WMN»VNWr?M tzWW E^MMTN Samstag den 2s. Oktober gAä. *» M IÄerhüllmgsblMMlGießenerZHeigerAmeml-ZHeiM M E - Nr. M ßeßEEMulliey^ Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) In Rom, fuhr sie fort, habe ich bisweilen gezeichnet Und über Zeichnungen geredet. Eine Mrs. Marklcnw rühmte bei einer solchen Gelegenheit ihren Lehrer und riet mir, ich solle bei ihm Stunden nehmen. Er heiße — Walter Hartright. Wie ich da erschrak! Sir Percival stand neben mir. Als ich den Kopf wieder zu erheben wagte, begegneten meine Micke denen meines Mannes, und ich wußte in dem Augenblicke, daß mein Gesicht mich ihm verraten hatte. »Wir wollen uns nach ihm umsehen," sagte er, fortwährend mich anblickend, „sobald wir nach England zurückkehren. Ich bin Ihrer Ansicht, Mrs. Markland- ich glaube, daß er Lady Glhde gefallen wird." Er legte auf die letzten Worte einen Nachdruck, der meine Wangen brennen und mein Herz pochen machte, daß mir war, als müsse ich ersticken. Es wurde nichts weiter gesagt, und wir verließen die Gesellschaft früh. Während wir nach dem Hotel zurückfuhren, sagte er nichts. Er half mir wie gewöhülich aus dem Wagen imb- folgte mir, als ich die Treppe hinauf ging. Aber sowie wir in unserem Wohnzimmer angelangt waren, verschloß er die Tür, stieß mich in einen Lehnstuhl und stand, mit beiden Händen aus meine Schultern gestützt, vor mir. „Schon seit jenem Morgen in Limmeridge, als du mir deine unverschämten Bekenntnisse machtest, hat mich danach verlangt, des Mannes Namen zu erfahren," sagte er, „und heute abend habe ich ihn in deinem Gesichte gelesen. Es war dein Zeichenlehrer, und sein Name ist Hartright. Ihr sollt es beide bis ans Ende eurer Tage bereuen." Sowie er jetzt in Zorn gerät, spielt er entweder mit einem Spotte oder einer Drohung auf das an, was ich ihm in deiner Gegenwart bekannte. Ich habe nicht die Macht, ihn daran zu verhindern, daß er dem Wertrauen, das ich in ihn fetzte, seine eigene abscheuliche Auslegung gibt. Ich kann ihn nicht bewegen, mir zu glauben oder zu schweigen. Du sahst erstaunt aus, als dü ihn heute sagen hörtest, ich habe eine Tugend aus der Notwendigkeit gemacht, als ich ihü heiratete. Wenn du ihü dies das nächste Mal, wo er in Zorn sein wird-, wiederholen horst, wirst dü nicht mehr darüber erstaunen. — Bon den Selbstvorwürfen will ich schweigen, die Lauras Magen in mir erweckten. Es war spät geworden. Die dichte braune Bäumlinie am Himmel sah jetzt in der Dunkelheit wie lang hinkräuselnder Rauch aus. Der Dunstkreis über dem See hatte sich allmählich ausgedehnt und war bis zu uns herangezogen. Das Schweigen war atemlos wie zuvor, doch war das Schauerliche desselben einer feierlichen, geheimnis- dollen Stille gewichen. Wir sind sehr weit vom Hause, flüsterte Laura, laß uns zurückkehren. Sie hielt plötzlich inne und wandte ihb Gesicht von mir ab auf den Eingang des Boothauses. Marianne! sagte sie heftig zitterns siehst du nichts? Sieh doch! Wo? i 1 Da unten, vor uns! Sie deutete mit der Hand vor sich, ich folgte der Rich- tung derselben, und dann sah auch ich es. Eine lebende Gestalt bewegte sich in der Entfernung über die Ebene der Heide hin. Sie ging innerhalb unseres Gesichtskreises am Boothause vor uns vorüber und dann dunkel am Rande des Dunstkreises entlang. Sie stand in weiter Entfernung still, wartete und setzte ihren Weg wieder fort. Sie bewegte sich langsam, indem der weiße Rand des Nebels über ihr hing und ihb folgte, langsam, langsam werter, vis sie über die Ecke des Bvothauses hinwegglitt und wir sie nicht mehr sahen. Unsere Nerven waren durch das, was während des Abends vorgegangen, erschüttert, und es vergingen daher einige Minuten, ehe Laura sich in die Bäumanlagen hinaus- wageir wollte und ich mich entschließen konnte, sie ins Haus zurückzuführen. War es ein Mann oder eine Frau? frug sie flüsternd- als wir endlich in die feuchte Nachtluft hinaustraten. Ich bin mir nicht sicher darüber. Was glaubst du? Es sah aus wie eine Frau. Ich fürchtete, es möchte ein Mann in einem langen Mantel sein. Es mag vielleicht ein Mann sein. In diesem undeutlichen Lichte ist es unmöglich, es mit Bestimmtheit zu sagen. Warte, Marianne! Ich fürchte mich — ich kann den Weg nicht sehen. Wir waren jetzt in den Anlagen. Cs war sehr dunkel — so dunkel, daß es uns schwer wurde, den Pfad zu sehen. Ich gab Laura meinen Arm, unb: wir gingen so schnell wir konnten, dem Hause zu. Dort angelangt, bat ich Laura, sogleich auf ihr Zimmer zu gehen, wartete einen Augenblick, um meinen Hut abzulegen und mein Haar zu glätten, und ging dann sofort, unter dem Vorwande, daß ich ein Buch suchen wollte, in der Bibliothek meine Nachforschungen anzustellen. Da saß der Graf und füllte mit seiner Person den geräumigsten Armstuhl im ganzen Hause aus; er rauchte und las in größtmöglicher Gemütsruhe, wobei seine Füße auf einem Sessel ruhten, seine Kravatte über seinen Knien lag ünd sein Halskragen weit geöffnet war. Und da, zu seinen Füßen, saß die Gräfin, wie ein artiges Kind und machte Zigaretten für ihn. Weder er, noch seine Gemahlin konnten möglicheriveise spät -draußen gewesen und eben erst zum Hause zurückgeeilt sein. Ich fühlte- sowie ich — 658 sie nur erblickte, daß der Zweck, der mich nach der Bibliothek führte, erreicht fei. Als ich eintrat, erhob sich Graf Fosco in Höflichei Verwirrung und band seine Kravatte um. Sie sind wohl noch ein wenig spazieren gegangen? sagte er. Dars ich fragen, nach welcher Richtung hin? Nach dem See zu — bis zum Bootshause. Aha — bis zum Boothause? Es sind Ihnen doch keine Abenteuer weiter zugestoßen? Keine ferneren Entdeckungen, wie Ihre Entdeckung des blessierten Hundes? Er heftete seine unergründlichen grauen Augen mit jenem kalten, klaren, unwiderstehlichen Glanze auf mich, der mich stets zwingt, ihn anzusehen und- mir d-abei ein beängstigendes Gefühl verursacht. Es beschleicht mich bei solchen Gelegenheiten ein unaussprechlicher Verdacht, daß sein Geist in dem meinigen späht, und auch diesmal beschlich mich derselbe. Nein, sagte ich kurz, weder Abenteuer noch Ent- deckungen. Eine Stunde später, als Lauras Kammerjungfer im Zimmer war, sagte ich beiläufig etwas von der Schwüle des Abends, in der Absicht, von ihr zu erfahren, wie und wo die Dienerschaft den Abend zugebracht hatte. Ich stellte fest, daß niemand von der Dienerschaft die nächste Umgebung des Hauses verlassen hatte. Die Gestalt, die wir am See gesehen, war weder die des Grasen, noch der Gräfin, noch irgend jemandes von der Dienerschaft. Wer kann es gewesen sein? Den 4. Juli. — Der Schmerz der Selbstvorwürfe, den ich gestern abend nach dem erlitt, was Laura mir im Boothause erzählt hatte, kehrte mir in der Einsamkeit der Nacht mit doppelter Gewalt zurück und verhinderte mich viele Stunden lang am Schlafen. Die Mutmaßungen, in denen wir uns diesen Morgen über die Gestalt am See und die Schritte in den Baumanlagen ergangen haben, sind alle in einem unbedeutenden Unfälle mltergegangen, der Laura großes Bedauern verursacht. Sie hat die kleine Brosche verloren, die ich ihr am Tage vor ihrer Vermählung als Andenken schenkte. Da sie sie trug, als wir gestern abend ausgingen, so können wir nur annehmen, daß sie entweder im Boothause oder auf unserem eiligen Heimwege aus ihrem Kleide gefallen ist. Die Diener sind bereits dort gewesen, um nachzusuchen, jedoch ohne Erfolg zurückgekehrt. Und jetzt ist Laura selbst gegangen, um sie zu suchen. Ob sie die Brosche übrigens nun findet oder nicht, so wird der Verlust uns doch eine Entschuldigung für ihre Wwesenheit vom Hause bieten, falls Sir Percival zurückkehren sollte, ehe der Brief von Mr. Gilmores Kompagnon in meine Hände gegeben sein wird. Bier Uhr. — Ich kehre mit Gefühlen zu diesen Blättern zurück, die es mir unmöglich ist zu beschreiben. Die drei Stunden, die seit den letzten Zeilen vergangen sind, haben den ganzen Gang der Ereignisse in Blackwater Park in eine neue Richtung geleitet. Ob zum Guten oder zum Schlimmen, kann ich weder, noch wage ich es zu bestimmen. Ich ging, wie ich mir vorgenommen hatte, aus, um dem Böten, der mir den Bries aus London bringen sollte, zu begegnen. Auf der Treppe sah ich niemanden. Im Flur angelangt, hörte ich den Grafen seine Vögel exerzieren. Als ich über den Hof ging, sah ich dort die Gräfin ihre Lieblingsrunde um den Fischteich herum machen. Ich hemmte sofort meine Schritte, um den Schein zu meiden, als ob ich in Eile sei, und ging vorsichtshalber sogar so weit, sie zu fragen, ob sie vor dem Gabelfrühstück noch auszugehen gedenke. Sie lächelte mir auf das freundlichste zu, sagte, sie ziehe es vor, in der Nähe des Hauses zu bleiben, nickte mir zu und ging wieder ins Haus zurück. In weniger als einer Viertelstunde war ich bei der Torhüterwohnung an gelangt. Der Weg jenseits derselben machte eine plötzliche Biegung nach links, ging dann auf ungefähr hundert Meter geradeaus und bog dann wieder rechts in die Hauptstraße ein. Zwischen diesen beiden Biegungen, die mich auf der einen Seite der Beobachtung von der Torhntevwohnung und auf der anderen vom Wege nach der Station aus entzogen, ging ich wartend auf und ab. Auf beiden Seiten des Weges waren hohe Hecken, und während zwanzig Minuten nach meiner Uhr sah und hörte ich nichts. Nach Ablauf derselben schlug das Geräusch von herannahenden Rädern an mein Ohr, und als ich der zweiten Biegung des Weges zuschritt, kam mir eine Droschke von der Eisenbahnstation entgegen. Ich machte dem Kutscher ein Zeichen, zu halten. Als er mir gehorchte, steckte ein anständig anstehender Mann den Kops znm Fenster hinaus, um zu sehen, was es gebe. Es war der erwartete Bote, der mir den Brief einhändigte. Ich öffnete ihn augenblicklich und las folgende Zeileri. Ich schreibe ihn hier ab (indem ich die Adresse an mich nnd die Unterschrift des Schreibers weglasse), da ich es für das beste halte, der Vorsicht halber das Original zn vernichten. „Verehrtes Fräulein ! Ihr Brief, den ich diesen Morgen erhalten, hat mir große Besorgnis verursacht. Ich will ihn so kurz und so deutlich beantworten, wie mir dies möglich ist. Meine sorgfältige Erwägung der mir von Ihnen gemachten Mitteilung und meine Kenntnis der Lage von Lady Glyde, wie sie aus dem Kontrakte hervorgeht, lassen mich zu meinem Bedauern zu dem Schlüsse kommen/ daß man eine Anleihe auf das bei Sir Percival gemachte Depositum (oder mit andern Worten, ans die zwanzigtausend Pfund, die einen Teil von Sabty Glydes Vermögen ansmachen) aufzunehmen beabsichtigt, und daß man sie an der Sache beteiligen will, um sich ihrer Zustimmung in einem abscheulichen Wortbruche zu versichern und zn dem Zwecke sich ihre Unterschrift zu verschaffen sncht, falls sie sich später darüber beschweren sollte. Nach irgendeiner anderen Voranssetzung ist es unmöglich, sich zu erklären, wie man in der Lage, in der sie sich befindet, überhaupt ihrer Uuterschrift bedürfen kann. Falls Lady Glyde ein solches Dokument, wie ich die in Frage stehende Schrift zu fein vermuten muß, unterzeichnete, würden ihre Kuratoren dadurch ermächtigt sein, Sir Percival ans ihren zwanzigtansend Pfund Summen vorzufchießen. Würde die Anleihe nicht znrückgezahlt, und falls Lady Glyde Kinder hätte, so würde das -Vermögen derselben nm die so vorgeschobene Summe, ob groß oder klein, vermindert fein. Um mich noch deutlicher auszudrücken, mag die Verhandlung, wenn Lady Glyde nicht Beweise vom Gegenteile hat, ein Betrug gegen ihre nngebornen Kinder sein. Unter diesen ernsten Umständen möchte ich empfehlen, daß Lady Glyde ihren Wunsch, das Dokument erst mir, als dem Geschäftsführer ihrer Familie (in Mr. Gilmores Abwesenheit) vorzulegen, als Grund ihrer Weigerung es zu unterschreiben angäbe. Es können gegen ein solches Verfahren keine vernünftigen Einwendungen gemacht werden, denn falls die Verhandlung eine ehrew haste ist, so wird natürlich meiner Zustimmung nichts entgegenstehen. i Mit der aufrichtigen Versicherung meiner Bereitwilligkeit, Ihnen auch ferner mit Rat nnd Tat zn bienen, habe ich die Ehre, verehrtes Fräulein — Ich las diesen freundlichen und verständigen Brief voll Dankbarkeit dnrch. Er lieferte Laura einen Grund, sich der Unterschrift zu widersetzen, gegen den nichts einzuwenden war, und dem wir beide vollkommen zu verstehen imstande waren. Der Bote wartete, während ich las, um sobald ich zu Ende gelesen, meine Befehle entgegenzunehmen. Wollen Sie nur gütigst sagen, daß ich den Bries verstehe und herzlich dafür danke? sagte ich zu ihm. Weiter ist für den Augenblick nichts zu bestellen. Gerade in dem Augenblicke, in dem ich diese Worte sagte und den Bries offen in der Hand hielt, kam Graf Fosco nm die Ecke der Straße und stand vor mir, als ob er aus der Erde emporgeschossen wäre. (Fortsetzung folgt.) Gabelsberger. . Episode aus seinem Leben von Alfred Bock. Es war am 28. Juni des Jahres 1834. lieber der bayerischen Hauptstadt brütete die Glut des Frühsommertags._ Der weite/ mit glänzendem Kies bestreute Platz vor dem Ständehaus lag verödet. Ein paar Fiaker hatten sich in ben dürftigen Schatten der Lindenbäume geflüchtet, die vor zehn oder zwanzig Jahren hier gepflanzt worden waren. Die Kutscher schliefen, und die Gäule ließen die Köpfe hängen. Vor deut Portal des. Stände- 659— Hauses hielt eine Stafette aus Starnberg. Der Hausinspektor nahm die Meldung entgegen. Seine Durchlaucht der Fürst zu Wallerstein-Oettingen sei einer Indigestion halber verhindert, der letzten Sitzung der Abgeordneten beizuwohnen. Der Reiter war eben fortgcsprengt, als den Inspektor ein Mann begrüßte, dem man vierzig, auch ein paar Jahre mehr geben konnte. Mus dem glattrasierten Gesicht sprang eine starke Nase vor, die blaugrauen Augen waren von buschigen Brauen überwölbt, das Linienwerk auf der ein wenig vortretenden Stirn verriet den Grübler und Denker. Es war der Sekretär und Geheim-Kanzlist Franz Xaver Gabelsberger. "Sind die Herren Landboten beisammen?" hob er, den Hut lüftend,, an. „Was da ist, sitzt unb' schwitzt im Konferenzsaal," antwortete der Inspektor. „Viele von den Herren sind schon abgereist. Und haben wohl daran getan. Bei der bestialischen Hitze verbrennt das Gehern. Unter uns: Manch einer hat nicht mehr davon wre ein Sperling. Und muß sein Quentlein hüten. Da kommt der Herr Präsident!" . Heber den Platz schritt ein schlanker, übergroßer Herr mit «nem feingeschnittenen Diplomatengesicht. Als er sich dem Portal näherte, verbeugte sich Gabelsberger gegen ihn. „Ah, Herr Gabelsberger! Ich habe Ihr Werk erhalten. Monumental! Ich gratuliere! Wir haben heut nicht viel Ein- L- ®$ntten »ns bald mit Ihnen beschäftigen. Ich hoffe, daß dre Kammer zu einem für Sie günstigen Votum gelangt." „^ch hoffe es auch, Exzellenz," sagte Gabelsberger leise. . Der Präsident stieg die Treppe hinan. Gabelsberger trat rn die Stube des Hausinspektors. Dort wollte er warten, bis droben im Sitzungssaal die Entscheidung gefallen war. Für ihn stand viel auf dem Spiel. Ein paar tausend Gulden hatte er an me Drucklegung seiner Redezeichenkunst gewandt. Er hatte seine Ersparnisse geopfert, hatte sich obendrein noch in Schulden gestürzt. Die Münchner Buchhändler hatten ihm, der sein Werk notgedrungen selbst verlegte, allesamt den Krieg erklärt. So mußte er daran denken, den Absatz in die rechten Wege zu leiten, sorge über Sorge! Wenn die Kammer ihm die erbetene Unterstützung versagte, war er gezwungen, die Langmut seiner Gläubiger anzurufen., Wie verdrießlich, wie traurig! Und dies Mißgeschick, daß der Fürst-Minister, der ihm versprochen hatte, für ihn ein« zutreten, gerade heute unpäßlich war. Grausam hart faßte ihn das Leben an. Eine Enttäuschung, eine Kränkung folgte der andern. Ihm dünkte, er wandelte in trostloser Nacht, umdrängt von den Geistern der Finsternis. Und doch, er durfte das Banner nicht sinken lassen. Ueber den schwankenden Gang der Dinge mußte sich die Seele frei erheben. Sein Leben war eine Gabe, mehr noch: ein Auftrag im geheiligten Namen der Pflicht! Ruhelos wanderte Gabelsberger auf und ab. Seine Gedanken flogen zurück, weit zurück. Draußen vor dem Jsartor hatte seines Vaters Häuschen gestanden. Freudlos war ihm die Jugend ber» gangen. Früh verwaist, hatte er in der Fremde ein Asyl gesucht Gute Menschen nahmen sich seiner an. In rastloser Mrbeit strebte er empor. Sich fördern, sich bilden war der Rhythmus seines Lebens gewesen. Je tiefer er in die Schachte des Wissens drang, desto heißer glühte die Sehnsucht in ihm, dem akademischen Studium srch zu weihen. Aber die bittere Not pochte an seine Tür. In schwerer Tagesfron mußte er seinen Lebensunterhalt gewinnen. Endlich ward ihm ein bescheidenes Amt beschert. Er konnte seinen Hausstand gründen. Jahre geruhigen Glücks flössen hin. Da nahm eine tückische Krankheit ihm den einzigen Sohn. Was gab ihm die Kraft, das Schicksal zu zwingen? Einzig seine Kunst! Ewig würde er die Stunde preisen, da sein Genius zu ihm trat Und sprach: „Odin wars, der die Runen schuf. Götterwerk und Götterstärke! Dir, dem Menschen, ists gegeben, aus der Schrift Gebilde zu formen, wunderseltsam und vielverschlungen, kurz und klar in sinniger Deutung, daß sie den Tribunen folgen und dem Feuerstrom der Worte. Wisse, daß du ein Künstler bist!" Gottlob, daß sein Genius ihm den Weihegruß bot! Nicht am Handwerksmäßigen sollte er haften. Künstler sollte er sein, sollte zu den Begnadeten zählen, die in der Welt das Schöne erlauschen und Licht in die Tiefe der Herzen senden. Siebzehn lange Jahre hatte er geschafft und gerungen. Unendlichen Fleiß krönte der Sieg. Vollendet war sein großes Werk. Die Jünger mehrten sich nah und fern. Aber hier in seinem Vaterland war es ein kleines Häuflein nur, das ihn verstand und gelten ließ. Geistesarmut, Verblendung, stumpfe Gleichgültigkeit, Eifersucht und Neid stellten ihm feindlich entgegen. Ach, er wollte nicht schelten und schmälen. Vielleicht, daß sie doch heut ein Einsehen hatten, ihm die helfende Hand zu bieten. Indes er seinen Gedanken nachhing, ging im Konferenzsaal sein eben erschienenes Lebenswerk von Hand zu Hand. „Ich kann mir nicht helfen," sagte der Mbg. Perucrsdörfer mit seiner schnarrenden Stimme, „mir wird nicht wohl bei dem krausen Geschmier. Schauen Sie sich die Tafeln doch an. Man meint, der Teufel hat alle Schriften zusammengekocht, hat den Höllenkessel abgeschäumt und hat die Stenographie draus gemacht. Jawohl, meine Herren, der Teufel hat mehr denn zwölf Apostel. Und der Gabelsberger gehört auch dazu!" „Der Sekretär Gabelsberger, sagt man, ist ein frommer Mann," nahm der Abg. Loibl aus dem bayerischen Wald das Wort. „Aber, die in der Kirche die größten Kreuze machen. sind nicht immer die frömmsten. Ich gebe dem Kollegen Peruers- dorfer recht, das System gefällt mir nicht. Ich habe mir benf Mchwindschrecher Johannes Muller., Der bat seine Sache immer treff.ich gemacht. Was er im Ständehaus niederschrieb, gab Sekretariat Stoff genug, ein Protokoll zu verfassen. Konzis natürlich,, tote recht und billig. Und wohl redigiert, meine Herren wohl redigiert! Himmi sakra! Muß denn jedes Wort auf die Gassen, das m der Kammer gefallen ist?" „Lieber Loibl," lachte der Abg. Huber, „warum wollen Sie denn Ihren Wählern das Gaudium nicht gönnen, Ihre Redeblülest i? zu lesen? Und wenn Sie, wie zuweilen geschieht/ fürchterlich Fiasko machen, Ihren Ruhmeskranz kanus nicht zerreißen!" Ter dicke Loibl ging wütend auf den Spötter los. Der Präsident von Schrenk trat vermittelnd dazwischen. „Ruhe, meine Herren, Ruhe! Wir sind zwar nicht im Sitzungssaal, ich meine aber, wir haben auch hier die Würde des Parlaments zu wahren. Ich habe es mir angelegen sein lassen, das Werk des Sekretärs Gabelsberger zu studieren. Sie wissen mast, was wir an ihm haben. Er ist ein Mann, auf den Bayern! stolz sein kann. Die Zukunft wird ihn als einen großen Erfinder feiern. _ Dabei ist er die Bescheidenheit selbst. Gut und Blut hat er an sein Werk gesetzt. Es ist unsere Pflicht Und Schuldigkeit/ daß wir ihm ein paar tausend Gulden Gratifikation gewähren." „Ich habe mir auch die Zeit genommen, dem Gabelsberger! seine Kurzschrift durchzusehen," griff der Baron von Hintermaher in die Debatte ein. „Unter den Beispielen, die er anführt, finbe ich einige, die gefährlich, ja geradezu verbrecherisch sind. Mau lese ad exemplum pagina 322: „Eine Regierung, heißts da> die dem Despotismus huldigt, kami sich in Europa, wo die Zivfli- sation ihre Heimat begründet hat, nicht mehr halten." Das geht auf das Regime Seiner Majestät. Formidabel! Daß man nicht mit Kartätschen schießen kann!" „Tie Worte sind, dessen entsinne ich mich genau, bei der! Türkendebatte in der Kammer gefallen," sagte der Abg. Dr. Behr/ „und zielen gewiß nicht auf unsere Regierung ab. Es war Gabelsbergers gutes Recht, davon Gebrauch zu machen. Seine Beispiele sind zusamt der Kammer entnommen. Keinem zulieb und keinem zuleide. Riechen Sie wieder Demagogen, Herr von Hintermayer? Der Gabelsberger ist nichts weniger als das. Wenn ich den! Mann recht taxiere, ist ihm die Politik zum Ekel. Wer wills ihm verdenken?" „Ich glaube, daß der Sekretär Gabelsberger Anerkenntnis verdient," sprach der Abg. Wasserburg. „Ich will aber nicht verschweigen, was mir zu Ohren gekommen ist. Gabelsbergest war zu den Assisen nach Landau berufen. Er hat die Verhandlungen ausgenommen. Hernach haben seine eigenen Schüler seist Stenogramm nicht lesen können. Die Schüler sollen des Lehrers beste Hauspropheteu sein!" „Es gibt allerhand Schüler, gute Und schlechte," tiahrn Dr. Behr für Gabelsberger Partei. „Wer weiß, was das für Strohköpfe waren, die hier als Zeugen gegen den Meister auftretest sollen? Damit beweisen Sie gar nichts." „Es wird die Herren interessieren," spielte der Baron vost Hintermaher seinen Haupttrumpf aus. „Ich habe es aus der besten Quelle. Seine Majestät der König hat es abgelehnt, das Werk des Sekretärs und Geheim-Kanzlisten Gabelsberger entgegenzunehmen." „Das kann hier nicht in die Wagschale fallen," rief der Abg. Eisenmann. „Dem König wird leider viel zugetragen., Da darf m-an sich gar nicht wundern, daß ein Intrigant und! Ohrenbläser den Gabelsberger bei ihm angeschwärzt hat. Wir, meine Herren, sind die Vertreter des bayerischen Volks. Ich habe das Vertrauen zum Parlament, daß es den Gabelsbergerf nicht im Stich lassen wird." Tie Meinungen flogen wie Pfeile hin und her. Da rief die Glocke die Landboten zur Sitzung. Der Konferenzsaal begannt, sich langsam zu leeren. —> ; — (Schluß folgt.) herbst. Der Herbst, das kann man sagen, ist eifrig bemüht gewesen das Schlimme, das der Sommer cmgerichtet hat, wieder gut zu machen. Soweit es möglich ist, muß hinzugesetzt werden. Er hat den ersehnten Regen gebracht, der sich von günstiger Wirkung er- wies. Er machte bie Bestellung von Ackerland mit Wintersaat möglich, indem er den durch die Sounenglut steinhart gewordenen Lehmboden erweichte. Aus Grasplätzen und Wiesen, die braun- gedörrt waren, schimmert es jetzt grün wieder auf. Blätter, die melk niederhingen, haben sich erhoben. Die zweite Rosenblüle hatte viellack; sehr spärlich angeiangen, jetzt aber sieht sie schon anders aus, und an den Sträuchern hat sieh eine solche Fülle von Knospen entwickelt, daß, wenn wir mildes Wetter behalte», ein außerordentlich reicher Spätrosenflor zu erwarten ist. Endlich sind die so lange schmerzlich vermißten Pilze erschienen. Vor einigen Tagen sand ich aus dein breiten Wiesenland hier mit Freude die ersten Champignons. Dabei stieß ich aus die Gememde- kuhherde und begegnete dem alten Hirten, der, von seinem Hunde begleitet, in der einen Hand sein Bänkchen tragend, des Weges Iain. Mit dem hatte ich eine Unterhaltung über Pilze. Ich rühmte 660 — ihm als die allerbesten die Reizker, auf die dann als zweitbeste die Champignon folgten. Er war anderer Meinung und sagte, daß er die Pfifferlinge allen anderen Pilzen vorzöge. So ist der Geschmack der Menschen, auch wo es sich um Pilze dreht, verschieden. Was die Früchte der Gartenobstbäume betrifft, so ist es diesmal ein „neidischer" Herbst, wie an der Mosel gesagt wird. Tas heißt, er selbst ist nicht neidisch, aber er erregt Neid, indem er dem einen viel zuleilt, dein anderen wenig, diesen: Auserlesenes und jenen: Mangelhaftes. Unsäglich viel Obst ist lange schon vor der Reife von bei: Zweigen gefallen, an günstigen Standorten aber und auf gutem Boden haben die Obstbäume und Bäumchen nicht nur reich getragen, sondern zum Teil auch Früchte von vorzüglicher Art geliefert. Alles hatte in diesem Jahre stark angesetzt, was aber in solchem Falle sihließlich daraus wird, das hängt' ja auch bei den Menschen von vielerlei Umständen ab. Eins kann man sagen: daß der Herbst- und Wintertisch der Vogel, die hier bei uns bleiben oder als Strichvögel zu uns kommen, nicht schlecht bestellt ist. Bäume und Sträucher, die ihnen Beeren liefern, haben für reichlichen Vorrat gesorgt, und es ist übergenug davon da, wenn auch an manchen jüngeren Vogelbeerbäumen sämtliche Veerenbüschel verdorrt und vertrocknet sind. Manche Gartenzierpflanze ist durch die Sominerdürre vernichtet worden/ aber eines der gemeinsten Unkräuter, der Vogelknöterich (Polygonum ayiculare) hat sich tapfer gehalten. Unter den vielen Namen, die diese Pflanze hat, ist auch ein altniederdeutscher, der Lüningstunge, d. :. Sperlingszunge, lautet. Die jetzt reis gewordenen Früchtchen dieser Pflanze, die der Gärtner nicht gern sieht, sind ein bei den Sperlingen sehr beliebtes Futter. Sperlinge sind ja bescheiden. Erlenkätzchen, die jetzt erst reifen, werden im Winter von Zeisigen sehr gesucht, und finb_ in Menge vorhanden, ebenso Birkensamen, der, so klein er auch ist, doch von manchem Vogel gern aufgepickt wird. Von den jüngeren Eichen, die hier in den Wäldchen stehen, fallen reichlich Eicheln herunter, mit ihnen zugleich auch die aus den erweiterten Blütenkelchen entstandenen harten kleinen Behälter, in denen die Eicheln gesessen haben. Wie reizende Schüsselchen sind sre anzusehen, und mir ist gesagt worden, daß Elfen sie sammeln, um darin Tautropfen oder Mohnsamen aufzuheben. , Recht gut haben auch die Roßkastanien getragen, deren Früchte ern gutes Viehfutter abgeben, außerden: als Kinderspielzeug beliebt sind. Hier ist mir kürzlich auch zu Ohren gekommen, daß sechs Roßkastanien, in der Rocktasche getragen, vor Rheuma und Gicht schützen. Ich bedarf ihrer deshalb nicht, weil ich — unberufen! — zu solchen Krankheiten nicht neige. Wer aber das nicht von sich sagen kann, der versucht es vielleicht mit den Roßkastanien einmal. Kann man sie sich nicht selbst vom Boden aufsuchen, so bekommt man sie doch überall wohl bei kleinen Sammlern zum Preise von zehn Pfennigen für sechs Stück. Auch in diesen: Herbst ist nicht mehr dafür zu bezahlen, obwohl alles sonst teurer geworden ist. Warnemünde. Iohannes Trojan. Vermischtes. * Liszt auf der Probe. Von der bezaubernden Liebenswürdigkeit Liszts schwärmen alle, die dem großen Tonhcros nahe sein durften. Diese Liebenswürdigkeit zeigte er auch, was besonders hervorgehoben werden darf, meist auf der Probe, denn da pflegt oft der gemütlichste Dirigent ungemütlich zu werden. Indessen war dies zuweilen auch bei Franz Liszt der Fall. Ein Weimarer namens Karl Kuhn berichtet in einem Büchlein „Aus dem alten Weimar" (Wiesbaden 1905), daß er, der oft einer Probe unter Liszt beiwohnen durfte, ihn nur zweimal dabe: in Leidenschaft gesehen habe: Zuerst war es, als die übrigens sehr tüchtige Harfenspielerin Frau Dr. Pohl dreimal denselben Akkord falsch griff. Nach dem dritten. Male sprang Liszt aufklopfend und aufstampfend vom Podium ins Orchester, schob Frau Pohl fast unsanft vom Stuhle und. zeigte ihr selbst die rechten Griffe. Ermge Zeit später übte er mit einem großen, durch viele Dilettanten verstärkten Chore seine Heilige Elisabeth, und als die ermüdeten Damen etwas heiser und kratzig sangen, klopfte er auf und rief rot vor Aierger: „Meine Damen, singen Sie wie die Schwäne und nicht wie die Gänse!" Das erregte heftigen Verdruß, aber Liszt wurde alsbald seines Unmuts Herr, und seine Liebenswürdigkeit hatte die Damen schnell besänftigt. In derselben Probe war auch der Männerchor schlaff geworden. Wir sangen den Jägerchor reicht matt und kleinlaut, aber wie ein Wunder wirkte Liszts Ruf: „Meine Herren, keine Kaninchen: Hochwüd, Hirsch, Hirsch!" Wir wiederholten den Gesang, und M Bravo des Meisters war unser Lohn. Unglaubliches leistete Liszt bei solchen Klavierproben. Er stand am Flügel, und während die Rechte den Täktstock schwang, half die Linke oft dem Klavier- spreler aus. Wo es nötig war, sang er auch dazwischen, und Unwiderstehlich fühlte sich jeder von dem einzigen Manne hingerissen. * Unbekannte Marterln. Obschon zahlreiche der sogenannten „Marterl-Sammlungen" sich einer gewissen Vollständigkeit rühmen, tauchen im südlichen Bayern und in den österreichischen Alpenlandern doch von Zeit zu Zeit wieder volkstümliche Grab- lchrüten auf, die auf einsamem Waldsteig oder aus ganz vergesse- Nem Kirchhof aufgesunden werden. Drei derartige Marterln, die tn einem kleinen Gehölz der Festung Oberhaus bei Passau aus ein- I"chenHolztaseln zu lesen sind, gibt der Grazer „Heimgarten" wie- der: Das „D e n k m a l l der ehrengeachteten Anna Mar. Pirkinger, Ausnahmshauslerin von Bloßersberg, gestorben am 26. XII 1887 in eint Alter v. 98 Jahren", trägt folgende Inschrift: R. I. P. Soll ich zittern vor dem Grabe Ich ein abgelebtes Weib Die mit seinem Knollenstabe Kaum noch stützen kann den Leib Haare wie der'Schnee so weiß In den Adern kalt Ivie Eis. An „Michl Wurmter Loambauersohi: von Zenting geb. d. 5. Juni 1833" sollen die Verse erinnern: Der Schlag hat ihn gerührt Als er eilte Kuh zum Markt hat geführt den 3. Mai 1864 Vor ihm starb fein Vater Er war Loambauer und Bader Er hat vielen Adern ausgelassen Gort wird ihn nicht verlassen. Zur Erinnerung „an das traurige Siksall durch dessen Schullt ist, daß die Anna Marta Heigl Wirtstochter v. Stötzering, welche den 10. Oktober 1789 der hölzerne Thürstock erschlage«: hat in seinem Alter von 17 Jahren geboren den 8. Juli 1772:" Liebe Eliern meinet nicht Das Sterben ist schöne Pflicht Sie ist nicht so gestorben Der Thürstock hat sie verdorben Im Alter von 17 Jahren Gott soll sie bewahren. * Gestammel. Ausstellung Bonner Künstler, Verein Berliner Volksschullehrerimiei:, zweifelhafte Kunstgenüsse Londoner Theater, Reklame Berliner Hotelbesitzer, Modelle und Kostüme Wiener Menschen und Gegenden, Musenalmanach Marburger Studenten, die griechischen Studenten Schweizer Hochschulen, Herstellungsart Kreuzuacher Mutterlauge, die großen Neubauten Berliner Museen — solches Gestammel liest man immer wieder und immer häufiger. Die Leute lassen sich durch das -er der Endung (Berliner, Schweizer usw.) zu der Annahme verleiten, dies fei d>e Endung des Wesfalles in der Mehrzahl — berlinisch e r, schweizerisch e r usw. So meint man, hier brauche der Genitiv heutzutage nicht mehr ausgedrückt zti werden, glaubt, sich das „von" sparen zu können, und schreibt doch sonst so mai:ches Ueberflüssige, läßt etwas in die Erscheinung treten statt erscheinen, zum Abdruck gelangen statt abdrucken, zur Aburteilimg kommen statt aburteilen, zur Auszähliing bringen statt aiiszählen usw., usw. Man sei also nicht am falschen Orte sparsau:, sondern schreibe: Ausstellung von Bonner Künstlern oder Ausstellung der Bonner Künstler, Herstellungsort der Kreliznacher Mutterlauge, Modelle von Wiener Menschen und Gegenden usw. * Widerspruch. Patient (der immer selbst gern „mit- doktort"): „'s ist gastrisches Fieber, Herr Doktor; ich lasse mir's nicht nehmen." — Arzt: „Ja, wenn Sie sich's nicht nehmen lassen wollen, brauchten Sie nicht erst nach mir M schicken!" ______________ Schachaufgabe. Auflösung des Zitatenrätsels in voriger Nummer r Mir gäv' es keine größre Pein, Wär' ich im Paradies allein. b b d 2 1 3 5 4 6 8 7 Weiß. Weiß setzt mit dem dritten Zuge Matt. Auflösung in nächster Nummer. g h g h Schwarz, d e Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lang«, Gießem