Donnerstag den April ^LLLL WW W Der König von Thule. Roman von Paul Grabein. (Nachdruck verboten.^ (Fortsetzung.) Schweigend gingen sie eine Weile nebeneinander her; dann fragte er wieder: „Sie haben diese Reife angetreten, um einmal ganz loszukominen von der Vergangenheit, um sich abzulenken und mit neuen Eindrücken zu füllen?" Sie nickte. „Ja, ich hoffte, daß die großzügige Schönheit des Nordens mir wohltun würde." „Aber, Sie sind enttäuscht?" r,Das nicht. Nur, daß mir der Schwarm, mit dem Uran teioer r«|t, den Genuß stört und mich häufig wieder gerade in all jene Nichtigkeit hinabzieht, der ich so gern entronnen wäre." „Das verstehe ich Wohl," pflichtete er ihr bei. „Schade, daß Sie nicht länger hier verweilen. Dann hätten Sie sich frei machen müssen von Ihrer Gesellschaft und ich hätte Ihnen das Innere dieser Insel gezeigt. Sie ist reich an grandiöser Schönheit; nur braucht man Wochen, um sie recht kennen zu lernen." „O, wie schön hätte das sein können!" Sehnsuchsvoll leuchtete es ihn aus ihren dunkeln Augen an. „Ja, mit Ihnen — unter Ihrer Führung! Das könnte ich mir herrlich denken. Aber leider — übermorgen geht unser Schiff schon wieder in See." Unwillkürlich richtete sie die Blicke hinaus in die.Bucht, wo der dunkle Rumpf der „Hamburg" mit seinen feinen Formen sich deutlich von dem Hellen Wasserspiegel der See abzeichnete. „Schon übermorgen?" Ihr schien, als ob ein lebhaftes Bedauern aus seinen Worten klang. Dann sah er langsam zu ihr hin. „Es ist zwar nur eine Galgenfrist, aber lassen Sie sie uns nützen. Wollen wir morgen zusammen reiten? — In ein prächtiges Gebirgstal, da drüben hinter jenen Höhen?" Er wies über die Bucht hinüber. Freudig leuchtete es in ihrem Blick auf. „Von Herzen gern. Wann wollen wir aufbrechen?" „Schon früh; es ist eine gute Tagestvur. Wollen Sie Um acht am Magazin sein, wo wir uns gestern trafen? Ich besorge Pferoe und Proviant." „Alles, was Sie wollen!" erwiderte sie, indem sie ihn mit frohen Augen anstrahlte. Die Freuoe auf die verlockende Partie hatte wieder einen rosigen verjüngenden Hauch auf ihre Wangen gezaubert, und elastischer schrrtt sie aus. „Ich vertraue Ihnen alles an — selbst die Versorgung meines Magens! Das ist doch gewiß ein Beweis von Vertrauen?" , , , _ Ihr schelmischer Ton hellte auch sein Gesrcht auf. „Ich hoffe, mich Ihres Vertrauens würdig zu erweisen, ich werde Ihnen morgen mit einem echt isländischen Reitermahl aufwarten." . _ „O wie famos!" lobte sie. „Sie spannen meme Erwartungen ja immer gewaltiger. Ich werde drese Nacht kein Auge zutun, passen Sie auf. — Aber, sehen Sre. sie wies vor ihnen auf den Hafen, wo sich auf dem Lan- dungssteg eine dichte Schar von Menschen drängte. „Das Konzert ist aus, unsere Boote gehen von Land. Ich muß mich eilen." Schneller schritten sie zu. In der Tat war die Pinaß mit vier großen Booten im Schlepp bereits abgedampft, als sie am Steg anlangten. Aber die Motorbarkasse lag noch dort, um die Nachzügler aufzunehmen; auch sie war schon fast gefüllt. „Nun, Gott sei Dank!" scherzte Frau Söllnitz, als sie, auf seine Hand gestützt, in das Fahrzeug hinabstleg. „So brauche ich doch nicht auf Island zu biwakieren, wie ich schon gefürchtet hatte." Sie stand nun unten und reichte ihm noch einmal zum Gruß die Hand hinauf. „Gur Nacht denn, und auf Wiedersehen morgen, Herr Doktor. Punkt acht Uhr bin ich zur Stelle!" Ihr Auge winkte ihm noch einen heimlichen Gruß zu. Dann machte die Barkasse los und schoß geschwurd den Gefährten nach. Schon weit draußen, drehte sich Frau Söllnitz noch einmal nach Land um. Täuschte sie sich, oder stand er da wirklich noch allein auf der Landungsbrücke? Gern hätte sie, sich zu vergewissern, ihm mit dem Taschentuch hinübergewinkt; aber sie scheute die verwunderten Blicke ihrer Reisegefährten. So ließ sie es; aber ihr Sinnen flog hiu- über zu ihm, wie sie so gedankenversunken dasaß. V. „Sie meinen wirklich, das Wetter wird sich nicht halten?" „Ich fürchte — nein." Dr. Hjalmar Amthor — er hatte sich heute morgen seiner Begleiterin vorgestellt, um der gesellschaftlichen Form zu genügen, wie er mit leisem Lächeln sagte — erwiderte es Frau Söllnitz auf ihre Frage und ließ den Blick zweifelnd zur Ferne schweifen, wo die Berge heute fast bis zum Fuß hinunter in graue Wolkenmäntel gehüllt waren. Er deutete darauf hin: , m „Sehen Sie: die Nebelriesen kriechen aus rhreu Berg- Höhlen — um im altisländischen Eddastil zu sprechen — wenn sie uns nur nicht auch den Regen auf den Hals Hetzen!" „Nun — soll uns auch nicht die Laune verderben!" erklärte heiter Frau Söllnitz und wies auf die Pellerin^ die hinter dem Sattel aufgeschnaM war. „Sie sind doch auch wasserdicht?" 214 Men Profil sah er ihr sympathisches Gesicht mit den schonen dunkeln Augen, die für ihn etwas Rührendes hatten, wohltuenden Gegensatz zur Sicherheit ihres Auftretens, das die Frau von Welt bekundete, lag in ihren Blrcken bisweilen etwas so kindlich Bittendes, Vertrauensvolles wenigstens wie sie ihn anzuschauen pflegte. Es war die erste Frau, wirkliche Dame, die Amthor sert langen Jahren sah. Er verkehrte kaum in den lFamilien Reykjaviks, und die Frauen, denen er dort gelegentlich begegnet war,, hatten in ihrer ihm fremden, anspruchslosen und zugleich geistig wenig entwickelten Art aus ihn, der anderes gewöhnt war, kaum irgend einen Eindruck gemacht. . So hatte er denn, soweit er überhaupt Verkehr unterhielt, fast stets nur Männer um sich gesehen, und diese Berührung nun mit Frau Söllnitz war wirklich ein Ereignis für ihn. Im Anfang ihrer Bekanntschaft hatte er Frau Söllnitz mit einer starken Zurückhaltung, ja mit leis ironischer Kritik gegenübergestanden; mußte er sie doch nach allem Aeußeren für eine jener Weltdamen halten, die ihm in tiefster Seele zuwider waren. Um so sympathischer war ihm aber nun ghr Wesen, wo sie sich ihn: zu erkennen gegeben hatte, und unmerkbar spann ihn immer mehr der ganze Zauber seinen Frauenwesens ein, der von ihr ausging — dieser Zauber, den er hier in seiner freudlosen Einsamkeit so lang entbehrt hatte und daher nun doppelt froh als eine Wohltat empfand. Drei Stunden oder mehr saßen sie nun schon so imj Sattel, zumeist in flottem Galopp bergan sprengend. (Fortsetzung folgt.) 3m Morgenrot. Von Max Karl Böttcher -Chemnitz. | Heinz Ewers ritt langsam und vorsichtig am Waldrande I fan- hinter bem Hügel schob sich ganz, ganz sacht der Sonnen- | ball hoch, und blutrot huschten die ersten Strahlen in die Täler. I Heinz zog die Zügel an und der Gaul stand. Wie der Helm I drückte und die Schenkel schmerzten. Heinz war Infanterist "und I saß doch zu Pferde. Das war so gekommen. Seine Kompagnie, I verstärkt durch einen Halbzug der Königlich Vierten, lag am weckesten rechts und hatte die Ausgabe erhalten, ein kleines I Wäldchen, au welches sich ein elender Sumpf anschloß, besetzt zu I halten und so die ganze Flanke der aufgerollten verbündeten I sachspcheu und österreichischen Armee zu sichern. Eine verteufelte Aufgabe, zumal am Abend noch der Befehl gekommen war, unbedingt den Wald zu halten, was ja mit Hilfe des Sumpfes, der sich weit rechts vom Walde ausstreckte, immerhin mit dieser kleinen Streitmacht bei genügender Munition । möglich war, denn der Feind konnte von dieser Seite nur durch einen Engpaß kommen, dessen Einmündung in die Ebenen vor dem Walde vollständig unter dem Feuer der Waldbesatzung stand. In der Nacht kam nun wiederum ein Depeschenreiter und meldete dem Hauptmann von Löser: Bei Sonnenaufgang habe eine reitende Gefechtspatrouille in die Gefilde westlich der rechten Flanka vorzudringen, um die Annäherung der Preußen von dieser Seite festzustelleu. Die Avantgardenkavallerie werde in der Nacht die dazu nötigen Mannschaften senden. — Die Nacht verging, aber keine Kavallerie traf ein. Wie später festgestellt wurde, waren! sie tatsächlich abgeschickt worden, aber wo sie geblieben, hat nie ein Mensch erfahren. Man verinutet, daß sie der wüste Sumpf verschlungen. Da trat am dämmernden Morgen der Hauptmann v. Löser- unter die Reihen seiner Soldaten, die am verglimmenden Wachtfeuer saßen und schweigend und mit dumpfer Spannung den Kanee tranken, und er sagte: „Wer von Euch kann reiten?" „Hier, Herr Hauptmann!" „Sie, Gefreiter Ewers? Schön! — Wer noch?" „Hier. — Soldat Meinig." Der Hauptmann überlegte eine Weile und sagte dann: „Macht Euch fertig Kavallerie habe ich nicht, aber den Befehl vom Obercommaiido muß ich unbedingt ansführen, also muß ich mir selbst Kavallerie bilden. Sie, Ewers, nehmen mein Dienstpserd und Sie, Meinig, meinen Reservegaul. Aber Vorsicht! Himmelkreuzdonnerwetter, Vorsicht!! Schreibt's Euch hinter die Ohren. Hhr reitet am Walde hin, umreitet den Sumpf und 'dann 'erklimmt ^phr den Paß rechts der Schlucht, seht, die sich da drüben, rechts des niedrigen Gestrüpps, nach Süden zu erstreckt. Dort müßt Ahr, einen samosen Ausblick ins Gelände haben. Wenn Ihr das Geringste vom Feinde wahrnehmt, meldet einer. Der andere blerbt und beobachtet die Bewegung des Feindes. 7 Uhr 30 Minuten müssen spätestens alle beide zurück sein. — Los!" , .Ibrnz Ewers verbarg sein Gewehr unter einem Busch, desgleichen Mernig. Dann steckten beide die Revolver, die ihnen der Feldwebel reichte, zu sich und bestiegen die Pferde. Des! Hauptmanns Dienstpferd bäumte sich auf, und da Ewers keinen Halt rn den Bügeln hatte, weil er mit seinen breiten Koinmis- „Gcwiß — kamelshären, imprägniert!" scherzte er, seinen Wettermantel ineineud, den er ebenso verpackt hatte. „Also dann frisch vorwärts!" ermunterte sie. „Es wäre ja freilich bei Sonnenschein schöner gewesen; aber diese schwere Regeiistimmung hat auch ihren Reiz. — Machen wir einen Galopp?" „Hallo — komm!" Sein Zuruf trieb die Tiere in schneller Gangart vorwärts, und so flogen sie in gestreckten Sprüngen über die Ebene hin. Es war derselbe Landschaftscharakter, wie sie ihn schon vorgestern kennen gelernt hatte. Baum- und strauchlos, in eintönigem Grau dehnte sich das steinige Feld. In sanften Wellen bewegte sich so das Terrain, allmählich steigend, zu den Bergen hin, wo ein grüner Anflug dürftiges Weideland für verkümmerte Rinder und Schafe verriet. Kein Haus, keine Hütte, kein Tier, kein Mensch war zu sehen — wie ausgestorben war die ganze Gegend. „Empfinden Sie denn auch immer wieder die Traurigkeit dieses öden Landes?" wandte sich Frau Söllnitz an Amthor. „Nur zu oft," bestätigte er. „Das Sehnen nach dem deutschen Wald, nach grünen Auen und goldenen Saaten wird oft sogar übermäßig in mir." „Wie lange sind Sie schon nicht mehr in die deutsche Heimat gekommen?" „Zwölf_ Jahre." „Und diese ganze Zeit haben Sie ununterbrochen hier gelebt?" Er nickte nur ernst. „Wie schrecklich !" bedauerte sie ihn. Eine Weile hing sie stumm ihren Gedanken nach; dann kehrte sie sich ihm wieder zu. Zögernd kamen ihre Worte: „Halten Sie mich, bitte, nicht für neugierig — aber ich versetze mich so in Ihre Lage — ich kann es so schwer verstehen, wie sich ein Mann wie Sie gerade einen solchen Wirkungskreis wählen konnte." Ein Schatten verfinsterte seine Züge. Er antwortete nicht gleich, und dann nur kurz, wie abwehrend: „Es war Ehrensache — Pflicht für mich." Sie schwieg. Sie Merkte wohl, er hatte Gründe, nicht darüber zu sprechen; aber es machte sie doch etwas traurig, daß er so wenig mitteilsam war, nachdem sie ihm gestern so viel Vertrauen geschenkt hatte. Er fühlte das wohl, und mit wärmerem Ton wandte er sich nach einigen Augenblicken an sie: „Verzeihen Sie, wenn ich mich nicht weiter über diesen Punkt ansspreche. Es ist nicht Mangel an Vertrauen," er blickte ihr voll ins Gesicht, „ich könnte Sie in mein I Innerstes sehen lassen — wahrhaftig! Aber die Worte kommen mir nur schwer über die Zunge, wenn es sich um mich handelt, und vollends hier, wo ich an Dinge I rühren müßte, die für mich tot sein sollen." Seine ehrliche Art und die Versicherung seines Ber- I trauens zu ihr taten ihr herzlich wohl; aber doch schmerzte es fte, daß sie ihm nicht ein wenig geben konnte, so wie er rhr gestern abend mit seinem teilnahmsvollen Anhören I und Mitempfinden. „Sie sind sehr stolz und unnahbar," Sagte sie. „Ich I glaube, Sie haben den Ehrgeiz, alles mit sich allein ab- I zumachen, und brauchen gar keinen Menschen, der Ihnen I zur Seite steht." „Sie überschätzen mich," gestand er, und ein tiefer Atemzug entrang sich ihm. „Auch ich habe meine schwachen I Stunden, wo ich die Hand suchend nach einer Freundeshand | ausstrecke, die mich in stummem Verstehen drückte." „Wirklich?" Ihr Blick suchte den seinen. Es kam Plötz- | nch so warm über sie, ein tiefes Mitleid und der treibende Wunsch, daß sie dem einsamen Manne da diese Freundeshand breten konnte. Die Worte drängten sich ihr auf die Lippen chnr das in ihrer umpulsiven Art zu sagen; aber frauenhafte Scheu verschloß ihr den Mund. verstand, was in ihr vorging, und ein warmer Blrck dankte rhr, doch keines von ihnen sprach ein Wort. Ihren Gedanken nachhäugeud, ritten sie, jetzt wieder im I .Schrrtt, weiter. j Von Zeit zu Zeit richtete Dr. Amthor sein Auge aus LL,«n wema vor ihm ritt. Trotz der geraden Haltung I?* j^tet hatte ihre Gestalt in ihren Linien, in dem weichen I Bewegungen, doch etwas sehr Anmutiges. h"ig lhr im feinen Nacken der I schwere, tiefe Knoten ihres reichen Braunhaares, und im | 21ö stiefeln gar nicht in die schmalen SteigWgel fahren konnte, rutschte er rückwärts vom Pferde und fiel ins Gras. Aber rasch entschlossen sprang er wieder auf den Gaul und zwang ihn durch seinen Schenkeldruck zum Gehorsam. Nun ritten sie fort. Immer stiller ward! es ini Wald. Die Stimmen des Biwaks verklangen immer mehr, und nach fünf Minuten hörten sie das Raunen der Baumkronen und den schüchternen Gesang der ersten erwachenden Vögel. So stießen sie durch den Wald. Weit, weit hinter ihm blitzte es auf, erst zaghaft und selten, dann immer heftiger und dazu ertönte dumpfes Surren und Brummen durch die 8uft. Das kam von den An- When von Lipa und Chlum und Rosbieriz, wo die Oesterreicher wte vorzügliche Artillerie aufgestellt hatten, die nun ihre Eisen- fmcke rn die Reihen der ersten und zweiten Division des preußischen Gardekorps schleuderten. Sonne schien wieder zur Ruhe gehen zu wollen, graue schlierige Nebelschleier schoben und drängten sich am Himmel und ganz, ganz feiner Regen fieberte hernieder. So begann die Schlacht von Sadowa. — --Verdammt! Bei solchem Nebel soll ein Mensch was sehen!" sagte Ewers und hielt seinen Gaul an. Er drehte sich um und suchte seinen Kameraden. Der hatte sich weiter nach rechts ge- weirdet und rief ihm zu: „Ewers, ich werde mal hier am Sumpfe entlang reiten, drüben am Buschsaum treffen wir uns wieder." Wre kann einer im Kriege sagen, dort treffen wir uns wieder?! So ritt Ewers allein-über die Heide. Hier sprang ein Hase Ulf, Itef zehn Ellen weg und machte Männchen und blickte den Rerter mit großen Augen an, und dann humpelte er in den Kohl. Was war ihm Krieg? Was waren ihul Reiter und Heide? I Mechanisch starrte Ewers dein Hasen nach. Sein Geist war wach und rege, fern Körper matt und siech. Gestern elf Stunden marschiert und zwei Stunden im Gefecht gelegen, in vergangener Nacht zwei Stunden als Außenposten gestanden, dazu nichts im Magen als etwas schwarze Brühe, die man Kaffee nannte, und I E Handvoll Kartoffeln, halbreif, wie sie Anfangs Juli sind. Er dachte an die Heimat jenseits der Grenze, an sein sächsisches I Warum mußte er hier im Böhmerlande durch die Heide I retten, wo sie doch daheim sich zum Kornschnitt rüsten, warum I nfußte er gegen seine deutschen Brüder kämpfen, die ihm doch I nufytS getan?! Der König will es so, da heißt es gehorchen! I faste eine Stimme in seiner Seele. Aber zu Hause reist das Korn, — und die Mutter hat nur einen Sohn. Wer schlägt dem I Vater das Korn und wer gibt der Mutter den Sohn zurück?! Auch der König?! Heinz Ewers fuhr zusammen und reckte sich ^Efn,und halblaut sagte er zu sich selbst: „Pfui, Heinz, das sind schlechte Gedanken und eines Soldaten nicht würdig." ,, ,®r stieg vom Gaul Und streckte beide Hände tief in die tau- I feuchte Heide und strich sich dann mit den nassen Händen über I Augen und Stirn. O, das kühlte und tat gut Er führte das Roß am Zügel und schritt dem Busche zu. toa8 %ar das? Ern Ruf, — ein Hilferuf, rechts von ihm. I MErs! Ewers! — Gefreiter Ewers!" Aber leise, heiser, er- stEnd. Er blieb stehen und lauschte. Wieder der Schrei, heiser Und doch markerschütternd. Und nun ein dumpfes Stampfen und Planschen unb angsterfüllt^ Pstrdewiehern. Da schoß ihm der hUTC^ru enr r der Sumpf! Er schwang sich auf den Gaul, hieb das müde Tier, das am Tage vorher f^,UVr$ertVlen nar< m,t der Faust in die.Weichen und jagte nach I tpie viele Gelöbnisse an Gottvater und unsre Mitmenschen - werden tn solchen Stunden geboren?! Und auch Heinz Ewers I hatte soeben gebetet und gelobt, und nun dachte er: Jetzt kann es nun getrost vorwärts gehen. Und er zog den müden Gaul I 1 nad) sich, bis die Lehne so steil und steinigt wurde, daß das I ' Stier nicht weiter konnte. Da schlang er den Zügel um den ver- j ■ krüppelten Ast einer Jungbirke und wühlte in feinem Brotbeutel. I ' | Stück Feldzwieback, trocken und schmutzig, war alles, was er I !• . 5. Das gab er dem Pferde und ein Büschel frisches Gras | ^erdrem. Daun streichelte er ihm den Hals und ging. I Mühsam klomm er empor, hastig und ohne bestimmtes Ziel, aber immer seme Aufgabe im Sinn: Du sollst auf die Höhe, um I ins jenseitige Tal nach Feinden zu spähen. I ...Da horte er auf einmal einen Höllenlärm, der mit jäher, I m „ Hast uaher kam. Es war ein Stampfen und Rollen und Poltern, ein Schreien und Rufen, ein Knirschen und Klirren, und D? W Ungewitter sfab es heran: Vier — acht — zehn — zwanzig Geschütze osterreichlfcher Artillerie, ein Ruf, ein Ruck — Stille, dann geschäftiges Treiben von hundert Menschen, Kommando- I rufe, dampfende, zitternde Pferde, die man rückwärts fortführt/ I „"Du! , Sachs! Bitt schön, mach dich weg da | vorn, sonst kriegst was ins Kreuz!" Das brachte den staunenden Ewers zu sich, er sprang zur Seite und einen Augenblick später Dachte cs auch schon, Nicht zehn Schritt weit von ihm, und ein I Feuerstrahl huschte dicht an ihm vorbei, und nun hielt ein Reiter neben ihm, starr wie ein Standbild, einen Feldstecher vor den Augen. U?b+,ber jetzt nach der Batterie, die soeben a-Ä CV, -schritte zu kurz!" — und hui! wieder em Krach, und der Retter: „Bravo! Noch 50 Schritt höher'" r-Jlnb^ns.Begann eine Höllenmusik aus 24 Schlünden. Aber brühen bet den Preußen schlief man auch nicht, und jetzt kam I ew Luftzug. Donnerwetter! Und jetzt flog dem Soldaten Ewers etwas Feuchtes an die Backe und klatschte dann vor ihm nieder, I JV1 x ats er hlnsah, war es ein blutiger, zersetzter Männerarm, I aer geballten Faust noch den Feldstecher, und vor ihm, wo eben noch der Offizier zu Pferde gestanden hatte, wälzte sich I fantttofe 9l(if|e am Boden, von der er nur noch einen Pferdekopf erkannte, ans dem ihn zwei große, gläserne Augen | grausig anstierten Er wandte sich ab und rannte fort. „Halt! I Dageblieben! Sachs, verfluchter Kerl! Wo willst du hin?" Er j £aiV> und ent Offizier ritt auf ihn zu. „Greifen Sie mit zu, | Kerl. Jede Faust wird gebraucht." . , zurück, Meldung bringen. 7 Uhr 30 Minuten muß ich bei meiner Truppe fein." . . . Ihre Truppe sieht doch, daß wir vorgerückt sind und den Hügel besetzt halten. Außerdem finden Sie Ihre Truppe m diesem Schlachtengewühl nicht, die haben sicher auch langst ihre Stellung verlassen. Also greifen Sie mit zu!" Und so rannte I fr zum nächsten Geschütz und schleppte Munition herbei, wie es ihm die Kanoniere befahlen, und wenn das Geschütz nach jedem Schuß zuruckrollte, weil sie noch nicht Zeit gehabt hatten, es ein- zugraben, griff er mit in die Speichen und rollte es vor. Das war ein Kampf. Hölle! Heißer Kampf! Da bäumte fto wer einer auf und fiel dann platt nieder, dort drehte sich einer tote ein Kreisel oder machte einen Luftsprung oder hielt- sich mit beiden Händen den Bauch, daß ihm die Gedärme nicht I heraussielen, dort kroch einer in sich zusammen und wird immer Heiner und lag nun wie ein Haufen neben dem Geschütz. Und em Feldprobst kam und spendete den Sterbenden Trost, aber ein grober Hauptmann rief: „Tun Sie mir bloß den Gefallen und gehen Sie weg oder machen Sie sich nützlich, aber lassen Sie hier im Feuer Ihren Salm, — Sie machen mir die andern bloß kopfscheu!" Da griff der Probst, der ein wackerer Geselle war, tüchtig mit zu und achtete nicht des Geschoßregens, mit welchem die preußischen Grenadiere ihren Sturm auf die Anhöhe vorbereiteten. Er führte Leichtverwundete weg und nahm einem getöteten Sanitäter den Verbandskasten ab und verband, so gut er konnte, und stärkte dort einen, der vom Anblick der blutigen Fleischfetzen, die am Geschütze klebten, schwach geworden war, durch einen Trunk W ast er. Die preußischen Geschütze drüben wurden stiller und stiller. ^a, Kinder, bindet nicht mit österreichischer Artillerie an, die versteht ihren Kram, und alles, alles gezogene Geschütze! Aber die Garde! Die preußische Garde! Wenn es die nicht gäbe?! Wie sie durch die Ebene flitzten, jetzt am Fuße deS Hügels, jetzt aufwärts, immer aufwärts! Die Kanoniere greifen zu Säbel Ä^^volver Stiimm stehen die Geschütze. Jetzt sind sie am Buschsaum. Em Brüllen, ein wahnsinniges Brüllen, ein Wut- und Kampf- und Mordgeschrei, — und nun sind sie da, die baumlangen Kerle. Das prasselt anders, das sind Zündnadel- gewehre und Hinterlader! Und einen heißen Strick spürt Heinz Ewers an der Wange. Er wischt sich mit der Hand drüber" und duckt fich gleichzeitig und hebt einen daliegenden Offiziersdegen auf, und er sieht, wie ein blutjunger Grenadier mit fröhlichen Augen und ohne Helm sein Gewehr auf ihn anlegt. Da brüllt er auf und stürzt vorwärts und schlägt mit seiner harten Bauern- faust den Degen mit furchtbarer Gewalt über den Kopf des Grenadiers, daß der Stahl im Haupte bleibt und er den Griff tn der Hand behält, — und der junge Bursche sinkt nieder, das lange Eisen im Kopfe. Und Ewers ergreift das Geivehr des Gefallenen und rennt es einem preußischen Leutnant in den Leib und stolpert mit hin und der Offizier schlägt 'ihm dreimal den Revolver ins Gesicht und schreit: „Da! Da! Da!" und stirbt, und Ewers ivill sich aufraffen, obgleich er vor Blut nicht aus den Augen sehen kann, aber fein linkes Bein ist wie gebrochen und schmerzt, wahnsinmg und aus dem Stiefel quillt Blut im Hellen Bächlein. Und er stützt sich auf und feuert feinen Revolver, 216 Set noch »tim Schuß haß aus neue hetandringe>cke Feinde ab. Das! sicht ein preußischer Feldwebel, und ,der stuckst uud^ schlaft mit dem Säbel zweimal nach ihm. Das erne Mal "lU chm die rechte Hand mit dem Revolver m den Sand, das Mal fliegt ihni der Kopf auseinander. Da sinkt er um und ^egt ßill umd Wer ihn weg toben die Feinde und memand achtet des Helden. Vie Schätze der Lust. Trotzdem schon im grauen Altertum die Luft neben Feiler, Wasser und Erde als eines der vier damals angenommenen Grundelemente aller irdischen Materie galt, ist es noch gar nicht sehr lange her, daß man sich darüber stritt, ob die Luft überhaupt als Körper anzusehen sei. jedenfalls hielt man sre für eine gleichartige Masse, bis in der zweiten Halste des 18. Jahrhunderts von mehreren Forschern fast gleichzeitig festgestellt wurde, daß die Luft ein Gemenge von zwei verschiedenen gasartigen Körpern sei, welche man als Sauerstoff und Stickstoff bezeichnete, denen sich dann noch Kohlensäure als dritter Bestandteil zugesellte. Jetzt wissen wir, daß die unsere Erde emschlreßende Lrffthnlle oder Atmosphäre aus 79 Teilen Stickstoff, 20,96 Teilen Sauerstoff und 0,04 Teilen Kohlensäure besteht. Wir smd nicht allem imstande, diese einzelnen Stoffe nachzuweisen und voneinander zu trennen, sondern können sie auch in flüssige und feste Form überführen. Außerdem enthält die Luft noch eine ganze Anzahl sogenannter Edelgase, die allerdings nur in ganz geringen Mengen vorhanden sind. Die bekanntesten sind Helium, Argon, Krhpton, Neon, Yeiwn usw. Sie werden vorläufig in der Hauptsache nur zu wissenschaftlichen Experimenten und Untersuchungen benutzt, wogegen besondere praktische Verwendungszwecke, welche dre Abscheidung der Edelgase aus der Luft lohnend erscheinen lassen, noch nicht bekannt wurden. Auch die Gewinnung von Kohlensäure aüs der Atmosphäre ist nicht lohnend. ' Anders steht es dagegen mit den Hauptbestandteilen der Luft, dem Sauerstoff und Stickstoff. Abgesehen davon, daß der Sauerstoff das wichtigste und unentbehrlichste Lebenselement für alle organischen Wesen bildet, findet er auch zu industriellen und sonstigen Zwecken vielfache Verwendung. So spielt er eine wesentliche Rolle bei der Erzeugung intensiver Lichtreflexe sowie zur Erzrelung außergewöhnlich hoher Temperaturen, wie sie bei dem autogenen Schweißen und Zerschneiden von Eisen, Stahl und anderen Metallen erforderlich sind. Hierbei wird Sauerstoff mit einem vergasten Brennstoff gemischt und dadurch eine sehr heiße Stichflamme erzeugt, welche das härteste Metall fast augenblicklich zum Schmelzen bringt. Ferner wird Sauerstoff bei Rettungsarbeiten benutzt in Räumen, die mit unatmenbaren Gasen gefüllt und. Auch in der Medizin findet er Verwendung, besonders zur Wiederbelebung Erstickter. „ , , „, , Im Gegensatz zum Sauerstoff als aktiv tvlrkeudes belebendes Gas, das sich mit anderen Stoffen leicht verbindet, spielt der Stickstoff nur eine inaktive Rolle, indem er den Sauerstoff aus das zum Erhalt des Lebens erforderliche Maß verdünnt und sich einer Verbindung mit anderen Stoffen gegenüber zumeist ablehnend verhält. Gerade diese Eigenschaften machen den Stickstoff zu verschiedenen Zwecken verwertbar, wo es sich darum handelt, die unerwünschten Einwirkungen des Sauerstoffes aufzuhebeii, z. B. bei der Löschung von Bränden, bei der Herstellung der Glühlampen usw. In allen diesen Fällen sucht man durch Zuführung von Stickstoff, den Sauerstoff zu verdrängen oder fernzuhalten. Viel wichtiger ist allerdings der Stickstoff für die Landwirtschaft. Um den Stickstoff der Luft der Landwirtschaft dienstbar zu inachen, muß er aus dieser abgeschieden und in die richtige Form gebracht werden, was auf, verschiedenen Wegen erfolgt, wobei der Luftstick- stoff vorwiegend in Kalkstickstoff oder Stickoxyd unrgewandelt wird, welche beiden Stoffe sowohl als Düngemittel wie auch zur Herstellung von Salpetersäure verwendbar sind. Der Kalkstickstoff wird in eisernen Retorten erzeugt, wobei in diesen erhitztem Cal- ciumkarbid reiner Stickstoff zugeführt wird. Stickoxyd wird auf elektrochemischem Wege erzeugt, indem die Luft in einem elektrischen Ofen durch Flammenbogen hindurchgeführt wird, wobei ein Teil in Stickoxyd verwandelt wird. Das Zerlegen der Luft in ihre einzelnen Bestandteile zur Gewinnung von Sauerstoff und Stickstoff geschieht neuerdings hauptsächlich durch abwechselndes Verflüssigen und Verdunsten der Luft und damit verbundenem gesondertem Äuffangen und Abführen der einzelnen Stoffe, also gewissermaßen durch eine besondere Art Destillation. Die Möglichkeit dieses Verfahrens beruht a\tf dem verschiedenen Siedepunkt von Sauerstoff und Stickstoff, der bei dem ziveiten bei —195, bei dem ersten bei —182 Grad Uecjt. Beim Verflüssigen von Luft wird nun zuerst der Sauerstoff flüssrg, während der Stickstoff noch teilweise gasförmig bleibt und entfernt werden kann. Läßt man jetzt die Luft wieder verdunsten, so verflüchtigt zuerst Stickstoff und wird für sich abgeschieden. Dieses Verfahren wird so oft wiederholt, bis zuletzt einerseits genügend reiner Sauerstoff und anderseits ebensolcher Stickstoff vorhandeit ist. Bei der fabrikatorischen Ausführung dieses Verfahrens im. großen lassen sich beide Gasarten schon mit verhältnismäßig niedrigen Kosten aus der atmosphärischen Luft gewinnen. Die Mutprobe der Stierkämpfers. Die blutigen Grausamkeiten, die mit einem echten spanischen Stierkampfe untrennbar verknüpft sind, haben schon manchen fremden Gast einer spanischen Arena voll Abscheu aus der Plaza de toros getrieben, und selbst unter den durchaus nicht sensationsfeindlichen Badegästen des fashionablen Kurortes San Sebastian gibt es nicht wenige Besucher, die schon nach dem ersten Gange hastig der Arena den Rücken kehren, um weiteren Nervenproben aus dem Wege zu gehen. Sie versäumen damit ein eigenartiges Schauspiel, das sich von den blutigen Zwischenfällen des regelrechten Stierkampfes durch die für ein spanisches Nationalspiel merkwürdige Tatsache unterscheidet, daß noch nie bei dieser Feuerprobe männlichen Mutes auch nur ein einziger Tropfen Blut geflossen ist. Und doch fordert diese „Probe des Don Tancredo", die in der Arena von San Sebastian gewöhnlich zwischen dem dritten und vierten Gange geleistet wird, Nerven von Stahl und einen Mut, der dem Tode gerade ins Auge sieht, ohne auch nur mit einer Wimper zu zucken. In der Pause wird ein etwa 60—80 Zentimeter hoher weißer Sockel aus Holz in die Arena getragen und dann erscheint einer der Toreros, in ein antikes weißes Gewand gehüllt, und durchschreitet die Arena. Alles an ihm ist weiß, Sandalen, Trikots, Hals, Gesicht und Haare sind unter einer dichten Puderschicht verhüllt; in der atemlosen Stille besteigt der Manu jenen Sockel, kreuzt die Arme und bietet damit in völliger Unbeweglichkeit den täufchenden Anblick eines marmornen Standbildes. Ein Wink: und der junge wütende Stier stürmt in die Arena. Noch hat er die seltsame Gestalt in der Mitte des Feldes nicht gesehen; er verschwindet fast in einer Staubwolke, die seine zornig scharrenden Hufe und sein wild den Sand peitschender Schweif aufwirft. Dann plötzlich kommt der Augenblick furchtbarer Spannung: das Tier hat den unbeweglich dastehenden Torero erblickt, es senkt den Kopf, ein Fauchen des Zornes bringt aus den Nüstern, und in der nächsten Sekunde stürmt das wütende Tier aus das lebende Standbild zu. Schon macht sich im Publikum die bis zu höchster Aufregung emporgepeitschte Nervenspannung in wilden Schreien Luft; blitzschnell vermindert sich der Abstand zwischen dem daherstürmenden Tier und seinem scheinbar sicheren Opfer, noch zehn Meter, jetzt nur noch fünf: aber der Torero steht unbeweglich auf seinem Postament, sein Blick geht starr ins Weite und alle wissen, jetzt beißt er die Zähne aufeinander, um mit keinem Gliebe feines Körpers zu zucken. Fast hat der Stier fein Ziel erreicht, da geschieht etwas Seltsames. Die weiße Farbe, die Unbeweglichkeit der Gestalt, die steinerne Ruhe des Mannes auf dem Sockel verwirren das Stier. Kaum zwei Meter von dem Manne entfernt, stemmt sich das Tier plötzlich zurück, noch peitscht der Schweis den Boden, aber es bleibt stehen, und starrt wie erstaunt aus dieses weiße Wefen, das seinem Zorn trotzt. Ein paar Mal umschreitet das Tier mißtrauisch den regungslosen Torero, wendet sich fort» kehrt wie zweifelnd wieder zurück: aber er unternimmt keinen Angriff. Wenn der Stier schließlich auf der Suche nach einem anderen Opfer davonttabt, springt der Torero mit einem eleganten Satze von seinem Postament und verbeugt sich lächelnd vor dem in wilder Begeisterung rasenden Publikum. Das ist die Probe des Don Tancredo, die seit Jahren regelmäßcg ftattfinbet und bei der noch nie ein Unglück geschah, wenngleich nur eine einzige unwillkürliche Bewegung genügen würde, um den ©her den Betrug durchschauen zu lassen. humoristisches. * iA u f d e r A l m h ü t t e. „Haben's a Bier?" — „Na!" —- „Haben's a Milch?" - „Na!" - „A Butter?" - „Na!" „Na, was haben's denn eigentlich?" — „Ansichtskarten harn mer!" * Beim Drill. Hauptmann (zu einem Rekruten, dem ein Knopf am Rock fehlt): „Mensch, Sie fangen wohl schon an, ab- zurüsten?" ____________ Silbenrätsel. be, bers, bürg, da, dich das, e, e, et, et, en, fa, gens, ha, i, il, In ly, nta, na, re, rho, ri, se, ter, ti. Aus vorstehenden Silben und Buchstaben sollen zehn Wörter gebildet und derart untereinander gesetzt werden, daß dieAnfangs- und Endbuchstaben, von oben nach unten gelesen, ein geflügeltes Wort ergeben. Es bedeuten aber die einzelnen Wörter folgendes 1. Mythologischen Rainen. 2. Einen Romanschristslellev. 3. Türkische Jniel. 4. Erzählt ost die wunderlichsten Dinge. 5. Stadt in Bayern. 6. Einen Strom. 7. Küstenland im Adriatischen Meere. 8. Insel im Atlantischen Ozean. 9. Mädchennamen. 10. Kirchliche Strafe. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummert Esche, Asche, Ischl. Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lang«, Die-«».