MO Mittwoch den 26. Januar M WM LLLLL »UM UM MH ömsü |gH| ■U UW , - '1 WM IS m Droesigl. Apman von Georg Freiherr« von Omptshop (Nachdruck verboten.)' ! At>rfHiP.:iiiin kam auch der zweite Kutscher bte Treppe herab, ging nm den Jagdwagen herum, der gleichfalls mit vier Pferden bespannt war, deutete aus den linken Hinterfuß deS Stau- geu-Sattel Pferdes, und Krönee sprang zu, einen Strohhalm fortzunehmen, der am Hufe hängen geblieben war. ----- v—--- - t ,,, , DaslLS^'aLLLk »ÄfftÄ ÄÄÄ saßen und mir ab und zu einmal die Tiere mit, den Mpsen I ^n'tex ^CI Echlichtegrvll t»grüudeta „Rekkoloa der Deutschen", schmckten oder den Boden scharrten. —- I von den« zunächst 28 Bände (Gotha, 1701—180«) erschienen und Graf Kölln klopfte, | als neue Folge Weitere dreißig Jahr^ugo in je zwei Bänden! i— Herein i I (Weimar, 1824—1854). Aber diesen .respektablen Aufätzeu —. Guten Merze«, Herr Droesigl. I »t denen noch WurzbachS b'wgraphifcl^S LepLm stir OesterrM y- KrUen Morgen, Herr Graf. | Ungarn zu zählen wär« — fehlte dis imwerfells fysteinatifche Tie nächsten Wochen fallen die Vollendmig nueS WerkeÄ bimsen, das, dem großen Publikum kachn den, Nam«!» nach Irekauni, zu den stolzesten Schöpfungen deutschen GelehrtenflecheÄ aebört: der Allgenieiuen Deutschen Biographie, die letzt mit dem 55. Baude ihren cudgültigeu Abschluß ttreM - eudgMtg, lvenni man vvu einem noch zu erwartenden Ergä'nzrmgsbaud unc titti Geucralreqister und Nachträgen absieht. Wer immer m dm lktzteu , Jahrzehnten auf historischen,!, kiterar- oder kunstgefchlchtlulMU Äe- « I biete gearbeitet hat, weiß, aus eigener Erfahrung, welchen Schatz aus I jjj.e Ä D B." bedeutet: sie ist iw weitesten Sinne ein Pantheon! ben Mer im Laufe der Jahrhunderte in irgendwelchem Sinne hcrvvr- ' ' ragend gewesenen Deutschen, eine ungeheure biographische Porträt- galerie, eine Kulturgeschichte in LebenSabrifsen, eine EuiYNopädis — Mach doch nicht solchen Skandal! Daß man nur einmal ausschlafen könnte! Der Kutscher verschwand wieder int Wohnzimmer, bemüht, möglichst ivenig Lärm zu machen; trotzdem klopfte ks an der anderen Wand, und mau hörte die Stimme Der Wut gemehrt durch treue Dienste ibrem .Landesherrn, durch Heirat, Erbschaft unb Geschicklichkeit. ~ .. .., Als er seine Zimmertür schloß, öffnete nch lfhiug gegenüber das dmikle Wöfchezimmer, und der Stallbursche eilte zur Aensitreppc. Aus dem Glasfenstm übei dei Mr der großen Vorratskammer fiel Licht, mi tzvg die Stiefel aus. In Strümpfe,, Mich er vorbei. Ws er verschwunden war, erlosch das^ Licht. « -’tc tat sich auf. Der Küchenchef fühlte da» blonde Mädchen heraus^ und gab ihr „och einen leichten stoß, den Gang Mitunter deutend. Dann entfernte sich dre lwhe, weiße Gestalt des Kochs nach der anderen Seite, wo f feit Stunden schon ben Schlaf der Gerechten 1 , — Sie wollen doch nicht etwa fort? Herr Droesigl in einem langen grauen Ulster, den weichen Hut in den rotbehaudschuhteu Müden, meinte mit ruhigem Gesicht, das schon frisch rasiert Ivar: — Gewiß, Herr Graf, — Sie haben \a das Gaste echt aufgehoben. Ich habe mir. Überlegt, ob ich dafür nicht eine Erklärung zu fordern Hütts, aber es ist wohl etwas getrunken worden gestern, und auch dem reichsten Manus ist ein solcher Verlust. . . Äßmaun erschien: . , — Die abreisenden Herrschaften sind schon unten, Herr lasse dis Damen ww einen Augenblick Geduld 5lttCäraf Kölln klopfte mit dem' Reitstock nervös auf seine Gamaschen: ,. — Ich bitte, vergessen Sie, was ich Ihnen Sestern gesagt habe. Bleiben Sie, solange Sie wollen. Es ist nur die engste Familie da! Meiue Töchter, Lindenbachs und Graf Rögnier. Genügt Ihnen das'? — 'Natürlich, Herr Gras. — Entschuldigen Sie mich, ich muß nach meinen Gasten ! Die beiden Herren reichten sich die Hände. (, Ein paar Minuten daraus klangen Horntöne, uno die Biererzüge fuhren, dicht von Herren und Damen besetzt,- um das Rondell, während der Gepäckwagen noch wartete, i da die Sachen des Herrn Droesigl wieder abgeladen werden UH ^Graf Kölln stand mit Agathe auf der Treppe, den Dabo,,fahrenden nachtvinkend. 'Satin sagte er: — Ich lasse Herrn Droesigl bitten, doch mal runter zu kommen. Besorge das, Agathe! Er ging in sein Zimmer und schlurfte die beiden rohen Eier in 'Kognak, die er jeden Morgen genoß, Kamn war er damit fertig, so trat Herr Droesigl ein. | Graf Kölln begann sofort: I — Ich pflege keine langen Einleitungen zu machen. I Solch hohe Spielverluste genieren jeden, wenn man auch als Gentleman tut, als wäre es einem wurst. Sw, der | Sie aus einer Familie stammen, die Geschälte macht, werben I so was zu allererst begreifen. Es ist lhns, Revanche zu I ncl)cii • • — Herr Graf, sobald diese Sache glatt ist, stehe ich Ihnen wieder zur Verfügung. Aber nur in größerer Ge- | fellschaft. Hin- und herkuobeln, bis man Plus Mimis^ | Nnll ist . ., das können Sie gar nicht annehmen. I (Fortsetzung folgt.) Ski V t l 'S djl eial m til* art trt }ey atz ort »r-> äi> bte nfd Eje8 Cflfi ähr ide, ncts iete and nrÄ itn> cheiü tert, m", rtrtdi ;dsii! eidjk isck« Btto, und fo Mt rS 'M dich Eich em üüKlsfeudesNogrcchhlMs LculfckeS GesaMwerk aus breitester ^nnidlage geschafstu wurde. Tte GÄegeuheit VaMbvt Muachd^n 18o8 Svnig Marimrlianll. M? Rankes Anregung die „Historische KomuEwu der .rGiugr. bayerischen Mademke der Wissenschasteu tW LHeu germeu uui> Rauke zu ihrezu Vorsitzenden ernannt hatte, dieser hiNie unter Ander«» Aufgaben für die ««e.UrpEMt auch die Schaffmra ietner Mgemetneu Deutschen. Bio«rM)ie twraeschUrsen -- ^mr M.mnei,ke Lebeustu-schrcibuns der uauriMeu Deutschen, ein Wer-, VicÄetcht ut l«rik»!-fch™^ genannt hat, erst es mit einem glücklich geivählten Ausdruck genannt hat, «rst ins Leben gerufen worden ist, einer Knust,, d'c stch ju der großen historischen Darstellung etiva verhalt, wie die Medaillemknnst zu der des Marmorbildners. . . . Auf die ersten 45 Bände sind daun im Laufe des letzten Jahrzehnts noch zehn NachtragKÄnde gefolgt, m denen alle btt während deS Erscheinens deS Haup-oerke-s Verstvrbnreir m diesen, B-rgessenen Bogrnphisch vewrigt wurden, und fflffl rolti) also mir dem 55. Band Mm zweiten Male der — btdtotot a* sprechend kleinere — Kreislauf von A bis / gefchlossen. Seit 1907 bat sich der hvchbetagte Freiherr von Lilreucron (nebrndm bemerkt, der Schwiegervater deS preußischen Fmanzmimsters v Nheinbaben) von der Herausgabe des Werkes zurückgezogen und sie iür den noch ausstehenden Rest dem aus bwaraphischem Ge- biete ebenso bewanderten wie geschätzten Dr. Anton BettelAeim in Wien überlasten, der ans seinen MrWug Wt der Hsstvruch«^ Kommission mit der Weiterführung beauftragt wur^. Ju letzter Zeit hat iedock) nicht mehr Dr. Bettel heim (dessen Biographisches Jahrbuch und Deutscher Nekrolog" letzt den Ersatz imd die W- gänzung der- abgeschlossenen „Allgemeinen Terttfchen Biographie »“WM Rat ckof. De. Alfred Tove m Frechurg, einer' der ältesten und intimsten Schüler Rankes, tebalti»» besorgt s über die Gründe, dre zu diesem Redaitrons-' wechsel geführt haben, hat bis Oeskntlichknt nierkwllMgeritese irichts erfahren, sie sollen wdvch, tote nur Geh. Rat Dove mtte teilt im Vorwort des bevorstehenden Schlußbandes aufgeklärt -So werden wir sehr bald im endlichen Vollbesitz eures W»k»s fein, um das uns — ähnlich Ivie um unsere großen Konversationslexika — rede andere Nation beneiden darf, und wenn auch sein Umfang und Preis es nahezu ausschließen, daß es in Privatbüchereien zu finden fein wird, so Rebt nn| M Me reiche Schatzkammer seines Inhalts alst reder größeren ösfenm hm Bibliothek zur Nutznießung offen. Da» Beröienit, das Werk zustande gebracht zu haben, verteilt sich sicherlich auf viele KMe, von König ^.,x und Leopold von Ranke angefaugen bis zum (tüten Mitarbeiter. Der Löwenanteil des Tankes und der Air- erkemiuug aber gebührt und bleibr dem Jreiherrn Rochuö wn Lilieneron, der nun als angehender Neunziger selbst schon saft das mythische Alter Leopold v. Rankes erreicht hat, und es ist eine schöne Schicksalsfügung, daß dieser hochverdiente Man«, in dem sich Wissen, Geist und gelehrte Gründlichkeit mit seltener Bescheidenheit vereinen, die Vollendung seines vor mehr als vierzig Jahren angelegten Werkes noch erleben darf. Das Reioußtsein, sich damit ein nwimmentum aere perennius geschaffen zu Haven, könnte genügen, seinem Lebensabend die Weihe zu stoben: aber über dieses Bewnßtsein hinaus gebührt dem Nestor ver deutschen Gelehrtenwelt gerade ans dem letzigen Anlaß noch em anderer Lohn: der warme Dank der Nation und im besonderen eiter ihrer Btldiingsträger. „pcttience". Zu Skat, Boston, Whist, L hombre, Bridge und Legion der anderen Kartenspiele sind mehrere Perfonei; erforderlich, hingegen zur Patience nur eme «time. Patience ist daher das Lieblirtgsspiel aller Damen, die zeitweise anregender Gesellschaft entbehren müssen und der Langeweile mühelos eiltgehen wollen. Sie blüht gegenwärtig wieder überall zu neuem Leben auf, was vielleicht seinen Grund in der nervenberuhigenden Wirkung diese« Solobeschästigung hat, und wer z. B. im vorigen Sommer an Regentagen die Gesellschaftsräume großer zairhotels be treten hat, wird bemerkt haben, wie viele der weiblichen 5Ä Kurgäste, sich die Zeit durch Patteneelegett zu. vertreiben suchten. Die Patience wird um so höher geschätzt, als sie den klarsten Blick in die schwarz verschleierte Zuümft gestattet, beim je nachdem das Spiel „aufgeht" oder nicht, werden Wunsch und Hoffnung bestimmt in Erfüllung gehen oder auf einig unerfüllt bleiben. Schon die Damen des 18. Jahrhunderts haben um dieser Wissenschaft willen leidenschaftlich der Patience gehuldigt. Ob das Spiel in der Einsmnkcit des Kerkers von Gefangenen erfunden ist, wie behauptet wird, mag dahingestellt sein, jedenfalls ist es in den Klöstern sehr beliebt gewesen. Nach dem aus einer breiten Brust-- und Rückenbahn bestehenden Schulterkleide der Nonnen und Klosterfrauen, das auch den Namen „Skapulier" oder „Patience" trägt, ist denn mich das Spiel getauft worden. Zwar war das Kartenspielen - bereits in mittelalterlicher Zeit den Insassen der Klöster streng untersagt und im 16. Jahrhundert von dem damals unter päpstlicher Autorisation herausgegebenen Oceanus juris in gelehrten Traktaten, die über die erlaubten und verbotenen Spiele der Geistlichen und Ordensmitglieder handeln, als da? schlimme Machwerk des Diabolus verdammt worden. Nun läßt sich aber gerade bei der Patience am allerwenigsten vom Diabolus verspüren, denn sie ist ein Vergnügen höchster Harmlosigkeit und nichts weiter als ein nach gewissen Regeln auszuführendes Legen und Wegnehmen der Karten, bei dam lediglich der Zufall das Gettngen oder Mißlingen des Spiels entscheidet. Heutigen Tages sind mehr als hundert Arten der Patience im Schwünge und alle haben den Vorzug, nur ein Minimum au Geist Ku beanspruchen. Als Karten dienen zur Not die Newöhnlichen französischen, am lösten aber spezielle Patience- karten ganz kleinen Formats, da diese die Uebersicht er- heblich erleichtern. Die verschiedenen Arten der Patience find mit.Mmen belegt, die an Dunkelheit nichts M wünschen übrig lassen. „Die Herren", „Der Pascha", „Der Hahn im Korbe", „Die sechs Töchter", „Klara", „Marietta", „Die Bezaubernde", „Die Listige", „Me Einzige", „Die Hoffnungsvolle", „Die Vermählung", „Die Liebe", alle diese und noch viele andere Arten stehen hoch ist Gunst. Wohl am meisten werden „Me Vermahlung" und „Die Liebe" gelegt. Zur „Vermählung" dient ein einfaches Whistsptel von 52 Karten. Coeur-Dame wird herausgenommen, Coeur-König unter das gut gemischte Spiel gesteckt und jede einzelne Karte abgehoben, um der mit Coeur-Dame begonnenen Reihe angefügt Au werden. Kommen dabei ein oder zwei Karten Awlschen zwei Karten von gleichem Werte oder gleicher Farbe Au liegen, so sind sie zu entfernen. Rückt schließlich Coeur- König an Coeur-Dame heran, so ist die Patience glücklich mifgegangen und die Heirat steht bestimmt in Aussicht. Nicht minder „geistvoll" ist „Die Liebe". Wer sich vergewissern will, ob er von jemanden geliebt wird, hat nur nötig, von einem gut geniischten Piquetspiel zu 32 Karten fünfzehn abzuheben und daraus die Coeur-Mrrten beiseite zu legen, dann den Rest der fünfzehn mit den in der Hand gehaltenen wieder zu mischen, nochmals fünfzehn Karten abzuheben und aus diesen abermals alte Coeur-Karten herauszunehmen und zu den übrigen Coenr-ÄUrten zu legen. Sollten sich nun die acht Coeur-Mrten des Spiels zu- sammengefunden haben, so ist auch diese Patience aufgegangen und die Liebe eine hochgradige. Unter der Zahl der übrigen Patiencen, bei denen nicht selten Figuren aus- gelegt werden, ist an Mwechskung kein Mangel. So ist für alle genügsamen Seelen eine Unterhaltung geschaffen, die nicht nur die Zukunft entschleiert, sondern auch zu beruhigendem Schlummer führt. of ck£l' Lebenskraft im Ei berichtet Loeffet» Magdeburg tm KosmoShandweiser kür Naturfreunde: Die Lebens- kraft im Bogeler ist für den Vogelzüchter von großer praktischer W-chNgkett, und ich habe deshalb zahlreiche Versuche angestellt, um die Lebensfähigkeit des Keimes zu ermitteln. Zunächst hemmte ich eintfle oO Kanarienvogeleier, um die mittlere Lebensdauer 'sestzu- yellen, von dem Augenblicke der Brutunterbrechung an gerechnet. Nahm ich am 5. Bruttag einem Kanarienweibchen 5 Eier weg und numeriert in halbstündigen Zwischenräume» wieder tns Nest, so wurden meist die ersten 8 Eier glatt atiSgebrütet, während die beiden anderen tot waren, so daß im astgemeinen werden Lebensdauer von l'/eStnnbe angenommen werben kann. Für den 7. Bruttag stellte es sich heraus, daß die Lebenskraft bereits auf 2—2',', Stunde gestiegen war, während ich am 9. Brmtag 3l/3—4 Stimden, ja in einem Falle sogar 4»/« Stunden verzeichne» konnte. Wie groß aber die Lebenskraft • einen Tag vor dem Aussckstttpfen sem kann, geht au3 folgendem kleinen Erlebnis hervor: Meinem Vater würben aus einem Ausflüge 2 „Kiebitzeier" gebracht, die wir zum Transport in ein Körb- cben legten und zudeckten. Zu Hattse würbe da§ Körbchen weggestellt imd gänzlich vergessen. Am Abend des folgenden Tages hörten wir em leises Piepen, und siehe da, aus dem „Kiebitzei" war em — Bekassinchen ausgeschlüpft. Das sofort geöffnete zweite Ei zeigte gleichfalls ein »och lebendes Junges, das aber nach Per» lauf einer Stunde starb. Jedenfalls dürfte so viel sicher fein, daß die Lebenskraft tut Ei mit dem mehr ober minder weit vorgerückten Bebrütungsstabium unb der Größe deS Vogel? im engsten Ziisainmenhang steht. . * Drahtlose Kon zarte". Aus Neivyork wird- wieder etnuräi etwas berichtet: Die Zeit der drahtlosen Oper beginnt; von! Mittwoch ab werden Me Privatleute, die hi ihrer Wohnung einest drahtlosen Empfangsapparat besitzen, bei sich zuhause die Genüssst großcw Opernanfführnngen besitzen körnten. Anr Samstag legtet Dr. .Leo De Forest die hetzte- Hand Mr das große, weitkragendq Radwphon, das er auf der Spitze des Gebäudes der Metropolitaw- Oper gebaut hat. Nach der Ausfime des Erfinders ist e» nur! yoch eilte Frage der Zeit, wann Musik, Thcateraufführungert, Vorträge nnb Predigten allen Menschen in, ihrenr eigenen Heimel oder ans Reisen zugänglich sein werden. An der Bühne bet! Metropolitan Over sind die Äufnahmcapparate schon ausgestellt, die durch Draht mit dem großen Radiophon auf der stzuvvel des' Baues verbunden sind. Bon hier aus werden dann SchaÜwrNe« wettergegeben und überall aufgefange.it, wo An s n a h m e apparaw aufgestellt und abgestimmt sind. „Mle, die Empfangsapparatä haben, werden die Airlsik hören. Es ist leicht, die ilebertragung so zu gestalten, daß nur die AbonnentM, die ihre Apparate mit hem geheimen System des groß ut Radiophons abgestimmt haben, vte Musik atkfnehme» können. In Men großen .Hotels wird man den ersten Vorführung en folgen können, denn überall sind Ansnahineapparate angebracht wvwen." Dr. De Forest ist überzeugt, daß Wit der Höhe des Tachxs der MotropÄträn-LehmS-a versichernng die Stimme Carusos in einem Umkreis von 200 englischen Meilen drahtlos übermittelt werden könne. Man sieht, daß die Amerikaner alles können. Das-sind Leute ! "Die Vögel au die Frauen. In der Regensburger Allgemeinen Zetiung richtet ein Herr M, im Namen der Vögel folgende Bille an die F rauen: Mit Vogelköpien ziert ihr eure Hüte Unb könnt kokett nach solcher Untat scherzen I Denkt ihr beim gar nicht unserer TobeSschmerzen, Ihr zarten Frau'u, ihr Tauben von föcmitte ? Wählt doch als Hutschmuck lieber eine Blüte Unb Pelz unb Samt zur Zeil der Weihnachtskerze» Unb laßt den Fluch, uns Sänger attszumorzen, Italiens unbarmherzigem Eeblüte l Tragt Hute, groß wie Riesenschilbkrotrücken, — Man weiß, es liebt dte Mode das Jnnnense — Allein verschont fortan uns arme Küken! Wie mögt ihr euch auch für verliebte Hanse Aus Eitelkeit mit fremden Federn schmückenl Sind euch die eigne n nicht genug, ihr Gänse? Man hätte das wohl auch höflicher sagen können, nicht wahr? *Awi«spalt. „Meine Frau hat<ämindert: KMrs zurück, Artur, es ist alles vergeben — ich stab' aber keine Lust dazu." — „Da würde ich einfach nicht bingehen." —- „Na, da könnt' tc8 was erleben!" Bilderrätsel, V Auflösung in nächster Nummer i Auflösung des Anthntogriphs in voriger Nummer: Dike — glndien — Cid — Kind — Esten - Ried — Senfe: Dicken s. ®tbattiovu Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universität«-Buch- und Skeindruckereh R.'Lange, Meß^