Nichts, entgegnete das arme Geschöpf, nichts; ich bin nur erschrocken. < Mrs. Clements warf mir euren entrüsteten Wick zu. Komm, mein Kind, sagte sie sodann, mir wollen nach Hause zurückkehren. — Damit zog sie die andere sanft mit sich fort. , Ich blickte Anna Catherik nach, bis ihr Schatten im Zwielichte dahinschwand, sah ihr so ängstlich und kummervoll nach, als ob dies das letztemal sein sollte, wo ich die Frau in Weiß in dieser oben Welt erblickte. XII. Miß Halcombe erklärte sich bereit, mich am folgenden Morgen nach Todds Ecke zu begleiten, als ich ihr meine Ucbcrzeugung mitgeteilt hatte, daß Sir Percival es gewesen, der Anna Catherick in die Irrenanstalt hatte ern- sperren lassen. Am nächsten Morgen ließ ich nrich bei Mr. Fairlie melden. Miß Halcombe hatte mir geraten, an diesem Tage um meine Entlassung zu bitten. Mr. Fairlie fühlte sich indes nicht wohl genug, um mich empfangen zu können. Daher bat ich schriftlich um meine Entlassung, was er umgehend mit einem hochnäsigen Schreiben beantwortete. Ich brachte Miß Halcombe seinen Brief. Sie las ihn aufmerksam durch und nahm dann zum ersten Male, seit ich sie kannte, von selbst meinen Arm. Keine Worte, die sie hätte sprechen können, hätten mir auf so zartfühlende Weife ihr Verständnis der Art und Weise, wie man mir die erbetene Erlaubnis gestattet, ausg 'drückt, imb zugleich, daß sie niir ihre Teilnahme nicht aus Herablassung, sondern aus Freundschaft bot. Ich hatte des Mannes imper.inenten Brief nicht gefühlt, aber des Weibes abbittende Güte fühlte ich tief. Dann brachen wir nach dein Gehöfte auf. Auf unserm Wege kamen wir überein, daß Miß Halcombe allein ins Hans gehen und ich in einiger Entfernung draußen warten sollte, so daß man nrich nötigenfalls rufen könne. Wir nahmen dies Verfahren aus Besorgnis an, daß meine Gegenwart nach dem, was sich gestern abend auf dem Kirchhofe ereigrret hatte, vielleicht die nervöse Furcht in Anna Cathrick wieder erwecken und sie doppelt argwöhnisch gegen das Entgegenkommen einer ihr völlig fremden Dame inachen möge. Ich war ganz darauf vorbereitet, ziemlich lange warten S müssen. Zu meinem Erstaunen aber waren kaum fünf inuten verflossen, als Miß Halcombe schon wieder zurückkehrte. Anna Catherick ist fort, rief sie. — Bei der alten Frau konnten wir nicht viel in Erfahrung bringen. Morgens hatte Frau Clements mit Anna ihr Haus verlassen, ohne einen Grund für ihre unerwartete Mreise, noch ihr Ziel anzugeben. Am Abend zuvor hatte Ann» einen Ohnmachtsanfall bekommen. Somstag den 50. September WM MLSM MWMW Die weiße Frau. Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Woher wissen Sie das? sagte sie mit schwacher Stimme; wer hat Ihnen den Brief gezeigt? Das Blut schoß in ihre Wangen — schnell und gewaltig, indem es sie wie ein Blitz durchfuhr, daß ihre eigenen Worte sie verraten hatten. Sie schlug in Verzweiflung die Hände zusammen. Ich habe ihn nicht geschrieben, hauchte sie mühsam und erschrocken; ich weiß nichts davon! Doch, sagte ich, Sie haben ihn geschrieben und wessen wohl davon. Es war unrecht von Ihnen, einen solchen Brief zu schreiben und Miß Fairlie zu erschrecken. Falls Sie irgendetwas zu sagen hatten, das recht und notwendig für sie zu wissen war, so hätten Sie selbst nach Limmeridge House gehen und es der jungen Dame mit Ihren eigenen Lippen sagen sollen. Sie beugte sich über den flachen Grabstein hin, bis ich ihr Gesicht nicht mehr sehen konnte, und entgegnete nichts: Miß Fairlie wird ebenso gütig und freundlich gegen Sie sein, wie ihre Mutter es war, falls Sie es gut meinen, fuhr ich fort. Sie weiß bereits so viel, daß es Ihnen nicht schwer werden wird, ihr alles zu sacken. Sie erwähnen keinen Namen in dem Briefe, aber Miß Fairlie weiß, daß Sie Sir Percival Glyde — Sowie ich den Namen aussprach, sprang sie auf und stieß einen Schrei aus, der weit über den Kirchhof dahin hallte und mein Herz vor Entsetzen erzittern ließ. Ihr Gesicht war verzerrt. Der wiederholte Blick des Hasses und der Furcht, welcher ihm augenblicklich folgte, sagten alles. Es blieb mir auch nicht ein letzter Zwe.fel. Ihre Mutter war unschuldig an ihrer Einkerkerung in der Irrenanstalt. Ein Mann hatte sie dort eingesperrt, und dieser Mann war Sir Percival Glyde. Der Schrei war noch zu anderen Ohren außer den meinigen gedrungen. In der einen Richtung hörte ich die Tür des, Totengräbers sich öffnen; in der andern die Stimme ihrer Begleiterin, der Frau im Shawl, der Frau, von welcher sie als Mrs. Clements gesprochen hatte. „Ich komme, ich komme," rief die Stimme von der andern Seite des kleinen Gebüsches her. Einen Augenblick später eilte Mrs. Clements herbei. Wer sind Sie? rief sie, mit Entschlossenheit mich an- sehend. Wie können Sie sich unterstehen, ein armes Frauenzimmer so zu erschrecken? Sie stand bereits neben Anna und hatte diese mit einem Arme umschlungen, ehe ich ihr noch antworten konnte. Was gibts? mein Kind? sagte sie; was hat er dir getane T — 610 Wurde irgendetwas getan oder erzählt, fragte Miß Halcombe scharf, das sie erschrecken konnte? Nein, erwiderte Mrs. Todds. Wir sprachen nur von Neuigkeiten, meine Tochter, die Milchmädchen in Limme- ridge House ist, hatte allerlei Neues zu berichten. Wurde zufällig, nahm nun ich das Wort, erwähnt, ob Besuch in Limmeridge erwartet wird? Gewiß, antwortete die Frau. Wurde auch erwähnt, wer der Besuch sei? O ja, Sir, erklärte die Frau. Gerade als meine Tochter den Namen Sir Percival Glydes erwähnt hatte, wurde Anna ohnmächtig. — Einen Augenblick später standen wir im Freien und sahen einander an. Zweifeln Sie jetzt, Miß Halcombe? Sir Percival Glyde soll meinen Zweifel entweder beseitigen, — oder Laura Fairlie niemals seine Frau werden! antwortete sie. Am andern Morgen langte Mr. Gilmore an. Dem Aeußern nach war er gerade das Gegenteil von der konventionellen Idee, die man sich von einem alten Advokaten macht. Seine Gesichtsfarbe war blühend, sein weißes Haar ziemlich lang und sorgfältig gebürstet; sein schwarzer Rock, Weste und Beinkleid saßen ihm vortrefflich; sein weißes Halstuch war sorgfältig g-knüpft, und leine lavendelfarbenen Handschuhe hätte ein Modeprediger tragen können. Sein Benehmen zeichnete sich angenehm durch die förmliche Anmut und Feinheit der alten Schule der Höflichkeit ans, belebt durch die wohltuende Schärfe und Leichtigkeit eines Mannes, den seine Geschäfte nötigen, alle seine Fähigkeiten im Gange zu erhalten. Eine sanguinische Konstitution und gute Aussichten bei seinem Eintritte ins Leben; eine lange Karriere in rühmlichem und angenehmem Wohlstände; ein frohes, fleißiges, allgemein geachtetes Alter —: dies waren die allgemeinen Eindrücke, die er, als wir einander vorgestellt wurden, auf mich machte. Den anonymen Brief nahm er auf die leichte Achsel. Durch einen zuverlässigen Diener brachte er auf der Station in Erfahrung, daß die beiden Frauen Billette nach Carlisle genommen hatten. Mir selbst blieb nichts mehr zu tun übrig, und so beschloß ich, am selben Nachmittage noch abzureisen. Ueber den Abschied will ich stillschweigend hinweg- gehen. Es genügt, zu sagen, daß ich in jenem Augenblicke das Geheimnis Lauras in aller Klarheit durchschaute. .. Miß Halcombe ergriff meine beiden Hände -— drückte sie fest wie mit dem Griffe eines Mannes — ihre schwarzen Augen glänzten — ihre dunkeln Wangen erröteten tief — die Kraft und Energie ihres Gesichtes glühte und wurde wunderschön in dem reinen innern Lichte ihrer Großmut und ihres Mitleids. Ich will Ihnen vertrauen, sagte sie, wenn jemals die Zeit kommt, da will ich Ihnen vertrauen, wie meinem Freunde und ihrem Freunde; wie meinem Bruder und ihrem Bruder. Sie hielt inne, trat näher zu mir heran, und das furchtlose, edle Weib berührte schwesterlich meine Stirn mit ihren Lippen. * Die Aussage Vincent Gilmores, Advokaten in Chancery-Lane, London. I. Ich schreibe diese Zeilen auf das Ersuchen meines Freundes, des Mr. Walter Hartright. Dieselben sollen von gewissen Ereignissen Akt nehmen, die ernstlichen Einfluß auf Miß Fairlies Interessen übten und bald nach Mr. Hartrights Abreise von Limmeridge House stattfanden. Ich kam an einem Freitage, entweder zu Ende des Monats Oktober oder anfangs November, in Limmeridge House an. Meine Absicht war, bis zu Sir Percival Glydes Ankunft in Mr. Fairlies Hause zu bleiben. Falls dieselbe die Anberaumung des Tages zur Verbindung Sir Percivals mit Miß Fairlie zur Folge hatte, sollte ich die nötigen Instruktionen mit mir nach London zurücknehmen und mich mit Abfassung des Heiratskontraktes der Dame beschäftigen. Am Freitag genoß ich nicht die Ehre einer Unterredung mit Mr. Fairlie. Er war seit Jahren ein Juvalide gewesen — oder hatte sich doch dafür gehalten — und war nicht wohl genug, um mich zü sehen. Miß Halcombe wär! das erste Mitglied der Familie, das ich sah. Sie kam mir an der Haustür entgegen und stellte mich dem Mr. Hartright vor, ber sich seit einiger Zeit in Limmeridge aufhielt. Mr. Hartright hatte, als lvir einander vorgeftellt wurden, einen günstigen Eindruck auf mich gemacht; aber ich machte bald die Entdeckung, daß er von den gesellschaftlichen Fehlern seines Alters nicht frei war. Es gibt drei Eigenschaften, welche den jungen Leuten der jetzigen Generation abgehen. Sie können nicht beim Weine sitzen, nicht Whist spielen und verstehen nicht einer Dame ein Kompliment zu sagen. Mr. Hartright bildete keine Ausnahme in dieser allgemeinen Regel. Sonst fiel er mir selbst nach so kurzer Bekanntschaft als ein höchst bescheidener und wohlgebildeter junger Mann auf. ■ i Miß Fairlie sah ich erst bei Tische. Sie sah nicht Wohl aus, und es betrübte mich, dies zu sehen. Sie ist ein sanftes, liebenswertes Mädchen, so freundlich und aufmerksam gegen alle, die sie umgeben, wie ihre vortreffliche! Mutter zu sein pflegte, obgleich sie im Aeußern ihrem Vater gleicht. Am Samstag war Mr. Hartright bereits abgereist, ehe ich zum Frühstück herunterkäm. Miß Fairlie blieb! den ganzen Tag auf ihrem Zimmer, und Miß Halcombe schien mir niedergeschlagen. Um zwei Uhr ließ Mr. Fairlie mir sagen, er sei wohl genug, um mich zu sehen. Er hatte sich jedenfalls nicht verändert, seitdem ich zuerst seine Bekanntschaft gemacht. Seine Unterhaltung drehte sich um denselben Gegenstand wie früher: sich selbst rind seine Leiden, seine seltenen Münzen und seine unvergleichlichen Rembrandtschen Skizzen. Sowie ich von dem Geschäfte anfing, Has mich in sein Haus geführt, schloß er die Augen und sagte, ich erschüttere seine Nerven. Doch blieb ich dabei, seine Nerven zu erschüttern, indem ich wiederholt zu dem Gegenstände zurückkehrte. Alles, was ich aus ihm herausbringen konnte, war, daß er die Heirat seiner Nichte als eine abgemachte Sache betrachte, daß ihr Vater dieselbe bestätigt, daß er selbst sie bestätigt, daß es eine wünschenswerte Heirat, und daß er sich glücklich schätzen werde, sobald °die ganze Plackerei damit vorbei sei. Was den Kontrakt betreffe, so wolle er den Wünschen aller entgegenkoinmen, falls ich mich mit seiner Nichte beraten wolle, ferner meine Kenntnisse des Familienrechts an den Tag legen und seinen eigenen Anteil an dem Geschäfte als Vormund darauf beschränken wolle, daß er im rechten Augenblicke ja sage. Unterdessen >—1 da sehe ich ihn, einen hilflosen Leidenden, der an sein Zimmer gefesselt sei. Ob ich denke, er sehe aus, als ob er geärgert werden müsse? Nein. Also wozu ihn da ärgern? Am Montag kam Sir Percival Glyde an. Er erschien mir seinem Aeußern und seinen Manieren nach als ein sehr einnehmender Mann. Er sah etwas älter aus, als ich erwartet hatte, er war ein wenig kahl über der Stirn, und sein Gesicht ziemlich scharf markiert. Aber seine Bewegungen waren so gewandt und feine Laune so heiter wie die eines jungen Mannes. Sein Benehmen gegen Miß Halcombe war im höchsten Grade herzlich und natürlich, und mich empfing er, als ich ihm vorgestellt wurde, mit solcher Freundlichkeit und Unbefangenheit, daß wir uns bald wie alte Bekannte unterhielten. " Miß Fairlie war nicht bei uns, als er ankam, doch trat sie etwa zehn Minuten später ins Zimmer. Sir Percival stand auf nitbi begrüßte sie mit Würde. Er sprach sein augenscheinliches Bedauern über das veränderte Aussehen der jungen Dame mit einer Mischung von Zärtlichkeit und Hochachtung, mit einer anspruchslosen Zartheit der Stimme und der Manier aus, die sowohl seiner feinen Bildung wie seinein Herzen Ehre machten. Ich war daher erstaunt zu sehen, daß Miß Fairlie in seiner Gegenwart befangen und gedrückt blieb und die erste Gelegenheit ergriff, das Zimmer wieder zu verlassen (Fortsetzung folgt.) Silber strahl. Detektivgeschichte von Conan Doyle. (Fortsetzung.) „Entschuldigen Sie," sagte Holmes zu Oberst Roß, der ihn vev» wundert ansah, „ich habe bei hellem Tage geträumt." Aber ein gewisses Leuchten seiner Augen und die geheime Erregung in 611 — fetaeirt ganzen Wesen überzeugten mich, der ich seine Art kannte, datz er dem Geheimnis ans der Spur sei, wiewohl ich keine Ahnung hatte, wo er den Schlüssel gefunden haben könne. 'Zd^blleicht möchten Sie gleich weiter fahren, Herr Holmes, Um Schauplatz des Verbrechens zu besichtigen?" fragte Gregory. „Es wäre mir lieber eine Weile hier zn bleiben, und erst Noch über einige Einzelheiten ins klare zn kommen. Vermutlich ist Straker hierher geschafft worden?" n er liegt im oberen Stock. Morgen soll die Totenschau smttfinden." —. schon seit mehreren Jahren in Ihrem $)tenft, Herr Oberst?" „(Sie haben gewiß ein Verzeichnis' vvn hen Gegenständen gebracht, die er zur Leit seines Todes bei sich trug?" "2^?' )oar stets außerordentlich zufrieden mit ihm." „Tie Sachen sind alle im Wohnzimmer verwahrt. Sie können sie dort in Augenschein nehmen." „Das wäre mir lieb." . Mr traten nun in das vordere Simm er und nahmen uml brn Tisch m der Mitte Platz, während der Inspektor einen viereckigen Blechkasten anfschloß und eine Anzahl Gegenstände herausnahm: eine Schachtel mit Streichkerzen, zwei Stückchen Talglicht, erneu halb gefüllten ledernen Tabaksbeutel, eine kurze Pfeife, eine silberne Uhr mit goldener Kette, einen Bleistifthalter von Aluminium, fünf goldene Sovereigns', verschiedene Papiere und ein Mester mit Elfenbeingriff, welches „Weih und Co. London" gezeichnet war und eine sehr biegsame, feine Klinge hatte. Holmes nahm es in die £>ant> und betrachtete es. „Ein sonderbares Messer," sagte er. „Nach den Blutflecken zu urteilen, ist es wohl dasselbe, welches man in des Toten Hand gefunden hat. Ich dächte, auf dergleichen mußtest du dich verstehen, Watson." „Es ist ein Messer, wie man -es zu Staaroperationen braucht," sagte ich. „Ich dachte mirs wohl, daß man eine so feine Klinge nur Au sehr heikler Arbeit benützt. Wie sonderbar, daß er ein solches Metier bei dem nächtlichen Ausgang mitgenommen hat; es läßt sich nicht einmal zuklappen und in die Tasche stecken." „Die Spitze war durch eine Korkscheibe geschützt, die wir neben der Leiche fanden," berichtete der Inspektor. „Frau Straker sagt, das Messer hätte schon feit ein paar Tagen auf dem Tisch im Schlafzimmer gelegen, und beim Hinansgehen habe ihr Mann es mitgenommen. Es war nur eine schwache Verteidigungswaffe, aber vielleicht die -einzige, die er im Augenblick zur Hand hatte." „Wohl möglich. Und was für Papiere sind das?" „Drei Quittungen von Händlern für geliefertes Heu; ein Brief von Oberst Roß mit Verhaltungsmaßregeln; ferner die Rechnung einer Schneiderin im Betrag von si-ebenuNddreihig Pfund fünfzehn Schilling, von Madame Leswier in Bondstreet für William Dar- byshire ausgestellt. Frau Straker teilte mir mit, dieser Darbyshire sei ein Freund ihres Mannes gewesen, und zuweilen seien Briefe an ihn hierher adressiert worden." „Frau Darbyshire scheint etwas verschwenderischer Natur zu sein," bemerkte Holmes, die Rechnung überfliegend. „Zweiund- zwanzig Guineen ist eine hohe Summe für einen einzigen Anzug. — Nun habe ich hier wohl alles gesehen, und wir können uuS auf den Schauplatz des Verbrechens begeben." Als wir das Wohnzimmer verließen, trat eine Frau, die im Hausflur gewartet hatte, auf uiis zu. Man sah es ihrem- Hagern, eingefallenen Gesicht und ihrer aufgeregten Miene an, daß sie erst kürzlich etwas Entsetzliches erlebt hatte. „Hat man sie gefunden und festgenommen?" stieß sie hastig hervor und legte chre Hand auf den Arm des Inspektors. „Nein, Frau Straker; aber Herr Holmes hiev ist ans London gekommen, um uns zu helfen; wir werden das Menschenmögliche tun." „Habe ich Sie nicht kürzlich bei einem- Gartenfest in Plymouth gesehen, Frau Straker?" fragte Holmes. „Nein, das muß ein Irrtum fein." „Wirklich? Ich hätte darauf schwören mögen; Sie trugen ein taubengraues Seidenkleid mit Straußenfedern besetzt." „Einen solchen Anzug habe ich nie besessen," erwiderte die Dame. „So?—- Dann habe ich mich freilich getäuscht. Entschuldig eU Sie bitte," sagte Holmes und folgte dem Inspektor ins Freie. Ein kurzer Weg über das Moor brachte uns nach der Thal- fenfung, wo der Leichnam- gefunden worden war. Am Rande derselben stand der Ginsterbusch, auf dem der Mantel gehangen hatte. „Es war in jener Nacht kein Wind, so viel ich weiß," sagte Holmes. „Nein, es regnete nur sehr stark." „Also ist der Mantel nicht in das Gebüsch geweht worden/ sondern man hat ihn dort aufgehängt." „Ja, er war quer über den Busch gelegt." „Tas ist mir von großem Interesse. Ger Boden ist rings- rerum ganz zertreten. Wahrscheinlich sind seit Montag nacht ichon viele Leute hier gewesen." „Wir haben auf diese Seite eine Matte gelegt und standen, Bctrauf." „Ausgezeichnet!" „In dem Sack hier habe ich einen von den Stiefeln, welche Äa.”C“ÜÄ.6* ®d’U* “n “ni> „Sieber Inspektor, Sie sind ganz unvergleichlich." ,, Cosmes nahm den Sack, stieg in die Talsenkung hinab und schob die Matte mehr nach der Mitte zu. Dann streckte er sich der Lange nach auf den Boden, stützte sein Kinn auf die Hände und begann den zertretenen Boden sorgfältig zu betrachten. „Halt, was ist das?" rief er plötzlich. Es war ein halb abgebranntes Streichhölzchen, aber so mit Schmutz überzogen, haß es kaum zu erkennen war. „Ich begreife nicht, wie ich das übersehen haben kann," sagte der Inspektor ärgerlich. „Es war auch unsichtbar, ganz im Schlamm vergraben. Ich entdeckte es nur, weil ich danach suchte." „Was — Sie erwarteten es zu finben?" „-Ich hielt es nicht für unwahrscheinlich." Holmes nahm jetzt den Schuh und den Stiefel aus dem! Sack und verglich den Abdruck, welchen sie hinterließen, mit den Fußspuren auf dem Boden. Dann kletterte er au der Böschung herauf und kroch unter den Farnkräutern und dem Gesträuch umher. „Schwerlich werden noch andere Spuren vorhanden fein," faßte der Inspektor. „Ich habe den Boden auf hundert Meter nach allen Richtungen hin sorgfältig untersucht." Holmes stand auf. „Wenn das der Fall ist," meinte er, „so wäre es meinerseits' mehr als überflüssig, wollte ich es noch einmal tun. Aber einen kleinen Gang über das Moor möchte ich doch machen, ehe es dunkel wird, damit ich morgen schon etwas Bescheid weiß. Auch will ich das Hufeisen in die Tasche stecken, das bringt Glück." Oberst Roß, der zuletzt glicht ohne deutliche Zeichen Von Ungeduld der ruhigen und systematischen Arbeit meines Gefährtenj zugesehen hatte, zog jetzt die Uhr heraus. „Es wäre mir lieb, wenn Sie mit mir zurückkämen, Herr Inspektor," sagte er. „Ich möchte noch über verschiedene Punkte Ihren Rat hören; besonders frage ich mich, ob wir nicht dem Publikum gegenüber verpflichtet waren, den Namen des Pferdes aus der Liste der Preisbewerber zn streichen." „Keinesfalls," rief Holmes mit Entschiedenheit, „lassen Sie den Namen nur stehen." , ( Der Oberst verbeugte sich. „Es freut mich sehr, daß Sie! der Ansicht sind," sagte er. „Sie werden uns im Haus des warmen Straker finden, wenn Sie von Ihrem Gang zurückkommen, pud wir fahren dann wieder zusammen nach Tavistock." Er kehrte in (Begleitung des Inspektors um, während wir, Holmes und ich, langsam über das Moor schritten. Die Sonne! begann eben hinter den Stallgebäuden von Capleton zu sinken; über der weiten, abschüssigen Ebene vor uns lag ein goldiger! Schimmer ausgebreitet, der sich in ein sattes, prächtiges Rotbraun verwandelte, wo der Abendschein auf das dürre Farnkraut und das Torngesträuch fiel. Aber die ganze landschaftliche Schönheit ging spurlos an meinem Gefährten vorüber, der tief in Gedanken versunken war. z'" „ES wird am besten sein, Watson," sagte er endlich, „wir lassen die Frage, wer John Straker umgebracht hat, fürs erste ganz aus dem Spiel, und beschränken uns daraus, zu ergründen^ was ans dem Rennpferd geworden ist. Angenommen, es hätte sich vor oder nach dem Trauerspiel los'gerissen, wohin könnte es gelaufen sein? — Das Pferd ist ein sehr geselliges Tier. Seinen eigenen Trieben überlassen, würde es entweder nach Kings Pyland zurückgekehrt oder nach Capleton hinübergetrabt sein. Warum! sollte es auf dem Moor in der Irre umherlaufen? Jedenfalls hätte man es dann schon ausgefunden. Auß daß die Zigeuner es gestohlen haben, ist unwahrscheinlich. Diese Leute machen sich immer aus dem Staube, wenn sie von einem Unfall hören, weil sie fürchten, durch die Polizei behelligt zu werden. Verkaufen könnten sie ein solches Pferd doch nicht; wenn sie es' aber mit sich führten, würden sie sich nur einer großen Gefahr aussetzen mrd keinerlei Gewinn davon haben. Das liegt doch auf der Hand." „Wo soll es denn aber fein?" ( „Wie ich dir schon gesagt habe —- es muß nach KingsiPyland oder nach Capleton gelaufen sein. In Kings Pyland ist es nicht, also ist es in Capleton. Laß uns diese Annahme fürs erste-festhalten und sehen, wohin uns das führt. Dieser Teil des Moors ist sehr hart und trocken, wie der Inspektor schon bemerkt hat. Aber nach Capleton zu seukt sich der Boden, und der lange Hohlweg, den wir dort drüben sehen, muß Montag nacht ziemlich naß gewesen fein. Habe ich recht mit meiner Vermutung, so ist das Pferd hinüber gelaufen, und das ist auch die Stelle, wo wir nach seiner Spur suchen müssen." Wir waren während dieses Gesprächs rasch weiter gegangen und hatten in wenigen Minuten den Hohlweg erreicht. Holmes bat mich, rechts am Abhang hinunter zu steigen, indessen er sich nach links wandte; noch war ich aber keine fünfzig Schritte weit, als ich seinen Zuruf vernahm und sah, daß er mir mit der Hand winkte. Die Spur des Pferdes war in dem-weichen Boden deutlich erkennbar, und das Hufeisen, das er ans der Tasche zog, paßte genau in den W^ck. (Fortsetzung folgt.) 612 Tripolis. Die Spannung zwischen Italien und" der Dürfet lenkt die Aufmerksamkeit Europas auf Tripolis, die Wüstenstadt, den Schlüssel und wichtigsten Punkt des gleichnamigen Landes. Tripolis liegt für den Handel außerordentlich günstig auf einer kleinen Landzunge, die als die Grenze der beiden Syrien gilt; nähert man sich von der Seeseite, so macht die Stadt hinter ihrem Hasen einen recht malerischen Eindruck; ringsum, auch nach der Wasserseite hin, ist sie durch Mauern umschlossen; westwärts sieht man die Zitadelle mit ihren aufsteigeirden Terrassen, östlich erheben sich die Zinnen eines alten spanischen Schlosses, das aus der Zeit stammt, wo Spanien zwei Jahrzehnte lang im Anfang des 16. Jahrhunderts Tripolis besetzt hatte. Die Stadt könnte beinahe wie Tanger die „weiße Stadt" genannt werden, dem- aus der "Ferne erblickt man die dicht gedrängten Häuser, deren wagerechte Dachlinien durch Kuppeln und Minarets unterbrochen werden. Mit ihrer Umgebung zusammen bietet die Stadt ein Bild von malerischer Buntheit; die weißen Häuser hinter dem blauen Meer, von dem Grün der Oasen und dem Gelb des Wüstensandes umrahmt. Nach der Landung aber erlebt man eine Enttäuschung: an der Stelle der ehemaligen stolzen Römer-- kolonie ist eine Stadt vorhanden, die an U n s a u b e r k e i t den meisten orientalischen Städten der Gegenwart durch nichts Nachsicht. Tripolis ist bedeutend kleiner, als die übrigen nordafrikanischen Hauptstädte, denn man zählt noch nicht 50 000 Einwohner, die sich der Hauptsache nach aus türkischen und arabischen Mohammedanern, sowie aus Negern zusammensctzen, unter denen man beinahe alle Rassen des inneren Nordafrika findet. Außer diesen Rassen finden sich noch Malteser und ziemlich viele Juden. Die Malteser, etwa 4000 an der Zahl, sind unter den europäischen Bewohnern von Tripolis am zahlreichsten vertreten; sie haben sich auch am meisten der afrikanischen Bevölkerung angeähnelt. Die Anzahl der Italiener schätzt Schanz auf 500 bis 600, dann gibt es noch etwa 100 Griechen, während die übrigen Völker nur ganz geringe Änzahlen von Vertretern in Tripolis haben. Ans dem bunten Völkergemisch, bemjrtan in den engen Gassen der Stadt begegnet, fallen die vielen Soldaten besonders ins Auge. Die Besatzung ist ziemlich stark, und wo man geht und steht, stößt nun auf sie. Hoffmeister hebt hervor, daß er bei seinem letzten Aufenthalte in Tripolis im Jahre 1907, besonders viele Neger darunter! gesehen hat, sogar solche, die Offiziersrang hatten; ihre Kasernen schildert er als ziemlich reinliche Gebäude, jedoch macht er darauf aufmerksam, daß dafür die Bekleidung der Truppen zu wünschen übrig lasse, denn sie ist nicht nur mangelhaft, sondern so verschiedenartig, daß selbst Eingeweihte sich kaum zurecht finden können. Den großstädtischsten Eindruck in Tripolis macht die als „Seestraße" bezeichnete Hauptverkehrsader, die die Stadt der ganzen Länge nach am Meer durchzieht. Hier findet man Häuser europäischer Bauart. Die übrigen Straßen der Stadt sind schmal und ungepflastert und infolgedessen an Regentagen außerordentlich schmutzig. Ihr Bau ist der typische Bau orientalischer Straßen, die an vielen Stellen durch Bogen überspannt sind, die die Häuser miteinander verbinden und recht malerisch wirken. Außer den Moscheen, der Zitadelle und dem spanischen Schlosse gibt es in Tripolis kaum Bauwerke, die näher zu betrachten ' lohnt. Die einzige Ausnahme davon ist ein Denkmal, das sich aus der Römcrzeit erhalten hat, nämlich der Triumphbogen des M a r c A u r e l, ein aus weißem Marmor «bestehender Bau, der sich gut erhalten hat. Auf den Außenflächen sind die Skulpturen noch gut erhalten rind auch die Inschrift ist zu lesen. Dieses Bauwerk hat ein merkwürdiges Schicksal gehabt. Ein Malteser hatte sich nämlich darin eingerichtet und eine Weinschenke auf- getan, in der Schoenfeld mehrmals als Gast geweilt hat! Das war noch bis vor wenigen Jahren so, jetzt aber soll die Wein- schmke dort wieder entfernt sein. Das spanische Schloß auf der Ostseite Von Tripolis ist zugleich Zitadelle und Palast. Es stammt noch aus der Zeit der Spanier. In seinen Räumen sind die verschiedenen Verwaltungsbehörden untergebracht, z. B. die Handelskammer, verschiedene Ministerien, auch der oberste Gerichtshof. Alle Räume sind um einen viereckigen Säulenhof angeordnet, der durch drei Stockwerke geht. Von dem obersten Stockwerke aus hat man eine herrliche Aussicht, im Norden auf das Meer, im Osten auf die Palmen der Oase und südwärts auf die Stadt. Von Tripolis aus gehen die H auptkarawancnstraßen ins Binnenland und deswegen geht es in Tripolis am lebhafteste» zu, wenn eine Karawane ankommt oder aufbricht. Solche Karawanen, oft bis zu tausend Kamelen gart, bringen aus dem ganzen Brnnenlande die Landcsprvdnkte, Elfenbein, Straußenfedern, Färbstoffe, Leder und vielleicht auch noch Sklaven, mit denen poch verbotener Handel getrieben werden soll. Im Fchruar bricht Von Tripolis aus eine besonders inter- Mante Karawane auf, die der Mekkapilger aus dem Westen Afrikas, deren Teilnehmer sich vor den Toren von Tripolis ver- sammeln, so daß dort etwa 10 000 bis 15 000 Kamele in dem Leltlager der Riesenkarawane vorhanden sind. Auch die Mekka- Pilger bringen Handelswaren mit. Wachs, Federn, Seide, Leder- waren, Droguen und andere Erzeugnisse Marokkos, die sie gegen europäische Waren eintauschen. Auf der Rückreise komm! dkl Karawane wieder nach Tripolis und bringt dann aus dem Osten Mekkabalsam, Myrthen, Kaschmirshawls, Edelsteine und andere Tinge mit. Ein nicht ganz so lebhaftes und buntes Bild bieten die zweimal wöchentlich wiederkehrenden Märkte, di« am Dienstag vor den Toren der Stadt und am Freitag außerhalb iiw mitten der Oase abgehalten werden. Nach Osten und Süden schließt sich an Tripolis die ausgedehnte fruchtbare und dichtbevölkerte Muschia-Oase an, deren Palmenwald schon vom Meere aus zu sehen ist. Die Oase ist von einem Gürtel von Sanddünen umgeben, der von zahlreiche» Trockentälern durchschnitten ist und allmählich in die Dschefava- steppe übergeht. Diese steigt stufenweise zu dein Hochland der Saharawüste an, das vom Meer aus gesehen, den Hintergrund zu Tripolis bildet. ' K.F.. ; Vevm^chtes. bi. I a g d g e s ch i ch t e n von Eduard VII. Eduard VII. war ein leidenfchaitlicher Jäger. Zu feinen höchsten Jagd- verqnügungen aber gehörte die Jagd auf Moorhühner in Schottland und es war ihm jedesmal ein Tag der Freude, wenn er sich morgens mit dem „tot*, dem kurzen Rock der Bergscholle», be- kleiden konnte, der die in grobe Wollenstrümpfe gebullten Waden ireüäßt. Eines Tages nun ivar fein 9loct nicht in Ordnung und er lieb sich einen anderen von seinem Gastgeber, einem t>er reichsten schottischen Edelleute. Unglücklicherweise war aber der Rock ein wenig zu kurz, so daß die nackten Knie und ein Stück von den Oberschenkeln zu sehen tuaren. Ter König fragte besorgt: „Ist das nicht shocking?" — „O nein, Majestät', erwiderte einer der Jä er, „von Eurer Majestät können wir niemals genug sehen'. Ter König lachte — und behielt den Rock an. — Auf derselben Jagd ereignete sich noch eine andere hübsche Geschichte. Es war die Anordnung getroffen worden, daß man nur auf Hähne solle schi- -n dürfen und daß die Hennen geschont würden. Als aber einem er Gäste, dem Sir Sommerville Gurney, ein Weibchen vor den Schuß kam, zielte er und traf es. Eduard VII. machte nicht gerne Vorwürfe, aber dieses Mal wollte er doch eine so leichtsinnige Verletzung der Jagdgebote nicht ungerügt vorübergehen lassen. Das Huhn war gerade zwischen ihm und dem Schützen uiedergewllen; er wies mit der Hand darauf und rief laut: „Ei, et! Gurney, was für ein geiährlicher Mann sind Sie doch für die Weibchen!" * Das Opfer des Kosaken. Eine lustige Geschichte von der Frömmigkeit eines wackerett russischeii Kosaken erzählt der Gaulois. Der Sohn der Steppe war von einem furchtbaren Sturme heimgesucht worden, in seiner Not betete er zum heiligen Nikolaus und ries: „Heiliger Nikolaus, großer heiliger Nikolaus, meitt süßer Namenspatron, wenn btt mich aus der Gefahr rettest, ivill ich dies Pferd verkaufen und all das dafür erhaltene Geld dazu verivenden, dir Kerzen zu stiften." Der heilige Nikolaus hatte wohl Mitleid und freute sich über den Opfermut des Kosaken, jedenfalls kam der Reiter heil und gesund nach Hause. Am nächsten Tage nimmt unser Kosake einen Hahn aits seinem Hühnerstall unter den Arm und sein Pferd an die Leine itttb wandert auf den Markt. „He, Kosak, was hast du zu verkaufen?" ruft »mit ihm zu. „Einen Hahn und ein Pferd", erklärt der Brave, aber ich verkaufe nur beides zusammen. Für meinen Hahn fordere ich 200 Rubel und für mein Pferd 30 Kopeken." Bald fand sich ein Käufer, der diesen ivuitderlichen Kauf bereittvilligst abjchloß uni) Hahn und Pferd zusammeti für 200 Rubel und 30 Kopeken erstand. Freudig kehrte der Kosak nach Hause und getreu feinem Gelübde stiftete er für 3 > Kopeken Lichter, die dann forgsaiii vor dem Bilde des heil. Nikolaus aufgeftellt und feierlickst angesteckt wurden. Nreuzrütsel. In ote Felder nebenstehender -- Figur sind die Buchstaben a a a a, b, c c, d, e e e e e e, g g, h h, i, 1 1 1 1, n n n n, o o --“""“““’l 0 °i P P> r r r r> s s, u u u u, v v derart einzutragen, daß die --------- senkrechten und wagerechten Reihen gleichlautend folgendes --ergeben: 1. Homerischen Helden. 2. Niederländische Stadt. 3. Veranlaßt meistens eine _______I fröhliche Feier. AuUüfung in nächster Nummer. Auflösung deS magischen Dreiecks in voriger Nummer» ELISA LINA INO 8 A A Redaktion: «.Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Dießem