Samstag den 28. Januar M ,.kM«U 6 ■ v-^dsü UM Das Witwenhaus. Roman von Helene von Mühlau. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Mil der Pastorin zog wirklich etwas von Weihnachts- stintmung und Märchenzauber in Frau von Hilbachs kleine Zimmerchen. Das Jungchen hing den ganzen Tag an der Pastorin Rock, bat tunt Geschichten, und die kleine arte Frau erzählte, erzählte mit einer Beredsamkeit und Phantasie, daß Frau von 'Hilbach staunte und ostmals von ihrer Stickerei aufblicken und sich überzeugen mußte, daß all die wunderlichen Geschichten aus dem Mund der kleinen, verkümmerten Pastorin kamen. „Ich glaube, die flunkert!" sagte der kleine Erwin einmal seiner Mutter ins Ohr. „Steine können doch nicht sprechen!" Aber die Pastorin wiederholte ihre Geschichte und behauptete steif und fest, daß die Steine aus dem linken Seitenflügel vom Wehringer Schloß sich unterhielten, und das hatte seinen Grund. ' All diese Steine waren ehemals Menschen gewesen und von einem bösen Zauberer in Steine verwandelt worden. Es waren Menschen aus aller Herren Länder gewesen, und abends, wenn es dunkel wurde, entstand ein Rauneu und Wispern, daß die Leute, die vorüber- gtngen, zuerst erschrocken stehen blieben und dann eilig Reißaus nahmen, weil sie glaubten, hier gingen die Geister von Verstorbenen um. Aber es waren keine Geister; die Steine erzählten sich ihre Lebensgejchichten, die aber nur wenige Menschen verstehen konnten, und wenn du lieb bist, kleiner Erwin, und mich nicht störst, wenn ich meine Patience lege, dann erzähl ich dir jeden Abend eine Geschichte von den Steinen." Die Tage flogen dahin, und die Pastorin fühlte sich behaglich, ließ sich bedienen und dachte nicht, was der andere Tag bringen würde, aber zwei Tage vor dem Christfest war sie doch fassungslos vor Freude und Glück und hatte Gott auf den Knieen gedankt, und es hätte nicht viel gefehlt, dann hätte sie der Kost) die Hände geküßü Tne war mit aufgeschürzten Röcken und rotem Kopf direkt aus dem Waschhaus ins Zimmer gekommen, hatte etwas bläulich Schimmerndes in der Hand gehalten, und wie die Pastorin und Frau von Hilbach näher hinsahen, da war es der völlig durchnäßte Hundertmarkschein, den die Kosh in der Ecke eines Taschentuchs eingenäht gefunden hatte und wie durch ein Wunder war es geschehen, daß sie das Taschentuch uicht mit der andern Wäsche ins kochende Seifenwasser geworfen hatte. Sie legte ihn jetzt vorsichtig zwischen zwei Löschblätter auf den Tisch, und der Pastorin kam es plötzlich wieder klar ins Gedächtnis, daß sie eines abends der Sicherheit halber den Schein in ihr Taschentuch eingenäht hatte, aber es war schon spät gewesen und jedenfalls hatte sie ihrer Müdigkeit wegen die Sache vergessen. Nun sank sie vor ihren! Stuhl in die Kniec und sagte andächtig: „Ich danke dir, Allmächtiger! E-o lute du mw den Schein durch ein Wunder rettetest, ivirst du mich auch vor der Schlechtigkeit der Menschen retten und mich tot mein Eigentum zurückführen." . ■ Die Kost) warf der Frau von Hilbach erneu Blick KU,- der ungefähr ausdrücken sollte, daß sie ein wenig an denk Verstand der Gräfin zweifelte, aber auch ihre Freude war groß, und wie sie am Weihnachtsabend im Naumburgev Kreisblatt las, daß der Herr Lasker eine reiche Witwe aus Apolda zur Braut genommen hatte, da schlug ihr Herz höher; sie war versöhnt mit allen Widerwärtigkeiten der jüngsten Vergangenheit und konnte die nächste Begegnung nut' der Häuflein kaum erivartcn. „Danken Sie Gott auf .beit Knieen, daß er ok vor dem beschützt hat, Frau von Hilbach," sagte sie warm „Das Ivar ein ausgemachter Lump. Von Ihnen schwenkt er zur Häuflein ab und von der zu einer Witwe, die ungezähltes Geld hat, wo er mir doch vor Ihrer eigenen Tür geradezu geschworen hat, auf Geld käme es ihm nicht au. Run müssen wir nur froh feilt, daß die Häuflein ihn nicht kriegt!" Die Frau Hänslein aber schien sehr unberührt. Frau Spechts Minna wollte zwar wissen, sie sei wie eine Wahnsinnige durch ihre Wohnung gelaufen in der Wethnachts- nacht, aber am Silvesterabend lud sie das ganze Haus zu einer Punschbowle ein und war so froh und aufgeräumt, daß man ihr nichts aumerken konnte. Sie bewirtete alle Damen verschwenderifch mit Bowle und feinem Gebäck, und der Frau Nätusius, d-.e trotz wiederholter Bitten uicht kommen wollte, sandte sie Kuchen und Punsch herunter, und wie um zwölf Uhr die Glocken lauteten, da wünschten alle In fass en des Hauses einander G»uck, und man ließ die Hausbesitzerin und das Saalehans hoch leben, und auch die Kost) und die beiden Dienstmädchen wurden ins Ziinmer gerufen und dürften mit anstoßen. Das sah alles so froh und einig und herzlich aus, und die Pastorin schwamm in Wonne und auch über der alten Frau Lengerich Gesicht war es manchmal wie ein Lächeln gehuscht. „ , . . Der Frau von Hilbach Herz aber war an diesem frohen Abend schwerer als sonst. Wie die Gläser klirrten und die Glocken draußen klangen, da war ihr dies ganze Treiben unwahr und kleinlich vorgekominen; sie empfand wieder bitter, daß eine große, große Kluft sie von all diesen Frauen trennte, und das Leben lag vor ihr tote ein dunkler, unheimlicher Wald, in dem sie sich verirrt hatte Und aus dem sie sich vielleicht nie, nie wieder herausftuden wurde. Neu nies Kapitel. Trüg und eintönig waren die Wintermoirate dahin» geschlichen. Drang zu dieser Zeit schon überhaupt in das ganze Städtchen kaum je ein lauter Ton aus der Außenwelt, so laa das Saalehaus wie weltabgeschieden da, und all die 62 — einsamen Weib lein, die darin lebten, fühlten sich bedrückt totb sehnten sich, und wenn sie sich fragten, wonach sie sich sehnten, dann wußten sie es selber nicht, oder dachten Nicht darüber nach. , Die Langeweile tarn zu ihnen allen ins Zimmer geschlichen wie ein böser Geist, und diese Langeweile weckte alles Trübselige, alles Bittere uhh Gehässige. Wenn die Häuflein und die Specht am Abend zusaminen in. entern traulichen Stübchen saßen, dann war es, als ob sie ihre Freude daran hätten, all ihre Bekannten und Mitbewohner in den Schmutz zu ziehen. Die Specht war längst Mitwisserin des Geheimnisses der Frau Lengerich geworden; ie wußte auch, daß die Pastorin ihre Erbschaftsakten von dem neuen Notar aus Weimar zurückerhalten hatte, und ie freute sich darüber, und dann wußte sie noch etwas, nein, sie wußte es nicht, sie ahnte es nur, aber ihre Ah- nnngett betrogen sie nie. Wie sie nun die Frau Häuflein leise tastend fragte, ob sie wohl ahne, welche Bewandtnis es mit der Frieda Natusius habe, die plötzlich mitten im Winter nach Hause gekommen sei und blaß und gedrückt aussehe, da lächelte die Häuflein ein ganz klein wenig: „Nein, da habe ich wirklich keine Erklärung für!" und die Specht antwortete vorsichtig: „Nun, wir werden ja sehen, ich habe immer recht behalten in all meinen Ver- mutnngen. Aber es ist traurig für unsereins, der sich hochgehalten hat und jedem ins Auge sehen kann, unter solchen Menschen zu leben!" Ja, Langeweile und Matsch waren wie ein häßliches, graues Tier, das auf dem Bauche kriecht und Geifer um sich verbreitet, ins Saalehaus gezogen, und von da kroch es weiter, und wenn jetzt die Leute an den Fenstern der Frau Natusius vorübergingen, dann warfen sie einen scheuen Blick ins Zimmer, aber sie sahen nur die Strickmaschine, die dicht am Fenster stand, und an der Strick- mafchine saß Frau Natusius mit einem harten Ausdruck im Gesicht, und während sie ohne Unterbrechung den Eisen- arm hin und her warf und mit den Häkchen in die Nadeln griff und leise murmelte „eins, zwei, drei, einmal abheben", waren ihre Gedanken itnablässig beschäftigt mit der Zu- mmft des unglückseligen Mädchens, dem sie gegen ihren Willen Zuflucht gewähren mußte und das bei seiner Großmutter in der Ecke saß und feine Tischläufer mit bunter Seide bestickte. Das Mädchen mußte fort, bald nmßte sie fort, ehe hre Schande offenbar wurde, ehe man mit Fingern auf ie wies, und sie mußte auch deshalb fort, weil Frau Na- chsius ihre Gegenwart nicht ertragen konnte. Die Lippen mußte sie aufeinanderbeißen, die Hände zitsammenkrampfen, um nicht etwas Entsetzliches zu tun. In der Nacht, wenn sie grübelte und litt wie eingequältes Tier und das Mädchen ruhig und fest schlief, dann stieg Pin Haß in ihr auf, der sie ans dem Bett riß,, und sie hätte das verlorene Geschöpf rütteln und schlagen mögen; sie kam in Versuchung, ihr die Hände um den Hals zu pressen stud beide, oas blonde Mädchen und das Geschöpf, das es Unter dem Herzen trug, zu vernichten. „Geld, Geld!" jammerte sie. „Immer und immer ivie- der ist Geld die einzige Lösung aus allem Schweren! Hätte ich Geld, so wäre ich schon aus dem Haus!" und sie strickte, bis ihr die Augen tränten, bis sie der Rücken schmerzte, baß sie stöhnen mußte. Es waren Pfennige, die sie erübrigte, und sie brauchte Gold, denn ihre Söhne wollten guch leben und die alte Mutter konnte nicht hungern und frieren. Frau von Hilbach (war ein paar Mal bei Frau Naiuisus gewesen und hatte in all den grenzenlosen Jammer gesehen. Der Frieda Blicke hatten so flehend an ihr gehangen, gber geredet hatte sie kein Wort; ihre Mutter konnte nicht hören, wenn sie sprach. „Ist es denn so furchtbar, was sie tat!" dachte Frau von Hilbach, wenn sie dann wieder in ihrem Zimmer saß, und sie begann eine große Angst zu empfinden vor dem Leben, das da draußen, weitab von ihrem einsamen Haus, wogte Und nach dem sie oft eine so wilde Sehnsucht in sich trug. War denn nicht Liebe der einzige, aber auch der allereinzigste Luxus, den so ein armes, von allen Glücksgütern entblößtes Geschöpf wie die Frieda sich gestatten konnte? Und dieses Einzige muhte sie mit so teurer Münze bezahlen, mit ihrem Ruf, mit ihrer ganzen Zukunft! Die eigene Mutter hatte ein Recht, sie wie eine Ausgestoßene, st>ie etwas Lästiges, Unreines zu behandeln! Wenn so ein armes Ding sich in all seiner Sehnsucht einem Mann mit Leib und Seele hin gab, ohne zu fragen r „Wirst du mir helfen? Wirst du mich schützen vor bentz was kommt?" war das nur leichtsinnig zu nennen? War das nicht auch wieder groß? Frau von Hilbach dachte daran, daß die Kosh ihr vor kurzem den Vorschlag gemacht hatte, nach Berlin zu ziehen, und einen Augenblick war ihr dieser Gedanke schön und verlockend gewesen. Jetzt plötzlich aber war sie froh, daß sie so in der Einsamkeit lebte, denn sie wußte, die Welt Ivar auch für sie noch ein dunkles, weites, brausendes Meer, und die Wellen würden sie tragen hierhin und dorthin, und sie würde verschlagen werden. Sie hätte gern, so gern mit der armen Frieda gesprochen; sie sehnte sich danach, jemanden von Liebe reden zu hören, aber Frau Natusius hielt das Mädchen wie eine Gefangene, und Frau von Hilbach wagte nicht, sie zu sich herüberzubitten. Im März endlich sah sie zu früher Morgenstunde dis alte Großmutter mit ihrer blonden Enkelin zum Bahnhof gehen, und es war ihr, als ob diese Trennung zwischen Mutter und Tochter für sie selbst eine Erlösung sei. Es kam nunfdie Zeit des Vorfrühlings, jene unpoetische Zeit für das kleine, versteckte Thüringer Nestchen. Alan hätte einen Schleier breiten mögen über die ganze Landschaft, einen dichten Schleier, der einen Monat lang liegen bleiben konnte, bisüdie letzten Spuren eines langen Winters sortgeweht waren. Wohl sprangen grüne Sprossen ans den braunen Zweigen der Bäume und Sträucher, und manchmal schwammen 'weiße Wölkchen am lichtblauen Himmel, aber in der Nacht heulte ein toller Sturm und stöhnte und ächzte um das ejnsame Saalehaus herum, daß alle Fenster klirrten und die Türen klapperten. In der Pastorin Wohnung war schon zweimal eine große Doppelscheibe aus dem Rahmen herausgerissen worden, weil sie immer vergaß, die Fenster an dem eisernen Haken zu befestigen, und Ivie die Kosh ihr dieser Nachlässigkeit wegen Vorwürfe machte, war sie böse geworden und hatte ihr die Tür gewiesen. Die Saale war beängstigend hoch gestiegen, und das Mehr gurgelte und schäumte so laut, daß Frau von Hilbach in der Nacht nicht schlafen konnte. Sie ging oftmals art das Fenster und sah in das wüste Toben da draußen, und in ihrem Herzen lebte die bange Sorge, daß das Wasser ganz plötzlich steigen könne wie vor zehn Jahren. Die Kosh hatte ihr oft davon erzählt. Da hatte es einen Meter hoch in den Parterreräumen gestanden, und cs hatte viele Tausende gekostet, um all das wieder herzustellen, was es vernichtet hatte. Wenn sich nun zu all ihren anderen Sorgen auch noch solch ein Unglück gesellen würde? Wenn sie eines Tages mit ihrem Kinde auf der Straße stände, ganz arm, ganz ohne Halt und Stütze, was dann? „Jungchen, mein Jungchen," seufzte sie leise und strich über die Locken des schlafenden Kindes. „Was mag nur Gott mit uns vorhaben, daß er uns so ganz verläßt?"« (Fortsetzung folgt.) Aus den Mauern und dem Burgfrieden Büdingens vor 300 Jahren. (Vortrag, gehalten am 11. Januar 1911 int Ortsgewerbcvereirt von Christian Müller, fürstlichem Kammerdirektor. Nachdruck ist nicht gestattet.) (Schluß.) Wie man Sachen von größerer Bedeutung erledigte, dafür! liefert uns die Behandlung und Vergleichung eines Streites zwischen der Stadt und der Nachbargemeinde Rinderbügen wegen einer Viehtrift ein sehr bezeichnendes Beispiel. Reifschneider schreibt: „Den 26ten Septembris haben Bürgermeister und ein Erbar Rath, Ettliche vom Rath; geschworu junge Burgers und junge Gesellen, den weyttgaugk zwischen den Rinderbigern und Stadt bei der Heunburgk, uff der wissen daselbst über der Bach, wie sich die altteu beyderscits hiebevohr deßwegeu verglichen-' abzu ghen hiuauh geschickt, und den Rinderbigern, Weill st« Jntrag daselbsten thuu wollen, durch Ennerß Lenckeu im Großen« dorff, Gerichts-Knecht und waldforstern, solches auch aumelten lasen, daß sie beh der schreckt beyder Weyttgangk sich verfügen! wollen, wie den bescheheu. Unbt sckck erstlich auß der Statt hinauß geschickt worden, wie Voigt: 63 Mander Arnoldt, goltschmits sohn. Junge Geseln, als Rentmeister schultt- Her Rentmeister ihnnen uf erlegt, ordnung zu vertragen, uf welches 10 Hatzen, die behde geschworn an sich mit miß vermög der Tönges Gerhartt an 2 fl. 7 fl. gestrafft worden und Widder auszwerfcn müssen. sich da- Zeugen Knasten, und Forster, Statt, Rinder-- Hirtten, die Ab- 83eter Krasttt, Bürgermeister und Bergkman. Kans Kist, des Raths und Bergkman, Konrad Spilman, des Raths, Hanß Hiltenpraudt der Jung, Weter Dilman, Balbirer, Kaust Jritzinger, muln Knast, Cuntz Leuck, Andreas Brodt, ] Thomas Roppenleber, } Junge Walthast Geb har tt, J Enners Leuck, Gerichts Knecht Missen. Nach solchem gangk sint wir, wie auch die feiger dvider sridtlich zu Haust gangen, und ist den so dastei gewesen, die wehte also zu prauchen bist an wahnnen Uferlegt und bevolhen worden." — Wir haben hieraus ersehen und gehört, wie man tnals durch das Mitnehmen zahlreicher junger Leute hasten die geschworn den Stein welche straff halsten vertrinkest: ..... ... .... theist, Landtknecht und ander Diener mehr. Die Most wein 8 Alstus goltten." Michael Kalb, Kuhehirt in der Henrich Bau sch er, Khuehirt hinter der Burgk. lich bedacht. Unter dem 1. Juni 1601 berichtet das Meststuch: „Uf den Pfingstmontag hasten wir geschworn, was wir hie- stevohr perdient und zu sominen gehaltten haben, mit unser« weibern, in Henrich Gebhart unsers mitgeseln behausung, mitt halber Traurig'keitt bertzertt, weill wir unter dem gelach des wolgestorn unsers gnädigen Hern Graf Henrichs wohl seliges gMchtnuß todt bericht worden, so uf den pfingstag zuvohr nach Mittag umb 2 auer Christlich von dieser weldt abgescheitten, dero fehl Gott gnedig geruhen wolle." —- Wenn ich diesen durch seine Kürze wie seine AusdrucksweisH gleich vorzüglichen Bericht unter dem Strich unseres Kreisblatts erzählender Weise ausnutzen wollte, so dürfte ich, ohne der geschichtlichen Wahrheit irgendwie zu nahe zu treten, etwa also schreiben: Es war am Pfingstmontag des Jahres 1601, als sich nach bent Abendläuten der ehrbare Ratsherr Andreas Bindhammer und die ehrsamen Bürger Samuel Reifschneider und Haus Roppen- slieber juckt ihren tugendsamen Frauen im Hause , ihres Mitgesellen, des Gemeinen Henrich Gebhards, zusammenfanden. Was sie, die vier Feldgeschworenen und Bergmänner der Stadt Büdingen, im Laufe des letzten Jahres von ihrem gut zusammen- gehaltenen Verdienst erübrigt hatten, gedachten sie jeßt in aller Behaglichkeit bei einem fröhlichen Mahle mit ihren Frauen zu verzehren. Gebhards gastfreie Hausfrau hatte ihr bestes Leintuch auf den von vier gedrehten Säulen getragenen schweren eichenen Tisch gebreitet. Das Garn dazu, das im forderest Flachsgrund gewachsen war, hatte sie selbst gesponnen und Georg Dahl, der Leineweber, hatte manch kunstvolles Zierrat und einest frommen Spruch hineingewoben. Der frisch gescheuerte.Fußboden war mit Sand aus dem hinteren weißen Graben gestreut. . Auf dem Tische blitzte das blank geputzte Zinngeschirr wie Silber und den mächtigen Ziinftkannen, die Remigius Buchammei', der Schwanenwirt, herübergeschickt hatte, entstieg der liebliche Dust eines 1597er Büdinger Herrnsterg, des besten Tropfens, der seit Jahren gewachsen war. Die Hausfrau, begleitet von einer stämmigen Magd, erschien mit dampfenden Schüsseln. Der Haus- herr sprach das Tischgebet und lud zum Sitzen em. Der^ Ratsherr wandte sich zu seiner Nachbarin zur Linken, der samuel Reisschneiderin. Habt Ihr nichts Neues gehört, Frau Gcvast teritt, wie es mit nuferem gnädigen Herrn- dem Graf Henrich auf der Ronneburg steht, dem Vetter unseres gnädigen Herrn, des Grafen Wolfgang Ernst in Birstein? Ihr wißt doch immer am besten Bescheid in allein, was bei unseren gnädigen Herrschaften storgeht. Nicht umsonst ist Euer Eheherr der erste ®iencr unseres ehrenfesten Junkers Hans Konrad Geipel von Schöllkrippen, der bei unfern gnädigen Herrn so wohl gelitten ist. Da kann ich Euch dienen, Herr Gevatter. öl) ege ft ent,; sprach der Herr Forstmeister Adam Ulrich von Burgkhausen, als er von Selbold nach Birstein hinaufritt, auf der Ronneburg vor. Es stand schlecht mit dem Grafen, mast muß täglich ans seist Ableben gefaßt fein. „ Dann wird es nicht lange wahren und Graf Wolsgang Ernst wird Herr der ganzen Grafschaft, fiel Hans Roppenleber ent. Schade, daß Graf Henrich das schöne Amt Kelsterbach an dest Landgrafen von Hessen für 380 000 fl. verkauft hat. Hat das Schloß in Kelsterbach wirklich etliche Hundert tfenßet f, fragte die Ratsherrin. .... Es hat so viel Fenster, als das Jahr Tage hat, erwiderte! ihr Eheherr. Hätte es einige Hundert Fenster weniger, so wurden den Grafen feine Schulden nicht so drücken und an den Verkauf! hätte er so bald wohl nicht gedacht. Denn der Streck zwilchen ahm I und seinem Vetter über die Kirchenlehre allein haben ihn an Hessen I gewiß nicht verkaufen lassen. Die Ronneburger Uiitcrtanen werden sich nun auch bald zum reformierten Glauben bekennen müssen und unsere zwei lutherischen Pfarrherrn Trendeliils und Lom- mentzius werden bald ihr Bündel schnüren dürfen. Das wollen wir erst abwarten, entgegnete etwas scharf der Hausherr. Noch haben sie sich bis.tjeute unter Graf Henrichs schützender Hand halten können und ein stattliches Hattfleiu ist es, das zu den Lutherischen zählt. Das Gespräch wurde immer lebhafter. Schon ging die zwecks Füllung der Kanne aus die Neige. Reifschtteider trat au, des Ratsherrn und Roppenleber schlug sich! auf Gebhards Seite, ^te Frauen hatten sich schon längst abgesondert und waren zusammeu- aerückt: sie hörten gespannt dem zu, was die Reifschneiderin votst gestrigen Kirchgang mit nach Hanse gebracht hatte.. Kunz «chwinn sei mit der Dorothea Mack zunl erstenmal autgerufen warbest und fein Schwager Arnold Belten habe sich neben des Kornmeisteuj Julius Krauser Garten in der Kälberbach ein Kappesland gekauft, I Johann Ruppel im Großeudorf habe verbotenerweife. ge- Wwnft und fei deshalb in Strafe genommen worden und die 'Fräst Präsenzmeister Friedrich Breitenbach habe gestern ein neues ck leid vom besten Brabaiü er Tuch angehabt, das ihr der Erlesmuller von ^""Bei^ieser angeregten allgemeinen Nnterhaltmig hatte niemand bemerkt daß sich die Türe geöffnet hatte und daß Simon Dcklmann,' der Balbierer, eingetreten war, bis die Reifschneidenn, die ihn zuerst gewahrte, ihn mit den Worten anredete: Nun Herr Genchts- ! schöffe dmn das war er nebenbei auch, weshalb seit ihr denn so I hinter dem Atem? Das ist doch gewiß ein sehr vergnüglicher und feuchtfröhlicher Ausgang. ; Wenn wir mit dem Preis der Maß Wein, also 8 Albus, in 9 Gulden und 10 Batzen dividieren, erhalten wir, was! damals etwa vertrunken worden ist. Ob man in der Herberge ÄuM! Schwanen , oder ist der Krone einkehrte, weiß ich nicht; das über weiß ich trüb dabai werden Sie mir alle zustimmest, daß lunfere Feldgeschworeuest und ihre Helfer vor 300 Jahren vor ihren heutigen Kollegen den Vorzug hatten, nicht durstig nach Hanse gehen zu müssen, wenn sie sich iuarnt gearbeitet hatten. Nicht immer waren die Männer so eigennützig, ihren Verdienst allein zu vertrinken. Auch die Frauen wurden gelegent- Andreas Bindthamer, des Raths und Feldgeschwbrn, Adam Bradtwurst, gemeiner, Henrich Gebhart, gemeiner und FeldgesMvorn, zum ewigen Gedächtnis sicherte, worauf man offenbar mehr Wert legte, als auf Absteinung und Vermessung. — Der Vorgang, den ich jetzt mitteile, ist ist seinem Schlüsse kulturgeschichtlich so interessant, daß ich ihn nicht verschweigen möchte. Unter dem 3. Mai 1602 lesen wir im Meßbuch: „Sint wir in erfarung kommen, daß unserm gnädigen Herrn ein Stein „zwischen den Sewgräben", an eim Äcker ohne vorwissen gesetzt worden sein soll, welcher uff die 20 jhar ungcsetzt gelegen.> Darauf wir hinausgangen, den Stein besichtiget und also befunden. Auch f erlitt er in erfarung bracht, daß Tönges Gerhartt hinder der burgk, welcher ein ackher an unferm gnädigen Hern ligest halt, nngeheiitten Stein, ohne Vorwissen unsrer gnädigen Hern öder dero Diener durch Michael Scheffern zu Niderngrindaw und Hanß Homntcl zu Diebach, behde geschworn setzen lassen, weill den solche behde geschworn nnß in unser ampt und Terminei gefaticii und solchen stein, der ihn mit geptirt, gesetzt, haben wir sie all drei ubr dem Hern "Rentmeister verelagt. Darauf der) Als nun vorgesetzte Personen jung und alt uff Hopfsers Wissen, genandt, kommen sint, sind die Rinderbiger beneben ihrem Schultheiß Christianus Optichius genant, auch erfchietien, alß Enners Chull, Thomas Weytz, Thomas Bopp, Johan Neun, und Hanß Kaufman. Darauf ist ihnnen angezeigt worden, daß wir darumb hinauß kommen wehren, den weyttgang, befen sich bte ttltten dabevohr verglichen Hecken in beiseiti Ihrer abzughen, die junge Burger, junge Geseln unb Knaben, wie auch die Hirtten solches zeigen, welchem stach die Rinderbiger geftanbten, daß sie Wissenschaft Hecken, daß sich die attten des weyttgangs also verglichen Hecken, daß die Statt unwendig dem wasser mit ihrem Bihe und sie die Rinderbiger droben pleiben sollen, allein ihr tripft sehr gering wehre, begerten mahn solle ihnnen itodj ein stuck inreunten oder die weytt Widder in gemein brauchen, weill sie doch wissen in unser Terrnmeh kaufft unb ligen Hecken, welches ihnen runth abgeschlagen worben, und bei dem altten Vertrag bleiben zu lassen, unß erclert. Darauff auch der nmb- ftanbt aus ber Statt, daß sie, die Rinderbiger, der Vergleichung geftenbig unb wo die Abwahnnung solcher wehde her gehn wärt, fleißig in Achtung zu nehmen, erinnert worden. Auch im angesicht ber Rinderbiger die Abmahnung abgangen. Alß nemblich hebt sie oben am! Büdinger Waldt an und gehet den Ruck herab zwischen Rudolsss Wissen, so nach Rinderbigen zu ligt und« Johan Neun itzo hack und den Metz Buchmners Wissen, so Georg Spilmans Frau hack, biß uff die Bach und Eck uff HopferS Wissen, so Michael Kaufman itzo halt. Von Dannen alß die Wissen an der Bach hinein biß uf die Hern- und Müntzers — 64 — neuen L..a-------—.. das mutmaßliche Gepränge des yi widmen. , , , . , Der Zweck, den ich I)tilgte verwlgie, war der, zu zeigen, em Ivie hoher Söctt her gcitcinen Seiinhti^ bev D ct*i l ti) fei beit u n fe re v en asten Heimat inneivohnb itnb btt 6 niichts geeigneter tst, zur Erwerbung dieses Schatzes, als die Beschäftigung nut den uns, sei es durch Bücher und Karten, sei cs durch den Bolksmund, überlieferten Gewann amen in Feld und Wald, tu Wann und Werd. Ob wir unsere Blicke vom Pfaffenwald hinüberschwerten Innen über die Stadt nach dem Büdinger Wald und der Ronneburg, oder vom Wildenstein ans die Mark überblicken und das seemental, überall liegt das schönste und köstlichste Flurbuch vor uns ausgebreitet mit seinen vielhundertjährigen und vielhundertfachen Ueberlrese- xungen. Mau muß nut. darin zu lesen wissen. Entschuldigt, aber ich bin gelaufen. Der Nrr Bürgermeister nnd Bergmann Peter Kraut läßt euch durch mich vermelden, daß gestern am ersten Pfingsttag nachmittags 2 Uhr der Wohlgeborene unser "gnädiger Herr Graf Henrich auf der Ronneburg von dieser Zunächft^stockte ^d'ie Unterhaltung völlig. Als erster brach der erteil er r ©-cbiueiQeit SfBie gut, ^rmt ® eDtxt t e r ilt, nur gut, * Der Streit der Männer war,vergessen. Sie kamen alsbaldauf die Regierungsverhältmsse zu sprechen »nd ihre Frauen auf oas mutmaßliche Gepränge des Leichenbegängnisse». Als dre Kannen rum dritten Male gefüllt waren, und sich der Genchtsschoffe und Balbierer Simon Dillmann, der tüchtig Bescheid hatte tun müssen, wieder entfernt Hatto, da er noch andere wichtige Auftrage zu erfüllen habe da kam in den beiden Lagern das Gespräch bald wieder lebhaft ^in Gang, die halbe Traurigkeit, die kurze Zeit die Gemüter im Bann gehalten hatte, war verschwunden, und das natürlich^ menschliche Empfinden behielt die Oberhand. Die Gasterei schloß so fröhlich, wie sic angefangen, hatte _ Und nun möchte auch ich schließen. Es war nur hei der Fülle des Stoffes einerseits nicht leicht, immer das richtige Matz der Beschränkung zu finden, andererseits mußte ich mir Nicht fetten Erklärungen versagen, die vielleicht zimi richtigen VernandniÄ des Vorgetragenen nötig gewesen wären. Da ich innerhalb dc» OrtsqeioerbevereinS gesprochen habe, so durften wohl Mit Recht Mitteilungen über das Handwerk und Gewerbe erwartet werden Werin ich davon abgesehen, und mich darauf beschrankt habe, ta» «ufere Bild der Stadt uiid des Burgfriedens vor 300 Jahren hie und da zil beleuchten, und wenn nur den damaligen Büdinger Stadt- und Dorfbeivohner nur in seinen Beziehungen zur heimatlichen Sckiolle kennen gelernt haben und wenn ich schließlich diese selbst lediglich von dem Gesichtspunkt ihrer Bebauung und Bewirtschaftung aus betrachtet habe, so geschah dies in der ausgesprochenen Absicht, auf diesen Grundlagen dem bodenständigen Büdinger Handwerk und Gewerbe ein andermal eine Abendstunde Uersü siebtes. ' Moderne Kassamakultur. In den Unionsstaaten Süd-Aiabaina, Mississippi, Georgia und Florida wird jetzt dein fünf bis sechs Fuß hohen, buschigen Kassawastrauch große Sorgfalt geschenkt. Er wächst nur in tropischen Gegenden und seine, Wurzeln ergeben relativ mehr Stärke als irgend eine andere Pflanze der Welt. Er gedeiht in leichtsandigeiN Boden am besten. Als Tapioka kennt man ihn bereits allerorten; daß er aber auch zur Mästung von Rindvieh, Scbcuen und Schiveiueu, die , ihn mit grover Gier fressen, eine große Rolle 511 spielen berufen ist, hat man erst jüngst entdeckt. Experimente haben ergeben, daß Kassawa das billigste MästungSfntter ift; man benutzt hierzu nur die Wurzeln, deren Durchschnittserträguis acht Tonnen pro Ülcre (40 '2lr) ist. Tie auS diesen Wurzeln erzeugte Starke kommt auf fünf Cents pro Pfund und ist nach kürzlich angestellten Versiichen für Wäschezivecke 6 mal besser al3 die beste Weizenstärke, die um 20 Prozent mehr kostet. Die Mästung mit Kasscuva kommt dabei um 30 Prozent billiger zu stehen, alS die anderen Mästung-.methoden. Bislang hatte man für Kassmva künstliche Befruchter in. Anwendung gebracht, aber kürzlich hat man entdeckt, ■ daß geivisse, in den Kassawagegeuden wild ivachsende Bohnen- und Erbjenarten vorzügliche natürliche Befruchter des Kassaiva sind. * Der Islam in Japan. Ein bemerkenswerter Beleg für die pauislamitische Propaganda auch im fernen Osten ist die nenerdiiigs in Tokio erscheinende Monatsschr ist „The Islamitie fraternity“". Sie wird von einem mohauunedauischen Inder her- anSgegebei! und soll nächstens auch in japanischer Sprache erscheinen, um die Japaner mit dem ihnen bisher unbekannten Islam vertraut zu inacheu. Zn diesem Zweck ivirb sie besonders von ben Bereinigten Staaten ans mit Geld unterstützt. * Singende Hunde. Während sich bei uns die Wissenschaft mit dem Wunder eines sprechenden Hundes beschäftigt, belichtet in einer Londoner Zeitschrift ein Beobachter von einer1 nicht weniger interessanten Erscheinung: von einem Hmide, den man einen Tenor nennen könnte. Es ist ein hübscher Collie, her einem Amerikaner Carlson gehört. Jeden Morgen, wenn, die Glocken einer benachbarten Kirche ertönen, beginnt der Hund zu heulen; aber das geschieht nicht im gewöhnlichen Sinne des Hundeheulens, sondern der Himd bringt Töne hervor, die imusikalisch genau mit Iden Klängen der Glocke harmonierend «r singt Seines Herrn fiel das begreiflicherweise ans, und er hat Versuche untere itom'mcit, die eine Bestätigung über den musikalischen Sinn femeS Collie brachten; er pfeift dem Tiere vor, das dann die Töne mir völliger Reinheit wiederholen soll. In diesem Zusammenhang miag; daratl erinnert werden, baß bereits vor einigen Jahrerii (in Paris ein singender Hund die Wissenschaft beschäftigt bat. Der Hund gehörte dem Dr. Bcnuati und komtte ohne Mithilfe eines Instrumentes ober Menschenstimmen vollkommen klar eine Tonleiter singen. Bei weiteren Versuchen stellte sich dann heraus, daß das Tier auch andere Töne sofort wiederholen konnte, wenn, sie ihm zwei- oder dreimal vorgespielt wurden, schon Leibnitzi erzählt davon, daß er eilten Hund gekannt hat, der nicht nur! fingen, sondern auch sprechen konnte. Er war imstande, ganz klar und deutlich alle Buchstaben des Alphabetes mit Ausnahme von „M", „N" und „H" zu artikulieren und wenn sein Herr zu ihm sprach, vermochte er angeblich zu antworten. Ob solch« abnormen Fälle einer ernsten Nachprüfung wirklich standhaltenmag freilich für mehr als zweifelhaft gelten. Daß Tiere auf bestimmte Töne, die sie ost hören, in bestimmter Form reagieren/ ist eine alltägliche Erscheinung: man weiß längst, daß ein Hund den Pfiff feines Herrn genau von dem Pfiff eines anderen unterscheidet, in vielen Fällen sogar auch dann, wenn der andere genast denfelben Ton pfeift. Dasselbe beobachtet man auch bei Pferden, ja ausgediente.Zirkuspferde, die während ihrer Zirkuszeit dazu! abgerichtet waren, zu gewissen Melodien zu tanzen, haben später nicht selten Anlaß zu amüsanten Zwischenfällen gegeben. „Jaj füllt eines Tages," so erzählt jener Engländer, „auf einem Pferde aus, das früher in den Händen eines Zirknsdirektors gewesen war. Au einer Straßenecke spielte ein Leierkastenmann. Dem Tieres waren die Töne oder vielleicht auch die Melodie vom Zirkus! her so vertrant, daß es sofort begann, wie in der Manege wtl Kreise her um zulauf en. Es war unmöglich, das Tier davon abzubringen, ich gab sozusagen eine Vorstellung auf offener Straß« und die Sache nahm erst ihr Ende, als ich den Drehorgelspieler veranlaßte, seine Tätigkeit zu unterbrechen." * Wörtlich genommen. Sie: „Ich hab' es Kara-, liuen ganz energisch gesagt, ihr Grenadier darf nie wieder in die Küche kommen." — Er: „Was hat er denn ausgefressen? — Sie: „Tie Speisekammer!" r * Aus einem Soldatenbrief. „. . . Denke dir, liebe Luise, gestern träumte mir, du hast ein Weihnachtspaket an mich abgeschickt — ich bin bloß neugierig, wenn 's ankommt!" * A n f d e ui H e i m w e g e. Student (aus der Kneipe tretend, ben Vollmond betrachtend): „Brauchst dich nicht so wichtig zu machen, daß du alle Monate einmal voll bist; ich bin alle Tage voll!" , * Gewitzigt. „Gehen Sie nächstes Jahr wieder nach Marienbad, Frau Krachmeier?" — „Fällt mir gar nicht ent; während der sechs Wochen, die ich fort war, ist mein Mann so verwildert, daß ich bis jetzt an ihm wieder zu erziehen hatte'/ schachaufgadr. Von I. Ptachuita. a b c d e f g h abedefgh 8 8 6 3 3 2 Weiß. Weiß setzt mit dem vierten Zuge matt. Auflösung in nächster Nummer -. Auflösung des magischen Dreiecks in voriger Nummer: GLUCK LAHN U H U C N K Redaktion: K. N e U r a th, — Roiatiousbruck und Verlag der Brühl'fche» Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange. Wieße»