IM ü Dir von Gründingrn. Roman von Freiherr von Schlicht, (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Auch seine Gedanken waren bei der glücklich beendeten ehelichen Streitfrage. „Meine Frau hat ganz recht t— solche Szenen sind unser unwürdig, sie müssen in Zukunft vermieden werden, denn mit der Wiederholung wächst auch deren Heftigkeit. Ich werde einen Ausweg zu finden wissen, der es dem Baron ermöglicht, in Zukunft der Aufforderung meiner Frau, sich mit ihr über den Adel zu unterhalten, auszuweichen — selbstverständlich ohne daß sie etwas davon merkt. Das einfachste wäre wohl, wenn ich ihm sagte, daß meine Frau des Nachts schlecht schläft, daß die Gespräche sie auch in den Traum hinein verfolgen." Und um den einmal gefaßten Plan auch gleich auszuführen, erhob er sich von seinem Platz und schickte sich an, das Zimmer zu verlassen. „Wohin gehst du so plötzlich?" fragte sie etwas verwundert. „Mir ist eben eingefallen, daß ich den Baron sprechen Muß." „Du auch?!" Ebenso erstaunt, wie sie ihn, sah er sie an. „Du auch?" „Allerdings!" sagte die Gräfin gelassen. „Du weißt, mit welchem Feuereifer Alexa dem Reitunterricht folgt. Sie ist überglücklich, nun endlich wirklich etwas zu lernen. Und so schwer es ihr auch wurde, sie sieht es doch ein, daß der Baron recht hatte, als er ihr erklärte, „Lady" sei wegen ihrer Bauart nicht das richtige Pferd für sie. Alexas Geburtstag ist ja nicht mehr weit, — da wollte ich den Baron bitten, wegen eines neuen Pferdes einmal nach Berlin zu schreiben. Bisher versäumte ich es immer, wenn auch etwas absichtlich- denn schließlich ist es doch eine große Ausgabe." „Gewiß. Aber wenn es sein muß, g-cht es ja nicht anders. Ich will auch darüber gleich . c dem Baron fpted)cn./z „Und was wolltest du sonst noch von ihm?" fragte sie voller Neugierde. Aber der Graf hörte nicht mehr. Während ihrer langen Erklärung, von der er kein Wort glaubte, hatte er sich immer mehr der Tür genähert. Den Türgriff schon in der Hand, hatte er ihr geantwortet, aber als er das letzte Wort gesprochen hatte, war er auch schon draußen. So ging er denn, um den Baron zu suchen. Daß seine Frau denselben Gedanken gehabt hatte, wie er, konnte er nicht bezweifeln. Dazu war ihre Ausrede zu lang, zu ausführlich, zu gesucht gewesen. Und vor allen Dingen lag Alexas Geburtstag noch in weiter, weiter Ferne! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! dachte der Graf. Stillvergnügt vor sich hinlächelnd, schritt er durch das Schloß, dem Zimmer des Barons entgegen, von dort nach der Reitbahn, dann nach den 'Stallungen, Und endlich fand er ihn mit Alexa zusammen auf dem Tennisplatz. Schon von weitem hörte et ihre Stimme: „Aber Herr Baron — passen Sie dach auf! Ich habe es Ihnen nun schon dreimal gesagt. Merken Sie sich das doch endlich, wir kommen ja sonst nie weiter." Belustigt über den strengen Ton seiner Tochter trat der Graf näher und sah zu, wie sie dem Baron den Schläger in die Hand gab. „So müssen die Finger liegen — nein, hier muß der Daumen hin — so ist's richtig! Werden Sie sich das nun merken und nie wieder verlernen?" „Nie! Soll ich es schwören?" „Das ist nicht nötig, Herr Baron, aber eine Engels-, geduld muß man mit Ihnen haben!" Sie tat ihm leid, die kleine Alexa, die in ihrem blauweißen Tenniskleid entzückend aussah, und die ihm in Heller Verzweiflung gegenüberstand, die Wangen vom Spiel und vom Eifer gerötet. Wie gerne hätte er ihr nicht gesagt: „Geben Sie sich keine Mühe, Komtesse — ich habe Sie belogen!" Aber er wußte, das würde ihr eine viel größere Enttäuschung sein, als seine absichtliche Ungeschicklichkeit. Er fürchtete immer, sich zu verraten, ihr zu zeigen, wie gut er mit dem Schläger umzugehen wisse, und um das zu vermeiden, machte er absichtlich immer neue Fehler und fiel immer wieder in die alten zurück. „Geben Sie die Hoffnung nicht auf, Komtesse," bat er. „Sie wissen ja, sehr häufig kommt ein Talent oder wenigstens die Befähigung für eine Sache ganz plötzlich." „Möchte diese Stunde bald kommen, damit wir endlich zusammen spielen 'können! Und nun passen Sie auf: ich werde Ihnen jetzt nochmals den Hochaufschlag erklären und vormachen." Aber als sie ein paar Schritte zurücktrat, um ihren Platz hinter der Mitte der Grundlinie einzunehmen, ent- deckte sie ihren Vater. „Papa — das gilt nicht," schalt sie „das ist gegen* die Abrede! Ebenso wie der Herr Baron bei dem Reiten keine Zuschauer duldet, so tue ich es auch hier nicht. Sei nett, Papa, und laß uns .allein." „Aber Alexa," sagte der Graf ganz verwundert, „was soll denn der Baron davon denken, wenn du mich hier so fortschickst!" „Ach, der hät genug an das Spiel zu denken. Nicht wahr, Herr Baron? Für irgend etwas anderes haben Sie doch gar kein Interesse?" , „Ganz wie Sie befehlen," stzimMtz er M W. 338 „Um Gottes willen, Baron, sprechen Sie das Wort „befehlen" nicht aus," bat der Graf, „das erinnert mich immer an meine Soldatenzeit! Schön war es ja manch- mal, aber trotzdem — Sie wissen ja: die Befehle der Vorgesetzten sind nicht immer die Freude der Untergebenen. Na, Gott sei Dank, jetzt bin ich ja mein freier Herr und kann gehen. So gehe ich denn jetzt in den Stall, Herr Baron, um nicht weiter zu stören. Mer nachher suche ich Sie in ihrem Zimmer auf — ich möchte. Sie gern um eine kleine Gefälligkeit bitten. Na, dann auf Wiedersehen." Und der Graf ging wieder davon. Für einen Augenblick wollte er sich darüber ärgern, daß er_ dem Baron nicht wenigstens angedeutet hatte, was er auf dem Herzen hatte, damit dieser Bescheid wußte, falls die Gräfin ihm zuvorkam und ihm ihre Wünsche mitteilte. Aber gleich darauf gab er den Gedanken, sich zu ärgern, wieder auf: es hatte ja keinen Zweck, geärgert hatte er sich in früheren Jahren genug. Man lebte ja nur einmal, und da wollte er das Leben genießen, es sich nicht durch Kleinigkeiten verbittern lassen. Große Sorgen hatte er Gott sei Dank nicht, da durften die kleinen ihm erst recht nicht seine Laune verderben. Das war seine Lebensphilosophie, die ihn schließlich dahin gebracht hatte, daß er alles tat, was man von ihm verlangte. Seine Frau und seine Töchter hatten ihn unter dem Pantoffel, ohne dies je auszunutzen, obgleich das bei der grenzenlosen Gutmütigkeit des Grafen ein Leichtes gewesen wäre. Wer die Gräfin sowohl wie die Kinder liebten ihn herzlich und aufrichtig, und wenn er nachgab, sollte es nur aus Liebe zu ihnen geschehen. Der Graf ahnte nicht, wie wenig er noch zu sagen hatte, und bildete sich felsenfest ein, der Herr in seinem Hause zu sein. Daß oft manches anders kam, als er es gedacht oder erwartet hatte, sah er natürlich sehr wohl, aber gerade, weil er trotz alledem der Herr blieb-, konnte er das ruhig geschehen lassen, ohne dadurch an seinem Ansehen und an seiner Autorität irgendwie Einbuße zu erleiden. Ich werde mich in das Wohnzimmer des Barons setzen und ihn dort erwarten, sagte sich der Graf, dann bin ich sicher, daß meine Frau mir uicht zuvorkommt und ihn zu sich bitten läßt. Dann kann ich als Erster mit ihm sprechen. Aber als er über den Schloßhos schritt, kam ihm der Verwalter entgegen. Der hatte ihn schon gesucht, um chN wegen aller möglichen und unmöglichen Dinge um Rat zu fragen. Er war ein äußerst tüchtiger Beamter, aber seine absolute Zuverlässigkeit ging zuweilen in solche Unselbständigkeit über, daß er auch in vielen gleichgültigen Dingen es für nötig hielt, die Einwilligung des Herrn einzuholen. So oft der Graf sich zum Gehen wandte, hielt der Verwalter ihn zurück: „Nur noch eine Kleinigkeit, Herr Graf!" Aber aus der einen wurde ein Dutzend und mehr, und als der Graf sich dann endlich frei gemacht hatte unh das Zimmer des Barons betrat, kam er zu spät. Er sah, wie sein Gast einen Brief, in dem er eben noch gelesen hatte, schnell in die innere Brustrocktasche schob; er konnte nicht mehr zweifeln, seine Frau hatte dem Baron ein Billet gesandt, um ihrem Gatten womöglich zuvorzukommen! Und jetzt erkannte er auch auf dem Kuvert, das der Baron auf dem Tisch hatte liegen lassen, die Schriftzüge der Gräfin. „Ja, ja, die Weiber." Der Graf hätte es nur denken wollen, aber er hatte es zu laut gedacht. Und etwas verwundert sah ihn der Baron an, um dann übermütig hinzuzusetzen: „Aber schön sind sie doch. Der Graf wurde Feuer und Flamme und eine fast jugendliche Begeisterung sprühte aus seinen Augen. „Schön ist überhaupt gar kein Ausdruck dafür! Als Leutnant sagten wir immer „feenhaft"., das ist ja auch dumm, aber als Leutnant ist man mit seinen geistigen Ausdrücken ja nicht sehr wählerisch. Es ist wohl sehr schwer, einen passenden Ausdruck zu finden, denn sie sind nicht nur sehr schön, sie find noch viel mehr, sie sind unser Leben, unser alles! Das heißt —" verbesserte er sich nach einer kurzen Pause, ich darf nicht sägen: sie sind, sondern ich müßte sagen: sie waren. Damals, als ich noch jung war, ein flotter Leutnant, und auch hinterher noch, als ich eine Reise um die Welt machte! Natürlich dachte ich damals noch nicht ans Heiraten. Baron! das müssen Sie mir versprechen: wenn Ihre Tante in Kuba das Zeitliche gesegnet hat, dann müssen Sie einmal nach Samoa fahren. Wer da stirbt, ohne eine junge, dunkeläugige Samoanerin im Arme gehalten zu haben, der hat überhaupt nicht kennen gelernt, was Liebe, Schönheit, Anmut, Grazie, Lieblichkeit ist! Kurz, der stirbt, ohne die Schönheit kennen gelernt zu haben." „Das höre ich nicht zum ersten Male, Herr Graf —। ich habe einen Freund in Berlin, der ebenfalls dort war." „Wissen Sie, lieber Baron, -es ist tausendmal besser, selbst -da gewesen zu sein, als nur einen Freund zu haben, der da war. Das können Sie mir glauben." Der Baron stimmte ihm lachend bei, aber der Graf fuhr ganz ernsthaft fort:. „Tempi passati! — Schön war's doch. Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar — und jetzt? Ein alter Ehemann, Vater zweier^ erwachsener Töchter und eines Schlingels von einem Sohn, den ich sehr lieb Habe. — Aber wie kamen wir eigentlich auf dieses leichtsinnige, jugendliche Gespräch?" „Wenn ich mich nicht sehr irre — stießen Sie vorhin einen Stoßseufzer über die Weiber im allgemeinen aus." „Ach so, ja, richtig!" Jetzt fiel ihm alles wieder ein, aber er -durfte natürlich dem Baron gegenüber nicht den Verdacht aufkommen lassen, als wüßte er von dem Briefe seiner Frau, Und als hätte sich sein Ausruf, der ihm ganz wider Willen über seine Lippen kam, auf seine Frau bezogen. So sagte er denn: „Ach ja, jetzt weiß ich. Der Verwalter hat mich lange festgehalten — da sind wieder Streitigkeiten zwischen den Hofgängerinnen vorgekommen, da hat man immer neuen Äerger und Verdruß —" und der Graf versuchte sein Gesicht in finstere Fallen zu legen. Der Baron glaubte natürlich kein Wort von dem, was der Graf sagte. So meinte er denn nur: „Von einer Hof- gängerin bis zu einer Samoanerin ist ein weiter Schritt." Der Graf fuhr von seinem Stuhle in die Höhe, um sich gleich wieder hinzusetzen: „Nennen Sie die nicht zusammen in einem Atem — und nicht einmal zusammen in derselben Stunde! Aber ich habe eben ein Preisrätsel gemacht, wenn Sie es lösen, sollen Sie heute bei dem Diner die schönste Flasche Wein aus meinem Keller haben! Die Frage lautet: was für -ein Unterschied ist zwischen einer Hof-gängerin und einer Samoanerin?" — Und ohne die Antwort des Barons abzuwarten, fuhr er gleich fort: „Sie raten es ja doch nicht, da will ich es Ihnen sagen; die Samoanerin stirbt, wenn sie sich nicht jeden Tag dreimal badet, und die Hofgäug-erin stirbt, sobald sie sich nur ein einziges Mal in ihrem Leben badet." „Aber Herr Graf!" rief der Baron entsetzt — „solche Witze am frühen Morgen!" Doch der Graf ließ sich nicht beirren: „Können 'Sie bessere machen? Dann nur zu, ich höre." Dem Baron fiel im Augenblick nichts ein, so sagte er denn: „Wenn ich mich Nicht irre, wollten Sie mich in irgend einer Angelegenheit sprechen. Wenn Sie mir vielleicht mitteilen wollten, um was es sich handelt —" Das war eine scheußliche Frage. Gestand er jetzt, daß er ihn bitten wollte, feiner Frau keine adeligen Geschichten mehr zu erzählen, so würde -er einfach ausgelacht, denn der Baron hatte ja den Bries in der Tasche, in dem seine.Frau ihn bat, mit ihrem Manne in Zukunft weniger Skat zu spielen! Dann würde der Baron doch sofort durchschauen,- daß der -eine ihn nicht dem andern gönnte, daß jeder ihn des Abends ganz für sich -allein haben wollte! Und- das! ging doch nicht, das sah doch fast so aus, als ob zwei Kinder sich um einen Spielgefährten zankten, und als ob jeder versuchte, ihn auf seine Seite zu locken. So machte der Graf beim ein ganz erstauntes Ges- sicht: „Ich wollte etwas mit Ihnen besprechen? Ach so, nun ist mir auch so, als ob — was' wär es doch -noch?" Gr strich sich ein paar mal mit der. Hand über die Stirnt Was wollte ich doch noch sagen -— Mer da es ihm nicht einfallen sollte,- fiel es iW natürlich auch nicht ein. (Fortsetzung folgt.) 339 Vie Uüche im Juni. Von M. Burg. Die Tatsache, daß diese Frühsommerzeit auch junges Geflügel und Rehwild auf den Lebensmittelmarkt liefert, mochte einen eigentlich glauben und hoffen lassen, daß die Preise ettvas fallen müßten. Ja, Kuchen! Gerade das Gegenteil bestätigt sich: wenn das Schlachtfleisch hoch im Preise steht, wird auch Geflügel und Rchwildbret teurer. Von jungen Gemüsen sind es neben Spargel Kohlrabi, Schoten, Karotten, Schnitt- und Bvechbohnen, die sich besonderer Vorliebe in der Küche erfreuen. Ta aber Schoten oder Erbsen, wie sie im Norden und an der Wasserkante genannt werden, für diejenigen Haushaltungen, die nicht über eigene Gartenerzeugnisse verfügen, oft zu teuer zu sein pflegen, um sie allein als Gemüse zu reichen, stellt man sie mit Karotten und Spargel (später mit Karotten allein) zusammen. In Italien findet sich die Mischung von Schoten mit Reis (Risipist) vielfach, die in der deutschen Küche feiten ist und doch gerade im einfachen Haushalt berücksichtigt werden sollte. Man kocht ausgehülste Schotenkerne und Reis (ungefähr auf 1 Kilogramm Erbsen 50 bis 60 Gramm Reis) jedes für sich allein in Wasser mit ein wenig Butter gar, über so, daß das Gemüse nicht zu viel Brühe hat. Tann mischt man Reis und Erbsen und kann sie — nach Belieben — entweder durch ein Sieb rühren oder aber auch ebensogut undurchgerührt lassen. Sodann wird das Gemüse mit Zucker und Salz abgeschmeckt, nochmals unter fleißigem Rühren aufgekocht, mit gehackter Petersilie vermischt und (wenn man will) Mit 1—2 Eidottern abgezogen. Will man diesen Schotenreis suppig haben, so kocht man ungefähr 3/4 Kilogramm 'Schotenkerne nebst zwanzig abgezogenen zerschnittenen Schotenhülsen in reichlichem Wasser mit Butter und etwas Salz (oder in heller Brühe) weich, rührt die Flüssigkeit durch ein Sieb, gibt in Brühe oder Wasser gar gedünsteten Reis hinein, schmeckt ab, würzt mit Zucker, Salz und gehackter Petersilie und kann auch dieses Gericht noch mit 1—2 Eidottern abziehen. Man kann auch dickere oder ältere Erbsen zu Schotenpüree verkochen oder zu Schotensuppe, die besonders kräftig und wohlschmeckend wird, wenn man sie mit Hühnerbrühe oder Kalbfleischbrühe bereitet und das kleingeschnittene Fleisch hineingibt. Aber auch mit einer Hellen Knochenbrühe gekocht, gibt Schotenpüree eine seine Sommersuppe. Eine noch andere Art ist das.Zusammenkochen von Schoten mit neuen Kartoffeln (int1 Küchenfranzösisch ä la Flamande genannt) : Auf Ve Kilogramm ausgehülste junge Erbsen, die aber nicht zu klein sein dürfen, rechnet man 12—15 kleine neue, sauber geschälte Kartoffeln. Man gibt die Erbsen nebst den Kartoffeln in schwachgesalzmes Wasser, fügt eine kleine, geschälte, weiße Zwiebel und ein Sträußchen grüne Petersilie dazu und läßt alles auf gelindem Feuer langsam weichkocheu, aber so, daß die Kartoffeln nicht zerfallen. Sollte zu viel Wasser auf dem Gemüse sein, so gießt man es durch ein Sieb ab, richtet alles auf einer tiefen erwärmten Schüssel an und überfüllt das Gericht reichlich mit heißer hellgebräunter Butter. Eine gute Beilage hierzu bildet gekochter oder roher Schinken. Eine weitere Delikatesse des Monats Juni ist, getreu einem alten, schon vor zweihundert Jahren üblichst Wchenspruch, der Salat, denn: Streift der.Juniwind die Saat — Backhuhn eßt mit Kopfsalat. Zum Glück ist der .Kopfsalat nicht so anspruchsvoll, bloß Backhuhn neben sich zu leiden, sondern begnügt sich allenfalls auch, mit der Nachbarschaft von Eiern, Eierkuchen, gebackenem' Schinken, gebratenen Koteletts oder Frikandellen. Nur soll man Kopfsalat nicht allein gründlich waschen, sondern auch im Sieb oder Salatkorb vollständig trocken werden lassen, ehe man ihn anmacht, denn alle noch nassen Blätter nehmen das Oel oder die sonstige Flüssigkeit nicht an. Auch soll Kopfsalat niemals eine zu lange Sauce haben, und' nur wer ihn nach niedersächsischer Art mit saurer oder süßer Sahne mischt, kann reichlich nehmen. Ob man den Salat mit feinem Speiseöl oder mit Speckfett an» macht, ist Geschmackssache. Zu Specksalät brät man fetten, in sehr kleine Würfel geschnittenen Speck über gelindem Feuer gelblich und gibt daun entweder Essig, Salz, Pfeffer, Zucker in dieses Speckfett, um die farbige Sauce über den Salat zu füllen und ihn damit zu mischen — ober man mischt erst das fluffige Speckfett mit den Blättern und fügt dann Pfeffer, Salz, milden Essig und (wenn man will) etwas Zucker und die Speckwürfel dazu. Bon Beerenobst sind es neben den unreifen Stachelbeeren besonders die Erdbeeren, welche den Obstmarkt des Junimonats beherrschen. Ta gibt es Erdbeeren mit Milch ober Sahne ober Schlagsahne — jedenfalls werden, schon der Erfrischung wegen, die- kalten Erdbeerspeisen den warmen vorgezogen. Dennoch find auch warme, z. B. Erdbeer-Pudding, den man nach Belieben entweder im Wasserbabe kochen ober im Ofen backen kann, vor- zügljch. Zur kalten Erdbeerspeise streicht man 1—IVe Kilogramm frische, gewaschene und gut abgetropfte Erdbeeren (aus Wald Mark Twain aus ZreierrMen. Mark Twain hatte seine ersten Erfolge als Dichter and Vortragender errungen; die Briefe', die er von seiner ersten große,« Reise an die Neuyotker Tribüne geschrieben, sollten nun als Buch erscheinen; schon hatte sich ein Verleger in Elisha Miß gefunden, der dann ein dauerndes Bündnis mit Mark Twain emgehen sollte und ein Vermögen mit seinen Merken verdienen: das neue Werk „Jnnocents Wroad" sollte der erste internationale Erfolg des Dichters werden — da trlat ein Ereignis ein, das sein Schaffen eigentlich erst auf eine sichere leelische und auch materielle Basis stellte, das er selbst als das wichtigste Moment seines Lebens bezeichnete: seine Liebe zu Olivia Langdon, der nach langem Harreii unb Werben die Heirat und glückliche Ehe folgte. Mark Twain auf Freierssüßen schildert uns sein berurener Biograph Albert Biaelow Paine in einem Kapitel feiner grundlegenden Lebensschilderung, die er in Harpers Magazine ver- ö'^'Man hat allerlei merkwürdige Geschichten verbreitet von der kuriosen Art, durch die Clemens' seine spätere Frau Tennen gelernt und in der er um ihre Hand angehalten habe. Alle diese Anek- oder Garten) durch ein Porzellansieb, vermischt diesen Brc, mit 375—400 Gramm feinem Zucker und 35—40 Gramm aufgelöster roter Gelatine (wobei die .Schüssel in Eis stehen muß), rührt, bis die Masse dicklich zu werden beginnt, worauf man unter fortgesetztem leichtem Rühren) 1 Liter steife gesüßte Schlagsahne darunter zieht unb bie Speise in eine Glasschale füllt, sie 2—3 Stunden in Eis stehen läßt und dann mit kleinen Biskuits, Makronen oder Baisers serviert. Eine warme Eierfpeise kann man mit Hilfe von acht altbackenen Semmeln oder Milchbroten bereite», die von der Rinde befreit, in etwas Milch geweicht, aus- gedrückt und zu Brei gerührt werden. Inzwischen rührt man 150—200 Gramm Butter zu Sahne, fügt nach und nach 6 Eidotter, 125—140 Gramm feinen Zucker, etwas geriebene Zitronenschale, 125 Gramm geschälte, feingehackte oder gestoßene süße Mandeln, etwas feinen Zimt, den steifgeschlagenen Schnee der 6 Eiweiße und 500—700 Gramm gutgezuckerte Erdbeeren dazu und füllt die Masse in die mit Bütter ausgestrichene mit geriebener Semmel bestreute Pudding- oder in eine Auslauf- form. Hat man die Puddingform vorgezogen lwobei zu beachten, daß die Formen nicht ganz gefüllt werden dürfen, da bie Masse beim Kochen unb Backen steigt!), so kocht mau den Pudding Ist/-' bis I3/4 Stunden im Wasserbade; Hat man eine Auflaufform gewählt, so läßt man den Aufkauf im Ofen, auf einen Stein gestellt, H/4 bis I1/2 Stunden backen. Ter Pudding wird aus- gestürzt, der Auflauf in der Form aber sofort aufgetragen, weil sonst die Speise leicht wieder fällt. Ten Erdbeeren gleich an Beliebtheit unb Mannigfaltigkeit der Verwendung sind die Himbeeren, die stets auch bei überreichen Ernten ihren Preis behalten, da sie besonders zum Einkochen von Säst hochgeschätzt sind und auch zu osfizinalen Zwecken verwertet werden. Eine neue, sehr feine Schaumsauce zu warmen Biskuitspeisen ober kalten erfrischenden Milchflaiumeris wird von Wein nebst Himbeeren bereitet: Man nimmt dazu 14 Liter frisch ausgepreßten, mit Zucker eingekochten Himbeersaft, »lischt ihn mit einem kleinen Weinglas Malaga und einem gewöhnlichen Weinglas Weißwein, gibt diese Mischung in eine emaillierte runde Kasserolle, in der man 7 Eidotter mit etwas feinem Zucker verquirlt hat, unb schlägt über gelindem treuer, ober auf heißer Herdstelle' die Masse mit dem Schaumschläger bis zum Kochgrad und bis zum Steigen, nimmt sie vom Feuer, schlägt sie, wenn sie nicht warm gereicht werden soll, bis zum Kühlwerden und vollständigen Verdicken. (Zum Kochen darf die Masse nicht kommen, da sonst der Schaum nicht steht und es bei Schaumsaucen die Hauptsache ist, bafj sie' beim Ausziehen mit dem Löffel durch unb durch Schaum bilden. — llebrigens gelten sowohl bie oben beschriebene kalte, wie bie marine Speise auch für Erdbeeren!)' Eine echte Junisrucht sind die süßen Kirschen, denen Ende des Monats die auch für Einmachzwecke willkommenen Natten- und Glaskirschen folgen, während die Küche im allgemeinen sich lieber der aromatischen Sauerkirschen bedient. Auf dem Geflügelmarkt Beginnt die junge Weidegans vielseitige Wünsche seitens her Hausfrauen wachzurufen: ein sommerlicher Gänsebraten ist ebenso eine Delikatesse wie die echte herbstliche Stoppelgans. Daneben hat man neuerdings meist aus deutschen, besonders norddeutschen Mast- unb Zuchtanstalteu treffliche junge, fleischige Enten, Brathühnchen („Hamburger Küken") und Back- hnhnchen. ~ „ . , , , Von Süßwasserfischen sind Aale und Schleie besonders geschätzt, neben den allerdings nur für feinste Tafelzwecke in Betracht kommenden Bachforellen. — Schlei mit Till ist ein ebenso begehrtes Sommergericht wie Aal und Gurkensalat — eine Zusammenstellung, die freilich nur für kräftige Magen erdacht scheint. Außerdem schwärmen viele Menschen für Karauschen, die aber, wenn sie aus stehenden moorigen Gewässern stammen, leicht etwas, danach schmecken. Man muß in diesem Falle eine dicke, altbackene Schwarzbrotkruste und reichlich Petersilie in das Fischkochwasier legen, weil das den Moorgeschmack anzieht. Karauschen werden fast nur mit klarer Butter und Salzkartoffeln gereicht. — S4Ö boten verweist Paine in das Reich der Fabel; es war em durchaus nicht ungewöhnlicher Liebesroman, den der Dichter durchlebte; freilich entbehrte er auch nicht so inancher Merraschender Md humoristischer Züge, die durch sein originelles Temperament Üervorgerufen wurden. Während eines Aufenthaltes in Neuyork Kaf er zufällig im Hotel einen Bekannten, den jungeit Charles Langdon, der ihm eimnal ein Mimaturbild seiner Master gezeigt hatte, ein Vorgang, der sich deshalb unauslöschlich ms Gedächtnis Mark Twains eingepragt, weil ihm das Gesicht der jungen Dame so außerordentlich gefallen. Nun lernte er das Original kennen, und sehen und lieben ivar «ns'. . Olivia oder „Livy", wie sie genannt wurde, erwiderte seine Neigung; war doch die Persönlichkeit, die dem 22 jährigen in der Einsamkeit von Elmira ausgewachsenen Mädchen entgegentrat, ebenso einzigartig wie faszinierend. Auch der Bruder war ein, großer Verehrer des Dichters, den der junge Lorbeer schmückte; nur der Vater, ein reicher Bergwerksbesitzer, teilte nicht ganz das allgemeine Entzücken. Die frische und humorvolle Art Gams gefiel ihm zwar außerordentlich, aber was mochte wohl dieser ehemalige Goldgräber und Abenteurer für ein Charakter Jem, welche Sicherheit für das Glück seiner Tochter Aot ihm die Existenz dieses herumziehenden Vorlesers, des bisher ein vielbelachtes(Buch veröffentlicht hatte? Diese besorgten Fragen, die er aus Augen und Stirn des Vaters las, fanden in Mark Twains Herzen ein Echo, aber sein Optimismus und seine große Liebe hofften auf Ueberwindung aller Schränken. Eines Tages erschien er bei den Langdons auf ihrer 'Besitzung in Elmira, ein wenig abgerissen und nicht gerade salonfähig/ aber so heiter und guter Dinge, daß ihn alle herzlich begrüßten. Nach einer glücklichen Woche schlug die Abschiedsstunde; er hatte noch kein Wort mit der Erwählten von Jemen Gefühlen gesprochen, aber daß er mit dem Nachtzuge abreisen mußte, stand fest; die verheiratete Schwester Livys, die etwas von dem Einverständnis ahnte, bevor es noch ausgesprochen war, drang darauf. Wie gern wäre er noch geblieben! Schon sitzt er auf dem Wägen, der ihn zur Bahn bringen soll, da stürzt der nicht richtig eingehängte Sitz hintenüber, und Mark Twain schießt in .einem Bogen höchst unsanft auf die Erde. Er hatte es durchaus nicht eilig, sich von diesem Fall und Schrecken wieder zu erholen. _ Er lieh sich von der jungen Haustochter in einen Armsessel geleitens irnö brauchte zwei ganze Wochen, bevor er wieder reifefähig war. Zn dieser Zeit aber entschied sich sein Sieg über das Herz Olivias finb auch der Vater mußte nun der Sache ernsthaft näher treten. Er schrieb um Auskunft an einen vertrauenswürdigen Freund Mark Twains und erkundigte sich auch sonst noch über ihn, aber bis die Briefe beantwortet waren, gab es noch zwei lange Monate des Harrens und Bangens. Endlich gegen Ende März 1869 waren die Antworten angekommen und zitternd wartete der Freier Mf den Bescheid, der ihn „zum glücklichsten oder elendesten Menschen" machen sollte. Die Worte des Vaters waren gemessen: >,Alle versichern mir einmütig, daß Sie ein begabter Mann sind, ein Mann mit einer Zukunft und daß Sie ein ausgezeichneter Ehemann werden würden". „Das ist nicht allzu viel," meinte Mark Tw-in kleinlaut. Dann ein langes, banges Stillschweigen. „Haben Sie nicht noch einen Freund, der mir Auskunft geben könnte?" fragte Langdon. „Keinen, dessen Zeugnis für Sie von besonderem Wert sein könnte." Da streckte ihm der Vater die Hand hin: „Sie haben doch noch einen, und der bin ich. Ich glaube an Sie, und ich kenne Sie besser, als all die anderen." So wurde Mark Twain glücklicher Bräutigam, und bald sollte die Heirat sein. Der Dichter glaubte damals noch so wenig an seinen eigentlichen Berus, daß er sich entschloß, wieder jonrna-, listisch tätig zu sein, und mit 25 OOO Dollars, die ihm sein Schwiegervater gab', einen Anteil an dem Expreß! in Buffalo kaüste. Der neue Herausgeber erschien in seinem unscheinbaren Anzug eines Morgens in der Redaktion und wurde von einem Angestellten hochmütig gefragt, wen er zu sehen wünsche, worauf er mit Entschiedenheit entgegnete: „Ich wünsche einen jungen Mann zu sehen, der dem neuen Herausgeber einen Stuhl anbietet." Die Ehe sollte in recht (bescheidenen, Rahmen begonnen werden; Mark Twain wollte mit seiner Frau in einer Pension wohnen, aber der Schwiegervater bereitete ihm eine wundervolle Ueber- raschuug. Er kaufte ihnen ganz im geheimen ein Haus in Buffalo/ richtete es mit allem Komfort ein, mietete eine reiche Dienerschaft, Und als der junge Ehemann sich mit seiner Frau nach der Hochzeit in seine Pension begeben wollte, fuhr ihn statt dessen der Wagen vor eine prächtige, festlich erleuchtete Villa, in der er jubelnd begrüßt wurde, so daß er sich ins Märchenland versetzt glaubte. Nachdem er alles erfahren, waü er zuerst sprachlos, dann aber wandte er sich vergnügt an den Schwiegervater: „Mr. Langdon, wenn Sie nach.Auffalo skommen, und sei es auch zweimal im Jähr, kommen Sie direkt hierher, bringen Sie Ihren Koffer mit und bleiben Sie bei uns über Nacht. Es soll Sie auch nicht einen Pfennig kosten!" ------------- Die Zimmerpflanzen und ihre pflege. Woche vom 4.—10. Juni. Wir beginnen mit einigen Sommer-Aussaaten, die mir in flache, handliche Kästen oder in Töpfe, gefüllt mit unten grober und lockerer, oben feingesiebter und glattgestrichener, vorher auch durchdringend angegossener, sandiger Herde- oder Lauberde, Machen. Tie Kästen werden nach der Aussaat ganz dünn mtt Sand ober feingesiebter Erde überstreut, noch einmal flüchtig übergespritzt) mit einer Glasscheibe zugedeckt, die Man vermittels eines kleinen Hölzchens zum Lüften öffnen kann, und draußen oder drinnen schattig aufgestellt. Wenn sich die Keime in größerer Zahl zeige»/ so wird mehr Luft und Licht gegeben. Ausgesät werden jetzt (doch kann man auch bis Ende Juni damit warten): Glockenblumen (Cam'p-anula garganica, isophylla und fragflis, alles schöne AMpelgwächse); ferner Gauklerblumen (MiMulus; wir empfehlen: maschatus imoschusduftend) und primulodes); außerdem der wunderschöne Vier fad en (Tetranema) für die Winterblüte; die Sämlinge des Bierfaden werden bald verstopft in Lauberde mit etwas Lehm und Sand, und .während des Sommers kühl, doch hell, und nicht zu feucht gehalten. Tas Geranium liebt, wie jeder weiß, volle Sonne und wenig Wasser, auch kleine .Töpfe; sonst wächst es zwar ins Kraut, blüht aber weniger. Umgekehrt lieben die englischen Pelar- gonien, die nächsten Verwandten des Geraniums, etwas Halb- schatten und reichliche Bewässerung, sonst bleiben ihre Blüten kleiner. Die hohen Chrysanthemen'(Herbst- und Wmter-Astern) bindet man auf, weil dis Stengel sich sonst krumM legen, ebenso wie Garten-Stauden-Astern; man stutzt sie ein, wenn es nötig sein sollte oder für ihre beabsichtigte Form erwünscht, doch muß man mit dem Einstutzen bei den frühen Sorten Mitte Juni, bei den späteren Mitte Juli aufhören. Beim Einstutzen kann man gleich Stecklings machen, die sich bald bewurzeln und als kleine niedliche ein- und metzrstengelige Hochstämmchen int Winter blühen werden; man stellt diese nach der Bewurzelung hell und kühl; mit Sichtbarwerden der Knospen dann wärmer. — Tie Topfrosen, von denen sich zum Treiben die Sotten Caroline Testout, La France, Horace Bernet, Ulrich Brunner; ferner Kaiserin, Viktor Verdier, Franziska Krüger, Marie von Houtte usw. (die ersteren für frühe, die letzteren für spätere Blüte) besonders eignen, stehen jetzt in Blüte, falls man sie nicht im Winter hat blühen lassen. Wenn man ihre Blüten abschneidet (entweder während oder nach der Blüte) so soll man sie mit langem Stiel abschneiden, d. h. der Schnitt der Rosen soll so geschehen, daß nur 2—3 Augen am abgeblühten Zweig stehen bleiben; daraus entwickeln sich dann wenige, aber kräfttgere und längere Triebe, als wenn man die Pflanzen in vielen neuen Trieben, die sich andernfalls entwickeln würden, ihre Kraft vergeuden läßt. Ausgenommen sind von diesent Schnitt nur die rankenden und halbrankenden Rosen, z. B. Niel und Dijon. — Im allgemeine» sind die Monatsrosen, di« Damascener- und Teerosen am besteit für Töpfe geeignet. — Auch verpflanzt man die Topftosen nch der Hauptblüte zweckmäßig, wobei man den Ballen lockert, m frische, nahrhafte, lehmige Gartenerde, der man gleich gedämpftes Hornmehl beimengt und pflegt sie im Sommer gut durch Magen, Gießen und Auflockern. Wir empfehlen als Topftosen außer den genannten Treibrosen noch Niphetos und Hermosa, doch wollen wir gerade auf diesem vielseitigen Gebiet der Zmnaer- gärtnerei den Erfahrungen der Blumenfreunde nicht vorgreifen. Schachaufgabe. Schwarz. abcdefgh abcdefgh 8 8 6 5 3 3 2 2 Weiß. Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt- Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Kapselrätsels in voriger Nummer: Trio, Lahm, Augerüft, Ulm, Stern, CEjor, Arte, Und, Wiege, Ef(e, Mensch; Tran, schau, tu e m! Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Univerfltäts-Buch- und Steindruckerei, R- Lang«, Gieje»