfähigkeit, der der Mann mit seinem stärkeren Willen so ost erliegt. Die Folge davoit ist, baß die Frau in ihrem Körper Energien aufspeichert und nur sparsam abgibt, während der Mann mehr Energie und Krait ausgivt, als er sammelt. Das wird auch bestätigt durch die größere Widerstandsfähigkeit der Frau gegenüber den Angriffen gefährlicher Krankheiten. Nur der Keuchhusten und die Diphtherie scheinen der Frau im allgemeinen gefährlicher zu sein als dem Manne, was manche Aerzte mit dem kleineren Umfang des weiblichen Kehlkopfes zu erklären gewußt haben. Bei den sogenannten Kinderkrankheiten mag die Sterblichkeit beider Geschlechter ungefähr gleich sein, aber das Bild ändert sich mit dent zunehmenden Alter. Tte Statistik zeigt, daß erwachsene Frauen zwar leichter von Pocken und Influenza befallen werden, als gewöhnlich die Männer, aber dafür überstehen sie die Krankheit auch leichter, die Zahl der Todes'älle ist beim männlichen Geschlecht weitaus größer. Besonders interessant wird die Frage von der Lebenszähigkeit der Frau, wenn man das Gebiet der geistigen Erkrankungen betritt. Hier zeigt sich, daß die Frauen den neurotischen Gemütskrankhei'en ihrem Temperamente nach zugänglicher sind als der Mann: daiür aber sind sie auchleichter zu heilen. Der Mann dagegen wird öster von schweren Gehirnstörungen und Paralysen befallen, also von Krankheiten, bei denen die Aussicht auk Heilung ungleich geringer ist. Es scheint fast, als ob die größere Empfänglichkeit der Frauen für die leichteren Formen der Gemütskrankheiten eine Art Schutzwehr gegen die schweren Geistesstörungen ist. Die Tatsache, daß in vielen europäischen Ländern die Zahl der weiblichen Einwohner größer ist als die der männlichen, leitet den Laien unwillkürlich zu dem Schluffe, daß auch die Geburtszahl weiblicher Kinder ungleich größer sein muß als die der männlichen. Eine Durchsicht der Eeburtsziffern der wichtigsten eurcpäi- chen Länder ergibt aber, was kchon lange bekannt ist, daß auf 100 weibliche Neugeborene im Durchschnitt 105 Knaben geboren werden; das Ueberwiegen des weiblichen Elements in der erwachsenen Bevölkerung erklärt sich durch die größere Lebenszähig feit. Ein englischer Statistiker hat festgestellt, daß von zwei am gleichen Tage geborenen Kindern der Knabe nur 17 gegen 11 Chancen hat, das erste Jahr zu überleben, während bei dem Mädchen die Chancen 23 zu 11 betragen. Pont dritten Jahre ab ist die Sterblichkeit bei beiden Geschlecluern bis zum 15. Jahre ungefähr gleich. Von 15—19 aber, der kritischen Periode der weiblichen Jugend, hat das Mädchen 277 Lebenschancen, während der gleichaltrige Knabe nur 269 hat. Und dies Verhältnis--steigert sich noch im reiferen Alter; vom 30. oder 35. Jahre aff wird die Sterblichkeit der Frau viel geringer als die des Mannes und bleibt günstiger bis zum 70. Jahre. Zwischen 70 und 85 nähern die beiden Zahlen sich wieder einander, um dann aber, im höchsten Greisenalter, wiederum die größere Lebenszähigkeit der Frau zu beweisen. Vermachtes. . * Heckenzäune, aus Weiß- oder Schwarzdorn, Flieder, Hartriegel, Hainbuche gebildet, waren früher bei ländlichen Grundstücken als undurchdringliche Umfriedungen beliebt und speziell bei Gärten gebräuchlich, dienten auch allerlei Kleinvögeln als Niststätten. Wie die Hohlbäume, Feld-, Wald-, Wiesen- und Weg- Hecken wurden sie beseitigt und nach amerikanischer Manier durch Stacheldraht, mit dem die Farmer die Weideplätze ihrer Pferdeherden umspannen, ersetzt. Nur vereinzelt bestehen sie noch^ihres praktischen Nutzens wegen um Gemüsegärten, weil sie im Früh- und Spütjahr die Wirkung der kalten Luftströmungen mindern. Durch das gegen früher häufige Beschneiden haben die Hecken aber die Bedeutung als Brut- und Zufluchtsstätten für Vögel verloren, als welche selbst die Bocksdornhecken der Dörfer verschwinden. Ss bleibt also zu wünschen, daß die Heckenzäune da, wo sie noch bestehen, weniger oft und dann auch nur zu einer Zeit unter dig Schere genommen werden, in der das Vogelleben darin nicht gestört wird, was bei gutem Willen gewiß möglich ist. ff. Robespierre als Rätsel. Auf sonderbare Weise erfuhr Josephine von Beauharnais den Tod Robespierres und damit ihre Befreiung. Sie war im Gefängnis zu Cannes eingekerkert und harrte des Augenblickes, wo sie vonc Revolutivns- tribunal abgeurteilt werden sollte. Als sie durch das kleine Fensterchen ihrer Zelle auf die Straße blickte, bemerkte sie plötzlich auf der anderen Seite eine Frau, die sich alle erdenkliche Mühe gab, sich durch Zeichen mit, ihr zu verständigen. Sie lenkte Josephincns Aufmerksamkeit auf ihr Kleid. „Kleid?", fragte Josephine zurück, ebenfalls in der Zeichensprache. „Ja", erhielt sie zur Antwort. Dann nahm die Frau einen Stein und zeigte ihn der Gefangenen. Wiederum derselbe Austausch von Frage und Antwort. Und zu guterletzt zeigte sie Stein und Kleid zusammen, und machte dabei die Bewegung des Halsabschneidens. Dann begann sie freudig zu tanzen und in.die Hände zu klatschen. Kleid (rohe) und Stein (Pierre) gaben zusammen Robespierre,- und Robespierre war der Hals abgeschnitten ivorden. Sprachecke der Allgemeinen Deutschen Sprachvereins. * pro die. In der Empfehlung eines bekannten Heilmitlels, die doch für die armen Laien, die es einnehmen müssen, verstänbiich fein sollte, kommen folgende sprachlichen Schönheiten vor: 2 bis 3 Kaffeelöffel "pro die, Originalkonzentration, Per Inhalationen! (!!), applizieren und dialysieren, Kataplasmen und Tampons, Bougier und subkutane Injektionen, Agglutinieiende imb präzipiiierende Sera, Polyvalentes (!) Slreptokokkensermn, Gelatina steril! ata pro in- jectione 10% usw. Anscheinend kann man das alles auf deutsch gar nicht ausdrücken; ober sollte nicht boch „täglich" vcrstänblicher sein als pro die, „Zum Einatmen,, als „Per Inhalationen!“, „zur Einspritzung" als „pro injeetione“ usw. usw. ? Wenn Aerzte, Apotheker imb Heilmittelerfinber und -breiter u n t e r sich solches Kauderwelsch verzapfen wollen, mag es ihnen unbenommen bleiben, die Laien aber, zu denen sie sprechen, sollten sie wirklich damit verschonen. _____________ Ureuzratsel. In die Felber nebenstehender —-- Figur sind die Buchstaben ____ aaaaeeeeeefffiiik .kkklllnnoooopppp .......... ............." rrrrrrssssss —---------derart einzutragen, daß di« senkrechten und wagerechten Reihen gleichlaiitend folgendes —---------------— ergeben: 1. Einen Titel. 2. Süße Fracht. --- 3. Mustergültigen Schrift- - . stcller. ÄuNouiug in nächster Nummer. Auflösung des GleichklängEels in voriger Nummer," Der Regen. Redaktion: K. N e n r a t h. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.