Mittwoch den 28. September M« psijrr 18Ä. UWO Friedel Halb-W. Vornan von Fedor von Zabeltitz. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Spannuth war leichenblaß geworden. Aber er war gewandt genug, int Moment seiner Stimmung Herr yu werden. Lachend wandte er sich an Diane zurück und sagte, ifyt den Arm reichend: „Weiß Gott, Herr Friedel hat recht H, wenn wir uns nicht beeilen, werden wir ausgesperrt. Die Schließer sind wie Cherubine mit flammenden Schwertern, die ein Allerheiliastes bewachen." „Sie sollten mich doch vorstellen, Jaeanes," antwortete Diane. „War Mch meine Absicht, holdeste Göttin — über ich überlegte rechtzeitig, daß dann ein paar Worte der Unterhaltung nicht zu Umgehen sein würden, und die Zeit drängt. Mich däncht, die Oper hat schon wieder begonnen." Ein Fältchen wurde über der Nasenwurzel der schönen Frau sichtbar. Ihr geistiger Horizont war nur ettg; aber ihr dämmerte doch eine Ahnung der Wahrheit auf. Auch ihr Trotz wurde wach: sie hatte um diese Vorstellung gebeten; in lasterhafter Neugier brannte sie darauf, die Bekanntschaft des Mannes zu machen, von dem sie wußte, daß er der wütendste Gegner ihrer Ehe gewesen war. „Mein lieber Jaegues," sagte sie mit Betonung, „Sie suchen nach Ausreden. Vielleicht nur, um mich zu schonen. Mer ich ärgere mich nicht leicht. Der Aerger vertreibt die Rache. Was antwortete Ihnen der Leutnant Halbsüß? Ich verstand ihn nicht." „Ich desto besser," entgegnete Spannuth. Plötzlich schoß ihm das Blut zu Kopf. „Es war eilte unverschämte Brüskierung!" rief er grimmig. Diane nickte. „Das dachte ich mir. „Wer bitte, schreien Sie nicht so. Immer Ruhe, lieber Freund. Wir werden dem Herrn ein Bein stellen und lachen, wenn er den Hals bricht. Ich garantiere Ihnen: er steht nicht mehr auf." Spannuth fuhr mit der Hand nach dem Kragen; da drückte und beengte ihn plötzlich etwas. Die Wut kam Aach; aber sie teilte sich: sie richtete sich nicht allein gegen Fritz, sondern auch gegen Diane. „Gnädige Frau," sagte er schärf, „ich bitte dringend, daß Sie die Korrektur dieser Angelegenheit mir allein überlassen. Da steht Ihr Gatte....." Helldorf wartete auf sie vor seiner Loge und plauderte (gutmütig mit dem Schließer, den er feit zwanzig Fahren kannte. Spannuth empfahl sich mit rascher Verneigung und eilte Korridor und Treppe hinab. Er wollte aus der Stelle ein Entschuldigungswort Fritzens hören. Im Wirbel der Erregung siedete sein Blut. Als Fritz, der eben in die Loge seiner Eltern treten Wollte, eine Hand auf seiner Schalter spürte, wandte er sich zurück,. „Einen Augenblick, wenn ich bitten darf." „Mit Vergnügen. . . /' Fritz sah in das Gesicht seines Gegners und wußte, was kommen wurde..... ,Mehe« wir in die Vorhalle, Herr Spannuth." Die Beiden schritten dicht nebeneinander. Spannuth mäßigte seine Erregung; er sprach halblaut und in gleiche- gültigem Tone, um nicht die Aufmerksamkeit der Bediensteten zu erregen. , . „Sie haben mich beleidigen Wollen, Ferr Friedel." „Es war nicht meine Absicht." „Also geschah es unabsichtlich. Nichtsdestoweniger: die Beleidigung bleibt." „Im Gegenteil: ich habe Ihnen eine solche erspart. Ich wünschte die Vorstellung nicht, weil ich in diesem Falle kurz kehrt gemacht haben würde." „Weshalb lehnten Sie die Vorstellung ab?" „Das ist meine Sache." „Doch nicht. Ich muß um Aufklärung Bitten." „Sie haben sie, ohne daß ich W sprechen Bräuche. Sie wissen ganz genau, daß meine Freundschaft zu Helldorf an seiner Ehe Schiffbruch gelitten hat." „Das bedingt noch nicht, die Formen zu verletzen, die in der guten Gesellschaft Sitte sind." Fritz zuckte leicht zusammen. Ein drohender Blick streifte Spannuth. „Ich zähle die Dame, um die Sie streiten, nicht zur guten Gesellschaft," erwiderte er. Spannuth blieb stehen. „Wenn sie in meiner Begleitung ist, Herr!" stieß er zischend hervor. Und wieder lenkte er ein: „Hätte nicht Helldorf selbst sie Ihnen vor-- stellen können — ?" „Nein — das ist ausgeschlossen. Mer, nehmen Sie an, Herr Spannuth, Ihre — 'Gattin hätte die Vorstellung übernommen: so würde ich nicht einen Augenblick gezögert haben, meine Verbeugung zu machen. Denn das wäre mir Beweis gewesen, daß die fragliche Dame die Wage zur Gesellschaft gefunden hätte." Spannuth fühlte sehr wohl den Stich, der in dieser Bemerkung lag. „Sie wollen sich nicht entschuldigen?" fragte er kurz. „Ich denke nicht dran," antwortete Fritz lässig. Die Blicke trafen sich: Sie fuhren ineinander und zündeten. Ueber den Groll des Moments hinaus regt« sich die alte heimliche Feindschaft. Spannuths rechte Hand spielte nervös mit der Uhr-i kette. Seine Stimme zitterte. „Sie werden einsehen/« sagte er stockend und die Worte lang auseinanderziehend^ „daß ich nicht gewillt sein kann, mir eine Ungezogen^ f) ßjf —'< Aber weiter kam er nicht. Fritz unterbrach ihn fM fort, doch ohne Heftigkeit- „Wo treffen Sie meine Beugen?'« fragte er ruhig. „An den Vormittagen in meiner Weinbergsvilla, von sechs Uhr nachmittags ab stets litt der Billa Maud M Hainerweg," 602 „Ich habe nur dein Ehrengericht meines Regiments Anzeige zu erstatten und lasse dann von mir hören." Er schlug dte Absätze zusammen. — Es war wie vorhin: der Akt hatte begonnen und die Schließer hüteten die Türe. Fritz promenierte gelang»! weilt vor den Garderoben ans und ab. Der alberne Zweikampf beirrte ihn nicht weiter. Er sagte sich selbst, daß die schroffe Wlehnnng der Vorstellung eine Grobheit gewesen Ivar, die im Gegen falle auch ihn gereizt haben würde. Aber Diane Helldorf war ihm genau so von Grund auf zuwider wie Spaunuth. Seine Grobheit war wie eine elektrische Entladung gewesen, gleichsam ein elementarer Ausbruch ; keine Ueberlegung, keine gewollte Beleidigung. Er pfiff leise die Melodie mit, die in schwachen Klängen vom Orchester her in die Korridore drang. Ein Duell — wie lächerlich! Tausendmal lieber hätte er den ekelhaften Spaunuth gehörig verprügelt. Aber ein Offizier prügelt sich nicht. Die Farye mußte nach Vorschrift her-. Untergespielt werden. Ein paar Kugeln in die blaue Luft, Und dann ein Händeschütteln, das war das Widerlichste, aber die Sitte wollte es einmal. Ihm fiel ein, daß er einen Kartellträger benötigte. .Einen Augenblick dachte er an den Herzog. Aber den wollte er nicht belästigen. Die ganze törichte Augelegem heit sollte möglichst ohne Aufsehen erledigt werden. Irgendeiner der jüngeren Kameraden mußte ihm sekundieren. „Herr Leutnant!" . . . Der Logenschließer rief und winkte lebhaft mit dem Finger. Er war an gute Trinkgelder gewöhnt. Er hielt die Hand an den Mund unibl wisperte: „Kommen Sie man, Herr Leutnant — ich mache rasch auf und schließe wieder ganz sachte, 's merkt keiner . . .**- Ein Geldstück glitt in seine Rechte. Fritz trat in die Loge und setzte sich sofort. Seine Mutter wendete nur flüchtig den Kopf. Der Vater beugte sich, zu ihm uni> fragte leise: „Wo steckst du denn eigentlich!, Junge?" „Mr Hansinspektor hielt mich auf, Papa," entgegnete F-ritz harmlos. „Er hatte ein Telegramm für mich. Ich muß Mit dem Nachtzuge in die Garnison zurück." Mer Kommerzienrat erschrak. Der alte Kaufmann hatte eine merkwürdige Abneigung gegen plötzliche Drahtuach^ pichten. „Doch nichts Unliebsames, Fritz?" ' „I bewahre. Eine notwendige Vertretung. Klär bitte dis Mama auf, weil ich mich nachher schleunigst drücken Möchte." . „Schön, schön. Wann sieht mau dich wieder?" ' „Sehr bald. Schon in den nächsten Tagen . . ." Er rückte seinen Stuhl so, daß er dicht neben seinem Vater saß und ihm in das Ohr flüstern konnte. . . . „Ich, habe eine wichtige Nachricht für dich. Hör zu — ich gebe sie dir in drei Worten. Die Taufe des „Exeelsior", des neuen Luftschiffes Abeelens, soll Sommersanfang unter großen Feierlichkeiten stattfinden. Aehnlich wie bei den Schiffs-i taufen. Beim Aufstieg wird eine Flasche Champagner gekappt." „Ah —- Donnerwetter . . ." Der Kommerzienrat reckte den Kopf ans dem Kragen. Sein Gesicht nahm den Ausdruck scharfer Spannung an. Wie bei den Schiffstaufen:, dies Sätzchen elektrisierte ihn. Er war lange neidisch! darauf, daß Kupka Söhne die Verwendung ihrer Marke „Loreley" (es war nur eine Neuettikieruug ihrer „reser-j vierten Füllung") bei den letzten Schiffstaufen der deutschen; Marine durchgesetzt hatten. Sie machten eine Bombenreklame damit. Nun schwante Friedel ähnliches. „Weiter!" flüsterte er. „Ich habe mit dem Herzog gesprochen. Er ist ganz damit einverstanden, daß wir ihm den Taufsekt liefern. Neber die notwendigen Einzelheiten berichte ich dir noch. Vorläufig handelt es sich darum, daß die Fertigstellung! Unserer neuen Marke beschleunigt wird." ... „Sie hat genügend Lager." „Bien. Es ist meines Wissens eilt herber Sekt — ?" „Der herbste unter den deutschen Schaumweinen," st,,Sind schon die Etiketten gedruckt?" -„Ja. Sehr geschmackvoll." o,Unter welchem Namen?" „„Rheinschaum"," -„Gräßliche Idee, Papa, ntmtit! mirs nicht übel. Wen tzeUkt da nicht an Seisenschcistn?! Wir nennen die Marke nach dem Namen des Luftschiffs, bei dessen Taufe, sie in die Welt tritt. Wir neunen sie „Exeelsior!". . . .", ’ Der Kommerzienrat machte unwillkürlich große Augen und schob die Brauen hoch. Dann ging ein breites Lächeln Über sein Gesicht. Er nickte wohlgefällig. „Glänzend!" sagte er. Das sagte er so laut, daß seine Frau sich umschaute. Eine abwehrende Bewegung seiner Hand bat sie, sich nicht nm ihn zu kümmern. Diese charakteristische Bewegung kannte sie: sie war das Zeichen, daß von Geschäften die Rede war, und von denen hielt sie sich geflissentlich fern. Nicht nur, weil sie absolut nichts davon verstand: der ganze Weinhandel war ihr durchaus unsympathisch. Die Kellerluft bedrückte ihre Nerven, die großen Versteigerungen waren für sie eine gräßliche Schacherei, die Proben, bei denen man den Kostwein wieder ausspuckte, etwas höchst Unappetitliches. Vor allem hatte sie sich das Winzertreiben am Rhein zur Zeit der Lese ganz anders gedacht: fröhlich und selig, wie es die Poeten beschrieben, die Dirnen schmuck und die jungen Männer mit flatternden Bändern am Hut, wie man es zeitweilig, auf der Bühne sehen konnte. Stattdessen abgearbeitete Leute, die bei den Erntefesten lieber Bier tranken als Rebensaft, eine einige Unzufriedenheit wegen der Löhne, eine ewige Angst wegen der Bestallung, wegen Regen und Sonne und Ungeziefer, ein ewiges Schimpfen. . . . Sie begriff nickt, wie die Frauen anderer Weinproduzenten am Rhein dieser ärgerlichen Materie Interesse entgegenbringen konnten. Mr ganze Hergang verletzte das ästhetische Empfinden. — „Glänzend," wiederholte der Kommerzienrat, diesmal etwas leiser. Seine Phantasie begann zu arbeiten. Der „Exeelsior" würde siegreich in den Aether steigen und die „Marke Exeelsior" siegreich schäumen. Glänzend! — Friedel wiederholte sich das Wort Exeelsior in Gedanken unzählige Male. Exeelsior — das klang schon so wie Höhenflug, wie das luftige Aufsteigen der Goldperlen im Champagner, wie Knall und Schall und jauchzende Stimmung, wie freies Schweben über den Niederungen des Alltags. Exeelsior war das Wort, das in nächster Zeit und wohl auf lange hinaus in aller Munde sein würde — und es lag kein Patentschutz darauf. Herrgott ja — der Kommerzienrat wurde ganz blaß: die neue Marke mußte eingetragen werden, ehe ein anderer auf die gleiche gute Idee kommen konnte! Er neigte sich wieder zu Fritz herüber. „Glänzend," sagte er abermals; „ich bin dir wirklich sehr dankbar, Fritz, daß du die Gelegenheit beim Schopfe gepackt hast. Ich hätte gar nicht gedacht, daß du. . . Na also, ich werde mich revanchieren, lieber Zunge. . . Ich lasse gleich morgen die Marke registrieren — ja, Donnerwetter, die Bezeichnung ist sozusagen international — ist nicht deutsch — da werde ich unsere Agenten im Auslände beauftragen, bei den Patentämtern zu recherchieren. Freilich — ich kenne so ziemlich die meisten Champagnermarkeii — ein Excelsiorsekt existiert noch nicht, aber es kann andere Produkte unter diesem! Namen geben, und die Bestimmungen im Auslande sind hier und da ziemlich verzwickte. Phantasiewörter sind in einigen Staaten überhaupt nicht erlaubt. Mer das wird sich ja finden. Die Hauptsache ist, daß du mit dem Herzog d’accord bist." „Und daß du die Angelegenheit vorläufig diskret behandelst, Papa."! „Selbstverständlich!. Wann erfahre ich die Einzel--! heiten?" „In diesen Tagen. Ich bereite alles vor. Verlaß dich auf mich." Das tat der Kommerzienrat eigentlich ungern. Von dem kaufmännischen Ingenium seines Einzigen hielt er nicht viel. Aber freilich — diesmal hatte er sich als ganz verständiger Manager erwiesen; da mußte man sich fügen, zumal der Herzog im Hintergründe stand, mit dem sich! unmöglich direkt verhandeln ließ. Friedel fragte nicht weiter. Spielte die Musik noch immer? Friedel hörte sie nicht. Tobten die Lustigen WeMr noch immer über die Bühne? Friedel sah nichts von ihnen. Er saß steif und stumm in seiner Logenecke, aber er hatte wieder sein englisches Eroberergesicht. Und seine Gedanken zogen auch auf Eroberung aus; sie trugen geschliffene Schwerter und mähten die Konkurrenz nieder, und über der Wahlstatt kreisten die Pleitegeier. Tas war ein Getier, vor dem der Kommerzienrat eine krasse Furcht int Herzen trug. Von den Champaglterfabriken im Gan war noch 603 keine zusammengebrochen. Wer Wei hatten einmal dicht vor dem Konkurse gestanden — und auch K. A- Friedel hatte ein paar bange Jahre überwinden müssen und war noch lange nicht aus allen Nöten heraus. Natürliche draußen in der Welt wüßte man nichts davon, aber einige von den Nachbarn, vor allem die Spannuths, schienen Verdacht zu schöpfen. Wie sie darauf kamen, war unerklärlich. Denn das Geschäft an sich ging, abgesehen von kleinen Schwankungen, wie sie sich im kommerziellen Leben immer zeigen, nach wie vor gut. Es lag auch nicht am Geschäft, daß der Kommerzienrat Friedel zuweilen mehr als sonst mit seinen Nerven zu tun hatte, sondern an dem sich steigernden Ungeheuern Verbrauch des Hauses. Es lag 'am meisten an Frau Margot. . . Der Rat fuhr auf. Was war denn los?! — War die Oper schon aus? . . . Richtig — der Vorhang schloß die Bühne ab, und das Publikum hatte sich zum Abschieds grüß vor dem Kaiserpaar' erhoben. Auch Friedel stand auf, sich etwas schwerfällig mit der Hand aus die Logenbrüstung stützend. Aber er hatte keinen Blick für die Hofloge: er suchte nach dem Herzog von Abeelen. Wo war er denn? Hatte er nicht vorhin im Parkett gesessen? — Nun klappten die Türen auf — Friedel schaute in das bunte Gewimmel hinein, das aus den Sitzreihen strömte, und unwillkürlich spitzte sich dabei sein Mund und feine Lippen formten unhörbar das Wort Excelfior — und da erschrak er fast, als er die Stimme seiner Frau vernahm: „Charli, würdest du nicht die Freundlichkeit haben, mir ein wenig behilflich zu sein — ?" Fritz war schon hinzugesprungen und hatte ihren Stuhl beiseite geschoben. „Danke, lieber Junge. Dein guter Papa scheint ein wenig geschlummert zu haben. Kommst du mit heraus oder bleibst du in Wiesbaden?" „Ich muß nach der Garnison zurück, Mama, hoffe aber Mitte der Woche wieder bei euch sein zu können. Verzeih, wenn ich mich verabschiede —" „Du Hast wohl noch mit dem Herzog eine Verabredung?" „Das auch, Mama —" „Grüße ihn herzlich, und hör mal — es wäre reizend, wenn er uns einmal besuchen wollte." „Tut er bestimmt, Mama. Er sprach schon davon." „Ist alles in bestem Gange," setzte der Kommerzienrat hinzu und nahm dem Logenschließer die Federboa ab, um sie seiner Frau um den Hals zu legen. Fritz küßte seiner Mütter die Hand. „Also ans baldiges Wiedersehn!" rief er, warf seinen Mantel um die Schultern, stülpte die Bärenmütze auf den Kopf und ging. (Fortsetzung solgt.) 3n Sturm und Regen. Skizze von A. Reinhard, Dresden. Die Mittagssonne brannte glühend auf dem holprigen Stein- psnd, der von Pimau nach dem Tschindamuntpaß führt. Uni diese Stunde wär es dort ganz einsam. Nur am Sonntag begegnete Man Scharen von Maurern, die den weiten Weg aus dein Kärntnischen nicht scheuten, Nur um den Sonntag bei Weib- Und Kind - zu verbringen. Touristen mieden den Weg, nicht nur weil es ein elender Saumpfad war, der oft steil, ja halsbrecherisch von etwa 2000 zu 800 Metern hinunterführte, sondern; vor allem, weil sich an der Paßhöhe eine italienische Zollwache eingenistet hatte, die sich ihre unfreiwillige Muße durch schikanöse Durchsuchung der Rucksäcke verkürzte. Schon manchen Ungewarnten oder Unvorsichtigen hatte sie die unerwünschte Ehre ihres! Geleites nach Pimau, einem armseligen Bergstädtchen gegeben,; und wer gar eine photographische Kamera bei sich trug, durfte ein oder zwei Tage in ausgedrungener Einsamkeit über die Sauberkeit italienischer 'Arreststichen und das Mißtrauen zwischen Ocster- reichern und Italiener an der Grenze nachdenken. Auch Marietta ging nicht gern diesen Weg, Ihre starken Glieder scheuten ihn zwar nicht. Lasten bis zu einem halben Zentner und darüber trug sie, ohne daß. ihr die Knie zitterten,! und gegen den Sonnebrand schützte das große rote Kopftuch den Nacken und das braune Gesicht. Ihre Züge lagen in tiefem! Schatten, so daß ein Begegnender nur schwer den energischen, tzüsammengepreßten Mund und die dunkel glühenden Augen Hütte sehen können. Marietta haßte den Weg, wußte sie doch, daß oben in der Zollwache Antonio hauste. Und heute hatte er den Kontrolldienst in den Bergen. .Er kletterte wie eine Gemse, vor ihm war kein Schmuggler sicher lind er wählte die verwegensten Steige. Im Kärtnischen !var er gefürchtet und im Tazzotal prahlte man mit seiner Tollkühnheit und Verschlagenheit. Mochte er doch; die steilsten Wände erklimmen! Ihr war es recht. Wenn er iHv früher von solcher Fahrt Edelweiß gebracht, wie ost hätte sie ihn dann gescholten und doch sich gefreut, daß er mehr konnte, als! andere lind cs UM ihretwillen tat. Heute hätte sie ihM den! Strauß vor die Füße geworfen. Wie damals! — Hätte sie cs vielleicht nicht tun sollen? Nein! Sie war nicht so eine, wie Camilla, die es während der Woche mit einem anderen hielt und am Samstag ihrem Verlobten entgegenstieg, um ihM möglichst viel von dem abzunchmen, was er drüben im Pustertal verdient hatte. Schmuck hatte sie mehr als andere im Städtchen, aber schmucker war sie nicht. Eine liederliche, eine falsche Person, das war sie. Und gerade an sie hatte sich Antonio weggeworsen. Keine andere hätte einen Edelweißstrauß stolz an der Brust getragen- der schon einmal im Staub gelegen hatte. AÜ dem großen silbernen! Stern in der Mitte hatte sie ihn aber erkannt: cs war Antonios Strauß. Hatte er bei ihr gefunden, was sie ihm verweigert? Verweigert, nicht weil sie ihü nicht liebte, nein, weil sie nicht wie so viele andere vor der Hochzeit zum Gespött der Lcuttz werden wollte. Und trotziger schürzten sich ihre Lippen, und sester trat ihr Fuß, so daß ein Stein am Saunr des Pfades seitwärts brach Und in hurtigen Sprüngen die Steilwand herniederjagte. Mochte er springen! Sie hielt ihn nicht. Und wenn er im Absturz jemanden träfe. Und doch sah sie, obwohl ihr Blick nur achtlos dem Steine! folgte, wie drei- oder vierhundert Schritt unter ihr ein Mann beiseite sprang, „tzalloh! Gebt doch acht!" rief es von unten, Das war Antonio! Der freilich wußte es, wie man einem Steirm schlag ausweicht. Er hörte wie ein Wiesel. Hatte er ihr aufgelauert? Jetzt mochte sie, so rüstig sie war, eilen, er war! bald hinter ihr, wenn er ihr folgen wollte. Aber plötzlich begannen ihre Knie zu zittern, es stieg ihr heiß empor — und was war das — wurde sie schwindlig? Aber noch ehe sie sich ihres Zustandes bewußt geworden, faßte sie ein starker Arm, riß sie zur Seite und schob sie an die Bergwand. Ihr Blut pochte stürmisch gegen die Schläfen. Aber ihre Knie streckten sich wieder straff, und hochaufgerichtet trat sie dem! Mann gegenüber. „Was willst du von mir? Laß mich!" Und nur noch wenig zittenrd schritt sie weit aus, so daß Antonio, durch den raschen Steillauf noch außer Wem, Mühe hatte, mit ihr! Paß zu halten. Hätte sie jetzt nur rechts oder links ausweich,est können! Das aber war unmöglich: zur Linken die Tiefe, rechts jäher Fels! Und schon redet er auf sie ein. „Du mußt mich hören!" und dann folgt eine Flut von leidenschaftlichen Worten. Sie schweigt, aber sie muß hören. Warum hat sic der Mutter nichH auch diesesmal den Weg verweigert! Seit Antonio droben war- war sie ihü nicht mehr gegangen. Heute aber war niemand dägeivescn außer ihr, um dem Vater drüben, was er begehrt- zu bringen. „Es ist ja nicht wahr! Camilla nahm den Strauß. Ich gab ihr ihn nicht. Nur dich wollte sie ärgern," spricht Antonio., Triutten, weirn man über den Paß ist, rauscht der Ammer- bach in wildem Sturz zu Tal. Wollte man auch, man verstünde ob seines Donners kein Wort und schriest du dem Nachbar ins Ohr! Hier auf der italienischen Seite rauscht kein Bach. Nup Eidechsen rascheln im Grase oder im Gestrüpp eine schwarze Viper., Tückischer kann ihr Blick kaum sein, als der, den Marietta unter! ihrem Kopftuch hervorschießt. Auch; ihr drängen ficty heftige Worte ans die Lippen, aber sie schweigt und hastet vorlvärts. WinK da nicht links aus grüner Lehne die Alpe Colinetta? Gott sei'Ä gedankt, nun sind es nur noch wenige Minuten, dann windet sich der Pfad nach rechts und die Zollstation ist da. lieber sie darf Antonio nicht hinaus. Am Tschindamuntpaß ist man gewöhnt, die Wanderer langsam ankomMen zü sehen von Süd und Nord. Der Weg ist, namentlich von Süden her, so elend — als wollten die Nachbarn den Verkehr! erschweren. Die Grenzkarabinicri waren nicht wenig erstaunt- als fie Marietta im Sturmschritt vorbeieilcn sahen. Sie blickte! kaum um sich, nur so viel sah sie: Antonio war nicht mehr da., Di« Wächter an der österreichischen Grenze ließen sie rasch passieren- obwohl die nur schlecht verhaltene Erregung in ihren Zügen sie: hätte stutzig machen können. Raschen Schrittes ging es nun bergab- Aber weder das wilde Tosen des Gießbaches, noch das lieblich^ Bild des nach zweistündigem Marsche sich vor ihr breitenden Tales! lockten sie aus den Gedanken, die sie seltsam bewegten und deren fie nicht Herr wurde. ' Der nächste Mittag schon fand sie auf dein Heimweg. Es! war drückend fchlvül. lieber den Felsgralen int Lüden zogen! dunkle schwere Wolkeir empor. Es bekümmerte sie nicht, wußte sie doch, Antonio werde am zweiten Tage den Grenzgang nach dem nächsten Paß haben, weit von dem, über den sie selbst italienischen Grenzhaus, wo sie in der sechsten Stunde eintraf, war es heute einsamer als sonst. Keine Gruppe, rauchen- bet und schwatzender Leute. Nur ToMaso wär da, ein seibianKeck d'tt.es namentlich astf die Mädchen Meschen hatte. Mit M soM er M nächt wagen! Mer noch ehe sie den KM VM LÄ 604 Schulter« genommen,- rjef er .W zll, oWe M zu untersuchend r,Bonk ©üMoget kam ein Hilfssignal. Siehst du nicht das Tuch? Antonio hat die Strecke. Die anderen sinh hinauf. Es must etwas geschehen sein." „Was gehts mich an?" antwortete sie Herd. „Scheusal," fluchte es hinter ihr her. .Kaum hörte sie es, .Ein jäh auffahrender Windstoß wirbelt Wr Staub und Blätter ins Gesicht. Schwefelgelb hängt der Kimmel nieder. Es ist, als mußte sie ihn auf den Schultern tragen. Und immer düsterer wird es. Nur die Blitze werfen Kuckendes Licht. Noch sind sie fern, aber der Donner rollt grollend in den Bergen, und die Felswände verhundertfachen ihn im Echo. Und jetzt! Blitz auf Blitz, auf allen Seiten, vor ihr, hinter ihr, dumpfes donnerndes Tosen, daß ihr die Sinne vergehen.. Marietta jagt wie ein gehetztes Wild, sie stürzt fast von Stein Zu Stein. Aber es ist nicht die Angst vor dem Unwetter allein/ die sie vorwärts treibt, noch andere Gedanken jagen durch ihr Kirn. Sie kann sie nicht abwehren. Doch was ist das? Ein Blitz leuchtet auf und zeigt ihr, daß sie vom Wege ist. Es geht wieder aufwärts. Mit verdoppelter Eile stürmt sie zurück. Dort an der Wettertanne führt ja ihr Weg vorbei. Aber eine Stunde, vielleicht mehr, hat sie verloren. Und niemals hatte sie es eiliger als heute. Die Blitze werden seltener, der Donner schwächer. Aber ein Regen beginnt, erst ein Regen, dann ein Guß. Schauernd und fröstelnd zuckt sie zusammen. Wer endlich — es ist schon tiefe Nacht, int Tal von Pimau kommt die Sonne spät und scheidet früh — endlich ist sie da. Das Glöcklein im Turme schlägt an. Was ist das? Es gilt einem Toten, Auf dem dunklen Markte drängt sich eine schweigsame Schar. In einem Tuch verhüllt liegt jemand auf einer Bahre. „Antonio!" schreit es durch die Nacht- Keine Antwort. D-er Pfarrer tritt zu Marietta: „Nicht hier ist dein Platz. Antonio liegt bei deiner Mutter!" Marietta bricht zusammen. Sie hört nicht, was der Pfarrer ihr zuruft, hört nicht, daß Antonio nur schwer verwundet, der Tote aber ein Schmuggler sei, mit dem er auf einer Felsenhöhej [in Kampf geraten. Bor ihren Augen zucken Blitze, in ihren Ohren schmerzt der Donner, und es rauscht, als ob der Himmel alle feine Schleusen geöffnet hätte. Wie sie hinkam, weiß sie nicht. Wer lachend und weinend kniet sie vor einem Lager. Ist es Traum oder Wirklichkeit? Vst es Antonio, der zu ihr spricht: „Marietta?!" „Antonio," lacht und schluchzt sie in wilder Freude. In der Kapelle am Kirchlein aber ruht ein stiller Gast, Sein letztes war eine Tat der Rache. Wer die Rache ereilte ihn. Doch auch Antonio stieg, obwohl er in wenig Wochen ge- stesen, nicht mehr über Klippen und Grate, Marietta ließ ihn Nicht gehen. ______________ Vermischter. * Der Sturm der Frauen auf das Rathaus. Das bescheidene Rathaus des kleinen römischen Vorortes Rocca Priora war in diesen Tagen der Schauplatz einer eigen«rtigüü Szene. Die selbstbewußten Stadtväter, die bei den letzten Gemeinderatswahlen den Sieg davongetragen hatten, erregten seit einiger Zeit das Mißfallen der Bevölkerung, denn sie widersetzten sich der Eröffnung einer neuen Straße. Die Unzufrieden- Mt der Bürger von Rocca Priora wuchs von Tag zu Tag, 'aber im Vollgefühl ihrer Machtvollkommenheit trotzten die Stadtväter der öffentlichen Meinung und gingen über alle Proteste, Demonstrationen mit 'einem spöttischen Achselzucken zur Tagest ordnung über. Die Einwohnerschaft mußte sich schließlich klar werden, daß sie bei den Männern ihres einstigen Vertrauens nie Sein Ohr finden würde. Aber was sollte geschehen? Die Frauen, waren, es, die nun die Angelegenheit in die Hand nahmen. Ganz in der Stille kamen 300 Bürgerinnen von Rocca Priora Überein, daß nur ein Gewaltstreich den Despotismus der trotzigen, Kerren mäßigen könne, und sie beschlossen, kurzweg das Rathaus z u stürmen. Der finstere Plan wurde in allen Einzelheiten genau ausgearbeitet, und merkwürdigerweise ward das Geheimnis auch so meisterhaft gewahrt, daß nicht eine einzige Münnerseele von Rocca Priora auch ttyr dunkel ahnte, welch bedeutsame Ereignisse sich vorbereiteten. Endlich war der festgesetzte Tag gekommen. Im Rathaus tagten die verstockten Stadtväter, als plötzlich eine wohlgeordnete Schar von 300 Frauest in den Sitzungssaal drang. Die Stadtgewaltigen trauten kaum ihren Augen, und noch weniger ihren Ohren, als die Führerin der Unerschrockenen Frauen ihnen erklärte, sie hätten sofort das Rat- haus zu verlassen, da sie des öffentlichen Vertrauens' Unwürdig geworden seien. In Anbetracht der zahlenmäßigen Uebermacht der Eindringlinge konnten die paar Stadt- räte nichts anderes tun als Unter Protest das Feld räumen. Das Rathaus wurde von den Frauen verschlossen und der Schlüssel der Polizei übergeben mit dem Auftrag, ihn nur einem Re- gierungsbeamten auszuhändigen. Nachdem der kleine Staatsstreich so glücklich durchgeführt war, gingen die wackeren Rettc- rtntten von Rocca' .Prtvra ruhig nach Hause, wo sie von ihrAst erstaunten Männern Und Brüdern Mit Jubel begrüßt und aM Heldinnen der Vaterstadt gebührend gefeiert wurden. Die üus- gewiesenen Stadtpäter aber sandten noch am' selben Wend ein Telegramm an die Regierung ab, in dem sie ihre Entlassuntzi erbaten. 'Zauberei i in D i e n st e d e r P o l i z e i. In der „Cal- cutta Review" berichtet der Indianer Chandra Mitra über einige der beliebtesten Zauberinittel, Diebstähle aufzudecken. Einer in Kashmir wohnenden Engländeriit waren verschiedene Dinge gestohlen ivorden. Der herbeigertlsene Polizist griff zti dem Mittel der Zauberei. Als Medilun diente ein — Teekessel. Madame Kotter Morison, so hieß die Engländerin, erzählt, daß der Mann nacheinander inehrere mit den Nan>en ihrer Diener beschriebene Zettel zusammengerollt in den Ausguß des Teekessels gesteckt habe. Er sagte dabei, der Teekessel iverde das übrige machen, und stimmte einen geheimnisvollen Sang an. Bei zwei Zetteln rührte der Teekessel sich nicht, beim dritten drehte er sich im Kreise und fiel von der Hand des zaubernden Polizisten. Beim vierten Zettel gab e5 dasselbe Schauspiel, beim fünften blieb der Teekessel wieder beiveg- ungslos. „Auf den beiden verdächtigen Zetteln stehen die Namen der Diebe I" sagte der Polizist. Frau Morison versichert, daß bei einer Wiederholung des Experiments das Resultat genau das gleiche gewesen sei. Zur Entdeckung eines Diebes traten die „Nulwallahs" in Funktion, drei dunkelhäutige Hindus, die einen Bronzetopf und zwei wohleingeölte Bambusstängen mit sich brachten. Dann wurden alle Diener der Bestohlenen zusammengcholt, die drei Hindus nahmen ein Bad und stellten sich, naß wie sie waren, zur Linken und zur Rechten des Bronzetopfes auf. Zwei der Dienstleute wurden angewiesen, die beiden Bambusrohren gn halten und der oberste der drei Hindus begann Sanskritverse zu rezitieren. Nach ettva 10 Minuten fragte er: „Bist du da, dann stehe aus!" Zum Entsetzen aller Anwesenden richteten sich die Bambusrohren auf und neigten sich einander zu. „Wenn du meiner Macht gehorchst, so wandle!" rief der Beschwörer. Sogleich drehten sich die beiden Rohre mehrmals um ihre Achse imb drängten nach vorn, so daß die beiden Diener Mühe hatten, mit ihnen mitzukonnnen. Die Rohre nahmen den Weg über die Köpfe aller anderen Diener hinweg bis zur Tür, wo sie trotz der Aufforderung des beschwörenden Hindus anhielten. Als man die Tür öffnete, sah man hinter derselben einen jungen Hindu knieen. unb die Rohre setzten die Bewegung auf ihn sogleich fort. „Dieser hier", sagte der erste der Nulwallahs, „ist der Schuldige. Er hat das Geld gestohlen.." „Zehn Gebote" für Postbeamte. Das Kaiserliche Postamt hat si'ir seine Beamten folgende zehn Gebote ausarbeiten und in allen Diensträumen anschlagen lassen: 1. Arbeite mit Ernst mtb Nüchternheit und strenge alle deine Kräfte an. 2. Verlaß dich nicht auf morgen; tu heute das Werk, das heute getan werden sollte. 8. Sei offenherzig und fteimtttig im täglichen Verkehr; erfülle alle deine Pfiichten gegen deine Freunde; hüte dich, andere Leute in Ungelegenheiten zu bringen. 4. Beobachte sorglich alle Vorschriften; sei pünktlich ; halte alle Versprechen; gib geliehene Sachen zur richtigen Zeit zurück. 5. Vergiß nicht dir erwiesene Freundlichkeiten; verzögere nicht, Leute, die dir wohlgesinnt sind, zu besuchen oder ihnen zu s chreiben oder ihre G rä b er zu besuchen. 6. Sei freundlich gegen jedermann, teilnehmend in Not, hilfreich in Krankheit. 7. Halte dich stets in schlichten Lebensanfprüchen, sei einfach und mäßig; überwinde dich selbst und unterdrücke alle Passionen, um Geld zu sparen. 8. Da Lebenskraft zu allein Werk gehört, achte auf deine Gesundheit und halte deinen Körper kräftig. 9. Achte auf dich, auch wenn du allein bist; richte morgens und abends deine Gedanken nach innen. 10. Nimm häufig an unschuldigen Sports teil und suche glücklich zu sein in deinem täglichen Leben. Selbstverständlich hat es nicht das kaiserlich deutsche Reichspostamt oder sonst ein europäisches nötig, seinen Beamten all diese Tugenden anzuempsehlen: es ist vielmehr das kaiserlich japanische, das diese eigenartigen „zehn Gebote" erlassen hat. Magisches Quadrat. In die Felder nebenstehenden Quadrats sind die Buchstaben AAAAAADDIMMOR RSS derart einzutragen, daß die wagrechten u. senkrecht.Reihen gleichlautend solgendes bedeuten: 1. Fluß in Bayern. 2. Ein Mineral. 3. Biblischen Namen. 4. Orientalische Gottheit. Auflösung in nächster Nummer. Auflösung des Logogriphs in voriger Nummer: Trappe, Treppe, Truppe, Truppen. Kedaktion: «.Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- imb Steindruckerei, R. Lange, Gieße».