MHnetAnWr OenemlAnzeiLer) AMechMüMall M MMLLLZLL WUMM WD^U «""'»'i—»*» iibett heim mt nt= nit iter mg tnb es iEet M ter- ürs W sich ach- ernt itcn )an! )tge| statt ine£ >st?" rant Mittwoch den 17. Mat huf, mit Hand', wie i„, ernennen ? Sie rührte fu Steil” ’»l»”l; AÄÄ* 'S Äf» gebutbKr, den Gesicht und den glänzenden lagert sagte ste. SSÄ“ LmerM V" I Dann stEteu ihre Mienen, wenn ich M rhrkantime dnft ™*Tb™ $«™, uitefie s«°w'°b°° H.and die ich ihr lassen mußte. Ich Alte, wt«»yr o^ Mtnt durch die Adern jagte, wre rhr Puls schwg, wte attes tz-SL-2-WM M sSäü»ÄÄ Krankheit schon lange, ^ange gedauert -SZUMMK S-.AWMMM- erkennen? Sie rührte sich ntchU ^Z^nmal wie ich es die Stirn, drei-, vier-, fünf-, sechs-, stebenmauwieta> ev 8ÄF LLMtesi-h I Maria blieb regungslos liegen. „ I ' Was schnitt mir ins Herz. Ich Mud^langsam auf und ging Hände vors Gesicht und fing an zu wdinem MariZs Mutter war gekommen. 616 ite“» | tzgstd deü Aäh.el Mt^ Zog WMtÄ.W. Ww. Ou..JLaIt tvie geint Danz, die Rückfahrt ohüe Mantel I Ratten den Ausbruch des Fiebers beschleunigt. sttetde Male I nend, dos ihr die Krankheit gebracht hotte. Maua. Mem 1 a ei lebt es Weib' Wie bang sah ich den kommenden Ginn 1 ÄRLkWM MZKML fcen das sedesmal stürmisch ward, wenn sre seufzte, wenn K sich?;»' - Wie -ft ftihr ich «- d« >mnq,g->i «W» AML- >« * «W M! H sie hatte wohl meine Worte nicht verstanden. Und tch blieb ängstlich auf dem Rücken hegen, ohne mtch M rühren Henn mir bongte, sie zu tvecken. Jo es waren surchterliche Wage, 'bis der Wendepunkt etntrat, der über Tod ode -Leben entscheiden sollte. Denn darum ging es,,!?) lteß Wich durch die beruhigenden Worte des Arztes nicht tauschen. Kobold an jenem ersten Morgen das Wort „Lungenentznn- UnA gesoi?n wsr, hatte ich an meine Schwiegermutter leleat-aiuiierf, und die war sofort gekommen., Wtr wechselten nn's ab in der Pflege. Ich hatte ja auch Dienst und mußte ßreb'eSt üe sein. Wenn ich zurückkehrte, zog tch mich KLÄR « M Kvastke war emPsindM gegen herzeloide. Roman von Georg Freiherrn von OmPteder.; (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Es hatte lauge gedauert, bis >eitt Arzt gekommen war. Kurz nach ihm erschien der zweite, dem tch für seine lüe Mühung dankte, ehe er das Zimmer betrat. Maria hotte eine Lungenentzündung Ueber einen Um stand ttöstete mich der Arzt: er meinte, die Krankheit, der Fieberausbruch (tarne zwar oft ungeheuer schnell, aber die Fahrt om Morgen könne wohl die Entscheidung 0^0^ Naben, doch nicht der Grund sein. Es war nur der schwache Drost, daß diese Unvorsichtigkeit nicht die Veranlassung 1Wt®r überlegten. Maria gab sich Mühe nachzusinnen,; Kur richtigen Antwort ihre Gedanken züsammenzufassen. L SXtoMrd» ich. gelten, beim Di-»ft 8*t” >°«, «och"bmm «Meid-», »i»e den Kchntz d-s Kteides, l Lner Rückkehr znm Ksen „nicht recht warm werden, 306 8'cy verließ den Ork. Weit hatte ich nicht Zü g"hen, Henn unser Hans war eines der letzten an der Ch'aus iee. Es war ein trübet Dag, dunkel, wie es aus sah in meiner Seele. Rings auf den Feldern lag der Schnee, ein einziges Bahrtuch, aus hem in der endlosen Ebene kein Baurn, kein Strauch ragte; nur ganz in der Ferne zog sich am Gesichtskreise der Wald hin. Hinter dichten Nebelschleiern blieb die Sonne verborgen, alles schien grauweiß — weißgrau zu. sein, soweit das Auge blickte. Die Straße war holprig, uneben, mit tiefen, gefrorenen Gleisen. Schnurgerade streckte sie sich in den Schnee und Nebel hinein, endlos, hoffnungslos tote meine Stimmung. Die Landschaft, 9ie,6el, Schnee, Oede, alles lastete drückend auf mir. Ich hatte das Gefühl der tiefsten Berlassen- heit, der unerhörtesten Hoffnungslosigkeit, der lähmendsten Einsamkeit dazu. Einsamkeit, ja, denn immer gaukelte es mir vor der Seele, wie etwas Erschreckendes, daß Maria ntich nicht erkannt hatte. Wir hatten alles zusammen gedacht, getan, alles miteinander gelebt, ertoogen, entschlossen. Wir gehörten zusammen, ein Fleisch, eine Seele, ein Mensch l— und sie erkannte mich nicht! Was war da geschehen? Die Verbindung zwischen uns war abgerissen. Ich konnte meine Gedanken ihr nicht mehr mitteilen, sie mich nicht be- fragen, mir nicht klagen, was sie bedrückte. Sie konnte mir nicht anvertrauen, was in ihr vorging. Wie sollte ich helfen, wenn ich nichts wußte von ihr? Wir waren hie Menschen, die einer dem anderen am nächsten standen auf her ganzen Erde — und Verkehr und Verstehen zwischen uns war zU Ende! Mit einem Mal hatte sie sich von her Berührung mit mir zurückgezogen. Auf sich selbst allein wär sie angewiesen. Kein Mensch konnte ihr helfen — auch ich nicht. War das nicht schrecklich? Und mich überkam die furchtbare Erkenntnis, daß wir auch von den uns am nächsten Stehenden, Liebsten getrennt sind durch die Grenze zweier Leben, zweier Menschen. Ich einpfand das Tielniederdrückende wie nie zuvor. Da kam mir jäh der quälende Gedanke: und wenn wir nun geschieden blieben? Wenn sie nicht wieder zunt Bewußtsein Kurückkehrte! ? So war der Tod! Uitd wie ich daran dachte, schoß es mir durch den Sinn: Sie ist tot! Du wirst sie nie Wiedersehen. Ich hielt inne in meinem Gang. Ich drehte nm Wb' eilte mit klopfen dem! Herzen heim. Immer schneller wurde mein Schritt, immer eiliger. Ich machte ntir Vorwürfe, daß ich das Haus verlassen hatte. Ich! 'begriff meine Sorglosigkeit nicht. Ich lief. Ich rannte. Ich klingelte. Dem Burschen, der öffnete, rief ich entgegen mit zitternder Stimme, mit großem Ange, in stockender Hast: Was . . . ist . . . geschehen' 1 i— Der Herr Doktor ist da. ' i—; Geht es . . . geht es schlechter? Der Bursche wüßte von nichts. Er begriff nicht, warum ich fragte und sagte nur mit erstauntem Gesicht: ■ ’. ■— Es ist hie Zeit, wo gewöhnlich der Herr Doktor kommt! — So ... so ... — stammelte ich und sah nach her Uhr. Dann ging ich hinüber in das Zimmer meiner Frau. Aber der Arzt kam mir schon entgegen, auf den Fußspitzen, indem er den Finger vor den Wund hielt. Ich fragte in atemloser Erregung: 7-^ Wie geht's? I— Sie schläft. H Sie erkannte mich nicht mehr. . . 7— Es ist die Krisis. Sie ist über die Höhe. Das Fieber sinkt. Sie schläft. Ich hätte vor Jubel fast laut aufgeschrien. So drückte ich dem Arzt die Hand, mit aller Kraft, daß er das Gesicht Verzog. Dann schlich ich mich an Marias Bett und blieb lange vor der Schlafenden stehen. Sie schien weniger heiß, sie atmete weniger stürmisch. Langsam ließ ich mich nieder auf ein Knie, faltete die Hände, senkte das Gesicht hinein und erhob zum Schöpfer Himmels und der Erden meine arme, zitternde Seele, die ,wm die andere Seele bangte, das Einzige, das ich hienieden besaß. Es mar mir mit der Kraft und Ruhe, die wieder in mein Herz einzog, als kehrte auch die Verbindung zwischen meinem Weibe und mir zuruck. Maria schlief; aber wäre sie wach gewesen, sie hätte mich erkannt. Und mir schien es, als ob ihre schlunr- Wrnde Seele wieder Zwiesprache pflegen könnte mit mir. Ich erhob mich. Der Arzt hatte befohlen, die Schla- ABo ja nicht zu stören, MhnWi wü.rdM gewiß vergehen, eche sie aus dem stärkenden Schlummer der Meyesung' ,e'« wache. So nahm ich wieder die Mütze, den Säbel, den Mantel und verließ das Haus. Die gleiche Straße schritt ich hinaus in die Schneelandschaft. Aber mir schien die Ebene nicht mehr trostlos', nicht mehr kalt, kein Bahrtuch! der Schnee. Wohl deckte er das Land, doch ich sah nur in ihm den weisen Schutz der gütigen Natur gegen Frost und Kälte. Und die gerade, endlose Straße befaß nichts Hoffnungsloses mehr, denn sie führte, wenn man auf ihr weiter und weiter schritt, beim Wandern doch einmal in den Frühling hinein, wie Maria kam zu Genesung und! Gesundheit. An Maria dachte ich während. des ganzen Weges. Ich wär nicht mehr einsam und sie nicht in ihrem Fieberwahn allein. Wenn sie e rwachte, erkannte sie mich! auch. Ohne mich umzublicken, war ich gegangen. Ich hatte nicht.bemerkt, daß die Nebel sich geteilt, daß der Hunmel sich rötlich färbte, daß die Sonne durch dicWollen sich rang. Sie stand am Himmel. Sie kämpfte mit den Schleiern. Sie ward! Siegerin. Immer mehr gewann fie an Macht, Nun glitzerte und blitzte und gleißte fie auf dem weiten, weißen Feld in Milliarden von Schneekristallen, und nur ward wieder gewiß in dem Feuer; dem Licht, bem Jubel der Natur, daß alles, alles für uns Menschen gut ist auf Gottes Erde. Auch' Schnee und Wolken und Nebel, siuch Augst und Krankheit, Sorge Und Leid; denn das Herrlichste in der Schöpfung, die Souue, voii der alles Leben kommt, muß — wenn sie auch lange mit ihrem tröstenden Lichte verborgen gewesen — und doch einmal wieder scheinen. (Fortsetzung folgt? Eine Gstettour in Indien. Dadurch, daß auf unser christliches Ostern einige höchst heidnische Festtage folgten, bekamen wir fünf Feiertage heraus, für! die ich mich bei einem Missionar der Goßnerschen Mission in Ranchi angemeldet hatte, einem aus einer Hochebene (660 Meter) zirka 500 Kilometer von Ealcutta entfernt liegenden Ort. Trotzdem es mir für so kurze Zeit ist, und als BeforderlmgsmittcWenau! wie zu Hause die Eisenbahn dient, ist doch eine Reise in Indien ein ganzes Unternehmen. Nach einer langen und — weil in Hindustani geführten — schwierigen Verhandlung nut meinem boy, kommt selbst für die paar Tage ein sehr ansehnliches Gepäck zustande und zwar dadurch, daß mau neben vollständigem Bettzeug und Mosqniionetz bei der jetzt herrschenden Schattentemperatnr von 38—40° Celsius für jeden Tag frische Kleider und Wa,che mit sich führen muß. Bon der durch die dort erfolgte An um st und Abfahrt des Kronprinzen bekannten Howrah-Statioii, diq jenseits des Hooghly liegend mit Ealcutta durch eine den Schisis- verlehr nach den oberen Fluß-Statiomm ermöglichende Pontonbrücke verbimdeii ist, geht die Reise los und zwar, tote mau hier der Hitze wegen meistens reist, bei Nacht. Langsam kommt der leere Zug hereingerollt, dessen Wagen mit den über em Viertel der Fenster herabreichenden hölzernen Sonnenblenden einen fremdartigen Eindruck machen. Wie überall hier draußen, genießt inan auch hier das Vorrecht des Europäers; der Bahiisieig bleibt für die Eingeborenen so lange geschlossen, bis die Sahibs, trt diesem Fall außer mir etwa sechs bis acht andere, sich gemächlich ut ihrem Abteil eingerichtet haben. Ein Abteil zweiter Klasse enthält drei Bänke und zwei zum Schlafen herabklappbare Pritschen. Meistens haben nur fünf Passagiere ein solches Abteil zu teilen, und somit hat jeder seine Bank oder Pritsche zum schlascn, aus einer von diesen macht mein boy aus dem mitgebrachten Bettzeug ein bequemes Bett zurecht. Dann osfnet sich der Bahnsteig für die besseren Klassen der Eingeborenen, und bald sind alle Plätze mit Beschlag belegt. Ich komme mit drei Baboos (Name für Hindus besserer Stände) und einem Eurasier (Halbeuropäer) zusammen, Lautes Geschrei zeigt an, daß man nun auch die große Masse der 3.-Klasse-Passagiere zugelassen hat. Mit Sack und Pack kommen die braunen Kerle hereingeströmt, und es dauert einige Zeit und verursacht großen Lärm, bis jeder sein Plätzchen ge- funben hat, wo er, mit untergeschlagenen Beinen schlafend, die Nacht verbringen kann. Ein eigentümliches Signal auf einem! eisernen Triangel ist das Zeichen zur Abfahrt. Ein echt hamburgisches „Kommen Sie man gut längs" meines deutschen Freundes, ein „Salam Sahib" meines boy, ünd hinaus geht es iü die Nacht in das unbekannte Indien. Es beschleicht einem doch ein etwas seltsames Gefühl. Nachtfahrten sind mir zwar keine Unbekannte Sache, aber während Man zu Hans immer durch bekannte Strecken fuhr, weiß ich hier weiter nichts, als daß ach des Morgens tu. einer Station Purulia den Zug zu wechseln habe. Zunächst mache ich es mir jutn einmal bequem, wobei mich die Baboos nicht weiter genieren. Dagegen zeigt der Eurasier ein auffallendes Interesse für den Aufenthaltsort von Br.ieftqsM Und Uhr, und', itm ihm! den Appetit etwas zu verleiden; Asm ich allen diesen Sachen meine schußfertige Browning unter das KMNstn folgen;. Dies lenkte feine AüfMrW-Mit. schiMM — 307 — Mvä's ab, wenigstens schsief e'r die ganze Nacht/ ein Bein zuM Fenster heraushängen lassend. Ich bleibe noch einige Zeit wach sind lasse die wechselnde Szenerie an mir vorüberziehen. Zunächst K-omMen wir noch durch Häuser unb große Ziegeleien, aber bald sind wir inmitten weiter —- jetzt unbebauter — Reisfelder, jetzt toten wir durch einen Palmenwald, aus dessen Innern flackernder Feuerschein Ansiedlungen verraten. Der Palmenwald weicht jb'cm Dschungel, durch den —- im Mondschein weithin verfolgbar ■<—.. die festgetretenen schmalen Pfade der Eingeborenen führen. Trotz all des Neuen und Interessanten übermannt mich bald die Müdigkeit, und obwohl der Zug in seiner Gangart eine unangenehme Aehnlichkeit mit der der Biebertalbahn aufweist, liege ich doch bald im festen Schlaf, Unb wie immer wenn man hier draußen träumt, ich Wachen ober int Schlafen, bin ich zu Haus: Der rumpelnde slow passenger train verwandelt sich in den Nachtschnellzug Hamburg-Gießen, die Reisfelder in Sturzäcker, per -Palmenha.ist in deutschen Laubwald — heim in die Osterferien! Nicht wenig erstaunt bin ich deshalb, gegen 6 Uhr morgens dadurch geweckt zu werden, daß der über mir schlafende Baboo beim! Herunterklettern von seinem hohen Bette mir empfindlich auf den Magen tritt. Immerhin bin ich dadurch mit einem Male gleich sehr wach und kann das schöne Schauspiel der auf- geljenbeit Sonne genießen. Wie sie da so heraufkomMt, alles in einen goldigen Schimmer tauchend, macht sie gar nicht den Eindruck, als ob sie uns wenig später so plagen würde. Bald sind wir auch ist Puriilia, wo uns Chota Haziri (erstes Frühstück) serviert wird. Auf der anderen Seite der Station steht schon der kleine Zug, der uns auf einer schmalspurigen Bahn nach Ranchi bringen soll. Trotz der frühen Morgenstunde fängt es schon an, Ungemütlich warm zu werden, und schon gegen 10 Uhr zeigt das Daschenthermometer eines Mitreisenden mit 104° Fahrenheit -(—40° Celsius) eine ganz nette Schattentemperatur ün.. Die kleine Lokomotive muß mächtig arbeiten, immer den Berg hinauf durch öde der Bewässerung wegen terassenförmig angelegte Reis- selder, aus denen hin und wieder kahle oder dürftig bewachsene Felskuppen hervorragcst, die mit ihrer typischen Form den vulka- stischen Charakter der Gegend verraten. Auf einigen der Reis- selder sind die Eingeborenen schon an der Arbeit, das harte, trockene Erdreich Mit dem Pfluge aufzubrechen, aber tzer größte Teil liegt noch Unbearbeitet, nusgedörrt und öde da, und unwillkürlich drängt sich einem der Gedanke auf, wie furchtbar es sein muß, wenn hier einmal der befruchtende Monsunregest ausbleibt. Zahlreiche Flußläuse sind zu passieren,- deren ost tief eingefurchten Betten man ansieht, daß sie in der Regenzeit große Wassermassen zu führen haben. Aber jetzt sind sie Meist vollständig ausgetrocknet, nur einige Tümpel sind vorhanden, in denen die breitnackigen indischen Wasserochsen Kühlung gegen die immer drückender werdende Hitze suchen. Immer steiler hat das Züglein zu klettern bis wir gegen Mittag nach en. 16 stündiger ermüdender Fahrt am Ziel, Ranchi, anlangen. Dort würde ich freundlicherweise von Herrn Missionar Sic. Stosch in Empfang genommen, der mir in seiner gleichzeitigen Eigenschaft als Pastor der evangelisch-deutschen Gemeinde in Calcutta bereits bekannt ist. Ist einem der ortsüblichen zweirädrigen Gefährte gehts im flotten Trabe nach der Missionsstation. Die Goßnersche Mission arbeitet hier seit 1845 unter den Kols (Salnm-elnÄme für Mundas, Urans und andere Stämme), den volksstarken Resten der Ureinwohner. .Indiens, die unter dem Andrang der einwa.nderntzen Arier in diese bergigen Gegenden zurückwichen. Bon den Hindus geknechtet und verachtet, von den Engländern lange Zeit gänzlich unbeachtet, erwiesen sie sich dem Christentum viel zugänglicher als die Hindus, weil ohne deren strenges Kastensystem-, einem der größten Hindernisse für die Verbreitung der christlichen Lehre, So ist hier int Laufe der Jahre unter vielfachen Opfern und trotz häufiger Rückschläge -eine große erfolgreiche Arbeit getan und ununterbrochen im Gange. Die älteste und heute zentrale -Station ist Ranchi, in deren Gebiet ich mittlerweile angelommen bin. Es. ist ein riesiger Besitz, den die Mission hier im Laufe der Jahre durch Schenkungen und Käufe erworben hat, so groß, daß ich mich selbst am Ende meines 5 tägigen Aufenthaltes noch darin verlief. Aus dem Grün zahlreicher schattenspendestder Bäume leuchten die weißest Bungalows der Missionare hervor. Da ist zunächst die Wohnung des derzeitigen Präses der Mission, Herrn I), Dr. Nottrott, der nVtt 74 Jahren in voller Rüstigkeit .als ein wahrer Patriarch unter seinen Heidenchristen loirtt. Sein Name ist wohl gelegentlich der Reise des Kronprinzen, der ihm den roten Adlerorden verlieh-, auch durch die deutschen Zeitungen gegangen. Neben verschiedenen anderen Wohnungen wären dann aufzuzählen die Schulen für Knaben und Mädchen, die beiden' boarding houses, in denen diese untergebracht sind, eine Druckerei und viele kleine Nebengebäude, Tie Kirche macht mit ihrem sand- stemfarbenen Anstrich und dem aus Geldmangel unvollendet gebliebenen Turm einen äußerst freundlichen Eindruck. Es würde zu weit führen, und ist hier nicht der geeignete Platz, auf die einzelnen Zweige der Arbeit genauer einzugehen, es ist vielmehr Meine Absicht, nur eine kleine Schilderung dessen zu geben, was ich dort selbst miterlebt habe. Aber einiges sei doch kurz erwähnt. Neben der von der englischen Regierung anerkannten und subventionierten high school, bereit Absolvierung zum Besuch der indischen Universitäten berechtigt, besteht da ein theologisches Semi- Mr, ist der die emgeborchim Lehrer nntz Pastore,n KeWnMMö werdest. Einest Maßstab für die Höhch Nus der der UnterriM ist diesen Anstalten stch-t, Mag dch Umstand gebest, daß die Seminaristen befähigt werdest, das neue Testament in Griechisch zst lesen. Die Leitung dieser Schulen,- wie überhaupt des. gesamten Schulwesens der Mission, liegt in den Händen meines freundlichen Gastgebers, Herrn Sic. Stosch, in dessen reizend gelegenen! stud mit deutscher Gemütlichkeit eingerichteten Bungalow ich mich rasch heimisch fühle. Eilt paar Skundett Schlaf bringen den Aus- gleich für die Anstrengungen der langen Bahnreise. Gegen Abend Unternehmen wir noch -eine kleine Ausfahrt durch den Ort, vorbei an den inmitten großer Gärten gelegenen Bungalows der englischen Beamten, vorbei an den Gebäuden und Kirchen der englisch-protestantischen und der jesuitischen Mission, hinaus an einest Ort, der einen weiten lieb erblick über das Land gewährt. Ein prachtvoll sonniger Tag ist auch der folgende — Karfreitag. Zur selben Zeit, wie zu Hause, rufen auch hier dte Glocken zum Gottesdienst. Und -während draußen auf der an-, grenzenden Landstraße eine heidnische Prozession mit dem ohren- betäubenden Lärm ihrer Trommeln und Instrumente die Stille des. Morgens stört, ziehen in feierlichem Zug die christlichen Schulest zur Kirche, deren großes Innere bald übervoll ist. Ein größeres Mädchen ist meiner Nähe fielst, daß ich kein Gesangbuch habe,- Und bietet mir sofort das ihrige mit 5ent ausgeschlagenen Sieb an, dessen ist Dewanagri gedruckten Text ich freilich nicht zn leien vermag.- Aber die Melodie kenne ich, -als dann von den Posaunest geführt- der Gesang durch die Kirche erklingt: O^Haupt Volk Blut und Wunden — in Hindi. Auch eine Chorschule ist vorhanden/ die die Kreuzesworte wirklich nett singt. Das Schreien her vost den Frauen mitgebrachten kleinen Kindern stört den daran mast gewöhnten anfänglich etwas. Aber trotzdem und trotzdem tch mit meinen noch sehr geringen Kenntnissen von Hindu IlanilSpr a che der höheren Klassen) von der in Hindi gehaltenen Predigt Nennenswertes nicht verstehe, habe ich selten einen eindrucksvolleren Gottesdienst mitgemacht. Mittags ist Abendmahl mit ca. 300 Äbend- mahlsgüsten, Nach des Tages Hitze ladet eine herrliche Vollmondnacht noch zu einer kleinen Ausfahrt ein. Der Mond ist lstest draußen zwar schöner, aber keineswegs derselbe harmlose Gesellst wie zu Hstuse, sondern, wie mit dem Korkhelm gegen die Sonnst/ Muß man sich -auch gegen ihn immer mit irgendwelcher Kopfbedeckung schützen. Da lernt M-an den 121. Psalm verstehens „Daß dich des Tags die Sonne nicht steche, noch der Mond des Nachts". Unser Weg führt uns in entgegengesetzter Richtung/ wie abends zuvor, über -eineit kleinen Bergrücken nach einem Mangohaine, dem. Ziel eines für Montag geplanten Ausfluge! der Missionsschulen. Ter Ostersamstag geht unter allerhand Vorbereitungen und Spaziergängen bald dahin. Auch müssen wir früh zu Bett, denn! morgen sollen wir vor der Sonne heraus, Ter Mond steht noch hoch am Himmel, 8a'sammeln sich schost die Justgens aus dem boarding house, treffen sich an der Kirchhofsmauer mit den Mädchen und den übrigen Äemeindegliederm Der Posaunenchor stimmt an „Jesus meine Zuversicht", und iist feierlichen Zug wird der Kirchhof betreten. Dort sind am Tage zuvor alle Gräber weiß getüncht unb geschmückt worden. Ist der Mitte steht ein alter heidnischer Tempel, jetzt das Zeichest des Kreuzes tragend-, und als Leichenhalle dienend. In einer! Ecke find die Gräber der Europäer, derer, die im! Dienste deck großen Sache dem Klima zum Opfer gefallen sind, und hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. 1845 ist die Station gegründet/ 1850 hatte man hier schon 5 Missionare begraben, die alle nach nur einjähriger Arbeit gestorben waren, weil sie int Ueber eifer] der Pflichten dem Klima keine Rechnung getragen hatten. Bost einem dieser Gräber aus wird nun int Lichte der eben ausgehenden! Sonne der braunen .Christenschar bist Botschaft von , der Auferstehung verkündigt, Und fast jubelnd klingt es über die Gräber? -,,O du fröhliche, o du selige, gnadeitbringende Osterzeit!" Und an den Mauern stehen in Scharen die neugierigen Heiden, das Zeichen des Bannes des Aberglaubens und der Todessurcht auf der Stirne tragend, und schauen verständnislos dem allem zu-;- kümmern sie sich doch ihrer Religion nach überhaupt nicht UM ihre Toten. Unsere Christen verteilen sich nach der Feier und fingen in einzelnen Gruppen an ihren Gräbern Choräle und christliche Volkslieder, bereit Texte unter ihnen selbst entstanden sind, unb bic in ihren eigentümlichen für uns etwas monoton ktingendest Melodien unter Begleitung ihrer primitiv-en Instrumente gesungen werben. Unb überall glänzende Augen, hoffnungssreubige Gesichter! In noch zwei weiteren Gottesdiensten sieht man eine gefüllte Kirche und eine mit unverminderter Aufmerksamkeit gespannt lauschende Menge. Ein nicht allzu schwüler Abend gewährt uns Europäern noch ein schönes Zusammensein, heimatliche Lieber schallen hinaus in die stille Osternacht und führest die Gedanken! zu den Angehörigen in weiter Ferne. Früh Muß auch der letzte Ferienta'g begonnen werden, um ihn ganz auszunutzen. Wieder führt uns das leichte, Gefährt durch das Dorf, in dem' Gerichtsgebäube tritt die Polizeiwache unter Gewehr und präsentiert, eine Ehrung, die hier noch jedem Europäer zu teil wird, und viele „Salam Sahib" her Heiden unb' „Jesus sahai" unserer Christen sind trotz der frühen Morgenstunde zst beantworten. Eine kleine Felskuppe, deren Gipfel ein Heiligtum der Hindus trägt, ist unser Ziel. Wir fahren bi.s^an dey Fuß ststh Mtern, hinaus/ die eben erst ausgegailgene seaiüK MKMÜ 308 Mächtig auf das nackte Gestein, aber droben belohnt uns ein herrlicher Rundblick. Ein glücklicher Zufall läßt uns noch etwas besonders Interessantes erleben: Ein heidnisches Opfer. Männer Mit Beilen, allerhand Messinggefäßen nnd einer geknebelten Ziege Erscheinen nnd ntachen -sich, ohne sich sonderlich um unsere Anwesenheit zu kümmern, an ihr Werk. Das Opfer gilt dem Herrn des Berges, dein sie zunächst nach offenbar ganz feststehenden Regeln jttn verschiedenen Stellen Süßigkeiten opfern, wobei sie immer die jedesmalige Stelle nnd gleichzeitig die eigene Stirn mit roter, Farbe bemalen. Die Süßigkeiten nehmen sie übrigens nach der Zeremonie wieder weg zum eigenen Gebrauch, der Gott, darf sie nur einmal sehen. Dann hairen sie sich aus dein Gestrüpp Brennholz, und entlebigeit sich ihrer Ueberwürfe für den Haupt- Pkt, das Opfer des Zickleins, welches, fein Schicksal offenbar phnend kläglich meckert. Nur einen kurzen Augenblick, bann itrennt ein gntgezielier Beilschlag den Kopf von dem Rumpf. Kops jund Blut werden über dem flackernden Feirer geopfert, während die Männer nm Erfüllung irgend eines Wunsches beten. Sie wissen wohl, daß wir zu der Mission gehören und ihr Gebaren scheint mir einen gewissen Trotz anszudrückeil. Wir aber haben 'genug, beschleiinigen den Abstieg und freuen uns, als wir nach ikurzer Fahrt wieder in das Anwesen der Mission einbiegen. Bald schlägt auch schon die Abschiedsstunde, und während die Missionsschulen ihren Ausflug nach dem erwähnten Mangohaine unternehmen, führt Mich der Zug hinlveg aus dem schönen trockenen 'Klima der Hochebene nach dem feucht-heißen Calcutta, wo ich pudern Morgens ziemlich zerschlagen anlange. Aber eine Nachfreude harrt meiner noch im Offize: Die am Sonntag herein- gekomMene Post. Daß sich daruirter auch eine Drucksache mit ^Gießener Anzeigern" befand, ist schuld an diesen Zeilen. .(?aIcn11a, April 1911. Hermann Schlosse^ Die Dualen der Tropenhitze. Von den lähmenden Wirkungen, die die Hitze der Tropen aus den Körper und Geist des mis einem gemäßigten Klima Kommenden auSübt, erzählt aus Grund reicher persönlicher Erfahrungen Pros. Dr. O. Loew in der Deutschen Revue. Das tropische Klima ivirkt in sehr verschiedener Weise, je nachdem die hohe Temperatur mit großer Trockenheit der Lust gepaart ist oder in einer mit Wasserdampf gesättigten Lust sühlbar wird, je nachdem ein kräftiger Wind regelmäßig bläst oder die Lust kaum in Bewegung ist. Trockene Luft und kräftiger Wind ermäßigen, feuchte Luft und Windstille erhöhen die erschlaffende Wirkung der Tropenhitze. Wenn tropische Hitze im Sommer mit kühlen Wintern wechselt, so kämm sich nach den Qualen des Sommers der Mensch im Winter wieder vollständig regenerieren. Hebt aber die Tropenhitze dauernd ihre Wirkung, so muß nach wenigen Jahren der geschwächte Organismus sich neue Kraft aus mäßigem Klima und Stärkung in schneeigen Wintern holen. Ständig in Schweiß gebadet ist der Bewohner der Westindischen Inseln und im Indischen Ozean, wo jeder Wind mit Feuchtigkeit nahezu gesättigt ist. Freilich findet in gewissem Grade eine Gewöhnung an diesen Zustand statt. Prof. Loew fragte in Portorico einmal einen deutschen Plantageubesitzer, ob er denn das ewige Schwitzen nicht unangenehm empfinde, da er sah, daß an seiner Stirn die dicht sich drängenden Schweißtropfen seinen Zustand noch übertrafen; aber der Gefragte meinte: „Wir fühlen das Schivitzen nicht mehr als etwas Lästiges." Aehnliche Erfahrungen hat der Verfasser öfter gemacht: Im Roten Meer war einmal die Hitze so furchtbar ans unserem Schiff, daß ich mich halb entkleidet ruhig auf das Deck legte und einen Hitzschlag jeden Moment erwartete. Dabei gewahrte ich, daß vier Leute auf Bahren nach der Schiffsspitze getragen wurden, wo ein schwacher Wind das Schiff bestrich; der Hitzschlag hatte sie getroffen, es waren die Heizer des Dampsers. Der Kapitän ließ umwenden und einige Stunden gegen die Windrichtung fahren, um mehr Kühlung zu erzielen, worauf die Leute sich erholten. Bei jener hohen Temperatur spazierte ein noch junger Mann mit Weste, dickem Rock und gestärktem, unverschwitzten Kragen hin und her. Ich fragte dieses Rätsel von Menschen, wie er das fertig brächte. Da meinte er lächelnd, er sei neun Jahre in Ceylon gewesen, er kehre sehnsüchtig von einem Besuch in Hamburg nach feinem lieben Ceylon zurück. Wie mag wohl die Beschaffenheit seiner Körper- säfte und sein Nervensystem sich durch Akklimatisation verändert haben! In Portorico traf ich einmal einen deutschen Arbeiter, der mir erzählte, er sei seit zwanzig Jahren dort und habe einmal versucht, wieder in Deutschland zu leben, habe aber dort so gefroren, daß er gern nach Portorico zurückgekommen fei." Aber auch in solchen Fällen von Anpassung sind größere geistige Leistungen nicht zu erzielen. Cin Chemiker, der fünf Jahre lang in einer Zuckerfabrik auf Sumatra gearbeitet hatte, klagte Prof. Loew einmal, daß er nicht mehr richtig addieren könnte. Der Engländer Horton vermochte nach seiner Uebersiedelmig nach Westafrlka nur sechs Stunden täglich geistig zu arbeiten, wahrend ihm m England fünfzehn Stunden keine Mühe gemacht hatten, Deubler beobachtete, daß das Tropenklima größere hygienische J.l!r0 den Europäer bringt, als die Tropenmalaria, schädliche Wirkungen aus das Zentralnervensystem und eine frühzeitig eintretende Dementia senilis.MAndere haben eine Steigerung des Blutdrucks und Verminderung der roten Blutkörperchen festgestellt. Die Gesichter iverden blaß, in höheren Jahren treten auch Schwellungen der Beine ein. Bekannt ist, daß die längere Zeit in Indien lebenden Engländerinnen keine Nachkommenschaft mehr haben. Auf einer Expedition nach den südwestlichen Staaten der Union hatte Prof. Loew Gelegenheit, im südöstlichen Kalisoriiien eins der heißesten Gebiete der Erde kennen zu lernen. Die mittlere Temperatur des Juli beträgt im Koloradotal bei Port Mohave 34,2 Grad C. Anfangs wirkte die mörderische Hitze äußerst deprimierend, der Appetit ließ nach, der Durst peinigte, kleine Anstrengungen hatten starke Ermüdung zur Folge. Schon nach 12 Tagen änderte sich jedoch die Beurteilung der Wärme, sodaß es angenehm kühl erschien, wenn die Temperatur von 8 Grad über der Blutwärme am Abend auf 3 Grad unter diese gesunken war. Im allgemeinen bedurften die Expeditionsteilnehmer mindestens 2 Liter Wasser des Tages, und dieses verdampfte zum weitaus größten Teile wieder von der Haut, wodurch ein Kühlungseffekt ans die Stunde von etwa 1,4 Grad entstehen konnte. Der heißeste Herd der Mohavewüste liegt am Unterlauf des Kolorado- slusies; von dem dort gelegenen Port Vuma sagt der Volkswitz, daß die Hühner harte Eier legen und daß Leute, die von Port Vuma nach ihrem Tod in die Hölle versetzt iverden, zurückkommen, um ihre wollenen Decken zu holen, weil es ihnen in der Hölle zu kalt ist. Von einer Bergbesteigung in jener Gegend erzählt Pros. Loew: „Nach Beendigung der topographischen Arbeiten wurde der Rück- weg angetreten. Wie bedrückend wirkte der Mangel jeglichen Grüns um uns; Grabesstille herrschte, sogar das Winseln des Windes in den Felsenklüften war verstummt. Das Thermometer stand auf 42 Grad C., das Wasser in unseren Blechbüchsen war auf die Neige gegangen, die Muskeln waren erschlaff, und mit Mühe erreichten wir ivieder die Stelle, ivo wir die Maultiere gelassen hatten. Kaum konnten wir uns noch in den Sattel schwingen, die Ermattung nahm zu, und die Sonne schien immer fürchterlicher zu brennen, trotzdem es bereits 4 Uhr nachmittags ivar. Schweigsam ritten wir da? Felsental abwärts, bloß einem Gedanken Raum gebend, von einer Idee erfüllt, die uns in jedem glänzenden Stein von weitem Wasser vermuten ließ, den Ertrinkungstod als ein Vergnügen betrachtend, die Sonne verwünschend. Der furchtbare Durst bringt uns dem Delirium nahe. Endlich ist der Fluß erreicht. Einen Moment, und wir waren vom Sattel in den Fluß gesprungen, Hemd, Hofe und Stiefel an, um diese herrlichste der Flüssigkeiten mit vollen Zügen zu schlürfen. Eine halbe Stunde nachher war uns die Kleidung am Leibe wieder völlig getrocknet, und gegen Sonnenuntergang wurde das Laaer erreicht." _______________ A, humoristisches. * Begleitung. „Musiziert Ihr Gatte äUi'ch?" ;,W eilst N singe, bläst er auf deut Kaffeetrichter!" * Eigentümlicher Schluß, „Scheint hier eine liebe» lichä Bevölkerung in der Gegend zu wohnen!" — „Weshalb?" — „Mau sieht fast jedes Kind mit einen; sauren Hering Wex bis Straße rennen," , ,. Viichertisch. — D r. K. Floer icke, Vögel fremder Länder (1911 Stuttgart, Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde). In ein Gebiet voll Sangeskunst und Eigenart führt uns der bekannte Vogelkenner in seinem von warmer Liebe zur Vogelwelt durchströmten Büchlein ein. So kann nur jemand plaudern, der die fremde Vogelwelt nach eigener Anschauung kennt, der die Wildnis unter großen Mühen mit offenen Augen durchquert hat. Besonders eingehend ist der Nesterbau, der bei vielen fremden Vögeln ja so eigenartige Wege eingeschlagen hat, besprochen. Die Mitteilungen über die Nester des Kolibri, des Salanganes, des Weber- und des Kragenvogels sind außerordentlich interessant. Jeder Naturfreund, der sich einmal wieder in ein Gebiet schönster Natursreude vertiefen will, wird dieses Bändchen nur mit tiefer Befriedigung aus der Hand legen. Letterrätsel. Tie Buchstaben aaaaa ee hiiikl --—---mmnnprsstu sind in die Felder neben» ___ stehender Leiterfigur derart einzutragen, daß die Sprossen derselben, von oben angefangen, --j-——-— folgendes ergeben: 1. Religiöses Lied. 2. Stadt in Belgien. ______3. Lehrt uns, was wir tun sollen. Die beiden Seitenbalken der Leiter sollet^ --—--yon oben nach unten gelesen, die Namen zweier __ Länder ergeben. Auflösung in nächster Nummerst Auslösung des Versteckrätsels in voriger Nummer Schuster, bleib bei deinem Leisten. Redaktion: I. V.: E. Heß. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen vnm°rsitats°Buch. und Steindruckerei. R, Lange, ÄieM