mo t ft! ■ H bTJI am -WWM MtzW K >Ä Itl ®SKw Friedel Halb-M. Roman von Fedor von Zobeltitz. lFortsetzuug.) (Nachdruck verboten.) Fritz erinnerte sich ider Chämpaguerprobe mit dem Herzog von Abeelen. Der Herzog war kein Kenner in fachmännischem Sinne, ober er verstand doch etwas vom Meine. Freilich, Fritz sagte sich, daß. er selbst damals vermutlich anders geurteilt haben würde: immerhin stand das eine fest, daß der Friedelsche Excelsior es mit den besseren französischen Marten aufnehmen konnte. Aber nicht mit den besten. Das bewies jetzt wieder diese lauwarme Flasche Excelsior snperior Dry. Ganz zweifellos: mit ihrem erlesensten Marken war die Champagne im Uebergewicht. Uno plötzlich fiel Fritz ein, was man sich jüngst im Rheingau zu erzählen wußte: die Firma Kupka hatte sich insgeheim eine Ladung Marnewein kommen lassen, nm ihre Cuvses damit zu mischen. Das war gewissermaßen ein Rückfall in jene Zeiten, da man noch glaubte, nur die ans dem Kreioeboden der Marnegelände unter heißerer Sonne als bei uns reifende Traube sei geeignet für die Herstellung eines gehaltvollen Champagners. War etwas Wahres daran? Oder lag es vielleicht am Litörzusatz, au der Feinheit des beigegebenen Kognaks, an irgend welchen anderen Geheimnissen der Behandlung? Cs war unleugbar, daß der beste deutsche Schaumwein noch immer nicht an den besten französischen Champagner heranreichte. Aber es war auch gewiß, daß die Excelsior-Marke des Hauses Friedel einen Ungeheuern Fortschritt m der deutschen Sektfabrikation bedeutete. Die deutsche Schaum- weinindustrie war noch jung im Verhältnis zu der französischen und noch immer von Vorurteilen bedroht. Doch auch diese schlimmsten der Feinde ließen sich überwinden. Das hatte dem Hause Friedel der rasche Erfolg seines Excelsior gezeigt, dem nur der Prozeß nut den Miquelons und die Konkurrenzmarke Hindernisse in den Weg legten. Die Aussichten stauben also keineswegs schlecht, und es war ein Ruhmesblatt für die Firma Friedel, daß sie die Bahn gebrochen hatte. Fritz hätte cs am liebsten gesehen, wenn sein Haus sich fürderhin nur aus die Erzeugung sogenannter Qualitätsmarken verlegt hatte, wie es bei den großen Firmen der Champagne der Fall war. Aber dazu gehörten riesige Kapitalien. Diese teureren deutschen Marken ließen sich nur allmählich em- führen: der französische Gegner war nicht so leicht zu verdrängen, die Eroberung konnte nicht anders als schrittweise vor sich gehen. Und grade die viel verlangtem kleinen und billigen Marken waren es, die Geld brachten; das sah man am „Friedel halb-süß" und an dem „Schwarz- Etikett" Spamruths. Ah ja — die Idee war nicht übel, fick mit der Firma Spannuth zu einem gewaltigen Feld zuge zusammen zu schließen! Moltkesche Strategie: gvi trennt marschieren, vereint schlagen. Drüben die emtrag- liche Kleinarbeit, hier das schwere Geschütz der sich vmmec mehr entwickelnden und der Bollendung nähernden Qualr- tätsmarken. . . . Der Mrt des Gasthauses trat au d en . Tisch unb störte Fritz in seinen Phantasien. Der behäbige Marut hatte den Namen Friedel im Fremdenbüch entdeckt und wußte nun ohne weiteres Bescheid. Aber er war doch zu taktvoll, seine Unterhaltung mit dem weltbekannten Streik zu beginnen. Er fand Umwege, fragte zunächst, wie Fritz der Excelsior schmecke, und kam dann auf die Firma Mi- quelon im allgemeinen zu sprechen. Most und CH and on, Perrier Jouet und Miquelon et fils: das war das große Trio von Epernay. Und es war eigentlich drollig, daß Besitzer und Chef des Hauses Miquelon heute ein zweiundzwanzigjähriges Mädchen war: die Komteß Andrße Hoche. Nun natürlich — man konnte sich denken, wie die hübsche kleine Millionärin umworben wurde! Aber sie hatte ihren eigenen Kopf: sogar einen leibhaftigen Herzog hatte sie abgewiesen, den Duc d'Archinard, der allerdings nicht viel taugte und sozusagen von seinen Schulden lebte — aber dafür scheffelten die Hoches das Geld und stammten doch schließlich von einem Küfer ab! Ein Herzog tfc ein Herzog, alle Wetter! Und einem leibhaftigen Marquis hatte sie nach dreimonatlicher Verlobung den Lauspaß gegeben! Freilich sollte der Herr Marquis auch nicht titel mehr wert gewesen sein als der Herr Herzog, immerhin. Und nun wurde der Sprecheude warm. Eine Zwi- schenfrage Fritzens entfasselte beit Strom seiner Beredsamkeit vollends. Er setzte sich an den Tisch und begann eine gemütliche Klatscherei. Er hatte Vater und Großvater der Komteß Andree gekannt und von dem Urgroßvater hatte er viel gehört. Also der Urgroßvater, Monsieur Gode- froy: ein vierschrötiger Kerl; aber es mußte doch etwas an ihm geweseti sein, daß sich die reiche Witwe de. letzten Miquelon in ihn verliebt hatte. Dann der Groß-- Vater, Graf Alfred: ah, schon ganz etwas anderes! Em vornehmer Mann, sehr stolz aus seinen Grasentitel, sehr ehrgeizig (namentlich auf Orden), sehr kunstliebend; er hatte das Palais erbaut und dem General Boulanger ein schönes Stück Geld geborgt, denn er wollte absolut als „ganzer Franzose" gelten. Und nun der Graf Ernest: wieder das Gegenteil seines Vaters; demokratisches Mitglied des Gemeinderats, beinahe schon Sozialist; offenkundiger Deutschenfreund; nannte sich aus seinen Visiteii- karteii immer nur Ernest Hoche; legte große Stiftungen für seine Arbeiter an und entfesselte emen Sturm der Entrüstung, als er die Ehrenlegion dankend ablehnte. Schließlich die kleine Komteß. Ja du lieber Gott, auA der wurde kein Mensch so recht klug, ^hr ->atcr hatte sie in Deutschland erziehen lassen und sie machte auch kein Hehl aus ihrem deutschen Empfinden; dabei hatte sie eine Ehrendame im Haufe, die eingefleischte Franze sm 746 Ivar. Früher war ihr das Geschäft ziemlich gleichgültig gewesen: da hatte sie alles dem Herrn Ckamard überlassen, der als ausgezeichnete Kraft galt. Aber seit kurzem bekümmerte sie sich persönlich um alle Einzelheiten des Riesenbetriebes. Sie war eine firme Reiterin, sie fuhr auk die Rebhuhnjagd, sie radelte und führte selber ihr Automobil; sie war bei den Weinproben zugegen und wahrhaftig, sie probte auch mit — sie verhandelte -mit ihrem Bankier, als kenne sie die Börsenströmungen ganz genau, reiste zuweilen mutterseelenallein nach Paris, um sich die neuesten Bühnenstücke anzusehen, hielt sich aber sonst- von aller Gesellschaft fern. Und das ärgerte die andern besonders. War es nicht auch eigentümlich: diese Reine Dame lebte mit einer langweiligen Beschützerin ihrer Tugend und zwanzig Domestilen in ihrem Palais und scherte sich sonst um keinen Menschen. Kein Wunder, daß sich da die dümmsten Gerüchte über sie verbreiteten! — Aber von diesen Gerüchten wollte Fritz nichts hören. Mr stand aus und empfahl sich, um auf seinem Zimmer eine kurze S-iesta zu halten. Es wurde nichts daraus. Der Portier lies ihm auf der Treppe nach, ein Telegramm in der Hand, das erregende Nachricht brachte. Kesselholz depeschierte: „Bitte Einignngsvorschläge Hinhalten, bis mein Eilbrief in Ihren Händen. Protokoll des Herzogs eingetroffen mit für uns günstigen Aussagen. Gestern abend ist Helldorf zwischen Schrattstein und Gelcheim vom Bahnzuge nbersachren worden und war auf der Stelle tot." Mit mechanischer Bewegung steckte Fritz das Papier In die Tasche, ging auf sein Zimmer und warf sich aus das harte, lederbezogene Sofa. Ihm war, als erhöhe die Kürze des Telegrammstils das Pragische der Mitteilung. Helldorf tot — derselbe Zug, der ihn gestern nach Köln geführt, war über den Körper des unglücklichen Menschen dahingebraust. Ohne Zweifel: es lag ein S lbstmord vor. >,Es hat sich jemand auf die Schienen geworfen," hatte grstern abend der Schaffner geantwortet: d..s war Hclldorf gewesen. Er hatte den Tod gesucht. Es war das Ende eines unhaltsamen Medergangs, der in dem Augenblick begonnen, da er Diane Ambronn kennen gelernt hatte. Die Dirne, die sich an ihn gehängt, hatte ihn in die Tiefe gezogen. Rasch drängten die Erinnerungen ,aN den Toten sich zusammen: an die fröhlichen Tage, die er mit dem Freunde von einst zusamftieii verlebt, bis auf jene Stunden, da ein armseliger Bettler vor ihm gestanden hatte, um die Ber- günstigung flehend, seinem Hause die verlorene gesellschach-- kiche Ehre wieder zu geben. Fritz schüttelte sich. Es mußte vergessen werden. Den Freund hatte er schon lange verloren; sein Tod riß keine Lücke in sein Leben. Und so war es auch mit Vater und Mutter gewesen; auch sie hatten nichts an leeren Stellen Alrückgelasfen. Das Leben ging weiter, ohne Eltern und Freunde; um so stärker sollte es werden und um so kraftvoller in der Wehr gegen schädigende Beschwerung. Da war der andere Passus des Telegramms: das Protokoll des Herzogs sprach in günstigem Sinne für die Sache »er Friedels. Fritz lächelte; er freute sich. Er wollte schlau sein und der Kvmteß noch nichts von dem Umschwung der Pinge erzählen. Hatte er aber in der Tat das Hest in der Hand, so sollten ihn auch die nußbraunen Augen und das herzige Lächeln der Kleinen nicht stören, seinem Recht zum Siege zu verhelfen. Er hatte seinen Frackanzug im Koffer, ohne den er nie über die Grenzen Deutschlands reiste. Und nun machte er sorgfältig Toilette, mit einer gewissen Eitelkeit, die ihm spaßig erschien, knüpfte eine neue weiße Krawatte um den Kragen uno spritzte drei Tropfen Parfüm in das Taschentuch, setzte den Zylinderhut auf und ging nach der Villa Hoche. Kvmteß Andree empfing ibn im großen Salon Und stellte ihn der Madame Bailloud vor: einer zierlichen kleinen Frau von etwa sechzig Jahren, im Aeußern der Typus der Marquise im französischen Konversationsstück des Vorigen Jahrhunderts; ungemein viel auf Formen gebend, sehr gewählt sprechend, geistreichelnd und immer gern mit einem zweifelhaft passenden bon mot .zur Hand. Das Diner fand an einem kleinen Tische in einem riesigen Speisesaal statt, dessen Wände mit Gobelins verhängt waren, derer» bunte Farbenpracht im Halbdunkel verdämmerte. Denn nur auf dein Speisetisch brannten elektrische Lichter, deren Widerschein durch Schirmchen gedampft wuroe, wahrend der sonstige große Raum nicht erleuchtet war. Im übrigen Ivar die Tafel mit feinem Geschmack gedeckt und Silber, Porzellan und Kristall von erlesener Vornehmheit. Drei Diener servierten, ein Haushofmeister dirigierte mit kaum merkbarer Handbewegung. Bevor man sich niederließ, neigte Madame Bailloud den gepuderten Kopf wie zu einem leisen Gebet und bekreuzigte sich. Fritz tat ihr den Gefallen, das Zeichen zu wiederholen, und sah sofort ein Aufleuchten auf dein Gesicht der alten Dame, das zu sagen schien: Gottlob, er ist kein Ketzer! Aber dann setzte die Unterhaltung- auch gleich fröhlich ein. Fritz bezckuberte Madame Bäilloud. Wen;» er in Stimmung war, konnte er sehr liebenswürdig sein. In diesem Falle »nachte es ihm besonderen Spaß, die Ehrendame der Komteß mit flatternden Fahnen zu gewinnen. Er begeisterte sich für den Legitimismus; er ließ in bisfrcter Weise durchblicken, daß er den Feldzug der französischen Regierung gegen die Kirche mißbillige; er schwärmte mehr für Racine als für Molisre, sprach gutes über Frcinyois Copps uitb weniger gutes über Mailpassant und gab seiner tiefernsten Ueberzeugung Ausdruck, daß das moderne Zeitungswesen die öffentliche Moral gründlich vergifte. Der Komteß erschienen diese gefällige»» Bemerkungen anfänglich beferindlich und so gar »licht zu Erscheinung Und Wesen des Herrn Friedel passend, daß ei»» leicht staunender Ausdruck in ihr Auge trat. Dam» »nerkte sie wohl die Absicht und lächelte, begann ihn aber nun durch geschickten Widerspruch in die Enge zu treiben. Es reizte sie sichtlich, Fritz für seine kleine gesellschaftliche Heuchelei zu strafen, der übrigens die Antwort nicht schuldig blieb, so daß die Unterhaltung lebhaften Fortgang nahm. Es kam nicht oft vor, daß in diesem feierlichen Raum mit dev ernsten Pracht seiner Gobelins so fröhlich gestritten und so herzlich gelacht wurde. (Fortsetzung folgt.) Der Abschied von meinen Aamelen. Von S v e»» Hedi»». Wir ent»»eh»nen diesen Abschnitt mit Erlaubnis des Verlages F. A. Brockhaus dem soeben erscheinenden neuen Reisewerk: „Zu Land nach Indien durch Persien, Seistan., Belutschistan. Bon Sven Hedin"; das wir' kürzlich schon mit besonderem Hinweise betonten. Unter herabhängenden Palmenzweige»» hindurch bewegt sich unser Zug in der gewöhnlichen Ordnung vorwärts; seine Glocken läuten feierlich uni) dumpf. Diemäl aber »umtbelten wir nicht ungestraft unter Palmen, denn als wir seilseits der kleinen Festung und der stille»» Friedhofsgräber halt- machtei» und Meschedi Abbas.mein altes Reitl'amel niederknien ließ, wußte ich noch nicht, daß dies das letztemal war. und daß das treue Tier mich nie wieder durch Wüsten und Über die Berge tragen würde. Wir lagerten am Ufer des Bendauflusses, dessen schwach- salzhaltiges Wasser so freundlich an unfern Seiten vorüber- floß. Die Höhe betrug hier 784 Meter, wir waren also im Verlauf des Tages über 300 Meter herabgestiegen, und es ist nicht zu verwundern, daß sich die Wärme fühlbar »nachte. In der Nähe war eine größere Hütte Reisenden aus Seistan! eingeräumt, die sich dort fünf Tage hindurch beobachten lasser» mußten. Neben uns hatte der indische Arzt Abbas Ali Chai» sein Empfangszelt, in dem alle von Osten her kommenden Reisenden untersucht wurden. Er empfing uns sehr liebenswürdig, lud mich zu Mittag ein und erzählte mir, daß in Nasretabad, als die Pest dort am ärgsten gewütet habe, täglich 20 Todesfälle vorgekoinmen fe en, daß die Seuche jetzt aber im Abnehmen begriffe»» zr» ein scheine. Die daran Gestorbene»» feien meistens arme Leute gewesen, die der Hunger scho»» geschwächt habe. In den Baracke in Bendan habe er jetzt keine verdächtigen Fälle, aber er rate uns auf alle Fälle zu großer Vorsicht; Reinlichkeit fei eines der zuverlässigsten Borbeugungsmittel gege,» die Krankheit. Ich ermahiite daher meine Leute, sie sollte,» sich täglich waschen, und ich war kaum mit meiner Rede fertig, als auch schon ein allgemeines Baden erfolgte. Zuerst sah »nan Abbas Kuli Bek splitterfasernackt im Flußbett stehen und sich mit einem Eimer eine Dusche nach der andern über den Kopf gießen. Dann kam Mirza in sehr leichtem Kostüm augetrippelt, und nach einigen Minuten plätscherte die ganze Gesellschaft im Wasser. Nur Meschedi Abbas, der seine eigenen hygienischen Grundsätze hatte, fand die neue Verordnung übertrieben und begnügte sich damit, vom Ufer aus zuzuschauen, wie die andern badeten. 'Nach der Körperwäsche kam die Reihe an die Kleider, die ausgewaschen, mit dem Waschholze geklopft und am Ufer ausgewrungen wurden, und am Abend flaggten meine Leute mit ihren an den Zeltstricken aufgehängten Lumpen. In der Dämmerung begab ich mich nach dem Zelte des Abbas Ali Chan, wo sich die Honorationen von Bendan bereits versammelt hatten. Dort traf ich den Telegraphenvorsteher Mirza Ali Chan, den „Kafile-baschi" oder Ober- aufseher der Karawanen des Gouverneurs, Agha Muhamed, den Inspektor des Quarantänehauses, und einen Armenier, der in Seistan beim Zoll angeftellt und nun auf der Reise dorthin war. Das Essen bestand aus ganz vorzüglichem persischen Pilau, Eiern, Brot und Tee, und ich entbehrte mein ewiges altes Huhn durchaus nicht. Der indische Arzt erzählte, daß Seistan an und für sich ein reiches, fruchtbares, gut bewässertes Land sei, jedoch arme, unterdrückte Bewohner habe, weil der Gouverneur von Mesched das Volk anssauge. In Persien würden nämlich die Gouverneurstelleu an Den Meistbietenden verpachtet. Der Gouverneur vou Mesched bezahle der Regierung für seine Stelle jährlich 150 000 Toman; um diese Summe aufzubringen und noch ebensoviel in seine eigene Tasche zu stecken, sauge die Exzellenz ihre Provinz aufs schamloseste aus. Ein solcher Gouverneur befördere das Umsichgreifen der Pest; durch die Armut, in die er das Volk bringe, werde es in hohem Grade für die Krankheit empfänglich gemacht. Wenn es auf dieser Erde, auf der alles verkehrt zugehe, Gerechtigkeit gäbe, hätte der Kerl längst gehängt werden müssen. Aber er könne tun und treiben, was er wolle, die Regierung müsse ja ihre 150 000 Toman haben. Das schlimmste sei jedoch, daß alle andern führenden Männer in Persien eigentlich auch gehängt werden müßten, denn so, wie das Land jetzt verwaltet werde, müsse es seiner Vollständigen Auflösung und seinem sicheren Untergang mit großen Schritten entgegengehen. Dann kam die Rede auf das Schicksal meiner Kamele, und da ich mich jetzt inmitten der vornehmsten Leute des Ortes befand, erbat ich mir ihren Rat in dieser Sache. „Ja," war die Antwort, „wollen Sie um diese Jahreszeit Ihre Kamele mit heiler Haut durch Seistan bringen, dann müssen Sie sich sehr beeilen, sonst werden sie Ihnen von Bremsen aufgefressen; schon hier bei Bendan haben wir diese ©;rie, aber in Seistan ist es noch vi l ärger." „Es ist acpo schon zu spät tut Jahre, um mit Kamelen durch Seistan zu ziehen?" „Wenn Sie das Land schnell durchziehen, ohne in Nas- retabad' haltzumachen, werden Sie sie unversehrt nach der Grenze am Kuh-i-Malek-Siah führen können; halten Sie sich aber auch bloß zwei Tage in Nasretabad auf, so werden die Bremsen ihnen den Garaus machen." „Das schlimmste ist", rief ein anderer aus, „daß Ihre Kamele aus dem Norden sind; sie können die in Seistan herrschende Hitze nicht ertragen; Sie werden sie unter allen Umständen verkaufen müssen, bevor Sie Ihre Reise durch Belutschistan antreten." „Wie wollen Sie Ihre Kamele über den Hamun bringen?" fragte der Doktor. „Es gibt keine Möglichkeit, fie ohne zeitraubende Umwege über das Wasser zu führen." Nun erhob der Kafile-baschi seine Stimme und sprach: ,»Wenn es Ihnen recht ist, werde ich dafür sorgen, daß Sre Ihre zwölf Kamele verkaufen können; verkaufen müssen Sie sie ja unter allen Umständen/ und Bendan ist der letzte Ort, wo dies geschehen tonn." „Gibt es denn hier in Bendan jemand, der sie kaufen möchte, und auch die Mittel dazu hat?" fragte ich. „Ich würde sie Ihnen abirehnren", antwortete der Kafile- baschi. „Wieviel Bieten Sie mir?"■ „Ich kann bis zu 450 Toman für die ganze Karawane ßeBeii." Sollte ich mich wirklich, auf diesen gemeinen Sklavenhandel einlassen? „600 Toman?" schlug ich aufs Geratewohl vor. Das Geld war mir hierbei ja nicht die Hauvt- sache, ich dachte mehr daran, wie bitter es mir sein weroe, mich von den Tieren trennen zu müssen. Doch nach der Beschreibung der Bremsen blieb mir keine Wahl, ich kannte 747 diese Höllengeister vorn Lop-nor her nur zu gut. Der eiuzigs Dienst, den ich meinen treuen Kamelen würde leisten können, war, daß ich ihnen Seistan und seine Hitze ersparte, die sie noch nicht kennen gelernt hatten. Sie waren gewöhnt, nur nachts und in kälteren Gegenden zu arbeiten, keines von ihnen war auch nur bis Buschehr hinunter gekommen. Es wäre barbarisch gewesen, wenn ich sie gezwungen hätte, durch ein „Germsir" mit Wolken von Bremsen zu ziehen. Nach vielem Feilschen einigten wir uns auf 500 Toman> und der Kafile-baschi erklärte sich Bereit, mir 400 in Silber- gelb auszuzahlen und mir für den Rest ein Pferd zu geben, das 100 Toman wert sei. Aber ich habe stets vor Roßtäuschern Angst gehabt und sagte daher, daß ich für das Tier keine Verwendung habe. Nun ging er daraus ein, mir die ganze Summe in Silber zu geben. So war Die Schandtat denn abgemachte Sache, aber mir hätten den ganzen Abend die Tränen kommen mögen. Spät abends machte ich meinen Abschiedsbesuch bei den Kamelen, die, nichts Böses ahnend, in zwei Kreisen um ihre Häcksel- und Baumwollsaathaufen Herumlagen. Ich streichelte und liebkoste meisten alten Träger immer wieder, und er rieb seinen zottigen Kopf an mir und sah mich mit seinen großen, braunen Augen an. Er war sieben Jahrs alt, und Meschedi Abbas sagte, daß er noch zehn Jahrs arbeitsfähig sein werde; ich fragte mich, wie viele Arbeitsjahre mir selbst Wohl noch beschieden sein werden! Ich wagte kaum zu sprechen, um mich nicht durch das Beben meiner Stimme zu verraten, als alle meine Leute in wehmütigem Schweigen um mich herumstanden. Das Licht der Stallaterne siel mit bleichem, gelbem Schein auf diese Menschen- und Tiergruppe.; Drei Monate hindurch hatte ich diesen großen Kopf vor mir gehabt; es erschien mir un* endlich lange her zu sein, daß wir Teheran verlassen hatten, Gulam Hussein sagte, das Kamel verstehe, daß es verkauft sei und daß es in andere Hände übergehen werde; es erkenne seine hilflose Lage und fein Wunsch, wenn es nur reden könnte, sei, uns zu bitten, trotz aller Bremsen aufs der Welt doch bei uns bleiben zu dürfen. Meschedj Abbas war anderer Meinung; das Kamel wisse noch nicksts von dem ihm Bevorstehenden Schicksal; erst morgen, wenn der neue Besitzer mit seinen Leuten komme und es mit feinen zwölf Gefährten wegführen lasse, ohne, daß einer der Unfern nritgehe, werde das Tier sich sagen, daß alle Hoffnung verloren fei und unsere Wege für immer anseinandergmgen. Und dann umarmte der redliche Abbas das Kamel nndj küßte es mitten auf das Maul. Die Trennung von diesen großartigen, schweigendes Wüsten, ihren Palmen, Dörfern • und Burgen wird mir nicht schwer, habe ich sie doch in Wort und Bild in meinen Büchern. Der Abschied von meinen Leuten geht auch noch- ziemlich leicht; wenn man einen Einblick in ihr Leben getan hat und fie gründlich kennt, und sie ihren Lohn erhalten haben, sagt mau ihnen einfach Lebewohl, und fie gehen neuen Geschicken entgegen. Aber von den Kamelen und ihrer grenzenlosen Treue Abschied nehmen zu müssen, wird mir unendlich schwer! Es tut mir leid, fie ins Ungewisse fortzugeben; ich komme mir dabei so undankbar und treulos vor, und das Herz tut mir weh, wenn ich nur daran denke. Alles Brot, das sich in Bendan für Geld erstehen ließ, wurde aufgekauft, und am'späten Abend gab ich meinen Kamelen einen ordentlichen Schmaus und teilte ihnen selbst die Fladen der Reihe nach auch, soweit der Vorrat reichte. Sie freuten sich der üppigen Bewirtung und fragten sich wohl in ihrem stillen Sinn, was denn eigentlich los sei, daß sie armen Arbeitskamele ohne alle Veranlassung nut Brot gefüttert würden. Wilhelm Raabe über die Volksschule. In seinem „Hungerpastor" erzählt der jüngst verstorbenÄ Altmeister deutscher Dichtung auch von einer Armenschule, Wick man sie im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts und auch später noch in nicht wenig Orten finden konnte: „In einem dunklen Sackgäßchen, in einem einstöckigen Gebäude,, welches einst als Spritzenhaus diente, hatte die Kommune dick Schule für ihre Armen eingerichtet, nachdem sie sich so langej als möglich geweigert hatte, überhaupt ein Lokal zu so über-t flüssigem Zweck herzugeben. Es war ein feuchtes Loch; tast M jeder Jahreszeit lief das Wasser von den Wänden; Schwämme! und Pilze wuchsen in den Ecken und unter dem Pult des Lehrers, Klebrignaß waren die Tische und Bänke, die während der Ferien stets ton einem leichten Schimmelanflug überzogen wurden Vmtz den Neustem wollen, wir lieber nicht reden.; es war Sein Wunder/ 748 tveittf sW auch in ihrer Whe die ürtevessaiftesten Schivaimn- formatkonen bildeten. Ein Wunder war es mich nicht, wenn sich in den Extremitäten des Lehrers die allerschönsten GichtknolgN' i:titb in seiner Lunge die prachtvollsten Tubedkeln bildeten. Es war kein Wunder, wenn zeitweise die halbe Schul« am Frede« Karl Silberlöffel wrterschrieb sich der Lehrer auf den Quit- tnngen ftir die stupenden Geldsummen, welche ,hm der Staat quatembertveise auszahlte. Ach der Arme führte seinen Namen nur der Ironie wegen; er war nickst mit eurem silbernen Lostet im Munde geboren. Er hatte dem Kultusministerium viel Stoff «um Nachdenken geben müssen, wenn nicht die verehrlrche und hocklöbliche Behörde durch Wichtigeres abgezogen gewesen würe. Wie kann sich die hohe Behörde um den Lehrer Silberloffel bekümmern, wenn die Frage: welches Minimum von Wissen den unteren Schichten der Gesellschaft ohne Schaden und Unbequemlichkeit für die höchsten gestattet werden könne,, noch immer nick-t gelöst ist? Noch lange Zeit werden die mit der Losung dieser Frage beauftragten Herren die Volkslehrer als ihre Feinde betrachten Kind es als eine höchst ^abgeschmackte und lacherUche Forderung auffassen, wenn böswillige, revobltlonare Idealsten verlangen: auch ein hohes Ministerium möge seinen Feuiderr Gutes tun und sie zum wenigsten anständig kleiden und notdürftig snttem^nn ein ^terer Dichter einmal die Volksschule unserer Tage, die Sorge der Verantwortlichen für sie schildert, wird er dann ohne Einschränkung sagen könnerr, daß die von Raabe angedeuteten Zweifel und »Bedenken, Gegensätze und Feindseligkeiten beseitigt feien, daß die Volksschule in ihrer vollen Bedeutung für die Hoher- tzildung und Sicherstellung des Staates anerkannt imd gewertet sei trüb dementsprechend sich einer weitgehenden Fürsorge erfreut habe. Wer stolzgeschwellten Herzens — den Blick auf die tatsächlich vorhandenen Fortschritte gerichtet — mit einem raschen „Ja" bei der Hand wäre, der möge sich erinnern an die „Schulpaläste", an die überfüllten Schulklassen, an den Lehrermangel, an die Besoldungskämpfe. Vielleicht legt er dann seiner 'Zunge einen Zaum an. Die unerforschten Teile der Erde. Nur recht langsain gehen auf den Landkarten die weißen Flecken zurück, die unersorschtes Land bedeuten. Sie sind weit ausgedehnter, als man im allgemeinen glaubt, wie aus einer auschau- licherKZufaminenitellimq des ForschungsreHenden Tillou Wallace herv^rgeht, die die Zeilschrikt »Süd- und i'iittelamerifa“ einem der letzten Heile des »Vast Mal! Magazine" entnimmt. Abgesehen von den eigentlichen Polargebieten bergen die subarktischen Gegenden noch immer viel unerforschtes Land. Da ist die grüßte Insel der Welt, die Baifininiel, voit bereit Innerem überhaupt nichts bekannt ist, obwohl Teile davon sogar in der ge- mäßigten Zone liegen. Auch die ganze Inselgruppe zwischen Grönland und dem >25. westlichen Längengrad ist so gut wie unerforscht. Im eigentlichen Nordamerika gibt es noch verhältnismäßig große Gebiete, die nie eriorschl worden sind, die vielleicht in Zukunst als mineralproduzierende Länder von großer Wichtigkeit werden können. In Alaska sind riesige Strecken noch uneriorscht und das gleiche gilt für Labrador, am entgegengesetzten, östlichen Rande Amerikas. Der nordwestliche Teil dieser Halbinsel z. B. enthält ein Gebiet von 110 000 englischen Quadratmeilen, das überhaupt noch nie ein Weißer betreten hat. Sieht man sich die Karte der alten Welt an, so findet man in dem ältesten Kulturlande, von dem man historische Quellen kennt, große weiße Flecken: Das Hinterland der bekannten Teile Chinas ist den Europäern an vielen Stellen noch völlig verschlossen. Es handelt sich dabei um zwei Gebiete, nämlich das Hnnalayaplateau Tibet und das chinesische Turkestan, und andererseits um Zentral- und Nordchina und die Mandschurei. Ein grobes unbekanntes Gebiet wartet auch noch an der Grenze zwischen Asien und Asrika aus seinen Erforscher, nämlich Arabien. Abgesehen von den Küstengebieten ist die Erforschung der arabischen Halbinsel noch nicht sehr weit vorgeschritten, ja, der Geograph B. D. Hogarth hat sich sogar einmal zu der Behauptung verstiegen, die Geographen kennten Tibet genauer als das Innere Arabiens. Hier sind noch 60 000 englische Quadratmeilen zu erforschen. Man rechnet besonders mit der Möglichkeit, dort alte Kulturslädte und andere archäologische Denkmäler zu entdecken. Früher, zu den Zeiten Livingstones und Stanleys, galt Afrika als der dunkle Erdteil, der auf der Karte größtenteils weiß zu lassen war. Dieser Zustand hat sich trotz der vielen Focschungs- reiien, die dem Innern Afrikas gegolten haben, nicht so sehr verändert, wie man gewöhnlich glaubt. Im Sudan, im belgischen Und französischen Kongostaat und in anderen Teilen des riesigen Kontinents sind noch viele tausende Quadratmeilen unbekannt. Das gleiche gilt für Australiens Innenland. Tie neue Welt schließlich birgt außer den oben bereits erwähnten subarktischen Teilen Nordamerikas noch viel Unbekanntes. Für den Kulturhistoriker dürfte die Erforschung der gewaltigen unbekannten Gebiete im alten Mexiko am interessantesten sein. Wenn es sich jedoch um Bodenschätze handelt, sind die unbekannten Teile des tropischen Südamerika am aussichtsreichsten. In Kolumbien sind nach einer Schätzung 200 OüO Quadratmeile» unbekannt, und hierbei handelt es sich um ein Gebiet, das eine große Zukunft hat, denn es ist überreich an Mineralien, hauptsächlich Edelmetallen und wertvollen Steinen, und soll auch große Petroleum- und Kohlenlager enthalten. Besonders die Provinz Antioquia genießt in dieser Hm- sicht großen i)hif. Die Erforschung hat bis jetzt kaum erst begonnen, und die »Ausbeutung der Bodenschätze liegt zum größten Teile noch in den Händen der Urbewohner. Aehnliches gilt von Eenador, das noch 40 00<) Quadralmeüen unbekannten Gebietes enthält, und von Bolivia mit etwa 175 000 Qnadratmeilen, DeriiiifditeJ. * Die Meeresflut im Po st di en st. In den Wintermonaten ist bet der einsam gelegenen kleinen Insel St. Kilda, bte zu bett schottischen Hebriden gehört, das '3teer so stürmisch und gefährlich, daß die Schiffahrt nmerbrocben werben muß, weil kein Fahrzeug sich der zerklüfteten Küste zu nähern wagt. Dann hört der Verkehr mit der Welt vollkommen auf. Um diese Abgeschlossenheit wenigstens zum Teil zu durchbrechen, hat, wie das „Journal berichtet, die schottische Postbehörde auf bem kleinen Eiland em kurioses Mittel ersonnen. Die Briefe werden in eine kleine Kiste gelegt, die daiin mit wasserbichtem Stoff umkleidet und sorgsam vernäht roirb. Dann werden diese Kisten. an einem bestimmten Punkte der Küste ins Meer geworfen, die Strömung treibt sie fort und gewöhnlich werden sie auch an der norwegischen Küste ans Land gespült, wo der Finder sie gegen eme entsprechende Belohnung zum nächsten Postamt trägt. Das Steer ist zwar kein mufterbafter Postbote, feine Gewissenhaftigkeit läßt manches zu ivünschen übrig und übertriebene Pünktlichkeit ist nicht gerade die Tugend der so .n den Poflbienst gestellten Fluten. Aber die Erfahrung hat ergeben, daß von sechs in das Meer geworfenen Brieilisten burdy- fchnittlich vier in Norwegen eintreffen. Unb biejer, wenn auch nicht völlig zuverlässige Verkehr mit der Welt ist immerhin noch besser als gar keiner. , ....., * Die Irrtümer des Instinkts. In der franzosilchen Akademie der Wissenschaften hat Bonnier über die Forschungen Roubauds einen interessanten Bericht erstattet. Roubaud beobachtete bet Wespen von der Beloitogaster-Art einen merkwürdigen Irrtum des Instinktes. Diese Wespen besitzen einen Parasiten, eme kleine Mücke, bte ihre Larven oft in beit Zellen der Wespen nieber- legt: die'Verpuppung vollzieht sich dann m den Wespenzellen. Aus Sparsamkeit verzehren die ausgewachietten Wespen jene Larven ihrer eigenen Gattung, die durch das Einbriugen ber Parasiten entwicklungsfähig geworben sind; aber dadurch befreien sie auch ihre Feinde, bie Fliegen, bte ohne diesen Eingriff unlergegangett wären. Diesem Fehler folgt ein ziveiter Irrtum: die parasitären Mücken haben ihrerseits einen Feind in winzigen Insekten, bie ihre Eier in die Mückenlarven legen. Bisweilen werben biese Eier an ber Seile der Larve deponiert, sie entwickeln sich aber trotzdem. Tie Wespe jedoch vertilgt auch diese Eier, sie weiß Freund und Feind nicht zu trennen und indem sie den Feind begünstigt, vernichtet sie den Bundesgenossen im Kamps ums Dasein. * Offenherzig. Wirt (als eben ein Spanferkel toanst chiiert wird): „Meine Herren, wer hat Appetit?" Bon allen Tischen ertönt es sofort: „Mir eine Portion," „mir auch eine, „mir ebenfalls" . . — Wirt: „Aber hören S' doch auf, meuch Herrschaften, hie Portionen werden ja immer Heiner!/' Büchertisch. — Wilhelm Schmidtbonn: Der Graf von Glei-t chew, Schauspiel in drei Aufzügen unb einem Vorspiel. Berlin, Egon F l e i s ch e l u. Co. — Wilhelm Schmidtbonn ist einer unserer! hoffnungsvollsten jüngeren Dramatiker unb fein Platz in dich Literaturgeschichte ist ihm unbestritten. Sein Schauspiel „Tech Graf von Gleichen", das wir in Nr. 278 des Gieß. Anz. gen legentlich seiner hiesigen von H. Bakof eingerichteten Erstansq führung eingehend gewürdigt haben, ist — von seinem Schauspiel Z „Mutter Landstraße" abgesehen — eines seiner bedeutend-! ft en Werke. Daß die Figur des Troßknechtes ein Mißgriff war, hat ber Dichter nach der Uraufführung selbst erkannt und deshalb eine Bühnenbearbeitung herausgegeben, in der diese an die Schick- salstragödie gemahnende Gestalt ausgelassen ist. 9u. Versteckratset. Mair suche ein Sprichwort, dessen einzelne Silben in folgenden Wörtern versteckt sind, wie die Silbe „an“ in „Wanderer". , Schöppenstedt — Wannenbad — Vertvorfenheit — Garteiihaus — Tiermaler — Drncheiiblut — Bidassoa — Krautheim — Vergißmeinnicht — Gänsefettbemmchen. , i i Auslösung in nächster Nummer. < Auflösung der Königspromenade in voriger Nummer; Freue Dich, daß Du zu ringen hast! Nur auf den Bergen blüht Edelweiß. Je steiler die Pfade, je schöner der Preis. Je härter das Tagwerk, je süßer die Rast; Freue Dich, daß Du zu ringen hast. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag bet Brühl'schen Universitäts-Buch- unb Steindruckerei R. Lange, Gieße«.