'S v «S8ÄB gji »wre tzerzeloide. Mo inan von 'Georg Freiherrn von O m p f e b' ch, (Nachdruck verboten.) (Schluß.) Wie ich sie so vor mir stehen sah in ihrem weißen Kleide, den Kopf gesenkt, wie sie mir den Arm gab, wie wir dann in der kleinen Kirche zum Altäre schritten, da ging ich lachend mit strahlenden Augen gleich einem Sieger. Ich habe auf jedes Wort gelauscht, das der Geistliche sprach, dem tzerzeloide in schlichtem Geständnis die Geschichte ihrer Liebe erzählt hatte. Ich fand alles wieder, was ich selbst hätte sagen mögen. Es wär kein Zuwenig und kein Zuviel. Als er fragte, ob ich diese Jungfrau nehmen wollte als mein Weib, -da habe ich gerufen, daß es in der Kirche hallte, laut, wie es einem Reitersmanne zukommt, als müßte ich vor dem ^Regiment das Klappern von viernndzwanzig'hnndert Dferdehufen übertönen: r— 3a! Bei diesem Ja suchte ich ihre Hand, drückte sie Und blickte Herzeloiden an, wie man es wohl nicht soll vor dem Wltar, und hätte am liebsten dem Pfarrer zugerufen: Machen Sie schnell, machen Sie schnell, denn ich kann nicht -eine Sekunde länger warten! Dann schritten wir zurück unter den Klängen der Orgel. Ms wir in der Sakristei standen und der General und die Kameraden zu mir traten, die Hand Uns zu schütteln, die Damen des Regiments kamen und ich die kleine Ella wie ihre Schwester zum ersten Male als Vater auf die Wange küßte, da war es mir, als sollte ich hell aufjubeln: Viktoria geschossen, sie ist mein! tzerzeloide gehört mir! Konnte ich eine andere wählen? Bin ich nicht ein Narr gewesen, so lange zu warten auf mein Glück? Da nahm ich sie, während die andern uns umstanden, Beim Kopf, gab ihr einen Kuß und rief laut, daß sie alle lachten, die Freunde und Samer oben: ।— Na, Gott sei Dank! Als wir fortfuhren, zum Mahl ins Hotel, zog ich Herze- loidens Arm durch den meinen, streichelte ihn und sagte mit betrübter Miene: — Meine arme, kleine Herzeloide, jetzt kannst du nicht mehr zurück! ; Warum hast dU auch Jaj gesagt? Siehst hu, nun bist du verloren,' nun mußt du schon .bei mir .aushatten. Sie lachte mich an: i— Aushalten, Fritz? Ich danke dir so von Herzen, daß hu mich genommen hast. Uber ich höhnte nur: H Ja, ja, nun jst's aUI/. dn hättest div'K frMep überlegen Müssen. Doch sie bat. i— So mußt du nicht sprechen. Und wieder fand sie eins jener Worte, die oft seltsam 1'langen aber doch so natürlich waren bei ihr. Sie sagte, indem sie, ehe ich es hindern konnte, meine Hand mit dem Ring an die Lippen zog: r— Du bist mein eigen. * Kurz und fröhlich war das Mahl. Der General ließ es sich nicht nehmen, die Rede auf uns zu halten. Dann erlebte ich eine große Freude. Da saß ein junger Leutnant, den ich seinem Vater für mein Regiment nur schwer ab gerungen, denn der hatte ihn durchaus zur Garde bringen wollen. Ein lieber, netter Kerl. Ein Jahr erst trug er die Achselstücke. Als der Jüngste des Regiments war er mit gebeten. Als ich ihn einlud') wußte er sich vor Freude nicht zu fassen. Ich glaube, zehnmal hat er sich wohl bedankt, und immer noch klang mir sein: „Ich danke gehorsamst, Herr Oberst!" in den Ohren. Es war ein Don, in dem der Stolz tag, aufgefordert zu sein. Er, den von fernem Oberst eine Kluft trennte, wie er meinte; als wäre i ch ein Heiliger, so schaute er zu mir auf. Kaum der Hauch eines Schnurrbarts zeigte sich über den roten Lippen. Er war ein Mensch, vielversprechend, klug, frisch, schneidig, vernünftig, wie ich wünschte, wir hätten viele Hunderttausend in der Armee. Ein Mensch, ben ich mir ausgesucht hätte, mich auf schwerem, gefährlichem Ritt gantz allein zu begleiten. Dem war wohl Freude und Ehre ein wenig über dem jungen Kopf zusammengeschlagen, feine Wangen glühten, feilte Augen leuchteten. Er stand mit einem Male zu aller Staunen und zu mancher Schrecken auf. Er hatte ans Glas geklopft, das er gar oft geleert zum Wohl feines Obersten: er wollte reden. Da stand er in seiner schlanken Größe, stammelte und stammelte, wohl selbst erschrocken, als die Äugen der Exzellenz ihn musterten und der Kommandierende den Kneifer aus ben Knöpfen seiner Uniform zog, um zu sehen, was es dort unten am Dafeleude gäbe. Der junge Mamt begann: — Ich bitte gehorsamst um Entschuldigung, wenn ich rede. Aber im Kreise der Kameraden ist eine solche Freude gewesen über den heutigen Tag, daß ich nicht anders tarnt, als hier das loiebergeben, was wir jungen Dächse gesprochen haben. Ich bin der Jüngste der Jüngsten. Es tft nur eine hohe Ehre, eingeladen worden zu sein, und tch mochte das äußern, was uns alle bewegt. Ich habe tetnen Auftrag, aber ich muß es sagen, denn nämlich. . . Ich . . . tch . . . Herr Oberst... es ... es : jawohl! :-----i Er ward röter und röter, angstvoll blickte er sich nach allen Seiten um. Ein Lächeln stand schon auf aller Mienen und der Kommandierende rief mir zu über den Tisch: h Famoser Kerl! , , Jetzt stieg seine Verwirrung, er blickte sich wieder um> — 374 er warf ein paar Kameraden, die da lachten, wütende Klicke zu, er wischte sich mit dem Deich! den Münd, er stammelte etwas. Tie Heiterkeit nahm zu. Und als er plötzlich in seiner Angst und Redenot ein „Jawohl!" rief, klang schallendes .Gelächter. Das löste ihm jäh die Zunge, er richtete sich auf, und wie aus der Pistole geschossen kamen die Worte, mit denen er nun seine Rede schloß: — Meine Herren, es ist das erste Mal, daß ich rede. Es ist nicht so leicht, Sie können es niir glauben. Ich wünsche Ihnen bloß, daß Sie hier ständen und für mich reden müßten. Man kann doch mal eine Pause machen. Ich Wollte nämlich nur ausdrücken, daß wir alle, alle Herrn Oberst lieben und verehren, daß wir für ihn durchs Feuer gehen, und daß wir glücklich sind, daß er feilt Glück gefunden hat. Ich soll von uns jungen Dachsen — ich kann nur für die allerjüngsten reden ■— von uns jungen Dachsen, von denen ich allein die Mre habe, vertreten zu sein, sagen, daß- iuir der gnädigen Frau Glück und Segen wün- schen, daß wir sie, wenn sie ins Regiment kommt, bewill- lommnen werden wie' eine Königin. Daß wir sie bitten, nein, daß wir überzeugt sind, daß wir wissen, sie wird unseren geliebten Kommandeur glücklich machen. Denn wir alle haben gesehen, >vie glücklich der Herr Oberst ist. Ich bitte Eure Exzellenz und meine Damen und Herren, mir als Jüngstem erlauben zu wollen, noch einmal zu trinken, wie cs jetzt zur gleichen Zeit drüben bei Tisch im Kasino alle tun werden, zu trinken auf das Wohl der Frau Gemahlin unseres Herrn Oberst! Er sprach immer lachender und fröhlicher. Er strahlte übers ganze Gesicht. Er war glücklich, seine Rede beendigt zü haben. Nun hob er sein Glas und nahm die Absätze zusammen, daß die Sporen klirrten. Ich aber winkte ihn heran, stieß mit ihm an und sagte zu Herzeloiden: — Siehst du, wie du ausgenommen wirst? Dann gab ich ihm fest die Hand, und meine junge Frau reichte sie ihm auch. Aufrecht mit seiner schmalen, zwanzigjährigen Gestalt, stolz, feuerrot schritt der junge Offizier davon, als hätte er einen Sieg erfochten. Der Kommandierende aber sagte über den Tisch zü mir: — Das ist ein ganzer Kerl! Wie hieß er doch? Den werde ich mir merken. Eine Viertelstunde darauf saß Herzeloide in der Droschke, neben mir, im einfachen, grauen Reisekleid. Knapp und eng, moderner und hübscher als alles, was sie bisher getragen hatte, denn nun war sie Frau und durfte auf ihr Aeußeres etwas geben. Und mir war es, wie ich sie so anders angezogen sah, als erkenne ich sie nicht, als wäre die Jugend zu ihr zurückgekehrt. Ganz beschämt habe ich, während wir zum Bahnhof fuhren, ihr gesagt, mit einem Kuß auf ihre kleine, nun mir gehörende Hand: — Du bist viel zu jung für mich, Herzeloide, * Nur fei» Zwang, wenn der Dienst zn Ende war, so hatte ich immer gedacht, und wie ich einst Herzeloiden mit ihrer Mutter getroffen, damals in München, und ich hatte ein Billett weiter, viel weiter und nutzte es nicht aus, so war es auch immer noch geblieben. Ein Plan durfte zur Reise nicht gemacht werden. Wir fuhren nach München, ich wollte dort wieder auf der Maximiliansallee gehen, wo ich sie einst getroffen, wo ich zum Himmel anfgcblickt, per sich in seiner ruhigen Sternenpracht über uns wölbte, und ein paar Worte gesprochen hatte, die beinahe mich der Lieben genähert. Ich wollte int Cafe Luitpold sitzen und an die Zeit vor langen, langen Jahren zurückdenken, als lvir uns hier mit jener großen Gesellschaft getroffen. / Auf der Fahrt nach München hielten wir uns die Hande. — Ich muß dich fühlen, — sagte Herzeloide. ., Dann sprachen wir und sprachen und wurden des Redens nicht müde. Sie fragte: — Wo fahren lvir hin? Ich lachte: — Von München ab wohin lvir wvllen, bis dahin reichen nür unsere Fahrkarten. Da sah sie mich an: t- Ich habe eine Bitte, Fritz. Ich streckte die Hand aus wie ein König, der angegangen wird um eine Gnade: — Sie sei gewährt. Aber sie sprach in gedämpftem Ton, daß ich fühlte, es! soll etwas Besonderes fein: — Laß uns nach Meran gehen. i— Nach Meran —--. — i— Du weißt warum. Einen Augenblick nur zögerte ich, dann nahm ich mein Weib in die Arme und küßte sie für die Zartheit, die in der Bitte lag. In Meran sind wir als erstes zü Marias Grab ge- gangen. Es war ein heißer Septembertag, windstill, und wir mußten langsam schreiten. Die Passer rauschte neben uns! während des ganzen Weges. In der Ferne zeichneten sich aus den Wiesen die weißen Mauern des Friedhofes ab! Wir traten ein und blieben vor dem Grabe stehen. Hoch! war alles gewachsen. Jahr um Jahr waren die Triebe emporgeschossen. Die Zypressen standen dünkel vor der hellen Mauer mit ihrem schweren, tiefen Grün. Blumen blühten still und breit auf der kleinen Gruft, die Umfriedigung ganz überwuchernd. Dann griff, wie unsere Augen auf die Schrift sielen/ Herzeloide nach meiner Hand: — Du hast sie sehr lieb gehabt? Ich sagte: :— Sehr, sehr lieb. Sie schwieg und langsam fügte ich hinzu: — So wie dich, Herzeloide. Wir riefen den Friedhofswächter. Herzeloide gab ihm etwas, das Grab gut zu vflegen, und dann schritten wiv langsam wieder aus dem Ort des Todes hinaus. Ein leiser Abendwind hatte sich aufgemacht. Wir waren lange auf dem Friedhof gewesen. Die Sonne versank hinter dem Marlinger Berg, es säuselte von den hohen Bäumen an der Passer, von den Wiesen klang das Zirpen der Grillen. Ein paar Schmetterlinge taumelten umher. Wir nahmen den Pfad' durch das Grün zwischen Obstbaumreihen hindurch, und überall hing die schwere süße Last von den Zweigen, sie niederziehend fast bis an den Boden. Wir schwiegen bett ganzen Weg. Das !var mir so lieb au ihr — sie konnte schweigen. Ist es nicht eine köstliche! Kunst, nicht immer reden und reden zu müssen? Zwei Menschen wissen, daß sie sich angehörcit, untrennbar, nunmehr auf ewig. Sie wissen, daß Blicke sprechen, daß ein Händedruck genügt, daß sie nicht mehr voneinander brauchen. Daß der andere lebt und da ist, neben ihm geht. Wozu bnj Worte? Herzeloide schwieg. Sie war mein, mein eigen wie sie gesagt. Der Friede war über mich gekommen, das! Glück zu zweien mit einem lieben Weib, dem man gehört bis zum letzten Atemzuge. Friede, nach dem ungestümen Sein der langen Jahre. Köstliche Stille, Ruhe, Einsamkeit zu zweien. Ich wußte/ daß ich keinen Menschen würde haben wollen als sie allein. Ich fühlte: wochenlang braucht niemand mit mir zu sprechen, sie ist mir genug. lind cs war, als erriete sie meine Gedanken. Wenn ich das Bedürfnis empfand, still zu sein, schwieg sie wie von selbst. Und zuckte in mir der Wunsch auf, sie etwas zu fragen, so wandte sie sich int gleichen Antriebe zu mir, und von ihr kam die Frage, die ich eben auf den Lippen gehabt hatte. Die Worte nicht, aber deren Jdeenkrcis, das Gebiet, in dem meine Gedanken geweilt. So sagte ich jetzt zu ihr: — Herzeloide, wie kommt cs, daß du das denkst, was ich denke? Sie lachte nur: — Ich kenne dich so lange. — Und wie kommt es, daß du das sagst, was ich denke? Sie blicb stehen: *— Weil ich dich lieb habe. Ich fragte mit einem Lächeln: — Hast du mich wirklich so lieb? Da öffnete sie ihre Seele und redete mit beflügeltes Zunge, wie sie im scheuen Wesen des Mädchens noch nie zü mir gesprochen hatte: — Weißt dü die Stelle der Schrift, da Ruth sagt: Mein Weg ist dein Weg? Nun, du Lieber: wo du hingehst, dq — 375 — hessische Asstüme bei den englischen UrömmgZfemn Zu dcr Krönungsseier in London, die eine außergewöhnliche Pracht entfalten wird, hat die Großherzogin von Hessen- und diePrinzessineu von Battenb erg.ihre Kostüme in Darinst ad t anfertigen lassen. Wir sind in der Lage, heute eine Beschreibung eines Teiles dieser Toiletten zu geben, die trotz ihrer Einfachheit von außergewöhnlicher Pracht sind. Die Großherzogin wird bei der Krönungsfeier ,n einem prunk- hollen „goldenen Kleide" erscheinen, in einer Robe, die das Fürstlieh-Prunkende mit Einfachheit und künstlerischem Geschmack vereinigt. Für den etwas fernstehenden Zuschauer wird diese Toilette tatsächlich den Eindruck eines goldenen Kleides Hervorrufen, und die englischen Chronisten werden nur die Wahrheit j sagen, wenn sie schreiben: „Sic trug ein Kleid aus purem Golde./ IN Wirklichkeit handelt es sich bei dem Gvlde um ein tteberk cch auS durchsichtigem, goldgewirkteni Stoffe. Das eigentliche Kleid — im Schnitt, wie die große Mehrzahl sämtlicher Hofkleider, ui Priuzeßsorm — ist aus weichem, malveusarbenem Liberty-Leiden- stosf gefertigt. Die Formen eng und fest umschließend, fallt der Stoss glatt und faltenlos Herab; die hinteren Bahnen gehen unmittelbar in eine etwa IV2 Meter lange Schleppe über. lieber diesem malvenfarbenen Seidenkleid wird nun das prunkende, durchsichtige Goldgewand getragen. In dieser Farbenznsammensteilung liegt vielleicht der größte Reiz dieses Kunstwerkes. Der Glanz des Goldes wird durch die zarte, leicht schimmernde Mattfarbe des reichen Seidengewebes ganz wunderbar nuanciert. Der durchsichtige Goidstoff des Oberkleides ist vorn geteilt, wird auf der linken Schulter durch eine Brillantagraffe zusammengehalten — und geht daun Von der Tajlle ab offen, nach unten und hinten! in leichtem Bogen zu beiden Seiten in die Kleidschleppe über. Der offene Teil des Kleides läßt als vfordere glatte Rockbahn einen dichter gewirkten Goldstoff sehen, der prachtvoll in Phan- tasie-Federmnster bestickt ist. Schwere, breite Stickereien — mattes Gold und echte Perlen — umziehen lose herab hä irgend, den Halsausschnitt. Von der Schulter fällt die 3p'z Meter lange Kur- schleppe aus schwerem, glänzendem Goldstoss mit malvenfarbenem ergänzt werden. Die Schleppe wird von dohpelhandbreiten, kostbaren Spitzen üMrahMk, die durch reiche Gold- und farbige Stickereien mit hem Goldstosf verbunden sind. Rüschen von Chiffon führen am Rande zur Farbe pes Grundstoffes über. Bei dem großen Gartenfest wird die Großherzogin ein Kleid aus weißem Seidcn-Voile tragen. Den kostbaren Aufputz dieses Kostüms bildet ein entzückendes Spitzeutuuigue, ein wahres Kunstwerk moderner Spitzeuarbeit, nach antikem Muster hergestellt. Von säst klassischer Einfachheit ist eine Diner-Toilette, die ganz aus silbernen Spitzeucwweben hergestellt ist. Den unteren Rand des Kleides und die Nwa I1/2 Meter lange Schleppe umrahmt eine prachtvolle, breite Perlenstickerei, die int Muster moderne künstlerische Ornamente auswM. Den oberen Teil dieses Kostüms ziert ein kurzes, lose hängendes Jäckchen ganz aus Perlenstickerei. Zu dieser anmutigen, kunstvollen Stickarbeit sind längliche, weitz.e und silberfarbene, weniger goldene und eine Anzahl türkisfarbene Perlen von beinahe Erbsengroße verwendet worden, die als einziger Farbschmuck das Glitzernde und Blitzende der Silber- und Kristallperlen diskret, aber künstlerisch beleben. Die P r i n z e s s i n L u d tv i g v 0 u B a t t e n b e r g trägt bei der Krömiugsfeier eine Robe aus parmaveilchenfarbenem Meteor^ einem fließend weichen, glänzendem Seidenstoff, -ras Kleid sackt in glatten, faltenlosen Bahnen, die hinten in eine etwa einen Meter lange Schleppe übergehen. Teil Tailleuschluß zieren große/ schwergoldene Knöpfe, mit vielen echten Brillanten besetzt, von beiten aus als einziger Zierat zwei dichte Reihen kleiner Gold- perlen die gerade Naht der vorderen Rockbahnen verkleiden. An der Taille selbst ist geringer Faltenschmuck, von der rechten Schlüter schräg zum Gürtel herab, den Schluß verkleidend, angebracht. Von der Schulter herab fällt die prunkvolle, fast 3Vs Meter laugst Kurschleppe, die ganz auS einem besonders kostbaren Silberstoff gefertigt ist. Diesen Silberstoff, der in seiner Wirkung auch dem fließenden Charakter des Seidenstoffes entspricht, hat.die Zarin besonders für ihre Schwester in Rußland wirken lassen. Es ist der kostbare Stoff, wie er wohl nur zu den prunkenden Kirchen- gewnudern russischer Kirchensürsteu verarbeitet wird. Adler- und Löwenmotive sind, kunstvoll in Ornamenten verwoben, eingcwirkt. Von der Schulterbreite geht die Kürschleppe, allmählich bis über einen Meter breit werdend, ausschließlich zweier breiter seitlicher l Falten, in einen eckigen Abschluß über. Der schwere Silberstosf ist mit Meteor von der Farbe des Kostümes gesüttertuind seitlich mit gleichfarbenen Chiffonrüschen eingefaßt. Das Kostbarste und zugleich das Entzückendste an dem Kostüm sind icdoch die wunderbar gearbeiteten Spitzen, die Schulter und Brust garnieren, die unteren I Rockpartien umziehen und in mehr als doppelter Haiiobreue die Kurschleppe umsäumen. Die kunstvollen, zarten Spitzengewebe, in denen n. n. ein Kolibrimuster mit seitlich beweglichen Flügeln I unzählige Male wiederkehrt, sind ganz mit der Hand gefertigt, I Die Spitzen sind alles Familicneigeutum der Battenberg. Für ein Abendfest im Garten bestimmt ist ein Kostüm aus I fliederfarbenem Moire. Zu dem faltenlos, glatt herabfallenden Kleid gehört ein leichter Tüllüberwurf mit reichen Silberstickereien I in ornamentalen Mustern. Halsausschnitt, Brust und Rucken ziert ein bis zur Taille herabfallender, loser Perlenbehang,der m wundervoller künstlerischer Arbeit aus runden und länglichen I Silber-, Gold- und weißen Perlen Blumen und Blatter und ornamentale Muster zeigt. Die kurzen Aermel werd«! abgeschlo fen durch handbreite Stickereien: wundervoll gestickte Rosen m Gold I und Silber mit grünen Blättern. Kostbare, handgcfertigte Spitzen- I garnituren vervollständigen das Ganze — Eine A/iner^totlatel der Prinzessin Ludwig besteht aus goldfarbenem L>berth-l uter- kleid mit echtem Spitzenbehang, ben,- ebenso wie die kurze Schuppe, I breite Goldbordcrie umrahmt. — Ein Gartenkleid endlich ist aus grau-blauem Voile gefertigt, cbensalls mit Spitzenbesatz in gleicher. Farbe Tie Spitzen zu beiden Kostümen sind wertvolle, echte ffche ich auch hin. Was du denkst, das denke ich! mich. Mit . seinen Äugen will tich sehen. Was du empfindest, das I empfinde auch ich. Ich fühle wie du, ich glaube, was du I glaubst. Ich will deine Gefährtin sein, treu und unermüdlich. Deine Freundin bin ich, der du anvertrauen darfst, was je dein Herz bewegt. Du brauchst es mir nicht zu 1 sagen, ich weiß es, ich sehe in die letzte Falte deiner Seele. Das macht, ich habe -ich lieb. Ich will dein sein und dir gehören, bis mein Herz nicht mehr schlägt. Für dich, für dich allein, Geliebter, hat es ja geschlagen, seit tch zur Pernuuft erwacht bin. Ich habe all die Jähre nur gns dich gewartet, still, geduldig. Ich habe es dir nie gezeigt. Ich habe gebangt mit dich und gezittert: Wird erkommen? Gewußt hat meine Seele: eiinnal naht er mir doch. Nun bist du mein, und ich bin dein. Nun will ich dich lieben ohne Ende. Bis das Haar mir weiß wird, ganz, ganz weiß. Dann will ich dich führen an der Hand unb deine Schritte 'hüten vor Steineii und Dornen. Ich will dir dienen wie eine Magd. Ich will dein Pflegen, wenn du mich brauchst. Und wenn du Niich nicht haben willst, dann will ! ich in der Ecke warten, fein still. Warten, bis du mich rufest zu dir, bis du meiner bedarfst, dich nach mir sehnst. Und dann, du Trauter, komme ich und kvill niederkuiew dir zur Seite und leise fragen in dein Ohr: „Was soll ich dir tun?" Ich will dich auf Händen tragen. Jeden Wunsch ablesen von deinem Mund. Ich >vill dir raten, wenn du Rates bedarfst, und du mich fragst. Und wenn du einmal in einer müden, schwachen Stunde Stärkung brauchst, daun will ich stark sein und mutig. Bist du müde, fojege dein Haupt an meine Brust. Ich will leise atmen, daß dir nicht vorzeitig erwachest. Deinen Schlaf ivill ich hüten. Er sei mir heilig. Und wenn du traurig bist und weinst, fliegen mit dir meine Tränen. Lachst du aber fröhlich laut, dann soll meine Freude sich einen mit der deinen. — Ich will dir ewig dankbar sein, daß du zu mir gekommen bist, die ich so lange bang auf dich gewartet. — Dein Ja sei mein ^a. Dein Nein sei mein Nein. Dein Weg ist mein Weg. Ich bin dein eigen. . r,, Da öffnete sie die Arme, neigte sich zu mir, und rcy schloß sie an meine Brust. Ein Dank, ein jubelnder, stieg empor zum Throne des Höchsten, der mir mein spätes reiches Glück geschenkt, und ich sprach das eine Wort, darinnen sich mir alles zusammen- fchloß, Dank und Glück und Sehnsucht und Liebe: H erzel 0 i d e. " Prinzessin Luise von Battenberg wird bei der Kro- uuugSscicr in einer Matt-rosensarbenen Robe erscheinen, die ist dem ganzen lichten Aufbau den Charakter duftig-zarter Jugend und.Anmut verkörpert. Das Kostüm, im «chmtt des Prtuzcß- kleibes gehalten, ist aus matt-rosa „Liberty gefertigt. Ueber das glatte Kleid, das am Halsausfchmtt und sonst hmund wieder diskreter Silber- und Perlenstickereischmuck zrert, fallt em lichtes Spitzeutunique mit ornamentaler Silber ftickerei. xu oiet Meter lange Kurschleppe ist aus leichterem, mattsilbergewirktem Seidenstoff auf ebenfalls rofenfarbeuem Liberty gearbeitet und seitlich mit duftigem Rosa-Chiffon besetzt. Die Schuppe wird von kostbarem Hermelinbesatz emgera-mt, der auf beiden Schultern endet und auf der Brust noch doppelhaudbreit loseubcrhaugtt Ein Abendkleid ift aus erdbeersarbeuem Liber Y gefertigt, we Farbe in der saftvollcu Nuance reifer Fruchte. Aucy über drei cm, glatt anschließenden, in vornehmer Einfachheit gchaltencn Kleid liegt ein Ueberkleid von zarten, duftigen Chisfonfpltzen gleicher Färbe mit kunstvolkeii Rosenstickereien in den verschiedensten, Nuancen der Roseufarbe, vom zarten Rosa b's tiefem sainteuem Dunkelrot. Halsausschnitt und den unteren Rand dec- luber- kleides umzieht breite, zartgearbeitete Goldstickerei. Auch dieses Kleid ist trotz der kräftigeren Betonung der Farbe wie em Hauch luiltwe uuy |U|iuviviii, Iirausiuum, wuiuuv,, um immvi, I uv« S:ümHirtip Kosttmie wurden in Liberty-Futter. In die mittlere, breite Bahn der Schleppe sind von äugend und Schönheit. Samt. )i . 1 ■ künstlerische Ornamente eingewirkt, die durch erhabene Stickereien J Dar m sta d t angefertigt. — 376 Laukhards „Eulerkapper". Friedrich Christian Lank Hard, Theolog, Schulmeister, Soldat, zuletzt Privatlehrer, ist eine der merkwürdigsten literarischen Erscheinungen des 18. Jahrhunderts. Auf der einen Seite in seiner Bedeutung überschätzt, auf der andern mehr als billig verdammt, gehört er doch zu den Schriftstellern, deren Werke wir als Quelle für die Kultur- und Sittengeschichte seiner Zeit nicht missenquöchten. Ein Genuß ist die Lektüre Laukhards nicht. Er schildert fast ausschließlich die Nachtseiten des menschlichen und gesellschaftlichen Lebens, und auch der Vorwurf ist berechtigt, daß er mit einem gewissen Behagen bei der unverhüllten Darstellung widerlicher Szenen den Ausdruck dem Stoff anpaßt. Inwieweit Laukhard übertreibt, läßt sich heute nur schwer feststellen. Daß er es — und zwar ziemlich kräftig — tut, ist zweifellos. Schon die gerügte Einseitigkeit, der gänzliche Mangel an Objektivität trotz aller unverkennbaren Wahrheitsliebe, machen den Eindruck der Uebcrtreibung, eben weil die Gegenüberstellung mit den anderen edleren Erscheinungen des Lebens fehlt. Für Gießen hat Laukhard besondere Bedeutung erlangt, aber Stadt und Universität brauchen ihm für den Ruf, den er ihnen verschafft hat, nicht gerade dankbar zu sein. Von seinen Werken sind es vornehmlich drei, die hierbei in Betracht kommen; der erste Band seiner Autobiographie, die „Annalen der Universität Schilda'^ und der „Eulerkapper". Von dieser ketzeren 1804 erschienenen Schrift hat die I. Rickersche Verlagsbuchhandlung im Jahre 1889 einen Faksimiledruck herausgegeben, dem sie jetzt einen zweiten Neudruck folgen läßt.*) Der Schauplatz der tragikomischen Geschichte mit Ans- nähme weniger Kapitel ist Gießen und seine nächste Umgebung. Eine große Zahl lokaler Bezeichnungen und Personennamen sind der Stadt entnommen. Auch der „Held" mag wirklich gelebt haben, wie überhaupt die enge Anlehnung an tatsächliche Vorkommnisse und Verhältnisse unverkennbar ist. lieber diese örtlich begrenzte Bedeutung hinaus gewinnt das Büchlein großes Interesse für die Geschichte akademischen und bürgerlichen Lebens und Treibens auch anderer Hochschulen. Denn die Zustände, die Laukhard schildert, waren ohne Zweifel auf allen Universitäten in bald schwächerem, bald stärkerem Grade vorhanden. Das Studentenleben ist gegenwärtig in einer Umbildung begriffen. Die rohen Sitten früherer Jahrhunderte wirken in schwachen Reflexen noch in unsere Zeit hinein, aber der Prozeß ihrer endgültigen Ausschaltung hat begonnen. Da mag es besonders interessant und heilsam sein, eine längst zurückliegende Stufe der Entwicklung an einer Quellenschrift in nackter, ungeschminkter Darstellung kennen zu lernen. Deshalb begrüßen wir den Neudruck, der vom Verlag hübsch ausgestattet ist und bei dem billigen Preise gewiß viele Liebhaber finden wird. Vermachtes. * Unter iretchen Umständen ist Lungenentzün- düng besonders zu fürchten? Ein in guter Weingegend am Rhen, ansässiger Arzt hat sich dahin ausgesprochen, daß er sich un Lause der Zeit habe daran gewöhnen müssen, die Lungenent- zundung auch bei jungen, scheinbar kräftigen Männern meist ungünstig verlaufen zu sehen. Sonst siiid die Aiissichten auf Genesung von Lungenentzündung bei jungen Leuteii mit gesunden, Herz weift gnnfttfi. Bei den an regelmäßigen Weingenuß gewöhnten Rheiu- Miiderii tauscht eben das oft so blühende ällßere Aussehen. Das Herz und die Gesäße haben gelitten und verniögen den erhöhten Anforderungen der Krankheit nicht stand z>! halten. Stach Feststel- luiigen an der Kieler Universitätsklinik iviesen die Triiiker gegenüber den andern eine aiisfallend viel höhere Sterblichkeit an Lunqen- entziindung aus: im Alter von 41—50 Jahren etwa doppelt soviel, rr-.—v--—. n. - > Eulerkappers Leben und Leiden. Eine tragisch-komische Geschichte von Fnedr. Ehr. Laukhard. Nach der Ausgabe von 1804 zum zweiten Male neugedruckt. Alfred Töpelmann (vorm. I. Rickers Verlag) Gießen 1911: 8° 116 S. i. A. von 51—60 Jahren das 3fache, i. A. von 31—40$. das 4fach« und iui A. von 20—30 I. gar fast das lvfache. * Eine eigenartige Flucht. Vor kurzem ivurde in einem Untersuchungsgefängnis in Moskau die Flucht eines Arrestanten entdeckt, die ziinächst völlig rätselhaft erschien. Der Entstohene war der 20jährige Iwan Woinow, der wegen verschiedener Verbrechen angeklagt war, u. a. wegen der Mitwirkung bei der Beraubung eines Zuges auf der Station Pawlowskoje. Die Untersuchung der Zelle des Flüchtigen hatte kein Ergebnis. Das Türschloß und das Fenstergitter waren in Ordnung, der Fußboden weder untergraben, noch aufgebrochen. Auch während des Spazierganges im GesäugniZhof waren keinerlei Zwischenfälle vorgekommen, die möglicherweise den Zweck gehabt hätten, die Aufmerksamkeit der Wächter abzulenken. Wie sich aber später herausstellte, hatte der Flüchtling gerade den Spaziergang zu seiner Flucht benutzt. Es gelang ihm, unbemerkt in die im Geiängnishof befindliche Kapelle zu gelangen, in der die Leiche eines Arrestanten auigebahrt ivar. Die Kapelle hatte nur einen Ausgang, man konnte sie also nur durch dieselbe Tür verlassen, durch die man hiueingekommen war. Woinow versteckte sich nun zunächst hinter dem Sarg und wartete, bis der Spaziergang, beendet war und der Hof sich leerte. Darauf kroch er in den Sarg, legte sich auf den Toten und deckte sich mit dem Leichentuch zu. Unbeweglich, nut verhaltenem Atem, lag er so den ganzen Tag, in der steten Furcht, entdeckt zu werden. Er hörte Leute kommen und gehen, hörte sie über seine Flucht reden, bis endlich alles ruhig wurde. Nachts kletterte er daun hinaus, nachdem er gegen zehn Stunden mit dem Toten zugebracht hatte, kroch auf alten Vieren über den Hof und schwang sich über die Mauer. Lange war ihm allerdings die Freiheit nicht beschieden, denn ehe noch vierundzwanzig Stunde:, vergangen waren, wurde er entdeckt und im Augenblick, als er eine Schenke betreten wollte, verhaftet. * W i e die Ladung von Schiffen gewogen wird. Bis vor kurzem gab es nur ein Mittel, die Ladung schwimmender Fahrzeuge zu wägen: sie mußten einzeln, Stück für Stuck, außerhalb des Schiffes abgewogen werden. Der italienische Ingenieur Emilio de L o r e n z i hat nun eilte Vorrichtung ersonnen, mit deren Hilfe man die Ladung wägen kann, wenn sie im schwimmenden Schifte ist. Das ist besonders bequem, wenn es sich um einheitliche Ladung, etwa Kohlen, handelt, lieber die Arbeitsweise dieser Erfindung, die Lorenzi „Porhydrometer" getauft hat, macht die „Nature" jetzt genauere Mitteilungen. Der Porhydrometer beruht im wesentlichen auf dem ersten Teile des Gesetzes, das die Physiker als „archimedisches Prinzip" bezeichnen: ein Körper, der in eine Flüssigkeit getaucht wird, verliert so viel von seinem Gewicht, wie die verdrängte Flüssigkeit wiegt. Der eingetauchte Körper ist bei der Wägung von Schiffsladungen zunächst das unbelastete, bann das belastete Schiff, aber nicht an diesem selbst wird die Wägung vorgenommen, sondern an einen, ganz kleinen Schwimmkörper, der in das Schiff eingebaut ist, und alles, was für das Schiff selbst gilt, im verkleinerten Maßstabe zeigt. Von der Brücke aus geht senkrecht abwärts bis zum Kiel ein hohler Zylinder, der am unteren Ende durch eine ganz enge Röhre mit dem Meerwasser verbunden ist. Natürlich erreicht der Wasserstaud in diesen. Hohlraume, der oben offen ist, die gleiche Höhe, wie außen am Schiffe. In den, Zylinder schwimmt im Wasser ein besonders geformter Schwimmkörper, der genau so geformt ist, daß seine Eintauchung der des Schiffes entspricht. Je nach der Tiefe feiner Eintauchung kann man an einer Skala, die einer Brückenwage ähnelt, unmittelbar ablesen, wie groß die Belastung des Schiffes ist. * $ a I f ff) aufgefaßt. Richter (zu einem in einer Körper-, Verletzungssache geladenen Zeugen): „Was hat der Angeklagte zu Ihnen gesagt?" — Zeuge: >,Er schlägt mir das Dach diu." — Richter: „Sind Sie Hausbesitzer?" SitatenrätfeL Aus jedem der folgenden Zitate ist ein Wort zu nehmen, so daß sich ein neues Zitat ergibt: 1. Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen Als ein Gespräff; von Krieg und Kriegsgeschrei. 2. Jeder freut sich seiner Stelle, Bietet den, Verächter Trutz. 3. In großes Unglück lernt ein edles Herz siff) endlich finden, ..... 4. Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn; Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen. 5. Du hast Diamanten und Perlen, Hast alles, was Menschenbegehr! 6. Dachtet ihr, der Löwe schliefe, weit er nicht brüllte? 7. Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir. 8. War es immer wie jetzt ? Ich kann das Geschlecht nicht begreifen, Nur das Alter ,st jung, ach! und die Jugend ist alt. Auslösung in nächster Nummer. , Auflösung des Arithmogriphs in voriger Nummer r r,ppm — Heine - Ille — Linie - Inn — Philipp - rillen - Ili - Nil - Eße - Niel; Philippinen. Kebaftion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und SteindruckerH, R. Lang«. SieK