Donnerstag den (0. August M Das nette Mädel. Roman von Fedor von Zobeltitz« (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Roeßlers Mick schweifte noch einmal zu dem Bilde Ijinüber und kehrte dann zu Trante zurück. Er war unruhig in seinem Empfinden. „Traute," sagte er zögernd, „du wirst mir verzeihen. Wie Situation war versängtich — und ich stand unter ihrem Eindruck. Aber wenn du mir dein Wort gibst —" Doch sie ließ ihn nicht aus reden. Run blitzten ihre Nugen ihn an. „Mein Wort?? .Also genügt dir meine ErKärung noch nicht?" „Sei mir nicht böse. Ich —" er zuckte mit den Schultern — „ich komme über das peinliche Gefühl nicht heraus, daß du unrecht getan Hast. Ich will dir ja glauben, daß — daß . . . aber trotzdem: ein anständiges Mädchen läßt sich nicht so malen — so . . . Auch nicht den Kopf. Rein t— entschieden nicht. Ein anständiges Mädchen geht überhaupt nicht allein zu einem Maler. Die Künstler haben allesamt, allesamt nicht das Feinempfinden, das uns gewissermaßen angeboren ist. Ihnen fehlt auch die Festigkeit des Charakters — und vor allem die Gabe der Form, wie der grobe Esel erst vorhin wieder bewiesen hat. Ich habe auch deinen Eltern nicht vorenthalten, wie ich darüber denke, daß sie dich zu ihm gelassen haben." „Du warst bei meinen Eltern?" — Traute schaute erstaunt auf. „Ja natürlich. Ich suchte dich -ja. Ich habe heute früh deinen Brief erhalten, und da ich zufällig dienstfrei war, habe ich mich sofort auf die Bahn gefetzt und will abends wieder zurück- Mich drängte es, die Sache in Ordnung zn bringen. Das sind ja Kindereien, Traute. Wir werden uns schon verständigen. Zuvörderst hör mich einmal an. Ich stehe nun vor der Entscheidung; es hat sich schneller gemacht, als ich ahnen konnte. Andeutungen gab ich dir schon. Mir ist eine Stellung als Oberinspektor eines Eisenbergwerks in Djediwolo im "Gouvernement Tula angebotcn worden. Ein -Onkel von mir, ein Deutschrusse, der in Tula selbst lebt, hat die Sache vermittelt. .Ich muß mich für sechs Jahre binden, bekomme aber gleich'ein ganz stattliches Anfangsgehalt: sechstausend Rubel. Auch sonst liegen die Verhältnisse so, daß ich annehmcn möchte . . ." Er schwieg und sah sie fragend an. Traute hatte den Kopf gesenkt. In der Spanne eines Augenblicks zog ein ganzes Zukunftsbild an ihr vorüber: ein Leben in der Fremde, an der Seite eines rechtlichen und strengen Mannes, der zum Maß aller Dinge seine eigene Ansicht machte, dessen harte Ehrlichkeit sie in Schrecken versetzte, dessen pedantisches Wesen keine llngebundenhcit froher Lebensäußerung aufkommen ließ. Hatte sie ihn wirklich einmal geliebt? „Rein!" rief sie sich zu und erschauerte. Und dann faßte sie Mut und sagte: „Ich würde an deiner Stelle zweifellos auueymen, Max. Rur mich laß hier." . „ Der Blick Roeßlers bekam etwas Flackerndes. Es glitt unruhig über sein Gesicht. . „Traute, soll ich das so verstehen, daß dem Brief — ernsthaft zu nehmen ist. Mcht als Stimmungsausfluß — Gott weiß, aus welcher Erregung des Moments heraus?" Sie holte stark Atem und antwortete: „Er ist nicht in Erregung geschrieben, sondern nach reiflicher Ueberlegung." Nun ging ein Mißlicher Schein über seine sonnen- braunen Züge. „Aber toie ist das möglich. Traute?" rief er. „Es ist doch nichts vorgefallen zwischen damals und heute, das ... Ich sage dir aufrichtig, ich glaubte an eine Kinderei — ich dachte, du haltest es mir vielleicht übel genommen, daß ich nicht doch noch an dich geschrieben habe . . ich war eigentlich gar nicht in Unruhe und hoffte, alles -—: alles würde sich ohne große Schwierigkeiten beilegen lassen, zumal ich dir jetzt auch noch eine Zukunft zn bieten imstande bin, die . . /' Wieder schaute er in ihr Gesicht und sah feine Hoffnungslosigkeit. Sie klang wie ein leises Weh durch seine harte Stimme. , „Ich habe deinen Eltern nichts von deinem Briefe gesagt," fuhr er fort. „Ich merkte ja auch, daß sie nichts davon wußten — und habe im Gegenteil" ... Er brach nochmals ab und fragte in weichem Tone: „Liebe Traute, soll deine Absage bleiben — auch jetzt noch, wo ich vor dir stehe und auf deine Entscheidung warte?" Sie legte die Hände auf ihr Herz und druckte sie gegen das stürmende und neigte den Kopf und sagte: „Ja, Max. Auch jetzt noch. Ich kann nicht anders." Er schritt auf und ab. Sechs Schritt vorwärts und sechs Schritt zurück. Es sah ihm keiner an, wie es in ihm brauste: wie das Gefühl in mächtigen Wogen durch seine Seele stürmte. Er schritt auf und ab, int Marschtempo; rückte an seiner Weste; rückte an seinem Rock; fuhr mit den Fingern in seinen Kragen und betastete, feine Krawatte, llnb endlich blieb er wieder vor Traute stehen. „Ich kann dir keinen Vorwurf machen," tagte er. „Wer einen Vorschlag. Ein Mädchenherz ist ein eigen Ding. Es spinnt sich leicht einmal in romantische Phantasien ein. Namentlich du — du wirst mir das nicht übel nehmen r-i du hast immer gewisse unreale Neigungen gehabt; auch einen Mangel an Klarheit. Ja — ich kann mich nicht anders ausdrücken. Wenn du heute nicht mehr so denkst 494 ■Sie gestern, kannst du schon morgen b'ctite Ansicht von neuem geändert haben. Ich will dir Zeit lassen. Ehe ich alles Nötige in Ordnung gebracht habe, vergehen sicher noch sechs bis acht Wochen. Ich will tut Juli noch einmal bei dtr anfragen. Bist du damit einverstanden?" „Nein, Max. Ich kann es nicht feilt. Ich würde dir tut Juli ebenso antworten müssen wie jetzt. Du nennst mich zwar unklar: aber darüber Lin ich mir vollkommen klar, daß wir beide nicht zusammengehören. Ich weiß, wie viel Güte und Treue ich mit dir aufgebe, auch eine gesicherte Zukunft, und vielleicht noch mehr. Und doch bitte ich dich: laß mich frei." Er knöpfte seinen Rock zu. Er dachte wohl, er trüge Uniform; oder es geschah mechanisch. Dann kreisten wieder zwei Finger um einen Kragen. „Du warst immer frei," antwortete er. „Ich habe dich ja auch beim Abschiede nicht gebunden. Ich sah eigentlich alles kommen. Kann mir auch denken, was inzwischen - . . nun ja, es wird cm anderer da sein. Vielleicht ist es der Maler---ich frage gar nicht danach... Es ist also aus zwischen uns. Sei's drum. Biei deinen Eltern hielt ich schon um dich an — und habe ihre Einwilligung. .Erkläre ihnen alles. Und nun leb wohl." Er zupfte wieder an seinen Rock, warf den Kopf zurück und ging. „Max," rief sie mit erstickender Stimme, „soll s o das Ende sein?! Lieber Gott, ich will dir ja nicht Wehtun! Mb mir zum letzten Male deine Hand!" Er wandte sich um. Sie sah in ein hartes und entschlossenes Gesicht. „Verzeihe, Traute — aber das kann ich nicht. Ich fühle ntich frei von Dünkel. Immerhin: ich habe Selbstachtung. Ich kann dir nicht noch dafür danken, daß du eines ehrlichen Mannes ehrliche Werbung abweisest, weil" <. . Er schluckte; die Worte mochten ihm schwer werden .... „Ich habe auch keine Anlage zur Sentimentalität. Wer ich wünsche dir viel Glück." Sie hörte die Tür fallen. Sie sah sich um. Die Umgebung mutete sie fremd an. An dem Reflektor, der den Mond ersetzen sollte, mußte irgend etwas in Unordnung sein. Das Licht war trübe geworden. In allen Winkeln lagen schwarze Schatten. Und . sie dürstete plötzlich nach der Sonne. Sie sprang au das Fenster und riß hastig den Vorhang zurück, und dann zog« )ie die schwere Jalousie auf, wobei der Riemen tief in das Fleisch ihrer Hand schnitt. Jetzt war die Sonne da, und draußen prangte der Frühling. Sie blieb am Fenster stehen und sah Roeßler durch den Garten schreiten. Dabei dachte sie gar nichts; ihr Hirn war wie ausgelöscht. Sie sah ihm mit stumpfem Blicke nach: wie er ordnungsgemäß die Gartentür schloß, ohne nach dem Hause zurückzuschauen, und dann weiter ging; erst links ab, hierauf die Dorfstraße hinan. Hinter . den Akazien vor der Billa Eggers verlor sie ihn aus den Augen. Nun wandte sie sich um und' sah ihr Abbild in hem großen Spiegel gegenüber: ein blasses Gesicht, darüber ein schief gesetzter Hut, unter dem wirres Haar hervorquoll. Sie nahm den Hut ab und ordnete ihr Haar vor dem Spiegel: flocht es sorgfältig und steckte es aus. Sie ver- vollstüttdigte ihre Toilette und zog auch ihr Jäckchen an, das noch hinter dem Wandschirm lag. Das alles tat sie, ohne an das Geschehene zuruckzndenkeu. Aber jetzt kam die Erinnerung. Sie fand einen braunen Handschuh auf dem Teppich, den Roeßler vergessen hatte, und steckte ihn in die Tasche. Dann setzte sie sich -und begann zu überlegen. Was war denn nun? Nichts als ; das Ende des Verlöbnisses mit Roeßler. Ein Zufall hatte dramatisch gefügt, was sie auf brieflichem Wege ohne Un- gestüin hatte erreichen wollen. Max tat ihr herzlich leid. Wer in dies Gefühl der Anteilnahme mischte sich doch auch etwas Wesenbewegenderes: die Freude über die Wen- . düng der Freiheit. Die Notwendigkeit, sich frei zu machen, war ihr erst am Sonntag während der Unterredung mit Moebius klar geworden. Nun war sie es. Jetzt hieß es, noch hier Abschied zu nehmen — und dann dre Szene mit den Eltern zu überwinden. Sie stand aus und drückte dreimal auf den Klingelknopf neben der Tür. Den schweren Schritt Kruses hörte sie schon im I Nebenzimmer. Niels trat mit dampfender Stummelpfeife ein. „Er ist fort," sagte sie. „Ich weiß. Ich sah ihn gehen. Laufpaß — he?" „Das klingt häßlich, .Professor. Seine Erregung- war verzeihlich." „Nun urtds" „Was und?" „Jetzt gehen auch Sie *? „Ja, ich will." „For ever?" „Ja, für immer." „Und gehen zu ihm?" „Nein!" rief sie heftig. „Ich weiß, ioer 6er Ungenannte fein füll. Weshalb kränken Sie mich?" „Weil ich Sie lieb habe, Kleine. Still, still — es kommt keine Erklärung mehr! Aber eine Geschichte zum Abschied. Bleiben Sie noch fünf Minuten — sie dauert nicht lange. Sie ist auch brutal — und dennoch sollen Sie sie hören." . . . Er paffte drei Züge ttnd fuhr fort: „Sie kennen mein Rotkäppchenbild — das mit dem Sottnettuntergang int! Walde? Das Modell ztt dem Rotkäppchen war eilt niedliches Mädchen, Tochter eines Handwerkers aus der Ostrauer Vorstadt, die ich einmal — ich weiß nicht mehr wo aufgegabelt hatte. Sechszehnjährig, ein liebes Kind, ein Tautropfen. Ich hatte damals einen Freund, der mich häufig besuchte, und der vergaffte sich in die Kleine — Drude hieß sie, ganz ähnlich wie Sie. Ich warnte ihn und drohte mit dein Bruch unserer Freundschaft, wenn er sich an dem Mädelchen vergreifen sollte. Aber er hörte nicht — und Trude starb. Sie starb int Wochenbett." Traute starrte den Sprechenden wie geistesabwesend! an. Ihre Lippen vibrierten nervös. Sie wollte ihm einen Schimpf in das Gesicht schleudern. Aber es kam kein Laut aus ihrem Munde. (Fortsetzung folgt.). Die Mundermixiur. Skizze von L. Ewal d. -„Aller Mond," sagt Herta Losheimer, am Fenster ihres! Jnngfernstübchens stehend. „Dein Licht brachte mir oft Ermutigung ! Die hatte ich armes Waisenkind auch ost nötig! Tann halt du später meinem zuerst still verschwiegenen Brant- glück geleuchtet, wenn ich mit meinem Fritz, drüben, in seines Vaters Gärtnerei, ein Plauderstündchen hielt. Morgen kannst du mich da wieder einmal grüßen! — Dann heiße ich aber nicht! mehr: Losheimer, dann nennt'man mich: Herta Redder! — O, ich bin so glücklich, alter Mond, — und doch bewegen mich he- nnrnhigende Gedanken! — Trüben in der stattlichen Billa hat bet den toten Eltern meines Fritz nie wahres Behageir geherrscht. Ich bin ohne ein Heim ausgewachsen — und möchte doch recht viel Sonnenschein ihm ins Haus tragen. Ja, schon nur, schau! Wenn du zu mir reden könntest, würdest du mir auch raten können, du, der du die Welt und die Menschen kennst. — Muß man nur mit Ernst an zu erfüllende Pflichten ferner denken'? Oder ist, ein immerdar froher Blick besser? Soll man besonders ans Erhaltung der Schönheit Gewicht legen? — Das frage ich mich — und weiß keine recht« Antwort!" Sie steht und sinnt —• dann legt sie sich nieder. Ter alte Mond lächelt breit, behaglich. Er weiß Rat. Ed hält den leichtbeschwingten Traumgott an und sagt: „Sprich du für mich!" Der ist auch sofort bereit und meint neckisch: „Willst der Vorstellung beiwohnen? In vier Bildern mache ich's ihr klar!" ' „Wär' mir schon recht," antwortete der. „Doch dn weißt, ich bin der Trabant der Erde — und die ist von einer unheim-- lichen Pünktlichkeit! ^Langen Aufenthalt darf ich mir nicht leisten!" „Da sei ohne Sorge! Ich habe auch immer Eile!" Traumbild I. In feiner Studierstube sitzt der Herr Pastor. Gr steht int Mittag seines Levens. Er hat fein gutes Auskommen, ein Musterweib, nach dem Urteil seiner Gemeinde, zwei Heranwachsende,- wohlgeraiene Kinder. Trotzdem ist fein Haar bereits an den Schläfen ergraut. Die Kummerfatte nm den Mund tritt scharf Hervor. Man steht es ihm an, er hat seelisch gelitten! —i Es klopft! Fran Pastor ist es. Eine hohe, starkknochige Gestatt, Ate schaut aus ihren ernsten Augen — zielbewusst in die Wett, . »ET rst gnt, daß du kommst," sagt er, „ich möchte etwas Mtt dir bereden," „Ich kam mit -einer Frage," entgegnet sie ablenken,d. „Ist der Kranken dre Unterstützung gewahrt worden?" „Davon, bitte, nachher." „Ja, «aber ich wollte —" „Noch zu ihr — dann muß ich zu Lina nach der MW sehen, muß noch eilten notwendigeit Gang machen," zu beit und dio und die -,Gästz recht! Du weißt' Mo, daß ich Eile Mk, Wichten rufen." „Das weiß ich wohl! — Du hast tmuter &t(c — vielen Pflichten —" „Du redest sonderbar!" „Was ich mit dir bereden will — gehört auch Pflichten." „Das klingt so, als Hütte ich Pflichteit versäumt. „Das kommt auf die Auffassung an, Leonore,. Es handelt sich um die Kinder." ' m . .. , , " „Bei denen hätte — ich — etsvaZ versäumt — Reinhard! Zch verstehe dich nicht!" . , ... „Das glaube ich wohl. Dir tatest ja alles für sie. Nur den Frohsinn hast du nicht beachtet." . . „Haben sie die Ruhetags denn nicht stets gefeiert!" „Jawohl, in deiner Weife. Sv recht fröhlich waren, sie ine, „Das sagst btt als Seelsorger. . . „Gerade deshalb, weil auch die Seele solcher frischen Freudrg- fert bedarf. Seid fröhlich mit den Fröhlichen, sagte schon unser $CU„Saü d?/'Sophistereien! Sag's kurz, wo soll's hinaus?" „Wie dir es wünschest. Schwester Adele hat geschrieben. Sie will gern die Kinder zur letzten Ausbildungszeit in ihrem Hause aufnehmen." „Du hattest sie baruint ersucht?" „Nicht gerade direkt. Sie verstand zwischen den Zeilen zu lesen." „Warum in das Haus des Lebens?" „Weil sie hier geistig bedrückt anfwachsen. Du kannst sie doch nicht immerdar im Leben geleiten, und hier in der Wieder- kehr steter gleichmäßiger Pflichten kommen sie zur Lebensunfähig kett kni späteren Weltgetriebe." „Bist du es geworden?" . ,, „Nicht ganz. Weil meine frohe Kiiidhett — ntcutc Mutter mir einen Kraftreservefond für die grauen Stunden des Lebens iviiti erlieftJi „Sie'— die Mutter ist für dich das. Ideal eines Weibes geblieben?" n n r. „ . , „War es anders möglich, Leonore? Ich hegte ernst andere Hoffnungen." „ r , Er schweigt und schaut empor zu der neben ihm Stehenden, Sie blickt scheinbar wie immer. Doch er, der Seelenumdige, täuscht sich nicht. Es liegt ein eigen weher Ausdruck in dein Blick. Der ergreift ihn. Seins schmalgliedrige Hand gleitest, gleichsam begütigend, über ihr« breit gearbeitete Rechte, die sich schwer auf die Tischplatte stützt. , Beide haben in diesem Augenblick eine gemeinsame Rückerinnerung. Er sieht sie als die begehrteste Schwester im Krankenhanse, als die Stütze des berühmten Operateurs, Sie sicht iljn, als den jungen Anstaltsgeistlichen, deut die Verzcn der Kranken zufliegcn. So fanden sie sich! Alls wünschten diesem Paar eine segensreiche Zukunft. Der Wunsch hatte sich scheinbar er- Allt Sie stiftete Segen ringsum — aber Glück tut eigenen Heim - fonbeit sie nicht. Heute zum ersten Male suhlt es die Fräst wie es dahin gekommen. Sie war zur Fanatikerin der Pflicht geivorden. Dies Bewusstsein drängt auf ihre Lippen die Ant- : chyrt: „So mögen sie gehen. Auf ein Fahr —Reinhard. „Ich danke dir!" ruft er freudig bewegt. Seme Augen beleben sich — sie aber geht schnell hinaus, denn ihre Augen füllen sich mit Tränen. Traumbild II. Im Parterrc-Hiuterzimmer des Hotel Müller steht vor dem Besitzer sein einziges Kind, die schöne, goldhaarige Lotte. Achtzehn' Jahre zählt sie und hat dennoch! trotz ihrer Lieblichkeit den Beinamen „saure Lotte" int Städtchen erhalten, weil sie m ihrem Wesen ebenso „herb", wie ihre noch immer fesch ausschaueiids Mutter „süß" ist. Der Vater hat sich in den Schatten des Lampenschirms gesetzt, weil er nicht seiner Tochter zeigen mag, tote lehr ihn ihre Rede erregt. . ... „Vater," sagt sie eindrmgltckp „du gestattest mir doch btc Annahme dieser Stellung. Ich weiß sehr wohl, das; ich nicht notig hatte, in Dienstbarkeit zu treten. Das Angebot der Fran Geherm- rat erschien mir jedoch wie ein Wink des Himmels, und ich freue Mich jetzt doppelt, das; du es mir erlaubtest, einen Kursus m der Krankenpflege durchzumachen. Ich will so gern. Fräulein^isbettz pflegen, die so jung ist und so viel leiden mutz. Gelt, Vaterle, du kennst die Familie. Du weißt, ich komme zu lieben, feinest Menschen. Blieben sie hier, täte ich's deinetwegen sicher nicht, Mer da sie nach der Hauptstadt verziehen, passt es so vortrefflich. Du verstehst mich doch, Vater! Sage, daß du meinen Entschluß $ Gewiß versteht er sie. Er ist ihr sogar dankbar, daß sie in solch kluger Art die Angelegenheit ordnet. Seine Lotte paßt eben t— nun erwachsen — nicht mehr in diese ständige Frohsinns-' MMpUre, die Mutter in der Gaststube eingeführt, und die sie 'ans Gewohnheit auch ins eigene Heim bringt. Da büßt ihr allzeit fchntet'terlingsartiges Tändeln seinen 'Reiz ein. Ihr fehlt der Herzenstakt der Trennung zwischen Geschäft und Sein! Darum Muß die Tochter in den Werdejahren hinaus, um nicht in seelische Konflikte zu kommen. Der Vater fühlt das wohl, aber er mag nicht äussprechen und sagt nur beklommen: „'Sprich mit Mutier wegen der Ausstattung, Kind. ---? Wann soll es dewst sortgehen?" „Schon in wenigen Tagen. Ich rüste mich wohl ut der Hauptstadt lieber allein aus, Vater." Er versteht sie wiederum! und nickt nur. Dann setzt er hinzu: „Sie wird dich auch ver-- mifscn, Lotte, die Mutter." , , Um den Miind der Tochter huscht ein. wehes Lächeln: ,,Dn bist so gut, Vaterle. Der Mutter wird'S schon recht sein! Sie hat ja das Geschäft und ihren Frohsinn!" „Und ihren Frohsinn!" wiederholen int Nebenraum die bebenden Lippen der Besitzerin dieses Frohsinns. Sie ist ahnungslos in das Zimmer gekommen, um etwas zu holen, nnd hat dieulnter- redung mit angehört. Dabei hat sie zum erstenmal daS Lachen verlernt. Sie fühlt, es hat ihr die kostbarsten Lebensschätze geraubt. Ihre Pulse klopfen. Das Herz schlägt bang. Die Wangen brennen nnd sie eilt hinaus. . In der Gaststube wird sie schon vermißt. „Wo weilt -untere Sonne?" fragt ein alter Stammgast. Dis Frage gibt ihr selbst- Leherrschnng. Sie quittiert die Schmeicheleien mit dem ihr wem» bar eigenen Lachen. Dem alten Gast aber fällt der eigenartig« Klang'des heutigen Lachens auf. ..Er sieht ihr kopfschüttelnd nach und denkt: Was mag sic haben? Ihr Lachen klang wie der Ton einer brüchigen Glocke, Traumbild III. Sie steht ans dem Balkon ihrer Billa, die schöne Frau des! berühmten Künstlers. Sie schaiit scheinbar der Sonne nach, die ticfrot in den Meeresfluten verschwinden will, ^n Wirtlichtett sieht Frau Clarisse es nicht. Sie befindet sich ut einem Zustand wachen Träumens, weil ihr diese Muße der Seele und des Körpers, zur Erhaltung der eigenen Schönheit am ratsamsten erscheint. Sie merkt es nicht einmal, daß ihr Gatte sie beobachtet. Er hat dies lange nicht mehr getan, weil der Mensch sich meistenteils, leicht an den Besitz eines schönen Gegenstandes gewöhnt. «euts ist seine Seele aber in Aufruhr geraten. Er hat den Neid kennen gelernt. Wahrhaftig, er hat seinen Freund Egon um sein Weib, sein Heim, seinen Buben beneidet. Dabei ist seut Heun kunfch lerischer, fein Weib schöner — aber cS ist langweilig darin! _ ES wirkt alles nur dekorativ! Erst heute fühlt er, warum feine Schaffenskraft, trotz der Schönheit rings umher, erlahmte. ' Ein tiefer Seufzer entringt sich seiner Brust, ^sre wendet sich bei dem Ton um und fragt in ihrer schleppenden Sprechweise: „Hat dich dein Bestich verstimmt, Alberto?" ... „Verstimmt, nein, gereizt, fieberhaft erregt, Claris,e! „Ich verstehe dich nicht." . „ . „Wann hättest du mich je verstanden? Unser Dasein .ist reist Dasein zu Zwei'«» Du hast ja keine Ahnung davon, wie ein Wech den Mann beglücken kann." . „Es gefällt dir hier nicht mehr?" fragt ste erstaunt. »Aber, Clarisse, merkst du nicht selbst — wie arm wir sind. Heut sah ich verwirklicht, ivas ich einst erhoffte/ " „Dir hat es wohl das Kind dort angetan?" „Ach, du meinst, unsere Kinderlosigkeit betrübt mich? Reim die empfinde ich sogar heute als Glück. Wie konnte em foIeM -ßcbcivcfcit Ijicr gcbcifjcii *—: in beutet jo genannt en Sonett! n ft.! X n“ der Ueberschsvang der Empfindungen! Solche Gefühle ^"^,Wie"dn befiehlst, schöne .Statue! Dir bleibt das EigeittuM der Schönheit trotzdem' nicht. Auch du unterliegst menschlichen! Er macht kürz kehrt und entfernt sich mit einer gesucht tiefen Verneigung. Sie sieht ihm! kopfschüttelnd nach. Dcmn tritt sie,- von der Nachwirkung des Gesprächs beherrscht, vor den spiegel, — Noch ist sie schön — aber sie hat plötzlich eute Vision. Sie ließt sich als Greisin — und flüchtet, an allen Gliedern bebench auf ihr Ruhelager. Ein qualvolles Stöhnen hebt ihre Brust. Traumbild IV, Dor Wagen, der das neuvermählte Paar zur Bahn bringt', biegt eben um die Straßenecke. Die Eltern der jungen Fran geben ihm bis dahin das Geleit mit den Augen.--Mutters Augen wuchten sich- Da legt der Vater den Arm um ihre schultern/ führt sie zinst Sofa und setzt sich nut ihr nieder. Beide schweigest int Gefühl des Geborgenseins zn Zweien Friedlich still ist s im Heim. Die alte Standuhr selbst sagt so bedächtig. ick rack — als wünsche auch sie -einmal zinii Augenblick sprechen zu tonnen« „Verweile doch, du bist so schön!" , . ~. Da legt der Mann fester den Arm um sein treues Weib, sie schaitt zu ilj.n auf und lächelt. Er küßt sie und sagt scherzende Mag unsere Tochter so sm eigenen Herm unser Schwiegersohn nach zwanzig Jahren sc'denkt, wie. M heute Darf man wissen, wie der denken wird? fragt sle fchelmisa;. Ja das darf man, Schwiegerinn.tterchcn! Also der, denkh danii ^ Was bin ich für ein glücklicher Mensch! "Der, Kimmel aab^mir eine kluge Frau. Die braut eine Wundermixtur zur Heimbeglückung aus drei Bestandteilen, hie da heißen: Ernst/ J-roli-'inn Schönheit' Dass! ist, durchaus teilte einfache Sache! Erleriinnn echten H«stMes tmV «ä em w 496 — >Danz seiDtS, BEng! Ich quittiere meinen Dank mit Tränen reiner Freude, den warmen Tropen echten Menschen-- üwcks." Die Schläferin lächelt im Traum, Die Lippen flüstern. Vrnst, Frohsinn, Schönheit! o ... , , „Aha/' sagt der Mond befriedigt. „Sie hat die Lektwn be- arifsen. Schönen Dank, du schlauer Traumgott. Nun kann ich weiter ziehen. Schlaf ivohl, Herta Losheimer — bis dre Morgensonne dich weck: fest, traumlos, erquickungsreich dem neuen Leben entgegen. Morgen grüße ich dich drüben, im wetnumranktonl Häuschen, als Herta Redder, in dem auch du die Wundermixtur zur Heimbegläckung aus Ernst, Frohsinn, Schönheit brauen sollst. was soll man im dienstlichen Verkehr mit Beamten beachten? Unter diesem Titel bringt der „Praktische Wegweiser" eine interessante Zusainnienstellnng von Verhaltungsmaßregeln für das Publikum: . t m 1. Halte dir zwar gegenwärtig, daß der Beamte für das Publikum da ist und nicht umgekemt; bilde dir aber nicht ein, daher nur für dich allem vorbandeu fei; er hat der Allgemeinheit zu dienen und soll vielen gerecht werden. 2. Wenn ein Beamter dir nicht sofort Gehör schenken kann, so halte daS nicht gleich für Bummelei oder Gleichgültigkeit; er arbeitet vielleicht an einer unalvschrebbarrn Sache, deren sofortige Erledigung dem Antragsteller, der vor dir da ivar, ebenso wichtig oder noch wichtiger ist als dir die Erledigung deiner Angelegenheit. 3. Bringe dem Anliegen kurz, klar und bestimmt vor und beginne deinen Vortrag nicht mit der Erschaffung der Welt; die Zett, die du dem Beamten raubst, stiehlst du deni Staate. 4. Halte den Beamten nicht für einen Schikaneur, wenn er amtliche Bestimmungen, die der Erfüllung deines Wunsches enlgegen- slehen, befolgt. Er wirb auch kontrolliert und mutz das Vorjchrisls- »nästige seiner Handlungen dann verantworten. 6. Wenn du bei einem Beamten Beschwerde über Unregel- mästigkeiien Nachgeordneter Stellen zu führen hast, so laß dieseii Beamten die Irrtümer der anderen nicht entgelten. Tas unberechtigte „Aufumcken' führt zu Reibereien, fördert nicht die Sache und kennzeichnet dich obendrein als einen ungebildeten Menschen.- K. Verlange von einem Beamten nicht Sachen, von denen er dir sagt, daß sie über ferne Zmründtgkett hinausgehe». Tu gefährdest damit den Beamten, der seine Handiungsiveise unter Um« Ständen nicht vertreten kann, schadest aber auch dir selbst, da du leincr Sache die rechtliche Grundlage entziehst. 7. Verallgememere den Mißgriff eines einzelnen Beamte» nicht; schließe daraiis nicht auf die Beamten überhaupt oder auf ihre Behörden. 8. Wende die UmgangSionnen, die du im sonstigen Verkehr mit gebildeten Menschen beachtest, auch auf die Beamten an. Der Beamte ist zwar cm Diener des Staates, aber nicht dein Dlcustboie. 9. Glaube nicht, daß schriftliche Auszeichnungen über deine Angelegenheit nur der Schreibwut des Beamten entspringen. Bei unseren großen Behörden mit ihrem vielseitigen Geschäftsverkehr sind solche schri'tliche Grundlagen häufig unerläßlich. 10. Vor allem gehe ohne Vorurteil und mit Vertrauen zu einem Beamten, mit dem du verhandeln mutzt. Halte ihn nicht für eine Drohne, die du — als Steuerzahler — ernährst. Er zahlt auch Steuern, arbeitet ebenso viel oder mehr, meist aber um einen kärglichere« Lohn als du; er ist an seiner Stelle, ebenso nützlich und »wlivendig, wie du an der deinigen. , Dmwijdbte». ki. W a s der junge Kaiser von China lern e n tit u ß. Die Kaiserin-Witwe von China, Long-Hu, hat soeben einen Erlaß, der die Studien des jungen Kaisers Pu-Hi, der gerade 6 Jahre alt geworden ist, behandelt, an den Regenten beS Himmlischen Reiches gesandt. Ter Erlaß bestimmt zunächst, daß die Kaiserliche Sternwarte einen in den siebenten Monat fallendeir 'Tag ermittele und angebe, der für den Anfang der Schularbeiten des jnitgcu Kaisers günstig sei. Auch das Schloß, in dein der Kaiser lernen und arbeiten muß, wirb bestimmt: es ist das Schloß Wu-Tsching, in dem auch die früheren Kaiser ihren Schulunterricht genossen haben. 'Die Lehrer werden Se. Exzellenz Lu-Zeiig-Tschiaug, Vizepräsident des geheime« Rats, und Tscheng-Pao-Sen, der Gouver- M$ur von Schausi sein. Sieben de» narurwisseuschastlichen und politischen Kenntmsseii, die einem mödernen Herrscher nötig sind, (öltet die beiden Herren ihrem Zöglinge vor allen Dingen die Lehren des großen Konfuzius über die Tugend beibringen. „Die Lehrer", heißt es weiter in dem Erlaß, „sollen ibn mit großer Aufmerksamkeit, Tag u n d Nacht, in allen Wiffenschaiten, die sich öni die königliche Macht beziehen, und in aller Weltgeschichte unterrichten, damit unser Kaiser sehr gelehrt und sehr groß werde. Sie sollen ihm von Zeit zu Zeit die neuen BerivallimgSeinrichtmigen und die Vechasiungsgesetze darlegen, ebenso wie die mödernen Ratur- lyissenschasten, ohne die religiösen Lehren zu vergeffen. Wenn sie ,o Hand ein, werben sie sich unserem Kaiser als gute Helfer bei seiner künftigen weisen Leitung be5 Reiches enveisen ..." Ein dritter Lehrer, J-Ke-Tang, hat den Auftrag, dem Kaiser die Mandschns- prache zu lehren, was im chinesischen Reiche viel Widerspruch heransgefordert hat. Denn die MandschuS sind im Verschwinden begriffen, da sie in der chinesischen Rasse aufgehen. Die Oberinnen des fernen Ostens hätten darum lieber gesehen, daß der Sohn des Himmels eine oder mehrere europäische Sprachen lerne. kf. Eine Zwangsvermählung. Herr Alfonso Hearing, ein Mnsikverleger aus Chile, kam auf dem Seewege am 14. Juli in New-Bork an. Er hatte sich in die Schiffsliste als „auf Reisen mit Gattin" eingetragen. Bevor die Paffagiere in New-Pock ans Land gelassen wurden, kam ein Einwanderungsinspektor ein Bord, um vorjchriftsgemäß die Sehifssliste so gut wie die Reisenden selbst zu prüfen. Angesichts des genannten Paares ergriff ihn Mißtrauen. Sollte die Angabe des Herrn Hearing wirklich echt sein? War feine Begleiterin wirklich seine Gattin? Er ließ das überraschte Paar nach Ellis Island, dem „Fegefeuer" der verdächtigen An- kömmlmge, bringen. Hier wurde die Gefährtin Hearings dann in scharfes Verhör genommen und gestand endlich, sie heiße Emilia Apanzo. Das Paar wurde nun vor die Entscheidung gestellt: Heiraten oder Heimreisen l Tie beiden zogen vor zu bleiben. Sogleich ließ man einen der Geistlichen der Insel kommen und dieser vollzog die Trauung. Nach einer Stunde konnten die Neuvermählten das Fegefeuer verlassen und das „Paradies" betreten. Als Zeugen des Geschehnisses den tieiblideiiben Einwanderungsinspektor fragten, was in ihm denn den Verdacht geweckt habe, antwortete er: „Ich verstehe mich auf so etwas; em Mann ist me- mals so galant gegen seine Gattin, wie es dieser Chilene gegen seine Begleiterin war. kf. Höchstleistungen im Eierlegen. In den Vereinigten Staaten von Amerika hat man ivertvolle Versuche an- gestellt, um die Bedeutung der abgerahmten Milch für die Ernährung und das Eierlegen der Hühner zu ermitteln. ES wurden zu diesem Zwecke 69 Hühner der Rasse Barred Plymouth Rock in zwei gleiche Haufen geteilt, die in zwei getrennten Ställen unier- gebracht und genau auf die gleiche Weise ernährt wurden, wenigstens so weit es sich um feste Nahrung handelte: der einzige Unterschied bestand in dem, was sie zu trinken bekamen; beit Hühnern des einen Stalles würbe süße abgerahmte Milch zum Trinken gegeben, die des anderen bekamen klares Wasser. Der Versuch wurde am 1. November vorigen Jahres begonnen und am 1. Mai war man im Stande, folgende Ergebnisse festzustellen: bte Hennen, die immer nur Wasser getrunken hatten, legten wenig mehr als die Hälfte der (Sier, die sich bei beit mit Milch genährten Hennen sandeii. Bemerkenswert ist auch bei dem Versuch, daß der Stall während der warmen Jahreszeit mit den 30 milchgenährten Hennen die größte tägliche Zahl von Eiern aufivtes. nämlich 28. Tie mittlere Menge desselben Stalles waren 24 Eier täglich. In der „America Poilltry World" führt Dr. Sattiorn weiterhin den Fall einer noch lebenden, 1902 geborenen Henne an, die in 7 Jahren 1002 Eier gelegt hat; die jährlichen Rekorde dieses fruchibaren Tieres sind: int ersten Jahr 208, im zweiten 157, int drillen 120, int vierten 136, im fünften 139, tut sechsten 128 und im siebenten 114 Eier. * Erke im tlich. Angeklagter (zu seinem Verteidiger): „Herr Doktor, i dank' Jhna schön für irret Freisprechung — zahl'» kann Jhna net — erlauben's, daß i Jhna an' Schinken von der gestohlenen Sau schick'?" * Praktisch. A.: „Sehen Sie 'mal her, einen Spazier^ stock mit zehn Kognaks; praktisch, was— 55.: „Ungeheuer; was tragen Sie denn da immer für eine Flasche bei sich?" — A,; „Da ist auch Kognak drin . . . zum Nachfullen!" * Gut gezogen. „Ist es wahr, daß Ihre Fran einest Höllenspektakel macht, lvcnn Sie einmal abends spät nach Hause kommen?" — „Das ist eine unverschämte Lüge, ich darf abends überhaupt nicht ausgehen." * Eisenbahn-Katastrophe. „Sag' 'mal, wie bist du berat so plötzlich zu deiner Braut gekommen?" — „Ick raubte ihr im Tunnel einen Kutz, die Alte machte eine Blitzlichtanfnahme und gab uns ihren Segen." Magischer Dreieck. I Ju die Felder nebenstehender Figur sind die Buchstaben beeeeeff hoorrrr derart «uzutragen, daß die eil tauber entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten: 1. Deutschen Volksheldeu Oesterreichs. 2. Figur aus dem Kartenspiel. 3. Sagenhaftes Wesen. 4. Ein Fürwort. 5. Einen Buchstaben. Auslösung in nächster 3humneu Auflösung des Zitatenratseis in voriger Nummer: O'selig, oselig, ein Kind noch zri sein? Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der BrÄhl'schen Universitäts-Buch- und Steindncckerei, R. Lange, Gieße»