> W A llf*! M MM BßEWW W« Die weiße Frau. Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) 'Sein plötzliches Erscheinen an einem Orte, an dem' ich iyn in der ganzen Welt am wenigsten zu sehen erwartete, machte mich sprachlos vor Erstaunen.,, Der Bote empfahl sich und stieg wieder in die Droschke'— ich konnte kein Wort zu ihm sagen, sogar nicht einm'crl seinen Gruß er- - widern. Sie scheinen erstaunt, mich zu sehen? fragte der Gras Mit seiner ruhigen Beharrlichkeit. Ich glaubte Sie mit Ihren Vögeln im Frühstückszimmer beschäftigt, Graf Fosco, sagte ich so ruhig und fest, als mir dies möglich war. Allerdings. Wer meine gefiederten kleinen Kinder, teure Dame, find' nur zu sehr andern Kindern gleich. Sie Gaben ihre Tage des Eigensinns, und- von diesen ist der heutige Morgen einer. Meine Frau kam herein, als ich sie eben wieder in ihren Bauer setzte, und sagte mir, Sie seien soeben allein auf einen Spaziergang ausgegangen. Sie sagten ihr dies, nicht wahr? Gewiß. Nun, Miß Halcombe, das Vergnügen, Sie zu begleiten, War eine Versuchung für mich, der ich nicht zu widerstehen vermochte. In meinem Alter liegt doch nichts Böses in dem .Geständnisse, wie? Ich schlug den verkehrten Weg ein, kehrte in Verzweiflung wieder um, und hier bin ich endlich — darf ich es sagen? — auf dem Gipfel meines Glückes. In diesem komplimentenreichen Schwünge redete er fort, und zwar mit einer Geläufigkeit, die mir keine weitere Anstrengung überließ, als die, meine Fassung zu bewahren. Er deutete auch nicht im entferntesten auf das hin, was er auf dem Wege gesehen hatte, noch auf den Brief, den ich immer noch in der Hand hielt. Diese bedeutungsvolle Diskretion half, mich davon zu überzeugen, foafj er durch die allerehrlosesten Mittel das Geheimnis meines Schreibens in Lauras Interesse entdeckt haben mußte, und daß er jetzt, nachdem er sich von der heimlichen Art und Weise, in der ich die Antwort empfangen, überzeugt hätte, für seine Zwecke genug wußte imfr es sich jetzt nur angelegen sein ließ, den Argwohn einzuschläfern, den er in mir erweckt zu haben gewiß sein konnte. Vor dem Hause begegneten wir dem Gig, das nach dem Stalle zurückgefahren wurde. Sir Percival war soeben zurückgekehrt. Er kam an die Haustür, um uns zu begrüßen. Welche sonstigen Erfolge seine Reise auch gehabt haben mochte, seine Laune hatte sie nicht verbessert. O, hier sind endlich zwei von der Gesellschaft, sagte er mit finsterem Blicke. Was soll es heißen, daß das ganze Haus leer ist? Wo ist Lady Glyde? Ich erzählte ihm von dem Verluste der Brosche und daß Laura hinausgegangen sei, um sie zu suchen. Brosche hin, Brosche her, brummte er verdrießlich, ich empfehle ihr, nicht zu vergessen, daß ich sie in einer halben Stunde in der Bibliothek erwarte. Ich stieg die Stufen hinan und ging im Hause umher von einem Zimmer ins andere, mit dem Briefe des Advokaten im Kleide, bis mich der Druck der Erwartung beinahe wahnsinnig machte. Es war noch immer nichts von Laura zu sehen, und ich dachte schon daran, hinauszugehen und sie aufzusuchen. Wer die Angst und Besorgnis, in der ich den ganzen Morgen gelebt, hatten mich so erschöpft, daß inich jetzt die Hitze ganz überwältigte, und als ich versuchte, zur Türe zu gehen, war ich genötigt, umzukehren und mich im Salon auf das nächste Sofa zu legen, um mich erst wieder zu erholen. Es gelang mir eben etwas ruhiger zu werden, als' die Türe leise geöffnet wurde und der Graf hineinschaute. Ich bitte tausendmal um Vergebung, Miß Halcombe, sagte er, ich wage nur die Tür zu öffnen, weil ich gute Nachricht für Sie habe. Percival, der, wie Sie wissen, in allem kapriziös ist, hat sich herabgelassen, im letzten Augenblicke feine Meinung zu ändern, und das Geschäft mit der Unterschrift ist einstweilen verschoben. Bitte, machen Sie Lady Glyde meine hochachtungsvolle Empfehlung, wenn Sie ihr diesen angenehmen Wechsel der Verhältnisse mitteilen. Er verließ mich, ehe ich mich noch von meinem Erstaunen erholen konnte. Ich versuchte sofort, wieder hinauszugehen, um Laura zu suchen, aber ich wurde so schwindelig, daß ich mich wieder auf das Sofa schleppte, wo ich bald in einen Halbschlummer versank. Als ich erwachte, fühlte ich, wie sich mir eine Hand auf die Schulter legte. Es !var Lauras Hand. Sie war neben dem Sofa niedergckniet — ihr Gesicht war erhitzt und bewegt, und ihre Augen begegneten den meinen mit einem verwirrten, aufgeregten Blicke. Ich fuhr in die Höhe, sowie ich sie erblickte. i Was hat sich zugetragen? frag ich. Was hat dich erschreckt? / Sie blickte sich um nach der halb geöffneten Tür, brachte ihre Lippen dicht an mein Ohr und antwortete flüsternd: Marianne! — die Gestalt am See — die Schritte gestern abend — ich habe sie soeben gesehen! ich habe soeben mit ihr gesprochen! Mit wem, um Gotteswillen? Mit Anna Catherick. Ich war so erschrocken über Lauras verstörtes Gesicht und aufgeregtes Wesen, daß ich nicht imstande wap, die 662 Offenbarung zu erfassen, die sich mir auftat, als der Name Anna Cathericks von ihren Lippen fiel. Ich habe Anna Catherick gesehen! Ich habe mit Anna Catherick gesprochen! wiederholte sie, als ob ich sie nicht gehört habe. O Marianne ich habe dir so viele Dinge zu erzählen! Komm mit — wir könnten hier gestört werden — komm gleich auf mein Ziinmer! Mit diesen eifrigen Worten ergriff sie meine Hand und führte mich durch die Bibliothek in das Eckzimmer im Erdgeschoß, das zu ihrem besonderen Gebrauch hergerichtet worden. Keine dritte Person außer ihrer Kammerjungfer hatte einen Vorwand finden können, um uus hier zu überraschen. Sie schob niich vor sich hinein, verschloß die Tür und zog die Glanzkattunvorhänge, die auf der Innenseite derselben hingen, darüber hin. Dann zog sie mich zu dem nächsten Sitze, einem viereckigen Sofa mitten in der Stube, hin. Sieh! sagte sie; sieh her! und deutete auf ihre Brust. Ich sah jetzt erst, daß. die Brosche wieder an ihrer Stelle stak. In dem Anblicke lag etwas Wirkliches und im Berühren der Brosche etwas Faßliches, das dem Strudel meiner Gedanken Einhalt zu tun schien und mir half, mich zu sammeln. Wo fandest du deine Brosche? — Sie sand sie, Marianne! Wo? Am Boden im Boothause. O, wie soll ich anfangen, wie soll ich dir alles erzählen! Sie sprach so seltsam zn mir, sah so entsetzlich leidend aus, verließ mich so plötzlich — — Ihre Stimme wurde lauter, als der Aufruhr ihrer Erinnerungen ihre Gedanken drängte. Der eingewurzelte Argwohn, der in diesem Hause Nacht und Tag meinen Geist bedrückt, erhob sich schnell in mir, um sie zu warnen — gerade wie der Anblick der Brosche einen Augenblick vorher mich so schnell veranlaßt hätte, sie zu befragen. Sprich leise, sagte ich. Das Fenster ist offen, und es zieht sich ein Gartensteig darunter hin. Fange von vorn an, Laura. Sage mir Wort für Wort, was sich zwischen dir und jener Frau zugetragen hat. Soll ich zuvor das Fenster schließen? Nein; nur sprich leise: bedenke, daß Anna Catherick unter dem Dache deines Mannes ein gefährliches Thema bildet. Laura erzählte mir mut, daß Anna Catherick eine entsetzliche Angst vor einer dritten Person habe, die uni ein Geheimnis wisse, das ihr ihre Mutter anvertraut habe. Sie habe sich aber trotz alles Drängens nicht überreden lassen, Laura dieses Geheimnis mitzuteilen. Morgen wolle sie mir aber um dieselbe Stunde sagen, was sie davon wisse, da ihr Haß gegen Sir Percival noch größer sei als ihre Angst vor Spähern. — Sage mir, Marianne, schloß Laura, was ich tun soll? Dies, mein Herz, erwiderte ich entschlossen. Du mußt morgen auf jeden Fall nach dem Boothause gehen. Es ist unmöglich, zu wissen, was alles davon abhängt, daß du die Arme wiedersiehst. Doch sollst du nicht zunt zweiten Male dir selbst überlassen bleiben. Ich will innerhalb Hörweite von dir bleiben. Anna Catherick ist Walter Hartright entschlüpft und dir. Was aber auch danach kommen möge, mir soll sie nicht entgehen. — Lauras Augen lasen aufmerksam in den meinigen, während ich sprach. — Du glaubst also an das Geheimnis, vor dem mein Mann sich fürchtet? fragte sie. Ja, ich glaube daran. Anna Cathericks Wesen war wild, und ihre Augen blickten unstet und geistesabwesend, als sie jene Worte sagte, Marianne. Würdest du ihr in andern Dingen trauen? Ich vertraue auf nichts, als auf meine eignen Beobachtungen über deines Mannes Benehmen, Laura. Ich beurteile Anna Cathericks Worte nach seinen Handlungen und glaube daher, daß er allerdings ein Geheimnis hat. Ich sagte weiter nichts und stand auf, um das Zimmer zu verlassen. Mich beunruhigten Gedanken, die ich ihr vielleicht mitgeteilt hätte, wären wir noch länger zu- sammengeblieben, und die zu wissen gefährlich für sie hätte sein können. Ich fühlte die drohende Zukunft herannahen, mich mit einem unaussprechlichen Entsetzen erfüllen^ und mir die Ueberzeugung von einem unbekannten Ziele in den langen Reihen von Verwickelungen aufdrängen, die sich allmählich um uus zogen. Indem ich Laura allein die Treppe hinaufsteigen Ite$,: ging ich hinaus, mit mich in den Steigen unmittelbar am Hause umzuschauen. Die Umstände, unter welchen Anna Catherick von ihr geschieden war, hatten in mir den heimlichen Wunsch, zu erfahren, wo und wie der Graf den Nachmittag zugebracht habe, und zugleich einen heimlichen Argwohn erregt in Bezug auf die Erfolge jener einsamen Reise, von der Sir Percival vor wenigen Stunden heimgekehrt war. Nachdem ich mich nach allen Richtungen hin nach ihnen umgeschaut hatte, ohne etwas von ihnen zu sehen, kehrte ich ins Haus zurück und ging durch alte Stuben im Erdgeschoß. Sie waren alle leer. Ich kam wieder in den Flur hinaus, um hinaufzugehen, und zu Laura zürückzü- kehren. Die Gräfiu öffnete die Dur, als ich an ihrer Stube vorbeikam, und ich stand still, um sie zu fragen, ob sie wisse, wo ihr Gemahl und Sir Percival seien. Ja, sie hatte sie beide vor mehr als einer Stunde vom Fenster aus gesehen. Der Graf habe ihr mit seiner gegen sie selbst in Kleinigkeiten gezeigten Aufmerksamkeit gesagt, daß er und sein Freund im Begriffe seien, einen langen Spaziergang zu machen. Einen langen Spaziergang! Sie waren, so lange ich sie kannte, noch nie zu dem Zwecke zusammen gewesen. Sir Percival liebte keine andere Bewegung als die des Reitens, und der Graf (ausgenommen wenn er die Höflichkeit hatte, sich mir zur Begleitung anzutragen) war gar kein Freund von Bewegung Als ich zu Laura kam. fand ich, daß sie sich während meiner Abwesenheit der schwebenden Frage in Bezug auf die Unterschrift erinnert hatte, welche wir in dem Interesse, mit dem wir ihre Unterredung mit Anna Catherick besprochen, ganz vergessen hatten. Ihre ersten Worte, als ich in ihr Zimmer trat, drückten ihr Erstaunen darüber aus, daß die gedachte Ladung, in der Bibliothek vor Sir Percival zu erscheinen, auf sich warten ließe. Ueber diesen Punkt darfst du dich beruhigen, sagte ich, fürs erste wenigstens wird weder deine, noch meine Entschlossenheit auf die Probe gestellt werden. Sir Percival hat seinen Plan verändert, und die Unterschriftsangelegenheit ist verschoben. Verschoben? wiederholte Laura, über die Maßen erstaunt. Wer sagt das? Ich weiß es durch den Grafen Fosco. Ich glaube, wir haben es seiner Vermittelung zu danken, daß dein Mann so plötzlich anderen Sinnes geworden ist. Es scheint unmöglich, Marianne. Falls der Zweck meiner Unterschrift, wie wir vermuteten, der war, Sir Percival Geld zu verschaffen, das er notwendig brauchte, wie kann sie da verschoben werden? Ich glaube, Laura, daß wir imstande sein werden, diesen Zweifel zu beseitigen. Hast du die Unterhaltung vergessen, die ich zwischen Sir Percival und seinem Geschäftsmann anhörte, als sie zusammen über den Flur gingen? Nein, aber ich entsinne mich nicht — Aber ich. Der Advokat schlug zwei Alternativen vor. Die eine war die, deine Unterschrift zu dem Dokumente zu erlangen, die andere, Zeit zu gewinnen, indem man Wechsel auf drei Monate ausstellte. Dieses letztere Hilfsmittel ist offenbar das, nach dem Sir Percival jetzt gegriffen hat, und wir haben somit Hoffnung, auf einige Zeit wenigstens mit seinen Geldverlegenheiten verschont zu bleiben. O, Marianne, das klingt zu angenehm, um wahr zu sein! . Das erste Läuten zum Diner trennte uns. Als es eben ausgehört hatte, kehrten Sir Percival und der. Graf von ihrem Spaziergange zurück. Wir hörten den Herrn des Hauses gegen den Diener lostoben, weil man das Diner um fünf Minuten verspätet hatte, und' der Freund des Herrn legte sich, wie gewöhnlich, zu Gunsten der Schicklichkeit, der Geduld und des Friedens ins Mittel. Weiter hat sich heute abend nichts Besonderes zugetragen. Wer ich habe gewisse Eigentümlichkeiten in Sir Percivals Benehmen währgenommen, die mich mit Besorgnis um Anna Catherick und die Erfolge erfüllen, welche der kommende Tag uns bringen mag. (Fortsetzung folgt.) 563 Babelsberger. Episode aus feinem Leben von SEI frei» Bock. (Schluß.) _ Eine Stunde später beschied der Archivar Muerweck den Sekretär Gabelsberger zu sich und verwudete ihm mit sauersüßer Miene, oer Landtag habe tgm eine Remuneration von zweihundert Gulden bewilligt. Gabelsberger wechselte die Farbe. „Zweihundert Gulden!" stammelte er, „mein Gott, wie soll das werden!" -^/'Ztv^hundert Gulden," näselte der Archivar, „ich weiß gar 51 t-S ®Je tvollen! Zweihundert Gulden sind eine runde, eine hübsche Summe. Und fallen Ihnen sozusagen in den Schoß. Kar so notig haben Sies doch nicht. Sie haben Ihr schönes Gehalt, haben Ihre Träten und haben Ihre Akzidenzien. Freilich « « rlnzufriedene hat nimmer genug. Gott befohlen, Herr Sekretär! « Babelsberger wankte fort. Sein Gesicht bedeckte eine tiefe Blasse. Seine zitternde Hand langte nach dem Schnupftuch, den Schweiß von der Stirn zu wischen. Zweihundert Gulden! Er konnte es nicht fassen. Zu wenig oder nichts — das war eins. s mußte sich gegen ihn verschworen haben. Wenn er seinen Gläubigern gerecht werden wollte, war er gezwungen, sein Gehalt auf Jahre hinaus zu verpfänden. Er und sein Weib konnten mu Hungertuch nagen. Wie sollte er vor seine Resi treten! Auch W lpars beschieden, auf Dornen zu pilgern. Nein, er würde es mcht über sich gewinnen, ihr die Wahrheit zu sagen. Einen letzten Gang zum Fürst-Minister mußte er wagen. War ihm auch dort die Suir verschlossen, würde er weiter gehen. Irgendwo mußte er doch einen guten Menschen finden, einen Menschen, der begriff, was seine Kunst der Welt gab. All die am Schreibtisch durchwachten Nächte traten vor seine Seele. Die kranken Augen begannen zu schmerzen. Wie lohnten fies ihm! Die bittere Wurzel des Undanks vergiftete ihm den Lebenstrank. Aber sollte er seiner Kunst deshalb grollen? Nein, dreimal, nein. Seine Kunst war ein Kräutlein wider alles Ungemach, war ihm Schirm und L-child und Heiligtum! — Als Gabelsberg nach mühsamem Weg durch die gluterfüllten Straßen todmatt in seiner Mansardenwohnung am Sendliuger Torplatz anlangte, kam ihm sein Weib an der Flurtür entgegen. Sie war von schmächtiger Gestalt. Airs ihrem schmalen durchs geistigten Gesicht leuchteten ein paar große, braune Augen. In ihr reiches, dunkelblondes Haar mischten sich die ersten grauen Fäden. , „ Ja Franz, wo bleibst du?" rief sie sichtlich erregt. „Du hast Besuch. Wirst staunen, wer." Gabelsberger neigte den Kopf ein wenig vvr. „Ja, Resi, wer?" ' s Sie lächelte. ' i f „Schau selber nach." 1 Gabelsberger trat in die Wohnstube. Von dem ültertüm- lichen Kanapee erhob sich ein Herr im Bratenrock. Er trug eine große Brille, die ihn älter erscheinen ließ, als er in Wirklichkeit war. Auf seinem mächtigen Kopf gedieh ein Urwald blonder Locken. Gabelsberger schlug die Hände zusammen. „Wigard! Grüß Gott! Wie kom'men Sie denn daher?" Doktor Wigard, Gabelsbergers treuer Freund und Schüler, Umarmte den Meister. „Ich komme aus Dresden. Ich bringe einen Sack voll Neuigkeiten. Es scheint. Sie wissen noch gar nichts?" „Gar nichts weiß ich." „Das sächsische Ministerium ist in optima forma auf meine Vorschläge eingegangen. Das stenographische Institut ist so gut wie gesichert. Ich bin zum Leiter ausersehen. Dreihundert Exemplare auf Ihr großes Werk hach ich sofort in Auftrag bekommen. Das Geld wird Ihnen unverzüglich ausgezahlt. Das ist noch nicht alles. Sie sehen mich im Begriff, nach Stuttgart zu reisen. Dort hat man sich für Ihr System entschieden. Ich soll die Sache organisieren. Auch in Berlin und Hamburg regt cs sich. Schon wird im Ausland Ihr Name genannt, bald überfliegt er die ganze Welt.-- Viktoria, Meister, Viktoria!" Gabelsbergers Augen füllten sich mit Tränen. „Wigard," kam es mit zitternder Stimme heraus. „Sie ahnen nicht, wie wohl Sie mir tun, daß Sie mir heut,, gerad heut die Freudenpost bringen. Ich sage nur: es' lebt ein Gott!" Tie Resi kam herein. „Franz, der Diurnist Zeiler ist draußen mit einem riesigen Blumenstrauß." Gabelsberger sah seine Frau verständnislos an. «Der Zeiler? Mit einem Blumenstrauß? Ja, ist denn der Mensch narrisch geworden?" Die Resi zog die Brauen hoch. „Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Es fragt sich, wer das beste Gedächtnis hat, dst oder der Veiler." „Ja, wo soll denn dgs wieder hinaus?" „Henk, Franz, ist unser Hochzeitstag!" Gabelsberger schlug sich an die Stirn. „Resi, unser Hochzeitstag! Gott verzeih mir die Sünde. 8ch hab dran vergessen. Der Zeiler bleibt nattirlich zu Tisch." Die Resi lächelte. „Schauen Sie, Herr Doktor, so ist er," wandte sie sich an Shgarb. „^mmer iu den Wolken. Spielt den vornehmen Herrn gar nicht, ob seine Fran darauf gerichtet ist ^.en' tote ich die Ehre des Hauses rette "> *^ert Lier fröhliche Menschen um einen schön gebeeften !£tfc|. Der Sekretär Gabelsberger hatte in aller Eile Flasche Wem nebenan aus dem Wittelsbacher Hof geholt Und begann” @U^e ^tani) er auf, legte die Serviette beiseite an/u?ert^ Hochzeitstag geziemt sich's wohl, daß ich Fran gedenke. Resi, du mein guter, treuer Kamerad. L>chau ich dich an, fällt mir's heiß auf die Seele, tme unendlich viel ich drr schuldig bin. Du hast in der Eheschaft vielem entsagen gelernt. Wenn ich so denk, die Tage sind nicht zu zahlen, daß ich mißlaunig heimgekommen bin. Immer hast M den Zauberwedel bei der Hand gehabt, daß mir die Wolken verflogen sind. Em wenig selbstsüchtig sind wir ja alle, müsseu'H sem, die wir der Kunst Uns zugeschworen. Eines Künstlers Ge- fahrtlu sem, heischt viel Liebe, heischt viel Güte. Du, Resi, hast von Anfang neben dir eine Rivalin geduldet, hast ihr ein warmes Nest bereitet, hast sie gehegt und gepflegt: meine Knust, 's war etn Probleme Du hast's gelöst. Wahrlich du bist's, die im Haus regiert, aber dir regierst mit dem Herzen. Um deine schöne Seele rankt sich mein Leben, rankt sich mein Glück. Meiner Rest, ihr lieben Freunde, weihen mir das erste Glas. .. Lie Pokale klangen aneinander. Harmonische Töne erfüllten das Gemach. Die Rest preßte ihres Gatten Hand. In ihren Augen iüar etn Leuchten, wie es nur die Liebe entzündet. Nach einer Weile war's der Diurnist Zeiler, der sich erhob! und also sprach: . r liebwerte Herr Doktor Wigard hat uns kommuniziert, daß m Dresden, in Stuttgart, in Berlin und Hamburg zu Ehren unseres Meisters Gabelsberger die Freudenfeuer Brennen. Ich als Bayer fühl mich dabei etwas bedrückt. Hier int guten München sieht man von derlei Ehrungen nichts. Freilich der Prophet gilt nirgends weniger, denn in seinem Vaterland. In Bayern, sagt man, wächst das Gold auf den Bäumen und das Silber wird aus dem Wasser gesotten. Mich deucht, unser Meister Gabelst 6erger spürt nichts davon. Ich will in die Details nicht dringen/ will uns die Festtagsstimmutig nicht nerberben. Unser Meister nt.ag Jid) getroffen. Sein Licht bestrahlt fein dunkles Vaterland/ fein Name gehört der ganzen Welt! Die Kunst, die sichtbar Wunder weiß zu wirken. Und sich getraut, den Fluß der Rede festzuhalten, Muß überall in jeglichen Bezirken Ihr Banner frei und siegbewußt entfalten. Tein Werk lebt fort, du großer Redezwingep Und nahe schon sind die ersehnten Zeiten Da in den fernsten Zonen deine Jünger Des großen Gabelsberger Ruhm verbreiten!" „Zeiler, Mensch und Diurnist," rief Gabelsberger, „du bist ja unter die Dichter gegangen! Meinen Respekt! Und wie! du's verstehst, den bayerischen Löwen am Bart zu zupfen! 's ist ja wahr, bei all der Sekkiererei macht einem manchmal die Galle! platzen. Hernach entdeckt man doch wieder fein bayerisch Herz, hält die alte Devise hoch: Draußen Ehr' erwerben und gut bayerisch sterben!" „Frau Sekretär," sagte der Diurnist Zeiler mit einem Ausdruck komischer Verzweiflung in dem weingeröteten Gesicht, „dep Franz ist u nb erbeff erlitt)!" „Ja schon," lachte die Resi, „aber gerade deswegen mag ich ihn so gern!" Treiben von tzqocmthen in Gläsern. Von Garteninspektor P. Dannenberg?) Zinn Treiben auf Wasser verwendet man die bekannten Hyazinthengläser. Ihre Form und Farbe ist ohne Belang. Die für diese bestimmten Zwiebeln müssen recht vollkommen ausgebildet und in Bezug auf ihre Größe so ausgewählt sein, daß der äußere Umfang des Wurzelbodens der inneren Weite des Glashalses entspricht. Die Wurzeln sollen sich ungehindert nach unten entwickeln können. Die gekauften Zwiebeln werden zunächst unter Beobachtung der auf S. 85 angegebenen Vorsichtsmaßregeln an irgend einem mäßig warmen und trockenen Platze aufbeivahrt, bis sich die weißen, rundlichen Wurzelspitzen zeigen. Dies wird bei den frühesten Sorten im September, bei den spätesten oft erst Ende des Jahres der Fall sein. Erst bann reinigt man die zum Treiben bestimmten Gläser ganz sorgfältig, klebt ein sauberes, mit dem Namen beschriebenes Zettelchen daran und füllt sie mit klarem Brunnen- oder Leitungswasfer, jedoch nur so voll, daß anfangs zwischen dem Wasserspiegel und dem Wurzelboden etwa 3 Millimeter Luftraum bleiben. Später, wenn die Wurzeln einige Zentimeter Länge erreicht haben, kann man bis 1 Zentimeter Luftraum lassen: die Zwiebeln faulen, wenn sie mit dem Wasser in Berührung kommen. Auch bei diesem Wasser-Treibversahren besteht die wettere Vorbereititng wieder darin, daß man die Wurzelbildung an einem *) Aus der zweiten Auflage seines soeben erschienenen lehrreichen Buches „Zimmer- und Balkonpflanzen" von P. Dannenberg. Verlag von Quelle L Meyer in Leipzig. 664 kühlen, dunklen Ort? vor sich gehen läßt. Erst wenn die Wurzeln den Boden des Glases erreicht haben und der Trieb etwa 5 Ztm. lang ist, bringt man die Gläser an das Fenster des Wohnziminers, hält sie aber so lange mit einer Düte bedeckt, bis die Spitzen sie anheben. Sollte im Freien starke Kälte eintreten und auch eine starke Abkühlung am Fenster während der Nacht nicht zu verhindern sein, so setzt man die Gläser vorübergehend von dort weg. Das Wasser ist während der ganzen Zeit zu beobachten. Das verdunstete wird mit zimmerwarmem Wasser nachgesüllt. Fängt es etwa an, trübe und übelriechend zu werden, so zieht man die Zwiebel mit den Wurzeln heraus, spült letztere vorsichtig aus der flachen Hand unter dem Strahl der Wasserleitung ab, reinigt den Wurzelboden innerhalb des Wurzelkranzes mit dem Zeigefinger, ohne den Nagel 51t benutzen, vom Schlamme, reinigt auch das Innere des Glases sehr sorgfältig, füllt frisches lauwarmes Wasser hinein und bringt dann die Zwiebel wieder daraus. Bei einigem Geschicke läßt sich dies ohne Wurzelverlust, der übrigens in geringem Maße keine nachteiligen Folgen hat, bewerkstelligen. Wen in Töpfen und Gläsern die seitlichen Blattriebe aus den „Brutzwiebeln" der Hyazinthen, die sich an der äußeren Basis der „Mutterzwiebel" entwickeln, stören, schneide sie kurz ab. Das Ablösen dieser Brutzwiebeln aber darf nur vor dem Aussetzen aus Wasser geschehen, so lange die Zwiebel noch trocken liegt. Die verbleibende Wundstelle ist mit Holzkohlenpulvcr einzupudern. Je später getrieben wird, desto länger entivickeln sich die Bllltenschäste und können ost die schwere Dolde nicht tragen. Man steckt dann einen entsprechend dünnen, gespitzten Bluinenstab, der bis an die unteren Blüten der Dolde reicht, dicht neben die Zwiebel senkrecht in die Erde und bindet mit dünnem, gedrehtem Bastfädchen den Schaft geschickt an. Für die Zwiebeln ‘ aus Wasser besorgt man sich die hierzu eingerichteten, leicht am Glase zu befestigenden Drahthalter. Mit eingestopslem Moose läßt sich die Zwiebel genügend sesthalten. Tas unangenehme „Sitzenbleiben" des Blütenschastes zwischen unverhältnismäßig schnell wachsenden Blättern ist nicht zu verwundern, wenn die Zwiebeln falsch behandelt, zu früh getrieben wurden, wiederholt zu großen Temperaturschwankungen oder häufiger Trockenheit usw. ausgesetzt waren. Aber auch trotz richtiger Behandlung hat selbst der Fachmann, leider nur zu ost, besonders bei dem frühen Treiben, darunter zu leiden. Die Ursache dieser Erscheinung ist dann darin zu suchen, daß die Zwiebeln im Sommer vorher nicht richtig „reif" geworden sind. Sei es, daß ein nasser, feuchter Sommer dies verhinderte, sei es, daß die Lagerung vor dem Einpflanzen an nicht vollständig lufttrockenem und nicht genügend warmem Orte oder nicht lange'genug erfolgte. Ein sicheres Mittel, den Blütenschaft in letzter Stunde 'herauszutreiben, gibt es meines Wissens nicht. Manchmal bewirkt das Abschneiden der längsten grünen Blätter, daß der Blütenschaft sich streckt. Die aus Wasser getriebenen und abgeblühten Zwiebeln sind so erschöpft, daß man sie am besten bald ' sortwirst. Die in Erde kultivierten bringen im nächsten Jahre meist noch einmal eine allerdings bedeutend dürftigere Blume, wenn man sie folgendermaßen behandelt: Sobald die Blunie unansehnlich wird, schneidet man sie mit dem Schafte tief zwischen den Blättern ab, stellt den Tops an ein sonnig gelegenes Fenster in einem kühlen Raume und hält die Erde nur mäßig feucht. Entsprechend dem nach einiger .ßeU allmählich eintretenden Vergilben der Blätter gießt man immer seltener und hört bald ganz auf. Der Topf wird nun an einen recht trockenen, luftwarmen Ort, der dunkel sein kann, gestellt und sich selbst überlassen bis Milte August. Dann wird die Zwiebel herausgenommen, von den alten Schalen und Wurzeln befreit; die trockene, aus den Blatt- und Schaftresten bestehende Spitze wird scharf abgeschnitten und nun die Zwiebel wie eine srisch gekaufte behandelt. Vermischtes. * Das fromme Argentinien. In den ersten Sep- tembertagen wurde der vornehme Nachmittagskorso auf dem C-allä Florida yt Buenos Aires empfindlich gestört. Eine 'sich unaufhörlich erneuernde Menschenmenge staute sich vor einem der zahl^ reichen Juwelengeschäfte. Ein Diadem von ganz besonderem Reiche tum, aus einer Unmenge kostbarer Perlen und Diamanten be-> stehend, leuchtete dort auf seidenem- Kissen. Obwohl die argen-, tinische Geldaristokratie nicht gerade knausert, wenn es sich nm die Schaustellung von Preziosen handelt, konnte man doch kaum annehmen, daß- das allzu prunkvolle Stück einer Dame der Gesellschaft bestimmt sei. Zn der Tat sollte es auch nicht den Scheitel emer irdischen Frau krönen, sondern das Haucht der heiligen Jung-, frau von Cuho, des volkstümlichsten Marienbildnisses im Lande. Wer aber sind die Spender des kostbaren Diadems? Man denkt an tagend eine ftomMe alte Dame, an eine der alten katholischen Famtlten. Aber damit hat nian Anrecht, denn das Diadem ist die Estbe der herrschenden Regierungschartei, die völlig unter dem Einfluß des Klerus steht, an die Beata Vergine di Cuho. Wenn es gilt, ihre Frömmigkeit zu beugen, läßt diese Partei nicht mit sich lumpen; so hat sie denn auch An den 80 000 Skudi oder 175 000 Franken, die das Diadem' gekostet hak, noch weitere 120 000 Franken hinzugefügt, um auch dem Jesuskind, das die Jungfrau auf deut Arm hält, ein kleineres, aber -ebenso reiches Kronlein zu spenden. Wenn die stärkste politische Partei so fromm ist, kann die Regierung mcht zurückstehen. So hat sie denn dem Gouverneur von Buenos Aires 50 000 Franken zur Bestreitung der Kosten angewiesen^ dre er anläßlich be§: Krönnngsfestes der heiligen Jungfrau v'ntzf ihres Kindes hatte. Aü chsonst sorgt die argentinische Obvigkeit' recht gut stir Kirchen und Altäre, nicht schlechter zum mindesten alH ßir ihre Schulen. Erst in den letzten Wochen hat der Senat'gegen 600000 Franken für alte und neue Kapellen u-nd Klöster b&e willigt, nachdem kurz vorher eine halbe Million zUp Unterstützung religiöser Kongregationen verwendet worden war. „Verlorenes Geld!" wagten einige „Aufgeklärte" angesichts dieser reichen Dotationen zu einer Zeit wirtschaftlicher Krise auszUrufen; sie wolltet dagegen protestieren, aber die Regierung verbot ihre Versamm^ langen, ebenso wie sie Mr selben Zeit den Vortrag einer Dame/ die über sexuelle Aufklärung sprechen wollte, nicht zuließ. Um fp weltlicher ging es beim Fest der heiligen Jungfrau ,von Euyp her; die Welt und auch die Halbwelt entfalteten höchsten Luxus! und sahen von den Tribünen aus dem bunten Umzug der Priester zu. Dann aber sollte auch eine Art von Wohltätigkeit zu Rechte kommen: Mit Nummern versehen, die sie wie Galeerensträflinge ihres Kindes hatte. Afuch sonst sorgt die argentinische Obrigkeit schen.an den prächtigen Tribünen mit den vornehmen Damen vorbei, die den Akt der Wohltätigkeit genießen wollten. Nachdem jeb-er der Armen sein „Gloria al Barnbin Gesu, gloria al Presi- dente della Eepublica“ gerufen hatte, bekam er zum Lohn dafüv sein Almosen. * Etwas von der Sprachpolizei. Sprachpolizisten könnte man sie nennen, die unbequemen Mahner und Warner, nein lieber Sprach-S chntzlente, denn sie wollen ja schützen, — die Muttersprache schützen gegen Gleichgültigkeit rind Liederlichkeit, gegen Verrohung und — Ueberseinerung. Und sie mögen wohl nicht immer verstehen, sich beliebt zu ntachen, wie es ja der staatlichen Polizei auch hier und da — mit Recht oder Unrecht — nachgesagt wird. Denn wie d i e Polizei am meisten taugt, die mit freundlicher Bestimmtheit die Massen zu lenken versteht, ohne so. fort bet dein geringsten Anlaß grob und täppisch zuzugreifen, so zieht man attch jene Sprachreiniger, tvelche die Leute bei guter Laune ztt erhalten wissen, denen vor, die beim ersten besten Fremdwort dem andern über den Mund fahren. Denke doch niemand, es ginge nur mit galligem Tadeln und Schelten, mit ärgerlichem Verbessern und pedantischem Belehren! Gewiß, auch solche Mittel können unter Umständen nützlich sein; aber besser als Scheltrede ist meist ein Scherz, besser als Tadel ein fröhliches Schmunzeln, beffefc als Belehrung nicht feiten ein duldendes Schweigen. Jeder, der an der Hebting ttnserer Untgaitgssprache arbeitet, hat wohl schon die Erfahrung gemacht, daß ost feine bloße Anwesenheit genügt, um den und jenen zu größerer Achtsamkeit in sprachlichen Dingesi ztt erziehen. Da sitze ich bisweilen ganz rtthig ttnd zucke auch bei dein übelsten Frentdivort nicht mit den Wimpern, und doch bleibt Herr $. oder Freund 2). (sie kennen mich ja längst!) plötzlich, indem er mich aitsteht, mitten in der Rede stecken und gebraucht eilt deutsches Wort statt des fremden, das ihnt aus der Zunge lag! Und hat er erst öfters die Erfahrung gemacht, es geht auch so, dann wird er bald auch in meiner Abwesenheit dies und das rembe Wort meiden, bis er volle sprachliche Sicherheit erlangt hat. Wenn auf diese Weise sich die Sprachpolizei mehr und mehr überflüssig macht, so sollte das ihr höchstes Lob sein; denn eilte Polizei, die sich überflüssig macht, hat ihre Ausgabe erfüllt. R. Palleske. * Zweierlei. „Hat meine Frau nicht entzückend kleine! Füße?" „'Das weiß ich nicht; die Schuhe sind allerdiügH Kein!" ___________ Abendfrieden im Walde. Wenn leise sich die Dämmrtmg senkt, Herab aufs stille Tal, Und fällt aps Wiese, Wald und Feld Der letzte Sonnenstrahl, Dann ziehet ein der Friede mild Ins bange Menschenherz Dann muß für Augenblicke wohl Verstummen aller Schmerz. O. S. Rätsel. „Das schmeckt ja herrlich zu dem Brote!" Rust der Soldat mit Schmunzeln aus. Setz' statt des letzten Zeichens h und t, Sogleich erhältst du, was im Wald zu Haus. Auflösung in nächster Nummer» Auflösung der Schach-Aufgabe in voriger Nummer: Weiß. Schwarz. 1. Th6 —b6 K d 5 — c 4. 2. Lg2 —e4: Lc5 zieht. 3. L e 4 — d 3 f und Matt. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießen.