Ich gab ihm meinen Unwillen darüber zu verstehen, indem ich mich schweigend von ihm abwandte. In demselben Augenblick legte der Graf ihnt seine Hand auf die Schulter und sagte in überredendem Tone: Mein lieber Percival! — sachte! sachte! Sir Percival blickte sich zornig um. Der Graf sah' ihn scharf an. Sir Percival zögerte, ging mir ein paar Schritte nach und machte mir zu meinem größten Erstaunen eine Entschuldigung. Ich bitte um Verzeihung, Miß Halcombe, sagte er. Mir ist in letzter Zeit nicht recht wohl gewesen, und ich fürchte, es hat mich etwas reizbar gemacht. Aber ich möchte gern wissen, was in aller Welt Mrs. Catherick hier wollte. Wann kam sie? War die Haushälterin die einzige Person^ die sie sah? Ich würde einfach die Haushälterin befragen, bemerkte der Graf trocken. Ganz recht! sagte Sir Percival. Natürlich ist die Haushälterin die rechte Person zu befragen. Sehr dumm von mir, das nicht gleich zu sehen. — Mit diesen Worten verließ er uns augenblicklich, um zum Hause zuriickzukehren. Des Grafen Beweggrund, den Vermittler zu machen, verriet sich, sowie Sir Percival den Rücken gewandt hatte. Er hatte mir eine Masse Fragen über Mrs. Catherick und den Zweck ihres Gesuches irr Blackwater Park vorzulegen, die er in seines Freundes Gegenwart kaum hätte tun können. Ich machte meine Antworten so kurz, wie es die Höflichkeit zuließ — denn ich hatte bereits beschlossen, jeder Annäherung zu vertrauten Mitteilungen zwischen dem Grafen und mir von vornherein entgegenzutreten. Laura half ihm jedoch unbewußterweise, indem sie selbst mir Fragen vorlegte, die mir keine andere Wahl ließen, als entweder sie zu beantworten, oder allen beiden in dem sehr falschen und wenig beneidenswerten Charakter einer Mitwisserin von Sir Percival zu erscheinen. Das Ende davon war, daß in ungefähr zehn Minuten der Graf ebensoviek über Mrs. Catherick und über die Ereignisse wußte, die uns auf so seltsame Weise mit ihrer Tochter Anna in Verbindung gebracht hatten, als ich selbst, und ztvar von dem Augenblicke an, wo Walter Hartright ihr begegnete, bis auf diesen Tag. Die Wirkung dieser meiner Auskunft auf ihn war in einer Beziehung ziemlich bemerkenswert. So intim er auch mit Sir Percival ist, und so gut er auch von dessen Privatangelegenheiten im allgemeinen unterrichtet zu sein scheint, ist er doch offenbar ebenso weit entfernt wie ich, etwas von der wahren Geschichte von Anna Catherick zu wissen. Das ungelöste Geheimnis in Bezug auf diese unglückliche Frau wird jetzt in meinen Mgen doppelt verdächtig durch die feste Uebcrzeugung, daß Sir Percival den Schlüssel zu demselben selbst seinem vertrautesten Freunde vorenkhalten hat. Es war unmöglich, die eifrige Neugier in den Micken uit6 US SW yja F mi - m. (65 Mittwoch den 18. Oktober Die weiße Frau. Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Laura stand nahe genug, um das letztere Wort, so leise es auch gesprochen ward, zu hören. Sie wandte sich mit einem Blick des Schreckens zu mir. Unsinn, mein Herz, sagte ich. Es ist kein Grund zur Unruhe vorhanden. Es ist nichts, als das Blut eines verlaufenen kleinen Hundes. ,— auf iUimit erstaunt und richteten fragend ihre Blicke Woher wissen Sie das? frug Sir Percival, zuerst das Wort nehmend. Ich fand den Hund hier int Sterben an dem Tage, wo Sie alle von der Reise ankamen, erwiderte ich. Das arme Tier hatte sich in den Anlagen verlausen und wurde von Ihrem Wildwärter dafür angeschossen. Wem gehörte der Hund? frug Sir Percival. Es war doch nicht einer von den meinigen? Nein, keiner von den Ihrigen. Wessen also? Wußte die Haushälterin es? In idem Äugenblicke, wo er die Frage tat, fiel mir ein, daß die Haushälterin gesagt hatte, Mrs. Catherick wünsche nicht, daß Sir Percival etwas von ihrem Besuch in Blackwater Park erfahre. Doch war ich in meiner Besorgnis, die allgemeine Unruhe zu beseitigen, unvorsichtigerweise zu weit gegangen, um zurückzutreten, ohne dadurch einen Verdacht zu erregen, der die Sache nur noch verschlimmert hätte. Es blieb mir also nichts weiter übrig, als sofort und ohne alle Rücksichtnahme auf etwaige Folgen zu antworten. Ja, sagte ich. Die Haushälterin kannte ihn. Sie sagte mir, er gehöre Mrs. Catherick. Sir Percival war bisher mit dem Grafen innerhalb des Boothauses geblieben, während ich von der Wre aus zu ihm sprach. Wer sowie ich Mrs. Cakhericks Namen aussprach, drängte er sich ungehalten an dem Grafen vorbei und stellte sich unter dem Hellen Tageslichte mir dicht gegenüber. Wie kam die Haushälterin dazu, zu wissen, daß der Hund Mrs. Catherick gehöre? frug er. Sie wußte es, sagte ich gelassen, weil Mrs. Catherick den Huird mitbrachte. Ihn mitbrachte? Wohin brachte sie ihn mit? .! Ins Haus. Was zum Teufel hatte Mrs. Catherick int Hause zu tun? Die Art und Weise, in welcher er die Frage tat, war fast noch beleidigender als die Ausdrücke, deren er sich bediente. e*- 650 Manieren des Grafen zn mißdeuten, als er begierig febcnt Worte lauschte, das von meinen Lippen fiel. Während dieser Fragen und Antworten waren wir alle langsam durch die Anlagen zum Hause zurückgekehrt. Als wir über den Flur gingen, trat Sir Percival aus der Wibliothek uns entgegen. Er schien in Eile und sah Naß und sorgenvoll aus, war aber dessenungeachtet in seiner höflichsten Laune, als er uns anredete. Ich muß euch leider verlassen, begann er, ich habe eine lange Fahrt vor — eine Sache, die ich nicht gut verschieben kann. Ich werde morgen zu rechter Zeit wieder da fein; ehe ich aber gehe, möchte ich die kleine Geschüsts- formalität beseitigen, von der ich heute morgen sprach. Laura, willst du in die Bibliothek kommen? Es wird dich keine Minute aufhalten, eine bloße Formalität. Darf ich Sie ebenfalls bemühen. Gräfin? Ich wünsche nur, daß ihr, du und die Gräfin, Zeugen einer Unterschrift seid, weiter nichts. Kommt gleich, um die Sache zu erledigen. Ich blieb einen Augenblick allein in dem Flur stehen, während mein Herz heftig pochte und schlimme Ahnungen sich bei mir einschlichen. Dann wandte ich mich zur Treppe und stieg langsam hinauf nach meinen: Zimmer. Gerade als ich die Hand auf die Türklinke gelegt, hörte ich Sir Percival mir von unten zurusen: Ich muß Sie bitten, wieder herunter zu kommen. Es ist Foscos Schuld, nicht die meine, Miß Halcombe. Er hat irgendeinen unsinnigen Einwand dagegen zu machen, daß seine Frau Zeugin ist, und mich daher genötigt, Sie zn bitten, zu uns in die Bibliothek zn kommen. — Ich trat sofort mit Sir Percival ins Zimmer. Sowie ich hereintrat, kam der Graf mir entgegen, um mir seine Erklärung zu geben. Ich bitte tausendmal um Vergebung, Miß Halcombe, sagte er. Sie wissen, welchen Charakter man in England meinen Landsleuten beilegt? Wir Italiener sind nach des guten John Kulls Dafürhalten alle von Natur hinterlistig und argwöhnisch. Nehmen Sie gütigst an, daß ich um nichts besser bin als meine Landsleute. Ich bin ein hinterlistiger, argwöhnischer Italiener. Sie haben dies selbst schon gedacht, verehrte Dame, nicht wahr? Nun gut! Es macht einen Teil meiner Hinterlist und meines Argwohns aus, etwas dawider zu haben, daß die Gräfin Zeugin von Lady Glydes llnterschrift sei, wenn ich selbst ein Zeuge bin. Es gibt auch nicht den Schatten eines Grundes sür seine Weigerung, sagte Sir Percival. Ich habe es ihm erklärt, daß das englische Gesetz seiner Frau sowohl als ihm gestattet, Zeugen bei derselben Unterschrift zu sein. Ich gebe es zu, sagte der Graf. Das Gesetz von Engt- länd sagt ja, aber Foscos Gewissen sagt nein. Er spreizte seine dicken Finger über seiner Brust aus und verbeugte sich feierlich, wie wenn er uns hiermit sein Gewissen als einen erhabenen Zuwachs der Gesellschaft vorstelle. Ich bin bereit, dazubleiben, sagte ich. Und falls ich keine Gründe sehe, meinerseits Einwendungen zu machen, dürfen Sie aus mich als Zeugin rechnen. Nunmehr verlangte Sir Percival von Laura, sie solle das Dokument, das er einem Schrank entnahm, unterschreiben. Laura machte Einwände und erklärte das Dokument erst lesen zu wollen, bevor sie es unterzeichnete. Wie lange willst du mich noch warten lassen? fragte er gereizt. Ich sage dir noch einmal, daß zum Lesen keine Zeit ist: das Gig wartet vor der Tür. Ich frage dich ein für allemal: willst du unterschreiben oder nicht? Sie hielt noch immer die Feder in der Hand, ohne sich jedoch irgendwie zum Schreiben anzuschicken. Falls meine Unterschrift mich zu irgend etwas verpflichtet, so habe ich doch gewiß das Recht, zu wissen, was diese Verpflichtung ist? sagte sie. Er nahm das Dokiiment und schlug zornig damit auf den Tisch. Nur heraus damit! rief er. Du hattest ja immer solch Talent, die Wahrheit zu sagen. Kehr' dich nicht an Miß Halcombe oder Fosco r— sage nur gerade heraus, daß du mich beargwöhnst. Der Graf nahm eine Hand aus seinem Gürtel und legte sie Sir Percival auf die Schulter. Sir Percival warf fie gereizt ab. Der Graf legte sie mit unverminderter 'Gelassenheit wieder hin. Beherrsche deine unglückselige Heftigkeit, Percival, sagte er. Lady Glyde hat recht. Recht! rief Sir Percival aus. Eine Frau hat recht, ihrem Manne zu mißtrauen? Du bist ungerecht, mich des Mißtrauens gegen dich zu beschuldigen, sagte Laura. Frage Marianne, ob ich nicht recht habe, zu verlangen, daß man mich mit dem Inhalte dieses Dokuments bekannt mache, ehe ich es unterschreibe? Ich will durchaus nicht, daß an Miß Halcombe appelliert werde, erwiderte Sir Percival; Miß .Halcombe hat mit der Sache nichts zu tun. Ich hatte bisher nicht gesprochen und hätte es auch jetzt viel lieber nicht getan. Aber der bekümmerte Ausdruck auf Lauras Gesichte, als sie dasselbe zu mir wandte, sowie die impertinente Unbilligkeit im Betragen ihres Mannes, ließen mir keine andere Wähl, als um ihretwillen meine Meinung auszusprechen, sobald sie dieselbe forderte. Verzeihen Sie, Sir Percival, sagte ich, aber als eine der Zeugen der Unterschrift wage ich zn mutmaßen, daß ich allerdings etwas mit der Sache zu tun habe. Lauras Einwand scheint mir durchaus billig, und was mich selbst betrifft, so kann ich nicht die Verantwortung einer Zeugenschaft übernehmen, wo sie nicht zuvor deutlich davon unterrichtet ist, was sie unterschreibt. Eine trockene Erklärung, bei Gott! rief Sir Percival aus. Wenn Sie sich wieder einmal zu eines Mannes Hause einladcn, so rate ich Ihnen, Miß Halcombe, daß Sie nicht die Partei seiner Frau gegen ihn nehmen in einer Angelegenheit, die Sie nichts angeht. Ich sprang auf, plötzlich — als ob er mich geschlagen hätte. Aber meine Liebe zu Laura half mir, Gott sei dank, so daß ich mich stillschweigend wieder setzte. Sie wußte, was ich litt und unterdrückte, und eilte mit überströmenden Augen zu mir herum. Komm her und unterschreibe! rief Str Percival von der anderen Seite des Tisches. Soll ich? frug sie flüsternd. Ich wills tun, wenn du mir's sagst. Nein, entgegnete ich. Das Recht und die Wahrheit sind auf deiner Seite; unterschreibe nichts, das du nicht zuvor gelesen hast. Komme her und unterschreibe! wiederholte er in seinem lautesten, aufgebrachtesten Töne. Der Graf, welcher Laura und mich mit schweigender Aufmerksamkeit beobachtet hatte, legte sich zum zweiten Male dazwischen. Percival, sagte er, ich bedenke, daß ich mich in der Gegenwart von Damen befinde. Sei so gut, dich auch daran zu erinnern. Sir Percival wandte sich sprachlos vor Wut gegen ihn. Des Grafen eiserne Hand faßte seine Schulter fester, und seine sichere Stimme wiederholte ruhig: Sei so gut, wenn ich bitten darf, dich auch daran zu erinnern. Sie blickten einander an. Sir Percival^vg seine Schulter langsam unter des Grafen Hand fort, wandte langsam sein Gesicht von ihni ab, blickte eine Weile finster auf das Dokument, das auf dem Tische lag, und sprach dann meh!r mit der verdrießlichen Unterwürfigkeit eines gezähmten Tieres, als der schicklichen Ergebung eines überzeugten Mannes. Ich wünsche niemanden zu beleidigen, sagte er. Wer die Hartnäckigkeit meiner Frau würde einen Heiligen um seine Geduld bringen. Ich habe ihr gesagt, daß dies Dokument eine bloße Form ist, und was will sie weiter? Noch einmal, imi)1 zwar zum letzten Male, Lady. Glyde, wollen Sie unterzeichnen oder nicht? Laura kehrte an seine Seite zurück und nahm die Feder wieder auf. Ich will gern unterzeichnen, sagte sie, wenn du mich nur wie ein urteilsfähiges Wesen behandeln willst. Es ist mir einerlei, welches Opfer man von mir verlangt, so lange es sonst niemanden schaden oder schlimme Folgen haben — Wer spricht von Opfern? unterbrach er sie mit einer halb unterdrückten Wiederkehr seiner früheren Heftigkeit. Ich wollte nur sagen, fuhr sie fort, daß ich keine Zugeständnisse verweigern werde, die ich in Ehren machen kann. Warum sollte es dich so heftig gegen mich aufbringen, wenn ich zögere, ein Dokument zu unterschreiben, über welches sch gar nichts weiß? Ich finde es ziemlich 651 ) l t t t : t! ? > C l 7 ) I c r £ hart, daß du so viel mehr Rücksicht auf Graf Foscos Skrupel nehmen solltest, als aus die meinigen. Diese unglückselige, wenngleich sehr natürliche -Anspielung auf des Grafen merkwürdige Gewalt über ihren Gemahl ließ, so indirekt sie auch war, Sir Percivals in der Asche glühende Wut wieder in Hellen Flammen auflodern. Skrupel! wiederholte er. Deine Skrupel! Es ist etwas spät, damit jetzt anzufangen. Ich hätte gedacht, daß du mit all derlei Schwächen fertig gewesen wärest, als du aus der Notwendigkeit eine Tugend machtest, indem du mich heiratetest. Sowie er die Worte ausgesprochen, warf Laura die Feder hin, sah ihn mit einem Ausdrucke in ihren Augen an, den ich, solange ich sie kannte, nie darin gesehen hatte, und wandte ihm in tiefem Schweigen den Rücken. Diese starke Kundgebung ihrer offensten, bittersten Verachtung war ihr so ganz unähnlich, lag so wenig in ihrem Charakter, daß sie uns alle zum Schweigen brachte. Es lag ohne Zweifel unter der bloßen oberflächlichen Grobheit der Worte ihres Mannes noch etwas Besonderes verborgen, irgend eine lauernde Beleidigung. (Fortsetzung folgt.) Das modernisierte Luxor. Von Pierre Loti. Autorisierte Uebersetzung von N. Collin. Das Wasser des Nils war schon gefallen und meine Dahabje, die sich durch Auffahren verspätet hatte, konnte Luxor nicht mehr erreichen. Wir legten an irgendeinem Winkel der steilen Ufer an, als die Dunkelheit niederzusteigen begann. „Wir sind unserm Ziel ganz nahe, morgen haben wir nur noch eine Stunde zu fahren," erklärte mir nicin Fährmann, ehe er sich zu seinem Abendgebet begab. Die Nacht hatte ihre weichen Fittige über uns ausgebreitet, hier an diesem Ort, der sich nicht von anderen zu unterscheiden schien, an denen wir, ganz wie der Zufall es fügte, seit einem! Monat angelegt hatten, um den Anbruch des Tages zu erwarten. Aus den dunklen Massen unterschied man unklar Rasenflächen, auf denen hier und dort sich eine Hohe Palme erhob, deren schwarze Fächer man erkennen konnte. Fröhlich zirpten die Grillen. Fast bas ganze Jahr können sie hier ihre Musik erschallen lassen, denn in der duftenden Lauheit der Gräser Ober-Aegyptens fühlen sie sich besonders glücklich. Durch die Stille drang das Geschrei der Nachtvögel wie Wehklagen von Katzen. Dann wurde es wieder ganz ruhig — die unendliche Schweigsamkeit der Wüste schien gewaltig herrschend alles andere zu Werbrängen. * Heute früh beim Sonnenaufgang schimmert wie stets alles in prächtiger Reinheit. Immer lebhafter wird airt Gipfel der lybischen Wüste die Färbung, die rosigen Korallen gleicht, und sie verdrängt die letzten bleigrauen Schatten, welche die Nacht noch am Himmel stehen ließ. Meine Augen, die feit Wochen schon an das stets gleiche Schaufpiel des Sonnenaufganges gewöhnt sind, wenden sich ab, als ob sie von etwas Ungewöhnlichem gerufen werden, das sich eine Viertel Meile vom Fluß, am arabischen Ufer, mitten in der düsteren Ebene erhebt. Zuerst scheint es eine Anhäufung hoher Felsen zu fei»; in dieser geheimnisvollen, zauberischen Stunde sind sie wie von einer blaßlila Farbe übergossen, wie durchsichtig schimmern sie. Und die Sonne, die sich zögernd aus der Wüste hervorwagt, beleuchtet sie schräg, als ob es ihr Freude machte, die Umrisse frisch rosig zu umranden... Sind es überhaupt Felsen, nein, denn als man sie deutlicher erkennt, sieht man gerade, symetrische Linien. . . Nicht Felsen, aber wohl architektonische Massen, groß und übermenschlich, die den Eindrucks fassi ewiger Dauerhaftigkeit erzeugen und aus denen zwei Obeliskenspitzen scharf wie Lanzen hervorragen. . . Ach ja, jetzt habe ich verstanden: Theben! Theben! . . . Gestern abend, als es in dunkler Verborgenheit lag, glaubte ich mich nicht so nahe. Aber es hätte nichts anderes sein können, als die ewige Stadt; denn nichts auf der Welt kann wie diese Erscheinung wirken. Mit respektvollem^ Schauder begrüßte ich die einzige und erhabene Ruine, deren Anblick mir schon seit einer Reihe von Jahren vorschwebte, ohne daß! mir das Leben bis jetzt Zeit ließ, diesen Wunsch zu erfüllen. Jetzt aber auf nach Luxor, das schon zu Zeiten der Pharaonen eine Vorstadt der königlichen Residenz war und bis heute deren Hafen geblieben ist. Hier, wird mir gesagt, muß man feine Dahabje aulegen, um sich in die fabelreichen Paläste zu begeben, auf die jetzt das Licht der ausgehenden Sonne fällt. Die Ketten, die uns auf den: Fluß halten, werden angezogen — während man auf meinem bronzenen Fahrzeug dazu dasselbe Lieh anstimmt, das alt wie Aegypten ist, betrachte ich weiter die ferne ErscheiUung. Aus den Morgennebeln, die sie Mir vielleicht noch zauberischer gestaltet hatten, löst sie sich heraus. Die aufsteigende Sonne mit ihrem klaren Licht läßt alle Einzelheiten bester erkennen, und vollständig zertrümmert, schief, zusamm en- gestürzt zeigt sie sich mitten in der schweigsamen Ebene auf dem gelben Wüstenteppich. In reiner Pracht steigt die Sonne höher, Und nut ihrer Jugend und ihrer Schrecken erregenden Dauer scheint sie alles zu erdrücken. Denn sie hat schon feit unzähligen Jahrhunderten und Jahrhunderten dieselbe runde Form gehabt, dieselbe Klarheit ihres Diskus, und hatte ihren täglichen Lauf über den Wüstenstrecken lange begonnen, ehe das einstige Theben auftauchte. Diese Probe von Herrlichkeit bedeutete einen ziemlich merkwürdigen Aufschwung für die menschlichen Pygmaeen, denen wir später nicht gleichkameir — übrigens müssen die Bauten sehr schwach und spottschlecht gewesen sein, denn sie.brachen zusammen, nachdem sie kaum vier Jahrtausende bestanden. . . Eine Stunde später landen wir in Luxor. Welche Enttäuschung ! Schon auf zwei Meilen Entfernung sicht Man den Winter- Palast. Das Bauwerk, das sich seit einigen Jahren am Nil erhebt, ist schnell entstanden und sehr modern aufgefiihrt. Doch ernennt man bei dem gewaltig großen Hotel die leichte Bauart. Zwei- oder dreimal so hoch wie der bewunderte pharaonische Tempel, richtet sich die unverschämte, schmutzig gelbe, mit Gips. abgcputzte Fassade in die Höhe. Natürlich verunstaltet sie die ganze Umgebung schändlich. Steht auch die kleine arabische Stadt mit ihren weißen Häuschen, ihrem- Moscheenturm und ihren Palmen noch da, erhebt sich auch der berühmte Tempel mit seinem schwer- faffigen osirischen Säuleuwald und spiegelt sich wie einst in dem Wasser des Nils, es geht doch zu Ende mit Luxor! Welche Menschenfülle ist hier! Das gegenüberliegende Ufer ist aber völlig vereinsamt, mit seinen Streifen goldenen Sandes Nnd den am Horizont rosig gefärbten Bergen, die mit Mumien angefüllt sind. Armes Luxor! An den steilen Ufern haben eine Reihe von Touristenbooten angelegt, eine Art zwei- oder dreistöckiger Kasernen, die jetzt den Nil von Kairo bis zu den Katarakten unsicher machen — sie pfeifen, und ihre Dampfmaschinen machen einen unerträglichen, erschütternden Lärm . . . Wo werde ich für meine Dahabje ein etwas ruhigeres Fleckchen finden, das mir die Beamten der Reisegesellschaften nicht streitig machen? llcbrigeus bemerkt man nichts mehr von den Palästen Thebens, die ich gegen Abend aufsuchen will. Wir sind ihnen nicht mehr so nahe wie in der Nacht; während unserer nwrgenblidjen Fahrt ist die Erscheinung nach und nach in die lichtüberfluteten Ebenen zurückgetreten. Dann versperren auch der Winter-Palast und alle neuen Bauten die Aussicht. * Ohne Frage ist der modernisierte Quai von Luxor amüsant, au dem ich um zehn Uhr morgens bei klarem, flammendem Sonnenschein ausschiffe! Dem Winter-Palast reihen sich in demselben pomphaften Stil Läden an. Alles, was Touristen brauchen, wird dort verkauft: Fächer, Fliegenklatschen, Mützen und blaue Brillen. Dann zu Tausenden Photographien der Ruinen. Außerdem noch Spielereien der Juden: alte Negermesser, Pantherfelle und Gazellenhörner. Selbst die Indier strömen in Massen zu btefent improvisierten Jahrmarkt herbei und bringen Stoffe ans Radschpoute und Kaschmir. Aber vor allen Dingen drängen sich die Mumienhändler vor und zeigen Särge von geheimnisvollem; Aussehen, Binden, Totcnhände, Götter, Skarabäen, — tausend! beängstigende Dinge, an denen der alte, geheiligte Boden schon seit Jahrhunderten unerschöpflich zu sein scheint. An den Schaufenstern entlang, unter den spärlichen Palmen und den Häusern Schatten suchend, gehen Abgesandte der Pluto- Iratie der ganzen Welt hin und her: dieselben Schneider haben sie angezogen, ihre Hüte sind auf dieselbe Art garniert, und ihre Nasen hat der Sonnenbrand gleichmäßig rot gefärbt. Die steinreichen Töchter der Chicagoer Kaufleute streifen Prinzessinnen. Unverschämt drängen sich die jungen frechen Beduinen dazwischen und bieten den schönen Reisenden ihre mit Damensätteln versehene Maultiere an. Damit diesem Babylon nichts fehle, laufen sehr eilig ganze Scharen von Herren und Damen der Reisegesellschaften an uns vorbei. . . . Hinter den Lüden ragen am Quin wieder große Hotels empor. Aber sie wirken nicht ganz so aufdringlich, wie ber Winter-Palast. Sie sind nicht so hoch und auf arabische Art nut weißem Kalk verputzt. In dem Gewirr der Palmen scheinen sie sich verbergen zu wollen. v . _ , „ Nun haben wir endlich den gewaltigen Tempel von Luxor erreicht, der so iuenig hierher zu gehören scheint, wie der unglückliche Obelisk, der mitten auf der Place de la Concorde steht und den Aegypten uns schenktc. Am Rande des Nils erhebt sich ungefähr dreihundert Meter lang die wunderbare Stemgruppe. Zu den Zeiten außerordentlicher Pracht schuf man mit Begeisterung auf diesem Boden den hohen, gewaltigen säuleuwald auf Wunsch von Amenophis und des großen Ramses. , Wie schon mußte er früher gewesen fein, als seine prächtige Wirrnis über die Weiten dieses Landes hinwegragte, das leit Jahrhunderten tit Verlassenheit und Schweigen liegt . . -Heute, wenn man die Bauwerke ringsumher sieht, kann man sagen, daß der Tempel aufgehört hat, zu. existieren. 652 Ex ist von einem Gitter und Wachtern nm geben, unS nm tzinzutreten, muß man eine Einlaßkarte vorzeigen. Wenn man Noch wenigstens in dem gewaltigen Heiligtum allein sein könnte. Mer nein, in den profanierten Säulengängen laufen, mit dem Bädeker in der Hand, Scharen von jenen Leuten umher, die man überall trifft und die Nizza und die ganze Reviera unsicher machen. Der Gipfel des Hohns ist aber der Lärm der Maschinen, der uns bis hierher verfolgt, denn an den nahen steilen Böschungen haben hie Boote einer Reisegesellschaft angelegt. Wir sehen Hunderte von Säulen, die schon mehrere Jahrhunderte denen Griechenlands vorausgegangen sind und die in ihrer naiven Gewaltigkeit die ersten Vorstellungen des menschlichen Hirns darstellen. Einige' sind kanneliert und machen den Eindruck eines Riesenstraustes Schilfrohr. Andere wieder stehen einzeln und gleichen Papyrusstengeln; sie tragen als Kapital Keren seltsame Blume. (Schluß folgt.) Marbeiter. Wer zum erstenmal japanische Gasthäuser besucht, wird erstaunt dem Treiben der gelben Piccolos zusehen: In höchst gewandter Weise rücken sie mit Hilfe der Zehen Stühle und Sessel zurecht und wissen auch die winzigsten Gegenstände, selbst Nadeln, mit dem Fuße vom Teppich aufzuheben. Bald allerdings wird dem Fremden das Staunen vergehen; denn er merkt, daß er in einem Lande ist, in dem die Straft und Geschicklichkeit, die in der menschlichen Zehe schlummert, energisch ausgebildet und zu nützlichen Dienstleistungen bei Arbeiten aller Art herangezogen wird. Gelehrte und Künstler gebrauchen — wenn ihnen beim Schreiben, Malen ober Musizieren die Hand müde wird — zur Abwechselung den Fuß. Mit den Zehen hält auch die japanische Schöne beim Nähen den Stoff fest. Der asiatische Reiter umklammert den Steigbügel mit der Zehe, und der Fischer am Stroinesufer hält die Angelrute mit dem Fuße, damit die Hände zu anderer, einträglicher Beschäftigung frei bleiben. Die routiniertesten „Fußarbeiter" unter den Ostasiaten sind aber zweifellos die Annamiten. In China nennt man die Bewohner Annams um dieser Gewandtheit willen das „Volk der Freizeher". Die Sage berichtet, daß ein Stammvater dieses Volkes sich einst mit der krallenfüßigen Tochter eines Seedrachens vermählt habe. B»>t dieser bekrallten Ahnsrau aus Meerestiefen sollen die Annamiten ihre geschickten „Greiffüße" geerbt haben. Die Heranziehung des Fußes zu Arbeiten, die sonst nur die Hand besorgt, kommt nicht nur in Ostasten vor, sondern auch bei anderen Völkern, die ihre Füße frei und unbekleidet tragen, z. B. bei einigen amerikanischen Indianer- und afrikanischen Neger» ftämmen. Recht lange, man mutz sagen, bis in die jüngste Zeit hinein, glaubte man irrtümlicherweise, all jene farbigen „Fußarbeiter" seien eine Art „Vierhänder" wie die Affen und dankten ihre Geschicklichkeit dem besonderen 93au ihrer Füße. Genauere Untersuchungen haben mit dieser Mutmaßung gründlich aufgeräumt. Die Füße jener Fiißarbeiter gleichen im Bau den unseren und nicht denen der Affen. Das Geheimnis der Gewandtheit beruht allein in der ständige» Hebung. Daß auch wir mit ihrer Hilfe in dieser Hinsicht dasselbe leisten können, das haben armlofe Angehörige der weißen Rasse mehr als einmal bewiescn. Wer erinnert sich nicht noch der Bilder des armlosen Malers Sieberr, oder teer denkt nicht der „Fußkünstler", die sich, wie einst der berühmte Nathan, öffentlich sehen lassen? Ein bekannter Physiolog ist der Ansicht, daß wir alle ohne weiteres imstande sein würden, einen kleinen Stein zwischen die große unb die zweite Zehe zu fassen und ihn selbst bis zu 10 Meter weit fortzuschleudern. Demitach besäßen wir alle Talent zur „Fußkunst". Tie letztere bildete übrigens einen sehr beliebten Gegenstand der Unterhaltung am Hofe Monteznmaes des letzten Herrschers der Mexikaner. Hier lernten die spanischen Eroberer Jongleure kennen, die manches schwierige und interessant, Kunststück mit dem Fuße auszustthren vermochten. vermischter. * Hochzeitsbräuche. Mau schreibt uns: In den Nummern 156 und 157 der „Gießener Familienblätter" erschien der Aufsatz „Die türkische Familie", eine Skizze aus den Papieren Ferhad Paschas (Baron v. Stein), worin die Sitten und Gebräuche einer türkischen Hochzeit geschildert werben. Der Aufsatz fährt bann fort: „Bon diesem Augenblicke an beginnt der Kampf weiblicher List, denn die Braut trachtet unvermerkt ihren Fuß auf den Fuß des $3räutigam§ zu setzen, weil das Gelingen nach dem Volksglauben die Oberherrschaft im Hause sichert." Dieser Brauch kommt bis auf den heutigen Tag auch noch im Odenwald bei einer Trauung vor. Der Verfasser dieser Zeilen hat vor einigen Jahrzehnten folgenden Fall erlebt: Es ist Sitte im Odenwald, daß sich das Brautpaar vor dem Altar dicht nebeneinander stellt: fein fremder Gegenstand, keine Hand, noch irgend ein Geist soll sich jetzt oder in Zukunft zwischen das Paar drängen, so heißt es. Nun tritt der Geistliche vor den Altar, um das Brautpaar einzusegnen. Da versuchen die Brautleute einander die Fußspitzen auf das Schuhwerk be3 anderen zu setzen, denn es geht die Sage: Diejenige Person, die der anderen die Fußspitze während der Trauung auf den Schuh zu setzen vermag, wird in dem zukünftigen Hatlsstande das Regiment führen und dem anderen überlegen sein. Das ist genau das nämliche, wie es bei den Türken vorkommt. Die Männer der Wissenschaft können vielleicht mitteiteii, ob sich ein solcher Brauch auch bei einigen anderen Volksstämmen findet. — Ein hübsches Beispiel dafür, daß derartige Versuche mißlingen, ist folgendes: Bei einer Trauung gelang es der Braut, ihrem Michel die Fußspitze auf den Fuß zu setzen. Michel ließ es ruhig geschehen unb Bärbel freute sich ihres Steges. Die Hochzeitsfestlichkeit dauerte bis zum hellichten Morgen des anderen Tages, bann sprach Michel zu feiner jungen grau: „So, jetzt geh' ich heim zu meinen Eltern, zwischen uns beiden ist es aus. Du willst Dich zum Herrn im Hause machen, das habe ich bei der Kopulation gemerkt, als Du mir Deinen Schuh auf den Fuß gesetzt hast, das 'mache ich nicht mit." Bärbel erschrak heftig, beim Bliche! zeigte bei seiner Siebe ein bärbeißiges, zorniges Gesicht. Mit weinerlicher Stimme versicherte bie überlistete Bärbel: nie unb nimmer wolle sie in der Ehe die Herrschaft an sich reißen. Michel solle nur bableiben und ihr diesen Schimpf und solch eine iSchande nicht antun. Michel blieb und das Ehepaar ist gut miteinander ausgekommen. * Eule n. Unverstand und Aberglaube sind die beiden Faktoren, aus welchen die Verfolgung der Eule entsteht. Sie ist bie Katze unter den Vögeln, der passionierte Mäusejäger, wodurch sie sich schon als nützlicher Vogel legitimiert, ganz abzusehen von dem großen Nutzen, den sie in sogenannten Maikäferjahren durch massenhaftes Vertilgen der Maikäfer stiftet. Selbst der als ärgster Feind der Niederjagd verschriene Ulm verdient insofern mildere Beurteilung, wie et sie gewöhnlich erfährt, als auch er Feldmäuse in großer Zahl vertilgt. Dank den Bestrebungen der Tierschützer erfahren die Eulen neuzeitig mehr Schonung als früher. Doch was nützt dies, wenn daneben die Möglichkeit besteht, daß sie sich zu Hunderten in Habichtseisen fangen können, was doch mindestens ebenso nachteilig wirkt wie das Fehlen hohler, sogenannter „Eulenbäume" zu Nistzwecken für sie. Zn dem den Eulen nachgesagten Vogelfänge sind sie des langsamen Fluges wegen nicht befähigt, unb auch die Sperlingseule, der reichliche Vertilgung von Spatzen nachgesagt wird, beschäftigt sich tatsächlich nur wenig mit Spatzenfangen, führt ihren Namen auch nicht nach dieser vermutlichen Tätigkeit, sondern nach ihrer Winzigkeit im Vergleich zu ihren Gattungsverwandten. Alles in allem genommen, sind bie Eulen in Feld und Wald überaus nützliche Tiere, bie man nicht nur ernstlich schonen, sondern auch kräftig schützen sollte. humoristischer. * A.': „Was ist Ihre Frau eigentlich für eine Landsmännin?" —' B.: „Eine Engländerin." — A.: „Eine Engländerin? Dann wstndert es mich aber, daß bei Ihnen zu Haus so eine polnische Wirtschaft ist." * De r Pa n to ffel h eld. Vater: „Warum brummt denn Mama so?" — Söhnchen: „Sie kann den Hausschlüssel nicht finden!" — Vater (erleichtert): „Gott sei Tank, das ist wenigstens ein Gegenstand, den ich nicht verlegt haben kann!" * Besucherin: „Ein arrogantes Mädchen, Ihre Köchin!" — Hausfrau: „Ja, ja; ich hätte ihr auch schon längst gefünbigt,- aber , ..." — Söhnchen: „. . . sie hat noch für sechs Monate den Lohn Ku kriegen! Nicht wahr, Mama?" * Maliziös, A.: „Ich sitze jetzt den ganzen Tag auf dem Rad." — B.: „Na, na, ich sah Sie erst gestern daneben! liegen." * Ein Jubiläumsgeschenk. Die Frau weckt ihren betrunkenen Mann mit einer Ohrfeige, nachdem sie ihn lange mit dem Ortsschulzen gesucht hat. — Manu: „Aber, Mathilde, heute, an dem Jubiläumstag, wo luir fünfundzwanzig Jahre verheiratet sind, gibst du mir eine Ohrfeige?!" — grau: „Jawohl —, eine! Die andern bekommst du zu Hause noch!" Diamanträtsel. Auflösung In die gelber nebenstehender gigur sind bie Buchstaben a a c d e e h i i i i k k 1111 mm n r s w w w berart einzutragen, daß bie wagerechten Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben. 2. gigue eines mittelalterlichen Heldengedichtes. 3. Russische Stadt. 4. Männlichen Vornamen. 5. Mathematische gigur. 5. Vogel aus der Ordnung der Taucher. 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und wagerechte Mittel- - reihe ergeben das Gleiche. in nächster Nummer. Auflösung der altägyptischen Hieroglyphen in voriger Nummer: Wer sich grämt, der wirb bald grau. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießew