Donnerstag des 16. März ärznnb: fM iiWW iygn iiiMH Das Witwenhaus. Roman von Helene von Mühlau. Dortsetzung.) (Nachdruck verboten.) — Frau von Hilbach war den weiten Weg von Naumburg gut Fuß nach Hause gegangen. Sie mochte nicht an den Bahnhof gehen, mochte nicht mit Menschen aus ihrem Ort im selben Kupee sitzen, sich von ihnen ansehen lassen wie eine, die eine schwere Krankheit hat und deren baldiges Ende man erwartet. — Sie fühlte sich müde; die laue Frühlingsluft legte sich schwer auf ihre Glieder, doch tat es ihr wohl, so in den schönen Tag hineinzuwandern. Es war so still, so einsam um sie her; kleine, weiße Wölkchen schwammen am Himmel; die ersten grünen Blättchen sprangen aus den Knospen, und die Vöglein jubelten in der Luft. Eine rechte Frühlingsschwärmerin war sie nie gewesen, schon als Kind nicht. Der Frühling hatte sie immer bedrückt, hatte traurige Gedanken in ihr geweckt. Er war ihr oft vorgekommen wie ein strahlender, wunderschöner, selbstbewußter, junger Mensch, der bewundert sein will, den man aber nicht so recht lieb haben kann, weil er blendet Und betäubt. Ihr war der stille, traurige Herbst lieber. Wenn der Herbst ein Mensch wäre, vielleicht eine einsame, müde Frau wie sie, dann würde er sie wohl verstehen, und sie könnte ihn lieb haben und ihm ihr Leid klagen. Sie sehnte sich so sehr nach einem Menschen, der sie verstand, der ihr ein gutes, warmes Wort sagte und ihr die Hand briicrte, weiter nichts. — Ach, sie war so bescheiden und demütig geworden in diesen letzten Tagen. An ihn, der da draußen in der Welt für sie arbeiten und kämpfen wollte, mochte sie gar nicht mehr denken. Vor so einem armen, zermarterten Ding, wie sie es jetzt war, mußte das Glück doch meilenweit fliehen. Er hatte ihr einmal an einem traulichen Winterabend im Wohnzimmer gesagt, daß sie eine Lichtseele habe, die nie erlöschen könne; sie hatte es geglaubt, weil sie sich damals so unaussprechlich reich gefühlt hatte. Jetzt aber wußte sie: es war ja gar nicht ihr eigenes Licht gewesen, von dem er gesprochen, es war nur der Widerschein von dem Glanz gewesen, den er über sie ausgeschüttet hatte. Nun, da sie verlassen, da Sorgen und Kümmernisse Mer Art sie erdrücken wollten, war es kalt, dunkel und tot in ihr geworden: ihre Seele wußte nichts mehr von Licht und Wärme und Glück. „Dreitausend Mark!" dachte sie unablässig auf dem tzanzen, langen Weg. „Dreitausend Mark bis zum 1. Juli muß ich schaffest sonst nehmen sie mir das Haus! Wenn er dann kommt, wird er traurig und' muß mich verachtens weil ich nicht Wort gehalten habe." ' Dreitausend Mark! Sie wußte nicht, war das oder wenig, sie wußte nur das eine, daß dreitausend Mark jetzt für fte die ganze Welt bedeuteten! Von diesen dre^ tausend Mark hrng alles ab, ihre und ihres Kindes Zukunft, des Doktors Glück und auch der armen Kosh Wohlergehen: denn wenn sie selbst erst glücklich war, dann sollte auch die Kosh endlich, endlich belohnt werden sü« all ihre Treue und Teilnahme. Die ganze Luft schien ihr erfüllt zu sein von Zahle«. Ueberall las sie Dreitausend! Am Himmel, an den Baumes auf der Erde, auf jedem Grashalm stand es: Dreitausend^ immer wieder: Dreitausend! Wie sie in Schulpforta ankam, fühlte sie sich erschöpft wie einer, der eine Wanderung von vielen Tagen gemaiM hat. Die Zahlen hatten sich rhr an die Kleider gehängt und auf die Schultern gelegt; sie preßten ihr die Gruft zusammen und tanzten vor ihren Augen. Sie wollte laufen, um vor ihnen zu fliehen, aber die Füße wollten nicht. M war ihr, als schleppte sie Mei mit sich, ganz große, flöt waltige Lasten von Mei. „Ich kann nicht mehr!" jammerte sie leise und sich sich mn. Nirgends eine Bank, auch kein abgesägter Baumstamm, wie er früher oft dagelegen hatte. Langsam Schritt für Schritt ging sie durch das Klostertor, ein Stückchen Dorf bis zur Friedhosstür. Da bei den Gräbern standen Bänke; dieser alte, einsame Friedhof war amh ein bessere, Platz für sie als der blaue, Helle Frühlingstag draußen. Sie saß lange und still an einem uralten Grab, und sie dachte — und dachte auch nicht, denn ihre Gedanken hatten wieder ihren eigenen Willen und schwirrten wie aufgescheuchte Vögel in ihrem Kopf. Im Anfang erzählten sie ihr immer noch von Zahlen, von dreitausend Mark, un« jede einzelne von diesen dreitausend Mark, war ein böser Mensch, der sie bedrohte, der sie quälte: kam er in ihr« Nähe und wollte sie zugreisen, tun ihn festzuhalten, dann war er fort, und wenn sie weinte, kicherte man um fte herum. t Dann aber waren die Zahlen verschwunden, und es war jemand zu ihr gekommen, von dem eine große Ruhr ausging, etwas Einschläferndes fast- Sie hatte die Augen schließen und den Kopf zur Seite neigen müssen. Was sie dann noch int bunten Durcheinander gedacht oder geträumt hatte, das wußte sie nicht mehr. Es war plötzlich wie ein Ruck durch sie gegangen. Sie hörte den vollen, schönen Ton einer Kirchenglocke, die vier Schläge toch, und schrak auf. Vier Uhr! Und es war Mittag gewesen, als sie vom Naumburger Markt gegangen war. Drei Stunden hätte sie hier aus dem Friedhof bei den alten Gräbern mit den latemischen Inschriften gesessen, hatte geschlafen, tief und fest geschlafen. Sie reckte sich und breitete die Arme aug4 170 — nämlich' Witwer," fügte et in traurigem Don hinzu, nnS die Kosy machte ein bedauerndes „Oh!" „Ja, meine Frau, die liebte die höheren Berge, so wie die Schweiz oder Tirol, na, und Kinder hatten tote keine! Vorbeigefahren bin ich ja oft, aber nie ausgestiegen, und wie das denn so plötzlich einmal kommt. In der letzten Zeit hab ich mich ein bißchen überanstrengt in der Arbeit und brauchte eine Ausspannung. Seitdem aber meine Frau nicht mehr ist, hab ich keine Energie mehr. Ich könnte mir ja andere Reisen leisten wie die nach hier — „Das will ich meinen!" Die Kost) reichte Uj-m das warme Glas Salzbrunnen, und der Herr sah in Gedanken verloren vor sich hin. . „Wenn einem die Frau fehlt, fehlt einem alles! Man weiß nicht mehr, wofür man arbeitet, wofür man da ist, man weiß überhaupt nicht mehr, was man auf der Welt soll." t „Aber der Herr ist doch noch jung!" In der Kosh Stimme lag eine aufrichtige Teilnahme. Der Herr trank einen Schluck von dem gewärmten Salzbrunnen, aber er schmeckte ihm nicht. „Das ist alles Gewohnheit, mein Herr!" versicherte die Kosy. „Ich habe Fremde gehabt, die konnten im Anfang unser Wasser nicht sehen, und wenn sie zwei Wochen da waren, konnten sie nicht genug kriegen." „So?" Ungläubig schüttelte der Herr seinen Kops. „Mein Morgentrunk wär's nicht! Gin Täßchen guter Bohnenkaffee--" , „Können Sie haben, können Sie haben!" ®ienfteifrig holte die Kosy ihr blaues Kännchen vor und goß vorsichtig eins von ihren Brunnengläsern voll. „Auch mit Zucker und Milch kann ich aufwarten, wenn der Herr belieben, nur Semmel hab ich nicht mehr, die nehm ich nur für eigenen Bedarf mit." Der Herr aus Leipzig nahm dankbar den Kaffee an und sah auf feine goldene Uhr, die er an einer schweren, goldenen Kette trug. . „Einhalb acht, das ist ausgerechnet meine Kaffeestunde. Ich hatte mir nur vor genommen, heut mal da oben," er deutete auf die Rudelsburg, „meinen Morgentmnk zu nehmen, nur der Abwechslung halber, aber bei dem H-m- mel! Na, und wo ich so unvermutet angenehme Gesellschaft gefunden habe---" , Die Kosy strahlte übers ganze Gesicht und besah sich ihren netten Nachbarn von oben bis unten. (Fortsetzung folgt.) die Müdigkeit War von W gewichen und auch Sie ganze . große Beklommenheit. , I „Kosy, du mußt mir helfen!" dachte sie plötzlich ganz Mutig. „Wir zwei sind doch über so viel hinweggekommen, I wir werden uns auch jetzt nicht überwältigen lassen, und I das Hans lassen wir uns nicht nehmen, nicht wahr, Kosy? Wir wehren uns: dreitausend Mark sind doch nur eine | SHfHTticifßit I Sie lief fast die Chaussee hinunter, sie freute sich Plötzlich, daß die Sonne so hell schien und daß alles um sie her so froh und lustig aussah. Sie sehnte sich nach der Kosy, nach ihrem Jungen und nach ihrem alten, bösen Haus, das ihr so viel Kummer bereitete. Am „Mutigen Ritter" traf sie ihren kleinen Jungeii, der ihr eutgegengelaufen war, und auf dem schmalen Weg zwischen Haus und Gärtchen stand die Kosy, hielt die Hand über die Augen, weil das helle Licht sie blendete, und rief ihr zu: , „Nu, aber, kleine Gnädige! Von neun bis gegen fünfe am Nachmittag in einer Tour in Naumburg! Wenn Sie da aber nichts ausgerichtet haben!" — I— Die Kosy ließ sich in den nächsten Wochen die I dreitausend Mark auch stark im Kopf herumgehen, obschon sie doch genug anderes zu denken hatte. Das Bad war eröffnet worden, und sie mußte früh von sechs bis acht am Brunnen sitzen, trotz Regen und Kälte, denn der Mai ließ sich in diesem Jahr recht unfreundlich an, brachte Frost in der Nacht und einen langweiligen Landregen am Tag. Die Kosy mußte ihre Hände in die Schürze wickeln und saß verdrießlich unter dem Blechdach neben dem Brunnen. Bei der Hundekälte fiel es keinem von den zwanzig Kurfremden, die bis jetzt am Ort weilten, ein, toren Morgenbecher zu trinken, aber sie mußte zur Stelle sein, und kein Mensch gab ihr was dafür, wenn sie über kurz oder lang am Gelenkrheumatismus ober Aehnlichem krank lag. Sie saß pflichtgetreu ihre zwei Stunden ab, kochte sich Kaffee auf einem kleinen Spirituskocher und i sah die Welt, ganz gegen ihre sonstige Gewohnheit, grau in g-rau. „Dreitausend Mark! Wo soll sie die her beschaffen?" sagte sie immer wieder. „Dreitausend Mark, das ist eine Kleinigkeit für einen, der sie nicht braucht, aber ein Armer kann sich die Füße wund danach laufen. Und wenn man bedenkt, wie mancher helfen könnte, wie mancher auch gern helfen würde, wenn er wüßte —--" Die Kosy sah den langen, schmalen Weg, der an der Saale entlang führte, hinunter. Waren da nicht Schritte gewesen? Nein, sie konnte sich nicht getäuscht haben, aber sie sah niemand. , , „Dann muß er grad in der Biegung sein und wird gleich Vorkommen!" Sie lauschte und machte die Augen ganz klein, damit sie besser sehen tonnte. Richtig, es kam einer! Aha, das war der, der gestern tot Mutigen Ritter ab gestiegen war, sie hatte ihn gesehen, wie er im Omnibus saß. — „Guten Morgen, mein Herr! Schönen guten Morgen!" begrüßte sie ihn freundlich, fast zärtlich, wie er näher kam. Der Herr, der im grauen Regenmantel ging, sah sich erstaunt um, auf die Begrüßung war er nicht vorbereitet gewesen. t,,, „Guten Morgen!" antwortete er freundlich, als er die Mte unter ihrem Blechdach gewahrte. „So früh schon auf dem Posten?" „Ja, mein Herr! Seit acht Tagen schon für nichts und wieder nichts. Sie sind mein erster Gast, und vom ersten hängt die ganze Saison ab. Sie nehmen doch ein Gläschen, mein Herr?" „Ra, eigentlich, offengestanden, viel Lust hab ich nicht dazu! Bei der Witterung braucht man nicht gerade was Kaltes in den Magen!" „D bitte, bitte, wir wärmen dem Herrn ein Gläschen. Sie sollen mal scheu, wie das schmeckt! Der Herr ist wohl aus Leipzig, der Sprache nach zu urteilen?" „Ganz richtig!" entgegnete der Fremde, und die Kosy Ittb ihn ein, zu ihr unters Blechdach zu kommen. „Nu, da ist Ihnen unser Ort wohl schon bekannt?" fragte sie und hantierte am Spirituskocher. „Das nicht! Aber meine selige Frau..... Ich bin Karl Gutzkow. Zu seinem 100. Geburtstag, 17. März 1911. Von Dr. Wilhelm Mietzner. (Nachdruck verboten.) Wer eine Geschichte des Ruhmes zu schreiben unternimmt, wird in allen Zeiten auf Größen ersten Ranges stoßen, die schon ein Jahrzehnt nach ihrem Tode wie versunkene Städte nur noch dem Namen nach bekannt sind. Am 100 Geburtstage ist, was von ihrem Ruhm übrig blieb, nur noch wie ein Glockengeläut aus der Tiefe, das einige gehört haben wollen, um zu sagen: Seht, dort muß sie einst gestanden haben ... v , > Wer kennt heute Ludwig Tieck, wer Karl Gutzkow, unv doch nahmen sie einst das Maß von Ruhm, das ein Volk an seinen anerkanntesten großen Dichter hiiizugeben vermag, jeder ganz für sich in Anspruch. Goethe war nicht so geliebt und gekannt von seinen Zeitgenossen, wie Ludwig Tieck. Und selbst der Nachruhm Goethes, der in stetem Wachsen den aller seiner Nachfolger im Olymp überstrahlte, mußte ein wenig verweilen, um vorerst noch Karl Gutzkow, dem Sproß eines Berliner Hofstallmeisters, für kurze Zeit den ersten Platz einzuräumen. In Tieck wie Gutzkow war es junges, aufstrebendes Berlinertum, das vorwitzig und geschickt sich die neuen Gedanken einer Heranwachsenden Generation zu eigen machte und mit lauter Stimme und nie ermüdender Wiederholung dem erstaunten Publikum verkündete. So hat die Romantik in Tieck, „das junge Deutschland" in Gutzkow seinen Herold gefunden. , Mancher unserer jugendlichen Gernegroße könnte mit Neid den literarischen Ruhm des Primaners Karl Gutzkow betrachten, der, ehe er noch die Lehrjahre der Universität beginnen konnte, bereits zwei kritische Zeitschriften 171 Ger ausgegeben hatte, und von Cotta, Bent ersten Verleger der Zeit, sogleich für das „Literaturblatt" in Stuttgart engagiert wurde, wie man sich einen neuen Tenor rechtzeitig sichert. Gutzkow ließ seine schmollenden Eltern, die einen Theologen aus ihm machen wollten, und eine unglückliche Braut in der Heimat zurück, in dem Gefühl ferner Berufung zu etwas Ungewöhnlichem; und war später indiskret genug, diese erste Liebesgeschichte in seinem Roman ,,Seraphine" sehr ausführlich zu verwerten. Doch wurde zunächst einmal das Studium nachgeholt, in Jena der Doktor gemacht, Heidelberg, München, Leipzig, Hamburg, Italien nach Mitstreitern durchstöbert, denn die große Zeit des zur Freiheit Heranwachsenden uni) Freiheit fordernden Bürgertums erforderte ungewöhnliche Anstrengungen. Nichts aber ist falscher, als jener unsinnige Verdacht, mit dem ein Wolfgang Menzel (zunächst ein persönlicher Gönner Gutzkows), als er sich eines Tages von dem jungen Heißsporn angegriffen sah, zum Deutschen Bundesrat lief und alle die jungen Kämpen einer neuen Kunst als staats gefährlich, antinational, atheistisch und sittenlos denunzierte und die Aufmerksamkeit des Zensors ganz besonders auf Gutzkows Roman „Wally, die Zweiflerin" lenkte. Der Erfolg blieb nicht aus. Alle, auch die zukünftigen Werke „Jungdeutschlands", wurden verboten; und Gutzkow wurde überdies wegen „Verächtlichmachung des Glaubens" drei Monate in Mannheim in Haft gehalten. Und das für eine Sittenschilderung, die heute an Skepsis gegen bestehende Einrichtungen durch jeden Familienzeitschriftenroman übertroffen werden kann. Wichtiger ist uns, daß der vierundzwanzigjährige Gutzkow hier wie in seinem ersten Roman „Mahn Guru", der „metaphysisch-ironischen" Erzählung einer asiatischen Religionsstiftung, nach der Devise seiner literarischen Parteigänger und im Aktuellen Erfolg und Ruhm suchend mitten ins Leben seiner Zeit hineingegriffen hatte. Wurden hier moderne Religionsprobleme und das Gottesgnadenkönigtum mit Schellingschen Ideen abgehandelt, so dort ein vielbesprochenes Tagesereignis: der Selbstmord Charlotte Stieglitz' zum Gegenstand eines Romans gemacht, jene heroische Geste einer Frau, die ihren schwerfälligen Gatten durch ihren Tod zum Genie um- wandeln wollte. Diese ganz unsinnig angewendete Eitelkeit batte in der an Pathosschwund leidenden Zeit wahre Begeisterungsorgien entfesselt. Immer darauf aus, mit dem Publikum in dem, was er für Lebenskuust hielt, im engsten Konnex zu bleiben, gab er unmittelbar nach seiner Freilassung der Welt seine Stellung zu Goethe kund, schrieb eine Philosophie der Geschichte und mehrere Essaybände, die {em Verleger Campe hinter dem Rücken des Staatsanwalts auf den Markt brachte. Unter dem Namen Bulwer wurde er in Hamburg, wohin er mit seiner jungen Frau (Amalie Klönne) aus Frankfurt übersiedelte, der Herausgeber des „Telegraphen für Deutschland". Das, was die Freunde einst zu ihrem Programm erhoben hatten: lebensvolle Schilderung der Wirklichkeit und eine Verherrlichung des Lebens selbst, als des höchsten aller Erdengüter, hatte sich in Gutzkow in Mancher Beziehung gewandelt. Er war zu sehr auf seine eigene gesonderte Stellung bedacht, um nicht hier und da ohne Absicht vielleicht das Werk seiner Mitstreiter im Stich zu lassen. So hatte Muiidt in seiner vortrefflichen Literaturgeschichte eine glänzende objektive Charakteristik des geistreichen Verteidigers der katholischen Weltanschauung, Gör- res, gegeben. Gutzkow schreibt ein Pamphlet „Die rote Mütze und die Kapuze", das sein Ziel abermals vor lauter Originalitätssucht verfehlen mußte. ' Während Laube sich anschickte, mit den Ideen des >,Jungen Deutschland" der bedeutendste Burgtheaterdirektor aller Zeiten zu werden, empört sich Gutzkow in Paris Über die Natürlichkeit des Spiels und läßt sich von den Franzosen gerade in dem belehren, was wir ihnen auf die Dauer nicht verzeihen können, in jener Pointenjagd, die immer darauf aus ist, das Publikum durch Anspielungen auf politische Ereignisse oder durch Schmeicheleien feines gesunden Menschenverstandes in lautes Entzücken zu versetzen. Gutzkows Beziehungen zum Theater, angeregt dürch einen Besuch in Paris, fallen in die vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, in die dreißiger seines eigenen Lebens. Die Theaterstücke aus der Feder des großen Mannes überstürzten sich fast und brachten der deutschen Bühne einen viel aufgefüyrten und zuletzt auch schon viel umstrittenen deutschen Autor. Immerhin, gegenüber dem üblichen französischen Salonton, auch mit ihrem Temperament, dessen künstliche Steigerung man in der aufgeregten Zeit übersah, und dem Mut, mit dem der Autor darin der Gegenwart auf den Leib rückt, eine Bereicherung! „Zopf und Schwert", „Der Königsleutnant", „Uriel Aeosta" und „Das' Urbild des Tartüfs" sind noch heute Repertoirstücke unserer Bühne. 1846 engagierte das Dresdener Hoftheater, an dem zwanzig Jahre zuvor auch Ludwig Tieck gewirkt hatte, den neuen Dramatiker als Dramaturg. Weber die Bühne noch die Stücke Gutzkows haben von dieser Tätigkeit viel profitiert. Gutzkow war eben int Grunde doch ein zu eitler Mensch, um von den Dingen und aus dem Leben heraus für das, was er lebendige und int höchsten Maße aktuelle Kunst nannte, viel zu lernen. Krankheit und Tod seiner Frau hinderten ihn daran, in der politischen Bewegung von 1848 eine Rolle zu spielen, wie er es sich wünschte. Dennoch riefen ihn die Märzunruhen nach Berlin, wo er am 19. März, auf den Schultern begeisterter Verehrer nmher- getragen, eine Befchwichtigungsrede an die aufgeregten Volksmassen hielt. — Das Dresdener Hoftheater wurde aufgelöst, und Gutzkow ging 1849 nach Frankfurt a. M.^ wo er bald darauf die Cousine seiner ersten Frau heiratete. Noch war der Gipfel seines Ruhmes nidjt erklommen, wenn ihn auch schon die Anzeichen eines ersten Abflauens beunruhigten. Er machte noch einmal gewaltige Anstrengungen, das Publikum zu uneingeschrättkier Verehrung zu zwingen und das Urteil der Zeit sich untertan zu machen. Diesmal wieder als Romanschriftsteller. Er hatte sich auch hierfür wie für die Bühne zunächst wieder eine neue Theorie ausgedacht. Er wollte das Nebeneinander des modernen Lebens schildern, nicht wie die Klassiker beim Schicksal einzelner Menschen verharren. Er übersah dabei, daß das Typische künstlerisch umfassender fein kann als das Vielerlei. In dem Jahrzehnt 1850—1860 entstehen die beiden Hauptwerke Gutzkows, der neunbändige Roman „Die Ritter vom Geist" und „Der Zauberer von Rom". Alle Reformgedanken der Zeit, evangelische wie katholische, wurden von den Personen in Endlosen Gesprächen erörtert. Darüber hinaus wollte er bald ironisch, bald tragisch die Macht des Zufalls und des Milieus zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig bestimmte er das kritische Urteil seiner Zeit als Herausgeber der Zeitschrift: „Unterhaltungen am häuslichen Herd". ’ ■ Das Maß feiner Arbeitskraft und die Auswirkung seines persönlichen Einflusses aber hat sich dann auch damit erschöpft. Seine krankhafte Empfindlichkeit nahm mit immer steigender Unruhe und gereizter Abwehr die allmählich wachsenden Stimmen seiner literarischen Gegner und Kritiker wahr. Solche Gemütsverstimmungen, zu denen sich schließlich pekimiäre Sorgen gesellten, führten zu einem Selbstmordversuch. Und 1856 brachte man den „großen Dichter" vorübergehend in eine Nervenheilanstalt. Ein unruhiges, rastloses, immer übertrieben ehrgeiziges Leben neigt sich seinem tragischen Ende zu. Er mußte es erdulden, daß man für ihn sammelte. Der Roman der Reformation „Hohenschwangau", der Kaspar-Hanser-Roman, „Die Söhne Pestalozzis", die Novellen „Die neuen Sera- pivusbrüder", gekränkte Kritiken gegen alle Großen feiner Zeit und der Vergangenheit tragen nur zu deutlich den Stempel einer Nervenüberreizung. Ein unstetes Umherwandern von Stadt zu Stadt macht ihn vielen seiner Helden immer verwandter. Und so kehrte sich das Programm „Jungdeutfchland" in feinem großen Vertreter geradezu in das Gegenteil. Nicht das Leben bestimmte die Kunst — sondern die Kunst, das Erdachte wurde das Leben. Fast alle seine Helden waren eines gewaltsamen Todes gestorben. Nun ereilte auch ihren Schöpfer dasselbe Geschick. In Sachsenhausen ist Karl Gutzkow in der Nacht des 15. Dezember 1878 in seinem Bett verbrannt. Eine starke Dosis Chloral, fein ständiger Begleiter, sollte ihm Ruhe geben. In der Betäubung stieß er das brennende Licht um und erstickte int Ranch des Feuers. Dermifcbtes. Frühlingszonen. Die Frage, wann der Frühling seinen Einzug hält, ist vom astronomisch-kalendarischen Standpunkt aus leicht bis auf Stunde, Minute und Sekunde genau zu beantworten. Der frierenden Menschheit aber, die den Frühling erst mit dem Eintritt milder Lenzeswitterung und dem Aufblühen der Bäume und Sträucher beginnen läßt, ist wenig damit gebient, daß der astronomische Frühling mit dem Augenblick beginnt, in dem 172 — die Sonne in den Aeguator tritt', gleichviel ob es am Tage der Frühjahrstag- und Nachtgleiche Schnee und bitteren Frost oder chmmerlich warmes Wetter gibt. Zu einem besser entsprechenden Ergebnis kommt man, wenn man die Pflanzengeographie zu Hilfe nimmt, wie es von feiten des Professors ^lme ni Darmstadt geschehen ist. Er hat aus der Flora Mitteleuropas 13 der augenfälligsten, überall in diesem Gebiete gedeihenden Baume und Sträucher, deren Blüte dem Frühling seine charakteristischen ouge gibt, darunter auch Apfel-, Mm-, Kirsch-, Kastanien-, Flieder- und Goldregenbäume ausgewählt und für viele Hunderte von Orten, die durchschnittlichen Termine festgestellt, zu denen die genannten Pflanzen ihre Blütenknospen zum Auchrechen bringen, wobei bei ungewöhnlich kalten oder warmen Frühlingszeiten das arithmetische Mittel zwischen den Extremen der verschiedenen Jahre ut Ansatz gebracht ist. Ungezwungen ergab sich dabei eine Einteilung Mitteleuropas in fünf Zonen, die ungefähr fünf aufeinander folgenden, mit dem 22. April beginnenden Wochen in der Weise entsprechen, daß in der ersten Zone der Frühling mit seinen Blütenwundern in der vom 22. bis 28. April dauernden Woche beginnt, während er in der letzten erst in der Zeit vom 20. bis 26. Mai seinen Einzug hält. Zur ersten Zone, in der bet Frühling am zeitigsten beginnt, gehört die oberrheinische Tiefebene und die Gegend am Rhein abwärts bis Düsseldorf, außerdem die unteren Teile des Mosel-, Nahe- und Neckartales und auch das untere Maintal bis Frankfurt. Die zweite Zone (29. April bis 5. Mai) umfaßt tue Umgebung von Würzburg, die nördliche Wetterau, das mittlere Neckartal, die Nordabhänge des Odenwaldes, fast ganz Lothringen, die Rheinlande und Westfalen. Zur dritten Zone, in der der Blütenfrühling in der Zeit vom 6. bis 12. Mai seinen Höhe- Snkt erreicht, gehört der weitaus größte Teil Norddeutschlands Umkreis vom Kurhessischen und Hannöverischen im Westen bis nach Schlesien und Posen. Im Bereiche der vierten und fünften Zone (13. bis 19. Mai und 20. bis 26. Mai) endlich liegen je nach ihrer Meereshöhe und der Richtung nach Nord- vsteir die deutschen Mittelgebirgsgegenden, bis hinauf zu ihren Wasserscheiden, von denen diejenige des RiesengebirgskammeS schon ein nahezu arktisches Klima hat. Außerdem gehören hierher auch noch fast ganz Schleswig-Holstein, die Küstenstrecken Pommerns und West- und Ostpreußen. Selbstverständlich wird dies alles modifiziert durch die mehr oder minder hohe Lage im Gebirge. Man kann diese im allgemeinen dahin bewerten, daß in unseren Mittelgebirgen einer Erhebung um 100 Meter durchschnittlich eine Verspätung des Frühlingsbeginns um drei bis vier Tage entspricht. * Ein modernes Blutopfer. Vor kurzer Zeit konnte man unter den vermischten Nachrichten einer Zeitung von Phila delphia unter der Ueberjchrist „Blut für einen Menschen gesucht eine nicht alltägliche Bitte lesen: „In einem kleinen Häuschen, Benlab Street 1611, lebt eine arme Frau Poloco, die Mutter von vier kleinen Kindern, die sehnsüchtig tauf einen Menschen wartet, der bereit wäre, etwas von seinem Blut herzugeben, um einem armen Familienvater das Leben zu retten. Tenn David Poloco, der Ernährer der Frau und der Kinder, liegt in der Poliklinik in unmittelbarer Lebensgefahr, weil er in seinen Adern nicht genug Blut hat. Diese Nachricht wird erst jetzt veröffentlicht, nachdem die Frau einen Teil ihres Blutes bereits geopfert hat, um den Kranken zu retten. Die Aerzte haben jedoch abgelehnt, noch mehr Blut von der Frau zu nehmen. Sie ist bereit, die kleinen Ersparnisse, die die Familie im Lause der Jahre beiseite gelegt hat, zu opfern, wenn durch eine Blutübertragung der Vater und Ernährer den Seinen erhalten bleiben tarnt.* Die Bitte der unglücklichen Frau sollte nicht lange unbeantwortet bleiben. Noch am selben Abend, so berichtet die „Voce del popolo*, meldete sich in der Poliklinik ein Unbekannter, der sich weigerte, seinen Namen anzugeben, und sich bereit erklärte, einen Teil seines Blutes ohne jedes Entgelt zu opfern. Die Aerzte untersuchten den Fremden, sein Gesundheitszustand war ausgezeichnet, und man zögerte nicht, das hochherzige Anerbieten anzunehmen. Während die Operation vorgenommen wurde, meldeten sich in den Empsangsräumen des Hospitals gegen 20 Personen, die sich zu dem gleichen Opfer bereit erklärten, darunter auch zwei Frauen. Sie wurden abgewiesen, denn ihrer Hilfe ivar man nicht mehr bedürftig. Als man den Kranken Poloco in den Operationssaal fuhr, nahm sein kleiner Sohn weinend von ihm Abschied. Doch nach der Operation zeigte der Kranke, der vorher kreidebleich gewesen war, bereits bessere Farbe, und der harrende Sohn stürzte sofort zur Familie, um die frohe Kunde zu bringen. Der Retter aber, der darauf beharrte, seinen Namen nicht zu nennen, verschwand nach der Operation ebenso geheimnisvoll, wie er gekommen war, nachdem er sich vergewissert hatte, daß das Leben des Kranken nun außer Gefahr sei. Noch heute suchen die Angehörigen nach dem unbekannten Wohltäter, der mit dem Danke auch den Ruhm verschmäht hat. — Das Edison-Hdmd. In der nen erschienenen Edison- Biographie von F. A. Jones (deutsch von E. Groedel, Verlag Otto Brandner, Frankfurt a. M.) wird folgende Geschichte erzählt: Edison ist von einer hohen Meinung von der Aufgabe der Presse erfüllt. Das hindert ihn aber nicht, recht aufgebracht darüber zu sein, wenn amerikanische Sensationsblätter „Interviews" zweifelhafter Natur oder gar die abenteuerlichsten Nachrichten aus seinem Laboratorium veröffentlichen. Eine derartige Geschichte Hatte ihm! vor Jahren einen sehr großen Verdruß bereitet und in drastischer Weise erzählt er seinem Biographen von diesem Streich, den ihm ein Reporter spielte.« „Jetzt lache ich darüber," äußerte der Erfinder; „allein damals kam mir die Sache nicht so scherzhaft vor. Einer der Zeitungsjungen kam eines Tages hier herunter, und oq er zu mir nicht 'bbrgelaffen wurde, noch von einem meines Mitarbeiter etwas herausbringen tonnte, kehrte er, wahrscheinlich etwas verstimmt, wieder um und lieferte einen Artikel nach eigener Erfindung. Er verriet in klarer und anschaulicher Diktion, ich werde demnächst mit einem Neuen, äußerst sinnreich konsttuierten Hemd hervortreten, das der gemeine Mann zwölf'Monat«/ bei Sparsamkeit auch länger tragen könne. Die Vorderseite des Hemdes, erklärte er, bestehe aus 36 5 äußerst dünnenLagen eines bestimmten faserigen Materials, deren Zusammensetzung nur dem Ersinder bekannt sei. Wenn sich der Träger morgens aw- kleide, habe er nur einfach die Vorderseite seines weiland gen wohnten „Fleckenlosen" durch Abtrennung einer „Lage" wieder zu restaurieren, falls er wirklich ein frisches Hemd wünsche. Der Schreiber erklärte, ich selbst trage solche Hemden und betracht« deren Erfindung als meine bedeutendste. Nun, , etwa 500 vev- schiedene amerikanische Zeitungen brachten die Geschichte, und das Aergerliche war, daß so viele den Unsinn glaubten. Jedermann! schien nach dem Besitz eines dieser Hemden zu trachten, und bald liefen Aufträge darauf aus allen Teilen des Landes bei mir ein, von einem einzelnen an bis zu 100 Dutzend. Zuerst ließ ich jenen Bestellern des „Edison-Hemdes" die gedruckte Mit- teilung zugehen, daß an der Sache nichts sei, allein die Auf-! träge liefen so zahlreich «in, daß auch dies sich nicht mehr durchführen ließ. Viele Besteller legten Mich Akzepte oder ScheM ein, die ich natürlich zurückschickcn mußte. Da der Artikel auch in ausländische Blätter gelangte, schienen Leute aus allen Läw- dern, von China bis nach Südaifvika, auf diese Hemden erpicht, Viele Schreiber baten um Nennung beü betreffenden Firmen, falls ich selbst mich mit dem Verkaufe nicht befasse. Die Idee, geruhten sie zu bemerken, sei großartig, und sie würden sich glücklich schätzen, auch nur ein paar zu bekommen. Ob 'ich vielleicht Agenten zum Verttieb suche? lieber ein Jahr lang strömten dir Bestellungen auf „Edisow-Patenthemden" herein, bis dem Publikum endlich ein Licht aufging, daß es gefoppt war. Es war aber eine tolle Geschichte, und wenn ich den jungen Mann, der st« auftischte, hätte fassen können, so glaube ich, daß er wochenlang tetneS Hemdes bedurft hätte." * Ein Förster ans Masuren erhält Besuch von einem russischen Kollegen. Bei der Fahrt durch den Wald bewundert der Russe die Mächtigkeit der Stämme: „Solche schöne Bäume, müssen Ser aber reich sein!" — Darauf der Preuße: „Aber, Herr Kollege, das gehört doch nicht mir, sondern dem Staate." — Drauf der Russe mit schlauem Augenzwinkern: „Kennen wir, kennen wir. * „Es ist unglaublich, meine Liebe! Da kaufen diese Senfe ein Auto und stecken bis an den Hals in Schulden!" „Das macht doch nichts! Man kann ein Auto von 50 000 Franken Rente oder von 200 000 Franken Schulden an kaufen. vüchertisch. — GriebensReiseführer. Die Oberitalienischen SeStz und Mailand. Achte Auslage. Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W. Die Eigenart der Griebenschen Führer ist bekanntlich eingehende Schilderung eines Sondergebietes, sowohl nach der prattischen als nach der landschaftlichen Seite hin. Die neue Auflage des Buches ist bedeutend erweitert und bringt viele Er- gänzungeii und neue Angaben, wie neue Gasthöfe, AenderungeN tn den Preisen, Beschreibung neuer Bahnlinien usw. Die Neubearbeitung wurde von Dr. Ed. Platzhoff-Lejeune besorgt. DaS Kartenmaterial ist einer eingehenden Durchsicht unterzogen, etitil neue Karte (Jseo-See) dem Buche beigegeben. Erganzungrrätsel. S.. d.n.b.r . ü. d.. ®.ü.v D .. . i. .. r . e. r b .. t.. m ., .. d .i.b e. g.r. z.. ü . W .. n . r d..s .i.d.r n.rn.tl Auflösung in nächster Nummer. Auflösung der Skat-Aufgabe in voriger Nummer t Abkürzungen: tr — Treff, p — Bique, o — Coeur, car — Garteat^ trß — Treff-Bube, pA — Pique-Aß, cD Coeur-Dame u. f. f. Im Scat liegen a7 und b8. Mittelband erhielt: aü, dU, clO, alO, aK, a8, bK, dD, d8, d7, Hinterhand die übrigen. Gang deS SpieleS: 1. V. c7 M. clO H. cA = —21 2. H. dK V. dA M. d7 = (+ 15) 3. V. c8 M. dtt $. cü = — 4 4. H dlO V. cK 9)1. d8 = (+ 14) 5. V. c9 M. all £>. bU = - 4 Die übrigen Stiche macht Vorhand; mithin sind die Gegner im Cckneider geblieben. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'jchen Üniuersttäts-Buch» und Steindruckerei, R. Lange, Eießen-