rr «UMMMW^ rtKlP.^rggaOg^Oflj iS Das nette Mädel. . Pfeife wieder an, setzte sich und versank in Sinnen. Er? überschlug sein Leben. * Roman von Fedor von ZobeltiK (Nachdruck Verbote)«,) (Fortsetzung.) Kruse nahrn ihre Hand. So ernst mochte ihn selten jemand gesehen haben. Es lag etwas Marmornes in seinen Minen: eine steinerne Ruhe, aus der Schwerkraft eines selsenharten Entschlusses geboren. Er hielt die Hand Trautes fest, indes er langsamer weiter sprach: „Mein Freund von damals spielte sich gern auf den Eroberer auf. Nietzschesche Moral war ihm Evangelium. Von alle«« Stimmungen gab er nur der roher Größe Gewähr: von allen Empfindungen nur der der Kraft. Jedes Bubenstück entschuldigte er, wenn es über de,r Augenblick hinaus ihm die Dauer amouröser Erinnerung vergönnte. Er hatte sich auch ein Schlagwort geschaffen für die Opfer keiner Eskapaden und prahlte gern damit: er nanute es das Beuterecht. Aber derzeit kam es ihm teuer zu stehen. Nicht im physischen Sinne. Meine Seele sprang auf die Wahlstatt und focht eineir Zweikampf aus mit der seinen, ilnd ich kann Ihnen sagen: die seine trug blutige Wunden davon. Es «vor eine heiße Empörung, die mir die Klinge führte . . . Darüber sind Jahre vergangen. Die Esche über dem Grabe Trudes — es ist ein Doppelgrab — sicht schon hoch; damals war sie noch jung. Und auch der Freund ist älter geworden. Aber als ich ihn letzthin lvieder- sah, glimmte etwas in seinem Ange, das mir nicht gefiel. Und nun sollen Sie auch den Namen des Freundes wissen: er heißt Eoerstedt." Er fühlte «vohl das Zucke,: in der Hand Trautes, denn er drückte sie noch fester. „Ein Schlußwort," sagte er. „Sie haben die Frage frei, warum ich Ihnen Dinge erzähle, über die Gras gewachsen ist; die vielleicht auch bereut sind. Es geschieht nicht aus Haß gegen den glücklicheren Nebenbuhler; gus keiner Niedrigkeit. Sondern nur aus Liebe zu Ihnen." Jetzt trat wieder ein freundliches Licht in sein Auge. Er strich zärtlich über ihre Schulter, mit sanfter Bewegung. ?,Uttb nun addio. Traute. For ever." Sie taumelte hinaus. Er sah ihr »ach, auch noch aus dem Fenster. Dann trat er vor sein Bild, das ihm verleidet war, und nahm auch von dem Bilde Abschied. Er griff nach dem Farbeumesfer und stieß es in die Leinewand und zerschlitzte sie. Die Fetzen schlugen nach rechts und links auseinander. „Aeh!" sagte er. Es ivar ein T'o«« unsäglichen Widerwillens. Er schleuderte das Messer fort und warf ein grünes Much über die Staffelei. Daun zündete er die ausgegaugene Trante wußte nicht recht, wie es gekommen war, daß ie plötzlich in der Dampfbahn saß. Aber des Nachher entsann sie sich. Sie ivar vom Stadtbahnhofe aus «icht gradenwegs nach Hause gegangen, sondern hatte sich verlaufen. Das war ihr noch nie passiert. Sie war in eine« Stadtteil geraten, den sie gar nicht kannte: in dem, kleine Häuser schmale Gassen bildeten, deren Pflaster holprig und äusgefahren war, urid die von zahlreichen dünnen Kanälen gekreuzt wurden. Die Häuserchen «raren teilweise noch mit Schindeln gedeckt, in den niedrigen Fenstern schillerte das Glas in allen Farben. Traute irrte umher und sah sich mit Verwunderung in einer Straße, die überhaupt nicht gepflastert ivar. Kinder spielten int Sande, Federvieh trieb sich umher: es war wie in einem Dorfe. Endlich fragte sie eine alte rotäugige Frau, die einen Topf im Arme trug, wo sie sich befinde, und ein Schauer überlief sie, als sie hörte, sie sei in der Ostrauer Vorstadt. Und nun war sie daheim und fand in der^ Eßstube eine Familienversammlung: Vater und Mutter, Friedrich und Klothilde. Es hatte den Anschein, als sei eine, große Beratung vorüber. Sie faße«« um den Speisetisch, und alle blickten auf, als Traute eintrat. Köhler sah sehr vergnüglich aus und nickte seiner Tochter mit einer Grimasse des Schmunzelns zu. Auch über die Fettpolster im Gesicht der Mutter glitt eilt Licht freundlichen Wohlgefallens. Friedrich hatte sein Notizbuch vor sich: er mochte gerechnet haben, den Bleistift hielt er noch in der Hand. Feindselig wie immer war der empfangende Blick Klothildes. „Die ist ja so blaß!" rief sie, ohne den Gruß Trautes zu erwidern. Aber Köhler hatte sich schon erhoben. Warum sollte die Traute nicht blaß sein? Das ist die Farbe einer jungen Braut: aber gebt acht, gleich wird sie rot werden! „Na, Trautcheu," sagte der Alte und küßte sein Kind, „Tonnen wir dir gratulieren?" Nun errötete sie wirklich. Schivach nur, aber es kam doch Farbe in ihre Wangen. „Gratulieren?" wiederholte sie. „Wozu?" Am liebsten hätte sie auf der Stelle kehrt gemacht r«nd wäre wieder davougejagt. . r ,, „Traute, nun hab dick; ntan utclst/ rtcf die Mutter uitd wuchtete sich gleichfalls in die Höhe. „Er wird dir za alles gesagt haben. Er hat ganz verftäudtg gesprochen: daß er dich auf Händen tragen «volle und der das Leben verschönern werde und so. Er ist ein recht gebildeter Mann und gefällt mir besser, als ich gedacht hätte." Daß er Teilt Vermögen hat," sagte Friedrich, „schadet tit diesem Falle weniger, da sein Gehalt nach vier, Jahren schon auf sechzehntauseUd Mark steigt. Das, i|t titel Geld für heutige Zeitverhältnisse. Und das Leben «n dem klemen russischen Neste stellt fcuie Ansprüche, Ich habe berechne^ — 498 daß ihr nach sechs Jahren rund' dreißigtausenid Mark erspart haben könnt. Dabei setze ich den Rubel nur zu zwei Mark an. Mit der Verzinsung würde das also —" Doch da rief Klothilde mit ihrer messerscharfen Stimine dazwischen: „Ja, aber wo ist er denn?!" „Er wollte doch mit dir wieder zurückkommen," sagte die Mutter, und Köhler fügte mit unsicherem Blick auf Traute hinzu: „lieber die Ausstattung ist noch gar nichts gesprochen worden. Wir dachten, wegen der weiten Entfernung nach Rußland —“ Nun brach auch er ab. Traute packte einen Stuhl fest au der Lehne und riß ihn herum. Sie fiel fast auf den Stuhl. „Erst hört, eh ihr weiter sprecht!" rief sie. Ihre Stimme klang schrill. Fieberflecke brannten auf ihren Wangen. „Max war draußen in Wörreshoop. Aber ich habe ihm sagen müssen, daß ich — daß ich —" sie atmete keuchend — „daß ich ihn nicht lieben könnte! Es ist also nichts mit uns!" Klothilde schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. War es denn glaublich?! Unter den entzündeten Augenlidern irrte ihr Blick von einem zum andern und fragte immer wieder: Ist es denn denkbar? — Und dann zeterte sie los: „Nicht lieben? Und seit sechs Monaten erzählt sich alle Welt von eurem Verhältnis?!" Traute fuhr auf. „Ich verbitte mir das!" schrie sie, bebend vor Zorn. „Du hast dir gar nichts zu verbitten," sagte Friedrich streng, „sondern hast uns Rede zu stehen." Die Blutter rang die Hände. „Aber da sag doch bloß, da sag doch bloß: ich denke, ihr liebt euch schon seit ’ner Ewigkeit?!" „Ihr wart doch schon heimlich versprochen!" rief Köhler. „Waren wir es, so sind wir eben jetzt auseinander." Klothildes hagere Gestalt riß sich vom Stuhle los. Sie fuhr Traute entgegen. „Hast du denn gar kein Gefühl für unfern guten Namen!?" schrie sie. „Willst du noch mehr ins Gerede kommen? Wir Wittstockens danken dafür, wir haben genug von dem Getratsch!" Friedrich zog sie zurück. „Schweig jetzt! Traute ich wiederhole: du hast uns Rede zu stehen. Herr Roeßler hat uns versichert, daß zwischen euch alles abgemacht sei." „Und der Mann lügt nicht," sagte Köhler. Die Mutter rang noch immer die Hände. Ihre dicken Finger wulsteten sich ineinander. „Und nu war doch auch alles im besten Gange! Eine Stelle wie ein Geheimrat! Mit höherem Einkommen als wie Vater! Und nu auf einmal tvieder nicht?! Was ist denn dazwischen gekommen?" „Sie wird wohl eine andere Liebschaft gefunden haben!" schrillte Klothilde. Traute schüttelte langsam den Kopf. Langsam und schwerfällig stand sie auf. Etwas Fremdes lag auf ihrem Gesicht. Auch ein grauer Schatten ging darüber hin, der grünlich wurde. Sie ö ffnete den Mund und schloß ihn wieder, so daß man die Zähne küirschen hörte. Und dann verdrehten sich ihre Augen, und plötzlich brach sie zusammen. — Der Arzt konstatierte geringes Fieber bei mittem Pulse. Das Herz arbeitete unter starker nervöser Schwäche. Zu sorgen brauche mau sich nicht: notwendig sei vor allew absolute Ruhe und kräftigende Diät; später ein paar Wochen an der See. Er verschrieb auch noch ein Medikament und versprach, am folgenden Tage wieder zu kommen. Nun war es stiller als sonst im Köhlerscheu. Hause. Die Kinder schlichen auf den Fußspitzen umher, und als Traute ohne äußere Veranlassung in einen heftigen Weinkrampf fiel, so daß man sie auf dem Korridor schluchzen hören konnte, ging Helene mit den beiden Kleinsten in das Zimmer des Vaters. Die beiden hübschen Arbeiterinnen aber in der Mumen- fabri? gegenüber der Stube Trautes wunderten sich über die verhängten Fenster der Nachbarin, und als sie hörten, daß Traute krank geworden sei, flochten sie einen kleine» Kranz aus weißen und roten Rosen, den sie her- nberwerfeu lvollten, wenn sich die Fenster wieder öffnen würden. * ' Am Abend dieses Tages, dieses stürmischsten int jungen Leben Trautes, besuchte Pastor Moebius seinen Freund' Stufe. Moebius liebte lange Spaziergänge, wenn er Muße dazu.fand; er hatte auch heute die Dampfbahn verschmäht. Er war durch den Stadtpark gewandert und dann quep über die Heide: im Dämmern des Abends, durch das noch ein letzter matter Purpurton des Sonnenuntergangs' pulste. Die Biertalern ließ ihn in das Atelier, denn Moebius! war der einzige, der jederzeit freien Zutritt hatte. Aber als sie die Tür zu der Werkstatt öffnete, war sie erstaunt, den Raum noch im tiefsten Dunkel zu sehen. „Herr Professor, sind Sie denn da?" rief sie in die Schwärze hinein. Ein Grunzen antwortete; dann eine verärgerte Stimmet „Wo soll ich denn sonst sein, alte Dame?! Klappt die Tür wieder von außen zu, und auch dero Mund, wenn ich bitten darf. Ich möchte in bester Gesellschaft verbleiben, mit mir allein." „Aber der Herr Pastor sind doch da, Herr Professor!" „Moebius? Das ist ivas anderes. Sagt salve zu ihm und steckt die große Lampe an, die mit den violetten! Schleiern. Außerdem Abendbrot." „Unnötig," sagte Moebius und trat ein. „Ich habe daheim Tee getrunken. Nur um Licht bitte ich. Es steht mancherlei Gebrechliches umher." jFortsetzung folgt.) Eaffenlled und Volkslied. Ueber diese unser künstlerisches Volksleben tief berührende! Frage bietet Dr. Karl Swrck im Augustheft des Türmers eine vielseitige Abhandlung, der wir den folgenden Abschnitt entnehmenr Der Begriff des Gassenliedes ist nicht so eng, wie das Wort, wenn auch alle diese Lieder, selbst wenn sie ursprünglich mit Klavier komponiert sind, die Bedingung erfüllen müssen, daß man sie auf der Gasse singen karm, also ohne die Begleitung eines Instrumentes., Lieder, die in Melodie und Rhythmus nicht so gehalten sind, daß man sie vor sich hinpfeifen kann, werden nie zu Gassenliedern, auch nicht im guten Sinne. Das muß man sich vor allem sür die Bekämpfung der üblen Gattung merken. Gewiß gibt es auch em gutes Gassenlied, d. h. dieses nennen wir dann eben Volkslied., Das Gassenlied ist also ein Volkslied; ja wir müssen sogar gestehen, mag es uns auch noch so schwer fallen, daß seit einigen! Jahrzehnten eigentlich überhaupt nur Gassenhauer jene Grundbedingung des Volksliedes erfüllen, daß sie vom ganzen Volk« ausgenommen wurden. Das ist ein schlimmes Zeichen für den! musikalischen Geschmack des Volkes, aber ein noch viel schlimmeres für die innere Volkstümlichkeit unserer Komponisten. Denn die Mite ist keineswegs ein Hemmnis für die Verbreitung der Musik. Als Oper und Singspiel Lieder von starkem volkstümlichem Gehalt und edler Singbarkeit enthielten, verbreiteten sich diese mit derselben Schnelligkeit und Allseitigkeit wie die übelsten Gassenhauer., Die Lieder aus Mozarts „Zauberflöte", erst recht die aus Webers! „Freischütz", danach die aus Marschners und Lortzings Opern! waren rasch Allgemeingut des Volkes. Die Lieder, die Himmel, Methfessel, Kreutzer, Andrä u. v. a. für Singspiele und als Einlagen beliebter Schauspiele lieferten, lernt man erst so recht schätzen, wenn man sie mit der heutigen Schlagerware vergleicht.^ Heute ist an die Stelle dieser gewiß nur selten schwungvollen und nicht übermäßig tiefen Kunst die elende Operettenware getreten) gewöhnlich in der Mache, gemein in der Gesinnung, seicht oben gar schmutzig im Text. Tas Gassenlied ist ein Volkslied; die ältere Zeit macht keine sichtbaren Qualitätsunterschiede. Auf den Titeln der Sammlungen stehen die „Gassenhäuerlin" gleichberechtigt neben den! anderen Gattungen: dagegen liegt im Namen die örtliche Bezeich- nnng, aus der man wohl noch weitere Schlüsse ziehen kann, als daß diese Lieder sich besonders zum Singen auf den Gassen eigneten. Dieses Gassensingen ist eine Form geselligen Singens ö beim Ziehen durch die Gassen. Nach Feierabend oder am Sonntag wandern die Burschen im Tritt singend durch die Gassen^ Im Elsaß, das sonst nicht sehr sangeslustig ist, ziehen die nächstjährigen „Conscrits" — also die im nächsten Jahre ihrer Aushebung zum Militär entgegensahen — alle Samstage und Sonntage oft stundenlang singend durchs Dorf, meist mit verschränkten Armen, so daß sie die ganze Straßenbreite entnahmen. Jedenfalls hängt damit, daß sie vorzugsweise in Männerkreisen gelungen wurden, auch der derbere Text dieser Liedgattung zusammen, genau wie bei den Trinkliedern. Aber noch ein anderes kommt hinzu. Diese ganze Art des Singens setzt größere Gemeinwesen! voraus; nur solche haben ja auch richttge Gassen. So hättq M Gassenhauer von vornherein etwas mehr Städtisches Da» — 499 — Izum Acuftzieren o sind in der Stabt seine Rollen, von eineiaitcn oes vyiunuiujcuiu». , , , , Erwägt man alle diese Umstände lind nimmt noch dazu me Unberechenbare Befruchtung, die das ganze Sinnesleben ansdem I steten Beisammensein mit der Natur erfahrt, so eracht üch, daß der I Heimatboden für jenes musikalisch und d«htensch gleich reiche I Gebilde, das wir als Volkslied lieben, das Land, dast sem natürlicher Pfleger der Bauernstand ist. - ^n der Stadt g „künstlerische" Unterhaltung mis vorzügliche Gelegenheit bei der Hunderts, z. B. KuhnauJ „Musikalischen Quacksalber", uaMA* lesen, um allen den Klagen über seichte Erfindung, schlechte Mache/ Lüsternheit der Texte usw. zu begegnen. Also nicht das Vorhandensein des Gasfenliedes ist Ursache/ heute besonders lebhaft darüber Klage zu führen und von besseren alten Zeiten zu rühmen, sondern einerseits die ungeheure Verbreitung dieser Schundliteratur des Liedes, andererseits^ der schlimme Mangel an gesunden Gegenkräften. Diese traurige Sachlage beruht darauf, daß einerseits das Land aus den oben dar- gelegten Gründen aufgehört hat, Produzent des Volksliedes zu fein, daß andererseits der städtische Nachwuchs des „Gasienliedes immer schlechter geworden ist. <. Aus oben dargelegten Gründen liefert die Stadt heute säst allein das neue Liedmaterial. Trug dazu schon das stets wachsende Nebergewicht der Städte bei, so kommt noch hinzu, daß der Komponist sich mit seinen Schöpfungen naturgemäß an die Stadt wendet/ da er hier einmal alle Gelegenheit zur Mitteilung hat, ferner die dichte Bevölkerung ihm die größte Verbreitung verspricht. Theater/ Konzert- und Singhallen aller Art, hunderterlei von Gelegenheiten! zum Musizieren bis hinein in die Tanzsäle und Winkelbieiperh ulu tu utt Cv«Lt. Von hier aus bezieht der DrehorgelsPielM! eine Rollen, von hier werden alle anderen mechanischen Mufik- Der Unterricht in Schule und Daus kann hier segensreiche Kritik üben. Für den Musiklehrer an Hause sollte es «n selbstverständliches Unterrichtsmittel sein, semeni Schiller die ganze Oede und Wertlosigkeit der „beliebten" Muslkfabriftvare m musikalischer uiid poetischer Hinsicht auszuzeigen. So ^^e in Auge oder auch iwch in ganz engem Kreise halte ich das Vorftihrenl von Beispiel und Gegenbeispiel sür em sehr gutes Erziehungs- mittel während ich es vor der größeren Oeffentlichkeit oder gar- bloß gedruckt (ohne den lebendigen, charakterisierenden, Parodierenden Vortrag) für wertlos, wenn nicht gar für schädlich halte. Presse eine sehr dankenswerte Arbeit leisten wenn sie den ihr soiist so reichlich zu Gebote stehenden! Svott' uiid Hohn über diese Musikgattung ausschutten wollte, S.M S: MWßMWMM «a^eiteu sich einer so freundlichen und ausgiebigen Behand- fona m treuen ha wie diese schmutzige und elmd gemachte KanktinduMe Die Presse führt sich dabei auf tote em unreifer^ Sinta“stom” Siroen wird »er triebe berichtet Die Operettenstars aber, die m der mege w geringwertige Mnstler sind, daß Sie keme einzige ernste W* gesellige Singen auf dem Dorfe vollzieht sich bet der Arbetk auf dem Felde, aber auch im Hause (vgl. die Unmasse der Arbeitslieder! bei Bücher: „Arbeit und Rhythmus"), in der abendlichen Spinn- stube und beim Tanze. Bei allen diesen Gelegenheiten gibt die Frau, ja eigentlich das unverheiratete Mädchen den Ton an, und darum sind diese Lieder zarter und sinniger. Diese verschiedenen Vorbedingungen des, geselligen Lebens sind von ausschlaggebender Bedeutung für die Entwicklung be_> Singens in Stadt und Land, sür Gassenlied und Volkslied(da» letztere letzt im engeren Sinn verstanden). Das gemeinsame Singen gaßauf und -ab bedingt die einfachere und schärfere Rhythmik. Die Städte haben dann auch ein ausgiebiges Wirts- hausleben mit dem Kneipensiugen. Das Studcntenlieo ist ein vorzugsweise städtisches Gewächs. Auch die Soldaten- und Fuhrmannslieder fristen ihr Dasein hauptsächlich rn den Städten^ Das Ganze ist wesentlich Männergesang,, und schon damit hangt eine geringe Ausbildung der Mehrstimmigkeit zusammen, ^rese stellt sich dagegen sofort ein, wo „gemischte" Stimmen zusammenwirken, wie bei fast allen ländlichen Singgelegenheiten. Aber auch die Rhythmik ist, zumal beim Arbeitsliede, viel maunig- apparate bedient. r„ , t„ lieber den schmachvollen Tiefstand dieser, unsere Städte und von da aus das ganze Land überfluteten, Schundliteratur herrscht nur eine Meinung. Nicht so, wie über den eigentlichen Gassenhauer, ist dieses Bewußtsein dnrchgedrungen für die meist sentt- mentalen „beliebten" Lieder, die das Entzücken unserer klavierspielenden Bürgertöchter, zumeist auch das Repertoire der männlichen Gesangvereinssolisten und das seitenstuck zur sogenannten Salonmusik bilden. Es ist darum eine verdienstvolle Lat des, Hamburger Seminarmusiklehrers Anton Benkert, wenn er in einer kleinen Schrift „Das Gassenlied" (Leipzig, Breitkopf n. Härtel) diese ganze Literatur nach Dichtung und Musik einer lcharfeft Kritik unterzieht, die einer völligen Vernichtung gleichiommt. Auf diese Schrift sei jeder verwiesen, den es nach Material über dieses Stoffgebiet gelüstet. , , , ,, Aber diese Kritik am Bestehenden kaim nur dadurch, fruchtbar werden, daß sie Anlaß wird zur Besserung. Ta die Vormachtstellung der in den Städten geübter Uuter- halkungsmusik für das ganze Volk erwiesen ist, spitzt sich das Problem in die Frage zu: Wie können wir die städtische Nnter- haltungsmusik heben? Die Antwort lautet der auf den anderen Knnstgebieten gleich: Kampf gegen die Schundliteratur. Hier ist zu unterscheiden zwischen jenen Kreisen, die nur au» Unverstand der Schundliteratur anheimfallen, uitb jenen, die aus gemeinen Instinkten diese Gattung von Kunst aufsuchen. Bei de« zweiten Gruppe handelt es sich um eine Frage der msamten sittlichen Erziehung; das unlautere Verhältnis zur Kunst ist bet ihnen eine Folge moralischer Mängel, denen unter diesen Unr- ständen mit den Mitteln der Kunst nicht belzukommen ist. Bei der ersten Gruppe sind Geschmacksverbildung und Gedankenlosigkeit die schlimmsten Feinde Geschmacksverbildilng ist ein allgemeines Großstadtleiden gerade hinsichtlich des Liedes, Falsche Empsiiidsamkeit einerseits, Schnoddrigkeit und blasierte Witzelei andererseits, dazu überall die flache Genußmoral einer nur den Augenblick erfassenden Weltanschauung sind Zertkrank- heften die nicht nur im „Gassenlie.de" zum Ausdruck kommen Freilich so Platt und schamlos, Ivie hier, erscheinen sie sonst kaum wieder Wenn irgendwo, kommt man hier zur Anschauung mancher^ Philosophen, daß die Ärusik geradezu geisttg verdummend dttht ^g7ge.r^e mehr d^eftllsch Etlichen Unttrhaltung dienende Siebgattung, die nach ihren Vorbedingungen dichterisch nicht besonders tief gehen kann, eher zu einer äußerlichen.Mache in Witz, Satire oder anekdotenhafter Zuspitzung netgt. Der gesellschaftliche Charakter ist einer innerlichen Gefühlslyrik feindlich. In musikalischer Hinsicht neigt diese Gattung zu entern seifen, aber einförmigen Rhythmus und zu toemg ausgebildeter Me odiiß toei£ ihr der Geist der Polyphonie fehlt, aus dem erst die reichere Entwicklungsmöglichkeit der Melodie sich erschließt. Wsr töuuen diese Gattung als Gassenlied zusammenfassen, wobei das Wort das ganze Gebiet ebensowenig scharf deckt, wie die Bezeichnung „Volkslied" das zuerst umfchriebene. _ Hinsichtlich der äußere n Lebensbedingungen gement das städtische Lied die leichtere Verbreitung durch' Masie der eng Zusammen Wohnenden. Sobald ein Sieb der „Gesellschaft M saat ist es ohne Schwierigkeit im Munde aller. Ach dem Lande vottzieht sich der Austausch viel langsamer. Dafür bekomntt der Besitz etwas Persönliches und erhalt dadurch die Kraft der ^siebe Aus Liebe wird man dann konservativ. <>Jt der Stadt dagegen hat der Besitz des Liedes, wie dieses selbst, wenig persönlichen Charakter. „Man" singt das Lied, weil es eben gerado allaemein gesungen wird; „mair" gibt es mit dreier Allgemein- heit preis ° Der Modccharaiter mit der raschen Verbreitung und dem oft'noch schnelleren Vergessenwerden haftet am städtischen Gassenliede. Beim Austausch zwischen Stadt und Land über nimmt das letztere leicht städtischen Besitz, wahrend die Otadt fast nichts vom Lande überkommt. Das hängt weniger Mt den allgemeinen Verkehrsverhältnissen zusammen, die den Landlev der Geschäfte wegen oft in die Stadt führen, es beruht auf dem Charakter der beiden Liedgattungen selbst. Das ©affenlieb als gesellschaftliche Unterhaltung ist. aufdringlich, das Volkslied als persönlicher Besitz sucht die Heimlichkeit. Die hier geschilderten Verhältnisse haben immer, bestanden. Das Gassenlied auch im übelsten Sinne ist so alt wie das edle Volkslied. Selbst von dem erhaltenen Gute besteht noch lange nicht alles, ivas die Teilnahme des Historikers und PhiloGgen erweckt, vor dem guten Geschmack und ethischen Ansprüchen. Reben vielen inhaltleeren Liedern sind zahlreiche grob unanständige erhalten. Dabei ist natürlich doch eher das Vessere aufbewahrb worden. Auch die Moden kennt bereits die klasmche Zeit des Volksliedes, wie man aus der massenhaften Verwendung mancyer recht „gassenhauerischer" Lieder zu Tenören der kunstvollen mehrstimmigen Kirchenmusik ersehen kann. Daneben hat man denn auch, vom 16. Jahrhundert ab in steigendem Maße, das modische ..beliebte" Lied, wenn beim langsameren Zeitmaß des damaligen gebens auch die ,-Saison" länger dauerte, als einen Winter., Aber die aus Italien und zumal aus Frankreich rn die häuslichen deutschen Musikliebhaberkreise mafftnhaft emgefuhrten „geselligen, Md' „galanten" Lieder tragen vielfach alle die Fehler, tue ton auch heute der Schlagerware aufmerken Man braucht nur die Schriften der ernsthaften deutschen Musiker des 17, und 18. Jahr- Nuu kommt für das Land aber iwch das einsame Singen dazu. Der Bauer arbeitet sehr viel allein, und dabei stellt sich ihm das Singen als Auslösung des Emfamkeitsgefuhls ein. kann kaum ein zweites geben, was so das musikalische.^wpsinden entwickelt, wie das einsame Singen. Ich habe gerade setzt, wo ich diese Ausführungen niederschreibe, wieder Gelegenheit, das zu beobachten. Hier im Mattengebiet des Zuger Berglandes wird noch sehr viel gejodelt.. Es sind fast immer einsam für sich arbeitende Burschen, die jodeln. Zwei sind hier tn der.* en fie, bie das Thema ihres Jodlers geradezu in Variationen rem.instrumental abwandeln. Der eine brachte es das eine Mal aus sieben nur leicht, aber doch charakteristisch sich voneinander abhebeuds Spielarten des Grundschemas. — 500 tütfgäbe erfüllen könnten un8 lediglich einer gewissen /Ticke der Gehirnrinde es verdanken, daß sie hei den Hundertmaligen Wiederholungen ihrer Rollen nicht verblöden, werden in der Presse litt einer Weise ausgezeichnet, wie kein anderer Künstler. Da kann inan sich freilich nicht wundern, wenn auch das Publikum hier vor tvirklichen Kunstosfenbarungen zn stehen glaubt. Aber auch hier wird nicht die Kritik die bedeutsame Aen- derung herbeiführen, sondern das Schassen. Wir brauchen ehtc neue, echt volkstümliche Musik, die die Borzüge des heute beliebten Gassenliedes — leichte Gangbarkeit und ohrenfällige Rhythmik — in wirklich künstlerischer Form und in wahrhaft künstlerischem Geiste bietet. Dann wird die echte Kunst die heute herrschende Talmiware verdrängen, und unser Volk wird wieder ein echtes Volkslied besitzen; nicht historisch echt, was belanglos ist, sondern echt tu Dichtung und Musik nach Inhalt und Form. vermischte». * Eine Ne b e I nach t unter der M itt er nacht Z-- s o n n e. Von den prächtigen Naturschanspielen, Ivie sie die arktische Welt dem Beschauer in geradezu märchenhaften Farbenreizen bietet, gibt das vom Deutschen BerlagZhause Bong & Co. (Berlin W 57 tu 15 Lieferungen herausgegebcne reich illustrierte Prachtwerk „M i t Z e p p e l i n nach S p i tz b e r g e n" ein klares Spiegelbild. (soeben ist die 4. und 5. Lieferung erschienen, und wir greifen Geheimrat Miethes Schilderung einer Nebelnacht unter der Mitternachtssonne heraus, um dem Leser von dem Zauber der Arktis mit ihrem Glanz und der Tämmernis, die in schneller Folge wechseln, eine Vorstellung zu geben. Ten ganzen Nachmittag hatte die „Mainz", da§ Schiff dieser Expedition, an deren Spitze Prinz Heinrich von Preußen stand und die Gras Zeppelin leitete, seinen Weg durch dichten Nebel nehmen müssen. Kaum konnte man den Schornstein des Dampfers erkennen, nur hier und da trieb ein weißlicher Eisblock im Strome vorbei, um gleich darauf wieder zu verschwinden. Da „um Mitternacht scheint es Heller zu werden. Im Norden leuchtet es auf und bald glänzt der Nebel dort in weißgelber, blendender Helle. Die Sonne müht sich, die niedrige Bank, die uns umlagert, zu durchbrechen; dann glänzt ihre Scheibe minutenweise wie ein silbernes Rund durch die weißglühenden Nebelmassen; Garben blendenden, glühenden Lichtes umfluten uns und ein bleichfarbiger Ncbclbogen spannt sich im Süden über die kompakten Dunstwände. Plötzlich aber reißt die Nebeldecke neben uns auf und eine sonuen'oeleiichteie Schueeflüche hoch oben taucht aus den wallenden Massen. Ebenso schnell schwindet alles, aber das Spiel wiederholt sich bald hier, bald da; die dichte Nebelschicht über den Kingsgletscher setzt sich scharf gegen eine blaugrüne Lücke am Himmel ab und über der durchleuchteten, langsam ziehenden Wand erscheint wie: ein Phantom die eine der drei Kronen, glühend angestrahlt. Feurig ruht das Sonnenlicht auf der schroffen Wand und blauviolette Schatten heben jede Falte, jede Kehle ihres stolzen Baues heraus. Bald deckt der Siebe! sie wieder, aber gibt da?ür eine der Nachbarschroffen im Süden frei, die umvahrschetn- lich hoch und drohend in der Luit zu schweben scheint, oder es S plötzlich ein Gletscher im Norden au?: wie eine zuckende wihe glänzen die Eistafeln an seiner Stirn und spiegeln sich weit im ruhigen Wasser durch. Ein tvunderbares Spiel von lohender Glut und durchleuchteten Nebelballen, von märchenhaften Farben und blendendem Weiß, das atemraubend schnell wechselt und doch nicht mit einem dauernden Sieg der Mitternachtssoime endet." In diesem Prachtwerk, das zum ersten Male Photographien aus Spitzbergen und der Arktis in natürlichen Farben bietet, lernt der Leser die Welt des Nordens zugleich durch das Auge des wissenschaftlichen Forschers, wie des Sportsmannes, des Jägers, wie des Natur- und Schönheitsfreundes kennen und überall findet er sein Jntereffe reich belohnt. * Eine hübsche Rossini-Anekdote wird in italienischen Blättern erzählt. Rossini, der als Feinschmecker einen nicht minder großen Ruf genoß denn als Komponist, war ein Todfeind aller schlechten Köche. Eines Tages trat er in Bologna hungrig in ein Restaurant, wo er mit allen Zeichen der Ehrerbietung empfangen wurde. In die Freude über den Besuch des berühmten Gastes mischte sich freilich bei dem Wirt wie bei dem Koch ein tiefes Grauen; es war nicht leicht, Rossini zufrieden zu stellen. „Guten Morgen, Freund, ich habe Hunger, also schnell." Es bauert nicht lange und der Meister sitzt bei seinem Frühstück. Er ißt, ohne ein Wort zu sagen, ohne einen Schluck zu trinken — ein schlimmes, unheilverkündendes Zeichen! Bald ist er fertig und der Kellner eilt herbei, reicht ihm Hut und Stock. „DankeUnd plötzlich bricht Rossini in ein verzweifeltes Schluchzen aus. „Meister, tvas ist denn?! „Komm her, teurer Freund, umarme mich!" „Nie würde ich das wagen." „Umarme mich, sage ich dir," wiederholt der Meister schluchzend. „Ja, aber ivaS ist denn?" „Wehe, wehe!" „Ja. .. aber warum umarmen Sie mich denn?" „Warum? Und das fragst du noch?! Wir beide werden uns nie" wiedersehen!" * Gottesurteile in Afrika. Die Rechtspflege der Neger in Afrika kennt vielfach Einrichtungen, die durchaus'an die Gottesurteile des Mittelalters erinnern. Das wichtigste Beweismittel gegen einen Verdächtigen ist, wie die „Rivista italiana di Sociologia“ ausführt, die Anstellung einer Probe, die mit Gift, mit siedendem Wasser ober Oel vorgenommen wird, fe nach der Art des Verbrechens. In der Gegend von Atsara läßt der Zauberer, um einen Diebstahl zu entdecken, einen Wassereimer füllen, spricht darüber seine Veschwörungsformelit und zwingt alle Verdächtigen, nachdem er einen Pferdeschwanz in daS Wasser geworfen, sich damit zu waschen: den Unschuldigen wird fein Leid widerfahren, aber der Schuldige wird einen furchtbaren Schmerz an den Augen verspüren, die ihm dick anschwelleit ,verden. Ein ähnlicher Brauch ist bei den Eingeborenen der S k l a v e n k ü st e iit Uebung. Statt des Wassers tvird hier jedoch Gift verwendet. Wenn der Angeklagte den Trank tuieber von sich gibt, so ist er unschuldig; wirkt dagegen das Gift auf ihn, so hat er das Verbrechen begangen. Handelt es sich um ein weniger schweres Vergehen, so braucht er das Gift nicht zu trinken, sondern es werden ihm damit die Augen eingeschmiert. Der Schuldige wird durch dieses Giftivasser blind tueröen, während es dem Unschuldige» nichts anhaben_ wird. In Poruba bereitet der Zauberer einen Kräuteraufguß, in den ein Pfefferkorn getan wird. Wieder tverbett die Augen mit der Flüssigkeit bestrichen,. und füllen sie sich mit Tränen, so ist der Schuldige entdeckt. In Benia streut man eine bestimmte Zahl Pfefferkörner auf die Erde und zivingt den Angeklagten, sie mit dem Munde auszulesen. Läßt er auch nur ein Korn liegen, so ist sein Urteil gesprochen. . * Töttristendiät. In einem lehrreichen Aufsatz unter! dieser Ueberschrift in der Halbmonatsschrift „Die Lebenskunst"' schreibt Ingenieur Bruno Lehmann in Wiesbaden u. a.: „Noch verschieden sind die Ansichten über die Diät, welche, ans Wan- derungen am vorteilhaftesten ist. Soviel steht fest, daß der Tourist durch reichliche Zufuhr von Eiweiß ttitb Alkohol seine körperliche Leistnngsfähigkeit nicht steigertr kann. . . Unmist ist öfteres Trinken, weil man nur noch durstiger danach wird. Verwässerte, aufgeschwemmte Menschen sind nie ausdauernd, wohl aber trockene Körper. >,Corpora sicca durant" (Trockene Körper sind ausdauernd) sagt schon ein altes medizinisches Sprichwort. Bei der von mir ans allen Touren bevorzugten Trockendiät erhalte ich über Wa Liter in den Speisen befindliche Flüssigkeit. Diese genügt mir, so daß ich während des Marsches nidjt mehr zu trtttfert brauche , Wer eventuell sich einstellendes Durstgefühl nicht überwinden kann, trinke etwas Milch oder frisches Wasser; aber kein Mineralwasser! Streng Hu meiden ist Alkohol in jedest Form. Denn diese von Sanerstosf völlig getrennte Kohlenwasser-, stoss-Verbindmtg bewirkt durch rasche Verbrennung int Körper Verlust an Sauerstoff und dementsprechend Verlust an M rast. Bei Pflanzenkost wird trotz reger Körperbewegung geringe Flüssig- keitszusuhv niemals schaden. Das beweisen uns die sehnigen! Araberstämme, deren einfache Mahlzeiten und geringes Bedürfnis ztl trinken bekannt sind. . . Außer durch reizlose Kost kann man noch durch Tragen poröser Leibwäsche und leichter, zweckmäßiger Tourenkleidung das Durstgefühl bedeutend herabsetzen." Mag man auch nicht iit allen Einzelheiten mit dem Verfassest gehen, so verdienen diese, tvie er selbst bemerkt, auf etwa sechzehnjährige praktische Erfahrung und gewissenhafte Beobachtung sich' stützenden Ausführungen doch für alle Fälle weitgehende Beachtung.! , * Rat. Nachtschwarnker (singt lärmend). Gute Nacht, dst »teilt herziges Kind!" — Nachtwächter: „Na, Männeken, utt halten Sie aber hübsch Ruhe, damit das „herzige Kind" »ich "wieder ns sw acht." * Berechtigter Zweifel. Besucher: „Warum denn so aufgeregt, lieber Herr Förster?" — Förster: „Ach, ich habe, meinest Wirtschafterin einmal ordentlich die Wahrheit gesagt!" h- Besucher: „Bringen Sie ja gar nicht fertig!" DiamanttMse!. Auflösung In die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben aaaaaccc g h h h 1 in m p p r r r s s t u a derart einzutragen, daß die ivagerechteu Reihen folgendes bedeuten: 1. Einen Buchstaben. S. Geographische Bezeichnung. 3 Ein Hausgerät. 4, Dramatischen Dichter. 5. Ein Gewicht. 6. Ungarischen Ort. 7. Einen Buchstaben. Die senkrechte und ivagerechte Mittel- reihe ergeben das Gleiche. in nächster Nummer. Auflösung des magischen Tr-etecks in voriger Nummer-i HOFER OBER FEE E R R Redaktion.' K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der BrÄhk'schm UniversitStz-Buch- und Steinbr»ckrnf> R. Langh Meß«»