«W Kj IM 4 «i F Bi 3 ’ *1 Die Dame im Pelz. .Roman von G. W. Appleton. (Nachdruck tierboten.)' (Fortsetzung.) Am Mittwoch abend hatte ich in der Stadt einige Einkäufe besorgt. Als ich heimkam, teilte mir Gregory mit, daß eben ein Junge mit der Meldung dagewesen sei, daß ich unverzüglich nach Putney kommen möchte —. meine Tante wäre 'gefährlich krank und wünschte, mich so schnell wie möglich zu sprechen. 'Diese Botschaft erschien mir verheißungsvoll. Zweifellos wollte sie sich vor dem Tode mit mir aussöhnen. Eine andere Auffassung dieser Nachricht war nicht gut denkbar, und so freute ich mich, zumal sie gerade am Vorabend meines Hochzeitstages cintraf, ungemein darüber. Ich werde mich sofort auf den Weg machen, sagte ich. Holen Sie meine Tascheuapotheke herunter, Gregory, und sehen Sie nach', ob sie gut in Ordnung ist. Mit her Krankheit meiner Tante kommt mir's nicht ganz geheuer vor. Gregory, der das Kästchen von einem Wandbrett heruntergenommen hatte, sah mich erstaunt an. Sie werden doch nicht etwa vermuten, daß — Ich weiß es nicht; aber was ich nicht begreifen, kann, erweckt stets allerlei Besorgnisse in mir. Wer behandelt sie denn? Penuyseather. Trauen Sie ihm etwa nicht recht? fragte Gregory, während er die Fläschchen nacheinander prüfte. O, das schon; aber er weiß nicht alles, was wir wissen, Gregory. Freilich kann ich mir nicht denken, wozu unsere guten Freunde meiner Tante Leid zufügen sollten. Ist alles gefüllt? Jawohl, nur das Aconit-Gläschen ist leer. Soll ich s ergänzen? Gewiß, antwortete ich. Man kann nie wissen, wie man's braucht. Nebenbei bemerkt, welches ist eigentlich die Maximaldosis von Aconit? Ich hab's im Augenblick vergessen. Eine Drachme (3.75 Gramm) soll schon tödlich wirken. Hier geht 'ne Unze (30 Gramm) hinein, erwiderte Gregory, inbem er das Fläschchen auffüllte und wieder an seine Stelle setzte. . Ich habe mir später mehr als tausendmal überlegt, wie ich an jenem Abend zu dieser fatalen Frage gekommen fein mag, aber ich' werde mir's wohl nie beantworten können. Jedenfalls ließ ich mir nicht im Entferntesten träumen, daß dieser zufälligen Frage, bei der ich mir nicht das Geringste gedacht hatte, eine so fürchterliche Bedeutung bei- gelegt werden würde, wie es bald nachher geschah. Da die drei Mädchen ganz in ihre Arbeiten vertieft waren, entfernte ich mich, ohne ihnen den Grund meines Ausgangs anzugeben, und war in einer halben Stunde in Putney. . Es war eine schreckliche Nacht. Ein entsetzlicher Sturm, tobte durch die Straßen. An den Ecken drohte er, mich niederzureißen 'Der Himmel war mit schweren, schwarzen Wolkenmassen bedeckt, die .mit rasender Geschwindigkeit über mir dahinfegten, das schwache Mondlicht manchmal hindurchschimmernd lassen. Dicke Hagelkörner flogen nut solcher Wucht gegen mein Gesicht, daß es nur bräunt« vor Schmerz, lieber meinem Kopf ächzten die Aeste der Bäume. Endlich erreichte ich die Gartentür meines Bestimmungsortes und klingelte. , - Sie wurde gleich geöffnet, und im Schein einer Gaslaterne sah ich das Gesicht eines fremden Weibes, deffen Augen mich aus der Dunkelheit des. Gartens durchbohrend anblickten. Was wollen Sie? fragte sie mich. Meine Tante, Fräulein Doualdson — besuchen. Sie hat eben nach mir geschickt, erwiderte ich. Ohne eilt Wort weiter zu sagen, führte sie mich ins Haus, das den Eindruck eines wirklichen Trauerhauses machte — nirgends war ein Licht sichtbar. Erst im Hausflur entdeckte ich eine Kerze. Mit dieser führte mich die Fremde, noch immer lautlos, ins Empfangszimmer, einen großen, begräbnisähnlichen Raum, voller unheimlicher Schatten. Sie stellte den Leuchter auf den Tisch und ging schweigend hinaus, die Türe hinter sich zumachend. In diesem Moment beschlich mich ein seltsames Gefühl. Ich wußte nicht warum, konnte es aber auch trotz meines Bemühens nicht loswerden. Ich zog meinen Ueberzicher aus, hing ihn über eine Stuhllehne und bereitete mich im Geist, auf die kommende Unterhaltung vor. Während ich darüber nachdachte, hörte ich etwas auf den Boden fallen — aber noch ehe ich mich darüber klar werden konnte, passierte etwas anderes, das mich erschaudern und jenes Geräusch! vergessen ließ. . Ich stand gerade einem großen altmodychen Spiegel gegenüber, und in seinem matten Schein erblickte ich tm Hintergründe ganz deutlich — das Gesicht Marcellas. Ich sah nur das Gesicht, aber aus den Augen schaute keine Liebe sondern Bosheit — es waren unheimliche, teuflische Augen — die Augen einer Lilith. Ich sah mich scharf um, konnte aber nichts entdecken als ein Paar schwere Vorhänge, die ein nebenliegendes Zimmer abteilten, ^ch blickte wieder in (den Spiegel, das Bild der Vorhänge war deutlich zu sehen, aber das Gesicht war verschwunden. Ich nahm das Licht, ging an den Vorhang, schlug ihn zurück und leuchtete dahinter. Es' war nichts zu sehen, aber in meiner erregten Phantasie glaubte ich wieder, jenes leise, geheimnisvolle Rauschen eines DamenkleideA zu vernehmen, das mich vor zwei Tagen schon so beun- ruhigt hatte. In diesem Moment hörte ich- hinter mir husten. Ich drehte mich um' und befand mich Hephzibah 690 — gegenüber. Aus dem Ton ihrer Anrede erkannte ich sofort ihre feindliche Stimmung. Was wollen Sie heute nacht hier, mein Herr? fragte sie mürrisch. Das dürfte Ihnen nicht unbekannt sein, erwiderte ich. Vermutlich haben Sie doch den Boten zn mir geschickt. Welchen Boten? Ei nun, den Jungen, der mir die Nachricht brachte, daß meine Tante gefährlich krank sei und mich zu sprechen wünsche, antwortete ich, meine Fassung allmählich verlierend. Eine solche Nachricht ist Ihnen nicht zugegangen, Herr Doktor Williams. Wie dürfen. Sie so was behaupten? Nach diesen Worten ivar es mit meiner Beherrschung vorbei. Dürfen! rief icß Sie unverschämtes Weibsbild — Sie. Was wollen Sie damit sagen? Wollen Sie mich etwa als Lügner hinstellen? Ich will damit sagen, fuhr das impertinente Geschöpf fort, daß Sie aus eigenem Antrieb hierher gekommen find, weil von hier aus kein Bote an Sie abgeschickt worden ist. Ich müßte das wissen, und ich weiß sehr wohl, was ich sage. Sie brachte das mit solcher Bestimmtheit vor, daß ich nicht mehr wußte, was ich von der ganzen Sache denken sollte. Dann ist meine Tante also gar nicht schwer krank? fragte ich nun. Nein; sie ist sogar bedeutend besser und gedenkt, in einem oder zwei Tagen das Bett wieder zn verlassen. Meine Verwirrung wurde immer größer. Nun, sagte ich nach kurzem Bedenken, da ich einmal hier bin, will ich sie auf alle Fälle sehen. Sie will Sie aber gar nicht sehen, das wissen Sie doch; sie sagt, daß Sie sie das letztemal, als Sie hier waren, furchtbar aufgeregt hätten, und Sie ihr Haus nicht wieder betreten sollten. Aber, wie Sie sehen, sagte ich zähneknirschend, bin ich wieder in ihrem Haus, und ich will mich jetzt selbst nach ihrem Zustande erkundigen. Das werden Sie nicht, versetzte sie schnippisch. Sie schläft jetzt und darf von niemandem gestört werden. Der Arzt hat's verboten; ich lasse Sie jetzt nicht hinauf. Damit stellte sie sich mir in den Weg, als ich nach der Türe gehen wollte. Dies war mir denn doch etwas zu stark, und ich stieß sie ziemlich unsanft beiseite. Nun hab' ich die Sache satt, sagte ich. Ich werde jetzt unter allen Umständen hinaufgehen und meine Tante besuchen. Schläft sie, wie Sie behaupten, und halte ich's für besser, sie nicht zu stören, so werde ich mich ruhig wieder entfernen. Darauf ging ich schnurstracks nach dem Krankenzimmer. Ich drückte sachte auf die Klinke und trat leise ein. Es herrschte Todesstille. Ich schaute aufs Bett und erkannte im Schein des Kaminfeuers das bleiche Gesicht der Kranken. Sie hatte die Augen geschlossen und schlief. Ihr Schlaf erschien mir aber nicht natürlich. Ich betrachtete die auffallende Blässe, von der die grüne Farbe der Augenlider merkwürdig äbstach, in der Nähe. Ich konnte mir die Erscheinung zwar nicht erklären, fand sie aber verdächtig. Was für 'ne Krankheit mochte sie eigentlich haben? Vielleicht konnte ich aus der Arznei, die sie einnahm, etwas ersehen. Ich schlich mich auf den Fußspitzen an den Tisch, aus dem eine ganze Reihe Medizingläser stand, und prüfte ihren Inhalt. Ich war jedoch mit meiner Untersuchung noch nicht zu Ende, als mir eine schrille Stimme plötzlich zurief: Willst du mal die Gläser ruhig stehen lassen? Was hast du überhaupt hier zu suchen? Ich drehte mich wie schuldbeladen um und erblickte aufrecht im Bette sitzend mit zornfunkelnden Augen meine Tante. Ja, hast dn mich denn nicht selbst rufen lassen? versetzte ich. Ganz gewiß nicht; und es ist sehr unschicklich von dir, ungebeten heute nacht in mein Schlafzimmer zu schleichen. Was hat sich Hephzibah eigentlich gedacht, dich hier 'reinzulassen? Wo steckt sie denn? Hier, Madame, rief die alte Hexe, und stand plötzlich wie ein Gespenst an meiner Seite. Was soll das alles heißen? führ meine Tante scheltend fort. Der Doktor hat Ihnen doch anbefohlen, wenn ich schliefe, mich unter keiner Bedingung stören zu lassen, und trotzdem lassen Sie meinen Neffen 'rein und die Arznei- flaschen durchstöbern — Gott weiß, wozu — und meine Ruhe stören, wo ich Ihnen ausdrücklich verbot, ihn wieder ins Haus zu lassen. Ich frage nochmals, was soll das heißen? Das heißt, antwortete Hephzibah demütig, daß er stärker war als ich. Ich habe ihn inständig gebeten, Sie nicht zu stören. Ich hab' ja gesagt, der Arzt hätt's verboten, und er würde schon sehen, wenn was passierte. Aber er hat mich einfach weggeschubst und gesagt, er würde machen/ was ihm beliebe, und sich den Weg richtig erzwungen. Den Blick, den meine Tante auf mich richtete, als sie ihre magere Hand erhob und nach der Tür deutete, werde ich mein Lebtag nicht vergessen. Geh'! sagte sie; wenn du noch 'n Funken Ehrgefühl hap — und bleib' mir auf ewig vom Halse! Diese Worte verwandelten mit einemmal alles Mitleid in meiner Brust in tiefen Groll. Ohne ein Wort zu erwidern, drehte ich mich um uud verließ das Zimmer. Das fremde Weib, das mich eingelassen hatte, stand unten an der Treppe und reichte mir schweigend Hut und Mantel. Dann führte sie mich zur Haustür, durch den Garten nach der Gartentür und schlug sie hinter mir zu. Verwundert stand ich wieder aus der Straße. Das Geheimnis war dunkler als je zuvor. Was sollte das alles bedeuten? Wer hatte den Boten nach Richmond geschickt? Und zu welchem bösen Zweck? Zweifellos steckte eine List und ein Betrug dahinter, die ich wir indessen noch nicht erklären konnte. Es erfaßte niich eine neue Bangigkeit. Daß etwas gegen mich in Szene gesetzt war, hielt ich für sicher. Neues Unheil bedrohte mich. Aber welcher Art mochte es jetzt sein, und in welcher Weise mochte meine Taute dabei im Spiel sein? Es war alles höchst seltsam, beunruhigend, geheimnisvoll. Sollte zum Beispiel das Bild Marcellas im Spiegel doch nur eine Täuschung gewesen sein? Ich war sicher, daß es das Spiegelbild eines menschlichen Antlitzes gewesen, das hinter dem Vorhang verschwunden war, als ich hinsah; wie und wohin konnte ich mir nicht erklären. Außerdem hatte ich wieder das deutliche Rauschen eines seidenen Frauenkleides gehört. Als ich darüber nachdachte, ging mir plötzlich ' ein Licht auf. Konnte nicht Marcellas Doppelgängerin — die Baronin — im Spiel sein? Vielleicht war das Haus meiner Tante im Besitz meiner Feinde? oder — was noch schlimmer war — sie selbst mit ihnen im Bunde gegen mich? (Fortsetzung folgt.) Abenteuer des Brigadier Gerard. Von C. Doyle. (Fortsetzung.) Warum hatte ich mich auch in diesen tollkühnen Handel eingelassen, wo doch jetzt ein so schöner Krieg gegen eine Viertel- million Russen in Aussicht stand! „Das mag alles recht gut sein," sagte ich deshalb endlich mitten in Durocs Drohungen hinein, „und meinetwegen können Sie Mit dem Kerl tun, was Sie wollen, sobald Sie ihn erst erwischt haben. Mich dünkt indessen, daß es sich jetzt darum haudclt, was er mit uns tun wird." „Was schert mich das!" rief der Jüngling. „Ich habe eine Pflicht gegen meinen Vater!" „Was soll das eitle Geschwätz!" versetzte ich ausgebracht. ,^Jch habe auch eine Pflicht, und zwar gegen meine Mutter, und das ist die, heil aus diesem verwünschten Loche herauszukommen. Diese Bemerkung ernüchterte ihn sofort, und fast demütig entgegnete er: . „ ., „Verzeiht, Monsieur Gerard, daß ich zu viel an mich selbst gedacht habe; ich bitte Sie, geben Sie mir Ihren «mit, was ich tun soll." . . „. . „Hm," begann ich, „umsonst haben uns jene Halunken Nutzt mitten unter den Käse eingesperrt; sie wollen uns den Garaus machen — so viel ist sicher. Sie mögen wohl nick Recht vermuten, daß niemand von unserer Anwesenheit hier Kenntnis hat, und daß man hier auch nicht nachforschen wird, wenn wir ver- mißt werden. Ihre Soldaten wissen doch nicht, wohin Sie sich begeben haben?" „Ich habe ihnen nichts gesagt." „Nun — aushNngern können sie uns hier nicht, also Mussen sie zu uns kommen, wenn sie die Absicht haben, uns zu totem Hinter einer Barrikade von Fässern könnten wrr iins aber recht 691 (gut gegen die fünf Schurken verteidigen, und deshalb haben sie wahrscheinlich jenen Boten ausgeschicht, um Verstärkung herbei- znschasfen." „'Folglich müssen wir ausbrechen, eh^ er zurückkommt." „Ganz recht; wenn so etwas überhäüpt möglich ist." „Könnten wir nicht die Tür niederbrenneu?" rief er eifrig. „Nichts leichter als das, dozft in der Ecke stehen mehrere Fässer mit Oel. Ich fürchte nur, wir werden dabei selbst geröstet werden, wie zwei Austerpasteten." Indem wir noch so hin und her überlegten, vernahmen wir plötzlich ein leises Geräusch am 'Fenster, und als wir hinblickten, Jähen wir, wie sich ein Schatten zwischen uns' und die Sterne! chob, und wie eine kleine, weiße Hand sich in das Gewölbe treckte. Sie hielt etwas Glänzendes zwischen den Fingern, „Schnell, schnell!" rief eine weiche Frauenstimme, Im Nu standen wir auf dem Faß. „Ihr Leben steht auf dem Spiel! Sie lassen die Kosaken holen! Ach, wehe mir, wehe mir!" Im nämlichen Augenblicke näherten sich draußen eilige Schritte; ein heiserer Fluch, ein Schlag wurde hörbar — und wieder funkelten die Sterne durch das Fenster. Von Schreck, gelähmt, standen wir auf unseren Fässern und lanschten. Nach einer Weile folgte ein unterdrückter Schrei, und eine schwere Tür fiel irgendwo krachend ins Schloß. „'Die Schurken haben sie entdeckt und werden sie töten!" rief ich entsetzt. Turoc sprang wie ein Besessener herab und hämmerte mit bloßen Händen so wütend an der schweren Tür, daß jeder Schlag Blutspuren hinterließ. „Hier, hier ist der Schlüssel!" rief ich plötzlich aus' und hob einen solchen vom Boden auf. „Tas Mädchen muß ihn in in dem Augenblick hereingeworfen haben, wo es entdeckt worden ist." Mit einem Freudenschrei riß ihn mir mein Gefährte aus der Hand. Aber gleich darauf warf er ihn enttäuscht zu Boden, denn es stellte sich heraus, daß er viel zu klein für das ungeheure Schloß war. Entmutigt sank er auf eine der Kisten nieder, stützte den Kopf in die Hände und schluchzte in seiner Verzweiflung. Auch ich war außer mir, wenn id) an das Weib dachte, dem wir nicht beispringen konnten, aber id). raffte mich zusammen und überlegte. Der Schlüssel, den das Mädchen uns Mit Gefahr seines Lebens zugeworfen hatte, mußte doch wohl einen Zweck haben, und ebenso ersichtlich war es, daß es uns nicht den Schlüssel unfercr Kerkertür zuwerfen konnte, da diesen ihr Stiefvater gewiß in der eigenen Tasche verwahrte. 'Es wäre doch schlimm, wenn unser Scharfsinn nicht imstande wäre, dieses Rätsel zu lösen. So begann ich denn, alle Gegenstände von der Mauer abzurücken, und Turoc, von meinem Müte ang-esteckt, half getreulich mit. Wir hatten saure Arbeit, denn die , Fässer waren schwer; aber imr ruhten nicht eher, bis Käse, Fässer, Kisten in iüiiftem Durcheinander sich in der Mitte des Raumes häuften. Jetzt lag nur nock) ein ungeheures Faß Branntwein in der Ecke. Wir machten uns beide daran, rollten es himveg und siehe — wir standen vor einer schmalen, niedrigen, hölzernen Türe. In diese paßte der Schlüssel, und mit einem Jubelruf öffneten tvir sie. Tie Lampe in der Hand, zwängte ich mich zuerst hinein, mein Kamerad folgte mir. Wir befanden uns im Pulvermagazin der Burg, einem ausgemauerten Keller mit Pulverfässern an den Wänden. In der Mitte stand ein einzelnes, zerschlagenes Faß; das Pulver war herausgelausen und lag nun in einem großen, schwarzen Haufen am Boden. Ter Raum hatte zwar noch einen zweiten Ausgang; aber dieser war verschlossen, ein Umstand, der Turoc von neuem alle Fassung raubte. „Was nun?" rief er in heller Verzweiflung. „Memer Treu, jetzt sind wir wieder auf dem alten Fleck, denn wir haben keinen Schlüssel." „O doch," erwiderte ich zuversichtlich, „haben wir nicht mehr als ein Dutzend?" ' „Wo denn?" Ich deutete auf die Fässer. „Sie wollen die Türe sprengen?" , ' „Nichts anderes." „Aber dann würde ja der ganze Keller in die Lust fliegen." Ta hatte der gute Junge wohl recht. Diesmal war er klüger wie ich. Aber ich wußte Rat. „Wir sprengen die Türe des Vorratsgewölbes," ries ich triumphierend, rannte zurück unb holte einen Blechkasten, in dem sich noch einige Lichter befanden. Er war groß genug, um ein Pfund Pulver zu fassen, und Turoc füllte ihn damit an, während ich ein Lickst zurechtschnitt. In kurzer Zeit hatten wir die schönste Petarde fertig, die man fick) wünschen kann. Wer stellten sie auf einige übereinandergeschichtete Käse, so daß fte gegen die Türe lehnte, zündeten das Licht an und liefen NUN eiligst in den Pulverraum zurück, die Türe zum Speisegewolbe hinter uns schließend. Glauben Sie mir, liebe Freunde, es Ivar, kein Spaß, mitten unter den Pulverfässern zu sitzen! Lag nicht die Gefahr sehr nahe, daß wir bei der zu erwartenden.'Explosion selbst mit zugrunde gingen, daß wir im nächsten Moment in Stücke zerrißen turmhoch' in die Lust flogen? Wie unendlich lange Zeit' das halbe Zoll Licht doch brauchte, um herunterzubrennen! Schon machte ich mich mit dem Gedanken vertraut, daß das Stümpfcheu überhaupt wieder erloschen sei, da ertönte ein Knall, als wenn eine Bombe platzte; unsere Türe zerbarst, und eine Menge Aepfel, Rüben, Käsestücke, Holzsplitter regneten über uns h'er. Wir stürzten hinaus und bahnten uns durch Qualm und allerhand Trümmer den Weg bis zum Ausgang. Ja, die Petarde hatte ihre Pflicht getan. Wo erst die dunste Türe gewesen war, bemerkten wir. jetzt eine Helle, viereckige Oefsnung. Aber wir hatten noch mehr gewonnen, weit mehr, als wir zu hoffen gewagt. Denn es stellte sich heraus, daß unser Fleiß nicht nur das Gefängnis geöffnet, sondern auch die Gefangenwärter vernichtet hatte. Mein erster Blick fiel auf einen Mann, der, eine Fleischeraxt in der Hand, mit stasfeuder Stirnwunde am Boden lag. Ihm zur Seite wälzte sich eine riesige Dogge mit zerschlagenen Beinen. Zu gleicher Zeit hörte ich einen lauten Schrei und sah, wie Turoc von einem Meilen Hunde am Halse gepackt an der Tür lehnte. Zwar drängte er ihn mit der einen Hand von sich und stieß ihM mit der anderen den Säbel wiederholt durch den Körper; aber ich mußte dem Tier erst mit der Pistole den Garaus machen, ehe er feinen Hals losließ und die wilden, blutunterlaufenen Augen im Tode erstarrten. Doch wir durften uns noch lange keine Ruhe gönnen. Erscholl von dort nicht der laute Schmerzensschrei einer Frau? — ein so entsetzlicher, angsterfüllter Schrei, daß wir fürchten mußten, zu spät zu kommen. Mlerdings befanden sich nock) zwei airdere Männer in der Halle; die aber zogen sich, feige zurück vor unseren gezückten Säbeln und den wilden Blicken. Duroe war der Wütendste von uns beiden. Obgleich das, Blut von seinem' Halse herunterrann und das graue Pelzwerk seines Mantels ganz rot färbte, eilte er mir dock) so ungestüm voran, daß id) nur mit Mühe über seine Schultern hinweg einen Blick von der Szene erhaschen konnte, die sich nun in dem Zimmer zutrug, wo wir den Herrn der Schreckensburg zuerst erblickt hatten. Ter Barbar stand, den geschwungenen Säbel in der Hand, mit 'wütender Gebärde und emporgesträubten Haaren in der Mitte des Zimmers und hinter ihm kauerte unsere Retterin furchtsam in einem Stichle. Heber ihren weißen Arm hinweg zog sich ein großer, roter Streifen, und die Hundepeitsche, die vor ihr au) der Erde lag, bekundete, daß wir doch! zu spät gekommen waren, um die rohe Mißhandlung zu hindern. Sobald der Schurke uns gewahrte, stieß er ein Wutgeheul ans wie ein wildes Tier,, hieb und stack) mit seinem Säbel um sich und stieß die gräßlichsten Verwünschungen aus. Da, wie gesagt, das Zimmer sehr klein war, füllte mein junger Freund den Raum zwischen Tisch und Mauer vollständig ans, und mir blieb nichts anderes übrig als zuzusehen. Der Jüngling war behend und wütend wie eine wilde Katze und verstand sich vortrefflich aus fein Handwerk. Sein Gegner aber schien auch ein erfahrener Fechter und war zudem mit seiner gewaltigen Größe und Stärke sehr im Vorteil, und einer seiner gewaltigen Hiebe hätte Turoc gewiß das' Leben gekostet, wäre ich nicht blitzschnell dazwischen gefahren, um ihn mit dem Säbel wenigstens teilweis aufzufangen. _ . „Verzeihen Sie," sagte ich zu dem! Manne, „letzt haben Sie es mit Etienne Gerard zu tun." Er trat einige Schritte zurück unb1 lehüte sich atemlos gegen die Wand. Sein müßiges, üppiges Leben begann sich zu rächen. „Was habe ich Euch getan, junger Mann?" keuchte er. „O," erwiderte ich gelassen, „ich möchte Ihnen doch gern danken, daß Sie mich in Ihr Vorratsgewölbe geführt haben,, und außerdem genügt wohl ein Blick auf jene Dame dort!" „Nun denn, so mögt Ihr Euren Willen haben!" schnarrte er und fiel mich an wie ein TollhäuÄer. Eine Minute lang sah ich nichts als ein Paar funkelnde Augen unb die glänzende Spitze eines Säbels, der nach recht und links I)ieb und stets auf meine Brust und meinen Hals zielte. Nie hätte ich es für möglich gehalten, daß die Zeit der Revolution so große Meister der Fechtkunst hervorgebracht hatte! Ja, ich glaube, in meinem ganzen Leben sind nur nicht ein halbes Dutzend Männer begegnet, die ihre Waffen besser zu, fuhren verstanden als der Pseudobaron. Aber er wußte, daß ich ihm überlegen war, er sah seinen Tod durch meine, Hand voraus — idi las es deutlich in seinem Auge. Allmählich wich die Rote der Erregung einer fahlen Blässe, unb er atmete laut unb schwer. Dennoch focht er weiter, selbst noch, nachdem er den Todesstoß empfangen hatte, unb starb endlich, indem er immer uoci) um sich hieb und sckstug unb bazu schreckliche Flüche ausstieß, ^ch, xetzt rin alter Manu, habe so viel blutige Schlachten erlebt, daß mein schwach gewordenes Gedächtnis kaum,nock) ihre dcamen zu neunen vermag; aber die Erinnerung an jenen gelben Bart mit dem blutigroten Fleck in der Mitte, aus' dem id) die Spitze meines Sabels gezogen, erfüllt mich nod) heute mit Grausen. Kaum war der ungeheure Körper des Maiiues zu Boden gefallen, sosprang das lunge Mädchen empor und schrie vor Freude laut auf. ^yd) muß gestehen, daß ihr Betragen Mir sehr unwetblid) vorkanr und höchlich Mißfiel; ja, nicht einmal der Gedanke an bas bittere Leid, das sie ertragen, konnte sie in meinen Augen entschuldigen. Eben wollte ich sie mit charfer Stimme zur Ruhe verniahnen, als. ein 692 seltsamer Geruch mir plötzlich beit Atem benahm, und eilt grelles, gelbes Licht die Figuren ans der verblichenen Tapete hell hervorhob. „Duroc, Duroc!" schrie ich und zerrte ihn an der Schulter, „das Scksloh brennt!" Aber der Jüngling lag besinnungslos au, dem Boden. So stürzte ich denn in die Stalle, um zu sehen, woher dte Gefahr kam, und sand, daß unsere Explosion die Pfosten der Türe nt Brand gesteckt hatte. Im Speifegewölbe brannten bereits innige der Kisten. Ich warf einen Blick in den Raum, und in dem Augenblicke erstarrte mir vor Schreck das Blut in den Adern. Avrt die Pulverfässer und der .Haufen Pulver auf der Erde! ^n wenigen Minuten, ja vielleicht schon in einigen Sekunden mußte die Flamme dahin gelangen! O, mes amis, ich werde nie aufhören, die schwarze Masse zu erblicken und die Feuerschlange, die darauf loszüngelte, bis diese meine Augen sich im Tode geschlossen haben. . , Ich erinnere mich nur unklar dessen, was nun folgte. Wie im Traume stürzte ich in das Zimmer des Todes,, ergriff Duroc an einer seiner schlaffen Hände und schleifte ihn durch die Halle, während das Mädchen mit mir Schritt hielt und seinen andern Arni festhielt. Hinaus ging es in fliegender Eile durch das Tor und den verschneiten Pfad hinab, bis wir den. Saum des Tannenwaldes erreichten. In dem Augenblicke hörte ich einen furchtbaren Krach hinter mir und sah beim. Umschauen eine ungeheure Feuergarbe gen Himmel sprühen. Eine Sekunde später vernahm ich einen zweiten viel lauteren Knall; die rannen und die Sterne schienen einen tollen Wiröeltanz um mich auf- zuführen, und ich fiel bewußtlos über den Körper meines Kameraden. Wochen vergingen, ehe ich im Posthause zu Arensdorf das Bewußtsein wieder erlangte, und tagelang noch dauerte es, ehe man mir erzählen durste, was eigentlich geschehen. . Duroc, der schon tapfer seine Soldaten wieder drillte, kant eines Abends und erstattete mir Bericht. Ein schwerer Batken hatte mich getrogen und meinem Leben beinahe ein Ende bereitet. Die kleine Polin war meine Retterin gewesen. Eilends war sie nach Areus- dorf gelaufen, hatte unsere Husaren geholt und war gerade im rechten Augenblick zurückgekommen, um uns von den Lanzen der Kosaken zu erretten, die jener schwarzhaarige Sekretär gegen uns zu Hilfe gerufen hatte, lieber dieses tapfere Fräulein, das unser Leben zweimal gerettet hatte, war Duroc an jenem Abend Merkwürdig zugeknöpft; aber als ich ihn zwei Jahre später nach der Schlacht bei Wagram in Paris wieder traf, brauchte er mich seiner Braut nicht erft vorzustellen, denn siehe da, ich kannte sie schon! War es nicht eine wunderbare Schicksalsfügung, daß er nun das Recht hatte, Namen und Titel des Mannes zu führen, der ihm und seiner Familie einst so schweres Leid zugefügt hatte! (Fortsetzung folgt.) Vermachtes. bk. Die E h rl i ch k e i t s e p i d e m i e in der Kaserne. Ein lustiges Stücklein ans einer Kanzösischen Garnison lischt der „Ganlois" seinen Lesern anst Vor einigen Tagen betrat ein junger Rekrut die Regimenisstube, gab ein Porteinounaie ab, das er au! dem Kasernenbose gesunden halte, und bat gleichzeitig um Urlaub bis Mitternacht. Anstandslos wurde dem ehrlichen Rekruten die Bitte gewährt Die Sache sprach sich herum, mit ivelchem Erfolge, das möge man daraus ersehen, daß am folgenden Tage 11 auf dem Kasernenhose gestmdene Portemonnaies in der Regiments- stubc von den ehrlichen Findern abgegeben wurden. Alle 11 erhielten zur Belohnung Urlaub bis Mitternacht. ES dauerte aber auch nicht lange und' die Eigentümer der Börsen hatten sich gemeldet. Nun aber brach eine wahre Fmdereptde.mie unter den Soldaten aus. Am nächsten Tage traten ehrliche Finder in langen Reihen vor der Regimentsstube an, jeder eilt Portemonnaie in Händen. Der Oberst machte gute Miene zum bösen Spiel, sprach jedem ein Lob aus und — gab allen Urlaub bis Mitternacht. Am anderen Morgen aber wurde iolgender Re- gimentsbeiehl verlesen: „Jeder Soldat, der ein Portemonnaie aus dem Kasernenhofe findet und es abgibt, erhält Urlaub bis Mitternacht. Aber jeder Soldat, der ein Portemonnaie auf dem Kasernenhose verliert, erhält 24 Stunden strengen Arrest." Und — kein Portemonnaie wurde mehr gesunden. Ick. Verheiratet, ohne e s- z u w i s s e n I Aus dem Bürgermeisterauite in Beziers spielte sich dieser Tage ein Vorfall ab, der wahrscheinlich merkwürdige Folgen haben wird. Es erschien nämlich ein Brautpaar zur Trauung, von dem die Braut bereits verbeiratet war, ohne daß sie es jedoch wußte oder wissen konnte. Als der Bürgermeister Fräulein Marie Lnise Crebasso Mit vollständigem Namen und sonstigen Personalangaben auiries, gab er ihr dabei ein Atter von dreißig Jahren, währetid sie kaum die zwanzig überschritten hatte, mib als sie hieran! Einspruch erhob, erfuhr sie zu ihrem Schreckeit, daß sie, amtlich betrachtet, gar nicht sie selber sei, sondern bereits seit drei Jahren verheiratet wäre und überhaupt längst nicht mehr in Beziers, sondern in Algier wohne! Die Erklärung der merkwürdigen Tatsche kam. bald, ans Licht: vor drei Jahren hatte eine junge DaE- die gleichfalls Crebasso hieß, aus Algier nach ihrer Heimat BLziers geschrieben und sich zu ihrer Verheiratung Papiers ausstellen lassen. Dabei war eine Verwechslung vorgekommen. Die merkwürdige Folge dieser Verwechslung ist nun, daß Fräulein Crebasso in Bdziers sich nicht verheiraten kann, ehe ihre erste Ehe, von der sie gar nichts weiß, für ungültig erklärt worden ist. Bis dahin kann aber noch einige Zeit vergehen. * Guter Rat. „Willem, pump mir drei Mark, ich will mir ’n neuen Hut kaufen!" — „Mensch, dazu brauchst du soviel Geld? Hier hast du 25 Pfennige, damit gehst du ins Kaffeehaus/ hängst deinen ollen .Deckel neben einen neuen an den Haken, trinkst 'ne Tasse Kaffee un lvenn du weg gehst, greifste daneben." * Galgenhumor. „Du bist aber recht grau geworden, alter Freund; hast du Familiensorgen?" — „O, im Gegenteil; bct§ machen die — Vaterfreuden!" Vüchertisch. — Farben photographi e. Von dem unter obigem Titel im Berlage von E. A. Seemann in Leipzig erscheinenden Lieferungswerke ist soeben das zweite Heft erschienen. Es enthält als «Einführung einen aus der Feder von Professor F. Schmidt, Karlsruhe, stammenden, sehr beachtenswerten Artikel über „Schwierigkeiten und Fehler beim Arbeiten mit Autochromplatten". In höchst sachgemäßer Weise geht der Verfasser davon aus, daß vielfach Klage geführt wird über unrichtige oder übertriebene Farbenwirkung. Wenn dieser Vorwurf in vielen Fällen berechtigt erscheint, so hat dies seinen Grund darin, daß in dem kleinen Bilde die Farben sich auf einem sehr kleinen Raum zusammeudräugen, so daß das Auge den Ueberblick und Gesantteindruck viel rascher empfängt, als bei dem Betrachten der Natur. Die vier färbigen Abbildungen im Text und die fünf prächtigen Vollbilder, die in Treifarbennetzätzung nach An t o chromanfn ahm en hergestellt wurden, stellen bewundernswerte Leistnngm moderner Technik dar. und sind durch ihre Schönheit und Vielseittgkeit so recht geeignet, der Autochromphotographie neue Anhänger zuzuführen. — Was das Leben zerbricht. Ein Buch von Ernst Zahn. (Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt.) Auf einen ernsten Grundton, den schon der Titel ankliugen läßt, sind die in Ernst Zahns neuem Buch vereinigten Novellen, kleinen Erzählungen und Skizzen gestimmt. Aber die Erfindungsgab-e und Darstelluugs- kunst des Schweizer Dichters bewahrt die Sammlung vor der Gefahr der Eintönigkeit. Es sind immer neue Motive, immer neue Charaktere, die uns aus den neun Stücken des Bandes entgegentreten. Bald ist das „Zerbrechen" «eines feinen und zarten seelischen Besitzes nur mit leisen Gesten und verhaltenen Worten angedeutet (wie in „Rosen" und „Eine Partie. Billard"), bald bewegt sich die Handlung im weiteren Rahmen eines freundlichen Idylls, auf das die Resignation einen leichten Schatten fallen läßt („Der Witwer", „Das Zögern", „Der Tag der Perpetua"), bald ist idas Problem in tiefer, wenn auch selten stark nach außen hervortretender Tragik gefaßt und kündet von der llnrettbarkeit -eines verlorenen Menschen („Der Mondstrahl"), von der Unvereinbarkeit gegensätzlicher Lebensausfassung und Gesellschaftsschichten („Der andere Weg", „Die stillen Gewalten"), von der unerbittlichen Folgerichtigkeit, mit der menschliche Schuld ans kleinen Anfängen wächst und sich mehrt („Das Leben der Salome Zeller"). Am freiesten und stärksten entfaltet sich wohl des Dichters ernste und zwingende Kunst in den beiden um saug reichsten Erzählungen des Buches, „Die stillen Gewalten" und „Das Leben der Salome Zeller". DramauLratse!. Auflösung In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a a a, ddd.ee e, i i i i, 1 1, n n n n n. r, s, t, w w derart einzntragen, daß die ivagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben, 2. Schriftsteller, 3. Himmelskörper, 4. Dichter, 5. Römische Göttin, 6. Fluß, 7. einen Buchstaben. Die senkrechte und wagerechte Mittel» reihe ergeben das Gleiche. in nächster Nummer. Auflösung des magischen Quadrats in voriger Nummer: N U R I ü! A 8 M E A H M R T R E Nur immer treu! — Nahe. — Isar. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Briihl'schen Universitäts-Buch» und Steindruckerei, R, Lange, Gießen»