Ä3S -IMW WHs 77: )' Montag den 26. September IfixSEc ß^sM |S M AUW 88» iÄig i6Ä Friedel halb-süß. Koinan von Fedor von Zobeltitz. (Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Es tvar ein junger Mann, der an beit Garderobeständen borüberschlenderte und sich mit den: Taschentuch die tropfende Stirn trocknete: das Paradies schien für ihn mehr Fegefeuer gewesen zu sein. „Tag, Herr von Feßler!" rief Fritz ihm entgegen. bDind Ihnen die „Lustigen Weiber" zu langweilig geworden?" „Zu heiß, Herr Friedel. Ich sitze auf des Olympos Hohe», und da verkehrt sich die Natur. Während es unten noch erträglich zu sein scheint, herrscht oben glühender Sommer. Alles schmilzt — oder hellenistischer ausgedrückt: alles fließt." Fritz stellte vor. „Durchlaucht gestatteu: Herr von Feßler, Maler und Zeichner, berühmter Plakatist, auch groß im Spottbilde, jedenfalls gefährlicher als Künstler denn als Mensch f— — der Herzog von Abeelen." „Freue mich sehr," sagte der Herzog und reichte Feßler die Hand. „Sind Sie, wenn ich fragen darf, der Verfasser der „Größen von Diesseits"?" lieber das blonde Gesicht des Malersmanns ging rasch eine brennende Röte. Er verbeugte sich. „Ich muß es bestätigen, Durchlaucht, füge zu höchstdero Beruhigung aber gleich an, daß von guestioniertem Werke sich kein Exemplar mehr erhalten hat. „Doppelt gut," ,'meinte der Herzog lachend, „daß ich mir noch ein Exemplar reiten konnte! Sie haben mich trefflich abkonterfeit, Herr von Feßler." „Ein Zerrbild, Durchlaucht," sagte Feßler verlegen) ber Karikatur gehört das Recht der Uebertreibung." „Sogar das der Respektlosigkeit, lieber Herr von Feßler. Ich habe über Ihr Buch herzlich gelacht. Warum hat Man Sie angeklagt?" „Wegen Majestätsöeleidigung, Durchlauchk." „'Ach herrsch!" „Außerdem noch aus ffttlicssen Münden. Mer die Beleidigung der Majestät wog schwerer. Wozu ich bemerke, daß kch Monarchist, konservativen Glaubens, sogar ein glühender Legitimist bin. Doch nützte mir dies nichts." „Man hat Sie verdonnert?" „Zu drei Monaten Festung. Der Staatsanwalt hatte doppelt so viel Gefängnis beantragt. Auf dem Gnadenwege wurde mir nach vierzehn Tagen Haft der Rest der Strafe geschenkt." „Sie haben darum gebeteu?" „Doch nicht. Ich war selbst überrascht über die unerwartete Gnade. Vielleicht hat sich bei Hofe eilt heimlicher Freund meines Stifts gefunden, der ein gutes Wort für tnich in die Wagschale warf." : Abeelen zuckle mit den Schultern. „Mag sein. Vielleicht hat auch der Kaiser selbst... Es ist weniger emp-. findlich als seiner Drdnung Hüter. Uebrigens fand ich die Bilder auf den hohen Herrn nur witzig, über nicht verletzend." ..... „Ihr Urteil war leider nicht das. des Gerichtshofs, Durchlaucht." „Ex est cantus!“ rief Fritz. Ein starkes Geräusch wurde vom Zuschanerraum her vernehmbar: kein Applaus wie sonst, nur das gleichmäßige Rauschen des sich erhebenden Publikums; zwischendurch das Klappern der Stühle. SWtt öffneten die Schließer die Türen zu den Couloirs. „Ich will machen, daß ich nach oben komme," sagte der Herzog. „Zedtwitz hat tnich gebeten, mich in der Nähe des Hofes zu halten. Au revoir, mes chers!“ Auf der Treppe stieß er auf eineu eilfertigen Herrn mit vielen Orden, der ihn fast umrannte. „Gott sei gelobt, Durchlaucht, da sind Sie ja!" stöhnte, der Herr. ' । .. . „Und immer noch fidel, bester Graf!" Der Zeremonienmeister drängte den Herzog an die Marmorwand und wisperte in ihn hinein: „Der Kaiser HW Cercle. Hülsen hat Kanitz gesagt, daß Sie da seien. Wollen Durchlaucht nicht mit Heraufrommen — für alle Fälle r—?'- „Ich bin schon dabei, lieber Mas." „Aber es ist möglich, daß Durchlaucht warten müssen — ?" - i „Na, da wart ich eilt bißchen." Der Zeremonienineister tat einen tiefen Atemzug. „Gott, 'Durchlaucht, wenn alle Welt so verständig Ware!"- Abeelen faßte den verängstigten Hofmann um die Taille.. „Bon, liebster Graf — ich bin heute in hilfreicher Stimmung, ich helfe auch Ihnen. En avant, -n mir scheint, es wird Zeit." Es eilte wirllich. Ein langer Flügeladjutant drängte sich durch das Menschengewühl und fuchtelte schon von weitem mit den Armen. „Um Gotteswillen, Herr Graf — wo stecken Sie denn? ! Der Tee ist zu "Ende, der. Cercle beginnt." „Ich kann nicht hexen, lieber Major, ich war äuf der Suche." ,sErbarmen Sie sich, lvo sind denn aber die Kaminer- herren vom Dienst?!" rief der Major.. „Die sind auch auf der Suche." „Auf was für 'ner Suche?" . . „Herrjöh, nach den Leuten, die vorgestellt Werden sollen." । . . i „Die sind ja schon alle oben!" ' 1 ' : „Das ist nicht möglich, denn den Herzog von Abeelen habe ich mir eben erst eingefangen." Der Flügeladjutant salutierte. „Habe die Ehre, DchrK laucht. Es ist eine Hetzjagd." „Ich erkläre hiermit seierlichft," sagte, der Zeremonien- meister, während man die Treppe hinaufstieg, „daß ich mich für keinerlei Wirrungen mehr verantwortlich machen lasse. — 598 — Wen» ich die Liste der Vorzustellenden nicht rechtzeitig aus- tzeliefert erhalte. Gegen das Unmögliche kämpfe ich picht an." „Tuen Sie eg’ immerhin," entgegnete der Herzog mit lärkästischenr Lächeln, „ich hab es' auch versucht. Allerdings handelte cs sich bei mir nur um die Lenkbarkeit der Luftballons." , i. V 3. Die aus dein Zuschauerraume durch die Couloirs sich ergießende Menschenwelle hatte Fritz Friedel von Herrn von Feßler getrennt. Feßler sah den Prokuristen der Firma Friedel, Herrn Kesselholz, mit seiner Tochter Dora Und dem quirligen kleinen Weinkommissar Ringer in der Cmtfernung und versuchte, sich zu den Dreien hindurchzu- drängen, während Fritz in der Nähe der rechten Parkett- lgarderobe stehen blieb, um seine Eltern zu erwarten. Sie streiften auch an ihm vorüber, doch ohne sich auszuhalten. „Wo hast du deinen Herzog?" fragte Frau Margot im Vorbeigehen. „Ist zum Kaiser befohlen worden, Mama," erwiderte Fritz. - । Die Mutter nickte und verzog dann ein wenig den' Mund. Gras Eldringeu begrüßte sie, ein Kurmacher von einst, der in stngnade gefallen war. Er wär ein eleganter Nichtstuer, der aber doch „der Beschäftigung halber" zeitweilig eine Champagnervertretung übernahm; sonst? lebte er viel im Auslände und kam nur dann und wann einmal nach Wiesbaden, um sich nach seiner unheilbar leidenden Frau umzutun, die am Neroberg eine Billa besaß, Fritz, der den Grasen nicht leiden konnte, hielt sich zurück und lieh sich dann von der vorwärtsströmenden Menschenwoge mitführen. Zahlreiche Bekannte nickten ihm zu oder drückten ihm int Vorübergehen die Hand. Wit der Konkurrenz stand sich die Firma Friedel im allgemeinen gut. Von allen Seiten grüßte man ihn. Mit Dem „Bauer" Nidderkopp, dessen 1884er Goldberg eine gewisse Berühmtheit erlangt hatte, unterhielt Fritz sich einige Minuten. Natürlich klagte Nidderkopp wieder; das tat er gern. „Sind Sie schon Großpapa, Herr Nidderkopp? . . ." „Nee — sehn Sie, das ärgert mich auch. Nun hab ich einen Baron gls Schwiegersohn, aber keine freiherrlichen Enkel, i Fritz neigte den Kopf ein wenig, um mit Nidderkopp etwas intimer plaudern zu können. Er tat dies absichtlich, denn nun sah er eine Gruppe, die er geflissentlich zu übersehen wünschte. Es war dies der Rittmeister Hetldorf: Rittmeister tituliert, weil er es in der Reserve eines Kürassierregiments bis zu dieser Charge gebracht hatte. Sonst war er einer der reichsten Weingutsbesitzer im Gau — oder war es gewesen. Sein Vater hatte ihm nicht nur die schönen Rebengelände mit den trefflichen Lagen „Mäuerchen Berg" und „Klostereck", sondern auch ein stattliches Barvermögen hinterlassen. Aber da hatte der Rittmeister ans der Höhe des Lebens, nachdem er es in allen Tiefen genossen und durchkostetchatte, einen argen Schwupper gemacht. Das Unbegreifliche war geschehen: er hatte seine letzte Geliebte geheiratet. Donnerwetter, schlug diese Nachricht ein. Der Schrecken war doppelt groß und um so maßloser das Erstaunen, da man diese Geliebte kannte. Wer in der Welt, in der man sich amüsiert, zu Hause war, wußte auch, daß dieser blonde Engel eine abscheuliche Dirne war, von Hand zu Hand gewandert und durch alle Gassen geschleift. Es war kein Geheimnis, wie die Ehe verlief. Eines Morgens wurde Helldorf int Kurpark sinnlos betrunken ausgesunden. Aber er trank nicht mehr seine eigenen Weine: er hatte einen Schlummerpunsch erfunden — halb Kognak, halb Champagner —, den er den „Doppelt-Gemoppelten" staunte und der sein Lethe geworden war. So richtete er sich selbst zugrunde, während Diane durch ihre blöde Verschwendungssucht die Zerstörerin seines Vermögens wurde. Fritz haßte die Frau. Er war einmal mit Hclldorf befreundet gewesen. Daß Helldors ein „festes" Verhältnis mit der schönen Diane Ambronn angeknüpft hatte, wurde ihm gelegentlich erzählt. Er lächelte darüber. Eine Liaison, Die länger als Pier Wochen dauerte, wär bei Helldors undenkbar. ;■ Fritz lächelte abermals', als ihm die Mähr zugetragen wurde, der Goliath wolle die blonde Sappho heiraten. Teufel, wer brachte nur so Unsinnige Klatschereien aus.! Als aber das Gerücht sich verdichtete, nahm er für Wei Tage Urlaub und reiste stracks nach dem Rhein. Da hatte sich Diane bereits wohnlich in der Villa Helldorf eingerichtet; durch das ganze reizende Schlößchen wehte das unerträgliche Moschusparfüm, das sie bevorzugte, und vor denk Pavillon ftanb ein alter Mann in Drillichjacke und Reithose, den Diane immer mit sich herumschleppte und der ihren Besuchern int Vorzimmer die Paletots abzunehmen pflegte: man behauptete, es sei ihr Vater. Fritz hielt sich nicht lange auf. Er hatte keine Lust, bei der neuen Gnä- digen zu antichambrieren, sondern ließ Helldors in den Garten bitten. _ Da kam es nun zu einer kurzen erregten Szene und zu einem scharfen Bruch der alten Freundschaft. , Fritz hörte nur noch dann und wann von den Helldorfs erzählen. Von den seßhaften Geschlechtern am Rhem verkehrte niemand mit ihnen. Das Letzte, was Frttz von ihnen gehört hatte, war das Unerfreulichste. Tue Villa war zu einem Spielernest gelvorden; Graf EldrtngeU hielt gewöhnlich die Bank. Dianes Favorit aber war zurzeit der junge Spannuth, der ruhmreiche Erfinder von „Spannuth Schwarz-Etikett"., Herr Jacques Spannuth war auch jetzt zur Linken Dianes und plauderte eifrig mit ihr. Wo war seine Frau? Spannuth war mit einer reizenden Dentschamerikanertn verheiratet. Sicher, daß sie empört gewesen wäre, lvenN sie die intime Unterhaltung!-ihres Mannes mit der Diane gesehen hätte. Im .Plaudern mit seiner Nachbarin suchte der junge Spannuth wieder und lvieder, einen Blick Fritzens abzufangen. Nun trafen sich beider Augen: es war eilt Zufall. Spannuth winkte vertraulich mit der Hand; Fritz verneigte sich kürz und förmlich. Das war der einzige Konkurrent der Firma Friedel, der zu fürchten — noch schlimmer: dem nicht zu trauen war. Jacques Spanimth war ein hübscher schlanker Mensch, immer sehr elegant gekleidet, mit einem Monokel im Ange und englisch ^geschnittenem Bärtchen, ganz modisch, mit dem Typus eines Attaches. Er lebte auf großem Fuße, hatte sich ein neues Schloß auf seinem Gelände bauen lassen, befaß eine Winter- Villa in Wiesbaden, hielt Pferde und Automobile und immer eine Geliebte, von der man sprach. Seine Frau sah man wenig; sie war kinderlos, und es hieß, sie habe sich das so zu Herzen genommen, daß sie an schweren Melancholien leide und völlig menscheiischeu geworden sei. Spannuth gehörte zu den wenigen Menschen, für die Fritz gar keine Sympathien zu finden vermochte. Hinter der aalglatten Liebenswürdigkeit witterte er immer eine heimliche Tücke, hinter dem in Zuvorkommenheiten sich erschöpfenden Wesen den schäbigen Neid des rastlosen Konkurrenten. Ein Gerücht wollte wissen, Spannuth warte nur auf die Umwandlung der Firma K. A. Friedel in eine Aktiengesellschaft, nm sich durch sichere Hintermänner in den Besitz einer größeren Anzahl von Anteilscheinen zu setzen und einen lange erwogenen Felbzugsplan einleiten zu können, dessen Ergebnis die Verschmelzung von K. A. Friedel mit dem Hause Gebrüder Spannuth sein sollte. Der junge Spannuth — er hieß so im Gegensatz zu seinem älteren Bruder Otto — hatte fein Jahr gleichfalls bei den „Industrie-Husaren" abgedient. Doch er war nicht Reserveoffizier geworden. Das hatte seiner Eitelkeit eine schmerzende Wunde geschlagen. Tatsächlich war die Art und! Weise, wie er die Wachtmeister und Unteroffiziere zu traktieren pflegte, übel vermerkt worden; auch sonst gefiel sein Gehaben wenig. Er hielt aber Fritz für den Gegner, der bei seiner Wahl ausschlaggebend gewesen sei, und dies Ge- sühl nährte die heimliche Feindschaft noch mehr. Nur merkte man sie ihm nicht an, während Fritz durch seine kühle Reserviertheit zeigte, daß er auch äußerlich die Treu- nmigslinie zwischen sich und Spannuth betont wissen wollte. — Ein Glockenzeichen meldete den Schluß der Pause an. Helldorf schritt an Fritz vorüber. Sein müdes Auge zwinkerte; der graue Kopf über dem hohen steifen Halstragen bewegte sich seitwärts; es hatte den Anschein, als wolle Helldorf fortsehen. Aber dann nickte er freundlich^ und seine Hand streckte sich Fritz entgegen. „Tag, Friedelchen — wie aeht's dir?" „Danke, mein Alter — und dir?" ! „Man lebt so." • - ' ' ' C Damit war die Begrüßung beendet. Helldorf schritt weiter. . Hinter ihm gingen Spannuth und Frau Diantz m fii re w w ui li in bk fe u 1r $ P. dl t)i M A dl in a a A i § n n d t s. § k d e d d 9 d h i e v i I i — 699 — Ihr blondes Haupt/ auf dessen feinem Wold ein schwarz- sammetner Falter mit brillantenbesetzten Flügeln zitterte, hatte sich z,u ihm geneigt; über dem kleinen Ohr bauschte sich das Gelock; den schlanken Hals umkleidete eine sechsreihige Perlenkette. Fritz hörte" ein leises sanftes Lachen, wie ein Plätschern klingend — und im gleichen Augenblick wandte sich Spannuth mit verbindlicher Miene ihm zu und sagte in einem Tone ausgesuchter Höflichkeit: „Ganz gehorsamst, Herr Friedel . . . ich freue mich herzlich, Sie einmal wieder zu sehen. Darf ich Sie bekannt machen — ?" Aber die leichte Bewegung, die er, während er sprach, zu Diane hinüber machte, stockte. Fritz hatte seinen Arm berührt und antwortete rasch, die Stimme ein wenig dämp- fend: „Danke, das ist keine Bekanntschaft für mich." Gr hatte . englisch gesprochen, nicht als Abschwächung seiner Abwehr, sondern in der Annahme, daß Diane ihn nicht verstehen würde. Zugleich verbeugte er sich und ging rasch davon., (Fortsetzung folgt.! Das erste Treibens Humoreske von Teo von Rawitsch, v '/‘O.... . 1 .. Die Beweisaufnahme war beendet. Assessor Quedenfeld flüsterte nach rechts und links einige fragende Worte. Da es die letzte Verhandlung Und hohe Zeit zum Mittagessen war, verzichteten die Schöffen gern auf eine eingehendere Beratung Und nickten Zustimmung. Der Assessor putzte seine, nach langer Arbeit oder sonstigen Aufregungen stark gerötete Nase, bedeckte das Haupt mit dem Barett und verkündete im' Namen des Königs: „Der Angeklagte ist des einfachen Wilddiebstahls schuldig Und wird zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt, an deren Stelle im Unvermögensfalle 15 Tage Haft treten. Die Kosten des Verfahrens fallen deut Angeklagten zur Last." Michael Kalics; trat aus der Anklagebank "— kopfschüttelnd, mit der Miene eines Menschen, den der Unverstand des Lebens aufs Haupt geschlagen hat. Tiefbewegt zog er mit der Nase auf, mit einer Nase, die ständig jene Farbe hielt, welche bei Assessor Quedenfeld nur zeitweilig auftrat. Eben wollte der Verurteilte in einem Winkel des Korridors Seinem Gemüte einen Trostschluck zuführest, als der Gerichts- iener ihn anrief. „Kommen Sie mal zurück, Kaließ! Der Herr Assessor will Sie sprechen." „Aha, es ist ihm also doch leid, daß er ’n Justizmord an Mir begangen hat," „Dieses weniger. Er will Sie privatim sprechen." „Privatim bin ich nicht zst Hause, Der Herr Assessor kann Mir--■" Der Rest verlor sich in einem anhaltenden Kluckern. Nach dieser Stärkung aber folgte er doch der höheren Gewalt. Als er das Amtszimmer betrat, hätte der Assessor den Talar bereits abgelegt. Na, Kaließ — Sie können von Glück sagen, daß die Geschichte noch so abgelaufen ist. Als früherer Forstmann wissen Sie ja — —" „Herr Assessor," unterbrach Michael Kaließ würdevoll, „was ich gewesen bin, ist ausgelöscht aus der Weltgeschichte.. Hier kommt bloß in Betracht, was ich bist — ein eMichjer Mensch, den Sie zu 30 Ein verknackt haben," „Damit geben Sie sich nur zufrieden, Six können aber ein Paar Mark verdienen, Kaließ. Da ich mich neuerdings für die Jagd interessiere , . . ." . j Michael Kaließ räusperte sich so gewaltig, daß der Assessor den Frechling stirnrunzelnd Musterte: „Was soll das!" „Nichts. Mir ist bloß was in den falschen Hals gekommen. Außerdem weiß ich zufällig Bescheid. Seit der Herr Assessor die Tochter von dem Schwandtener Forstrat poussieren —" „Sie sind ein unverschämter Patron!" „Nichts für ungut." Hellmnt Quedenfeld schwankte, ob er sich mit dem Kerl weiter abgeben solle. In der Ressource hatte der Assessor unter dem Einfluß zweier unvernünftig schöner Blauaugcn und erheblichen Sekts eine schwache Stunde gehabt. Er hatte dem Forstrat Weigelt vorgekohlt, daß er ein leidenschaftlicher Jäger sei. Darauf war ihm eine Einladung zu einer der nächsten Treibjagden in «Aussicht gestellt worden. Da er noch nie einen lebendigen Rehbock gesehen, hieß es nun, die Zeit nützen. Tagelang schon hatte er sich den Kopf zerbrochen, an wen er sich ohne die Gefahr einer Indiskretion wenden könne. Heute im Termin war ihM die Erleuchtung gekommen — und die hieß Michael Kaließ: ein entlassener Forstaufseher aus deut Schlesischen, dem dort wohl her Boden, zu-heiß geworden-wär und der fürchterlich trank, W übrigen aber, nach den Akten, in St. Hubert seines Gleichen! suchte. Und der Diskretion war der Assessor hier schon deshalb sicher, weil Michael Kaließ allem, was einen grünen Roch trug, in großem Bogen ans denr Wege ging. Also verständigte der Assessor den. listig Aufhörchenden von! seiner Absicht, sich in die Geheimnisse des. Weidwerks. e.insührest zu lassen. „Nur so theoretisch, Kaließ. Die jagdbaren Tiere, waust und Ivie sie geschossen werden, und — vor allen Dingen — die richtigen weidmännischen Ausdrücke! Das ist die Hauptsache," „Wird mir ein Vergnügen sein," schmunzelte Kaließ, indem er den dicken, wie angeklebt wirkenden Schnauzbart strich, „Soll ich Sie besuchen?" I „Ich komme lieber zu Ihnen, Sie wohnen doch, draußen^ Bergheimer Chaussee?" „Sehr wohl, Nr. 14, Herr Assessor," „Also gut," — = , , r. ’ । i II,: ! ! ' Michael Kaließ erwies sich bei ausgiebiger Anfeuchtung seines inneren Menschen als ein Lehrer, wie ihn der Assessor! gründlicher und verständnisvoller gar nicht wünschen konnte.; Zunächst hatte er die funkelnagelneue Jagdausrüstung zur Stella schaffen lassen. „O, was ist das fein!" rief er einmal über das aiideräß Namentlich die graue Joppe mit den grünen Verschnürungen! Und das braunrote Spitzhütchen mit.Per hochragenden Fasanest- feder hatten feine volle Bewunderung. „Sehr schön, Herr Assessor. Aber . mehr.für ’n Maskenball.! Wenn Sie als Papagei gehen wollen, brauchen Sie sich hinten' auf der Büx bloß noch ’n paar gelbe und blaue Federn iw pappen lassen, Kriegt der Forstrat Sie so zu sehen, daun nützt Ihnen nufer ganzer Kursus nichts. .Er stellt Ihnen auf zwef I Büchsenschußlängen keinen Nebenmann; denn er sieht gleich, daß Sie eilt Sonntagscher sind — und die werden auf Treibjagd mehr' gefürchtet wie Cholera und Beulenpest. Aber das werden wist bald ändern. Lassen Sie .mir den Staat hier., In längstens! zwei Wochen ist er revierfähig. Und wenn Sie früher nach Schwandten sollten, dann gebe ich Ihnen mein gutes Zeug/ Wir haben ja dieselbe Figur," Von Tag zu Tag ward Hellmnt Quedenfeld vollkommenes an Forstverstand und jagdlicher Weisheit, Mit Anpürschen, M-» fangen, Ausbaumen und hundert anderen Vokabeln der Weide mannssprache warf er nm sich herum, daß fein Stammtisch M und I nnd Augen aufriß. ■ i- ■ lind die Geschichte Machte ihm allmählich wirklich. Spaß! Oft schon zog er vor Tau und Tag nach der am Wald sich hini- ziehenden Bergheimer Chaussee. Seltsamerweise traf er seinen! Mentor Hin diese frühe Stunde nie an. So zog er denn al lern! in den Forst. Wenn dann die ersten roten Lichter in den BanmP Wipfeln spielten und die Vögel zu ihrem Morgenkonzert eni- setzten, ward ihm das Herz weit — und' er segnete die Liebch die ans dein Aktenmeuschen einen Naturfreund, ja eineu Natnr> kenner gemacht hatte. i i Endlich auch die Einladmig nach Schwandten. ; i „Na, denn gratuliere ich," schmunzelte Michael Kaließ, upi I dem er seinen Schnanzbart strich. „Das paßt alles sehr schön. Angelernt sind Sie, soweit das mit ’m Mundwerk zu machen! I ist. So kann ich also ruhig a6reife.it." •> „Sie wollen fort?" ■ J . „Tja. Die Tochter einer verwitweten Cousine meines Stress I bruders macht Hochzeit, llnd da ich sehr viel Familiensinn habe/ I möchte ich dabei nicht fehlen. Was ich übrigens noch sagen wollte/ Herr Assessor — wie wird es bloß mit 'm Schießen. Sie haben! doch noch keinen Finger krumm gemacht aus ’n Stück Wild," „Als Soldat habe ich gut geschossen," „Aus Scheibe — jawoll! Aber das Jagdfieber, das ,;agd- fieber! Wie leicht kommt es da vor, daß man den HosenbodM eines Treibers für ein Stück Wild anspricht. Sogar den.Kalender und die Geographie vergißt Man. Ich kenne da ciruzil grundehrlichen Kerl, der wegen ein paar Ricken, die er im! Jagdfieber versehentlich zur Schonzeit und auf fremdem Revier! geschossen hat, aus seiner schönen Stellung entlassen wurde, dann' in seinem Kummer das Saufen angefangen hat und vor einigem Wochen wieder mit 30 Mark, sage und schreibe dreißig EM — na, Schwamm drüber!" I Michael Kaließ zog mit der Nase auf und erhob sich schwer- fällig. „Ich werde Ihnen jetzt Ihr Jagdzeug geben. Es ist iitnn alles in Ordnung," sagte er. Die Sachen waren kaum wieder zü erkennen: Die zzoppe! schmutzig nachgednnkelt; von der Verschnürung am linken Aermel! fehlte ein Stück; cs schien gewaltsam abgerissen. Und das spitze Hütchen mit der Feder fühlte sich noch feucht an, „Zum Donnerwetter," muckte der Assessor auf, „was habest Sie denn gemacht!" _ , t. _ . ■ „Ein bißchen an die Luft gehängt. Damit die Konseklchost rausgeht. Natürlich nur nachts — sonst hätten ja die Eichkatzen' gelacht. Sie können jetzt aber sicher fein, daß Man, Sie nuÄ äuslachen wird, Herr Assessor. Mäst wird Sm lehr ernst nehmest, Menn Sie also im Glück schwimmen, dSM spuken ßW 600 M Michael Naließ', beit Sie ünMeWerwei-se M 30 Mark, f»W llttb schreibe dreißig Em, verurteilt Haben/' Trotz des Zorns über die allzu gründliche Herrichtung ferner Aachen legte der Assessor noch ein letztes. Zehnmarkstück M bte Mene Wunde des. Untröstlichen. —: =-• : \ . 1 ; i. III. f Um Vorabend des Jagdtages erhielt Hellmut Quedenfeld Noch einen sehr freundlichen Brief, in dem der Forstrat mrtteube, daß er selbst an dem Treiben nicht werde teilnehmen können.. Vs wären in den letzten .Wochen so unerhörte nächtliche Wilddiebereien vorgekommen, daß die einschlägigen Vernehmungen kernen Tag Aufschub duldeten. Er erwarte am Jagdtage mehrere Gendarmen und Forstbeamte, die den Wilddieb an verschiedenen Stellen gesehen hätten und eine genauere Beschreibung lieferst Tonnten. In einem Falle wäre er beim Aufbrechen eines Bocks beinahe gefaßt worden. Leider sei das Wild vielfach vergrämt Und in die benachbarten Forsten hinübergewechselt. Er befürchte deshalb sehr, daß ein verwöhnter Jäger nicht zu seinem Rechte kommen werde. Sollte der Assessor sich aber doch zur Beterügung entschließen, so möge er sich am Rendezvous-Platze an Herrn Oberförster Kammler wenden. Nach dem Treiben würden er, der Forstrat, und seine Familie sich sehr freuen, den Herrn Assessor bei sich zu Tisch zu sehen, Hellmut Quedenfeld war überglücklich. Da der erste Zug, der ihn in zehn Minuten nach Station Schwändten bringen sollte, früh 3 Uhr 6 Minuten ab ging, schlief er überhaupt nicht. Er studierte noch etliche Theorie über Treibjagden und war schon vor Halb drei in voller Ausrüstung am Bahnhof. Um! die Zeit hinzu- bringen, schwenkte er zu einem Spaziergang in den benachbarten Residenz-Park ab, i Es mußte etwas Wahres sein an dem, was Michael Kaließ vom Jagdfieber erzählt hatte. Der Assessor war noch nicht einmal an Ort und Stelle — Und schon spürte er eine ganz seltsame Aufregung. Seine Nase, die ihm in der Richtung schon manchen Kummer bereitet hatte, glühte fühlbar, und seine Hände waren derart unruhig, daß er den Drilling wiederholt an die Wange hob, um zu erproben, ob er überhaupt zu einem sicheren Anschlag kommen werde, „Himmeldoimerwetter, was treiben Sie hier!?" wurde er plötzlich von einem Manne angerufen, der aus. einem. Seitenwege heraustral. < Hellmut Quedenfeld erklärte harmlos und höflich die Situation. Aber er schien nicht viel Glauben zu finden, denn der Park- Wächter musterte ihn im Zwielicht mit großem Argwohn -und folgte ihm auf dem Fuße nach dem Bahnhof. Hier tuschelte er eifrig mit zwei Forstbeamten, die eben auf einem ländlichen Fuhrwerk angefahren waren. Einer von ihnen hatte einen Hund angelernt. Als dieser von dem vorübergehenden Assessor Witterung bekam, geberdete er sich wie wahnsinnig. Wutkläffend suchte 'er den Riemen zu sprengen. Und auf dem hellen Bahnsteig taten die beiden Forstleute plötzlich auch sehr aufgeregt. Während der eine mit dem heiseren Rufe: „Ich telephoniere!" in das Tele- -graphenbureau des Stationsgebäudes rannte, heftete der andere Mit dem rasenden Köter dem Assessor sich an die Fersen. Als der Zug endlich einlief, stiegen beide trotz ihrer Fahrkarten dritter Klasse mit in die Zweite. Hier postierte sich jeder an eine Tür t— und wenn Blicke Dolche sein könnten, wäre der Assessor! aus tausend Wunden blutend, zusaMmengebrochen. Ob all dieser befremdlichen Erscheinungen war Hellmut Que- denfeld höchlichst verwundert. Sein Befremden wandelte sich aber in maßlose Bestürzung, als er auf Bahnhof Schwandte.n von einem Gendarmen in Empfang genommen wurde. „Also haben wir ihn endlich-! Unb — hol mich dieser und jener — er ist es wirkst ich! Die Husarenjacke, der spitze Hut Mit der Feder und die rote Nase. Wartet mal — fehlt nicht die grüne Strippe hier irgendwo? Richtig, am Aermel! Stimmt alles ganz genau. Den großen Schnurrbart trägt er natürlich Itur auf den Schleichfahrten im Wald. Wir werden ihn schon finden, den Schnauzbart. Also nun mal dalli, mein Jungchen! Das zweite Mal kommst du mir nicht aus. Vorläufig bis acht ins Kaschott — und dann aufs Forstamt, wo man dir die Karbonade wohl scheuern wird." Alle Einwendungen und Legitimationsnachweise halfen nichts. Der Gendarm und die Forstleute lachten ihn aus. Sie -waren wie von einem Siegestaumel befallen. Erst vor dem vergnügt schmunzelnden Forstrat klärte sich der Mißgriff und — nach einer offenen Beichte Qu.edenfelds. auch feine Ursache auf. Der Assessor war längst mit Asta Weigelt verheiratet, ja -er hatte schon ein Töchterchen, das auch Asta hieß und ebenso schöne blaue Augen hatte wie die Mutter. Immer wieder über ljeß er einen gewissen Steckbrief erneuern. Michael Kaließ hatte jedoch zu viel Familiensinn. Er konnte sich von dem Eheglück der Tochter einer verwitweten Cousine sein.es' Stiefbruders, nicht trennen Und blieb, verschwundem Vermischte». * Die' Romantik des großen' Loses. Die Ge- schichten von glückbringenden Lotterielosen, von verlorenen und wiedergefundenen Unterpfänder des Glückes, wird durch ein romantisches Ereignis bereichert, das sich vor kurzem in Brüssel, zugetragen hat. Die Ziehung der Ausstellungslotterie hatte stattgefuiiden, von allen Seiten strömten die vom Glück begibt* fügten Gewinner herbei, um ihre Preise abzuholen, mir für das große Los von 200 000 Frs. Meldete sich niemand. Woche uM Woche verstrich, und man zweifelte schon, ob je der Besitzer des Loses wieder auftauchen würde, als er plötzlich unter ungewöhnlichen Umständen aufgefunden wurde. Wenige Tage vor dep Ziehung war ein junger belgischer Bergmamr bei der Arbeit durch einen fallenden Stein getötet worden. Nach den in sementz Berufe herrschenden Sitten wurde er in seiner Bergmanns* uniform, in seinem besten Anzuge, zur letzten Ruhe bestattet-: Die Beerdigung war längst vorüber, als bekannt wurde, daß er kurz vor seinem Tode noch ein Lotterielos gekauft hatte. Mit! Genehmigung der Behörde wurde sein Körper exhumiert, und ist der Westentasche fand man das vermißte Los: es hatte beit Haupt*, treffet gemacht. — Eine englische Wochenschrift erzählt in Anknüpfung an btefe Geschichte von dem Unglück eines kleinen Geschäftsmannes, der sich mit. seinem ersparten Gelde vier Lotterielose kaufte. Er erhielt vier aneinander liegende Zahlen, und da' er das für eine schlechte Chance hielt, tauschte er wenigstens' eines der Billetts UM. Man kann sich leicht vorstellen, wie bitten er das bereute, als kurz darauf bei der Ziehung dies umge- tauschte Los mit einem Gewinn von 400 000 Mk. herauskam, — Mehr Glück hatte eine französische Witwe, Mine. Hoser, die sich als Kantinenwirtin eines Dragonerregimentes ihren kärglichen Lebensunterhielt verdiente. Eines Tages beschloß sie, „dem Glück die Hand zu bieten" und drei Lose einer großen Lotterie zst kaufen. Die Nummern 2171, 2172 und 2173 wurden ihr angeboten. Sie lehnte es ab, das letzte Los anzunehmen, wem es ihre Unglückszahl, die Drei, enthielt. Statt dessen bekam sie Nummer 2174 und war auch völlig zufrieden. Ihr Instinkt! behielt Recht, 2173 blieb ohne Gewinn, aber 2174 machte den' Hauptreffer mit 800000 Mark. — Merkwürdig ist der Fall eines Mechanikers aus Coruna, der drei Nächte hintereinander auswachte mit der Vorstellung, dach ihni die Zahl 125 869 zu- geslüstert worden sei- Der Vorfall machte auf ihn so tiefen Eindruck, daß er wochenlang nach diesem Lolterielos fahndete jtnbi es endlich auch fand, gerade tn dem- Augenblick, als ein wohlhabender Bürger der Stadt das Los als eine Unglückszahl zurückgegeben hatte. Wenige Tage später war der junge Mechaniken Besitzer eines Vermögens von 400 000 Mark, fein Los hatte! den ersten Preis gewonnen. Kurz darauf ereignete sich wiederum' vor -der Ziehung der spanischen Lotterie ein anderer merkwürdige^ Glücksfall- Ein Zettelankleber in Madrid sah eines Morgens eine alte Dame auf dem Trottoir ausgleiten und hinsallen. Er warf seinen Pinsel und seine Plakate beiseite und half der altest Dame, in der Hoffnung, irgend eine Kupfermünze als Belohnung zu erhalten. „Ich habe kein Geld bei mir," sagte die Dame, „aber hier, hier haben Sie ein Lotterielos, möge es Ihnen Glück bringen." Es war ein Zehntellos bet großen Weihnachtslotterie,: Und es brachte dem galanten Zettelankleber auch Glück, denn es machte einen Hauptgewinn, Und auf den Anteil des Inhabers' entfielen 160 000 Mark. * Wahres Geschichtchen. Bei dem letzten Hoch- lvasser in Schlesien wurde in einem größeren Dorfe dev höchste Wafserstand an einzelnen Häusern vorläufig mit einem Kreidestrich markiert. Nach einiger Zeit erhält dev biedere Dorfpolizist den Auftrag, die provisorischen Marken mit roter Farbe z-u streichen und das Datum hinzuzufügen- Wie erstaunt ist man aber, als man die roten Marken be- deutend höher angebracht sieht! Der Polizist wird- von dem Bürgermeister zur Rede gestellt und er erwidert pfiffig: „Ich hos habt awing höher gemalt, doß de verfluchten Jungen nit wegkrvtzen können"-- (Aus der „Muskete".). * Die alteGeschich t e. Pantoffelheld: „Nun hat meins Alte einen neuen Hausschlüssel aus Aluminium' anfertigen lassens aber, ex ist genau fo schwer wie der alte — zu kriegen," Logogripy. Mit „a" ein Vogel, der am Master lebt, Mit „e" ein Bauwerk, das dich mählich hebt, Mit „u" Artisten, Künstler, Komödianten, Die „Mehrzahl" schützt die Ruh' in allen Landen. Auflösung in nächster Nummer: Auflösung des Rösselsprungs in voriger Nummer r Last' ab mein Herz von Klagen und Sehnen, Es scheint die Sonne durch Regen und Tränen; Es ist kein Leben davon beireit, Ein jedes hat seine Regenzeit, Und Tage, trüb' und traurig. Lougfettow. Redaktion: K. Neurath. — Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts»Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gieße»