H •kJ am «WM» flBW ——©tr&eiße FrM—_ Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Worin aber bestand dieses 'Geheimnis? Nicht der schmachvolle Anteil, den Sir Percival an Mrs. Cathericks Schande hatte — denn dies war der ganzen Nachbarschaft bekannt. Nicht der Verdacht, daß er Annas Vater sei — denn Welmingham war der Ort, an dem dieser Verdacht unvermeidlicherweise bestehen mußte. Falls ich den schuldigen Anschein, der mir beschrieben worden, so rückhaltlos annahm, wie andere' falls ich daraus denselben oberflächlichen Schluß zog, den Md. Catherick und seine Nachbarn daraus gezogen — wo blieb da nach allem, was ich gehört, die Vermutung, daß zwischen Mrs. Catherick und Sir Percival ein gefährliches Geheimnis bestand, das von dieser Zeit an bis jetzt verborgen geblieben? Hatte etwa Sir Percival den falschen Verdacht begünstigt, nm den richtigen Verdacht von sich abzulenken? Hier lag — falls es mir gelang, ihn zu finden — der Schlüssel zu dem Geheimnisse, tief unter der Oberfläche der anscheinend hoffnungslosen Erzählung verborgen, welche ich soeben angehört hatte. Meine nächsten Fragen waren jetzt auf diesen einen Punkt gerichtet: ob nämlich Mr. Catherick sich vollkommen von der Schuld seiner Fran überzeugt hatte oder nicht. Mrs. Clements' Antworten hierauf ließen mir nicht die geringsten Zweifel übrig. Mrs. Catherick hatte den klarsten Beweisen nach als unverheiratetes Mädchen ihren Ruf kompromittiert und, um ihn womöglich noch zu retten, sich eiligst verheiratet. Man war durch Ort- und Zeitbestimmungen, in die ich hier nicht näher einzugehen brauche,, entschieden zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Tochter, welche ihres Mannes Namen trug, nicht ihres Mannes Kind w ar. Der nächste fragliche Punkt, ob Sir Percival Annas Water sei, war mit weit größerer Schwierigkeit zu entscheiden. Ich konnte die Wahrscheinlichketten dafür und dawider durch keinen andern Beweis bestimmen, als den der persönlichen Aehnlichkett. Aber Anna glich, wie ich erfuhr, Str Percival nicht im mindesten. Hörten Sie, fuhr ich fort, als Sir Percival in Wel- mingham auftauchte, woher er eben kam? Mein, Sir. Einige sagten, er komme von Blackwater Park, und andere wieder, er komme aus Schottland, aber keiner wußte etwas Bestimmtes darüber. War Mrs. Catherick unmittelbar vor ihrer Verheiratung zu Barneck Hall im Dienste? Jawohl, Str. Drei oder vier Jahre. Bei einem Major jD.onthorue. Wußte Catherick oder sonst irgend jemand Ihrer Bekanntschaft, ob Sir Percival mit Major Tonthorne be- srcnndet war? Davon nmßte Catherick nichts, Sir, soviel ich mich entsinnen kann. — —- - Ich schrieb mir Major Duickharnes Namen und Adresse auf, für den Fall, daß er noch am Lek en und es mir für die Zukunft von Nutzen sein könne, mich um Auskunft an ihn zu wenden. Inzwischen war ich entschieden von dec Ansicht, daß Sir Percival Annas Water sei, zurück und zu dem Schlüsse gekommen, daß das Geheimnis seiner verstohlenen Zusammenkünfte mit Mrs. Catherick auf keine Weise mit der Schande zu tun habe, welche die Frau denk Namen ihres Mannes angetan hatte. Es fielen mir keine Fragen ein, die ich hätte tun können, um diesen Eindruck zu bestärken — ich konnte Mrs. Clements nur ermuntern, von Annas Kindheiten sprechen und dabei mit Aufmerksamkeit auf jede zufällige Bemerkung achten. Blieb Anna, begann ich, von der Zeit an, wo Sie sitz aufnahmen, gänzlich unter Ihrer Obhut? Nicht ganz und gar. Sir. Mrs. Catherick hatte darüber zuwerlen ihre Launen und Grillen, und pflegte von Zeit zu Zett das Kind zurückzufordern. Aber diese Anfälle waren niemals von langer Dauer. Die arme klein« Anna wurde mir immer wieder zurückgebracht und war stets froh, wieder bei mir zu sein. Unsere längste Trennung fand statt, als ihre Mutter sie mit nach Limmeridge nahm. Zu der Zeit gerade verlor ich meinen guten Mann. Ich zog nun nach London und wollte Anna mit mir nehmen. Mer ihre Mutter wollte nichts davon hören. Es schien ihr Freude zu machen, uns beiden durch die Trennung Schmerz zu verursachen. Das einzige, was ich tun konnte, war, Anna meine Adresse zu geben und ihr heimlich zu sagen, falls sie je in Not sei, zu mir zu kommen. Ich sah sie nicht eher wieher, die arme Seele, als in jener Nacht, in der sie aus der Anstalt entwichen war. Wissen Sie, Mrs. Clements, weshalb Sir Percival sitz dort in Gewahrsam nehmen ließ? Ich weiß bloß, Sir, was Anna selbst mir darnber erzählt hat. Das arme Mädchen pflegte darüber schrecklich verwirrt hin und her zu reden. Sie sagte, ihre Muii- ter sei im Besitze eines Geheimnisses, das Sir Percival betreffe, und habe es ihr, lange nachdem ich Hampshire verlassen, eines Tages verraten, und als Sir Percival dies gewahr geworden, habe er sie in die Irrenanstalt bringen lassen. Aber sie war nie imstande, mir das Geheimnis zu sagen, wenn ich sie dg.ru m befragte. Alles/ was sie mir sagen konnte, war, daß ihre Mutter Sir Per- ci'vals Unglück und Verderben sein könne, falls es ihr beliebte. Es ist möglich, daß Mrs. Catherick sich geradtz soviel und weiter nichts hat entschlüpfen lassen. Dieser Gedanke hatte sich auch mir zu wiederholten! Walen .aufgedrungen. Ich hatte bereits zu Mariannens gesagt, ich zweifle daran, ob Laura wirklich im Begriff« 730 gewesen, eine wichtige Entdeckung! zu machen, als sie und Anna so plötzlich durch Graf Fosco im Boothause gestört worden waren. Es stimmte vollkommen mit Annas gestörten Geisteskräften überein, daß sie sich auf einen bloßen unbestimmten Verdacht hin, den undeutliche Winke ihrer Mutter, welche diese unvorsichtigerweise in ihrer Gegenwart hatte fallen lassen, in ihr erweckt hatten, im Besitze der Kenntnis des Geheimnisses wähnte. Sir Percivals schuldbewußtes Mißtrauen niußte ihm in diesem Falle unfehlbar die falsche Idee eingeben, daß Anna alles von ihrer Mutter erfahren, gerade wie es ihn später mit dem ebenso falschen Gedanken verfolgt hatte, daß seine Frau alles von Anna erfahren habe. Die Zeit verging; der Morgen war beinahe zu Ende. Ich stand auf, um mich zu verabschieden und Mts. Clements für die freundliche Bereitwilligkeit zu danken, mit der sie meinen Nachfragen entgegengekommen war. Sie hatte mich mit sorgenvollen Blicken betrachtet und fragte mich nun so eindringlich aus, bis ich ihr die Tät- sachen von Annas Tod verriet. Dünn rückte ich mit meinem letzten Anliegen heraus. Ich wünschte Ihnen nur noch eine letzte Frage vor- hulegen, sagte ich; ich möchte gern Mrs. Cathericks Adresse rn Welmingham wissen. — Meine Bitte erschütterte Mrs. Clements in dem Maße, daß sie darüber sogar die Nachricht von Annas Tode vergaß. Sie hörte plötzlich zu weinen auf und blickte mich mit dem unbeschreiblichsten Erstaunen an. Ich bitte Sie ums Himmels willen, Sir! sagte sie, was haben Sie mit Mrs. Catherick zu tun? , - Folgendes, Mrs. Clements, entgegnete schau das Geheimnis ihrer Zusammen^'"" -ch' ich muß Glyde erfahren. Es bestMt war Machte mit Sir Perciväl heimnis, das irr. 'v'oanxqi zwischen jenen beiden ein Ge- Mrs, bciiwmfch vosgchch' üon uns errät — und ich gehe zu „So^wule^ick mit dem festen Entschlüsse, es zu erfahren. nom "lleberlegen Sie sich das zuvor wohl, Sir! sagte Mrs. Clements, mb ent sie ihre Hand aus meinen Arm legte. Sie ist ein furchtbares Weib — Sie kennen sie nicht, wie rch ste kenne. Ueberlegen Sie sich es wohl. Ich bin überzeugt, daß Ihre Warnung eine wohlgemeinte ist, Mrs. Clements. Aber ich bin entschlossen, die Frau zu sehen — komme, was da wolle. ' Ich schrieb mir die Adresse auf und verabschiedete mtch Als ich Märtanne von meinem Plane erzählte, gab sie sich alle erdenkliche Mühe, mich davon abzubringen, und schlug mir vor, mich erst an Mrs. Rubelte zu wenden. Wer ich blieb unerschüttert und bat sie, Mr. Fairlie energisch um Mitteilung dessen zu bitteu, was zwischen ihm und Fosco vorgegangen war. Da es möglich war, daß sich meine Abwesenheit hinzöge, so kamen Marianne und ich überein, einander täglich zu schreiben. Solange ich regelmäßig von ihr hörte, sollte ich annehmen, daß alles in Ordnung sei. Falls aber die Morgenpost mir keinen Brief brachte, so sollte ich mit dem nächsten Zuge nach London zurückkehren. Es gelang mir, Laura mit meiner Abreise auszusöhnen, indem ich ihr sagte, ich reise aufs Land, um neue Muser für ihre Zeichnungen und die meinigen zu suchen, und verließ sie dann beschäftigt und glücklich daheim. , Am dritten Tag nach meine,n Besuch bet Frau Clements machte ich mich aus die Reise. Als ich über den Bahnsteig hinging und unter der dort versammelten Menschenmenge umherblickte, nm zu sehen, ob sich bekannte Gesichter unter ihr fänden, regte sich der Zweifel in mir, ob es nicht besser gewesen wäre, falls ich, ehe ich diese Reise nach Hampshire antrat, eine Verklet- dnng angenommen hätte. Doch lag etwas so Widerstrebendes für mich in der Idee, daß ich die Frage fast ebenso schnell, wie sie sich mir aufgeworfen, wieder aus tnemett Gedanken verwies. Ich langte nachmittags zeitig mit dem Zuge in Wel- mingham an. Hier erkundigte ich mich nach dem Wege, der nach dem Stadtviertel führte, wo Mrs. Catherick wohnte, und dort angelangt, fand ich, daß es ein Viereck von kleinen ^einstöckigen Häusern war. VIII. Ich schritt sofort auf die Tür Nummer 13 zu — die Nummer von Mrs. Cathericks Hause — und klopfte, ohne vorher zu überlegen, wie ich mich, nachdem ich Einlaß gefunden, ihr am besten werde vorstellen können. Die Tür wurde von einer trübselig aussehenden Maq8 von mittleren Jahren geöffnet. Ich gab ihr meine Karte und frug, ob ich wohl Mrs. Catherick sprechen könne. Die Karte wurde in das vordere Wohnzimmer gebracht, tinbl die Magd kam zurück, um mich zu ersuchen, ihr mein An- Itegett zu nennen. Sagen Sie gefälligst, daß sich mein Anliegen auf M!rs'. Cathericks Tochter beziehe, sagte ich. Die Magd ging in das Wohnzimmer zurück, kam wieder heraus und ersuchte mich diesmal mit einem Blicke finsteren Erstaunens, einzutreten. Ich trat in ein kleines Zimmer mit einer grellen, groß- gemustcrtett Tapete. Stühle, Tische, Sofa und Kommode —• alles leuchtete von dem polierten Glanze billigen Hausrates. Auf dem größten Tische mitten in der Stube lag eine schön gebundene, Bibel genau im Zentrttm des Tisches und neben einem Tische am Fenster saß mit einem Strickkorbe auf dem Schoße und einem keuchenden, trübäugigeni alten Wachtelhunde zu ihren Füßen eine ältliche Frau, welche eine schwarze Tüllhaube, ein schwarzseidenes Kleid und schieferfarbene Halbhandschube trug. Ihr eisengraues Haar hing im schweren Scheitel zu beiden Seiten ihres Gesichtes herab, und ihre dunklen Augen blickten mit einem harten, trotzigen, unerschütterlichen S.icreit gerade vor sich hin. Sie hatte volle, hohe Backenknochen, ein langes, festes Kinn und dicke, sinnliche, farblose Lippen. Ihre Gestalt war korpulent und derb, und ihre Manier hatte etwas' Kampfgerüstetes. Es war Mrs. Catherick. Sie .. hort. Dichter wH mir ru ftwel nji*' priemen; um m eilte l wvvfrS'N. m^ckecheu, sagte sie, ehe ich noch ein Wort sagen konnte, seien Sie so' gut, zu sagen, was Sie zu sagen haben. - Der Klang ihrer Stimme war so hart, trotzig und unerschütterlich, wie der Ausdruck ihrer Augen. Sie wies auf einen Stuhl und betrachtete mich aufmerksam vom Kops bis zu den Lüsten, als ich Platz daraus nahm. Ich teilte ihr den Tod ihrer Tochter mit, was sie aber keines-, Wegs zu rühren schien. Der Tod Ihrer Tochter, fuhr ich fort, ist benutzt worden, um einer mir sehr teuren Person ein bitteres Unrecht zuzufügen. Zwei Männer sind, wie ich ganz gewiß weiß, an diesem Unrechte beteiligt. Der eine von ihnen ist Str Perciväl Glyde. Wirklich? bemerkte sie. Ich schaute sie aufmerksam an, um zu sehen, ob ste bet der plötzlichen Erwähnung dieses Mannes zucktm werde. Sie bewegte keinen Muskel. Ich bin entschlossen, Sir Perciväl Glyde für die Schändlichkeit, die er begangen, zur Rechenschaft zu ziehen, fuhr ich fort. Was habe ich mit Ihrem Entschlufse zu tun? Das sollen Sie hören. Es gibt in Sir Perctvals Vergangenheit Ereignisse, mit denen genau bekannt zu werden zu meinem Zwecke notwendig ist. Sie kennen sie, und deshalb komme ich zu Ihnen. Was für Ereignisse meinen Sie? — Endlich hatte ich durch die Verschanzung undurchdringlicher Zurückhaltung hindurch, welche sie zwischen uns aufrechtzuhalten bemüht gewesen, das Innerste dteser Frau getroffen. Ich sah die Leidenschaft in ihren Augen glimmen — so deutlich, wie ich ihre Hände unruhig werden, srch auseinander falten und mechanisch ihr Kleid auf ihren Kitten glätten sah. Was wissen Sie von jenen Ereignissen? frug sie. Alles, was Mrs. Clements mir darüber erzählen konnte^ antwortete ich. -> (Fortsetzung folgt.) Der Granaten wast. Eine lustige Geschichte aus Tirol von Rudolf Greins (Schluß.) Da packte den Wast eine verzweifelte Wut. „Eini muaß i!" fc&vic 'Ct. Er kletterte schwerfällig und schnaufend an den Stangen^ die für das Aufbinden des Türkens") an der Außenwand des Häusels angebracht waren, bis auf das Dach. Dort droben hockte er sich nieder und rastete etwas aus. Ein wilder Entschluß war Wer ihn gekommen, und er begann Wi in hellem Zorn und damuchep Wut das Dach abzndecken. «) Maiskolben. 731 Die Schindeln nnd Steine flogen krachend zu Boden. Unten M die Thres das Fenster auf. „Was treibst denn iatz wieder, dü B'suff?" erkundigte sie sich. „'s Dach deck' i ab!" schrie der Wast wütend und warf 'einen Haufen Schindeln herunter. Beinahe hätte eine Schindel die Thres getroffen, die sich SU weit aus dem Fenster hinausgebeugt hatte, um zu sehen, was es gäbe. „Jessas! Maria!" schrie sie erschrocken und fuhr zurück. Weich daraus belferte sie erbost: „Gehst iatz aber oder nit!" „I geah' nit aber! I will eint in mei' Haus! Verstanden!" brüllte der Wast und warf wütend einen großen Stein vom Dach. Die Thres kam mit einer Laterne bei der Haustür heraus. »Jessas! Maria und Josef!" schrie sie entsetzt, als sie dm Kaufen Steine und Schindeln sah. „Bist Narrisch?!" „Naa! I bin no nia a so g'scheut g'wesen!" schrie der Wast von oben und warf ein Bündel Scheiter herunter. Die Thres sprang schnell zur Seite. „Du Tagdiab! Du Loder!" schimpfte nun die Thres. „Was moanst denn bu! Moanst, wir hab'n 's Geld g'stohlen! Wer soll denn dös alles wieder zahlen? Auf der Stell' geahst aber! oder i kimm di holen!" „Kimm mi lei holen! Ast fliagst äa mit aber vom Dach!" drohte der Wast. „An Rausch hast!" belferte sie unten. „Iatz nimmer! Iatz bin i wieder bodennüachtern!" rief der Wast. Klatsch! plumpste da ein großmächtiger Stein der Thres gerade vor die Füße. „Heilige Muatter Anna! Der is verrückt worden!" schrie die Thres entsetzt, „'s Delirium hast!" zeterte sie gegen den Wast hinauf. „Naa! No nit!" kams von oben ganz gemütlich herunter. Die Thres besann sich, daß man mit Derriieiten Leuten gut rtiben müsse, und veränderte ihre Tonart. „Geah', kimm aber, Wast, du kannst ja bei der Haustür jeini!" redete sie ihm zu. „I mag nit!" >,Schau', tua nit a so arbeiten bei dier kalten Nacht!" „Iatz is mir schon warm worden!" „Sei nit a so dumm! A ordentlicher Mensch steigt ja Nit von obeit beim Haus eint!" „I bin foti ordentlicher Mensch! Und i will grab’ tion oben eini! I mag nimmer bei der Haustür eini! Justament will i beim Dach eini!" brüllte der Wast und warf einen ganzen Regen kleiner Schindeln und Steine herunter. „Jessas! Jessas! Er is vom Teufel b'sessen!" jammerte die Thres und flüchtete sich ins Haus zurück. „Juchhui!" jodelte der Wast vom Dach herunter Und fuhr Unbeirrt in seinem Werk weiter. Die Thres war in die Stub'n zu ebener Erd'n geeilt. Dort stieß sie ein Fenster auf, um angstvoll hinauszulauschen, was der Wast weiter treibe. Ms sie ihn auf dem Dach droben jodeln hörte, schrak sie entsetzt zurück. Es war richtig. Entweder war der Wast verrückt oder besessen. Das Letztere schien schließlich der Thres das Wahrscheinlichere zu fein. Vors Haus traute sie sich nicht mehr. «Sie ließ jedoch das Guckerl im Stubenfenster offen, damit sie wenigstens hören konnte, was der Wast mache. Dann zündete sie einen geweihten Wachsstock an, kniete sich vor einem alten Muttergottesbild in dev Stub'n nieder und fing in ihrer Höllenangst laut zu beten an., „O unsre liabe Frau!" jammerte die Thres. „I werd' dir schon zoag'u, wer der Hearr im Haus is!" brüllte der Wast vom Dach herunter. „Alle guet'n Geister loben Gott den Herrn! Von deU bösen Geistern erlöse uns!" flehte die Thres. „'s Regiment führ' i! Verstanden!" rief der Wast am Dach droben. „In allen Nöten und Anliegen. . jammerte die Thres. „Und' wenn du di no amal z'mucksen traust . . ." der Wast- „In Bedrängnis und Verfolgung . . ." die Thres. „Ast reiß' i's ganze Haus ein!" der Wast. Mit aller Wucht fiel pon droben eine neue Last Schindel! Und Steine auf den Erdboden. Tie Thres fing nun vor lauter Verzweiflung die lauretanische Litanei zu beten an. Je länger der Wast auf dem Dach droben handwerkte, desto Wehr freute ihn die ganze Geschichte. Ein ungeheurer Wage- Urnt war über ihn gekommen. Er fühlte sich auf einmal groß, mächtig und jung wie noch nie in seinem Leben, oder doch nur sehr selten. Jedenfalls hatte er dieses Gefühl nicht mehr gehabt, seitdem er unter der scharfen Zuchtrute seiner besseren! Ehehälfte seufzte. Soviel, daß er den nötigen Schlupf gehabt hätte, um durch hie Lücke im Dach einzusteigen, hatte der Wast eigentlich schon abgedeckt. Aber er wollte jetzt gar nicht mehr nur gerade so durchschlupfen. Er wollte mit der denkbar größten Bequemlichkeit in fein Haus einsteigen. Darum wollte er weiter das Dach abdecken. Solang es ihn freute! Bei der Arbeit war ihm sehr warm geworden. Mindestens so warm, als wenn er im Goasstall übernachtet hätte. .Dafür 'jnuf'te inzwischen der Thres unten kalt geworden fein; denn sie schloß jammernd das Fenster. Schön behutsam' machte sie ^h^.Auckerl zu. Nicht mehr heftig wie früher, um den von allen höllischen Geistern besessenen Wast ja nicht unnötig zu reizen. Eines bedauerte der Wast auf seinem Dach droben. Daß ihn letzt in dieser heldenhaften Sage der Nachtwächter, der Paulen Jörg und der Maurer Sepp nicht sahen! Die würden Augen gemacht haben. Wer sie sollten es schon erfahren, wer Bei ihm der Herr;int Haus sei! Und dann sollten sie es noch ein einziges Mal probieren, ihm aufzuzwickeU. Der Wast spürte -eine solche Schneid in sich, daß er am liebsten! gleich mit der ganzen Welt angebandelt hätte. Dabei deckte er fleißig weiter das Dach .ab, jodelte pnd sang dazu, was die Thres in der Stnb' drunten mit namenlosem! Entsetzen durch die geschlossenen Fenster hindurch hörte. Endlich schien es dem Wast genug zu sein. Er hatte mindestens von der Hälfte des Daches die Schindeln, Bretter und Steine abgetragen und sich seines Erachtens nunmehr einen genügend bequemen und noblen Einstieg in sein Haus verschafft.. Durch den Dachboden stieg er in das erste Stockwerk nieder/ stolz wie ein Feldherr nach gewonnener Schlacht. Der Wast ging in die Kammer und legte sich in aller Gemütsruhe schlafen. Bald schnarchte er nach der Anstrengung der! getanen Arbeit wie eine' Brettersäge. Die Thres getraute sich aus der Stub'n nicht mehr heraus, sondern verbrachte dort die ganze Nacht. Als sie den Wast nicht mehr auf dem Dache rumoren hörte, löschte sie den Wachs- stock aus und hockte im Finstern. Allmählich schlief sie auf der harten Stubenbank ein und erwachte erst wieder mit steifen Gliedern, als die fahle Morgendämmerung des Dezembertages zu den Fenstern hereinschien. Die Thres schlich in die Küchel hinaus und begann Geschirr von gestern abend abzuspülen. Manchmal dachte sie doch wieder daran, dem Wast heute gehörig das Gesims herunter zu kehre::?2) Wenn sie sich aber wieder daran erinnerte, wie er völlig besessen da droben auf dem Dach gehaust hatte, wurde ihr ganz unheimlich zumute, und sie beschloß, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Mau konnte halt doch nicht wissen, was der Wast sonst noch alles anstellen würde. So ganz richtig konnte es bei ihm doch nicht mehr im -Oberstübel sein. Gerade weil er bisher so sehr unter der Knute gewesen war, erschien diese plötzlich« furchtbare Auflehnung der Tres um so ungeheuerlicher und unerklärlicher. Der Wast ließ sich in der Frühe mit dem Aufstehen gehörig Zeit. Erst nach neun Uhr vormittags kam er einmal über die Stiege herunter gestolpert. Er stellte sich breitspurig in der Kucheltüiv auf und brüllte die Thres energisch an: „An frischen Kaffee will i iatz hab'n! Und dös glei'!" Ein anderes Mal hätte ein solches Betragen für den Wast sicher zur Folge gehabt, -daß er irgendein Stück Geschirr an den Schädel bekommen hätte. Kaffee gab es außerdem nur an den Sonntagen. An den gewöhnlichen Werktagen mußte sich der Wast mit einer Brenusupp-'u begnügen. Sein Verlangen re-ar daher um so unerhörter. Da die Thres nichts -erwiderte, sondern ganz still urrd fcafig* 20 21) blieb, wuchs dem Wast die Schneid' noch mehr. „Und an Butter will i hab'n zum Kaffee!" schaffte er sich weiter an. „Und viel Rahm! Nit epper so a Absudg'schl-aderiZ! Verstanden! Und-obendrauf will i nachher no an Schnaps hab'n! Von dem Enzeler, den d' alleweil im Kasten eing'sperri hast! Und g'schwind will i alles hab'n und glei'! Schiaß' um22)! I hab' koa Zeit, lang 8'warten! Z'. Mittag brauchst nit für mi anzutragen! Da iß i beim Wirt! Und auf d' Nacht iß i aa beim Wirt! Verstanden! Und morgen bleib' i wieder beim Wirt! Und übermorgen aa! Verstanden! Und wenn's dir nit recht is, nachher trag’ i 's ganze Haus ab und bleib' ganz beim Wirt, unb du kannst nachher im Go-asstall wirtschaften! Verstanden!" Zu so einer langen Rede war der Granaten Wast noch nie gekommen, seitdem er mit der Thres verheiratet war. Er berauschte sich ordentlich an seiner Schneid'. Dabei schielte er aber immer wieder heimlich nach der Thres, ob jetzt nicht doch am Ende das Kuchelgeschirr zu fliegen anfange. Es geschah jedoch nichts. Die Thres vermied eS sogar,! den Wast mit ihren: unheimlichen „G'schan" zu fixieren, was entschieden noch zur Erhöhung seines Mutes beitrug. Er glaubte aber nun genug augefchafft und aufbegehrt zu haben. Außerdem fiel ihm nichts mehr ein, was er noch verlangen sollte. Der Wast trottete daher in die Stub'n und wartete. Richttg brachte ihn: die Thres nach kurzer Zeit den verlangten Kaffes mit Rahm, den Butter und den Schnaps. Dann zog sie s:ch aus der Stub'n aber gleich wieder in die Küchel zurück. Das war dem Wast unbedingt lieber, als wenn s:e :hm Gesellschaft geleistet hätte. Mlein schmeckte es ihm nun weit besser. Er hieb nach Kräften ein. Die Arbeit auf dem Dach hatte ihn: dazu den richtigen Appetit verschafft. Nach den: Frühstück ging der ,Wast znm W:rt. Dort l:eß Den Standpunkt klar zu machen. 20) eingeschüchtert. 21) schwacher Mguß 52) eile dich. 732 er sich's erst recht wohl fein. Mr feine Heldentat hatte er ja einen vollgültigen unb unzweifelhaften Beweis. Den Nachtwachter, den Maurer Sepp und den Paulen Jorg traf er auch noch int Laufe des Vormittags. Sie machten alle drei aus ihrer ehrlichen Bewunderung für den Wast gar fein Hehl. Die Geschichte, wie der Granaten Wast in der letzten Nacht heimgekommen war, wurde natürlich in Finkenberg rasch offenkundig. Während des Tages pilgerte das halbe Dorf zum Häusl des Wast hinaus und staunte das halb abgedeckte Dach. an. Wenn der Wast grab Zeit hatte und nicht durch seine gesellschaftlichen Verpflichtungen im Wirtshaus zurückgehalten wurde, dann war er auch bei seinem Häusl brausten und erläuterte es den Neugierigen unermüdlich immer wieder von neuem, rote er es auf dem Dach droben angestellt hatte. Die Thres war nicht zu sehen. 'Der Hausbrach hatte sich ganz in seine Höhle verkrochen. Sie wollte nicht zum Schaden auch noch den Spott haben. Von den Ereignissen der geschtlderten Nacht an jMteb der Granaten Wast wenigstens soweit Herr in seinem eigenen Haus, daß er der Knute, der Thres endgültig entronnen war. ■ Streitigkeiten gab es deswegen natürlich doch wteder. 'Die Thres versuchte es ganz energisch, den Wast wieder unter ihre Herrschaft zu kriegen, nachdem sie draufgekommen war, daß der Wast nicht an Besessenheit litt. Da kam sie jedoch beim Wast an den Unrechten. Nachdem er einmal durch seine Schneid' den jahrelangen Bann gebrochen, hatte, fürchtete er sich nicht mehr vor der Thres, foitbem behauptete mutig seine Rechte. v Und ihn bei der Nacht hinanszusperren, hat die Thres sckwn gar nicht mehr gewagt; denn sie hat nicht die'geringste Sehnsucht, daß ihr der Granaten Wast abermals das Dach abdeckt. Vermischtes. * Der Geldbrieiträger unb bie Studenten. Im allgemeinen ist der Geldbriesträger gerade dem Studenten immer eine äußerst sympathische Lichtgestalt gewesen, deren Nahen mit ungeteilter Freude begrüßt wird. Aber es hat einmal eine Zeit gegeben, wo der Geldbote der Post mit dem Bruder Studio aus äußerst gespanntem Fuße stand, weil er von ihm auf jede Weise hohe Trinkgelder „heranszuschinden" stichte. Das gab, wie in Schäfers „Geschichte des sächsischen Postwesens" ztt lesen ist, der Uni- versitätsbebörde in Wittenberg im Jahre 1748 Veranlassung zu einer Beschwerde, in der es heißt: „Wenn der Briesträger denen Studiosis ihre Wechsel von der Post bringet, weiß er sie zu einem ganz exorbitanten Trinkgelde, außer dem ordentlichen Postgelde und Porto, zu bewegen und zu nötigen. Studiosi sind voller Freuden, wenn Geld an sie kommt, von dieser erfreulichen Verwirrung profitiert der Brief-Träger, daß er zum Trinkgelde vor sich von einem Studenten, so auch nur 4 oder 6 Thaler erhält, wenigstens 6 bis 8 Groschen, und weint der Wechsel ansehitlich, 1, 2 und mehr Gulden, und also weit mehr, als das Postamt selbst erhält, extorqniret, attch wenn Studiosi nicht wollen, ihnen mit allerhand groben und unanftänbigen Worten, z. B. „der Herr wird noch ein Fuchs seyn, und hiesige Manier noch nicht wissen, tvas mir gehöret", begegnet, macht sich gantz familiaer, setzet sich nieder, trinket mit ihnen Coffee usw. Die Studiosi denken, es muß seyn, und wissett nicht, bey wem sie darüber (lagen und Hilie finden sollen. Sie meinen auch, wenn sie den Briefträger erzorneten, so müssen sie etliche Tage nach ihrem (Selbe lauten, auch benfen sie, der Briefträger luerbe nicht bauen reben, baß sie Gelb bekommen, bamit es Leute, denen sie etwas schuldig, nicht erfahren, allein auch diesen stecket er's nichtsdestoiveniger sofort, und bekommet dafür gleichfalls ein Trinkgeld. Es wäre also zu wünschen, daß in Faveur der Studiosorum diesen Jnconvenientien mit großem Nachdruck abgeholssen, unb bent Briefträger zum Trinkgelde allenfalls von zehn Thaler ein Groschen festgesetzt, meines aber, bey Ersatz des guadrupli verbothen würde, und denen Stiidiosts, so es angezeiget, wenn sie es attch selbst gegeben, die Hälfte davon zukommen sollte, ober es müssen bie Studiosi von bet Post es jeberzeit selbst abholen." Die Klagen, baß bie Geldbriefträger beit „Manichäern" Borschtib leiste daburch, baß er sie von bent eingetroffenen Wechsel in Kenntnis setze, sinb auch aut anberen Universitäten erhoben worben unb haben bis in die neuere Zeit gedauert. Ick. Fische, die einen Dampfer anha 11en. Aus Salisar hat dieser Tage der Kapitän des Londoner Dampfers „Durango" nach seinem Heimatshafen einen Bericht über seine letzte Fahrt geschickt, in dem er erzählt, wie auf hoher See sein Fahrzeug durch einen dichten Schwarm von Fischen angehalten wurde. Kurz nachdem das Schiff, das mit seiner gewöhnlichen Geschwindigkeit fuhr, einen dichten Schwarm kleiner Fische gekreuzt hatte, verlangsamte sich plötzlich die Arbeit der Maschinen und nach kurzer Zeit blieben sie überhaupt stehen. Die Untersuchung zeigte, daß die Zuführungsröhren der Wasserpumpen vollständig mit Fischleibern verstopft waren, woraus stch der Unfall vollständig erklärte. Nachdem die Röhren wieder freigelegt worden waren, konnte das Schiff seine Fahrt ohne weiteres fortsetzen, denn die Maschinen selbst waren durch diesen merkwürdigen Borsall nicht weiter beeinträchtigt worden. vüchertisch. — Unsere Kotoni e n. Unter Mitwirkung herviorragen- i>er Afrikaner herausgegeben von Emil Zimmermann. Verlag Ullstein u. Co., Berlin-Wien. Ein Werk, das in volkstümlicher Fassung alles Wissenswerte über lmseren jungen Kolonialbesitz bringt, ist das soeben in dem Verlage von Ullstein u. C. erschienen« Buch „Unsere Kolonien", das der durch seine zahlreichen Afrika- reiseit bekannte Forscher Emil Zimmermann im Verein mit zahl- reicheu Mitarbeitern herausgibt. — Zimmermann schildert di« Gefahren und Kämpfe, unter denen unsere fremdländischen Besitzungen erworben wurden, die Expeditionen von Peters, Dw Nachtigal, Wißmann, Emin Pascha und Graf Götzen. Er erzählt von den Reisen .und Fahrten der ersten denWen Pioniere in Südwest-Afrika, von den Kämpfen gegen Henrik Witboi und Simon Copper, der Gründung von Windhuk, dem Mutigen Krieg gegen die Hereros und von den Expeditionen in die Südfee. Ein buntes Wandelpanorama von afrikanischen Städten und Landfchaften,- eine wunderbare Mischung von Kultur und Urzuständen zieht an uns vorüber. Wir lernen die Gefahren der Jagden, die Schrecken der Urwälder und der wasserarmen Steppe kennen, wir hören von den Auswüchsen des Aberglaubens der heidnischen Bevölkerung, nehmen teil an rauschenden Negerfesten und erstaunen über die Wunder einer großartigen Natur. Mit besonderem Interesse aber wenden wir uns den friedlichen Idyllen zu, die deutscher Fleiß hier geschaffen hat. 250 Abbildungen nach Original-Photographien und 6 mehrfarbige Karten erhöhen die Anschaulichkeit des interessanten Werkes. — Norbert Falk, Das Buch des Lachens. Verlag Ullstein u. Co., Berlin-Wien. Ein Buch des Lachens, der frohen Heiterkeit, der Freude am Humor, der die ernsten Dinge des Lebens übergoldet. — Mit feinem Sinn für das Charakteristlfche und einem Geschmack, der auf die würzigste Abwechslung bedacht ist, hat der Herausgeber Norbert Falk hier eine Auswahl des Welthumors in Wort und Bild gegeben, die keine, andere Wirkung bezweckt, als die, von der Bechstein sagt: „Lachen ist ein Glück, Ihr Brüder; denkt, Homer läßt Götter lachen." Wie es sich für ein deutsches Buch geziemt, kommt in erster Linie und in reichem Maße der deutsche Humor zu Wort. Aber auch das Ausland kommt nicht zu kurz. Das mit vielen Bildern erster Künstler geschmückt« Werk ist wohl berufen, dem Leser Stunden ungetrübtester Fröhlichkeit zu schaffen und sich als Vorfechter des wahren Humors überall Freunde zu erwerben. — Die Welt der Pflanze. Eine volkstümliche Botanik von R. H. Fr an es mit zahlreichen Abbildungen. Verlag Ullstein u. Co., Berlin-Wien. Francs, der treffliche Kenner der. Geheimnisse der Pflanzenwelt, will mit diesem Buch die jüngst« Wissenschaft einführen in den Kreis, in dem die Menschen nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem, Gemüt und dem Herzen reben. Ihm bietet nämlich die Botanik mehr als ein« bloße Wissenschaft, sie ist ihm ein Mldungsmittel allerersten Ranges, der beste Zugang zur lebendigen Natur. Dieses geheimnisvolle Labyrinth voll seltsamer Lebensbedingnngen erschließt Fran- cßs prächtiges, volkstümliches Werk. Es deckt die wundervollen inneren Zusammenhänge im Pflanzenleben auf, zeigt die hochinteressanten Berührungspunkte zwischen Tier und Pflanze und eröffnet die großen Ausblicke in die Urgeschichte der Erde. Wer ftir das Geheimnisvolle der Natur Sinn und Verständnis hat, wird das Werk Francss, das mit außerordentlicher Kenntnis in gemeinverständlicher Sprache und dabei mit prachtvoll poetischem Schwung geschrieben ist, freudig begrüßen und ihm eine Reihe erhebender Stunden verdanken. — Hunderte von Illustrationen schmücken das Buch und erhöhen noch seinen Wert. Ureuzrätsel. Auflösung in Auflösung der Schach-Ausgabe in voriger Nummer: Weiß. Schwarz. 1. Dh3 -f5f Lk6u.Dame. 2. Sc6—e7f Beliebig. 3. g 3 — g 4 f unb Matt. In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben a a a a a a a, b b, c c, d d, e eeeeeee, hhhh, kk, 11 1 1, m in in m, n n, o, s s s, t t t t derart einzutragen, baß die senkrechten unb wagerechten Reihen gleichlautenb folgendes ergeben: 1. SpanischeProvinzial-Haupt- stabt. 2. Stadt in Braunschweig. 3. Opfertest der alten Griechen nächster Nummer. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lang«, Gießen. 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