M twoch den <9. Januar 1910 — Nr. 10 1W fast Droestgl. Roman von Georg.Freiherrn von Ompteda. (Nachdruck verboten.) Patsch t— das Wasser spritzte nach allen Seiten, als Has vorderste Pferd in den Kanal sprang. Patsch, patsch, patsch — nun folgten sie alle vom hohen Landnngsufer mit mächtigem Sprunge. Nur der alte Steepler „Einigrant" blieb w-ie angenagelt stehen. Leutnant Graf von Regnier du Plessis drückte die Schenkel heran, aber der Hengst, Sieger in mancher Hindernisschlacht, setzte seine Mucken auf? die seinen Reitern gar viele Rennen aus der Hand gewunden, und war nicht vom Fleck zu bringen. Die Stute der Gräfin Pauline Kölln war schon mit ein paar Sprüngen am jenseitigen Ufer hinauf. Nun blieb das junge Mädchen halten und erteilte förmlich Reitunterricht: — Luft in der Hand! Im nächsten Augenblick machte der Hengst einen riesigen Satz mitten ins Wasser, ttitb rechts und links spritzte ein breiter Strahl zur Seite. Leutnant Graf Regnier folgte dem Jagdfelde, und der alte Emigrant holte in seinem raumfördernden, gleichmäßigen Sprang die Herren und Damen eht, ehe sie auf den nächsten Sturzacker übergingen. Der Schwarzkittel wechselte eben aus einer Dickung heraus und wurde nun in Sicht gejagt von den vierzig Rotröcken hinter der Meute, die halsgebend mit frohem Geläut dahinzog. Graf Kölln, der Master, war groß, mich einem so trockenen Kopf itne ein Blutpferd. Der weiße Schnurrbart quoll aus den Nüstern, als ob zwei sibirische Eisfüchse in seiner Nase zu Bau gefahren seien und mir die Ruten rechts und links heraushingen. Sein fröhliches Gesicht war dunkelrot von frischer Luft, Rotspohu und Jagdfreude. Nur wenn leinet der Jäger, Eifer und Grobheit des alten Herrn nicht achtend, zu nah an die Hunde kam, schnauzte er ihn an: — Zurück, Herr — Gottverdamnnch — zurück! Es ging in rasender Fahrt dem Schwarzkittel nach. Die weißen, gelb und braun gefleckten Hunde saßen ihm dicht auf beit Hacken, und wie das Feld so dahtnschoß, flogen, von den greifenden Hufen gefchleudert, die Erdbällen gleich Kartätschfeuer durch die Luft, daß ab und ziuprastelnd einer den Zylinderhut eines Reiters traf. Ta hatte die Meute ihren Feind etngeholt Grunzend stellte er sich ihnen, duckte jich auf die Nachhand und teilte mit den weißglänzenden Gewehren rechts und links Hiebe aus. Ein junger Hund flog durch die Luft und blieb ein paar Meter entfernt winselnd liegen; aber fern Klagen ward übertönt von dem wütenden Gelallt der anoeren. Immer feuerte der Huntsman seine Pflegebefohlenen an: „ £ . „ — Come ou! Mo! Faß, -Mhlord! Hierher, ^ane, hier her! Dann sauste die Hetzpeitsche an dem kurzen Stiel Mit der langen Schnur durch die Luft und trieb den feigen Mylord heran. Ein alter Rüde saß dem Keiler im Nacken und biß sich fest in bett vor Wut gesträubten Borsten. , Graf Kölln war aus dem Sattel gesprungen. Seine Tochter ihm nach. Sie packte den Schwarzrock bei den .Hinterläufen, um das grunzende Untier aushebend auf die Seite zu werfe». Bei der Anstrengung rutschte ihr Hut in idie Stirn, und ihr Kragen platzte auf. Der alte Graf gab mit dem breiten Jagdmesser den Fang. Der Schwarzkittel sank langsam auf die Seite. Nun ließ der Master seine Kappe kreisen. Zwei Meter'hoch stand er da, int roten Rock mit fast noch röterem Gesicht, über dem das zur Bürste geschnittene Haar silbrig glänzte, und rief: - Hallali! Hallali! Hallali! , Die Herren lüfteten bett Hut. Die Damen hoben die Gerten: — Hallali! Hallali! Hallali! . lieber dem Kiefernwalds hatte sich der Himmel abendlich gefärbt. Schmale, violette Wolkenstreifen lagen über der weiten Ebene, die sich endlos zu dehnen schien, Feld an Feld, Hutung an Hutung, hier und da nur von einer Remise unterbrochen. Graf Kölln sagte mit blitzenden Augen: — Meine Herren, dem Jüngsten fällt es nach altem Brauche zu, die Brüche zu holen — Es traf Graf Regnier. Er trabte zum Waldrande davon, um 16alb darauf mit einem ganzen Arm voll kleiner Eichenzweige -zurückzukehren. Der Master nahm sie ihm ab, indem ein freundlicher Blick über die schlanke Gestalt des jungen Offiziers glitt. Während die Hunde mit der Peitsche in gehörigem Abstand vom erlegten Keiler gehalten wurden und der Huntsman dabei war, die rauchenden Eingeweide den vor Aufregung zitternden Hunden vorzuwerfen, brach G af Kölln einzelne Eichenzweige ab. Jeder, der beim Hallali gewesen, erhielt einen. Die Gesellschaft ritt den Weg zurück bis an den Kanal, bann geteilt in zwei Kolonnen, rechts und links aus dem Sommerwege der Straße. Ter Abend sank nieder. Es wurde merklich kühl. Unter rötlichem Schein zogen schmale, gelbe Streifen am Horizonte hin, bann versank alles in Violett, bald zu eintönigem1 Grau verblassend. lieber dem Wasser stiegen Nebel auf, schwebten auf den Feldern, umspannten Gebüsch und Baum: bald lag die ganze Ebene in dichtem Dunst begraben. Die Reiter waren tote eine Geisterschar vom Nebel verschlungen. Man hörte nur noch bas Klappern der Hufe und ab und zu Pas Schnauben eines Pferdes. . Die Meute folgte dicht hinter dem .Huntsman, der mit krummem Rücken ritt, den Kragen hochgeschlagen; muh- sie verschwanden im herbstlichen Tunstmeer. Die Ebene lag trostlos einsam da, als fei nie ein Mensch ober ein Tier über diese Felder gebraust, und die Nacht 88 Vreitet« ihre schwarzen Schwingen ans tzaK schweigend dampfende Land-. Im großen Saale .des Schlosses Kölln glänzten die Lichter auf den mächtigen Kristall-Lüstern. Prinzessin Hohengart in ausgeschnittenem, bunfTem Meid, ihrer Haare Mond zur Geltung bringend, blieb- stehen vor dem Spiegel, der sich auf dem gewaltigen Barock-Kamin erhob. Sie schob den weißen Spitzensaunr des Ausschnittes tiefer hinab. Zum Haushofmeister, in schwarzem Frack, grauhaarig, ein Wenig gebeugt, sagte die Prinzessin: ■— Elßmann, sehen Sie denn nicht, daß die Kerze- nicht brennt? Ter alte Mann versuchte das eine vergessene Licht zu Entzünden. Ms der kleine, schief gedrückte Docht anfing, in einem winzigen Flämmchen zu erglimmen, drehte sich die Prinzessin herum. Es war ein buntes Drrrcheinander ihn Saal. Von der Renaissance bis zu den dreißiger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts gab es fast alle Stile, aber die alte Pracht der Möbel klang gut zusammen, ohne daß -eine besonders geschmackvolle Hand geordnet hätte. Da öffnete sich die eine Seitentür. Gräfin Agathe Kölln, die älteste der unverheirateten Töchter oes Hauses, sah herein. Sie war breit im Gegensatz zu ihren Schwestern, Gräfin Pauline, der Jagdreiterin, und Valerie, Prinzessin Hohengart. Ms Gräfin Agathe, die ihrem Vater die Wirtschaft führte, die Prinzessin noch allein im Saale sah, zog sie den Kopf zurück und verschwand. Zwei Mener in blauer Livrö mit seidenen Kniehosen und schwarzen Strümpfen öffneten jetzt die großen Flügeltüren des Saales. Die Prinzessin wartete am Kamin mit lässig aufgestütztem Arm, hinter sich das brennende Feuer, das ihre schöns Gestalt beleuchtete. Einzelne der nun eintretenden Herren machten eine Verbeugung. Aeltere oder näher Bekannte küßten ihr die Hand. Sie sah Graf Regnier freundlich lächelnd an: i— Wie geht es Ihrer Frau Mama'? -- Danke, Durchlaucht, ausgezeichnet — Er trat ein ivenig verlegen zurück. Dann vervollständigte er den Satz: — und Papa läßt sich Ihnen zu Füßen legen, Durchlaucht. Im Feuerkreis des Kammes erschien ein Herr, dessen roter Frack einen ersten Schneider verriet. Den Eichenbruch vom Nachmittag trug er im Knopfloch-. Er machte eine Verbeugung, nicht zu ergeben, nicht zu oben hin, aber die Prinzessin antwortete nur durch ein kurzes Neigen, ohne den Herrn zu beachten. Mmählich war die Stille schwellendem Stimmengewirr gewichen. Nun kamen auch einige Damen, die heute die Jago mitgeritten hatten, und dann die einzige ältere: Gräfin Lindenbach, geborene Hohengart. Sie ging querdurch den Saal und setzte sich in eine Bergers Louis XV. Mit einem beinahe männlichen Gesicht und den scharfen Augen blickte sie sich um und streifte die langen Handschuhe herauf. Dis Diener schlossen die Flügeltüren. Me Prinzessin fragte einen der Herren: ■— Es mutz doch längst sieben sein? Herr von Mellin zeigte seine Uhr: zehn Minuten über sieben. Tie Prinzessin flüsterte ihm zu: — Bitte, schicken Sie doch jemand hinauf, um es Papa Und Paulino sagen zu lassen! Ein schmächtiger, unscheinbarer Herr mit winzigem Schnurrbärtchen näherte sich dem tadellos Gekleideten im roten Frack, der ergebnislos der Prinzessin eine Verbeugung gemacht hatte: — Sind Sie das erste Mal hier? Der andere schloß leicht die Absätze: r— Jawohl, Durchlaucht. Es ist sehr liebenswürdig von Graf Kölln. . . Leise Röte stieg in Prinz Hohengarts Gesicht: Ja, mein Schwiegervater ist sehr gastfrei. Ich habe doch den Vorzug, mit Herrn von Liegen zu sprechen? , — Nein, Pardon . . . Louis Droesigl — Ich habe vorhin bie Ehre gehabt, mich bekannt machen zu lassen, Durch- «mcht! Der Prinz Würbe noch verlegener: Ich bin erst vor einer halben Stunde gekommen. Arno Sie schon länger hier? Jawohl, Graf Kölln ist so liebenswürdig, mich schon acht Tage hier zu sehen. Ich habe meine Pferde mit. Eins Schwäche von mir. Ich- habe dis Tiere in England hinter den Hunden geritten.... — So; leben Sie in England? — Nein, doch nicht. Ich lebe un peu partout st null« pari — ich habe ein pied ä texte in Paris, schieße grouses bei meinen Freunden in Schottland — und dann bin ich kein großer Freund unseres Winters. Die Riviera oder Kairo ist mir lieber. So bleibt nicht viel für die Heimat ! Der Prinz, der nicht wußte, mit wem er es zu tun hatte, dachte, er sieht eigentlich sehr anständig aus. —■ 'Er fragte gedehnt: — Es muß Zeit zu Tisch sein ? Da wurden die beiden großen Flügeltüren noch einmal geöffnet. Der alte Graf trat ein. Mit dem krebsroten Gesicht, dem weißen Bart und Haar-, dem roten Frack, der weißen Hemdenbrust, eine Symphonie in Rot und Weiß. Er küßte Gräfin Lindenbach die Fingerspitzen, ging von Dame zu Dame und zog aller Hände au die Lippen: — Verzeihung, ich bin wieder mal der letztet Tie rundliche Agathe, die ihm kaum bis zur Brust reichte, flüsterte ihm zu: " — Patsch ist noch nicht da. Ter alte Herr rief den Haushofmeister: — Elßmann, sagen Sie Kvmteß, der Deubel soll siö reiten, sie hätte zehn Minuten vor der Zeit hier zu fein — Nach einer Weile öffnete sich vorsichtig eine Seitentür, um Gräfin Pauline von Kölln einzulassen. Das dunkelbraun gebrannte Gesicht über dem hellen Ausschnitt ihres Kleides nahm sich mertwiirbig aus. Agathe ging eiligst zu ihr : — Dreh dich nicht um, bleib stehen. Und hinter der hohen Lehne eines Stuhles aus der Zeit des .großen Kurfürsten schloß sie den Schlitz ihres Kleides, der offen gestanden. Man bot den Damen den Arm. Einen Augenblick daraus saß die Gesellschaft in dem durch zwei Geschosse gehenden Bankettsaal, der mit großen bunt en Bildern Jagd- und Fruchtstücke darstellend, und mit gewaltigen Geweihen vom ungeraden Zwanzigender herab geziert War. An der Decke schwebte ein großer, aus Slbwursstangen gebildeter Kronleuchter. Die Mener rückten die Stühle an, und der Haushofmeister verteilte an der hohen Barockkredenz die Wildsuppe aus der wie ein Taufbecken großen Suppenschüssel alten Familiensilbers. — Man sprach von der Jagd, vom vorzüglichen Sent der Hunde, man bewunderte Die vielen Pferde in des Grafen Kölln Stall, die er seinen Gästen zur Verfügung stellte. Der junge Graf Lindenbach sagte zu Leutnant von Liegen, seinem Regimentskameraden: — Du brauchst dir kein Gewissen daraus zu machen, datz der Gaul lahm ift, das ist beim alten Kölln ganz Wurscht. Als ich noch Pennäler war, brach eine englische Voilblntstnte, die eilten Riesenhaufen Lappen gekostet hatte, mit Papa im Sattel die Wirbelsäule und mußte getötet werden. Graf Kölln hat kein Wort verloren. (Fortsetzung folgt.) Der neue belgische König. lieber Albert I., feilte Hofhaltung und seine Pläne berichtet Jean de Bonnefon interessante Einzelheiten im Pariser „Journal": Ein Berichterstatter hat durch die Vermittlung seiner Botschaft eilte Audienz beim- König von Belgien erbitten lassen: „Ich lese täglich zwanzig Zeitungen", hatte Albert I. geäußert. „Ich schätze die Presse, weil sie der Gerechtigkeit dient, und weil die Furcht, die sie einflößt, die zum Einschlafen bereiten Verwaltungs- körper wach erhält. Ich will Herrn X. gern empfangen. Aber was soll ich tljiit wohl sagen? Gleichgültige Tinge, belanglose Redenstarten? Wenn ich von ernstere» Dingen rede, von Plänen —, denn nur von solchen könnte ich ja vorläufig sprechen, — falls ich leicht dem Schicksal jener, so viel besser als ich an ihr königliches Amt gewöhnten Monarchen anheim, die sich durch mißbrauchte Reden in eine unbequeme Lage gebracht haben. Sagen Sie dem Herrn £., daß ein konstitutioneller Monarch eine stummö Person ist, und daß ein Stummer sich nicht vor der Presse dieser Rebemacht, zeigt." Und doch sehen.wir etwas anderes als nur Versprechungen dieser erst wenige Tage alten Regierung: Von freudig begrüßtem Anbeginn hat sich ein bedeutsames Ereignis vollzogen: König Albert und Königin Elisabeth haben den von lebhaftem Familiew- sinn erfüllten Belgiern ein von Familiensinn erfülltes Königs^ haus geschmkt. 39 Volk und Parlament sind eins mit dem König in dem Bo- ßeben, Mer die peinlichen Vorkommnisse eines Lebens, das auch ne Verdienste hatte, die Trauerschleier zu breiten. Die Dynastie hat die Popularität, die ihr verloren gegangen !var, tviedergefunden. Und es wird interessant sein, den Einfluß eines Hofes zu beobachten, an dem eheliche Liebe und patriarchalisches Leben heimisch sind; jedenfalls ist es eine neue Art Regierung. Keine Photographie gibt ein rechtes Bild von der Physiog- lwmie Albert I. Keinem Bildhauer oder Maler war es bisher gelungen, die Erscheinung des Prinzen Albert lebensecht festzuhalten. Dieser blonde, lebhafte Kopf mit den energischen Zügen, deni schüchternen Blick und dern fast kindlichen Lächeln ist von höfischer Versteinerung bewahrt geblieben. Albert I. macht den Eindruck eines ganz modernen jungen Ingenieurs, der nach absol- viertem theoretischen Examen int Begriff ist, in die Praxis des Berufes einzutreten. Die Lebhaftigkeit der Züge läßt die Einzelheiten dieses ganz von Wie erhellten Gesichts nicht recht erkennen. Ter König hat sich «ine ZeiÄang darin gefallen, tzaar- und Barttracht häufig zu ändern. Bald sah man ihn mit krausem, blonden Vollbart, bald nur mit einem feinen Schnurrbart „ä l'allemand", die Enden hochgebürstet. Das Laar trug er lang imb voll, dann wieder glatt in die Stirn gekämmt oder kurz geschoren. Die neuen Münzen werden den König mit {(einem Schnurrbärtchen, sonst glattrasiertem Gesicht zeigen, das Haar gescheitelt ■— wenn es dem Monarchen innerhalb eines Monats nicht etwa belieben sollte, sein Aenßeres zu verändern. Das Wesen des neuen Monarchen zeigt eine stille Energie, Siächlich in der Erwägung eines Planes, stetig in seiner Aus- rung. Die Herrschaften aus der Umgebung des alten Königs brauchten auf einen Beweis dieser Energie nicht lange zu warten; sie sind sofort sämtlich ihrer Äemter enthoben worden. Das häusliche Leben des neuen Monarchen hat schon seine feststehenden Formen angenommen: Das Schloß in Lacken dient »er' königlichen Familie nur noch so lange zum Wohnsitz, bis das in völliger Restauration begriffene königliche Schloß in Brüssel fertig sein wird. „Der Monarch muß seine Residenz in der Hauptstadt des Landes haben", so erklärte Albert I. Es fei das geboten ans Rücksicht für die Minister, die ihre Zeit nicht.mit den weitere Fahrten verlieren sollen; aus Rücksicht für das Parlament und das Volk, vor bent der König sich nicht verbergen soll. Um 6 Uhr steht der König auf. Tie ersten Morgenstunden vergehen mit dem Lesen der Zeitungen, Empfang des diensttuenden Offiziers und des Privatsekretärs, mit dringenden Unterschriften und der Feststellung des Tagesprogramms. Um i,49 erscheint die Königin im Arbeitszimmer, und das erste Frühstück wird gemeinsam mit den jüngsten Kindern eingenommen; denn der Kronprinz ist schon bei der Arbeit. Die Anordnung dieser Mahlzeit ist nach deutsckur Art: Kaffee, Milch, Schinken, Eier und kleine längliche Milchbrötchen, die die Brüsseler „pistolets" nennen. t. .„ r Diese Mahlzeit dauert eine halbe Stunde; sie ist die längste des Tages, weil sie die intimste! ist. Danach beginnen die Audienzent des Königs, indes die Königin den Vormittag ihren Kindern und den Wohltätigkeitsanstalten, di« unter ihreni wchutz stehen, oder Besuchen bei den Armen widmet. , Die Erscheinung der Königin erweckt den Einbruch von Klugheit, Anmut und Sftite. Der ganze Zauber dieses Gesichts liegt in seinem Lächeln. Wie selbstverständlich nnb mühelos hatte die Prinzessin Elisabeth die Belgier für sich gewonnen von dem Augenblick an, da sie nach geschlossenem Liebesbnnd im Jahre 1900 ihren Einzug in Brüssel hielt. Sie hat es verstanden, sich die Sympathien zu erhalten, nnb zahllos sind die Geschichtcheu, die man von Wer anmutvollen Güte erzählt. Als Thronfolger machte der König Mit ferner Gemahlin hünfig nachmittags größere Ansflüge im Automobil, das der Prinz selbst lenkte uttb zwar mit höchster Fahrgeschwindigkeit. Jetzt haben diese Spazierfahrten aufgehört: der König widmet die Nachmittagssttmden seinen Staatsgeschäften. Die Hauptsorge des Familienoberhauptes ist es, vorerst die Erbschaftsangelegenheiten Leopolds II. auf gütlichem Wege zu ordnen. Der .Herrscher hat aber auch wichtige Pläiie für die nächste Zukunft, bte ihn beschäftigen: Als Thronfolger versuchte er eine Umwandlung des Hafens von Ostende unb eine neue Hafenanlage in Pau zu schaffen; aber unübersteigliche Hindernisse stellten sich seinen Plänen entgegen. Der König hofft ihrer Herr zu werden. Sem Ziel ist, Belgien zu einer großen Seemacht, gestutzt auf eine bedeutende Handelsmarine, zu gestalten. Tie industrielle Entwicklung des Landes hat keine Geheimnisse für den König, der in seiner ersten Jugend die großen Fabrikanlagen und Werke Deutschlands besucht hat und die belgische Eisenindustrie aufs gründlichste kcmtt. Der König ist ein absoliiter Anhänger des Friedens. Er verdammt alles, was trennend zwischen Klassen und Völker tritt, und sein Abscheu vor dem Blutvergießen ist so stark, daß selbst die Jagd ihm ein Greuel ist. Niemals hat er sich diesein Sport gewidmet. Als Prinz Albert hat er zwei große Studienreisen gemacht, die erste nach den Vereinigten Stauten, nm Einblicke in amerikanische Industrie und Technik zu gewinnen/ eine zweite nach dem Kongo, von der er etwa 1000 Seiten genauer Aufzeichnungen heimgebracht hat — Vorarbeiten für die Reformen, die nun in Angriff genommen werden sollen. König Albert erklärt, daß er möglichst wenig reisen wird. „Die Würde eines Souveräns erfordert, daß et versteht, bei sich zuhause zu bleiben", soll er geäußert haben. Er wird nur die erforderlichen Repräfentattonsreisen machen, wirb dem Hofe von England, auch Berlin und Frankreich einen Besuch abstatten. Das sind, wie tvir aus gut unterrichteter Quelle erfahren, die Pläne des neuen Königs, der die Popularität der Monarchie in Belgien wieder erneuert und die Tradition da wieder aufnehmen! will, wo Leopold I. sie gelassen hat. Und das ist der neue! Hof, der die Schatten der Könige vom alten Regime nicht wenig in Erstaunen setzen würde. „Mein Hof", hat Albert I. geäußert, „soll die Präsidentschaft einer wohlgeordneten Republik mit Tradition sein." Die Gefangennahme Andreas hssers. Im Laufe dieses Monats sind 100 Jahre verflossen, seit sich das tragische Geschick Tirols ganz erfüllte und mit der Verhaftung des todesmutigen Führers der wackeren Bauern die letzte Hoffnung für die Freiheit des Landes dahinsank. Nachdem bereits die Blüte der Männer im vergeblichen Ringen gegen die Franzosen auf dem Schlachtfelde hingesunken waren, entfesselten di« Strafgerichte des siegreichen Feindes einen neuen Blutstrom, der manch tüchtigem, von Vaterlandsliebe erfüllten Leben ein Ende machte. Nordtirol, wo sich der Widerstand schon früher erschöpft hatte, blieb zwar von Hinrichtungen verschont, aber jenseits des Brenners ließen einige französische Generale das Kriegsrecht ist seiner ganzen Strenge Wttttm. So begannen int Dezember di« standrechtlichen Erschießungen als düstere Vorspiele der Haupttragödie, die im Januar Hofers Verhaftung und seine später« Hinrichtung heraufbeschworen. Ueberall erschienen die Häscher, warfen die Verdächtigen in die bald überfüllten Gefängnisse, und Mitte Dezember fielen die ersten Opfer auf der Bozener Tuchbleiche. Vor seinem getreuen Hauptmann ward auch der Mahrwirt Peter Mayr von dem am eifrigsten die Hetzjagd betreibenden General Scveroli aufgespürt. Er hatte sich von der heimatlichen Scholle nicht trennen mögen, wurde, als er unvorsichtig aus seinem Versteck herauskam, aufgegriffen tutb an den o b erst komm and i e r enbe n General Baraguay zur Wurteilung geschickt. Dieser wollte Milde walten lassen, wenn Mayr erkläre, daß ihm bet entscheidende, zur Niederlegung der Waffen aufsordernde Befehl vvnt 12. November Nicht bekannt geworben fei. Doch der Wirt von der Mahr wollte nicht mit einer Notlüge weiterleben. Er wat, so sagt Josef Hirn in seinem Werk Über! die Erhebung Tirols, „mit einem Schilde der Gewissenspflicht und Wahrheitstreue gepanzert, über dessen Reinheit er mit der stahl- harten Festigkeit eines aitfreien Ritteners, wie feine Ahnen, bte Mayrs am Kölhof, waten, gewacht hat. Mochte ihn sein wackerer Verteidiger vor Gericht, mochten ihn Freunde, selbst seine flehend« Gattin bestürmen, er blieb unbeugsam: die Kundmachnugen der Feinde habe er wohl gekannt, aber ihnen nicht geglaubt. Und so streckte! auch ihn eine Salve auf der Bozener Tuchbleiche dahin." Am schlimmsten verfuhr General Broussier im Pustertal, der eine schauerliche Kette von Verfolgungen und Hinrichtungen; über die armen Bewohner verhängte. 25 Männer wurden gehängt und zur Abschreckung auf den int Dorfe errichteten Galgen tagelang ausgestellt. Mit schweigendem Schauder trug das Volk das schwere Verhängnis. Während so überall im Land Tirol die Lagerfeuer der Franzosen leuchteten und in ihrem gespenstisch unruhigen Schein die düsteren Schatten der gerichteten Blutzeugen sich erhoben, Wat von Hofer selbst jede Spur und Nachricht verloren. Als die Franzosen bereits in seinem Heimatstale wimmelten und nur noch bet letzte Ausweg zur Flucht blieb, sandte ber „im Herz betrübteste Anbrs Hofer von Paffeier" noch einen verzweifelten Hilferuf an ben Erzherzog Johann. Seist Glauben an Kaiser unb Reich war noch nicht erschüttert. Rich- tiger beurteilten andere die hoffnungslose Sage, so Hofers „Finanzminister", ber praktisch überlegte Holzknecht, der in einem Schreiben Hofer dringend riet, die Flucht zu ergreifen. Auch ander« besonnene Männer des Pasfeirertals wandten sich zusammen! mit einigen Geistlichen an ben Sandwirt, um ihn zur Ergebung zu bereben. Sie fanden ihn zusammen mit seinem getreu eit „Töninger", bent jungen Studenten Kajetan Sweih, ber einst in ben Tagen des Erfolges sein Sekretär gewesen und nun auch in bet Not getreu bei ihm ausharrte. Hofer wies die Abgesandten der Heimat barsch ab. General Baraguay soll sogar damals noch Kaipuziner zu ihm gesandt haben, ton ihm „Parbon in Aussicht zu stellen, wenn er das Volk durch seinen gewaltiges Einfluß' beruhige. Als sich aber der Sandwirt zu nicksts verstand, verkündete Baraguay die Acht über ihn und setzte einen Preis von 1500 Gulden auf seine Ergreifung. Nun fand Hofer seinen bisherigen Aufenthalt nicht mehr geheuer; er schickte Frau unb Kinder in die hinterste Taleinsamkeit, er selbst flüchtete in die entlegene Höhenwildnis auf die Alphütte seines bisherigen Unterstandsgebers, des Pfandlerbatiern auf Brantach, die im Awalde lag. Nur Töninger begleitete ihn. Gegen die grimmige Kälte wurden die Luken zwischen ben roh gefügten Bäumen 40 notdürftig verstopft; zum Wärmen mußte in dem unwohnlichen Raume das Feuer beständig unterhalten bleiben, so daß qual- mender Rauch verräterisch emporstieg. Lang« Stunden verbrachte der Oberkommandant der Tiroler im Gebet; von den Vorgängen in der Welt draußen erhielt er durch vertraute Freunde Kunde, die ihn besuchten. Noch immer trug er die kaiserliche Gnadenkette um den Hals, deren Medaille er andächtig zu küssen pflegte. Noch immer glaubte er an eine Wendung zum Besseren und konnte sich nicht zur Flucht entschließen. Von unten Hermes kamen düstere Nachrichten in sein unwirtliches Versteck: inr armen Pas- seirertal hausten die Feinde, sein eigener Hof lag verödet und verwüstet, die Gläubiger drängten sich nm sein Hab und Gut. Um die Jahreswende kamen im tiefsten Schnee seine Frau mit dem Sohne Johann herauf, da sie sich unten vor den Nachforschungen der Franzosen nicht mehr sicher fühlten. Aber auch in Hofers hochgelegenem Versteck war die Sicherheit immer mehr gefährdet. Zwar hatte er überall aussprengen lassen, daß er nach Wien entkommen sei, aber die vielen Fußspuren, die zu seiner Hütte ■ führten, und der aufsteigende Rauch konnten zufällig einen Verräter anlocken. Und was man fürchtete, geschah. Eines Tages drang ein übel beleumundeter Mensch, Franz Rafft, bis zur Hütte vor; mit einem Geldgeschenk erkaufte Hofer von dem unheimlichen Gesellen das Gelöbnis des Stillschweigens, aber der hohe, auf den Sandwirt gesetzte Preis verlockte ihn doch zur Judas-Tat. Der Ortsaufseher Peter Jlmer, dem sich Raffl zuerst anvertraute, suchte ihn von seinem Vorhaben abzubringen oder tvenigstens dm Verrat aufzuschieben. Ein paar Wochen, vom 5. bis zum 26. Januar, zögerte Raffl noch, dann aber verlangte er vom Richter in St. Leonhard die Verhaftung Hofers. Mit der Schnelligkeit des Windes verbreitete sich das Gerücht des Verrats im Tal. Noch am Abend des 27. Januars eilte ein Freund zu Hofers Hütte, um ihn zur Flucht zu treiben, die der Sandwirt auch für den nächsten Tag in Aussicht stellte. Aber es war zu spät. Noch in derselben Nacht wurde er ergriffen und mit Weib und Kind und seinem Toninger unter Mißhandlungen nach Meran geschleppt. Lustige Militärmusik begleitete den traurigen Einzug. Hochaufgerichtet schritt Hofer einher, in den Augen das alte Feuer, aber totenbleich, mit großen blutunterlaufenen Flecken im Gesicht und zerwühltem Bart. Oeffentlichc Plakate verkündeten den gelungenen Fang in allen Städteir. Schon am 29. Januar wurde er sch!ver gefesselt zur Aburteilung von Meran »rach Bozen gebracht. Vernriscbtes. K.-K. Maschinen und Lebeivesen. Es ist keine müßige Spielerei, die einen mit den anderen zu vergleichen, weil beide Energietransformatoren sind und den Zweck haben, die Energieuniwandlungen so zweckmäßig wie möglich durchzuführen. Meist tritt weder ein Organismus, noch eine Maschine vollkommen in die Erscheinung. Das Studium der Artentwicklung hat uns längst damit vertraut gemacht, daß die Vervollkommnung der Lebewesen sich in erster Liirie dadurch vollzieht, daß sie ihre Funktionen teilen und eine jede durch dazu besonders ausgebildete und besonders geeignete Werkzeuge oder Organe (Organ heißt Werkzeug.) ausüben lassen. „Eigenschaften und Einrichtungen, die für die vorhandenen Bedingungen unzweckmäßig sind, treten allmählich zurück und verschwinden endlich, nachdem sie als „rudimentäre Organe" ein zweckloses Dasein geführt hatten. Dies ist eine Art der Anpassung. Die andere Art der Anpassung besteht darin, daß die verschiedenen Funktionen des Organismus.sich mehr und mechr auf verschiedene besondere Organe verteilen, von denen ein jedes die vorliegende Arbeit besser, b." h. mit größerem Güteverhältnis, himschen der verbrauchten und erzeugten Energie, auszuführen vermag, als der frühere, einfache Organismus. Wer jemals der glückliche Besitzer eines Universalapparates, z. B. eines Taschenmessers gewesen ist, mit dem man nicht nur schneiden, sondern auch sägen, bohren, hämmern, feilen usw. kann, weiß, daß alle diese Dinge mit einem Werkzeug nur sehr unvollkommen gehen, und daß man durchaus besser tut, sich die einzelnen Werkzeuge besonders zu kaufen." Man hat aber noch kaum daran gedacht, diese Betrachtrrngs- weise auch auf die Maschinen anzuwenden, obwohl doch ein Blick auf die Entwickelung irgend eines Apparates oder Verfahrens uns genau, die gleichen Eigentümlichkeiten erkennen läßt. „Und wir begreifen auch, baß die Aehnlichkeit vorhanden sein muß, denn wir wissen, daß es sich beide Male um die gleiche Aufgabe, nämlich die zweckmäßigste Energietransformation handelt, die nicht auf einmal, sondern auf dem langsamen Wege allmählicher Annäherung gelöst wird. Ms z. B. der Gedanke entstanden war, einen Wagen oder ein Boot mittels einer Dampfmaschine zu treiben, setzte man einfach eine der bereits bekannten stehenden Dampfmaschinen auf einen Wagen von üblicher Gestalt, bzw. in ein Boot upt) verband die gebräuchlichen Bewegungsorgane, Räder oder Ruder, so unverändert wie möglich mit der Maschine. So finden wir beispielsweise noch heute auf den amerikanischen Flüssen Dampfboote, deren Maschinen noch den alten Balanzier tragen, der zur Zeit der Erfindung ein allgemein vorhandenes Organ der Dampfmaschine war. Er ist sonst praktisch verschwunden, hat aber au dieser Stelle sich als rudimentäres Organ noch erhalten." Wie nun die Verbesserung der Maschinen sich wie der: Lebewesen schrittweise zunächst durch Beseitigung des Entbehrlichen und dann durch Ausbildung von Sonderorganen für die einzelnen Funktionen sich vollzieht, das führt in ebenso lehrreicher wie geistvoller Weise näher ein Aufsatz von Prof. Dr. Wilh. Ostwald in Heft 1 der „Technischen Monatshefte" (herausgegeben von F. W. Kahl und Dr. A. Reitz, Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlimg) aus. * Selbst hinvingelegt. Unteroffizier: „Schackschwere- brett, iind Sie ein blöder Kerl! Haben Sie noch Geschwister?" — Rekrut: „Einen Bruder/" — Unteroffizier: „Ist der auch so blöd?"-"- Rekrut: „Mch blöder." — Unteroffizier: „So? Was ist denn der?" — Rekrut: „Unteroffizier!" Literatur. — „Buch der Sprüche" von Oscar Blumenthal. (Cou- oordia Deutsche Verlags-Anstalt, G. m. b. H. in Berlin. W. 30.}' Oscar Blumenthal hat seine zahlreichen, scharf zngespitzteir, durch Witz und Jvrmlnmst ausgezeichneten Sprüche, die bisher mir verstreut und vereinzelt erschienen sind, in dem vorliegenden Band zu einer Gesamtausgabe vereinigt, jn der er seine literarische Lebens ernte auf dem Gebiet der Sprnchdichtung dem deutschen; Publikum übergibt. Das Geleitwort, das der Dichter seinem! Werk mitgibt, lautet: 1 > Was mir gerannt hat die hastende Zeit, Was ich auf flatternden Blättern verstreut, Was mir dem rauschenden Leben entquoll. Was mir geflüstert hat Freude und Groll, Was Spott und Kampflust aus mir gedichtet — Hier ist es .gesammelt, ist gesichtet. Und geht die Wahrheit nicht auf ohne Bruch Zn manchem gespitzten wortkargen Spruch, Was helfen da Klauseln und Verwahrungen? . . . Sprüche sind Endreime von Erfahrungen. Daß der bekannte Witz des fruchtbaren Schriftstellers seinem lustigen Pegasus in Willen Künsten der hohen Schule vor führt, versteht sich von selbst und jeder Leser wird das Büchlein mit vergnügtem Behagen aus der Hand legen. — Von Leutchen, die ich lieb gewann. Ein! Skizzenbuch von Rudolf Presber. 25. Aufl. (Concordia! Deutsche Verlags-Anstalt, G. nt. b. H. Berlin W. 30.) Jn festlichem Gewände stellt sich eines der liebenswürdigsten und muntersten Werke ein, die in den letzten Jahren in Deutschland er- schienen sind. Rudolf Presbers famoses Buch: „Von Leutchen, die ich lieb gewann" hat die nicht vielen Büchern vey- gönnte Jubelfeier der 25. Auflage erreicht. Das Festgewand, das die Leutchen nun angelegt haben, wird sie noch besonders! willkommen im deutschen Hause machen. Den Band schmückt ein Bild des Verfassers und das Faksimile eines fröhlichen! Spruches, in dem sich so recht die Ueberzeuguug dieses lachenden! Philosophen spiegelt: Freu Dich am' Licht, bis der Tag Dir erbleicht, Fröhlicher Weisheit Verkünder. Heiliger ist das Weinen vielleicht Aber' das Lacken — gesünder! Gitter-Rütsel. ____In die Felder nebenstehend" r Figur sind die Buchstaben a a ----a a a a, b bbb, eeeeee, h h, i i i i, m m m m m, n n — — nnnnnnnn, r r, s s s s s s derart einzutragen, daß die senkrechten und wagerechteu __I___Reihen gleichlautend folgendes ergeben: 1. Sagenhafte Königin. ' " I 2. Heidnische Priester. ----* 3. Ein Gemässer. Auflösung tn nächster Nummerst Auflösung des Rätsels in voriger Nuinmer: Ubier, Bier. Redaktion: K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen NniversttätS-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.