W LM ^MM.F'L Das Witwenhaus. Roman von Helene von Mühlau. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.! Drittes Kapitel. Die Tage und Wochen flogen dahin, und manchmal leuchtete die Märzsonne so warm und golden über Nutz, Berge und Wald, datz man versucht war, schon an den richtigen Frühling zu glauben. Am nächsten Tag fielen danu?wieder Schneescüauer nieder, und der Sturm heulte ums Witwenhaus nno rüttelte an den Fenstern, daß die Scheiben immer leise in ihren Rahmen klirrten, und es ging so ein wunderliches Zittern durch alle Gange und über oie Treppen bis Hinern in dre Zimmer, daß man glauben konnte, das alte Haus stöhnte und seufzte, weil ?s zu alt und gebrechlich war, um so em tolles Dummlungen- spiel mit dem Sturm zu treiben. Bon dem uralten Apfel- bäum im Garten, der neben der Laube stand und ferne, kleine Früchte trrrg, die immer um die Weihnachtszeit am besten schmeckten, war ein großer Ast abgebrochen und hing über dem Dach der Laube, und der wilde Wein, der rm Sommer den großen Laubengang rmrrankte, lochte in Fetzen an den d"t ttoine^Erwin saß traurig am .Fenster. Gestern und vorgestern hatte er angegangen mit der Kosh das Unkraut int Garten auszurupfen, und heute war es wieder Winter. Sein altes Spielzeug war ihm leid, er wollte hinaus, und wie er sah, daß der Schnee immer dichter fiel und der ©turnt toller und toller brauste, kamen ihm die Tränen. Er lief zu seiner Mutter und legte sein Köpfchen in ihren Schoß. Frau von Hilbach verstand ihn und strich chm ube^die^ Haare^ nicht so schön zu sein!" klagte er trostlos, so wie einer, der sich betrogen Mein arm, klein Bübchen!" antwortete sie. „Wer der Märzwärme und dem Märzsonnenschein Zauer zutraut, der irrt sich so gewiß, wie der, der glaubt, daß das Glück beständig sein müsse. Das verstehst du »och nicht, aber das hat meine Mutter früher auch zu mtr gesagt, Uienn ich weinte, daß es plötzlich wieder kalt geworden war, daß die kleinen, grünen Blättchen im Garten wieder von Eis und Schnee bedeckt würben. Ach, mein Jungchen, wenn du darüber schon so weinen kannst, dann wirst du noch viel Tränen vergießen in deinem Leben." Sie zog ihn in die Ecke am Ofen, dte er wähnend der letzten Sommertage mißachtet hatte und die ihm nun plötzlich wieder lieb und traulich erschien. „Eine Geschichte, Mütterchen!" bettelte er, und seine Dränen waren tot Augenblick versiegt. „Ach, eine Geschichte, Jungchen!" seufzte Frau von Hilbach und dachte itach. Sie hatte ihrem Jungen solange keine Geschichte erzählt, seit vielen Wochevr ttf«, seit der Doktor gegangen war, nicht mehr. Er hattejem neues Spielzeug gehabt und die neuen Märchenbücher, daraus hatte sie ihm vorgelesen, und auch fetzt griff si« nach einem der Bücher. , „Nein, nicht lesen, Mütterchen!" quälte Ertom. „Eine erzählte Geschichte ist ganz anders Wie eine gelesene, weil du mich dabei ansehen mußt." Frau von Hilbach zögerte. „Du kannst l« ruhig dabet flunkern, Mütterchen, wie die Pastorin, aber bitte, erzähl! Komm, ich will auf deinen Schoß." „Bon was soll ich denn erzählen?" fragte sie tut- fd)tU,%u einer Here, Mütterchen, oder bou einem Zauberer. Die Pastorin erzählt immer Geschichten, tote Menschen to Steine oder Berge oder Häuser nertoanbett werben, du ^E,Mnn l gib^ mal acht, Jungchen ; dann will ich dir etwas von einem alten Haus erzählen, das hat mir bte ©nm erzählt, und die Kosh weiß es von einer Frau, die Ä «R -mb di- W-tz.-z °°" «E. die Ng älter ist, und der hat es eine erzähl-, die schon tot ist. „Und der, Mutter, wer hat es der erzählt? Das weiß ich nicht, Erwin, hör mal zu. Es war einmal ein Mann und eine Frau, die hatten sich geheiratet, und die N°u hatte viel Geld und der Manu hatte kemS. Von der Frau ihrem Geld hatten sie sich ein Winzig kleine- Hänschen gebaut, gleich an der Saale. Nur vier Zunmer- chen und darüber einen Boden. Rund herum War alle- Wiese und Garten. Die Frau war -ufmeden unt dem kleinen Häuschen, aber der Mann mcht, der wollte eS größer haben und quälte seine Frau, sie fotte. von totem Geld geben, dann wolle er rechts und links einen Flügel anlauen toss^ too((te „icht, aber der Mann bat so lanae bis sie es tat. Er baute nun auf jede Sette noch einen'Flügel an, und sie vermieteten ihn und waren froh UTtb Ueber^eto Jahr wollte der Mann Wieder Geld zum Banen haben, aber die Fran wollte es ihm Nicht geben. Da bat er wieder so lang, bis sie Welch wurde, und bauds einen ganzen Stock auf das Hans auf, und den vermieteten sie wieder und waren eine Zeitlang zufrieden. Dann Wollte der Mann noch einmal aufbauen, abe« seine Frau Wurde böse und jagte: „Diesmal geb ich kein Geld, und wenn du mich totschlagst! , Der Manu sagte kein Wort, ging zu emem Freunds der viel Geld hatte, und erzählte dem, daß seine Frau sich weiaere ihm Geld znm Wetterbauen zu geben. W Freund sagte: „Ich will dir. das Geld leihens Und wie oer Mann das Geld hatte, ließ er Gerüste auf» kcklaaen und wollte ansangen zu bauen. , . _ r Die Fran aber wurde ganz wild. „Hier r«dem.Hause habe ich zu sagen!" schrie sie, „das ist mein Haus. 160 „Aber ich bin der Mann, ich habe zu befehlen." sagte er auch böse, doch sie raste und schrie: „In diesem Hause hat außer mir kein Mensch was zu sagen! Das ist mein Haus, und ich ivitt nicht, daß du baust!" Der Mann versuchte noch eine Zeitlang, seiner Frau gut zuzureden, aber sie hörte nicht auf ihn. Da ließ er stillschiveiaend die Gerüste weiter aufschlagen, und weil er selbst etwas vom Bauen verstand und gern sparsam bauen wollte, stieg er in eigener Person aufs Gerüst. An dem Morgen an dem sie den erfteit Stein auflegen wollten, sagte er zu seiner Frau: „Dreimal haben wir angebaut, und jedesmal hast du über denr ersten Stein, den wir legten, ein Vaterunser gesprochen, tu es auch jetzt!" Aber die Frau war voll von bliiedem Zorn. „Einen Fluch will ich ihm mitgeben, aber keinen Segen!" schrie sie ganz rasend, und der Mann giiig traurig von ihr. Er baute viele Wochen lang, und wie das Dach schon gedeckt und alles fix und fertig war, stieg er noch einmal aus eine hohe Leiter, um nachzusehen, ob die Dachrinne gut befestigt war. Gr schaute nach rechts und links und geradeaus, und der Ausblick von hier oben war so überwältigend schön, daß er alles um sich herum vergaß. Er wußte nicht mehr, daß er auf einer hohen Leiter stand, er sah nur noch und kam ins Träumen, und plötzlich stieß die Frau, die mit mißmutigen! Gesicht int Garten gestanden hatte, einen lauten Schrei aus. Vor ihr lag blutüberströmt ihr ärmer Mann. Er war von der hohen Leiter heruntergestürzt, und ans Mund und Nase quoll ihm Blut. Es waren gleich Nachbarn hinzugeeilt und hatten ihit auf sein Bett getragen, auch ein Arzt war bald da, und der sagte, daß er noch am selben Tage sterben müsse, weil er sich das Rückgrat gebrochen habe, und die Frau war ganz verzweifelt und hielt die Hände von ihrem Mann fest. Wenn er nicht bei Besinnung war, ließ, er sie, ihr, aber, wenn er erwachte, zog er sie fort, und einmal "sagte er: „Das war deut Fluch, der die Schuld trägt. Jetzt werft du Witwe. Jetzt ist das Haus Sein!" Da soll sie verzweifelt geschrien haben: „Nein, ich Ivitt keine Witwe sein, ich fürchte mich, ich nehme den Fluch zurück! Bau, soviel du willst. Bau in den Himmel hinein, aber bleib bei mir!" Er hat gestöhnt unter seinen furchtbaren Schmerzen, und dann soll er einen furchtbaren Fluch ausgestoßen haben, sagen die Leute: daß sie nie Ruhe finden solle in dem großen Haus, nie wieder eines Mannes Weib werden, daß auch ihr Kind, ihr kleines Töchterchen ihr kein Glück bringen solle, und daß alle, die das Haus einmal besitzen müßten, ein schweres und trauriges Schicksal haben solltet:, hundert Jahre lang, und ihre Seele sollte nach ihrem Tode noch in dem fluchbeladenen Hause umherirrett. — Sie hat gejammert und gefleht, er solle bett Fluch zurücknehmen; er aber hat sie mit seinen letzten Kräften zurückgestoßen und ist gestorben." „Und dann, Mutter?" „Ja, Jungchen, was dann kam, weiß ich nicht genau, und die Kosh weiß es auch nur so aus Erzählungen. Die Frau soll noch lange gelebt haben und immer still und traurig gewesen sein. Ihre Tochter hat einen Mann bekommen und ist schon nach Jahresfrist Witwe geworden, und so ist das Haus dann von Hand zu Hand gegangen." „Und jetzt, Mutter?" „Ja jetzt, Jungchen, jetzt wohnen wir drin." „Ach!" machte das Bübchen erstaunt. „Das soll unser Haus sein! Wo hat denn die Leiter gestanden?" „Ich weiß es nicht!" — Frau von Hilbach sah träumerisch ins Weite. „Aber der Mann hat gesagt, nur hundert Jahre wollte er es verfluchen. Wie lang ist das denn her?" „Das müssen bald hundert Jahre fein, Erwin!" „Darum nennen es die Leute wohl „Witwenhaus", Mutter?' Die Kosh kam mit einem Stoß Wäsche auf dem Arm ins Zimmer. „Nu, wieder Kopfschmerzen?" fragte sie als sie ihre Frau in sich zusammengesunken int großen Lehnstuhl am Ofen sitzen sah. „Nein, Kosh, ich hab ihm nur ein Märchen erzählt!" ,Mon unferm Haus, Kosy, wo der Mann von der Leiter gestürzt ist." Die Kosy lachte. „Das ist ja mal nur erfunden! Aber an so was ist oft mehr Wahrheit wie man denkt, und daß unser Haus kein gewöhnliches ist, das hab ich schon längst heraus. Mit unferm Haus, das ist was ganz Komisches. Ich sag oft zur Frau Belzig: „Unser Haus hat Gefühl!"' Sie sollten mal öfter in mein Stübchen am Bergabhang kommen, Frau von Hilbach. Wenn ich da ruhig sitze und stricke, dann fangen auf einmal die Wände an, mir was zu erzählen, gerade heute noch, wie der Sturm so prasselte, hab ich zuhören müssen. Das war, als ob jemand um Erbarmen flehte, und bann wieder, wenn die Sonne scheint, bann fängks so froh an zu knistern, als lachte einer. — Gott ja, man kamt ja für alles eine natürliche Erklärung haben; einer, ber keine Phantasie hat, würde sagen: es ist die Tapete, die sich von der Wand löst, weil die Mauern austrocknen! Aber ich sind es schön, wenn man sich immer was besonderes denkt. Meine Dielen zum Beispiel, die sind richtig wie eine Geige, ich kann da ein ganzes Lied drauf spielen. Die mittelste hat zwei Töne; wenn ich mit dem rechten und dem linken Fuß austrete, ruft sie zweimal: „still, still!" das eine Mal ruft sie's hoch, als ob ein Kind spricht, das zweite Mal ganz tief. Wenn ich mal so recht ärgerlich bin und gleich lostoben möchte, geh ich auf der Diele hin und her, unb wenn ich so zehn oder zwanzig Mal gehört habe: „still, still!" bann ist alle Wut vorüber. „Nu, unb bie rechts baneben, bie kann „ja" und „nein" sagen, bie hat richtig ihren eigenen Willen. Den einen Tag sagt sie konstant „ja", den andern „nein!" Wenn ich mal im Zweifel but, was ich tun soll in irgend einer Sache, tret ich auf bie Diele. Sagt bie „ja", bann weiß ich, baß ich's getrost tim kann, sagt sie „nein", bann muß jch's lassen, ob ich will oder nicht. „Was meinen Sie, Frau von Hilbach, an beut Tag, au bent unser Doktor mir zuerst gesagt hat, baß er wieber- kommen will, bin ich gleich heranfgelansen unb hab meine Diele gefragt, unb die hat ein „Ja" geschrien, baß ein Tauber ss hätte hören müssen." Der kleine Erwin sah bie Kosy mit großen Augen an, und Frau von Hilbach blickte träumerisch vor sich hin. Es tat ihr wohl, daß bie Alte basselbe buchte wie sie. Ihr Haus war nicht tot und kalt, ihr Haus hatte eine Seele, aber bie meisten Menschen waren zu vernünstig, um so etwas zu glauben. (Fortsetzung folgt.) zu Fürstenstadt. c , Die Knospen der Kastaniett reckten unb dehnten stch unter den ersten, kosenden Sonnenstrahlen, und die grünen Fingerblattchen lugten, noch gefaltet, ans der brannharzigen Hülle. Das herzogliche Schloß lag noch in tiefsten Frieden, nur int Souterrain schafften die Hofköche eifrig, aber lautlos. Nach Morgen zu besaß das Palais einen rteftgen, aus mächtigen Quadern gefügten Altan, der von einer buntgestreiften Markise überspaitnt war und durch eine weitgeschweifte Freitreppe mit dem Park verbunden war. Ein Lakei öffnete die vom großen Gartensaal nach bent Altan führende Glastür und trat heraus. Er blickte nach dem Himmel, nickte vor sich hin und rollte dann einen Läufer von Die Mqrtenstadt. Novelle von Max Karl Böttcher-Chemnitz. Goldener Frühlingsmorgen lag über dem herzoglichen Park der Schwelle bis zur Freitreppe. „Gnädigste Baroneß können immer heraustreten, es rst vollständig trocken, und ein schöner Morgen." „Danke, Bolbe," sagte Freifräulein von Doberenz, die Hofdame Ihrer Hoheit, der Prinzessin Clarissa zu Fürstenstadt. „Sie meinen also, es ist nicht zu frisch zu einer Promenade mit Ihrer Hoheit?" „Ich denke nicht. Und diese herrliche Ruhe!" „Na, wir wollen lieber noch ein ©tünbdyen warten. Bis dahin kam: der Leibarzt da fein und Sie wissen, der alte Herr wird höllisch grob, wenn man etwas gegen seine Verordnung tut. „Aber gnädigste Baroneß, es ist doch so mild und Herr voN Selffers ist auch schon int Park." „Ach was sie sagen, der Herr Major?!" Leichte Röte Wt* zog das feine, jugendliche Gesicht der Hofdame. „So will in) Die Prinzessin holen." Fräulein von Doberenz nahm das lange Schleppkleid hoch und ging durch den Gartensaal und durch die Korrtdore nach den Gemächern Ihrer Hoheit. Im Vorzimmer fa§ die Kammerfrau der Prinzessin. „Sott ich gnädigste Baroneß ntelben?" fragte sie. „Danke, Fran Bolbe. - 181 Die Hofdame durchschritt den Salon und das Mnstkzimmer und trat dann nach kurzem Anklopfen in das Boudoir der Prinzessin. , , Es war ein kleines Eckgemach mit einem einzigen, aber breitem Turmfenstcr. In der Fensternische waren nach altdeutscher Art zwei eichene Sitze angebracht, und auf einem saß die Prinzessin und schaute verträumt durch die Butzenscheiben in die Ferne. „Clarissa!" rief Fräulein von Doberenz lerse. Die Prinzessin wandte sich nach der Eintretcudcn und nickte ihr lächelnd zu. „Guten Morgen, Susi." „Hu — Eure Hoheit machen ein so trübes Gesicht. Haben Euere Hoheit vielleicht guädigst geruht, schlecht zu schlafen oder gar schlecht zu träumen?" sagte Susi Doberenz mit gemachtem Ernst und knixte komisch dazu. „Falsch geraten, Susi. Ich habe zu gut geträumt und nun, da ich erwachte, merkte ich, daß ich bloß eine Prinzessin bin." Ihre Hoheit strich die blonden Haarringel aus der Stirn und seufzte aus tiefstem Herzen. „So, bloß eine Prinzessin?! Und was warst du im Traum, Wein Kind?" fragte die Hofdame lachend. „Ein Hirtenmädel, Susi, ein Hirtemnädel! Und einer kam Vom Schloß, im grünen Wams und grünem Federhut und hob mich auf und hat mich — geküßt." Die Prinzessin stützte den Kopf in die Hände und fchaute der Träne nach, die üt ihren Schoß perlte und auf dem hellblauen Seidenstoff nicht Ruh uud Rast fand und weiter rollte in den Teppiche Susi Doberenz sah das und umschlang die Prinzessin. „Was hast du, Cläre?" Und da sie keine Antwort erhielt tröstete sie mit weicher, milder Frauenstimme. „Schlag dir das aus dem Kopf, Kind. Du weißt, das kann nicht sein. Solch ein Mann wie Selffers ist nicht für dich und nicht für mich. Du stehst für ihn zu hoch und er für mich." Das letzte sagte fiel matt und resigniert. „Ach ja!" Das klang so gebrochen und mutlos. „Run komm, Cläre, eine Gartcnpromenade wird dich auf andere Gedanken bringen." Die Prinzessin nahm Susis Arm. Ihre lange, schillernde Schleppe schleifte über den Boden. Die beiden Damen gingen durch die Gemächer. Ten an den Türen stehenden Lakeien nickte die Prinzessin freundlich zu und dem alten Bolbe, der am Altan ihrer harrte und Sonnenschirm und Schal trug, reichte sie sogar die Hand. „Guten Morgen, Bolbe, gute Nacht gehabt?" „Gehorsamsten Dank, Euere Hoheit.", Susi von Doberenz nahm dem Alten die Sachen ab. „Bleiben Sie da, Bolbe. Die Schirme brauchen wir nicht und die Tücher trage ich." Der alte treue Lakei verbeugte sich tief. „Haben Euere Hoheit Befehle wegen des Frühstücks?" „Wie denkst du, Susi?" „Wenn es warm genug ist, hier auf dem Altan." „Schön. Also sagen Sie dem Herrn vom Dienst — wer ist es übrigens heute?" „Herr von Rüdiger, Euere Hoheit." „Also sagen Sie Herrn von Rüdiger, wir wünschen hier zu frühstücken. Drei Gedecke, nein vier, denn Herr Major von .Selffers wird auch zugegen sein." Susi Doberenz drückte heftig der Prinzessin Arm, uud als sie die Freitreppe hinabstiegen, sagte sie halblaut: „Du hättest doch besser Selffers weggelassen." Clarissa zuckte mit den Achseln. „Ich kann nicht dagegen an." „Der Major ist übrigens im Garten, Cläre." Der Prinzessin Arm zitterte ein wenig, sie wollte etwas sagen, aber sie schloß die Lippen fest. So gingen sie schweigend durch die frischgrünen, geraden Hecken. Schräge Sonnenstrahlen sprangen durch das Aestegewirr, tänzelten auf den peinlich sauberen Kieswegen und malten goldgelbe Ringel. Prinzessin Clarissa hemmte plötzlich ihren Schritt. „Ist heute der elfte?" „Ich glaube. Und was ist damit?" „Laß mich, Susi," sagte die Prinzessin. Sie entschlüpfte der Freundin und eilte nach dem üppig blühenden Rondel. Dort brach sie Maiblumen und Veilchen, band ein zierliches Sträußchen, und als ihr etwas Grünes fehlte, riß sie ohne Wahl ein Zweiglein Mhrthe ab und fügte es dem kl-.inen Bukett der. „So, Susi, das soll mein Morgengruß sein und mein Gratn- lationsstrauß." „Ich verstehe nicht. Für den Herzog? Hat er irgend einen Namenstag?" „O du Schäfchen. Für den Major. Heut vor einem Jahr trat er als Adjutant Ferdinands ein." „Und da willst du....." „Freilich, Selffers bekommt den Strauß." „Aber bedenke doch, wenn das jemand erführe, beispielsweise der Herzog." „Mein Bruder? Ach, der schätzt Selffers nicht weniger als .ich." — Susi von Doberenz schüttelte mißbilligend den Kopf. Unterdessen waren sie an das Parkende gekommen. Etwas abseits, hinter Hollundergebüsch, saß ein Herr in grüner Joppe uud Jägerhut. Bor sich hatte er eine große Staffelet und darauf ein fast vollendetes Bild. Um ihn verstreut im Grase lagen? Malkästen, Pinsel und Oelflaschen. Als er das Kommen der Damen gewahrte, stand er auf und ging ihnen entgegen. Den Hut in der Linken, verneigte? er sich tief vvr der Prinzessin und führte bedächtig ihre Hand an feine Lippen. „Euere Hoheit." „Guten Morgen, Selffers. Schon wieder fleißig?! Im übrigen . . . ." Sie hob den Strauß ein wenig, stockte aber und fuhr dann fort: „Darf ich Ihr Werk sehen?" Major Selffers reichte der Hofdame Ihrer Hoheit die Hand dann wandte er sich wieder zur Prinzessin. „Wenn Euere Hoheit befehlen, gewiß. Doch ich wäre glücklich, wollten Euere Hoheit sich itod) zwei oder drei Tage gedulden. Das Bild steht vor seiner Vollendung." Die Prinzessin lachte glücklich, wie wenn ein Kind lacht, das seinen Wunsch erfüllt bekommt. „Sie sollen einmal nicht glücklich sein, mein lieber Setssers, denn ich möchte das Bild gern sehen." Sie merkte wohl, wie ein Schatten des Adjutanten Gesicht verdüsterte, sie fühlte auch, wie Susi Doberenz sie ganz ganz leise mit dem Ellenbogen stieß, doch das reizte sie um so mehr. Eine unwiderstehliche Lüst, zu zeigen, daß sie. Herrin sei, hatte sie erfaßt. Sie schalt sich selbst, dessen ungeachtet trat sie aber doch an has Bild. Sie war so überrascht, daß sie heftig nach Susis Arm griff. Major von Selffers stand hinter ihr und beobachtete scharf ihr Gesicht. . Die Lippen leicht geöffnet, die großen dunklen Augen fest auf das Bild gerichtet und auf Fräulein vvn Doberenzs Arm gestützt, so betrachtete sie sein Gemälde. Lange — lange, ohne ein Wort zu sagen. Sie setzte sich jetzt auf den Malschemel und schien alles um sich vergessen zu haben. Endlich fragte sie mit leiser, zitternder Stimme: „Und wie neunen Sie das Bild?" Selffers zögerte ein wenig. „Die Myrthenstadt, Euere Hoheit." Die Prinzessin nickte zustimmend. „Im Hintergrund die rotschimmernden Dächer der Hütten mitten im Myrthenhaiue. Der Zug junger und alter Männer uud Frauen, die bräutlich geschmückt und mit erwartungsvollem, freudigen Antlitz. Alle, alle wollen eingehen zur Myrthenstadt, sie wollen das Glück ihrer Liebe' genießen. Pur das eine Mägdlein am Wege, mit dem blonden Gelock und den traurig sehnsüchtigen Augen — das schreitet nicht mit." Mit monotoner Stimme hatte die Prinzessin das Bild erklärt. Nach geraumer Zeit sagte sie noch: „Für das arme Mägdlein scheint keine Myrthc zu blühen. Warum nicht, Selffers? Hier scheint das Bild die Antwort schuldig zu bleiben." „Ganz recht, Euere Hoheit. Das Bild ist in diesem Punkte eben noch nicht fertig." _ „Und was wollen Sie dem Mädchen noch geben, um dem Beschauer die Antwort nicht schuldig zu bleiben?" „Das Bild wird keine Beschauer finden, denn ich beabsichtige, cs nach Vollendung zu vernichten." „Selfsers!!" Fast entrüstet wandte sich die Prinzessin zu dem Künstler, aber der Major zeigte ein ruhiges, ernstes Gesicht. „Ich verstehe Sie nicht, Selfsers. Das Bild ist ein Künst- werk." , „Sehr gnädig. Euere Hoheit. Aber das ändert nichts an meinem Entschluß. Außerdem könnte ich das Bild nur mit Euerer Hoheit Genehmigung veröffentlichen, und die werden mir Euere Hoheit nie erteilen." Prinzessin Clarissa lachte hell auf: „Die haben Sie schon jetzt, mein Freund. Und nun weichen Sie meiner Frage nicht länger aus: Warum kann das Mägdlein nicht auch dem Zuge seiner Liebe folgen und mit eingehen in die Myrthenstadt?" Major von Selffers strich sich mit der Hand über die Augcn und schöpfte tief Atem. „Nun?" drängte die Prinzessin. „Weil ich zu Füßen des Mägdleins eine — Krone male." „Selffers!!" Mit einem Aufschrei war die Prinzessin aufgesprungen ■— und nun wandte sie sich ab. Sic drückte beide Hände au ihre Schläfe und stützte sich auf 'der Freundin Arm. Ihrer Hand entfiel das sclbstgewnndene Sträußchen. Niemand achtete darauf. Susi Doberenz fuhr Clarissa kosend über das Haupt und mit tröstender Stimme sagte sie: „Arme, arme Cläre." Major von Selffers aber blickte starr auf sein Gemälde. Nach langer Zeit hob Clarissa den Kopf und sagte wehmütig und leise: „Das war das Ende vom Traum." Und unter bitterem Schluchzen wandte sie sich an den Major: „Leben Sie wohl, mein lieber, lieber Sclsfers, und vergessen Sie diese Stunde." Sie reichte ihm die Hand, die Selffers mit seinen beiden Händen erfaßte und an seine Lippen führte? Kaurn hörbar sagte er: „Leben Sie wohl, Hoheit, Sie werden immer in meinem Herzen wohnen. Nur eine Krone konnte uns trennen." Snsi von Doberenz führte die Prinzessin fort. Lauge blickte 152 vermischter. * Das Todesurteil des Hosenrockes. Die Schöpfer des Hosenrockes, die für die Frucht ihrer launischen Phantasie so eifrig Propaganda machen, haben einen schweren Schlag erlitten. Die Pariser Blätter behandelten die wenigen und vom Publikum verlachten Jupes eulottes, die man bei einigen Mannequins in Auteuil sah, als das „Debüt des Hosenrockes": aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Mit der ruhigen Würde, die einer anerkannten Führerin der Pariser Damenmode wohl ansteht, hat jetzt Mme. Paquin den Hosenrock verurteilt und seine Propheten vor: sich abgeschüttelt. Die tonangebende Pariser Schneiderin legt Wert auf die Feststellung, „daß Mme. Paquin ihnen Major vo'N Selffers nach, bis auch der letzte Schimmer des blauen Kleides in dem fritocn GniN des Parkes untertaucht^. Nun erst verdeckte er sein Bild. . . , Dann hob er das Sträußchen auf und barg es in seiner. Langsam und ht Gedanken versunken schritt er nach dem Schloß, um vom Herzog seine. Entlassung zu crbtttett. 1 Das Gemälde „Die Myrthenstadt" eiert noch heute das Boudoir der Prinzessin Clarissa. Die älteste Zchützengilde Deutschlands. Die älteste Schützengilde Dentschlands, die von Schweidnitz, kann in diesem Jalire au? ein 625jähriges Bestehen zurückblicken. Ihr Begründer war der Herzog Bolto 1. von Schweidnitz, den die Geschichte den Kriegerischen und Streitbaren nennt, eines Urenkels bei’ heiligen Hednng. . Uni die Bürger in der Handhabung einer Waffe tüchtig zu machen, führte der Herzog das Slrnibrustlchieben ein. Schon nn Jahre 1286 wurde das erste Schützeniest abgebalten. Auch Bolkos Nachiolger, Herzog Bernhard, veranslattete beim Antritt seiner Negierung eilt großes Schiessest. Sem Sohn Bolto II. ließ »ach Ab- zug des Böhuieukönigs, der Schiveidnitz belagert hatte, aus Tank- darkeit den tavieren Bürgern ein großes Botzenfchietztest bereiten. Gescbosien wurde aui einen hölzerner Bogel ant einer hohen Stange, jeder abgeschosseue Spahn ivurde mit einem Preise belohnt. Ihre Schießübungen hielten die Bürger im Zwinger am Niedertor m der Stahe der LaurentiuSkapelle. An dem großen Schießlest vorn 8. Juni 1502 beteiligte sich auch der Herzog mit einer großen Anzahl iürstlicher Gäste. Bei dem Schützenfest am 1. September 1536 waren 60 polnische Ochsen als Preise angekauit worden; der beste Schütze wurde mit 6 Ochsen belohnt. Im Jahre 1588 wurde zum ersten Ptale mit Pulver und Blei iiacl, Blannscheiben geschossen. Ter Rat begünstigte das Schießen in jeder Weise; er bestimmte, daß jeder junge Bürger sich eine Zeit lang im Schießhause zu ubeii hätte und bewilligte für den Schützenkönig alljährlich eine Prämie von 23 Talern. 1593 erbauten sich die Schützen daS erste eigene Schießhaus. Während des 30jährigen Krieges, der uiiiagliches Elend über Schweidnitz brachte, waren die Schützenfeste eingestellt. Ais aber nach dem Kriege der Wohlstand wieder einkehrte, nahmen auch die Scliützeisieste wieder ihren imgeslörten Fortgang. Im Jahre 17t 7 bewilligte der Rat dem Schützenkönig die Belreiung von allen orbentticben und außerordentlichen Steuern außer der Verbrauchsabgaben. Im Jahre 1724 bestimmte der Rat, daß kein Burger in die Schützengilde aufgenommen werden durste, der nicht brau- berechligt war. Friedrich der Große bestätigte nach dem ,,riedens- schlusse von 1742 der Gilde ihre Privilegien, woraus diese aus Taukbarkeik ein großes Mannfctzießeit, Bolkoiesl genannt, vor- anstalteie. t . . Als bei der Anlage der Festung Schweidnitz der Schleßzwinger am Siiedertor in den Bereich der Festung gezogen wurde, verlegte man die Cchießstälte nach der Neumühle und später nach der Breslauer Straße. Hier wurde 1764 ein neues Schießhaus gebaut. 1787 und 1804 wurden wieder große Bolkoiesle abgehalten. Tie folgenden Jahre brachten Teuerung und Krieg. Am 12, Mm 1813 beschloß die Gilde, einen ihr gehörigen, 1583 aui einem Echützeiilesie in Neiße erstrittenen vergoldeten Becher, aus dem bisher die Gesundheit des jedesmaligen Schützenkönigs getrunken worden war, aui dem Altar des Vaterlandes zu opfern. Im Jahre 1830 schenkte der damalige Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen der Gilde einen silbernen Becher, aus dem seither die Gesundheit des Königs- oder Kaiserhauses getrunken wird. 1838 wurde wiederum ein großes Bolkoiest abgehalten. Ihr 575jahrtges Bestehen leierte die Gilde vom 8. bis 10. Juli 1861, das l.0> jahrtge Jubiläum vom 11. bis 18. Juli 1886. Als Jubelgabe erhielt sie vom Kaiser eine goldene Medaille und vom Krotiprinzen einen silbernen Adler. An dem Feste beteiligten sich über 60 Gilden auS der näheren und weiteren Umgebung. In ähnlicher Weise wird in diesem Jahr vom 2. bis 10, Juli das 625jährige Bestehen der Gilde gestiert werden. Nicht nur sämtliche schlesischen Gilden, solider» auch die von Wien und Oienpest sind bereits zu dem Feste eingeladen und haben bereits ihr Erscheinen zrigesagt. Ten Mittelpunkt des Festes soll ein großer historischer Umzug bilden, der die Zeiten Bolkos I. und feiner Ritterschaft verkörpern wird. feine einzige Jupe cutotte hetgestellt hat und daß infolgedessen keines jener Kleidungsstücke", die in Auteuil so viel Aufsehen und Heiterkeit erregten, „ans dem Atelier Paquin hervorgegangen sein könne". Mme. Paquin streikt und macht keine Hosenröcke. Es gibt also auch noch vernünftige Leute. — Nur beharrlich! Früher, wenn ich in ein Geschäfts trat und eine Geldtasche statt eines Portemonnaies, ein Sportwams statt eines Sweaters, Briefhüllen oder Briefumschläge statt Kuverts verlangte, so verstanden mich entweder die Leute nicht oder doch nicht gleich, oder sie verstanden mich und — lächelten« Jetzt verstehen mich alte sofort, und daß sie bet solch einents seltener gebrauchten deutschen Ausdruck lächeln, kommt auch nicht mehr vor. Ja warum denn? Weil die Gewohnheit eine Macht im menschlichen Leben ist! Die Gewohnheit, die Millionen von Volksgenossen int alten Schlendrian beharren läßt, kann, richtig gelenkt, eine mächtige Helferin im Kampfe gegen die Fremdwörternot werden. Nur beharrlich müssen wir sein! Denn tvo dies Leute einen kräftigen Willen scheu, da geben sie zuletzt immer nach, d. h. in unserm Falle: entweder sie fangen selber an, den deutschen Ausdruck zu gebrauchen, oder sie gewöhnen sich wenigstens daran und lassen sich ihn gefallen. Auch damit ist schon viel gemummt,; und der Sieg des heimischen Wortes über das fremde ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Nur beharrlich sein! Ich lasse mich nicht verblüffen: wenn die Leute über meine deutschen Ausdrücke lachen, so lache ich mit; wenn sie spotten, so vergelte ich dass durch doppelten Spott; wenn sie mir mit „Gründen" kommen, widerlege ich diese; wenn sie den Kopf über den Sotiderling schütteln, dann bleibe ich erst recht dabei, ich denke mir über fies ja auch mein Teil. Geht mir nur die Sache über die Person/ auch Mer dis eigene, dann kann es mir gleichbleiben, was die Welt von mir sagt. So oder so kommt zuletzt doch ein Erfolg heraus, auch wenn er nicht immer gleich sichtbar ist. Darum — nur beharrlich I * Fatale Eröffnung. Bewerber: „Die Liebe Jhrev Tochter macht mich reicher, als ich jemals in meinen kühnsten Träumen zu hoffen wagte." — Schwiegervater in spe: „Tas freut mich doppelt — denn mitgeben werd' ich ihr so wie so nichts! Niichertisch. . — Belhageu 'n. Klasings Volksbücher, ein neues' groß angelegtes bnchhändlerisches Unternehmen, zielt darauf hin, in Eiuzelabhandlungen weitesten Kreisen die verschiedenen Gebiets des Wissens, der Kultur unserer Tage zu erschließen. Es ev- schemen gleichzeitig Volksbücher der Kunst, der Geschichte, der Erd-, künde, der Literatur, der Musik, der Technik usw. Ein umfassendes, vielseitiges Programm, für dessen Durchführung sehr zweckmäßige Gesichtspunkte ausgestellt wurden. Vor allem geht mit den volkstümlich gehaltenen Texten eine reiche, stets a uf tue besten Quellen zurückgreifende Illustration Hand in Hand. Dann sind die Bände äußerst geschmackvoll ansgestattet: Druck und Papier ist vorzüglich, die Abbildungen sind unter Anwendung der neuesten Reproduk- tionsarten hergestellt, wobei auch der moderne Farbendruck umfassend benutzt wurde. Die reizvollen Bände sind außerdem! erstaunlich billig. Allen, denen die Anschaffung größerer, kostspieliger Werke unmöglich ist, wird hier ein Ersatz geboten, wie er besser gar nicht zu denken ift Um einen Ueberblick über die Ausgestaltung und Vielseitigkeit des Unternehmens zu geben, Ähren wir einige der Titel derjenigen Bände auf, die zuerst erscheinen. Zurzeit liegen vor: „Tizian" von F. H. Meißner^ „Blücher" von Prof. Dr. K. Berger; „Napoleon" von W. v« Bremen; „Eugen Bracht" von Dr. M. Osborn; „Schiller" von Joh. ÖöfÄer; „Rembrandt" von F. H. Meißner; „Beethoven" von G. Thormälius; „Capri—Neapel" von A. Harder; „Kornes von Rektor Kammerhoff. Es werden sich anschließen: „Bismarck von Prof. Dr. v. Pflugk-Harttung; „Gustav Richter" von Dr. M. Osborn; „Richard Wagner" von Ford. Pfohl; „Wilhelm Raabe" von Dr. H. Spiero usw. Slat-Aufgade. Hinterhand spielt Coer-Solo auf folgende Karte V3 Q Q Q C> Q Q Q Q Q Obwohl die Trümpfe der Gegner verteilt sitzen, wird da? - Spiel verloren. — Wie war die Karlenverteitung und wie mußte gespielt werden? Auflösung in nächster Nummer« Auflösung des Rätsels in voriger Nummer: Linse, Insel. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniversttätS-Buch- und Steindruckereh R. Lang«, Gieße»