MlttWoch den 29. November ITH 1$' 3iS D « Die weiße Frau. Roman von W. Collins,. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Ich bitte um Verzeihung, Str Percival — begann er. Die Dunkelheit täuscht Sie, unterbrach ich ihn, ich bin nicht Str Percival. — Der Mann trat schnell zurück. Ich glaubte, es fei mein Herr, murmelte er auf verwirrte, unsichere Weise. Sie erwarteten, Ihren Herrn hier zu treffen? Ich hatte Befehl, ihn hier im Nebenwege zu er-- warten. Mit dieser Antwort ging er wieder in der Richtung zurück, aus der er gekommen war. Ich schaute mich nach der Hütte um und sah den Küster mit der Laterne herauskommen. Ich nahm den alten Mann am Arm, um ihm schneller fortzuhelfen. Wir eilten den Weg entlang und kamen aii dem Manne vorbei, welcher mich angeredet hatte. So gut ich dies bei dem Lichte der Laterne zu sehen vermochte, war er ein Diener ohne Livree. Wer ist das? flüsterte der Küster. Weist er etwas von den Schlüsseln? Wir wollen uns nicht damit aufhalten, ihn zu fragen, antwortete ich, sondern schnell erst nach der Sakristei eilen. Die Kirche war selbst bei Tage nicht eher zu sehen, als bis man am Ende des Nebenweges stand. Als wir die kleine Anhöhe hinanstiegen, welche von diesem Punkte aus nach dem Gebäude führte, kam ein Knabe dicht zu uns heran und erkannte beim Lichte unserer Laterne den Küster. Wißt Ihr was, Meister, sagte er, den Küster am Rocke zupfend, 's ist da oben wer in der Kirche. Jchchört'n die Türe hinter sich schließen — und sah'n ein Licht anmachen. — Der Küster zitterte und lehnte sich schwer auf meinen Arm. Kommt! kommt! sagte ich, ihn ermutigend. Wir kommen noch nicht zu spät. Wir wollen ihn fangen. Halten Sie die Laterne fest und folgen Sie mir, so schnell' Sie können. Ich stieg schnell den Hügel hinan. Die dunkle Masse des Kirchturms war das erste, was ich undeutlich sich auf dem Nachthimmel abzeichnen sah. Als ich zur Sette bog, um nach der Sakristei zu gehen, hörte ich schwere Schritte dicht neben mir. Der Bediente war uns zur Kirche gefolgt. Ich beabsichtige Ihnen kein Leides zu tun, sagte er, als ich mich schnell nach ihm umwandte; ich suche bloß meinen Herrn. , , _ Der Ton, in dem er dies sagte, verriet deutlich, daß er in Furcht war. Ich nahm keine Notiz von ihm' und- ging weiter. Sowie ich um die Ecke kam, und die Sakristei sehen konnte, sah ich, daß das Gewölbfenster auf dem Dache von innen hell erleuchtet war. Ich lief durch den Kirchhof der Türe zu. Als ich näher kam, stahl sich ein sonderbarer Geruch durch die feuchte, stille Luft mir entgegen. Ich horte drinnen ein Geräusch, wie von einem zusammenschnappenden Schlosse — ich sah das Licht oben heller und heller werden — eine Glasscheibe zersprang — ich rannte auf die Türe zu und legte meinen Arm dagegen. Die Sakristei brannte! Ehe ich mich noch rühren, ehe ich nach dieser Entdeckung Atem schöpfen konnte, erfüllte mich ein schwerer Fall von innen gegen die Türe mit Entsetzen. Ich hörte, wie der Schlüssel heftig im Schlosse hin- und hergedreht wurde — ich hörte hinter der Türe die Stimme eines! Mannes in entsetzlich gellenden Tönen um Hilfe schreien. Der Bediente, der mir gefolgt war, fuhr schaudernd! zurück und fiel auf seine Knie. O mein Gott! rief er aus; es ist Sir Percival! Als die Worte seinen Lippen entfuhren, trat der Küster zu uns — und in demselben Augenblicke ließ sich das Geräusch des Schlüssels im Schlosse noch einmal und zum letzten Male hören. Der Herr erbarme sich seiner Seele! rief der Küster aus. Er ist des Todes. Er hat das Schloß verdreht! Ich stürzte gegen die Tür. Der eine, alles verzehrende Gedanke, der seit Wochen mein ganzes Innere erfüllt und alle meine Handlungen geleitet hatte, schwand in einer Sekunde aus meinem Geiste. Ich dachte an nichts weiter, als an das Entsetzliche seiner Lage; ich fühlte nichts als den natürlichen menschlichen Drang, ihn von einem furchtbaren Tode zu retten. Versuchen Sie die andere Türe! schrie ich, versuchen Sie die andere Türe, die in die Kirche führte! Das Schloß ist verdreht. Sie sind das Todes, wenn Sie noch einen Augenblick dabei verlieren! ' Es hatte sich, als der Schlüssel zum letzten Male imi Schloß umgedreht wurde, kein erneuerter Hilferuf hören lassen, und ich vernahm nichts, als das immer schnellere Knistern der Flammen und das scharfe Zerspringen der Glasscheiben im Gewölbefenster. Ich sah mich um nach meinen beiden Begleitern. Der Diener war aufgestanden, hatte die Laterne ergriffen und hielt sie mit geistesabwesendem Gesichte gegen die Türe. Der Schreck schien ihn geradezu mit Blödsinn geschlageni zu haben — er wartete an meinen Fersen und folgte mir, wohin ich mich wandte, wie ein Hund. Der Küster saß kauernd, stöhnend und bebend auf einem Grabsteine. Ter kurze Blick, den ich auf die beiden warf, genügte, um mich zu überzeugen, daß ich von ihnen keine Hilfe zu ei> ivarten hatte. Indem ich kaum Mußte, was ich tat, und nur nach dem Drange meiner Gefühle handelte, erfaßte ich den Diener und stieß ihn gegen die Mauer der Sakristei. Bücken Sie sich! sagte ich, und halten Sie sich an den Steinen. Ich werde über Sie aufs Dache steigen — td) werde das Gewölbefenster einbrechen und ihm etwas Lust geben! Der Mann zitterte am ganzen Leibe, aber er stand fest. Ich stieg, mit meinem Knittel zwischen den Zahnen, auf seinem Rücken, faßte die Vormauer mit beiden .Händen und hatte mich im 9iu auf das Dach geschwungen. In der wahnsinnigen Eile und Aufregung des Augenblickes fiel es mir. gar nicht ein, daß ich, anstatt bloß die Luft hinern- zulassen, die Flamme herauslassen würde. Ich schlug auf das Gewölbefenster und zerbrach das zersprungene, g loste Glas mit einem Schlage. Das Feuer sprang heraus tote ein wildes Tier aus seinem Hinterhalte. Hätte der Wtnd es nicht glücklicherweise in der Richtung von mir fort g--- rrteben, so hätten hiermit alle meine Bemühungen ihr Ende erreicht. Ich kauerte auf dem Dache nieder, als Rauch und Flamme über mich herausströmten. Das Leuchten des Feuers zeigte mir die spärliche Bevölkerung des Dorfes, bleiche Männer und erschrockene Frauen, die sich außerhalb des Kirchhofes drängten i al e in der fu tu r n Glut der Flammen auftauchten und in dem schwarz n, erstickenden Rauche toi'6er verschwanden. Und der Mann unter mir! — Der Mann, der uns allen so nahe und so hoffnungslos außer unserem Bereiche erstickte, verbrannte, starb! Der Gedanke machte mich beinah wahnsinnig Ich ließ mich an den Händen vom Dache herunter und siel auf den Boden. „ , Den Schlüssel zur Kirche! schrie rch dem Küster zu. Wir müssen es von der anderen Seite versuchen — wir mögen ihn noch retten können, wenn wir die innere Tür sprengen. . Rein, nein, nein! schrie der alte Mann. Kerne Hoffnung! Die Schlüssel zur Kirchentüre uua der zur Sakristei sind an demselben Ringe — beide da drinnen! iO, Sir, er ist nicht mehr zu retten — er ist jetzt schon Staub und Asche! Sie werden das Feuer von der Stadt aus sehen, horte ich einen rufen. Sie haben eine Feuerspritze in der Stadt. Sie werden die Kirche retten. Ich rief dem Manne zu — er wenigstens hatte noch etwas Geistesgegenwart — ich rief ihm zu, er mag.' zu mir kommen. Es mußte wenigstens eine Viertelstunde wahren, ehe die Feuerspritze uns zu Hilfe kommen konnte. Der grauenvolle Gedanke, solange in Untätigkeit zu bleiben, war mehr als ich ertragen konnte. Faüs wir die Tür sprengten, konnten wir ihn nicht noch retten? Der Gedanke sprang auf in mir, tote die Flammen durch das zerschlagene Gew-ölbefenster gesprungen waren. Ich sprach zu dem Wanne, welcher der Feuerspritze erwähnt hatte: Haben Sie Ihre Spitzaxt zur Hand? Ja, sie hatten sie. Und ein Beil, eine Säge? Ja! ja! ja! Fünf Schrlünge sür jeden, der mir hilft! Die Worte gaben ihnen Leben. Jener gierige zweite junger der Armut: der Hunger nach Geld brachte sie sofort in Bewegung und Tätigkeit. Zwet von euch — bringt noch Laternen mit, wenn ihr welche habt! Zwei holen Spitzhacken und Brechwerkzeuge! Die anderen mir nach, um einen Balken zu holen! Die Frauen und Kinder stoben zu beiden Seiten auseinander. Wir stürzten zusammen den Pfad vom Kirchhofe der ersten leeren Hütte zu hinunter. Kein Mann blieb zurück, außer dem Küster — dem armen, alten Küster, der schluchzend und jammernd auf einem Grabsteine den Verlust der Kirche betrauerte. Der Bediente solgte mir noch immer aus den Fersen; sein weißes, hilfloses, entsetztes Gesicht blickte dicht über meine Schulter hinweg, als wir uns in die Hü-tte drängten. Es lagen Sparren von der abgerissenen Decke am Boden — doch waren sie zu leicht. Ein Balken war oben über unseren Häuptern, doch nicht außer dem Bereiche unserer Arme und hacken — ein Balken, der an beiden Enden in der zerfallenen Mauer sestsaß, um den der Boden und die Decke fortgebröckelt war und über dem ein großes Loch im Dache den Himmel zeigte. Wir griffen den Balken an beiden Enden zugleich an. O Gott! tote fest er saß — wie uns Stein und Kalk widerstand! Wir hackten und hieben und rissen. Der Balken wich an einem Ende — er stürzte herunter, gefolgt von einer Schuttmasse. Die Weiber, die sich alle um den Eingang drängten, um uns zuzuschauen, stießen einen Schrei aus — die Männer einen lauten Ausruf — zwei von ihnen lagen am Boden, doch unverletzt. Roch einen Riß mit gesamter Anstrengung — der Balken war an beiden Enden los. Wir hoben ihn auf und befahlen, am Eingänge Raum zu machen. Jetzt ans Werk! Jetzt auf die Tür los! Da ist das Feuer, das zum Himmel hinan speit, heller denn je, um uns zu leuchten! Vorsichtig, den Pfad entlang, vorsichtig mit dem Balken — auf die Türe zu! Eins, zwei, drei — und los! Das Hurrarufen erschallte unbezähmbar. Wir haben die Tür bereits erschüttert; die Angeln müssen sich lösen, falls das Schloß sich sprengen läßt. Noch einen Stoß mit dem Balken! Eins, zwei, drei — los! Sie weicht! Das schleichende Feuer leckt uns aus jeder Spalte an. Noch einen; letzten Stoß! Die Tür bricht krachend ein. Eine große, angsterfüllte, atemlose, erwartungsvolle Stille hält jede lebende Seele umfangen. Wir suchen nach dem Körper. Die sengende Hitze, die unseren Gesichtern begegnet, treibt uns zurück: wir sehen nichts — oben, unten, im ganzen Zimmer sehen wir nichts als eine große Flammenmasse. Wo ist er? flüsterte der Diener, blödsiitnig in die Flammen stierend. . .. Er ist Staub und Ap.-., sagte der Küster. Und die Bücher sind Staub und Asche — uno o, ihr Herren! dte Kirche wird auch bald Staub und Asche sein. — Sie waren die einzigen beiden, welche sprachen. Als sie wieder schwiegen, war nichts weiter zu hören, als das Knistern und Lodern der Flammen. Da: ein scharfer, rasselnder Ton ans der Ferne — dann das hohle Trampeln von Pserdesüßen im schnellen Galopp — dann das Getöse, der alles übertönende Tumult von Hunderten von menschlichen Stimmen, die alle zugleich schreien und rufen. Endlich ist die Feuerspritze da. Die Leute um mich her ^wandten sich alle vom Feuer dem Gipfel der Anhöhe zu. Der alte Küster versuchte, ihnen zu folgen, aber seine Kraft war erschöpft. Ich sah, wie er sich an einem per Grabsteine fest hielt. Rettet die Kirche! rief er mit matter Stimme, wie wenn er schon jetzt von den Feuerleuten gehört werden 'erwartete. Rettet die Kirche! In zehn Minuten war die Spritze ausgestellt; aus dem Brunnen aus der Hinterseite der Kirche versah man sie mit Wasser und trug bann den Schlauch an den Eingang der Sakristei. Falls mau jetzt der Hilfe von mir bedurst, so hätte ich sie nicht leisten können. Meine Willenskraft war fort — meine Kräfte erschöpft — der Aufruhr meiner Gedanken war jetzt, da ich wußte, er sei tot, auf furchtbare, plötzliche Weise gestickt. Ich stand nutzlos und hilfws da und stierte in das brennende Zimmer hinein. Ich sah, wie man langsam das Feuer überwältigte. Die Helle der Glut erbleichte — der Dampf erhob sich in weißen Wolken und die glimmenden Ajscheuhaufen zeigten sich rot und schwarz auf dem Boden. Es trat eine Stille ein — bann begaben sich bie Leute von ber Feuerwehr und von ber Polizei an den Eingang — es erfolgte eine Beratung von leisen Stimmen — und dann wurden zwei von den Männern durch die Menge hindurch fortgeschickt. Die Menge wich zu beiden Seiten zurück, um sie durchzulassen. Nach einer Weile rann ein großes Entsetzen durch das' Gedränge, die lebendige Allee wurde langsam breiter. Die Männer tarnen mit einer Tür aus einer ber teeren Hütten zurück. Sie trugen sie an bie Sakristei unb gingen hinein. Die Polizei umringte abermals ben Eingang; bie Leute schlichen sich zu zweien und dreien aus der Menge heraus' und stellten sich hinter die Polizei, um es zuerst zu sehen.. Andere warteten in der Nähe, um es zuerst zu hören, 1 (Fortsetzung folgt.) Hygiene und Zinimecheizung. Bon Tr. meb. Wilhelm Tesche». In den letzten Jahrzehnten hat bie Hygiene gewaltige Fortschritte gemacht, zumal Wissenschaft unb Regierung Hand in Hand gingen. Ein sehr wichtiges Kapitel ist bie Wohnungs-Hygiene.. In den Großstädten ist es leider nicht möglich, baß jede Familie! eine genügend geräumige Wohnung zur Verfügung hat, aber trotzdem kann man vieles tun, baß bie Wohnung gesund ist. Schlecht gelüftete unb staubige Wohnungen erzeugen KrankhAten ber Atmungsorgane; feuchte Zimmer mit ihrer dumpfen Lust! sind oft bie Ursache rheumatischer Leiden. 747 ®m Sommer ist schließlich jede Wohnung gilt, wenn sie nur Sonne hat. Lann öffnet man Tür und Fenster und läßt die frische Lmtt in alle Räume dringen. In der kalten Jahreszeit aber Nt das ganz anders, da Kommt man ohne Heizung nicht aus, «rw eben weil man heizt, bleiben Tür und Fenster meist zu lange gelchloften. Keine Heizung, auch die idealste nicht, kann die Sonnenwarme ersetzen. Geheizte Luft ist stets anders zusammengeletzt wre die frische im Freien. Die Erfahrung hat gelehrt, daß sich der normale Mensch rn einer Luft von 15 Grad R. am wohlsten fühlt, ja, die Wissen- schaft hat das Gesetz aufgestellt, daß, der Mensch unter gewöhn- uchen Verhältnissen in jeder Minute so viel Blut- oder Eigen- Wärme neu erzeugt, als er in dieser Zeit an die ihn umgebende Luft von 15 Grad R. abgibt. Daraus geht schon hervor, daß, es gegen die Gesundheitspflege ist, wenn die Zimmerluft zu kalt oder zu warm ist, wenigstens wenn der Mensch sich in ruhendem Zustande in derselben, aufhält. Das menschliche Blut hat eine mittlere Temperatur von 30 Grad R., und es verträgt keinen höheren noch niedrigeren Grad, wenn es normal und gesund bleiben soll. In einer Zimmerluft, die der Blutwärme gleichkäme, würde der Mensch sofort zugriuide gehen. Er fühlt sich nur wohl m einer Lust, die bedeutend kälter ist als seine Blutwärme. Jemand, der bei einer Temperatur von ,15 Grad R. friert, ist entwedeu kank oder durch Untätigfett und Verweichlichung in einen der Kränklichkeit ähnlichen Zustand geraten, wodurch die Erzeugung der Eigenwärme herabgemindert wird. Es bedarf aber in solchen Fällen meist nur der genügenden körperlichen Bewegung, itm das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen. Körperlich stark arbeitende Menschen bedürfen keiner Zimmertemperatur von 15 Grad, da genügen schon zehn, bei mäßiger Anstrengung zwölf Grad. Aeltere Personen, deren Atmung und Blutumlauf träger geworden ist, würden in einer Zimmerlust von 15 Grad mehr Wärme verlieren, als in gleicher Zeit wieder erzeugt wird. Sie frösteln daher bei 15 Grad. Dasselbe gilt von Menschen, die an Blutarmut, Nervosität und Tuberkulose leiden. Solche Personen können ihr Wohnzimmer bis zu 18 Grad R. Heizen lassen, aber niemals höher. Frösteln sie dennoch, so mögen sie eine wollene Decke über Knie und Füße breiten. Je heißer das Zimmer nämlich durch die Ofenlvärme wird, desto trockener und verdünnter wird die Luft, sie wird schädlich, sie entzieht dem Blut beim Atmen zu viel Feuchtigkeit, erschwert das Atmen und reizt die Lungen. Auch das beliebte Aufstellen von Schüsseln mit Wasser würde hier keine nennenswerte Luftverbesserung bringen. Es kommt eben nichts der frischen Lust gleich, nur sie allein hat die Zusammensetzung, die der menschlichen Gesundheit dienlich ist. Da nun während der kälteren Jahreszeit in unserem Klima der Ofen nicht zu entbehren ist, so hört man sehr oft die Frage: „Welcher Ofen ist der beste?" Tie Frage kann kurz beantwortet werden: „Der Kachelofen ist der beste". w Der gebrannte Ton, aus denr die Kacheln bestehen, hat eine vierzigmat schwächere Wärmeleitungs-Fähigkeit als das Eisen. Er nimmt die Wärme zwar langsamer an, gibt sie aber dafür auch viel gleichmäßiger und andauernder ab. Und das ist es, woraus es bei einer guten Heizung anfommt, daß man die strahlende Wärme nach Kräften vermeidet. Auch die glänzende Außenseite des Kachelofens verhindert das zu schnelle Verstrahlen der Wärme, da blanke, glatte Oberflächen die Hitze stets weniger schnell abgeben als rauhe. So bleiben auch Kaffee oder Tee in einer blanken Kanne viel länger warm als in einer unalasierten, rauhen, da die Wärme am leichtesten an Unebenheiten, Ecken und Kanten, fund seien sie noch noch klein, entweicht. Eiserne Oefen sind am ungesundesten. Sie strahlen zu sehr, erkalten zu schnell, und ihre Erwärmung ist nicht gleichmäßig sgenug. Eiserne Oefen, die leicht glühend werden, haben auch noch den Nachteil, daß sie einen bösen Dunst erzeugen, der die Kopfnerven auf eine empfindliche Art angreift. Ferner läßt der glühende Eisenosen giftige Gase durch die glühende Stelle gehen, namentlich das gefährliche Kohlenoxydgas, in welchem schon so viele Personen erstickt sind, mit oder gegen ihren Willen. In den Großstädten kommt sowohl in öffentlichen Gebäuden wie auch in Privathäusern die Zentralheizung vielfach in Anwendung. Sie bietet sehr viele Vorteile und Annehmlichkeiten« ist aber nicht ganz frei von Nachteilen. Von der früher gebräulichen Form der Heißluft-Heizung ist man abgekominen und benutzt fast nur noch Heißwasser- oder Niederdruck-Tampsheizu ug en. So läßt sich bei aufmerksamer und geschickter Bedienung eine angenehme Und gleichmäßige Zimmertemperatur erzielen, ohne daß eure Verunreinigung der Lust stattfindet. Man darf.aber nicht vergessen, daß bei der Zentralheizung die bei gutziehenden Oefen stets statt- Jindende Ventilation fortfällt. Ein brennender Ofen führt die chlechte Zimmerluft durch den Kanrin ab und zieht durch alle Fenster- und Türenritzen die frische Lust herein. Die richtige Ventilation, welche die verbrauchte Lust durch frische ersetzen soll, wird in ihrem hohen hygienischen Wert immer noch zu wenig gewürdigt. Man bedenkt zu wenig, daß jeder Mensch bei jedem Atemzug der Lust seines Aufenthaltsraumes eine gewisse Menge Sauerstoff entzieht und bei der Ausatmung eine mit Wasserdampf gesättigte und an schädlicher Kohlensäure reiche Luft von sich gibt. Viele Menschen denken gar nicht daran, daß frische Lust ihr Lebenselement ist, daß sie um! so gesunder und heitere sind, je reiner dieses Lebenselement ist. Es gibt soM) ir fZrep; dem Glauben leben, daß die Zuführung von Irin A Zimmer den Kmdern und Kranken schädlich I/shalb wird rn Kinder- und Krankenzimmern oft I r kfet und zu stark geheizt. Das ist sehr oerfeftrt Erßwns erzeugt das Blut der Kinder schneller und lebhafter Warme als das der Erioachsenen, und zweitens sind di« rirfV'hl1 tn ihrem Bett genügend vor allzu großem Wärmeverlust Hh u)Uyt. , Ob das Schlafzimmer im Winter für gesunde Menschen geherzt werden >oll oder nicht, das ist eine reut individuelle Sache. , moderne Mckizin ist der Meinung, daß es nicht darauf an- kommt, ob ein Schlafzimmer geheizt sei oder nicht: die Hanpt- sache ist, daß die Luft in deut Raum, wo der Mensch mindestens nn Drittel setnes Lebens zubringt, rein sei. Die Wärme bet Imp: verschwindet völlig gegen die Bedeutung der Reinheit der- seibep. Die Lust in einem mäßig warmen Raum kann aber ebenfo gut sein wie in einem kalten, das hängt lediglich von der Ventilation ab. Je mehr Personen in einem Zimmer schlafen, desto geräumiger muß es sein und desto stärker die Bentilatum.! geringer der Unterschied zwischen Bett- und Zimmerwärm« ist, desto leichter wird einem morgens das Aufstehen, und desto luftiger rann man sich zudecken, was für die wichtige Hautausdünstung nur von Vorteil sein kann. Ist dagegen das Schlaf- kalt, so deckt man sich leicht zu schwer zu. Auf me>e Werse trägt ein ungeheiztes Zimmer ost mehr zur Ver» weichlichung bei, als ein bis zu 12 Grad R. erwärmtes. Einl Schlafzimmer soll man nur am Tage heizen, niemals rrachts, wenn jemaitb in demselben schläft. In einem geheizteil Schlafzimmer noch Wärmflaschen ins Bett zu legen, ist gar nicht gesund.. Man Mrd in einem kalten Bett sehr bald warm, weil der kurze, flüchttge Reiz der Kälte eine wohltuende Reaktion bdj vermehrten Hinströmens des Blutes nalch der Haut bauirft. , ,Bei den Wohnzimmern kommt es sehr darauf an, rechtzeitig zu heizen. Man muß nicht erst damit beginnen, wenn! der Bewohner desselben dort ruhen oder sitzend arbeiten roill. Dos Lüsten der Wohnzimmer sollte täglich mehrmals geschehen. Wie Lüftung braucht nur wenige Minuten zu dauern. Die eingedrungene frische Luft erwärmt sich schiiell wieder, schneller als verbrauchte und schlechte. Dem Sonnenschein gestatte man stets irach Möglichkeit un- gehindertes Hineindttngen, denn nichts ist gesunder als eine sonnige Wohnung. Sonnenschein ist ein Desinfektionsmittel erftem Ranges, er tötet die schlechten Keime in der Luft und verbessertl den Sauerstoff, er ozonisiert ihn. U. R. Wilhelm Jensen als Gegangener auf dem hohenasperg. In seiner Stilttgarter Zeit ist Jensen auch der zweideutigen Auszeichnung teilhaftig geworden, eine Zeit als Festungs efangener auf dem Hohenasperg zuzubringeu. Es war im Kri. gsjahre 1866; die Spannung, die zwischen Nord- und Süddeutschen geherrscht hatte, war glücklich überwunden und inan hatte im Bestreben, die Annäherung zwischen beiden Parteien zu beseitigen, eine deutsche Partei gegründet, deren Organ, die schwäbische Volkszeitung, I en« s e n leiten sollte, obwohl er sich heftig dagegen sträubte. Hieraus entstaich ein Zeitungskrieg; ein schwäbischer Rechtsanwalt und Kammer ab geordneter hatte gegen die Annäherung zwischen Nord und Süd im heftigsten Tone eingewandt: „Wollt ihr, daß eure Söhne von preußischen Unteroffizieren geprügelt werden?" Jensen bezichtigte diesen Herren darauf in seiner Zeitung wegen dieses „preußischen Prügelns" der Lüge, und die Folge war, daß er wegen Beleidigung verklagt und zu vier Tagen Festung verurteilt wurde. Wie es ihm da erging, hat er selbst humorvoll erzählt. Während des Transportes nach der Festung erteilte sein Aufseher häufig den Befehl: „Anhalten! Schöpple trinken!" Schließlich standen sie doch vor dein grimmen Gouverneur des Asperg: „Mein Transporteur", so erzählt Jensen, „klappte mili- risch die Fersen aneinander und murmelte: „Ich habe einen Gefangenen zu übergeben, Herr Gouverneur". Doch nfft barschem Einfall schnitt der Furchtbare ihm ins Wort: „Ich weiß schon", griff hinter sich nach einem Blatt, auf dem augenscheinlich mein Signalement aufs genaueste verzeichnet stand und mufterte mich haarscharf vom Scheitel zur Sohle, wie der Blick eines Adlers einen zur Abendmahlzeit auserkorenen jungen Hasen. Danach setzte er einen Schritt gegen mich vor, hob gebieterisch die Hand und sprach mit einer Stimme, aus der vor mir ein offenes Grab drohte: „Sie sind unverbrüchlich der ganzen Strenge der Festungsgebote unterworfen und haben unter keinen Umständen den Ihnen angewiesenen nächtlichen Aufenthaltsraum vor 5 Uhr morgens zu verlassen." Ich glaube, daß mir unwillkürlich vom Munde kam: „Zu Befehl, Herr Oberstleutnant. Ties früher zu tun, bin ich Gottlob nicht gewöhnt." „Unweigerlich" — und aus dem einen Wort klangs wie ein ganzes Exekutionspelotongeknatter — „haben Sie sich ebenso am Abend um 10 Uhr in Ihrem Schlasraum für die Nacht wieder einzustellen. In der Tageszwischenzeit steht es Ihnen als Strafgefangener der untersten Klasse frei, Ihren Aufenthalt innerhalb der Festung zu wählen, wo Sie wollen und sich nach ihrem Belieben zu beschäftigen." Dem letzten folgte eine dumpfe Stille, die der Kommandant nur noch 748 einmal mit der dienstlichen Frage unterbrach: „Hat der Zivil- konduktenr noch etwas zu bemerken?" — „Rechts Herr Gouverneur/' Offenbar waren wir entlasten; der Gouverneur wendet irch furz um, mein Signalement auf den Trsch zur Sere zu legen. Doch ehe wir den Fuß gegen die Tür vorzusetzen vermochten, drehte er sich wieder, trat, die Hande umeuranderrechend, zu uns zurück und sagte mit lächelnder Miene: „Darf ich fragen, wohin die Herren heut' Wend zu gehen gedenken?' Mein Kondukteur oder ich versetzte: „Wir genießen zum erstenmal das Gluck, Herr Oberstleutnant, uns auf dem Hohenasperg auszuhalten und find völlig fremd hier „Ja, ich mein', es wär' wohl am nch- tigschte, jvenn's den Herre gefalle tät, ihr Schöpple in unserer Gesellschaft ^u trucke?^^ östlich-schnurriges Schwabenländle, wie unvergeßlich lustig führte sich's in dir Knea. Tre vier Tage meiner Einkerkerung gehörten zweifellos zu den schönsten meines Lebens. Ein viertelstündiger Rundgang um die Festungswälle bot überall meilenweiten wundervolle Bück in die Fernen, nack Belieben rastete ich in der Sonne oder im Schatten alter Linden; wenn der Hunger mich anrührte, frühstückte ich m diesem, dinierte in jenem, soupierte m einem dritten Gasthause, meine Frau und Freunde besuchten mich, die Offiziere luden mich zur Kegelpartie unweigerlich jedoch mußte ich allmählich die Zert von 10 Uhr abends bis 5 Uhr früh m meinem hochluftigen Schlafsaal zubrrngen." Lin Tiroler Saust-Spiel. Vor 85 Jahren hat I. B. Zingerle in seinen „Schildereien einige groben cüie§ von ^ivolet Äonern Qinocutorteti, in Alexandrinern abgefaßten Faust-Spiels, das ^u den ällellen er» halteneii Texten des deutschen Faustdramas gehört, nutgeteilt. In der soeben erschienenen Chronik des Wiener Goethe-Vereins gibt nun Dr. Rudolf Payer von Thurn zunr ersten Mal den wort- gelreneii Abdruck des ganzen Manuskripts wieder, das im Inns- brucker „Jerdiiiandeuni" auibewahrt ist. Das alte Tiroler Faust- spiel ist aller Wahrscheinlichkeit älter als die in Prosa abge'aßten Tiroler Puppenspiele, in denen Faust ebenfalls auftritt; dafür, daß es zwischen 1745 und 1796 entstanden ist, sprechen Anspielungen auf Zeitereignisse. So muß Hanswurst gegen die Preußen ins Feld marschieren. zu 'bereit Vertreibung 1745 die Landmiliz ausgerüstet wurde. Schon im zweiten Aullrllt des Spiels kommt der Pakt zwischen .MesistofoliiS" und Faustas zustande. Faust ist davon be'rtebiqt. Aber der Vater des Faust, Orcanus, ist sehr betümmert, denn sem Sohn, der offenbar nicht als bejahrter Herr zu denket, tst, scheint ihm verwirkt". Er glaubt, „sem lübste bat ihn gänzlichen verehret". Schließlich tröstet er sich mit dem Gedanken, baß sem Sohn ja doch viel gescheiter sei, als er selbst, und daher schon alles recht machen werde. Es setzt nun ein Rampi um Faust zwischen befielt gutem und bösem Geist, zwischen Raphael und Mephisto ein in dem dieser siegt. Der Teufel bringt durch eine Buhlerin (meretrix) Faust zu Fall. Mepbfilos Plan fit: ja Meritrix oie soll den isauit die waschen legen, und sechet eben recht, dorth kamt er mir zugogen; ich reis iez mit ihm forth zum Barmissauer fielt, eröffne dich, o Höll, du heint begliefet wirft, fort mit der «rieftet Zihr, iorth mit der t an bei et), es zeigt sich Mefistof, das er heint sieget sey. Der zweite Teil des Dramas spielt am Hof von „Ernest, Grotzherzog v. Parma". Faust zitiert dem Herzog David und Goliath, Judith und Lazarus. Als ihm vorgewotien wird er betreibe „eine Kunst der Höllen", fährt er den Herzog tu alletGtobhett an: hä, hab ich dts verdient? entweiche, Unmensch, forth I so macht ich den mit Vier em solchen accort ? man du schon bist ein first, der nicht ist meines gleichen, ein solchen mus man nur mit ein rnaulltaschen streichen. Gebiete deinen land nur wider mich em streit geb, wage ein Duel und stehe mir zur seich; ich sörchle alles nicht, dich und dein ganze macht, du und dein Parlament von mir nur wird verlacht. Der Erzengel Raphael kämpit immer wieder gegen Mephisto an und erreicht schließlich, daß Faust sich Gewiffeiisbijse macht. Mephisto sucht sie zu zerstreuen. Aber Faust stellt, von Borwürien immer mehr gepeinigt, ein entsetzliches Verlangen: Mephisto soll ihm Christus am Kreuze hängend heransbefchivören. Da tst Mephisto in der Klemme; er beschwert den Herrn der Hölle, Pluto, herauf und jammert ihm vor: er zwinget mich so weith, ich sollte ihm bermablen mitsambt dem titlblatt den näzerener Hollen, und zwar aus solche art wie mau ihm thuet beschreiben, an deine solle auch kein Penflnrich ausbleiben, wie er an Lreizesstamm warhafftig ley gestorben, der uns zum schaden hat der rnelt das heill erworben. Aber „Bluto" ist mit seinem Knecht Mephisto sehr unzufrieden: das scheinet mir so gabt ein schlechte hm ft zu fern, und bete es mir woll ntemabl gebildet ein, das du nit so vill wiz hinter dem langen obren, wo sonst ein Deist bist auf alle weis geschoren; ein alberer mueft sein, das greift man wohl mit henden. . Schließlich will sich der „Hanswurst", der schon in einem derben Zwischenspiel eine Rolle gespielt hat, Faustens annehmen. Aber es ist zu spät, Faust ist dem Teufel veriallen und muß sterben In Todesangst bricht er in folgende großartige Klage aus: Ihr fürten fteugt herauf auf distren höUenschllmde, in stücke mich zerreist, ihr schwarzen höllenhunde, ihr berge falt auf mich, ihr folgen, deckt mich zu, Angst, hinter, furcht last mir kein angenblicf mehr Ruh. zerspalt dich unter mir, o Erd, mich zu verschlingen, blüz, donner, bagl feür soll aus den wolcken bringen kom bleicher, hioebenman, kom, raf mich in das grab, verfluchte göttm schneid den lebensfaden ab 1 Faust stirbt nun an Gilt, das ihm Slephifto kredenzt, und es folgt dann auf die Tragödie ein kleines Satyrspiel, dessen Hauptperson, der „Hanswurscht" durch besondere Schlauheit dem Mephisto drei Teufel stiehlt. -------------- 0. K. Büchertisch. — „Deutscher Literaturspiegel" so betitelt sich ein dieses Jahr zum erften Mal erschienenes literaturkrtttscheS Jahrbuch, das in lebensvoller Darstellung hervorragMde Erscheinungen der zeitgenössischen deutschen Literatur. dem Int:reise des großen Publikums nahe bringen will. Kein kritisches Forum, kein Richterstuhl will dieses Jahrbuch sein, sondern ein schlichter Ratgeber, der keinen Geringeren, als den bekannten Tiroler Dichter Rudolf Greinz zum Verfasser hat, aus dessen neuestem Novellenbuche Auf der Sonnenseite wir kürzlich eine vergnügliche Geschichte veröffentlichten. Seit einem Dezentum hcck sich Rudolf Greinz mit dem Plane eines derartigen Jahrbuches getragen, nun endlich ist die Idee praktisch zur Ausführung! gekommen und die Verlagsbuchhandlung L. Staackmann in Leipzig hat sich bemüht, durch Ansetzung eines erstaunlich niedrigen Preises (20 Pfg.) eine Massenverbreitung des „Deutschen Literatur- Spiegels" zu ermöglichen. Welches Interesse man diesem Unternehmen entgegenbringt, erhellt die Tatsache, daß die hohe Auflage von 40 000 Stück durch die Vorausbestellungen des Buchhandels bereits vor Erscheinen nahezu vergriffen war. — Hier ist in fesselnder, allgemein verständlicher Darstellung em ehrlicher, gewissenhafter Ratgeber, für den das deutsche Bücher lesende Volk dem Dichter Rudolf Greinz Dank zollen wird. — Der Schiller des Tempel-Verlags. Soeben geht uns eine Reihe neuer Bände aus dem von den edelsten «hilturgedanken geleiteten Tempel-Verlag zu: Schillers Sämtliche Werke, 6 neue Bände. Darunter die Gedichte, die Dramen: Maria Stuart, Die Jungfrau von Orleans, Die Braut von Messina, der Tell. Schillers dramatischer Nachlaß, die sämtlichen dramatischen Uebersetzungen, die Geschichte des Dreißig- jährigeii Krieges. Ferner die .vermischten Schriften, von den Reden aus der Militär-Akademie bis zu den Ankundlgungenz Redaktionsnoten, Besprechungen und dramaturgischen Abhang hingest Es bedarf keiner Erwähnung, daß diese Bande inhaltlich wieder in der sorgfältigsten Werse hergestellt früh Die Redaktion ist namhaften Literaturhistorikern, tote n. m Dr. Fritz Strich, Dr. Paul Kluckhohn, Tr. Stephan List, Dr. Julius Zeltler, anvertraut. Das Prinzip der Tempel-Klassiker, daß jeber einzelne Band verkäuflich ist, macht ihre innerliche Organisation und einheitliche Anordnung ganz besonders willkommen Wer sich auf diesem Wege eine schöne Bibliothek zulegen will, der bekommt in den Bänden, die er sich nach und nach kauft, etwas Rundes und Volles und innerlich durchaus Geschlossenes. Auch diese Bände sind, wie ihre in ihrer Farbenschönheit und Solidität so intimen Vorgänger, eine Zierde des Bücherschrankes. AltSgyptische Hieroglyphen. Jedes Bild bezeichnet den Anfangsbuchstaben feines Namens, z. B. Sonne — s, Glas --- g rc. Tie Vokale sind zu ergänzen.) Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Kreuz« und Quer°RätselS in voriger Nummer: Ha gen Se gel Hagen, Hase, Segen, Segel, Hagel, Gelse. Nebaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steinbriicker-i. R. Lavae, Gießen.