[UJVj |9U — Nr. 8 Samstag den l<. Januar Das Witwenhaus. 9loman von Helene von Mühlalt. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Frau Kaufmann Hänflein toar die einzige in diesem Hause, die nicht mit dem Pfennig zu rechnen brauchte, und diese Tatsache verlieh ihr einen Nimbus bei all den andern Witwen, aus die sie zum Teil sehr von oben herabsah. Sie wiederholte bei jeder Gelegenheit, daß sie sich eine ganz andere Wohnung leisten könne, wie die in dem alten Saalehaus war — aber der Blick, der wunderschöne Blick habe sie gefangen genommen. Das sagte sie auch heute abend wieder zur Frau Oberlehrer Specht, und die machte ein ganz gläubiges Gesicht, obschon sie etwas anderes dachte. Das Pförtchen, die nach der Waldseite zu gelegene Hintertür, die so versteckt lag und die auf einen Weg führte, der abends stockdunkel war, hatte sie bewogen, ins alte Saalehaus zu ziehen, in dessen Räumen sie schmerzlich den Stuck an Wänden und Decken und die parkettartigen Fußböden, die es überall in den bes.eren Villen gab, vermißte. Auch daß sie Lampen brennen mußte, wo sie doch drei prächtige Gaskronen besaß, war ihr bitter--aber die Tür! die Tür! Frau Häuflein war dreiundvierzig Jahre alt, aber sie war immer noch eine schöne Frau zu nennen, und besonders auf der Straße mit dem großen Rembrandthut auf dem Kopf und dem gutsitzenden, glattanli g nden Schneidertleid sah sie gut aus und lenkte die Blicke manches Mannes auf sich. So stolz sie aber auch im allgemeinen war und so hoch sie ihren Kopf zu tragen pflegte, so ganz unempfänglich gegen ein bißchen Bewunderung von feiten des starken Geschlechts war sie nicht, und das sonnte ihr eigentlich niemand verübeln, denn sie war seit elf Jahren Witwe Und batte viel freie Zeit und dadurch viel Langeweile — Und der Verkehr mit grauen, die sie ja doch höchstens beneideten, sagte ihr nicht zu. Es war ihr nichts, wenigstens nichts eigentlich Schlimmes nachzusagen, aber in diesem Thüringer Städtchen sand man ja bei allem etwas, und wenn eine Frau mit grauen Haaren einen ehrsamen Spaziergang auf die Rudelsburg mit einem kaum der Schule entwachsenen Herrchen unternahm, so hieß es gleich in irgend einem Kränzchen: „Haben Sie schon gehört — die und die ist mit dem gegangen 1— unglaublich, schrecklich!" und man dichtete einen ganzen Roman und sah „die" immer spöttisch an und beobachtete sie auf Schritt und Tritt. Das hatte auch die Hänflein an sich erfahren müssen, Und sie hatte bitter darunter gelitten, denn sie hielt etwas auf einen guten Ruf und konnte mit Fug und Recht den Kopf hoch tragen, denn ihre Freundschaft mit einem Naumburger Villenbesitzer war rein platonisch gewesen; aber die Leute in diesem Ort waren eben zu biet zurück, um fd etwas zu begreifen. Wie sie noch „drüben" auf der andern Seite in der Qchaftlichen Villa gewohnt hatte, hatte „et" jedesmal den ganzen Ort gehen müssen, wenn er sie besucht^ und ehe er in ihr Zimmer trat, wußte schon die ganz» Nachbarschaft, daß er bei ihr war, und auch „ihm" war das Spießrutenlaufen peinlich geworden. Seine Besuche wurden seltener, und ihre Sehnsucht wuchs. So war sie vor einem halben Jahr zur jungen Frau von Hilbach gekommen und hatte sie gefragt, ob sie die leerstehendb Wohnung in der ersten Etage an sie vermieten wolle; und wie sie in Frau von Hilbachs etwas verträumte Augen gesehen hatte, da wußte sie, daß ihr durch diese Frau feine Unannehmlichkeiten erwachsen würden, und hatte die Wohnung genommen, der Vorsicht halber nur auf ein halbes Jahr mit vierteljährlicher Kündigung. Ihr Naumburger Freund aber hatte diese Verkehrserleichterung keineswegs gewürdigt. Kaum war sie einen Monat im Saalehaus, da hielt sie eines Tages einen Brief in Händen, und ehe sie ihn öffnete, wußte sie, datz er etwas Großes und Schweres enthielt, und zwei Minuten später lag sie kreidebleich, an allen Gliedern zitternd aus ihrem Sofa und war nicht fähig, das Entsetzliche zu begreifen. „Er" hatte sich verlobt. Seit jenem Tage hatte sie einen Haß gegen das armselige, altmodische Saalehaus, in dessen Räumen solch ein merkwürdiger, altertümlicher Duft schwebte und dessen Insassen ihr unsympathisch waren, alle, alle, auch ihre Flurnachbarin, die Frau Oberlehrer Specht, die ihr jetzt gegenübersaß. Wer war denn auch diese Specht? Ließ sich stolz „Frau Oberlehrer" titulieren, und jedermann wußte doch, daß sie nicht einmal Pension bezog, daß sie einstmals die Wirtschafterin des verwitweten Oberlehrers gewesen war und daß dieser sie dann, weil sie gut kochte und sauber war, auf seine alten Tage geheiratet hatte. Nun saß sie da, hatte zuviel zum Sterben und zu wenig zum Leben und würgte sich mit Badevermietung, Nähunterricht und Handarbeiten für Leipziger Geschäfte durch. Nebenbei hatte sie eine böse Zunge, und wer ihr Feind war, der hatte nichts Gutes von ihr zu erwarten. Frau Hänflein, die eine weltkluge Frau war und es wohl verstand, ihre Gefühle und Gedanken zu beherrschen, hatte es für klüger gehalten, sich diese Flurnachbarin zur Freundin zu machen. Sie schickte der Specht manchmal ein Tellerchen „Speise" oder ein Gläschen Un garwein herüber, und dafür machte die Specht sie mit allen Vorkomm- nisjen des Ortes bekannt und unterstützte sie in allen Pläne« und Unternehmungen. So auch heute. Die beiden laßen nun seit einer halben Stunde bei 30 — Vä'ckwerk tmb Uugarwein und lauschten mit Mgeyalteuem Lrem; es blieb aber alles still oben. Die Specht hatte schon zum zweiten Mal ihr, Glas geleert, und ein bißchen zögernd bot ihr die Hänflein ein drittes Glas an. c , Die Specht dankte sehr wortreich und tat erschrocken, hne ihr Glas doch wieder gefüllt vor ihr stand. Fran Hänflein machte eine bittersüße Miene. „Ich kann Ihnen versichern, liebe Fran Oberlehrer, Ö: dauert der Skandal jede Nacht bis lange nach Mitter- t; es ist, als ob sie heute ahnt, daß wir sie beobachten !" , t „Ja, aber liebe Frau Häuflein, ich wurde nicht zögern, trotzdem die allerenergischsten Schritte zu einer Abänderung zu tun!" riet die Specht, und die Hänslein sagte ein nachdenkliches „Ja!" Noch eine halbe Stunde saßen sie lauschend da. Die KPerne Schale mit dem Backwerk war fast geleert, und e Specht hatte ihr viertes Glas Ungarwein geleert. „Jetzt!" rief plötzlich die Hänflein, und ihre Augen leuchteten auf. Sie lauschten wieder beide, aber >es >var Nichts — alles blieb still. Sie waren enttäuscht. „Dennoch!" rief die Specht, „ich würde den Brief schreiben. Mein seliger Mann hatte den Grundsatz: Jrn- mer sogleich handeln, hat man erst angefangen zu verschieben, so unterbleibt es schließlich ganz." Die Hänflein war unschlüssig. „Ich muß gestehen, liebe Frau Oberlehrer," sagte sie, „es ijt mir außerordentlich peinlich, daß gerade heute abend der Tumnlt so schnell zu Enoe war----" „Aber das hat ja gar nichts zu bedeuten, liebste Frau Hänflein. Ich bin Ihr Zeuge, daß ein unerhörter Skandal vollführt wurde, und wie lange er gerade heute dauerte, darauf kommt es ja nicht an!" ,Mürben Sie mir dann behilflich sein, einen Brief an hie Frau Lengerich zu schreibend fragte die Hänfleinimmer poch schwankend. „Aber gewiß, gewiß! Mit dem größten Vergnügen!" »ntgegnete die Specht eifrig. Der llngarwein hatte sic erregt, und das Gefühl, ein bißchen Aufregung im Hanse schassen zu können, tat ihr wohl. In der nächsten Viertelstunde saßen sie vor einem Vogen Papier. Die Specht diktierte, und Frau Hänflein ft6rte6. Manchmal machte Frau Hänflein einen schwachen Einwand, aber die Specht riet zu möglichster Kürze und Energie, damit die Wirkung nicht verfehlt würde, und so schrieben sie dann zum Schluß kategorisch: „Hört der Lärm picht in der allernächsten Zeit auf, so werde ich mich gezwungen sehen, mir auf dem Weg der Klage Frieden zu verschaffen. Achtungsvoll Frau Hänfleiu." Sie beratschlagten noch, wie sie den Brief der Ruhe- pörerin übermitteln sollten, und nach längerer Debatte ßbot sich die Specht, die noch in Straßenkleidung war, das änuskript zum Kasten zu bringen; sie bedankte sich wortreich für Wein und Backwerk und schied in freudigster Dtchnmung von ihrer Flurnachbarin. — _--Am nächsten Morgen drehte der Briefträger Langmann einen Brief ein paar Mal in der Hand herum. „Frau Lengerich! Frau Lengerich! Donnerwetter, soll hie denn auch in der alten Bude wohnen?" Der hatte ßr doch noch nie etwas gebracht. „Na, Herr Postrat," sagte die Kosh, die vor ihrer Tür totit Eiern und Geflügel hantierte. „Was bringen Sie Neues? Was für meine Wenigkeit? Was für meine Gnädige? Lassen Sie mal sehen!" Sie nahm ihm den Brief aus der Hand und las die Aufschrift. „Frau Lengerich?" sagte sie gedankenvoll. „Frau Len- tzrrich? Und wo kommt denn das her?" Langmann hatte ihr den Brief wieder aus der Hand genommen. „Her damit! Befriedigt Eure Neugier, wo vhr wollt! Aber mein Zeug geht Euch nichts an!" „Nu — nu!" sagte die Kosh und lachte vor sich hin. pWie wär's denn, Herr Postrat, mit einem Heißen? Direkt Röhre, und 'ne Schnitte Kirchweihkuchen aus Langmann lachte übers ganze Gesicht. „Nu, abgeneigt Wär ich grad nicht! Ist eine verdammte Kälte heute Vorgey!" „Nu, denn immer rin in die gute Stube! Rehmen Sie Platz auf dem Kanapee und seien Sie mal ein bißchen gemütlich!" Langmann band seine Tasche ab, setzte sich auf das schwarze Wachstuchsofa der Kosh und wartete der Dinge, die da kommen sollten. Er war ein netter, stattlicher Mann, ein bißchen barsch im Umgang, aber wer ihm Honig ums Maul zu schmieren verstand, gegen den konnte er freundlich, fast herzlich werden. An diesem naßkalten Spätherbstmorgen aber konnte ihm nichts willkommener sein als eine Tasse heißen Kaffees und ein Stück Kuchen. Zu Haus in seiner Wirtschaft stand's nicht zum besten, und er mußte mehr als einmal in der Woche ohne was Warmes im Magen seine Wanderung antreten. „Ich hab es immer gesagt, die Polenwitwe hat ein gutes Herz!" sagte er jetzt galant und ließ sich das Vorgesetzte gut schmecken. „Will ich meinen!" antwortete die Kosh und goß ihm die zweite Tasse Kaffee ein. Langmann fühlte sich immer behaglicher. „Fünf Pfennig Porto hat er nur!" reflektierte die Kosh — „also von hier!" Der Brief sah aus der Tasche hervor, aber sie konnte nur die Rückseite sehen. „Noch ein Stückchen Kuchen?" fragte sie freundlich, und ehe Langmann antworten konnte, hatte er schon eine derbe Schnitte neben sich liegen. Man sah ihm das Behagen von seinem Gesicht leuchten, und die Kosy wurde dreist, wendete den Brief um und las noch einmal die Aufschrift. . „Frau Witwe Lengerich" stand da nut steifen, etwas Ungewandten Buchstaben. Wer schrieb doch nur so? Sie kannte die Schrift; so schrieb einer aus dem Haus — aber wer? Die Specht war es nicht — die krackelte mit lauter Haarstrichen, und die Pastorin schrieb mit viel Schnörkeln. „Aha!" dachte die Kosh, „dann kann es mir die Häuflein sein," und bevor Langmann seinen Kuchen fertig eingestippt hatte, war ,ihr Gedankengang bis zum Schluß gelangt. Sie hatte gestern abend spät die Specht znm Kasten schleichen sehen, und sie hatte auch vorn Dienstmädchen schon gehört, daß die beiden Frauen zwei Stunden bei Wein und Backwerk zusammen gesessen hatten. Wenn die nun einen Brief au die Lengerich schrieben, dann konnte der Inhalt nur ein unerfreulicher sein; irgend' was war nicht in Ordnung im Haus, und man verhandelte da einfach untereinander, ohne sie vorher zu Rate zu ziehen; das empörte sie. — (Fortsetzung folgt.) * Das Reaiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 (2. Grotzh hessisches) am 1$. Januar 1871 bei Briare. A n s den Erinnerungen eines Mitkämpfers.*) Von E. P i st o r. Am 1. Januar war das Detachement Rantzau, der Ucber- macht weichend, nach Gien zurückgegangen ((. den Artikel von! 1. Januar), allein bereits am 4. Januar marschierte d-as gesamte Detachement, auf Befehl des Divisionskommandeurs Prinz Ludwig von Hessen, wieder. nach Briare, welches schon am 3. von der Division du Temple geräumt worden war; vielleicht, infolge des! Vormarsches des VII. Korps gegen Süden. War die Lage des Detachements bis zum 30. Dezember schon keine günstige gewesen, so war der erneute Aufenthalt in Briare noch weit unangenehmer und vollzog sich unter noch weit ungünstigeren. Verhältnissen.. Das Landwehrbataillon Detmold war aus Gien zurückgezogen wordeu, dafür verblieb in Gien die 7. Kompagnie des Regiments, so daß das ohnehin schon durch Gefechtsverluste und stark austretende! Krankheiten sehr geschwächte Regiment mit mir sieben Kompagnien in Briare einzog — seine Stärke betrug damals zirka 1800 Köpfe eiuschl. der Offiziere — das 2. Reiterregiment verlor fast täglich einzelne Mannschaften durch Franktireurs auf Patrouille, ja am 5. Januar wurde bei einem Erkundigungsrittei ein Zug, 18 Mann mit einem Offizier, in einem Orte abgeschnitten und gefangen genommen. Orleans, wo die nächste für uns in Betracht kommende Unterstützung stand, war über 70 Kilometer entfernt und nur zwei kleine Relais-Kommandos, welche als Hilfe gar nicht in * Benutzte Werke: Dr audt, Detachement Ranzau, Geschichte des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm, und Maurer: In, Frankreich 1870/71. 31 — i1 t r i 1 l t i t i t 3 c $ 8 gingen to» btii Feldwachen, die südlich in der Front des Detachements, sowie auch von Osten auf dem linken Flügel bis zur Strafe nach Montargis lagen, Meldungen ein, daß sich überall Bewegungen feindlicher Truppen und Patrouillen zeigten. Selbst von Gien meldete die 7. Kompagnie eine starke Besetzung des unken Loireusers und eine anhaltende Beschießung der Straße Briare-Orleans. Tie Feldwachen waren die ganze Nacht in Tätigkeit. Der Patroulllengang wurde besonders sorgfältig angeordnet. Trotz- denl brachten selbst die besten Führer keine bestimmten Meldungen. . ’oaü. stockfinster und namentlich gegen Morgen senkte sich J° Nebel auf die ganze Gegend, daß man nicht nur selbst auf wenige Schritte nichts erkennen konnte, der schwere Nebel dämpfte auch jeden Schall, so daß auch selbst nähere laute Geräusche kaum vernehmbar waren. Meldeten n"n auch die zurückgekehrten Unteroffiziere, daß sie mit vieler Mühe in den vor der Feldwache liegenden Wald eingedrungen seien ohne irgend etwas sehen zu können, und daß sie Geräusche gehört, so war es ihnen doch vollkommen unmöglich, etwas bestimmtes entdecken zu können. Damit mußte man sich zufrieden geben und durfte, froh sem, daß sich die Leute in all der dicken Finsternis wieder zurück nach der Feldwache gesunden hatten. So schimpfte und fluchte Feldwache, Kommandant und Mannschaft auf den bösen Nebel, her sich im Laufe des Tages als unser bester Freund noch zeigen sollte. Es war 8 Uhr geworden, die Stunde, an der die Jnsantcrieposten eingezogen wurden und die Reiter den Vor- postendienst übernahmen. Wie froh war man, die Nacht glücklich vorüber zu haben und für die armen Musketiere kam ja nun eilte Zeit verhältnismäßiger Ruhe bis zur Ablösung. Die Be- detten trabten, ab, allein kaum war der Posten auf der Straß« nach Montargis so lange im Nebel verschwunden, daß er wohl seinen Standpunkt vor der Postenkette der Infanterie erreicht haben tonnte, als heftiges Geknatter von Schüssen aus dem vorliegenden Walde schallte. Aus dem grangelben Nebel tauchten zwei schwarze Gestalten auf, es war unsere Vedette, die im Galopp zurückkam; Ne meldete, daß sie „überall aus dem Wald Feuer erhalten habe". Was wir bereits nachts gefürchtet hatten, war nun zur Tatsache geworden, der Feind stand bereits in der linken Flanke des Detachements auf einer der beiden Rückzugslimen. Unverzüglich brachten die Reiter die Meldung an den Vorpostenkommandeur. Tie Feldwache war sofort in Gewehr getreten, besetzte den Schützengraben der Chaussee sowie das kleine Gehöft, ist welchem die Wache lag und machte sich bereit auf einen Angriff. Doch vorerst blieb der Gegner ruhig, im Orte dagegen wurde es ! lebendig, es kommen in eiligem Marsche nacheinander drei Züge an von der 3., 6. und 8. Kompagnie, die von dem ebenfalls alsbald erschienenen Vorpostenkommaudeur rechts und links der Straße ttorgeschickt werden. Mit Durra werfen sie sich gegen den nebeligdunkeln Wald nnd! sogleich entwickelt der Feind in dem Wald uub ant Rand desselben eine starke Schützenlinie. Trotzdem den drei ich wach en, im Feuer befindlichen Zügen bedeutend überlegens Kräfte — wohl ein Bataillon — gegenüber stehen, wird der Gegner znrüügedrängt und wagt sich nicht mehr aus dem Wald heraus. In der Front auf der Straße nach Cosne drängten die Franzosen glücklicherweise nicht vor, wohl schießt sich ein am Bahnhof Chatillon stehender Zug der 6. Kompagnie mit dort auftauchenden! Patrouillen herum, allein die zur Unterstützung gesandte Leib- Kompagnie kam gar nicht zur Verwendung. Schloß und Park Beanvoir, welches die Bahn und Straße nach Gien beherrscht, war durch einen Zug der 5. Kompagnie besetzt. Auf dem Alarmplatz stand der Rest des Regiments als Reserve bereit. An der Straße nach Montargis war noch eilt Zug der 4. Kom- bagnie und der Zug der 5. Kompagnie auch mit den anderen Zügen vorgerückt; vergebens versuchten die Franzosen, vorzustoßen, die wenigen Leute hielten allen Angriffen ruhig Stand. Hierbei wurde Leutnant Wiener durch einen Schuß ins Bein schwer verwundet, doch schleppte er sich selbst noch, auf einen Musketier gestützt, bis zur Feldwache zurück. Gegen! 9 'Uhr Witten aus dem Wald plötzlich Kaiwnenschüsse und über die Gefechtslinie weg rauschten Granaten. Eine französische Batterie war auf oder in der Nähe der Straße nach Montagis aufgefahren; die Geschosse krepierten am Ausgang von Briare in der Nähe des Bahnhofs. Hier war, wie der Gegner wohl wußte, der Sammelplatz des Detachements. Zwar haben die französischen Granaten weder unter unseren Truppen noch auch in dem Ort irgend welchen, Schaden angerichtet, allein das Erscheinen von Artillerie fast im Rücken unserer Stellung war eine neue Mahnung, daß die Franzosen die bereits am 31. Dezember versuchte! Einschließung und Gefangennahme oder Vernichtung der Detachements heute mit aller Energie zu verwirklichen strebten. Wo die Batterie stand, konnte bei dem Nebel nicht ermittelt werden, daher gingen auch die zwei Geschütze unserer Artillerie, welche einen Versuch machten, das Geschützfeuer zu erwidern, zurück, denn der immer noch alles deckende Nebel verbarg vollkommen jedes Ziel. Die reitende Batterie, sowie die Bagage, auch die Proviant-, kolonite, welche tags vorher gekommen war, stellten sich zumj Abmarsch bereit auf der Straße nach Gien auf. Bei der Proviantkolonne befand sich eine kleine Bedeckung, einiger Jäger vorn 2-, Jägerbataillon unter Führung des Unteroffiziers Margots Bekracht kommen konnten, standen auf der Linie Briare—Pont aux Moines—Orleans. Von Orleans war uns die Zusendung von Kanonenbooten H es waren französische Boote, welche in Orleans erbeutet worden waren — in Aussicht gestellt worden; allein der starke Eisgang der Loire machte das Heranfsegeln dieser „Kriegsschiffe" unmöglich. Tie Mannschaft des Regiments war, wenn auch keineswegs entmutigt, doch furchtbar abgehetzt und heruntergetammen, durch die schweren dienstlichen Anstrengungen, denn täglich stand der Mann auf Posten oder ging auf Patrouille ober Requisition und war dabei stets vor dem Feind. Dazu war die gefahrvolle Lage, in welcher die Truppe sich befand, auch jedem bekannt; alle wußten, daß uns wenigen Koinpagnien etwa 10 000 Mann gegenüber? standen. Bei dem Feind war man bis aufs kleinste mit allen Verhältnissen des Detachements vertraut; wußte man doch bet den Franzosen genau die Stärke unserer Truppen, kannte die Feldwachen, ja selbst die Namen der Offiziere und ihre Wohnungen. Es war nicht zu vermeiden, daß der Gegner so oft er nur wollte Nachrichten über etwaige Vorgänge in Briare erhielt. Die Belästigungen des Regiments durch Franktireurs mehrten sich täglich. In den nahen Wäldern zeigten sich ständig verdächtige Gestalten, in hohlen Bäumen fanden die Patrouillen versteifte Waffen. Vom linken Loireufer knallte es beständig herüber, teils nach Briare, teils auch auf alles was sich auf der Straße nach Gien zeigte; so daß die Proviantkolonne, welche uns von Orleans aus zugeschickt wurde, nur noch bei Dunkelheit in Briare einrückte. Diese Verpflegung war dringend nötig. Denn Briare und die nächste Umgebung waren vollkommen anssouragiert; weiter vorgetriebene Beitreibungen würden auf starke feindliche Kräfte gestoßen fein und dadurch kaum ihren Zweck erreicht haben. Die Einwohner von Briare litten bitteren Hungen, selbst vermögende Leute waren in Not und mußten froh fein, daß unsere gutmütigen Musketiere ihre Ration mit ihnen teilten, nur so konnten sie ihr Leben fristen; dazu räumte der Tod in erschreckender Weise unter der Bevölkerung auf. Namentlich die Blattern forderten viele Opfer. Es ist wohl begreiflich, daß man nicht gerade in sehr gehobener Stimmung sich wieder in Briare entrichtete. Selbst der. Führer des Detachements, General v. Rantzau, hatte sich dahin geäußert: Ich komme ungern wieder nach Briare, denn es ist für mein Korps eine wahre Mausefalle;" auch hatte General v. Rantzau in Orleans angefragt, ob er nicht mit dem Detachement bis Ouzouer a. L zurückgehen könne, wo er weit gesicherter hätte stehen können. Allein die Antwort lautete: „Briare nicht ohne zwingenden Grund räumen." Daß die Aufgabe des Detachements eine sehr wichtige war, läßt sich daraus ersehen, daß vom Großen Hauptquartier in Versailles ein Telegramm ankam: „Sie haben täglich hierher d i r e k t zu melden, rekognoszieren sie südwärts." gez. von Moltke. Trotz diesen auf jedem drückend lastenden Zuständen, trotzdem sich selbst hei unseren harten Vogelsbergern eine bisher ganz undenkbare Nervosität bemerkbar machte, blieben unsere braven Soldaten willig und ausdauernd; ich habe während dieser ganzen harten Zeft über keinen Mann meines Zuges zu klagen gehabt und am 14. Januar haben sie tapfer im Feuer gestanden. Zur Schilderung der Zustände ist auch noch weiter zu erinnern, daß im Januar der Abgang an Offizieren durch Verwundung und namentlich Krankheit, ein recht beträchtlicher mar. Von Stabsoffizieren war nur noch der Regimentskommandeur Oberst Kraus vorhandeii, die beiden Bataillone wurden von den Hauptleuten Leist und Kröll geführt; außerdem war nur noch ein Hauptmann, Buff-Leibkompagnie, dienstfähig; Zwei Kom- tzagmen, 6. und 7., standen unter Oberleutnants Hehdacker und Metzler, die anderen fünf Kompagnieführerstellen waren mit Leutnants besetzt, welche znm Teil erst bei Ausbruch des Krieges Offiziere geworden waren. Mehr wie zwei Offiziersdiensttuende außer dem Kompagniechef zählten nur einzelne Kompagnien, viele Züge wurden durch Unteroffiziere geführt. Tie Erkenntnis jedoch, daß unter solchen Verhältnissen jeder umso eifriger und strenger feiner Pflicht genügen müsse, spornte uns alle an, mit verdoppeltem Eifer und Aufmerksamkeit unseren Dienst zu tun Es lag wie Ahnung in der Lust, daß schwere Ereignisse sich um Nus zusammenzögen, so daß, roemt auch im Scherz so mancher Kamerad erzählte, er habe sich bereits einen Pfahl zurechtgeschnitzt als Wanderstab, wenn er demnächst nach Afrika in Gefangenschaft pilgern müsse. Einzelne Offiziere gingen nur noch im Helm ans, um sofort bereit zu sein, wenn allarmiert würde. Lastete auf Unä allen diese immerhin drückende Stimmung so hat in diesen, c Tagen doch unser tapferer Oberst Kraus sein allzeft ttohttches Gemüt bewahrt, wenn das gesamte Ofsizierkorps abends im Hotel de la Poste zusammenkam, so floh vor dem urwüchsig derben acht hessischen Humor unseres Obersten bald die gedrückte Stimmung und manch herzliches Lachen klang in die kalteWinter- jtaait, ein Zeichen, daß trotz aller Widerwärtigkeiten unserer gefahrvollen Lage wir die Köpfe doch nicht Ijängen ließen. . Unter strengem Dienst, die Zahl der Feldwachen war verwehrt worden, ging eine Woche hin. Ter 12. Januar brachte tot eher ein kleines Gefecht bei Ouzouer sur Trozöc. An diesem waren 4. und 5. Kompagnie beteiligt. Am 13., mittags, lag icb bereits wieder mit meinem Zug der 5. Kompagnie auf Feldwache auf der Straße nach Montargis. An diesem Tage — 82 vev Wit seinen Leuten sich tapfer an dem Gefecht, welches sich später ans der Straße Gien entwickelte, beledigte.. Aon dem 2. Reiterregiment war die 5. Eskadron zur Arttllerie-Bedeckiuig kommandiert. Den drei übrigen Eskadronen befahl nun General V. Rantzau, ans der Straße nach Gien vorzugehen, denn inzwischen hatten sich bereits französische Tropen bis auf die Straße nach Gien-Orleans festgesetzt und verhinderten dte Abfahrt der Ar- tillerie und der Wagenkolonne. Damit war auch ;etzt Brrare mit allem was darin war, vollkommen vom Feind eingeschlosten, und es bleib nur noch zur Rettung ein gewaltsames Durchbrechen^ubrig. Die drei Eskadronen rückten auf dem Bahndamm, der L>traße Und dem freien Gelüiide zwischen Straße und Loire vor. Die auf der Bahn vorgehende Eskadron stieß dort bereits auf so starke Kindliche Infanterie, daß sie zurückgehen mußte, sie zog sich nach der vor Briare liegenden Rivotte Ferme zurück, hielt die s besetzt imd verteidigte sie mit ihren Karabinern gegen feindliche Angriffe. Den beiden anderen Schwadronen unter Maior van der Hopp gelang es, sich im Karriere auf die PlanKer zu sttirzen, sie zu überreiten und nach Gien zu entkommen. Leider fand hierbei ihr tapferer Führer Major v. d. Hoop den Tod, auch.der Regimentskommandeur Oberstleutiiant von Buseck stürzte bet Am Angriff mit dem Pferd und blieb besinnungslos liegen. In Gtew bringen die Reiter der dort stehenden 7. Kompagnie die Nachricht, das Detachement sei abgeschnitten, und Wahrscheinlich ver vren War den Franzosen es auch mit ihrer Mehrzahl geglüctt, das Häuflein Hessen zu umgehen und ernzuschlteßen, so hielten doch noch die sieben Kompagnien das Gewehr in der Hand und in den Patronentaschen steckten Noch Patronen, ruhig und entschlossen überschauten die Führer das Gefechtsfeld. Oberst. Kraus fuhr a die, üt .Briare als Reserve stehendes Kompaanie nant Scharch vor und bemächtigte sich rasch des Parkes fron Boauvoir ChLteau. Das Schtotzgebäude war von dem oug ots» Leutnant Goldmann vorher schon besetzt, der Punkt war, wie bereits bemerkt, sehr wichtig, denn er beherrscht das Loiretal. Währmd^dfa^ Kompagnie den Park besetzt«, fand der Durchbruch der 2 Eskadronen am Loireiifer statt, sofort ging Oberst Kraus mit der Achten in der Richtung vor, sofort ging Oberst heftige Feuern gehört wurde, welches die Franzosen gegen dm Reiter richteten. Die ausgeschwärmten Schützen stießen sehr bald auf ein feindliches Bataillon, das den ganzen Wichurtt von dev Loire bis zum Bahndamm besetzt hielt. Ms Oberst Kraus hiervon unterrichtet wurde, ordnete er fast vor dem Feinde, ledoch gedeckt durch den Rebel, an, daß die 8. Kompagnie sich ausetnanArzog. Mn Zug rechts, einer links der Bahn, der 3. Zug geschlossen dahinter, so rückte die Kompagnie gegen das Bataillon: eine Salve knallte auf die französische Linie, dann rasselten die Trommeln tmb die Pfeifen schrillten den Sturmmarsch, mit herzhaftem Hurra brach die Kompagnie aus dem Nebelschleier auf den Feind. Das kam den Franzosen denn doch zu überraschend, sie hatten geglaubt, die schwache deutsche Truppenmacht jetzt gefangen zu haben, statt dessen stürzte diese mit dem Bajonette auf sie. Das feindliche Bataillon hielt denn auch nicht stand, eiligst flohen die Gegner aus dem Tal nach den Höhen in ihrer rechten Flanke und nach dem Wald. Oberst Kraus säuberte mit einem Halbzug daS Gelände an der Sttaße nach Gien von dort noch zurückgebliebenen einzelnen feindlichen Trupps: der Rest der 8. Kompagnie hielt das Waldstück an der Ei.enbahn besetzt. Zwar gingen die Franzolen aufs neue gtgen diese Stellung vor, denn es waren frische Truppen zu ilfa gekommen und zwar die besten der Division, Marineinfanterie, ihre Angriffe wurden stets abgewiesen. Da aber auch die 8. Kompagnie Unterstützung von Teilen der 2., 4. und 6. Kompagnie erhielt, ging sie unter Führung von Leutnant Scharg mit den herb eigeeilten Zügen zum Angriff über, die Franzoien wurden tm ersten Anlauf aus ihrer Stellung geworfen und zogen sich nach Norden zurück. Noch einmal suchte der Feind seinen Verfolgern stand zu halten, allein der sofort erfolgende Angriff dev Hessen verjagte ihn auch hier, er floh in den Wald und war verschwunden. 1 Offizier und 9 Mann brachten unsere Leute mit zurück als Gefangene. Ter an der Straße nach Montargis iwch im Feuer stehenden Infanterie wurde nun auch befohlen, nach der Loire zu abzurücken Mit linksum rückte die gesamte Schützeiikette im Feuer Mi der feindlichen Linie entlang ab. Der Versuch der Franzosen, gegen die Abzieheiiden vorzubrecheu, wurde zurückgewiesen und phne erhebliche Verluste erreichten auch diese Abteilungen die Bahn. Artillerie, Reiterei und Kolonnen hatten, sobald die 8 Kompagnie die Rückzugslinie freigemacht hatte, sich nach Gien in Marsch gesetzt; die Infanterie deckte den Abmarsch. Unser guter Freund, der Nebel, hatte uns auch jetzt noch nicht verlassen, wieder zu unserem großen Glück, denn von Briare bis noch über Gien, was das linke Loireuser dicht mit Franktireurs besetzt, welche trotz des Nebels alsbald zu feuern anfingen, allerdingsohne irgend ein Ziel zu sehen, daher blieb die Schießerei ohne jeden Schaden sü!r uns. Eine Batterie, die gleichfalls auf dem linken Ufer aufgefahren war, trat, des Nebels wegen, gar nicht in Tätigkeit. Nur die Schüsse vom anderen Loireufer belästigten noch das geordnet und ruhig abziehende Detachement: der geworfene Feind ließ sich nicht mehr sehen. Mtt Zuversicht hatte General du Temple erwartet, daß 8a8 Häuflein Deutscher am 14. Januar von ihm vollständig verq nkbtet und gänzlich gefangen genommen würde, das energisch« Draufgehen der Führer und Soldaten hatte jedoch den Feind mit Verlusten geworfen und ihm sogar noch Gefangene abgensmmenj Die Verluste des Detachements waren verhältnismäßig gering^ Tas 2. Regiment hatte 2 ■Stenn tot, verwundet 1 Offizier, 9 Mann und vermißt 4 Mann; das 2. Reiter-Regiment tot 1 Ofa fizier und 2 Mann: verwundet 1 Mann, 5 Mann gefangen. Waren die Kämpfe um Briare auch ohne direkten, bedeutenden! Einfluß auf den Gang des großen Krieges, so hat das Detachement doch getreulich seine Aufgabe erfüllt. Das Regiment abe« kann auf diese Waffentat stolz sein, denn unzweifelhaft sind es für die 116. die ruhmvollsten Tage aus der großen Zeit: Ehrentag« aus schwerster Zeit, denn nur durch strengsten Pflichteifer, treues Ausharren unter schwerem Dienst und Entbehrungen, tapferes! Standhalten, mutiges Draufgehen im Gefacht, waren die Erfolge einem vielfach überlegenen Feinde gegenüber, möglich. Ehre allen braven Mitkämpfern der schveren Zeit, ntogej der echte Soldatengeist, der damals unsere 116er beseelte, demj Regiment für alle Zeit erhalten bleiben. Verinidchter. * D i e K o ch k i st e bat sich schon das Heimalsrecht in unserer Küche erworben. Sie hat sich als eine zuverlässige Hille erwiesen, so daß wir sie gar nicht mehr missen mögen. Es liegt nicht an ihr, wenn sie nicht genügend leistet, sondern an ihrer Ausstattung Sie mutz gut (ein, wenn die Kochkiste vollkommen ihrem Zweck entsprechen soll. Ist sie uns im Sommer von großem Nutzen, so teiltet sie auch während der kalten Jahreszeit erhebliche Dienste. Man kann eine Kochkiste jetzt in allen einschlägigen Geschälten erhalten, doch verlohiit es sich auch, diese selbst herzultellen. AIS eine (ehr erhebliche Verbesserung, die jede praktische Hausfrau gewiß gleich Immobilien wird, dient folgende Einrichtung: Die Kochkiste ist mit Stroh, etwas Heu und Holzwolle auf dem Boden und an den Seilen wie gewöhnlich ausgefiittert und mit einem festgenagelten futter veisehen worden. Obenauf wird sie jntt einem Stückchen altem Teppich bedeckt, das von einer aus Stoff ge’er« tigten, roatiegefüUten Fußbank an seinem Platze gehalten wird. Das ist die ganze Einrichtuna, die aber bann durch einen genau paffenden Blecheimer (es mürbe ein leeret Butlerbehälter benutzt) vervollständigt luirb. In diesen Eimer stellt man ein kleines Komfort von Steingut, worin ein einziges ausgebranntes Brikett getan wird. Ein Brikett bleibt stundenlang glühend und kostet pro Stück nur einen Pfennig, Das ist eine billige Feuerung, die noch den großen Vorteil besitzt, die darauf zu kochende Speise nicht anbrennen zu lassen, sondern nur langsam, aber sicher gar zu machen. Wenn, wie bei Reis, die Gefahr des Anbrennens infolge des Verkochens des Wassers nabelicgt, legt man einen kleinen Teckel direkt auf das Komfort und setzt darauf erst den Kochtopf. Tie Vorteile ciejer Kvchart liegen auf der vaud: beim einmal wird sehr wenig Feuerungsmaterial auf diese Weise verbraucht machdem die Speise aber vorher schon auf dem gewöhnlichen Herde oder dem Gasherd ms Kochen gebracht wurde) und dann braucht die Söd'in nicht Immer nachzufehen und nachzulegen, sondern kann volllommen ruhig ihrer anderen Arbeit itachgehen. rössrlsprung. ahnen wird den den um das die uns bald der knien fle le wol kaum den am grab daß ten unser me fllei ter ten stro wir auf dem spie ten zieh» chek vä der spiel 'Auflösung ui uuuiuci jtemmer.l Aunösung des Tauschrätsels in voriger Nummer: Regen — Enkel - Ilm — Nebel — Haube - Oder — 8achS — Dorn — Bauer - Esche — Galle - Alster - Sand. — Remhold BegaS. Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Umversitäts-Buch- und Steindrnckereh R. Lange, Gießen.