Montsg den 28. Rovemdrr Z88 M »UWW^ ^iv&ZSlM WWMW Friedel halb-süß. Koma» von Fedor vo« Zobeltist. Fortsetzung.j (Nachdruck verboten.) „Komteß, eS ist begreiflich, daß Ihre Worte mich freuen. Aber stehen Sie mit Ihrer Ansicht nicht vereinzelt ?" „Nicht ganz. Doch ich gebe tu, daß viele deutsche, ln Frankreich naturalisierte Fami.li-.-n sich absichtlich der alten Heimat entfremdet haben. Wir haben ein großes Champagnerhaus, dessen Besitzer Elsässer sind wie wer und einen ausgesprochen deutschen Namen tragen; sie sind lächerlicherweise fanatische Chauvinisten geworden." „Der Ausdruck lächerlich trifft zu." „Nicht wahr? Es ist eine Versündigung an der Ehre 6er Abftamnrung. Kennen Sie die Geschichte unsrer Familie ?" „Doch nicht, Komteß —" „Aber Sie wissen — richtig, davon sprachen wir ßa schon einmal, daß mein Urgroßvater dermaleinst in Ihrem Geschäft am Rhein tätig gewesen ist!" „Freilich, dessen entsinne ich mich wohl. Mein eigener Großvater ist sozusagen der Konservator der Geschäftstradition. ®r hat sich ein Keller-Sanctuarium eingerichtet. In dem er Proben aus der Zeit der Begründung der Fabrik aufbewahrt. sliatürlich sind diese Proben ungenießbar geworden, aber jedenfalls sind sie noch da. Ueber zwei Flaschen „Goldperle", die 1838 — so ungefähr — als erstes Schaumweinprodukt von K. A. Friedel in den Handel gebracht wurden, hängt das verblaßte Daguerreotyp eines alten Herrn. Das soll Herrn Gottfried Hoch darstellen." „So hieß er damals noch. Kommen Sie, ich will Ihnen ein anderes Bild meines Urgroßvaters zeigen....." Sie itand flink aus und ging voran. Ihr Kleid war malven- arbig, sehr einfach und ungemein schick gearbeitet. Ein weiter Gürtel spannte die lockere weiße Bluse in der Taille ab. Fritz sah, daß diese Taille von seiner Form war; nur Hand und Fuß waren ein wenig groß, wenn auch in guter Kultur. Hand und Fuß führten btt kleine Gräfin eine Entwicklungslinie zurück: bis zu dem derben Küfer, der bei K. A. Friedel das Geschäft erlernt hatte. Die Komteß schritt durch den Salon, dann durch ein Kabinett mit pfauenblauen Seidentapeten, dann durch ein Zimmer im Chippendale-Geschmack in ein sehr einfach eingerichtetes Gemach. Die Wände waren gestrichen, die Möbel bestanden aus Birkenholz und zeigten dte langweiligen Formen eines Stils nüchterner Zeit. „Alle Großväter ähneln stch," sagte das Fräulein heiter. -.Auch meiner liebte es, die Tradition festzubcckten. Dies Zimmer ist genau dem Wohnraum nachgebildet, in dem Gottfried Hoch lebte und wirkte, als er noch Prokurist der Witwe Miauelon war. Da sind die beiden. .. " Sie wies mit der Hand auf zwei Oelbilder über dem sogenannten Sekretär: einem Schreibschrank mit herabgelassener Klappe. Fritz nickte. Natürlich, bad Bild des Alten ent. sprach durchaus dem Daguerreotyp daheim: es war derselbe eckige Kopf mit dem in weiten Vatermördern stecken* den massiven Kinn und den fleischigen Lippen, die sich so ausgezeichnet auf das Kosten und Proben verstanden. Daneben die Gattin als würdige Matrone: auf reichgs» fchnitztem Lehnstuhl sitzend, in der Haltung einer großes Wnigin, ein gnädiges Lächeln um den Mund und blitzen* den Schmuck um den Hals und an den Fingern. „Als das Bild gemalt wurde," erzählte die Komteß „war der Urgroßvater schon Comte Hoche Das hatte dir Urgroßmutter vermittelt: es steht alles in der Chrontf des Hauses, die mein Baier verfaßt hat. Sie liegt auch gedruckt vor, aber nur in einem einzigen Exemplar, bad, ist in Eselshaut gebunden, und seine silbernen Schließen haben zwei Schlüsselchen, die gut verwahrt werden Nämlich deshalb: mein Bater war bei der Niederschrift nicht allzu sehr von Pietät und Traditionsgefühl befangen; die satirische Ader in ihm überwog, und ein bißchen davon habe ich auch geerbt. Diese satirische Ader aber dünkte meinen Großvater so würdelos, daß er die Chronik, da et sie nicht verbrennen mochte, wenigstens unter Schloß unä Riegel legen ließ." „Weil sie des AhnenkultuS spottete." „Eines Kulis, der noch zu jung ist,, um sich ftfiettf respektvoller Wertung erfreuen zu "können Sie sollten leies, was der Papa für lustige Worte über das päpstlich« Grafentum in der Champagne gefunden hat. Die Grase« Werls vom Hause Cliguot und Grasen Chandon Don Most und Chandon wurden sicher bei der Lektüre die sucht kriegen. Er war ein bisset demokratisch angehauch^ Der gute Papa, aber sein heiterer Spott verschonte auch sich selbst nicht. Ueber das e am Ende unsres deutscke» Namens, das die Urgroßmutter Miquelon zugleich mit bet neunperligen Krone beantragte, hat er sich nicht minder lustig gemacht wie über den accent aigu auf dem letzten e der Herren Werle aus Wetzlar an der Lahn. . . ." (SU hielt einen Augenblick inne, wendete ihr hübsches brünette! Gesicht Fritz zu und fragte lachend: „Weshalb erzähle ich Ihnen eigentlich alles bad?" „Weil schon die alte Verbindung unserer beiden Häuser uns ein Anrecht auf gute Bekanntschaft gibt." „Ja, Herr Friedel, es ist so. In der Chronik meine« Vaters wird das Haus ff. A. Friedel oft genannt. Pap« hat in allen Papieren sehr interessante Ausgrabungen gemacht. Und nun dieser bumme Prozeß!" „Ich bin hergekommen, weil ich die Hoffnung he«, er wird sich beilegen lassen, ohne daß eines unsrer Hauset sich zu demütigen braucht. Und deshalb eine gehorsamsiK Bitte, Komteß. So angenehm mir eine Plauderstund» tat Ihrer Gesellschaft U: lassen Sie mich auch an das ff* — 742 Hauses. (Fortsetzung folgt.) Fritz erhob sich. Die letzte Mage klang Wie ein Abschluß dieser Vorbesprechung. „Mit großer Freude, Komteß." M Sie reichte ihm die Hand. Der gut geschulte Diene« riß die Türe auf und begleitete Fritz durch die Halle. Nun stand er wieder im Freien, im Sonnenschein eines heiteren Septembertages, und besann sich: wo bist du? Mit heimlichem Zittern war er hierher gefahren; hatte neue Kämpfe erwartet, jedenfalls aber Urin leichtes Spiel mit Gegnern, die er für alte Feinde fernes Hauses hrelt. Statt dessen war ihm ein rosiges Mädchen entgegengetreten/ freundlich vom Augenblick der ersten Begrüßung an, hatte mit ihm geplaudert wie mit einem jahrelangen Bekannten und ihn schließlich zum Diner geladen. . ,, Fritz schüttelte schmunzelnd den Kopf. Es war eigentlich merkwürdig. Wo war denn der berühmte „uralte Haß zwischen den Miquelons und den Friedels? — Schade, daß; die Chronik des Grafen Ernest Hoche unter silbernen Schließen lag. Vielleicht hätte sie ihm eine Erklärung ge- geben über die Gründe einer Verstimmung, die man drüben am Rhein sichtlich lebhafter empfand als hier. Verstimmung hin, Verstimmung her. Cmtz suhlte sie nicht. Seine Laune glich dem Sonnenschein des Tages. Er schlenderte durch die innere Stadt, die mit ihren niedrigen Häuschen und engen Gassen noch inrmer den alten provinziellen Eindruck von einst gewährte, zu. seinem Gasthaus zurück. Schon gestern hatte er die Entdeckung gemacht, daß auch dieses „Grand Hotel" keineswegs mit , der Zeit vorgeschritten war, imb heute ärgerte er sich beim Frühstück über den miserablen Tischwein, der ihm vorgesetzt wurde. Da bestellte er sich denn eine Flasche Miquelon Excelsior sn-perior Dry, die gelvissermaßen die Versohuungs- feier einleiten sollte. Sie kam auch, aber nngeeift. Eis gab es im ganzen Hotel nicht, doch der Oberkellner erklärte sich bereit, solches holen zu lassen. Er vermutete, es sei beim Fleischer zu haben, jedenfalls aber beim Apotheker, Nur könne die Herbetschaffung einige Zeit erfordern. Da verzichtete Fritz schueß- lick dankend. Der Excelsior schäumte im Glase; er war wärmer als Kellertemperatur. Nnd wieder ärgerte sich Fritz. Er kannte die französische Sitte, den besseren Champagner ungekühlt zu trinken, aber er liebte sie nicht. Der Champagner iuuß kalt sein; um Gottes willen nicht frappiert, doch immerhin so erfrischend, daß das Glas leicht beschlagt. Und nun begann er vorsichtig zu kosten. Es war das erste Mal, daß er von der Konlürrenzmarke trank. Er schlurfte; er ließ den Wein über die Zunge rinnen; langsam leerte er das Glas. Nnd dann ärgerte er sich zum dritten Male. Es war nichts gegen die Marke zu sagen als das eine: sie war noch besser als der Excelsior des eigenen Sonderbare Berufe. Ein paar Kuriositäten zur bevorstehenden Volkszählung von Max M e l ch e r t. Ein ungeheures statistisches Material wird im Deutschen Reichs am Tage der Volkszählung eingesammelt werden. Eine Inventur! her Bevölkerung wirb da ausgenommen, die uns zeigen soll/ wie unser Volk rastlos weiter schreitet, um im Kampf ums Dasetiu das Feld zu behaupten. Die Ergebnisse der Volkszählung geben uns die Möglichkeit, Vergleiche anzustellen, durch .die wir Einblick erhalten in die wichtigsten Erscheinungen des Volkslebens. Und dabei können wir naturgemäß auch die Veränderungen in den Bernssgruppen sehen, die ja immerwährend! zu- und abnehmen, und die Nationalökonomie kann danach dass Gedeihen oder Kränkeln des Ganzen oder einzelner Teile beurteilen und demgemäß ihre Rezepte schreiben. Worüber die Statistik indes keine Auskunft gibt, das sind jene Berufe, die sich nicht in eine klare Uebersüht einer baren} lassen; jene Berufe, in denen sich Leute durch eine ungeheure! Summte vbn Tatkraft und Geist, auf redliche oder unredliche Weise, ohne finanzielle Mittel rein aus dem Nichts Existenzen! schaffen. Immerhin findet man in den Aktenschränken der Statt- stisclM Aemter wohl auch darüber gelegentlich Material, nnd ein richtiger Einblick zeigt uns Seltsamkeiten, wie sie die Phantasie des Dichters kaum ersinnen könnte. In einem großstädtischen Kaffeehanse sah ein Beobachter । ine« Mann, der regelmäßig aus den Zeitungen Inserate ausschnitti und an sich nahm; und das waren aber immer nur Todesanzeigen^ Ost verschwand er tagelang, aber dann tauchte er immer wieder aüf und schnitt Inserate an,5. Unser Beobachter verlor dert schäftliche denken. Wann kann ich Ihren Herrn Groß- ixxtcx foredjen?" Gar nicht. Leider nicht." Sie schüttelte den K'opf. Fritz erschrak. „Mein Gott — aber weshalb denn nicht?!" „Weil er seit zwei Jahren tot ist." , „O—oh! Nochmals Vergebung. Ich sehe doch, ich hatte mich genauer über die genealogischen Verhältnisse im Hause Miquelon informieren sollen. Also, Komteß, dann bitte ich ganz ergebenst um eine Rücksprache mit dem gegenwärtigen Chef der Firma." . Ein Schelm sprang im Auge der kleinen Dctme und lachte Fritz an. , „ „Mit dem sprechen Sie bereits seit eurer guten halben Stunde. Oder vielmehr: er spricht unausgesetzt mit Slitien." Fritz trat verwundert einen Schritt zurück. „Da wären gnädigste Komteß," begann er zögernd. Und mit lustigem Auflacheu fiel sie ein: „Gnädigste Komteß sind der alleinige Chef des Hauses Miquelon et sils, eines Firmentitels, der längst nicht mehr mit Wahrheit und Wirklichkeit zusainmen- 'Fritz verbeugte sich. „Meine Hochachtung. Miquelon et fils erscheinen mir jetzt in .ganz anderem Lichte als fünf Minuten zuvor." _ „ ,, . „Sprechen Sie nicht weiter. Es soll eine Schmeichelei kommen, ich weiß es. Aber gegen derlei habe ich etwas. Man hat sie mir zu ost zu kosten gegeben. Kommen Sie 'xntf die Terrasse zurück!" ' Während man wieder durch das Chippendale-Zimmer, das Kabinett mit den pfauenblauen Tapeten und den großen Salon schritt, fragte die Komteß: „Wie lange bleiben Sie in Epernay?" „Bis meine Geschäfte erledigt find." „Gut. . . ." Sie wies lächelnd mit fast unmerklicher Handbewegung auf den Diener, der sich neben die Tür im Salon ausgepflanzt hatte und dort wie eine Bildsäule stand — unbeweglich und mit steinernem Gesicht..... „Die liebe Bailloud hat mir meinen Schutzengel geschickt," fuhr sie fort. „Madame Bailloud ist meine dams d;honneur, Wittib eines Generals, Legitimistin, fromm und feudal, und Äußerst streng auf die Etikette. Während des Restes unsrer Konferenz wird" der Diener uns nicht aus den Augen lasen. Eigentlich müßte ich schelten, aber ich will mir die Laune nicht verderben." „Mir liegt daran, daß sie auch lvährend des Gefchäft- licheu bleibt. Komteß wissen, vaß ich die schwere Erkrankung meines Vaters zu beklagen habe?" „Wir erfuhren es bereits vor einiger Zeit durch unfern rheinischen Agenten, den Grasen Eldriugen. Da war uns denn auch sofort die llrsachc des sonst kaum erklärlichen Briefes Ihres Herrn Vaters gegeben. Trotzdem antworteten wir. Es geschah auf meinen Wunsch. Ich sah voraus, baß einer der Herren des Hauses Friedel sich persönlich zu Uns bemühen würde. Und daran lag mir viel." „Lassen wir den Brief beiseite, wenn ich bitten darf. Er mag als ungeschrieben gelten. Sind Komteß in alle Phasen'unseres Prozesses eingeweiht?" „Ich denke ja." „Da wissen Sie also auch, baß wir geglaubt haben, lrns das Recht des Taufsekts durch unsere Verabredungen mit dem Herzog von Weelen zu sichern?" „Ihr Glaube wird nid)!, bestritten, Herr Friedel. Aber dem Tatsächlichen gegenüber sind Sie im Unrecht." „Unsererseits wird eine Bestechung des Herrn Lesson vermutet." „Der Ausdruck trifft keinesfalls zu. Herr Lesson hat nur eine Prämie von fünfundzwanzigta.send Franken dafür erhalten, daß er in der Frage des Taufchampagners unsere Firma bevorzugt hat. Herr Elamard sagte, das sei so üblich. Und in derlei Fragen ist ayf Herrn Elamard Verlaß." „Wer ist Herr Clamärd?" „Der erste Prokurist unseres Hauses. Wir werden ohne ihn nicht verhandeln können, Herr Friedel. Ich möchte mir den Vorschlag erlauben, mit ihm morgen vormittag elf Uhr — paßt Ihnen elf Uhr?" „Jede Zeit, Komteß," „Also elf Uhr in seinem Kontor zusammenzutreffen. Privatim bitte ich, daß Sie heute abend um sieben bei Ums dinieren. Einverstanden?" — 743 — igarmtftummef, tleit auf alten Mann später aus dem Auge, bis er eines Tages durch den Bericht über eine Gerichtsverhandlung wieder an ihn erinnert wurde. Der Anseratenmann verlor einen Prozeß gegen die Erben eines Fabri- kcknten ün einer Provinzstadt, die eine große Bestellung, bis her Verstorbene kurz vor seinem Tode gemacht haben sollte, »richt anerkannten und auch nicht honorierten. Ter Jnseraten- Dtaim konnte die erfolgte Bestellung auch durch nichts anderes beweiseir als durch ein Telegramm, das er selbst an den Fabrikanten gerietet hatte, als dieser schon auf der Bahre lag. Mr unseren Beobachter stand es nun fest, daß dieser Mann: seine Geschäftsabschlüsse einfach mit Toten machte; er hatte seine Bercrlmungeu auf die Gemütsverfassnng von trauernden oder fröhlichen Erben aufgebaut. Und als der Beobachter durch die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft dem Schwindel ein Ende «nachte, da tarn es heraus, mit welch einer Hyäne man es hier fu tun hatte. Ter Betrüger hatte seit vielen Jahren das GesclKft einzig aus diese Weise betrieben, und es war lohnend gewesen, tote kaum ein anderes. 1 Natürlich gedeihen solche Sumpfpflanzen am besten auf dem pZvden der Großstadt. Hier finden sich aber umgekehrt auch tbenfoviele ehrliche Leute, die es durch ihre Findigkeit zu etwas gebracht haben. Aus Wolfgang Kirckchachs Roman „Ter Seiet» mann von Berlin" Tennen wir ja den originellen Tirehorgel« Verleiher, der den meisten Berliner Leiermännern gegen rinfl bestimmte Tagesmiete Drehorgeln leiht, schlechtere und bessere, je nach der Höhe der Tagesmiete und nach der moralischen und musikalischen Qualifikation der Leiermänner. — Ebenso gibt es Geldverleiher, die den ärmeren Straßenhändlern das Betriebs-- fapital, etwa 3—5 Mark, leihen, damit die Händler sich ihre Waren verschaffen und mit kleinem Gewinn verkaufen können.» Am Abend müssen sie das Betriebskapital mit einer entsprechenden Leihgebühr zurückgeben, und fast alle kommen auch pünktlich zur Ablieferung, damit sie diesen ihnen nötigen, wenn auch noch so geringen Kredit nrcht verlieren. Wer sich dass ergniigen machen würde, die Höhe diescts Zinsfußes nachzu- rechnen, oder gar, die Leihgebühr als neuies Kapital gedacht, Vas Ganze als Ms Zinseszins angelegt überschlagen sollte, käme wälwlich zu respektablen Ziffern. — Aehnliche Geschäft« Machen die Handwagen-, Körbe-, Säcke-Bermieter usw. Man kennt Menschen, die reich geworden sind dadurch, daß sie auslasen, was andere weggemorsen hatten. — So lebt in Paris ein Millionär, der seine Laufbahn mit dem Aussuchen aller Kvrkstöpsel begann, deren er habhaft werden konnte. Er sammelte Berge von Stöpseln und erfand ein Verfahren, durch das Sie wieder wie neu wurden, lind dieselben Wirte und Kaufleute, >ie ihm erlaubten, die alten Stöpsel bei ihnen aufzusuchen, kauften sie ahnungslos als neu wieder von seinem Vertreter zurück. — Bon der Besitzerin einer der größten französischen, Schnapsfabriken erzählt man sich folgendes. Sie war die Frau eines kleinen Parfümeriehändlers und tvurbe früh Witwe. Gänzlich mittellos, nicht hübsch und dazu schwerhörig, wußte sie gar nichts mit sich anzusangen. Da fah sie die Zigarrenstummel, das viele Zeitungspapier und die Orangenschalen auf allen Straßen liegen und — bückte sich danach, llnb sie fand Abnehmer sotoohl für das Papier als auch für die Zigarrenreste. Nur die Orangenschalen verfaulten ihr, da sie kein Mensch haben wollte! Da erinnerte sie sich einiger chemischer Experimente ihres Mannes, des Parfümeriehändlers, und begann mit den Orangenschalen ihre Versuche. Sie kochte und destillierte an ihnen herum und gewann eine Art Schnavs daraus, der dem Curayao sehr ähnlich war an Geschmack. Heute besitzt diese Frau, die jahrelang tote eine Bettlerin lebte, ein Schloß in der Normandie! Gerade in der Frauenwelt hat man in der letzten Zeit ia mehrfach gesehen, wie cs gelang, durch zähes Festhalten an einem rieugeschaffenen Berus zu glänzenden Resultaten zu kommen. Hier soll aber nur die Rede sein von Berufen, die durch ihre ganzs Art als eine Seltsamkeit erscheinen. — Das ist z. B. bei: Fall bei der „Kosterin", die es heutzutage in englischen und amerikanischen Städten gibt. Das ist die Frau, die, durch eine bv° sonders seine Zuge ausgezeichnet, die-reichen Hauser besucht. Um vor dem Diner die Speisen auf ihren Wohlgeichmack hin zu prüfen Sie nimmt dadurch der Hausfrau einen wesentlichen Teil ihrer Pflichten ab, und ihr Berus hat sich als durchaus lohnend bewährt. — In London gibt es auch eine „Prüglerin . Diese Dame hat eine ständige Kundschaft, die sie periodisch besticht, um dann die Kinder für die in der Zwischenzeit begaw- Venen Missetaten abzustrafen. Auch das ist ein einträgliches Geschäft, beim sehr viele Eltern halten die körperliche Züchtigung ihrer Kinder für eine ebenso notwendige wie —- unangen,chm« Beschäftigung, die sie lieber irgendeinem dafür bezahlten Zeitgenossen übertragen. •— In Los Angeles existiert ein iiinges Mädchen, das der medizinischen Gesellschaft- sozusagen als Ber- luchskaninchen dient, um Kurpfuscher unschädlich zu machen, sie verfügt über eine beneidenswerte Konstitution, denn trotzdem sie sich rühmen kann, schon viele gemeingefährliche Medizinmänner Unschädlich gemacht zu haben, hat noch keine der Behandlungen, die sie zu diesem Zweck über sich ergehen lassen mußte, ihr irgendwie geschadet. — Und endlich sei hier noch einer Bostoner Dame Erwähnung getan, die jungen Frauen Unterricht in der Kunst erteilt, ihre Männer richtig zu behandeln. Eine Kunst, feie ihr doch sicher sehr viel einbringen muß! Mer nun wieder zurück zum Manne. Wir haben von deut Stöpselsammler gesprochen; indessen es gibt auch Leute, die sich nicht einmal so weit versteigen. Die höchstens schöne Etiketten! von Flaschen sammeln; wobei die Firmenabdrücke, die den Ver- chluß einer Rheinwein- ober Champagnerflasche bilden, ihnen am liebsten sind. Andere wieder finden gern verlorene Hund« und bringen sie ihren verzweifelten Besitzerinnen gegen ein gutes Trinkgeld wieder zurück. Welches Geschäft natürlich nicht allzu lohnend sein würde, wenn die ehrlichen Finder beim Berliercitz nicht ein wenig „nachgeholfen" hätten. Man hört und lieft so oft von den sogenannten Großstadt- eristenzen. Da soll es Schneider geben, die ihre Modelle spazieren schicken, damit sie ihnen Kunden werben. Diese Modelle! sind, wie wir erst kürzlich gesehen haben, sogar schon in den! Gerichtssaal eingedrungen. In manchem Hotel wohnen Animier- güste, denen die Aufgabe zufällt, die Fremden zu allerlei Unternehmungen anzufeuern. Daß es in den Theatern bezahlte Lacher und Lohnklatscher gibt, ist bekannt. Ebenso gibt es gut bezahlte Masken auf gewissen Redouten. Man weiß ferner, daß es gewerbsmäßige Führer von blinden Bettlern gibt und gemietete Kinder als Einsammler der den invaliden Leiermännern gespendeten Almosen. In mancheii Lokalen haben die Wirte ist humaner Weise sogar für sogenannte „Schutzengel" gesorgt. Diese begleiten die angeheiterten Gäste sicher nach Hause, damit ihnest die „Leichenfledderer" nicht die Börse und Wertsachen abnehmen. Viele Lokale mit seßhaften Stammgästen haben immer solch einen zuverlässigen Schutzengel zur Hand, der seine PMpeuheimer mit freundschaftlichem, aber energischem Griff unter dem Arm packt und trotz aller Schwankungen sicher bis vor das Gemach der geftrengeu Gebieterin führt. In Fabrikvierteln kennt man auch die weibliche Weckuhr. Da es nämlich immer wieder Leute gibt, die nie rechtzeitig wach werden und stets zu spät zur Arbeit kommen, haben es sich alte Frauen zunc Beruf gemacht, diese Murmeltiere für ein paar Groschen rechtzeitig zu wecken. Nicht wahr, es sind seltsame Berufe, die man bei näherem Hinsehen manchmal kennen lernt? Aber sie sind auch, solange sie ehrlich betrieben werden, nicht zu verachten. Sie sagen uns, daß nicht ein zufälliger Berus, sondern die Summe von moralisches Kraft, die wir in uns tragen, im Leben entscheidend ist. (Eilt Auserstandener. Vor fünfzig Jahren starb in Berlin nach einem arbeite» und erfolgreichen Leben Ludwig R e l l st a b, einer der tapfersten Offiziere unter den Pionieren der deutschen Presse, die sein Andenken in hohen Ehren halt. Wer aber hätte je gedacht, daß der einst vielgelesene Verfasser zahlreicher Novellen und Romane, der er neben seinem journalistischen Berufe war, noch einmal im jüngsten Deutschland wieder lebendig würde! Vor rund 75 Jahren schrieb Nellstab seinen vier- bändigen Napoleonroman „1812", der ein grandioses Bild vom Rückzug der großen Armee ans Rußland ausrollte und die abenteuerlichen Schicksale eines jungen Deutschen mit denen des französischen Welteroberers ungemein geschickt und fesselnd verknüpfte. Im vorigen Jahre trat der Verleger Rellstabs, F. A. Brockhaus, mit einer trefflich illustrierten und obendrein billigen (5 9)1 f.) Nenansgabe dieses RomanS hervor und siehe da: das Meisterwerk Rellstabs bewies eine so unverwüstliche Lebenskraft, daß es mit den erfolgreichsten Büchern der Gegenwart in die Schranken treten kann, im Laufe eines Jahres hat es zwölf neue Auslagen erlebt und je mehr sich das Jahrhundert seit jenen westgeschicht- lichen Ereignissen rundet, hat das Werk alle Aussicht, einte der gelesensten Volksbücher zu werden, ein Erfolg, den eS auch im vollsten Maße verdient. Denn unter den Meistern deS historischen RomanS haben es nicht viele so wie Nellstab verstanden, eines der erschütterndsten Ereignisse der Weltgeschichte uns durch die Kunst spannender Erzählung und durch die packende Realistik glänzender Schilderungen so lebendig nahe zu bringen. Selbst literarische Skeptiker haben zugeben müffen, daß sie nut selten im Leben von den kunstvoll verschlungenen Netzen eines Erzählers so widerstandslos fortgeriffen wurden wie von Rellstabs „1812*. Jetzt, wo der Ruf nach guter Volkslektüre immer lauter erschallt, ist daher die Auserstehung Rellstabs und seines Meisterwerks um so freudiger zu begrüßen, und das auch äußerlich wirksam ausgestattete Buch wird daher wohl unter manchem deutschen Weihnachtsbaume zu finden sein als eine viele lange Winterabende aussüllende Lektüre, der jung und alt mit gleicher Spannung folgen werden. 744 Vermischtes. Die deutschty Rhoder-schüler. Eine Antwort auf die herbe und italienische Journalist C an, ,1er Hal Ge- ,Weil wir englische wdes-Sclstilern vorgeworfen, daß ^edaktlonr K. Neurath, — Rotationsdruck und BeUag der Brüht'jchen UmversttätL-Buch- und Slemdruckerei, R. Lange, Wirb«» ie Kritik, die SrÄi- rlichen Luisa» es Nullösung in nächster Nummer. Auflösung des Zitatenrätiels in voriger Nummert Vergnügt sein ohne Selb, das ist der Stein der Westen, Man dort die einzelnen Wörter und Silben nur in der Deitz miteinander verbinden, daß man — rott ber Röntg aui dem Scbach« brett — fiel» von einem fjelb aus cut ein benachbarte» übergeht. 1891 in einem römische» ! —, ----------- - ... Bonaparte, des Vater« bei jetzt vermählten NapoleoniLen. 36 der Vorhalle des Albergo di Russin, ia dem der Sterbende late batten sich zahlreiche Reporter versammelt, die durchaus in bei Slerbeztmmer eindring en wollten, um übet die letzten filugenblirf* des mit dem Tode ringenden Bonaparte ausführliche Berichts ' ‘ ‘ hineingelaffen- .iJanfulla" arÄ ihn; er half dem Monsi, ein Päckchen geweihter Kt schritt hinter dem ffitJ, er in das Sterbezimmer, wo er sich alles, roaS er sah, genau em« prägte, so daß er am Abend, als einziger unter allen Journalisten einen langen rund richtigen Berich! bringen konnte. Das wär« ihm aber beinahe recht schlecht bekommen. Zwei Tage spälrh ließ nämlich Nicotera. der damals Minister des Innern waL, Ealdassarr Avanzini, Den Herausgeber des „Fasnlla", rufen uns sagte ihm brüsk, daß vom Nachttisch des verstorbenen Prinzen eine goldene Uhr verschwunden wäre, und daß der Journalrq Mengarini, der einzige Fremde, der sich im Sterbezimmer be« fanden habe, hn Verdacht stehe, das Kleinod entwendet zu haben« Avanzini erwiderte in großer Entrüstung: „Ich will Ihnen etwas sagen, Exzellenz: wenn ich jemanden hunderttausend Ihre anzuvertrauen hätte, würde ich ohne jedes Bedenken Arnolds Mengarini wählen." In diesem Augetrblick trat ein höhere» Polizeibeamter ins Zimmer und meldete betrübt, daß er leider noch nichts entdeckt habe. Er habe Mengarini aufs Doli^ibureaU zitiert; dieser habe aber, als er hörte, wessen man ihn für sälna hielte, sich aus ihn stürzen wollen. Nicotera wollte sich >edoch mit diesen Feststellungen nicht zufrieden geben: er erklärte dem Polizeibeamten, daß innerhalb 24 Stunden der Dieb entdeckt ser« müßte, sonst würde er ihn und die unfähige Polizei zum Teufe» schicken. Nun wurde das ganze Hotel durchsucht, bis die Prinzeiim Letizis, durch das Drunter und Drüber aufmerksam gemocht, ragte, was beim eigentlich geschehen wäre. Als man ihr die Qkw chichte erzählte, rief fit verwundert aus: „Was! dir golderch Ihr meines Vaters suchen Sie? Aber die habe ich mir jo alHs Andenken genommen!" Mengarini war glänzend pehabtlillM, und Nicotera ließ sich bei ihm entschuldigen. sie nicht gleich den Amerikanern am Sportleben der Universität tätigen Anteil nehmen. ?£ber im Vergleich mit Amerika schicken wir nur sehr wenige Studenten nach Oxford und können sie auch nicht nach dem Gesichtspunkt auswählen, ob sie athletische Erfolge erzielen werden. In Wirklichkeit haben die deutschen Studenten am Oxforder- Sportleben stets regen Anteil genommen. Im vorigen Jahre verteidigten von elf deutschen Rhodes-Schülern sieben im Rudersport und einer auf dem Tennisplätze die Sportsehre bei Oxforder Universität. Die Klage, daß unsere Studenten sich nicht immer der Disziplin fügten, mag einen Teil Berechtigung tn sich tragen; der deuischc Student ist an Beschränkungen seiner akademischen Freiheit nicht gewöhnt, aber bisher ist es nur ein einziges Mal zu einem peinlichen Zwischenfall gekommen. Natürlich ist es seine Pflicht, sich den Bestimmungen der Universität ?u unterwerfen, aber er soll auch seine nationalen Eigentümlich- eiten nicht verleugnen, soll dem Engländer zeigen, wie ber deutsche Student lebt, denkt und fühlt, und während seiner Oxforder Zeit Nicht Nachahmer werden. „Es ist zu früh, ein Urteil über btt Wirkungen des Rhodes-Stiftung zu fällen, aber ich zweifle nicht, daß die Deutschen die Wünsche und Absichten deS Stifters erfüllen werden. Ich achte die Universitätsbelchrden, aber ihr Urteil ist Nicht absolut. Sie betrachten den Rhodes-Schüler vielfach nur al# stgsamen oder nicht fügsamen Jungen. Sie bilden sich ihre Meinung nach seinem akademischen Erfolge. Sie haben viele der deutschen Rhodes-Schüler völlig falsch beurteilt, und es ist möglich, daß mancher dieser Rhodes-Studenten in Oxford mehr gelernt hat und einen größeren Einfluß ausüben wird, als ine Universitäts- oeHörden ahnen. Tenn wir haben Ziele und Ehrgeiz. Nicht einer von uns ist ohne ein ernstes und scharf umriheneS Programm wach Oxford gegangen. Wir haben Die Tinge ernst genommen Imb sind überzeugt, daß unser Leben zeigen wird, daß wir des Vertrauens des großen Mannes wicht «stMrhig find, dem wir feie Oxforder Jahre verdanken." ! bald Marshall vor kurzem in einem---------— - den deutschen Rhodes-Schülern geübt bat, gtbt raa Ba ron W. von Ow-Wachendors, der in der Zett 1907—1909 «U deutscher Rhodes-Scistiler an der Oxford ftubiert hat, in der Daily Mail. Wenn der englische Kritiker, der selbst zugibt, nur drei deutsche Rhodes-Sckstiler gesehen und nur einen gesprochen $n haben, feie jungen Leute t*nnen lernen würde, die als Rhodes-Schulev in England gewesen sind, so würde er finden, daß ihnen allen die Oxforder Jahre wie ein Märchenlraum erscheinen. „Wtv werden nie die Ideale aufgeben, die im Schatten der Universität Oxford und der Persönlichkeit von Cecil Rhodes in uns erstanden. Freundschaften find erwachsen, die unser Leben auf längere Zett beeinflussen werden, als jene zwei kurzen, rasch bergangenert Jahre." Was die akademischen Erfolge der deutschen Studenten anbetrifft, so haben die meisten deutschen Rhodes-Schüler da# nationalökonomische Diplom in Oxford erwarben, das Diplom einer noch jungen Fakultät, die in Oxford einstweilen noch nuht sehr hoch geachtet wird. Keiner bei deutschen Schäl"" t ‘‘ schichte ober Literaturgeschichte studiert. Warum? ,, der Gegenwart leben wollen und nicht der Vergangenheit. Wir kamen mit der Frage auf den Lippen: Was ist da# England von heute? Welche ökonomischen und sozialen Strömungen sind am Werke, in welcher Richtung entwickelt sich Großbritannien, itnä wie können die beiden großen germanischen Nationen £>anb in £>anb die schlummernden Möglichkeiten der Zukunft erkennen?" Baron von Ow-Wachendorf erklärt es für »wertmäßig und richtig, daß d'e deutschen Rhodes-Schüler in Oxford gerade das national- ökonomische Studium erwählen, denn «tut diese Weise können sie leichter am Universitätsleben, an den Besprechungen der Union Society und an den .Hebungen teil nehmen, Und gerade die Beteiligung an diesen Hebungen ist eine Hauptaufgabe des deutschen Rhodes-Studenten, denn hier gewinnt er innige Fühlung mit den leitenden Geistern der Universität und hat die Möglichkeit, nicht nur die Weltanschauung der anderen kennen zu lernen, sondern auch seine eigene zu vertreten. „Der ideale Rhodes-Schüler ist nickt der stille Student, der einsam in seiner (Stube welterschütternd« 0beert durchgrübelt. Wie Cecil Rhodes selbst, der Gründer der tiftung, soll ber Schüler ein Mann der Tat sein, ein Mensch pdit offenen Augen und mit Interesse an wirtschaftlichen und politischen Fragen. Es soll ein jtmger Mann fein, ber in feinem späteren Leben Gelegenheit findet, da§ zu gebrauchen, was er in Oxford gelernt hat. Sei es im Parlament ober in der Press«, als Natroualökonom, als Politiker ober als Kaufmann, et fall imstande fein, auf die deutsch-englischen Beziehungen ernzwvirk.-n. Und das ist auch Wohl biet Absicht des Kaisers, dessen Urteil Cecil Rhodes die Auswahl der Scktüler anvertraute. Vielleicht Ist die Wahl nickst immer glücklich gewesen, und mancher ging nach Oxford, ber wohl besser zu Hause geblieben wäre. Aber das Prinzip dieser Wals! ist gesund und richtig." Der englische Kritiker hatte den deutschen Rhodes-Sclstilern vorgeworfen, daß ■* Bericht erst st tuns um jede» VreiL. MnlLWH feer Eheschließung des Prinzen Viktor Napoleon erinnert ixX "decchi im „Giornale d'Jtalia" an dcri fcotel erfolgten Tod des Prinzen JsrbtsÄ — AüchenralenderundWirtschaftövnTfürfe«! Iaht 19 11 das soeben im Berlage von W. V v da ch u. Co., Leipzig erschien, macht es der Hausfrau durch Übrrsickstliche Tabellen! arm Einträgen aller ihrer Einnahmen u. Ausgaben lerckst, Ordnung tn ihrer Wirtschaftskaffe zu halten. Dieser gut und dauerhaft ausgestattete Kalender bietet für den billigen Preis sehr viel. 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