Samstag den 16. September MW WKWWA MtzMOMMK U! Z A f h NWW ™S18 8MW RESs ’v'Vrh Tf^ -> W . E WM »WW slKMM sie an ihren Bestimmungsort zu begleiten, bis sie in Sicherheit sei. Nein, nein, nein, sagte sie heftig. Ich bin jetzt ganz sicher und ganz glücklich. Wenn Sie ein Gentleman sind, so denken Sie an Ihr Versprechen. Lassen Sie ihn zufahren, bis ich ihm sage, stille zu halten. Ich danke Ihnen, o! ich dank Ihnen, dank Ihnen! Meine Hand lag auf der Wagentür. Sje ergriff sie, küßte sie und stieß sie fort. In demselben Augenblicke setzte sich der Fiaker in Bewegung — ich eilte in den Weg, mit einer unbestimmten Idee, ihn wieder anzuhalten, ich wußte selbst nicht, warum — zögerte aus Furcht, sie zu erschrecken oder zu beunruhigen ■— und rief endlich, aber nicht laut genug, um von dem Kutscher gehört zu werden. Das Gerüuich der Räder verlor stch in der Entfernung — der Fiaker verschmolz sich mit den schwarzen Schatten der Straße — die Frau in Weiß war fort. Zehn Minuten oder etwas mehr waren verstrichen. Ich war noch auf derselben Seite der Straße, bald mechanisch ein paar Schritte vorwärts gehend, bald zerstreut stehen bleibend. Einen Augenblick bezweifelte ich die Wirklichkeit meines Abenteuers, im nächsten verwirrte und beunruhigte mich ein Bewußtsein, unrecht gehandelt zu haben. Plötzlich hörte ich einen Wagen hinter mir. Ich war auf der dunklen Seite der Straße, im Schatten einiger Bäume der Gärten, als ich still stand und mich umschaute. Auf der gegenüberliegenden, helleren Seite der Straße, in kurzer Entfernung von mir ging ein Konstabler langsam der Richtung von Regents Park zu. Der Wagen fuhr an mir vorbei — eine offene Chaise, in der zwei Männer saßen. Halt! rief der eine. Da ist ein Konstabler. Wir wollen ihn fragen. Das Pferd wurde augenblicklich ein paar Schritte jenseits der dunklen Stelle angehalten, wo ich stand. Konstabler, rief der, welcher zuerst gesprochen hatte. Haben Sie eine Frau dieses Wegs kommen sehen? Was für eine Art "Frau, Sir? Eine Frau in einem lavendelfarbigen Kleide. — Nein, nein, rief der zweite Mann dazwischen. Wir fanden die Kleider, die wir ihr gegeben hatten, aus ihrem Bette. Sie muß in den Kleidern fortgegangen sein, die sie trug, als sie zu Uns kam. In Weiß, Konstabler, eine Frau in Weiß. Ich habe sie nicht gesehen, Sir. Falls Sie oder einer Ihrer Leute der Frau begegnen, so halten Sie sie fest und schicken sie unter sorgfältiger Aufsicht nach dieser Adresse. Der Konstabler besah die Karte, die ihm herabgereicht wurde. Warum sollen wir sie festhalten, Sir? Was hat sie getan? 'Getan?! Sie ist aus meiner Irrenanstalt entflohen. Vergessen Sie es nicht: eine Frau in Weiß. Fahr zuck Die weiße Frau. Roman von W. Collins. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Jetzt war ich an der Reihe, plötzlich stille zu stehen. Da meine Neugierde in jenem Augenblicke schon sehr erregt war, erfüllte mich die zufällige Erwähnung von Mr. Fairlies Wohnorte von den Lippen meiner seltsamen Gefährtin mit dem höchsten Erstaunen. Hörten Sie jemanden hinter uns rufen? fragte sie, sowie ich still stand, indem sie erschrocken den Weg auf und ab blickte. Nein, nein. Mir fiel nur der Name Limmeridge House auf — ich hörte ihn vor einigen Tagen von Leuten aus Cumberland aussprechen. Ach! nicht von meinen Leuten. Mrs. Fairlie und ihr Mann sind tot, und ihre kleine Tochter mag jetzt wohl schon verheiratet und fortgezogen sein. Ich weiß nicht, wer jetzt in Limmeridge wohnt. Wer sie auch sein mögen, wenn sie nur denselben Namen tragen, weiß ich, daß ich sie liebe um Mrs. Fairlies willen. Sie^schien im Begriff noch mehr zu sagen; doch während sie sprach, waren wir weiter gegangen und sahen jetzt den Schlagbaum am oberen Ende des Avenue-Road. Wir sind nun in London, sagte sie. Ich bin müde und furchtsam. Ich möchte jetzt gern im Wagen sitzen und fortfahren. Ich erklärte ihr, daß wir etwas weiter gehen müßten, um eine Droschkenstation zu finden, und dann versuchte ich, die Unterhaltung wieder auf Cumberland zu leiten- Doch war dies ohne Erfolg. Wir hatten kaum den dritten Teil des Avenue-Road zurückgelegt, als ich in geringer Entfernung vor einem Hause auf der gegenüberliegenden Seite der Straße einen Fiaker still halten sah. Ein Herr stieg aus und ging durch das Gartentor. Ich rief den Kutscher an, als dieser seinen Bock wieder bestieg. Die Ungeduld meiner Gefährtin wuchs in dem Grade, daß sie mich zwang, meinen Gang zu beschleunigen. Es ist Jo spät, sagte sie. Und nur deshalb beeile ich weine Schrrtte. Ich kann Sie nicht fahren, Sir, wenn Sie nicht nach dem Tottenham Gourt-Road wollen, sagte der Kutscher höflich, als ich die Wagentür öffnete. Mein Pferd ist todmüde, und ich kann es nicht weiter nehmen, als bis zum Stalle. Ja ja, das paßt mir. Ich wollte eben dorthin — hewiß! — Sie sprach in atemloser Hast und drängte sich an mir vorbei in den Fiaker. .Als sie im Wagen saß, bat ich sie, mir zu erlauben, 578 — III. „Sie ist aus meiner Irrenanstalt entflohen." Ich kann nicht mit voller Wahrheit sagen, daß der fürchterliche Schluß, auf den diese Worte hindeuteten, mich wie eine plötzliche, unerwartete Offenbarung getroffen hätten. Andererseits aber hatte die seltsame Erscheinung schon die Vermutung in mir aufkommen lassen, daß sie entweder von Natur flüchtig und unstet sei, oder irgend ein kürzlich erlittener, erschütternder Schlag- das GleiM tzewicht ihrer Geistesfähigkeiten gestört habe. Was hatte ich nun getan? Dem Opfer der schrecklichsten aller Einkerkerungen Beistand zur Flucht geleistet, oder in die weite Welt von London ein Wesen losgelassen, dessen Handlungen zu beaufsichtigen meine Pflicht und die Pflicht jedes Menschen war? In meinem verstörten Gemütszustände war es unnötig, an ein Schlafengehen zu denken, als ich endlich in meiner Wohnung in Clements Inn anlangte. In wenigen Stunden sollte ich meine Reise nach Cumberland antreten. Ich setzte mich und versuchte, erst zu zeichnen und dann zu lesen — aber die Frau in Weiß war zwischen mir und meinem Bleistifte, zwischen Mr und meinem Buche. Es war mir eine Erleichterung, als die Stunde kam, meine Tür zu. schließen, und mich in Bewegung zu setzen auf dem Wege zu neuen Interessen und einem neuern Leben. Meine Reiseinstrnktion enthielt die Weisung für mich, nach Carlisle zu fahren und dann meinen Weg auf einer Zweigbahn sortzusetzen, welche der Küste zulief. Als erstes Unglück nahm unsere Lokomotive zwischen Lancaster und Carlisle Schaden. Ich hatte mehrere Stunden zu warten, und als ich endlich mit einem späteren Zuge auf der Limmeridge House am nächsten gelegenen Station anlangte, war es nach zehn Uhr, rrnd die Nacht so finster, daß ich kaum den Weg nach der Poinychaise sehen konnte, welche Mr. Fairlie geschickt hatte, mich zu erwarten. Der Kutscher, offenbar durch meine spate Ankunft sich verletzt fühlend, war in jenem Zustande äußerst achtungsvoller Verdrießlichkeit, welcher englischen Dienern eigen ist. Wir fuhren langsam Und in tiefem Schweigen durch die Dunkelheit. Die Wege waren schlecht, und die dichte Finsternis vergrößerte die Schwierigkeit, schnell zu fahren. Es waren nach meiner Uhr beinahe anderthalb Stunden vergangen, seitdem wir die Station verlassen hatten, als ich das Rauschen der See in der Ferne und das Knirschen der Räder auf glattem Kieswege hörte. Ich wurde von einem feierlichen Bedienten oihue Livree ehrfurchtsvoll empfangen, von ihm unterrichtet, daß die Familie sich für die Nacht zurückgezogen, und dann in ein großes, hohes Zimmer geführt, wo am unteren Ende einer langen Mahagonie- speisetafel ein Nachtessen meiner harrte. Ich war zu müde und zu verdrießlich, um viel zu essen oder zu trinken, und daher in einer Viertelstunde- bereit, mich auf mein Schlafzimmer führen zu lassen. Der feierliche Diener führte mich auf ein hübsch möbliertes Zimmer, sagte: Das Frühstück ist um neun Uhr aufgetragen, Sir, schaute sich um, ob auch alles an Ort und Stelle sei, und zog sich geräuschlos zurück. Was werde ich diese Nacht in meinen Träumen sehen? dachte ich bei mir, rcls ich mein Licht auslöschte, die Frau in Weiß oder die unbekannten Bewohner dieses Hauses? IV. Als ich am nächsten Morgen aufstand und mein Fensterrouleau in die Höhe zog, lag die See leuchtend in denk reichen AuZustfonnenlichte vor mir, und die ferne Küste von Schottland säumte den Horizont mit ihren schmelzend blauen Wellenlinien. Der Anblick gewährte mir eine solche Ueberraschung und Veränderung nach meinen langweiligen Erfahrungen in den Kalk- und Ziegelsteinlandschaften Londons, daß ich, sowie ich ihn erschaute, in ein neues Leben und neue Jdeen- kreise einzutreten schien. Kürz vor neun Uhr ging ich ins Erdgeschoß hinunter. Der feierliche Diener vom vorigen Wend begegnete mir, wie ich in den Gängen umherwandelte, und zeigte mir den Weg nach dem Frühstückszimmer. Der erste Blick, den ich um mich warf, als der Mann die Tür wieder hinter mir schloß, zeigte mir einen wohl besetzten Frühstücks tisch, der in der Mitte eines langen Zimmers mit vielen Fenstern stand. Ich blickte vorn Tische nach dem am weitesten von mir entfernten Fenster und sah an demselben eine Dame stehen, die mir den Rückest zuwandte. Sowie ich sie erblickte, frappierten mich die seltene Schönheit ihrer Gestalt und die ungekünstelte Anmut ihrer Haltung. Ihre Figur war groß, doch nicht zu groß, von hübsch und wohl entwickelten, doch nicht allzu starken Formen; ihr Kopf saß mit einer ungezwungenen^ biegsamen Festigkeit auf ihren Schultern; ihre Taille, vollkommen in den Augen eines Mannes — denn sie nahiu ihre natürliche Stelle ein — füllte ihren natürlichen Zirkel aus und ward nicht durch ein Schnürleibchen entstellt. Sie hatte mein Eintreten ins Zimmer nicht gehört, und ich gewährte mir den Genuß, sie einige Augenblicke zu bewundern, ehe ich als das am wenigsten in Verlegenheit setzende Mittel, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, einen der mir zunächst stehenden Stühle rückte. Sie wandte sich augenblicklich zu mir um; die unbefangene Anmut jeder Bewegung ihrer Glieder und ihres Körpers, als sie von dem andern Ende des Zimmers zu mir kani, machte mich förmlich zittern vor Erwartung, ihr Gesicht deutlich zu sehen. Sie verließ das Fenster — und ich sagte zu mir selbst: die Dance ist brünett. Sie ging ein paar Schritts vorwärts — und ich bemerkte, daß sie jung war. Sie kam näher — und ich sagte zu ncir (mit einem Gefühle der Ueberraschung, das ich nicht mit Worten zu beschreiben vermag): die Dame ist — häßlich! (Fortsetzung folgt.) Wir um Dreißig herum. Plauderei vo>c Alfons Thuraubt. Die Zeit der Sommerreifen liegt wieder hinter uns. Das Meer, der Wald, die Berge nahmen ccns sür kurze Wochen gastlich nnf und gaben uns an Ruhe und Kraft zurück, was !vir für die Arbeit in den Städten nötig haben. Aber da waren auch viele unter uns, denen in diesenr Jahre keine Somncersrische, teilt Bad, und sei es selbst an den Ufercc eines fremden Landes, gut genug war, und die sich dennoch gar nicht genierten, den neugierigen Bekannten ein Reiseziel anzugeben, um das diese v-ielleicht erst das Konversationslexikon befragen mußten. Doch den Grund, weshalb wir plötzlich nach irgendeinem Krähwinkel fuhren, wissen nur wir allein -und werden uns wohl hüten, ihn zu verraten.t Es ist auch nicht ganz leicht, ihn mit einem Worte genauer zu- definieren. Ein unbestimmtes Heimweh, ein heißes Heimawerlangen, die immer brennendere Sehnsucht, die Orte und Menschen wiederzusehen, zwischen denen einst unsere Jugend Glück und Schmerz- erlebte, eilt ernster Rückblick auf gute und böse Jahre, so etwas wie eine heimliche Abrechnung mit uns selbst, über erste Ernten, Niederlagen, Enttäuschungen, Hoffnungen auf die Zukunft — das ist so ungefähr die Erklärung für unseren diesjährigen Reiseplan, über den wir vielleicht noch vor wenig Monaten selbst gelächelt hätten. Es ist eilte Jahrhunderte hindurch bewiesene Tatsache, daß dieses „Heimweh", wie wir -es im folgenden kurz nennen wollen, so um das dreißigste Lebensjahr die Menschen befällt. Und ist es nicht ganz natürlich, daß gerade dann, wenn die meisten von uns die Hälfte ihres Lebensweges hinter sich haben, ein Ruf in uns eindringlich laut wird-, einmal rückwärts zu schauen? Da taucht vielleicht zuerst ein kleines Tal auf, in dem tvir als ^Knaben, Räuber und Gendarm spielten. Wir sehen wieder das bleiche, gütige Gesicht der Blutter durch unsere verdunkelte Krankenstube schweben. Die Glocken irgendeiner Kirche klingen hinüber in unfern Traum. Die Angst ob einer heimlich abgeschriebenen Klassenarb-eit schreckt uns auf. Wir lächeln. Und die ersten Zeilen eines längst vergessenen, höllisch schlechten Gedichts ans die Lippen eines uwbekannten Mädchens sind wieder da. Wir lächeln. Und- wir denken der kleinen Reise, die wir zum erstenmal in nnserm Leben allein machen -dursten, und wie wir dabei zweimal umsteigen mußten. Wir merkten -es nicht, daß der Vater, nachdem er herzlich von uns Abschied genommen, dennoch verstohlen in den letzten Wagen des Zuges stieg, um uns auf den Umsteigestationen zu beobachte^ Wie schnell -die Jahre dahinflieg-en! Da sind schon die fröhlichen Semester auf den verschiedenen Universitäten, die man nach der Fahrt ins Philistertum vielleicht schon einmal wieder aufgesucht hat. Dahinter fängt dann gleich das -an, was man so int allgemeinen mit dem Terminus „Ernst des Lebens" zu bezeichnen pflegt. Hieraus -ergibt sich dann wiederum dieses plötzliche Wissen um die vergangene Jugend-, jenes schmerzliche Fühlen eines neuen, harteinschneidenden Lebensabschnittes, das wir so um die dreißig h-erum fast alle mehr oder weniger tief empfinden müssen. Goethe schrieb 1780 inmitten der erhabenen Einsamkeit der Alpen und Gletscher in sein Tagebuch: „Stiller Rückblick aufs! Leben, auf die Verworrenheit, Betriebsamkeit, Wißbegierde der Jugend, wie sie überall Herumschweist, um etwas Befriedigendes' zu finden." Und weiter vernehmen wir Goethe aus einem Brief in -ebenderselben Zeit: „Ich fühle meine dreißig Jahre und Weltwesen! schon einige Ferne -von dem werdenden, sich entfaltenden!,- ich erkenn' 's noch mit Vergnügen, mein Geist ist ihm nah-, 'aber 679 Üttiit Herz ist fremd. Große Gedanken, die dem Jüngling ganz fremd' sind, stillen jetzt meine Seele, beschäftigen sie in einem freuen Reiche." Mer nicht nur innerlich erkannte der eben gerade zirm Geheimrat ernannte Goethe diesen Abschluß seiner Jugend, er handelte auch äußerlich danach. Ende 1779 unternahm er mit dem Herzog Karl August, dessen ungestüme Persönlichkeit er zuin Wohle des kleinen Staates mäßigen und erziehen sollte, eine Reise durch die Schweiz. Hierbei suchte er die Orte und die Menschen auf, die Ur seine eigene Entwicklung über die Tagesflucht hinaus Bedeutung und Wert gewahrt hatten: das Elternhaus in Frankfurt am Main, Frau Aja, die nach Straßburg verheiratete Lili Schönemann, in Sesenheim Friederike Brion, in Emmendingen das Grab der Schwester Kornelia und die zweite Frau seines Schwagers Schlosser, Johanna Fahlmer, die Tante der Brüder Jacobi. Wir haben heute unter den Goethe-Forschern eine scharfabgegrenzte philologische Klasse, die sich lediglich mit dem jungen Goethe beschäftigt. PH. Stein und M. Morris nehmen die Jahre 1779/80 als Linie an, während S. Hirzel und Bernays init dem ersten Jahr in Weimar, 1776, Goethes Jugend abschließen möchten. Schon Tieck schwankte zwischen Goethes 26. und 37. Jahr, als jener Franksurt verließ oder die italienische Reise antrat. Ueberlafsen wir diese Frage weiterhin beit Philologen und wenden wir uns wieder bescheidener unseren! eigenen Leben zu. Mögen wir nun die Reise in die Heimat als einen „Tag von Damaskus" erleben oder voll fröhlichen Wiedersehens und auferstandener Erinnerungen, Enttäuschungen werden uns niemals erspart bleiben. Was uns einst groß und bewunderungswürdig erschien, können wir jetzt vielleicht wegen seiner Kleinheit gar nicht mehr finden, oder es will uns lächerlich erscheinen. Da heißt es, den richtigen Maßstab zu haben,für die Vergangenheit find Ur die Gegenwart. Liegt nicht öfter im' Kleinen das Symbol Ur das Große? Dian muß nur Augen dafür haben. Und! immer eingedenk sollen wir des Wortes des Kaiser-Mönches Lothar I. bleiben: „Tempora mutantur, nos et mutamur in illis“. (Die Zeiten ändern sich, und wir uns in ihnen.) Die Landschaft, deren reine, ideale Linie wir zwanzig Jahre immer im Geiste vor uns sahen, ist jetzt durch eine große, für das weitere Gedeihen der Stadt äußerst wichtige Fabrikanlage verunstaltet. Der Mann, der »ms vor zwanzig Jahren ein väterlicher Freund war und eben erst einige Monate in der kühlen Erde schläft, wird an den Stammtischen wegen seiner plötzlichen politischen Umschwenkung böse hergenommen. Man möchte in das Gespräch einspringen und beit stummen Toten verteidigen. Aber, aber — ach, das sind ja nur zwei ganz willkürliche Beispiele aus der Fülle der mehr oder weniger leicht zu ertragenden Enttäuschungen. Und so gibt es denn manchen, den dieses so freudig ersehnte Wiedersehen tief verbittert und verbissen wieder abreisen läßt mit dem Seufzer: „Wäre ich doch niemals auf diesen unseligen Gedanken gekommen, das alte Nest noch einmal aufzufuchen!" Jenen ergeht es da wohl ähnlich wie den anderen, die nie eine Wahrheit hören mögen und so mit einer Art Vogel-Strauß-Politik durch ihr Leben wandern. Enttäuschungen ersetzen sie durch Selbsttäuschungen. Wie diesen zu helfen ist, fragt man mich? Vielleicht gibt meine kleine Plauderei doch dem einen oder anderen einen Fingerzeig. Ich habe in diesem Frühling und diesem Sommer fast all die Stätten meiner sehr unruhigen und wechselvollen Jugend ausgesucht und bin über das eine traurig geworden oder sehr nachdenklich, über das andere jedoch, und das gottlob bei weitem überwiegend, erlebte ich den reinsten Genuß schöner und sonniger Erinnerungen. Und die paar Verse von Leo Greiner kamen mir wohl gelegentlich in den Sinn, so daß ich sie auch hierher setze: „Was wir sind, das ist gewesen. Was wir wurden, schwebt als Schatten Um das tief geliebte Wesen, Tas wir einst gestaltet hatten." Es tut nicht gut, allzulange in der Vergangenheit zu verweilen, ebensowenig wie die Menschen zu loben sind, deren Sinne ihrem Augenblick schon meilenweit voraus sind und tuen irren Lichtern der Zukunst nachhasten. Sollen wir nicht mit festen Füßen auf dem Land- unserer Gegenwart stehen, eingewurzelt und wetterfest, und am Abend jeden Tages das Werk unserer Hände oder Gedanken abwägen? All zu bald ruft uns der Herbst zum großen Erntetag i Brahms als Umderfreund. In der Fortsetzung der von uns bereits erwähnten Lebenserinnerungen, die der bekannte Pianist und Tondichter Eduard Behm in der „Deutschen Tonkünstler- zeitung" veröffentlicht, erzählt er einige höchst anziehende Züge von Brahms, die wertvolle Beiträge zur Kenntnis des Charakters und des Seelenlebens dieses verschlossenen Künstlers bilden. Die Erinnerungen führen in das Fahr 1890, als Behm in Wien weilte und dort die Unterweisung Brahms genießen konnte. Neben den künstlerischen Beziehungen entwickelte sich zwischen Meister und Jünger bald auch ein enges menschliches Verhältnis, und wie am Klavier, so war auch in dem bekannten „R o t e n I g e l", dem Stammrestaurant Brahms, Behm des Meisters Genosse. Gewöhnlich war Brahms früher dort, während Behm sich zu verspäten pflegte und seinen Meister in der Regel schon einen Gang im Mittagsmahle vorausfand. „Eines Tages", so erzählt er, „hatte ich mich wieder arg verspätet. Brahms winkte mir, als er mich kommen sah, mit einem Stück Papier energisch zu. „Ich habe eben einen acht Seiten langen Brief an Sie geschrieben," sagte er nach der Begrüßung. Dabei hielt er mir den Brief, einen von einer Zeitung abgerissenen Fetzen, hin. Er enthielt die Worte: „Ich erwarte Sie im Prater im dritten Caföhause." „Sie waren noch nicht im Prater?" Ker. Ich verneinte. „Den müssen Sie kennen lernen, i höchst wichtig." Nach eiligst eingenommenem Essen trollten wir los. Dieser köstliche Nachmittag zeigte mir Brahms von einer neuen Seite, Brahms als Kinderfreund. Denn dem Treiben und Gewoge der eleganten Welt, die fahrend, reitend und schlendernd sich in der Hauptallee bewundern ließ, schenkte er weiter keine Beachtung; er steuerte sofort auf den Wurstelprater zu, jenen Teil, in dem sich das Volk vergnügt, in dem Ausrufer vor den Buden nie dagewesene Sehenswürdigkeiten einer staunenden Menge anpreisen und der Kasperle mit seinen Heldentaten seine Zuschauer in höchste Begeisterung versetzt. Dieser namentlich hatte es ihm angetan oder vielmehr das fröhliche jugendliche Publikum, das sich um ihn scharte. Im Umsehen hatte Brahms ein halbes Dutzend- Jungens um sich versammelt, die er freundlich ansprach und mit humoristischen Worten einlud, mit uns in den durch einen! Strick abgesperrten ersten Platz einzutreten. Welch ein Jubel entstand da! Umtobt von ihrem Geschrei gelangten wir mehr geschoben als gehend in den Raum. Brahms sorgte väterlich für die nötige Ordnung. Die Kleinen voran, die Größten zuletzt, so mußten sie sich setzen, daß jeder gut sehen könnte. Und nun genoß er in vollen Zügen das Gefühl innerer Befriedigung, den Kindern eine unerwartete und vielleicht unvergeßliche Freude zu Bereiten. Je größer das Entzücken der Jungens, je mehr sie lachten und in Ausrufen der Ueberraschung schwelgten, desto freudiger bewegt blickte Brahms auf sie herab. In solchen Augenblicken mochte er wohl seine Gedanken zurückschweifen lassen in seine harte Jugend und auf die kärglichen Lichtstrahlen,- die sie vielleicht bei ähnlichen Gelegenheiten erhellten. Wir warteten nicht ganz die Beendigung des Spieles ab und zogen weiter, schon jetzt verfolgt von einer Schar Kinder, die von dem wohltätigen Eckart weiß Gott noch welche Schätze erwarteten. Er machte dann Halt vor der Bude eines Zuckerbäckers, dessen Kostbarkeiten von sehnsüchtig aus- gesperrten Augen und Mäulern umlagert waren. Jedes Stück kostete einen Kreuzer. „Na, was möchtest Du denn wohl haben?" fragte Brahms einen kleinen Knirps. Der starrte ihn wie eine überirdische Erscheinung an, ehe er sich zu einer Wahl entschloß, und mit dem Finger auf einen Bonbon zeigend sein „dies" flüsterte. Und jeder von der ganzen großen Gesellschaft erhielt nach freier Wahl ein Kreuzerstück. Ms ein Größerer auf die Frage, was er wünsche, um ein Stück Hausbrot bat, wandte sich Brahms zu mir herum: „Sehen Sie, der hat wirklich Hunger," und er ließ ihm zwei Stücke geben. Geld schenkte er, wie er mir später tut Verlaufe des Gesprächs mitteilte, aus pädagogischen Gründen niemals Kindern, die dadurch nach seiner Ansicht nur verwöhnt und verdorben würden. „Will ich einem armen Kinde etwas schenken, so gehe ich in einen Laden und kaufe ihm etwas." Diese seine Worte konnte er in Wien wohl immer in die Tat umsetzen. Um nun aber den Zwiespalt zwischen seinem Herzen, das ihm zum Geben antrieb, und- seiner Einsicht, die ihn von einem Geldgeschenk abhielt, zu begegnen, hatte er in Ischl stets Süßigkeiten bei sich und zwar, da er seine Gaben gewöhnlich in anmutige Form zu kleiden verstand, zugleich aber auch einen Scherz mit ihnen verbinden wollte, nicht Bonbons oder etwas Aehnliches, sondern Schwefelhölzer aus Zucker und Zigarren aus Schokolade. Und so oft wir einem kleinen Mädchen begegneten, Mit dem eilt Gespräch anzuknüpfen möglich war, erkundigte er sich, ob es schon einmal Schwefelhölzer verspeist hatte, was natürlich verneint wurde. Dann holte er aus seiner nasche die Schachtel mit diesen hieraus, biß zum Erstaunen der Kleinen in "solch giftiges Ding hinein und verzehrte em Stück Er ließ das Kind dann kosten und lachte herzlich, wenn dessen Augen in freudiger Betroffenheit zu ihm anf- sahen. Den Jungens, die er zumeist selbst rauchend Mit 580 den in höchster Verwunderung ausgestoßenen Worten: »Was, Du 'rauchst noch nicht einmal?" anfangs verblüffte, war mit der Schokoladenzigarre immer leichter beizukommen. Die schoben sie sich bald lachend in den Mund. Diesem ersten Besuch im Prater ließen wir bald einen zweiten, einen dritten folgen. Jedesmal war der Anfang der gleiche, der Schluß stets ein anderer. Denn Brahms, auch darin ein Meister, führte mich stets in ein anderes Restaurant, einmal zu Krieau, einmal zur Czardas, jener ungarischen Weinkneipe, in der er hingerissen von den erschütternden und berauschenden Weisen der Zigeunermusik diese nachschrieb. Er schilderte mir, wie er die Musikanten veranlaßte, ihm die Tänze immer wieder vorzuspielen, bis er sie sich ganz zu eigen gemacht hätte; er schilderte auch, welch aufreizende Wirkung diese Musik auf die Zuhörer gemacht habe, oie bei den feurigen Weisen nicht auf ihren Stühlen sitzen blieben, sondern aufjauchzend sich einem fast in Wahnsinn ausartenden Tanze Hingaben. Das Tanzen war dann von der Polizei verboten worden. Aber das Feuer, das diese Musik entfachte, glomm heimlich fort, denn als einer dieser Tänze gespielt wurde, erlebten wir es, daß die Ungar-Männlein und -Weiblein aufsprangen und die Linke an die Hüfte gestemmt, die Rechte an den Hinterkopf, sich gegenüberstellten, um wenigstens durch einige rhythmische Bewegungen ihres Oberkörpers die lodernde Leidenschaft zu dämpfen." Vermischtes. * Soll man Stein kohle n vor dem Verteuern ankeuchten? Ein jeder hat wohl ichon die Beobachtrmg gemacht, daß der Schmied seine Kohlen fortgesetzt onnäßt; viele Leute glauben, daß bterötird) der Heizwert der Kohlen erhöht und eine Ersparnis an Brennstoss erzielt ivürde. Dem ist jedoch nicht so, venu die Verdammung des zugesetzten Wassers erkordert Wärme, bringt also einen Verlust an Brennstoff mit sich. Der Schmied beleuchtet seine Kohlen nur, um das Wegfliegen kleiner Kohlenteilchen inkolge des Luitzuges zu verhindern und die im Innern des Kohlenbauiens erzeugte Hitze zrisa>ninenzuhalten. Bei fstückigen Kohlen und Briketts ist das Annässen zivecklos, dagegen empfiehlt es sich bei staubsörmigem Kohlengrus, iind zwar um so mehr, je stärker der Zug der Feuerung ist. Bei Kesselfeuerung werden infolge des starken Zuges die kleinen Kohlenstückchen mit sorlgerissen und gelangen teilweise, ohne zu verbrennen, in den Schornstein, was natürlich einen Brennstoffverlust bedingt. Wird jedoch die Kohle vor dem Verieuern angenäßt, so legen sich die keinen Teilchen dicht aneinander, backen auch bet der Erhitzung, wenn sie weich iverden, zusammen tuib brennen in Stückchen aiis. Ein weiterer Vorteil ist der, daß die angenäßte Kohle auch in dünneren Schichten aus dem Rost besser liegen bleibt, in den dickeren Schichten sich lockerer lagert und der Verbreniiiingslukt nicht den Weg versperrt, so daß es möglich ist, auf der ganzen Rostfläche ein gleichmäßiges Feuer zii unterhalten. Durch Versuche hat man fest- gestellt, daß bei staiibreichen Kohlen zur Bindimg des Kohlenstaubes etwa 6 Prozent des Kohlengewichtes an Wasser zum An- feuchten eriorderlich sind. Dieses Wasser wird natürlich verdampkt, wozu etwa 0,6—2 Prozent der Kohlen verbraucht werden. Tie Verstäubung der trockenen Kohlen ist um 2—3 Prozent größer, als bei angekeuchteten; der Wärmeverlust von 0,6 Prozent infolge der Verdampsung des zugeiührten Wassers wird also reichlich ausgewogen. Außerdem muß man in Betracht ziehen, daß es für das Heizerpersonal jedenfalls angenehmer und auch weniger gesundheitsschädlich ist, wenn die Kohle angefeuchtet und dadurch das Stäuben im Kesselhause vermieden wird. Werden Zimmeröfen und Kochherde mit Steinkohlen geheizt, so empfiehlt sich das An» seuchten der Kohlen ebenfalls als Borbeugungsmatzregel gegen Staub und Schmutz. Im Rheinland und in Süddeutschland, wo die Kohlenfeuerung der dort üblichen eisernen Oien und Herde die Regel ist, wird auch das Nässen des Feuerungsmaterials allgemein geübt. Es mutz jedoch mit Platz und Ziel geschehen, da zu starkes Anfeuchten der Köhlen mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt. Auf einen Kasten Kohle (ungefähr ein Eimer) sgenügen 1 bis 2 Tassenköpfe Wasser. * Kann der Wind einen Zug Umstürzen? Vor einigen Wochen wurde in Amerika ein Personenzug auf kreier Ebene eine Stunde lang durch die Gewalt des Sturmes aus der Stelle festgehalten. Man hat aus diesem Anlaß die Frage aufgeworken, ob 'e§ möglich gewesen wäre, daß der Zyklon den Zug auch hätte umstürzen können, und es scheint, nach den Tatsachen, die man daraufhin beigebracht hat, daß dies zweifellos möglich ist. Es kommt häufiger vor, daß ein Sturmwind Züge, bte er von vorn kaßt, zum Stillstanb bringt, und wenn er von der Seite kommt, wird die Geschwindigkeit ganz erheblich herabgesetzt. Dagegen sind die Fälle, daß Züge umgestürzt werden, ziemlich selten. Im Jahre 1868 wurde aus der französischen Südbahn zwischen Leucate und Fiton durch einen Sturmwind, dessen Druck 150 Kg. auf den Quadratmeter überstieg, ein Zug umgeworien; >tur ein schwer beladener Güterwagen blieb auf den Schienen stehen; um diesen umzustürzen, hätte es eines Druckes von 264 Kg. auf den Quadratmeter bedurft. Aus jüngster Zett berichtet der „Board of Trade* einen Fall, daß ein Zug umgestürzt wurde, aus der Gegend von Ulverstone auf der Eisenbahn von Furnetz. Der Zug umfaßte 10 Wagen und die Maschine; er führte 34 Reisende mit sich. Ter Sturm wurde so heftig, daß nach mehreren Aufenthalten, die durch umgestürzte Telegraphenpfähle und Bäume verursacht wäret:, schließlich die Katastrophe eintrat. Der Zug hatte gerade infolge einer Störung an der Bremsvorrichtung auf dem Viadukt von Leven Halt gemacht, und der Heizer, der von der Maschine ab« gesttegen war, versuchte den Schadett auszubessern, als plötzlich ein furchtbarer Windstoß einsetzte und beit Zug auf die Seite wark, der glücklicherweise auk die Seite des zweiten Geleises hinüberfiel. Die Windgeschwindigkeit wurde aus 160 - 190 Km. in der Stunde geschätzt und der durch sie auf die Waggons hervorgerusene Druck betrug 160—200 Kg. aus den Quadratmeter. kf. Von einer Katastrophe a ir k dem V o g e l z u g berichten die von Dr. K. Flöricke herausgegedenett „Mitteilungen über die Vogelwelt": In der Nacht vom 12. bis 13. September 1910 herrschte starker Osl-Nord-Ost-Slurm an der Küste des Schwarzen Meeres. Der Durchzug der Wachteln, Schwalben und Wildtauben muß in dieser Nacht sehr stark gewesen fein. Am Morgen des 13. September land man in Sulina die Straßen wie beiät mit toten Wachteln und Schwalben, vereinzelt fand man auch Wildtauben. Im Haien und am Meeresstraude sah man unzählige tote Wachteln und Schwalben auk dem Wasser treiben. Huitderte von Wachteln, die durch den Anprall an die Häuser oder Telegraphendrähte betäubt waren und teilweise stumpssinnig dasaßen, teilroeije verzweifelt in den Straßen herumflatichten, wurden bei der un Lanke des Morgens sich entwickelnden allgemeinen Wachtel- jagd zur Strecke gebracht. Die Lenchtlurmwächter lammelten an diesem Morgen neben vielen anderen Vögeln vier große Sacke — etwa 400 Kg. — toter Wachteln auf. * Eine Pflanze, die lacheit macht, ivächst in Arabien, und bringt eine leuchtend gelbe Blume hervor, deren schwarzer Samen in der Form an schwarze Bohnen gewohnt. Die Eingeborenen trocknen und pulverisieren diesen ©amen. Eine kleine Dosis des Piilvers, so berichtet eine englische Wochenschrift, bringt bei dem nüchternsten Menschen eine wunderliche Verwandlung hervor: der Betreffende beginnt sich wie ein Clowii oder ivie ein Wahnsinniger zu benehmen, tanzt, singt und lacht schallend und setzt diese Heiierkeitsausbrüche etwa eine Stunde lang fort. Dann folgt ein schwerer Schlak, und wenn der Erschöpfte schließlich wieder erwacht, hat er jede Erinnerung an sein verrücktes Geboren verloren, und weiß nicht, ivas er getan und was mit ihm geschehen ist. * E i n Zahlenphänomen. Zu den in der letzten Zeit in vielen deulscheit Zeittmgen wiedergegebenen Zahlenphänomenen kann ein weiteres angeführt iverden, das in der neuesten Nummer der „Welt der Technik" ausgestellt wird. Es stellt sich folgendermaßen bar; 12 345 679 mal 1X9 — 111111111 12 345 679 2X9 — 222 222 222 12 345 679 3X9 — 333 333 333 12 345 679 4X9 —- 444 444 444 12 345 679 5X9 — 555 555 555 12 345 679 6X9 = 666 6 6 666 12 345 679 7X9 = 777 777 777 12 345 679 8X9 = 888 888 838 12 345 679 H 9X9 = 999 999 999 Slal-Ausgade. Mittel- und Hinterhand passen, weshalb Vorhand mit folgender Karte; tourniert, und zwar: Treff-Buben; sie meldet nun Grand an. Da noch ein äußerst günstiges Blatt im Skate liegt, gelingt es dem Spieler, die Gegner Schneider zu machen. Wie waren die Karten verteilt und wie war der Spielgang? Mittelhand hat vier Augen mehr in ihren Karten als Hinterhand. Auflösung in nächster Nummer. Q Q Auflösung des Versteckvtttsels in voriger Nummer: Ein Appell an die Furcht findet im deutschen Herzen niemals ein Echo. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steiudruckerci, R. Lange, Gießen.