u OBIWK (Nachdruck uetboiert.l (Fortsetzung.) Das Witwenhaus. Roman von Helene von Mühlau. Zimmer verschenkt, denn das Geschäftliche bei der Sache drückte sie. , - Sie tat jedermann jeden Gefallen und hatte umiich harten Kampf mit der Kosh auszufechten, die die Mech- nnnaeu ausschrieb und nicht das kleinste durchgehen ließ. „Gehet: sie ans Sommerfrische, dairn können sie auch zahlen!" Das war ihr Prinzip, und sie gab kern Glas Milch, keine Tasse Kaffee, kein Abendbrot ohne emen ver- nimftigen, aber sehr ehrlichen Verdienst. Fran von Hilbach zählte nun kaum noch die Tage) in aller Elle strich sie morgens vor dem Aufstehen rata Zahl auf ihrem Zettel ans und dachte sich nichts dabeu Zum ersten Mal in ihrem Leben lebte sie der Gegenwart» war ganz und gar in Anspruch genommen und aus such herausgerissen; das einzige, was sie hin und wieder dunkel! empfand, war ein leises Heimweh nach ihrer Euyamkett, Die Menscheir in ihrem Haufe kamen und gingen, große Koffer und Reisekörbe wurden herein und heraus getragen, es war ein ewiges Fragen und Antworten, ein Bekannte werden und Scheiden. Dann die vielen Sorgen, daß alles im Hause stimmte, daß genügend Wäsche vorhanden war daß am Morgen das Frühstück richtig verteilt, die Milch ab- gekocht und die Bäder zurechtgemacht wurden. „Nicht wahr," sagte die Kosy ost am spaten Abend, „das hatten Sie sich selbst nicht zugetraut, daß Sie noch mal so ’ne Art Hotel zu leiten hätten? Aber es geht ja ganz gut, besser als id) dachte. Nur muß enter, dich ein Geschäft hat, sich nicht über alles aufregen, tote ©te es tun. Was können Sie dafür, wenn ein Fensterflügel herausfliegt? Das kann auch int „Mutigen Ritter" pafliererß. , wo die Leute das Dreifache zahlen, wie bei uns, und daß I es immerzu regnet, das macht Ihnen auch Kopsweh, dm, merk ich wohl. Wenn Sie's könnten würden Sie am liebsten dem Herrgott ins Handwerk pfuschen Und das Wetter machen wegen Ihrer Sommerfremden. Ja, ja Fran von Hilbach, auch so was will gelernt sein!" Es regnete immer, immerfort! seit acht Tagen, und die Kurfremdcn langweilten sich, wurden schlechter Laune, und Frau von .Hilbach hatte wirklich das Gefühl, als galten all die traurigen Gesichter ihr; sie las einen Mrwurf I in den Minen ihrer Gäste, wenn die übers Wetter klagten, I und sie sah wohl hundertmal am Tag nach dem Hmnnel, I der wie ein großes, graues Bleidach über der Saale hing- Die Wege, die vom Witwenhaus nach rechts und links I führten, waren grundlos. Die Kosy hatte rar stucklang I Bretter gelegt, aber das nützte auch nicht viel, rm Gegen-« I fxil, eins von den kleinen Mädchen, die tu der Natusius I Stube wohnten, fiel von dem Brett in den Schmutz und die I Mutter kam empört zur Frau von Hilbach und verlangte! I die Entfernung der Bretter. ~ f4vd I Fran von Hilbach spielte Skat ober Domino und S^ftal I mit ihren Badegästen und vertröstete sie, denn die Kosh | hatte am Morgen ein Stückchen blauen Htmmel gesehen» 1 hisser Trost wurde bald hinfällig: es regnete immer starke In Naumburg mar der Wein billig und gut, sie ließ I ihn gleich int großen kommen, eine ganze Kiste voll, die 1 stellte sie hinter bett Herd in die Küche, da war er sicher, und sie brauchte nicht weit zu laufen, wenn sie eine neue I Flasche nötig hatte. Sie merkte nun nichts mehr von der quälenden Hitze, I die tagsüber in ihre Räume gekrochen kam; das Wehr I rauschte nicht mehr zu laut, die Uhr hätte ihr Ticken ver- I gefreit, und in der Nacht war das Bett neben ihr nicht mehr leer. Da lag der Küster leibhaftig und schlief, und morgens, wenn sie sein Bett machte, schüttelte sie den Kopf I und dachte: „Früher hat er doch unruhiger geschlafen. Jetzt I schont er die Kissen!" Kein Mensch im Hans hatte jetzt Zeit, sich um die I arme Küsterin zu kümmern. Sie hatten alle ihre Hände voll I zu tun. Es ging den ganzen Tag treppauf, treppab im Witwenhaus, man rief und läutete, lachte und schlug | Türen; wenn es regnete, spielten Berliner und Leipziger Minder Nachlaufen auf Gängen und Treppen, und die | arme, alte Treppe stöhnte und ächzte, denn sie war sonst I nur leichte Schritte gewohnt. Das Witwenhaus schien ärgerlich zu sein, daß so viel Lärm und Scherz in ihm getrieben I wurde. I Wenn die Türen mit Gewalt geschlagen wurden, ging es wie ein leises Grollen durch die Wände. In der Natusius Stube löste sich- ein Nagel von der Wand und ließ einen großen Spiegel zur Erde fallen: ein fremdes Dienstmädchen zerschnitt sich die Hände an den Scherben und gab der Hausbesitzerin die Schuld. Oben int ersten Stock riß der Sturm bet Nacht einen ganzen Fensterflügel heraus und warf ihn klirrend auf hie Straße; in der Häuflein Wohnung hatte sich die Schwelle der Balkontür gelockert und ließ an Regentagen das Wasser in die Stube laufen. Fran von Hilbach war in einer beständigen Angst und Unruhe, sie war doch verantwortlich für alles und jedes und war doch selber noch so wenig fest, war doch nur so, wie einer, der sich von einer schweren Krankheit soeben erholt hat. Die Kosy hätte jetzt angestrengten Dienst am Brunnen: Liese und ihre Mutter mußten zu zweit jede Minute wahr- nehmen, wenn sie in den kurzen Vormittagsstunden die vielen Zimmer aufräumen und allen Wünschen gerecht werden wollten- und weil Frau von Hilbach keine Geschäftsfrau tvar, faßte sie ihre Stellung fälsch auf, sah es als Pflicht an, lästige Einladungen zu weiten Spaziergängen oder Konzerten anzunehmen, ließ sich die Lebensschicksale wildfremder Menschen anvertraueu und hätte am liebsten ihre -— 202 — trocknen. (Fortsetzung folgt.) Robert WinCim Bunsen. ZN feinem Hundertsten Geburtstag. ' Wenn Heute die Hausfrau die Speisen auf dem Gaskocher zitbereitet, oder wenn wir unsere Straßen und Wohnungen mit Gas- glühlicht erhellen, so beruht die Möglichkeit dieser äußerst praktischen Einrichtungen auf der ebenso einfachen lute J)5nic s Konstruktion des Bunsenbrenners. In emein physikalischen oder chemischen Laboratorium vollends spielt der Bunseubreuueretwa die Rolle, die in der Schmiede dem Hammer zntommt: er ist das unentbehrlichste Handwerkszeug. Wie gesagt, die Konstruktion ist ebeiiso einfach wie sinnreich; sie ist eine Jdealionstruktlon, bum die ihr zn Grunde liegende Idee tritt,unmittelbaranchcm um strilment zu Tage. Wird an deui Ausstrvmungsende eincr^ Gasleitung das Gas angezündct, so ist dort für die gesamte verorenn- bare Gasmenge nicht genügend Luft, Nicht genügend Sauerstoff vorhanden; ein Teil des Gases also bleibt unverbrannt. Und wo es hauptsächlich auf die Wärme ankommt, die bei der Gasverbren- nung entsteht, da erhält man bei einer derartigen mivollstandigen Verbrennung nur einen geringen Prozentsatz der, Nutzwarme, den die vollständige Verbrennung liefern könnte. Mso nruß ich, denkt Bunsen, nm das abzuändern, dem Gas bei dem Entzünden mehr Luft znführen; dann tvird es vollständig verbrennen und eine möglichst heiße Flamme liefern. Zu diesem Zwecke bohrt er kurz vor der Entzündnngsstclle in das Gasrohr einige Löcher, läßt dort serner das Gas aus einer stark verengten Rohrstelle in das brettere Endstück des Rohres treten, und der Biinsenbrenuer ist fertig. Denn nun reißt das strömende Gas drirch die Seitenlöcher eine lUienge Lust mit in das Rohr Hinein; diese Luft vermischt sich mit dem Gas und beim Entzünden des Gemenges ist jetzt der zur vollständigen Verbrennung nötige Säuerstoff vorhanden. So aber ist es mit allen Instrumenten gewesen, die BunseN erfunden hat: sie sind alle solche Jdealkonstruktionen. Er will z. B. Nachweisen, daß die Helligkeit, welche eine Lichtquelle einem! Gegenstände spendet, abnimmt mit dem Quadrat der Entfernung des Gegenstandes von der Lichtquelle, — Wenn also der Gegenstand! nacheinander 1 Meter oder 2 Meter oder 3 Meter von der Lichtquelle entsernt ausgestellt wird, so ist er in dem zweiten Fall«; 22 = 4, in dem dritten Falle 3‘2 — 9 mal so schwach beleuchtet, als ist denr ersten Falle; oder, damit der Gegenstand in allen Fälelst gleich Hell erscheine, muß die Lichtquelle in dem zweiten Falle viermal, in dem dritten neunmal so stark sein als in dem erste». — Was Hat Bunsen zudem Nachweis« dieses Gesetzes nötrg? Eine Anzahl von Kerzen auf Haltern, welche sich auf einer Schrenk! verschieben lassen, und als beleuchteten Gegenstand einen Papierschirm, aus dem dr einen größeren Fettfleck anbringk, Md Oensalls mit einem Halter auf der Schiene verschiebbar steht- gegenüber, die ein Licht in der Hand trug unb1 eist bleiches entsetztes Gesicht hatte. „Was ist denn passiert stm Gottes willen?" fragte! sie bang. „Die Decke - — kommen Sie mal mit, die ^Decke ist auf das Bett des Jungen gestürzt, grab auf die Schultern. Wär sie auf den Kopf gekommen, dann — — —" Frau von Hilbach ging mit ihr ins Schlafzimmers wo ein kleiner Junge wimmernd auf einem Stuhl saß und die Schulter rieb. Sie sah zur Decke empor, von der sich ein Stück Kalk gelöst und auf des Jungen Bett gefallen. l1,ar‘®ie Dame, die im Nachtkleid vor ihr stand, zittertß stark. „So etwas dürfte doch nicht Vorkommen!" sagte sie; vorwurfsvoll und sah zu, wie Frau von Hilbach die Stucks Kalk von dem Bett herunternahm. „Ja, und was wird nun?" fragte die Dstme. „sie müssen doch nachforschen, woher das kommt. Wer ivohnt bctiTt über uttr?/v Frau von Hilbach erwachte erst jetzt aus ihrem Schreck.- „Die Frau Küster!" sagte sie, schob das Bett von der gefährdeten Stelle, versprach der Dame, gleich wtederzM kommen und lief zur Kosh. Die verstand zuerst sucht recht/ zog sich dann aber schnell an und ging mit Frau von Hilbach zur Frau Küster. , Sie sanden die Flurtür unverfchlossen und traten eitu, Die Frau Küster lag in den Kleidern aus ihrem Bett unb schlief pnd wurde nicht wach, wie die Kosh sie anriest „Das ist nicht normal, wenn eine so schläft!" sagte die Kosy zn Frau von Hilbach und ging in das kleine Nebenzimmer, in dem das Fenster weit offen stand. Der Regen strömte schräg hinein, hatte sich unter dem Linoleum gesammelt und die Decken aufgeweicht. Sre rückten die Möbel beiseite, nahmen das Linoleum aus und begannen das Wasser mit großen Tüchern aufzm fcie zuvor, und bei der Pastorin kam der Regen in bie gute Stube, tropfte durch die Decke auf ihre Schloß!»obel stnd setzte die Gräfin in höchste Aufregung. . „ Die Frau Bauunternehmer war auch unglücklich, denn ihr Mann war so sehr vom Wetter abhängig, und dm Uteninot und die Herzbeschwerden waren schilimmer als sonst. Frau von Hilbach weilte viel an seinem Bett und hielt seine Hand, und Ivenn sie sah, to-ie sehr er litt, kamen ihr die Tränen. , Er hatte ihre geschäftlichen Angelegenheiten geordnet, hatte die dreitausend Mark zur zweiten Hypothek zuschreiben lassen und hatte auch die Baupolizei in Naumburg von der Beschaffenheit der Schornsteine im Hilbachschen Grundstück unterrichten lassen. Nun kämpfte er mit letzten Kräften. Die Frau Bau- Unternehmer wußte, was ihr in nächster Zeit bevorstand; es tat ihr wohl, daß sie an Frau von Hilbach eine hin- gebende Freundin und an der dicken Geflügelhändlerin eine treue Stütze gefunden. In diesen grauen Regentagen lvaren sie auf das Ende gefaßt. Frau von Hilbach schlief oben im Wohnzimmer, Und der kleine Erwin kampierte bei der Kosy, die ihn auch am Tag mit zum Brunnen nahm, damit er niemand im Weg war. Doch der Bauunternehmer erholte sich immer wieder, war tote ein Stückchen Docht, daß int letzten schon flüssigen Restchen Wachs steckt und nicht verlöschen kann, bis der letzte Funken Nahrung ihm genommen wurde. Er hörte den Regen gegen die Fenster Magen und sehnte sich nach Sonne; die Kosy betete am Brunnen zum lieben Gott und bat ihn, Vernunft walten zu lassen, denn, too der Herr Bauunternehmer so lange gelitten, konnte er es mich noch ein paar Wochen länger machen, bis das Haus leer war. Die Fremden, die augenblicklich im linken Flügel des ersten Stocks wohnten, waren ohnehin mäkelig und machten ihrer Frau den Kopf warm. Kam nun noch! ein Todesfall, dann war es ganz aus. Jeden Abend, wenn sie vom Brunnen kam; öffnete sie leise die Wohnzimmertür bei Bauunternehmers und war glücklich, ivenn ihr niemand eine schlimme Botschaft brachte. Sie ermutigte Frau von Hilbach, die bleich und müde aussah, den Kopf oben zu behalten. Diese saß oft in der Nacht am Fenster im Zimmer der Frau Bauunternehmer; sie konnte nicht schlafen, sie wußte, der Tod lauerte dem armen, kranken Mann, der ihr so viel Gutes getan, auf und darum sah sie es als Pflicht an, wachzubleiben, wenn die erschöpfte Frau Bauunternehmer schlief, damit er nicht allein den letzten schweren Kamps zu kämpfen hatte. Sie sah auf die Saale, die grau und schlammig von deru vielen Regen geworden war; sie lauschte auf das Wehr Und sah Züge wie leuchtende Schlangen über die Brücke gleiten. In diesen bangen, dunklen Nächten dachte sie seit langem wieder an ihn, der da weit draußen suchte, der) kämpfte und arbeitete, bannt sie erlöst wurde aus ihrer Rot und Einsamkeit. Hier unten in der großen Laube hatte er es ihr gesagt, damals in der wundervollen, stern- Uaren Winternacht. Eine schmerzliche Sehnsucht zog in ihr Herz; ihr war so bang, so bang. Seit sie so im praktischen Leben stand, war ihr, als trüge sie ein; enges Kleid aus derbem Stoff, in denr sie nicht frei atmen konnte. Sie war sich selbst so fremd geworden, und oft hatte sie eine Augst, für die sie keine richtige Erklärung fand. Ob sie ihm wohl jetzt noch dasselbe fein würde, wie damals im Winter, wo sie still nnb1 ruhig in ihrem ZiM- Merchen gesessen? Es war ihr, als habe das laute Leben Um sie her, das viele Rechnen, der geschäftliche Verkehr Mit fremden Menschen etwas in ihr geändert, als sei sie Äußerlich nicht mehr dieselbe, die sie gewesen. „Aber doch nur äußerlich!" flüsterte sie, „und wenn er kommt, wenn er mich holt, dann ist alles; vergessen, bann —.— O, sie war erschrocken; es war ihr, als habe sie ein Mansch in den Zimmern der Hänflein gehört. „Liebster, Liebster!" sagte sie, denn ihre Sehnsucht war sü groß geworden, daß sie mit ihm sprechen mußte.- Da hörte sie eine Tür gehen und jemand auf dem! Flur rief: „Frau von Hilbach, schnell. Wo ist denn Frau Von Hilbach? So etwas ist doch furchtbar!" Sie war im .Augenblick draußen und stand einer Fräst 203 ■—* WM Stic WHSM VW VW Kerzen beleuchtet, so erscheint bÄj Kleck, von der Beleuchtungsseite gesehen, dunkler als das übrige er, von der anderen Seite Heller; das beruht auf der ge- Mgeren Reflexion des Lichtes und seiner gröberen Durchlassig- keit an der gefetteten Stelle. Wird der Fleck von beiden selten gleich start beleuchtet, so verschwindet er für das Auge. Und tont bringt Bunsen zu beiden Seiten des Schirmes die Kerzen tot. Stehen dann links von dem Schirm die Kerzen m der bvppelten Entfernung gegenüber den rechten, so müssen lytrs Viermal so viele Kerzen stehen als rechts, damit der Fleck verschwindet. Auf diese Weise ist dann das Gesetz durch eine Reihe Von verschiedenen Verfuchsänordnungen zu beweisen. Man wird Wgestehen, daß sich die 'Sache weder einfacher noch ideengeniäßer machen ließ. Und genau so ist es etwa mit dem Spekttalapparat, den! Bunsen konstruierte, »der Mit seinem galvanischen Element Dadurch gewinnen alle seine Instrumente in ihrer ersten Form beit Charakter des Primitiven; sie sind nicht die Erzeugnisse einer entwickelten Mechanischen Technik, sie erscheinen vielmehr pls die aus der Not einer produktiven wissenschaftlichen Phantasie geborenen Hilfsmittel. Aeußcrlich sind sie daher, so wie sie Entstanden, unvollkommen, ein wenig plump; aber Me Angemessenheit an die Idee Macht sie zu Grund typ en des unent- h-ehrlichen Handwerkszeuges der naturwissenschaftlichen Forschung m« der praktischen Anwendung ihrer Ergebnisse; ihre Ber- seinerung war die relativ leichte Sache der mechanischen Arbeit, Verdankt Bunsen der Herstellung solcher in den allgemeinen Gebrauch übergehender Apparate die Popularität seines Namens, so hat dieser den guten Klang doch eigentlich erst gewonnen durch die hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen i eines Trägers. Bunsen war — und das ist insbesondere der hohe Ruh'm^, den er Mit seinem Mitarbeiter Kirchhoff teilt — der Erfinder der Spektral!- Mmhse. Was das bedeutet, weiß feder zu schätzen, der die, Geschichte der neueren physikalischen, chemischen und astronomischen Forschung kennt. Diese Spektralanalyse hat nicht nur die Vervollständigung unserer Kenntnisse von den Lichterscheinungen her- beigeführt; sie hat nicht nur dem Chemiker ein unfehlbares Mittel tot die Hand gegeben, Spuren von Metallen nachzuweisen; sie hat auch zur Entdeckung neuer Metalle geführt — Bunsen selber fand das Caesium und Rubidium — und sie hat vor allem die Erforschung der chemischen Natur der Sonne und anderen Weltkörper möglich gemacht und überhaupt in der Astronomie eine Universelle Bedeutung erlangt. Es war aber wieder eine verhältnismäßig einfach« Tatsache, auf welche sich! alles das gründete, Nus welcher es als eine gleichsam selbstverständliche Folge erwuchs ; Und diese Tatsache stellten Bunsen und Kirchhoff fest. Wird eine Metallverbindung in eine heiße Flamme gebracht, so werden die sich bildenden Dämpfe glühend Und die Flamme wird gefärbt; Kochsalz z. B., also die Verbindung des Metalles Natrium mit Chlor, färbt die Flamine des Bunsenbrenners gelb, weil das Natrium einen gelben glühenden Dampf bildet. Zerlegt man das so gefärbte Licht der Flamme durch ein Prisma zu einem Spektrum, iso wie man däs weiße Sonnenlicht zu einem Regenbogenbild oder Spektrum, das heißt in die Unmenge seiner verschiedenen Farbenstrahlen zerlegen Haun), so zeigt dieses Spektrum des glühenden Dampfes nicht, wie das weiße Licht, alle Farben, sondern nur wenige, die durch dnulle Stellen voneinander getrennt sind, Natriumdampf also zeigt als Spektrum gelbe Strahlens Kalium rote. Und Bunsen fand nun zusammen mit Kirchhoff, daß die Sttahleu, die ein solcher glühender Dampf aussendet, nur von her Natur des Dampfes abhängen, und für jeden Stoff charakteristisch sind. Zeigt daher irgend eine Substanz, die Man verdampft, die gelben und roten Strahlen oder Spektrallinien, so kann man daraus schließen, daß sie Natrium! Ustd Kalium enthält; und unter Spektralanalyse versteht man- die Art, in' solcher Weise die Zusammensetzung von Körpern zu untersuchen. Schon BunseU hat diese Methode der analytischen Untersuchung! im einzelnen ausgebildet und angewandt. Sie wurde bald nach ihrer Auffindung vermöge einer Reihe von scharfsinniger Theorien insbesonders ein allgemeines Hilfsmittel her astronomischen Forschung, Bunsen wär der typische Vertreter jener neueren Naturfor- fchuug, welche an Stelle der früheren spekulativen Methode das Experiment zum hervorragendsten Mittel der Erkenntnis erwählt hat — ein Verfahren, dem unstreitig die beispiellose Bereicherung des Naturwifsens verdankt wurde. Wenn noch Oersted im Kahre 1820 durch die naturphilosophischen Spekulationen Schellings btorU angeregt wurde, die Ablenkung der Magnetnadel durch den elektrischen Strom zu suchen und zu finden, so gehörtä Bunsen im Gegenteil ganz der neueren Schule an, so radikal, daß er von Theorien und Hypothesen etwas verächtlich zu sagen pflegten „Das sind ja Nur Vorstellungen." Aber in seiner, dem Zeitbedürfnis entsprechenden Einseitigkeit war er genial. Obwohl von Haus aus Chemiker, umfaßten doch seine stets hervorragenden Arbeiten neben der Chemie auch die Physik und selbst W Geologie; aber immer waren sie auch Nur auf das Experiment 'gerichtet, das et vermöge seiner Genialität auf die weitesten Zn- faMmenhänge der Natur anwandte. Sv wird es denn aus der eigenartigen Veranlagung dieses Mannes, insofern sie eben diü Richtung auf den Tatsachenzusammenhang mit einer starken produktiven Fähigkeit paärte, verständlich, daß er eine Reihe neuer Forsch tot gsmethod en aub ahnte und zugleich hie fundamentalen Instrumente dazu konstruierte. Als Mensch war er voller Wohlwollen UNd Liebenswürdigleit, Seine Schüler rühmten ihn als einen vorzüglichen Lehrer. Aus der Lroßen Zahl seiner Arbeitsresultate sei noch die Entdeckung eines Gegengiftes zur arfenigen Säure, sowie diejenige des Mag- uesiumlichtes erwähnt, das ja auch in der Folgezeit in allgemeinen praktischen Gebrauch überging. Dor 100 Jahren, am 31. März 1811, wurde et in Göttingen geboren. Die Hauptstätten seiner Wirksamkeit waren Kassel, Breslau und .Heidelberg. Er starb in H eidelberg im Jahre 1899, C o l o n j U s, wie du wieder jung wirft. Bon Lina Grebe? Elberfeld, II.; Der letzte Tag ist da; frostklar und fottnig. ist er heraufgezogen.; Häute mitatg heißt es Abschiednehmen von der Höhe, vom Schnee/ vom Weißen See. Wir müssen die Stunde noch ausnutzen. Wir machen Wettfahrten durch den Wald und üben Stemmbogen auf gilar Bergfahrt; immer in gleicher Fröhlichkeit mit Fallen und chen, und doch! ist häute ein dunkler Unterton dabei: Heute geht es zu Ende. , . „ Nach Tisch sitze ich Noch ein Weilchen draußen in der Sonne, Sieh da! meine Schwägerin. Unter der weißen Mütze sieht von dem blauschwarzen Haar nur ein bißchen heraus, die dunkeln Augen strahlen und wollen noch einmal alle Schönheit der Rahe und Ferne in sich sangen. Knabenhaft schlank steht sie da und wahrhaftig! — sie hat die Hände in den Hosentaschen Und macht; ein so spitzbübiseUvergnügteS Gesicht dazu, gerade wie ihr Acl- töfter, der ihr nun schon bis! zu den Schultern reicht. Diese Stellung hat sie von ihm, Und er hat das blauschwarze Haar und di« großen blauen Augen von ihr. . Wie jung sie aussieht und wie hübsch! ganz braun gebrannt ist sie hier oben. „Sieh einmal da dein Aeltester," rufe ich meinem! Bruder zu, der gerade aus dem Hause kommt. Mit einem stolzen Blick umfaßt er die ganze liebe Gestalt und zieht sie in feine Arme, >,Woran dachtest; du eben?" . . „Ich malte mir aus, wenn wir erst einmal unsere fünf Kinder Mit hierher bringen und alle zusammen Schiläufen." — Unsere Abfahrt wollen wir — d. i. der Rest vom SchikurD der Wut noch aus acht Köpfen besteht — Wer dm Kamm nach Sulzern Eck und dann nach Münster nehmen. Alfo zuerst hinauf auf dm Kamm. Dort auf der Höhe bläst ein eisiger Wmd, die Sonne Mm nicht gegen ihn an. Es ist bitter — bitterkalt.. Vor uns -eine eisige Fläche, aber nicht spiegelglatt, sondern auf und Nieder, so, als sei sie int Wellenschlag festgefroren. Aber es Ulst nichts, wir Müssen hiitüber. . Also: „Schi zusammen, vorlegen, federn in den Knien, nur nicht fallen; fallen ist Kraftvergeudung", sage ich, mit immer wieder vor und halte mich so lange es geht. Dann laufe ich . mit einem Krach aufs Eis, daß mir Hören und Seyen für einen Augenblick vergeht. Das Aufstehen auf fcent blanken Eise ist keine Kleinigkeit, und wie ich glücklich so weit bin und mich umdrehe, sehe ich hinter mir das reinste Schlachtfeld, lauter, gefallene Helden. Und so geht es weiter über die eisige Flache; unsere Schier fliegen so lange mit uns davon, bis wir Unfällen, kein Bremsen Ulst. Der Zirkusdirektor will mit dem Stock bremsen, doch der Stock bleibt fest im Eise sitzen, derweil gehen feine Schier mit ihm durchs und es rührt sie gar nicht, daß „er ihnen wütend „hält, halt" zürnst. Sie rasen davon, bis er >lch hinlegt, und dann muß er imtkehren und seinen ntzengebliebenen! Stock holen. Der Fähnchensammler hat sein eigenes System, um! weniger und nicht so härt zu fallen; er setzt sich! auf ferne Schier wie auf eine Rodel. .. .. ., , ,, Schi-Heil, so kommt man auch, hinunter. Wir sind doch sroh/ als wir tiefer und dem Walde näher kommen. Da hört das Eis. auf und der Schnee fängt an; aber die Freude ist |efjr bald zit Hinter dem Walde geht es über felsige Hange hinunter und zwischen den Felsblöcken blinken vereiste Flächen. Ich komme aus dem Walde gesaust in der Richtung auf unsere drei-Vorläufer zu, von denen ich nur die Köpfe sehe. Ich! bin in voller Fahrt! und ahne nicht, daß gleich hinter der Biegung nichts als E.els-> blöcke kreuz und quer stehen. Ich rase über das Eis Und höre:! „UM GotteswstleN! Halt! Vorsicht!" „Platz,, Platz, ich kann Nicht halten." Der Zirkusdirektor sieht mich auf sich zukomtuen/ hat die Geistesgegenwart, seine Schienden hinten weit auseinander^ zustellen, ich sause hinein — er steht fest wie ein Denkmal bei meinem Anprall in die Rippen — ich lalle rückwärts zu Boden UUd! bin gerettet. „Na, das Hätte bald die Schispitzen gekostet." -„Oder den Schädel," sagt ein anderer. Und dann ist bald der schwierige Teil der Abfahrt überwunden, Und wir komMen aus friedliche Waldwege, Da fonnen ,.toir uns von den überstandenen Aengsten erholen, — aber schon w-ars doch —: Nur haben wir bei völliger Unkenntnis des Geländes manche Kreuz- und Querfahrt gemacht, und seit fast 5 Stunden find Wir unterwegs. Nicht zu vergessen, daß wir uns schon den ganzen Dior gen redli'chi 'geklagt hatten. Der FahnKensammler ist auch ganz „aste".; er sagt gar nichts. Mähr, sieht nut stumm 204 tinb hilfefleh^nd ton sich und fällt aus lauter Kraftlosigkert stuf beit bcQiieinften Wegen. „Fallen ist Kraftvergeudung, man mutz Mieder aufstehen." Eine Stunde lang müssen wir noch unsere Schier tragen und zu Fuß nach Münster wandern. Dort gibt es noch ein fröhliches Abschiedsessen mit lustigen Reden; reder wird ditrchgehechelt mit seinen Leistungen vom heutigen Tage Uird nun 'haben wir noch ein« Stunde gemeiniamer Cusenbahmahrt vor Uns. Um den Schisport und „wie schön er ist", dreht sich die Unterhaltung. . _ ' . . Mit einem tiefen Seufzer sagt auf einmal im)er bester Schv- läufer: „J'ch denke es finit schrecklich, wenn ich eine Frau kriegte, die tricht Schiläufen möchte oder könnte." „Warten Sie einmal ab, vielleicht lernen Sie Ihre Zukünftige beim Schiläufen kennen." „Ach, Sie meinen wohl wie Herr M. ? Der kommt eines Abestds spät von einer Tour zurück und fährt nicht weit vom Hotel über etwas weiches. Als er näher zusieht, ist es ein weibliches Wesen, das nicht mehr weiter kann. Sie hat mit ihrem Bruder eine Tour gemacht; sie haben sich verirrt und sind vor Erschöpfung hingesunken. Er trügt das Mägdelein auf seinen starken Armen ins Hotel, und siehe da! er hat sein Glück im Schnee gefunden." „Na, setzen sie wohl, so macht maus." Ob wohl einer unter Uns ist, der dem' Schisport wieder untren werden könnte? Nein, nie! so lange wir uns rühren und Geld daKr erübrigen können. Und dann erzählen sie von einem alten Herrn: er ist nun 84 Jahre alt — als Siebziger hat er erst das Schiläufen gelernt, und sein Werb war nicht viel jünger. „Ja, der Schisport hat doch manchs Umwälzung mit sich gebracht." „Bei Uns in Straßburg gibt ss Samstagabend keine Gesellschaften mehr. Wer kann, geht auf die Schneeberge." „Und in Freiburg haben die meisten Verbindungen Sonnabends reine kommentmäßige Kneipe. Alles geht auf den Feld- tzerg oder sonstwo in den Schwarzwald." Die Glücklichen! die den Schneebergen so nahe wohnen. Die Scheidestunde schlägt, und wir werden wie vom Wind auSvinandergeweht, der eine hierhin, der andere dorthin. Wir drei bleiben allein übrig und sehen einander an. Das Ehepaar! sitzt mir gegenüber. „Nun?" frage ich. „Ich wußte nicht mehr, daß das Jungsein so schön ist," sagt der eine träumerisch und der andere: »Wer das Wieder!- jUNgwerden ist doch noch viel schöner." ---- Vmmidtfes. * Wie bie Tiere Werkzeuge gebrauchen. Auf die Frage nach dem Gebrauch von Werkzeugen im Tierreich gibt Dr. R. W. Hoffmann in einem Aufsatz der Umschau eine ausführliche Antwort. Schon die niedersten Lebewesen verwenden Fremdkörper zum Bau ihrer Gehäuse, aber sie gebrauchen diese Baumaterialien nicht einzig als Werkzeuge, sondern ihre Instrumente find Teil« des Körpers, besonders die Muindorgane. Die erste Ändeutnug eines Gebrauchs fremder Gegenstände im Sinne eines Werkzeuges findet der Gelehrte bei einigen.höheren Krebsarten., Manche Krabbenfamilien verwenden Fremdwrper, wie lebende Algen, Schwämme nsw„ um sich damit zu bedecken und ihren, Versolgerik zu verbergen. Ganz offenkundig tun dies die Noto- poden, Krabben, bei welchen die zwei letzten Brustbeinpaare auf den Rücken hinaufgerückt sind. Mit diesen Beinpaaren werden Schwämme und andere Gegenstände auf dem Rücken festgehalten, ton einen Schild zur Abwehr gegen Feinde zu liefern, den dann di« Krabben ost dem Angreifer überlassen, um sich selbst zu retten. Die Krabbe Melia tesselata bedient sich gewisser Seerosen als Waffe und Bentefang-apparat. Sie löst die Blumen kunstgerecht! Von Mer Unterlage los, faßt sie mit den Scheren ihres ersten Gehfußpaareis und trägt die Seerose so, daß die Krone nach oben sieht. Wird die Krabbe vorne irgendwo berührt, so geht sie sofort zur Verteidigungsstellung über, indem sie die Beine mit der Seerose vorstreckt. Wird die Krabbe von der Seite berührt, so richtet sie ihr« Waffe dorthin. Hat eine der Seerosen einen Nahrungskörper ergriffen und verschlingt ihn nicht schnell genug, so führt die Krabbe bte Seerose zu ihrem Mund und entreißt ihr beit Bissen. Während die Weberameisen ihre eigenen Larven als Spinnrocken und Webeschiffchen benutzen, näht eine andere Ameisenart ihre Nester mit Hilfe der Larven zusammen. Diese Ameisen besitzen längliche, aus lebenden Blättern bestehende Nester, an denen je zwei Blätter untereinander befestigt werden, und zwar geschieht das auf folgende Weise. Die beiden Blätter werden zunächst von einer Anzahl Ameisen dicht aneinander gebracht, dann kommen Arbeiterinnen, welche in ihren Freßzangen Larven tragen, deren Kopf sie in einem Zickzack von einem Blatt zum anderen führen. Dabei sondert sich ein Spinndrüsensaden ab, der MM Zusammenheften der Blätter dient. Mehrere Ameisen röeiteit ganz nahe beieinander und lassen die Fäden über Kreuz geholt, so daß ein ziemlich festes Gewebe entsteht. Bei den Raub- wesPM haben George und Elizabeth Peckham beobachtet, daß sie vi« von ihnen selbst gegrabenen Bruthöhlen nicht immer mit einem Stein' verschließen, sondern sie beobachteten ein Tier, das ein! Partie seiner Staubkörner zu dem Loche der Höhle schaffte, dann einen Kieselstein in seine Freßwerkzeuge nahm und damit den Boden glatt stampfte, indem es in rapiden Bewegungen den Stein als Stößer benutzte. Die Raubwespe pflasterte also gleichsam die Erde an der Stelle fest. Läßt sich so schon der Gebrauch von Werkzeugen bei den niederen Tieren feststellen, so findet er sich noch häufiger in der höheren Tierwelt. Ein junger, gerade eingefangener Elefant z. B. brach von einer Bambusumzäununa einen Stab nach dem andern mit dem Fuß ab, führte sie mir dem Rüssel prüfend zum Maule und umfaßte schließlich einem ihm brauchbar erscheinenden Stab mit dem Rüssel, worauf er sich mit der Spitze intensiv in der Achselhöhle kratzte. Der Beobachter sah bei dieser Prozedur einen 15 Zentimeter laugen Blutegel zu Boden fallen. Ganz erstaunlich ist besonders die Geschicklichkeit,- mit der Affen, auch ohne daß ihr Nachahmungstalent ausgebildet ist, auf Grund eigener Erfahrungen Werkzeuge gebrauchen. Ein Klaimneraffe versuchte, um zu einem Ei zu gelangen, das auf denk Gesims eiires Kamins lag, einen Stuhl mit den Zähnen herbeizuziehen; als aber seine Zähne an der Politur abglitten, schleppte er «inen Lappen herbei, wickelte ihn um das Stuhlbein und zerrte den Stuhl zum Kamin. Ein Wickelschwanzaffe, dem sich Nuß- teilchen in die Zähne setzten und der infolgedessen Schmerzen hatte, verwendete einen zugeschärften Drahtstift sofort als Zahnstocher, Aber nicht nur in der Gefangenschaft, sondern auch! in der freien Natur benutzen Äffen gewisse Wertzeuge, rollen auf ihre Angreifer Steine herunter, brechen Zweige ab, um sie niederzuschleudern- und verwendm .Granitsteine, um mit ihnen ihre Fruchtkerne auf- zuklopfen. * Individuelle A n s ch auUn g. Richter: „Zuerst behaupten Sie, es sei ein herrlicher Tag gewesen und imchher geben Sie W, daß es iM Strömen geregnet hat, wie reimt sich das! zusammen?" — Zeugin: „Ein herrlicher Tag war es insofern,- als mir zwei Herren ihren Schirm aitgeboten haben!" ’ * Unter Freundinnen. „ . . . Und erst mein Mann, bet ist so Nervös, weM der bloß Holz sägen sieht, da schwW et schon!" _____________ Viichertisch. — Gartenbuch für Anfang er. Unterweisung int Anlegen, Bepflanzen und Pflegen des Hausgartens, im Obstbau, Gemüsebau und in der Blumenzucht. Von Johannes Büttner. 9. Auslage (50.—63. Tausend). Frankfurt a. O., Verlag von Trowitzsch & Sohn. Büttners iGartenbuch führt den Anfänger in anregender, klarer und fesselnder Form in die Geheimnisse des Gartenbaues. Wie mancher Gartenfreund bemüht sich eifrig, aber ohne den erhofften Erfolg und daher ohne die gewünschte Befriedigung. Es fehlt ihm an den notwendigen Vorkenntnissen, an einem Berater, der ihn auf begangene Fehler hinweist. Auf alle gärtnerischen Fragen gibt Büttners Gartenbuch eine gründliche und zuverlässige Auskunft. Dabei veranschaulichen die vielen trefflichen Abbildungen den Text derart, daß sich jede weiter« Anleitung erübrigt. Schachaufgabe. F. Healy. Schwarz. 3 Weiß. Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt. Auflösung in nächster NnMmer. Auflösiing des Arithmogriphs in voriger Nummer: Feuer, Reiterei, Irit, Trier, Ziffer, Riff, Euter, Uri, Treuen Eier, Rif; Fritz Reuter. »Kdaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühk'schen ÜniverfttStL-Buch- wb Steindruckerei, R. Lang«, Dieb«»