Donnerstag den |6. Februar jyjj! WU > ^/222-A^tHA s it 'ÄffT Das Witwenhaus. Roman von Helene von Mühlau. t8orlsctziing.) (Nachdruck verboten.) , , ®L^ai-^e ieme Waffen von sich geworfen, er hatte nicht mehr .ampfen wollen, nur noch verachten, nur noch herab- Kl)en und warum? ®nnj einfach ans dem Grunde: Ihm, dem superklugen Doktor Bergholz war einmal, zum ersten -Aale un Leben etwas fehsgegangen! Zum ersten Male hatte ihn ein schlag getroffen, ein harter Schlag allerdings, ein Schlag, der ihm den einzigen Freund seines Lebens und aller! äußeren Besitz gekostet hatte, und das hatte genügt, ihn mederzuwerfen, ihn, einen Menschen von sechsunddreißig Jahren, groß, stark, gesund und ausgestattet nut einem Vermögen von praktischen Kenntnissen, das ihm Verlust der äußeren Glücksgüter in ein paar Jahren doppelt embringen konnte. Er aber wollte nicht mehr; es war etwas in ihm zerbrochen. 0 Auf Ruinen neu aufzubauen, wie das Wohl viel Taufende anderer tun mochten, das paßte ihm nicht. Einen Sonderling hatte man ihn oft genannt, und warum? Vielleicht, weil er seine eigenen Ansichten hatte, weil ihm das, was man so im vulgären Leben Vergnügen nennt, kein Vergnügen bedeutete, weil er etwas Besonderes wollte. Er wußte es nicht. Was hatte es ihn auch gekümmert? Ein paar Staffeln über dem Durchschnitt der kämpfenden Menschheit hatte er schon deshalb gestanden,, weil er Geld gehabt und dadurch jene schöne, freie Ruhe, die em sicherer Besitz verleiht. Dazu kommt so einer, der ein Grübler und Nachdenkler ist, Eigentlich jung und glücklich war er nie gewesen. ja nicht. Aber das Leben, die Welt, die Menschen hatten ihn interessiert, sein Studium hatte ihn gepackt, hatte ihm schöne Jugeudjahre in einem Arbeitsvausch vergehen lassen, Und er wußte nicht, daß man das sonderlich nennt, wenn einer, der es nicht nötig hat, sich von Freude und Lustia- keit zurückhält. Es war dann ein Mensch in sein Leben gekommen, der hatte ihn interessiert, vom Hause aus ein armer Schlucker, auch Mediziner wie er. Aber der stand mitten im praktischen Leben, weil er verdienen mußte, und der hatte des Doktor Bergholz Gedanken auch in die Wirklichkeit zurück- gefuhrt. Wie das so langsam gekommen war, er wußte es nicht, aber der j-nge Mensch, der erste Freund seines Lebens hatte es ihm beigevracht: er müßte etwas für die leidende Mensch- hert tun, er müßte etwas ^gründen, ein Sanatorium, ein Heim für Verlassene, irgend etwas, nur von den Büchern aufstehen und in die wirkliche Welt blicken. — Im Anfang hatte sich Doktor Bergholz dagegen gesträubt, aber dann hatte sich der Gedanke an eine Moße, ideale Gründung doch in sein Herz eingeschlichen und war gewachsen, so schnell und mit solcher Gewalt gewachsen, daß er plötzlich keine Ruhe mehr hatte. Das, was er sich da in stillen und doch erregten Stunden an seinem Schreibtisch ausgedacht hatte, das paßte aber nicht in die Welt, das überstieg auch seine Mittel und Kräfte. Er gab dem Freunde, der so viel verständiger und praktischer war, die Vollmacht, er gab ihm seinen Besitz, sein Vertrauen, gab ihm alles, was ihn erfüllte und begeisterte, und---ha ha, — „Verfehlte Spekulation!" hatte man das genannt. Der Freund hatte plötzlich eine kühle, abwehrende, fast feindselige Miene angenommen, er hatte des Doktors Besitz überschätzt. --- Er, Doktor Bergholz war ein Spekulant, ein ruinierter Mensch, auf den man mitleidig herabsah, ein Phantast, einer, der sich blamiert hatte. Sein Leben war verpfuscht! — Im Anfang hatte er manchmal den Revolver an die Schläfe gehalten, dann aber war der Trotz gekommen. Er mochte nicht, so nicht! Das Gesindel um ihn herum wäre fähig gewesen, ihn zu bedauern. — Fort mußte er, in die Welt. Gleichgültig iverden! Verachten! — In der Folge war ihm daun manches so fremd und kindisch vorgekommen, so zum Beispiel das Rechnen. Für ein, zwei Jahre langte das, was geblieben. Ein oder zwei Jahre, das war aber eine Zeit, die wie etwas so Gewaltiges, Unausdenkbares vor dem Doktor lag, daß es ihn nicht kümmern konnte, was dann werden sollte. So war er mit einer Bürde dunkler, schwerer Gedanken in die Welt gezogen, hatte so viel Hochmut und Verachtung mit sich herumgetragen und saß nun hier, seit vielen Wochen hier in dem' alten, gemütlichen Haus am Saaleufer und ließ sich durchtränken von Behagen, Kleinlichkeit und Gefühlsduselei. Ein altes, schwatzhaftes Weib brachte es fertig, ihm wieder Interesse für bas Schicksal seiner Mitmenschen ein» zuflößen, für so absonderlich kleine Menschlein, wie die Insassen dieses Hauses waren. Er liebte die Frauen nicht, das heißt, er hatte sich nie mit ihnen beschäftigt, weil das Ideal, das er sich von der Frau gemacht, in Wirklichkeit nicht zu finden war. Eine Frau mußte etwas Schwach ?, etwas so armselig Schwaches sein, daß man es in der Hand zerdrücken konnte, aber in dieser großen Schwäche sollte ihre Stärke liegen. Er war eben ein Sonderling; hätte er jemandem erklären wollen, daß er die Frau suchte, die Schwäche und Stärke in der höchsten Potenz in sich vereinigte, man hätte ihn einfach ausgelacht, hätte ihn „Phantast" genannt. Also, ließ er die Frauen laufen! — Hier in diesem Weiberhaus aber hörte er durch die alte Dienerin viel von dieser Art Frauen, die schwach und star§ zugleich waren, aber die, deren Schicksal er nun kennen ge* — 106 Das getupfte Band. Eine Dcleklivgeschichtc von Conan Doyle. (Fortsetzung.) Wohin geht diese Klingel?" fragte et zuletzt und deutete dahei auf einen dicken Klingelzug, der neben dem Bett herabhing, so das; die Quaste auf dem Kissen ruhte. , „3ii das Zimmer der Haushälterin." , „ „Sie scheint neuer zu fein als die übrige Einrichtung. Jawohl, sie wurde erst vor ein paar Jahren angebracht. /.Vermutlich auf Verlangen Ihrer Schwester?" „Nein so viel ich weiß hat Julia sie me benützt. Wl« waren gewohnt, uns alles, was wir brauchten, selbst zu holen. Nun, dann war es wahrhaftig recht überflüssig, einen so schönen Klingclzug anzubringen. Sie erlauben wohl, da« 'N mich jetzt ein paar Minuten ans dem Boden umsehc." Er legte sich mit der Lupe in der Hand nieder und kroch behende vor- unö rückwärts, um jede Spalte zwischen den Dielen auf das genaueste zu untersuchen. Hieraus prüste er die Holztäfelung des Zimmers ebenso sorgfältig. Zuletzt trat er an da^ Bett und betrachtete es längere Zeit, während er gleichzeitig den Blicksai öet Wand hinter demselben auf» und abgleiten liess. Schließlich saM er den Glockenzug und tat einen tüchtigen Ruck daran. „Tas ist ja nur eine Scheinklingel!" sagte er. ■'«Rein, cs ist nicht einmal ein Draht daran befestigt. M» lernt, beleidigten fein Ksthetifches Gefühl, es,waren Me, häßliche, verkümmerte Geschöpfe mit neugierigen Klugen Und gedrückter Haltung. Das blonde Mädchen, die Tochter jener Frau, die ihr Leben an der Strickmaschine fristete, das damals so wund an Leib und Seele vor ihm gelegen, hatte seine^Sympathrn aelvonnen aber nur für die Zeit, da. fit kraui !var, an dem ersten Abend besonders, da er in das düstere, große Ummer ulit den vielen jammernden Frauen gekommen war. Er Batte sie alle bei dem matten Licht kaum unterscheiden können, aber in der Nacht, die jenem Abend gefolgt war, schwebte ihm etwas Sonderbares vor. Da hatte eine in einem Sessel gesessen und hatte das kleine Kind des kranken Mädchens int Arm gehalten; ihre Wae hatte er nicht erkennen können, aber von dieser Frau war es wie ein Funke in ihn übergesprungen, als ob er ent Knistern gehört habe, so lvar es ihm gewesen, rme war noch jung, aber schmal und blaß und unfroh, sie hatte auch nicht gesprochen und gejammert wie die andern, sie war ganz ruhig gewesen, und doch war e» wie Wärme und Licht von ihr ausgegangen. - . , m ,, ____ Am Tag vergaß er sie, aber in der Nacht sah er sie vor sich, und einmal hörte er in der Nacht vom Nebenzimmer aus unterdrücktes Schluchzen, da wußte er, es war die. Frau, von der Licht und Wärme ausgegangen war; die lag da neben ihm int Zimmer und weinte und war so entsetzlich schwach und sehnte sich, und sonderbar, plötzlich wußte er etivas Schönes, Liebes: Sie sehiite sich nach ihm, sie weinte, weil sie Sehnsucht hatte, sich und ihre große Schwäche an ihn anzulehnen. Er wußte vieles von ihr durch das alte Bediennugsweib, ihr ganzes Schicksal kannte er, aber er ging ihr aus dem Weg. Er wollte nicht wissen, wie sie aus ah, wie sie sprach. Er hatte Angst vor ihr und ihrer Schwäche. Aber jede Nacht war sie wieder bei ihm, ganz und dicht bei ihm, und das Zimmer war durchflutet von ihrer Wärme von ihrem Licht, und sie hing an seinem Körper, und er hielt sie fest, und wenn er aus dwsem Traum erwachte, mußte er stöhnen und seufzte. „Ach, ein Weib so mi sich hängen zu haben, fo ganz und gar, und sie halten zu können — — —'" t. , r , Aber dann schlug er sich au die Stirn und faßte: „So ein Elender, der sich nicht selbst aufrecht halren kann!" Und er ging ruhelos im Zimmer hin und her und lauschte, ob sie wieder weinte. — Au jenem Tag, da die alte Kosh ihn mit wort- reicher Entschuldigung wegen des kalten Zimmers geb ten hatte, zu ihrer Frau, die so verlassen sei, heruberzukvmmen, war es ihm tote ein Schreck durch die Glieder gefahren. Einen Augenblick tu ar er versucht gewesen, dem alten Weib ein grobes Wort zu sagen, daun plötzlich sah er wieder all die Wärme und das Licht, und irgend eine Stimme in ihm sprach: „Wenn du nicht gehst, wiro sie zu Tode traurig sein!" So ivar er zu ihr gekommen und hatte sie toll und übermütig gesehen und hatte sofort gewußt: ,„Sie lugt, sie muß lügen, weil sie ihre Schwäche nicht zeigen will! Und ihre Schwäche hakte ihn still und ruhig, und stark gemacht, an jenem Abend und auch in der Nacht, da fte wieder so jammervoll geweint hatte. Nun saß er Abend für Abend bei ihr, und fte war ruhig geworden, und diese «Ruhe erschien ihm rührend, weil sie doch nicht tvirklich da war, denn sie wollte ja etwas von ihm: ihre Seele war bang und unruhig und voll von Wünschen und Begehren, aber ihr Mnnd lachte und plauderte. ~ , ,, _ Ihre Augen sahen oft ins Leere, und ihre Gedanken flatterten todesbang und aufgeregt umher; es war ihm immer, als hörte er den Flügelschlag eines anfgescheuchten Bogels im Zimmer. „So ein armes, armes Ding!" dachte er oft, wenn er von ihr ging und wenn ihre Hand, die sie ihm zum Abschied reichte, fo hilflos in der seinen lag. „So ein armes, armes Ding, und hat so viel zu tragen und würde doch den Mut haben, zehn solcher Häuser mit samt feinen Insassen und deren Kummer und Herzeleid aus die Schultern zu nehmen! Zehn solcher Häuser mit lauter vergrämten, armseligen Weiblein würden fie nicht zu «Boden drücken, Nicht einmal müde machen, aber an der eigenen, gewaltigen, ziellosen Sehnsucht trägt fie fich wund, diese gewaltige Sehnsucht raubt ihr beit Willen, die Kraft, Hub diese Sehnsucht wird ihr den Todesstoß geben’- Sie sprachen über gar manches an all de« langen, traulichen Abenden int Wohnzimmerchen. Die Kosh läpperte in einer Ecke mit ihren Nadeln, und wenn es zehn Uhr ge- schlaaen hatte, fiel ihr der Kopf vornüber, und sie machte Ki Nickerchen, und wenn dieser Augenblick gekommen war, dann lächelten die beiden. Es war ihnen dann, aL feien sie nun endlich allein, als dürften fte nun etwas tun, was fie in Gegenwart einer dritten «Person nicht tun tonnten. Aber sie' taten es nicht, fie saßen jeder auf feinem Stuhl und sprachen oder schwiegen, und wemt die .cosh erwachte, sah der Doktor auf seine Uhr, eittschuldigte sich, daß er so lange geblieben, machte einen Scherz mit der, Alten, reichte Fran von Hilbach die Hand und ging- Die Kosh wirtschaftete dann noch eut «Weilchen im Zimmer umher, deckte ihrer Frau das Bett auf, half ihr auch beim Ausziehen und sagte wohl manchmal ein viß- ^"„Daß ei? jeden Abend kommt, ist ja sehr nett, aber in letzter Zeit bleibt er doch eigentlich reichlich lang! Dabei gähnte sie und fragte ihre Herrin. „Meiner kleinen Gnädigen wird die Zeit aber nicht lang, wenn er da ist, was?" Und wenn Fran von Hilbach keine Anw wort gab, ging sie zu des Jungen Bett und lachte leise, ^Was"der wohl sagen würde, wenn er noch mal einen Papa bekäme! So ein Junge wird ein ganz mnderev Kerl, wenn ein Vater da ist, der ihn bei Gelege.iheih auch einmal durchhaut! Sie sollten em bißchen schlau, fein, Frau von Hilbach und ihn ermuntern — — ’ „Dumme, alte Kosh!" antwortete dann Frau von Hilbach, gab ihr die Hand zur guten Nacht, und die Mo ging und schüttelte den Kopf. ,, ß Sie hatte es nun bald über. Zum Spielen war ihre Fran denn doch zu gut, und so em kluger Mann mußte doch wissen, was er wollte. . } Entweder — ober!" das war immer ihr Prinzip gewesen, möglichst schnell Klarheit über eine Sache zu bekommen. Dreimal war sie in ihrem Leben von erneut Manne zur Frau begehrt worden, und keiner von denen hatte so lange Umstände gemacht. Beim dritten Mai Sehen war man einig gewesen und smg an zu überlegen! wegen der Möbel, der Wohnung und all der schonen, interessanten Sachen, die eine Verlobung mit sich bringt. Diese zwei aber blieben immer auf demselben Fleck, unb aus dem Doktor wurde matt überhaupt nicht mig. Wenn die Kosh fich aber ansinalte, daß er eines Tages einfach abdainpfen unb ihre arme Frau altem Men lasten mürbe, bann empfanb sie etwas wie Haß gegen ihn, und sie versuchte, ihn kühler zu behandeln, aber wenn sie bann in seine warmen, guten Augen sah, sagte sie sich. „Ne, wenn ber ein Lump sein soll, bann gibt-s überhaupt feine anstänbigeti Menschen mehr auf ber Welt. (Fortsetzung folgt.) 107 ist hier drinnen?" fragte er, an MaL gesehen!" war nichts darin' klopfend. „Meines Stiefvaters Geschästspaptere. „So! — Sie haben also schon hinein „Nur ein. einziges Mal, vor Jahren. Es als Papiere, soviel ich mich erinnere." „Ist nicht vielleicht eine Katze drinnen?" „Nein! Wie kommen. Sie auf den sonderbaren Einfall? „Sehen Sie hierher." Er nahm eine kleine Untertasse voll Milch von dem Schrank herunter, die oben gestanden hatte. „Nein; wir halten keine Katze. Wer cm Leopard und ein Pavian sind im Hause." ., , „Ja — so! Nun, ein Leopard ist ja eben nichts als tute qrohe Katze, allerdings dürste eine Untertasse voll Milch für seine Bedürfnisse nicht weit reichen. Nuii möchte ich nur noch eines ergründen." Damit kniete er vor den Holzstuhl hin und prüfte den Sitz mit größter Aufmerksamkeit. „Danke. Das wäre also festgestellt," sagte er, mbcm er ausstaud und seine Lupe einstcckte. „Hallo ! Da sehe ich noch etwas Interessantes!" Der Gegenstand, der seinen Blick auf sich gezogen hatte, war eine kleine Hundepeitsche, die an der einen Ecke des Bettes hing und deren Schnur so zusammengeknüpst war, daß sie eine runde Schleife bildete. „Was hältst du davoti, Watson?" „Das ist eine ganz gewöhnliche Hundepeitsche. Nur kann ich mir nicht denken, wozu die Schleife daran dienen soll." „Also ist sie doch nicht so ganz geivöhnlicher Art, nicht wahr? Ach ja, cs ist eine schlechte Welt! Und ant allerschlimmsten ist es, wenn ein fähiger Kopf seine Gaben zu verbrecherischen Gedanken gebraucht. ■—- Ich glaube, ich habe jetzt genug gesehen, Fräulein Stoner; wenn Sie erlauben, gehen wir wieder auf den Rasenplatz hinaus." Noch nie hatte ich ineinen Freund mit so grimmiger Miene Und so finster zusainmengezogenen Brauen gesehen, als da wir den Schauplatz der Untersuchung verließen. Mehrmals gingen wir auf dem Grasplatz auf und ab, aber weder ich noch Fräuleiii Stoner mochten ihn durch eine Frage in seinen Gedanken stören, bis er selbst sich dem träumerischen Nachsinne.tr entriß. „Es ist von höchster Wichtigkeit, Fräulein Stoner^" begann er endlich, „daß Sie meinem Rate in jeder Hinsicht strengstens Folge leisten." „Das iverde ich auch unfehlbar tun." „Der Fall ist zu ernst, um die germgste Unschlüsstgkeit zu gestatten. Ihr Leben hängt möglicherweise von Ihrem nnbe- dingten Gehorsam ab." , ; ,, „Ich gebe mich Ihnen völlig in dre Hände, verlassen tote sich fest darauf." , . „Vor allem muß ich mit meinem Freunde btt Nacht tu Ihrem Zimmer verbringen." Ganz verwundert starrten wir ihn beide an. „Jawohl, das muß sein. Sie sollen gleich das Nähere darüber Kören. Das da drüben ist doch das Dorfwirtshaus?" „Jawohl, das ist die Krone." „Sehr gut. Sieht man Ihre Fenster von dort ans?" ' -„Gewiß." „ , „Wenn Ihr Stiefvater heimkommt, müssen Sie Kopsweh Torschützen und sich in Ihr Zimmer einschließen. Sobald Sie barm hören, daß er sich zur Ruhe begeben hat, össiren Sie die Riegel am Fenster und den Laden, stellen Ihre Lampe zum Zeichen für uns ans Fenster und ziehen sich dann in aller Stille nach Ihrem' früheren Schlafzinnner zurück. Sie können sich doch sicherlich trotz der Bauarbeiten für eine Nacht darin einrichten/' „O ja, ganz gut," ist höchst interessant. Sehen Sie nur, sie ist gerade über dem kleinen Luftloch an einem Haken festgemacht." „Wie seltsam! Das ist mir noch nie ausgefallen. „Höchst wunderlich!" murmelte Holmes, indem er nochmals an der Klingel zog. „Einiges in diesem Zimmer ist wirklich ganz merkwürdig. Zum Beispiel muß ja der Baumetster em vollkommener Narr gewesen sein, daß er ein Luftloch ms Nebenzimmer gentacht hat, während es gerade so gut ins Freie htnaus- gehett konnte." . », , o Es stammt ebenfalls erst aus neuerer Zett," bemerkte das Fräulein. , „Wurde wohl zugleich mit dem Glockenzug angebracht?" „Ja, damals hat man verschiedene kleine Aenderungen vor- geuommen." _, . „ .. „Die recht interessanter Art sind — Schernküngeln und Luftlöcher, die keine frische Luft zuführen. Mit Ihrer Erlaubnis, Fräulein Stoner, wollen wir jetzt unsere Besichtigung tu Dr. Roylotts Zimmer fortsetzen." , , Dieses war größer als das vorige, aber ebenso ernfach eut- gerichtet. Ein Feldbett, ein kleines Gestell mit Büchern, zumeist medizinischen Inhalts, ein Lehnstuhl neben dem Bett, ein einfacher Holzstuhl an der Wand, ein runder Tisch utib ein großer eiserner Geldschrank sielen zunächst ms Auge. Holmes ging langscuu durch das Zimmer' und besichtigte ein Stück um das andere Mit oer schärssten Aufmerksamkeit. ,, — ■ ■ — - ■ den Ecsenschrank „Das weitere überlassen Sie uns." „Was haben Sie denn aber fror?" „Wir werden die Nacht in Ihrem 3immer verbringen, um dem Geräusch, das Sie so erschreckt hat, auf die Spicr zu kommen." „Ich glaube, Herr Holmes, Sie haben sich bereits eine Ansicht gebildet," sagte Fräulein Stoner und legte ihm. die Hand aus bett Arm. „Kann wohl sein." „Damt entbecken Sie mir nm des Himmels willen, was an dem Tob meiner Schwester schulb war?" „Ich möchte gerne erst nodj sicherere Beweise haben." „Wenigstens können Sie mir doch sagen, ob meine Ansicht zutrifst, daß sie an einem plötzlichen Schrecken gestorben ist." „Nein, das glaube ich nicht. Nach meiner Ueberzeugung lag wohl eine greifbarere Ursache vor. Nun aber, Fräulein Stoner, müssen wir sie allein lassen; baut wenn Dr. Roylott zurückkäme und uns sähe, so wäre unser ganzer Besuch umsonst gewesen. Leben Sie wohl und halten Sie sich tapfer; wenn Sie meinen Weisungen pünktlich nachkommen, bürfen Sie versichert fein, baß wir Ihnen die Gesahren, von betten Sie bedroht sind, bald aus dem Wege geräumt haben werden." Drüben in der „Krotte" verschafften wir uns int oberen! Stockwerk zwei Zimmer, bereit Fenster gerade nach dem Parktor und dem bewohnten Flügel des Herrenhauses hinüb erschauten. In bet Dämmerung kam Dr. groylott ungefähren; seine Riesengestalt ragte hoch empor neben dem schmächtigen Burschen, der den Wagen lenkte. Als derselbe das schwere Gittertor nicht ohne weiteres aufbrachte, hörten wir den Doktor mit seiner heiseren Stimme auf ihn einschreien, und sahen, wie er in der Wut die geballten Fäuste gegen ihn schüttelte. Das Wägelchen fuhr wieder davon, und einige Minuten darauf blitzte plötzlich aus einem ber Wohnzimmer das Licht einer Lanipe durch das Laubwerk herüber. „Weißt du, Watson," sagte Holmes, als wir in der zu- nehmendet! Dunkelheit beisammen saßen, „es ist mir wirklich nicht ganz wohl dabei, daß ich dich heute nacht rnitnehmen soll. Dis Sache ist durchaus nicht ohne ernstliche Gefahr." „Kann ich dabei von Nutzen sein?" „Deine Gegenwart ist möglicherweise von ganz unbezahlbarem! Werte." „Dann werde ich unfehlbar mitgehen." „Das ist sehr freundlich von dir." „Du sprichst von Gefahr. Offenbar hast du in den Zimmern mehr gesehnt als ich entdecken konnte." „Nein, ich habe wahrscheinlich nur ntehr Schlüsse daraus abgeleitet. Gesehen hast du wohl gerade so viel wie ich." „Außer dein Klingelzug habe ich nichts Bemerkenswertes wcihrgeuommen. Zu tvelchem Zweck der aber dienen sollte, kann ich mir nicht vorstellen, das gestehe ich ehrlich." „Hast bu auch das Luftloch gesehen?" „Ja, aber ich meine, eine kleine Oessnung, die aus ein ent Zimmer ins andere führt, ist doch nichts so gar UugewöhnlicheÄ. Sie- ist ja so klein, daß kaum eine Ratte durchschlüpsen kann." „Ich wußte schon, ehe wir hierher kamen, daß wir ein solches Luftloch finden würdet!." „Aber, bester Holmes!" — „Du erinnerst dich gewiß, daß uns Fräulein Stoner berichtete, ihre Schwester habe Dr. Roylotts Zigarre gerochen. Nun, bas brachte mich sogleich auf bett Gedanken, baß zwischen ben beiden Zimmern eine Verbindung bestehe; natürlich konnte dieselbe nur klein fein, sonst wäre sie bei der gerichtlichen Untersuchung bemerkt worden; so kam ich zu dem Schluß, daß es sich um ein Luftloch handeln werde." an dem Bett bemerkt?" Ist dir das sonst schon von der Stelle rücken. „Aber was kamt denn dabei Schlimmes sein?" „Es ist doch zum mittdesten ein merkwürdiges Zusammentreffen, daß die Dante, die in einem Bett schläft, plötzlich stirbt, gerade nachdem man oben über demselben ein Luftloch angebracht und daneben eitlen Klingelzug befestigt hat. Kommt das dir nicht auch ausfallend vor?" „Ich vermag noch immer nicht einztisehen, wie das alles zusammenhängen soll." „Hast bu vielleicht etwas Besonbetes „Nein." „Es ist ant Fußboden angcnagelt. jemals uorgrfontmeit. „Nicht daß ich tvüßie." „Die Dante konnte ihr Bett nicht .. . ... _ Es mußte also gerade unter dem Luftloch und dem Seil stehen bleiben — ein Seil müssen wir es doch eigentlich nennen, da es auf einen Klingelzug offenbar überhaupt nicht abgesehen war." „Holmes!" tief ich aus, „ich glaube, mir dämmert allmählich eine Ahnung auf, wohin deine Andeutungen zielen. Wir sind nur gerade zu rechter Zeit gekommen, um ein abgejetmtes, gräßliches Verbrechen zu verhindern." . „Jawohl, abgefeimt und gräßlich! Wenn ein Arzt zum Verbrecher wird, so tut er es allen andern zuvor; je tut er besitzt die nötigen Kenntnisse und hat starke Nerven, too war es zu allen Zeiten. Der Mensch, mit dem wir es zu tun haben, stellt «war selbst feine berüchtigtsten Vorbilder in Schatten, doch meine ich, Watsom 'wir dürfen es. trotzdem mit ihm aufnehmen. Mer 108 es warten unser noch Schrecknisse genug, bevor die Nacht um ist: deshalb last uns jetzt in aller Ruhe und Gemütlichkeit eine Pfeife zusammen rauchen und ein paar Stunden, an etwas Heu- ‘tereS denken." , ,, . , Etwa um neun Uhr erlosch der Lichtschein zwischen den Bäumen, und das Herrenhaus lag mm in tiefem Dunkel. Zwei Stunden waren langsam hingeschlichen, als plötzlich, mit dem Schlag elf Uhr, ein einzelnes helles Licht gerade uns gegenüber uusblitzte^ bag 3eic£)en stw uns," sagte Holmes aufspringend; r,es kommt aus dem Mittelfenster." (Schluß folgt.) Zsland als Dorado der Landwirtschaft. As. Kopenhagen, Anfang Februar 1911. Mit dem Gedanken an die ehrwürdige Sageninsel Island verbinden die meisten sicher die Vorstellung von einer Felseneinöde wo sich eine spärliche Bevölkerung in engen Gebirgskiuften und au schmalen Küstenstrecken kärglich durchs Leben schlägt ; man halt die Fischerei für die einzige nennenswerte Erwerbsquelle der Einwohner jenes nördlichen Eilandes. Jndesten ist kaum bekannt, daß die Landwirtschaft auf Island noch eine große Rolle spielen wird. Island, die vom Golfstrom nmströmte Insel, hat ein un Verhältnisse zu ihrem hohen Breitengrade äußerst mildes Klima, und an der Südküste liegt ein breiter Gürtel von flachem, fruchtbarem Land, das die Voraussetzung besitzt, wenn eine Bebauung der Degend nach allen Siegeln moderner Landwirtschaft stattsindet, reiche Erwerbsmöglichkeiten zu erschließen. Der isländische Natronal- ökonvm Jonas Gudlaugsson, der sich gegenwärtig in Kopenhagen aushält, sucht durch Aufsätze in der dänischen Presse die Aufmerksamkeit auf die reichen Zukunftsmöglichkeiten seines Vaterlandes ßm hoben Norden zu lenken, und vertritt die Ansicht, das; der Grund, weshalb die Isländer bisher unter recht gedruckten finanziellen Verhältnissen gelebt haben, der sei, dast sie es noch nicht verstanden haben, die natürlichen Reichtümer der Insel auszunutzen und sich der Bedeutung der Landwirtschaft selb ft Nicht recht bewußt gewesen seien. Nach den Mitteilungen Gudlaugsfons find die natürlicheii Reichtümer der Südküste Islands so groß, daß nicht nur die ganze Bevölkerung Islands, wenn sie dort zusammengedrängt würde, sich bequem durch Landwirtschaft ernähren könnte, sondern sogar eine namhafte Einwanderung aus anderen Ländern wünschenswert wäre, damit eine um so ersprießlichere Bebauung jener Gegend stattfinden könne. Der islandifche Na- tionalökonom glaubt mit gutem Gewissen behaupten zu können, daß Süd-Island, weirn es entsprechend bett Errungcnschaftenl moderner landwirtschaftlicher Technik bebaut würde, ein „Dorado der Landwirtschaft" werden könne. „Es fehlt in Island, sagt Gudlaugsson in dem Kopenhagener Blatt „Riget", an landwirtschaftlichen Arbeitskräften. Hättet wir deren genügend, datm würden unsere Höfe wenigstens das doppelte abwerfen können. Jetzt haben wir, weil wir selbst alle Arbeit ausführen müssen, nicht die genügende Zeit, unser Land zeitgemäß zu bebauen. Eine wichtige Ursache, weshalb der isländische Landwirt bisher keine großen Resultate erzielen Comtie, liegt darin, daß er zu konservativ gewesen ist und zu zähe an der Tradition festgehalten hat. Er hat in die neuen landwirtschaftlichen Methoden lange kein rechtes Vertrauen setzen wollen und sie deshalb noch nicht eingeführt. Erst jetzt sind wir allmählich so weit vorgeschritten, daß die fehlende Arbeitskraft ein Hindernis für die weitere Enttvicklung geworden ist. Wir brauchen viels Leute. Im südlichen Island liegen meileuweite Wiesenstrecken, die unbebaut sind und Jahrhunderte hindurch auf den Pflug gewartet haben. Es sind nur eine Ueberrieselung und einige Deiche erforderlich, — und diese Strecken werden Tausenden von Menschen ihr tägliches Brot geben können. Statt dessen ist ein Gehöft nach dem andern im Laufe der Zeiten brach gelegt worden, und isländische Bauern sind nach Amerika ausgewandert, um dort Mühsam ihr Brot zu verdienen... So ging es bis in die neueste Zeit hinein. Jetzt fängt endlich die Landwirtschaft an, auf Island erfreuliche Fortschritte zu machen. Das gilt ganz besonders von der Gegend, die um Reykjavik liegt. Hier sind z. B. die ersten isländischen Meiereien gegründet worden. Erst vor wenigen Jahren wurde mit der Ausfuhr isländischer Butte« angefangen; Island hat bereits einen guten Absatzmarkt in England, und die Butterproduktion wird bald eine der wichtigsten. Einnahmequellen des Landes bilden können. In jenen fruchtbaren Gegenden aber fängt der Mangel an Arbeitskraft an, sich sehr unangenehm fühlbar zu machen. Diese Arbeitskraft können ivir aus Island selbst nicht herbeischaffen; wir müssen vielmehr unsere Zuflucht zum Aitsland nehmen. Von dort müssen tvir neue Arbeitskräfte, Unternehmungsgeist und Erfahrmigen nach unserer Insel ziehen. . ." Der isländische Verfasser führt weiter aus, wie mehrere dänische Landwirte, die nach Island ansgewandert seien, dort vermögende Leute geworden seien, nachdem sie bisher unbebaute Landstrecken stir ein billiges Geld angekauft und nach den Regeln der modernen Landtoirtschaft bebaut hätten. Es unterliegt kaum einem Zweifel, daß ausländische Land- Ivirte, die nach Island auswandern, sich dort verhältnismäßig rasch eine selbständige Stellung und ein blühendes eigenes Gehöft verschaffen können; es gehören dazu nur zwei kräftige Hände unti ein kluger energischer Kopf! Jedenfalls können diejenigen Landwirte, die nach Island auswandern, eines freundlichen Empfanges seitens der Eingeborenen sicher sein. Weil das Bedürfnis nach fremder Arbeitskraft für die isländische Landwirtschaft so groß ist, ist sogar in der isländischen Nationalvertretung, dem Althing, eilt Gesetzentwurf eingebracht worden, der bezweckt, die Einwanderung fremder Landwirte ganz besonders zu erleichtern. Deutsche Einwanderer werden den Isländern sicher ebenso, willkommen feilt wie dänische und norwegisch-e. DernmcMes. * Aus einem alten Theaterzettel. In die tragt* komischromantische Zeit der Blüte der Theaterschmieren führö ein lustiges theatergeschichtliches Dokument, das nach Bäuerles Erzählung in dem von Dr. Landsberg und Dr. Rundt heraus^ gegebenen Theaterkalender auf das Jahr 1911 veröffentlicht wird, Im Jahre 1796 gab es in Penzing bei Wien eine Theaterbndez in der ein gewisser Maximilian Sandersky, früher Frisenr, jetzt Heldenspieler und Tragödienverfertiger hauste. Er wurde durch den ironischen Beifall, den ihm die zu ihm juxeshalber hinaus- kommendkn Wiener zollten, und den er ernst nahm, immer mehr in den Wahn bestärkt, ein großer Künstler zu fein. So schrieb er einst bei seinem Benefiz, zu dem er Rudolf v. Felseck oder die Schwarztaler Mühle gewählt hatte, ttachstehenden Theaterzettel, um das Publikum auf seine Darstellung des „Fels- eckcrs" aufmerksam zu machen. „Hohe und gnädige Gönners Glücklich ist der Schauspieler, welcher seiner Kunst gewiß,, frei und unbescholten auf die Bühne treten und mit innerer Lust und Wonne voller Zufriedenheit sich selbst zulächeln kann: Ich sammle mir Lorbeer — und das kann ich! Mein imtadelhaft-s Spiel, meine im Affekt sanfte und in Gelassenheit rollende Stimme, meine entnervenden Pantomimen, welche ich (o ja, ich darf mich' dieses Lobes würdig machen) meistens selbst verfaßt habe, bekräftigen das, was ich bin. Ich denke noch einer Zeit, wo ich an melancholischen Stunden Komödienbücher las und manchmal mir wünschte: v wärest du doch diesen Helden, jenen Liebhaber oder zärtlichen Vater zu spielen imstande! Und jetzt kommt wirklich die Reihe an mich. Ich trete auf — werde beklatscht und bewundert — und ich bin der weltbekannte Liebling und Augapfel unserer unschätzbaren Zuschauer und Kenner. Heute ist die schwerste Probe, die je ein Jüngling aushalten konnte, Albrecht, Hamlet sind schwere Rollen, ich gesteh es, und ich überwand sie. Aber Rudolf v. Felseck, welcher mir seit einem Jahre so viel Mühe machte, welchen ich mit meinem sauren! Schweiß einstudierte, und jedermann schon mit Begierde daran harrt, wo vielleicht schon Neid und Mißgunst auf mich lauert, um nur das Urteil zu fällen. — Wird mir da nicht Furcht und Herzklopfen meine Worte verscheuchen? Nicht Zittern meine erdichteten Bilder vernichten? Doch nein! Hinweg mit den unnützen Gedanken! Ich will mich ganz in meiner Größe zeigen, gleich dem mutigsten, wildesten Feuerbären der Hetz — alle Hindernisse überwältigen, und so mit heute auch den ruhiuvollstenl Beifall, das so erquickende Bravo aus meiner gnädigen Zuschauer Munde holen. Nur bitte ich um einen gütigen zahlreichen Besuch, und verspreche-dafür, daß jedermann sagen wird: er hat es schöner gemacht, anmutiger diese Rolle gespielt, als cs hätte sein sollen. Ich verbleibe in demutsvoller Beharrung Dero unterwürfige« Maximilian Sandersky, gegenwärtiger Rudolf v. Felseck. * Kleines Mißverständnis. Herr (der die Tochter eines Kaufmannes verehrt, zu diesem): „Da spielt also Ihr Fräulein Tochter auch Klavier?" — Vater: „Sie haben gewiß auch eine kleine — Untugend!" Matenratsel. Aus jedem der folgenden Zilate ist ein Wort zu nehmen, so daß sich ein neues Zitat ergibt: 1. Wer wollte sich mit Krillen plagen, So lang uns Lenz und Jugend blüh'« ? 2. Es ist Arznei, nicht Gilt, was ich dir reiche. 3. Rastlos vorwärts mußt du streben. 4. Die Zeit geht aufrecht unter ihrer Last. 5. Es ist der Geist, der sich den Körper baut. 6. Nie kommt ein Unglück olme sein Gewlge. 7. Die Stunde ist vorbei, zurücke geht es nimmer. Auflösiiug in nächster Nummer! Auflösung des magischen TreiecK in voriger Nummer: ASTER SKAT TAG E T R Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitäts-Buch- und Steiudruckerei, R. Lange, Gieße»