mo AL 8 Jl\ w 14 1® ki UM UW MW^^W «WÄ VW^^VK?MZ8W»A JTfte WM Droesigl. Roman von Georg F r e i h e r r n von OmPtedck. (Nachdruck verboten.) kFortjetzUiig.) Trotz der Größe der Räume ivar bas Gedränge fast zu arg. Ludwig sann auf ein Mittel, Luft zu schaffen. Drei Punkte enthielt das Programm: das Konzert, den ^auz und schließlich das Souper. Auf den Tanz freute sich die Jugend, auf das Konzert die gereiften Leute, auf das Souper alle. Ludwig sah nach der Uhr; es ivar noch eine gute Viertelstunde Zeit, bis die Veranstaltung beginnen soitie. Er lugte in den blauen Saal hinein, dann in den roten. Niemand achtete auf ihn. Es war, als könne er unter seinen Gästen hingehen, ohne daß jemand wußte, ioer er sei. Die einzelnen Menschen hatten sich gefunden, sie betrachteten die schönen, alten Sachen nnb Kostbarkeiten. Irgend jemand erklärte, ob er es nun verstand oder nicht. Ludwig war wirklich unnütz. Er fragte feinen Schwager Mguier: -- Hast du das Gefühl, daß mau sich langweilt? Der Graf, mager, ernst, das Haupthaar gelichtet, schüttelte den Kopf, indem er sich umblickte, ob er Patsch nicht sehe Im Nebensaal, von jungen Offizieren umringt, denen sie ausgelassene Geschichten erzählte, stand sie gerade neben den Möbeln der Marie Antoinette. Sie lind die Herren merkten nichts davon. Sie sprachen von ihrer kleinen Garnison, ihren Bekannten, ihren Pferden, für sie war die Geschichte umsonst dagewesen. Ludwig ging weiter. Der Prinz zeigte eben ein paar älteren Damen in einem Glasschrank Bronzen der Renaissance. Einen Augenblick nahm ihn Ludwig beiseite: — Unterhält man sich? — Wie kannst du daran zweifeln? Aber Ludwig trieb es förmlich, alle' ~ente zu fragen. Er hatte eine Wendung gefunden: -Man kann es als Hausherr nicht beurteilen.... Sagen Sie mal, aber ganz ehrlich, Sie kranken mich nicht, ist es sehr langweilig? Dann befant er wohl die Antwort: — Sie wollen wohl etwas Angenehmes horeu/ -— Keine Spur . . . ich finde es schrecklich bet nur! Mit einem blasierten Gesicht ging er weiter und mußte doch innerlich lachen. Da sah er wieder den Minister, von älteren Herren umringt. Sie legten die Gesichter ut er uste Falten, vielleicht besprachen sie etwas, das morgen nn Reichstag zur Debatte kam. Daneben staiiden siiuge Leu e, und da die Musik gerade einen Straußscheu Walter spielte, fingen sie an, sich zu iviegen, als dächten sie: wird denni nicht bald getanzt? Ludwig steuerte weiter durch die Menge, überall sah er neugierige Gesichter, Augen, die sich umblickteii zu entdecken, was hier Kunstsinn ititb Geld an den Wanden gehäuft. Geld, vor allen Dingen Geld. Denn das war es doch, was sie am Ende aller Ende Herzog. Da blickten sie zu den Plafonds auf mit ihren tiefen Kassettendecken, mit ihrem leichten Stuck, in dem nur dünne Goldfaden hinzogen, starrten in das Geblinker und Geblitzer der elektrischen Lichter auf den Kristall-Lüstern oder ben, Bronzeleuchter der Renaissance. Sie strichen im Kircheniaal über die gotischen Gewebe, sie betasteten im Oeuil-de-boeus- Zimmer die feinen Tapisserien der Manufaeture des Gobelins, sie betrachteten romanischer Heiligen dunkle, mystische Weihrauch- und Alterspatina. Sie hoben goldene gotische Kelche, als meinten sie, das Gewicht täte es dabei, sie betrachteten in den Vitrinen die Schätze an Käiidlerschem Porzellan. Die Damen drängten sich vor den wunderbaren Fächern aus sechs Jahrhunderten, die in Agathens Zimmer unter Glas in zierlichen Gehäusen die Wände schmückten; Sie saßen im gotischen Vorraitm, dessen paar frühe Sessel ein Vermögen gekostet. Sie machten sich breit auf den italienischen Stühlen mit ihren Goldknäufen und blitzenden Nägeln, auf altem, abgewetztem, rotem Sammet — Sammet, der einst einen Dogen getragen, den papa terridle, einen Gonzaga, Medici, Doria oder gar einen der Scaliger. Sie sahen die Büsten an auf beit Gudridons in ber „falle de Louis XIV." und ruhten in reichgeschnitzten, goldenen Stüh- len, die schönen, alten Uhren und Leuchter auf den bahuts in Rosenholz mit ihren herrlichen Bronzebeschlägen betrachtend. Da Umreit welche, die wie die Bauern in den Museen umherzogen, die Wände betastend, wo alter Damast gespannt war, Seide oder spanisch-maurisches Leder. Dann blickten sie sich um, ob auch niemand ihre naive Neugierde bemerkt hätte. Andere wieder standen mitten in den Herrlichkeiteit, wie dis jungen Offiziere und Gräfin Patsch, nicht ahnend, daß dieses Bild dort Tiziano Vecelli in seinen besten Jahren gemalt. Sie .wußten nichts davon, daß hier drei Rembrandts hingen, um die sich Ludwig einst mit dem Haag, Berlin und dem Louvre gestritten. Was kümmerte sie dort die Florentiner cassapanca, wie das Kensington-Mu- seum keine herrlichere aufzuweisen hatte. Was ging es sie an, daß hier ein Holbein thronte, gegen den in Darmstadt und Basel nichts auftäm; ein van der Meer, den Rotterdam nicht überbot, daß Franzosen des XVIII. Jahrhunderts vertreten waren, die gewiß die Eremitage Herrn Ludwig Droe- sial geneidet hätte? Sie sprachen von den Leuten, die sie gekannt, die sie kannten, die sie kennen würden, von dem, was sie gegessen und heute noch essen würden. Vor allen Dingen aber von dem Konzert, von dem alles erwartungsvoll redete. , ,,, Im Rubenssaal war keine Bühne aufgeschlagen, nur ein leichter Auftritt, über den schöne Teppiche gebreitet lagen. Neben dem Flügel reihten sich Sessel um den Kamin. — 182 ton b'eftt eine Mmn'orbWo von Jean Göujon herableuch- lete. Ans dem teppichbelegteii Boden, wo die Zuhörer sitzen soNten, standen nicht wie in einem Konzertsaal die Stühle in Reihen, sondern zwanglos, mit blumenduftenden Tischen dazwischen, als ob sich die Gesellschaft wie in der Halle feines Landsitzes niederlassen wollte, nur um sich zu unterhalten. Der Hitze wegen brannten die Lüster noch nicht. Nur Ian den Wauden ein paar Bronze-Armleuchter. Aber man sah der vier stolzen Rubens leuchtendes Fleisch in der matt- goldenen Pracht ihrer alten Rahmen. Als Ludwig nochmal alles begutachtete, blieb er stehen und blickte ruhig zu den Mythologien auf, die den Raum wie mit geheimnisvollem Leben erfüllten. Wie er dastaud, die Hand auf den Flügel gestützt und trotz der Hausherreupflichten ruhig hinausblickte in den Baal, über dem die nackten Leiber der Rubensschen Götter und Göttinnen leuchteten, dachte er an Hofrat von Besserer, der mehrmals betont, man würde sich schon erkenntlich zeigen, sonst könnte man ein solches Geschenk nicht annehmeu. And als säße hier neben ihm ein Klavierstimmer und schlüge immer den gleichen Ton au, hörte er unablässig die Worte: „Es werden Orden verliehen nur für ein Bahnhofabholen. Warum soll denn nicht der Staat Verdienste belohnen, die der Allgemeinheit zugute kommen? Wenn je- mand unseren Museen für Millionen Arbeiter das Material schenkt, nach dem Zeichnungen gemacht werden können, Former« und Gewebe, so muß der Staat sich dankbar erweisen!" Und in diesem Augenblick der Stille, in dem von drüben die Musik seines Festes klang und das Gewirr der Stimmen all seiner Gäste, schwebte vor seiner Phantasie ein Bändchen, ein Kreuz, eines jener Dinger an der Mannesbrust, die auch dem blöden Auge zeigen sollten: der hat etwas geleistet. Er sah an seinem glatten, schwarzen Frack herab, auf das Heine Schneeglöckchen mit seinem zarten grünen Stiel, an hem die niedlichen, weißen Blüten herabhingen, ganz wie die Orden an einem Kettchen. Da kam ihm ein brennendes Bedürfnis, es Agathe zu sagen, beinahe, als teile er ihr schon die Verleihung mit. Das brachte ihn zur Wirklichkeit zurück. Er rih sich aus seiner Erstarrung. In dem Augenblick ferschien der Chef der Konzert-Agentur, dem er die Zusammenstellung des Programms übertragen. Mit ihm trat Ludwig in die drei nebeneinanderliegendeu Zimmer, die den Künstlern zur Verfügung gestellt worden, und machte seinen künstlerischen Gästen eine lächelnde Verbeugung. — Das Konzert beginnt! — hieß es. Man fragte, wohin les ginge? Ein paar der Liebstätter Ulanen sagten: — Nach hinten. Exzellenz von Herrnwerth meinte: Nein, es geht zum großen Saal. Da gab Grab Rögnier den Ausschlag; er erklärte genau Heu Weg, von seinem Sohn und dem Prinzen unterstützt. Bi« alle wußten ja, wo der Saal lag. Aber der Strom der jungen Leute eilte schon in falscher Richtung davon. Die jungen Herren sagten zu ihren Damen: — Wir müssen schnell machen, daß wir wenigstens noch feinen guten Stehplatz erwischen, denn die großen Kanonen sitzen vorne. Damit drängten sie nach hinten und achteten auch nicht aus Mister Whites verzweifelte Versuche, sie auf den richtigen Weg zu bringen. So Famen sie an den Gartensaal. Schon von weitem tönte ihnen Musik entgegen. Die gewaltige Zigeuner-Kapelle, die Ludwig nicht aus Ungarn, sondern mit Hilfe des Fürsten Valeseu aus Rumänien hatte kommen hissen, stimmte die Instrumente, und die drei Cimbal-Spieler rasten über ihre Saiten. Die Tür tat sich auf, man stand vor dem leeren Saal. Dio ersten wollten zurück, hier schien es doch nicht richtig zu fein, aber schon hatten welche ihren Damen den Arm um die Taille gelegt, und die Zigeuner begannen zu spielen in der Befürchtung, sie hätten den richtigen Augenblick verpaßt. Eenen Augenblick darauf flammten unter allgemeinem „Ah!" die elektrischen Birnen auf, die statt eines Kronleuchters an Rosenretten von der Decke hingen. Die ganze Lauzfläche hatte sich belebt. Es schien nur Jugend da zu fein. Um so besser. Sie erkannten den Irrtum, aber die meisten blieben. Rur ein paar junge Mädchen, die sich auf die Schauspielerinnen und Sängerinnen gefreut, wurden nervös; sie tvvllten zum Konzert. Wo hatten ihre Herren sie denn hingeschleppt? Doch da kam die Nachricht: im Saal drüben ist kein Platz mehr zu haben, und so blieben sie denn beim Tanz. Im Rubenssaale brannten die großen Lüster, die von der alten, herrlichen, vlämifchen Decke niederschwebten, und in ihrem Licht leuchteten der Pfau der Juno, der Panzer des Mars, die blühenden Fleischtöne des großen Meisters, die sich unten fortzufetzen schienen auf den bloßen Schultern der Damen, den blitzenden Uniformen, den Orden der Herren. Etwas seitwärts, nicht ganz vorn, faß Agathe. Der Minister hatte sie zur Dame. Ludwig aber Fürstin Hohen- gart. Es schien ein Glück, daß die Jugend drüben tanzte. Wb hätte sie bleiben sollen: der Rubenssaal war voll. „ Das Gerücht davon, daß die Leutnants und die jungen Mädchen sich -auf andere Weise unterhielten, drang zu den älteren Herrschaften, und mein sagte Ludwig, dem Mister White das Unglück zugeflüstfert, Artigkeiten, wie geschickt er es eingerichtet hätte, die Gäste zu teilen, so daß jeder nach Alter! und Neigung einen Genuß haben konnte. Es wurden keine Programms ausgegeben, gleichsam eine Schmeichelei für die Eingeladenen, denen man Unkenntnis dieser Namen von europäischem Klang nicht zumutete. Um eine Steigerung zu erzielen, kam zuerst das gesprochene Wort. Eine Dame in scheinbar ganz moderner und doch zeitloser Robe erschien. Graf Regnier, der längst seinen Platz verlassen und im Künstlerzimmer sich vorgestellt, führte sie herein. Alles neigte sich vor, bewegte sich zur ©eite, um' zu sehen. Dann klang ein Rauschen, und man flüsterte einander zu: — Sarah Bernhardt! Während die große Tragödin ein Gedicht von Viktor Hugo begann, zeigten sich plöplich hier und da Operngläser, und die Damen legten Lorgnetten an die Augen. Die Stimme klang zuerst' verhalten, aber sie ward runder, schwoll zu Jubel, immer höher, durch Kunst gebändigter Leidenschast und endigte mit einem brünstigen Schrei. Einzelne dachten, es sei zu Ende, doch die Künst-- lerin blieb stehen. Sie sagte noch ein paar Verse mit dem süßesten Ton ihrer Stimme, mit der wunderbaren Sprechgewalt ihres Französisch. Schweigen. Sie verbeugte sich leicht. Man begann zu klatschen. Erst ein wenig zag, dann immer stärker, bis es zu einem Sturm wuchs. Doch trotz des nicht enden wollenden Beifalls, der eine Zugabe heischte, blieb! es bei dem einen Gedicht. Dann kant eine Frau in einfachem, langfließendem Gewände, das Haupt etwas nach hinten geneigt, die Augen ein wenig müde, ein schmales Gesicht, in dem alles Leid der Erde, gleichsam wie der schwere Ernst des Daseins, zu liegen schien. , z m „ Nun wo einmal geklatscht worden, durch langen Beifall empfangen, verneigte sie sich. Dann klang eine Ode von Card u ec i. nichts Gewaltsames, nichts Feuriges, ettvas wie der klassischreine Marmor seines Landes. Mau senkte die Köpfe. Rur hier und da blieb jemand mit den Blicken an diesem Dulderhaupt hängen, das, als es geendet und der warme Beifall der Ergriffenheit tönte, sich nur leise verneigte. Die Düse schritt langsam zu den Seitenreihen. Wo Gäste Und Künstler in eines überzugehen schienen, erhob sich eine Marchesa und machte ihrer großen Landsmännin neben sich Platz. . t Coguelin sagte nur ein paar Proverbes. Er ging dazu mitten in das Publikum hinein, von dem Teppich in beit Saal niedersteigend. Dann setzte er sich in höchster Einfachheit, als wolle er den Beifall selbst auslöschen, an einen Tisch. , Während man noch lachte, war leise der Fliigel geöffnet worden. Mit großen Feuerougen unter dem schwarzen Haar sang Gemma Bellincioni eine Szene aus der neuen Oper von Puccini, in scheinbaren Dissonanzen, aber voll Stürmen der Leidenschaft. Man vergaß die Operngläser, man sah nur diese, ihren Gesang durchlebende Frau. Mu einem plötzlichen Steigen der Stimme, in Stakkato-Terzen, tote ein letzter Schrei der Leidenschaft, war es jäh zu Ende. Auch das Klavier hatte kein Nachspiel. Die Zuhörer, zur höchsten Leidenschaft mitgerisfen, bedurften einiger Augenblicke, bis ihr« Hände sich zum jubelnden Beifall regten. 183 Man hatte keine (Schluß folgt) norntnen. Jemand fragte: I — Ist das nicht Sauer? , . I Im selben Augenblick wurden sie, die beim Eintreten I vom Publikum kann: bemerkt, stürmisch begrüßt: I — Petschnikoff, Sarasate! — und die drei Künstler ver- I ineigten sich noch einmal. I Die anderen Größen waren wie bet einer Wohltätig- I teitsvorstelluug, jeder für sich erschienen. Diese drei mußten aber doch mehrfach zusammen geübt haben. Darrn sah I man das Erstaunliche. Und die Würdigung dessen war so stark, daß ,nan den suchte, der heute derartiges bot: Ludwig Droesigl. ., „. I Wer man entdeckte ihn nicht. Vielleicht war er hrnuber- geqangen, rrm nach den Tanzenden zu sehen. . Da hatten die Künstler auch schon begonnen zu spielen. Nach einigen Takten war es dem Dutzend der ernsthaft Musikalischen klar, wer die Musik geschrieben: Richard Strauß. Süß wie eine HimmetMmme sang Sarasates Instrument, schwermütig mit dein großen, vollen Ton rlaug des Russen Geigen,stlrich dazwischen und, ern echter Künstler, hielt der am Klavier mit seinem Spiel dre beiden anderen zusammen. Er konnte kein Tastenheldentum zeigen, aber der Flügel schien unter seinen Fingern zu srngen als zöge | ier aus bett Elsenbeinplatten die Töne einzeln herauf. thenmtisch wunderbar gearbeitete Stück war aus Strauß neuer Schasfensperiode, rein in Melodie getaucht, von der Geige des Schwermütigen gesungen, über der gleich einem Irrlicht über den Wassern die leisen Skalen, die Flageolett- Woppelgriffe des Spaniers schwebten. Wer da war es auch schon vorbei. Man hatte keine Zeit sich zu besinnen. Em mittelgroßer Mann mit schwarzem Schnurrbart und schwarzen Augen ließ seinen Tenor schmettern, der zum Forte schwoll, 'daß man meinte, die Fenster im Saal mußten Mrren. Und doch war die Stimme immer voll edlen Wohllautes. Die Damen machten Augen, Meßen sich an, es überlies sie, und als der Sänger in der Schluhkadenz die schwindelnde höhe des Fis erreichte, nicht vorsichtig angesetzt, sondern mit aller Gewalt aus diesen seltenen Stimmbändern getrieben, ging ein Schrei des Jubels durch den Saal: — Caruso! Caruso! Carrtso! Alles erhob sich, als ahnte man, daß dieses das Ende sei Wer es bildete sich gewissermaßen eme Gemeinde m der Ecke, die noch donnernd Beifall klatschte, während die anderen schon zu Eleonora Düse strebten, zu Sarah Gernhardt und eine Anzahl sich den Musikern bekannt machte oder die Bellineioni umschwärmte. Alle wollten diese: Meu- schen, die sie bisher nur ut der Entfernung vom Publikum aus gesehen, in der Nähe erblicken. Stammbücher tauchten auf, und mit Freundlichkeit beugten sich die Künstler nieder. Es gab welche, die bedauerten, daß cs s» kurz gewesen, denn das Gerücht, jede der europäischen Berühmtheiten würde nur einen Vortrag bringen, war nicht geglaubt worden, .Es schien zu unerhörter Luxus. Manschette genannt werden. Haben wir int1 Hemd ein Wort Von deutschem oder indogermanischem, int Kragen eines' von griechischem, in Krawatte von slawischem Stamm vor uns, so führt uns die Manschette in das' lateinisch» Sprachgebiet; sie ist die Verkleinerung des französischen manche manus -- Aermel, HandbegkeitlMS, und dies stawmt wieder vom lateinischen M a n i c a, das wieder von die Hand herkom'ntt. Kehren. wir nun 511 unserem Anfang, zum Rock, zurück! Ta müssen wir freilich gleiche zugv- stehen, daß über die Herkunft weder von Rock noch von Hof« uns die Sprachwissenschaft klare Auskunft geben kann. Tas allgemeine Wort Kleid dürfte die älteste Bedeutung „Zeug", „Tuch , haben, wie man noch jetzt im Siegsland ein Taschentuch em „Woschrlead , eigentlich „Wischtuch" nennt. Tas Kleid dürste aber ipraMch. mit Meie, kleiden, zusammenhängen und etwas Geknetetes, Gewalktes, Gestampftes bedeuten. lieber die Abarten des Rockes läßt sich schon eher Bescheid geben. Tie Jacke findet sich seit dem 15. Jahrhundert in Deutschland, auch in der Form gack en I oder gacke und bezeichnet einen „wattierten Wastenroctt; imr weisen auch an dieser Stelle auf den Koller hm, da doch die allgemeine Meinung ist, er habe immer den Lederpanzer oder me Reitjacke bedeutet, während er in Wirklichkeit ursprünglich das Halsbmid, der stehende Hemdkragen, dann aber das glatte ^chulter^ teil des geistlichen Talars war. Die Jacke, ist zu uns aus Frankreich ! gekommen, tob sie schon im 14. Jahrhundert ans taucht, um atid) als giacv ins Italienische, als jacv insGpanyche. zuwnndern. I Weiter weiß man nichts Genaues über ihre Herkunft, denn^man I erfindet ihr nun einen persönlichen Namengeber,. den, Häuptling Jague von Leauvais um 1358. Da das spanischepa » auch scacv geschrieben wird, hat man nt letzter Zett sich der Menmng' I zugewandt, die Jacke könne.vom arabischen sakk, „Panzer- kleid" kommen. Sicher dagegen ist der arabische Ursprung ^r Joppe, die uns durch das ftanzösische supe vermittelt wvrden I ;to Auf spanisch heißt sie ol'jnba, Uiid die Vorsilbe al (der I Artikel) zeigt sckDN die arabische Herkunft an, nämlich von a l - | gubbah --- baumwollenes Unterkleid. Eine eigenartige Eftund- bedeutung hat unser groteskes tzerren-Fvterkletd, der F rack, er I stammt vom ftanzösischen frac, der aus frvc entbanden ist I und sich vom lateinischen sroccus lurleiteft emer Umformung I des ursprünglichen flvccus = Rocke, so daß wir mr Frack ein Gewand aus flockigem Stoffe vbr unshabLn Haben wlr zmeht von Kleidernamen ge;prochen, die aus dem dluslandezu uns ge- konimen smd, so sei jetzt einer Bezeichnung gedacht, die von uns I in das Ausland gewandert ist, der Robe; als althochdeutsch roup = Raub, .Kriegsbeute, Rüstung hat es un» verlassen, und ist dann in der ftanzösischen Gestalt und Mit der veränderten Bedeutung ztl uns zurückgekehrt, um besonders' der zusammengesetzten Forut „Garderobe" am rechten Wi« unrechten Platz sich I bei rms einzunisten. Wir wollen ihr nochdas französische K ost ünft eigeittlich Gebrauch, Gewohnheit, ..Sitte htnzufugen.und die deußü^e Tracht, die keine Erklärung nötig hat, um uns dann den Namen I einiger Fuß- und Kopfbedeckungen zuzuwenden. Ter tiefel I hat für den Laien einen durchaus deutschen Anblick, »rw zumal wer ihn nicht etwa S-tiefel, sondern rote etwa % der Dmitschen I Scks-tiefel ausspricht, wird sehr verwundert sein zu hören, daß I er aus dem Lateinischen stammt und man I hie Fußbekleidiing vor allem tm ^oMMer wegen d-m Gefahr der I Schlangenbisse. Auch unser Wort Galöschte, das ia tm all- aemeiuen vergessen ist, aber aus Andersens Märchen. „Dre Ga- Sat des Glücks" noch bekannt sein dürfte, ist cm EigenMstA- I juöxt und kommt vom lateinischen galltca = bet gaUilÄ ('Lchuh). I Erinnern wir mit dem Wort Socke. -- grtechtschSaccuscur I die griechische Komödie und dta ntedrtgen letchtrt. schuhe ihrer j Schtuspieler, so veranlaßt uns der imerklarbare P a n t 0 f f el, I an einen Irrtum int Aschenbrödelmarchen zu denken, ^n1 der gläserne Pantoffel verdankt fein Dasein nur Eer Vernich,- selnng von vair = Grauwerk, Wlz nut perra— Glas. Bon den Namen unserer Kopfbedeckungen, üb«r deren ewige ^andumg lick« » B Gellert weidlich aushalt, freilich Nicht der Erste, der 3 L Ls^ SE gemacht hat, sei zuerst der Hut genannt, der wobl mit der Hut, dem Schutz, verwandt fern durfte Die Kappe, die vielleicht aus dem Keltischen kommt, bedeutet u - lvrünalich einen Mantel mit Kapuze, worauf heute nur noch dÄ enLL cape hnwmst. TiesMe Mdemung hat mich Mütze das mittellateinische almuctum gehabt, Pas schot, ftMinmit ist imd ursprünglich den LiNN „eme Fault vvtt, rn ernr Faust passend" gehabt hat. Die kurze Skizze zeigt, wie, mckv-r«.rend ihrer Herrscherin, der unbeständigen Mode, auch die Namen der toMher lÄiniia ihre Bedeutung ändern und Biollet le Diw utit dcin M^rÄftTat:,Sgibt unter unseren heutigen KleidtmgsstückM feütC§ für welche man nicht einen von ferner letzten Gestalt sehr entfernten Urfbnmg nachweisen könnte'. Weiter und ihre Namen. Das Hemd ist dem Menschen näher aG der Rock, sagt das lKttrickLuort Da mag es vielen verwunderlich erscheinen, daß das bs«m Fernsten verwandt ist, mit dem Himmer. k' ÖK S die Etymologie ist. fo darf man ^hmen, daß bewe Wörter von einem Stamm „ham - «r,, giurrie ihtbet »ti-smünalich Hülle", „Decke" bedeuten. Dieselbe Wurzel, ftnoa sich denn auch m dem spätlateinischen camtsta,. das in. das Französischs als chemise hinübergegangM ist, und m setmr Verkleinerung che-mi ette, als verkanntes. Fremdwort, zu uns «mgkfocfebrt ift An das Chemisette wollen wir sogleich den ft u» ÄSft, MeW mit km griechisch«^ »Lif Nrnuckittsl — Kehle, Gurgel urverwandt ist u>id ick-on «eyr S iSwW S Serif I»ii in 8«n|r«jdi «tiMO» >”»» jein soll. Als Zubehör pes Hemdes muß schltcßltch noch dw Kttunt schien der Eindruck vergangen, so verneigten sich UUch schon zwei Geiger, der eine int grauen Lockenhaupt, der Ktnbere schlank, mit tief ernsten Zügen, die Geige in den langen, heralchängenden Armen, etwas zurückbleibend hinter pent alten Meister. Ein dritter int langen Haar des Künstlers mit glatt rasiertem Gesicht hatte am Flügel Platz ge- — 184 wie Sranlrelch ausstirbt. Tie immer zunehmende Entvölkerung Frankreichs, die eins fo schwere Gefahr für das Wohl und die Zukunft dieses Landes bc> tentet, enthüllt sich in ihrer ganzen Ausdehnung in den ftats stischen Zahlen, die ein inhaltsreicher Aufsatz von Charles Targuet in! Je' Ms tont zusammenträgt. „Unis Gallme' , das Ende Frani-- reichs! so lautet der Schreckensruf, den nuan schau jetzt aitftimnicit kann und der in hundert Jahren bereits zur Wahrheit werden! könnte, wenn nicht bis dahin eine Aendenmg der rapiden,Gev>E- abnahme eintritt. In den Jahren 1896 -1901, in denen DeutsA land an Einwohnerzahl mehr als vier Mill°mieu zunahm, wuchs die Bevölkerung Frankreichs int ganzen um 330 000 Einwohner. Ta die Einwohnerzahl eines französischen Departements im Dnrck)- schnitt 447 815 Seelen betragt, so hat sich also Deulschmnd nt dieser Zeit nm eine Bevölkerung von 9 französischen Departements vermehrt, während Frankreich kaum die Einwohnerzahl einer größeren deutschen Stadt für sich gewann. Sv wrrd Wort Mvltkes: „Die Franzbseu verlieren jeden Tag eine -schacht zu bitterer Wahrheit. Um 1700 umfaßte Frankreich ein Drittel der ganzen Bevölkerung Europas ohne Rußland; nm 1800 em Fünftel; heute betragen die 39 Milliionen Franzosen nicht mehr NlS ein Zehntel der 404 Millionen Euvapäer. Noch 1850 stand Frankreich mit mehr als 35 Millionen auf derselben Bevöl- kernngsstuse wie Deutschland, mit an erster Stelle Europas, nur von den 62 Millionen Rußlaüds überwunden. 1900 war es l-ereits an die fünfte Stelle geruckt. Von Deutschland um fast 18 Millionen, von Oesterreich-UngarN nur etwa 7, von den vereinigten britischen Königreichen uch 3 Millionen überflügelt. Und 1950 wird Frankreich an letzter Stelle unter den Großmächten! Europas stehen, auch von Italien um 2 Millionen überholt. Tabei ist das französische Land an Hilfsquellen reicher als jedes andere, und doch wird es bei diesem Znsammenschrnmtpfen seiner Menschenkräfte den Konkurrenzkampf nicht mehr aushalten. Bor 35 Jahren waren die Militärkräfte zahlenmäßig denen des' vereinigten Tentschlands noch gleich; im Jahre 1911 werden wir Deutschen noch einmal so viel Männer besitzen, die im Kriegsfall Unter die Waffen treten, um das Vaterland zu verteidigen. Und nicht nur militärisch, auch im Handel und Industrie must Frankreich darauf verzichten, sich an dem großen Weltwettkampf zu beteiligen. Ta die Franzosen fast gar nicht mehr auswandern, sind sie natürlich auch in fremden Ländern als Kaufleute nicht mehr stark vertreten, während Deutsche, Italiener, Belgier, EnglÄNder als Arbiter und Händler überall zur Stelle sind. Alle die Maßregeln, die man bisher gegen die Entvölkerung zu ergreifen versuchte, waren umsonst; das viele Kopfzerbrechen der Gelehrten und der Behörden hat nichts genutzt. Die BevAkerungsziffer nimmt von Jahr zu Jahr mehr ab, und in einigen Gebieten ist die Entvölkerung so gewaltig, daß man die Verödung bereits für eins bestimmte Zeit Voraussagen kann. So läßt sich berechnen, daß die Bour go gne i n 1 2 6 Iahr en a us g e stvrbe n sein wird, wenn keine Aenderimg emtritt. In dem Tiepartement Cote d'Or, das 357 959 Einwohner zählt, betrug die Zahl der Geburten im letzten Halbjahr 2843, die Zahl der Todesfälle 3959, so daß 1116 Köpfe verloren wurden. Im Departement Bonne mit 315 199 Einwohnern belief sich die Geburtszahl auf 2382, die Zahl der Dolen auf 3627; dieser Distrikt hatte also einen Verlust von 1245 Seelen zu verzeichnen, Alle die Ursachen, die inan gewöhnlich für dieses Hinschwinden der Bolkskrast angibt, sind nicht ausreichend und nicht stichhaltig. Die gewaltigen Kriege der Republik Nach der Revolution, währeich des ersten Md des ziveiten Kaiserreiches find wohl ein tüchtiger Aderlaß für Frankreich gewesen!, aber ein gesundes Land hätte sich von ihnen wieder erholen müssen. Die Sterblichkeit ist bei unseren westlichen Nachbarn geringer als bei uns, als in Italien und in Oesterreich, und doch nimmt in all diesen Ländern die Bevölkerung ständig zu, obgleich die ZaU der Todesfälle größer ist. Auch die Ehek>sigkeit ist in Frankreich geringer als in den meisten anderen Staaten; Gesetze also, die gegen die Junggesellen gerichtet waren, mürben keinen Gewinn bringen. Ebensowenig wird Frankreich durch Auswanderung geschwächt; die Einwanderung ist sogar sehr bedeutend, so daß gegenwärtig auf 38 Franzosen ein Fremder kommt. Alle Not und alle Schwächung des Landes geht allein ton der Abnahme der Geburtsziffern ans, die wirklich erschrocksnd ist. Sie hat in allen Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts ständig zugeNvmmen. Heute verhält sich die Zahl der Neugeborenen in Frankreich zu,der in den anderen Ländern im allgemeinen wie 2 zu 3. Für diese schwache Geburtsziffer, die Frankreich langsam tötet, sind zunächst physio- ilogische Gründe verantwortlich zu machen, da die Tuberkulose, der Mkoholismus und andere furchtbare Krankheiten die Zeugungs- kraft Frankreichs sehr geschwächt haben; dann aber auch moralische Ursachen, da der Franzose eine größere Kmderz-ahl fürchtet und seine Nachkommen in günstigen! Lebensbedingnngsn. znrückkassen ivill. Um einen normalen Bevölkerungszuwachs zu haben, müßten aus jeher Ehe vier Kinder hervorgehen, während die Dnrchschnitts!- ziffer kaum zwei beträgt. Diese übergroße Sorge für den Nachwuchs ist kein Glück für die Entwicklung dcS Landes. Wenn der verhätschelte Lieblingssohn, der heute sooft in französischen Familien anzutreften ist, Brüder und Schwestern hätte, mit denen er das Erbe teilen mWe, dann Würde er, wenN er ins Leben tritt, nicht reicher sein, als es sein Vater war, und müßte sich seine Stellung in der Gesellschaft erst selbst erringen. Gerade dieser Konkurrenzkampf der jungen Leute, der ihre Kräfte stählt, ist die Hauptursache für das Glück und die Macht eines Landes. Wäre 'man in Frankreich weniger sparsam und vorsichtig, sondern kühner, wagemutiger, jünger, dann wäre vielleicht eine Regeneration möglich, ein Aufblühen, wie es in höchstem Maße in den Bereinigten Staates herrscht, die sich in 100 Jahren um 72 Millionen 'vermehrt haben', und wo Newhork in 9 Jahren um 1 200 000 gestiegen jst.. Vermischter. * Eine sprachliche Modekrankheit nennt O. Sarrazin in der Zeitschrift des Deutschen Sprachvereins die immer mehr einreißende Sucht, Straßen, Platze usw. mit vielfach zusammengesetzten Namen zu bezeichnen. Statt der einfachen Arndtstraße findet man Ernst-Moritz-Arndt-Straße, statt eines Franzplatzes den Kaiser-Franz-Grenadier-Platz usf. Früher dachte man darüber anders unb — verständiger. Man bezeichnete Straßen und Platze einfach und schlicht mit einem Namen, wie . es für'den Verkehr, für Handel unb Wandel, für möglichste Kürz« bei Wohnungsangaben, bei Briefaufschriften, nicht zuletzt auch zur Kostenersparnis bei Draht- unb Kabelmitteilungen am vorteilhaftesten ist. So prägte man in Berlin z. B. die Friedrichstraße, unbesorgt darunr, daß sie ihren Namen zu Ehren Königs Friedrichs I. von Preußen .erhielt, und die dortige Franzstraße würde man heute sicher mit „straßenurkrmdlicher Genauigkeit" als „Kaiser-Franz-Josef-von-Oesterreich-Strase" bezeichnen, denn von ihm führt sie den Namen. Und diese Modekrankheit wird auch auf alles andere übertragen, was irgendwie erinnerungsbeburftig scheint: Krankenhäuser („Rudolf-Birchvw-Krankenhaus"), Schulen, Kirchen, Denkmäler, ja Linden, Eichen und Tannen — alles erhält seinen langgezogenen „Gedächtnisnamen". Tie schönst«« Müten treibt diese Vervwignngssucht in den Namen von Stiftungen, wobei die liebe Eitelkeit —■ männliche wie weibliche — ihre verführerische Rolle spielt. „Ferdinand-Günter-Stiftung" ist noch zähm, obwohl „©unterftiftung" vollauf genügte, weil die Stiftungsurkunde ja alles Nähere enthält. Größere Sicherheit für die Zukunft bietet schon die „Dr.-pHil.-Hermann-Schulze-Stif- tung". Und eine wahrhaft wohltuende Gründlichkeit des Ge^ schichtssorschers, zugleich das glücklichste Eheverhältnis der wohltätigen Gatten spiegelt sich in der „Professor-Fciedrich-Eberhard- und-Rose-MsabetlMeuge'bauer-Stistung". Tic Palme aber auf bem Gebiete urkundlicher Jnschristkunst gebührt der Stadt Schöneberg. Sie hat vor Jahren in ihren Anlagen ein Gedenkbäumcheu! gepflanzt, dessen Name auf einer Marmor täfel verewigt ist und in zierlicher Kürze also lautet: „General-Feldmiarschall-Priuz-- Früedrich-Karl-toiv-Preußen-Eiche!" Man sollte auch beim Prägen von Straßen- und anderen Namen endlich die so viel berufene zeitgemäße Forderung befolgen, „das Schreibwerk zu vermindern und zur alten Einfachheit und — Sparsamkeit zurückzukehren", alle derartigen Wörter-Ungetüme aber sobald wie möglich in kurze> schlichte Namen zurücktaufen. * „Also Algernon will sein Leben der Poesie widmen?" — „Ja, aber erst soll er ein Jahr in ein Bankgeschäft eintrete,u. Ich möchte nicht, daß der arme Junge stirbt, ohne je gewußt zu haben, was das für ein Gefühl ist, mit Geld umzugehen. * Ein guter Bekannter. Fremder: „Wer ist denn der Mann, den so viele Leute grüßen?'7 — Einheimischer: „Ach der ist in der ganzen Stadt bekannt... das ist unser .Geheimpolizist." _______________ Leiterrätsel. Die Buchstaben a, c c o, d, e e e e e, f, h h, i i i i i, m, n n, r r r, s s, t t t, z sind in die Felder nebenstehender Leiterfigur derart einzutragen, daß die Sprossen derselben, von oben angeiangen, folgendes ergeben: 1. Stabt in Italien. 2. Männlichen Vornamen. 3. Französische Stadt. 4. Musikalische Bezeichnung. Die beiden Seitenbalken der Leiter sollen, von oben nach unten gelesen, beit Namen eines modernen Philosophen bezeichneit. Auflösung in nächster Nummer. Auslösung des Kapsel-Nätsels in voriger Nummer: Gute Schwimmer ertrinken gern. Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck unb Verlag der Brühl'scheu Univerfitäts-Buch- und Steindruckerei, N. Lange, Gießen.