8 Die von Gründingen. Roman von Freiherr von Schlicht« (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ein Diener trat ins Zimmer: „Ob der Herr Baron den Herrn Landrat vielleicht bitten dürfte, noch einmal zu ihm zu kommen." „Was gibt es denn?" „Ich weiß es nicht, Herr Landrat." Der war ungehalten über die neue Störung. Er begriff allmählich den Baron und dessen Fernbleiben von Tisch nicht mehr. „Wenn die Herrschaften mich denn nochmals einen Augenblick entschuldigen wollen —" Er eilte davon und kam nach wenigen Minuten ganz erregt zurück: „Die Welt geht unter — das hätten die Herrschaften alle mit ansehen müssen —!" „Hannibal springt —I" rief Dagmar. Ganz erregt sah sie den Landrat an. „Wie 'ne Puppe, Komtesse! Sechsmal nach der Reihe habe ich den Sprung gesehen! Ich hübe dem Baron offen erklärt, daß ich ihm wegen seines Benehmens ernstlich böse gewesen sei — aber nun bin ich wieder mit ihm ausgesöhnt. Und Sie, meine Herrschaften, sind es hoffentlich auch? Ich fühle es ihm nach: diese Freude durfte er sich nicht entgehen lassen." Wenig später trat der Baron ins Zimmer. Ein allgemeiner Glückwunsch begrüßte ihn. Mit einigen Worten bat er für sein Ausbleiben um Entschuldigung — er gebe gern zu, es sei wenig taktvoll; aber er hätte — selbst auf die Gefahr hin, seinen Wirt ernstlich zu erzürnen — nicht anders handeln können. Dann nahm er neben Dagmar Platz. Aber wenn sie geglaubt hatte, an ihm ein freudiges Leuchten seiner Augen oder irgend einen siegesfrohen Zug in seinen Mienen sehen zu können, dann irrte sie sich. Er sah so gleichgültig und so ruhig wie nur möglich aus, nur seine geröteten Wangen zeigten noch die Spuren der vorangegangenen großen Anspannung. Er bemerkte, wie blaß sie war, und wußte, weshalb sie ihre Unruhe in seiner Nähe nicht zu verbergen vermochte. Und er merkte auch: wie sie versuchte, mit keinem Wort auf die Szene der Reitbahn zurückzukommen, wie sie sich bemühte, gar nicht daran zu denken, wie sie sich fest vornahm, mit ihm nur über ganz gleichgültige Dinge zu plaudern. Sie wollte nicht mit ihm davon sprechen. Er sah, wie sie die Lippen zusammenpreßte. Wer schließlich sagte sie dennoch, wenn auch schwer und langsam: — „Sie sind wohl jetzt sehr stolz, Herr Baron? — Es ist ja auch ein Meisterstück, ein wehrloses Tier zu bezwingen," Er tat, als höre er die grausame und verletzende Ironie aus ihren Worten gar nicht heraus. „Sie haben recht, Komtesse: es war kein Meisterstück, wenigstens nicht für mich, denn ob einem Tier oder einem Menschen gegenüber — ich fetze meinen Willen stets durch — das ist doch ganz selbstverständlich." Sie fühlte, wie die Angst sie abermals überkam und wie sie blaß wurde. Sie wagte nicht, ihn anzusehen. „Und wenn Hannibal nun doch nicht gesprungen wäre —? Wenn Sie Ihren Willen nun doch nicht durchgesetzt hätten?" „Warum sich über Dinge unterhalten, Komtesse," sagte er ganz gelassen, „die außerhalb des Bereichs jeder Möglichkeit liegen? Hannibal sprang. Und mögen Sie trotz- dein tausendmal annehmen, daß es auch anders hätte kommen können, — ich sage Ihnen: er wäre doch gesprungen, und wenn ich Tag und Nacht hätte im Sattel sitzen sollen." Und sie wußte: das war keine Prahlerei, kein jugendliches Renommieren, sondern für ihn etwas ganz Selbst- verstündliches und Natürliches. Als sie jetzt scheu seine ruhigen, festen Züge streifte, legte sich ihr kalte Furcht lähmend auf das Herz: Wann würde er auch sie bezwungen haben — —? X. Hans hatte an den Baron geschrieben, man könne sich Zeit und Mühe einer „chemischen Blutuntersuchung" ersparen — die .Familie seiner Braut sei ebenso tadellos bürgerlich, wie die seine adelig. Und was den anderen Vorschlag des Barons beträfe, sich zum Schein mit Claire zu verloben, diese als seine Braut auf Schloß Gründingen einzuführen, so müsse er bei näherer Ueberlegung doch wohl selbst zugeben, daß derselbe in der Praxis gänzlich undurchführbar sei. Wenn er, Hans, sich schließlich auch selbst damit einverstanden erklären würde, so hätte Claire gesagt, sie würde sich nie, niemals zu einem solchen Spiel h ergeb en; ihre Ehre, ihr Stolz lehnten sich dagegen aus. „Und Sie wissen ja, Herr Baron, mit dem Wort „nie, niemals", ist das solche Sache! Die meisten jungen Damen denken sich gar nichts dabei, im Gegenteil: man hat gewonnenes Spiel, wenn man sie erst so weit hat. Man ist ja nicht umsonst Kavallerist, da lernt man doch, mit Frauen umzugehen, aber trotzdem — Claire ist nun einmal aus ganz anderem Holz geschnitten; wenn die „Niemals!" sagt, dann bleibt es auch dabei." „Oder auch nicht," dachte der Baron, nachdem er den Brief dreimal durchgelesen hatte, „ich wenigstens habe noch keine einzige kennen gelernt, die unerbittlich an ihrem „niemals" festhielt, und wenn es mir gelingt, Claire zu überzeugen, so wird auch sie schon ihren Entschluß ändern. Und überzeugen muß ich sie, sonst ist wirklich alles verloren." 418 Und diese Befürchtung wär Nicht so ganz grundlos/ denn in den letzten Tagen sprach die Grasm vrel davon, daß Hans eigentlich doch das Alter erreicht hatte, in dem es Zeit wäre, an das Heiraten zu denken. Seitdem sie sah/ wie der Landrat Alexa den Hof machte, wie diese seine Huldigungen duldete, und ser - dem sie sich entschlossen hatte, fernem! Antrag rhre Zustimmung nicht zu verweigern, von der Stunde an hatte sie beschlossen, daß Hans auch herraten sollte. Am liebsten hätte sie natürlich gesehen, wenn Dagmar vor Alexa geheiratet hätte. Das kannte sie nrcht anders von ihrer Familie her; da waren dre sieben Schwestern streng nach der Anciennität an den Altar getreten, die älteste zuerst, die jüngste zuletzt. Aber M Dagmar jemals heiraten würde, glaubte sie selbst nrcht recht, und das war auch gut so; denn wo war der Mann, der diesem schönen, stolzen Wesen ebenbürtig war? Aber wenn Dagmar schon Alexa den Vortritt ließ, so durfte Hans dies doch nicht tun; wie der Sohn auf dem Majorat in jeder Weise als erster kam, so muhte das auch hier sein. So sprach sie denn des Wends immer wieder davon, wie sehr sie es sich wünsche, bald eine Schwiegertochter an ihr Herz drücken zu können. Und dann zählte sie dre Familien auf, die in Frage kamen. Die waren so stolz und vornehm, daß der Graf, wenn die Namen genannt wurden, jedesmal im Geiste eine Verbeugung machte und zu dem Frack, den er schon an hatte, noch einen zweiten anzog, nur um seinen Respekt auch nach auhen hin genügend zu erweisen. Der Baron bekam es bei diesen Gesprächen wirklich! mit der Angst: geschah nicht bald etwas Entscheidendes, so konnte Hans definitiv jede Hoffnung, jemals die Einwilligung seiner Mutter zu erhalten, aufgeben, und die Konsequenzen, die aus einem dauernden Bruche zwischen Hans und der Gräfin und vielleicht dann auch mit dem! Grafen entstehen konnten, waren gar nicht abzusehen; denn wenn der Graf feine« Sohn auch noch so zärtlich liebte, so würde er doch schließlich auf die Seite seiner Frau treten, weil' er ihr das als Kavalier und Ehemann schuldig zu sein glaubte. „Claire muß nachgeben, sonst darf sie auch der Gräfin keinen Vorwurf machen, wenn d i e es nicht tut." Die Logik war zwar nicht ganz unantastbar, aber sie half dem Baron aus seiner Verlegenheit heraus und gab ihm den Mut, eines Nachmittags, als er mit dem Grafen und Alexa allein war, diese zu sich in sein Zimmer zu bitten. Da sei man ganz ungeniert und vor jeder Störung sicher, und er habe ihnen eine Mitteilung zu machen, die sicher ihr höchstes Interesse erwecken ivürde. Mit ganz erstaunten und sehr neugierigen Gesichtern fanden sich die beiden bald darauf bei, dem Baron ein. „Nun, was gibt's?" fragte der Graf. „Offen gestanden, Baron, seit jenem Augenblick, in der ich, als Leutnant einmal einen wahnsinnig dummen Streich machte und nicht wußte, ob ich mit einem blauen Auge davonkäme oder den Abschied erhielte, — seit jener Minute biu ich noch nie wieder so neugierig gewesen, wie jetzt! Also: was gibt's?" Der Baron hatte seinen Gästen Stühle hingeschoben, er selbst war stehen geblieben, gleichsam um seinen Worten dadurch mehr Nachdruck zu verleihen und um wenigstens dem Grafen den Ernst des Augenblicks zu vergegenwärtigen. „Bevor ich spreche, Herr Graf, muh ich Ihr Ehrenwort haben, daß Sie über das, was ich Ihnen sage, solange gegen jedermann, in erster Linie gegen die Frau Gräfin, schweigen, bis ich selbst Ihnen das Wort wieder zurückgebe." „Soll ich auch schwören?" rief Alexa. So sehr das Geheimnisvolle der Zusammenkunft sie amüsierte, — etwas ängstlich machte es sie dennoch. „Nein, Komtesse, Ihnen glaube ich es so, daß Sie schweigen; aber bei oem Herrn Grafen ist das etwas anderes. Deine Pflicht als Kavalier und als Ehemann würde es ihm nicht leicht werden lassen, der Gräfin nicht gleich alles wiederzuerzählen. Und deshalb muß ich Von Ihnen, Herr Graf, eine bindende Zusage haben." „Ng. erlauben Sie mal," rief der etwas beleidigt. „Das ist denn doch —: 7— ich meine ich bin doch xin derer Mann und kann tun und lassen, was ich will s ich sinn schwören, ich kann auch nicht schwören." »Dann schwör' schon, Papa", bat Mexa, die brennend gern erfahren wollte, uim was es' sich- handelte. ' Der Graf sah! seine Tochter einen Augenblick etwsiZ überrascht an, dann sagte er: „Du hast recht. Ich bin ein 'reier Mann. Ich kann schwören, aber auch nicht schwören, Und deshalb schwöre ich." Und feierlich seine Rechte in die des Barons hinein- legend, gelobte er, eher zu sterben, als ein Wort über seine Lippen kommen zu lassen, bevor der Baron ihm nicht erklärt habe: deine Stunde ist gekommen, nun rede. „Ich danke Ihnen, Herr Graf. Und so will ich Ihre Neugierde nicht länger auf die Folter spannen. Bei der Gelegenheit werden Sie auch erfahren, was Ihr Herr Sohn mir damals bei seinem offiziellen Abschied anvertraute. Graf Hans ist verlobt — — hier, Komtesse, haben Sie das! Bild seiner Braut, das Hans mir gestern sandte, und hier/ Herr Graf, haben Sie die Visitenkarte Ihrer zukünftigen Schwiegertochter Claire Glöckner." ; „Papa, sieh! nur," rief Alexa, „Gott, ist die schön, ieh! nur mal, diese prachtvolle Figur, dieses wundervolle Haar, diesen entzückenden kleinen Mund und die großen Augen! Und die Hände, Papa, so schlank Und so fein. Aber 0 sieh doch!" Aber der Graf sah nichts und hörte nichts.. Der saß da und starrte abwechselnd den Baron und die Visitenkarte an. Das also wär es gewesen! Hans, der Schlingel, der Lümmel, den er am liebsten den ganzen Tag vor Liebe geküßt hätte, hatte sich verlobt. Nicht nur mal so vorüber-, gehend auf ein paar Wochen, sondern richtig mit dem Herzen. Und das hatte er dem Baron anvertraut, ihm selbst aber verschwiegen. Und warum er ihm gegenüber nicht gesprochen, das verriet ihm der bürgerliche Name. „Papa, aber fo sieh doch! Was soll Hans denken, wenn er hört, daß du auf deine Schwiegertochter gar nicht ein bißchen neugierig bist, daß es dir ganz einerlei ist, wie sie aussieht." Und sie drückte dem Vater das Bild in die Hand und. nahm selbst dafür die Visitenkarte. Dann aber hätte sie vielleicht doch einen kleinen Schrei der Ueberraschung ausgestoßen, wenn der Baron sie nicht durch einen Blick davon zurückgehalten hätte (Fortsetzung folgt.) Vie Reformation und Gegenreformation in Herbstein und den ehemals landgräflichen und ritterfchaftlichen Grien des östlichen und füdöstlichen Vogelsbergs. .Von Pfarrer Zinn in Herbstein. (Fortsetzung.) 8. Die kirchenpolitische Lage im Stifte Fulda und den zugehörigen ritterschaftlichen Gebieten von Balthasars, Tode bis zur Niederwerfung des Protestantismus ist Deutschland durch Tilly und Wallenstein. Der Erfolg Balthasars bei seiner so erfolgreiche durchgeführten Gegenreformation war kein unbeschränkter, so sehr er auch iM Ganzen geeignet war, die Jesuiten und die von ihnen beratenen! katholischen Fürsten und Prälaten zu ähnlichen Gewaltbekehrungen ihrer Untertanen zu ermuntern. Der Versuch, auch die unter ritterschaftlichem Patronat stehenden Pfarreien des Abteigebietes für die 'katholische Religion zurück zu gewinnen/ schlug vollständig fehl. Wir sahen schon, wie der im Jahre 1605 von Balthasar nach Freiensteinau eingedrängte katholische Priester Rübsaam wieder von den Riedeseln prompt entfernt und alles mit Hilfe des Pfalzgrafen von Heidelberg, des Vaters des Winterkönigs, auf den früheren Stand gebracht wurde. Weiteren Uebergriffen des Fürstabts ins Riedeselsche Gebiet wurde dadurch ein Riegel vorgeschoben, daß es den Bedrohten gelang/ in einem längeren Prozeß nachzuweisen, daß sie im unbeschränkten! Besitz des Kollatur- (Pfarrbesetzungs-j rechtes seien. Ter Prozeß wurde 1609 durch ein kaiserliches Dekret entschieden, wonach bte Riedesel als vom Religionsfrieden von 1555 betroffen (b._ h. als freier Reichsstand) anerkannt wurden. Einen ähnlichen Mißerfolg Hatte Balthafar bei dem Versuche, sich ein Einspruchsrecht in die Besetzung der Schlitz er Pfarreien mit evangelischen Pfarrern anzumaßen. Ta es den Herrn von Schlitz ebenfalls gelang, im Jahre 1605 einen für sie günstigen kaiserlichen Bescheid zu erwirken, mußte man die evangelischen Pfarrer des Schlitzerlandes unbehelligt lassen. Die im Jahre 1603 von — 419 — Balthasar verhängke Absetzung Les evangelischen Pfarrers Johs. Blum zu Mich elrom'b ach führte zu einer Intervention des Landgrafen von HesseM-KasseU), und ähnlich mußten die in andere ritterschaftliche Orte von Balthasar eingedrängten katholischen Priester durch das Eingreifen des Kurfürsten Johann Georg von Sachsen wieder entfernt werden. — Auch der Nachfolger Balthasars, der rn -gleicher Weise von jesuitischem Bekehrungseiser erfüllte Fürstabt Johann Friedrich von Sch Walbach (1606 bis 1622), fand keine Möglichkeit, die ritterschaftlichen Pfarreien für die katholische Kirche zurückzugewinnen. Umso eifriger ließ er sichs ungeregelt sein, in den unmittelbar ihm unterstellten Gebieten die letzten Reste des P r o t e st a n t i s m u s, die die Verfolgung Balthasars noch überstanden hatten, üuszu-- rotten. Besonders in und bei dem altevangelischen Hammel- b' u r g gabs in dieser Hinsicht noch viel Arbeit. Das zeigt ein im fuldischen Archiv zu Marburg aufbewahrtes Konzept eines Mandats, das Johann Friedrich am 11. April 1606, also gleich .nach seinem Regierungsantritt, an alle Untertanen des Stiftsamts Saaleck und zur Kellerei Haminelburg gehörig erließ, worin er erklärt, „der wenigste Teil habe den Mandaten seiner Regierung und dem Gedächtnis des' Balthasar gemäß gehorsamlich gelebt" und sich zur österlichen Beichte und Kommunion eingestellt. Solcher Ungehorsam dürfe nicht länger ungestraft bleiben. >,Deshalb sollen bis zu unsers Herrn Gotts Auffahrtstag zur Beichte und hl. Kom'munion sich gehorsamblich einstellen oder in abermaliger dessen unzuversichtlicher Verbleibung ein »der Hundert Thaler?) straf erlegen, wie auch ernster Unnachlassiger Leib- straf gewärtig stehen." — Tie büchonische Ritterschaft hatte voM Kaiser die Erlaubnis erhalten, die aus dem Stifte Fulda Nm ihres evangelischen Glaubens willen Vertriebenen in ihrem Gebiete aufzunehmen. Auch darin lag die Anerkennung ihrer Reichsunmittelbarkeit und ihrer darin begründeten Glaubensfreiheit. Zwei Jahrzehnte lang blieben die ritterschaftlichen Gemeinden denn auch von weiteren Attentaten gegen ihren evangelischen Glaubensstand verschont. Aber es war kein wirklicher Friede. Es war die unheimlich el Stille vor dem Sturm, der bald im furchtbaren dreißigjährigen Kriege wie ein vernichtendes Ungewitter über sie dahin brausen sollte. Ter vielberusene Religionsfriede von Augsburg, der den Reichs stand en katholischer und augsburger Konfession, aber nicht den Reformierten und nicht den einzelnen Untertanen Religionsfreiheit zugestand, war eigentlich kern Friede aus Grund ehrlicher gegenseitiger Anerkennung, sondern ein durch die .damal igen politischen M achtverhäktnisse erzwungener Waffenstillstand. Von der Fortdauer dieser politischen Machtverhält- nifse hing die Fortdauer des Friedens ab. Nun aber hätten Unter dem kraftlosen, stubengelehrten Kaiser .Rudolf II. (1576 bis 1612) die Jesuiten fleißig gearbeitet, diese Grundlage des Friedens zu untergraben und das politische Machtver hältnisimMsrmehr zu gun st en der katholischenParteizuverschieben. Wie in dem Stifte gulda so arbeitete der in allen seinen „Provinzen" etwa 13 000 Mitglieder zählende Orden auch im Bistum Würzburg und auf dem Eichsfelde, im Erz st ist Köln und in Bayern und Oesterreich Mit dem größten Erfolge an der Ausrottung des Protestantismus. Ter Ruhm des Fürstabts Balthasar ließ auch die übrigen katholischen Reichsfürsten nicht schlafen, und so durfte bald auch der von den Jesuiten in Ingolstadt erzogene Habsburger Erzherzog Ferdinand sich rühmen, seine großenteils protestantischen Erbländer Steiermark, Kärnten und Krain wieder mit Hilfe der Jesuiten und der Lichtensteiner Dragoner zum katholischen Glauben „bekehrt" zu haben. Ein Gleiches Hatte er den Protestanten in Böhmen und, Ungarn zu- Sedacht, nachdem auch diese Länder ihm von seinem Vetter st a t t h i a s (1612—19) zugeschoben worden waren. Tie A e ch - tung der Reichshauptstadt Aachen Und die Vertreibung der dortigen Protestanten (1598) und die Vergewaltigung und Zwangsbekehrung der Reichsstadt Donauwörth durch den Jesuitenzögling Herzog Maximilian von Bayern (1607) zeigten, daß Man auf katholischer Seite sich nicht mehr scheute, den Augsburger Religions^- frieden gröblich zu verletzen, wo Man sich die Macht dazu zutraute. Durch die Not der Zeit gedrängt, schlossen sich die angesehensten evangelischen Reichsfürsten und Reichsstädte 1608 zu Ahausen im Ansbachischen als e v a n g e l i s ch e Union zusammen. Zweck ihres Zusammenschlusses war: Handhabung des Landfriedens, gegenseitiger Schutz und Aufrechterhaltung der R e i ch s fr eichei t. Haupt der Union gurde der reformierte Kurfürst Friedrich!^, v o n d er P falz. agegen begründete der energische und begabte Herzog Maximilian von Bayern, der von den Jesuiten unterrichtete Vorkämpfer des .deütschen Katholizismus, mit den geistlichen R e i ch s st ä n d e n S ü d d e u t s ch l a n d s die sogenannte k a t h o - l i s ch e Liga, der sich später auch die drei g e i st l i ch e n K u r - kür st en und Erzherzog Ferdinand, der nachherige Kaiser, EH—i--- ’) Nach Akten des fuldisch. Archivs zu Märbürg, . . Nach unserem Gelbe etwa 2000 Mark! »»schlossen. Um der durch die kaiserliche und päpstliche Macht gestützten Liga gewachsen zu fein, suchte die Union Anlehnung an Frankreich, wobei ihr die Rivalität dieses Landes gegen die Macht des Hauses Habsburg zustatten kam. Die Spannung der beide» Heerlager und die fortgesetzten Unterdrückungen der Evangelischen führten nach einem kurzen Waffengang im Julich-Kleveschen Erbfolgestreit zum bekannte» dreißigjährige» Kriege, in dem sich die Heere der feindlichen Kirchen von ganz Europa —r der Kaiser, die Liga, Spanier, und Süd-Niederläirder, Italiener und Polen gegen die evangelische» Reichsstände, nördlichen Niederlande, England, Dänemark und Schweden — kämpfend gegen über st anden. Die vom Papste und den Jesuiten ausgegebene Parole: „Lieber ein verwüstetes als ein protestantisches Deutschland" b^eichnet die Verbitterung, mit der dieser europäische Religionskrieg auf deutschem Boden ausgekämpft wurde. Zum Ausbruch kam der Krieg in Böhmen, wo das Verbot des Weiterarbeitens am Bau zweier protestantischer Kirche» in Braunau und Klo st ergrab durch den Abt und den Erzbischof von Prag von den evangelischen Ständen empfunden werden mußte als eine Verletzung des kaiserlichen Maie- stätsbriefes, in dem Kaiser Rudolf 1608 den protestantischen Ständen sowie den königlichen und den diesen gleich zu achtenden geistlichen Städten religiöse Duldung zugesagt hatte. Da alle Vorstellungen beim Kaiser erfolglos blieben, schritten die Protestanten Böhmens zur Selbsthilfe der Revolution. Sie warfen kurzer Hand die für verantwortlich gehaltenen kaiserlichen Statthalter, die Grafe» .Martinitz und Slawata, samt dem kaiserk. Sekretär Fabrizius in ihrer'Residenz zu Prag zum Fenster hinaus und erwählten eine provisorische Regierung. Ten nach Matthias Tod 1619 zum König erwählten Protestantenverfolger Erzherzog Ferdinand erkannten die Böhmen nicht an und wählten statt seiner den jungen, erst 24jährigen, Kurfürsten Friedrich V. von der Pfalz zu ihrem König. Es war keine glückliche Wahl. Friedrich V. war nicht der Mann, der der Riesenaufgabe, den Protestantismus gegen die habsburgische und päpstliche Macht mobil zu Machen, gewachsen war. Es fehlte t@mr dazu jede politische. Begabung und jede persönliche Befähigung. Die Mitglieder der Union begegneten dieser Wahl denn auch z. T. mit großem Mißtrauen und zögerten, seine Sache zu ihrer Sache zu machen. Kursachsen, Polen, die Liga, Spanien und auch — Hessen-Darm- stadt hielten zum Kaiser, das letztere, weil dem Landgrafen Ludwig V. die Verfolgung seiner dynastischen Sonderinteressen gegen Landgraf Moritz von Kassel wichtiger schien als die Wahrung der allgemein protestantischen Interessen Deutschlands. Die Ratgeber Friedrichs, Christian von Anhalt, Ernst von Mansfeld und Gras von Thürn, waren uneinig. So kam es, wie es kommen mußte. Nach einigen vorübergehenden Erfolgen der aufständischen Böhmen und ihrer Verbündeten rückte der Führer der geeinigten Liga, der Hemog Maximilian von Bayern, in dessen Diensten der kriegskundige, von Jesuiten erzogene Niederländer General v. Tilly stand, in Böhmen ein und bereitete, von Ferdinands Truppen unterstützt, durch die Sch l a cht am w ei ßen Berge am 7. Nov. 1620 der kurzen Königsherrlfchkeit Friedrichs ein jähes Endet Ohne richterlichen Spruch vom Kaiserin die Reichsacht erklärt, flüchtete der Winterkönig, wie man ihn spöttisch nannte, in die Niederlande. Blutige Rache nahm nun Ferdinand an Böhmen. Mit eigner Hand zerschnitt er den Maiestätsbrief. Siebenundzwanzig der vornehmsten protestantischen Edelleüte bluteten auf dem Schafott. Hunderts andere mußten das Land verlassen. Ihre Güter wurden konfisziert und den Jesuiten geschenkt. Tie vertriebenen oder getöteten evangelischen Geistlichen wurden durch katholische Priester und Mönche ersetzt. Tas Rauben, Plündern und Mißhandeln nahm kein Ende. An 30 000 evangelische Familien mußten Heimat und Hof verlassen und ins Elend gehen. Die übrigen erlagen den Bd- kehrungskünsten der Jesuiten, die gute Ernte hatten. Mit diesem Erfolge hätte nun Ferdinand zufrieden sein könne». Aber er war nicht per gebens Bei den Jesuiten in die Schhle gegangen. So gingen seine und ihre Plane dahin, die Erfolge auszunützen und nicht zu ruhen, bis die evangelische Union vollständig zersprengt, der Winterkönig mit seinen Anhängern gänzlich vernichtet, die Pfalz mit samt der Kurwürde in den Händen M aximt- l i a n s war, der für seine Verdienste belohnt werden mußte, und bis die Pfalz und alle in protestantischen Händen befindlichen ehemals g e i st l i ch e n Gebiete in Deutschland wieder der katholischen Kirche zurücke r ob ert waren. Man sollte denken, diese wettgehenden, schlecht verhohlenen Pläne Ferdinands hätten auf protestantischer Seite auf einmütigen energischen Widerstand stoßen müssen. Es handelte sich um Sein oder Nichtsein für das Evangelium in Deutschland. Aber die große Zett fand ein kleines Geschlecht. Die evangelischen Fürsten,- die die Macht 'gehabt hätten, für die evangelische Sache erfolgreich sich einzusetzkm, waren nur mittelmäßige Geister, denen der große ideale Schwung Mte und die in kleinlicher Wahrnehmung ihrer dynastischen und persönliche» Sonderinteressen mit des Kaisers 420 Gunst und Sold besser St fahren glaubten als mit vereinigter Opposition gegen seine verderblichen Plane. Schmählich ging die evangelische Union in die Brüche. Motz dret Manner zeigten kampseSfreudige Entschlossenheit, der Macht Ferdtnands und der katholischen Liga entgegenzutreten: Graf Ernst von Mans- seid, Markgraf Georg von Baden-Hurlach und Prinz Christian von Braunschweig-Wolfen-- büttel Aber ihre Macht entsprach nicht ihrem Willen. Sie konnten die Pfalz nicht retten, die, nachdem ste lange der Tummel- plab vergeblicher Kämpfe zwischen den genannten protestantischen, landlosen Abenteurern und ihren bayrisch-ligrstischen Gegnern Maxinrilian und Tillh gewesen, schließlich endgültig in die Hande der letzteren fiel nitd durch die Jesuiten katholiich gemacht wurde. Nach den Siegen Tillys über den Markgrafen von Baden bei Wimpfen (6. Mai 1622) und über Christian bei H o ch st am Main (19. Juni 1622) war ganz Oberdeutschland in der Hand der Ligisten. Der Krieg zog sich nach dem nordwestlichm Deutschland, wo Mansfeld und Christian, nachdem sie plündernd Elsaß und Lothringen durchzogen und den Niederländern gegen die Spanier geholfen hatten, die Feindseligkeiten gegen die Ligisten wieder aufnahmen. Aber noch tije beide Heerführer sich zu gemeinsamem Vorgehen vereinigen konnten, zog Tilly mit seinen Rauberscharen nach Westfalen und schlug Christian bei S t a d t l o h n (am 6. Marz 16231 aufs Haupt, daß dieser und Mansfeld tn die Niederlande und nach England flüchten mußten. Tillh konnte nun ungestört in ganz Nordwestdeutschland die Gegenreformation in den ehemaligen geistlichen Stiften durchführen. (Fortsetzung folgt.) Die Langlebigkeit tm wandel der Jahrhunderte. Einen wertvollen, durch zahlreiche Dokumente belegten statistischen Ueberblick über die Langlebigkeit des Menschen im Wandel der Jahrhunderte, gibt der französische Forscher Dr M. A. Legrand in einem kürzlich erschienenen Werke, das sich mit den Fortschritten der Hygiene und ihren praktischen Folgen beschäftigt. Dabei zeigt sich, daß das durchschnittliche Lebensalter des Menschen im Laufe der letzten vierhundert Jahre zugenommen hat, die Zahl der Erdenbürger, die ein hohes Greisenalter erreichen, ist heute ungleich größer als in früheren Zeiten, der Mensch lebt durchschnittlich länger als ehedem. Auf Grund seines Materials hat Legrand eine Tabelle aus- gearbeitet, die diese Zunahme der Lebensdauer erkennen läßt. Noch im £5. und auch im 16. Jahrhundert erreichen durchschnittlich 582 hon 1000 Menschen das 60. Lebensjahr. Im 17. Jahrhundert steigt diese Zahl bereits auf 655, im 18. Jahrhundert auf 718, im 19. Jahrhundert auf 757 und int 20. auf 806. Die Zahl der Menschen, die das 80. Lebensjahr erreichen, beträgt im 15. und 16. Jahrhundert von 1000 Menschen durchschnittlich 118. Das nächste Jahrhundert weist bereits die Zahl 134 auf und das 18. sogar 194, das 19. bringt dann nur einen geringen Fortschritt und erreicht 201, aber das 20. erhebt sich bis zu 255. Es ist interessant, diese Zunahmen der Langjährigkeit im Laufe des vergangenen Jahrhunderts zu beobachten. Vom Jahre 1800 bis zum Jahre 1825 zählt man auf 1000 Menschen 176, die das Greisenalter erreichen. Die Zeit von 1825 bis 1850 198, das dritte Vierteljahrhundert bis 1875 aber bringt mit 175 einen Rückschlag, der jedoch vom «letzten Vierteljahrhundert überwunden wird, denn von 1875 bis 1900 zählt man bereits 234 Greise auf 1000 Leute. 1900—1910 ergibt dann die Zahl 255. Ein genaueres Eindringen in das statistische Material enthüllt dann die auffällige und wissenschaftlich einstweilen noch unaufgeklärte Tatsache, daß die Langlebigkeit der Frau im Durchschnitt größer ist, als die des Mannes. In den Bereinigten ©tonten zählte man z. B. 1890 3981 fast hundertjährige Personen; den Männern 1398 — darunter stehen jedoch nicht weniger als 2385 Frauen gegenüber. Und wenn man weiter zurückgeht, findet man 1855 (in Deutschland 2081 Männer, die das 90. Lebensjahr überschritten haben, zugleich aber 3567 Frauen gleichen Alters. Für das .Lebensalter zwischen 95 und 100 Jahren ist die Zahl der Frauen sogar doppelt so groß als die der Männert 641 (zu 606. Dabei zeigt sich, wie aus einer englischen Statistik hervorgeht, daß gerade jene Frauen, die eine starke und zahlreiche Nachkommenschaft besitzen, die höchsten Lebensalter erreichen. Die berühmte Rumänin Claudia, die 115 Jahre alt wurde, war Mutter von 25 Kindern. Und im Jahre 1909 starb im französischen Departement Aisne eine fast 'hundertjährige Greisin, die mit 26 Kindern gesegnet worden war. In der Revue konnte vor kurzem bereits Dr. Neuville nachweifen, daß auch in den letzten Jahrzehnten die Steigerung der Langlebigkeit bei den Frauen größer gewesen ist als bei den Männern. In England ist von 1881 bis 1900 die durchschnittliche Lebensdauer bei beit Männern um 14 >Jahre, bei den Frauen aber ntn 16 gestiegen. In Frankreich betrug in der gleichen Zeit die Zunahme bei den Männern 10 und bei den Frauen 11 Jahre und Preußen verzeichnet in der Zeit von 1877 bis 1900 bei den Männern eine durchschnittliche Zunahme der Lebensdauer von 25, bei Seit Frauen aber utft 29 Dr. Legrand hat sich in seinen Untersuchungen auch mit de« Frage beschäftigt, unter welchen Berufen die Langlebigkeit! am Häufigsten und am größten ist. Dabei zeigte. es sich, daß unter den sogenannten freien Berufen die Geistlichen an der; Spitze marschieren, gefolgt von den Staatsmännern, den Gelehrten, den Offizieren den Schriftstellern und den Künstlern, Merkwürdig ist dabei, daß bei den herrschenden Fürsten und überhaupt in den fürstlichen Familien die Langlebigkeit geringer; ist. Während beispielsweise 234 Geistliche das Greisenalter er-, reichen, lautet die entsprechende Zahl für die Fürsten nur 71, VeNMrschtss. * Gemütliches von russischen Eisenbahnen. In einem russischen Blatte erzählt ein Reisender: Ich wollte auf dem Petersburger Bahnhof mit einer eben gelösten Fahrkarte nach Rostow am Ton den Bahnsteig betreten. Der Beamte, der die Fahrkarten durchlocht, verwehrte es mir jedoch mit der Bemerkung, daß noch kein Glockenzeichen erfolgt sei. Zu gleicher Zeit , ließ er jedoch fünf andere Personen passieren. Als ich ih>t um eine Erklärung seines Verhaltens ersttchte, sagte er: „Das ist die Vorschrift." — „Was für eine Vorschrift?" — „Personen mit Bahnsteigkarten dürfen vor dem Glockenzeichen hinaus." — „Und ich mit meiner Fahrkarte, die mich 50 Rubel gekostet hat, muß warten?' — „Kausen Sie sich doch auch eine Bahnsteigkarte." Ich wandte mich an den Gendarmen und au den Stationsvorsteher und erfuhr, daß der Beamte im blecht war. Und daun kaufte ich nur zu meiner 5v-Rubel-Fahrkarte noch eine Bahnsteigkarte und durfte nun ungehindert den Bahnsteig betreten. — lieber ein anderes Bahnkuriosum berichtet der „Sswet": Steht da ein Postzug der Südostbahnen auf einer Station schon eine ganze Stunde. Eigentlich sostte er nur 10 Minuten Aufenthalt haben. Die Passagiere sind tn großer Aufregung und fragen nach dem Grunde des langen Aufenthalts. „Die nächste Station gibt keine Antwort", heißt es, „der diensttuende Beamte schläft, und wir können ihn von hier aus nicht wecken; folglich können wir auch den Zug nicht ablassen." Der Zug muß aber schließlich doch weitergehen, und man verfällt, um das zu erreichen, auf ein höchst „einfaches" Mittel: Telephonisch wird der nächste Streckenwärter angernfen und für 50 Kopeken bewogen, atü einer Lore zur schlafenden Station zu fahren und den Herrn Stationsvorsteher zu wecken. Ebenso einfad)~ wie praktisch, denn der Zug konnte nach einer lueitereit halben Stunde wirklich abgehen. humoristisches. * Das mißverstandene Trinkgeld. Frau Müller hat Trine, die früher Magd in einer Dorfschenke war, als Hausmädchen engagiert und läßt sie am Weihnachtsabend zum ersten Male bet Tische servieren. — Neun Personen sind eingeladen. Trine leuchtet um' Mitternacht hinunter, kommt wieder tn bte Stube, wirft das empfangene Geld, 7 Mark, auf den Ttsch Und ruft: „Mehr gibt's nicht für das ganze Abendessen! und Zwete haben überhaupt nicht bezahlt!" * Nur nicht so hitzig. Herr Biedermann: „Ich schlafe seit einiger Zeit sehr schlecht; ich glaube, ich muß etwas mehr arbeiten." — Herr Wampel: .„Dös muß man deswegen iwch lang nicht; - da probiert man erst wie's ist, wenn man abends a paar Maß mehr trinkt!" * Kindliche Anschauung. Der kleme Hans (welcher mit seiner Mutter bei einem sogenannten fliegenden Wursthändler vorüberkommt): „Mama, warum verkauft der Mann denn du Würste da?" — Mutter: „Dummer Junge, er ernährt sich doch durch den Verkauf von Würsten." — Hans: „Na, dann braucht er sie doch nicht erst zu verkaufen, da kann er doch man selbst essen." , „ * Ach so! „Wechte Willem, wenn ick zu titet trinke, kann ick nich arbeeten, darum laß ick's lieber bleiben!" — „Das Trinken?" — „Nee :, bet Arbeeten!" Magisches Quadrat. In die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Buchstabeit AAAAAAMMNNORRS 8 T derart einzutragen, daß die wagerechten U. senkrecht. Reihen gleichlautend folgendes bebeuten: 1. Asiatisches Reich. 2. Figur aus einem Jbsen'schen Drama. 3. Fluß in Armenien. 4. Ist auf Schissen zu finden. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Silbenrätsels in voriger Nummer r Eipel — Racine — Nazareth — Samac — Tacitus — Rastatt - Iltisse; E r ii st N i e i s ch e l. , I - , .-rll| .,. - -- -----j-----1-------------... , im - - I Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lang», Gieße»