MI - Nr. 186 Montag den 27. November Hi Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Mr. Wansborougy meinte, es sei jammerschade, daß der alte Herr nicht da sei, um zu hören, wie jemand endlich seine kostbare Wschrift zu sehen verlange. Er würde danach sein Steckenpferd eifriger denn je geritten haben. Wie war ich dazu gekommen, von der Abschr.A zu hören? Durch irgend jemanden in der Stadt? Ich wich diesen Fragen aus so gut ich konnte. Es war unmöglich, in diesem Stadium in meinen Nachforschungen zu vorsichtig zu sein, aber ebensosehr Mr. Wansborough nicht vor der Zeit wissen zu lassen, daß ich das Original bereits untersucht hatte. Ich gab ihm daher zu verstehen, daß ich in einer Familienangelegenheit Erkundigungen einziehe, bei der jeder Augenblick von größter Wichtigkeit sei. -Ich wünsche hmiz besonders noch mit der Wendpost gewisse Eiirzelheiten über die Sache nach London abzusenden, und ein einziger Blick in die Wschrift (wofür ich natürlich das übliche Honorar zahlen werde) könne mich von dem unterrichten, dessen ich bedürfe, und mir eine fernere Reise Nach Altwelmingham ersparen. Nach dieser Erklärung von meiner Seite wandte er nichts dagegen ein, mir die Abschrift zu zeigen. Es wurde ein Schreiber in die Sicherheitskammer hinaufgeschickt, und dieser kehrte nach einer Weile mit dem Buche zurück. Es war genau von derselben Größe, wie das in der Sakristei, und der einzige Unterschied zwischen beiden Büchern be- ■ stand darin, daß die Abschrift schöner gebunden war. Ich trug sie an ein leeres Pult. Meine Hände zitterten — meine Stirne glühte — ich war mir der Notwendigkeit bewußt, meine Aufregung vor den Leuten, die im Zimmer anwesend waren, zu verbergen, ehe ich das Buch aufschlug. Auf der leeren Seite am Anfänge des Buches, welche ich zuerst betrachtete, stauben mit vergilbter Tinte einige Zeilen geschrieben. Dieselben enthielten folgende Worte: „Wschrift des Heiratregisters in der Pfarrkirche zu Altwelmingham. Auf meine Anordnung abgefaßt und später von mir selbst genau mit dem Originale verglichen. (Unterzeichnet:) Robert Wansborough, Kirchspielschreiber." Unter dieser Anmerkung stand eine Zeile in einer anderen Handschrift: _ . „Berichtigt vom 1. Januar 1800 brs zum 30. Junr 1815." Ich wandte mich zum Monat September 1803. Ich fand die Heirat des Mannes, der meinen Taufnamen trug. Ich fand das doppelte Zertifikat der beiden Brüder, welche zugleich geheiratet hatten. Und zwischen diesen beiden am untern Ende der Seite Nichts! Auch nicht die Spur von dem Zertifikate, welches int Kirchenbuche die Vermählung von Sir Felix Glyde und Cacilia Jane Elster berichtete! Mein Herz flog und pochte, als ob ich ersticken müßte. Ich blickte noch einmal hin — ich fürchtete meinen Augen zu trauen. Nein! Kein Zweifel mehr. Die Heirat war nicht verzeichnet. Die Zertifikate in der Wschrift nahmen genau dieselben Stellen auf der Seite ein, wie die im Originale. Das letzte auf der einen Seite war das des Mannes mit meinem Taufnamen. Darunter war ein leerer Raum — offenbar teer gelassen, weil« er nicht groß genug gewesen, um das doppelte Zertifikat der beiden Brüder aufzunehmen, welches in der Wschrift wie in dem Originale die Stelle an der Spitze der nächsten Seite einnahm. Dieser Raum erzählte die ganze Geschichte! In dem Kirchenbuche mußte derselbe von 1803 an (wo die stattgehabten Vermählungen dort eingetragen worden) bis 1827 geblieben fein, wo Sir Percival in Altwelmingham erschien. Hier in Knowlesbury sah ich die Gelegenheit zu her Fälschung in der Wschrift, — und dort in .Altwelmingham war sie in dem Kirchenbuche benutzt worden! Es schwindelte mir; ich hielt mich am Pulte fest, unt nicht umzusinken. Von den verschiedenen Arten des Verdachtes, welche sich mir in bezug auf jenen verzweifelten Mann aufgedrängt hatten, war nicht der einzige der Wahrheit nahe gekommen. Der Gedanke, er sei überhaupt gar nicht Sir Percival Glyde und habe nicht mehr Anrecht! an der Baronetschaft und an Blackwater Park als der ärmste Bauer auf der Besitzung, war mir keinen Augenblick in den Sinn gekommen. Ich hatte das Geheimnis entdeckt! Ich sann einen Augenblick nach. Die erste Notwendigkeit für mich war, ein geschriebenes Zeugnis dessen zu erhalten, was ich gesehen hatte, und es für den Fall, daß mir ein persönlicher Unfall begegnen sollte, so unterzubringen, daß Sir Percival seiner nicht habhaft werden konnte. Tie Wschrift des Kirchenbuches war in Mr. Wans- boronghs Sicherheitskammer wohl verwahrt. Das Original aber in der Sakristei war, tote ich mit eigenen Augen! gesehen, nichts weniger als das. In dieser dringenden Gefahr beschloß ich, nach der Kirche zurückzukehren, mich nochmals an den Küster zu wenden und mir, ehe ich mich für die Nacht schlafen legte, den nötigen Auszug aus dem Kirchenbuche zu machen. Es war mir damals noch nicht bekanitt, daß eine gerichtlich attestierte Abschrift notwendig war, und daß kein Dokument, das ich allein abgefaßt, als genügender SBetoeiS angenommen werden würde. Meine größte, einzige Sorge war die, nach Wilmingham zurückzukehren. Ich erklärte so gut ich konnte die Bestürzung und Aufregung meines Wesens, welche Mr. Wansborough bereits bemerkt hatte, legte das Honorar auf den Tisch, kam mit ihm überein, daß ich ihm in Wenigen Tagen schreiben werde, und verließ dann die Geschäfts- IM ____ — 742 Thomas wakbotts Familienleben, Brautfahrt und Hochzeit. Bon Gg. Schäfer. (Fortsetzung uns Nr. 184.) 2. Kapitel. Neujahr. Trau er fall. Fastnacht. Spinn st übens chl utz. Tie Weihnachtsfeiertage verliefen ruhig in RotbmkM- Nur die Kinder werden mit Geschenken: Backwerk, Obst und Misten bedacht, wie anderwärts. Auch ein Tannmbaumchen wurde geputzt, aber nicht überall. Nach den Feiertagen begann lofortl wieder das Ausdreschcn der Früchte mit größtem Elfer, weü dle Fruchtpreise stiegen. — Die Burschenspmnsyihen*) Pflegen »wstchen den Jahren die Mädchenspinnstuben einzuladen — m der üegei , auf Sulvesterabend; aber nicht zum Spinnen, sondern zu einer I kleinen Lustbarkeit. Bleigießen, Wergverbrennen und dergleichen konimen am Sylvesterabend nicht vor, dien Unterhaltung tvurde auf Pauli Belehr (25. Januar) verschoben., Tie Mädchen mußten zu der Lustbarkeit abgeholt werden, sonst kamen sie nicht. , Zunächst wurde Krambambuli gebraut in der Werse, daß eine große Schussel mit Branntwein gefüllt und in Brand gesetzt wurde. Ueber die Schüssel legte man eiserne Drähte; auf diese kam Zucker, der durch die Hitze schmolz und w die Flüssigkeit tropfte. Während der Trank gebraut wurde, machte sich Hansadain Stern noch einmal an die Bärbel Blaut heran. „Tu weißt Bärbel, daß ich dich gern hab," sprach er eitv> dringlich. „Mein Werk, Schiff und Geschirr, sind größer als deins. Was wollen denn deine Leut? Glauben sie vielleicht, es kam ein Baron vierspännig angefahren und tat sich-die Bärbel holen f I Bleiben gelassen, da kannst du lang warten. Wir passen W I summen, du gefällst mir, wir wollen zusammenhalten/ I „Meine Leut tuns nicht," antwortete Bärbel ärgerlich; I widersetze mich nicht und — und — du gefällst mir auch nicht. *) Bor Jahren, als düs Geld var unb die Nebenverdienste I knapp waren, spannen Männer und Burschen Flachs und Wolle I mit großem Fleiß. Dadurch entstandeir mich Männer- uns | Burfchenstzinnstuben, XI. Der Mte schien sich, seit ich ihn zuletzt gesehen, auf seltsame Weise verändert zu habens Er sah argwöhnisch und verändert aus, seine blühenden Wangen waren tief gerötet und seine ersten Worte, als er mich anordnete, mir vollkommen unverständlich. Wo sind die Schlüssel? ftug er. Haben Sie ste ge- nommen?e Eissel? ftug ich. Ich komme in diesem Augenblicke aus Knowlesbury zurück. Bon welchen Schlüsseln sprechen Sie? , _ r Die Schlüssel zur Sakristei. Der Herr erbarme sich unser! Was soll ich machen? Die Schlussel sind fort! Hören Sie wohl? schrie der alte Männ, rn seiner Ans- regung die Laterne gegen mich schüttelnd, die Schlnffell sind fort! r , n Wie? Wann? Wer kann sie genommen haben? Ich weiß nicht, sagte der Küster, in der Finsternis wild um sich stierend. Ich bin eben erst wieder nach Hause gekommen. Ich verschloß die Tür, und das Fenster ebenfalls - und jetzt ist es offen - das Fenster ist offen Sehen Sie! Es ist jemand hineingestiegen und hat die Schlüssel, genommen! — _ , Er wandte sich dabei nach dem Fenster zu. um mir zu zeigen, daß es offen war. Das Türchen der Laterne öffnete sich, als er es schwenkte, und der Luftzug bltev das Siebt , Holen Sie sich schnell ein anderes Licht, rief ich, und lassen Sie uns dann zusammen nach der Sakristei eilen. Schnell! schnell! — . .. Ich trieb ihn ins Haus. Der Anschlag, den ich alle Ursache hatte zu erwarten, und der mich jedes Borteils berauben konnte, den ich bisher gewonnen^wurde vi ll eicht I in diesem Augenblicke schon ausgeführt. Meine Ungeduld, I nach der Kirche zu kommen, war so groß, daß ich, wahrend der Küster nach Licht suchte, nicht untang in der Hütte bleiben konnte. Ich ging den Gartensteig entlang auf die Straße hinunter. Ehe ich noch zehn Schritte gegangen war, kam mir ein Mann von der Kirche her entgegen. Er redete mich achtungvoll an, als er mi rnäher cam. 1 Ich konnte sein Gesicht nicht sehen; doch nach der Stimme I allein zu urteilen, war er mir gänzlich fremd. (Fortjetzung folgt.) Tfiitme, während mein Gehirn sich im* 1 Wirbel drehte und ■ mein Blut in Fieberhitze durch meine Adern bW Es fing eben an dunkel zu werden. Mir kam der Ge- I danke, daß man mich vielleicht auf der Landstraße abermals I belauern und angreifen werde. Mein Spazierstock war nur schwach und daher als Ber- I i teidigungswaffe von wenig oder gar keinem Nutzen, ^ch ! ging, ehe ich Knowlesbury verließ, in einen Kaufladen I und versah mich mit einem starken Landkmttel, der ziem- I lich kurz und am Kopfende gewichtig war- Mit dieser einfachen Waffe war ich jedem einzelnen Wanne, der mich angreifen mochte, gewachsen. Falls mehr ass einer kamen, ! so konnte ich mich auf die Schnelligkeit meiner Leine ver- I lassen. In meiner Schulzeit war ich ein berühmter Lauser gewesen, und es hatte mir seitdem, namentlich wahrend I meiner vielfachen Abenteuer in Zentralamerika, nicht an Uebung gefehlt. _ Ich verließ die Stadt mit schnellen Schritten und hielt I mich in der Witte des Weges. Es fiel ein nebelartiger dünner Staubregen, und es war mir deshalb während der ersten Halste des Weges unmöglich, zu entdecken, ob ich verfolgt werde oder nicht. AS I ich aber auf der letzten Hälfte angelvugt und mich etwa zwei Weilen von der Kirche entfernt wähnte, sah ich einen Mann im Regen an mir vorbeilaufen — und hörte dann ein Feldpförtchen am Wege heftig zuschlag.m. ^ch fetzte meinen Weg gerade fort, wobei ich meinen Knittel zur Ver- I teidigung bereit hielt und mit Ohren und Augen die Finsternis zu durchdringen mich anstrengte. Ehe ich noch stundet I Meter weiter geschritten, rauschce es in dem, Gesträuche I zu meiner Rechten, und drei Wanner stürzten m den Weg h Ich sprang augenblicklich zur Seite auf den Fußpfad I hinauf. Die beiden ersten Männer wurden durch die Gewalt ihres Sprunges an mir vorbei getrieben; der dritte war schnell wie der Bitz. Er stand stist, wandte sich^ halb I um und schlug mit seinem Stocke nach mir. Der Schlag geschah aufs Geratewohl und war kein sehr schmerzhafter; er fiel auf meine linke Schulter. Ich gab ihn ihm verstärkt I auf den KVpf zurück. Er taumelte und fiel gegen seine beiden Gefährten, gerade als diese auf wich losfahren wollten. Dieser Umstand gab mir einen augenblicklichem Vorwitz Ich schlüpfte an ihnen vorüber wieder in die Mitte des Weges hinein und rannte davon, so schnell, wie meine Fuße mich nur tragen wollten. ,, Die beiden Unverletzten verfolgten mich. Sie waren beide gute Läufer, der Weg glatt und eben, und wahrend der ersten fünf Minuten war ich mir bewußt, daß ich die Entfernung zwischen mir und ihnen nicht vergrößerte. Es war eine gefährliche Sache, lange in der Duncelheil dahin zu rennen. Ich konnte kaum die undeutliche schwarze Linie der Hecken zu beiden Seiten unterscheiden, und das geringste Hindernis auf dem Wege hatte mich ohne Fehl niederaeworfen. Bald fühlte ich, daß der Boden sich veränderte: bei einer Biegung ging er abwärts und fing dann wieder an aufwärts zu steigen. Bergab kamen die Männer mir etwas näher, aber sowie es bergan ging, ließ ich sie bedeutend hinter mir zurück. Das rasche regelmäßige Stampfen ihrer Füße fiel immer schwächer an mein Ohr, unb ich berechnete nach dem Klange, daß ich jetzt weit genug von ihnen sei, um in das Feld zu laufen, wobei ich dann Hoffnung hatte, daß sie in der Dunkelheit an mir vorbeilau en würden. Auf den Fußpfad springend eilte ich auf die erste lichte Stelle in der Hecke los, die ich mehr emat als sah; sie steltte sich als eine verschlossene Pforte heraus. Ich schwang mich hinüber und lief, im Felde angelangt, im gemessenen Trabe, mit dem Rücken der Landstraße zugewandt, darüber hin. Ich hörte die Manner an dem Pförtchen vorüberrennen — dann, eme Minute spater, tote der eine den andern zurückries. Es war nur jedoch einerlei, was sie jetzt taten, denn ick) befand mich bereiS außer ihrem Bereiche. Ich lief geradenwegs über das Feld hin, und am entgegengesetzten Ende angelangt, stand ich einen Augenblick stille, um wieder zu Atem zu kommen. Es war unmöglich, mich auf die Landstraße zuruckzu- wagen; dennoch aber war ich fest entschlossen, diesen Abend noch nach Altwelmingham zurückzukehren. Weder Mond noch Sterne ließen sich blicken, um Mir jit k^cht» Regen im Rücken eilte ich die Felder dahin, nnd so sand ich plötzlich den Men Pförtner wieder. — 74« *♦) Dieser schöne gebrauch besteht heute noch. * r,So, ich gefall Vir auch nicht, dU einfältige Schlange," brach Dansadam los. „Meinetwegen lauf jetzt brs nach Bocksdrill, Wo die Gäns Haarbeutel tragen und die Enten Perücken! Ich such mir ein anderes Mädchen; in ein paar Jahren wärest du froh, wenn du mich hättest!" Nach diesen Worten lief der Bursche davon. Die Zukunft hat ihm recht gegeben. Nun begann der Tanz. Die Musik machten sich die Tänzer selbst, indem sie dazu sangen. Geigen, Ziehharmonika oder Klaviere waren damals sehr selten. Statt deren nahm man Frisierkämme, umwickelte sie mit Papier und sang die Tanzmelodie auf das Papier: es entsteht dadurch ein Ton, ähnlich demjenigen einer Kindertrompete. Um 11 Uhr wurde etwas gegessen; die Wurst und das Fleisch — von Christoph Körber und anderen! Stiftern — leisteten gute Dienste. Gegen 12 Uhr begeben sich nicht nur die Spinnstubenleutchen, sondern auch alle gesunde Personen, sogar die Wirtshausgäste, vor ihre Haustüren; die Mocken fangen an zu läuten, von allen Seiten ertönt der Choral: „Hilf Herr Jesu, lass' gelingen.**) Es macht einen unauslöschlichen Eindruck, wenn im Dunkel der Nacht dieses Gottesliü» oder ein anderes erschallt. Schreien, schießen, lärmen, toben hört man nicht in den Gebirgsdörfern.: man sucht sich höchstens das Neujahr abzugewinnen. Kurz nach Neujahr hieß esi Vetter Balthasar Haake, genannt der „Kirchenhaake", weil er neben der Kirche wohnte, ist lebensgefährlich erkrankt. Fünf Jahre vorher — er war damals 58 Jahre alt, — heiratete er seine 21jährige Nichte Marie Haake, die sich sehr gegen diese Ehe sträubte. Marie war ein hübsches Mädchen; sie hatte einen Schatz: Lorenz Hahn, von dem sie nicht lassen wollte. „Wenn du den Vetter Balser nicht nimmst." sprach der Vater Mariens, „heiratet er seine Haushälterin; die tut alles, was sie dem Vetter an den Äugen absehen kann. Er vermacht ihr sein Hab unb Gut, die Ho fr eite, die Älecker und das Vieh, Bargeld und Handschriften. Und du bleibst eine arme Frau lebenslänglich!" darf den Arm um sie legen!" schwur er. Aehnlich redeten ihre Mutter und andere Leute. Marie gab nach. Vetter Balser mußte als Gegenleistung der jungen Fran alles vermachen. Er behandelte sie gut, war aber fürchterlich eifersüchtig. Niemals ließ er sie von seiner Seite. Marie war eine leidenschaftliche, treffliche Tänzerin. Balser erlaubte nicht einmal, daß sie mit Mädchen oder jungen Frauen tanzte, obgleich er bei der Kirmes ost nm die Erlaubnis gebeten wurde. „Die Frau ist mein; kein Weibsbild und kein Mannskerl darf den Arm um sie legen!" schwur er. Nun war er tot. Am Tage nach feinem Ab scheiden fand sich ein Blatt vor, ikUf dem verzeichnet stand, wie sein Leichenbegängnis — genau nach den alten Gewohnheiten, Sitten und Gebräuchen — abgehalten werden solle. Auch stand darauf, wer „gebitt't" werden mußte, am Leichenzug sich zu beteiligen, um den Verstorbenen durch seine Anwesenheit zu ehren. Wer als Verwandter nicht „gebitt't" wurde, nahm es sehr übel. Er verzieh die Vernachlässigung in vielen Jahren nicht. Auf einem anderen Blatte stand: „Meine Frau darf ihre Lerrenrechte nicht eher ausüben, bis mir die allerletzte Ehre durch Abhaltung der Totenmahlzeit erwiesen worden ist. So wurde es schon seit Jahrhuicherten gehalten; an mich sollen die Leut wegen des Flanuerts noch lange denken, weil ich keine Kinder habe, die menien Namen weiterfuhren. Für den „Flanuerts" sind 250 Gulden bestimmt, die sind in der Schublade besonders eingewickelt. Der Flannerts soll in der Nachbarschaft abgehalten, werden." Es war ein großer Leichenzug, der sich nach dem Friedhöfe bewegte, als Haake beerdigt wurde. Ter Lehrer mit den Schülern ging voran, die einen Choral sangen. Darauf folgte der Pfarrer vor dem Sarg; hinter diesem das Grabkreuz mit dem Namen des Verstorbenen und einem Bibelspruch; zuletzt die Verwandten Und die übrigen Leidtragenden: eine Person hinter der anderen, nach dem Grade der Verwandtschaft. Mau sah es gerne, wenn die Leidtragenden laut weinten. In der Kirche — wohin sich die Amvesenden begaben sobald der Sarg eingesenkt und das Grab geschlossen war — hielt der Pfarrer eine schöne Predigt, die Personalien wurden verlesen, der Segen erteilt und ein Schluß- Vers gesungen. Die Leidtragenden begaben sich nach der kirchlichen Ferer in das Trauerhaus zurück, der Zug löste sich langsam auf. Die Eingeladenen und andere Leidtragenden verfügten sich in das Nachbarhaus, wo der „Flannerts" abgehalten werden mußte. Leise wurde in der ersten halben Stunde die Unterhaltung geführt, nur wenig sprach man den Getränken zu. Dann kam das eigentliche Flannertsmahl. Nun wurde es lebhafter. Die trüben Augen und "bie ernsten Gesichter verschwanden. Inzwischen sank die Nacht herab. Marie, die junge Wstwe, Würbe in ihre Wohnung gerufen, wo sie etwas' anorimen Am Tor traf sie Loren» Hahn, ihren früheren Schatz. „Weißt du noch Marie, wie es uns vor sechs Jahren war- als wir auseinandergerissen wurden?" fragte er. „Ich habe manchmal daran gedacht, Lorenz!" ., „Und ich habe niemals eine andere angeschaut, ich konnte dich Nicht vergessen." „Es ging mir auch hart an, Lorenz." „Mn ist alles, was uns auseinandergebracht hat, durch Gottes' Ratschluß hinweggetan. Was meinst du Mariechen, wollen wir uns nicht nehmen ?" „Ich meine, es könnt möglich gemacht werden, Lorenz." «So sage ja und wir wollen uns die Eh' versprechen." „Wenn deine Leut nichts dagegen haben?" „Gott behüte, Mariechen, und nun bist du meine echte, ehr- lrche Braut." , „Ja, ich will dich nehmen, komm mit Mm Flannerts, aber: menland darf etwas davon erfahren." „Niemand, Mariechen!" Lorenz ging voraus, nach einigen Minuten folgte die getröstete junge Witwe. Unttr den Leidtragenden war cs inzwischen lebhafter geworden, sie aßen und tranken nach Kräften. Die auswärtigen Leidtragenden zogen ab. Christoph Körber ivar ein sangesfroher Mann. „Ich meine, wir könnten zu Ehren des Vetters Balser das schöne Lied fingen: „So viel Stern am Himmel stehen," schlug er vor. „Körberchristoph hat recht, lasset uns anstimmen!" antworteten einige Leute. Sogleich begann der Gesang. Es folgte das Lied: „lieb' immer Treu und Redlichkeit," das von Trippelhannjörg, einem' weitgereisten Schneidergesellen, der seine Ziehharmonika mitgebracht hatte, vorgespielt und begleitet wurde. Dann folgte das Lied: „Es kann ja nicht immer so bleiben." „Nun ist es allgemach Mitternacht geworden, wir müssen nach Haufe," meinte Mariechens Vater. „Was ist noch von der Flaniiertsmahlzeit übrig?" fragte, ein Verständiger. „Ein Fäßchen Mfelwein, ein Fäßchen Bier und ein Krug Ulrichsteiner Branntwein," meldete der Aufwärter. „Wir dürfen den Flannerts nicht eher aufheben, bis alle Gaben verzehrt sind, sonst wird der Tote verunehrt und hat kein« Ruh im Grabe," hieß es. „Dann müssen wir unsere Schuldigkeit tun, indenr wir reine Arbeit machen," antwortete Körberchristoph. Auf der alten Wanduhr schlug es Mitternacht. „Der Trauertag ist vorüber, darum muß ein neues Leben anheben;" sprach eine Nachbarsfrau, die mit einem halben Dutzend seßhaften Weibern tapfer Stand gehalten. „Alsdann laßt uns ein froheres Lied anstimmen, z. B. „Freut euch des Lebens", rief ein Nachbar. Das Lied wurde gesungen. Im vorderen Zimmer hatten die Auswärter und Haukes Magd die Tische und die Stühle hinausgetan. Es begann ein gemütliches Walzen, tote es zu dem Rhythmus des Liedes paßte. Auf dieses Lied ließ Trippelhannjörg den „Lauterbacher" folgen. „Was meinft du, Mariechen?" fragte Lorenz. „Ich weiß nicht," antwortete die junge Witwe. „Seit sechs Jahren haben wir nicht mehr getanzt und der Trauertag ist vorüber." „Ja, es ist wahr, aber die bösen Leute, Lorenz!" „Tie geht es nichts an; seit sechs Jahren hatten wir nichts voneinander. Was meinst du?" „Ich will mitgehen, aber ich will Hannjörg auch sagen, daß er einen ganz langsamen Trauerwalzer spielt." „Hast recht, einen schnellen Kirchweihwalzer dürfen wir nicht machen." Alle Gäste tanzten den Trauerwalzer mit. Beinah eins Stunde lang hatte er gedauert. Tie beiden Fäßchen toaren unterdessen leer geworden; Ulrichsteiner war noch vorhanden. „Nun noch einen Abschi edstro stwalzer", schlug Körberchristoph vor. Er dauerte ebenso lange wie der vorige Tanz. Lorenz und Mariechen ließen sich nicht aus den Armen. „Ach bu lieber Gott!" flüsterte die junge Witwe, die sich heiß und innig an Lorenz schmiegte. „Was für ein Glück und Segen ist es, wenn man etwas warmes int Arm hat — und —i und in der sechsjährigen Ehe habe ich gar nichts gehabt." „Dem Balser wünschen wir die ewige Seligkeit, euch beiden einen glückseligen Anfang," sprachen die Gäste, dann gingen sie zufrieden nach Hause, beim jeder hatte seine Schuldigkeit getan. Mehrere Wochen nach Balser Haukes Leichenbegängnis war Fastnacht, die gefeiert wurde, aber nicht mit Verkleidungen und Mummereien. Krüppel wurden gebacken, die mit Kaffee begossen wurden. Dem Kaffee setzte man gemahlene, geröstete Möhren zu. Auch getanzt mußte werden: Walzer, Hopser, Schleifer und Dreher waren seit Menschengedenken bekannt. Die Mazurka schlich sich in den fünfziger Jahren ein, sie erhielt den Beinamen: „Friedericke". Musik mußte auf zwei Kämmen gemacht werden, etn Instrument wäre zu schwach gewesen, um das Schleifen, Stampfen 744 fitnb Jubeln der TanzenLen zu Merivnen. Die Tanzenden itttte« stützten die Bläser durch das Mitsingen der Tanzmelodien. Man fragte sich: ob auch alle Rocken -abgespomteu worden seien! Verschiedene Spinnstubenspässe wurden ausgeführt, bevor der Frühling kam und die Feldarbeiten ihren Anfang nahmen. Ein Hauptvergnügen war das Einsteigen oder Einschleichen in die Stuben der Mädchen während der Lausterstunde. Die Burschen schlichen in die Mädchenspiunstube oder stiegen durch die Fenster ein, wenn die Mädchen weggegangen waren. Die Einschleicher nahmen flugs alle Rocken weg und entfernten sich. Großes Gelächter entstand, wenn die Mädchen znrückkameu, lveil die nicht Weiterarbeiten konnten. Die Rocken mußten durch Geldspenden, die in die gemeinschaftliche Kasse flössen, eingelöst werden. Wurden die eingestiegenen Burschen erwischt und gefangen, so mußten sie eine Buße zahlen. Aehnliche Ueberraschungen werden durch das sogenannte T-opf- Umreißen und durch Pfefferreiben herbeigeführt. Die Tage toerden länger, der Schnee schmilzt. Meise, Avises, Staar und Lerche lassen sich hören, der Storch erscheint. Die Spinnstubenarbeiten treten, zurück: die Tage, die den Anfang Und das Ende der Spinnstuben festlegen, sind in den Gebirgs- dörfern verschieden. Wenn die Feldarbeit getan, oder frühzeitig Schneefall eintritt, wodurch dem Bauer Pflug und Karst aus der Hand genommen wird, beginnen die Hausarbeiten, mit ihnen die Spinnstuben. Lostage sind: Allerheiligen (1. November), Martinstag (10.,November), Katharinentag (25. November). Die Spinnstuben schließen im Frühjahr, wenn die Feldarbeiten beginnen; etwa Mitte März. Auf Gertrudentag (17. März) läuft die Maus am Spinnrad hinauf lunb beißt den Faden ab, tautet ein Sprichwort, womit gesagt sein soll: die Spinnarbeit ist beendigt, die Feldarbeit beginnt. Die Spinnstubengesellschaften halten aber das ganze Jahr zusammen, besonders auch auf der Kirmes. Die Burschen wählen vielfach ihre Frauen unter den Mitgliedern ihrer M-ädchenspinn-- stuben. Aus den Spinnstuben sind nach und Nach Strick- und Häkel- stuben geworden. Bitterböse Gassenhauer schleichen sich mehr und mehr bei den jungen Leuten ein; sie verdrängen leider die guten -Volkslieder. Es läßt sich nicht bestreite», daß die Spinnstubengesellschaften die Hüter und Bewahrer der herrlichen deutschen Volkslieder, Volksmärchen und Volksrätsel, also auch des uralten germanischen Volkstums waren. Richtig überwacht und geleitet, können sie es auch im 20. Jahrhundert noch sein. Geschieht es nicht, so wird die alles gleichmachende Neuzeit die noch vorhandenen lieber«* hleibsel bald zum Verschwinden bringen. (Fortsetzung folgt.) vermischtes» * Ko st bar e Scherben. Sachverständige in „Porzellan-- Ifrageu" haben ausgerechnet, daß täglich im Deutschen Reiche mindestens 4000—5000 Geschirrstücke aus gutem Porzellan zerbrochen werden. Was für entsetzte Augen würden unsere Altvordern machen, wenn sie sehen müßten, wie alle hierbei entstandenen Scherben ohne weiteres in den Müllkasten wandern! Als im neunten Jahrhundert die allerersten Stücke chinesischem Porzellans -durch orientalische Händler nach Europa gelangten, sah man in ihnen eine so große Kostbarkeit, daß man selbst Scherben dieses Stoffes ängstlich hütete und gleich Edelsteinen in Gold fassen ließ! Da erst das Jahr 1709 für Europa die Erfindung des Hartporzellans bringen sollte, hielt die Hochachtung vor jedem Porzellanschrank noch jahrhundertelang an. In den Schatzkammern europäischer Fürstlichkeiten bewahrte man neben den unv-ersehrtM auch die zerbrochenen Porzellangefäße sorgsam auf und führte sie beim Inventar gewissenhaft mit an. Natürlich strebte man aber danach, den Bruch nach Möglichkeit zu verhüten, und ließ darum die Porzellangeschirre in Gold und Silber fassen. Ein einfaches, weißes Porzellanbecken, das Isabella der Katholischen gehörte, wurde um das Jahr 1500 mit zweiundzwanzigkarätigem Gold-e im Gewicht von einer Mark und drei und einer halben Unze beschlagen. -Die Goldfassung wäre nach unserer heutigen Berechnung rund 720 Mark wert gewesen, bedeutete für jene Zeiten also fast -em kleines Vermögen. Bei den damaligen gesalzenen Porzellanpreisen war -es natürlich eine aufregende Sache, mit dem zerbrech- lichen Stoffe zu hantieren, und der arme „Jubilierer", bei dem Ihn Jahre 1597 Gras Caspar von WrsteUberg ein paar „por--- solhnen Schalen mit Gold beschlagen" ließ, wird gewiß nicht >,jubiliert" haben, als er bei der Ablieferung eingestehen mußte, daß er „das eine Porsolan Drinckgeschirr unterwegs zerfallen", * Ungemütliche Hausgenossen. Camille F l a m a - rion hat kürzlich prophezeit, daß wir in absehbarer Zeit Affen zähmen und zur Verrichtung von Hausarbeiten abrichten würden. Nicht jedem wird der Gedanke an einen solchen Hausgenossen angenehm fein; die alten Römer aber gingen noch weiter. Seneea erzählt uns, daß in den Palästen der Cäsaren und der römischen Patrizier gezähmte Tiger, Löwen und Bären frei umherliefen. Domitian hatte einen Löwen, der so zahm war, daß er ihn mit einem einfachen Winke von der Mahlzeit sortkoinmandieren konnte. Acinas behielt sogar die Nacht über seinen Löwen im Schlafzimmer. Heliogabal fuhr in einem Wagen aus, der bald von Löwen, bald von Tigern gezogen wurde; es war ein Hauptvergnügen dieses freundlichen Wirtes, bei Festmahlen plötzlich seine Löwen und Leoparden in den Speifefaal zu rufen, zum begreiflichen Entsetzen der Gäste. Und ebenso hielt er in Rom Schlangen und Nattern als Hausgenossen. Küil --------- * D er A erm ste. „Kellege Dickmeher war schon dreimal im Zirkus, er sagt, er könne sich nicht satt sehen an den.dressiertest Kamelen." — „Ja, das ist begreiflich; es ist ein Stück aus seinem Leben." vüchertisch. — Heine und die Frau. Ausgewählte BekenntnissÜ Und Betrachtungen des Dichters, zusammengefügt von Karl Vlanck, (Pandora, erster Baud.) Eugen Rentsch Verlag München. Vielleicht erschöpft es doch nicht ganz die Sachlage, wenn wir immer! wieder Heinrich Heine die Fähigkeit, im Weibe etwas Höheres zst erblicken, schlechthin absprechen und in seiner Richtung bei aller Formschönheit neben der Verherrlichung von allerlei zweifelhafte!» Abenteuern nur das ständige Posieren mit längst verschmerztest Enttäuschungen bemerken wollen. Vielleicht läßt sich über der anscheinenden Zerrissenheit dieses Lebens und Fühlens doch noch eine höhere Welt aufrichten, die ihren verklarenden Schimmer auch über die allzu tiefen Schatten wirft, die Heines Bild im Gedächtnis vieler Menschen noch anhaften. Dies ist — ohne etwas zu verbergen oder zu beschönigen —- in diesem Buche versucht worden. —• Deutsche Kunst in Wort Und Farbe. Heraus- gegeben von Professor Dr. R. Graul. -Ein starker Band mit 94 farbigen Abbildungen. In Küustlereinband. Verlag vost E. A. Seemann in Leipzig. Nachdem der Verlag von E. M. Seemann in Leipzig vor 2 Jahren einen großen Erfolg mit' Philippis farbig illustrierter Geschichte der klassischen Knust errungen hatte, laßt er ihm soeben ein schönes Gegenstück folgen; „Deutsche Kunst in Wort und Farbe, von Prof. Dr. R. Graul"« Dieses Buch, das die Entwicklung der deutschen Malerei von Füger, Runge und Friedrich bis auf Leibl und Klinger geschmackvoll und kenntnisreich erzählt, ist im Texte farbig illustriert. Mit Kunst- büchern, vollgespickt mit schwarzen Klischees, waren wir überfüttert: nachdem wir auf das wichtigste der ganzen Malerei, nämlich auf die Farbe, für die Buchillustrationen hatten verzichten müssen, kommt nun hier endlich eine moderne Kunstgeschichte, die Böcklin und Stuck, Waldmüller und Menzel, Lenbach und Liebermann» ja überhaupt alle Großen in fast 100 farbigen Abbildungen veranschaulicht. Grauls Deutsche Kunst in Wort und Farbe hat' jedenfalls in Plan und Form keinen Rivalen. — DerHessische Hausfreund für 1912. Mus derst Inhalt dieses 90. Jahrgangs dürfen wir hervorheben: Die reich illustrierte, interessant belehrende Jahresumschau; eine geschichtliche -Erzählung und ein Familienbericht vom Feldzug in Rußland 1812 Unter Prinz Emil; ein Lebensbild König Friedrichs des Großen; aus der Schöpfung: die Ehrenrettung des Maulwurfs; eine Nassauer Geschichte, wie -eine Edelfrau ihren trunkliebenden Ritter kurierte; Deutschlands Kolonien. 5. Kaiser- Wilhelms-Land; Erinnerungen an Turnvater Jahn; Gelitten und erlöst, eine Trinkergeschichte; eine Darstellung der Neuerungen auf dem Gebiete der Reichsversicherung, nebst vielen kleinen Beiträgen und Bildern. Ureuz- und Huer-Rötsel. 1 2 3 4 1 2 nennt einen grimmen Recken dir, Von dem uralte Sagen viel berichten; 1 3 ein allbeliebtes flinkes Tier, Weiß mit dem Zahn viel Schaden anzurichten. 3 2 ein heiliges Geleit für den, Der aus dem Elternhause iortgezogen; Wer mutig unter 3 und 4 will gehn, Dars nicht nach Wettern fragen und nach Wogen. Durch 1 und 4 wird oft im Augenblick All unsre Hoffnung, unser Glück begraben. Kennst du 4 3 ? — Nach Oesterreich lenke den Blick, Schau, was die Mücken dort für Namen haben. Auflösung in nächster Nummer» Auflösung des Arithrnogriphs in voriger Nummer: Theodor — Rose — Jod — Petersilie — Ohio — Lotto — Joel — Stoer. Tripolis. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buck- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.