D IrüerhaltunMall Mm! Gie^enerAuzetzer Benewi-AHeiger). DMM UBiWliflTte- ■ M ‘ ■ ” r.i Wi B Das Vmethyst-Fläschlein. Eine Erzählung von A. K. Green. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Sie verlor kein Jota von ihrer Würde oder ihrem "Stolz. Sie 'haben rechts "war ihre Erwiderung. Ich steckte das Herzchen ins Haar, als ich es aus der Lade nahm. Ich wußte keinen sichereren Ort, es zu verbergen. Jawohl, ich nahm es an mich, gab sie zu, als sie bemerkte, wie sich seine Wangen mit Rot überzogen. Ich nahm es; aber aus keinem schlimmeren Grunde, als um einen Gegenstand zu besitzen, der mich faszinierte. Ich wußte kaum, was ich tat, als ich es aus der Schublade stibitzte und mir ins Haar steckte. Er starrte sie sprachlos an, da ihr Geständnis und ihre Haltung so völlig eine andere Auffassung zu widerlegen schienen. Aber ich habe nichts mit dem kleinen Ding getan, fuhr sie fort. Bei dieser Erklärung änderte sie ihr ganzes Be- nehnren, selbst den Ton ihrer Stimme, als habe sie mit der Acußerung dieser wenigen Worte eine innere Forderung befriedigt,' die ihr Selbstbewußtsein gebot, und als könnte sie nunmehr an den Schmerzen ihrer Umgebung mit gutem Gewissen teilnehnren. — Dies muß ich Ihnen klar machen; Sie können es von mir verlangen. Ich nahm an, daß das Fläschchen in seinem Behälter war, als ich es entwendete, aber als ich in mein Zimmer kam und Gelegenheit hatte, das todbringende Juwel zu uutersucheu, fand ich, daß es leer !var, genau, wie Sie es entdeckten, als Sie es nur aus dem Haare nahmen. Irgend jemand hatte das Fläschchen ans dem Futteral entnommen, ehe meine Hand es berührte. Wie ein Mensch, der sich plötzlich an der Kehle gepackt fühlt, der jedoch noch für sein Leben kämpft, ehe es ihn langsam, aber unerbittlich verläßt, warf Siuclarr einen herzerschütternden Blick nach dem Palmengarten. Dann fragte er, schwer atmend: Warum befauden Sie sich nicht in Ihrem Zimmer? Warum mußte man nach Ihnen suchen? Und wer war es, der d e u Schrei a u s st i e ß? Sie blickte ihn traurig, aber mit einem Ernste an, den er unbedingt achten mußte. Ich war nicht in meinem Zimmer, weil mir >ueine Entdeckung Sorgen machte. Ich glaube, ich wollte das Herzchen ivieder in die Schublade bringen, aus der ich e^ geholt hatte. Auf joden Fall befand ich mich auf der klernen Wendeltreppe, als jener Schrei durch das Hauo tonte. -och weiß nicht, wer ihn ausstieß; ich weiß nur das Lute, daß er nicht von meinen Libyen herrührte. In einer Aufwallung erneuter Hoffnung faßte er sie bei der Hand. Es ivar Ihre Tante! flüsterte er. Sie war es, die das Fläschchen seinem Behälter entnahm, die es öffnete und von seinem Inhalt kostete; die den Schrei ausstieß, als sie ihr Leben verloren sah! Wenn Sie dort geblieben wären, so würden Sie dies gewttßt haben. Glauben Sie nicht? Meinen Sie nicht auch? Warum starren Sie mich so ungläubig an? Weil Sie keine Lüge glauben sollen. Weil Sie. ein zu guter Mensch sind, als daß Sie geopfert werden dürfen» Es war eine jüngere Person als meine Taute, die den Schrei, ausstieß. Herr Sinclair, sehen Sie sich vor; heiraten Sie morgen nicht! -- Mittlerweile ging ich auf der Diele draußen auf und ab, in einer fürchterlichen Aufregung über die. lange Warten zeit. Ich wagte es kaum mehr, in dein schweigenden Raum allein zu bleiben. Wohl zum fünfzigsten Male war ich ander Türe in die Bibliothek angelaugt, als ich plötzlich einen heiseren Schrei von innen vernahm, und einen Augenblick später die Tür aufflog und Dorothea herausgestürzt kaut. Sie führ zurück, als sie nrich erblickte, aber ivar mir sichtlich dankbar dafür, daß ich sie nicht aufzuhalteu versuchte; rasch stieg sie die Treppe hinan und war schnell außer Sicht. Sofort eilte ich in die Bibliothek. Ich fand Sinclair vor einem Tische fitzen, das Haupt in den Händen vergraben. Jit einem einzigen Augenblicke erkannte ich, daß '"wir unseren Standpunkt ivieder vertauscht hatten. Ohne mir Zeit zu meinen eigenen Gefühlen zu lassen, näherte ich mich ihm nnd legte ihm die Hand auf die Schulter. Er schauderte, aber er sah nicht auf. Minuten vergingen, bevor er sprach. Daun aber kam alles nach- einander herausgesprndelt. Ich 9inrr! Welch ein Narr wär ich! rief er. Und ich sah doch, Ivie die Angst sie verzehrte, int Augenblick, als es vffenktmdig wurde, daß ich gespannt darauf war, eine Unterredung mit Dorothea zu haben. Ihre Finger müssen Spuren hinterlassen haben, wo sie meinen Ann umklammerten. Aber ich erblickte darin nur weibliche Nervosität, wo ein "weniger von Blindheit geschlagener Mensch Schuld entdeckt haben würde! Walter, ich ivüuschte nur, daß noch eilt wenig von dem Gifte übrig wäre, in diesem leeren Gläschen. Dann müßte ich nicht ivieder durch diese Türe da hinein — und ihr wieder ins Antlitz blicken, und —i Er hatte das winzige Fläschchen feinem kleinen Schrein entnommen und bewegte es nervös in feiner Hand und blickte mich mit hilflosen Augen au, die mein Innerstes erschütterten. Sanft 'näbnt ich es ihm aus der Hand und fragte mit aller Ruhe, über die ich zu gebieten vermochte: Was bedeutet all das? Warum fällt dein Berdachk wieder auf Gilbertine? Ich dachte, du habest alle Berbno, düng zwischen ihr und dieser Geschichte ausgegebeu im» — 768 machest Dorothea. — Dorothea allem — für den Verlust des Amethysts verantwortlich? Dorothea hatte die leere Brosche; aber das Fläschchen, das Fläschchen! Das hatte zuvor jemand aus der Brosche entnommen. Erinnerst du dich an das weiße seidene Kleid, das Herr Armstrong dieses Zimmer verlassen saW Ich kann nicht mehr reden, Walter; meine Pflicht führt mich dort Hinern! Er wieS nach dem Palinengarten. Ich trat zurück und fragte, ob ich von neuem meine Wache ans der Diele beziehen solle. Er schüttelte das Haupt. Das ändert nichts; nichts ändert daran etwas. Doch wenn du nur einen Gefallen erweisen willst, so bleib hier! Ich ließ mich daraufhin auf einem Stuhl nieder. Er schien eine gewaltige Anstren.gu.ng zu machen und näherte sich der Tür zum Palmengarten. Absichtlich blickte ich eifrig nach einer anderen Richtung; mein Herz war voll Mitleid für ihn. Aber einen Augenblick später stand ich wieder auf den Füßen. Ich borte, wie er zwischen dem raschelnden Palmen suchte. Alsbald hörte ich ihn laut rufen: Sie ist fort! Ich vergaß, daß eine zweite Türe da ist, die.mit der Diele in Verbindung steht! Ich eilte in den Raum, und auf ihn zu. Er stand vor einem leeren Sessel; zerpflückte Rosen lagen auf dein Fußboden, zerstreut. Nie werde ich sein Gesicht vergessen. Die Dunkelheit des Palmengartens konnte seine tiefe, mt» sägliche Aufregung nicht verdecken. Für ihn ließ diese Flucht nur eine Auslegung zu — Schuld! Ich unterstützte Sinclair nicht in seiner Absicht, die Angelegenheit in Dieser Nacht noch weiter zu verfolgen. Ich sah, daß er erschöpft war, und daß jede weitere Bewegung ihn mehr angreifen würde, als seine Kraft auszuhalten vermöchte. Daher trennten wir uns sofort nach Verlassen der Bibliothek, und allein zog ich mich auf mein Zimmer zurück. Es mag vielleicht kein gutes Licht auf mich werfen, aber ich muß gestehen, daß ich sehr bald hernach einschlief und erst beim hellen Tageslicht an einem Pochen an meiner Türe aufwachte. Als ich sie öffnete, stand Sinclair vor nur. Er sah übernächtig und ungekämmt aus. Bei seinem Eintritt hörte ich den ersten Klang der Frühstücksglocke von der unteren Diele herauftönen. Ich konnte nicht schlafen, begann er. Ich bin die ganze Nacht über auf der Diele auf- und abgegangen, labe immer wieder an ihrer Tür gelauscht und mir die Sache wegen der Armstrongs überlegt. Gott verzeihe mir, aber ich habe keinem Menschen anvertraut, was es war, das diese Angelegenheit für mich in eine schreckliche Tragödie verwandelt hat! Findest du, daß ich unrecht handelte? Ich habe gewartet, um Drothea eine Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen. Warum sollte ich nicht auch Gilbertine gegenüber nachsichtig sein? Ganz richtig, erwiderte ich. —• Aber unsere Blicke begegneten sich nicht, und in unseren Stimmen war nicht der leiseste Ton einer Hoffnung zu vernehmen. Ich werde mich beim Frühstück nicht sehen lassen, erklärte er nunmehr. Ich habe dieses Billett für Gilbertine geschrieben. Willst du es ihr zukonimen lassen? Als Antwort streckte ich die Hand aus. Er übergab mir das Briefchen: ich wurde ganz gerührt, als ich 'bemerkte, daß es nicht verschlossen war. Wenn du es ihr übergibst, so versichere dich, daß sie die Gelegenheit findet, es allein, ohne Zeugen, zu lesen. Ich werde um Ueberlassung eines der kleinen Empfaugs- salone für heute morgen bitten. Laß sie dorthin kommen, wenn sie den Wunsch darnach äußert. Sie wird in nur nicht nur einen Richter, sondern auch einen Freund finden. „ Ich gab mir alle Mühe, ihm meine Teilnahme auszudrücken, ihn zur Geduld_ zu mahnen und auf weniger trostlose Gedanken zu bringen. 'Mer trotzdem sich der arme Junge Mühe gab, mich anzuhören, merkte ich, daß er mir seine Aufmerksamkeit nicht zu schenken vermochte. Daher gab ich diesen Versuch auf, und sogleich verließ er das Zimmer. Sofort suchte ich mich so salonfähig zu Machen, als es diese Nacht voll unerhörter Aufregungen tznlleß und eilte nach unten, um ihm wenigstens die Dienste zu leasten, wie sie mir glücklicher Zufall und die äußeren Nm-i nauüe ermöglichen würden. Auf der unteren Diele fand ich die Gäste des Hauses und ein paar Fremde in neugieriger Stimmung versammelt. Nachrichten von dem traurigen Ereignis gingen in der Straße von Hans zu Haus, und verschiedene nächste Nachbarn der Familie Armstrong hatten ihren. Frühstvcks- tisch verlassen, um ihr Interesse zu bekunden und Einzel- Heiken zu erfahren. Mitten unter ihnen stand die Dame des Hauses ; aber Herr Armstrong ließ sich nirgends blicken. Man wartete noch auf ihn mit dem Frühstück. Da ich mich nicht auf die konventionellen Besprechungen einlassen wollte, blieb ich in der Nähe der Treppe stehen, um zu warten, ob nicht jemand herabkommen würde, der mir Nachrichten über Fräulein Murrays Befinden geben könnte. Ich hatte nämlich wenig Hoffnung, daß sie diesen Fremden unter die Augen gehen würde, und zweifelte selbst daran, ob sich Dorothea am Frühstückstisch sehen lassen würde. Aber das kleine Fräulein Lane, so klein sie war, besaß einen gewaltigen Appetit. Sicherlich würde sie schon vor den: letzten Glockenzeichen erscheinen, und da wir gute Freunde waren, würde sie meine Fragen beantworten und mir die Auskunft geben, deren ich zur Ausführung von Sinclairs Wunsch bedurfte. Aber ehe ich ihren leichten Schritt aus der Treppe vernahm, wurde ich in meiner Absicht durch eine unerwartete Reihe von Ereignissen, gestört. Drei Herren kamen hintereinander die Treppe herunter, gefolgt von Herril Armstrong, der ernster 'und gewichtiger aussah, als gewöhnlich. Zwei davon waren die Aerzte, die während der Nacht gerufen worden, und die ich selbst etwa um drei Uhr hatte das Haus verlassen sehen. Den dritten kannte ich nicht, aber er sah gleichfalls wie ein Arzt aus. Warum waren sie schon wieder so früh im Haus? War irgend etwas Neues ans Licht gekommen? Diese Frage'schienen sich die anderen so gut wie ich vorzulegen. Als Herr Armstrong die Herren über die Diele und zur Haustüre begleitete, verfolgte sie mancher neugierige Blick, und nur schwierig entzog sich! der höfliche Wirt bei feiner Rückkehr den Fragen, und ausgestreckten Händen der wißbegierigsten seiner Gäste. Ein gefälliges Wort, ein liebenswürdiges Lächeln hatte er für jeden in Bereitschaft; aber als ich ihn das kleine Zimmer betreten sah, das ihm zum Privatgebrauch diente, war ich höllisch dervvn überzeugt, daß er ihnen nichts verraten hatte, was in irgend einer Weise ihre Neugier befriedigen konnte. (Fortsetzung folgt.) MM'8 Winter wird... ' Humoreske von Henri) Dnvernois. Autorisierte Hebet feij.it ng von M. Doering. Wie war es nur möglich geivesen, daß er, Saturin Ligugeard, der geniale Vagabund, das Leben in dieser nüchternen Kleinstadt Montignoles bisher ertragen hatte! Er hasste bis zur abgrundtiefen Verachtung diesen nach dem Glockenschlag der alten Turmuhr geregelten Geschäftsbetrieb der philiströsen Einwohner, die ihm mit großmütiger oder mitleidiger Miene ihre Almosen darboten. Saturin beschloß, eine gründliche Verbesserung seiner Da- seinsbedingungen durchzudrücken. Er hatte eine glänzende Idee, die er unverzüglich zu verwirklichen begann. Zunächst rempelte er seinen speziellen Gegner, den Gendarmen Gougiere, an, der es gewagt hatte, ihm den nächtlichen Schlafs in den Stadtanlagen .zu verbieten. „Schmarotzer! Alter, träger Schmarotzer!" höhnte Saturin den Gendarmen, indem er dem Wächter der öffentlichen Ordnung, der ihn aus dem Schlummer aufgescheucht, einen leichten Rippenstoß versetzte. „Hetze!" schmunzelte Gougiere, „auf dem Bein gehe ich nicht! Wenn du alter Faulpelz denkst, ich würde dich so einfach arretieren, damit du dich auf Staatskosten sattfuttern könntest, so irrst du dich! Geh, mach, daß du weiterkommst." Schnell entschlossen wechselte Saturin sein System. „Hören Sie, Herr Gougiere. Das war eben nur eine Art Verzweiflungsakt von mir. Ich kämpfe hier vergebens gegen Hunger und Not. Als mein seliger Vater noch lebte, waren hier bessere Zeiten für einen ehrlichen Bettler. Damals könnte man noch fürs Alter sparen. Also kurz und gut: ich brauche nur vier Franks, um nach Chauvigny überzusiedeln; dort habe ich Gelegenheit, mir eine gesicherte Existenz zu gründen. . Wenn Sie mir also vier Franks verschaffen, so sind Sie mich ein für aklenral los." „Können Sie das beschwören?" Mit frominer Miene schloß Saturin die Augen und erhob die Rechte mit den ausgestreckten SchwnrfingerN. Wenige Augenblicke 'zog er, eine lustige Melodie pfeifend, und mit den vier FranV- Wckcn in der Kosen't'asche ksaWküch, vergnügt seine Straße gen Ehauvigni). Aus der Landstraße, einige Kilomieter vor der Stadt, traf er einen alten Freund, der, an einen Zaun gelehnt, das Mitleid der Passanten durch konvulsive Zuckungen des ganzen Körpers fru erregen suchte. Als der Bettler Saturins ansichtig wurde, gab er sogleich seine professionellen Bewegungen auf und streckte ihm die Hand entgegen: „Du hier, ©aturitt; siehst ja ganz- passabel aus. Hast woll 'ne Erbschaft gemacht." „Das weniger — aber ich habe 'ne famose Idee; und zwar will ich mich auch hier in Chauvigny niederlassen." „Weiter nichts, als dem alten Freund das karge Brot schmälern; dafür brauchst du nicht just herznkomMen," grollte der andere. „Glaubst du vielleicht, ich tvollte mich hier im Chausseestaub sielen? Weit gefehlt, mein Alter! Komnt mal mit hinüber, ins Wirtshaus. Ick) lade dich ein; dort luerbe ich dir meine ßbee entwickeln." Im Gasthaus feierten die Freunde ihr Wiedersehen mit Käse, Brot und Laudweiu. Als sie dann beide ihre Pfeifen ange- zündct hatten, fragte Saturin obenhin: „Wie heißt der Direktor des Gefängnisses von Chanvignh?" „Estermotte." „Ist er verheiratet?" „Allerdings; und seine Fran soll sogar die Hosen atrhaben." „Das genügt. Ich verstehe dich übrigens nicht, warum du Nicht dafür sorgst, daß du wenigstens für die Wintermonate dort nntevgebracht bist, anstatt hier aut Zaun zu frieren." „Danke. Ich feitne das Gefängnis. Für die Pantofsel- fabrikation und den Rumsntsch kann ich mich nicht begeistern." „Also der Direktor ist wirklich verheiratet?" unterbrach ihn Saturin ungeduldig. „Gaitz gewiß! Willst du vielleicht uni die Hand seiner Tochter anhalten?" Saturin blieb die Antwort schuldig. Er zahlte, und die Freunde schritten die Landstraße entlang. Saturin blickte suchend umher. Endlich hatte er einen Gendarm entdeckt, kreuzte seinen Weg und rempelte ihn kräftig an. „So machet: Sie doch Platz," schrie er dem Beamten ins Gesicht. „Sie sind wohl betrunken," herrschte ihn der Gendarm an. „Was wollen Sie von mir. Sie Tagedieb! Sie Schmarotzer, brüllte Saturin mit drohender Miene. „Nun machen Sie aber, daß Sie weiterkommen," versetzte ärgerlich der Beamte und strebte an ihm vorüber. Da ergriff Saturin einen Stein und schlenderte ihn mit einem wüsten Fluch gegen die Schulter des Beanrtett. „Im Namen des Gesetzes verhafte ich Sie!" Saturin winkte seinem Freunde, der sich scheu zurückgezogen hatte, ein „Adieu, mein Alter," zu und ließ sich fortführen. Sein widerspenstiges, hämisches Gebühren währettd der Untersuchungshast und vor Gericht trugen ihm die erhoffte Verurteilung zu sechs Monaten Gefängnis ein. Gleich am ersten Tage erklärte er deut Gefängniswärter mit wichtiger Miene, er habe Brief an die Gattin des Direktors zn schreibet:, die er persönlich kenne. Saturin erhielt Papier und Tinte und schrieb: „Sehr geehrte, hochgeschätzte Frau! Ich bin ettt Kind diskreter Geburt — nicht ohjte Geldmittel. Noch kurz vor dem man mich verhaftete, speiste ich mit einem Freunde in einem Restaurant. Warum ich mich verhaften ließ? Einzig und allein, um meiner heißen Liebe, um meiner Sehnsucht nach einer Dame willen, der ich mich um jeden Preis nähern mußte! Wäre ich nicht vornehmer Herkunft, so hätte ich mich einfach beim Diebstahl erwischen lassen. Aber ich durfte selbst für meine Liebe meinen Namen nicht beflecken. Doch nun bin ich für sechs lange Monate in der Nabe der Frau, die ich liebe, die ich vergöttere, — in Ihrer Nähe! Ich gestehe Ihnen meine Gefühle, gnädige, geliebte Frau, mit dem Recht, das die echte Herzensleidenschaft gewährt. Ihr Anblick hat mir den Frieden der Seele geraubt! Wenn Sie mich eines Besuches würdigten, so wäre das Glück dessen vollkommen, der Sie anbetct. Saturin de Ligngcard, Nr. 183, Gefangener von Chauvigny." Mit großen, steilen Buchstaben schrieb Saturin die Adresse. .Dann bat er den Wärter: „Geben Sie den Brief der Frau Direktor persönlich; und häben Sie acht, daß der Direktor nichts davon erfährt." Bevor der Wächter sich entfernte, fragte Saturin noch: „Sagen Sie — brauchen die Gefangenen, die Fran Estermvtte protegiert, nicht so hart zu arbeiten wie die anderen?" „Keinestvegs! Im Gegenteil; sie erhalten täglich Fleisch, Gemüse und sogar Konfekt . . . Wir hstben da einen Neffen der Waschfrau unserer Direktorin, Na!" Er ,chnalzte mit der Zunge und trabte Humus. In dieser Nacht um gaukelten köstliche Traumbilder Saturins Schlaf. Gebratene Hühner, saftige Braten, gedünstete Pflaumen und alle Herrlichkeiten Alexander Dumascher Kochkunst, d:e rhsti wertvoller als die gesamte RvManliterallir dieses bedeutenden Mannes dünkte, sah Saturin im Traum. Am folgenden Morgen in aller Frühe erweckte ihn das Oeffuen des S-chiebfensterchens in der Tür. Zugleich flüsterte eine schmalzige Stimme: „Unglücklicher junger Mann!" Eine korpulente weibliche Gestalt schob sich durch die Zellentür. „Geben Sie niir Ihre Hand!" Er bot ihr seine Rechte, die Madame mit fieberhaftem Druck umspannte: „Pst! Folgen Sie mir! Ich habe die Wächter entfernt! Folgen Sie mir. . ." Sie zerrte ihn durch düstere Gange über einen engen Hof zu einem Seitenpförtchen. Hier, im Dämmerlicht der Frühe fühlte Saturin sich plötzlich von zwei fleischigen Armen uüffchlungen, zwei Lippen preßten sich sekundenlang auf die seinen. Dann ward er unvermittelt zimäckgestoßxn und befand sich, ehe er sich dessen versah, im selben Moment jenseits der Mauerpforte, auf der Straße, in: naßkalten Winterregen. „Adieu!" hauchte die dicke Frau Estermotte. „Lebt wohl! Ihr — der Ihr Mich vielleicht verstanden hättet! Doch ich bin eine ehrbare Frau! Nur um Eurer Liebe willen habe ich Mitleid mit Euch. Ihr seid frei!" Zur Entstehung unserer Familiennamen. Die interessanten Ausführungen über dieses Thema in Nr. 189 der Familienblätter veranlassen mich zu einigen Bemerkungen zu demselben. . Zum ersten Mal kümmerte ich mich nm diese Sache, als ich im Jahre 1866 nach Wachenheim in Rheinhessen als erste Stelle gesetzt wurde. Dort lebten drei Jndenfamilien, von denen die eine sich „Krautkops", die andere „Bärdig" schrieb. Das fiel mir aus und ich forschte bei alten beuten, die noch Erinnerungen aus des ersten Napoleons Zeilen hatten. Da eriuhr ich beim, daß zu jener Zeit, als aus dem linken Rheimster die Franzosen herrschlen, in Wachenheim aut dem jetzt noch vorhandenen Hofgut, das zu meiner Zeit ein Herr Steeg besaß, ein Herr von Bootzheim wohnte, ein übel beleumundeter, gewalttätiger Herr, der aus die Moralität der Ortseinwohner sehr schlecht einwirkte. Damals hatten die Juden noch keine eigentlichen Familiennamen; so z. B. hieß der eine Levi Moses, der andere Moses Levi, oder Moses Moses und Levi Levi u. s. f. Damals wurde von oben befohlen, daß jeder Jude sich zu seinem Rufnamen noch einen Familiennamen wählen mußte. Der eine nahm seine Zuflucht zur Katz, der andere zum Wolf, der dritte zum Adler. Wieder andere wählten Städtenamen, wie Worms, Bing, . Lindhenner. Mainzer: oder auch berühmte Namen, wie Wallenstein u. f.f. Ter genannte Herr von Bootzheim lietz nun Männlein sür Männlein kommen und fragte, welche Namen sie gewählt hätten. Als einer etwas zögerte, sagte er: „Warte, Du sollst einen Namen haben; Du hast einen Kops wie ein Krautkops, Du heißt: „Srautfovf*. llud nun marsch hinaus!" Dem Folgenden riet er zu: „Du mit Deinem schofeten Bart heißt: „Bärtig,,. So bekamen beide ihre Namen. Als ich später in Nieder-Scntheim amtierte, fiel mir der Familienname „Husar" auf. Es troar eine eigentümliche, in ihrem Aeußeren von den übrigen Ortse nwohnern abstechende Menschen- art. Aus mein Befragen cr-uhr ich, daß sie Abkömmlinge eines in den Freiheitskriegen zurückgeblieben russischen Husaren seien, dessen eigentlichcn Namen man nicht gewußt habe. Daß Ortsbewohner den Namen ihres Pfarrers manchmal nicht wissen, habe ich verschiedentlich erfahren; es ist einfach der „Pfarrer". Daß ein großer Teil unserer Familiennamen auf ursprüngliche Taufnamen zurückweisen, beweist schon der Umstand, daß eine ganze Anzahl Taufnamen, die buchstäblich zu Familiennamen geworden ist. So kenne ich einen Pfarrer Nickels, Hermann, Jakob, Michetz Paul. Nietn eigener Name wird heute noch als Taufname vertvendet. Das beweisen ferner die Familiennamen Peter, Petrus, Heinz (Heinrich), Philipps (Philipps Sohn), Belte (Valentin), bann ber Name Jost, ber in bcn Kirchenbüchern des vorvorigen Jahrhunderts stets als Vorname vorkommt. Auch Bcsipiele, baß der Ort, woher die Leiste stammen, ihnen den Name» gegeben hat, beweisen in meiner Pfarre die Wivderstem (Ober- Widberstein), Bommershenn (ein Ort bet Frankfurt a. M-), Nings- hausen (in bcn alten Kirchenbüchen Ringelshausen — ein Hof bet Hungen). , „ „ . m In meiner Pfarrei kommt besonders hausig vor der Viatne Uhl. Derselbe weist auf das Töpserhandwerk hin, welches früher sehr stark in ber Umgegenb betrieben wurde. Jetzt ist nur noch ein Oien in Kohden unb ein Ofen in Unter-Schmitten vorhanden. Tie Töpfererde wurde unb wirb geholt in ber „Horb" bei Kohden. Aber auch ber Slawe „Töpfer" kommt vor; nur schreibt man ihn jetzt infolge falscher Aussprache des Buchstabens „T" Döpfer. Ter Name „Ziegler" weift ganz von selbst auf bas betreffende Handwerk hin. Tie Namen Baier, Schwad, Schaumburg weisen aus die Herkunft hin. Letzterer Siame hieß sogar int Kirchenbuch „Schaumburaer". Eigentümliche Siamen sind die Namen Ungefug, Unverzagt. Der letztere Name kommt auch in Gießen vor; auch ein junger Pfarrer unseres Landes trägt ihn; jedenfalls eine gute Empfehlung im voraus. Zum Schluß noch eine eigentümliche Zusammenstellung. Bor einigen Jahren hatten wir im Dekanat Büdingen und den an- 768 grenzenden Dekanaten eine mal,re Handwerterkolonie. ES waren da Pfarrer: zwei Schuster, em Schneider, em Weber, em Schä'er, ein Bäcker, ein Jäger, em Hlscher, ein Koch, em Kohler, em ^losser^ ^üummeu„ Manchmal auch Unnamen) betrifft, so bezeichnen dieselben ihren Träger oit sehr genaw -"ch da seht so ein Unname viel Haß, wenn er gebraucht wird. Ich kenne eme Piarrei, in der ich auch kurze Zelt tätig war. da hat ein Vor- aänaer (Vikar) einen genauen Ortsplan gezeichnet hinterlassen, m dem bei jedem Haus der besondere Name beigesugt ist; veröffentlicht hat er ihn klugerweise jedoch nicht. Nidda. Werner. Alles schon -agewesen! Eine Kulturgeschichte in Zeitungsausschnitten: das ist der originelle Gedanke, auf dem Eberhard Buchner^sem Werk „Das Neueste von gestern" anfgebaut hat. Vom L>. ^^^huudert an läßt er die Taten, die Meinungen, und das Leben der Epochen in Notizen und Berichten der gleichzeitigen Zeitungen an uns vorübergleiten, und er führt seine Darstellung den beiden, soeben bei Albert Langen iii München erscheinenden schlußbanden des Werkes bis an die Schwelle der großen Revolution, ^a w Epoche, mag sie es nun Wort haben oder nicht, von dem be- sriedigtcn Gefühle erfüllt ist, wie herrlich weit sie es doch gebracht habe, so ist es für den nwdernen Menjchen eine recht ve- haglrche Lektüre, zu verfolgen, mit welchen Ideen, Phantajim und Wahnvorstellungen sich seine armen Vorjahren haben herum- schlagen müssen. Allein von Zeit zu Zeit mag uhn doch.rn sement Hochgefühle eine von diesen alten Zeitungsnotizen stutzig machen, wenn sie ihm zeigt, daß selbst das Modernste garuicht so ausschließlich modern ist, wie es ausschaut, und wiederum , daß keine Torheit so alt ist, daß wir nicht iwch heut Mit ihr zu tun bekommen könnten. , . Wer ivird nicht z. B. das Auto als eme.hoM moderne Errungenschaft anzusehen geneigt sem? Aber im 2"hre 1727 be- reits meldete tut Berliner Blatt: „Ern gewisser Mathematieus allhier hat eine Carosse auf vier Personen erfunden, nntZvelckjer er ohne Pferde durch ihre eigene imierltche Bewegung 14 ,rcanz0- sische Meilen in zwei Stunden, und zivar »n deut tiefsten sande, fahren will." Will — da liegt freilich der Has int Pfeffer: und weiter wird es wohl auch der „gewisse Herr Moore in Lunten nicht gebracht haben, der nach enter Meldung desselben Blattes im Jahre 1769 eine Art von Fuhrwerk erfunden haben sollte, „welches ganz von selbst gehet, und wozu man keme Pferde oder sonst etwas, dasselbe zu ziehen, gebraucht." Aber Nicht nur deni Auto, sondern sogar schon der Flugmaschme begegnen wir tn diesem 18. Jahrhundert. 1772 war in der Haude-Spenerschen Zeitung in Berlin, die solgende Mitteilung M lyen: ,,Em tn der Mechanik sehr geübter Mann hat nach stneliahrtger.Muhe ent fliegendes Fuhrwerk erfunden, womit man sich geschwind in die Höhe erheben, und in der Luft ohne einige Gefahr nach Gesalten rechts oder links oder gerade weg fliegen, und ohne müde zu werden, einen Weg von mehr als hundert franzosncheu Meilen zurücklegen kann. Diese Maschine ist nicht nur so dauerhast, daß sie nicht leicht zerbricht, sondern auch gedeckt, daß man vor dem Regen sicher ist. Man kann damit langsam oder geschwind fliegen, und bey stillem Wetter in einer Stunde 24 französische Meilen, bev gutem Winde auch über 30, bey Sturm und Regen aber nur 10 französische Meilen machen. Genannter Mechanlcus versichert bey seiner Ehre die Richtigkeit dieses von ihm erfunoenen Fuhrwerks, davon der Preitz 4000 Lomsd'or ist." Vielleiast hat dieser hohe Preis es verhindert, daß der Herr Kanonikus Desorges in Estampes — das war der Erfinder des Wunderwerke» — Käufer dafür fand. Von der Technik aus ent anderes Gebiet überzugehen, so erfahren wir imi Jahre 1727, daß man damals schon den Bazillen auf der Spur war. Damals ward nämlich aus Paris gemeldet: „Es hält sich allhier ein sicher fremder Medicus auf, welcher behauptet, daß alle Kranckhetten des menschlichen Leibes von verschiedeiren Arten Ungeziefer oder Wurmen Herrühren, wie er denn solche Würmer durch ueuersundene Ber- größerungsglüser deutlich zu zeigen vermeynet, auch vor jede Art derselben ein besonderes MedicaMent erfunden yaben will. Damit wäre er wahrhaftig weiter gewesen, als die moderne Medizin sich rühmen kamt: im übrigen aber „Würme" oder Bazillen — das Prinzip ist dasselbe. ■ .. Hat nun, tote man aus diesen Anfuhmngen lieht, die Vergangenheit auf ivissenschaftlichem Gebiete allerhand Modernstes aufzuweisen, so bürten wir zum Entgelte uns tüteten, daß wir niit ihr noch immer so manche Torheit teilen. Erst kürzlich ward aus Frankreich ein Frauenduell gemeldet: es hat einen Vorgänger bereits im Jahre 1727 gehabt, indem damals auf dem Platze Christo Grande zu Neapel zwei „Weibs-Personen" in Mannskleidern ein Duell miteinander ausfochten. Sie „begunten mit sonderbarer Frehmütigkeit auf einander los zu gehen, auch solches zu verschiedenen malen zu wiederholen, ohne daß eine der anderen im Geringsten hätte uachgeben wollen, ober dieselbe niederzuschlagen einen gefährlichen Streich beybringen können; daher sie nach einem dreyviertelstüstbigen Kampf mit einer leichten Wunde an der Hand sich alle beyde als Überwundene und Überwinder rvieder vertrugen." Die Frauen iverdeu sich am (Silbe wohl überhaupt seit jener Zeit nicht gar so sehr verändert haben; von vielen gleichartigen Zügen sei hier nur einer vermerkt, der beweist, daß bas Selbstbewußtsein der Primadonnen schon tm 18. Jahrhundert so groß gewesen ist, baßes mit dem der heutigen Gesangssterne sich recht wohl messen kann. „Weil die berühmt« Sängerin Corzoui — so heißt es 1729 aus Wien — h^r nicht bleiben will, wo sie nicht eine jährliche Pension Von 24 000 F. bekömmt, unser Hof aber sich nicht dazu verstehen will, so wird sie mit ehestens von hier nach Italien reisen." Könnte ungefähr so auch in einer heutigen Zeitung stehen, nur würde dann am Schlüsse der Notiz nicht von Italien, sondern von Dollarika die feilt Die Auswahl an kulturhistorischen Belegen für das oft angeführte Ben Akiba-Wort ist in Buchners/interessantem Werke überreich. So mag beim eine Notiz ben «Schluß bilden, aus der zu ersehen ist, daß die Prüderie in alten Tagen so. gut, wie in unsmer modernen Zeit, blühte. Ein Bericht aus Paris vom Jahre 1(31 erzählt: „Der Hertzog von Orleans hat besohlen, an den marmornen Bildern, so in beiten Gürtens des Konigl. Pallastes.be- finblich, diejenigen Oerter, welche die Ehrbarkeit und Schamhassiig- keit verborgen haben will, mit ausgehaueuen Blättern zu bedecken welche Ordres auch bereits vollzogen sind." Ist aber leider barmst doch nicht bekaniit geworden, daß die Moral des mieten tegime sich merkbar gebessert hätte. humoristischer. * Sehr offen. Gast (int Restaurant die Speisekarte stu- bierenb): „Kellner, hier haben Sie fünfzig Pfennig und nun sagen Sie mir, was Sie mir am besten empfehlen können. — Kellner (heimlich): „Geh'n Sie in ein and'res Restaurant . -> Die reiche" Heirat. „Na, deiner Schwester soll s ja glänzend gehen, sie soll doch ''n reichen Walzwerkbesiher geheiratet haben." — „Ach, is nich so schlimm, Papa muß immer noch blechen!" _____________ viichertrsch. a — Die neue Serie der Univ ersal-Bibliot Üe? (Verlag von PH. Reclam jun., Leipzig) enthält: Theodor Mugge, Afraja. Roman in zwei Teilen. 2. Band. 'Jlr. .j471--j474. Mit einer Einleitung herausgegeben von Max Mendheim. Albert Schmidt, Jagd ums Gold. Eine Erzählung aus Kalifornien. Nr. 5475. — Dr. Hans Lieske, Rechtsfragen des täglichen Lebens, Plaudeteien. Zweites Bändchen. Nr. 5476. - Luise Westkirch, Der Knecht von Wörpedamm. Wie Hinrich Steinwedel um seme Frau warb. Zwei Erzählungen. Nr. 5477. Bmher der Naturwissenschast, hcrausgegeben von Prof Dr. si.egm Gunther. 14. Band: Studienrat Prof. Franz ?ldami, Die Elektrizität. Zweiter Teil. Mit 4 färbigen und 8 schwarzen Tafeln, 89 Zeichnungen im Text und einem Gesamtreglster für Elektrizilat 1 und II. Nr. 5478—5480. Uöttigspromenade. Mau dari die einzelueu Wörter und Silben nur in der Meise miteinanber veibinben, baß man — lute der König aus deni Schachbrett — stets von einem Feld an? ans ein benachbartes übergeht ersten seit los Hili dem sei besten riffe und len an um gleicht seine bc- tjerridjt UN schel zer len dem wer der Willi nicht er »u wel schiffe aus ohne sche wartet ben das treibet steuer Auflösung in nächster Nummer. Anflöjmig des magischen Quadrats in voriger Nummer; Redaktion: K, Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Wietzen»